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Hordaland

Hordaland

Hordaland ist eine Provinz (Fylke) in Norwegen. Im Juli 2005 lebten hier 450.575 Menschen auf 15.634 km². Die Hauptstadt von Hordaland ist Bergen.

Kommunen

(Einwohner am 1. Oktober 2005)

- Askøy (22.383)
- Austevoll (4.403)
- Austrheim (2.496)
- Bergen (241.440)
- Bømlo (10.791)
- Eidfjord (905)
- Etne (3.874)
- Fedje (643)
- Fitjar (2.904)
- Fjell (20.331)
- Fusa (3.730)
- Granvin (991)
- Jondal (1.058)
- Kvam (8.303)
- Kvinnherad (13.090)
- Lindås (13.223)
- Masfjorden (1.698)

- Meland (5.928)
- Modalen (354)
- Odda (7.269)
- Os (15.189)
- Osterøy (7.219)
- Radøy (4.657)
- Samnanger (2.343)
- Stord (16.691)
- Sund (5.564)
- Sveio (4.733)
- Tysnes (2.805)
- Ullensvang (3.466)
- Ulvik (1.151)
- Vaksdal (4.141)
- Voss (13.822)
- Øygarden (4.090)
Kategorie:Norwegen

Fylke

Fylke (Plural Fylker) ist die norwegische Bezeichnung der Provinzen (Verwaltungsbezirke) Norwegens. Die 19 Fylker gruppieren sich in fünf Landsdelen (Landesteile), die als statistische Regionaleinheiten dienen (NUTS2-Ebene). Sie waren bis 1919 wie die dänischen Provinzen als Ämter (norwegisch Amter, sing. Amt) bekannt. Momentan steht die Aufteilung Norwegens im Blickpunkt politischer Diskussionen, um sie an die heutigen wirtschaftlichen und demographischen Bedingungen anzupassen. Eine Kommission hat eine neue Einteilung in 7 Regionen vorgeschlagen, wobei auf die Hauptstadtregion Oslo ein stärkeres Gewicht an Größe und Bevölkerungsanzahl fallen soll. Im Norden des Landes würden die Fylker Nordland, Troms und Finnmark zusammengelegt. Andere sind der Meinung, dass es zwischen Staat und Kommunen überhaupt keine weiteren Verwaltungseinheiten mehr geben sollte. Die Präsidenten der Fylker heißen seit 1919 Fylkesmann, davor nannte man sie Amtmann. Die norwegischen Fylker (mit Einwohnerzahlen zum 1. Januar 2000): Kategorie:Liste (Geographie) Kategorie:Norwegen

2005

Ereignisse

Jahreswidmungen


- 2005 ist „Internationales Jahr der Physik“ (UN) und Einsteinjahr (in Deutschland; anlässlich des 100. Geburtstags der Relativitätstheorie, 50. Todestag von Einstein)
- Deutsch-Polnisches Jahr (2005/2006)
- 2005 ist „Internationales Jahr des Sports“ (UN)
- 2005 ist „Internationales Jahr der Kleinstkredite“ (UN)
- 2005 ist „Internationales Hans Christian Andersen-Jahr“ (anlässlich seines 200. Geburtstages)
- 2005 ist in Deutschland „Schillerjahr (anlässlich seines 200. Todestages)
- Der Uhu (Bubo bubo) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Der Wetterstern
(Astraeus hygrometricus) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Die Rosskastanie
(Aesculus hippocastanum) ist Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Das Brandknabenkraut
(Orchis ustulata) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Der Braunbär
(Ursus arctos) ist Wildtier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)
- Das Windröschen
(Anemone) ist Staude des Jahres (Bund deutscher Staudengärtner)
- Die Schwarzerde ist Boden des Jahres (Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft)
- 2005 ist Koreajahr der Botschaft der Republik Korea in Deutschland und des deutschen Auswärtigen Amtes
- 2005 ist „Jubiläumsjahr“ in Österreich (60 Jahre Unabhängigkeit vom Deutschen Reich, 50 Jahre Staatsvertrag, 10 Jahre EU-Beitritt)
- 2005 ist George-Enescu-Jahr (UNESCO)
- Jahreslosung:
„Jesus Christus spricht: Ich aber habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre.“ (Lk 22,32)

Politik

Januar


- 1. Januar: Die 3. Stufe der deutschen Steuerreform 2000 tritt in Kraft
- 1. Januar: Luxemburg übernimmt den Vorsitz im Europäischen Rat
- 1. Januar: Samuel Schmid wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Start der Einführung des Arbeitslosengeldes II (siehe Agenda 2010, Hartz-Konzept)
- 1. Januar: Start der Lkw-Maut in Deutschland in eingeschränktem Umfang (in vollem Umfang zum 1. Januar 2006)
- 3. Januar: 20. Todestag von Edmund Jäger, Begründer der deutschen Bewegung für mehr Ausbildungsplätze
- 20. Januar: George W. Bush wurde für seine zweite und letzte Amtszeit als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt. Die Sicherheitsvorkehrungen der Veranstaltung waren immens
- 22. Januar: Die WASG wird als Partei gegründet
- 26. Januar: Das Bundesverfassungsgericht kippt das bundesweite Verbot von Studiengebühren in Deutschland mit der Begründung, dass ein solches Verbot in die Länderhoheit in Bildungsangelegenheiten eingreife
- 30. Januar: Erste freie Parlamentswahlen im Irak

Februar


- 8. Februar: Erstmals seit 2000 gibt es wieder ein Treffen zwischen einem israelischem Ministerpräsidenten und einem palästinensischen Präsidenten: Mahmud Abbas und Ariel Sharon erklären nach einem Treffen in Sharm El-Sheikh einen Waffenstillstand
- 18. Februar: Nach dem Düsseldorfer Landessozialgericht verstößt die Anrechnung von Partnereinkommen bei unverheirateten Paaren nach Hartz IV gegen das deutsche Grundgesetz
- 20. Februar: Landtagswahl in Schleswig-Holstein, weder CDU/FDP noch SPD/Grüne erreichen eine Mehrheit
- 22. Februar: George W. Bush besucht Deutschland, Absperrungen in und um Mainz verursachen kilometerlange Staus
- 23., 24. und 25. Februar: Gipfeltreffen in Bratislava zwischen George W. Bush und Wladimir Putin
- 28. Februar: Die pro-syrische libanesische Regierung tritt aufgrund der Proteste der Bevölkerung zurück

März


- 7. März: Der Rat der südafrikanischen Hauptstadt Pretoria beschließt die Umbenennung der Stadt in Tshwane
- 14. März: Der chinesische Volkskongress beschließt mit 2 Enthaltungen und 2998 Befürwortungen das Anti-Abspaltungsgesetz. Im Gesetz wird die „use of force“ angedroht, falls keine Wiedervereinigung mit Taiwan möglich erscheint
- 22. März: mit dem Weltwassertag beginnt die Internationale Aktionsdekade „Wasser – Quelle des Lebens“ (2005: 2015)
- 26. März: Mehr als eine Million Menschen demonstrieren in Taiwan gegen das Anti-Abspaltungsgesetz
- 31. März: Terri Schiavo stirbt nach 15 Jahren im Koma und fast 2 Wochen ohne Nahrung und Wasser

April


- 2. April: Papst Johannes Paul II. stirbt im Alter von 84 Jahren nach fast 27-jährigem Pontifikat: dem drittlängsten in der römisch-katholischen Kirchengeschichte
- 4. April: Die kleinere österreichische Regierungspartei FPÖ spaltet sich in FPÖ und BZÖ
- 6. April: Fürst Rainer III. von Monaco stirbt nach langer Krankheit im Alter von 81 Jahren. Rainier regierte das Fürstentum Monaco 56 Jahre lang und war damit der am längsten regierende Monarch Europas
- 9. April: Als erster afrikanischer Staat beendet Benin in einer öffentlichen Zeremonie offiziell das Zeitalter der weiblichen Genitalverstümmelung
- 9. April: Mehrere tausende Anhänger des radikalen Schiitenführers Muktada al-Sadr demonstrieren in Bagdad für den Abzug der Besatzungstruppen
- 9. April: Beginn der, zum Teil gewaltsamen, Proteste von Chinesen gegen Japan. In den folgenden Wochen kommt es zu Protesten in Peking, Kanton, Shenzhen und Shanghai. Anlass ist ein japanisches Schulbuch, das aus chinesischer Sicht die Gräueltaten Japans während des Zweiten Weltkriegs verharmlost
- 15. April: Die bayerische Kultusministerin Monika Hohlmeier ist wegen der Affäre um Wahlfälschungen bei der Münchner CSU (
siehe Münchner CSU-Affäre) zurückgetreten
- 18. April: Ex-Bundesinnenminister Manfred Kanther wird wegen Untreue in Zusammenhang mit der CDU-Spendenaffäre zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten auf Bewährung verurteilt
- 19. April: Joseph Ratzinger wird vom Konklave 2005 zum neuen Papst Benedikt XVI. gewählt
- 19. April: Erwin Teufel tritt als Ministerpräsident von Baden-Württemberg und Landesvorsitzender der Südwest-CDU zurück. Nach parteiinternen Querelen und der Ohrfeigen-Affäre seines Staatsministers Christoph Palmer macht er Platz für seinen Nachfolger Günther Oettinger
- 24. April: Vor 90 Jahren begann der Völkermord an den Armeniern durch das Osmanischen Reich. Weltweit wurde dessen gedacht
- 25. April: Der Sozialdemokrat Jiri Paroubek wird der neue tschechische Ministerpräsident
- 26. April: Die letzten 250 syrischen Soldaten verlassen den Libanon
- 29. April: Der taiwanesische Oppositionsführer Lien Chan trifft als Vorstand der Kuomintang zum ersten Mal seit fast 60 Jahren mit einem Staatschef der Volksrepublik China, Hu Jintao, zusammen

Mai


- 8. Mai: Zur Verhinderung einer NPD-Demonstration in Berlin wurde ein „Tag der Demokratie“ durchgeführt. Die Angaben zu den Teilnehmerzahlen schwanken von mehreren tausend bis mehr als hunderttausend
- 21. Mai: Der 50. Eurovision Song Contest findet in Kiew, Ukraine statt
- 22. Mai: Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen. CDU und FDP gewinnen und stellen den Ministerpräsident Jürgen Rüttgers. Nach 39 Jahren regiert erstmals nicht mehr die SPD. Bundeskanzler Gerhard Schröder kündigt als Reaktion auf die Wahlniederlage seiner Partei Neuwahlen zum Bundestag für Herbst an
- 24. Mai: Oskar Lafontaine, früherer Parteivorsitzender der SPD, kündigt seinen Austritt aus der Partei an. Er will zur nächsten Bundestagswahl mit einem Bündnis aus PDS und WASG antreten
- 24. Mai: Der SPD-Parteivorstand stimmt mit nur einer Enthaltung und 2 Gegenstimmen den vorgezogenen Neuwahlen zu
- 29. Mai: Die Franzosen stimmen gegen die EU-Verfassung und stürzen damit die europäische Union und speziell Frankreich in eine politische Krise. Chirac stellt Regierungsumbildung in Aussicht

Juni


- 1. Juni: Auch die Niederländer stimmen gegen die EU-Verfassung
- 25. Juni: Im Iran gewinnt der erzkonservative Teheraner Bürgermeister Mahmud Ahmadinedschad überraschend die Präsidentenwahlen. Beobachter befürchten nun ein Ende des Öffnungsprozesses, die USA zeigen sich aufgrund der Angst vor einer Ausweitung des iranischen Atomprogramms besorgt
- 27. Juni: Bundeskanzler Gerhard Schröder beantragt die Vertrauensfrage im Parlament

Juli


- 1. Juli: Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) stellt die Vertrauensfrage im Deutschen Bundestag und verliert wie gewünscht
- 7. Juli: In London geschehen Anschläge während der Rushhour auf die U-Bahn und auf Busse
- 21. Juli: Bundespräsident Horst Köhler löst den 15. Deutschen Bundestag auf
- 31. Juli: Die Übergangsfrist für die Rechtschreibreform endet

August bis Dezember


- 9. August: Das Bundesverfassungsgericht verhandelt über die Verfassungsbeschwerden von Jelena Hoffmann (SPD) und Werner Schulz (Grüne) gegen die Auflösung des Bundestages
- 4. September: TV-Duell zwischen Schröder und Merkel
- 18. September: (Vorgezogene) Wahl zum deutschen Bundestag (CDU/CSU bilden die stärkste Fraktion. Weitere Parteien: SPD, FDP, Die Linkspartei.PDS, Bündnis 90/ Die Grünen)
- 10. Oktober: Die beiden stärksten Fraktionen im neuen deutschen Bundestag, CDU/CSU und SPD, einigen sich auf eine große Koalition. Angela Merkel soll erste deutsche Bundeskanzlerin werden
- 13. Oktober: Der „Noch-Bundeskanzler“ Gerhard Schröder gibt offiziell bekannt, dass er dem Kabinett der Großen Koalition nicht angehören wird
- 18. Oktober: Konstituierende Sitzung des 16. Deutschen Bundestages in Berlin als neuer Bundestagspräsident wurde Norbert Lammert gewählt
- 24. Oktober: Aung San Suu Kyi, birmesische Friedensnobelpreisträgerin befindet sich nun insgesamt 10 Jahre unter Hausarrest der Militärdiktatur
- 27. Oktober: Zwei Jugendliche sterben bei der Verfolgung von der Polizei. siehe: Unruhen in Frankreich 2005
- 12. November: Die Große Koalition veröffentlicht ihr Koalitionspapier.
- 22. November - Dr. Angela Merkel (CDU) wird vom Bundestag zur ersten Bundeskanzlerin in der Geschichte Deutschlands gewählt.

Terroranschläge und Kriege


- 2. Januar: In Balad, 80 Kilometer nördlich von Bagdad, haben zwei Selbstmordattentäter 19 Menschen getötet und sechs verletzt
- 8. Januar: Bei einer Explosion einer Autobombe vor dem US-Hauptquartier in Bagdad sind min. 25 Menschen getötet worden rund 100 verletzt worden
- 14. Januar: Im Gaza-Streifen sprengten sich drei Selbstmordattentäter in die Luft. Sechs getötete Israelis.
- 18. Januar: Die radikal-islamischen Hamas verübt einen Selbstmordanschlag nahe Gusch Katif im südlichen Gaza: 1 getöteter Israeli, 3 Verletzte
- 29. Januar: Durch eine Landmine der Taliban sind in Südwestafghanistan neun Soldaten getötet worden
- 29. Januar: Einen Tag vor den Wahl im Irak wurden bei mehreren Anschlägen 11 Menschen getötet und 4 verletzt
- 31. Januar: In Spanien wurden 2 Menschen verletzt bei einem Bombenanschlag der ETA in Denia, nahe Alicante
- 5. Februar: In Basra sind bei einer Bombenexplosion vier irakischen Soldaten getötet worden und einer wurde schwer verletzt
- 8. Februar: Bei einem Anschlag auf Rekrutierungsbüro der irakischen Armee in Bagdad sind min. 21 Menschen getötet und min. 27 weitere Personen verletzt worden
- 9. Februar: In Madrid wurden 42 Menschen verletzt bei einem Anschlag der ETA vor der Eröffnung der Internationalen Kunstmesse ARCO
- 14. Februar: Bei einer Autobombenexplosion vor einer schiitischen Moschee in Balad Rus, 75 km nord-östlich von Bagdad sterben 14 Menschen und 20 werden verletzt
- 14. Februar: Rafik Hariri, libanesischer Ex-Ministerpräsident, wird durch einen Autobombenanschlag in Beirut (Libanon) getötet. Weitere 16 Menschen sterben, etwa 120 werden verletzt. In Anschluss demonstrieren mehrere Hunderttausend gegen die syrischen Besatzer
- 18. Februar: Ca. 30 Menschen werden bei einem Anschlag auf eine schiitische Moschee in Bagdad getötet
- 19. Februar: Bei drei Anschlägen in Bagdad und Bakuba wurden 7 Menschen getötet und mehr als 35 weitere verletzt
- 24. Februar: Anschlag mit einer Autobombe in Tikrit. Min. 15 Tote und 20 Verletzte
- 25. Februar: 9 UN-Soldaten aus Bangladesh werden in einem Hinterhalt in dem Ituri-Distrikt (DR Kongo) getötet, min. 11 weitere verletzt
- 27. Februar: Anschlag in Tel Aviv (Israel). 4 Tote, 50 Verletzte. Israel macht Syrien verantwortlich
- 28. Februar: Bei einem Autobombenanschlag in der irakischen Stadt Hilla sterben mind. 132 Menschen, 130 werden verletzt
- 2. März: Mehrere Anschläge im Irak. 11 Tote
- 2. März: UN-Soldaten töten rund 30 Kilometer von Bunia (DR Kongo) 50 Milizionäre
- 19. März: In der südwestpakistanischen Stadt Fatahpur sterben bei einem Bombenanschlag auf schiitische Pilger 39 Menschen
- 20. März: Bei einem Anschlag in Doha (Katar) stirbt ein Mensch
- 22. März: In der Nähe von Tikrit werden bei Kämpfen zwischen US-amerikanischen und irakischen Streitkräften einerseits und Aufständischen andererseits ca. 100 Menschen getötet
- 27. März: Bei einem Autobombenanschlag in Beirut sterben 2 Menschen
- 6. April: Bei Kämpfen zwischen Regierungssoldaten und schiitischen Rebellen im Nordwesten des Jemen, die bis zum 7. April andauern, sterben über 70 Menschen
- 7. April: Im Westen Nepals sterben bei Kämpfen zwischen Regierungssoldaten und maoistischen Rebellen mehrere hundert Menschen
- 7. April: Bei einer Bombenexplosion in einem Basar in Kairo (Ägypten) sterben 3 Menschen und 17 werden verletzt,
- 9. April: Bei einem Sprengstoff-Attentat südlich von Bagdad (Irak) wurden 15 Menschen getötet
- 14. April: Bei Anschlägen in Kirkuk, Bakuba, Tikrit und Bagdad (Irak) wurden mehr als 20 Menschen getötet
- 16. April: Bei Anschlägen in Bakuba und anderen Städten im Irak starben mindestens 14 Menschen
- 21. April: Im Tigris (Irak) werden die Leichen von ca. 50 Menschen entdeckt, vermutlich aus der Ortschaft Madain. In der Stadt Haditha entdeckten Anwohner 19 weitere Leichen; 8 weitere Menschen sterben bei verschiedenen Anschlägen in Bagdad
- 22. April: Bei einem Abschuss eines Hubschraubers nördlich von Bagdad im Irak sterben 11 Menschen, davon 6 Amerikaner
- 30. April: Nachdem der Sieg von Faure Gnassingbé bei Präsidentschaftswahlen im Togo von der Opposition nicht anerkannt wurde, starben bei Unruhen in den letzten Tagen über 100 Menschen
- 30. April: Bei einem Anschlag in Kairo (Ägypten) stirbt ein Mensch. Zwei Frauen beschießen einen Touristenbus, keine Toten
- 1. Mai: Bei 6 Anschlägen in Bagdad (Irak) sterben 14 Menschen
- 2. Mai: Durch einen Selbstmordattentat auf einen Trauerzug in Tal Afar (Irak) sterben 25 Menschen und ca. 50 werden verletzt
- 4. Mai: Bei einem Anschlag in Erbil (Irak) sterben 60 Menschen und ca. 200 verletzt
- 5. Mai: Bei verschiedenen Anschlägen im Irak wurden mindestens 20 Menschen getötet
- 6. Mai: Bei mehreren Anschlägen in Bagdad, Tikrit und Suweira wurden mindestens 73 Menschen getötet
- 7. Mai: Durch einen Bombenanschlag in Bagdad sind 17 Menschen getötet worden. In den letzten sieben Tagen starben knapp 300 Menschen bei Anschlägen im Irak
- 7. Juli: Terroranschläge in London fordern mindestens 50 Tote und 700 Verletzte. An U-Bahn-Stationen, sowie Busstationen wurden die Bombenanschläge verübt
- 12. Juli: Ein Selbstmordanschlag in Netanja (Israel) tötet drei Personen, etwa 30 werden verletzt
- 12. Juli: Ein Bombenanschlag auf den libanesischen Verteidigungsminister in Beirut tötet zwei Personen, er selbst und mehrere seiner Begleiter werden verletzt
- 12. Juli: Bei einem Überfall bewaffneter Angreifer auf ein Dorf im Norden Kenias werden 76 Personen getötet, darunter 22 Kinder
- 13. Juli: Bei der Explosion des Fahrzeugs eines Selbstmordattentäters in Bagdad (Irak) sterben 26 Personen, darunter viele Kinder
- 13. Juli: Bei der Explosion einer Bombe in einer Moschee in Bakuba (Irak) sterben mindestens zwei Personen
- 15. Juli: Bei mehreren Selbstmordanschlägen in Bagdad sterben mindestens 17 Personen, dutzende weitere werden verletzt. Ziel der Anschläge waren meist Militärkonvois
- 16. Juli: Bei einem Anschlag auf einen Touristenbus in dem westtürkischen Ferienort Kusadasi sterben 4 Personen, 14 werden schwer verletzt
- 17. Juli: Bei einem Anschlg in Musajib (Irak) sterben mindestens 85 Personen, mehr als 130 werden verletzt
- 19. Juli: Bei einem Anschlag in Tschetschenien auf ein Polizeifahrzeug sterben 10 Personen
- 20. Juli: Bei einem Anschlag auf ein Rekrutierungsbüro in Bagdad sterben mindestens fünf Personen, dutzende werden verletzt
- 23. Juli: Bei einem Anschlag auf den ägyptischen Badeort Scharm el Scheich sterben mindestens 88 Personen, 110 werden verletzt
- 1. Oktober: Bei einem Selbstmordanschlag auf Bali sterben mindestens 22 Personen, mehr als 100 werden verletzt
- 29. Oktober: Bei einem Anschlag in Neu Delhi sterben mindestens 61 Personen, mindestens 188 wurden verletzt
- 9. November: Selbstmordanschläge auf drei Hotels in Amman/Jordanien töten 57 Menschen

Katastrophen


- 8. Januar: Orkan über Nordeuropa. Betroffen sind Norddeutschland, Dänemark, Schweden und die baltischen Staaten. Mehrere Tote. In Schweden sind hunderte Haushalte einige Wochen lang ohne Strom
- 13. Februar: Nach schweren Unwettern und einem Bruch des Shakidor-Damms in Baluchistan (Pakistan) sind mindestens 350 Menschen getötet worden
- 21. Februar: Nach schweren Regenfällen in Kalifornien gab es viele Erdrutsche. Mindestens 9 Tote
- 22. Februar: Erdbeben der Stärke 6,4 mit Epizentrum in Sarand (Iran). Mehr als 420 Tote, 1000 Verletzte
- 22. Februar: Nach anhaltenden Schneefällen sind bei mehreren Lawinen im pakistanischen und indischen Teils Kaschmirs sowie Afghanistan mehr als 1000 Menschen getötet worden
- 24. Februar: Die berühmten Wissower Klinken der Kreideküste auf der Insel Rügen nördlich von Sassnitz stürzen verwitterungsbedingt in die Ostsee
- 19. März: Bei Lohme (Insel Rügen) bricht die Steilküste auf 100 m Länge und 200 m Breite ab. Ein Betreuungsheim für Suchtkranke entgeht nur knapp einer Katastrophe. Die Bruchkante verläuft nur 2,5 m vor dem Haus
- 28. März: Erdbeben der Stärke 8,7 vor der Küste Nord-Sumatras. Etwa 1300 Tote und mehrere hundert Verletzte. In Erinnerung an das verheerende Seebeben vom 26. Dezember 2004 bricht in weiten Teilen der Region Panik aus
- 30. März: Explosion eines Wohn- und Geschäftshauses in Einbeck. Ein Großfeuer nach der Explosion zerstört 5 wertvolle Fachwerkhäuser. Drei Feuerwehrleute und 1 Polizist werden zum Teil schwer verletzt. Vermutlich gab es einen Toten. Es wird Brandstiftung vermutet
- 15. April: Am Morgen sind bei einem Feuer in einem Hotel im Zentrum von Paris (Frankreich) 20 Menschen ums Leben gekommen, unter ihnen zehn Kinder
- 25. April: Bei einem Zugunglück in Amagasaki nahe Osaka (Japan) sterben 75 Menschen und mehrere hundert werden verletzt
- 27. Juni: Im afghanischen Kundus kamen zwei Bundeswehrsoldaten bei einem Unfall ums Leben. Beim Aufladen auf einen Lastwagen explodierten Teile von Munition
- 6. Juli: Der Hurrikan
Dennis verwüstet Haiti und Kuba. Mindestens 28 Menschen sterben
- 13. Juli: Bei einem Zugunglück in Süd-Pakistan, in das insgesamt drei Züge verwickelt sind, sterben mindestens 120 Menschen, mehrere hundert werden verletzt
- 14. Juli: Der Hurrikan
Emily verwüstet Grenada und zieht weiter in Richtung Jamaika
- 14. August: Absturz einer zyprischen Passagiermaschine mit 115 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern an Bord vor Athen. Alle Insassen sterben
- 16. August: Ein kolumbianisches Passagierflugzeug der [http://www.wca.com.co/ West Caribbean Airways] mit 160 Menschen an Bord stürzt in Venezuela ab. Es gibt keine Überlebenden
- 24. August: Eine Boeing 737–200 der peruanischen Fluggesellschaft Tans muss auf dem Inlandsflug von Lima nach Pucallpa wegen eines Unwetters notlanden. Dabei sterben 43 der 100 Menschen an Bord
- 24. August: Hochwasser in den Voralpen 2005
- 29./30. August: Der Hurrikan
Katrina richtet schwere Verwüstungen im Süden der USA an. Besonders betroffen ist die Stadt New Orleans, die größtenteils überschwemmt wurde. Es kam auch zu zahlreichen Todesopfern
- 1. September: Taifun Talim tötet etwa 105 Menschen in China und Taiwan und richtet größere Verwüstung an
- 6. September: Taifun Nabi tötet mehr als 21 Menschen und richtet Verwüstung in Japan, Südkorea und auf den Philippinen an
- 18. bis 26. September: Hurrikan
Rita, der stärkste Hurrikan seit Beginn regelmäßiger Aufzeichnungen Mitte des 19. Jahrhunderts tobt im Golf von Mexiko, zugleich war er der drittstärkste Hurrikan auf dem Atlantik, der je beobachtet wurde. Am 24. erreicht er an der Grenze zwischen Texas und Louisiana bei der Stadt Sabine Pass die US-amerikanische Küste
- 8. Oktober: Ein Erdbeben der Stärke 7,6 nordöstlich von Islamabad (Pakistan) richtet schwere Verwüstungen an, mindestens 30.000 Tote allein im pakistanischen Teil von Kaschmir. Auch Indien und Afghanistan sind betroffen

Wissenschaft und Technik


- 14. Januar: Landung der Landeeinheit
Huygens der Raumsonde Cassini auf dem Saturnmond Titan
- 18. Januar: Rollout des Airbus A380
- Ende Januar: Fertigstellung des mit 115 m weltweit höchsten in Betrieb befindlichen Getreidesilos der Schapfenmühle in Ulm
- 23. Februar: Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt entdecken einen ca. 800 mal 900 Kilometer großen und 45 Meter tiefen Eissee in der Elysium-Ebene auf dem Mars
- 11. März: Die Europäische Kommission bringt die Charta für Forscher heraus
- 27. April: Erstflug des Airbus A380 in Toulouse gelingt ohne Probleme
- 30. April: Das ESO verkündet die erste bestätigte direkte Beobachtung eines Exoplaneten
- 20. Mai: Südkoreanischen Forschern gelingt erstmals die Gewinnung von Stammzellen aus geklonten menschlichen Embryos
- 27. Juni: Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich stellt einen neuen Weltrekord im effizienten Treibstoffverbrauch auf. Mit einem Liter Benzin fährt das so genannte „Pac-Car“ über 5000 Kilometer weit. Das Fahrzeug wird von einer Wasserstoff-betriebenen Brennstoffzelle angetrieben
- 28. Juni: Der französische Ort Cadarache wird für den Bau des Versuchs-Reaktors Iter, der durch Kernfusion die Energieversorgung für eine Zukunft nach dem Aufbrauchen der Ölreserven sichern soll, ausgewählt
- 4. Juli: Ein Kupferprojektil der Sonde Deep Impact schlägt wie geplant im Kometen Tempel 1 ein
- 26. Juli: Die Raumfähre Discovery startet zur Mission STS-114, dem ersten Start eines Space Shuttles nach dem Absturz der Columbia
- 12. August: Die NASA schickt ihre Sonde „Mars Reconnaissance Orbiter“ zum Mars, um sie dort nach Spuren von Wasser suchen zu lassen
- 3. Oktober: ringförmige Sonnenfinsternis in Spanien und im nördlichen und östlichen Afrika
- 12. Oktober: China startet das Raumschiff Shenzhou 6 mit zwei Taikonauten an Bord in eine Erdumlaufbahn
- 29. Oktober: Erste Landung des Airbus A380 auf einem internationalen Verkehrsflughafen in Frankfurt a. M. mit anschließenden Abfertigungstests, Rückflug nach Toulouse am Morgen des 30. Oktober

Gesellschaft


- 25. bis 29. Mai: Der Deutscher Evangelischer Kirchentag findet in Hannover statt
- 31. Juli: Die Übergangsfrist für die Rechtschreibreform endet
- 16.: 21. August: XX. Weltjugendtag 2005 in Köln
- 2.-23. Oktober: 11. ordentliche Vollversammlung der Bischofssynode der katholischen Kirche in Rom

Kultur


- 1. Januar: Cork ist neue Kulturhauptstadt Europas
- 28. April bis 9. Oktober: Bundesgartenschau 2005 in München
- 11. Juni: Eröffnung des Museo d'Arte Donnaregina (MADRE) in Neapel
- 2. Juli: weltumspannendes Rockkonzert Live 8
- 9. Juli: Uraufführung von Michael Flatley´s Celtic Tiger
- 17. August: Peter Lustig verkündet das Ende seiner Karriere und geht in Rente
- 29. August: I Can't Relax in Deutschland
- 31. Juli: Ende der Übergangszeit der neuen Rechtschreibung
- 1. Oktober:
Harry Potter und der Halbblutprinz erscheint auf Deutsch
- 26. Oktober: Offizielle Eröffnung des von Coop Himmelb(l)au entworfenen Erweiterungsbaus der Akademie der Bildenden Künste München
- 30. Oktober: Mehr als 60 Jahre nach ihrer Zerstörung ist die wiederaufgebaute Dresdner Frauenkirche ihrer religiösen Bestimmung als Gotteshaus übergeben worden

Wirtschaft


- 1. Januar: Währungsreform in der Türkei; sechs Nullen werden gestrichen und aus der Lira wird die Neue Türkische Lira
- 13. Januar: In Sachsen werden bis 2009 rund 7500 Lehrerstellen abgebaut
- 25. Januar: Infineon schließt 3 Halbleiterwerke in Berlin, München und Longmont (USA). Ca. 350 Arbeitsplätze, davon 280 in Deutschland, gehen voraussichtlich verloren.
- 28. Januar: Opel will eventuell den neuen Astra im Werk Bochum fertigen, allerdings wird ein Gehaltsverzicht der Mitarbeiter von ca. 20–25% erwartet
- 27. Januar: In Brandenburg werden bis 2009 rund 900 Stellen im Polizeidienst abgebaut
- 28. Januar: Siemens kündigt an 1350 Stellen in der Festnetzsparte Communications zu streichen
- 1. Februar: Die Walter Bau AG, der viertgrößte Baukonzern in der Bundesrepublik mit rund 9.400 Mitarbeitern, meldet Insolvenz an
- 3. Februar: Trotz eines Rekordgewinns 2004 streicht die Deutsche Bank ca. 6400 Stellen (davon 1920 in Deutschland). 1200 neue Stellen sollen in Niedriglohnstandorten neu geschaffen werden
- 8. Februar: Verhandlungen zwischen T-Mobile und ver.di beginnen. T-Mobile plant 2200 Stellen (davon 1200 in Deutschland) abzubauen. Bis zu 480 weitere Stellen sollen ausgelagert werden
- 17. Februar: Der Berliner Telefonanlagen-Spezialist DeTeWe baut mehr als 500 seiner 1380 Arbeitsplätze ab
- 18. Februar: Bis Herbst 2005 will die Firma Miele ca. 1000 Stellen abbauen (ca. 10 %). Rowenta kündigt 215 Mitarbeitern im Werk Erbach im Odenwald
- 20. Februar: SAP kündigt an 3000 neue Stellen (davon 600 in Deutschland) zu schaffen
- 23. Februar: Der Standort München des Chipkonzern Infineon wird geschlossen. 800 Arbeitsplätze gehen verloren
- 23. Februar: ifo Geschäftsklimaindex Februar: 95,4 (-0,9)
- 23. Februar: Die HypoVereinsbank kündigt erneut einen massiven Stellenabbau von ca. 2300 Stellen an (Gesamtzahl Beschäftigte: 26000)
- 25. Februar: Die Berliner Charite kündigt die Streichung von 2000 Stellen (von ca. 15000) bis 2010 an
- 25. Februar: Bei Opel werden bis Jahresende keine betriebsbedingten Kündigungen ausgesprochen. Ca. 4500 Mitarbeiter scheiden freiwillig aus
- 27. Februar: BASF plant eine neues Dienstleistungszentrum in Berlin mit ca. 600 Stellen. Berlin gewinnt damit gegen Bratislava
- 23. März: ifo Geschäftsklimaindex März: 94,0 (-1,4)
- 31. März: Seit Beginn des Jahres sind etwa eine Viertel Million Arbeitsplätze abgebaut worden
- 6. April: Auf der Hauptversammlung von DaimlerChrysler haben Kleinaktionäre und Fondsgesellschaften Konzernchef Schrempp kritisiert
- 25. April: ifo Geschäftsklimaindex April: 93,3 (-0,7)
- 4. Mai: Die Firma IBM plant den Abbau von ca. 13.000 Stellen weltweit, davon ca. 2.500 in Deutschland
- 4. Mai: Die Norddeutsche Landesbank will bis Ende 2008 ihre Verwaltungskosten um 20 Prozent reduzieren, wodurch es zum Abbau von etwa 1800 Arbeitsplätzen kommen wird
- 5. Mai: Die Deutsche Post plant den Abbau von ca. 6000 Stellen, falls sie ihre Klage gegen Konkurrenten im Briefverteildienst verliert
- 12. Mai: Der Arbeitskreis Steuerschätzung geht von Steuermindereinahmen von mehreren Milliarden Euro bis 2008 für die öffentliche Hand aus
- 4. August: Der Verlagskonzern Axel Springer AG übernimmt Deutschlands größte Fernsehgruppe Pro Sieben Sat1. Der Kaufpreis beträgt rund 4,2 Milliarden Euro

Sport


- Zum Tanz des Jahres wurde der Samba erklärt
- 6. Februar: Super Bowl XXXIX in Jacksonville, USA: Die New England Patriots besiegen die Philadelphia Eagles mit 24:21
- 16. März: Der FSV Mainz 05 wird 100 Jahre alt
- 30. April bis 15. Mai: Eishockey-Weltmeisterschaft in Wien und Innsbruck. Tschechien besiegt im Finale Kanada mit 3:0. Russland wird Dritter, nach 6:3 Sieg über Schweden
- 3. Mai: Arminia Bielefeld wird 100 Jahre alt
- 18. Mai: ZSKA Moskau gewinnt das UEFA-Pokal Finale gegen Sporting Lissabon 3:1 in Lissabon
- 21. Mai: Fußball-Bundesliga: Bayern München wird Deutscher Meister. Absteiger sind: SC Freiburg, Hansa Rostock und VfL Bochum
- 25. Mai: FC Liverpool gewinnt das Finale der UEFA Champions League in Istanbul mit 6:5 nach Elfmeterschiessen gegen AC Mailand
- 29. Juni: Mit 4:1 gewinnt Brasilien den Konföderationen-Pokal gegen Argentinien in Deutschland. Deutschland gewinnt das Spiel um Platz 3 gegen Mexiko mit 4:3 n.V. in Leipzig
- 2. Juli: Die 92. Tour de France beginnt in Fromentine im Département Vendée und endet am Sonntag, dem 24. Juli auf der Avenue des Champs-Élysées in Paris. Lance Armstrong gewinnt zum 7. Mal in Folge <


Askøy

Askøy ist eine Insel und Kommune in der norwegischen Fylke Hordaland. Askøy ist ganz von Fjorden umgeben. Im Norden liegt die Inselkommune Meland, im Südosten Bergen, im Südwesten Fjell und im Nordwesten Øygarden. Zusätzlich zur Insel Askøy gehören die Inseln Herdla, Ramsøy und Horsøy und eine Reihe kleinerer Inseln zur Kommune. Das Kommunenzentrum ist Kleppestø.

Geschichte

Bei der Grenzregulierung 1964 bekam die Kommune Askøy Teile der alten Herdla herad und die Teile der Kommune Meland, die auf der Insel Askøy lagen. Von 1837 bis 1918 war Laksevåg auf dem Festland ein Teil der Askøy Kommune.

Kommunename und Wappen

Der Name Askøy stammt vom Hof Ask auf der Ostseite der Insel, welcher wiederum seinen Namen von der Baumart Esche hat. Das Kommunewappen zeigt so auf silbernem Grund einen grünen Eschenbaum, der auf einer Insel mit Meer im Vordergrund steht. Es wurde am 28. September 1961 von der Kommunalverwaltung zugelassen. Zeichner des Wappens ist Magnus Hardeland.

Verkehr

Von Kleppestø fährt ein Schnellboot, das 10 Minuten bis ins Zentrum von Bergen braucht. 1992 wurde die Askøybrücke (Askøybroen) eröffnet, die nun die Hauptverbindung nach Bergen darstellt. Durch die wesentlich vereinfachte Verbindung nach Bergen ist Askøy bevölkerungsmäßig eine der am schnellsten wachsenden Kommunen Norwegens. Kategorie:Kommune in Norwegen Kategorie:Insel (Norwegen)

Austevoll

Austevoll ist eine Inselkommune in der norwegischen Fylke Hordaland. Sie liegt an der Nordsee und ist umgeben von den Kommunen Sund im Norden, Os im Nordosten, Tysnes im Osten und Fitjar im Süden. Die Kommune besteht aus 667 großen und kleinen Inseln. Das administrative Zentrum der Kommune liegt in Storebø, dem größten Ort der Kommune. Fischerei ist seit Generationen der wichtigste Wirtschaftzweig der Kommune. Seit den 80er-Jahren nimmt die Fischzucht im Meer zu und heute wird die Kommune zu denen mit der größten Lachszucht gerechnet. In Austevoll befindet sich eine Fischereifachschule. Das Meeresforschungsinstitut hat ebenfalls eine Abteilung in Austevoll. Ein der größten Supplyredereien Norwegens (District Offshore ASA) hat in Storebø seine Hauptniederlassung. Kategorie:Kommune in Norwegen

Austrheim

Austrheim ist eine Inselkommune in der norwegischen Fylke Hordaland. Im Westen liegt die Nordsee und die Kommune Fedje, im Norden liegt die Kommune Gulen, im Osten Lindås, im Süden Radøy. Kategorie:Kommune in Norwegen

Bømlo

Bømlo ist eine Kommune im Süden der norwegischen Fylke Hordaland. Sie besteht aus mehreren Inseln und Holmen. Der höchste Berg der Kommmune heißt Siggjo (474 m ü. NN). Durch ein Tunnel- und Brückensystem (Trekantsambandet) ist Bømlo seit dem 30. April 2001 mit dem Festland und der Nachbarinsel Stord verbunden.

Weblinks


- [http://www.bomlo-reiselivslag.no/engelsk/side09_fs.html Landkarte]
- [http://www.bomlo-reiselivslag.no/tysk/index.html Bømlo Touristen Information] Kategorie:Kommune in Norwegen

Etne

Etne ist eine Kommune ganz im Süden in der norwegischen Fylke Hordaland. Die grenzt an die Kommunen Kvinnherad, Odda, Ølen, Vindafjord und Sauda (die drei letztgenannten in Rogaland). Die Kommune gehört zur Landschaft Haugaland. Rund die Hälfte der Einwohner wohnen in den Ortschaften Etnesjøen und Skånevik. Die Nachbarkommunen Ølen und Vindafjord werden sich ab 1. Januar 2006 zusammenschließen. Die Etne Kommune wurde eingeladen an diesem Zusammenschluss teilzunehmen, hat sich aber für eine weitere Eigenständigkeit entschieden.

Wappen

Das Kommunewappen symbolsiert die zwei früheren Kommunen Etne und Skånevik, die in der Mitte der 60er-Jahre zur Etne-Kommune vereinigt wurden. Es wurde von Magnus Hardeland entworfen. Dieser starb aber bevor die Arbeit fertig wurde und das Wappen wurde daher von John Digernes fertig gestellt. Kategorie:Kommune in Norwegen

Fedje

Fedje ist eine Insel und Kommune in der norwegischen Fylke Hordaland. Die Kommune besteht aus der Hauptinsel (Fedje) und über 100 kleinen Inseln und Holmen. Die Kommune Fedje hat rund 700 Einwohner. Die Nachbarkommunen sind Gulen im Norden, Austrheim im Osten und Øygarden im Süden. Der höchste Punkt auf Fedje ist der 47 m hohe Fedjebjørnen. Der größte See heißt Storevatnet. Im südlichen Teil von Fedje, der Stormark genannt wird befindet sich das Leuchtfeuer Hellesø fyr.

Geschichte

Spuren menschlischer Aktivität auf Fedje reichen ca. 4000 Jahre zurück. Um 1700 war Fedje ein wichtiger Handelsplatz mit der kleinen Insel Kræmmerholmen wo die Geschäfte durchgeführt wurden. Kræmmerholmen wurde 1991 wiedereröffnet und beherbergt jetzt ein Restaurant, Hotel und Museum. Während des 2. Weltkrieges war Fedje von über 300 deutschen Soldaten okkupiert. An diesen Abschnitt der Geschichte erinnern Reste von Bunkern und Kanonen überall auf der Insel.

Wirtschaft und Verkehr

Historisch ist die Fischerei der Hauptwirtschaftzweig. Früher spielte auch der Torfabbau eine Rolle, dieser wurde jedoch um 1920 eingestellt. Die Kommune hat keine Brückenanbindung ans Festland, die Anfahrt ist daher abhängig von Fähren und Booten. Die Fährverbindung zum Festland mit 20 Fahrten pro Tag dauert ca. ½ Stunde. Kategorie:Kommune in Norwegen

Fitjar

Fitjar ist eine Kommune in der norwegischen Fylke Hordaland. Sie liegt auf der Insel Stord, wo sie südlich an die Kommune Stord grenzt. Jenseits der umgebenden Fjorde liegen im Norden die Kommune Austevoll und im Nordosten Tysnes sowie im Westen die Bømlo-Kommune. Weiterhin zur Kommune gehören Inseln im Selbjørnsfjord. Das administrative Zentrum der Kommune heißt auch Fitjar. Die Kommune gehört zur Landschaft Sunnhordaland.

Geschichte

An die Schlacht auf Fitjar (959, 960 oder 961) erinnert eine Statue von König Haakon I. dem Guten der Bildhauerin Anne Grimdalen. Die Statue wurde 1961 durch König Olav V. während der Feier des 1000-Jahres-Jubiläums der Schlacht auf Fitjar enthüllt. Fitjar war 1860 eine eigene Heradskommune. Bis 1898 war der Kommunename Fitje. Nach 1964 grenzten die Kommune im Süden und Südosten an Stord, im Osten und Norden an Tysnes, im Nordwesten an Austevoll sowie im Südwesten und Süden an Bømlo. Vor 1964 gehörte auch die Südostseite der Inseln Selbjørn und Huftarøy zu Fitjar. Kategorie:Kommune in Norwegen

Fusa

Fusa ist eine Kommune in der norwegischen Fylke Hordaland. Sie grenzt im Norden an die Kommune Samnanger, im Osten an Kvam und im Süden an Kvinnherad. Im Westen liegt der Bjørnafjord und der Fusafjord sowie jenseits dieser die Kommunen Tysnes und Os. Die Kommune gehört zur Landschaft Midhordland. Das administrative Zentrum liegt in Eikelandsosen.

Geschichte

Fusa war in der Periode von 1837 bis 1854 zusammen mit Samnanger und Os ein Teil von Ous herad. Fusa entstand als eigenständige Kommune im Jahre 1855. Kategorie:Kommune in Norwegen

Jondal

Jondal ist eine Kommune in der norwegischen Fylke Hordaland. Sie liegt auf der Folgefonnahalbinsel auf der Südseite des Hardangerfjordes. Sie grenzt im Süden an die Kommunen Odda und Kvinnherad, im Osten und Nordosten an Ullensvang und im Westen und Norwesten an Kvam. Teile des Gletschers Folgefonna liegen in der Kommune. Das Folgefonna Sommerskizentrum bietet die meiste Zeit des Jahres Wintersportbedingungnen. Das Kommunewappen von Jondal zeigt drei schräge Bootshaken in Gold auf rotem Grund. Kategorie:Ort in Norwegen

Kvam

Kvam Herad ist eine Heradskommune in der norwegischen Fylke Hordaland. Sie grenzt im Norden an die Kommune Voss, im Süden an die Kommune Kvinnherad und im Westen an die Kommunen Fusa und Samnanger. Im Osten liegt der Hardangerfjord und auf dessen Ostseite die Kommunen Ullensvang und Jondal. Das Die größeren Ortschaften der Kommune sind Norheimsund, Øystese und Ålvik. Kommunezentrum ist Norheimsund. Der höchste Punkt der Kommune ist Fuglafjell (1336 m ü. NN).

Personen mit Verbindung zu Kvam


- Jon Fosse, Verfasser
- Geirr Tveitt, Komponist
- Valgerd Svarstad Haugland, Politiker
- Yngve Sundvor, Regisseur Kategorie:Ort in Norwegen

Kvinnherad

Kvinnherad ist eine Kommune in der norwegischen Fylke Hordaland. Sie hat den Hardangerfjord und den Husnesfjord im Westen und den Skånevikfjord im Süden. Ein kleiner Teil der Kommune liegt westlich des Fjordes und grenzt dort an die Kommunen Kvam, Fusa und Tysnes. Östlich des Fjordes grenzt sie an Jondal im Norden, Ølen im Süden, Etne im Südosten und Ullensvang sowie Odda im Osten. Hier liegt auch der Naturpark Folgefonna mit dem Folgefonnagletscher. Verwaltungssitz ist das Städtchen Rosendal.

Kommunenamen

Der Name Kvinnherad kann in zwei Teile geteilt werden, wobei der erste Teil der interessantere ist. Zur Deutung von Kvinn gibt es 2 mögliche Erklärungen: #Kvinn kann sich von tvinn entwickelt haben, was einen Zusammenhang mit den zwei Flüssen Hattebergselva und Melselva haben kann, die im Ort Rosendal zusammenfliessen. Das Kommunewappen symbolisiert dies. #Kvinn kan vom norrönen Wort kvinde o.ä. kommen, was soviel wie Wasserhose bedeutet. Das Phänomen kommt auf dem Kvinnheradsfjord verhältnismäßig oft vor. Sprachliche Entwicklungsgesetze sprechen im Ausgangspunkt gegen die Theorie, sie ist aber dennoch nicht vollständig zu verwerfen.

Wirtschaft

Die Industrie basiert auf den reichen Ressourcen an Wasser. Energieproduktion, Aluminiumproduktion, Lachszucht und Schiffbau (Umoe Scat Harding) sind die wichtigsten Industriezweige. Die Baronie Rosendal, die einzige Baronie in Norwegen, ist der touristische Magnet der Region. Die Baronie ist ein Museum, das interessante Informationen über die Zeit der Union Norwegens mit Dänemark liefert (siehe auch Kalmarer Union).

Quellen

Der Text zum Kommunenamen ist eine angepaßte Übersetzung der norwegischen Wikipedia, die diesen Text aus dem [http://www.kvinnheradguiden.no www.kvinnheradguiden.no] nach Erlaubnis der Vårdal Informasjonsteknologi [http://www.vit.no www.vit.no] entnommen hat. Die ursprüngliche Quelle ist: Professor Gunnstein Akselberg/[http://www.nrk.no www.nrk.no]). Kategorie:Ort in Norwegen

Lindås

Lindås ist eine Kommune im Süden der norwegischen Fylke Hordaland. Sie grenzt im Norden an die Kommunen Masfjorden und Modalen und im Westen an die Kommune Austrheim. Mit den anderen Nachbarkommunen besteht eine Grenze über Fjorde oder enge Sunde: Gulen im Norden, Vaksdal und Osterøy im Osten, Bergen im Süden und Meland und Radøy im Westen. Das administrative Zentrum ist der Ort Knarvik im Südosten der Kommune. Kategorie:Kommune in Norwegen

Masfjorden

Masfjorden ist eine Kommune in der norwegischen Fylke Hordaland. Sie grenzt im Nordwesten an die Kommune Gulen, im Nordosten an die Kommune Høyanger, im Osten an die Kommune Modalen und im Süden an die Kommune Lindås. Das administrative Zentrum ist Masfjordenes. Kategorie:Kommune in Norwegen

Modalen

Modalen ist eine Kommune in der norwegischen Fylke Hordaland. Sie grenzt im Norden an die Kommunen Høyanger und Vik i Sogn, im Osten an die Kommune Voss, im Süden an die Kommune Vaksdal und im Westen an die Kommunen Lindås und Masfjorden. Das administrative Zentrum liegt in Modalen.

Wirtschaft

Die Kommune bezieht ihr Haupteinkommen aus der Gewinnung von Energie aus Wasserkraft. Kategorie:Kommune in Norwegen Kategorie:Ort in Norwegen

Odda

Odda ist eine Kommune in der norwegischen Fylke Hordaland. Die Ortschaft Odda ist die heimliche Hauptstadt von Hardanger und liegt am inneren Ende des Sørfjords, eines sich tief in die 1200 - 1300 m hohe Bergwelt einschneidenden Seitenarms des Hardangerfjords, eingerahmt vom Folgefonna-Gletscher und den steilen Berghängen der Hardangervidda. Die Hauptsiedlung Odda ist zusammen mit ihren benachbarten Ortschaften Tyssedal und Eitrheimsenes ein Schwerindustrie-Standort, dessen rauchende Fabrikschlote den Ruf von Odda in den letzten Jahren prägte. Obwohl die meisten Reiseführer Odda nicht sonderlich empfehlen, ist abseits der Industrieregion um Odda Norwegens Naturschönheit erhalten geblieben.

Geschichte

Um 1900 war Odda das beliebteste Ziel wohlhabender Sommergäste des Fjordlands, und zeitweise sogar das meistbesuchte. So besuchte Kaiser Wilhelm jeden Sommer von 1891 - 1914 Odda, und in seinem Fahrwasser eine lange Reihe von europäischen Fürsten und Königen. 1906 erfolgte der erste Spatenstich zum Bau des Tyssedal Wasserkraftwerkes, das die im Entstehen begriffenen Karbid- und Cyanamidfabriken im Ortskern von Odda mit elektrischer Energie versorgen sollte. Innerhalb von 3 - 4 Jahren stieg die Einwohnerzahl von Tyssedal von 30 auf 1 000 und in Odda von 600 auf 4 000 Einwohner. Mit Ausbruch des Ersten Weltkriges 1914 war es mit der ländlichen exklusiven Ferienidylle entgültig vorbei. 1927 erfand Erling Johnson im Schmelzwerk (Odda Smelteverk) einen Prozess zur Produktion von Düngemittel. Dieser Herstellungsprozess wird als "Odda-Prozess" bezeichnet. 1970 war der Sørfjord erneut in Schlagzeilen, allerdings nicht wegen seiner Schönheit, sondern weil er durch die Abfallprodukte der Schwerindustie so stark belastet war, dass abzusehen war, dass alle Lebewessen im Fjord abzusterben drohten. Er war der schwermetallhaltigste Fjord der Welt. Worauf sich ein Umweltschutzkomitee gründete und mit der Unterstützung der Politik, Wirtschaft und Wissenschaft nach neuen Wegen einer umweltfreundlicheren Schwermetallproduktion suchte. Seit Mitte der 1980er Jahre wird ein Großteil der Abfallprodukte in Hallen im Berginneren deponiert. 2003 musste das Odda Schmelzwerk (Odda Smelteverk) Konkurs anmelden.

Verkehr

Der Folgefonnatunnel verbindet seit 2001 Odda mit der Kommune Kvinnherad. Die Europastraße 134 (Haukelivegen) führt an Røldal vorbei. Diese Straße führt über das Haukelifjell und verbindet den westlichen Landesteil (Vestlandet) mit dem östlichen (Østlandet). Die Strecke hat viele Tunnel und ist daher ganzjährig offen.

Sehenswürdigkeiten der Gemeinde

Im Odda selbst befindet sich das Industriemuseum, welches über die wechselvolle Geschichte Oddas von 1850 bis heute informiert. Der Wasserfall Låtefossen liegt ca. 15 km südlich von Odda direkt an der Strasse 13. Das südwestlich von Odda gelegene idyllische Buertal ermöglicht den Zugang zum Buerbreen einem Teil des Folgefonna-Gletschers. Im 6 km nördlich am Ostufer des Sørfjordes gelegenen Tyssedal liegt das unter Denkmalschutz stehende Gebäude des bis 1989 in Betrieb gewessenen, nun zum Museum umgebauten, Wasserkraftwerkes. Oberhalb Tyssedals liegt im Skjeggedal der Stausee Ringedalvatn. In Røldal befindet sich eine ca. 1200 - 1250 erbaute Stabkirche, die sich im 14. Jh. zu einem bekannten Pilgerziel entwickelte. Ebenfalls in Røldal liegt ein beliebtes Skigebiet mit Ski-Lift.

Personen mit Verbindung zur Odda Kommune


- Knud Knudsen (1832 – 1915) - Fotograf
- Claes Gill, (1910 – 1973) - Verfasser
- Frode Grytten, (1960–) - Verfasser und Journalist
- Gro Holm, (1878 – 1951) - Verfasser
- Erling Johnson, (1893 – 1967) - Chemiker und Entwickler des Odda-Prozesses Kategorie:Kommune in Norwegen

Osterøy

Osterøy ist eine Insel und Kommune in der norwegischen Fylke Hordaland. Die Insel Osterøy, ist administrativ zwischen den Kommunen Osterøy und Vaksdal aufgeteilt. Die Insel liegt nordöstlich von Bergen und ist vom Osterfjord, Sørfjord und Veafjord umgeben. Die wichtigsten Orte sind Lonevåg (das Kommunezentrum), Haus, Valestrandsfossen, Hamre, Fotlandsvåg, Tyssebotn und Gjerstad. Die Insel erhielt Anschluss an das Festland als 1997 die Osterøy-Brücke (Osterøybroen) über den Kallestadsund fertiggestellt wurde. Der Komponist Ole Bull hatte einst ein Landhaus auf der Insel (in Valestrand). Mit einer Fläche von 328 km² ist die Insel Osterøy die größte nicht direkt zum offenen Meer liegende Insel Norwegens und die zweitgrößte nordeuropäische Binneninsel. Kategorie:Kommune in Norwegen Kategorie:Insel (Norwegen)

Radøy

Radøy ist eine Insel und Kommune in der norwegischen Fylke Hordaland. Sie grenzt im Osten an die Kommune Lindås sowie jenseits der Fjorde, die Radøy sonst umgeben, liegen die Kommunen Meland im Süden, Øygarden im Westen und Austrheim im Norden. Das administrative Zentrum heißt Manger. Die Kommune gehört zur Landschaft Nordhordland

Geschichte

1964 wurden die früheren Kommunen Manger, Sæbø und Hordabø zur Radøy Kommune zusammen gelegt. Zusätzlich dazu kamen Bognøy von der früheren Herdla herad, Straume krins mit Fesøy von Austrheim herad und Sletta krins von Lindås herad. Titland, das früher zu Sæbø gehörte, wurde an die Lindås Kommune überführt. Das westnorwegische Auswanderungszentrum (Vestnorsk Utvandringssenter) befindet sich in Sletta auf Radøy.

Kommunenwappen

Das Motiv symbolisiert einen archäologischen Bootsfund in Mangersnes - einen der ältesten Funde von Kleinbooten in Norwegen. Das Wappen wurde von Even Jarl Skoglund entworfen und mit der königlichen Resolution vom 14. Juni 1991 angenommen. Kategorie:Kommune in Norwegen Kategorie:Insel (Norwegen)

Samnanger

Samnanger ist eine Kommune in der norwegischen Fylke Hordaland. Sie grenzt im Norden an die Kommune Vaksdal, im Osten an die Kommune Kvam, im Süden an die Kommune Fusa und im Westen an die Kommune Bergen. Das administrative Zentrum heißt Tysse. Kategorie:Kommune in Norwegen

Stord

Stord ist eine Kommune in der norwegischen Fylke Hordaland. Sie liegt auf der Insel Stord, wo sie nördlich an die ebenfalls auf der Insel Stord liegende Kommune Fitjar grenzt. Weiterhin zur Kommune gehören Inseln Huglo, Storsøya und Tanøy sowie viele kleine Inseln und Holme. Die Kommune gehört zur Landschaft Sunnhordaland. Stord kommt aus der norrönen Sprache und bedeutet in etwa "der Aufgerichtete". Stord hat Stadtstatus. Das administrative Zentrum der Kommune heißt Leirvik. Hier wohnen ca. 10.000 Einwohner. Sagvåg ist der nächstgrößere Ort, hier gibt es ca. 4.000 Einwohner.

Wirtschaft und Verkehr

Aker Kværner Stord in Leirvik, ist die größte Werft in Norwegen. Aker Kværner Stord hat die größten Ölplattformen der Welt gebaut und ausgestattet, die Plattformen Gullfaks C. und Troll. Ein Tunnel- und Brückensystem (Trekantsambandet) verbindet seit dem 30. April 2001 Bømlo und Stord. Die Europastraße E39, die Hauptverbindung zwischen Bergen und Stavanger, geht über die Insel. Es gibt Fährverbindungen von Skjærsholmane nach Ranavik und Sunde in der Kommune Kvinnherad sowie von Jektevik nach Hodnanes auf Tysnes und Huglo. Vom Flughafen Stord verkehren tägliche Routenflüge nach Oslo. Kategorie:Ort in Norwegen Kategorie: Insel (Norwegen) Kategorie: Kommune in Norwegen

Sund (Norwegen)

Sund ist eine Kommune in Hordaland, Norwegen, im Süden der Insel Sotra.

Sveio

Sveio ist eine Kommune in der norwegischen Fylke Hordaland. Im Süden grenzt sie an die Kommunen Tysvær und Haugesund (beide Rogaland). Nördlich der Fjorde befinden sich die Kommunen Bømlo, Stord und Kvinnherad und östlich jenseits Ålfjordes sind die Kommunen Ølen und Vindafjord. Die Landschaft ist geprägt durch heidebewachsene abgerundete Felsen und kleine Seen. Die Bevölkerung wohnt in mehreren Ortschaften, die größten sind Førde, Sveio, Valevåg, Auklandshamn und Buavåg.

Verkehr

Überregionale Bedeutung bekam die Kommune mit Fertigstellung des Trekantsamband (norwegisch: "Dreiecksverbindung"), eine Brücken-Tunnel-Kombination, die Sveio seit 2001 mit den Inseln Stord und Bømlo verbindet, wodurch man auf mehrere Fähren verzichten konnte. Die Fahrzeit Stavanger - Bergen (E39) verkürzte sich so um über eine halbe Stunde.

Sehenswürdigkeiten

An Sehenswürdigkeiten gibt es u. a. den Leuchtturm von Ryvarden (Ryvarden fyr) und das Haus des Komponisten Fartein Valen.

Weblinks

http://www.trekantsambandet.no/

Siehe auch

Haugaland Kategorie:Ort in Norwegen

Ullensvang

Ullensvang ist eine Herredskommune in der norwegischen Fylke Hordaland. Sie grenzt im Süden an die Kommune Odda, im Osten an Vinje, im Norden Granvin und Ulvik sowie im Westen an Jondal. Westlich des Hardangerfjordes liegen Kvam und Voss. Das administrative Zentrum liegt in Kinsarvik. Der größte Teil von Ullensvang befindet sich im Nationalpark Hardangervidda, Europas größtem Gebirgsplateau (höchster Punkt, Haarteigen, 1690 m ü. NN)

Geschichte

Die Kommune hieß bis 1870 Kinsarvik. 1913 wurde Ullensvang in die 3 Kommunen Odda, Ullensvang und Kinsarvik geteilt. 1964 wurd Ullensvang mit Åsgrenda aus der Kvam Heradskommune, Eidfjord Kommune und Kinsarvik Heradskommune zusammengelegt (mit Ausnahme der Gegend Kvanndal an der Nordwestseite des Hardangerfjordes). Eidfjord wurde im Jahre 1977 als eigene Kommune ausgewiesen.

Wirtschaft und Kultur

Ullensvang ist Norwegens Früchtekammer, insbesondere wegen des Anbaus von Äpfeln und Süßkirschen. Jährlich im Sommer wird das Kirschenfestival in Lofthus veranstaltet, wo auch die norwegische Meisterschat im Kirschkern-Weitspucken abgehalten wird (Rekord: 14.24 Meter, S. Kleivkaas). Jährlich im Mai findet das Hardanger Musik Festival im Ullensvang Hotel (erbaut 1846) statt, zudem Künstler aus aller Welt in das kleine Dorf anreisen. Das Festival wird zu Ehren des Komponisten Edvard Grieg veranstaltet, der viele Sommer in Lofthus verbrachte, Sehenswürdigkeiten der Region sind die mittelalterlichen Kirchen von Lofthus (erbaut 1300) und Kinsarvik (erbaut 1160), verschiedene Wasserfälle, die Blütensaison im Mai sowie die Museen in Aga, Utne und Skredhaugen. Kategorie:Ort in Norwegen

Vaksdal

Vaksdal ist eine Kommune in der norwegischen Fylke Hordaland. Die Kommune liegt zwischen den Kommunen Bergen und Voss, östlich von Osterøy. Im Norden grenzt sie auch an die Kommune Modalen und über den Romarheimsfjord im Nordwesten liegt die Kommune Lindås. Das kommunale Zentrum liegt im Ort Dale. Die Natur der Kommune ist durch Charakteristika des norwegischen Westlandslandes gekennzeichnet, nämlich durch Fjorde und Fjellgebiete rund um Bergsdalen.

Wirtschaft und Verkehr

Die seinerzeit sehr moderne Mühle in im Ort Vaksdal (Vaksdal mølle) war wie auch das Industriegebiet in Dale ein industrielles Zentrum der Kommune. Heute ist Strickbekleidung der Firma "Dale" das bekannteste Produkt der Kommune. Durch die Kommune fährt die Bergen-Bahn. Die E 16 zwischen Bergen und Oslo geht durch die Kommune. Kategorie:Kommune in Norwegen

Øygarden

Øygarden ist eine Inselkommune in der norwegischen Fylke Hordaland. Sie liegt an der Nordsee und wird von Fjorden umgeben. Im Norden liegt die Kommune Fedje, im Osten Radøy, Meland und Askøy und im Süden die Kommune Fjell. Die Kommune Øygarden besteht aus ca. 450 Inseln, Holmen und Schären. Administratives Zentrum ist der Ort Tjeldstø.

Geschichte

Die Kommune entstand 1964 aus der alten Hjelme Kommune und Teilen von Herdla herad.

Weblinks


- [http://www.kystmuseet.com/ Küstenmuseum in Øygarden]
- [http://www.vestnytt.no/ Vestnytt, Lokalzeitung für Fjell, Sund und Øygarden] Kategorie:Kommune in Norwegen Kategorie:Insel (Norwegen)

Kategorie:Norwegen

Kategorie:Land in Europa Kategorie:Skandinavien ja:Category:ノルウェー ko:분류:노르웨이

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