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Hubrettungsfahrzeug

Hubrettungsfahrzeug

Hubrettungsfahrzeuge dienen der Rettung von Personen aus exponierten Lagen, dazu verfügen sie alle über eine Leiter oder Arbeitsbühne, die z.B. die oberen Stockwerke eines brennenden Hauses zugänglich machen, welche über die von Löschfahrzeugen mitgeführten tragbaren Leitern nicht erreicht werden können. Leiter Zur Brandbekämpfung sind viele Hubrettungsfahrzeuge mit Wenderohren und Wasserwerfern ausgestattet, die auch das Löschen aus großer Höhe ermöglichen. Sie werden aber auch zur Technischen Hilfeleistung herangezogen (z.B. Personen für den Rettungsdienst befördern, Bäume beseitigen etc.). Hubrettungsfahrzeuge haben eine Trupp- oder auch in seltenen Fällen eine Staffelbesatzung. Der Standardtyp ist heute die DLK 23-12, d. h. Drehleiter mit Korb und 23 m Nennrettungshöhe (alle Gebäude die diese Höhe überschreiten, gelten als Hochhäuser) bei 12 m Nennausladung (die maximale Rettungshöhe beträgt ca. 30 m). Die DLK verfügt über zwei Bedienstände; einen am Fuß der Leiter für den Maschinisten, und einen weiteren im Korb. Außerdem verfügt sie über Ausrüstung, die im Rahmen der Brandbekämpfung verwendet wird.
Siehe auch: Drehleiter, Teleskopmast Kategorie:Feuerwehrfahrzeug

Löschfahrzeug

:Feuerwehrfahrzeug

Wasserwerfer

Wasserwerfer (WaWe) sind Spezialfahrzeuge mit großen Wassertanks und Vorrichtungen zum Verspritzen des Wassers unter hohem Druck. Dem Wasser können zusätzlich CS-Gas oder andere chemische Reizstoffe beigemengt werden. Wasserwerfer werden u. a. von der Polizei verwendet. Sie werden bevorzugt bei Ausschreitungen eingesetzt, um größere Menschengruppen unter Kontrolle zu halten. Dies geschieht, um im Rahmen des unmittelbaren Zwangs Maßnahmen gewaltsam durchzusetzten. Der Wasserwerfer wird als Einsatzmittel zur Gefahrenabwehr angewendet. Einsatzgebiete:
- zum Räumen, insbesondere von Straßen, Plätzen und sonstigen Geländeteilen
- zur Sicherung polizeilicher Absperrungen
- zur Sicherung und zum Schutz von Gebäuden, Anlagen, Einrichtungen usw.
- bei der Brandbekämpfung zur Unterstützung der Feuerwehr (Die Feuerwehr verfügt jedoch auch selbst über Wasserwerfvorrichtungen)
- bei Katastrophen

Siehe auch:

Schlagstock, Reizgas, Tränengas, Gummigeschoss, Straßenkampf, Polizei Kategorie:Führungs- und Einsatzmittel

Technische Hilfeleistung

]]Die Technische Hilfeleistung (Abkürzung: TH oder auch THL) bezeichnet einen Aufgabenbereich von Hilfsorganisationen (wie Feuerwehr, THW usw). Darunter fallen all jene Einsätze, die sich nicht, oder nicht nur, auf das Verwenden von Löschmitteln bzw. die Leistung notfallmedizinischer Hilfe beschränken. Dieser Begriff gilt dementsprechend für Einsätze bei denen Aggregate, Maschinen oder technisches Wissen bereit gestellt werden müssen. Als technische Hilfeleistung zählt also schon das Bereitstellen von elektrischem Strom. In Österreich bezeichnet der Begriff Technische Hilfeleistung die privatrechtliche Hilfeleistung einer Feuerwehr (z.B. der Abtransport eines verunfallten Fahrzeugs, Baumschneiden). Bei Einsätzen gem. Gefahrenpolizei wird von einem Technischen Einsatz gesprochen. Der Einsatzschwerpunkt der Feuerwehren hat sich in den vergangenen Jahr(zehnt)en erheblich zu Gunsten technischer Hilfeleistungen geändert. Beispiele für diese Einsatzkategorie:
- Patientengerechte Rettung und medizinische Erstversorgung eingeklemmter Personen
- Bergung verunfallter Fahrzeuge
- Tierrettung und Schutz der Öffentlichkeit vor Gefahren durch Tiere
- Beseitigung und Vermeidung von Sturmschäden
- Hilfeleistung bei Überschwemmungen
- Hilfeleistungen im Katastrophenfall
- Türöffnungen, falls anderweitiger Zutritt nicht möglich ist
- Gefahrguteinsätze, u. a. Abdichten, Aufnehmen und Sichern gefährlicher Stoffe
- Strahlenschutz
- Beim Löscheinsatz das Be- und Entlüften, Ausleuchten und Sichern der Einsatzstelle
- Weitere Tätigkeiten, etwa im Rahmen der Amtshilfe für die Polizei u. dgl. In Deutschland ist die Feuerwehrdienstvorschrift FwDV 13 die Grundlage für den Einsatz zur Technischen Hilfeleistung. Auch hier rückt eine Gruppe aus, entweder mit einem Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 mit Zusatzbeladung "Technische Hilfe" oder ein Tanklöschfahrzeug mit Staffelbesatzung und ein Rüstwagen mit Truppbesatzung. An der Einsatzstelle ergibt sich aus den Besatzungen beider Fahrzeuge eine Gruppe. Deren Einsatz regelt dann die FwDV 13/1.
Je nach Situation können jedoch auch mehr als eine Gruppe zum Einsatz kommen. In der Regel werden dann bei der Feuerwehr ein Rüstzug oder beim THW ein Technischer Zug ausrücken.

Historische Entwicklung

THL nach Unfällen

Technischer Zug] Die technischen Hilfeleistungen waren in Deutschland keine originäre Aufgabe der Feuerwehren, wohl aber die des THW. Als durch die rasant steigende Zahl neu zugelassener Kraftfahrzeuge ab ca. den 1950er und 1960er Jahren und gleichzeitig noch unterentwickelte passive Sicherheit der Automobile die Zahlen von Verkehrsunfällen und beteiligten Unfallopfern enorm anstiegen, wurde fast überall im mitteleuropäischen Raum den Feuerwehren die Aufgabe der "Unfallrettung" übertragen. Die technische Rettung erfolgte zunächst vielerorts mit mechanischen Rettungsgerät, über Jahre hinweg auch mit Trennschleifgeräten. Erst die Verbreitung hydraulischer Rettungsgeräte (insbesondere Hydraulikschere, -spreizer und -stempel) ermöglichtere eine schonendere, präziser einsetzbare und lärmarme Rettungstechnik. Unter dem Stichwort Patientengerechte Rettung erfuhr die schonende und sorgsam korrdinierte Befreiung eingeklemmter Personen in diesem Zuge maßgebliche Beachtung bei den beteiligten Institutionen und aktiven Helfern. Die Bergung verunfallter Fahrzeuge erfolgt regional unterschiedlichen Regelungen entsprechend durch diverse Organisationen, teils auch unter Zuhilfenahme privater Bergungsunternehmen.

THL bei Sturmschäden

spreizer Die mangelnde schnelle, flächendeckende und multiple Verfügbarkeit von Kräften etwa der Gartenbauämter oder vergleichbarer Institutionen machte es notwendig, den Feuerwehren und anderen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben die notwendigen Hilfeleistungsmaßnahmen zu übertragen, die sich aus wetterbedingt umgestürzten oder zu fallen drohenden Bäumen ergeben. Hierzu werden u.a. die Sicherung der Einsatzstelle, die Beurteilung der Bedrohungssituation und die entsprechende Beseitigung bzw. Sicherung der Bäume gezählt. Um dieser Aufgabe gerecht werden zu können, hat die öffentliche Hand Feuerwehren und - in Deutschland - der Bund das THW mit entsprechend einsetzbarem Material ausgestattet. Dazu gehören u.a. Motorkettensägen der mittleren Leistungsklassen.

THL im Verteidigungsfall

Der Zivilschutz rückte mit Beginn der Bedrohungssituation des Kalten Krieges besonders in den Blickpunkt der öffentlichen Gefahrenprävention und -abwehr. In vielen europäischen Ländern wurden Institutionen geschaffen, die für die bestmögliche Vorsorge und Krisenintervention mit technischem Gerät ausgestattet wurden. Die zu erwartenden Zerstörungen gerade beim Einsatz moderner Waffen - insbesondere Atombomben - lassen entsprechende Vorsorge zwar seither stets als Kompromiss zwischen nötigem und finanziell bzw. logistisch machbarem Aufwand erscheinen, jedoch wird bis heute erhebliches Material und Personal für die entsprechenden Zwecke vorgehalten. Es erfolgt aufgrund der monetären Machbarkeitsfrage eine stärkere Ausrichtung an wahrscheinlicheren Katastrophenfällen, die nicht konfliktbedingt sind.

Siehe auch


- :Kategorie:Gerät zur Technischen Hilfeleistung
- Portal Hilfsorganisationen Kategorie:Einsatzereignis von Hilfsorganisationen Kategorie:THW Kategorie:Patientenrettung & Immobilisation

Rettungsdienst

Der zivile Rettungsdienst (kurz: RD, in der Schweiz Sanität, in Österreich die Rettung) hat die Aufgabe, rund um die Uhr bei medizinischen Notfällen aller Art - Verletzungen, Vergiftungen und Krankheiten - rasch und sachgerecht zu helfen und Leben zu retten. Dabei unterscheidet man zwischen:
- dem bodengebundenen RD mit den Aufgabenbereichen Notfallrettung und qualifiziertem Krankentransport
- der Luftrettung,
- dem Bergrettungsdienst
- und dem Wasserrettungsdienst, wobei die Spezialorganisationen der Berg- oder Wasserrettung den Patienten nach der Rettung zur weiteren Versorgung an den allgemeinen Rettungsdienst übergeben. Als internationales Erkennungszeichen für den Rettungsdienst hat sich der Star of Life etabliert.

Rettungsdienst in Europa

Als europaweit einheitliche Notrufnummer wurde die 112 für Hilfeersuchen aller Art vereinbart, die dann ggf. an die zuständige Stelle weitergeleitet werden. Darüber hinaus gibt es in Europa weiterhin zahlreiche verschiedene national und lokal gültige Notrufnummern. Europaweite Standards gibt es zum Beispiel für
- Bekleidung der im RD tätigen Einsatzkräfte (EN 471)
- Fahrzeuge zur Patientenbeförderung (DIN EN 1789)
- Krankenfahrtragen (DIN EN 1865) Einige Rettungsdienstorganisationen sind auch nach Europäischen Qualitätsmanagement-Normen zertifiziert (ISO 900x). Diese Organisationen garantieren damit, einen gewissen Standard einzuhalten, von der Materialbeschaffung bis zur Behandlung des Patienten. Es gibt keine EU- oder gar europaweiten Richtlinien für die Einhaltung bestimmter Hilfsfristen. Allenfalls gibt es die Empfehlung einer Hilfsfrist zwischen zehn und zwanzig Minuten, die die Mitgliedsstaaten eigenständig nach oben oder unten abwandeln dürfen.

Rettungsdienst in Deutschland

Hilfsfrist In Deutschland ist der Rettungsdienst nach dem Förderalismusprinzip des Grundgesetzes Ländersache und wird daher durch Ländergesetze geregelt. Zur Durchführung des Rettungsdienstes greifen die Länder dabei auf unterschiedliche subsidiäre Modelle zurück. Die Länder legen die Aufgaben wiederum per Gesetz auf die Landkreise oder kreisfreien Städte um. Die Kommunen kommen dieser Aufgabe nach indem sie eigene Rettungsdienstunternehmen betreiben, bzw., sofern vorhanden, den hauptberuflichen Kräften ihrer Feuerwehr überträgt oder an gemeinnützige Organisationen vergibt (das häufigste Modell in Deutschland) bzw. privatwirtschaftliche Unternehmen beauftragt.
Wahrgenommen wird der bodengebundene Rettungsdienst im Auftrag der Kommunen durch:
- kommunale Rettungsdienstunternehmen
- die Feuerwehr mit hauptberuflichen Kräften
- die Hilfsorganisationen
  - Deutsches Rotes Kreuz
  - Arbeiter-Samariter-Bund
  - Johanniter-Unfall-Hilfe
  - Malteser Hilfsdienst
- private Rettungsdienstunternehmen Die Luftrettung wird gemeinsam von den Betreibern der Rettungshubschrauber sowie Kliniken und Hilfsorganisationen betrieben. Die Bergrettung wird von der Bergwacht, die Wasserrettung von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), der Wasserwacht (DRK) und dem Arbeiter Samariter Bund (ASB) und die Seenotrettung auf Nord- und Ostsee der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) wahrgenommen. Die Einsatzkräfte werden durch die jeweils zuständige Rettungsleitstelle alarmiert und koordiniert. Die Finanzierung der Vorhaltung ist unterschiedlich geregelt, für den Patiententransport kommt in der Regel die Krankenversicherung des Patienten auf. Von der individualmedizinisch ausgerichteten Patientenversorgung des Rettungsdienstes sind die Strukturen beim Massenanfall von Verletzten abzugrenzen, die sich dadurch auszeichnen, daß primär nicht genügend Einsatzkräfte für die Bewältigung der Schadenslage vor Ort sind. Die medizinische Einsatzleitung bei einem solchen Ereignis obliegt dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (Orgl/OLRD) und dem Leitenden Notarzt (LNA). Der reguläre Rettungsdienst wird dabei durch Helferinnen und Helfer unterstützt, die in Schnelleinsatzgruppen (SEG) zusammengefasst sind und bei Bedarf alarmiert werden. In Deutschland bestehen auch Gemeinschaftsprojekte unter den Rettungsorganisationen. DLRG und Wasserwacht stellen Einsatztaucher, die mit dem Hubschrauber zu Unfallplätzen geflogen werden. Zudem gibt es Kooperationen zwischen der Feuerwehr, die das Material und das Fahrzeug (ein so genannter Gerätewagen Wasserrettung (GWW)) bereithält und der Wasserrettung, die das Personal stellt. Da viele Ortsgruppen der Hilfsorganisationen oder der freiwilligen Feuerwehren auf dem Land Einsatzfahrzeuge besitzen, werden diese zunehmend auch als Einrichtungen örtlicher Erster Hilfe (First Responder oder Helfer vor Ort) eingesetzt, wenn ein Notfall in deren unmittelbarer Nähe geschieht. In Großstädten werden manche Berufsfeuerwehren ebenfalls zu diesem Zweck eingesetzt, wenn der Standort eines Löschfahrzeuges näher als der des nächsten Rettungsfahrzeuges liegt. Ihre Aufgabe ist dann die Erstversorgung des Patienten auf notfallmedizinischem Niveau und die Überbrückung der Zeit bis zum Eintreffen eines regulären Rettungsmittels. Seit Beginn der 90er Jahre ist die psychosoziale Betreuung von Einsatzkräften nach extrem belastenden Einsätzen, z. B. Kindertodesfällen, und die Betreuung von betroffenen Personen nach einem Schadensereignis, z. B. Angehörige nach einer erfolglosen Wiederbelebung, die Aufgabe von Kriseninterventionsdiensten (KIT) und der Notfallseelsorge (NFS). Derzeit gibt es ca. 47.000 hauptberuflich Beschäftigte im deutschen Rettungsdienst.

Rettungsdienst in Österreich

Notfallseelsorge In Österreich ist das Rettungswesen wie die Feuerwehr Gemeindesache und ist in Landesgesetzen geregelt. Anders als bei der Feuerwehr ist, dass die Gemeinden bestehende Rettungsdienst-Organisationen mit der Durchführung des Rettungsdienstes beauftragen und sich nur finanziell beteiligen. Daher sind die Rettungsdienste meist für mehrere Gemeinden zuständig. Bundesweit ist der Rettungsdienst über die Notrufnummer 144 ereichbar. Neben angestellten Mitarbeitern werden Zivildiener und zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiter im Rettungs- und Krankentransport eingesetzt. Die wichtigsten Organisationen, die in Österreich den Rettungsdienst durchführen, sind das Rote Kreuz und der Samariterbund. Neben diesen beiden großen Organisationen, die österreichweit agieren, gibt es noch lokal verschieden stark vertretene Organisationen, wie den Malteser Hilfsdienst, die Johanniter-Unfall-Hilfe und andere. Auch kleinere Firmen wie das Grüne Kreuz können mit den Gemeinden Verträge haben, um den Rettungsdienst durchzuführen. In Wien, wo der Rettungsdienst von der Stadtgemeinde selbst durchgeführt wird, arbeiten die anderen Organisationen ebenfalls mit. Vor allem im ländlichen Raum werden von den Organisationen sowohl der Rettungsdienst als auch Krankentransporte durchgeführt. Vereinzelt wird dort auch das First Respondersystem in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und der Polizei angewandt. Bei speziellen Teilaufgaben, wie etwa beim Notarztdienst oder der Flugrettung, wird mit anderen Institutionen zusammengearbeitet. Die Notärzte werden meist von lokalen Krankenhäusern gestellt. In der Flugrettung wird mit dem ÖAMTC und privaten Firmen kooperiert, die die Helikopter mit dem notwendigen Flugpersonal bereitstellen. Der Österreichische Bergrettungsdienst und die Österreichische Wasserrettung sind eigenständige Organisationen, die fast ausschließlich von ehrenamtlichen Mitarbeitern getragen werden. Die Aufgaben der Wasserrettung werden teilweise aber auch von den lokalen Rettungsorganisationen übernommen. Im Gegensatz zu Deutschland gibt es in Österreich keine eigenständigen Katastrophenhilfe-Einheiten, sondern die entsprechenden Mittel werden durch die regulären Rettungsdienste vorgehalten. Der hohe Anteil an ehrenamtlichen Mitarbeitern im Rettungs- und Krankentransportdienst ermöglicht die Mobilisierung ausreichender Personalreserven.

Rettungsdienst in der Schweiz

Allgemeines

Österreichische Wasserrettung In der Schweiz ist das Rettungswesen Gemeindesache. Hinzu kommen kantonale Regelungen und Gesetze. Flächendeckend wird der Rettungsdienst über die Notrufnummer 144 aufgeboten. Die Rettungsdienste in der Schweiz können öffentlich-rechtlicher Natur sein oder aber auf privater Basis betrieben werden. Die Mehrzahl der Rettungsdienste ist einem Spital angeschlossen. Auch in Sachen Rettungswesen herrscht in der Schweiz der Liberalismus. So gibt es zwischen den einzelnen Rettungs-Organisationen grosse Unterschiede und verschiedene gesetzliche Grundlagen. In der Schweiz gibt es in etwa 160 Rettungsdienste.

Grossereignis & Katastrophen

Notrufnummer Auch hier ist dies weitgehend kantonal geregelt. Beispiel Kanton Zürich: Man hat den Kanton topografisch in eine nördliche und eine südliche Hälfte geteilt. Im Süden ist der Rettungsdienst der Stadt Zürich zuständig und im Norden der Rettungsdienst Flughafen Zürich. Der zuständige Rettungsdienst übernimmt die rettungsdienstliche Führung des Ereignisses und koordiniert die Einsätze der lokal ansässigen Rettungsdienste. Um diese Aufgabe zu erfüllen besitzen diese beiden verantwortlichen Rettungsdienste umfangreiches Einsatzmaterial (zB. LKW mit Katastrophenmaterial, Kommandofahrzeuge, Behandlungsstellen...etc) für diese Führungsaufgabe. Jeder Rettungsdienst im Kanton hat zusätzlich Material stationiert für grössere Ereignisse (zB. kleinere Anhänger).

Geschichtliche Entwicklung

Siehe auch entsprechender Abschnitt im Artikel Rettungswagen. Erste frühstrukturelle Ansätze sind schon in der Ära Napoleons zu suchen. Zunächst einmal mussten für die Verletztenversorgung zuständige Personen gefunden werden, die mit in die Schlacht zogen. Obwohl Ärzte als Berufsstand etabliert waren wurden die Heere nicht ärztlich begleitet. Dies war seinerzeit noch nicht üblich. Also musste man sich auf andere bzw. deren Fähigkeiten verlassen. Friseure und Barbiere bildeten den "Rettungsdienst". Sie waren praktisch die einzigen, die sich mit der Anatomie des Menschen beschäftigten. Während der Kämpfe blieben sie in sicherer Entfernung. Als es die ersten Verletzten gab, rannten sie mit Holzkarren auf das Schlachtfeld und transportierten die Verwundeten ab. Über die damaligen konkreten Möglichkeiten der Versorgung besteht geschichtswissenschaftlich keine Einigkeit, die hygienischen Bedingungen müssen jedoch katastrophal gewesen sein. Im Gegensatz zu manch gängiger Auffassung war die behördlich geförderte und im allgemeinen Bewusstsein der Öffentlichkeit heute selbstverständliche „Rettung von Menschen aus Lebensgefahr“ und in medizinischen Notlagen erst ein Phänomen des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts. Ende des 18. Jahrhunderts entstanden die ersten obrigkeitlichen Rettungsverordnungen in den einzelnen deutschen Ländern, in denen die Lebensrettung zur Pflicht jedes Bürgers erklärt sowie Belohnungen für erfolgreiche Wiederbelebungen von „Scheintoten“ ausgesetzt wurden und die auch zeitgenössische Anleitungen zur Hilfeleistung und Lebensrettung enthielten. Ende des 19. Jahrhunderts verfügten die meisten deutschen Großstädte über ein organisiertes Krankenbeförderungswesen. Mit der Durchführung waren private Unternehmen, zivile Samaritervereine, Sanitätskolonnen des Roten Kreuzes und/oder die Feuerwehr beauftragt. Die Motorisierung der Krankenbeförderung begann nach dem Ersten Weltkrieg. Im Frühjahr 1943 wurde durch einen nationalsozialistischen „Führer-Erlass“ der Versuch einer Vereinheitlichung des Krankentransportwesens in Deutschland gemacht, das nach dem Willen der NS-Staatsführung ausschließlich dem gleichgeschalteten Deutschen Roten Kreuz zugewiesen werden sollte. Der Ausgang des Zweiten Weltkrieges beendete diesen Versuch. Nach dem Ende des nationalsozialistischen Regimes und des Deutschen Reiches übertrugen die Besatzungsmächte die Durchführung der Krankenbeförderung und damit auch die Notfallrettung zunächst an die Kommunen (zum Beispiel in der britischen Besatzungszone) oder an das entnazifizierte und neugegründete DRK. In den fünfziger Jahren wurden dann vor allem außerhalb der Großstädte für die Sicherstellung der Krankenbeförderung und mangels anderer Regelung auch für die Gewährleistung der Unfallrettung wieder vermehrt Konzessionen an Privatunternehmer vergeben. Die zunehmende Dichte des Straßenverkehrs führte etwa ab Ende der fünfziger Jahre zu einem stetigen Anstieg der Unfallzahlen. Hinzu kamen ab Mitte der sechziger Jahre neue Erkenntnisse bzw. verbesserte Grundsätze in der Behandlung von Notfallpatienten und daraus abgeleitete Weiterentwicklungen in der Fahrzeug- und Gerätetechnik. Mit diesen neuen Anforderungen konnte das bestehende Rettungswesen in Deutschland nicht Schritt halten und es entwickelte sich seit den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts auch in der Wahrnehmung durch die Öffentlichkeit ein beklagenswerter „Rettungsnotstand“. Diese unzuträgliche Situation führte ab Mitte der sechziger Jahre zum verstärkten Engagement von Verwaltungsfachleuten, Medizinern und Hilfsorganisationen und schließlich zur behördlichen Reorganisation des Rettungswesens ab Anfang der siebziger Jahre.

Fahrzeuge im Rettungsdienst


- Der Krankentransportwagen (KTW) wird eingesetzt, wenn kein akuter Notfall vorliegt, beispielsweise dann, wenn jemand krankheitsbedingt in ein Krankenhaus eingeliefert werden muss.
- Der Rettungswagen (RTW) wird zu Notfällen geschickt, bei denen das Leben oder die Gesundheit des Patienten gefährdet sind. Er unterscheidet sich in seiner Mindestausstattung erheblich von einem Krankentransportwagen. In einigen Bundesländer ist für die Besetzung eines Rettungswagens mindestens ein Rettungsassistent vorgeschrieben. Dies ist aber von Land zu Land unterschiedlich (Niedersachsen z.B. fordert lediglich "2 geeignete Personen". Es ist somit Aufgabe der Kommunen, einen Standard festzulegen, an den sich die Beauftragten Rettungsdienstorganisationen halten müssen. Im Rendezvous-System wird der RTW am Notfallort durch den zusteigenden Notarzt zum NAW.
- Der Sanitätseinsatzwagen (SEW), oft auch als Notfallkrankenwagen (NKTW) oder Mehrzweckfahrzeug (MZF) bezeichnet, wird vor allem in Österreich eingesetzt. Ein SEW wird sowohl in der Notfallrettung als auch im Krankentransportwesen eingesetzt, wobei der verantwortliche Transportführer sowohl Rettungssanitäter als auch Notfallsanitäter (Ö) bzw. Rettungssassistent (D) sein kann. Die Ausstattung der Fahrzeuge ist in der Regel nicht so umfangreich wie jene eines RTW; auch das Platzangebot ist vielfach deutlich geringer. Bei Bedarf wird ein SEW gemeinsam mit einem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) zu einem Einsatzort gesendet, damit dort der Notarzt zusteigen und die Patientenbetreuung (falls notwendig) übernehmen kann.
- Das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) ist zumeist ein PKW, der den Notarzt unabhängig von den übrigen Fahrzeugen zum Einsatz befördert. Auch dieses Fahrzeug verfügt über eine umfassende medizinisch-technische Notfallausstattung. Üblicherweise besteht die Besatzung aus dem Notarzt (NA) und einem Fahrer, der zumindest die Qualifikation eines Rettungssanitäters, oft jedoch auch eine Qualifikation des Rettungsassistenten hat, in Österreich muss der Fahrer ausgebildeter Notfallsanitäter sein.
- Der Notarztwagen (NAW) entspricht einem RTW mit einem Notarzt an Bord. Ein NAW ist üblicherweise an einem Krankenhaus stationiert, damit der Arzt schnell zusteigen kann. Es kommt jedoch auch vor, dass der NAW zunächst von der Rettungswache zum Krankenhaus fährt, um den Arzt aufzunehmen. Manchmal ist der Arzt während seiner Dienstzeit an der Rettungswache stationiert, wie das andere NAW-Personal auch.
- Der Intensivtransportwagen (ITW) (auch Intensivmobil genannt) ist meist ein LKW oder Bus, der in eine rollende Intesivstation umgebaut wurde. Hiermit ist es möglich, intensivpflichtige Patienten von Klinik zu Klinik zu verlegen. Die Besatzung besteht aus drei oder mehr Personen, darunter mindestens ein Arzt.
- Der Rettungshubschrauber (RTH) ist ein Luftfahrzeug, das primär einen Notarzt unabhängig von den übrigen Einsatzfahrzeugen zum Einsatz befördert. Außerdem wird er bei bestimmten Krankheitsbildern bzw. Verletzungsmustern als Transportmittel benutzt. Besetzt ist er in der Regel mit einem Piloten, einem Arzt mit „Fachkundenachweis Rettungsdienst“ bzw. einem Facharzt für Notfallmedizin (Notarzt) und einem in Avionik und Flugnavigation geschulten Rettungsassistenten.
- Motorrettungsboote (MRB) dienen der Sicherung von Veranstaltungen, der Suche nach Personen sowie dem Transport von Patienten, Helfern und Material auf dem Wasser. Beim bodengebundenen Rettungsdienst unterscheidet man beim Zubringen des Notarztes zwischen dem Rendezvous- und dem Kompakt-System:
- Beim Rendezvous-System fahren Rettungswagen und NEF getrennt zum Notfallort.
- Ist der Rettungsdienst kompakt organisiert, fährt der Notarzt direkt im Notarztwagen zur Einsatzstelle (siehe oben: NAW). NAWFür spezielle Aufgaben verfügt der Rettungsdienst über Sonderfahrzeuge, z.B. Einsatzleitwagen (ELW) zur Einsatzführung bei Großschadensfällen, sowie Gerätewagen-Rettungsdienst (GW-Rett) mit einer umfangreichen Ausstattung zur Versorgung einer Vielzahl von Verletzten/Erkrankten bei einem Großschadensfall, einem sogenannten „Massenanfall von Verletzten“ (MANV). Siehe auch:
- Portal:Rettungsdienst
- Portal:Erste Hilfe
- Erste Hilfe - Notruf - Rettungskette - Notfallkoffer
- Hilfsorganisation
- Ersthelfer, Sanitätshelfer, Rettungshelfer, Rettungssanitäter, Notfallsanitäter
- Wasserwacht zusätzlich:
- Schnelleinsatzgruppe
- Rettungsleitstelle
- Einsatzvorschrift
- Krisenintervention im Rettungsdienst
- SbE

Weblinks


- [http://www.bundesaerztekammer.de/30/Richtlinien/Uebersicht.html Richtlinien, Leitlinien, Empfehlungen und Stellungnahmen der Bundesärztekammer]
- [http://www.samariter.org/data/saintartikel/navigationlinks/rettungsdienst/homede_17.htm Rettungsdienst in Europa]
- [http://www.rettungsdienst-online.com Rettungsdienst Online]
- news://de.etc.notfallrettung
- [http://www.katastrophenschutz-ev.de/ Katastrophenschutz e.V. - Verein zur Optimierung des Katastrophenschutzes und Rettungswesens] Kategorie:Hilfsorganisation Kategorie:Erste Hilfe Kategorie:Arbeitsschutz

Hochhaus

1933]] Im deutschsprachigen Raum bezeichnet der Begriff Hochhaus ursprünglich alle Gebäude, die eine bestimmte, in der jeweiligen Landesbauordnung festgelegte Gebäudehöhe überschreiten, auch wenn sie nicht die typische Gestalt (und die übergroße Höhe) eines Wolkenkratzers haben. Der Begriff ist deshalb nicht bedeutungsgleich mit dem Begriff Wolkenkratzer.

Definition

Die Nach der in den meisten Landesbauordnungen verwendeten Definition ist ein Gebäude ein Hochhaus, wenn der Fußboden mindestens eines Aufenthaltsraumes mehr als 22 Meter über der Geländeoberfläche liegt. Der Sinn dieser Definition liegt im Brandschutz. Die meisten Feuerwehrdrehleitern können Personen aus Räumen retten, deren Fußboden bis zu 23 Meter über dem Gelände liegt. Für Gebäude, die diese Höhe überschreiten - also genau die Hochhäuser - müssen besondere Brandschutzvorkehrungen getroffen werden, wie zum Beispiel besonders abgetrennte Fluchttreppenhäuser. Dem Begriff „Wolkenkratzer“ (englisch: "skyscraper") erheblich näher kommt der Begriff „Turmhaus“, der in den 1920er Jahren im deutschen Sprachraum gebräuchlich war.

Geschichte

Geburtsstunde des Hochhauses

Als sich in Chicago, in den USA, zwischen 1880 und 1890 die Einwohnerzahl auf über eine Million verdoppelte, vervielfachten sich auch die Grundstückspreise in der Innenstadt. Kostete 1 im Jahr 1880 noch 130 US-Dollar, versiebenfachte er sich bis zum Jahr 1890 fast bis auf 900 US-Dollar pro m². Um rentabel zu wirtschaften, begannen Grundstückseigner, ihre Grundfläche maximal zu nutzen – was bedeutete, höher zu bauen. Dank neuer Erfindungen wie elektrischer Aufzugsanlagen, feuerfesterer Baustoffe, aber vor allem durch die Entwicklung des Skelettbaus im Gebäudebau, wurde dies möglich. Das Home Insurance Building von 1885 (1931 abgerissen) war das erste Bauwerk, das die neuen technischen Errungenschaften vereinte und gilt mit seinen zehn Etagen als das erste Hochhaus der Welt. Das 1889 von Dankmar Adler und Louis Sullivan errichtete Auditorium Building wies zudem - neben seiner fast perfekten Akustik - als Neuheit eine Klimaanlage auf. Zwischen 1890 und 1894 wurde das Reliance Building erbaut, welches als Vorläufer der gläsernen Vorhangwandkonstruktion gilt, die später den „internationalen Stil“ bestimmen sollte. Es gilt als Meisterwerk der Ersten Chicagoer Schule.

Deutschland

Das erste solitäre Hochhaus Deutschlands ist das 1915 bis 1916 nach Plänen des Architekten Friedrich Pützer errichtete Turmhaus der Carl Zeiss AG in Jena. Es erreichte mit 11 Stockwerken eine Höhe von 43 Metern. Mit seinen rasterartig angeordneten Fenstern besitzt es eine an amerikanischen Vorbildern orientierte Fassade. Die ehemaligen Zeiss-Produktionsstätte wird heute, nach umfassender Sanierung, für Büros, Appartements und Arztpraxen genutzt. Das erste Bürohochhaus, wenn auch von deutlich geringerer Höhe ist das siebenstöckige Industriehaus in Düsseldorf am Wehrhahn, erbaut 1921 bis 1923 nach Plänen der Architekten Hans Tietmann und Karl Haake. Ein weiteres frühes Hochhaus ist das Wilhelm-Marx-Haus, das 1922 bis 1924 nach Plänen des Architekten Wilhelm Kreis ebenfalls in Düsseldorf errichtet wurde. Es hat eine Höhe von 57 Metern bei 13 Stockwerken. Das 1925 von Jacob Koerfer in Köln errichtete Hansahochhaus war mit seiner Höhe von 65 Metern bei 17 Stockwerken zum Zeitpunkt der Fertigstellung das höchste Haus Europas. Der Tagblatt-Turm von 1928 in Stuttgart mit seinen 16 Etagen bei 61 Metern Höhe gilt als das erste in Sichtbeton ausgeführte Hochhaus Deutschlands, entworfen vom Architekten Ernst Otto Oßwald. Das 1928 fertiggestellte Anzeigerhochhaus in Hannover des Architekten Fritz Höger hat eine Höhe von 50 Meter bei 12 Stockwerken. Ein weiteres frühes Hochhaus ist das in Eisenbeton und als Stahl-Skelettbau errichtete Hochhaus in Dresden, das 1929 nach Plänen des Architekten Herrmann Paulick fertiggestellt wurde. Wiederum für die Firma Carl Zeiss entstand in den Jahren 1935 bis 1936 das Ernst-Abbe-Hochhaus in Jena. Heute ist das Gebäude nach umfassender Sanierung Sitz der Jenoptik-Konzernverwaltung]. Es handelt sich um ein Hochhaus mit 16 Stockwerken und einer Höhe von 66,29 Meter. Das Ernst-Abbe-Hochhaus wurde von der Dyckerhoff & Widmann AG unter der Leitung von Johann Braun nach Plänen der Architekten Hans Hertlein und Georg Steinmetz errichtet. Nach der Form wird zwischen Punkthochhäusern mit eher quadratischer Grundfläche und Scheibenhochhäusern mit längsrechteckiger Grundfläche unterschieden.

Siehe auch

Liste der höchsten Gebäude der Welt · Hochhäuser in Zürich Kategorie:Bauform Kategorie:Stadtbaugeschichte !Hochhaus

Maschinist

Feuerwehrgruppe#Maschinist

Brandbekämpfung

Die Brandbekämpfung ist das Löschen von Schadenfeuern. Es ist die älteste und bekannteste Aufgabe der Feuerwehren. Feuerwehr Das am häufigsten eingesetzte Löschmittel ist das Wasser, das früher in Eimern getragen und später mit Feuerspritzen gepumpt wurde. Heutzutage werden motorgetriebene Feuerlöschpumpen eingesetzt.

Löschverfahren und Löschwirkungen

Löschverfahren

Alle Methoden der Brandbekämpfung beruhen darauf, der Verbrennung eine oder mehrere ihrer Grundvoraussetzungen zu entziehen. (siehe Verbrennungsdreieck).

Entfernen des brennbaren Stoffes

Der brennbare Stoff kann normalerweise nicht so einfach aus einem Feuer entfernt werden, jedoch kann manchmal der Nachschub an Brennstoff unterbunden werden. Dies kann beispielsweise das Abschiebern einer Gas- oder Ölleitung sein. Dieses Verfahren wird oft bei Waldbränden verwendet, indem breite Gräben und Schneisen angelegt werden.

Abkühlung

Der Entzug von Wärme wird durch Kühlung erreicht, indem das Löschmittel durch Erwärmen oder Verdampfen dem Feuer Wärme entzieht. Hierzu eignet sich Wasser sehr gut, da es fast überall in großen Mengen vorhanden ist, und ein hohes Wärmebindungsvermögen besitzt.

Ersticken

Das Ersticken erfolgt durch Entzug von Sauerstoff, indem man den Sauerstoff vom brennbaren Stoff fernhält oder ihn verdrängt. Dies kann durch einfaches Abdecken mit einer Decke, oder Überziehen mit einer luftundurchlässigen Schicht (beispielsweise Schaum) erfolgen. Gase wie Argon, Stickstoff oder Kohlendioxid sowie Gasgemische wie Inergen oder Argonite verdrängen den Sauerstoff. Bei der aktiven Brandvermeidung wird dem zu schützenden Bereich vorbeugend durch Stickstoffzufuhr der für die Verbrennung notwendige Sauerstoff entzogen - ein Brand kann nicht entstehen.

Antikatalytische Wirkung

Die antikatalytische Wirkung (auch Inhibition genannt) beruht u. a. darauf, dass die für die Verbrennung mit Flamme notwendigen Radikale durch Rekombination unwirksam gemacht werden. Siehe auch Inhibition.

Beispiel: Löschmittel Wasser

Für viele Brände ist Wasser als Löschmittel optimal. Es kostet wenig und läßt sich leicht transportieren, zudem hat es gegenüber anderen Löschmitteln den großen Vorteil, für Menschen ungefährlich zu sein. Die hohe Verdampfungswärme von 2.5 MJ/kg kühlt das Feuer und der Wasserdampf behindert den Sauerstoffzutritt. Aber es gibt Ausnahmen:
- Metallbrände (Magnesium, Aluminium): die hohen Brandtemperaturen zersetzen das Wasser, es bildet sich explosionsfähiges Knallgas.
- Metallbrände (Alkalimetalle): Alkalimetalle reagieren unmittelbar mit Wasser unter der Bildung von brennbarem Wasserstoff.
- Schornsteinbrände: Aus einem Liter Wasser entsteht die 1700-fache Menge an Wasserdampf, der den Schornstein sprengen kann.
- Heiße Brände in engen Räumen: Hier besteht Verbrühungsgefahr durch die entstehenden großen Mengen Wasserdampf
- Heiße Fette und Öle mit Temperaturen > 100° C: Nach dem Einsinken in die Flüssigkeit verdampft das Wasser schlagartig (Siedeverzug) und verspritzt das Öl, der Ölnebel kann explosionsartig verbrennen.
- Brände in elektrischen Anlagen: Die elektrische Leitfähigkeit von Wasser birgt die Gefahr, mit Hochspannung in Kontakt zu kommen und einen elektrischen Schlag zu erleiden, oder durch einen Kurzschluss weitere Brände auszulösen.

Hauptlöschwirkung und Nebenlöschwirkungen

Die unterschiedlichen Löschmittel haben meist nicht nur eine, sondern auch mehrere Wirkungen beim Löschen. Die Hauptlöschwirkung ist die, welche den größten Einfluss auf die Verbrennung hat. Bei Wasser ist es die abkühlende Wirkung, bei Schaum hingegen das Ersticken. Nebenlöschwirkungen wirken zusätzlich zur Hauptlöschwirkung. So deckt das Wasser den brennbaren Stoff mit einem dünnen Film ab, wirkt also leicht erstickend. Der Schaum enthält Wasser, welches somit auch abkühlend wirkt.

Vorgehensweise

Um einen schnellen und sicheren Erfolg beim Löschen zu erzielen, soll die Brandbekämpfung möglichst stark und gleichzeitig erfolgen. Beim Einsatz von Feuerlöschern sollten diese daher gleichzeitig und nicht nacheinander eingesetzt werden. Der zuständige Einsatzleiter der Feuerwehr trifft die Entscheidung ob ein Innenangriff oder Außenangriff durchgeführt werden kann/ soll. Beispiel: Eine Strohmiete brennt im vollem Umfang. Es werden keine Personen vermisst/ vermutet. Es muß daher keine Menschenrettung in Kombination mit einem Innenangriff durchgeführt werden. Das Feuer wird durch einen Außenangriff bekämpft. Primär muß versucht werden, dass Feuer auf die Strohmiete zu begrenzen und ein Übergreifen auf nebenstehende Gebäude zu unterbinden. Ein Innenangriff würde an der bereits zerstörtes Strohmiete nichts mehr ändern und wäre ein unnötiges Risiko für Einsatzkräfte. Siehe auch: Die Gruppe im Löscheinsatz Speziell bei Zimmerbränden oder Wohnhausbränden unterscheidet man zwei Vorgehensweisen:

Außenangriff

Beim Außenangriff erfolgt die Brandbekämpfung von außerhalb des Gebäudes, es wird also das Löschmittel durch Gebäudeöffnungen, wie Fenster, gespritzt. Dies ist für die Feuerwehrleute die sicherere Methode, beispielsweise wenn die Standsicherheit des Gebäudes eine große Gefahr für die Einsatzkräfte darstellt. Das Risiko eines Wasserschadens ist größer, da man bei starker Rauchentwicklung oft nicht erkennen kann, ob man überhaupt mit dem Wasserstrahl die Brandstelle von außen trifft. Der Außenangriff sollte nach Möglichkeit die Ausnahme bleiben. Aber gerade kleinere Feuerwehren mit wenig Personal bzw. Ausrüstung, können keinen personal- und geräteintensiven Innenangriff durchführen. Der Grund dafür liegt beispielsweise in der Regelung, dass für jeden Angriffstrupp ein Rettungstrupp bereitstehen muss, sofern keine Menschenrettungsmaßnahmen durchgeführt werden.
Unter "Fassadenwäsche" versteht man bei der Feuerwehr das unprofessionelle Vorgehen bei der Brandbekämpfung im Außenangriff.

Innenangriff

Beim Innenangriff gehen Feuerwehrangehörige mit Atemschutzgeräten, üblicherweise mit Pressluftatmern, in das Gebäude vor, um gezielt den Brandherd zu finden und abzulöschen. Hier ist das Risiko für die Feuerwehrleute daher größer, jedoch kann das Löschmittel viel gezielter eingesetzt werden.

Sonderformen

Bei Wald- und Buschbränden, wo man nicht leicht die Brandherde erreicht, werden vermehrt auch Flugzeuge oder Hubschrauber zum Löschen und Wassertransport eingesetzt. An und für sich fällt zwar auch das Löschen von brennenden Ölquellen – wie beispielsweise nach dem Zweiten Golfkrieg – oder auch Ölförderplattformen auf See eigentlich in den Zuständigkeitsbereich der Feuerwehr, allerdings wird diese Aufgabe von spezialisierten Firmen übernommen (siehe Paul Neal Adair).

Siehe auch


- Die Gruppe im Löscheinsatz
- Löschwasserversorgung
- Portal:Feuerwehr
- Themenliste Feuerwehr
- Maritime Brandbekämpfung
- Ifex Kategorie:Brandschutz Kategorie:Feuerwehreinsatzart ja:消防

Teleskopmast (Feuerwehr)

Der Teleskopmast (TM) ist ein Hubrettungsfahrzeug der Feuerwehr. Er ähnelt einer herkömmlichen Arbeitsbühne, erreicht jedoch größere Höhen. Verfügt er zusätzlich über eine Leiter, über die der Korb vom Boden aus erreicht werden kann, spricht man von einer Teleskopleiter (TLK). Teleskopmasten sind moderne Hubrettungsfahrzeuge, welche das Retten auch aus besonders exponierten Lagen ermöglichen. Dabei wird auch für die Feuerwehrleute größtmögliche Sicherheit gewährt. Der Gelenkteleskopmast (GM) ermöglicht es sogar, dank mehrerer Gelenke, Fenster auf der gegenüberliegenden Seite eines Hauses zu erreichen. Siehe auch: Drehleiter, Hubrettungsfahrzeug, Hubarbeitsbühne Kategorie:Feuerwehrfahrzeug

Kategorie:Feuerwehrfahrzeug

Kategorie:Feuerwehr Kategorie:Einsatzfahrzeug

23 February

February 23 is the 54th day of the year in the Gregorian Calendar. There are 311 days remaining, 312 in leap years.

Events


- 1455 - Traditional date for the publication of the Gutenberg Bible, the first Western book printed from movable type.
- 1574 - The 5th holy war against the Huguenots begins in France.
- 1660 - Charles XI becomes King of Sweden.
- 1732 - First performance of George Frideric Handel's Orlando, in London.
- 1778 - American Revolution: Baron von Steuben arrives at Valley Forge, Pennsylvania to help to train the Continental Army.
- 1820 - Cato Street Conspiracy: A plot to murder all the British cabinet ministers is exposed.
- 1836 - The Siege of the Alamo begins in San Antonio, Texas.
- 1847 - Mexican-American War: Battle of Buena Vista - In Mexico, American troops defeat Mexican general Antonio López de Santa Anna.
- 1861 - President-elect Abraham Lincoln arrives secretly in Washington, DC after an assassination attempt in Baltimore, Maryland.
- 1870 - Military control of Mississippi ends and it is readmitted to the Union.
- 1874 - Walter Winfield patents a game called "sphairistike", now more commonly called lawn tennis.
- 1883 - Alabama becomes the first U.S. state to enact an antitrust law.
- 1887 - The French Riviera is hit by a large earthquake, killing around 2,000.
- 1893 - Rudolf Diesel receives a patent for the diesel engine.
- 1898 - Émile Zola is imprisoned in France after writing "J'accuse", a letter accusing the French government of anti-Semitism and wrongfully placing Captain Alfred Dreyfus in jail.
- 1900 - In South Africa the Boers and British troops fight in the Battle of Hart's Hill.
- 1903 - Cuba leases Guantanamo Bay to the United States "in perpetuity".
- 1904 - For $10 million the United States gains control of the Panama Canal Zone.
- 1905 - Chicago, Illinois attorney Paul Harris and three other businessmen meet for lunch to form the Rotary Club, the world's first service club.
- 1909 - The Silver Dart makes the first powered flight in Canada and the British Empire.
- 1919 - Benito Mussolini forms the Fascist Party in Italy.
- 1927 - The Federal Radio Commission (later renamed the Federal Communications Commission) begins to regulate the use of radio frequencies.
- 1934 - Léopold III becomes King of Belgium.
- 1940 - World War II: Soviet Union troops conquer Lasi Island.
- 1940 - The animated movie Pinocchio is released.
- 1945 - World War II: During the Battle of Iwo Jima, a group of United States Marines reach the top of Mount Surabachi on the island and are photographed raising the American flag. The photo would later win a Pulitzer Prize.
- 1945 - World War II: The capital of the Philippines, Manila, is liberated by American forces.
- 1945 - World War II: Capitulation of German garrison in Poznan, city is liberated by Soviet and Polish forces.
- 1945 - World War II: The German town of Pforzheim is completely destroyed by a raid of 379 British bombers.
- 1947 - International Organization for Standardization(ISO) is founded.
- 1954 - The first mass vaccination of children against polio begins in Pittsburgh, Pennsylvania.
- 1955 - First meeting of the Southeast Asia Treaty Organization (SEATO).
- 1955 - Edgar Faure becomes Prime Minister of France
- 1956 - Nikita Khrushchev attacks the veneration of Joseph Stalin as a "cult of personality".
- 1957 - The founding congress of the Senegalese Popular Bloc is opened in Dakar.
- 1958 - Cuban rebels kidnap 5-time world driving champion Juan Manuel Fangio.
- 1966 - A military coup in Syria replaces the previous government.
- 1974 - The Symbionese Liberation Army demands $4 million more to release kidnap victim Patty Hearst.
- 1975 - In response to the energy crisis, daylight saving time commences nearly two months early in the United States.
- 1980 - Ayatollah Ruhollah Khomeini states that Iran's parliament would decide the fate of the American embassy hostages.
- 1981 - 23-F, Antonio Tejero attempts a coup d'état by capturing the Spanish Congress of Deputies.
- 1983 - The Spanish Socialist government of Felipe González and Miguel Boyer nationalizes Rumasa, a holding of José María Ruiz Mateos.
- 1983 - The Environmental Protection Agency announces its intent to buy out and evacuate the dioxin-contaminated community of Times Beach, Missouri.
- 1987 - A supernova is seen in the Large Magellanic Cloud (see Supernova 1987a).
- 1991 - Gulf War: Ground troops cross the Saudi Arabia border and enter Iraq, thus starting the ground-phase of the war.
- 1991 - In Thailand, General Sunthorn Kongsompong leads a bloodless coup d'état, deposing Prime Minister Chatichai Choonhavan.
- 1992 - The Socialist Labour Party is founded in Georgia.
- 1993 - Gary Coleman wins a $1,280,000 lawsuit against his parents.
- 1995 - The Dow Jones Industrial Average gains 30.28 to close at 4,003.33, closing above 4,000 for the first time.
- 1997 - A large fire occurs in the Russian Space station, Mir.
- 1998 - Tornadoes in central Florida destroy or damage 2,600 structures and kill 42.
- 1998 - Osama bin Laden publishes a fatwa declaring jihad against all Jews and Crusaders.
- 1998 - Netscape Communications Corporation announces the foundation of mozilla.org, to co-ordinate the development of the open source Mozilla web browser.
- 1999 - Kurdish rebel leader Abdullah Öcalan is charged with treason in Ankara, Turkey.
- 1999 - White supremacist John William King is found guilty of kidnapping and killing African American James Byrd Jr by dragging him behind a truck for two miles.
- 1999 - An avalanche destroys the Austrian village of Galtür, killing 31.
- 2005 - Slovakia Summit 2005 begins, marking the first occasion when a sitting American President visits Slovakia; Bush and Putin are in attendance.

Births


- 1417 - Pope Paul II (d. 1471)
- 1633 - Samuel Pepys, English diarist (d. 1703)
- 1646 - Tokugawa Tsunayoshi, Japanese shogun (d. 1709)
- 1648 - Arabella Churchill, English mistress of James II of England (d. 1730)
- 1680 - Jean-Baptiste Le Moyne de Bienville, French colonizer and Governor of Louisiana (d. 1767)
- 1685 - Georg Friederich Händel, German composer (d. 1759)
- 1688 - Queen Ulrika Eleonora of Sweden (d. 1741)
- 1723 - Richard Price, Welsh philosopher (d. 1791)
- 1743 - Mayer Amschel Rothschild, German-born banker (d. 1812)
- 1840 - Carl Menger, Austrian economist (d. 1921)
- 1868 - W.E.B. DuBois, American civil rights leader (d. 1963)
- 1873 - Liang Qichao, Chinese scholar (d. 1929)
- 1878 - Kazimir Malevich, Ukrainian painter and art theorist (d. 1935)
- 1883 - Victor Fleming, American director (d. 1949)
- 1883 - Karl Jaspers, German philosopher (d. 1969)
- 1889 - Musidora, French actress and director (d. 1957)
- 1899 - Erich Kästner, German writer (d. 1974)
- 1904 - William L. Shirer, American historian (d. 1993)
- 1904 - Leopold Trepper, Soviet spy (d. 1982)
- 1908 - William McMahon, twentieth Prime Minister of Australia (d. 1988)
- 1914 - Theofiel Middelkamp, Dutch cyclist (d. 2005)
- 1915 - Jon Hall, American actor (d. 1979)
- 1915 - Paul Tibbets, American pilot
- 1918 - Richard G. Butler, American fascist (d. 2004)
- 1924 - Allan McLeod Cormack, South-African born physicist, recipient of the Nobel Prize in Physiology or Medicine (d. 1998)
- 1928 - Vasili Lazarev, cosmonaut (d. 1990)
- 1932 - Majel Barrett, American actress
- 1937 - Tom Osborne, American football coach and politician
- 1939 - Peter Fonda, American actor
- 1943 - Fred Biletnikoff, American football player and coach
- 1944 - Johnny Winter, American musician
- 1945 - Allan Boesak, South African activist
- 1951 - Ed Jones, American football player
- 1951 - Patricia Richardson, American actress
- 1952 - Brad Whitford, American musician (Aerosmith)
- 1954 - Viktor Yushchenko, President of Ukraine
- 1958 - Tony Barrell, English writer and journalist
- 1958 - David Sylvian, English musician
- 1959 - Richard Dodds, British field hockey player
- 1965 - Michael Dell, American computer manufacturer
- 1973 - Bryan Manchi, English songwriter
- 1973 - André Tanneberger, German DJ
- 1974 - Jaime Villarreal, Mexican musician
- 1978 - Dan Snyder, Canadian hockey player (d. 2003)
- 1981 - Gareth Barry, English footballer
- 1994 - Dakota Fanning, American actress

Deaths


- 1100 - Emperor Zhezong of China (b. 1077)
- 1270 - Saint Isabel of France, daughter of Louis VIII of France (b. 1225)
- 1447 - Pope Eugenius IV (b. 1383)
- 1447 - Humphrey, Duke of Gloucester (b. 1390)
- 1464 - Zhengtong, Emperor of China (b. 1427)
- 1526 - Diego Colón, Spanish Viceroy of the Indies
- 1554 - Henry Grey, 1st Duke of Suffolk, English poltician (executed)
- 1572 - Pierre Certon, French composer
- 1603 - Andrea Cesalpino, Italian philosopher, physician, and botanist (b. 1519)
- 1669 - Leo Aitzema, Dutch historian and statesman (b. 1600)
- 1704 - Georg Muffat, French composer (b. 1653)
- 1730 - Pope Benedict XIII (b. 1649)
- 1766 - Stanislaw Leszczynski, King of Poland (b. 1677)
- 1781 - George Taylor, American signer of the Declaration of Independence
- 1792 - Joshua Reynolds, English painter (b. 1723)
- 1800 - Joseph Warton, English literary critic (b. 1722)
- 1821 - John Keats, English poet (b. 1795)
- 1848 - John Quincy Adams, 6th President of the United States (b. 1767)
- 1855 - Carl Friedrich Gauss, German mathematician, astronomer, and physicist (b. 1777)
- 1897 - Woldemar Bargiel, German composer (b. 1828)
- 1908 - Johannes Friedrich August von Esmarch, German surgeon (b. 1823)
- 1923 - Théophile Delcassé, French statesman (b. 1852)
- 1930 - Horst Wessel, Nazi ideologue and composer (b. 1907)
- 1934 - Edward Elgar, English composer (b. 1857)
- 1948 - John Robert Gregg, Irish-born publisher and inventor (b. 1866)
- 1965 - Stan Laurel, American actor and comedian (b. 1890)
- 1969 - King Saud of Saudi Arabia (b. 1902)
- 1973 - Dickinson W. Richards, American physician, recipient of the Nobel Prize in Physiology or Medicine (b. 1895)
- 1974 - Harry Ruby, American composer and writer (b. 1895)
- 1979 - W.A.C. Bennett, Canadian politician (b. 1900)
- 1990 - José Napoleón Duarte, President of El Salvador (b. 1925)
- 1995 - Melvin Franklin, American singer (The Temptations) (b. 1942)
- 1995 - James Herriot, English writer (b. 1916)
- 1997 - Tony Williams, American jazz drummer (b. 1945)
- 2000 - Ofra Haza, Israeli singer (b. 1957)
- 2003 - Robert K. Merton, American sociologist (b. 1910)
- 2004 - Vijay Anand, Indian film director (b. 1934)
- 2004 - Carl Anderson, American actor (b. 1945)
- 2004 - Sikander Bakht, Governor of Kerala (b. 1918)
- 2004 - Don Cornell, American singer (b. 1919)
- 2004 - Carl Liscombe, Canadian hockey player (b. 1915)

Holidays and observances


- Roman Empire - Terminalia held in honor of Terminus
- Catholicism - Feast day of St Polycarp.
- Guyana - National Day
- Russia - Day of Motherland's Defender (formerly Red Army Day or Day of Soviet Army and Navy)
- Brunei - National Day

External links


- [http://news.bbc.co.uk/onthisday/hi/dates/stories/february/23 BBC: On This Day]
- [http://www.nytimes.com/learning/general/onthisday/20050223.html The New York Times: On This Day] ---- February 22 - February 24 - January 23 - March 23 -- listing of all days ko:2월 23일 ms:23 Februari ja:2月23日 simple:February 23 th:23 กุมภาพันธ์

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