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Gustav III. (Schweden)
Gustav III. ( - 24. Januar 1746 in Stockholm; † 29. März 1792 in Stockholm) war König von Schweden von 1771 bis 1792.
Leben
Jugend und Erziehung
Gustav III. wurde als ältester Sohn Adolfs I., Herzogs von Holstein-Gottorp, nachmaligen Königs von Schweden und dessen Gemahlin Luise von Preußen, einer Schwester Friedrichs II. von Preußen, am 24. Jan. 1746 geboren.
Seine natürlichen Anlagen entwickelten sich unter der Leitung des Grafen Tessin und des Generals Scheffer glücklich, und heller Verstand, hinreißende Beredsamkeit und herzgewinnende Freundlichkeit vereinten sich in ihm mit glühendem Ehrgeiz und Tatendrang; es fehlte ihm indes an Ernst und Ausdauer sowie an Mäßigung.
Putsch gegen den Adel
Er befand sich in Paris, als sein Vater am 12. Februar 1771 starb. Hier unterschrieb er die vom Reichsrat ihm vorgelegte Verpflichtung auf die bestehende Verfassung, schloss aber mit Frankreich einen geheimen Vertrag, in dem er sich zum Umsturz derselben gegen Zahlung von Hilfsgeldern verbindlich machte.
Obwohl er fest entschlossen war, die Adelsoligarchie zu stürzen, welche das Königtum in Schweden zu einem Schatten erniedrigt hatte, heuchelte er doch nach seiner Rückkehr nach Schweden (30. Mai 1771) die freundlichste Gesinnung gegen den Adel, äußerte sich in seinen öffentlichen Reden gleichgültig über seine Herrscherrechte, versuchte scheinbar, die getrennten Parteien zu versöhnen, und unterschrieb ohne weiteres die neue Versicherungsakte vom 5. März 1772, welche die königliche Gewalt noch mehr einschränkte.
Gustav schaltete durch einen Putsch kurz nach Thronbesteigung die politische Elite im Reichstag aus und regierte aufgeklärt-absolutistisch. Im geheimen legte er den Verhandlungen des Reichstags unvermerkt Schwierigkeiten in den Weg und wusste durch Leutseligkeit das Volk und das Militär auf seine Seite zu ziehen und durch Flugschriften und mündliche Verbreitung seiner politischen Ansichten Unzufriedenheit über das bestehende Adelsregiment zu erregen. Er etablierte die Hofpartei neu, welche nach dem gescheiterten königlichen Revolutionsversuch von 1756 an Bedeutung verloren hatte, sammelte ergebene Offiziere um sich und stiftete im Juli 1772, eine Hungersnot in Schonen benutzend, einen Aufstand an, um seinen Brüdern, den Prinzen Karl und Adolf, Gelegenheit zu geben, ihre Regimenter zusammenzuziehen. Als der Reichsrat, den Plan durchschauend, Gegenmaßregeln traf, stellte sich Gustav am 19. August in Stockholm an die Spitze des Militärs, dessen Offiziere sich fast sämtlich zum Sturz der Oligarchie verpflichtet hatten, ließ den Saal, in dem der Reichsrat saß, absperren, gewann die Bürgerschaft von Stockholm durch glänzende Reden für sich und verkündete eine neue Verfassung, welche der durch Waffengewalt eingeschüchterte Reichsrat am 21. August annahm und beschwor.
Neuer Glanz
Stockholm
Gustav machte von der großen Gewalt, die ihm nun zu Gebote stand, anfangs einen vortrefflichen Gebrauch. Durch seine Bemühungen erhob sich der schwedische Handel zu neuer Blüte, und auch der Gewerbfleiß stieg mit dem hergestellten Umlauf des baren Geldes. Der König richtete sein Augenmerk vorzüglich auf die Verbesserung der äußern Lage des Bauernstandes, auf das Medizinalwesen, auf Errichtung von Arbeits-, Waisenhäusern und Spitälern. Er beförderte das Bergbauwesen, Kanal- und Schleusenbauten, ordnete das Finanzwesen, errichtete eine Diskontokompanie und gab den Handel in Marstrand frei. Auch der Ackerbau erfreute sich seiner besondern Fürsorge. Die Land- und Seemacht Schwedens erhob er zu einer achtunggebietenden Stellung und erhielt von Frankreich für ansehnliche Rückstände von Hilfsgeldern die kleine Insel Barthélemy in den Antillen, auf welcher er einen Freihafen errichten ließ.
Daneben gab er freilich auch durch seine Prachtliebe und Verschwendung Anlass zum Tadel (seine Krönung kostete allein 3 Mill., ein Turnier 400.000 Thaler) und sah sich auch bald zu bedenklichen Finanzmaßregeln genötigt, um seine Einkünfte zu vermehren. Er verscherzte dadurch die Anhänglichkeit der niedern Stände und ermutigte den unter russischem Einfluss stehenden Adel zu neuer Opposition. Derselbe trat auf dem Reichstag von 1786 offen gegen Gustav auf und verwarf von vier Vorschlägen desselben, welche der Finanznot abhelfen sollten, drei.
In April 1786 gründete er nach französischem Muster die Svenska Akademien. Er förderte die Künste, darunter der Bildhauer Johan Tobias Sergel und Dichter-Sänger Carl Michael Bellman.
Rebellion des Adels
Der ohne die verfassungsmäßige Zustimmung des Reichstags 1788 begonnene Krieg mit Russland, in dem die schwedische Flotte am 17. Juli nach tapferem Kampf von der russischen unter Greigh zum Rückzug nach Sveaborg gezwungen und hier eingeschlossen wurde, brachte die Rebellion des Adels zum Ausbruch. Bei dem Angriff auf Frederikshamn weigerten sich die Obersten mehrerer finnischer Regimenter, zu stürmen; Offiziere und Adel erklärten sich am 12. August gegen den Krieg mit Russland und schlossen mit demselben eigenmächtig Waffenstillstand. Bald rüstete auch, von Russland angetrieben, Dänemark gegen Schweden, und während Gustav bei den Dalekarlien und in Värmland Hilfe suchte und fand, drangen die Dänen bis Göteborg vor, wurden aber hier von Gustav zurückgetrieben, worauf durch Englands und Preußens Vermittelung ein Friede zu stande kam.
Im Februar 1789 berief der König einen Reichstag nach Stockholm, wo er durch einen neuen Staatsstreich den Widerstand des Adels brach, völlige Souveränität, das Recht, auch ohne Einwilligung der Stände einen Krieg anzufangen, und unbedingte Verfügung über die Staatseinkünfte erlangte, dem Bürgerstand dagegen Zutritt zu den meisten Ämtern und Gleichheit mit den Adligen im Erwerb von Grundbesitz verlieh.
Gustav setzte hierauf den Krieg mit Russland mit Nachdruck, doch mit wenig Geschick fort. Derselbe verlief ganz unglücklich; erst am 3. Juli 1790 gelang es Gustav, mit der in Wiborg eingeschlossenen Flotte die feindliche zu durchbrechen und sechs Tage darauf, als der russische Admiral, ein Prinz von Nassau, die Schärenflotte im Svenskasund angriff, denselben vollständig zu schlagen. Der hierauf am 14. August 1790 in Werelä am Kymenefluss geschlossene Friede stellte den Besitzstand vor dem Krieg wieder her; ja, Gustav schloss sogar 1791 einen Freundschaftsvertrag mit Russland, um, von diesem sowie von Preußen und Österreich unterstützt, einen abenteuerlichen Zug für das monarchische Prinzip gegen die französische Revolution zu unternehmen. Einen Reichstag zu Gefle im Januar und Februar 1792, der die schon aufgewandten und noch zu bestreitenden Ungeheuern Kriegskosten aufbringen sollte, musste Gustav entlassen, ohne seinen Wunsch erfüllt zu sehen.
Der Maskenball
Indessen hatte sich unter dem Adel eine Verschwörung gegen das Leben des Königs gebildet, deren Hauptanstifter der General Karl Fredrik Pechlin war, dem sich einige andre, namentlich die Grafen Ribbing und Horn sowie der von Gustav persönlich beleidigte Hauptmann Johann Jakob Anckarström, anschlossen, die durch das Los entschieden, wer den König ermorden solle.
Das Los fiel auf Anckarström. Eine Maskerade (Maskenball) in der Stockholmer Oper in der Nacht vom 16. zum 17. März 1792 wurde zum Mord ausersehen. Der König besuchte den Ball in Begleitung seines Adjutanten, dem Grafen Essen, obwohl er gewarnt worden war. Kaum hatte er den Saal betreten, als ihn eine Menge von Masken umschwärmte, und als ihm eine dieser Masken (Graf Horn) mit den Worten „Gute Nacht, Maske!“ auf die Schulter klopfte, schoss ihn Anckarström mit einem Pistol in den Rücken. Mit voller Geistesgegenwart setzte Gustav für seinen unmündigen Sohn Gustav IV. Adolf von der dänischen Prinzessin Sophie Magdalena eine Regentschaft ein und starb am 29. März 1792.
Sein Schicksal inspirierte Verdi zu seiner Oper Ein Maskenball.
Nachlass
Der Adel konnte die Früchte der Tat nicht ernten. Die königliche Gewalt blieb ungeschmälert. Der Mörder wurde hingerichtet, die übrigen Verschwornen traf bloß Verbannung. Gustavs sämtliche Papiere wurden auf seinen Befehl, in Kisten verschlossen, auf der Universitätsbibliothek zu Uppsala aufbewahrt, wo sie erst nach 50 Jahren durch einen König seines Geschlechts geöffnet werden sollten. Diese Eröffnung fand am 29. März 1842 statt. Geijer berichtet über die Papiere in der Schrift Gustavs III. nachgelassene und 50 Jahre unter Siegel gelegene Schriften (Upsala 1843-45; deutsch von Crepplin, Hamb. 1843-46, 3 Bde.). Die Ausbeute war nicht sehr erheblich.
Gustav war nicht nur ein Freund der Wissenschaft, sondern auch selbst Schriftsteller. Er schrieb in schwedischer Sprache mehrere Elegien und Schauspiele (deutsch von Eichel, Leipz. 1843); seine Gedächtnisrede auf Torstensson, welche er anonym der schwedischen Akademie überreichte, wurde mit dem ersten Preis gekrönt. Eine Sammlung seiner Œuvres politiqaes, littéraires et dramatiques veranstaltete Dechaux (Par. 1805, 5 Bde.; deutsch im Auszug von Rühs, Berl. 1805-1808,3 Bde.; schwed., Stockh. 1806-12, 6 Bde.). Sein tragisches Ende gab Scribe Stoff zu einer von Auber komponierten Oper.
Er heiratete Sophie von Dänemark, mit der er zwei Söhne hatte:
- Gustav IV. Adolf ( - 1. November 1778 - † 7. Februar 1837), König von Schweden, und
- Karl Gustav ( - 25. August 1782 - † 23. März 1783), Herzog von Smaland.
Literatur
- Posselt: Geschichte Gustavs III. (Straßb. 1793)
- d'Aguila: Histoire du règne de Gustave III (Par. 1815, 2 Bde.)
- Geffroy: Gustave III. et la cour de France (das. 1867, 2 Bde.)
- Nervo: Gustave III, roi de Suède, et Anckarström (das. 1876)
- Odhner: Sveriges politiska historia under konung Gustaf III's regering (Stockh. 1885).
Kategorie:König (Schweden)
Kategorie:Mann
Kategorie:Geboren 1746
Kategorie:Gestorben 1792
ja:グスタフ3世 (スウェーデン王)
24. Januar
Der 24. Januar (in Österreich: 24. Jänner) ist der 24. Tag des Gregorianischen Kalenders.
Ereignisse
- 661 - Ali ibn Abi Talib erster Immam der Schiiten wird opfer eines atentats bei seinem gebet und stirbt.
- 1118 - Johannes von Gaeta wird zum Papst Gelasius II. gewählt.
- 1915 - Im Gefecht auf der Doggerbank zwischen der deutschen Marine und der Royal Navy sinkt der deutsche Panzerkreuzer SMS Blücher.
- 1945 - In Peenemünde wird eine geflügelte Version der A4/V2-Rakete die A4b erstmals erfolgreich gestartet. Sie soll die doppelte Reichweite der A4 erreichen, stürzt allerdings wegen eines Flügelbruchs vorzeitig ab. Es kommt zu keinem weiteren Start dieses Flugkörpers mehr.
- 1952 - Deutschland. Das Mutterschutzgesetz tritt in Kraft.
- 1953 - In Deutschland tritt das Gesetz zur Sicherung des Straßenverkehrs in Kraft.
- 1962 - Deutschland. 24 Bürger der DDR gelingt die Flucht durch einen Tunnel nach West-Berlin.
- 1970 - Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Pakistan
- 1986 - Voyager 2 erreicht Uranus.
- 2000 - Der Fernseh-Sender N24 nimmt den Sendebetrieb auf.
- 2000 - Razorblade Romance der Gruppe HIM, die erste CD mit Kopierschutz kommt auf den deutschen Markt.
- 2004 - Florian Gerster, der Chef der Bundesagentur für Arbeit wird aus seinem Amt entlassen. Ihm war Bestechlichkeit vorgeworfen worden.
Wirtschaft
- 1935 - In den USA bringt die Brauerei "G.Krueger Brewing.Co" in zusammenarbeit mit der "American Can Company" das erste Bier in Getränkedosen in Umlauf.
- 1945 - In Aachen erscheint mit den Aachener Nachrichten die erste deutsche Nachkriegszeitung.
Wissenschaft und Technik
Kultur
- 1639 - Uraufführung der Oper Le nozze di Teti e di Peleo von Francesco Cavalli in Venedig.
- 1835 - Uraufführung der Oper I puritani (Die Puritaner) von Vincenzo Bellini am Théâtre-Italien in Paris.
- 1906 - Uraufführung der Oper Francesca da Rimini von Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow im Bolschoi-Theater in Moskau.
Religion
Katastrophen
- 1966 - In den Alpen kommen sämtliche 177 Insassen einer Boeing 707 der Air India ums Leben, als die Maschine an einem Felsmassiv des Mont Blanc zerschellt.
- 1976 - Erdbeben bei Muradiye, Türkei, ca. 3.850 Tote
Sport
Geboren
- 76 - Hadrian, römischer Kaiser
- 1444 - Galeazzo Maria Sforza, Herzog von Mailand
- 1670 - William Congreve (Autor), englischer Dramatiker und Dichter
- 1679 - Christian Wolff, deutscher Universalgelehrter und Philosoph
- 1684 - Karl Alexander (Württemberg), Herzog von Württemberg
- 1705 - Farinelli, italienischer Sänger (Kastrat) des 18. Jahrhunderts
- 1712 - Friedrich II., der Große, preußischer König
- 1732 - Pierre Augustin Caron de Beaumarchais, französischer Dramatiker
- 1733 - Benjamin Lincoln, US-amerikanischer General im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg.
- 1746 - Gustav III. von Schweden, König von Schweden
- 1749 - Charles James Fox, englischer Staatsmann und Redner
- 1768 - Friedrich Erhardt von Röder, preußischer Kavalleriegeneral
- 1776 - E. T. A. Hoffmann, deutscher Schriftsteller und Maler
- 1787 - Christian Ludwig Brehm, deutscher Pfarrer und Ornithologe
- 1792 - Friedrich Wilhelm Graf von Brandenburg, preußischer General der Kavallerie und Staatsmann
- 1816 - Friedrich Wilhelm Kritzinger (Theologe), deutscher Theologe, Pädagoge
- 1816 - Wilhelm Henzen, deutscher Archäologe
- 1826 - Friedrich Heinrich Julius Bötticher, Oberbürgermeister von Magdeburg
- 1829 - William Mason, US-amerikanischer Komponist
- 1831 – Fritz Eunicke, Ehrenbürger Wittenberg
- 1843 - Franziska Tiburtius, deutsche Ärztin und Frauenrechtlerin
- 1844 - Franziskus von Paula Schönborn, Kardinal und Erzbischof von Prag
- 1850 - Giuseppe Mori, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1850 - Hermann Ebbinghaus, deutscher Psychologe
- 1854 - Paul Natorp, Philosoph und Pädagoge
- 1862 - Edith Wharton, US-amerikanische Romanautorin
- 1863 - Fritz Jahn, Pastor, Leiter der Züllchower Anstalten
- 1864 - Marguerite Durand, französische Journalistin, Frauenrechtlerin, gest. 1936
- 1872 - Morris William Travers, englischer Chemiker
- 1880 - Alfred Merz, österreichisch-deutscher Meereskundler
- 1885 - Christian Ingerslev Baastrup, dänischer Radiologe
- 1886 - Henry King, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1888 - Ernst Heinkel, deutscher Ingenieur und Flugzeugkonstrukteur
- 1888 - Remshalden, deutscher Ingenieur und Luftfahrtpionier
- 1888 - Vicki Baum, österreichische Harfenistin und Schriftstellerin
- 1891 - Walter Model, Generalfeldmarschall im Dritten Reich
- 1892 - Arkadi Dmitrijewitsch Schwezow, sowjetischer Triebwerkskonstrukteur
- 1892 - Konstantin Alexandrowitsch Fedin, russischer Schriftsteller und Schauspieler
- 1894 - Robert Jaffé, deutscher Politiker
- 1895 - Albin Zollinger, Schweizer Schriftsteller
- 1895 - Eugen Roth, deutscher Lyriker und Erzähler
- 1900 - René Guillot, französischer Jugendschriftsteller
- 1901 - A. M. Cassandre, Grafikdesigner, Typograf, Maler, Bühnenbildner und Lehrer
- 1901 - Willy Czernik, deutscher Operetten- und Filmkomponist
- 1902 - Oskar Morgenstern, Wirtschaftswissenschaftler
- 1903 - Louis de Wohl, deutscher Schriftsteller und Astrologe
- 1907 - Maurice Couve de Murville, französischer Politiker
- 1911 - C. L. Moore, Science Fiction und Fantasy Autorin
- 1913 - Norman Dello Joio, US-amerikanischer Komponist
- 1913 - Wolf von Niebelschütz, deutscher Schriftsteller und Historiker
- 1915 - Vitezslawa Kapralova, tschechische Komponistin, gest. 1940
- 1915 - Robert Motherwell, US-amerikanischer Maler
- 1916 - Rafael Caldera, venezolanischer Politiker und ehemaliger Staatspräsident des Landes
- 1917 - Ernest Borgnine, US-amerikanischer Schauspieler
- 1918 - Gottfried von Einem, österreichischer Komponist
- 1923 - Vlado Kristl, deutsch-kroatischer Filmkünstler
- 1924 - Maria Talchieff, US-amerikanische Tänzerin
- 1928 - Desmond Morris, Zoologe, Verhaltensforscher, Publizist und Künstler
- 1928 - Michel Serrault, französischer Schauspieler
- 1931 - Lars Valter Hörmander, schwedischer Mathematiker und Fields-Medaillenträger
- 1933 - Erwin Waldner, deutscher Fußballspieler
- 1935 - Herbert Stracke, deutscher Bauingenieur
- 1936 - Doug Kershaw, US-amerikanischer Musiker
- 1936 - Jack Scott, kanadische Sängerin
- 1938 - Arndt von Bohlen und Halbach, letzter Spross der Krupp-Dynastie
- 1939 - Jan Lichardus, deutsch-slowakischer Vorgeschichtsforscher
- 1939 - Joseph Vilsmaier, deutscher Filmregisseur
- 1939 - Karsten Schmidt, deutscher Jurist
- 1939 - Renate Garisch-Culmberger, deutsche Leichtathletin
- 1940 - Alois Glück, deutscher Politiker
- 1940 - Joachim Gauck, ist Pfarrer und Mitbegründer des Neuen Forums
- 1940 - Ray Stevens, US-amerikanische Musikerin
- 1941 - Michael Chapman, britischer Musiker
- 1941 - Neil Diamond, US-amerikanischer Sänger und Liedermacher
- 1942 - Ingo Friedrich, deutscher Politiker
- 1943 - Peter Struck, deutscher Politiker, MdB und Bundesverteidigungsminister
- 1943 - Sharon Tate, US-amerikanische Schauspielerin
- 1944 - Anita Pallenberg, italienische Schauspielerin und Modedesignerin
- 1944 - David Gerrold, US-amerikanischer Schriftsteller von Fantasy-Romanen
- 1944 - Klaus Nomi, Countertenor
- 1947 - Jim Rutledge, US-amerikanischer Sänger
- 1947 - Warren Zevon, US-amerikanischer Musiker
- 1949 - John Belushi, US-amerikanischer Sänger und Filmschauspieler
- 1950 - Daniel Auteuil, französischer Schauspieler
- 1950 - Detlef Petersen, deutscher Musiker
- 1952 - Siegmund Ehrmann, deutscher Politiker
- 1954 - Jo Gartner, österreichischer Rennfahrer
- 1957 - Klaus Fiehe, deutscher Musiker und Musikjournalist
- 1957 - Ramón Martín Huerta, mexikanischer Politiker
- 1958 - Frank Ullrich, Biathlet und Bundestrainer der deutschen Biathleten
- 1959 - Nastassja Kinski, deutsche Schauspielerin
- 1961 - Christa Kinshofer, deutscher Skirennläuferin
- 1961 - Guido Buchwald, deutscher Profi-Fußballspieler und Fußballtrainer
- 1961 - Karl-Heinz Smuda, deutscher Hörfunkjournalist
- 1961 - Wulf R. Halbach, Medien- und Kommunikationswissenschaftler
- 1962 - Zoë Haas, Schweizer Skirennläuferin
- 1964 - Carole Merle, französische Skirennläuferin
- 1968 - Mary Lou Retton, US-amerikanische Kunstturnerin und Olympiasiegerin
- 1972 - Beth Hart, Sängerin, Rock-
- 1972 - Muriel Baumeister, österreichische Schauspielerin
- 1977 - Michelle Hunziker, Schweizer Fernsehmoderatorin und Model
- 1982 - Claudia Heill, österreichische Judoka
- 1986 - Mischa Barton, englische Schauspielerin
Gestorben
- 41 - Caligula, römischer Kaiser (ermordet)
- 661 - Der Kalif Ali ibn Abi Talib ermordet
- 772 - Stephan III., Papst
- 863 - Karl, König von Burgund
- 1125 - David der Erbauer, georgischer König
- 1349 - Lucchino Visconti, Regent von Mailand Lucchino Visconti
- 1534 - Guillaume Briçonnet, Bischof
- 1595 - Ferdinand I. (Erzherzog von Österreich), Herrscher über Tirol
- 1639 - Georg Jenatsch, Schweizer Pfarrer und Politiker
- 1708 - Friedrich II., Landgraf von Hessen-Homburg
- 1791 - Etienne Falconet, französischer Bildhauer
- 1851 - Gaspare Spontini, italienischer Opernkomponist und -dirigent
- 1852 - Ján Kollár, Slowakischer Lyriker, Altertumsforscher und Sprachwissenschaftler
- 1873 - Johann Friedrich Christoph Bauer, deutscher Politiker
- 1877 - Johann Christian Poggendorff, deutscher Physiker
- 1879 - Heinrich Geißler, deutscher Physiker und Erfinder
- 1880 - Friedrich Feuerbach, Philologe und Philosoph
- 1883 - Friedrich von Flotow, deutscher Opernkomponist
- 1891 - Philipp Carl, deutscher Physiker
- 1904 - Friedrich I., Herzog von Anhalt
- 1914 - Sir David Gill, schottischer Astronom
- 1915 - Arthur Auwers, deutscher Astronom
- 1920 - Amedeo Modigliani, italienischer Maler und Bildhauer
- 1932 - Herbert Norkus, Hitlerjunge
- 1939 - Alexander Kanoldt, deutscher Maler
- 1939 - Maximilian Oskar Bircher-Benner, Schweizer Arzt und Ernährungswissenschaftler
- 1947 - Felix Timmermans, belgischer Dichter und Maler
- 1948 - Arthur Liebehenschel, deutscher Nationalsozialist
- 1948 - Maria Mandel, Wächterinn im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau
- 1956 - Oskar Karlweis, österreichischer Schauspieler
- 1960 - Edwin Fischer, Schweizer Pianist
- 1963 - Axel de Vries, deutscher Politiker
- 1965 - Winston Churchill, britischer Staatsmann und Premierminister
- 1966 - Homi Jehangir Bhabha, indischer Physiker
- 1969 - Theodor Spitta, deutscher Politiker
- 1970 - James Shepherd, US-amerikanischer Musiker
- 1971 - Hermann Matern, SED-Funktionär und Politiker der DDR
- 1971 - William Griffith Wilson, Mitbegründer der Anonyme Alkoholiker
- 1972 - Dino Buzzati, italienischer Schriftsteller
- 1972 - Gene Austin, US-amerikanischer Sänger
- 1975 - Larry Fine, US-amerikanischer Komiker und Schauspieler
- 1978 - Georges Speicher, französischer Radrennfahrer
- 1978 - Herta Oberheuser, Ärztin im KZ Ravensbrück
- 1979 - Hermann Hilber, deutscher Arzt und Medizinprofessor
- 1982 - Hans Schütz, deutscher Politiker
- 1983 - Adolf Mauk, deutscher Politiker und MdB
- 1983 - Juan Carlos Zabala, argentinischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1986 - Günther Kretzschmar, deutscher Komponist
- 1986 - Lafayette Ron Hubbard, US-amerikanischer Sektengründer
- 1986 - Leopold Szondi, ungarischer Mediziner und Psychologe
- 1989 - Siegfried Wischnewski, deutscher Schauspieler
- 1989 - Ted Bundy, US-amerikanischer Serienmörder
- 1993 - Karl Larenz, deutscher Zivilrechtler und Rechtsphilosoph
- 1993 - Thurgood Marshall, US-amerikanischer Jurist und Bürgerrechtler
- 2001 - Eduard Schütz, Baptistischer Theologe
- 2003 - Giovanni Agnelli, italienischer Unternehmer (Fiat)
- 2004 - Abd ar-Rahman Munif, arabischer Schriftsteller
- 2004 - Leonidas da Silva, brasilianischer Fußballer
- 2005 - June Bronhill, australische Opernsängerin
- 2005 - Vaclav Kubicka, ehemaliger Bundestrainer der deutschen Turner
Feier- und Gedenktage
- Namenstage: Arno, Eberhard, Franz, Vera, Milena
- Gedenktage:
- Révolution vaudoise, Unabhängigkeit des Kanton Waadt 1798
- Kirchliche Gedenktage:
- Hl. Franz von Sales (katholisch, anglikanisch)
- Vera von Clermont (katholisch)
Siehe auch
- 23. Januar - 25. Januar
- 24. Dezember - 24. Februar
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0124
ja:1月24日
ko:1월 24일
simple:January 24
th:24 มกราคม
Stockholm
Stockholm ist die Hauptstadt Schwedens und mit ihren 767.000 Einwohnern (Stand 2005) zugleich größte Stadt Skandinaviens. Sie liegt an der Ostsee und wird zu den schönsten Städten der Welt gezählt. Bekannt ist sie für ihre hohe Lebensqualität.
Stockholm ist Residenz des Königspaares, Sitz des schwedischen Parlamentes und der schwedischen Regierung, Sitz einer Universität und mehrerer Hochschulen. In Stockholm befindet sich der Sitz der katholischen Kirche Schwedens[http://www.sanktaeugenia.se].
Geografie
katholischen Kirche
katholischen Kirche
Das Landschaftsbild Stockholms hat sich in der Geschichte der Stadt aufgrund der skandinavischen Landhebung stark verändert. Teile, die heute zum Festland gehören, waren vor einigen hundert Jahren noch Inseln.
Ein Meerbusen der Ostsee umschließt mit zahlreichen Buchten, Landzungen, etwa 24.000 Schären (kleinen Inseln) und Seen wie ein Labyrinth die Stadt. Dieses Gebiet wird Schärengarten genannt.
Stockholm liegt am Ausfluss des Mälarsees in die Ostsee. Der Mälarsee erstreckt sich 120 km nach Westen ins Landesinnere. Slussen[http://www.stockholm.se/templates/template_121.asp_Q_mainframe_E_template_117.asp_Q_number_E_53211_A_category_E_12677], eine Schleuse mitten in Stockholm, trennt das Süßwasser des westlich liegenden Mälarsees vom Salzwasser der östlich liegenden Ostsee.
Etwa 30 % der Stadtfläche ist mit Wasser bedeckt. Die hohe Wasserqualität erlaubt es, mitten in der Innenstadt Lachse zu angeln. Die Stadt erstreckt sich heute über 14 Inseln, die durch 53 Brücken verbunden sind. Ein großer Teil der Stadt besteht aus Waldregionen.
In nord-südliche Richtung zieht sich eine eiszeitliche Kiesmoräne, die vom Ausfluss durchbrochen worden war. Die Inseln im Strom sind Reste dieses Rückens.
Wegen der Lage im Norden Europas sind die Winter dunkel. Im Sommer hingegen bleibt es auch nachts angenehm hell.
Politik
Stockholm ist bevölkerungsmäßig die größte der 290 schwedischen Kommunen und liegt in der Verwaltungsprovinz Stockholms län. Die kommunale Tätigkeit der Stadt Stockholm ist politisch wie folgt organisiert:
Stadtparlament
Das höchste beschlussfassende politische Organ ist das alle vier Jahre gewählte Stadtparlament (schwed. kommunfullmäktige), das aus 101 Abgeordneten besteht. In der Wahl von 2002 wurden folgende Parteien in das Stadtparlament gewählt: die konservative Moderate Sammlungspartei (27 Mandate), die Liberale Volkspartei (17 Mandate), die Christdemokraten (5 Mandate), die Grünen (6 Mandate), die Sozialdemokratische Arbeiterpartei Schwedens (35 Mandate) und die Linkspartei (11 Mandate).
Stadtregierung
Linkspartei
Die Stadtregierung (schwed. kommunstyrelse), die aus 13 Mitgliedern besteht (5 Sozialdemokraten, 3 Moderaten, 2 Liberalen, 1 Christdemokraten, 1 Grünen, 1 Vertreter der Linkspartei), wird nach dem Verhältniswahlprinzip gewählt, d.h. dass die im Stadtparlament vertreten Parteien auch in der Stadtregierung repräsentiert sind.
Die Beschlüsse der Stadtregierung werden vorbereitet und durchgeführt von der Stadtratskommission (schwed. borgarrådsberedningen), die aus 12 Stadträten (schwed. borgarråd) besteht, die alle vier Jahre vom Stadtparlament gewählt werden. Dabei unterscheidet man zwischen regierenden Stadträten (schwed. styrande borgarråd) und oppositionellen Stadträten (schwed. oppositionsborgarråd). Die jetzige Stadtratskommission besteht aus 8 regierenden Stadträten (6 Sozialdemokraten, 1 Vertreter der Linkspartei und 1 Grünen), die gleichzeitig Leiter von Abteilungen (schwed. rotel) sind, und 4 oppositionellen Stadträten ohne Portefeuille (3 Moderate und 1 Liberaler). Der Finanzstadtrat ist i. d. R. gleichzeitig Vorsitzender der Stadtratskommission und der Stadtregierung (d. h. Bürgermeister). Dies ist zur Zeit die Sozialdemokratin Annika Billström.
Bezirksausschüsse
Ein großer Teil der Verantwortung für die Wahrnehmung der kommunalen Aufgaben liegt bei den 18 Bezirksausschüssen (schwed. stadsdelsnämnd), die in den 18 Stadtbezirken (schwed. stadsdelsområde) tätig sind. Die Bezirksausschüsse, die je nach Größe des Stadtbezirkes aus 11 oder 13 Mitgliedern bestehen, werden vom Stadtparlament ernannt und sind dem Stadtparlament direkt unterstellt. Es gibt 18 Stadtbezirke.
Siehe auch: Liste der Stadtbezirke in Stockholm
Fachausschüsse
Gewisse übergreifende Tätigkeitsbereiche werden von zentralen Fachausschüssen (schwed. facknämnd) abgedeckt, wie z.B. dem Bildungsausschuss, dem Sportausschuss oder dem Wahlausschuss.
Städtische Unternehmen
Ein Teil der kommunalen Dienstleistungen wurde in Aktiengesellschaften ausgelagert, in denen die Stadt die Aktienmehrheit besitzt. So werden etwa die Gemeindewohnungen, die Wasserversorgung, das Stockholmer Stadttheater u. a. von Aktiengesellschaften verwaltet, die unter einer Konzernleitung, der Stockholms Stadshus AB, zusammengefasst sind.
Geschichte
Die Entstehung der Stadt
Liste der Stadtbezirke in Stockholm]
Es gibt keine historischen Belege für eine Existenz Stockholms vor der Mitte des 13. Jahrhunderts. Eventuell gab es jedoch ältere Verteidigungsanlagen zur Sicherung der Einfahrt in den Mälarsee. Eine Besiedlung kann jedoch nicht nachgewiesen werden. Stockholm (Stock=Stock, Baumstamm; holm=kleine Insel) wurde zum ersten Mal 1252 als Ausstellungsort in zwei Urkunden des Jarls Birger Magnusson erwähnt, der manchmal als Gründer der Stadt erwähnt wird. Aber auch dafür fehlen historische Belege. Doch entwickelte sich Stockholm unter der Regierung Birger Magnussons und des Königs Magnus Ladulås in den folgenden Jahrzehnten zu einer wichtigen Handelsstadt, was vor allem durch Verträge mit der Hansestadt Lübeck gefördert wurde. Um 1270 wurde Stockholm in Dokumenten als Stadt bezeichnet und 1289 wurde die Stadt als die bevölkerungsreichste Stadt Schwedens beschrieben. Die ersten gesicherten Annahmen zur Größe der Stadt beziehen sich auf die Mitte des 15. Jahrhunderts, als Stockholm etwa 1.000 Haushalte, also ungefähr 5.000 bis 6.000 Einwohner hatte. Aus demselben Jahrhundert (1436) stammt auch der erste Privilegienbrief.
Der hauptsächliche Grund für die rasche Entwicklung der Stadt war ihre strategische Lage. Stockholm beherrschte die Zufahrt zum Mälarsee, der seinerseits eine aufgrund der Landwirtschaft und Eisenherstellung wirtschaftlich wichtige Region erschloss. Die Ausdehnung der Stadt war zu dieser Zeit auf die Insel Stadsholmen (heute Gamla stan) beschränkt. Die Insel selbst war um ein Drittel kleiner als heute, und die Ströme wesentlicher weiter.
Die Kalmarer Union
Die strategische und wirtschaftliche Bedeutung der Stadt machte Stockholm zu einem wichtigen Machtfaktor in den Auseinandersetzungen zwischen den dänischen Königen der Kalmarer Union und der nationalen Unabhängigkeitsbewegung im 15. Jahrhundert. So erfocht am 14. Oktober 1471 Schweden unter Sten Sture in der Nähe der Stadt am Brunkeberg (heute ein Teil des Stadtbezirkes Norrmalm) mit Unterstützung der Stockholmer Bürgerschaft einen glänzenden Sieg über den dänischen König Christian I. Dessen Enkel Christian II. belagerte die Stadt 1518 vergebens, nahm sie aber 1520 nach einer neuen Belagerung durch Verrat ein. Am 8. November 1520 kam es in Stockholm im Rahmen der Krönungsfeierlichkeiten zu einer Massenhinrichtung von Oppositionellen, dem Stockholmer Blutbad. Dieses Massaker leitete jenen Aufstand ein, der schließlich zum endgültigen Zusammenbruch der Kalmarer Union führte.
Kalmarer Union
Kalmarer Union]
Die Vasa-Zeit
Mit dem Einzug Gustav Vasas 1523 und dem Aufbau einer starken Königsmacht entwickelte sich Stockholm auch zu einer wichtigen Residenzstadt. Neben dem Bürgertum begann nun auch der königliche Hof, das Stadtbild zu prägen. Die Stadtinsel bot nicht mehr genug Platz, und 1529 wurden Södermalm und Norrmalm unter die Herrschaft der Stadt gestellt. Die Stadt wuchs und erreichte um 1600 eine Einwohnerzahl von 10.000 Einwohnern.
Das 17. Jahrhundert
Das 17. Jahrhundert sieht den Aufstieg Schwedens zur Großmacht. Dies spiegelte sich auch in der Entwicklung der Stadt wieder. Von 1610 bis 1680 versechsfachte sich die Einwohnerzahl. Ladugårdslandet, das heutige Östermalm, und die Insel Kungsholmen wurden eingemeindet. 1634 wurde Stockholm offiziell zur Hauptstadt des schwedischen Reiches. Nach dem politischen Aufstieg folgte diesem Ereignis bald auch der wirtschaftliche Aufstieg der Stadt. Die Stadt erhielt das Stapelrecht und damit das Monopol für den Handel zwischen dem Ausland und Svealand, Norrland und Österbotten (heutiges Finnland).
In dieser Zeit entstanden auch einige der großartigen Bauten und Paläste, die die Macht des Landes und seines Adels symbolisieren sollten, wie z.B. Riddarhuset, Oxenstiernska palatset und Tessinska palatset und die alte Reichsbank. Auf den eingemeindeten Inseln und in Östermalm entstanden Stadtviertel in einem rechtwinkligen Straßennetz.
Das 18. Jahrhundert
In den Jahren 1713–1714 wurde Stockholm von der Pest heimgesucht. Nach dem Ende des Großen Nordischen Krieges und den damit verbundenen Gebietsverlusten im Jahre 1721 stagnierte die Stadt. Die Bevölkerung wuchs kaum mehr und die wirtschaftliche Erholung ging nur sehr langsam vor sich. Doch behielt Stockholm seine Rolle als politisches Zentrum des Landes und unter Gustav III. entwickelte es sich auch zum kulturellen Zentrum. Das Stockholmer Schloss und die Königliche Oper sind architektonischer Ausdruck dieser Epoche.
Das 19. Jahrhundert
kulturellen]
Mit Beginn des 19. Jahrhunderts nahm die wirtschaftliche Bedeutung Stockholms weiterhin ab. Norrköping wurde zur größten Manufakturstadt und Göteborg entwickelte sich aufgrund seiner günstigen Lage an der Nordsee zum wichtigsten Exporthafen Schwedens. Erst in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts übernahm Stockholm wieder eine führende Rolle in der Wirtschaft des Landes. Einerseits wurde eine Reihe wichtiger Industriebetriebe gegründet, andererseits entwickelte sich Stockholm zu einem wichtigen Handels- und Dienstleistungszentrum sowie zu einem Verkehrsknotenpunkt.
Auch die Bevölkerung wuchs in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch Zuwanderung stark an. Gegen Ende des Jahrhunderts waren nicht einmal 40% der Einwohner in Stockholm geboren. Die Besiedlung griff über die Stadtgrenzen hinaus und es entstanden eine Reihe von Elendsvierteln, aber auch von Villenvierteln im Grünen und an der Küste.
Stockholm baute auch seine Position als Kulturzentrum weiter aus. Man bemühte sich auch darum, höhere Bildungseinrichtungen nach Stockholm zu bekommen. Im 19. Jahrhundert bekam Stockholm mehrere wissenschaftliche Institute, wie z.B das Karolinische Institut (Karolinska Institutet) und das Technologische Institut, das 1877 eine Technische Hochschule wurde. 1878 wurden auch die ersten Lehrveranstaltungen an der neugegründeten Stockholmer Hochschule abgehalten, aber es sollte beinahe 100 Jahre dauern, bis sie zur Universität erhoben wurde.
Das 20. Jahrhundert
Nach 1910 kam es zur Eingemeindung großer Gebiete, die verkehrstechnisch durch Straßenbahnlinien an die Stadt angeschlossen werden. Im Anschluss daran entstanden Vororte, Gartenstädte und Gebiete mit Freizeithäuschen.
Wirtschaftlich kam es zu einer Umstrukturierung. Arbeitsintensive Unternehmen in Niedriglohnbranchen gingen ein, während kapitalintensive Unternehmen und Unternehmen im Hochtechnologiebereich wuchsen. Ein Beispiel dafür ist der Stadtbezirk Kista, der sich in den 1990er Jahren zum IT-Zentrum Schwedens entwickelt hat. Ab den 1950er Jahren nahm die Beschäftigungsquote der Industrie ab und liegt heute bei ungefähr 10 %. Dagegen wuchs der Dienstleistungsbereich weiter an.
1950 wurde die erste U-Bahnlinie in Stockholm eröffnet. Längs der U-Bahn-Linien und an deren Endpunkten entstanden in den Fünfzigern sogenannte ABC-Vororte, wie Vällingby und Farsta, und seit der Mitte der 1960er bis zur Mitte der 1970er Jahren die im Rahmen des Millionenprogrammes gebauten Großsiedlungen wie Rinkeby, Tensta, Sollentuna u. a. Trotz einem relativ hohen Anteil eingewanderter Mitbürger in diesen Stadtteilen (über 40% der Einwohner in Tensta, Rinkeby oder Sollentuna kommen aus dem außereuropäischen Ausland) kann man nicht von einer Ghettoisierung sprechen, auch wenn die durchaus vorhandenen Segregationstendenzen seit Ende der 1990er Jahren deutlicher merkbar sind.
Sollentuna
Von 1909 an hatten die Sozialdemokraten zusammen mit den Liberalen die Mehrheit im Stockholmer Gemeinderat. In den ersten Kommunalwahlen nach dem allgemeinen Wahlrecht 1919 erreichte die politische Linke eine Mehrheit im Gemeinderat, die sie bis in die 1950er Jahre behielt. Anfang der 1920er Jahre erhielt Stockholm eine neue politische Organisation, die in ihren Grundzügen auch heute noch gilt. 1923 übersiedelte die Stockholmer „Regierung“ in das neugebaute Rathaus (Stockholms stadshus). 1967 wurde Stockholm in die Verwaltungsprovinz Stockholms län eingegliedert.
Im Jahr 1986 wurde Premierminister Olof Palme auf offener Straße erschossen, der Mörder wurde nie gefunden. Im September 2003 wurde Außenministerin Anna Lindh in einem Kaufhaus von einem Messerattentäter tödlich verletzt.
Die Europäische Union machte Stockholm im Jahr 1998 zur Kulturhauptstadt Europas.
Einwohnerentwicklung
Stockholm hatte am 1. Januar 2004 etwas mehr als 761.000 Einwohner. Davon waren 70.584 Ausländer (das entspricht etwa 9 %). Die Stadt verzeichnete in den letzten zehn Jahren ein Bevölkerungswachstum von über 10 %.
Ungefähr 80% der Bevölkerung sind Mitglieder der evangelischen Kirche, die bis vor wenigen Jahren Staatskirche war. Schweden ist ein hochgradig säkularisiertes Land.
Das Ausbildungsniveau der Bevölkerung liegt deutlich über dem Reichsschnitt: Nur 13 % der Bevölkerung zwischen 20 und 64 Jahren haben keinen Gymnasialabschluss (Reichsschnitt 19 %), aber 48 % der Bevölkerung haben eine postgymnasiale Ausbildung (reichsschnitt: 32 %).
Die offene Arbeitslosigkeit in Stockholm betrug Ende 2003 etwa 3,8 %, was deutlich unter dem Reichsschnitt von über 5 % war.
Nachfolgend sind die Einwohnerzahlen der Gemeinde Stockholm nach dem jeweiligen Gebietsstand aufgeführt.
säkularisiertes
Kultur
Theater
In Stockholm gibt es eine Reihe von Theatern, darunter die Königliche Oper, das Königliche Dramatische Theater (Dramaten) und das Stockholmer Stadttheater (Stadsteatern) sowie Privattheater wie die Volksoper (Folkoperan), das Moderne Tanztheater (Moderna dansteatern), das China-, Göta Lejon-, Mosebacke-, Oscar-Theater und viele andere Bühnen.
Museen
säkularisiertes
Unter den zahlreichen Museen in Stockholm gibt es nationale Museen wie das Architekturmuseum[http://www.arkitekturmuseet.se/english/index.xml], das Biologische Museum[http://www.biologiskamuseet.com/], das Ethnografische Museum[http://www.etnografiska.se/smvk/jsp/polopoly.jsp?d=122], das Historische Museum[http://www.historiska.se/info/english.html], das Marinhistorische Museum (Sjöhistoriska museet)[http://www.sjohistoriska.se/Sjohistoriska%20museet/Sjohistoriska.aspx?path=%2fhome%2fsjohistoriska+museet%2fom&layout=], das Museum für Moderne Kunst (Moderna museet)[http://www.modernamuseet.se/v4/templates/template6.asp?lang=Eng&id=1745], das Nationalmuseum[http://www.nationalmuseum.se/Default____2705.aspx], das Naturhistorische Reichsmuseum[http://www.nrm.se/inenglish.4.11e7cc61015dbd72f9800087.html], das Technische Museum[http://www.tekniskamuseet.se/templates/StartPage.aspx?id=13327], das Vasamuseum[http://www.vasamuseet.se/Vasamuseet/Vasamuseet.aspx?path=%2fhome%2fvasamuseet%2fom&layout=] u. a. Die Geschichte und Gegenwart Stockholms wird im Mittelaltermuseum (Medeltidsmuseet)[http://www.medeltidsmuseet.stockholm.se], im Stockholmer Stadtmuseum[http://www.stadsmuseum.stockholm.se] und im Stockholmer Länsmuseum[http://www.lansmuseum.a.se/start/homepage.html] pädagogisch aufbereitet. Im Stockholmer Schloss[http://www.destination-stockholm.se/framesmaster.htm?http://www.destination-stockholm.se/sights/palace.htm] befinden sich mehrere Museen zur Geschichte der Könige.
Sport
Von den sportlichen Einrichtungen ragen das Stockholmer Olympiastadion und die Globen Arena heraus. Beide werden auch für Konzertveranstaltungen genutzt.
Aus Stockholm stammt der Fußballverein Hammarby IF der seit 1998 durchgehend in der höchsten schwedischen Spielklasse spielt. Ein Meistertitel im Jahr 2001 und ein Vizemeistertitel zwei Jahre später sind die größten Erfolge des Klubs. Klubfarben sind Grün-weiß. Die Heimstätte des Vereins ist das Söderstadion mit 16.185 Plätzen.
Sehenswürdigkeiten
Hammarby IF
Das Stockholmer Stadtbild und seine Architektur ist geprägt von der besonderen Lage der Stadt an den Ufern des von Westen nach Osten verlaufenden Ausflusses des Mälarsees, dem in nord-südlicher Richtung verlaufenden Höhenrücken der Gletschermoräne und der zentralen Stadtinsel mitten im Strom.
Im Stadtgebiet gibt es zahlreiche kleine Parks.
Nachfolgend werden einige Inseln der Stadt genauer beleuchtet. Hierbei bleibt die politische Gliederung der Stadt in Stadtbezirke unberücksichtigt.
Stadsholmen/Gamla Stan
Die Altstadt auf der Stadtinsel (Stadsholmen) weist noch immer das mittelalterliche Straßennetz mit den von Nord nach Süd über die Insel verlaufenden Straßen (Öster- und Västerlånggatan) und schmalen, zum Wasser abfallenden Gässchen auf. Mittendrin befindet sich die deutsche Kirche (Tyska kyrkan). Einen anderen Eindruck machen im Norden der Insel die Paläste der Großmachtszeit wie das Ritterhaus und das bondesche Palais im Norden zum Wasser hin gelegen, das oxenstiernasche Palais und das tessinsche Palais in der Nähe der Storkyrkan, dem Stockholmer Dom, und natürlich das Königliche Schloss, dessen mittlere Achse auf die Norrbro (Nordbrücke) weist, die die Altstadt über die Insel Helgeandsholmen mit Norrmalm, dem nördlichen Ufer, verbindet. Ein Großteil der Altstadt ist autofrei.
Helgeandsholmen und Riddarholmen
Die Insel Helgeandsholmen beherbergt nur zwei Gebäude, das Mittelaltermuseum und den schwedischen Reichstag. Die Insel Riddarholmen im Osten der Stadtinsel ist heute Justizzentrum des Landes. Im wrangelschen Palais und den anderen Gebäuden befinden sich verschiedene Gerichte. Daneben befindet sich auch die Riddarholmskirche, Grabkirche vieler schwedischer Könige.
Norrmalm
Riddarholmskirche
Vom Königlichen Schloss aus blickt man über Helgeandsholmen hinweg auf Norrmalm und sieht Rosenbad, den Regierungssitz der schwedischen Regierung, das sagersche Palais, die Dienstwohnung des Premierministers, das Palais des Erbfürsten (Arvfurstens palats), heute Außenministerium, und die Oper mit dem berühmten Restaurant Operakällaren.
Doch dahinter beginnt die Innenstadt, das moderne Stockholm, das in den 1950er bis 1970er Jahren entstand, nachdem man über 400 Gebäude des Viertels Klara abgerissen hatte und durch ein nach damaligem Geschmack modernes Zentrum ersetzte. Achtzehnstöckige Gebäude wurden errichtet. In der Mitte wurde der Sergels Torg (Sergelsplatz) als Symbol des modernen Wohlfahrtsstaates auf zwei Ebenen errichtet. Manchen mag er heute als Schandfleck erscheinen, andere sehen in ihm den Versuch gesellschaftlichen Visionen architektonischen Ausdruck zu verleihen. An seiner Seite befindet sich das Stockholmer Kulturhaus mit dem Stadttheater. Die Drottninggatan ist eine moderne Einkaufsstraße mit modernen Kaufhäusern.
Der Kungsträdgården ist Treffpunkt für junge Leute. Hier finden im Sommer häufig Konzerte statt, im Winter kann man mitten in der Innenstadt in Schlossnähe Schlittschuhlaufen.
Östermalm
Östlich von Norrmalm erstreckt sich Östermalm, geprägt vom rechtwinkeligen Straßennetz der schwedischen Großmachtszeit. Vor allem die Wasserfront, der Strandvägen, war und ist Stockholms repräsentativste Adresse, was die Gründerzeithäuser in historistischem Stil zeigen. Wo der Strandvägen beginnt, liegt das königlich-dramatische Theater Dramaten. Vor dem Theater liegt der Berzelius-Park, in dem sich das Berns, Theater und Restaurant, befindet, dessen rotes Zimmer durch Strindbergs Roman Das rote Zimmer berühmt geworden ist. In Östermalm liegen der Östermalms torg (Östermalmsplatz), an dem die Hedvig-Eleonora-Kirche liegt, und der sternförmige Karlaplan.
Djurgården
Hedvig-Eleonora-Kirche
Hedvig-Eleonora-Kirche
Vom Karlaplan führt der Narvavägen über die Djurgårdsbrücke auf die Halbinsel Djurgården, die auch heute noch vorwiegend ein Naturpark und Ausflugs- und Erholungsgebiet für die Stockholmer ist. Über die Brücke kommt man entlang dem Djurgårdsvägen zu einer Reihe von Museen, wie z.B. dem Vasamuseum, dem Nordischen Museum und Liljevalchs Kunsthalle, Vergnügungsstätten, wie z.B. Gröna Lund und Circus, und Gasthäusern aus dem 19. Jahrhundert, wie das in der Literatur verewigte Hasselbacken. In der Nähe des Hasselbacken befindet sich auch der Haupteingang zu Schwedens erstem und größtem Freilichtmuseum Skansen. Auf der Waldemarsudde liegt die Villa des Prinzen Eugen, die heute Museum ist und Bilder des Prinzen und seiner Zeitgenossen zeigt und damit einen feinen Überblick über die schwedische Malerei der Jahrhundertwende (1900) gibt. Von Djurgården führt eine Fähre zurück auf die Stadtinsel.
Blasieholmen, Skeppsholmen und Kastellholmen
Zwischen der Stadtinsel und Djurgården liegen Blasieholmen, Skeppsholmen und Kastellholmen. Auf Blasieholmen befinden sich das pompöse Grand Hotel, dessen Hauptfassade zur Stadtinsel weist, und das schwedische Nationalmuseum, Skeppsholmen und dessen Anhängsel Kastellholmen beherbergten früher Einrichtungen der Kriegsmarine, die im 20. Jahrhundert von Museen (z. B. Ostasiatisches Museum, Modernes Museum, Architekturmuseum) übernommen worden sind.
Kungsholmen
Wendet man sich auf der Stadtinsel nach Nordwesten, sieht man den östlichen Spitz der Insel Kungsholmen mit dem Stockholmer Rathaus (Stockholms stadshus), in dessen Blauer Halle alljährlich das Nobelfest stattfindet – das Bankett zu Ehren der Nobelpreisträger im Anschluss an die feierliche Verleihung der Nobelpreise im Konzerthaus.
Kungsholmen beherbergt Parks und Badeplätze.
Södermalm
Nobelpreis
Am südlichen Ende der Stadtinsel befindet sich Slussen, die Schleuse, über die man mit dem Boot vom Mälaren in die Ostsee kommt. Slussen verbindet auch Stadsholmen mit der Insel Södermalm (im Volksmund Söder), die sich hier über 50 Meter aus dem Wasser erhebt. Mit dem 52 m hohen Katarinalift kommt man von Slussen zum Mosebacke torg, an dem sich zwei Theater befinden. In der Nähe liegt die Katarinakirche, ein Meisterwerk aus dem 17. Jahrhundert. Im Osten der Insel auf den Hügeln Åsöberget und Vita bergen mit der Sofiakirche gibt es noch kleine Holzhäuser, wie sie für die Besiedlung des 17. und 18. Jahrhunderts typisch waren.
Das Innere der Insel ist mit Wohnblöcken aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und die Jahrhundertwende bebaut, während der südliche Teil Bebauung aus dem 20. Jahrhundert aufweist. Ein völlig neuer und architektonisch interessanter Stadtteil wurde Ende der 1980er Jahre im Gebiet von Stockholm Södra (westlich des Medborgarplatzes) errichtet.
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Sofiakirche
Stockholm ist Knotenpunkt des schwedischen Eisenbahnnetzes.
Es hat einen internationalen Flughafen im etwas entfernten Arlanda; daneben gibt es einen Flughafen bei Skavsta und einen Regionalflughafen in Bromma.
Außerdem ist Stockholm eine wichtige Hafenstadt mit Verbindung nach Helsinki, Sankt Petersburg, Turku und Tallinn.
Dem öffentlichen Verkehr dienen die U-Bahn (Tunnelbana), Vorortzüge, verschiedene Buslinien, einzelne Stadtbahnlinien in den Außenbezirken sowie die Straßenbahn zum Djurgården. Die Tunnelbana, die Stadtbahn, die Straßenbahn und die Buslinien werden durch die AB Storstockholms Lokaltrafik[http://www.sl.se] betrieben.
Im Bezug auf den Straßenverkehr kann sich Stockholm mit anderen europäischen Hauptstädten messen. Die Autobahn E4 führt westlich des Stadtzentrums vorbei. Ein großer Teil des Autoverkehrs soll in den nächsten Jahren unter die Erde gelegt werden. So wurde im Oktober 2004 ein 4,5 km langer Tunnel (Södra länken) südlich des Stadtkerns eingeweiht. Ein gleichartiges Projekt ist im Norden geplant. Zur Reduzierung des innerstädtischen Verkehrs wird eine Innenstadtmaut diskutiert.
Sendeeinrichtungen
- Rundfunksender Nacka
- Kaknästurm
Ansässige Unternehmen
Kaknästurm]
Stockholm ist Schwedens Dienstleistungszentrum. 85 % aller Beschäftigten arbeiten im öffentlichen und privaten Dienstleistungsbereich, aber nur 10 % in der Herstellungsindustrie. Dennoch gehört Stockholm zu den größten Industriegebieten Schwedens. Die fehlende Schwerindustrie lässt die Stadt zu einer der saubersten Metropolen der Welt werden.
Die steigende Zahl von Unternehmen im Hochtechnologie-Bereich wog in den letzten Jahrzehnten die Abwanderung traditioneller Industriebetriebe auf. Zu den großen Industrieunternehmen in Stockholm zählen heute Ericsson, IBM Svenska AB und Electrolux, die Arzneimittelhersteller Astra-Zeneca und Pharmacia, graphische Betriebe des Bonnier-Konzerns u.a. Im Norden der Stadt (Kista) entstand im letzten Jahrzehnt eines der größten IT-Zentren Europas.
Stockholm ist auch das Medienzentrum des Landes mit 4 überregionalen Tageszeitungen und einer Reihe kleiner Zeitungen, Verlagen (u.a dem Bonnier-Konzern), Sitz für den staatlichen Rundfunk (SR) und die die öffentlich-rechtliche Fernsehgesellschaft SVT sowie weiterer Medienunternehmen.
Auch die schwedischen Banken (wie z. B. Föreningssparbanken, Handelsbanken und Skandinaviska Enskilda Banken, die zu den 10 größten Unternehmen in Stockholm gehören) haben ihren Hauptsitz in Stockholm, wo sich auch die schwedische Börse befindet. Zusammen mit den Hauptsitzen der Versicherungsgesellschaften (wie z. B. Skandia)und von Investmentunternehmen machen sie Stockholm zum wichtigsten Finanzzentrum Schwedens.
Überhaupt befinden sich die Hauptsitze von über 40 % aller schwedischen Unternehmen mit mehr als 200 Angestellten in Stockholm. Aber nicht nur Unternehmenszentralen sondern auch die Zentralbehörden der staatlichen Verwaltung sowie die nationalen politischen Institutionen (wie Regierung und Reichstag) in Stockholm machen die Stadt zum Machtzentrum des Landes.
In den letzten Jahren ist auch der Tourismus zu einem wichtigen Wirtschaftszweig geworden. Seit 1991 ist die Anzahl der Übernachtungen mit 80 % von 4 auf über 7 Millionen gestiegen. Festivals, wie z. B. Stockholm Waterfestival, und große Sportveranstaltungen, wie z.B. der Stockholm Marathon, sind wichtige Attraktionen.
Damit sich die Wirtschaft präsentieren und weitere Kontakte knüpfen kann, hat Stockholm auch eine Messe (Stockholmsmässan) mit einem dichten Programm.
Bildung
Stockholmsmässan]
In Stockholm gibt es 16 Hochschulen und Universitäten. Von herausragender Bedeutung sind hierbei die Universität Stockholm (Stockholms universitet) mit ihren etwa 35.000 Studierenden (Stand 2004) und die Königliche Technische Hochschule (Kungliga Tekniska Högskolan), die wohl größte technische Hochschule Skandinaviens.
Nachfolgend sind daneben alle weiteren Hochschulen genannt.
- Danshögskolan (Hochschule für Tanz, Choreographie und Tanzpädagogik)
- Dramatiska Institutet (Hochschule für Film, Radio, Fernsehen und Theater)
- Ersta & Sköndal högskola
- Handelshögskolan i Stockholm
- Idrottshögskolan i Stockholm (Hochschule für Sport)
- Karolinska Institutet (Medizinische Universität, liegt in der Nachbarstadt Solna)
- Kungliga Tekniska Högskolan
- Kungliga Konsthögskolan
- Kungliga Musikhögskolan
- Lärarhögskolan i Stockholm (Hochschule für Lehrerausbildung)
- Operahögskolan i Stockholm
- Stockholms Musikpedagogiska Institutet (Hochschule für Musikpädagogik)
- Stockholms universitet
- Södertörns högskola
- Teaterhögskolan i Stockholm
- Teologiska Högskolan
Neben den Forschungseinrichtungen der Hochschulen und Universitäten gibt es eine Reihe weiterer staatlicher und privater Forschungsinstitutionen in Stockholm.
Stockholm ist ebenfalls Sitz der Schwedischen Akademie, der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften, der Königlichen Akademie für Literatur, Geschichte und Antiquitäten, der Nobelstiftung und weiterer kultureller und wissenschaftlicher Institutionen.
Söhne und Töchter der Stadt
Zu den in Stockholm geborenen bekannten Persönlichkeiten gehören unter anderem Benny Andersson (Sänger, Musiker, ABBA Mitglied), Erik Jonsson Dahlberg (schwedischer Feldmarschall), Greta Garbo (schwedische Filmschauspielerin), Barbro Lindgren (schwedische Kinderbuchautorin), Alfred Nobel (Chemiker und Erfinder), Olof Palme (zweimaliger Premierminister Schwedens) Keke Rosberg (Autorennfahrer) sowie Wilhelm Stenhammar (schwedischer Komponist, Pianist und Dirigent).
Siehe auch: Liste der Söhne und Töchter der Stadt Stockholm
Literatur
- Der National Geographic Walker Stockholm. Mairdumont, 2004, ISBN 3936559090 (Reiseführer mit praktischen Karten)
- Gudrun Schulte: Stockholm selbst entdecken. Regenbogen, 2000, ISBN 3858621536 (Beschreibt die Stadt im Fließtext)
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Siehe auch: Liste der Städte in Schweden, Schloss Drottningholm, Schloss Ulriksdal
Weblinks
- [http://www.stockholmtown.com/ stockholmtown.com]: offizielle Webpräsenz für Stockholm-Touristen (mehrsprachig)
- [http://www.swedengate.de/regionen/stockholm/ swedengate.de]: Informationsportal über Schweden und Stockholm (deutsch)
- [http://www.stockholm.se/ stockholm.se]: Webpräsenz der Stadtverwaltung (schwedisch und englisch)
Kategorie:Ort in Schweden
Kategorie:Stockholm
Kategorie:Hauptstadt in Europa
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29. MärzDer 29. März ist der 88. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 89. in Schaltjahren) - somit bleiben 277 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1461 - Im Rosenkrieg gewinnt Edward von York die Schlacht von Towton und wird wenig später als König Edward IV. von England gekrönt.
- 1638 - Schwedische Siedler gründen die erste Niederlassung in Delaware und nennen diese "Neuschweden".
- 1707 - Wilhelm Hyacinth, Prinz von Oranien und Regent von Nassau-Siegen, wird von der Bevölkerung von Siegen aus der Stadt und dem Amt gejagt.
- 1792 - Der schwedische König Gustav III. wird während eines Maskenballs in Stockholm von einer Gruppe von Adligen ermordet.
- 1848 - In Preußen wird ein Märzministerium eingesetzt.
- 1871 - Die Royal Albert Hall wird in London von Königin Victoria eröffnet.
- 1930 - Heinrich Brüning wird deutscher Reichskanzler.
Reichskanzler
- 1942 - In der Nacht zum Palmsonntag vom 28. zum 29. März 1942 wird durch einen Bombenangriff der Royal Air Force (R.A.F.) ein Fünftel der Lübecker Innenstadt zerstört, und es brennen die Marienkirche wie auch der Dom und die Petrikirche vollständig aus.
- 1945 - US-amerikanische Truppen besetzen die Stadt Mannheim.
- 1955 - Bonn-Kopenhagener Erklärungen
- 1962 - Argentinien. Dr. José M. Guido wird Staatspräsident.
- 1973 - Die letzten US-amerikanischen Truppen ziehen aus Südvietnam ab.
- 1976 - Die letzten britischen Truppen verlassen die Malediven
- 1981 - Argentinien. General Roberto E. Viola wird Staatspräsident.
- 1983 - Bündnis 90/Die Grünen ziehen das erste Mal in den Deutschen Bundestag ein.
- 1984 - Guinea. Tod von Staatspräsident Sékou Touré.
- 1985 - Griechenland. Christos Sartzetakis wird Staatspräsident.
- 1996 - Dr. Ahmad Tejan Kabbah wird Staatspräsident in Sierra Leone
- 2004 - Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Rumänien, die Slowakei und Slowenien werden Mitglied der NATO.
- 2006 - Totale Sonnenfinsternis, sichtbar in Afrika, Europa, Asien
Wirtschaft
- 1965 - Mit der Schließung der "Grube Georg" in Willroth endet der über 2000 Jahre lang betriebene Erzbergbau im Siegerland.
- 1999 - Der US-amerikanische Aktienindex Dow Jones überschreitet an der New Yorker Börse erstmals die Marke von 10.000 Punkten.
Wissenschaft und Technik
- 1956 - Die heute gebräuchlichen Sondersignalanlagen bestehend aus Blaulicht und Martinshorn werden vorgeschrieben.
- 1974 - Die US-amerikanische Raumsonde "Mariner 10" passiert als erster irdischer Flugkörper den Merkur.
Kultur
Merkur
- 1806 - Die zweite, überarbeiteten Fassung des "Fidelio" von Ludwig van Beethoven wird in Wien uraufgeführt.
- 1879 - Pjotr Iljitsch Tschaikowskis Oper "Eugen Onegin" wird im Moskauer Maly-Theater uraufgeführt.
- 1933 - Die Erstaufführung des Films Das Testament des Dr. Mabuse von Fritz Lang wird von der Filmprüfstelle Berlin wegen Gefährdung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit verboten.
- 1947 - Uraufführung der Oper Albert Herring von Benjamin Britten in Glyndebourne.
- 1958 - Am Schauspielhaus Zürich werden die Theaterstücke "Biedermann und die Brandstifter" und "Die große Wut des Philipp Hotz" von Max Frisch uraufgeführt.
Religion
- 1139 - Der Templerorden wird durch die Bulle Omne datum optimum von Innozenz II. bestätigt und der Orden direkt dem Papst unterstellt.
- 1924 - Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und Bayern
Katastrophen
- 2000 - Im Westen Kenias kommen beim Zusammenstoß zweier Busse mehr als hundert Menschen ums Leben.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1886 - Der Österreicher Wilhelm Steinitz wird durch einen Sieg gegen den Polen Johannes Hermann Zukertort (12,5-7,5) erster Schachweltmeister.
- 1966 - Boxen: - Cassius Clay verteidigt seinen WM-Titel im Schwergewicht gegen George Chuvalo erfolgreich.
Geboren
- 1616 - Johann Erasmus Kindermann, deutscher Organist und Komponist
- 1697 - Nicolaus Bruhns, deutscher Organist und Komponist
- 1735 - Johann Karl August Musäus, deutscher Schriftsteller und Literaturkritiker
- 1746 - Carlo Bonaparte, Vater von Napoleon Bonaparte
- 1769 - Nicolas-Jean de Dieu Soult, französischer General, Marschall von Frankreich
- 1790 - Carl Theodor Welcker, Gelehrter und liberaler Politiker
Carl Theodor Welcker
- 1790 - John Tyler, 10. Präsident der USA
- 1799 - Edward Geoffrey Smith Stanley, 14. Earl of Derby, mehrfacher britischer Premierminister
- 1801 - Georg Christian Friedrich Lisch, mecklenburgischer Altertumsforscher
- 1819 - Isaac Mayer Wise, US-amerikanischer Rabbiner
- 1824 - Ludwig Büchner, Bruder des Dichters, Arztes und Revolutionärs Georg Büchner
- 1826 - Wilhelm Liebknecht, Mitbegründer der SPD
- 1853 - Hans Bußmeyer, deutscher Komponist
- 1854 - Friedrich Karl Adolf Neelsen, deutscher Pathologe und Wissenschaftler
- 1855 - Daniel-Henri Druey, schweizerischer Politiker
- 1862 - Carl Busch, US-amerikanischer Komponist
- 1876 - Friedrich Adolph Traun, Student aus Dresden
- 1877 - Alois Kayser, deutscher Missionar auf Nauru
- 1881 - Raymond Hood, US-amerikanischer Architekt
- 1886 - Gustaf Bengtsson, schwedischer Komponist
- 1888 - Charles-Valentin Alkan, französischer Musiker und Komponist
- 1891 - Alfred Neubauer, Rennleiter des Mercedes-Grand-Prix-Teams
- 1891 - Yvan Goll, deutsch-französischer Schriftsteller
- 1892 - József Mindszenty, ungarischer Kardinal
- 1895 - Ernst Jünger, deutscher Schriftsteller
- 1896 - Wilhelm Ackermann, deutscher Mathematiker
- 1899 - Lawrentij Pawlowitsch Berija, georgischer Politiker in der UdSSR
- 1900 - Roman Lampl, deutscher Politiker
- 1901 - Gottfried Graf von Bismarck-Schönhausen, Landwirt und Reichstagsabgeordneter der NSDAP
- 1902 - Marcel Aymé, französischer Erzähler und Dramatiker
- 1902 - William Walton, englischer Komponist und Dirigent
- 1907 - Alfred Rasser, schweizerischer Kabarettist und Schauspieler
- 1909 - Moon Mullican, US-amerikanischer Musiker
- 1911 - Brigitte Horney, deutsche Schauspielerin
- 1912 - Hanna Reitsch, deutsche Fliegerin
- 1918 - Pearl Bailey, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin
- 1919 - Robert Lowry, US-amerikanischer Herausgeber
- 1927 - Alfred Neven DuMont, deutscher Verleger
- 1927 - John Robert Vane, britischer Pharmakologe und Nobelpreisträger
- 1929 - Lennart Meri, estnischer Historiker, Regisseur, Schriftsteller und Staatspräsident
- 1930 - Donny Conn, US-amerikanischer Sänger
- 1932 - Gerd Baltus, deutscher Schauspieler
- 1933 - Samora Machel, Präsident der nationalen Befreiungsbewegung FRELIMO von Mosambik
- 1939 - Terence Hill, italienischer Schauspieler
- 1941 - Bruno Simma, deutscher Völkerrechtler
- 1941 - Joseph H. Taylor Jr., US-amerikanischer Physiker
- 1942 - Eden Kane, britischer Sänger
- 1943 - Eric Idle, britischer Schauspieler, Filmproduzent, Regisseur, Komponist und Buchautor
- 1943 - John Major, britischer Politiker und Premierminister
- 1943 - Vangelis, griechischer New Age-Komponist
- 1944 - Mike Shepstone, britischer Musiker
- 1946 - Terry Jacks, kanadischer Musiker
- 1946 - Wolfgang Drexler, baden-württembergischer Politiker und MdL
- 1947 - Bobby Kimball, US-amerikanischer Musiker
- 1949 - Christoph Leitl, österreichischer Unternehmer und Politiker
- 1951 - Hans-Wilhelm Steinfeld, norwegischer Journalist und Historiker
- 1951 - Klaus Bachler, österreichischer Schauspieler
- 1952 - Rainer Bonhof, deutscher Fußballspieler
- 1953 - Andy Parker, britischer Musiker
- 1953 - Eberhard Schockenhoff, Professor für Moraltheologie in Freiburg
- 1954 - Maritta Böttcher, deutsche Politikerin
- 1957 - Christopher Lambert, US-amerikanischer Schauspieler
- 1957 - Helmut Zerlett, deutscher Musiker, Komponist und Produzent
- 1960 - Marina Sirtis, britische Schauspielerin
- 1961 - Barbara Wussow, österreichische Schauspielerin
- 1961 - Michael Winterbottom, britischer Filmregisseur
- 1963 - Dirk Niebel, deutscher Politiker
- 1963 - MC Hammer, US-amerikanischer Musiker
- 1964 - Elle Macpherson, australische Schauspielerin und Modell
- 1964 - Andreas Obering, deutscher Comedian und Schauspieler
- 1965 - Voula Patoulidou, griechische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1968 - Lucy Lawless,neuseeländische Schauspielerin (Xena)
- 1969 - Kim Batten, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 1976 - Igor Astarloa, spanischer Radrennfahrer
- 1976 - Jennifer Capriati, US-amerikanische Tennisspielerin
- 1985 - Christiane Fürst, deutsche Volleyballspielerin
Gestorben
- 1058 - Stephan IX., Papst
- 1368 - Go-Murakami, 97. Kaiser von Japan (von 1339 bis 1368), Gegenkaiser
- 1512 - Lukas Watzenrode, Fürstbischof des Ermlandes
- 1519 - Gianfrancesco II. Gonzaga, Sohn des Markgrafen Federico I. Gonzaga von Mantua und sein Nachfolger
- 1697 - Nicolaus Bruhns, Komponist und Orgelvirtuose
- 1772 - Emanuel Swedenborg, schwedischer Naturforscher
- 1777 - Johann Heinrich Pott, deutscher Chemiker und Apotheker
- 1792 - Gustav III. von Schweden, König von Schweden
- 1826 - Johann Heinrich Voß, deutscher Dichter und Übersetzer berühmter Klassiker
- 1847 - Emmanuel de Grouchy, Marschall von Frankreich
- 1848 - Carl Amandus Kühn, namhafter Geologe und Verfechter des Neptunismus
- 1848 - Johann Jacob Astor, US-amerikanischer Unternehmer deutscher Abstammung
- 1855 - Daniel-Henri Druey, schweizer Rechtsanwalt, Philosoph, Politiker und Bundesrat
- 1863 - Heinrich Maria von Hess, deutscher Maler
- 1870 - Paul Émile Botta, italienischer Arzt, Konsul und Archäologe
- 1877 - Alexander Braun, deutscher Botaniker
- 1880 - Jacob Axel Josephson, schwedischer Komponist
- 1880 - Heinrich Bernhard Oppenheim,
- 1881 - Carl Weyprecht, Marineoffizier, Arktisforscher und Geophysiker
- 1888 - Charles-Valentin Alkan, französischer Komponist und Klaviervirtuose
- 1891 - Georges Seurat, französischer Maler
- 1897 - Thomas Couture, französischer Maler
- 1911 - Alexandre Guilmant, französischer Organist und Komponist
- 1912 - Robert Falcon Scott, britischer Marineoffizier und Polarforscher
- 1924 - Charles Villiers Stanford, irischer Komponist
- 1925 - Bajram Curri, Albanischer Freiheitskämpfer
- 1928 - Carl Junker, Syndikus des Vereines der österreichisch-ungarischen Buchhändler und Historiker
- 1929 - Meta von Salis, schweizerische Historikerin und Kämpferin für das Frauenstimmrecht
- 1934 - Ludwig Marum, Rechtsanwalt, Politiker und Opfer des NS-Regimes
- 1937 - Karol Szymanowski, polnischer Komponist
- 1940 - Johann Schütte, deutscher Luftschiffpionier
- 1947 - Viktor Neubaum, deutscher Romancier, Lyriker und Dramatiker
- 1951 - Géza Maróczy, ungarischer Schachspieler
- 1957 - Arthur Joyce Cary, britischer Schriftsteller
- 1965 - Ewald Mataré, deutscher Bildhauer
- 1967 - Fritz Schäffer, deutscher Politiker, Bundesminister, Ministerpräsident von Bayern
- 1980 - Annunzio Paolo Mantovani, italienischer Orchesterleiter
- 1982 - Carl Orff, deutscher Komponist und Pädagoge
- 1982 - Helene Deutsch, US-amerikanische Psychoanalytikerin
- 1982 - Walter Hallstein, deutscher Politiker und Jurist
- 1985 - Gerhard Stöck, deutscher Leichtathlet und Olympiasieger
- 1994 - Paul Grimault, französischer Zeichentrickfilmer und Regisseur
- 2000 - Karl-Heinz Lauterjung, deutscher Physiker
- 2001 - John Lewis, US-amerikanischer Jazz-Musiker
- 2003 - Carlo Urbani, italienischer Arzt
- 2005 - Johnnie Cochran, US-amerikanischer Rechtsanwalt
Feier- und Gedenktage
- Barachisus
- Berthold (Berthold von Kalabrien), Eremit, verschiedentliche als Gründer der Karmeliten bezeichnet
- Gladys von Wales, Königin, Einsiedlerin
- Helmstan, Bischof von Winchester
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