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Gustav Ludwig HertzGustav Ludwig Hertz ( - 22. Juli 1887 in Hamburg; † 30. Oktober 1975 in Ostberlin), war ein deutscher Physiker und Nobelpreisträger und ein Neffe des allgemein bekannteren Physikers Heinrich Hertz.
Der Pionier der Quantenmechanik wurde 1887 in Hamburg geboren. Nach seinem Physikstudium in den Zentren der modernen Physik in Göttingen, München und Berlin zwischen 1909 und 1911 promovierte er bei Heinrich Rubens in Berlin und wurde Assistent am Physikalischen Institut der Humboldt-Universität.
Zusammen mit dem ebenfalls an der Humboldt-Universität dozierenden Physiker James Franck konzipierte er 1912/1913 Elektronenstoßversuche, die sich später als eine wesentliche Stütze der Bohrschen Atomtheorie und der Quantentheorie erwiesen und unter dem Namen Franck-Hertz-Versuch in die Geschichte eingehen sollten. 1925 erhielten sie dafür den Nobelpreis für Physik.
Im April 1915 nahm er am Gaskrieg bei Ypern teil, wofür Fritz Haber junge Wissenschaftler anwarb.
1925 übernahm er für fünf Jahre die Leitung des Physikalischen Labors der Philips Glühlampenfabriken Eindhoven und war dort mit der Physik der Gasentladung beschäftigt. Danach wirkte er als Professor für Physik in Halle (Saale) und Berlin. 1935 wurde ihm wegen seiner jüdischen Abstammung die Prüfungsvollmacht entzogen, weshalb er auf sein Lehramt verzichtete. Zwar blieb er Honorarprofessor, zog einer "halben Professorenschaft" jedoch eine Tätigkeit als Industriephysiker im Siemens Forschungslabor II vor.
Dort beschäftigte er sich mit Diffusions-Trennanlagen für leichte Isotope, die sich später als zentrale Technologie im System der Uranbomben-Entwicklung erwies. Aus diesem Grund wurde er mit Manfred von Ardenne, Max Steenbeck und anderen "Atom-Spezialisten" im April 1945 von einer Spezialeinheit der Roten Armee nach Sochumi am Schwarzen Meer verbracht, wo Hertz ein Forschungslabor für die deutschen Spezialisten leiten musste.
Neben den Arbeiten Nikolaus Riehls zur Reinstdarstellung von Uran wurden die Gruppen seines Instituts in Sochumi, die Trennkaskaden zur U-235-Erzeugung erarbeiteten, mit hohen Preisen ausgezeichnet. Seine Rückkehr bereits im Herbst 1954 war Bestandteil der Vorbereitungen Ostdeutschlands auf den Wiedereinstieg in die Kerntechnik. Er übernahm diese Vorbereitungen und erhielt 1955 die Leitung des forschungspolitisch zentralen Wissenschaftlichen Rates für die friedliche Anwendung der Atomenergie beim Ministerrat der DDR. Sämtliche Vorbereitungen von der Konzentration der zerstreuten Institute bis zum Ausbau des neuen Dresdner Zentralinstituts für Kernforschung wurden dort erarbeitet.
Ab 1954 war er außerdem Direktor des physikalischen Instituts an der Karl-Marx-Universität in Leipzig, Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR und Gründungsmitglied des Forschungsrates der DDR. Er erhielt hohe Auszeichnungen wie den Nationalpreis und ist als Autor und Herausgeber eines dreibändigen Standardwerkes zur Kernphysik, dessen erster Band bereits 1958 erschien, eine zentrale Persönlichkeit in der Entwicklung der Kernphysik in der DDR. 1975 starb er als einziger Nobelpreisträger der DDR in Ostberlin. Er ist auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg im Familiengrab (mit u.a. Heinrich Hertz) ganz schlicht begraben.
Weblinks
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- [http://www.tu-berlin.de/presse/125jahre/festschrift/hertz.htm Kurzbiographie mit Bild]
Hertz, Gustav
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22. JuliDer 22. Juli ist der 203. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 204. in Schaltjahren) - somit bleiben noch 162 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1227 - In der Schlacht bei Bornhöved wird Waldemar II. (Dänemark) von Adolf IV. von Schauenburg und Holstein geschlagen und muss Holstein aufgeben.
- 1499 - Schlacht bei Dornach (Schwabenkrieg)
- 1515 - Im Stephansdom findet die von Maximilian I. und Vladislav II. von Böhmen und Ungarn arrangierte Wiener Doppelhochzeit statt.
- 1933 - Wiley Post landet nach der ersten Weltumrundung im Alleinflug auf dem Floyd-Bennet-Flughafen in New York.
- 1934 – Der als „Staatsfeind Nr. 1“ geltende US-amerikanische Bankräuber John Dillinger wird beim Verlassen eines Kinos von Polizeibeamten erschossen.
- 1944 - Polen, von der deutschen Wehrmacht besetzt, wird von der sowjetischen Roten Armee befreit.
- 1950 - Begleitet von Protesten kehrt Belgiens König Leopold III. aus dem Exil zurück.
- 1954 - Laos wird unabhängig
- 1983 - Offizielle Beendigung des Kriegszustands in Polen
- 1985 - Der Landtag Schleswig-Holstein beschließt die Einrichtung eines Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer.
- 1990 - Die Volkskammer der DDR beschließt das Ländereinführungsgesetz, das am 14. Oktober in Kraft treten soll.
- 2001 - Die Volxtheaterkarawane wird von der italienischen Polizei festgenommen
- 2003 - Bei einem Gefecht mit amerikanischen Spezialeinheiten in der nordirakischen Stadt Mossul werden Uday und Kusai Hussein, die Söhne von Saddam Hussein, getötet.
Wirtschaft
Wissenschaft und Technik
- 1994 - Die letzten Teile des Kometen Shoemaker-Levy 9 schlagen auf dem Jupiter ein.
Kultur
- 1833 - Uraufführung der Oper Ali Baba ou Les Quarante Voleurs (Ali Baba oder Die vierzig Räuber) von Luigi Cherubini an der Grand Opéra Paris.
- 2002 - Das Kulturabkommen zwischen Deutschland und Kirgisistan tritt in Kraft
Religion
Katastrophen
- 1973 - Papeete, Tahiti. Eine Boeing 707 der PanAm stürzte kurz nach Start ins Meer. 78 Menschen starben. Ein Passagier wurde gerettet.
Sport
- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
- 1515 - Philipp Neri, römischer Heiliger, Gründer der Kongregation des Oratoriums
- 1596 - Michael I., Zar von Russland von 1613 bis 1645
- 1599 - Hans Conrad Gyger, Schweizer Kartograf und Ingenieur
- 1647 - Marguerite-Marie Alacoque, französische Mystikerin
- 1649 - Klemens XI., unter dem Namen Klemens XI. Papst von 1700 bis 1721
- 1747 - Ernst Ludwig Heim, Arzt
- 1751 - Caroline Mathilde, Königin von Dänemark
- 1784 - Friedrich Wilhelm Bessel, deutscher Mathematiker, Astronom und Geodät
- 1795 - Gabriel Lamé, französischer Mathematiker und Physiker
- 1800 - Jakob Lorber, österreichischer Schriftsteller und Musiker
- 1804 - Eugène Isabey, französischer Maler
- 1806 - Johann Kaspar Zeuß, deutscher Philologe
- 1809 - Heinrich Proch, österreichischer Komponist
- 1822 - Gregor Mendel, österreichischer Abt und Genetiker
- 1831 - Komei, 121. Kaiser von Japan
- 1846 - Anton Ohorn, deutscher Dichter und Schriftsteller
- 1849 - Emma Lazarus, jüdische US-amerikanische Dichterin
- 1853 - Alfred Messel, Architekt
- 1865 - Rudolf Heinze, deutscher Jurist und Politiker
- 1872 - Karl Helfferich, deutscher Politiker und Bankier
- 1878 - Janusz Korczak, polnischer Arzt, bedeutender Kinderbuchautor und Pädagoge
- 1882 - Edward Hopper, US-amerikanischer Maler
- 1887 - Gustav Hertz, deutscher Physiker und Nobelpreisträger
- 1888 - Selman A. Waksman, US-amerikanischer Mikrobiologe
- 1890 - Rose Kennedy, Mutter von John F. Kennedy
- 1892 - Arthur Seyß-Inquart, österreichisch-deutscher Jurist, Funktionär der NSDAP (als Kriegsverbrecher verurteilt)
- 1894 - Oskar Maria Graf, deutscher Schriftsteller
- 1895 - Pawel Ossipowitsch Suchoi, russischer/sowjetischer Flugzeugkonstrukteur
- 1898 - Alexander Calder, US-amerikanischer Bildhauer
- 1899 - Wolfgang Metzger, deutscher Psychologe
- 1903 - Anton Saefkow, deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer
- 1904 - Otto Rombach, deutscher Journalist und Schriftsteller
- 1909 - Dorino Serafini, italienischer Formel 1-Rennfahrer
- 1909 - Franz Josef Röder, Ministerpräsident des Saarlandes
- 1909 - Werner Scheid, deutscher Neurologe und Psychiater
- 1913 - Klaus Schmid-Burgk, deutscher Politiker und MdB
- 1914 - Charles Régnier, deutscher Schauspieler
- 1917 - Adam Malik, Außenminister von Indonesien und Vizepräsident
- 1920 - Paul Dissemond, Generalsekretär der Berliner Bischofskonferenz
- 1922 - Jason Robarts, US-amerikanischer Schauspieler
- 1923 - Bob Dole, US-amerikanischer Politiker und ehemaliger Senator
- 1923 - Netty Witziers-Timmer, niederländische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1924 - Margaret Whiting, US-amerikanische Sängerin
- 1928 - Per Højholt, dänischer Schriftsteller
- 1931 - Guido de Marco, maltesischer Politiker, Präsident Maltas
- 1932 - Oscar de la Renta, Modedesigner
- 1934 - Louise Fletcher, US-amerikanische Schauspielerin
- 1934 - Peter Selmer, deutscher Rechtswissenschaftler
- 1937 - Chuck Jackson, US-amerikanischer Musiker
- 1937 - Otfried Hofius, deutscher Professor der Theologie
- 1939 - Terence Stamp, britischer Schauspieler
- 1940 - Thomas Wayne, US-amerikanischer Sänger
- 1940 - Vera Tschechowa, deutsche Schauspielerin
- 1941 - George Clinton, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber, Begründer des P-Funk
- 1942 - Bernd Schröder, deutscher Fußballtrainer
- 1944 - Estelle Bennett, US-amerikanische Sängerin
- 1944 - Richard Davis, britischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1945 - Bobby Sherman, US-amerikanischer Schauspieler und SÄnger
- 1946 - Mireille Mathieu, französische Sängerin
- 1947 - Don Henley, US-amerikanischer Musiker (Eagles)
- 1948 - Ana de Palacio, spanische Außenministerin
- 1948 - Otto Waalkes, ist deutscher Komiker, Cartoonist, Schauspieler
- 1949 - Lasse Viren, finnischer Leichtathlet
- 1954 - Al di Meola, italo-amerikanischer Fusion- und Jazz-Gitarrist
- 1954 - Axel Horstmann, deutscher Politiker
- 1955 - Willem Dafoe, US-amerikanischer Schauspieler
- 1956 - Azmi Bischara, israelisch-arabischer Politiker
- 1965 - Karl Koch, deutscher Computer-Hacker (KGB-Hack)
- 1966 - Marina Klimova, russische Eiskunstläuferin
- 1968 - Arno Geiger, österreichischer Schriftsteller
- 1968 - Karin Scheele, österreichische Politikerin und Mitglied des EU-Parlaments
- 1969 - Ronny Weller, deutscher Gewichtheber
- 1971 - Charlotte Gainsbourg, französische Schauspielerin
- 1974 - Franka Potente, deutsche Schauspielerin
- 1975 - Andrea Beetz, deutsche Diplompsychologin
- 1980 - Kate Ryan, belgische Sängerin
Gestorben
Kate Ryan (1403-1461]]
- 1461 - Karl VII., König von Frankreich
- 1329 - Cangrande I. della Scala, Stadtherr (Signore) von Verona
- 1435 - Heinrich von Sachsen, Fürst aus der Dynastie der Wettiner.
- 1540 - Johann Zápolya, Fürst von Siebenbürgen
- 1580 - Hieronymus Lotter, deutscher Baumeister der Renaissance
- 1600 - Laurentius Fabritius, Weihbischof in Köln
- 1619 - Laurentius von Brindisi, italienischer Theologe
- 1634 - Johann Graf von Aldringen, deutscher Feldherr im Dreißigjährigen Krieg
- 1676 - Klemens X., Papst
- 1813 - George Shaw, britischer Botaniker und Zoologe
- 1823 - William Bartram, US-amerikanischer Naturforscher
- 1826 - Giuseppe Piazzi, italienischer Astronom, Mathematiker und Theologe
- 1832 - Napoleon II., Sohn des Napoleon I.
- 1861 – Gregor Wilhelm Nitzsch, klassischer Philologe
- 1869 - John August Roebling, Ingenieur
- 1870 - Josef Strauß, österreichischer Komponist und Dirigent
- 1883 - Josef Plachutta, deutscher Schachspieler und Problemkomponist
- 1894 - Julius von Bose, preußischer General der Infanterie
- 1895 - Rudolf von Gneist, preußischer Jurist und Politiker
- 1902 - Mieczyslaw Halka Ledóchowski, Kardinal und Erzbischof von Gniezno
- 1908 - Sir William Randal Cremer, britischer Politiker und Friedensobelpreisträger (1903)
- 1909 - Oscar Byström, schwedischer Komponist
- 1909 - Detlev von Liliencron, deutscher Dichter und Schriftsteller
- 1926 - Friedrich von Wieser, österreichischer Ökonom
- 1929 - Bror Beckman, schwedischer Komponist
- 1929 - Paul Flechsig, Psychiater und Hirnforscher
- 1932 - Errico Malatesta, italienischer Anarchist
- 1932 - Florenz Ziegfeld Jr., US-amerikanischer Theater-Produzent
- 1934 - John Dillinger, US-amerikanischer Gangster
- 1942 - Heinrich Reimers, deutscher Publizist
- 1949 - Ernst Poensgen, deutscher Großindustrieller
- 1955 - Hans Tichi, deutscher Vertriebenenpolitiker
- 1958 - Michail Michailowitsch Soschtschenko, russischer Schriftsteller
- 1960 - Wolf von Niebelschütz, deutscher Schriftsteller und Historiker
- 1964 - Paul Eipper, deutscher Schriftsteller
- 1967 - Carl Sandburg, US-amerikanischer Lyriker
- 1968 - Giovanni Guareschi, italienischer Journalist, Karikaturist und Schriftsteller
- 1970 - Fritz Kortner, deutscher Schauspieler und Theaterregisseur
- 1971 - Willy Max Rademacher, deutscher Politiker und MdB
- 1972 - Pavel Bořkovec, tschechischer Komponist
- 1978 - André Chapelon, französischer Ingenieur
- 1986 - Floyd Gottfredson, US-amerikanischer Comiczeichner und -texter, Cartoonist sowie Maler
- 1990 - Manuel Puig, argentinischer Schriftsteller und Drehbuchautor
- 1996 - Tamara Danz, Sängerin und Frontfrau der ostdeutschen Gruppe Silly
- 1997 - Peter Ludwig, deutscher Industrieller und Kunst-Mäzen
- 1998 - Alan Shepard, US-amerikanischer Astronaut
- 1998 - Hermann Prey, deutscher Opernsänger
- 2000 - Claude Sautet, französischer Drehbuchautor und Filmregisseur
- 2003 - Qusai Hussein, zweitältester Sohn von Saddam Hussein
- 2003 - Serge Silberman, Filmemacher
- 2003 - Udai Saddam Hussein, ältester Sohn von Saddam Hussein
- 2004 - Bodo H. Hauser, deutscher Journalist und TV-Moderator
- 2004 - Illinois Jacquet, US-amerikanischer Musiker
- 2004 - Joan Morgan, Stummfilmschauspielerin
- 2004 - Sacha Distel, französischer Chansonnier und Komponist
- 2004 - Serge Reggiani, französischer Schauspieler und Chansonnier
- 2005 - Jean Charles de Menezes, Brasilianer, in London unschuldig als vermeindlicher Terrorist von britischen Polizisten erschossen
Feier- und Gedenktage
- kath. u. orth.: Maria Magdalena
Siehe auch
- 21. Juli - 23. Juli
- 22. Juni - 22. August
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0722
ja:7月22日
ko:7월 22일
simple:July 22
th:22 กรกฎาคม
1887
- 18. Januar: Erstsynthese des Amphetamins durch L. Edeleanu an der Universität Berlin
- 5. Februar: Otello von Giuseppe Verdi wird in Mailand uraufgeführt
- 8. Februar: Privatisierung des Reservationslandes der US-amerikanischen Indianer durch den Dawes Act
- 3. Mai: Bei dem Grubenunglück von Nanaimo, Britisch-Kolumbien, Kanada sterben 150 Bergleute, nur sieben überleben
- 18. Juni: Der Rückversicherungsvertrag zwischen Deutschland und Russland wird geschlossen
- 7. Juni: Ludwik Lejzer Zamenhof veröffentlicht in Warschau die erste Broschüre über die neue Sprache Esperanto
- 19. Dezember: Die Deutsche Kolonialgesellschaft wird gegründet
- 21. Dezember: Lambrecht (Pfalz) erhält die Stadtrechte
- Heinrich Hertz erzeugte erstmals künstlich Elektromagnetische Wellen
- Svante Arrhenius veröffentlicht seine Theorie der elektrolytischen Dissoziation
- Albert Abraham Michelson und Edward Morley führen ihr Experiment zur Bestimmung der absoluten Geschwindigkeit der Erde im Äther durch, es geht negativ aus, siehe Michelson-Morley-Experiment
- Ferdinand Tönnies veröffentlicht als die erste deutsche theoretische Grundlegung der Soziologie „Gemeinschaft und Gesellschaft“
- Der Begriff „Made in Germany“ entsteht. Deutsche Erzeugnisse wurden in Britannien mit diesem Stempel versehen, um sie als minderwertig darzustellen. Durch die Wertigkeit der Waren stieg aber der Verkauf
- Gründung der japanischen Firma Yamaha
- „Der Vater“ von August Strindberg erscheint
Kultur
- 16. März: Uraufführung der Oper Proserpine von Camille Saint-Saëns an der Grand Opéra Paris
- 18. Juni: Uraufführung der komischen Oper Die Musikanten von Friedrich von Flotow in Mannheim
- 29. September: Der Hamburger Sport-Verein e. V. wird als Zusammenschluss dreier Hamburger Sportvereine gegründet
- 29. Oktober: Uraufführung der Operette Die sieben Schwaben von Karl Millöcker am Theater an der Wien in Wien
- Gründung der National University of Fine Arts and Music in Tokio
- 1. Januar: Josef Opatoschu, jiddischer Schriftsteller († 1954)
- 1. Januar: Wilhelm Canaris, deutscher Admiral (1945)
- 3. Januar: August Macke, deutscher Maler des Expressionismus († 1914)
- 7. Januar: Thomas Wimmer, bayerischer Politiker der SPD und Oberbürgermeister Münchens († 1964)
- 8. Januar: Jack Akkersdijk, niederländischer Fußballspieler († 1953)
- 11. Januar: Aldo Leopold, US-amerikanischer Forstwissenschaftler und Ökologe († 1948)
- 15. Januar: Willy Seidel, deutscher Schriftsteller († 1934)
- 19. Januar: Andrei Grigorjewitsch Schkuro, russischer General († 1947)
- 21. Januar: Wolfgang Köhler, Mitbegründer der Gestaltpsychologie († 1967)
- 23. Januar: Jean Julien Fulcanelli, Alchimist und esoterischer Schriftsteller († 1932)
- 26. Januar: François Faber, luxemburgischer Radrennfahrer († 1915)
- 27. Januar: Carl Blegen, US-amerikanischer Archäologe († 1971)
- 28. Januar: Arthur Rubinstein, polnischer Pianist († 1982)
- 29. Januar: August Wilhelm von Preußen, preußischer Prinz († 1949)
- 2. Februar: Ernst Hanfstaengel, Pressechef der NSDAP († 1975)
- 3. Februar: Georg Trakl, österreichischer Dichter († 1914)
- 3. Februar: Max Josef Metzger, katholischer Priester und NS-Opfer († 1944)
- 5. Februar: Albert Paris Gütersloh, österreichischer Maler und Schriftsteller († 1973)
- 5. Februar: Richard Gölz, Kirchenmusiker und Theologe († 1975)
- 6. Februar: Joseph Frings, Erzbischof von Köln († 1978)
- 8. Februar: Heinrich Spoerl, deutscher Schriftsteller († 1955)
- 14. Februar: Anton Faistauer, österreichischer Maler († 1930)
- 17. Februar: Joseph Bech, luxemburgischer Staatsmann und Politiker († 1975)
- 17. Februar: Leevi Madetoja, finnischer Komponist († 1947)
- 22. Februar: Savielly Tartakower, Schachspieler († 1956)
- 25. Februar: Ewald Mataré, deutscher Maler und Bildhauer († 1965)
- 27. Februar: Pjotr Nikolajewitsch Nesterow, russischer Pilot und Flugzeugkonstrukteur († 1914)
- 5. März: Heitor Villa-Lobos, brasilianischer Komponist und Dirigent († 1959)
- 11. März: Raoul Walsh, US-amerikanischer Filmregisseur († 1980)
- 18. März: Robert Berény, ungarischer Maler († 1953)
- 21. März: Erich Mendelsohn, Architekt († 1953)
- 22. März: Chico Marx, US-amerikanischer Schapieler und Komiker († 1961)
- 23. März: Anthony van Hoboken, Musikwissenschaftler und Musiksammler († 1983)
- 23. März: Josef Capek, tschechischer Maler, Zeichner und Illustrator († 1945)
- 23. März: Juan Gris, spanisch-französischer Maler des Kubismus († 1927)
- 23. März: Rudolf Kinau, niederdeutscher Schriftsteller († 1975)
- 25. März: Chuichi Nagumo, Vizeadmiral der kaiserlichen japanischen Marine († 1944)
- 29. März: Phraya Phahon Phonphayuhasena, Premierminister von Thailand († 1947)
- 1. April: Leonard Bloomfield, US-amerikanischer Sprachwissenschaftler († 1949)
- 2. April: Louise Schroeder, deutsche Politikerin († 1957)
- 10. April: Bernardo Alberto Houssay, argentinischer Physiologe, Nobelpreisträger († 1971)
- 10. April: Heinz Tiessen, deutscher Komponist († 1971)
- 18. April: Ludwig Wolker, führende Gestalt der katholischen Jugendbewegung und Mitbegründer des Bundes der deutschen katholischen Jugend
- 21. April: Robert Krups, Gründer des Unternehmens Krups († 1950)
- 22. April: Harald Bohr, dänischer Mathematiker († 1951)
- 29. April: Frederik Jacobus Johannes Buytendijk, Biologe, Anthropologe und Psychologe († 1974)
- 1. Mai: Hans Demmelmeier, deutscher Politiker und MdB († 1973)
- 6. Mai: Michael Browne, katholischer Geistlicher († 1971)
- 10. Mai: Iman Dozy, niederländischer Fußballspieler († 1957)
- 11. Mai: Paul Wittgenstein, österreichischer Pianist († 1961)
- 16. Mai: Jakob van Hoddis, deutscher Dichter des Expressionismus († 1942)
- 18. Mai: Ernst Wiechert, Schweizer Schriftsteller († 1950)
- 18. Mai: Sterling Rohlfs, US-amerikanischer Testpilot
- 22. Mai: Arthur Cravan, britischer Dichter, Amateurboxer und Dada-Vorläufer († 1918)
- 22. Mai: Wilhelm Kaisen, deutscher Politiker, Bremer Bürgermeister († 1979)
- 23. Mai: Albert Thoralf Skolem, norwegischer Mathematiker, Logiker und Philosoph († 1963)
- 25. Mai: Pater Pio, Kapuzinerpater († 1968)
- 29. Mai: Carl Schröter, deutscher Politiker († 1952)
- 31. Mai: Saint-John Perse, französischer Dichter und Diplomat († 1975)
- 3. Juni: Olga Körner, deutsch Politikerin († 1969)
- 8. Juni: Bruno Peyn, deutscher Schriftsteller
- 10. Juni: Wladimir Iwanowitsch Smirnow, russisch-sowjetischer Mathematiker († 1974)
- 13. Juni: Bruno Frank, deutscher Schriftsteller († 1945)
- 18. Juni: Marcet Haldeman, US-amerikanische Autorin († 1941)
- 20. Juni: Adolf Jutz, deutscher Maler und Zeichner († 1945)
- 20. Juni: Kurt Schwitters, deutscher Maler, Werbegrafiker und Universalkünstler († 1948)
- 22. Juni: Julian Huxley, englischer Biologe, Philosoph und Schriftsteller († 1975)
- 23. Juni: Ernst Rowohlt, deutscher Verleger († 1960)
- 25. Juni: George Abbott, US-amerikanischer Drehbuchautor, Regisseur und Schauspieler († 1995)
- 2. Juli: Elisabeth Baumann-Schlachter, Schweizer Schriftstellerin († 1941)
- 6. Juli: Annette Kellerman, australische Kunstschwimmerin und Filmschauspielerin († 1975)
- 6. Juli: Walter Flex, deutscher Dichter († 1917)
- 7. Juli: Marc Chagall, russisch-französischer Maler († 1985)
- 10. Juli: Gé Fortgens, niederländischer Fußballspieler († 1957)
- 13. Juli: Walter Graf von Brockdorff-Ahlefeldt, deutscher General im Zweiten Weltkrieg († 1943)
- 14. Juli: Phibul Songkhram, Feldmarschall, Premierminister und Militärdiktator († 1964)
- 16. Juli: Karl Uhle, deutscher Fußballspieler
- 18. Juli: Vidkun Abraham Lauritz Jonssøn Quisling, norwegischer Politiker und Offizier († 1945)
- 18. Juli: Vidkun Quisling, norwegischer Nationalsozialist († 1945)
- 22. Juli: Gustav Hertz, deutscher Physiker und Nobelpreisträger († 1975)
- 28. Juli: Marcel Duchamp, französischer Maler und Objektkünstler († 1968)
- 29. Juli: Emil Phillip, Diakon der evangelischen Gemeinde Zossen, († 1965)
- 29. Juli: Rudi Stephan, deutscher Komponist († 1915)
- 31. Juli: Hans Freyer, deutscher Soziologe und Philosoph († 1969)
- 2. August: Fritz Jöde, deutscher Musikpädagoge († 1970)
- 2. August: Oskar Anderson, Statistiker, Ökonom († 1960)
- 7. August: Hermann Rauschning, deutscher Musikwissenschaftler und Politiker († 1982)
- 7. August: Ulrich Salchow, schwedischer Eiskunstläufer († 1949)
- 9. August: Hans Oster, deutscher Berufsoffizier und Widerstandskämpfer († 1945)
- 12. August: Erwin Schrödinger, österreichischer Physiker († 1961)
- 15. August: Edna Ferber, US-amerikanische Schriftstellerin († 1968)
- 17. August: Egon Lustgarten, österreichischer Dirigent und Komponist († 1961)
- 17. August: Karl I., letzter Kaiser von Österreich bzw. († 1922)
- 17. August: Marcus Mosiah Garvey, jamaikanischer Journalist († 1940)
- 18. August: Hermann Finsterlin, utopischer Architekt, Maler, Dichter und Komponist († 1973)
- 21. August: Maud Farris-Luse, älteste Frau der Welt († 2002)
- 22. August: Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk, Reichsfinanzminister und Reichsaußenminister († 1977)
- 25. August: Fartein Valen, norwegischer Komponist († 1952)
- 25. August: Friedrich-Wilhelm Lübke, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein († 1954)
- 30. August: Adam Kuckhoff, deutscher Schriftsteller und Widerstandskämpfer († 1943)
- 3. September: Max Brauer, deutscher Politiker († 1972)
- 4. September: Erich Lasse, akademischer Kunstmaler
- 7. September: Herman Peltzer, niederländischer Fußballspieler († 1957)
- 8. September: Walther Hensel, deutscher Volksliedforscher und Volksliedsammler († 1956)
- 12. September: Auguste Lazar, österreichische Schriftstellerin († 1970)
- 13. September: Leopold Ruzicka, Schweizer Chemiker († 1976)
- 14. September: Friedrich Wagner, Archäologe († 1963)
- 15. September: Carlos Dávila, chilenischer Politiker, Diplomat und Journalist († 1955)
- 16. September: Nadia Boulanger, französische Musikpädagogin, Komponistin und Dirigentin († 1979)
- 18. September: Giacinto Ghia, italienischer Automobildesigner († 1944)
- 19. September: Erwein Freiherr von Aretin, bayerischer Journalist und Heimatpolitiker († 1952)
- 22. September: Denis Nowell Pritt, britischer Jurist und Politiker († 1972)
- 22. September: Wilhelm Niklas, deutscher Politiker († 1957)
- 23. September: Wilhelm Hoegner, deutscher Jurist und Politiker († 1980)
- 28. September: Avery Brundage, 5. Präsident des IOC († 1975)
- 30. September: Lil Dagover, deutsche Schauspielerin († 1980)
- 3. Oktober: Rudolf Hermann, deutscher Theologe und Religionsphilosoph († 1962)
- 5. Oktober: René Cassin, Jurist und Friedensnobelpreisträger († 1976)
- 6. Oktober: Le Corbusier, französisch-schweizer Architekt († 1965)
- 6. Oktober: Maria Jeritza, österreichische Kammersängerin (Sopran) († 1982)
- 11. Oktober: Oscar Shaw, US-amerikanischer Schauspieler ( - 1967)
- 12. Oktober: Fritz Eichler, österreichischer Archäologe († 1971)
- 12. Oktober: Paula von Preradović, österreichische Schriftstellerin († 1951)
- 13. Oktober: Jozef Tiso, de-facto-Vorsitzender der Slowakischen Volkspartei († 1947)
- 14. Oktober: Carlo Grano, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1976)
- 15. Oktober: Chester Ray Longwell, US-amerikanischer Geologe († 1975)
- 15. Oktober: Emil Hegetschweiler, Schweizer Schauspieler († 1959)
- 20. Oktober: John Reed, US-amerikanischer Journalist († 1920)
- 20. Oktober: Vic Gonsalves, niederländischer Fußballspieler († 1922)
- 24. Oktober: Henk Muller, niederländischer Fußballspieler († 1940)
- 24. Oktober: Octave Lapize, französischer Radrennfahrer († 1917)
- 25. Oktober: Hans von Tschammer und Osten, Reichssportführer im Dritten Reich († 1943)
- 27. Oktober: Nico de Wolf, niederländischer Fußballspieler
- 30. Oktober: Georg Heym, deutscher Schriftsteller († 1912)
- 31. Oktober: Chiang Kai-shek, chinesischer Politiker, Präsident der Republik China († 1975)
- 1. November: Max Trapp, deutscher Komponist († 1971)
- 3. November: Magda Spiegel, deutsche Opernsängerin
- 7. November: Guus van Hecking-Colenbrander, niederländischer Fußballspieler († 1945)
- 8. November: Juri Alexandrowitsch Schaporin, russischer Komponist († 1966)
- 10. November: Arnold Zweig, deutscher Schriftsteller († 1968)
- 10. November: Hans Ehard, deutscher Jurist und Politiker († 1980)
- 15. November: Georgia O'Keeffe, US-amerikanische Malerin († 1986)
- 16. November: Hans Blume, niederländischer Fußballspieler
- 17. November: Bernard Montgomery, britischer Feldmarschall des Zweiten Weltkrieges († 1976)
- 17. November: Ernst August von Hannover, Herzog von Braunschweig-Lüneburg, letzter regierende Herzog von Braunschweig-Lüneburg († 1953)
- 19. November: Alfred Baeumler, deutscher Philosoph und Pädagoge († 1968)
- 19. November: James Batcheller Sumner, US-amerikanischer Chemiker († 1955)
- 23. November: Boris Karloff, englischer Filmschauspieler († 1969)
- 23. November: Henry Moseley, englischer Physiker († 1915)
- 23. November: Lothar Rendulic, österreichischer General (Generaloberst) († 1971)
- 24. November: Erich von Manstein, deutscher Generalfeldmarschall im dritten Reich († 1973)
- 25. November: Nikolai Iwanowitsch Wawilow, russischer Botaniker und Genetiker († 1943)
- 28. November: Ernst Röhm, Führer der SA († 1934)
- 7. Dezember: Ernst Toch, deutsch-österreichischer Komponist († 1964)
- 12. Dezember: Kurt Atterberg, schwedischer Komponist († 1974)
- 13. Dezember: George Pólya, US-amerikanischer Mathematiker († 1985)
- 14. Dezember: Xul Solar, argentinischer Maler († 1963)
- 15. Dezember: Theodor Busse, deutscher General († 1986)
- 15. Dezember: Zenta Maurina, lettische Schriftstellerin († 1978)
- 22. Dezember: Srinivasa Aiyangar Ramanujan, indischer Mathematiker († 1920)
- 28. Dezember: Walter Ruttmann, deutscher Filmregisseur († 1941)
- 30. Dezember: Charlie Dunbar Broad, englischer Philosoph († 1971)
- 14. Januar: Friedrich von Amerling, österreichischer Maler ( - 1803)
- 19. Januar: André-Charles-Victor Reille, französischer General ( - 1815)
- 22. Januar: António Maria de Fontes Pereira de Melo, portugiesischer Politiker und Staatsmann ( - 1819)
- 27. Januar: Wilhelm Henzen, Epigraphiker ( - 1816)
- 8. Februar: Albert Adamo, deutscher Genremaler ( - 1849)
- 19. Februar: Eduard Douwes Dekker, niederländischer Schriftsteller ( - 1820)
- 19. Februar: Multatuli (Eduard Douwes Dekker), niederländischer Schriftsteller ( - 1820)
- 27. Februar: Alexander Porfirjewitsch Borodin, russischer Komponist, Chemiker und Mediziner ( - 1834)
- 4. März: Peter Johann Beckx, war General der Jesuiten ( - 1795)
- 4. März: Pierre Jean Beckx, General der Jesuiten ( - 1795)
- 19. März: Józef Ignacy Kraszewski, polnischer Schriftsteller ( - 1812)
- 2. April: Friedrich Wilhelm Grimme, deutscher Schriftsteller, Heimatdichter und Botaniker ( - 1827)
- 10. April: Wilhelm Adolf Schmidt, deutscher Historiker ( - 1812)
- 27. April: Alfred von Reumont, deutscher Staatsmann und Historiker ( - 1808)
- 8. Mai: Johannes von Kuhn, deutscher Theologe ( - 1806)
- 23. Mai: Ludvig Mathias Lindeman, norwegischer Komponist ( - 1812)
- 4. Juni: William Almon Wheeler, war der 19. US-Vizepräsident ( - 1819)
- 22. Juni: Eugenie Marlitt, deutsche Schriftstellerin des Biedermeier ( - 1825)
- 7. Juli: Adolph Bermpohl, Navigationslehrer, DGzRS-Gründer ( - 1833)
- 14. Juli: Alfred Krupp, deutscher Erfinder und Industrieller ( - 1812)
- 25. Juli: John Taylor, 3. Präsident der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ( - 1808)
- 2. August: Gustav Werner, evangelischer Pfarrer und Gründer der gleichnamigen Stiftung ( - 1809)
- 27. August: Wilhelm Valentin Volckmar, Komponist Organist ( - 1812)
- 14. September: Friedrich Theodor Vischer, deutscher Schriftsteller und Politiker ( - 1807)
- 29. September: Bernhard von Langenbeck, deutscher Chirurg ( - 1810)
- 30. September: Josef Matras, österreichischer Schauspieler und Sänger ( - 1832)
- 17. Oktober: Gustav Robert Kirchhoff, deutscher Physiker ( - 1824)
- 22. Oktober: Josef Groll, bayerischer Braumeister ( - 1813)
- 26. Oktober: Johannes Ronge, deutscher katholischer Priester ( - 1813)
- 2. November: Jenny Lind, schwedische Sängerin ( - 1820)
- 8. November: Doc Holliday, Zahnarzt und Revolverheld des Wilden Westens ( - 1851)
- 18. November: Gustav Theodor Fechner, deutscher Physiker und Philosoph ( - 1801)
- 19. November: Emma Lazarus, US-amerikanische Dichterin ( - 1849)
- 25. November: Johann Jakob Bachofen, Schweizer Jurist und Altertumsforscher ( - 1815)
- 5. Dezember: Philippe Rousseau, französischer Maler ( - 1808)
- 23. Dezember: Leonard Sowinski, polnischer Dichter und Litterarhistoriker ( - 1831)
- Crazy Horse, Häuptling der Lakota-Indianer ( - um 1847)
Staatsoberhäupter
Amerika
- Mexiko: Porfirio Diaz, Präsident (1884–1911)
Asien
- Afghanistan (Barakzai-Dynastie): Emir Abdur Rahman Khan
- Japan: Mutsuhito, Kaiser (1867–1912)
Europa
- Portugal: Ludwig I., König von Portugal, (1861–1889)
- Schweiz: Numa Droz, Bundespräsident der Schweiz, (1887)
ko:1887년
simple:1887
th:พ.ศ. 2430
30. OktoberDer 30. Oktober ist der 303. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 304. in Schaltjahren) - somit bleiben 62 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1864 - Unterzeichnung des Friedens von Wien. Österreich, Preußen und Dänemark beenden den Deutsch-Dänischen Krieg.
- 1880 - Tegucigalpa wird endgültig honduranische Hauptstadt.
- 1905 - Russland erhält sein erstes Parlament: Zar Nikolaus II gesteht der Duma legislative Vollmachten zu.
- 1918 - Unterzeichnung des Waffenstillstandvertrags von Mudros.
- 1930 - Griechenland und die Türkei unterzeichnen in Ankara einen Freundschaftsvertrag, nachdem erst 1923 noch 1,25 Millionen Griechen Kleinasien verlassen mussten.
- 1983 - Bei den ersten freien Wahlen nach der Militärdiktatur in Argentinien gewinnt die Radikale Bürgerunion mit 52% der Stimmen.
- 1989 - Das DDR-Fernsehen stellt Karl-Eduard von Schnitzlers montägliche Sendung Der schwarze Kanal ein.
- 1990 - Im Kanaltunnel zwischen Frankreichund England wird ein erster Durchstich geschafft.
- 1991 - Bei der in Madrid stattfindenden ersten Runde der Nahost-Friedenskonferenz setzen sich Israelis und Araber nach 43 Jahren und fünf Kriegen erstmals wieder zu Gesprächen an einen Tisch.
- 1996 - In Peking wird der Menschenrechtsaktivist Wang Dan in einem vierstündigen Verfahren zu elf Jahren Haft verurteilt, weil er das "sozialistische System" habe stürzen wollen.
- 1997 - Mary McAleese wird Staatspräsidentin der Republik Irland.
- 2003 - Gerhard Schröder besucht als erster deutscher Bundeskanzler seit der Unabhängigkeitserklärung 1991 Kroatien.
- 2005 - Die Dresdener Frauenkirche wird geweiht.
Wirtschaft
- 1947 - Die britische Kronkolonie Hongkong wird Mitglied der Welthandelsorganisation WTO.
Wissenschaft, Technik
- 1994 - Prof. Nicely informiert die Öffentlichkeit über den FDIV-Bug im Intel Pentium
Kultur
- 1821 - Uraufführung der Oper "Elisa e Claudio" von Saverio Mercadante am Teatro alla Scala di Milano in Mailand.
- 1836 - Uraufführung der komischen Oper "Sérafine" von Friedrich von Flotow in Royaumont.
- 1900 - Die Wiener Symphoniker geben unter dem Namen "Conzertvereinsorchester" - im Musikverein ihr Eröffnungskonzert unter der Leitung von Ferdinand Löwe.
- 1903 - Die Tragödie "Elektra" von Hugo von Hofmannsthal wird im Kleinen Theater in Berlin uraufgeführt.
- 1921 - Die Filmpremiere von "Der Scheich" mit Rudolpho Valentino als Hauptdarsteller macht diesen über Nacht berühmt.
- 1925 - Uraufführung der Operette "Paganini" von Franz Lehár am Johann-Strauß-Theater in Wien.
- 1926 - Die "dramatische Legende" "Paulus unter den Juden" von Franz Werfel wird gleichzeitig in München, Köln, Breslau und Wien uraufgeführt.
- 1938 - Der 22-jährige Orson Welles verursacht aufgrund seines erschreckend echt wirkenden Hörspiels "Krieg der Welten" bei den Radiohörern der US-amerikanischen Oststaaten eine Massenhysterie.
- 1986 - "Down by Law" von Jim Jarmusch kommt in die Kinos der USA.
- 1990 - Uraufführung der Oper "Der Tulifant" von Gottfried von Einem in Wien.
Religion
1632 - Die Hugenotten unterliegen bei Castelnaudary den königlichen französischen Truppen. Henri II. de Montmorency, der letzte Hugenottenfürst, wird hingerichtet.
Katastrophen
- 1983 - Ein Erdbeben bei Erzurum und Kars in der Türkei fordert mehr als 1.300 Todesopfer.
- 1998 - In Honduras fordert der Wirbelsturm „Mitch“ ca. 5.500 Tote.
- 1998 - 67 Jugendliche sterben im schwedischen Göteborg beim Brand einer überfüllten Diskothek.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1974 - Muhammad Ali gewinnt den als "Rumble in the Jungle" bezeichneten WM-Kampf gegen Box-Weltmeister George Foreman im 20th of May Stadium, Kinshasa, Kongo, überraschend durch KO, wird Weltmeister und bricht damit das ungeschriebene Gesetz des Boxens: "They never come back".
Geboren
- 1218 - Chukyo, 85. Kaiser von Japan
- 1663 – Johann Ludolph Quenstedt, Buchhändler und erster Oberbürgermeister von Wittenberg
- 1668 - Sophie Charlotte von Hannover, preußische Königin
- 1698 - Paul Troger, deutscher Maler
- 1701 - Anton Gogeisl, deutscher Jesuit und China-Missionar
- 1735 - John Adams, US-amerikanischer Politiker, zweiter US-Präsident
- 1741 - Angelika Kauffmann, schweizerische Malerin
- 1751 - Richard Brinsley Sheridan, angloirischer Dramatiker
- 1762 - André Chénier, französischer Lyriker
- 1763 - Heinrich von Cotta, deutscher Forstwissenschaftler
- 1785 - Hermann Fürst von Pückler-Muskau, deutscher Standes- und Gutsherr, Schriftsteller, Park-Gestalter (Landschaftsarchitekt)
- 1816 - Henry L. Dawes, US-amerikanischer Politiker
- 1839 - Alfred Sisley, französischer Landschaftsmaler
- 1848 - Sinowi Petrowitsch Roschestwenski, russischer Admiral
- 1864 - Theodor Wiegand, deutscher Archäologe
- 1871 - Paul Ambroise Veléry, französischer Lyriker
- 1873 - Francisco Madero, mexikanischer Revolutionär, Staatsmann und Präsident Mexikos (1911-1913)
- 1877 - Salman Schocken, deutsch-israelischer Kaufmann
- 1881 - Lena Christ, deutsche Schriftstellerin
- 1883 - Karel Gleenewinkel-Kamperdijk, niederländischer Fußballnationalspieler
- 1884 - Rudolf Forster, österreichischer Schauspieler
- 1885 - Ezra Pound, US-amerikanischer Dichter
- 1887 - Georg Heym, deutscher Lyriker
- 1890 - Jakow Eschpai, russischer Komponist
- 1893 - Roland Freisler, deutscher Richter (Präsident des Volksgerichtshofs)
- 1895 - Gerhard Domagk, deutscher Mediziner, Nobelpreis für Medizin (1939)
- 1896 - Ruth Gordon, US-amerikanische Schauspielerin (Harold und Maude)
- 1905 - Christian Darnton, englischer Komponist
- 1906 - Giuseppe Farina, italienischer Automobil-Rennfahrer und erster Formel 1-Weltmeister
- 1909 - Homi Jehangir Bhabha, indischer Physiker
- 1914 - Patsy Montana, US-amerikanische Country-Sängerin
- 1916 - Kurt Hübner, deutscher Theaterregisseur
- 1928 - Daniel Nathans, US-amerikanischer Biologe
- 1931 - Hedi Lang, schweizerische SPS-Politikerin, erste Nationalratspräsidentin der Schweiz
- 1932 - Louis Malle, französischer Filmregisseur
- 1933 - Johanna von Koczian, ddt.-öst. Schauspielerin
- 1937 - Claude Lelouch, französischer Regisseur
- 1939 - Eddie Holland, US-amerikanische Songschreiber
- 1939 - Grace Slick, US-amerikanisches Modell, Sängerin und Songschreiberin
- 1941 - Otis Williams, US-amerikanischer Sänger
- 1946 - René Jacobs, belgischer Countertenor und Dirigent
- 1946 - Chris Slade, britischer Musiker
- 1947 - Timothy B. Smith, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1949 - Josef Pühringer, Landeshauptmann des Bundeslandes Oberösterreich
- 1960 - Diego Armando Maradona, argentinischer Fußballspieler
- 1962 - Stefan Kuntz, deutscher Fußballspieler und Trainer
- 1963 - Stanislav Gross, tschechischer Politiker
- 1964 - Jean-Marc Bosman, belgischer Fußballspieler
- 1966 - Ljudmila Rogatschowa, russische Leichtathletin und Olympionikin
- 1970 - Xie Jun, chinesische Schachspielerin
- 1971 - Fredi Bobic, deutscher Fußballspieler
- 1973 - Adam Copeland, kanadischer Profi-Wrestler
- 1986 - Thomas Morgenstern, österreichischer Skispringer
Gestorben
- 655 - Foillan, irischer Benediktinermönch und Missionsbischof
- 1522 - Jean Mouton, französischer Komponist und Sänger
- 1572 - Francisco De Borgia, spanisch-italienischer Theologe und Universitätsgründer
- 1626 - Willebrord Snell, niederländischer Naturforscher
- 1632 - Henri II. de Montmorency, französischer Großadmiral, Marschall, Vizekönig von Neu-Frankreich
- 1654 - Go-Komyo, 110. japanische Kaiser
- 1723 - Johann Werner de Veyder, Weihbischof und Generalvikar in Köln
- 1760 - Christian Ludwig Liscow, deutscher Satiriker
- 1773 - Philippe de La Guêpière, französischer Architekt (in Stuttgart)
- 1799 - Esteban de Arteaga, in Paris; spanischer Musiktheoretiker
- 1802 - Charles Alexandre de Calonne, französischer Finanzminister 1783-1787
- 1816 - Friedrich I., erster König von Württemberg
- 1823 - Edmond Cartwright, britischer Erfinder
- 1883 - Robert Volkmann, deutscher Komponist
- 1886 - Franz Adolf Eduard Lüderitz, Begründer der Kolonie Deutsch-Südwestafrika
- 1892 - Olga Nikolajewna Romanowa, Königin von Württemberg
- 1893 - John Joseph Caldwell Abbott, kanadischer Anwalt, Politiker und Premierminister
- 1893 - Karl Bodmer, schweizerischer Maler
- 1910 - Henri Dunant, schweizerischer Schriftsteller, Philanthrop
- 1914 - Ernst Stadler, elsässischer Lyriker
- 1915 - Charles Tupper, kanadischer Politiker und Premierminister
- 1917 - Heinrich Gontermann, deutscher Jagdflieger im Ersten Weltkrieg
- 1923 - Andrew Bonar Law, britischer Politiker und Premierminister
- 1927 - Maximilian Harden, deutscher Publizist
- 1943 - Max Reinhardt, öst.Regisseur (1873-1943)
- 1953 - Emmerich Kálmán, ungarischer Komponist
- 1960 - Giorgos Theotokas, griechischer Komponist, Sänger und Politiker
- 1962 - Heinrich Weitz, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes
- 1968 - Ramon Novarro, mexikanischer Schauspieler
- 1974 - Hanns Otto Münsterer, deutscher Mediziner, Schriftsteller und Volkskundler
- 1975 - Gustav Hertz, deutscher Physiker und Nobelpreisträger für Physik (1925)
- 1975 - Kurt Roth, deutscher Maler
- 1981 - Georges Brassens, französischer Dichter, Autor, und Schriftsteller
- 1986 - Elisabeth Schwarzhaupt, deutsche CDU-Politikerin, erste Bundesministerin (Gesundheitswesen, 1961-1966)
- 1988 - Ernst Fritz Fürbringer, deutscher Schauspieler
- 1991 - Erwin Lange, deutscher SPD-Politiker
- 1997 - Samuel Fuller, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1998 - Heinz Westphal, deutscher SPD-Politiker
- 2000 - Steve Allen, US-amerikanischer Entertainer
- 2002 - Jason Mizell alias (Jam Master Jay), US-amerikanischer Rap-Sänger der Gruppe Run DMC
- 2002 - Juan Antonio Bardem, spanischer Filmemacher
- 2004 - Ernst Cincera, schweizerischer FDP-Politiker
- 2004 - Fernando Chueca Goitia, spanischer Historiker und Architekt
- 2005 - Gordon A. Craig, US-amerikanischer Historiker und Schriftsteller
Feier- und Gedenktage
Siehe auch
- 29. Oktober - 31. Oktober
- 30. September - 30. November
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
1030
ja:10月30日
ko:10월 30일
simple:October 30
th:30 ตุลาคม
Ostberlin]]
Als Ost-Berlin bezeichnete man den sowjetischen Sektor Berlins, der nach dem Zweiten Weltkrieg gebildet wurde, als die Stadt in vier Sektoren eingeteilt wurde, in Abgrenzung zu West-Berlin, dem Gebiet der übrigen drei Sektoren.
West-Berlin1948 wurden beide Teile Berlins formell getrennt (Teilung Berlins), als die Sowjetunion die Wahl des damaligen Oberbürgermeisters Ernst Reuter nicht akzeptierte und einen eigenen Oberbürgermeister einsetzte. Nach der Gründung der DDR, deren Hauptstadt gemäß Art. 2 der Verfassung vom 7. Oktober 1949 Berlin (faktisch Ost-Berlin) wurde, wurde dort die Eigenbezeichnung Berlin, Hauptstadt der DDR, Berlin (Hauptstadt der DDR) oder einfach nur Berlin verwendet. In Literaturlisten ist als Verlagsort Berlin (DDR) gebräuchlich. Die Bundesrepublik Deutschland verwendete den Begriff Ost-Berlin oder Berlin (Ost). Während Ost-Berlin also von der DDR-Führung als eigenständige und vollständige Stadt angesehen wurde, erkannte die Bundesregierung weder die DDR als souveränen Staat noch Ost-Berlin als dessen Teil oder gar Hauptstadt an, da sowohl die Wahl Berlins zur Hauptstadt als auch das Stationieren deutscher Waffen auf Berliner Gebiet gegen Alliiertes Recht verstieß.
Die amerikanischen, britischen und französischen Sektoren hingegen bezeichnete man zusammen als West-Berlin. Der Westteil der Stadt hieß in der DDR offiziell "Westberlin". Nach Bildung der Bundesrepublik Deutschland 1949 wurde Berlin (West) (so die von da an offizielle Bezeichnung) von der Bundesrepublik als eigenes Bundesland betrachtet (mit eingeschränkter Souveränität durch den Alliiertenvorbehalt), während West-Berlin ab 1949 von der Deutschen Demokratischen Republik als Selbständige politische Einheit Westberlin bezeichnet wurde.
Mit der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten 1990 wurden auch die beiden Stadtgebiete wieder vereinigt und bilden gemeinsam das Bundesland Berlin.
Ost-Berliner Bezirke
1990]]
- Stadtbezirk Mitte
- Stadtbezirk Prenzlauer Berg
- Stadtbezirk Friedrichshain
- Stadtbezirk Pankow
- Stadtbezirk Weißensee
- Stadtbezirk Hohenschönhausen (seit 1985)
- Stadtbezirk Lichtenberg
- Stadtbezirk Marzahn (seit 1979)
- Stadtbezirk Hellersdorf (seit 1986)
- Stadtbezirk Treptow
- Stadtbezirk Köpenick
Sehenswürdigkeiten
Der Mittelpunkt der Hauptstadt der DDR war der Alexanderplatz nördlich des gleichnamigen Bahnhofs und der 365 m hohe Fernsehturm südlich davon. In der näheren Umgebung befanden sich einige der bekanntesten Geschäfte, Restaurants und Hotels des Landes. Auf dem noch heute von der sozialistischen Bauweise stark beeinflussten Platz befindet sich noch immer die Weltzeituhr. Ost-Berlin war auch das alleinige politische Zentrum der sowjetischen Besatzungsmacht und der DDR. Hier befand sich der Palast der Republik, in dem sich mehrere Cafés, Restaurants und Bars sowie ein großer Saal befand, der für Veranstaltungen, Fernsehübertragungen und auch für die Sitzungen der Volkskammer genutzt wurde. Das Brandenburger Tor markierte die Grenze zwischen Ost-Berlin und West-Berlin und damit die Grenze zwischen den Staaten des Warschauer Paktes und der NATO. Es war bis zur Wiedervereinigung Deutschlands Symbol des Kalten Krieges und erhielt nach 1990 die Symbolik der Wiedervereinigung Deutschlands und Europas.
Siehe auch
DDR,
West-Berlin,
Viersektorenstadt,
Berlin-Ultimatum,
DDR-Sprache
Weblink
- [http://sambamarco.piranho.de/Berlin1973.htm DDR-Fotoarchiv von 1949 bis 1973]
Kategorie:Berliner Geschichte
Berlin
als:Ostberlin
ja:東ベルリン
ko:동베를린
Heinrich HertzHeinrich Rudolf Hertz ( - 22. Februar 1856 in Hamburg, † 1. Januar 1894 in Bonn) war ein deutscher Physiker.
Physiker
Er studierte an der Universität Berlin. Bereits 1883 wurde er Privatdozent für theoretische Physik an der Christian-Albrechts-Universität Kiel. Von 1885 bis 1889 lehrte er als Professor für Physik an der technischen Hochschule in Karlsruhe. Ab 1889 war er Professor für Physik an der Universität in Bonn. Er starb nach zweijährigem Leiden an der Wegnerschen Krankheit.
Sein Hauptverdienst lag in der experimentellen Bestätigung von James Clerk Maxwells elektromagnetischer Theorie des Lichts von 1884.
Hertz entdeckte in Karlsruhe die Existenz der elektromagnetischen Wellen. Er wies nach, dass sie sich auf die gleiche Art und mit der gleichen Geschwindigkeit ausbreiten, wie Lichtwellen (siehe: Brechung, Polarisation und Reflexion). Seine Ergebnisse lieferten die Grundlage für die Entwicklung der drahtlosen Telegraphie und des Radios.
Auch der äußere Photoeffekt wurde von Hertz entdeckt (1886). Dessen Untersuchung wurde von seinem Assistenten Wilhelm Hallwachs 1887 weitergeführt (Hallwachseffekt). Dieser Effekt spielte eine besondere Rolle bei der Formulierung der Lichtquantenhypothese durch Albert Einstein 1905.
Hertz | | |