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Gynäkologie

Gynäkologie

Die Gynäkologie (griech.: gyne = Frau, logos = Lehre) ist die Lehre von der Frauenheilkunde bzw. den Krankheiten der weiblichen Sexual- und Fortpflanzungsorgane. Das entsprechende Fachgebiet für männliche Patienten ist die Andrologie, zum Teil die Urologie. Allerdings beschäftigen sich Urologen auch mit weiblichen Patienten, wenn es um Erkrankungen der Nieren, der Harnblase und der Harnröhre geht. Im engeren Sinne befasst sich die Gynäkologie mit den Erkrankungen der nicht schwangeren Frau im Gegensatz zur Geburtshilfe. Die Frauenheilkunde ist eines von etwa 30 Teilgebieten der Humanmedizin. Die Facharzt-Ausbildung erfolgt meist gemeinsam mit der Geburtshilfe. Untersuchungsmethoden der Gynäkologie sind Ultraschall (siehe Sonografie) zur Abbildung der inneren Organe (vor allem der Gebärmutter), sowie die Tastuntersuchung (Eierstöcke) und visuelle Begutachtung mittels Spekulum zur Untersuchung von Scheide und Muttermund, wobei Gewebeproben (Knipsbiopsie) und Zellen von der Schleimhautoberfläche (Abstrich) zur Untersuchung entnommen werden können. Für Untersuchungen und Behandlungen im Bereich des Unterleibs wird die Patientin im Regelfall auf einem gynäkologischen Stuhl gelagert, damit die Geschlechtsorgane gut zugänglich sind. Zu den Aufgaben der Gynäkologie gehört auch die Untersuchung der weiblichen Brust (Vorsorgemedizin; siehe auch Mammografie). Viele Gynäkologinnen und Gynäkologen sind auch operativ tätig. Ein weiteres Tätigkeitsfeld der Gynäkologie ist die Fortpflanzungsmedizin.

Siehe auch


- Wikipedia-Reader zum Thema Gynäkologie

Literatur


- Maier, Barbara: Ethik in Gynäkologie und Geburtshilfe. Entscheidungen anhand klinischer Fallbeispiele (2000)

Weblinks


- [http://www.medizin-online.de/cda/DisplayHome.do?wid=107862 www.medizin-online.de] - Fachportal Gynäkologie von Medizin-Online
- [http://www.ueberleben-mit-brustkrebs.de www.ueberleben-mit-brustkrebs.de] - Informationen zum Thema Brustkrebs für Betroffene und Angehörige
- [http://www.scheidenpilz.com www.scheidenpilz.com] - Umfangreiche Informationen zum Thema Scheidenpilze für Betroffene
- [http://www.frauenarztbesuch.de www.frauenarztbesuch.de] - Umfassende Homepage
- [http://www.frauenklinik-maistrasse.de www.frauenklinik-maistrasse.de] - Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Universität München
- [http://www.endogyn.com www.endogyn.com] - Institut für endoskopische Gynäkologie
- [http://www.gynonko.at www.gynonko.at] - Gynäkologie und Geburtshilfe, Universitätsklinik für Frauenheilkunde, AKH Wien
- [http://www.gynweb.de www.gynweb.de] - Informationen zu gynäkologischen Operation, Krankheiten und Frauenarztsuche ! Kategorie:Pränatalmedizin

Griechische Sprache

Griechisch (griechisch ελληνικά) ist eine indogermanische Sprache, die einen eigenen Zweig dieser Sprachfamilie darstellt. Eine nähere Verwandtschaft scheint nur zur antiken makedonischen Sprache bestanden zu haben. Griechisch wird von ca. 16 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen, von denen ca. 10,5 Millionen in Griechenland leben, wo es Amtssprache ist. Die anderen Muttersprachler sind auf 35 andere Staaten verteilt. Auf Zypern ist Griechisch ebenfalls Amtssprache, offiziell neben dem Türkischen. Außerdem ist in einigen südalbanischen und süditalienischen Gemeinden, in denen Angehörige der griechischen Minderheit leben, das Griechische als lokale Amts- und Schulsprache zugelassen. Siehe: Griko in Italien Eine Vielzahl von altgriechischen Wörtern werden darüber hinaus auch in diversen Fachsprachen verwendet und haben Eingang in viele moderne Sprachen gefunden. Die Sprachcodes nach ISO 639 für Neugriechisch (ab 1453) sind el bzw. ell oder gre und für Altgriechisch (bis 1453) grc.

Geschichte

1453 Die ältesten schriftlichen Zeugnisse der Sprache sind in Linearschrift B geschrieben. Sie begegnen ab dem 14. Jahrhundert v. Chr. - also in mykenischer Zeit - als sehr kurze Texte auf Transportamphoren, wo sie den Inhalt bezeichnen. Längere Texte auf zahlreichen Tontäfelchen, ebenfalls rein praktischer Natur, wurden in den Archiven einiger mykenischer Paläste gefunden. Sie stammen aus dem Beginn des 12. Jahrhundert v. Chr.. Nach Zerstörung der meisten bisher bekannten mykenischen Paläste im 12. Jh. ging die Linearschrift B und damit die Schriftlichkeit der ägäischen Welt nach herrschender Meinung verloren. Zumindest gibt es bisher keine Schriftfunde aus der Zeit der dunklen Jahrhunderte. Gegen Ende der dunklen Jahrhunderte, vermutlich um 800 v.Chr., übernehmen die Griechen das phönizische Schriftsystem, das sie im Grunde auch heute noch benutzen. Eines der bekanntesten frühen Beispiele der neuen alphabetischen Schrift zeigt der sog. Nestor-Becher. In klassischer Zeit ist eine Vielzahl von Dialekten feststellbar, zu den wichtigsten zählen das (noch heute in den Schulen als Altgriechisch gelehrte) Attische, das Ionische, das Dorisch-Nordwestgriechische, das Aeolische und das Arkadisch-Kyprische. Die am Anfang der schriftlichen Überlieferung stehenden homerischen Epen, die Ilias und die Odyssee, sind zum Beispiel in einer künstlerischen Sprachform verfasst, die Worte aus verschiedenen Dialekten benutzte, oft nach den Anforderungen des Metrums, im ganzen jedoch Ionisch mit äolischer Prägung ist. Die politische, wirtschaftliche und kulturelle Vormachtstellung Athens im 5. Jahrhundert v. Chr. machte den dort gesprochenen attischen Dialekt zur Grundlage einer überregionalen Gemeinsprache (Koiné, griechisch κοινή, die Gemeinsame oder Allgemeine), die durch die Eroberungen Alexanders des Großen im 4. Jahrhundert v. Chr. zur Weltsprache und lingua franca aufstieg. Auch im Römischen Reich blieb Griechisch neben Latein Amtssprache, dies auch aufgrund der kulturellen Abhängigkeit der Römer von den Griechen. In der Osthälfte des Reiches war Griechisch bereits seit dem Hellenismus die dominierende Sprache. Der Einfluss fremder Sprachen und der fortbestehenden Dialekte führte immer wieder, insbesondere im 2. Jahrhundert, zu Bemühungen um eine Reinigung der griechischen Sprache unter Rückgriff auf das klassische Attisch. Eine solche bereinigte Form des Altgriechischen wurde nach der Teilung des Römischen Reiches (395) zur Amts- und Literatursprache des oströmischen Reiches, das nach der Abschaffung der lateinischen Amtssprache um 630 endgültig vom römischen zum byzantinischen Reich wurde. Spätestens zu diesem Zeitpunkt versiegt die Produktion literarischer Werke auf Altgriechisch; die Sprache des byzantinischen Reiches weist da schon deutliche Unterschiede in Grammatik und Aussprache auf. Nach der arabischen Eroberung Syriens und Ägyptens blieb Griechisch dort zunächst noch für einige Jahrzehnte Amtssprache, bevor es diese Funktion ab etwa 700 an das Arabische verliert. Während der Besetzung Griechenlands durch das osmanische Reich war der Unterricht in griechischer Sprache offiziell verboten. Jedoch lebte sie im Alltag der Griechen (und vielfach von Priestern heimlich gelehrt) fort, veränderte sich aber aufgrund geringer Schriftkenntnis und mangelnder Gelehrsamkeit relativ stark. Nach der modernen Staatsgründung wurde die so genannte Katharévousa (griechisch καθαρεύουσα, Reinsprache; die Grundlagen wurden von Korais geschaffen) offizielle Unterrichts- und Amtssprache, eine „künstlich“ geschaffene Standardsprache, die den Wortschatz der am klassischen Attisch orientierten Koiné abermals künstlich konservierte, jedoch innerhalb weitgehend neugriechisch geprägter Aussprache- und Grammatikstrukturen. Erst 1976 wurde die Volkssprache (Dimotikí, griechisch δημοτική) endgültig zur Sprache der staatlichen Verwaltung und der Wissenschaft; allerdings sind viele Katharévousa-Worte im Laufe der Zeit wieder in die Dimotikí zurück übernommen worden. Im Verlauf der Jahrtausende hat sich die griechische Sprache vielfach in der Aussprache geändert, die Orthographie blieb jedoch dank vielerlei Bemühungen um eine Reinhaltung der Sprache weitgehend konstant. Die in hellenistischer Zeit in die griechische Schriftsprache eingeführten Akzente und Symbole für Hauchlaute wurden noch bis vor kurzem verwendet. Durch Erlass Nr. 297 des griechischen Präsidenten vom 29. April 1982 wurden der Akzent Gravis, der Akzent Zirkumflex sowie die Hauchzeichen Spiritus asper und Spiritus lenis abgeschafft. Es gibt seitdem in der griechischen Schriftsprache nur noch den Akzent Akut, der die betonte Silbe anzeigt. Die griechische Sprache und Schrift hatte auf die Entwicklung Europas immensen Einfluss: Sowohl das lateinische als auch das kyrillische Alphabet wurde auf der Basis des griechischen Alphabets entwickelt. Die Rückbesinnung auf das im Westen fast vergessene Griechisch, ausgelöst unter anderem durch die Flucht vieler Byzantiner in den Westen nach dem Fall Konstantinopels 1453, war eine der Hauptquellen der Renaissance und des Humanismus (siehe hierzu auch: Philhellenismus). Noch heute werden wissenschaftliche Fachbegriffe gerne unter Rückgriff auf griechische (und lateinische) Wörter geprägt. Das Neue Testament wurde ursprünglich in hellenistischem Griechisch geschrieben und das erste Mal von Erasmus von Rotterdam gedruckt.

Grammatik

Altgriechisch

Die ersten Grammatiken des Abendlandes wurden zu hellenistischer Zeit in der philologischen Schule von Alexandria abgefasst. Aristarch von Samotrake schrieb eine tékhne grammatiké des Griechischen. Die vermutlich erste autonome grammatische Schrift ist die tékhne grammatiké des Dionysios Thrax (2. Jh. v.Ch.), welche die Phonologie und Morphologie einschließlich der Wortarten umfasst. Die Syntax ist Gegenstand eines sehr systematischen Werks des zweiten bedeutenden griechischen Grammatikers, des Apollonios Dyskolos (2. Jh. n.Ch.). Angeblich im Jahre 169/8 "importierten" die Römer die griechische Grammatik und adaptierten sie. Die Grammatik des Altgriechischen ist auf den ersten Blick recht ähnlich zum Lateinischen, was Partizipialkonstruktionen und sonstige grammatische Phänomene (AcI etc.) anbelangt, so dass Lateinkenntnisse beim Erlernen des Altgriechischen sehr hilfreich sind – und umgekehrt. Gutes Verständnis der deutschen Grammatik hilft allerdings auch; in vielen Fällen ist das Altgriechische dem Deutschen strukturell ähnlicher als dem Lateinischen, beispielsweise sind die bestimmten Artikel im Griechischen vorhanden, während sie im Lateinischen fehlen. Es gibt auch Fälle, in denen die Ähnlichkeit mit dem Lateinischen eher oberflächlicher Art ist und mehr Verwirrung stiftet als hilft – beispielsweise werden die Zeitformen der Verben im Griechischen oft anders verwendet als im Lateinischen. Im Westen und auch in diesem Artikel werden gewöhnlich lateinische Begriffe (wie Substantiv, Dativ, Aktiv, Person … ) zur Bezeichnung von altgriechischen grammatischen und semantischen Kategorien verwendet, die direkte Übersetzungen der griechischen Definitionen darstellen. In Griechenland werden dagegen bis heute die griechischen Originalbegriffe aus der tékhne grammatiké des Dionysios Thrax verwendet.

Nominale Wörter

Hierzu zählen die Wortarten Substantiv, Adjektiv und Pronomen, die alle dekliniert werden. Auch Partizipien, Verbaladjektive und Infinitive werden dekliniert, sie gelten aber als Zwischenformen (sogenannte Nominalformen des Verbs). Hinsichtlich der Deklination ist folgendes zu benennen:
Numeri

- Singular
- Plural
- Dual (als Schwundform)
Genera

- (allgemeine) Regeln:
  - Maskulinum: bei Bezeichnungen für männliche Wesen, Winde, Flüsse und Monate
  - Femininum: bei Bezeichnungen für weibliche Wesen, Länder, Inseln und Städte
  - Neutrum: dient unter anderem zur Verkleinerung oder Verächtlichmachung von Wörtern männlichen und weiblichen Geschlechts.
- Für den sonstigen Gebrauch lassen sich keine eindeutigen Regeln aufstellen.
- Besonderheit des Neutrums: Bei Neutrum-Subjekten steht das Verb, auch wenn das Subjekt im Plural steht, in der 3. Person Singular. Diese Besonderheit besteht deswegen, weil das Griechische im Fall des Neutrums einen echten Plural nicht gebildet hat. Der Plural des Neutrums ist eigentlich ein aus dem Indogermanischen ererbter "kollektiver Singular", d.h. ein Sammelbegriff, der formal ein Singular ist, von der Funktion her aber einem Plural entspricht (wie im Deutschen: der Busch, das Gebüsch). Ferner haben im Neutrum – wie in allen indogermanischen Sprachen – Akkusativ und Nominativ identische Formen. Im Griechischen tritt noch die Form des Vokativs den beiden anderen Kasus als identisch hinzu.
Kasussystem
Von den acht Kasus des Indogermanischen haben sich im Griechischen fünf erhalten: Nominativ, Akkusativ, Genitiv, Dativ und Vokativ. Die Funktionen der nicht erhaltenen Kasus des Indogermanischen haben sich im Griechischen auf den Dativ und den Genitiv verteilt. Die Aufteilung ähnelt der der deutschen Sprache. Grundfunktionen der Kasus:
- Akkusativ
  - echter Akkusativ (direktes Objekt)
  - adverbial: Lativ (Richtung, Ausdehnung, Dauer)
- Genitiv
  - echter Genitiv (Bereich)
  - Separativ (Herkunft)
- Dativ
  - echter Dativ (indirektes Objekt)
  - Soziativ (Gemeinschaft)
  - Instrumental (Mittel)
  - Lokativ (Ort, Zeit)

Verben

Tempussystem
Es gibt im Altgriechischen vier Tempusstämme: Präsensstamm, Aoriststamm, Perfektstamm, Futurstamm; wovon die ersten drei ein System bilden. Das Altgriechische besitzt aber kein ausgebildetes Tempussystem. Die Tempusstämme drücken Aspekte aus; – die subjektive Betrachtungsweise, das heißt die Art, wie der Sprechende den Verbalinhalt auffasst. Deswegen ist der Begriff Tempusstamm genaugenommen nicht richtig; besser zu sagen wäre Aspektstamm. Der Aspekt des Präsensstamms ist durativ (linear, iterativ oder konativ). Das bedeutet, es wird mit diesem Aspekt der Verlauf oder das Andauern einer Handlung ausgedrückt. Beispiele:
- νοσειν = (krank sein = ) krank darniederliegen
- (απο)θνησκειν = sterben ( = im Sterben liegen) Der Aspekt des Aoriststamms ist punktuell. Das bedeutet, es wird der bloße Vollzug einer Handlung vermeldet. (Die Bezeichnung punktuell wird benutzt, um den Gegensatz zum linearen Präsensstamm auszudrücken. Der Aoriststamm ist die Normalform und benennt eine Handlung oder ein Ereignis, ohne ausdrücken zu wollen, ob diese Handlung in Wirklichkeit punktuell oder linear war/ist.) Bei diesem Aspekt wird in der Sprachpraxis gern ein bestimmter Punkt des Verbalbegriffs ins Auge gefasst, nämlich der Abschluss (effektiv) oder der Beginn (ingressiv) einer Handlung. Beispiele:
- ingressiv: νοσησαι = krank werden oder erkranken
- effektiv: (απο)θανειν = sterben (als Moment des Dahinscheidens) Der Aspekt des Perfektstamms ist resultativ. Das bedeutet, es wird mit diesem Aspekt ein (erreichter) Zustand oder einfach ohne jede nähere Bestimmung die Qualität einer Sache ausgedrückt. Beispiele:
- τεθνηκεναι (τεθναναι) = (gestorben und nun) tot sein
- πεποιθεναι = vertrauen Mit der Handhabung dieser drei Aspekte stellt der Griechischsprechende aber die zeitlichen Bezüge her, die von den Aspekten selbst nicht ausgedrückt werden. Die Aspekte gelten nun generell, während es eine direkt zeitliche Bedeutung nur im Indikativ gibt (bis auf das Futur. siehe unten). Die Vergangenheit wird mit Hilfe der Nebentempora, die nur im Indikativ auftauchen, gebildet. Das sind im Präsensstamm das Imperfekt, im Perfektstamm das Plusquamperfekt und im Aoriststamm der Aorist. (Der Aoriststamm ist der älteste Tempusstamm und hat ein Haupttempus im Indikativ nie ausgebildet.) Der vierte Tempusstamm des Altgriechischen, der Futurstamm, ist eine jüngere Entwicklung und hat in der Tat in allen Modi zeitliche Bedeutung. Übersicht über die Tempusformen im Indikativ:
Modussystem
Es gibt im Altgriechischen vier Modi: Indikativ, Optativ, Konjunktiv, Imperativ. Die Funktionen, die diese Formen syntaktisch erfüllen, sind sehr vielfältig. Hier kann nur eine grundsätzliche Bestimmung ihrer Bedeutung vorgenommen werden. Der Modus bringt die geistige Einstellung des Sprechenden gegenüber dem Verbalinhalt zu Ausdruck. Mit dem Indikativ drückt der Sprecher aus, dass ihm ein Vorgang oder Zustand als wirklich (real) erscheint. In den anderen Modi drückt der Sprecher aus, dass ihm der Vorgang oder Zustand nur als vorgestellt gilt. Der Imperativ drückt einen Befehl aus. Der Konjunktiv drückt einen Willen (Voluntativ) oder eine Erwartung (Prospektiv) aus. (Er hat also leicht futurische Bedeutung, was umgekehrt für das Futur in Bezug auf den Konjunktiv auch gilt). Der Optativ drückt einen Wunsch (Kupitiv) oder eine Möglichkeit (Potentialis) aus.
Genera Verbi (eigentlich und für das Griechische besser: Diathese)
Von den drei Genera Verbi sind zwei (Aktiv und Medium) aus dem Indogermanischen geerbt. Das Passiv ist eine jüngere Entwicklung. Das Aktiv drückt einfach eine Tätigkeit aus. Das Medium drückt aus, dass das Subjekt an der Handlung beteiligt ist, oder an ihr interessiert ist, dass also eine nähere Beziehung zwischen Subjekt und Handlung besteht (transitives Medium). Ferner kann es ausdrücken, dass das Subjekt von seiner eigenen Handlung betroffen ist (intransitives Medium). Der Begriff Medium soll in etwa ausdrücken, dass diese Form zwischen Aktiv und Passiv stehe. Das ist jedoch weder sprachgeschichtlich, noch morphologisch richtig. Das Passiv ist im Griechischen der Grenzfall des Mediums, denn: Das Passiv drückt die Wirkung einer Handlung auf das Subjekt aus, die nicht von ihm ausgeht. Insofern die Handlung nur noch auf das Subjekt wirkt, ohne von ihm auszugehen, bildet es den Grenzfall des Mediums. (Außerhalb des Futur- und Aoriststamms hat das Passiv keine eigenständige Form. Formal übernimmt dort das Medium neben der eigenen Funktion auch die des Passivs, was nur aus dem syntaktischen Zusammenhang, oder bei genauer Kenntnis der Beschaffenheit des entsprechenden Verbums zu unterscheiden ist.) Beispiele: Aktiv: er löst (etwas) transitives Medium: er löst (etwas) für sich intransitives Medium: er löst sich, er lässt sich lösen Passiv: er wird gelöst (von jdm.)
Numeri

- Singular
- Plural
- Dual (als Schwundform)
Personen
Erste Person (ich / wir), zweite Person (du / ihr), dritte Person (er, sie, es, Substantiv im Singular / sie, Substantiv im Plural). Die Personalpronomen des Nominativ werden wie in vielen anderen indogermanischen Sprachen meist ausgelassen, wenn sie nicht besonders betont werden sollen. Es muss also nicht zwangsläufig ein das Subjekt ausdrücklich nennendes Bezugswort (Pronomen oder Substantiv) beim Verb stehen – die Endung reicht aus, um die Person und damit das Subjekt zu identifizieren.

Neugriechisch (Dimotiki)

Die neugriechische Sprache hat einen Großteil der altgriechischen Grammatik vereinfacht, ist aber immer noch eine stark flektierende Sprache. Sie ist eine der wenigen indogermanischen Sprachen, die eine synthetische (also nicht mit Hilfsverben konstruierte) Diathese behalten hat. Der Dativ ist bis auf wenige Formen wie εν τάξει (en táxei //) ("in Ordnung") verloren gegangen und wird meist durch die Konstruktion eis (eigentl. in... hinein) + Akkusativ ersetzt. Andere wichtige Änderungen der Grammatik sind der Verlust des Optativs (wird durch den Konjunktiv ersetzt), des Infinitivs (wird durch Nebensätze ersetzt "Ich will kaufen" -> "Ich will, dass ich kaufe") und des Duals (wird durch den Plural ersetzt), die Verkleinerung der Anzahl von Deklinationen und der verschiedenen Formen in jeder Deklinaton, der neue Modalpartikel θα (aus θέλω να ("ich will, dass...") > θε' να > θα) für das Futur und Konditional, die Einführung von Hilfsverben, die Reduzierung der Partizipien auf zwei, ein aktives und ein passives, die Erweiterung des Futurs auf die Aspektunterscheidung zwischen Präsens/Imperfekt und Aorist, der Verlust der dritten Person Imperativ, außer in Archaismen wie ζήτω! ('Lang lebe!'); neue Pronomen für die 2. Person Plural, da die alten wegen der Lautveränderung akustisch nicht mehr von denen der 1. Person Plural zu unterscheiden waren; und der Vereinfachung des Systems der Präfixe, wie bei der Augmentation und Reduplikation. Das Phonemsystem der neugriechischen Sprache: Vokale geschlossen halbgeschlossen offen Alle Vokale werden kurz ausgesprochen. laut IPA Konsonanten p t k b d g v δ z γ f θ s χ m n l r

Siehe auch


- Griechisches Alphabet
- Liste griechischer Präfixe
- Liste griechischer Suffixe
- griechische Präpositionen
- Liste griechischer Magischer Quadrate
- Namenforschung
- Griechische Zahlen
- griechische Zahlwörter
- Griechische Phrasen und Redewendungen

Literatur


- Geschichte:
  - Francisco R. Adrados: Geschichte der griechischen Sprache von den Anfängen bis heute. Tübingen/Basel 2002
  - Hans Eideneier: Von Rhapsodie zu Rap. Aspekte der griechischen Sprachgeschichte von Homer bis heute. Tübingen 1999
- etymologische Wörterbücher (altgriechisch):
  - Pierre Chantraine: Dictionnaire étymologique de la langue grecque : histoire des mots. 4 Bände. Paris 1968-80 (Neuauflage 1999)
  - Hjalmar Frisk: Griechisches etymologisches Wörterbuch. 3 Bände. Heidelberg 1973
  - Alois Vanicek: Griechisch-lateinisches etymologisches Wörterbuch. Leipzig 1877 (Nachdruck 1972)
- Wörterbücher (altgriechisch):
  - Wilhelm Gemoll: Griechisch–Deutsches Schul- und Handwörterbuch bei Oldenburg Schulbuchverlag. ISBN 3-486-13401-9
  - Wilhelm Pape: Handwörterbuch der griechischen Sprache in 4 Bänden. Braunschweig 1842 ff. (3. Aufl. 1880; Nachdruck 1954)
- Grammatiken (altgriechisch):
  - Eduard Bornemann (u. Mitw. v. Ernst Risch): Griechische Grammatik. Frankfurt a.M. 1978
  - Adolf Kaegi: Kurzgefasste griechische Schulgrammatik. Berlin 1884 (seither ständig nachgedruckt), ISBN 3-615-70100-3
- Historische Grammatik:
  - Helmut Rix: Historische Grammatik des Griechischen. Laut- und Formlehre. Darmstadt 1992

Weblinks


- [http://www.geocities.com/kurogr/ Wörterbuch Mykenisches Griechisch - klassisches Altgriechisch - Englisch (PDF)]
- [http://www.fh-augsburg.de/~harsch/graeca/Auctores/g_alpha.html griechische Texte in der Bibliotheca Augustana]
- [http://info.uibk.ac.at/c/c6/c604/pdf/Hajnal/Griech.Dial.pdf Die Vorgeschichte der griechischen Dialekte] - Ein Aufsatz über Entstehen und Geschichte der altgriechischen Dialekte.
- [http://kypros.org/LearnGreek/ Online-Kurs vom zypriotischen Rundfunk CyBC, 105 Lektionen à 30 Min., engl., Real Audio]
- [http://www.kreienbuehl.ch/lat/ Latein und Altgriechisch Site]
- [http://www.chairete.de/ Materialen zum Altgriechischen, Autoren]
- [http://www.altesprachen.de/heureka/heureka.htm Altesprachen.de]
- [http://www.geocities.com/Athens/Agora/6594/inhalt.html Altgriechisch] (Ziemlich umfangreicher Einstiegskurs)
- [http://www.combib.de/infoseiten/griechisch/griechisch.html Aussprachehilfe zum neutestamentlichen Griechisch] (Deutsche Schulaussprache, nicht Originalaussprache!)
- [http://www.gottwein.de/grueb/gr000.htm Altgriechischer Online-Sprachkurs]
- [http://www.gottwein.de/ Navicula Bacchi] (exzellente Seite rund um die Klassische Philologie mit sehr vielen Unterrichtsmaterialien)
- [http://www.archiv-vegelahn.de/nachschlagwerke_griechisch.html Bibliographie - Griechisch]
-
Kategorie:Indogermanisch Kategorie:Einzelsprache als:Griechische Sprache ja:ギリシア語 ko:그리스어 ms:Bahasa Greek simple:Greek language th:ภาษากรีก

Urologie

Die Urologie ist ein Teilgebiet der Medizin. Sie ist die Lehre von den harnableitenden Organen des Mannes und der Frau, also von Niere, Harnblase, Harnleiter und Harnröhre. Ein zweites wichtiges Teilgebiet umfasst die reproduktiven Organe des Mannes, also Hoden, Nebenhoden, Samenleiter, Samenbläschen, Penis, sowie der Prostata. Nicht zur Urologie gehören die Erkrankungen der Niere - genauer gesagt des Nierenparenchyms, mit denen sich die Nephrologie befasst. Die Urologie beginnt erst bei den harnableitenden Organen, also dem Nierenbecken, das auch in der Niere liegt. Urologische Erkrankungen (teilweise mit Krankheiten der Andrologie überlappend)
- Azoospermie
- Benigne Prostatahyperplasie (BPH)
- Bettnässen
- Enuresis
- Blasenentzündung
- Blasenkrebs
- Blasensteine
- Diabetes insipidus
- Epididymitis = Nebenhodenentzündung
- Erektile Dysfunktion = Impotenz
- Fourniersche Gangrän
- Frenulum breve
- Frenulotomie
- Harninkontinenz
- Harnröhrenstriktur
- Harnverhaltung
- Harnweginfekt
- Hodenentzündung
- Hodenhochstand
- Hodenkrebs
- Hydrozele
- Induratio penis plastica
- Meatusstenose
- Nebenhodenentzündung
- Nierenversagen, aktues oder chronisches (s. hierzu Dialyse)
- Niereninsuffizienz
- Nierenkrebs
- Nierensteine
- Orchitis
- OAT-Syndrom
- Phimose (Vorhautverengung)
- Priapismus
- Prostatakrebs
- Prostatitis
- Restharn
- Testosteronmangel beim Mann
- Urosepsis
- Vorhautentzündung (Balanitis)
- Wasserbruch des Hodens
- Zystitis

Weblinks


- [http://www.medizin-online.de/cda/DisplayHome.do?wid=109125 Fachportal Urologie von Medizin-Online]
- [http://www.onmeda.de/krankheiten/urologische_erkrankungen.html Übersicht urologischer Erkrankungen] ! ja:泌尿器科学 ko:비뇨기과

Niere

Die Niere (lat. ren, renis; griech. nephros) ist ein paarig angeordnetes, bohnenförmiges Organ, das durch die Bildung des Harns Gifte und Endprodukte des Stoffwechsels ausscheidet.

Makroskopische Anatomie

Stoffwechsel Stoffwechsel

Lage

Beim Menschen liegen die Nieren retroperitoneal unterhalb des Zwerchfells, haben eine Länge von 10 bis 12 cm, eine Breite von 5 bis 6 cm und eine Dicke von 3 bis 5 cm. Das Gewicht variiert zwischen 120 und 200 g. Jede Niere wird von einer aus der Aorta entspringenden Arteria renalis mit Blut versorgt. Diese prinzipielle Lage ist auch bei den anderen Säugetieren typisch, hier liegen die Nieren (entsprechend der horizontalen Körperorientierung) hinter (kaudal) dem Zwerchfell. Bei den meisten Säugetieren liegt die rechte Niere etwas weiter vorn. Bei Wiederkäuern ist die linke Niere durch die Ausbildung des Pansens nach rechts, hinter die rechte Niere verlagert (physiologische Wanderniere).

Nierentypen

Bei den einzelnen Säugetieren ist die Niere unterschiedlich aufgebaut. In der einfachsten Form besteht die Niere aus einzelnen, kegelförmigen Nierenlappen (Lobi renales). Diese mehrlappige Niere ist typisch für Meeressäugetiere und Bären. Jeder Nierenlappen besteht aus einer Rindenkappe und einer Markpyramide, die in einer Nierenpapille (Papilla renalis, das spitze Ende des Kegels) endet. Bei den meisten Säugetieren verschmelzen diese Nierenlappen (beim Menschen 6) in unterschiedlichem Ausmaß. Die verschmelzenden Rindenkappen bilden die Nierenrinde (Cortex renis), die Pyramiden das Nierenmark (Medulla renis). Bei Rindern verschmelzen nur die Mittelteile der einzelnen Nierenlappen, wodurch an der Oberfläche Furchen entstehen und die Nierenpapillen ebenfalls erhalten bleiben. Diese Bauform nennt man mehrwarzig-gefurchte Niere. Diese Form tritt zwischenzeitlich auch in der fetalen Entwicklung der Niere bei den Säugetieren auf, die durch weitere Verschmelzungsvorgänge gekennzeichnet sind. Auch das menschliche Neugeborene besitzt noch eine mehrwarzig-gefurchte Niere. Bei Primaten (einschl. Mensch) und Schweinen verschmelzen die Rindenanteile nach der Geburt vollständig, so dass die Organoberfläche glatt erscheint. Die einzelnen Papillen bleiben jedoch erhalten. Man spricht von einer mehrwarzig-glatten Niere. Bei den meisten Säugetieren verschmelzen nun auch die einzelnen Nierenpapillen zu einer Nierenleiste (Crista renalis), so dass man von einer einwarzig-glatten Niere spricht.

Aufbau

Da die Niere ein sehr wichtiges Organ ist, ist sie auch besonders gut geschützt. Beide Nieren sind jeweils von einer derben bindegewebigen Organkapsel (Capsula fibrosa) umhüllt und liegen zusätzlich auch noch in einer Fettgewebsmasse (Capsula adiposa) eingebettet. Die Niere zeigt bei den meisten Säugern eine, zur Medianebene gerichtete Einziehung den Hilus renalis. Durch diese Einziehung ziehen die Gefäße und der Harnleiter. Sie führt in einen Hohlraum der Niere, den Sinus renalis. Der Sinus renalis beherbergt das Nierenbecken und Fettgewebe.

Feinbau

Nierenbecken Die Niere besteht aus zahlreichen Einheiten, den Nephronen, in denen der Harn gebildet wird. Jede der menschlichen Nieren enthält 1 bis 1,2 Mio. Nephrone. Das Nephron selbst besteht aus einem Nierenkörperchen (Corpusculum renis) und einem Tubulusapparat (Tubuli). Im Nierenkörperchen befindet sich das Glomerulum, ein Gefäßknäuel, durch dessen gefensterte Kapillarwände der Primärharn abfiltriert wird. Der Primärharn tritt aus dem Nierenkörperchen in den proximalen Tubulus und in die Henlesche Schleife über, wo er nach dem Gegenstromprinzip aufkonzentriert wird. Es folgen der distale Tubulus und ein Sammelrohr (Tubulus renalis colligens). Neben der Ausscheidungsfunktion spielt die Niere auch eine Rolle in der Regulation des Blutdrucks und der Blutbildung. Im juxtaglomerulären Apparat wird abhängig von der Durchblutung das blutdrucksteigernde Enzym Renin gebildet (Goldblatt-Effekt). Auch die Sauerstoffkonzentration wird in der Niere registriert und über die Ausschüttung des Erythropoetins gesteuert, das die Produktion der roten Blutkörperchen stimuliert.

Messung der Nierenleistung

Die Funktion der Niere kann an Hand der Urinmenge, der Urinkonzentration und der Konzentration der harnpflichtigen Substanzen (Kreatinin, Harnstoff, Harnsäure, Kalium) im Blut abgeschätzt werden. Die genaue Leistung der Nieren wird über die Clearance ermittelt. Hierzu gibt es verschiedene Verfahren:
- Die renale Clearance ist ein Maß für die Eliminierung eines Stoffes aus dem Blutplasma, man misst also die Klärfunktion der Niere. Sinkt die Clearance ab, d.h. nimmt die Leistung der Niere ab, spricht man von Niereninsuffizienz.
- Die Inulin-Clearance misst das Filtrationsvermögen der Niere. Hierzu wird dem Patienten Inulin verabreicht und gemessen, wie viel vom verabreichten Stoff pro Zeit wieder ausgeschieden wird. Da Inulin zwar filtriert, nicht aber rückresorbiert wird, ist die Inulin-Clearance identisch mit der glomerulären Filtrationsrate (GFR). Für den gesunden Jugendlichen liegt der Wert bei etwa 125 ml/min. Eine Abnahme des Wertes deutet auf eine Störung in der Nierenfunktion hin (Niereninsuffizienz). Mit zunehmenden Alter nimmt die GFR physiologisch auf 60-65 ml/min ab. Dies ist bei der Dosierung von Arzneistoffen, die über die Niere ausgeschieden werden, wichtig, da bei älteren Patienten durch die geringere GFR oft eine Verringerung der Dosis vorgenommen werden muss.
- Die Creatinin-Clearance wird wegen ihrer einfacheren Durchführung in der Klinik der Inulin-Clearance vorgezogen. Es wird die Ausscheidung von Creatinin gemessen, die annähernd der von Inulin entspricht. Die Creatinin-Plasmaspiegel, deren Wert von der Muskelmasse abhängt, schwanken nur wenig, was diese Messung überhaupt erst möglich macht. Vorteilhaft ist weiterhin, dass die Infusion, die bei der Messung der Inulin-Clearance erforderlich ist, entfällt.

Untersuchungsmethoden der Niere


- Laboruntersuchungen
  - Urinuntersuchung
    - Teststäbchen auf Bakterien, Eiweiß, Blut, Zucker etc.
    - Urinsediment
  - Blutuntersuchung
    - Kreatinin
    - Kalium
    - Harnstoff
    - Harnsäure
  - Steinuntersuchungen
- Bildgebung
  - Ultraschall
  - Röntgen Kontrastmitteldarstellung der Niere = iv-Pyelogramm
  - CT der Niere
  - Magnetresonanztomografie der Niere
  - Angiografie der Niere
  - Nuklearmedizinische Verfahren
    - Statische Nierenszintigrafie
    - Nierenausscheidungsszintigrafie
    - Nierenperfusionsszintigrafie

Krankheiten der Niere


- Alport-Syndrom Defekt des Typ IV-Kollagens, geht einher mit Hämaturie, progredientes Nierenversagen und Innenohrschwerhörigkeit
- Pyelonephritis = Nierenbeckenentzündung
- Glomerulonephritis / Glomerulopathie = Autoimmunentzündung der Nieren
- Nierensteine
- Nierentumoren
  - bösartig: Nierenzellkarzinom
  - gutartig: z.B. Angiomyolipom
- Anlagestörungen
  - Doppelniere
  - Zystennieren
  - Hufeisenniere
- Niereninsuffizienz verschiedener Schweregrade, im Endstadium
- Urämie und
- chronisches Nierenversagen, dialysepflichtig
- akutes Nierenversagen, Anurie
- Nierenabsenkung (umgangssprachlich "Wanderniere")
- Bartter-Syndrom (selten)
- Phosphatdiabetes
- Diabetes renalis
- Diabetische Nephropathie
- Hypertensive Nephropathie
- Beteiligung der Niere bei einer Gefäßentzündung (Vaskulitis)

Therapie

Viele Erkrankungen der Niere haben einen Ausfall der Nierenfunktion zur Folge (terminales Nierenversagen). Patienten mit terminalem Nierenversagen werden durch die Hämodialyse therapiert. Dabei wird den Patentienten über einen gelegten Anschluss (Shunt) Blut aus dem Blutkreislauf entnommen und über Ultramembranen filtriert, dem Blut wird dabei Wasser entzogen. Die Therapie der Wahl beim terminalen Nierenversagen ist die Transplantation, man unterscheidet Lebenspendertransplantation und Leichennierenspenden.

Literatur


- Frank H. Netter, Eckehard Renner: Farbatlanten der Medizin, Bd. 2, Niere und Harnwege, Thieme, Stuttgart, 1983. ISBN 3135241025
- Uwe Gille: Harn- und Geschlechtssystem, Apparatus urogenitalis. In: Salomon/Geyer/Gille (Hrsg.): Anatomie für die Tiermedizin. Stuttgart: Enke-Verlag Stuttgart, 2004. ISBN 3830410077
- Zur Problematik der Spenderniere. Bericht vom [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,druck-379431,00.html aus der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf] aus SPIEGEL ONLINE - 23. Oktober 2005.

Weblinks


- [http://www.niere.org www.niere.org] Kategorie:Harnorgan ja:腎臓 simple:Kidney

Harnblase

Die Harnblase ist ein Organ der Säugetiere, das die Funktion hat, den Urin zu sammeln. Sie ist ein muskuläres, von Schleimhaut ausgekleidetes Hohlorgan, welches relativ gut geschützt direkt hinter dem Schambein im kleinen Becken liegt. Sie liegt bei der Frau in direkter Nachbarschaft zur Gebärmutter und beim Mann zu Prostata und Enddarm. Sie hat die Funktion, aus dem kontinuierlichen Harnabfluss der Niere eine diskontinuierliche Harnabgabe zu ermöglichen. Beim erwachsenen Menschen tritt bei etwa 300-500 ml Füllmenge Harndrang ein. Das maximale Fassungsvermögen beträgt je nach Körpergröße zwischen ca. 900 und 1500 ml, jedoch kann es in Abhängigkeit von äußeren und inneren Reizen schon bei deutlich geringerer Füllung zu unwillkürlicher Entleerung kommen. Der Urin gelangt von den Nieren über die Harnleiter von oben in die Harnblase. Zum Entleeren lassen sich die Schließmuskel am Blasenboden entspannen, und der Urin fließt über die Harnröhre ab. Die dicke, muskulöse Außenwand der Harnblase besteht aus glatter Muskulatur und wird als Musculus detrusor vesicae (oder kurz Detrusor) bezeichnet. Eine der häufigsten Erkrankungen der Blase ist die Blasenentzündung, bei der es zu einer über die Harnröhre aufsteigenden Infektion kommt, die weiter bis zu den Nieren aufsteigen kann. Diese Erkrankung kommt bei Frauen aufgrund der kürzeren Harnröhre häufiger vor. Ist der Schließmechanismus, an dem z.B. auch die Beckenbodenmuskulatur beteiligt ist, gestört, kommt es zu unwillkürlichem Harnabgang (Harninkontinenz).

Siehe auch


- Blasenhals - Blasenhalsobstruktion - Blasenhalsstenose - Balkenblase - Reizblase - Überlaufblase - instabile Blase - Reflexblase
- Blasenkrebs - Blasenpapillom
- Zystoskopie - Blasenkatheter - Dauerkatheter - Einmalkatheter Kategorie:Urologie Kategorie:Harnorgan ja:膀胱

Geburtshilfe

Als Geburtshilfe bezeichnet man:
- Eine Fachrichtung der Medizin, die sich mit der Überwachung normaler und pathologischer Schwangerschaften sowie der Vorbereitung, Durchführung und Nachbehandlung normaler und pathologischer Geburten einschließlich der erforderlichen Operationen befasst. Sie wird mit der Frauenheilkunde zu einem medizinischen Fachgebiet zusammengefasst.
- In der nichtärztlichen Geburtshilfe die Tätigkeit von Hebammen und Entbindungspflegern. Siehe auch: Portal:Medizin - Säugling - Schwangerschaftsvorsorge - Kaiserschnitt

Weblinks


- [http://www.geburtshilfe-badsoden.de Geburtshilfliche Klinik Bad Soden]
- [http://www.frauenklinik-maistrasse.de Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Universität München] ! Kategorie:Gynäkologie ko:산부인과

Facharzt

Facharzt darf sich in Deutschland nur derjenige Arzt nennen, der eine mehrjährige Weiterbildung mit einer Facharztprüfung erfolgreich abgeschlossen hat. Für Zeitdauer, Weiterbildungsinhalt und Anrechnung von Vorzeiten erlassen die Landesärztekammern für ihren Zuständigkeitsbereich eine Weiterbildungsordnung. Der Erwerb des Titels "Facharzt" ist seit einigen Jahren Voraussetzung für die Zulassung als Vertragsarzt der Gesetzlichen Krankenversicherungen. Bis dahin war es möglich, sich auch als "Praktischer Arzt" niederzulassen. Derzeit bestehen Bestrebungen, die Innere Medizin als eigenständiges Gebiet abzuschaffen. In einigen Bundesländern wurden dafür die Gebietsbezeichnungen "Innere und Allgemeinmedizin" sowie die Gebietsbezeichnungen der Teilgebiete (Kardiologie, Gastroenterologie etc.) eingeführt. Fachärzte gibt es für:

Allgemeinmedizin


- Allgemeinmedizin (der klassische Hausarzt)

klinische Fächer


- Anästhesiologie
- Augenheilkunde (Ophthalmologie)
- Chirurgie
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe (Gynäkologie)
- Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (HNO)
- Haut- und Geschlechtskrankheiten (Dermatologie und Venerologie)
- Herzchirurgie
- Innere Medizin
  - hausärtlicher Internist
  - fachärztlicher Internist
  - Angiologie
  - Endokrinologie und Diabetologie
  - Gastroenterologie
  - Hämatologie und Onkologie
  - Kardiologie
  - Nephrologie
  - Pneumologie
  - Rheumatologie
- Kinderchirurgie
- Kinderheilkunde (Pädiatrie)
- Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
- Klinische Pharmakologie
- Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie (zusätzlich Approbation als Zahnarzt benötigt)
- Neurochirurgie
- Neurologie (in manchen ÄK Nervenheilkunde zusammen mit Psychiatrie möglich)
- Nuklearmedizin
- Orthopädie
- Phoniatrie und Pädaudiologie
- Physikalische und Rehabilitative Medizin
- Psychiatrie und Psychotherapie (in manchen ÄK Nervenheilkunde zusammen mit Neurologie möglich)
- Psychosomatische Medizin
- Strahlentherapie
- Transfusionsmedizin
- Urologie

klinisch-theoretische Fächer


- Arbeitsmedizin
- diagnostische Radiologie (bildgebende Verfahren)
- Humangenetik
- Hygiene und Umweltmedizin
- Laboratoriumsmedizin (Klinische Chemie)
- Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie
- Neuropathologie
- Öffentliches Gesundheitswesen
- Pathologie
- Pharmakologie und Toxikologie
- Rechtsmedizin

vorklinische Fächer


- Anatomie
- Biochemie
- Physiologie

Statistische Zahlen zum Stand 31. Dezember 2004 (BRD)


- Summe aller berufstätigen Ärzte und Ärztinnen 306000
- Ohne Facharzttitel 94000
- FA Allgemeinmedizin 40000
- FA Innere Medizin 39000
- FA Chirurgie 19000
- Anästhesisten 16000
- Frauenheilkunde 15000
- Kinderheilkunde 11000
- Orthopäden 8000
- Augenärzte 6500
- Psychiater 6400
- Röntgenfachärzte 6300
- Halsnasenohrenärzte 5500
- Hautärzte 4900
- Urologen 4700 (Quelle: Bundesärztekammer)

Siehe auch

Liste medizinischer Fachgebiete

Weblinks

[http://www.aerztekammer.de Ärztekammern] [http://www.fmh.ch Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte FMH] Kategorie:Heilberuf

Ultraschall

Definition

Mit Ultraschall bezeichnet man Schall oberhalb der menschlichen Hörschwelle, mit Frequenzen zwischen 20 kHz und 1 GHz. (Töne noch höherer Frequenz werden als Hyperschall bezeichnet, unterhalb des für Menschen hörbaren Schalls spricht man dagegen von Infraschall).
Ultraschallwellen sind elastische, harmonische, dreidimensionale, laufende Longitudinalwellen.
Sie können sich in Gasen, Flüssigkeiten und Festkörpern ausbreiten. Festkörper besitzen neben der Volumenelastizität zusätzlich Formelastizität. Dadurch können in Festkörpern weitere Wellenarten auftreten: die Transversalwellen und die Torsionswellen.
Der Übergang von Luftschall in Festkörper oder Flüssigkeiten erfolgt nur, wenn die Schallwellen in unmittelbarer Nähe abgestrahlt werden oder ein Koppelmedium ähnlicher akustischer Eigenschaften dazwischen ist. Luft-Ultraschall wird je nach Material eines Hindernisses an diesem reflektiert oder absorbiert (gedämmt, verschluckt).

Erzeugung

Zur Erzeugung eignen sich Schwingquarze, die durch Umkehr des Piezo-Effekts zu Schwingungen angeregt werden. An einen Quarz wird eine Wechselspannung mit der gewünschten Schwingfrequenz angelegt. Die Schwingungen werden dann z.B. an den Boden eines Reinigungsgefäßes übertragen. Weiterhin gibt es Ultraschallschwinger auf Basis weichmagnetischer Werkstoffe. Diese basieren auf dem Effekt der Magnetostriktion. Dieser Effekt bewirkt eine merkliche Änderung der Ausdehnung (Längsmagnetostriktion) bei Änderung des äußeren magnetischen Feldes. Der magnetostriktive Wandlerwerkstoff wird durch das magnetische Wechselfeld zu mechanischen Schwingungen angeregt. (Ein im Bereich der induktiven Bauteile unerwünschter Effekt--"Trafobrummen")

Anwendungen

Ultraschall findet in der Technik und Medizin diverse Anwendungen:
- Echolot, Sonar: Tiefenmessung und Meeresbodenuntersuchung aus Wasserfahrzeugen heraus
- Ultraschallschweißen
- zur kontinuierlichen, berührungslosen Füllstandmessung bei flüssigen und festen Medien unterschiedlichster Konsistenz und Oberflächenbeschaffenheit
- Ultraschallmikroskop
- Informationsübertragung; heute allerdings mit geringer technischer Bedeutung, z.B. in Fernbedienungen (1970er Jahre) für Fernsehgeräte oder Entfernungsmessgeräten.
  - Kommunikation mit U-Booten und Unterwassergeräten
- Werkstoffprüfungen mit Ultraschallprüfgeräten; über die Laufzeit des Signals können unbeabsichtigte Einschlüsse, Lunker oder Risse entdeckt werden
- Sonografie zur Untersuchung von Mensch und Tier
  - M-Mode ("motion mode"), beispielsweise zur Darstellung von fetalen Herzrhythmusstörungen
  - B-Mode ("brightness mode") um zweidimensionale Schnittbilder zu erhalten
  - Doppler: Messung der Blutstromgeschwindigkeit mittels Dopplereffekt
  - Farbdoppler: Farbig codierte flächige Darstellung der Blutstromgeschwindigkeit in Gefäßen,
- Industrielle Teilereinigung bis hin zum Auflösen, Herauslösen und Zerstören von Material in Ultraschall-Reinigungsgeräten
- Ultraschall-Schneiden (biologische Gewebe)
- Ultraschall-Motoren in Autofokus-Objektiven
- Zerstäuben, Vernebeln, Emulgieren und Mischen von Flüssigkeiten (beispielsweise bei Luftbefeuchtern, Nebelmaschinen)
- Geräte zur Abschreckung von Mardern (Marderabwehr) und anderen Tieren, die vor Ultraschall flüchten sollen; eine Wirkung konnte wissenschaftlich bisher nicht nachgewiesen werden, dennoch scheinen Geräte mit einer sehr kräftigen Schallkeule die Tiere erfolgreich fernzuhalten.
- Hundepfeifen
- Anwendungen bei Fledermaus- und Delphinforschung, da diese mit sich mit Ultraschall orientieren beziehungsweise kommunizieren
- Die Aufzeichnung der Ultraschallvokalisation von Ratte und Maus (ultrasonic vocalization) wird in der psychopharmakologischen Forschung wie auch in der neurowissenschaftlichen Verhaltensforschung genutzt [http://www.avisoft-saslab.com/rats.htm].
- Auch die Nierensteinzertrümmerung (Lithotripsie) basiert auf der Wirkung von kurzen Ultraschallimpulsen, sog. akustischen Stoßwellen.
- Ultraschallreinigung

Siehe auch


- Akustik
- Dezibel
- Dopplereffekt
- Hörfläche
- Infraschall
- Piezoeffekt
- Schall
- Sonografie

Weblinks


- [http://www.physik.uni-kl.de/blau/teaching.html WegWinkelSensoren (3)- Erläuterungen zum Prinzip Ultraschall (Empfänger & Sender)]
- [http://www.enm.com/training/siemensstepcourses.asp#Basics%20of%20Sensors (Part 3) - Erläuterungen zum Prinzip Ultraschall (Empfänger & Sender)]
- [http://www.sonographiebilder.de/html/start.php Ultraschall-Atlas mit über 600 Bilder der internistischen Sonografie]
- [http://www.notfallmedizintechnik.de www.Notfallmedizintechnik.de Anwendung mobiler Ultraschalltechnik im Rettungsdienst: Präklinische Sonographie]
- [http://www.avisoft-saslab.com/rats.htm Aktuelle Übersicht über die Bedeutung der Ultraschallvokalisation der Ratte in der psychopharmakologischen und in der neurowissenschaftlichen Forschung] Kategorie:Akustik ja:超音波

Gebärmutter

Die Gebärmutter - lat. Uterus, griech. μέτρα (metra) oder ὑστέρα (hystera) - ist ein weibliches Geschlechtsorgan, in welchem die befruchteten Eizellen vor der Geburt zu einem Neugeborenen heranreifen. Alle weiblichen Säugetiere besitzen eine Gebärmutter. Für die Bezeichnung von Prozessen innerhalb der Gebärmutter verwendet man das Adjektiv intrauterin.

Entwicklung, Uterustypen

Die Gebärmutter entsteht entwicklungsgeschichtlich aus dem paarigen Müller-Gang, wobei linker und rechter bei den meisten Säugetieren teilweise miteinander verschmelzen. Am weitesten erfolgt diese Verschmelzung beim Menschen und den Primaten. Bei ihnen entsteht ein einheitliches Hohlorgan (Uterus simplex). Erfolgt diese Verschmelzung nicht komplett, kann die Gebärmutter eine mehr oder weniger ausgeprägte Scheidewand besitzen oder selten sogar doppelt vorliegen. Bei den meisten anderen Säugetieren verschmilzt nur ein Teil der Müller-Gänge zu einem kompakten Uteruskörper (Corpus uteri) und der vordere Abschnitt bleibt paarig (Uterushörner, Cornua uteri). Diesen Typ nennt man Uterus bicornis ("zweihörnige Gebärmutter"). Bei Hasenartigen, vielen Nagetieren, Beuteltieren und Monotremata bleibt der gesamte Uterus paarig (Uterus duplex). Bei Vögeln wird als Uterus der Abschnitt des Legedarms bezeichnet, in dem die Kalkschale gebildet wird. Die Gebärmutter ist präpubertär relativ klein, wird nach der Pubertät beim Menschen 5-10 cm groß und dehnt sich während der Schwangerschaft stark nach oben und zu den Seiten aus. Sie kann dann bis über den Bauchnabel reichen. Nach der Entbindung schrumpft sie wieder zusammen. Nach der Menopause wird sie nochmals kleiner.

Schichten

Die Gebärmutter ist, wie alle Hohlorgane, aus drei Schichten aufgebaut.
- Serosa (Perimetrium)
- Muskelschicht aus glatter Muskulatur (Myometrium)
- Schleimhaut (Endometrium) Die innere Höhle wird als Cavum uteri bezeichnet.

Uterus beim Menschen

Die Form der Gebärmutter der Frau ähnelt einer auf dem Kopf stehenden Birne, und geht am oberen Gebärmutterende, dem Fundus uteri, in zwei seitliche Ausläufer, die Eileiter (Tuben) über. Abschnitte:
- Körper (Corpus)
- Isthmus
- Gebärmutterhals (Cervix)
- Portio (Portio vaginalis) Lage:
- nach vorne gebogen (Anteflexion), am häufigsten
- nach hinten gebogen (Retroflexion)
- Anteversion
- Retroversion benachbarte Organe:
- davor liegt die Harnblase
- dahinter liegt der Darm
- seitlich liegen die Beckengefäße, die Eierstöcke und der Psoasmuskel
- unterhalb liegt der Beckenboden Blutversorgung:
- von oben (über die Arteria ovarica) aus der Bauchschlagader (Aorta abdominalis)
- von unten (über die Arteria uterina) aus der inneren Beckenschlagader (Arteria iliaca interna)

Funktion

Die Gebärmutterschleimhaut wird im monatlichen Zyklus hormonell gesteuert auf- und abgebaut. Kommt es in diesem Zeitraum nicht zur Befruchtung, dann erfolgt die Monatsblutung (Menstruation). Nicht-Primaten zeigen ebenfalls zyklische Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut im Verlauf des Sexualzyklus. Eine Menstruation gibt es bei ihnen allerdings nicht. Bei einer Befruchtung und erfolgreichen Einnistung der befruchteten Eizelle (Zygote) wächst die Gebärmutterschleimhaut weiter und stellt die Versorgung des heranwachsenden Embryos sicher. Nach der Geburt wird die Gebärmutterschleimhaut mit der Plazenta als Nachgeburt ausgestoßen. siehe auch: Therapie in utero (medizinische Behandlung eines Ungeborenen innerhalb der Gebärmutter)

Untersuchungsmethoden


- Spiegelung des Muttermundes
- Vaginale Tastung des Muttermundes
- Tastung des Uterus durch die Bauchdecke
- Ultraschall
- Computertomografie (CT)
- Magnetresonanztomografie (NMR)
- Laparoskopie

Mögliche Krankheitsanzeichen oder Krankheiten


- Blutungsanomalien
  - Ausgebliebene, zu schwache oder zu seltene Menstruation
  - Zu starke, zu häufige oder unregelmäßige Menstruation
- Aplasie und Dysplasie = Fehlbildungen
- Myome des Uterus
- Korpuskarzinom
- Gebärmutterhalskrebs (Cervixkarzinom)
- Prolaps (Vorfall)
- Pyometra

Siehe auch


- Flexible Transgastrische Peritoneoskopie
- Ovariohysterektomie

Weblinks


- [http://www.m-ww.de/sexualitaet_fortpflanzung/lexikon/weiblgeo.html Weibliche Geschlechtsorgane]
- http://www.netdoktor.at/krankheiten/Fakta/uterusmyom.htm Kategorie:Geschlechtsorgan ja:子宮 zh-min-nan:Seⁿ-kiáⁿ-tē

Eierstöcke

Der paarig angelegte Eierstock - in der medizinischen Fachsprache als Ovar (von lat. Ovarium) oder Oophoron (griechisch) bezeichnet - ist ein primäres, weibliches Geschlechtsorgan. Als Gonade (Keimdrüse) entspricht sie dem Hoden männlicher Individuen und ist der Produktionsort der Eizellen und weiblicher Geschlechtshormone.

Aufbau beim Säugetier (einschließlich Mensch)

Das Ovar wird von einem einschichtigen Epithel, dem Epithelium superficiale, überzogen. Es ist eine modifizierte Serosa, die direkt in die darunter liegende weiße Bindegewebskapsel (Tunica albuginea) übergeht. Das Gewebe des Eierstocks besteht aus der äußeren Rinde und dem innen liegenden Mark. Beim Pferd sind die Verhältnisse umgekehrt, die Rinde ist zentral gelegen. Die Eierstockrinde (Cortex ovarii, Zona parenchymatosa) enthält die in Follikeln liegenden Eizellen. Das Eierstockmark, Medulla ovarii oder Zona vasculosa, besteht aus Bindegewebe und enthält die Blutgefäße und Lymphgefäße sowie Nervenfasern des Plexus ovaricus. Der Eierstöcke der Frau liegen im kleinen Becken an der Teilungsstelle der Arteria iliaca communis. Sie lassen sich mit zwei Fingern (einer durch die Scheide, der zweite durch die Bauchwand) ertasten. Benachbart sind:
- Nervus obturatorius (bei Zysten oder Eierstockentzündungen treten dadurch häufig Schmerzen am Oberschenkel auf)
- Harnleiter
- Appendix vermiformis (Wurmfortsatz) zum rechten Eierstock

Lage bei den vierfüßigen Säugetieren

Entsprechend der embryonalen Anlage liegen die Eierstöcke der meisten Quadrupeden (Vierfüßer) hinter der jeweiligen Niere. Bei den Paarhufern kommt es, dem Hodenabstieg vergleichbar, zu einem Eierstockabstieg (Descensus ovarii). Bei ihnen liegen die Eierstocke weiter hinten (kaudal) und bauchwärts (ventral) vor dem Eingang in das Becken. Bei Großtieren lassen sich die Eierstöcke rektal (man geht mit dem Arm über den After vor) ertasten.

Befestigung des Eierstocks

After. Die Eierstöcke werden durch drei Bänder, die aus Serosa bestehen, befestigt:
- Mesovarium
- Ligamentum suspensorium ovarii (oberes/vorderes Keimdrüsenband)
- Ligamentum ovarii proprium (Eierstockeigenband, zieht zum Uterus)

Versorgung des Eierstocks

Die Blutversorgung erfolgt über die Arteria ovarica. Sie geht direkt aus der Aorta ab. Das venöse Blut fließt über die Vena ovarica ab. Die Nervenversorgung erfolgt über Fasern des vegetativen Nervensystems. Sie bilden an der Arteria ovarica ein Nervengeflecht, den Plexus ovaricus.

Eierstock bei Vögeln

Bei Vögeln ist zumeist nur der linke Eierstock ausgebildet. Bei wenigen Arten sollen auch Anteile des rechten Eierstocks erhalten bleiben. Der rechtsseitige Eileiter (Oviductus) wird zwar auch beim Embryo angelegt, bildet sich aber ausnahmslos bis zum Schlüpfen wieder zurück. Die Eierstöcke liegen bei Vögeln vor den Nieren. Im Gegensatz zum kompakten Organaufbau der Säugetiere erscheint der Eierstock der Vögel traubenförmig. Er besteht aus vielen Dotterkugeln, die dem späteren Eigelb entsprechen und mit kurzen Stielen aufgehängt sind. In der Legezeit wachsen ständig gelbe Dotterkugeln heran, so dass der Eierstock eine beträchtliche Größe erreichen kann. In der Legepause sind die Dotterkugeln sehr klein und gräulich. ---- siehe auch: Eileiter - Kastration Kategorie:Geschlechtsorgan ja:卵巣

Spekulum

Ein Spekulum (Spiegel) ist ein gynäkologischer Untersuchungsspatel. Er wird benutzt, um bei gynäkologischen Untersuchungen den Scheidengang zu weiten und die inneren Geschlechtsorgane der Frau zu untersuchen. Die Verwendung des Spekulums war nicht immer unumstritten. Josephine Butler, die britische Leitfigur im Kampf gegen den britischen Contagious Disease Act im 19. Jahrhundert, bezeichnete die Verwendung des Spekulums bei der Untersuchung von Prostituierten auf Geschlechtskrankheiten als Vergewaltigung.

Weblinks


- [http://www.m-e-dical.com/deutsch/vs.htm Übersicht über die verschiedenen Spekulumtypen] Kategorie:Medizintechnik

Muttermund

Als Muttermund, (lat: Ostium uteri) werden jene Öffnungen der Gebärmutter bezeichnet, mit denen sich der Zervikalkanal - als äußerer Muttermund - in die Vagina, bzw. - als innerer Muttermund - in die Gebärmutterhöhle, das Cavum uteri öffnet.

Äußerer Muttermund

Der äußere Muttermund - das Ostium uteri externum - ist bei einer Nullopara, also einer Frau, die noch nicht geboren hat, ein rundes Grübchen mit einer nur kurzen, querverlaufenden Öffnung. Die Unterscheidung in eine hintere und eine vordere Muttermundlippe ist vor allem bei Frauen sinnvoll, die schon geboren haben: Hier zeigt sich die Öffnung als ein querverlaufender Spalt. Während des Orgasmus´der Frau, taucht der äußere Muttermund peristaltisch in den ergossenen Samen ein, um die Weiterleitung der Spermien zu den Tuben zu veranlassen bzw. zu unterstützen.

Innerer Muttermund

Der innere Muttermund - das Ostium uteri internum - wird auch als "Isthmusenge" bezeichnet und stellt das innere Ende des Zervikalkanals dar. Von Bedeutung ist der innere Muttermund in jenen Fällen, in denen bei einer Schwangerschaft die Plazenta diesen als Placenta praevia totalis vollständig bedeckt und damit ein Geburtshindernis darstellt.

Siehe auch

Geschlechtsorgane - Portio - Gynäkologie Kategorie:Gynäkologie Kategorie:Geschlechtsorgan

Gynäkologischer Stuhl

Der gynäkologische Stuhl (auch als Gynäkologenstuhl oder Untersuchungsstuhl bezeichnet) dient der Durchführung gynäkologischer Untersuchungen des Unterleibes. Dabei handelt es sich eigentlich um eine Liege mit mehr oder weniger stark geneigtem Rückenteil. Rechts und links der Sitzfläche sind schalenförmige Halterungen (Beinhalter oder -stützen) angebracht. Gynäkologische Stühle gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. Anspruchsvollere Modelle bieten u.a. die Möglichkeit, die Höhe und die Neigung der Sitzfläche motorisch zu verstellen, um die Untersuchung zu erleichtern. Den gynäkologischen Stühlen ähnliche Modelle finden auch in der Urologie (für Untersuchungen der Harnröhre und der Harnblase) und der Proktologie (für Untersuchungen des Afters und des Enddarms) Verwendung. Kategorie:Medizintechnik Kategorie:Gynäkologie

Fortpflanzungsmedizin

Die Reproduktionsmedizin ist ein Teilgebiet der Medizin, welches Fortpflanzung und Fortpflanzungsprobleme und damit die Fachgebiete der Andrologie, Genetik, Gynäkologie und Urologie mit einschließt, aber auch die Gebiete der Rechtswissenschaften und Ethik berührt. Inhalte der Reproduktionsmedizin sind Fragen zu und Methoden der natürlichen und künstlichen Fortpflanzung wie z.B. die In-vitro-Fertilisation (IVF) und die intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI). Ein besonders kontrovers diskutiertes Teilgebiet der Reproduktionsmedizin stellt das Klonen dar.

Forschungsinhalte

Eine (unvollständige!) Auswahl an Forschungsschwerpunkten soll zumindest auf einige Beiträge in der Wikipedia verweisen:
- So werden Fragen der weiteren Entwicklung der Samenzellen nach deren Bildung im Hoden, somit u.a. die Physiologie des Nebenhodens und die dadurch bedingten Veränderungen der Samenzellen aufgrund der Interaktion zwischen Sekreten des Nebenhodens und den Spermien untersucht.
- Ebenso werden die Auswirkungen der Umweltöstrogene auf die Kapazitation und Akrosomreaktion der Spermien untersucht.
- Die Reproduktionsmedizin beschränkt sich nicht auf Probleme der menschlichen Fortpflanzung - siehe z.B. [http://www.schweinebesamung.de/aktuelles/Praxis/spermienbeurteilung.html]

Reproduktionstechnologien

In-vivo-Fertilisation

(= am lebenden Organismus, d.h. im Mutterleib)
- Homologe Insemination
- Heterologe Insemination
- Intratubarer Gametentransfer

In-vitro-Fertilisation

(= im Reagenzglas)
- Homologe Fertilisation
- Heterologe Fertilisation

Siehe auch


- Zeugung - Schwangerschaft - Perinatalmedizin

Weblinks


- [http://medweb.uni-muenster.de/institute/repro/html/forschung.html Institut für Reproduktionsmedizin des Universitätsklinikums Münster]
- [http://www.repromedizin.de/links.html Links der Deutschen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin e.V.]
- [http://www.aeksh.de/shae/200106/h016043a.htm Andrologie und Reproduktionsmedizin] !

Wikipedia:WikiReader/Gynäkologie

Ziel soll es sein, einen Überblick über den weiblichen Organismus, seine Besonderheiten, seine Veränderungen, seine Erkrankungen und seine Einflüsse auf die Gefühlslage zu geben. Anders als bei anderen Readern soll hier der Reader mittels Wiki2pdf erstellt werden. Aus der Inhaltsliste wird der Reader erstellt, also fügt bitte fehlende Artikel ein. Die Struktur entspricht dem Inhaltsverzeichnis. In unregelmäßigen Abständen lege ich eine Version auf http://www.flacus.de/wikipedia/Gyn-Reader/ bereit. [http://de.wikipedia.org/w/wiki.phtml?title=Spezial:Recentchangeslinked&target=Wikipedia:WikiReader/Gyn%C3%A4kologie&days=21 Änderungen von Artikeln des Wikipedia-Reader Gynäkologie aus den letzten vier Wochen] Inhaltsliste Wikipedia:WikiReader/Gynäkologie/Übersicht = Anatomische Besonderheiten =

äußere Geschlechtsorgane


- Vulva
- Klitoris

innere Geschlechtsorgane


- Scheide
- Muttermund
- Portio
- Zervix
- Gebärmutter
- Eileiter
- Eierstöcke
- Douglas-Raum = Hormone und deren Auswirkungen =

Hormone


- Östrogen
- Gestagen
- Progesteron
- Prolaktin

Geburt und Jugend


- Pubertät
- Menarche

Geschlechtsreife


- Der Zyklus
- Menstruationszyklus
- Ovarialzyklus
- Menstruationsbeschwerden
- Prämenstruelles Syndrom
- Gelbkörper

Im Alter


- Wechseljahre
- Menopause
- Klimakterium = Sexualität und Partnerschaft = Partnerschaft Sexualität

Erkrankungen


- Geschlechtskrankheiten
- Gonorrhoe
- Chlamydien
- Trichomonas_vaginalis
- Humanes_Papilloma-Virus
- Ulcus molle
- Herpes
- Ausfluss
- Endometritis
- Adnexitis

Verhütung


- Empfängnisverhütung
- Antibabypille
- Hormonpflaster
- Implanon
- Spirale
- Pessar
- Portiokappe
- LEA contraceptivum
- Knaus-Ogino-Verhütungsmethode
- Kondom
- Prävention

Familienplanung


- Natürliche Familienplanung
- Symptothermale Methode
- Temperatur-Methode
- Billings-Methode
- Unerfüllter Kinderwunsch
- Künstliche Befruchtung
- Retortenbaby = Gynäkologische Untersuchungen =
- Gynäkologischer Stuhl
- Spekulum
- Scheidenabstrich
- Ultraschall
- Mammografie = Gynäkologische Eingriffe =

Zugangswege


- Endoskopie
- Bauchschnitt
- Scheiden-OP

kleine Eingriffe


- Ausschabung
- Sterilisation
- Bartholindrüsen Entzündung
- Schwangerschaftsabbruch

größere OPS


- Gebärmutterentfernung
- Eierstockentfernung = Schwangerschaft =

Ich bin schwanger


- Hebamme
- Schwangerschaft
- Eileiterschwangerschaft
- Geschichtliches zum Test
- Schwangerschaftstest
- In-vitro-Fertilisation
- Unfruchtbarkeit

Abbruch der Schwangerschaft


- Schwangerschaftsabbruch
- Rechtslage
- Schwangerschaftskonfliktberatung
- Methoden
- Verlauf
- Untersuchungen

Schwangerschaftvorsorge


- Pränataldiagnostik
  - Chorionzottenbiopsie
  - Fruchtwasseruntersuchung
  - Nabelschnurpunktion
  - FisH-Test
  - Double-Test
  - Triple-Test
  - Nackentransparenzmessung (NT-Screening)
  - Feinultraschall
  - 3D-Ultraschall
  - 4D-Ultraschall
  - Doppler-Sonographie
- Fehlbildung
- Schwangerschaftsdiabetes
- Präeklampsie
- Eklampsie
- HELLP-Syndrom
- Kardiotokografie (CTG)
- Wehenbelastungstest

Geburt


- Blasensprung
- Wehe
- Geburt
- Dammriss
- Dammschnitt
- Kaiserschnitt
- Frühgeburt
- Fehlgeburt
- Wassergeburt
- Hausgeburt = Erkrankungen der Geschlechtsorgane =
- Schamlippenveränderungen
- Scheidentumore
- Zervixkarzinom
- Korpuskarzinom
- Eierstockkrebs = Die Brust =
- Weibliche Brüste
- Brustwarze
- Brustvergrößerung
- Mastopathie
- Mastitis
- Screening
- Brustkrebs
- Missverständnisse beim Brustkrebs-Screening
- Duktales Karzinom in situ = Die Frau, das andere Wesen =
- Genitalverstümmelung = Alterung = Schönheitsoperation = Sexualität im Alter = Gynäkologie ! ! ! Kategorie:Geschlecht ! Kategorie:Körper und Sexualität !

Kategorie:Pränatalmedizin

Kategorie:Medizin

Sougé (Indre)

Sougé to miejscowość i gmina we Francji, w regionie Centre, w departamencie Indre. Według danych na rok 1990 gminę zamieszkiwało 170 osób, a gęstość zaludnienia wynosiła 13 osób/km² (wśród 1842 gmin Centre Sougé plasuje się na 968. miejscu pod względem liczby ludności, natomiast pod względem powierzchni na miejscu 985.).

Linki zewnętrzne


- Źródło danych: [http://www.insee.fr Insee]
- Mapy i zdjęcia satelitarne: [http://kvaleberg.com/extensions/mapsources/index.php?params=46_57_N_1_29_E_region:fr_type:city link do Wiki mapsources]
  - Zdjęcie satelitarne: [http://maps.google.com/maps?ll=46.95,1.4833&spn=0.1,0.1&t=k Google maps]
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Maarten Haverkamp
Maarten Cornelis Haverkamp (Langbroek (Utr.), 15 maart 1974 is sinds 26 juli 2002 lid van de Tweede-Kamerfractie van het CDA. Het Dave Brock en Nik Turner als Group X, kort nadien gewijzigd in Hawkwind. De muziek bestaat uit een mengsel van harde rock gecombineerd met sciencefiction-achtige klanken welke worden geproduceerd door een effectenmachine genaamd "audio generator". De teksten worden bepaald door zwaar drugsgebruik en comics. Hun liveshows worden opgeluisterd door een naaktdanseres (Stacia).
In 1972 halen ze de top van de hitpara
For Your Eyes Only
For Your Eyes Only is de twaalfde James Bond-film, geregisseerd door John Glen. Roger Moore speelt de rol van 007. De titelsong werd gezongen door Sheena Easton.

Cast


- Roger Moore als James Bond
- Carole Bouquet als Melina Havelock
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Republiek Vermont
De Republiek Vermont was een onafhankelijke staat van 1777 tot 1791. In dat laatste jaar trad de republiek toe tot de Verenigde Staten. Het was de eerste uitbreiding van de oorspronkelijke 13 staten. Het huidige Vermont lag aan de rand van de Franse kolonie Nieuw Frankrijk. Tijdens de Zevenjarige Oorlog streden de Britten en Fransen ook i
Hints
Hints is een spel waarbij niet gesproken mag worden. Hierbij moet iemand aan de rest van zijn of haar team duidelijk maken welk woord of welke woordencombinatie hij of zij uitbeeldt, zonder erbij te spreken. Om het spel enigzins werkbaar te houden zijn er inmiddels algemene gebaren ontstaan om het begrip uit te beelden. Zo kan de uitbeelder eerst met het aangeven van de categorie
Kikkerbil
Kikkerbil is een stuk vlees, namelijk het bovenbeen van een kikker. Meestal wordt door de grootte het verkleinwoord, kikkerbilletje gebruikt. Het wordt over het algemeen als een delicatesse gezien. Volgens kenners smaakt het enigszins naar kip. De manier van "oogsten" is echter bijzonder omstreden. De kikker wordt levend de poten uitgetrokken zodat het vlees lekker blijft
Willem Paap
Willem Anthony Paap (Winschoten, 21 oktober 1856Zeist, 7 januari 1923) was een Nederlandse letterkundige (proza, toneel). Paap kwam uit een eenvoudig gezin, dat het niet breed had. Zijn vader stierf reeds vroeg. Studeren was aanvankelijk geen optie; Paa
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