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Gustave Ador

Gustave Ador

Gustave Ador (
- 23. Dezember 1845 in Cologny; † 31. März 1928 in Genf) war ein Schweizer Politiker (LPS). Er vertrat seinen Kanton Genf sowohl im National- wie auch im Ständerat. In den Jahren von 1917 bis 1919 amtierte er als Bundesrat und war zu grossen Teilen dafür verantwortlich, dass Genf Hauptsitz des Völkerbundes wurde. Zudem war Ador von 1910 bis zu seinem Tod Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK).

Familie und Ausbildung

Gustave Ador wurde im Dezember 1845 als Sohn des Direktors einer Handelsbank in ein gutbürgerliches Haus geboren. Im Alter von 23 Jahren schloss er das Studium der Philologie und Jurisprudenz 1868 als Lizentiat der Rechte (lic. iur.) und damit der Befähigung zur Tätigkeit als Anwalt ab. Ador war mit Alice Perdonnet verheiratet, die 1908 verstarb. Gemeinsam hatten sie fünf Töchter und einen Sohn. Da der Sohn keine Kinder hatte, trug keines seiner 34 Enkelkinder seinen Namen.

Regionales Wirken

Bereits 1874 wurde Ador als Kandidat der liberal-konservativen Rechten - der späteren Liberalen Partei der Schweiz (LPS) - in den Grossen Rat des Kantons Genf gewählt. Seinen Sitz behielt er bis 1915. Zeitweise war er zudem Mitglied im Staatsrat, der Genfer Kantonsregierung. Als Departementsvorsteher war er für die Finanzen verantwortlich, galt als profunder Kenner der Materie und setzte eine sparsame Haushaltspolitik durch.

Nationales Wirken

Auch die nationale Politik der Schweiz prägte Ador nachhaltig. So war er in den Jahren von 1878 bis 1880 Mitglied des Nationalrates und von 1889 bis 1917 Mitglied des Ständerates. Mehrmals wurde ihm nahegelegt, als Bundesrat zu kandidieren. Als Mitglied einer Minderheitsfraktion im Schweizer Parlament lehnte Ador dies jedoch ab. Erst 1917 - Arthur Hoffmann trat aufgrund einer aussenpolitischen Affäre als Bundesrat zurück - wurde er nicht als Parteipolitiker, sondern aufgrund seiner Kompetenz im Alter von 72 Jahren im ersten Wahlgang mit 168 von 192 gültigen Stimmen überwältigend in den Bundesrat gewählt. In seiner zweieinhalbjährigen Amtszeit stand er 1917 dem Politischen Departement und von 1918 bis 1919 dem Departement des Innern vor. 1919 war er zudem Bundespräsident. Ador entwickelte vielfältige diplomatische Aktivitäten. So unterstützte er die von Woodrow Wilson formulierte Idee des Völkerbundes entgegen Schweizer Traditionen nach Kräften. In seiner Funktion als Bundespräsident reiste er 1919 zweimal nach Paris, um an der Friedenskonferenz mit den Staats- und Regierungschefs der Alliierten zusammenzutreffen. Dank seines Engagements wurde Genf Hauptsitz des Völkerbundes. Er erreichte darüber hinaus die Anerkennung des besonderen Neutralitätsstatus der Schweiz und daraus resultierend den Beitritt der Schweiz zum Völkerbund. Ende 1919 trat er als Bundesrat zurück. Ador war der einzige Politiker der LPS, der je in den Bundesrat gewählt wurde.

Internationales Wirken

Woodrow Wilson Bereits 1870 war Ador vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz als Mitglied kooptiert worden. 1910 trat er die Nachfolge des Mitgründers Gustave Moynier an und wurde der dritte Präsident in der Geschichte des Komitees. Dieses Amt hatte er bis zu seinem Tod 1928 inne. In seine Amtszeit fiel unter anderem der Erste Weltkrieg, der das IKRK vor große Herausforderungen stellte. Aufgrund seiner Initiative wurde am 15. Oktober 1914, unmittelbar nach Kriegsbeginn, die Internationale Zentralstelle für Kriegsgefangene geschaffen. Die Aktivitäten des IKRK während des Krieges führten zu einer deutliche Aufwertung des Ansehens des Komitees sowie zu einer Ausweitung seiner Autorität und Kompetenzen gegenüber der Staatengemeinschaft. Im Jahr 1917 erhielt das IKRK den einzigen Friedensnobelpreis, der während der Kriegsjahre von 1914 bis 1918 vergeben wurde. Während der Amtszeit von Ador kam es des Weiteren im Jahr 1919 zur Gründung der Liga der Rotkreuz-Gesellschaften als Dachorganisation der nationalen Rotkreuz-Gesellschaften und in den Folgejahren zu Kompetenzstreitigkeiten zwischen dem IKRK und der Liga hinsichtlich der Organisation der Rotkreuz-Bewegung sowie der Aufgabenverteilung zwischen den beiden internationalen Rotkreuz-Organisationen. Es gelang Ador dabei, die besondere Stellung des IKRK und dessen Führungsanspruch innerhalb der Bewegung durchzusetzen und zu festigen. Ebenfalls während seiner Präsidentschaft wurde 1923 entschieden, die Möglichkeit der Mitgliedschaft im IKRK auszuweiten auf alle Schweizer Staatsangehörige, und damit die vorherige Beschränkung auf Genfer Bürger aufzugeben. Darüber hinaus wurde 1925 das Zusatzprotokoll zur Genfer Konvention „über das Verbot der Verwendung von erstickenden, giftigen oder ähnlichen Gasen sowie von bakteriologischen Mitteln im Kriege“ angenommen. Nach seinem Rücktritt als Schweizer Bunderat übte er im Auftrag des Völkerbundes noch diverse Mandate aus.

Bewertung

Gustave Ador erlangte als einer von wenigen Schweizer Politikern internationale Bedeutung. Sein internationaler Ruf war der Schweiz nach dem Ersten Weltkrieg von grossem Nutzen. Ihm sind jedoch auch - als Politiker eines neutralen Landes - Sympathien und Parteinahme für die Alliierten vorgeworfen worden.

Literatur


- André Durand: History of the International Committee of the Red Cross. Volume II: From Sarajevo to Hiroshima. Henry Dunant Institute, Genf 1984, ISBN 2-88-044009-2
- Caroline Moorehead: Dunant's dream: War, Switzerland and the history of the Red Cross. HarperCollins, London 1998, ISBN 0-00-255141-1 (gebundene Ausgabe); HarperCollins, London 1999, ISBN 0-00-638883-3 (Taschenbuch-Ausgabe)
- Roger Durand: Gustave Ador: 58 ans d'engagement politique et humanitaire; actes du Colloque Gustave Ador tenu au palais de l'Aténée les 9, 10 et 11 novembre 1995. Fondation Gustave Ador, Genf 1996, ISBN 2-97-001002-X

Weblinks


- [http://www.ador.ch/ Fondation Gustave Ador] Website der Gustave Ador Stiftung, Genf (franz.)
- [http://www.dhs.ch/externe/protect/textes/d/D3848.html Historisches Lexikon der Schweiz - Ador, Gustave]
- [http://www.redcross.int/en/history/not_ador.asp Red Cross and Red Crescent Movement History - Gustave Ador] (engl.) Ador, Gustave Ador, Gustave Ador, Gustave Ador, Gustave Ador, Gustave Ador, Gustave Ador, Gustave Ador, Gustave Ador, Gustave Ador, Gustave

1845

Ereignisse


- 14. Januar: Stiftungstag der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Berlin; erste Sitzung am 24. Januar, regelmäßig ab dem 21. Februar alle 14 Tage
- 17. Juni: Ecuador. Staatspräsident Juan José Flores wird gestürzt
- 19. Oktober: Uraufführung der Oper Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg von Richard Wagner in Dresden
- Sir John Franklin bricht mit zwei Schiffen auf, um Nordamerika über den Arktischen Ozean zu umrunden. Niemand kehrte von der Expedition zurück, und lange umgab ein großes Geheimnis die Expedition
- Ausbruch der „Großen Hungersnot“ (Great Famine) in Irland
- George Gabriel Stokes formuliert das parabolische Geschwindigkeitsfeld für viskose Flüssigkeiten (bei ebener Parallelströmung und paralleler Rohrströmung)
- Saint-Vernant führt den Begriff der Binormalen ein
- Johannes von Geissel wird Erzbischof von Köln
- Schlacht bei Inkermann
- Formierung des Sonderbundes der katholischen Kantone der Schweiz
- Texas wird Bundesstaat der USA

Kultur


- 5. Januar: Uraufführung der Oper Kaiser Adolph von Nassau von Heinrich Marschner in Dresden
- 26. März: Uraufführung der Operette Modehandlerskan (Die Putzmacherin) von Franz Berwald am Königlichen Theater in Stockholm
- 9. April: Uraufführung der Oper Der Traum der Christnacht von Ferdinand Hiller in Dresden
- 14. Mai: Uraufführung der Oper The Enchantress von Michael William Balfe im Drury Lane Theatre in London
- Gründung der Glasgow Government School of Design

Geboren


- 7. Januar: Ludwig III. (Bayern), letzter bayrischer König († 1921)
- 13. Januar: François Félix Tisserand, französischer Astronom († 1896)
- 16. Januar: Charles Dwight Sigsbee, US-amerikanischer Marineoffizier († 1923)
- 19. Januar: Richard Buchta, Afrikaforscher († 1894)
- 30. Januar: José Domingo de Obaldía, zweiter Staatspräsident von Panama († 1910)
- 3. Februar: Ernst von Wildenbruch, deutscher Dichter und Dramatiker († 1909)
- 6. Februar: Ernst Eckstein, deutscher Schriftsteller († 1900)
- 8. Februar: Francis Ysidro Edgeworth, englischer Ökonom († 1926)
- 9. Februar: Ludwig Forrer, Schweizer Politiker († 1921)
- 3. März: Georg Cantor, deutscher Mathematiker († 1918)
- 9. März: Wilhelm Pfeffer, deutscher Botaniker und Pflanzenphysiologe
- 10. März: Alexander III., russischer Zar († 1894)
- 13. März: August Bungert, deutscher Komponist († 1915)
- 24. März: Isidore Strauss, US-amerikanischer Geschäftsmann und Politiker. († 1912)
- 25. März: Adolf von Groß, Finanzverwalter der Bayreuther Festspiele († 1931)
- 27. März: Wilhelm Conrad Röntgen, deutscher Physiker († 1923)
- 9. April: Martin Mangold, Waffenkonstrukteur
- 13. April: Richard Aßmann, Meteorologe († 1918)
- 24. April: Carl Spitteler, Schweizer Dichter und Schriftsteller († 1924)
- 26. April: Jorge Montt Álvarez, chilenischer Offizier und Politiker († 1922)
- 12. Mai: Gabriel Fauré, französischer Komponist († 1924)
- 15. Mai: Ilja Iljitsch Metschnikow, ukrainischer Zoologe, Anatom und Bakteriologe († 1916)
- 22. Mai: Mary Cassatt, US-amerikanische Malerin († 1926)
- 5. Juni: Hermann von Barth, deutscher Bergsteiger († 1876)
- 7. Juni: Leopold Auer, ungarischer Violinist, Violinpädagoge und Dirigent († 1930)
- 18. Juni: Alphonse Laveran, französischer Mediziner und Nobelpreisträger († 1922)
- 1. Juli: Arthur Freiherr von Seckendorff-Gudent, Förster bzw († 1886)
- 8. August: Thomas Koschat, österreichischer Komponist und Chorleiter († 1914)
- 15. August: Walter Crane, britischer Maler († 1915)
- 25. August: Ludwig II., König von Bayern 1886)
- 28. August: Albert Böhler, österreichischer Industrieller († 1899)
- 11. September: Jean-Maurice-Émile Baudot, französischer Ingenieur und Erfinder († 1903)
- 21. September: Ernst August, Kronprinz von Hannover, Prinz von Großbritannien und Irland († 1923)
- 28. September: Cæsar Peter Møller Boeck, norwegischer Dermatologe († 1917)
- 29. September: Joseph Müller, Weihbischof in Köln († 1921)
- 7. Oktober: Marie Heim-Vögtlin, erste Schweizer Ärztin († 1916)
- 7. Oktober: Otto March, deutscher Architekt († 1913)
- 10. Oktober: Anton Jörgen Andersen, norwegischer Komponist († 1926)
- 11. Oktober: Reinhold Kraetke, Reichspostminister
- 7. November: Ottavio Cagiano de Azevedo, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1927)
- 14. November: Ernst Perabo, US-amerikanischer Pianist und Komponist († 1920)
- 15. November: Tina Blau, österreichische Malerin († 1916)
- 25. November: José Maria Eça de Queiroz, portugiesischer Schriftsteller († 1900)
- 8. Dezember: Herbert Allen Gines, britischer Sinologe († 1935)
- 10. Dezember: Wilhelm von Bode, Kunsthistoriker und Museeumsdirektor († 1929)
- 17. Dezember: Hermann Zimmermann, deutscher Bauingenieur († 1935)
- 23. Dezember: Gustave Ador, Schweizer Politiker († 1928)
- 24. Dezember: Georg I. (Griechenland), König von Griechenland († 1913)

Gestorben


- 5. Januar: Louis-Léopold Boilly, französischer Maler und Lithograph (
- 1761)
- 20. Januar: Eduard von Raczynski, Polnischer Adliger, Gründer der Raczynski-Bibliothek (
- 1786)
- 28. Februar: Bernhard Sökeland, Philologe und Historiker (
- 1797)
- 4. April: Friedrich Adolf Krummacher, reformierter Theologe (
- 1767)
- 5. April: Friederike Ellmenreich, deutsche Schauspielerin und Schriftstellerin (
- 1775)
- 18. April: Nicolas Theodore de Saussure, Schweizer Naturforscher (
- 1767)
- 23. April: Johann Rudolf Czernin, österreichischer Verwaltungsbeamter (
- 1757)
- 2. Mai: August Friedrich Pauly, Philologe (
- 1796)
- 2. Mai: Guillaume de Vaudoncourt, französischer General und Kriegshistoriker (
- 1772)
- 12. Mai: August Wilhelm Schlegel, deutscher Literaturhistoriker, Orientalist und Philosoph (
- 1767)
- 12. Mai: Schlegel, deutscher Philosoph (
- 1767)
- 14. Mai: Philipp Jakob Siebenpfeiffer, politischer Publizist (
- 1789)
- 15. Mai: Christian Krafft, deutscher Theologe, Vertreter der Föderaltheologie (
- 1784)
- 26. Mai: Jónas Hallgrímsson, isländischer Poet und Naturwissenschaftler (
- 1807)
- 8. Juni: Andrew Jackson, 7. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika (
- 1767)
- 12. Juli: Ludwig Persius, Architekt (
- 1803)
- 17. Juli: Charles Grey, 2. Earl Grey, britischer Staatsmann (
- 1764)
- 18. Juli: Giovanni Salucci, italienischer Architekt (
- 1769)
- 1. August: Conrad Daniel Graf von Blücher-Altona, Oberpräsident von Altona (
- 1764)
- 2. September: Bernardino Rivadavia, argentinischer Staatsmann und erster Präsident (
- 1780)
- 4. Oktober: Clemens Wenzeslaus Coudray, Architekt und Oberbaudirektor (
- 1775)
- 12. Oktober: Elizabeth Fry, britische Reformerin des Gefängniswesens (
- 1780)
- 19. Oktober: Clemens August Droste zu Vischering, Erzbischof des Erzbistums Köln (
- 1773)
- 27. Oktober: Jean Peltier, französischer Physiker (
- 1785)
- 30. November: Nils Gabriel Sefström, schwedischer Chemiker und Mineraloge (
- 1787)
- 2. Dezember: Simon Mayr, Komponist der italienischen Oper (
- 1763)
- 25. Dezember: Wilhelm Friedrich Ernst Bach, deutscher Komponist (
- 1759) ko:1845년 simple:1845

31. März

Der 31. März ist der 90. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 91. in Schaltjahren) - somit verbleiben 275 Tage bis zum Jahresende. .

Ereignisse


- 307 - Nach der Scheidung von Minerva heiratet Konstantin der Große Fausta, die Tochter des abgedankten römischen Kaisers Maximian.
- 1282 - Beginn der Sizilianischen Vesper.
- 1794 - Die Revolution frisst ihre eigenen Kinder: Georges Jacques Danton, zuerst als Held der französischen Revolution gefeiert, wird wegen einer angeblichen Verschwörung verhaftet.
- 1854 - Der Friede von Kanagawa wird zwischen den USA und Japan geschlossen und öffnet ersteren die Handelshäfen Shimoda und Hakodate.
- 1866 - Die spanische Marine beschießt den Hafen von Valparaíso in Chile.
- 1885 - Großbritannien erklärt Bechuanaland zum britischen Protektorat.
- 1889 - In Paris wird der Eiffelturm eingeweiht.
- 1905 - Die erste Marokkokrise wird ausgelöst, nachdem Kaiser Wilhelm II. von Deutschland in Tanger ein deutsches Mitspracherecht in Marokko einfordert und damit Frankreich und Großbritannien vor den Kopf stößt.
- 1909 - Serbien anerkennt die österreichische Annexion von Bosnien und Herzegowina.
- 1917 - Die Todesstrafe wird in Russland von der provisorischen Regierung abgeschafft.
- 1917 - Die USA übernehmen die Jungferninseln nach einer Zahlung von 25 Millionen US-Dollar von Dänemark.
- 1933 - In Österreich verbietet das austrofaschistische Regime den Republikanischen Schutzbund.
- 1939 - Freundschafts- und Nachbarschaftsvertrag zwischen Italien und San Marino
- 1948 - Das bis heute geltende Autonomiegesetz für die Färöer tritt in Kraft.
- 1959 - Der 14. Dalai Lama, Tenzin Gyatso, überquert die Grenze zu Indien und erhält politisches Asyl.
- 1964 - Brasilien. Militärputsch. General Humberto Castelo Branco wird Staatspräsident.
- 1966 - die Parlamentswahlen in Großbritannien enden mit einem deutlichen Sieg der Labour Party.
- 1979 - Abzug der letzten britischen Truppen von Malta
- 1979 - Bei einer Volksabstimmung im Iran entscheiden sich angeblich 99 % der Bürger gegen die Monarchie.
- 1991 - Der Warschauer Pakt wird aufgelöst.
- 1991 - In Albanien finden die ersten freien Wahlen statt.
- 1992 - Deutschland. Bundesverteidigungsminister Gerhard Stoltenberg tritt zurück.
- 1998 - Beginn der Verhandlungen über Estlands EU-Beitritt
- 1999 - Angola. Die Beobachter der Vereinten Nationen werden abgezogen.
- 2001 - In Nauru wird Staatspräsident Bernard Dowiyogo durch ein Misstrauensvotum gestürzt, da ihm Korruption und die Begünstigung von Geldwäsche vorgeworfen werden.
- 2001 - Nach dem offiziellen Ende der Volkszählung in Indien wird bekannt gegeben, dass das Land 1,027 Milliarden Einwohner hat.

Wirtschaft


- 1840 - In den USA wird für öffentliche Bedienstete der 10-Stunden-Tag eingeführt.

Wissenschaft und Technik


- 1966 - Die Sowjetunion startet Luna 10, die als erster Satellit den Mond umkreisen wird.
- 1970 - Explorer 1 taucht nach 12 Jahren im All wieder in die Erdatmosphäre ein.
- 1994 - Die Wissenschaftszeitschrift Nature berichtet von der Entdeckung des ersten vollständigen Schädels des Australopithecus afarensis in Äthiopien.

Kultur


- 1745 - Die Ballettkomödie "Platée" von Jean-Philippe Rameau wird in Versailles uraufgeführt.
- 1841 - Uraufführung der 1. Sinfonie ("Frühlingssinfonie") von Robert Schumann durch das Gewandhausorchester Leipzig, Dirigent ist Felix Mendelssohn Bartholdy.
- 1930 - Mit dem Hays Code werden in den USA strenge Richtlinien für die Behandlung von Sex, Gewalt und Religion in US-amerikanischen Filmen erlassen.
- 1943 - Das Musical "Oklahoma!" von Richard Rodgers wird im New Yorker Saint James Theatre uraufgeführt.

Religion

Katastrophen


- 1931 - Ein Erdbeben zerstört Managua in Nicaragua und fordert 2.000 Todesopfer.
- 1986 - Nahe Mexiko-Stadt. Nach einem Feuer an Bord prallt eine Boeing 727 der Mexicana gegen einen Berg. Alle 166 Passagiere sterben.
- 1995 - Bukarest, Rumänien. Ein Richtung Brüssel, Belgien gestarteter Airbus A310 der Tarom stürzt kurz nach dem Start ab. Ein Triebwerk war auf Startleistung geblieben, während das zweite in den Leerlauf ging, was die Piloten nicht beheben konnten. Alle 60 Insassen sterben.

Sport


- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1980 - Larry Holmes gewnnt den Box-Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Leroy Jones im Caesars Palace, Las Vegas durch technischen KO.
- 1997 - Martina Hingis wird als jüngste Tennisspielerin (als 16-jährige) Nummer 1 in der WTA-Rangliste.

Geboren

WTA
- 1499 - Pius IV., Papst von 1559-1565
- 1519 - Heinrich II. von Frankreich, französischer König
- 1596 - René Descartes, französischer Philosoph
- 1621 - Andrew Marvell, englischer Dichter
- 1637 - Anne Hyde, erste Frau von James II. (England)
- 1656 - Marin Marais, französischer Gambist und Komponist
- 1675 - Benedikt XIV., Papst 1740-1758
- 1723 - Friedrich V. (Dänemark), König von Dänemark und Norwegen
- 1732 - Joseph Haydn, österreichischer Komponist
- 1788 - Rama III., König von Siam
- 1818 - Raiffeisen Friedrich-Wilhelm, Gründer der Genossenschaftsbewegung, Bürgermeister von Flammersfeld ab 1848
- 1819 - Chlodwig zu Hohenlohe-Schillingsfürst, deutscher Reichskanzler
- 1848 - Robert Planquette, französischer Komponist
- 1864 - Karl Bonhoeffer, deutscher Psychiater
- 1870 - George Holt Thomas, britischer Verleger und Luftfahrtpionier
- 1872 - Alexandra Kollontai, russische Revolutionärin und Diplomatin
- 1872 - Arthur Griffith, Gründer der irischen Partei Sinn Féin
- 1872 - Sergei Diaghilew, russischer Balletttänzer
- 1878 - August Winnig, deutscher Gewerkschafter und Schriftsteller
- 1885 - Jules Pascin, französischer Maler
- 1886 - Tadeusz Kotarbiński, polnischer Philosoph des Lemberg-Warschauer Kreises
- 1889 - Muriel Hazel Wright, US-amerikanische Historikerin
- 1889 - Adolf Jäger, deutscher Fußballspieler
- 1890 - William Lawrence Bragg, britischer Physiker (Nobelpreis für Physik 1915)
- 1893 - Clemens Krauss, österreichischer Dirigent
- 1895 - John Jay McCloy, US-amerikanischer Hoher Kommissar in Deutschland
- 1895 - Otto Griebel, deutscher Maler der Neuen Sachlichkeit
- 1900 - Bernhard Bauknecht, deutscher Politiker
- 1904 - Harry Buckwitz, deutscher Regisseur
- 1906 - Shinichiro Tomonaga, japanischer Physiker (Nobelpreis für Physik 1965)
- 1908 - Ferry Dusika, österreichischer Radrennfahrer
- 1911 - Elisabeth Grümmer, deutsche Sängerin
- 1912 - Hermann Höcherl, deutscher Politiker
- 1914 - Emil Kemmer, deutscher Politiker
- 1914 - Octavio Paz, mexikanischer Schriftsteller und Diplomat
- 1920 - Rolf Boysen, deutscher Schauspieler
- 1925 - Bernhard Heisig, deutscher Maler und Grafiker
- 1927 - César Chávez, Gründer der US-amerikanischen Landarbeitergewerkschaft
- 1927 - Wladimir Sergejewitsch Iljuschin, sowjetischer Pilot
- 1927 - Eduardo Martínez Somalo, katholischer Kardinal und Camerlengo
- 1928 - Lefty Frizzell, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1929 - Helmut Rothemund, deutscher Politiker
- 1930 - Julián Herranz Casado, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1932 - Nagisa Oshima, japanischer Filmregisseur
- 1933 - Anita Carter, Country- und Folk-Sängerin
- 1933 - Gerhard Ruhbach, deutscher Theologe und Kirchengeschichtler
- 1934 - Carlo Rubbia, italienischer Physiker (Nobelpreis für Physik 1984)
- 1934 - John D. Loudermilk, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1934 - Shirley Jones, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin
- 1935 - Adolf Dresen, deutscher Theaterregisseur
- 1935 - Herb Alpert, US-amerikanischer Musiker
- 1935 - Richard Chamberlain, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 1936 - Marge Piercy, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1937 - Hartmut Lange, deutscher Schriftsteller
- 1938 - Dietmar Schlee, deutscher Politiker
- 1939 - Karl-Heinz Schnellinger, deutscher Fußballspieler
- 1939 - Swiad Gamsachurdia, georgischer Politiker, erster Präsident Georgiens
- 1939 - Volker Schlöndorff, deutscher Filmemacher und Regisseur
- 1940 - Erwin Marschewski, deutscher Politiker und MdB
- 1940 - Timm Ulrichs, deutscher Künstler
- 1941 - Alfred Paul Schmidt, österreichischer Schriftsteller
- 1941 - Heinz Putzhammer, Vorstandsmitglied des DGB
- 1943 - Christopher Walken, US-amerikanischer Schauspieler
- 1944 - Rod Allen, britischer Gitarrist und Sänger
- 1946 - Allan Nichol, US-amerikanischer Musiker
- 1946 - Klaus Wolfermann, deutscher Leichtathlet
- 1947 - Al Goodman, US-amerikanischer Sänger
- 1948 - Al Gore, US-amerikanischer Politiker (Vizepräsident unter Bill Clinton)
- 1948 - Mike Ralphs, britischer Musiker
- 1948 - Thijs Van Leer, niederländischer Musiker und Sänger
- 1950 - András Adorján, ungarischer Schachspieler
- 1950 - Richard Hughes (Musiker), britischer Musiker
- 1955 - Angus Young, schottischer Musiker
- 1958 - Pat McGlynn, britischer Musiker
- 1962 - Olli Rehn, finnischer Politiker
- 1964 - Jürgen Wegmann, ehemaliger Fußballspieler
- 1965 - Oliver Rohrbeck, deutscher Synchron- und Hörspielsprecher
- 1966 - Roger Black, britischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer, sowie TV-Moderator und Motivator
- 1968 - Christian Liebig, deutscher Journalist
- 1971 - Ewan McGregor, schottischer Schauspieler
- 1972 - Alejandro Amenábar, chilenischer Filmregisseur
- 1975 - Bettina Zimmermann, Model und Schauspielerin
- 1976 - Colin Farrell, irischer Schauspieler

Gestorben


- 32 v. Chr. - Titus Pomponius Atticus, römischer Ritter
- 1328 - Karl IV. (Frankreich), König von Frankreich von 1322 bis 1328
- 1341 - Iwan I., Fürst von Moskau und Großfürst von Wladimir
- 1567 - Philipp I. (Hessen), war Landgraf von Hessen (1509/1518-1567)
- 1616 - Johann Adolf, Fürstbischof von Lübeck und Bischof, Bremen und Hamburg
- 1621 - Philipp III., König von Spanien und Portugal
- 1631 - John Donne, englischer Schriftsteller
- 1671 - Anne Hyde, erste Frau James Stuarts, des Herzogs von York
- 1703 - Johann Christoph Bach, Sohn von Heinrich Bach, deutscher Komponist
- 1722 - Campegius Vitringa, reformierter Theologe
- 1727 - Isaac Newton, britischer Philosoph und Mathematiker
- 1765 - Anna Constantia Gräfin von Cosel, Mätresse August des Starken
- 1831 - Johann Wilhelm Xhonneux, wallonischer Landwirt und Chronist
- 1837 - John Constable, britischer Landschaftsmaler
- 1841 - George Green, britischer Mathematiker und Physiker
- 1843 - Thomas Fowler, Mathematiker und Erfinder
- 1855 - Charlotte Brontë, britische Schriftstellerin
- 1868 - Jacob Ludwig Theodor Reh, deutscher Politiker
- 1869 - Allan Kardec, Begründer des Spiritismus
- 1873 - Wilhelm Stern, deutscher Pädagoge
- 1877 - Antoine-Augustin Cournot, französischer Mathematiker und Wirtschaftstheoretiker
- 1880 - Henryk Wieniawski, polnischer Violinist und Komponist
- 1884 - Konrad Deubler, österreichischer Landwirt, Bäcker, Gastwirt und Bürgermeister von Goisern
- 1885 - Franz Abt, deutscher Komponist und Kapellmeister
- 1888 - Jean Marie Guyau, französischer Philosoph
- 1898 - Eleanor Marx, deutsch-englische Sozialistin und jüngste Tochter von Karl Marx
- 1913 - John Pierpont Morgan, US-amerikanischer Unternehmer und Bankier
- 1914 - Christian Morgenstern, deutscher Dichter und Schriftsteller
- 1914 - Hubert von Herkomer, englischer Maler, Bildhauer, Musiker und Schriftsteller
- 1915 - Wyndham Halswelle, britischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1917 - Emil Adolf von Behring, deutscher Bakteriologe und Serologe, Nobelpreisträger
- 1920 - Lothar von Trotha, deutscher General der Infanterie
- 1920 - Paul Bachmann, deutscher Mathematiker
- 1928 - Gustave Ador, Schweizer Politiker
- 1929 - Evaristo Lucidi, italienischer Kardinal
- 1930 - Emil Krebs, deutsches Sprachgenie
- 1945 - Hans Fischer, deutscher Chemiker, Nobelpreisträger
- 1947 - Georg Ledebour, deutscher Politiker
- 1948 - Egon Erwin Kisch, Journalist und Reporter
- 1949 - Friedrich Bergius, deutscher Chemiker, Nobelpreisträger
- 1953 - Jack Akkersdijk, niederländischer Fußballspieler
- 1953 - Walter Schellenberg, Chef der militärischen Geheimdienste im Dritten Reich
- 1959 - Johann Heinrich Suhrkamp, gründete 1950 den Suhrkamp Verlag
- 1963 - Heinrich-Wilhelm Ruhnke, deutscher Politiker
- 1965 - Ernst Kirchweger, das erste politische Todesopfer in Österreich nach 1945
- 1965 - Philip Showalter Hench, US-amerikanischer Arzt
- 1968 - Elly Ney, deutsche Pianistin und Musikpädagogin
- 1968 - Skeets McDonald, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1969 - Gustav Fuchs, deutscher Politiker
- 1971 - Michael Browne, katholischer Geistlicher
- 1973 - Kurt Thomas, deutscher Komponist und Chorleiter
- 1974 - Karl Hohmann, deutscher Fußballspieler
- 1978 - Charles Best, US-amerikanischer Physiologe und Biochemiker
- 1978 - Charles Herbert Best, US-amerikanischer Physiologe
- 1983 - Karandasch, russischer Clown
- 1986 - O'Kelly Isley, US-amerikanischer Sänger
- 1986 - Paulus Rusch, Bischof der Diözese Innsbruck
- 1988 - William McMahon, australischer Politiker und Premierminister
- 1989 - John Jay McCloy, US-amerikanischer Politiker, Bankier und Jurist
- 1993 - Brandon Lee, US-amerikanischer Schauspieler
- 1994 - Léon Degrelle, belgischer Faschist
- 1997 - Friedrich Hund, deutscher Physiker
- 2000 - Gisèle Freund, deutsche Fotografin und Soziologin
- 2001 - Clifford Glenwood Shull, Physiker
- 2003 - Emmanuel Ghent, US-amerikanischer Komponist
- 2003 - H. M. S. Coxeter, britisch-kanadischer Mathematiker
- 2004 - Hedi Lang, Schweizer Politikerin
- 2004 - Hedwig Pistorius, österreichische Schauspielerin
- 2004 - René Gruau, italienischer Graphiker
- 2005 - Terri Schiavo, US-amerikanische Komapatientin

Feier- und Gedenktage

Siehe auch


- 30. März - 1. April
- 31. Januar - 30. April
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0331 ja:3月31日 ko:3월 31일 simple:March 31 th:31 มีนาคม

1928

Ereignisse


- 8. Januar: Rural Grove, New York, USA. Eine FC-2 der Colonial Western Airways machte eine Bruchlandung. 3 Tote
- 10. Februar: erste Funksprechverbindung von Deutschland in die USA
- 24. Mai: Umberto Nobile überfliegt mit seinem Luftschiff „Italia“ zum zweiten Mal den Nordpol. Auf dem Rückflug wird das Luftschiff am 25. Mai auf das Packeis gedrückt, Nobile und weitere neun Expeditionsmitglieder werden auf eine Eisscholle geschleudert. Das geleichterte Luftschiff steigt mit 6 Mann wieder auf und wird nicht wiedergefunden. Bei einer internationalen Rettungsaktion ist Roald Amundsen verschollen. Nobile und die übrigen Expeditionsmitglieder können gerettet werden
- 4. Juni: Gustav Hartmann, der Eiserne Gustav erreicht mit seiner Pferdedroschke Paris
- 2. Juli: In Großbritannien erhalten Frauen ab 21 das Wahlrecht
- 8. Juli: Das Luftschiff LZ 127 wird auf den Namen „Graf Zeppelin“ getauft
- Richard Halliburton durchschwimmt als erster Mensch den Panama-Kanal auf gesamter Länge

Politik


- Staatsbesuch des Afghanenkönigs Amanullha und des äthiopischen Prinzen Tafari (1930 als Haile Selassi, Kaiser von Äthiopien) in Berlin
- 1. Januar: Die Visumpflicht zwischen dem Deutschen Reich und Großbritannien wird aufgehoben
- 1. Januar: Edmund Schulthess wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: In Sierra Leone wird die Sklaverei per Gesetz abgeschafft
- 14. Juni: Paul Löbe, Sozialdemokratische Partei Deutschlands wird in Berlin erneut zum Reichstagspräsidenten gewählt
- 27. August: In Paris wird der Briand-Kellogg-Pakt unterzeichnet, der Kriege als Mittel der Politik ablehnt

Wirtschaft

Wissenschaft und Technik

Luftfahrt


- Erstflug der Short S8 Calcutta
- Erstflug der Sikorsky S-38
- Erstflug der Bernard 190T im Frühling
- August: Erstflug der Boeing 80

Wissenschaft


- Alexander Fleming entdeckt durch Zufall das erste Antibiotikum Penicillin
- George Paget Thomson zeigt fast gleichzeitig mit Clinton Davisson und Lester Germer die Welleneigenschaften der Elektronen (veröffentlicht in: Proceedings of the Royal Society London (A) 117 (1928), 600; 119 (1928), 651)
- Edwin Hubble entdeckt die Rotverschiebung weit entfernter Galaxien
- Paul Dirac benutzt den Formalismus der Spinore, um seine Gleichungen für den Spin des Elektrons zu formulieren
- George Gamow und Edward U. Condon wenden die Quantenmechanik auf den Atomkern an und erklären den Alphazerfall als eine Art Tunneleffekt
- Hans Geiger und Walther Müller entwickeln ihr Geiger-Müller-Zählrohr, mit dem sie ionisierende Strahlung nachweisen können. Kurz darauf wendet Walther Bothe das Zählrohr in seiner Koinzidenzmethode zum Nachweis der Elektronenemission durch Röntgenstrahlen an
- Rolf Wideroe schlägt das Prinzip des Betatron vor (seinerzeit als Strahlentransformator bezeichnet)

Kultur


- 1. Januar: In Wien wird die Jazzoper Johnny spielt auf erstmals aufgeführt
- 2. März: Uraufführung der Operette Der Gatte des Fräuleins von Paul Abraham in Budapest
- 31. August: Uraufführung der Dreigroschenoper von Bertolt Brecht/Kurt Weill in Berlin
- Eröffnung des 2.Goetheanum in Dornach/Schweiz. Entwurf: Rudolf Steiner. Weltweit eines der ersten Betongebäude in denen der Baustoff bereits künstlerisch-plastisch eingesetzt wurde. Nachfolgebau des abgebrannten 1.Goetheanums aus Holz

Katastrophen


- 6. Januar: London, England. Die Themse tritt durch eine Sturmflut über die Ufer, 14 Menschen sterben
- 12. März: Die Staumauer der St.-Francis-Talsperre in der Nähe von Los Angeles bricht: ca. 400 Tote
- 20. Mai: Giftgasunglück durch austretendes Phosgen auf dem Gelände der Fa. Stolzenberg in Hamburg; 10 Tote, etwa 150 Verletzte
- 6. Juli: Das Transportschiff „Angamos“ (Chile) strandet im Sturm bei Punta Morguillas (Chile) und bricht auseinander. 283 Tote, 8 Überlebende
- 24. Juli: Waalhaven, Rotterdam, Niederlande. eine KLM Fokker F-3 stürzte in die Nordsee
- 6. August: Untergang des U-Bootes F 14 in der Adria nach einer Kollision mit dem Torpedobootzerstörer „Giuseppe Missori“ (beide Italien). Die Rettung der eingeschlossenen Überlebenden scheitert, alle 21 Besatzungsmitglieder des U-Bootes kommen ums Leben
- 4. September: Pocatelio, USA. Eine Super U der National Parks Airway macht eine Bruchlandung. 7 Tote

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 17. Mai: Eröffnung der IX. Olympische Sommerspiele in Amsterdam
- II. Olympische Winterspiele in St. Moritz

Geboren

1. Halbjahr


- 2. Januar: Daisaku Ikeda, Buddhist, Philosoph, Autor und ein unermüdlicher Botschafter des Friedens
- 4. Januar: Werner Felfe, Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees der SED in der DDR († 1988)
- 5. Januar: Zulfikar Ali Bhutto, Staatspräsident und Premierminister von Pakistan († 1979)
- 5. Januar: Walter Mondale, US-amerikanischer Politiker, 42. Vizepräsident der USA
- 6. Januar: Astrid Gehlhoff-Claes, deutsche Schriftstellerin und Übersetzerin
- 7. Januar: Emilio Pericoli, Sänger
- 8. Januar: Rudi Schmitt, deutscher Politiker und MdB
- 9. Januar: Domenico Modugno, italienischer Sänger und Songwriter († 1994)
- 12. Januar: Peter Lerche, deutscher Rechtswissenschaftler
- 14. Januar: Jürgen Weber, deutscher Bildhauer
- 17. Januar: Benno Meyer-Wehlack, deutscher Schriftsteller
- 17. Januar: Jean Barraqué, französischer Komponist († 1973)
- 17. Januar: Vidal Sassoon, Haarstylist und Unternehmer jüdischer Abstammung
- 18. Januar: Alexander Jakowlewitsch Gomelski, russischer Basketballspieler und -trainer († 2005)
- 19. Januar: Christof Krause, Bildhauer († 2005)
- 19. Januar: Hans Georg Wunderlich, deutscher Geologe († 1974)
- 21. Januar: Carol Beach York, Autorin von Jugendliteratur
- 24. Januar: Michel Serrault, französischer Schauspieler
- 24. Januar: Desmond Morris, Zoologe, Verhaltensforscher, Publizist und Künstler
- 25. Januar: Eduard Schewardnadse, sowjetischer Außenminister, georgischer Staatspräsident
- 26. Januar: Heinrich Franke, deutscher Politiker, Präsident der Bundesanstalt für Arbeit († 2004)
- 26. Januar: Roger Vadim, französischer Filmregisseur († 2000)
- 27. Januar: Hans Modrow, deutscher Politiker, kurzfristig Regierungschef der DDR
- 30. Januar: Ruth Brown, US-amerikanische Rhythm and Blues-Sängerin
- 2. Februar: Ciriaco de Mita, italienischer Politiker
- 4. Februar: Kim Yong-nam, nordkoreanischer Politiker, Vorsitzender der Obersten Volksversammlung Nordkoreas
- 5. Februar: Ernst Eisenmann, deutscher Gewerkschafter
- 5. Februar: Bruno Krupp, deutscher Politiker
- 6. Februar: Sjel de Bruyckere, niederländischer Fußballspieler
- 6. Februar: Arno Esch, Politiker († 1951)
- 7. Februar: Carlo Ross, Schriftsteller jüdischer Herkunft († 2004)
- 8. Februar: Siegfried Fink, deutscher Schlagzeuger und Komponist
- 9. Februar: Rinus Michels, niederländischer Fußballtrainer († 2005)
- 10. Februar: Jean-Luc Lagardère, französischer Unternehmer († 2003)
- 11. Februar: Gotthilf Fischer, deutscher Chorleiter
- 12. Februar: Andreas Erich Beurmann, deutscher Musikwissenschaftler, Komponist und Physiker
- 12. Februar: Jürgen Thormann, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 12. Februar: Heinz Baumann, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 15. Februar: Luis Posada Carriles, exilkubanischer Terrorist
- 16. Februar: Edzard Reuter, Vorstandsvorsitzender der Daimler-Benz AG (1987–1995)
- 17. Februar: Walther Busse von Colbe, deutscher Betriebswirtschaftler
- 19. Februar: Nicolas Hayek, Unternehmer (Swatch), Physiker und Mathematiker
- 20. Februar: Friedrich Wetter, katholischer Kardinal und Erzbischof der Erzdiözese München und Freising
- 24. Februar: Juan Allende-Blin, chilenischer Komponist
- 24. Februar: Al Lettieri, US-amerikanischer Schauspieler italienischer Abstammung († 1975)
- 25. Februar: Paul Elvstrøm, dänischer Segler
- 25. Februar: Bibiana Zeller, österreichische Schauspielerin
- 25. Februar: Larry Gelbart, US-amerikanischer Drehbuchautor
- 26. Februar: Fats Domino, Bluesmusiker
- 26. Februar: Odo Marquard, deutscher Philosoph
- 26. Februar: Anatoli Wassiljewitsch Filiptschenko, sowjetischer Kosmonaut
- 27. Februar: Fred Gebhardt, deutscher Politiker († 2000)
- 27. Februar: Klaus Dick, deutscher Weihbischof
- 27. Februar: Ariel Scharon, israelischer Politiker
- 27. Februar: Alfred Hrdlicka, österreichischer Bildhauer, Zeichner, Maler und Grafiker
- 28. Februar: Wolfgang Döbereiner, deutscher Astrologe und Homöopath
- 1. März: Jacques Rivette, französischer Regisseur
- 1. März: Seymour Papert, Mathematiker, Begründer der Artificial Intelligence Lab am MIT
- 3. März: Gudrun Pausewang, deutsche Schriftstellerin
- 3. März: Pierre Michelot, französischer Jazzmusiker und Komponist († 2005)
- 4. März: Alan Sillitoe, englischer Schriftsteller
- 5. März: Willi Bartels, deutscher Rennfahrer († 2005)
- 6. März: Gabriel García Márquez, kolumbianischer Schriftsteller
- 6. März: Georg Eder, österreichischer Erzbischof
- 8. März: Gotthilf Hempel, deutscher Meeresbiologe
- 9. März: Wilhelm Salber, Direktor des Psychologischen Instituts an der Universität zu Köln
- 9. März: Gerald Bull, kanadischer Artilleriewissenschaftler († 1990)
- 10. März: James Earl Ray, US-amerikanischer Attentäter († 1998)
- 11. März: Käthe Recheis, österreichische Kinder- und Jugendbuchautorin
- 11. März: Frederick Stafford, Schauspieler († 1979)
- 12. März: Paul Kuhn, deutscher Pianist, Bandleader und Sänger
- 12. März: Walter Althammer, deutscher Politiker
- 12. März: Philip Jones, englischer Trompeter und Gründer des Philip Jones Brass Ensemble († 2000)
- 12. März: Werner Krolikowski, Mitglied des Politbüros des ZK der SED der DDR
- 12. März: Edward Albee, US-amerikanischer Schriftsteller
- 14. März: Frank Borman, US-amerikanischer Astronaut
- 15. März: Manfred Bochmann, Minister für Geologie der DDR
- 16. März: Karl Otto Meyer, dänisch-deutscher Politiker
- 16. März: Rudolf Sigl, Direktor des Instituts für Astronomische und Physikalische Geodäsie († 1998)
- 16. März: Wakanohana Kanji I., japanischer Sumo-ringer und 45. Yokozuna
- 18. März: Gustav Peichl, Architekt und Autor
- 18. März: Charlotte von Mahlsdorf, Begründete das Gründerzeitmuseum in Berlin-Mahlsdorf († 2002)
- 18. März: Alfred Einwag, deutscher Jurist
- 19. März: Patrick McGoohan, Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur
- 19. März: Emil Handschin, Schweizer Eishockeyspieler
- 19. März: Hans Küng, Schweizer Theologe
- 21. März: Peter Hacks, deutscher Dramatiker und Schriftsteller († 2003)
- 23. März: Karl-Heinz Tuschel, deutscher Sci-Fi-Autoren, Lyriker und Kabaretttexter († 2005)
- 24. März: Adrian Frutiger, gilt als einer der bedeutendsten Typografen des 20. Jahrhunderts
- 24. März: Byron Janis, US-amerikanischer Pianist, Komponist und Musikwissenschaftler
- 25. März: James A. Lovell, US-amerikanischer Astronaut
- 27. März: Hellmuth Klauhs, österreichischer Bankdirektor († 1990)
- 28. März: Alexander Grothendieck, Mathematiker
- 28. März: Henk van Lijnschooten, niederländischer Komponist und Dirigent
- 28. März: Zbigniew Brzeziński, polnisch-US-amerikanischer Politikwissenschaftler
- 28. März: Hans Jochen Boecker, protestantischer deutscher Theologe
- 29. März: Hans Georg Zambona, deutscher Komponist, Pianist und Schriftsteller
- 30. März: Tom Sharpe, südafrikanisch/britischer Autor
- 31. März: Karl Haehser, deutscher Politiker
- 31. März: Gordie Howe, Eishockeyspieler (NHL)
- 31. März: Lefty Frizzell, US-amerikanischer Country-Sänger († 1975)
- 2. April: Joseph Louis Bernardin, Erzbischof von Chicago und Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1996)
- 2. April: Serge Gainsbourg, französischer Chansonnier († 1991)
- 2. April: Alain Vanzo, französischer Opernsänger (Tenor) († 2002)
- 2. April: Dolly Rathebe, südafrikanische Jazz- und Blues-Sängerin und Schauspielerin († 2004)
- 3. April: Earl Lloyd, US-amerikanischer Basketballspieler, erster Afroamerikaner in der NBA
- 3. April: Don Gibson, US-amerikanischer Country-Sänger und Songschreiber († 2003)
- 3. April: Kevin Hagen, US-amerikanischer Schauspieler († 2005)
- 4. April: Maya Angelou, US-amerikanische Schriftstellerin, Professorin und Menschenrechtlerin
- 5. April: Hansrudi Wäscher, Comiczeichner und Comicautor
- 6. April: Paul-Werner Scheele, emeritierter Bischof von Würzburg
- 6. April: James Watson, US-amerikanischer Biochemiker
- 7. April: James White, Autor († 1999)
- 7. April: Francis Haskell, englischer Kunsthistoriker († 2000)
- 7. April: Alan J. Pakula, US-amerikanischer Filmemacher († 1998)
- 9. April: Iris Wittig, Die erste und vermutlich einzige Militärpilotin der DDR († 1978)
- 9. April: Erling Norvik, norwegischer Politiker und Journalist († 1998)
- 9. April: Paul Arizin, US-amerikanischer Basketballspieler
- 9. April: Tom Lehrer, US-amerikanischer Sänger, Liedermacher, Satiriker und Mathematiker
- 11. April: Ethel Skakel-Kennedy, Ehefrau von Robert F. Kennedy
- 11. April: Johann Staber, österreichischer Architekt
- 13. April: José Agustín Goytisolo, spanischer Dichter († 1999)
- 15. April: Hanna-Renate Laurien, deutsche Politikerin
- 18. April: Otto Piene, deutscher Künstler
- 18. April: Jürgen Seifert, deutscher Politikwissenschaftler und Bürgerrechtler († 2005)
- 19. April: Alexis Korner, englischer Blues-Musiker († 1984)
- 19. April: Karlheinz Kaske, Siemens Manager, Ingenieur, Honorarprofessor († 1998)
- 20. April: Hans Werner Kettenbach, deutscher Journalist und Schriftsteller
- 20. April: Heinz Melkus, deutscher Rennfahrer und Konstrukteur von Rennwagen († 2005)
- 21. April: Georg Kronawitter, deutscher Politiker
- 23. April: Shirley Temple, US-amerikanische Schauspielerin
- 25. April: Cy Twombly, Vertreter der zeitgenössischen amerikanischen Malerei
- 25. April: Richard Anders, Schriftsteller
- 26. April: Hertha Kräftner, österreichische Schriftstellerin († 1951)
- 28. April: Jan Schotte, belgischer Kardinal († 2005)
- 28. April: Yves Klein, französischer Maler, Bildhauer und Performancekünstler († 1962)
- 28. April: Leah Rabin, israelische Politikerin und Ehefrau von Yitzhak Rabin († 2000)
- 28. April: Frank Horvat (Fotograf), italienischer Photograph
- 28. April: Carolyn Jones, US-amerikanische Schauspielerin († 1983)
- 28. April: Eugene Shoemaker, US-amerikanischer Astronom († 1997)
- 2. Mai: Rolf Heyne, deutscher Verleger († 2000)
- 2. Mai: Georges-Arthur Goldschmidt, Übersetzer und französisch-deutscher Schriftsteller
- 3. Mai: Dave Dudley, US-amerikanischer Country-Sänger († 2003)
- 4. Mai: Wolfgang Graf Berghe von Trips, deutscher Autorennfahrer († 1961)
- 4. Mai: Maynard Ferguson, kanadischer Jazz-Trompeter und Flügelhornist
- 4. Mai: Muhammad Husni Mubarak, Staatspräsident von Ägypten
- 7. Mai: Michael Croissant, deutscher Bildhauer und Künstler († 2002)
- 8. Mai: Manfred Gerlach, deutscher Politiker
- 9. Mai: Colin Chapman, britischer Rennwagen-Kontrukteur († 1982)
- 9. Mai: Peter Merseburger, deutscher Journalist und Autor
- 9. Mai: Ricardo González, US-amerikanischer Tennisspieler († 1995)
- 10. Mai: Lothar Schmid, deutscher Verleger und Schachspieler
- 10. Mai: Arnold Rüütel, estnischer Politiker und Präsident
- 11. Mai: Christopher Bird, US-amerikanischer Botaniker und Schriftsteller († 1996)
- 12. Mai: Burt Bacharach, US-amerikanischer Pianist und Komponist
- 13. Mai: Enrique Bolaños Geyer, Präsident der Republik Nicaragua
- 14. Mai: Ernst Cincera, Schweizer Politiker (FDP) († 2004)
- 16. Mai: Günter Ferdinand Ris, deutscher Bildhauer († 2005)
- 17. Mai: Idi Amin, ugandischer Diktator († 2003)
- 18. Mai: Jo Schlesser, Formel 1 Rennfahrer († 1968) beim GP Frankreich/Rouen
- 18. Mai: Pernell Roberts, US-amerikanischer Schauspieler
- 19. Mai: Pol Pot, kambodschanischer Politiker, Bruder Nr. 1" der Roten Khmer († 1998)
- 19. Mai: Dolph Schayes, US-amerikanischer Basketballspieler
- 20. Mai: Werner Büdeler, deutscher Journalist und Autor († 2004)
- 20. Mai: Al Aronowitz, US-amerikanischer Musikjournalist († 2005)
- 21. Mai: António Ribeiro, Patriarch von Lissabon und Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1998)
- 23. Mai: Hans Blum (Komponist), deutscher Komponist, Texter, Musikproduzent und Sänger
- 23. Mai: Rosemary Clooney, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin († 2002)
- 30. Mai: Agnès Varda, belgische Filmregisseurin
- 30. Mai: Gustav Leonhardt, niederländischer Musiker
- 1. Juni: Georgi Timofejewitsch Dobrowolski, sowjetischer Kosmonaut († 1971)
- 3. Juni: Donald Judd, US-amerikanischer Maler, Bildhauer und Architekt († 1994)
- 5. Juni: Tony Richardson, englischer Regisseur († 1991)
- 5. Juni: Umberto Maglioli, italienischer Rennfahrer († 1999)
- 5. Juni: Otto F. Walter, Schweizer Schriftsteller († 1994)
- 7. Juni: Bernard Flood Burke, US-amerikanischer Astronom
- 7. Juni: James Ivory, US-amerikanischer Filmregisseur
- 8. Juni: Lothar Curdt, deutscher Politiker und MdB († 2005)
- 9. Juni: Erwin Scheuch, deutscher Soziologe († 2003)
- 9. Juni: Federico Bahamontes, spanischer Profi-Radsportler. Sieger der Tour de France
- 10. Juni: Carl Dahlhaus, deutscher Musikwissenschaftler († 1989)
- 10. Juni: Maurice Sendak, US-amerikanischer Illustrator und Kinderbuchautor
- 12. Juni: Petros Molyviatis, griechischer Politiker und Außenminister
- 13. Juni: Giacomo Biffi, italienischer Erzbischof von Bologna und Kardinal
- 13. Juni: John Forbes Nash Jr., US-amerikanischer Mathematiker
- 14. Juni: Ernesto Che Guevara, argentinischer Arzt und kubanischer Revolutionär († 1967)
- 15. Juni: Irenäus Eibl-Eibesfeldt, Verhaltensforscher und Ethnologe
- 16. Juni: Dagmar Rom, österreichische Skirennläuferin
- 17. Juni: Peter Seiichi Shirayanagi, Erzbischof von Tokio und Kardinal
- 20. Juni: Heinrich Nöth, deutscher Chemiker
- 20. Juni: Jean-Marie Le Pen, französischer Politiker der extremen Rechten
- 20. Juni: Eric Dolphy, US-amerikanischer Jazzmusiker († 1964)
- 21. Juni: Mona Baptiste, Schlagersängerin († 1993)
- 22. Juni: Elgudscha Amaschukeli, georgischer Bildhauer und Maler
- 22. Juni: Ralph Waite, US-amerikanischer Schauspieler
- 23. Juni: Klaus von Dohnanyi, deutscher Politiker
- 25. Juni: Peyo, belgischer Comiczeichner († 1992)
- 25. Juni: Hermann Buschfort, deutscher Politiker († 2003)
- 25. Juni: Alexei Alexejewitsch Abrikossow, russischer Physiker
- 26. Juni: Hermann Jünger, deutscher Goldschmied († 2005)
- 26. Juni: Nakamatsu Yoshirō, japanischer Erfinder
- 28. Juni: Claus Biederstaedt, deutscher Schauspieler
- 28. Juni: Hans Blix, ehemaliger Außenminister Schwedens
- 28. Juni: John Stewart Bell, Irischer Physiker († 1990)

2. Halbjahr


- 1. Juli: Hans-Joachim Rüscher, Wirtschaftsfunktionär der SED in der DDR
- 4. Juli: Giampiero Boniperti, italienischer Fußballspieler und Ehrenpräsident von Juventus Turin
- 4. Juli: Cathy Berberian, US-amerikanische Sängerin und avantgardistische Komponistin († 1983)
- 5. Juli: Pierre Mauroy, französischer Politiker
- 7. Juli: Bálint Balla, ungarisch-deutscher Soziologe
- 10. Juli: Alejandro De Tomaso, Gründer und Präsident des Sportwagenherstellers De Tomaso Modena S.p.A. († 2003)
- 12. Juli: Elias James Corey Jr., US-amerikanischer Chemiker und Professor an der Harvard University
- 13. Juli: Sven Davidson, ehemaliger schwedischer Tennisspieler
- 13. Juli: Bob Crane, US-amerikanischer Schauspieler († 1978)
- 15. Juli: Peter-Klaus Budig, deutscher Wissenschaftler und DDR-Minister
- 15. Juli: Carl Woese, US-amerikanischer Biologe
- 16. Juli: Manfred Kluge, Komponist und Kirchenmusiker († 1971)
- 16. Juli: Robert Sheckley, US-amerikanischer Schriftsteller
- 17. Juli: Vince Guaraldi, US-amerikanischer Jazzmusiker, Pianist und Komponist († 1976)
- 18. Juli: Carl Fontana, erfolgreicher Jazzposaunist († 2003)
- 20. Juli: Pavel Kohout, tschechischer Schriftsteller und Politiker
- 22. Juli: Per Højholt, dänischer Schriftsteller († 2004)
- 22. Juli: Gerhard Händler, Volkspolizist der DDR († 1953)
- 23. Juli: Luigi Locati, italienischer Bischof und Missionar († 2005)
- 23. Juli: Vera Rubin, US-amerikanische Astronomin
- 23. Juli: Leon Fleisher, US-amerikanischer Pianist
- 23. Juli: Hubert Selby, US-amerikanischer Schriftsteller († 2004)
- 26. Juli: Francesco Cossiga, italienischer Politiker der Democratia Italiana
- 26. Juli: Tadeusz Baird, polnischer Komponist († 1981)
- 26. Juli: Stanley Kubrick, US-ame