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Gustav Davis

Gustav Davis

Gustav Davis (
- 3. März 1856 in Bratislava, † 21. August 1951 in Waidhofen an der Ybbs) war ein österreichischer Journalist und Zeitungsherausgeber. Davis begann eine Offizierslaufbahn, wurde aber dann Journalist, Herausgeber und Gründer der „Kronenzeitung“ und schrieb unter dem Pseudonym G. Tannhofer. Das Blatt erreichte innerhalb weniger Jahre die höchste Auflage der alten k.u.k.-Monarchie. 1938 musste Davis die Leitung der Kronenzeitung zurücklegen. Davis schrieb auch Theaterstücke wie „Der Herrgott vom Grund“ oder „Das Heiratsnest“. Er schrieb Libretti, und bekannt wurde auch sein Lustspiel „Die Katakomben“.

Weblinks


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3. März

Der 3. März ist der 62. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 63. in Schaltjahren) - somit bleiben 303 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1803 - Zar Alexander I. stellt den Gutsbesitzern frei, Leibeigene in den Stand freier Ackerbauern zu entlassen.
- 1849 - Zachary Taylor wird als 12. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt.
- 1857 - Frankreich und Großbritannien erklären dem Kaiserreich China den Krieg (Zweiter Opiumkrieg).
- 1871 - Deutschland. Wahlen zum ersten Deutschen Reichstag in Berlin.
- 1878 - Der Frieden von San Stefano beendete die Balkankrise der Jahre 1876-1878. Bulgarien gewinnt Unabhängigkeit vom Osmanisches Reich wieder.
- 1904 - Die Tonaufzeichnungszylinder Thomas Edisons verwendend, ist Kaiser Wilhelm II. die erste Person, die eine Klangaufzeichnung von einem politischen Dokument macht.
- 1905 - Der russische Zar Nikolaus II. stimmt der Schaffung einer gewählten Volksvertreterversammlung, der Duma, zu.
- 1918 - Deutscher Diktatfrieden von Brest-Litowsk mit Russland.
- 1924 - Die Türkei beschließt die Abschaffung des Kalifats.
- 1931 - The Star-Spangled Banner wird die offizielle Nationalhymne der USA.
- 1933 - Der Führer der KPD, Ernst Thälmann, wird verhaftet.
- 1945 - Alliierte Flugzeuge werfen versehentlich Bomben auf Basel und Zürich und auf ein Wohnviertel von Den Haag (500 Todesopfer)
- 1945 - Das bisher neutrale Finnland erklärt den Achsenmächten den Krieg
- 1980 - In Kanada tritt Premierminister Charles Joe Clark zurück.
- 1991 - Fast 78 % der Bürger Estlands sind für die Wiederherstellung der Unabhängigkeit
- 1991 - Lettland. Volksabstimmung über Unabhängigkeit von der Sowjetunion
- 1991 - Miguel Trovoada wird Staatspräsident in São Tomé und Príncipe
- 1992 - Georgien wird Mitglied im Schwarzmeerkooperationsrat
- 1992 - Kasachstan wird Mitglied in EAPR (Euro-Atlantischer Partnerschaftsrat)
- 1992 - In Bosnien und Herzegowina wird Alija Izetbegović wird Staatspräsident.
- 1997 - Japan. Störfall in einem Kernkraftwerk Nähe Tokio. Mehrere Mitarbeiter werden verstrahlt.
- 2002 - Das Stimmvolk Wähler in der Schweiz entscheiden sich knapp für einen Beitritt der Schweiz zu den Vereinten Nationen.

Wirtschaft


- 1885 - Die American Telephone and Telegraph Corporation (AT&T) wird gegründet, um das erste Fernsprechnetz der USA zu betreiben.

Wissenschaft, Technik


- 1972 - Die Raumsonde Pioneer X wird gestartet.

Kultur


- 1671 - In Paris wird die Nationaloper (Académie) mit der ersten Oper in französischer Sprache - "Pomone" von Robert Cambert eröffnet.
- 1734 - Uraufführung der Oper Circe von Reinhard Keiser am Theater am Gänsemarkt in Hamburg.
- 1875 - Uraufführung der Oper Carmen von Georges Bizet an der Opéra-Comique in Paris.

Religion


- 357 - Reliquien des Apostel Andreas und des Evangelisten Lukas werden nach Konstantinopel gebracht.

Katastrophen


- 1974 - Kurz nach dem Start vom Pariser Flughafen Orly verunglückt eine McDonnell Douglas DC-10 der Turkish Airlines. 346 Tote
- 2002 - Ein Erdbeben der Stärke 7,4 in der afghanischen Region Hindu Kush fordert 166 Todesopfer.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1999 - Der Schwergewichts-Weltmeisterschaftskampf im Boxen zwischen Lennox Lewis und Evander Holyfield endet Unentschieden, obwohl Lewis eindeutig besser war.
- 2005 - Steve Fossett beendet im Global Flyer nach gut 70 Stunden den ersten Non-Stop Soloflug um die Welt.

Geboren


- 1667 - Jakob Heinrich Graf von Flemming, brandenburgischer Heerführer und Staatsmann
- 1700 - Charles Joseph Natoire, französischer Maler
- 1709 - Andreas Sigismund Marggraf, deutscher Chemiker
- 1756 - William Godwin, britischer Schriftsteller
- 1795 - Gustav Harkort, deutscher Unternehmer. Bankier und Eisenbahnpionier
- 1804 - Johann Philipp Abresch, deutscher Demokrat
- 1805 - Jonas Furrer, schweizerischer Politiker (erster Schweizer Bundespräsident)
- 1811 - Hugo von Ritgen, deutscher Architekt
- 1822 - Bernhard Hammer, schweizerischer Politiker
- 1826 - George B. McClellan, Oberkomandierender der Unionsstreitkräfte im US-amerikanischen Bürgerkrieg
- 1829 - Carl von Siemens, deutscher Industrieller und Bruder von Werner von Siemens
- 1845 - Georg Cantor, deutscher Mathematiker
- 1847 - Alexander Graham Bell, Sprechtherapeut, Erfinder und Großunternehmer
- 1849 - Leonhard Tietz, deutscher Kaufmann jüdischer Abstammung
- 1863 - Arthur Machen, Autor phantastischer Geschichten zu Beginn des 20. Jahrhunderts
- 1867 - Gustav Strube, US-amerikanischer Komponist
- 1870 - Géza Maróczy, ungarischer Schachspieler
- 1874 - Karl Scharfenberg, deutscher Eisenbahningenieur
- 1883 - Sir Cyril Lodowic Burt, britischer Psychologe
- 1891 - Arthur Drewry, britischer Fußballfunktionär
- 1895 - Matthew Ridgway, US-amerikanischer General
- 1895 - Ragnar Anton Kittil Frisch, norwegischer Nationalökonom
- 1900 - Fritz Rotter, österreichischer Autor und Komponist
- 1901 - Gino Cervi, italienischer Filmschauspieler
- 1906 - Barney Bigard, US-amerikanischer Jazz-Klarinettist
- 1911 - Jean Harlow, US-amerikanische Schauspielerin
- 1912 - Klaus Gysi, Minister für Kultur und Staatssekretär für Kirchenfragen der DDR
- 1914 - Asger Jorn, dänischer Künstler
- 1917 - Will Eisner, amerikanischer Comic-Zeichner
- 1918 - Arthur Kornberg, US-amerikanischer Biochemiker
- 1918 - Fritz Thiedemann, deutscher Springreiter, Landwirt und Unternehmer
- 1920 - James Doohan, US-amerikanischer Schauspieler (»Scotty«)
- 1921 - Paul Guimard, französischer Schriftsteller
- 1922 - Kazimierz Serocki, polnischer Komponist
- 1924 - Johnson Thomas Umurakwe Aguiyi-Ironsi, nigerianischer Oberbefehlshaber der Armee
- 1924 - Ottmar Walter, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 1926 - Heinz Knobloch, deutscher Schriftsteller
- 1927 - Junior Parker, US-amerikanischer Sänger
- 1927 - Pierre Aubert, schweizerischer Politiker
- 1928 - Gudrun Pausewang, deutsche Schriftstellerin
- 1930 - Heiner Geißler, deutscher Politiker
- 1933 - Gerhard Mayer-Vorfelder, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes
- 1934 - Jimmy Garrison, US-amerikanischer Jazz-Bassist
- 1935 - Hans Sturm, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 1935 - Schelju Schelew, bulgarischer Politiker und Staatspräsident
- 1937 - Bobby Driscoll, US-amerikanischer Schauspieler
- 1938 - Bruno Bozzetto, italienischer Cartoon Animator
- 1939 - Ariane Mnouchkine, französische Schauspielerin
- 1940 - Dunja Rajter, kroatische Sängerin
- 1940 - Horst Schmidbauer, deutscher Politiker und MdB
- 1940 - Vivi Bach, dänische Sängerin, Schauspielerin, TV-Moderatorin und Schriftstellerin
- 1942 - Mike Pendergast, britischer Musiker
- 1943 - Ivo Vajgl, Außenminister der Republik Slowenien
- 1944 - Jance Garfat, US-amerikanischer Musiker
- 1947 - Dave Mount, britischer Musiker
- 1947 - Jennifer Warnes, US-amerikanische Sängerin
- 1947 - Johnny Tame, deutscher Musiker
- 1948 - Frank W. Abagnale, US-amerikanischer Hochstapler und Scheckbetrüger
- 1949 - Roberta Alexander, US-amerikanische Sopranistin
- 1950 - Karl Goldammer, österreichischer Maler
- 1952 - Wolfgang Kubicki, deutscher Politiker
- 1953 - Dagmar Freitag, deutsche Politikerin
- 1953 - Josef Winkler, österreichischer Schriftsteller
- 1953 - Zico, brasilianischer Fußballspieler, Trainer der japanischen Fußball-Nationalmannschaft
- 1954 - Christopher Hughes, britischer Musiker
- 1956 - Zbigniew Boniek, polnischer Fußballspieler
- 1958 - Miranda Richardson, britische Schauspielerin
- 1960 - Andreas Thiel, deutscher Handballspieler
- 1962 - Jackie Joyner-Kersee, US-amerikanische Leichtathletin
- 1969 - Tilman Günther, deutscher Schauspieler
- 1974 - David Faustino, US-amerikanischer Schauspieler
- 1975 - Johanna Wokalek, deutsche Schauspielerin
- 1977 - Ronan Keating, irischer Musiker
- 1979 - Anton Weste, deutscher Roman- und Spieleautor
- 1981 - Arash Miresmaeili, iranischer Judoka
- 1982 - Jessica Biel, US-amerikanische Schauspielerin
- 1983 - Sarah Poewe, Schwimmerin mit südafrikanisch-deutscher Nationalität
- 1986 - Stacie Orrico, US-amerikanische Sängerin

Gestorben


- 116 - Alexander I., in Rom; Papst seit 106
- 1033 - Kunigunde (HRR), war die Gemahlin Kaiser
- 1554 - Johann Friedrich I. (Sachsen), Kurfürst und Herzog von Sachsen
- 1605 - Ippolito Aldobrandini, Papst
- 1605 - Clemens VIII., Papst von 1592 bis 1605
- 1616 - Matthias de L'Obel, Botaniker und Leibarzt von James I. von England
- 1703 - Robert Hooke, englischer Physiker, Mathematiker und Erfinder
- 1706 - Johann Pachelbel, deutscher Komponist
- 1714 - Hans Carl von Carlowitz, deutscher Forstwissenschaftler
- 1732 - Francis Atterbury, englischer Bischof von Rochester
- 1761 - Tobias Wasnack, Laienbruder des Franziskanerordens im Kloster zu Wien
- 1780 - Joseph Highmore, britischer Maler
- 1797 - Yves Joseph de Kerguelen de Trémarec, französischer Seefahrer und Entdecker
- 1806 - Heinrich Christian Boie, evangelischer Theologe
- 1823 - François de Beauharnais, Adeliger
- 1824 - Giovanni Battista Viotti, italienischer Violinist und Komponist
- 1838 - John Stevens, Schatzmeister von New Jersey
- 1848 - Heinrich Olivier, deutscher Maler
- 1851 - Alexander Alexandrowitsch Aljabjew, russischer Komponist
- 1859 - Johann Günther Friedrich Cannabich, deutscher Geograf, Pfarrer und Pädagoge
- 1871 - Michael Thonet, deutscher Tischlermeister und Industrieller
- 1882 - Ludwig Kalisch, deutscher Schriftsteller
- 1890 - Adalbert von Bredow, preußischer Generalleutnant
- 1900 - Franz Heinrich Reusch, katholischer Theologe und alt-katholischer Kirchenhistoriker
- 1900 - Ludwig Purtscheller, Bergsteiger, Lehrer
- 1915 - Frederick Winslow Taylor, US-amerikanischer Ingenieur
- 1921 - Petrus Josephus Hubertus Cuypers, holländischer Architekt
- 1922 - Der Hauptmann von Köpenick, deutsch-luxemburgischer Schuhmacher
- 1922 - Friedrich Wilhelm Voigt, deutsch-luxemburgischer Schuhmacher und Hochstapler
- 1927 - Michail Petrowitsch Arzybaschew, russischer Schriftsteller
- 1931 - Otto Reutter, deutscher Komiker
- 1932 - Eugen d'Albert, deutscher Komponist
- 1937 - Amelia Earhart, US-amerikanische Pilotin
- 1958 - Theodor Kramer, österreichischer Lyriker
- 1958 - Wilhelm Zaisser, Minister für Staatssicherheit in der DDR
- 1959 - Lou Costello, US-amerikanischer Schauspieler, Produzent und Comedian
- 1961 - Paul Wittgenstein, österreichischer Pianist
- 1965 - Faruq I., König von Ägypten 1936 bis 1952
- 1967 - Heinrich Wilper, deutscher Politiker und MdB
- 1974 - Carl Jacob Burckhardt, schweizerischer Historiker, Schriftsteller und Diplomat
- 1974 - Ludwig Grote, deutscher Kunsthistoriker
- 1975 - Otto Winzer, Minister für Auswärtige Angelegenheiten der DDR
- 1975 - Therese Giehse, deutsche Schauspielerin
- 1978 - Otto Steinert, deutscher Fotograf
- 1982 - Georges Perec, französischer Schriftsteller
- 1982 - Sepp Bradl, österreichischer Skispringer und Sprungtrainer
- 1983 - Arthur Koestler, englischer Schriftsteller
- 1983 - Hergé, belgischer Comic-Autor und Zeichner
- 1984 - Heinrich Kirchner, deutscher Bildhauer
- 1987 - Danny Kaye, US-amerikanischer Schauspieler, Komiker und Sänger
- 1988 - Sewall Wright, US-amerikanischer Biologe, Genetiker
- 1990 - Bruno Bettelheim, US-amerikanischer Psychologe
- 1994 - Roman Haubenstock-Ramati, Komponist
- 1996 - Léo Malet, französischer Krimi-Schriftsteller
- 1996 - Marguerite Duras, französische Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Filmregisseurin
- 1999 - Gerhard Herzberg, kanadischer Chemiker und Physiker
- 2000 - Otto Grünmandl, österreichischer Kabarettist und Schriftsteller
- 2002 - Hans-Georg Gadamer, deutscher Philosoph
- 2003 - Goffredo Petrassi, italienischer Komponist
- 2003 - Horst Buchholz, deutscher Schauspieler
- 2003 - Peter Smithson, britischer Architekt
- 2005 - Rinus Michels, niederländischer Fussballtrainer

Feier- und Gedenktage


- Nationalfeiertag in Bulgarien

Siehe auch


- 2. März - 4. März
- 3. Februar - 3. April
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0303 ja:3月3日 ko:3월 3일 simple:March 3 th:3 มีนาคม

1856

Ereignisse


- 1. Januar Jakob Stämpfli wird Bundespräsident der Schweiz
- 30. März Beendigung des Krimkrieges durch den Vertrag von Paris
- 12. Mai Gründung des Verein Deutscher Ingenieure
- 1. September Nach einer Bankenpleite kommt es zu Panik an der Wall Street. Eisenbahnaktien werden abgestoßen, bis Monatsende werden 1400 Bankinsolvenzen gemeldet, bis Ende des Jahres 5000 zahlungsunfähige Unternehmen. Auch Europa ist betroffen, mehrere britische Banken, darunter die größte Bank Schottlands, stellen die Zahlung ein. Die Goldreserven der Bank of England sinken dramatisch. Norddeutschland, Osteuropa, Chile und Australien spüren ebenfalls die Folgen: Bis 1857 entwickelt sich die erste globale Wirtschaftskrise
- 6. Dezember Gründung des Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen
- Krönung und Salbung des „Befreier-Zaren“ Alexander II. (1818–1881) und Maria Alexandrovna von Hessen-Darmstadt in Moskau

Kultur


- 12. Juni: Uraufführung der Operette La Rose de Saint-Flour von Jacques Offenbach am Théâtre des Bouffes-Parisiens in Paris
- 8. August: Uraufführung der Operette Deux Vieilles Gardes von Léo Delibes am Théâtre des Bouffes-Parisiens in Paris
- 12. November: Uraufführung der Operette Six Demoiselles à marier von Léo Delibes am Théâtre des Bouffes-Parisiens in Paris
- Erstes datiertes Schattenspiel mit Scherenschnitten von Adolf Tannert

Geboren


- 12. Januar: John Singer Sargent, US-amerikanischer Maler († 1925)
- 29. Januar: Aleksander Brückner, polnischer Slawist († 1939)
- 5. Februar: Otto Brahm, deutscher Kritiker, Theaterleiter und Regisseur († 1912)
- 12. Februar: Eduard von Freiherr Böhm-Ermolli, österreichischer Offizier († 1941)
- 14. Februar: Frank Harris, irisch-englischer Autor und Redakteur († 1931)
- 15. Februar: Emil Kraepelin, bedeutender Psychiater († 1926)
- 25. Februar: Karl Lamprecht, Universitätsprofessor für Geschichte († 1915)
- 25. Februar: Mathias Zdarsky, österreichischer Skipionier († 1940)
- 27. Februar: Mattia Battistini, italienischer Opern- und Konzertsänger († 1928)
- 3. März: Gustav Davis, österreichischer Journalist und Zeitungsherausgeber († 1951)
- 9. März: Edward Goodrich Acheson, US-amerikanischer Chemiker und Techniker († 1931)
- 9. März: Hermann Iseke, Dichter des Eichsfeldes und Schöpfer des Eichsfelder Sang
- 20. März: Frederick Winslow Taylor, US-amerikanischer Ingenieur († 1915)
- 25. März: Max Uhle, Begründer der Andenarchäologie († 1944)
- 17. April: Frederico Cattani Amadori, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1943)
- 20. April: Richard Buchmayer, deutscher Pianist und Musikhistoriker († 1934)
- 24. April: Henri Philippe Pétain, französischer General und Präsident († 1951)
- 27. April: Tongzhi, Chinesischer Kaiser (Qing-Dynastie)
- 6. Mai: Robert Edwin Peary, US-amerikanischer Ingenieur und Polarforscher († 1920)
- 6. Mai: Sigmund Freud, österreichischer Neurologe und Begründer der Psychoanalyse († 1939)
- 12. Mai: Andreas Franz Wilhelm Schimper, deutscher Botaniker († 1901)
- 15. Mai: L. Frank Baum, US-amerikanischer Schriftsteller († 1919)
- 15. Mai: Lyman Frank Baum, US-amerikanischer Schriftsteller († 1919)
- 20. Mai: Henri Edmond Cross, französischer Maler († 1910)
- 21. Mai: José Batlle y Ordóñez, Journalist und Staatspräsident von Uruguay († 1929)
- 26. Mai: Eugen Albert, deutscher Kunstdrucker und Physiker († 1929)
- 1. Juni: Ernst Lecher, österreichischer Physiker († 1926)
- 14. Juni: Andrei Andrejewitsch Markow, russischer Mathematiker († 1922)
- 10. Juli: Nikola Tesla, serbisch-stämmiger Erfinder und Elektro-Ingenieur († 1943)
- 26. Juli: George Bernard Shaw, irischer Dramatiker und Literatur-Nobelpreisträger († 1950)
- 30. Juli: Richard Burdon Haldane, britischer Politiker und Philosoph († 1928)
- 3. August: Alfred Deakin, australischer Premierminister († 1919)
- 20. August: Jakub Bart-Cisinski, sorbischer Dichter († 1909)
- 27. August: Iwan Franko, ukrainischer Dichter und Schriftsteller († 1916)
- 30. August: Carl Runge, deutscher Mathematiker († 1927)
- 23. September: Karl Krumbacher,
- 27. September: Carl Peters, deutscher Politiker, Publizist, Kolonialist und Afrikaforscher († 1918)
- 5. Oktober: Juri Schokalski, russisch-sowjetischer Ozeanograph
- 8. Oktober: Johannes Kuhlo, deutscher Theologe und Komponist († 1941)
- 31. Oktober: Carlos Antonio Mendoza, dritter Staatspräsident von Panama († 1916)
- 12. November: Felix Auerbach, deutscher Physiker († 1933)
- 12. November: Leo Graetz, deutscher Physiker († 1941)
- 25. November: Sergei Iwanowitsch Tanejew, russischer Komponist († 1915)
- 28. November: Belisario Porras Barahona, mehrfacher Staatspräsident Panamas († 1942)
- 29. November: Theobald von Bethmann Hollweg, deutscher Politiker und Reichskanzler († 1921)
- 9. Dezember: Ernst Brenner, Schweizer Politiker († 1911)
- 13. Dezember: Svetozar Boroevic von Bojna, österreichischer Feldmarschall im 1. Weltkrieg († 1920)
- 18. Dezember: Joseph John Thomson, britischer Physiker, Entdecker des Elektrons († 1940)
- 20. Dezember: Ferdinand Avenarius, deutscher Dichter († 1923)
- 22. Dezember: Frank Billings Kellogg, US-amerikanischer Jurist und Diplomat († 1937)
- 27. Dezember: André Gédalge, französischer Komponist († 1926)
- 28. Dezember: Thomas Woodrow Wilson, Präsident der USA, Friedensnobelpreisträger († 1924)
- 29. Dezember: Thomas J. Stieltjes, niederländischer Mathematiker († 1894)
- 30. Dezember: Conradine Stinde, deutsche Autorin († 1925)
- Michail Alexandrowitsch Wrubel

Gestorben


- 12. Januar: Ľudovít Štúr, slowakischer Philologe, Schriftsteller und Politiker (
- 1815)
- 16. Januar: Johann Albrecht Friedrich von Eichhorn, preußischer Staatsmann, Kultusminister. (
- 1779)
- 21. Januar: Benedictus Gotthelf Teubner, Buchhändler, Verlagsgründer (
- 1784)
- 12. Februar: Nikolai Iwanowitsch Lobatschewski, russischer Mathematiker (
- 1792)
- 17. Februar: Heinrich Heine, deutscher Dichter und Journalist (
- 1797)
- 28. Februar: Helmine von Chézy, deutsche Dichterin (
- 1783)
- 18. März: Sir Henry Pottinger, britischer Kolonialbeamter (
- 1789)
- 6. April: Adolphe Monod, schweizerischer reformierter Erweckungsprediger (
- 1802)
- 3. Mai: Adolphe Adam, französischer Opernkomponist (
- 1803)
- 25. Mai: Rudolph Bay, dänischer Komponist (
- 1791)
- 11. Juni: Friedrich Heinrich von der Hagen, Germanist (
- 1780)
- 13. Juni: Ernst Alban, Augenarzt, Maschinenbauer und Pionier des Dampfmaschinenbaus (
- 1791)
- 14. Juni: William Palmer, Serienmörder (
- 1824)
- 25. Juni: Max Stirner, deutscher Philosoph (
- 1806)
- 27. Juni: Joseph Meyer, deutscher Verleger (
- 1796)
- 9. Juli: Lorenzo Romano Amedeo Carlo Avogadro, italienischer Physiker und Chemiker (
- 1778)
- 11. Juli: Josef Kajetán Tyl, tschechischer Theaterdramatiker (
- 1808)
- 21. Juli: Emil Aarestrup, dänischer Dichter (
- 1800)
- 29. Juli: Robert Schumann, deutscher Komponist (
- 1810)
- 31. Juli: Georg Weerth, deutscher Kaufmann und Schriftsteller (
- 1822)
- 21. August: Peter Joseph von Lindpaintner, deutscher Komponist und Dirigent (
- 1791)
- 24. August: Carl Justus Heyer, forstlicher Praktiker, Lehrer und Wissenschaftler (
- 1797)
- 24. August: William Buckland, englischer Geologe und Paläontologe (
- 1784)
- 30. August: John Ross, britischer Konteradmiral und Polarforscher (
- 1777)
- 12. September: August Emil Braun, deutscher Archäologe (
- 1809)
- 21. Oktober: Hendrik Tollens, niederländischer Schriftsteller vlämischer Herkunft (
- 1780)
- 6. November: Michail Semjonowitsch Woronzow, russischer Kommandeur, Generalgouverneur, Vizekönig (
- 1782)
- 8. November: Étienne Cabet, französischer Publizist, Politiker und Revolutionär (
- 1788)
- 10. November: Johann Kaspar Zeuß, deutscher Philologe (
- 1806)
- 20. November: Farkas Wolfgang Bolyai, ungarischer Mathematiker (
- 1775)
- 21. November: Karl von Steuben, französischer Maler (
- 1788)
- 23. November: Joseph Freiherr Hammer von Purgstall, österreichischer Diplomat (
- 1774) ko:1856년 simple:1856

Bratislava

Bratislava [] (slowakisch bis 1919 Prešporok/Prešporek, tschechisch bis 1919 Prešpurk, deutsch Pressburg (nach der alten Rechtschreibung: Preßburg), ungarisch Pozsony, griechisch im Mittelalter Istropolis, slowakisch umgangssprachlich – u. U. leicht abwertend – abgekürzt Blava) ist die Hauptstadt der Slowakei und des Bratislavský kraj mit ca. 430.000 Einwohnern. Bratislava liegt in einem Länderdreieck an der Donau, direkt an den Staatsgrenzen zu Österreich und Ungarn, sowie unweit der Staatsgrenze zu Tschechien (zirka 60 km), und ist nur zirka 60 km von Wien entfernt.
Sie ist die einzige Hauptstadt der Welt, deren Gebiet an zwei Nachbarstaaten grenzt. In Bratislava befinden sich mehrere Universitäten und verschiedene andere Hochschulen, Theater, Museen und Kultureinrichtungen wie zum Beispiel die Philharmonie. Der heutige slowakische Name der Stadt wurde erst 1919 offiziell eingeführt. Bis dahin galt die vom deutschen Namen Pressburg abgeleitete slowakische Form Prešporok. Heute setzt sich auch in den deutschsprachigen Staaten immer mehr die offizielle Bezeichnung durch, obwohl manchmal weiterhin von Pressburg gesprochen wird. Heute ist die Stadt Metropole eines selbstbewussten Landes und bekennt sich stolz zur alten Tradition der Dreisprachigkeit. Früher sprach jeder Pressburger deutsch, ungarisch und slowakisch. Es gibt klare Bestrebungen, diese Tradition fortzusetzen, allerdings wurde Ungarisch durch Englisch ersetzt. Unweit vom Stadtzentrum steht die viertürmige Burg Bratislava.

Geschichte

Burg Bratislava Burg Bratislava Burg Bratislava Burg Bratislava Burg Bratislava Burg Bratislava Burg Bratislava Burg Bratislava Burg Bratislava Burg Bratislava Für eine detailliertere Ausführung einschließlich der Entwicklung der ethnischen Zusammensetzung siehe Geschichte Bratislavas.
- 25 bis 15 Mio. v. Chr.: 7 Skelette des Pliopithecus
- 14 bis 10 Mio. v. Chr.: Zähne des Griphopithecus suessi
- Altsteinzeit: Faustkeile und andere Steinwerkzeuge des Homo heidelbergensis (um 450.000 sowie um 300.000 v. Chr.) und der Neandertaler
- Jungsteinzeit: dauerhafte Besiedlung des Stadtgebietes beginnt (mit der Kultur der Linearbandkeramiker)
- 400 v. Chr. bis 50 v. Chr.: Kelten; seit 125 v. Chr. ein bedeutendes keltisches Oppidum (befestigte Stadt) mit Münzprägstätte
- 1. Jahrhundert bis 5. Jahrhundert: die Grenze des Römischen Reiches (Limes Romanus) läuft mitten durch die heutige Stadt; zahlreiche römische (zum Beispiel „Gerulata“) sowie germanische Siedlungen
- 6. Jahrhundert bis 8. Jahrhundert: die ersten Slawen (von 500 bis heute) und Awaren (Ende der 560er bis 8. Jh.):
- 623658: Bestandteil des Reiches von Samo
- Ende des 8. Jahrhunderts bis 833: Bestandteil des Fürstentums von Nitra (dt. Neutra)
- 833907: Bestandteil des Großmährischen Reiches
- 9071918: Bestandteil von Ungarn:
  - 15361784: Hauptstadt Ungarns (das damals vom Staatsgebiet her weitgehend aus der heutigen Slowakei und Teilen des heutigen Westungarns bestand); Ungarn wurde von der Dynastie der Habsburger von 1526 bis 1918 regiert
  - 15421848: Tagungsort des ungarischen Reichstages
  - 15631830: Krönungsstadt der ungarischen Könige (im St. Martinsdom)
  - seit dem 18. Jahrhundert: ein Zentrum der slowakischen nationalen Bewegung
  - 1805: Pressburger Frieden (zwischen Österreich und Frankreich nach der Schlacht von Austerlitz)
- 19191939: Bestandteil der Tschechoslowakei; 1919 offizielle Umbenennung von Prešporok/Pozsony/Preßburg in Bratislava
  - 19391945: Hauptstadt der Slowakei
  - 19451992: wieder Bestandteil der Tschechoslowakei:
  - 19691992: Hauptstadt der slowakischen Teilrepublik der Tschechoslowakei
  - seit 1993: Hauptstadt der Slowakei Wegen ihrer Lage an der Grenze zum deutschen Sprachraum war die Stadt vom 13. Jahrhundert bis etwa 1870 (Anfänge intensiver Magyarisierung) eine weitgehend deutschsprachige und sich Richtung Wien orientierende Stadt. So lebten hier nach der (nur bedingt verlässlichen) offiziellen Volkszählung von 1850–1851 42238 Einwohner, davon 31509 (74,59 %) Deutsche, 7586 (17,9 %) Slowaken und 3154 (7,4 %) Ungarn. Die vielen Juden haben sich als Deutsche oder als Ungarn ausgegeben. Die bereits von der staatlichen Magyarisierung beeinflusste Volkszählung von 1890 ergab 31404 Deutsch-, 10.433 Ungarisch-, und 8709 Slowakischsprachige bei 52441 Einwohnern insgesamt. 1945 wurden fast alle Deutschen aus der Stadt von den deutschen Behörden evakuiert (Details siehe Karpatendeutsche), viele Ungarn sind geflüchtet, in Jahren 1946 - 1949 wurden viele Ungarn in Rahmen des ungarisch-slowakischen „Bevölkerungsaustausches“ nach Ungarn umgesiedelt, umgekehrt sind Slowaken aus Ungarn in die Stadt gekommen.

Namen


- 805/7(vielleicht): Uratislaburgium / Wratisslaburgium, Pisonium (Latein) (laut Aventinus baute 805/807 ein Fürst der Mährer namens Uratislaus (d. h. Vratislav) an der Stelle der zerstörten römischen Grenzfestung Pisonium die nach ihm benannte Stadt Uratislaburgium)
- um 850: Istropolis (Griechisch, stammt aus der Christianisierungszeit, wurde später vom König Matthias Corvinus verwendet)
- 9. Jahrhundert:
- Braslavь
(rekonstruierte mittelalterliche slawische Form nach dem slawischen Fürsten Braslav; siehe 907)
- 1. Hälfte des 10. Jahrhunderts (?):
- Božänjь
(rekonstruierte mittelalterliche slawische Form nach dem slawischen Fürsten Božan; siehe 1001, 1107 usw.)
- 907: Brezalauspurc(h) (der erste sicher nachgewiesene Name; in den Salzburger Annalen (Annales Juvavenses maximi); nach älteren Quellen ist er von Braslav abgeleitet (siehe oben), nach neueren Quellen jedoch von Predslav, dem dritten Sohn von Sventopluk (siehe nach 1001); es ist zu beachten, dass „B“ und „P“ in österreichischen und bayerischen Orts- und Familiennamen sehr oft verwechselt wurden, da die beiden Buchstaben im Bairischen denselben Laut bezeichneten), Braslavespurch (laut Aventinus nach den Annales Juvavenses), Pressalauspruch
- nach 1001: Preslav(v)a Civitas (Latein) (dieser Name, vorher fälschlicherweise als „Breslava Civitas“ angenommen, wurde erst vor kurzem auf neu gefundenen Münzen gefunden)
- 1001, 1052, 1142, 1172, 1194: Poson (wahrscheinlich vom slawischen Fürsten Božan (siehe oben) abgeleitet; auch im 13. und 14. Jahrhundert verwendet)
- 1042: Brezesburg (oder Prezesburg), Brecisburg
- 1045: Bosenburg
- 1048: Brecesburg
- 1052: Brezisburg, Brezzizburch, Breisburg, Bresburc, Preslawaspurch
- 1098: Prespurch, Brespurg
- 1107, 1109, 1146: Bosan
- 1108: Preburch, Bosania, Prespurch, Bresburch, Bresburg, Prespuerch, Brespurg, Posonia, Possen (in einem tschechischen Text), Bossen (in einer Handschrift aus Stockholm)
- 1109: Presburch
- 1143: Bosonium
- 1147: Prespurch
- 1151 und 1163/4: Posonium (lateinisch, Ursprung wie oben Poson)
- 1189: Bosonium, Brezburc, Bosonium quod Prespurc teutonice nuncupatur, Brisburc, Posonium
- 1197: Posony (ungarische Form)
- 12.Jh: Bassan (oder Massan) (arabischer Text)
- 1217: Posonia
- später:
  - Deutsch: Preßburg/Presburg (16. Jh.), Presburh (1773), Pressburg (1786), im 20. Jahrhundert Preßburg, nach der neuen Rechtschreibung von 1998 Pressburg
  - Griechisch: Istropolis (1465, bedeutet „Donau-Stadt“)
  - Latein: Posonium (siehe 1151)
  - Ungarisch: Posony (1773 noch verwendet), Pozsony (1808)
  - Slowakisch: Pressporek (1773) / Prešporek, Presspurek/Prešpurek, Prešporok (später verwendet; all diese Formen sind von der deutschen Form abgeleitet), Požúň (von der ungarischen Form abgeleitet)
  - Tschechisch: Presspurk/Prešpurk, Presspurek/Prešpurek
  - Französisch: Pressbourg, später Presbourg, siehe z. B. die Rue de Presbourg im Zentrum von Paris
  - Englisch: Pressburg(h), Pressborough; siehe z. B. die Pressburg Street im südwestlichen Groß-London
- 1830er und 1840er vorübergehend und nur von Ľudovít Štúr-Anhängern verwendet: Břetislav, später: Břetislava, nach der Einführung der neuen Sprachnorm im Jahre 1843 Braťislava (nad Dunajom); alternativ haben sie Tatranská Vratislava verwendet (siehe 805). Die Form Břetislav(a) wurde von Pavel Jozef Šafárik (in: Slovanské starožitnosti 1837) geschaffen, der in der Form Brecisburg (1042) die slowakische Form Bracislaw / Brecislaw sah und irrtümlich annahm, dass die Stadt vom tschechischen König Břetislav gegründet wurde; diese Namensversionen werden manchmal noch angezweifelt, sind aber in der Slowakei und Tschechien schon seit Jahrzehnten die offizielle Erklärung in sämtlicher Fachliteratur, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde Bratislava nicht mehr verwendet
- 1918: vorübergehend Wilsonovo mesto (d. h. „Wilson-Stadt“, nach dem US-Präsident Wilson), nach manchen Quellen wurde jedoch dieser Name ausschließlich von tschechoslowakischen Legionen in Italien Anfang 1919 auf militärischen Karten verwendet
- 22. Februar bis 6. März 1919: Bratislav (offizieller Name, im März sprachlich korrigiert, da die Endung -av tschechisch ist, vgl. z. B. die Stadt Břeclav)
- seit 6. März 1919: Bratislava (offizieller Name, nach älteren Ansichten von der slawischen Form
- Braslavь
abgeleitet, nach anderen (seltenen) Ansichten wurde der Name vom US-Präsidenten Wilson kreiert, nach der derzeit herrschenden Meinung stammt der Name von Břetislav – siehe oben 1830er…)

Politik

Bratislava ist Sitz des slowakischen Staatspräsidenten, des Parlamentes und der Regierung. Hier haben auch die Botschaften ihren Sitz.

Geographie

Bratislava liegt im Dreiländereck mit Ungarn und Österreich an der Donau. Auf dem Stadtgebiet Bratislavas fangen bereits die Karpaten an (Malé Karpaty).

Persönlichkeiten


- Alexander Dubček
- Herta Däubler-Gmelin
- Johann Nepomuk Hummel
- Wolfgang von Kempelen
- Ignaz von Kolisch, österreichisch-ungarischer Bankier
- Rudolph von Laban
- Marek Mastic
- Adam Friedrich Oeser
- Hugo Portisch
- Franz Xaver von Zach, deutsch-österreichischer Astronom (1754-1832)
- Franz Schmidt (
- 22. Dezember 1874 in Bratislava; † 11. Februar 1939 in Perchtoldsdorf)

Sehenswürdigkeiten

Perchtoldsdorf Bratislava besitzt eine malerische Altstadt mit vielen bedeutenden kulturellen Einrichtungen. Traditionell ist es eine von mehreren Völkern geprägte Stadt (Slowaken, Österreicher, Ungarn und andere).
- Burg
- Burg Devín
- Martinsdom
- Das Michaelertor ist der letzte Rest der alten Stadtbefestigung. Der gotische Turm aus dem 14.Jahrhundert wurde im 18. Jahrhundert mit einem barocken Aufbau gekrönt.
- Franziskanerkirche und Klarissinnenkirche
- Palais Grassalkovich - Sitz des slowakischen Staatspräsidenten
- Primatialpalais
- Slowakisches Nationaltheater
- Slowakische Philharmonie
- Slowakische Nationalgalerie
- Gebäude des Slowakischen Rundfunks - in Form einer umgekehrten Pyramide
- Neue Donaubrücke (mit Turmrestaurant in UFO-Form auf dem Pylon)
- Fernsehturm Bratislava auf dem Kamzik Sonstige Brücken:
- Lafranconi-Brücke (Most Lafranconi), 1992
- Alte Brücke (Starý most), 1945
- Hafenbrücke (Prístavný most), 1985
- Apollo-Brücke (Most Apollo), Juli 2005 ([http://www.bratislava.sk/vismo5/dokumenty2.asp?u=700000&id_org=700000&id=74789& Artikel über den historischen Hintergrund zum Namen der neuen Brücke])

Wirtschaft und Verkehr

Apollo-Brücke]

Wirtschaftsstruktur

Die Stadt hat interessanterweise fast dieselbe Struktur der Wirtschaftszweige wie Wien. Bratislava hat unter anderem Maschinenbau und elektrotechnische Industrie. Die Automobilindustrie ist vor allem durch die Volkswagen Slovakia AG mit Produktion von 225 442 Fahrzeugen im Jahre 2002 und zusätzlich von Zubehör vertreten. Die Region von Bratislava ist mit 119 % der derzeitigen 25 EU-Mitglieder, die zweitreichste Region (nach Prag) von sämtlichen Regionen der ehemaligen oder künftigen EU-Beitrittsländer (Stand 2002, siehe auch [http://www.eu-datashop.de/download/EN/sta_kurz/thema1/dn_03_02.pdf Stand: 2000, Eurostat])

Verkehr

Daneben ist Bratislava ein internationaler Straßen- und Eisenbahnknotenpunkt (Hauptbahnhof Bratislava - hlavná stanica, Internationaler Bahnhof Bahnhof Bratislava-Petržalka) mit fünf Donaubrücken, hat den internationalen Flughafen (M. R. Štefánik) und einen Flusshafen. Dem ÖPNV dienen Omnibusse, Obusse und ein Netz von Straßenbahnen.

Stadtteile

Die Stadt gliedert sich in insgesamt 17 Stadtteile (deutsche Bezeichnung in Klammern, soweit vorhanden), welche wiederum auf 5 Kreise/Bezirke (okresy) verteilt sind.
Flusshafen

Weblinks


- [http://www.bratislava.sk offizielle Web-Seite der Stadt Bratislava auf Slowakisch, Englisch, Französisch und Deutsch]
- [http://slowakei-online.info/presporok.htm Bratislava - Pressburg - Prešporok - Pozsony] (Anmerkung: Die auf dieser Web-Page angegebene Herleitung von Bratislava entspricht nicht dem neuesten und offiziellen Stand der Wissenschaft und die Angaben über die heutige Verwendung der alten Form von den Stadtbewohnern sind einfach falsch)
- [http://www.bratislava-info.sk Bratislava Tourist Service Web-Seite - Touristen-Informationen über Bratislava auf Slowakisch, Deutsch, Englisch und Ungarisch]
- [http://public-transport.net/bim/Bratisla.htm Straßenbahn in Bratislava] Kategorie:Ort in der Slowakei Kategorie:Stadt in der Slowakei Kategorie:Hauptstadt in Europa Kategorie:Sprachinsel ja:ブラチスラヴァ ko:브라티슬라바 simple:Bratislava th:บราติสลาวา

21. August

Der 21. August ist der 233. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 234. in Schaltjahren) - somit bleiben 132 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1526 - Alonso de Salazar entdeckt die Marshallinseln.
- 1614 - Judenpogrom im Rahmen des Frankfurter "Fettmilchaufstandes"
- 1745 - Zar Peter III. heiratet Katharina die Große
- 1892 - Auf der Tafelfichte wird ein Aussichtsturm eröffnet.
- 1897 - Felix Hoffmann synthetisiert Heroin nach dem Verfahren von C.R. Wright von 1874. Es wird von der Firma Bayer als Medikament angeboten.
- 1911 - Bei Renovierungsarbeiten im Louvre wird die Mona Lisa entwendet.
- 1944 - Geschichte der Vereinten Nationen: Die Konferenz von Dumbarton Oaks zur Beratung von Satzung und Struktur einer künftigen Weltorganisation beginnt.
- 1953 - Malediven. Wiederherstellung des Sultanats.
- 1954 - Der CDU-Bundestagsabgeordnete Karlfranz Schmidt-Wittmack setzt sich in die DDR ab.
- 1959 - Nach einem Volksentscheid wird Hawaii der 50. Bundesstaat der USA (siehe auch: 18. März).
- 1968 - Beendigung des Prager Frühlings: Warschauer-Pakt-Truppen besetzen innerhalb weniger Stunden alle strategisch wichtigen Positionen in der ČSSR.
- 1971 - Kopenhagen, Dänemark. Eine Ilyushin-18 stürzt beim Landeanflug ins Meer. 28 Menschen sterben, 3 können gerettet werden.
- 1978 - Gründung der Deutschen Botschaftsschule Peking, Volksrepublik China
- 1986 - Die plötzliche Freisetzung von Kohlendioxid aus dem Nyos-See in Kamerun kostet mehr als 1700 Menschenleben.
- 1991 - Lettland wird von der Sowjetunion unabhängig, die Verfassung von 1922 wird wieder in Kraft gesetzt.
- 2005 - 1,2 Mio. Menschen feiern mit Papst Benedikt XVI. die Abschlussmesse des XX. Weltjugendtages auf dem Marienfeld bei Köln.

Wirtschaft

Wissenschaft und Technik


- 1957 - Die weltweit erste Interkontinentalrakete, die sowjetische R-7, macht ihren ersten erfolgreichen Testflug.
- 1965 - Beim zweiten Versuch glückt der Start von Gemini 5. Mit 190 Stunden im Weltall werden Gordon Cooper und Charles Conrad einen neuen Langzeitrekord aufstellen.
- 1972 - Start des Ultraviolett- und Röntgen-Teleskops Orbiting Astronomical Observatory 3 auch Copernicus Observatory genannt.

Kultur


- 1719 - Uraufführung der Oper Sirita von Antonio Caldara in Wien.
- 1830 - Uraufführung der Oper Trois Jours en une heure von Adolphe Adam an der Opéra-Comique in Paris.

Sport


- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1955 - erstes Fussball-Länderspiel der Staaten UdSSR und BR Deutschland (Spielort: Moskau, Dynamo-Stadion). Die Sowjetunion gewinnt vor 80.000 Zuschauern (darunter 1500 Deutsche) mit 3:2.
- 2005 - erstes Formel 1 Rennen in der Türkei siehe Formel 1.

- 2005 - erstes Testspiel der Adler in der SAP Arena

Geboren


- 1165 - Philipp II. August, König von Frankreich
- 1520 - Bartholomäus Sastrow, deutscher Schriftsteller
- 1567 - Franz von Sales, Bischof von Genf/Annecy, Ordensgründer, Kirchenlehrer
- 1643 - Alfons VI., König von Portugal
- 1670 - James FitzJames, 1. Duke of Berwick-upon-Tweed, französischer Heerführer und Marschall
- 1698 - Guarnerius del Gesu, italienischer Geigenbauer
- 1765 - Wilhelm IV., König des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Irland und König von Hannover
- 1789 - Augustin Louis Cauchy, französischer Mathematiker
- 1794 - Bernhard Studer, Schweizer Geologe
- 1798 - Jules Michelet, französischer Historiker
- 1826 - Carl Gegenbaur, deutscher Anatom
- 1848 - Paul Pierre Henry, französischer Optiker und Astronom
- 1848 - Max Liebermann von Sonnenberg, deutscher Offizier, Abgeordneter und Publizist
- 1862 - Emilio Salgari, italienischer Schriftsteller
- 1871 - Leonid Andrejew, russischer Schriftsteller
- 1872 - Aubrey Beardsley, englischer Zeichner
- 1872 - Korfiz Holm, deutscher Schriftsteller
- 1874 - Gustav Holst, britischer Komponist
- 1882 - Franz Kruckenberg, deutscher Ingenieur und Konstrukteur
- 1885 - Wilhelm Schmidt, deutscher Politiker, MdB 1949-1953
- 1889 - Hermann-Bernhard Ramcke, deutscher General im 2. Weltkrieg
- 1893 - Lili Boulanger, französische Komponistin
- 1894 - Christian Schad, deutscher Maler und Grafiker
- 1904 - Count Basie, US-amerikanischer Musiker
- 1913 - Wiktor Rosow, russischer Dramatiker
- 1916 - Robert Gagné, US-amerikanischer experimenteller Psychologe und Pädagoge
- 1926 - Marian Jaworski, römisch-katholischer Erzbischof von Lemberg und ein Kardinal
- 1928 - Chris Brasher, britischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1930 - Margaret, Prinzessin von England
- 1930 - Atef Sidki, ägyptischer Jurist, Politiker, Regierungschef
- 1932 - Melvin Van Peebles, afro-amerikanischer Filmemacher
- 1933 - Janet Baker, englische Mezzo-Sopranistin
- 1936 - Wilt Chamberlain, US-amerikanische Basketball-Legende
- 1938 - Kenny Rogers, US-amerikanischer Sänger
- 1939 - James Burton, US-amerikanischer Musiker
- 1939 - Tom Coster, US-amerikanischer Musiker und Songschreiber
- 1939 - Harold Reid, US-amerikanischer Sänger
- 1939 - Festus Mogae, botswanischer Politiker und Staatspräsident
- 1942 - Tommy Kent, deutscher Schlagersänger
- 1942 - Ernst Welteke, deutscher Politiker und Volkswirt, Präsident der Deutschen Bundesbank
- 1944 - Jackie DeShannon, US-amerikanische Sängerin und Songschreiberin
- 1947 - Ben Shneiderman, US-amerikanischer Informatiker
- 1952 - Glenn Hughes, britischer Musiker (Deep Purple)
- 1952 - Jiří Paroubek, tschechischer Politiker
- 1952 - Joe Strummer, britischer Musiker und Sänger (Clash)
- 1954 - Didier Six, französischer Fußballspieler
- 1957 - Axel Breitung, deutscher Musiker und Songschreiber
- 1963 - Muhammad VI., König von Marokko
- 1964 - Johnny Haeusler, deutscher Musiker, Radiomoderator, Mediendesigner und Blogger
- 1967 - Carrie-Anne Moss, kanadische Schauspielerin
- 1969 - Oliver Geißen, deutscher TV-Moderator
- 1984 - Alizée, französische Sängerin
- 1991 - Gion Stump, schweizer Musiker

Gestorben


- 1131 - Balduin II. (Jerusalem), König von Jerusalem, Teilnehmer des ersten Kreuzzugs
- 1568 - Jean Parisot de la Valette, 49. Großmeister des Malteserordens
- 1614 - Erzsébet Báthory, ungarische Adlige
- 1724 - Ludwig (Spanien), König von Spanien
- 1762 - Mary Wortley Montagu, englische Schriftstellerin
- 1814 - Benjamin Thompson, Militär- und Experimentalphysiker
- 1836 - Claude Louis Marie Henri Navier, französischer Mathematiker und Physiker
- 1838 - Adelbert von Chamisso, deutscher Naturforscher und Dichter
- 1844 - Georg Friedrich Benecke, deutscher Gelehrter
- 1856 - Peter Joseph von Lindpaintner, deutscher Komponist und Dirigent
- 1868 - Karl Immanuel Nitzsch, Theologe
- 1870 - Gustav Struve, deutscher Politiker und radikaldemokratischer Revolutionär
- 1872 - David Kalisch, deutscher Schriftsteller
- 1876 - Gustav Simon, Chirurg und Autor medizinischer Bücher
- 1877 - Ferdinand Becker, deutscher Maler
- 1885 - Helen Hunt Jackson, US-amerikanische Autorin
- 1899 - Hermann Joseph Schmitz, Weihbischof und Offizial in Köln
- 1901 - Adolf Fick, deutscher Physiologe
- 1911 - Jozef Israëls, niederländischen Maler jüdischer Herkunft
- 1925 - Eugen Gutmann, deutscher Bankier
- 1932 - Frederick Corder, englischer Komponist
- 1940 - Hermann Obrecht, Schweizer Politiker
- 1940 - Lew Dawidowitsch Trotzki, ukrainisch-russischer Revolutionär und Politiker
- 1940 - Paul Juon, russischer Komponist
- 1943 - Henrik Pontoppidan, dänischer Schriftsteller
- 1944 - Friedrich Gustav Jaeger, Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944
- 1944 - Robert Uhrig, deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus
- 1947 - Ettore Bugatti, italienischer Automobilfabrikant und Konstrukteur
- 1951 - Gustav Davis, österreichischer Journalist und Zeitungsherausgeber
- 1951 - Constant Lambert, englischer Komponist
- 1957 - Harald Ulrik Sverdrup, norwegischer Ozeanograph und Professor
- 1958 - Stevan Hristić, jugoslawischer Komponist
- 1978 - Nicolaas Diederichs,
- 1978 - Norbert Conrad Kaser, Südtiroler Dichter
- 1979 - Karl Bergmann, deutscher Politiker, MdB
- 1980 - Joe Dassin, französischer Sänger
- 1982 - Sobhuza II., König von Swasiland
- 1983 - Benigno Aquino, philippinischer Oppositionspolitiker
- 1984 - Ewald Sprave, deutscher Politiker, Bürgermeister von Dortmund
- 1986 - Thad Jones, US-amerikanischer Jazz-Trompeter
- 1987 - Imre Reiner, ungarischer Maler, Grafiker und Typograf
- 1988 - Ray Eames, Designerin und Namensgeberin für Klubsessel 'Eames Lounge Chair'
- 1990 - Kurt Müller, deutscher Politiker
- 1991 - Oswald von Nell-Breuning, katholischer Theologe und Nationalökonom
- 1991 - Wolfgang Hildesheimer, deutschsprachiger Schriftsteller und Maler
- 1995 - Subrahmanyan Chandrasekhar, US-amerikanischer Astro-Physiker
- 1999 - Erwin Hegemann, deutscher Künstler
- 2000 - Ellen Schlüchter, deutsche Rechtswissenschaftlerin
- 2000 - Gustav 'Bubi' Scholz, deutscher Boxer
- 2002 - Laure Wyss, Schweizer Journalistin und Schriftstellerin
- 2003 - Ismail Abu Schanab, palästinensischer Politiker
- 2003 - Wilfred Thesiger, britischer Forschungsreisender
- 2005 - Robert Moog, Erfinder des Moog-Synthesizers
- 2005 - Horst Tappe, deutscher Fotograf

Feier- und Gedenktage

Nationalfeiertag in Lettland: Ausrufung der Republik von 1918 Gedenktag des Papstes Pius X (Gestorben am 20. August)

Siehe auch


- 20. August - 22. August
- 21. Juli - 21. September
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0821 ja:8月21日 ko:8월 21일 simple:August 21 th:21 สิงหาคม

Waidhofen an der Ybbs

Waidhofen an der Ybbs ist eine Statutarstadt in Niederösterreich.

Gemeindegliederung

Seit 1972 bilden die Gemeinden Waidhofen-Land, Zell an der Ybbs, Windhag und St.Leonhard zusammen mit der Stadtgemeinde die Großgemeinde Waidhofen an der Ybbs mit insgesamt 12 000 Einwohnern. Damit unterteilt sich die Statutarstadt Waidhofen an der Ybbs in zehn Katastralgemeinden:
- Waidhofen/Ybbs
- Konradsheim
- Kreilhof
- Rien
- St. Leonhard/Walde
- St. Georgen in der Klaus
- Windhag
- Wirts
- Zell-Arzberg
- Zell-Markt

Geschichte

Der Name kommt eher von der Land- und Weidewirtschaft als von einem Waidhof. Es gibt nur spärliche Hinweise über den Anfang der Stadt. Einige Sagen berichten von Ritter Konrad von Peilstein,der die Burg Konradsheim und einen Waidhof im Tal baut. Dieser Waidhof hat eine günstige Lage an der Ybbs und kann daher vor allem über die Eisenerzeugung Ansehen erringen. Im 12. Jahrhundert wird der erste Waidhofner erstmals urkundlich erwähnt. Ende des 13. Jahrhundert gehen nach längeren Machtkämpfen die Bischöfe von Freising als Sieger hervor und der Raum Waidhofen- Konradsheim bleibt freisingischer Besitz. Im Zuge der Stadterweiterung wird auch eine Bürgergemeinde aufgebaut. Ende des 14. Jahrhunderts baut Berthold von Wehingen eine Wehrmauer um die Stadt. Ende des 15. Jahrhunderts kämpfen Ungarn vergeblich vor den Stadtmauern. Auch später ereignen sich einige Heldentaten wie der Türkensieg 1532 zu dessen Erinnerung sogar ein Turm erbaut wurde, der noch heute steht Die Reformation fasst auch hier Fuß (Pfarrer heiratet); Stadt will evangelische Gottesdienste abhalten, doch das wird vom Kaiser abgelehnt. Ende des 16. Jahrhunderts findet die Gegenreformation statt, d.h. für Protestanten gibt es kein Bürgerrecht mehr. Ebenfalls wird die Zu- und Abwanderung überwacht Anfang 17. Jahrhundert wird die Ordnung stabilisiert. Einige Bauten des Barocks sind die Bürgerspitalskirche, Stadtpfarrkirche, Mariensäule und auch Kreuzweg in der Stadtpfarrkirche. 1785 wird die Diözese St. Pölten errichtet, der Waidhofen nun angehört. Nun wird der Stadtrichter zum Bürgermeister. 1869 Waidhofen wir zur Statutarstadt und erhält damit einige Rechte. 19. Jahrhundert werden Stadtmauer und Wehrtürme entfernt, um der wachsenden Stadt Platz zu machen. Ungefähr zur selben Zeit schafft Freiherr v. Plenker eine bessere Infrastruktur für die Stadt. Dazu gehört die Eröffnung der Kronprinz Rudolf Bahn. Diese neuen Verkehrsverbindungen lassen nun auch den Fremdenverkehr aufblühen. Der Aufstieg des Großbetriebes Böhlerwerk bewirkt den Niedergang der Kleineisenindustrie in Waidhofen.

Städtepartnerschaften


- Laatzen (Niedersachsen, Deutschland) seit 1986
- Möhringen (Baden, Deutschland) seit 1956

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Waidhofen/Ybbs wird nicht umsonst "Stadt der Türme" genannt, insgesamt sechs Türme (u. a. die Kirchentürme, den Stadtturm oder den Ybbsturm ...) kann man bewundern. Die Stadt liegt liebevoll eingebettet in Mitten von grünen Hügeln, wie zum Beispiel dem Buchenberg oder dem Schnabelberg.
- Schloss Rotschild: War ursprünglich eine gotische Burganlage, die im 16. Jahrhundert erweitert wurde. Heute ist es im Besitz der Stadt und jedes Jahr finden Ausstellungen und Schlosshofspiele statt.
- Ybbsturm: Ist der letzte der einstigen Tortürme der Stadtmauer. [http://www.waidhofen.at/data/media/4211.jpg Bild: Ybbsturm]
- Stadtpfarrkirche: Sie befindet sich neben dem Schloss Rotschild. Im 15. Jahrhundert wurde die Stadtpfarrkirche umgestaltet.
- Parkbad: Eines der bedeutendsten Freizeitzentren ist das 1989 neugestaltete Parkbad.
- Kulturelle Vorschau: Im Jahr 2007 wird die niederösterreichische Landesausstellung in Waidhofen/Ybbs stattfinden.

Parks


- Naturpark Buchenberg: Ein weiteres Freizeit-und Erholungsgebiet ist der Naturpark, auf dessen Spazierwegen man sich vortrefflich erholen kann. Außerdem befindet sich dort ein Tierpark, in dem man Tiere beobachten kann.
- [http://www.tierpark.at/ Natur- und Wildpark Buchenberg]
- Schillerpark Kategorie:Niederösterreich Kategorie:Ort in Niederösterreich Kategorie:Bezirk in Niederösterreich

Journalist

Journalist // war ursprünglich, im 17. und 18. Jahrhundert, der Herausgeber, wenn nicht alleinige Autor eines Journals – im Falle des literarischen Journals mit der Rezension neuester wissenschaftlicher Publikationen (Literatur) befasst, im Falle des historischen oder politischen Journals der Kommentator von Zeitungsnachrichten, die zu diesem Zeitpunkt in der Regel ohne Kommentar und anonym in den Zeitungen abgedruckt wurden. Die damit einhergehende Arbeitsteilung – der Journalist konnte sich jederzeit darauf zurückziehen, er kommentiere die Nachrichten lediglich, sei für sie selbst jedoch nicht verantwortlich – trug vornehmlich dem instabilen Schutz der Meinungsäußerung Rechnung. Mit der Einführung eines stabileren Presserechts im 19. und 20. Jahrhundert löste sich der Journalismus vom Journal. Die Analyse und der Kommentar zogen in die Zeitungen ein, die damit Plattformen öffentlicher Debatten wurden; in der Ausdifferenzierung in Berichterstattung und Kommentar lebt innerhalb der Zeitung die alte Arbeitsteilung fort. Der Journalist selbst wurde beruflich flexibel, er ist nicht länger auf das Journal beschränkt. Seine Arbeit besteht seit diesen Umschichtungen primär in der Recherche, der Aufarbeitung und dem Angebot von Information in den tagesaktuellen Medien des Drucksektors, des Radios, des Fernsehens und zunehmend des Internets.

Berufsbild

Vierte Gewalt

Aus den Erfahrungen mit dem Dritten Reich haben die Väter des Grundgesetzes den Medien, insbesondere den Journalisten, Freiheiten eingeräumt. Deutlich wird dies in der im Artikel 5 des Grundgesetzes verankerten Pressefreiheit. Die Journalisten können sich neben Priestern als einzige auf das Zeugnisverweigerungsrecht berufen, d. h. sie können vor Gericht die Aussage verweigern, wer ihnen die Informationen zu einer bestimmten Story gegeben hat. Denn gerade dadurch, dass ein Informant so sicher sein kann, nicht genannt zu werden, kann durch Aufdeckung von beispielsweise Bestechungen eine „Kontrollfunktion“ gegenüber dem Staat ausgeübt werden. Aus diesem Grunde werden Journalisten und Medien oft als Vierte Gewalt im Staate bezeichnet. Zudem informieren Journalisten die Öffentlichkeit über Sachverhalte oder Vorgänge, die von allgemeiner, politischer, wirtschaftlicher oder kultureller Bedeutung sind. Damit tragen sie zum Prozess der politischen Meinungs- und Willensbildung bei und erfüllen eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. In den vergangenen Jahren ist der Beruf aber durch Machtmissbrauch und Sensationsgier zunehmend in die Kritik geraten. Journalisten gelten daher mittlerweile neben Berufspolitikern als der unbeliebteste Berufsstand.

Ausbildung

Da der Begriff „Journalist“ rechtlich nicht geschützt ist, wie Arzt, Architekt oder Bäcker, kann sich jeder Journalist nennen. Eine vorgeschriebene Berufsausbildung oder Lehre für Journalisten gibt es nicht. Üblich für die professionelle Ausübung ist eine zweijährige Ausbildung in einer oder mehreren Redaktionen als Volontariat, dem üblicherweise eine gewisse Zeit der freien journalistischen Tätigkeit vorausgehen sollte. Weitere Möglichkeiten sind der Besuch einer Journalistenschule oder ein Journalistik-Studium. Jedoch ist das Berufsfeld offen für Quereinsteiger (insbesondere mit Spezialwissen). Voraussetzung für Beruf des Journalisten ist in erster Linie die handwerkliche Beherrschung seines Mediums, sei es Sprache, Foto oder Film. Darüber hinaus werden von einem Journalisten soziales und gesellschaftspolitisches Verantwortungsbewusstsein, logisches und analytisches Denken, Kreativität sowie Kontaktfähigkeit verlangt. Abgesehen vom Lokal-Journalisten, der ein Allrounder sein sollte, sind in den Mantel-Redaktionen bei den Print-Medien und Redaktionen von Hörfunk und Fernsehen zunehmend Fachleute gefragt. Eine alte, aber treffende Journalisten-„Weisheit“ sagt: Man muss nicht alles wissen, nur wissen, wer als Fachmann etwas zu einem Thema sagen kann.

Tätigkeitsgebiete

Journalisten arbeiten in Printmedien wie Zeitungen, Zeitschriften und Anzeigenblätter, aber auch im Hörfunk und Fernsehen sowie Nachrichtenagenturen oder Pressebüros. Mit dem Internetzeitalter kamen als jüngstes Tätigkeitsfeld Online-Redaktionen hinzu. Ferner sind Journalisten als Pressesprecher oder Pressereferenten in den Pressestellen (auch PR- oder Marketingabteilungen) von Wirtschaftsunternehmen, Behörden oder Organisationen tätig. Im Bereich der Tageszeitungen arbeiten ein großer Teil als Lokaljournalist. Bei überregionalen Tageszeitungen, bei Zeitschriften und in den Bereichen Rundfunk und Fernsehen findet i. d. R. eine Spezialisierung auf bestimmte Ressorts statt, z. B. Nachrichten, Sport, Wirtschaft, Kultur, Musik, Wissenschaft. Wer bei Presse, Hörfunk oder Nachrichtenagenturen Nachrichten bearbeitet, also redigiert, gilt als Redakteur. Dabei werden Bild- und Text-Redakteur unterschieden. Im Gegensatz dazu arbeitet der Reporter vor Ort, etwa bei einem großen Unglück oder einer Naturkatastrophe, recherchiert also die Fakten einer Geschichte. Ein Korrespondent ist für seine Heimatredaktion (Zeitung, Hörfunk, Fernsehen, Nachrichtenagentur) in der Bundes- oder Landeshauptstadt oder im Ausland tätig. Neben den angestellten Journalisten gibt es auch freiberufliche Journalisten. Diese arbeiten auf Honorar-Basis oder handeln Pauschalverträge aus. Viele Moderatoren im Fernsehen sind freie Journalisten.

Darstellungsformen

In seiner Arbeit benutzt der Journalist unterschiedliche Darstellungsformen. Neben der reinen Vermittlung von Fakten (Nachricht, Bericht, Fotografie, Film und Interview) fließen in den anderen Darstellungsformen auch persönliche Wertungen ein: Reportage und Feature. Eine ausschließlich persönliche Wertung eines Sachverhaltes findet sich im Kommentar und in der Glosse.

Tätigkeitsfelder

KorrespondentReporterBildredakteurKolumnistFeuilletonist – LokaljournalistLeitartiklerFotojournalistVideojournalistModerator

Literatur


- Walther von LaRoche: Einführung in den praktischen Journalismus, 13. Aufl. München, Leipzig 1992
- Claudia Mast (Hrsg.): ABC des Journalismus. Ein Leitfaden für die Redaktionsarbeit, 7. Aufl. Konstanz 1994
- Elisabeth Noelle-Neumann, Winfried Schulz, Jürgen Wilke (H