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Humphrey Bogart

Humphrey Bogart

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Humphrey DeForest Bogart (
- 25. Dezember 1899 in New York, † 14. Januar 1957 in Hollywood) war ein US-amerikanischer Filmschauspieler.

Erste Erfolge

Seine Karriere begann in den 1930er Jahren mit der Darstellung von Gangsterbossen, Boxern und Bösewichten. 1941 bekommt er von John Huston die Chance, einen neuen Filmtypus aus der Wiege zu heben: Mit seiner Darstellung des Sam Spade in Die Spur des Falken prägt er den Typ des unbeirrbaren Einzelgängers. Der film noir ist geboren. 1942 bekommt Bogarts Figur den Eintritt in den Filmklassiker-Himmel. Er spielt in Casablanca den zynischen Nachtklubbesitzer Rick und verleiht diesem Charakter nicht nur Leben, sondern auch einen romantischen Ausdruck, welcher Cineasten auch heute noch verzaubert. Während der Dreharbeiten zu Haben und Nichthaben 1945 trifft Bogart auf Lauren Bacall, die Frau, die er im selben Jahr heiraten und mit welcher er bis zum Ende seines Lebens zusammenbleiben wird. 1946 folgt Tote schlafen fest und 1947 Das unbekannte Gesicht; beide Filme werden zum Erfolg, wohl hauptsächlich deshalb, weil die Kinobesucher die erotische Spannung zwischen Bogart und Bacall auf der Leinwand hautnah miterleben wollten. 1947 spielt Bogart in Hustons Der Schatz der Sierra Madre einen der drei erfolglosen Goldsucher.

Etabliert und verehrt in den 1950ern

1951 spielt er seine wohl schönste Rolle: Als Charlie Alnutt in African Queen spielt er den nicht mehr jungen Kapitän einer Flussbarkasse, der sich nicht nur mit Blutegeln und kaiserlichen deutschen Truppen, sondern auch noch mit Katharine Hepburn herumschlagen muss. Diese Rolle bringt ihm den Oscar als bester Hauptdarsteller ein. 1954 hätte er beinahe nochmals einen Oscar mit nach Hause nehmen können: mit seiner brillanten Darstellung in Edward Dmytryks nervenzerreibender Studie Die Caine war ihr Schicksal begeistert er die Kritiker. Im selben Jahr folgen Die barfüßige Gräfin an der Seite von Filmgöttin Ava Gardner und Sabrina. Diese Verfilmung ist wohl auch schuld, dass Humphrey Bogart und Billy Wilder nie mehr danach einen Film zusammen gedreht haben; Bogart sagt für die Rolle zu, da man ihm verspricht, Lauren Bacall, seine Ehefrau, ebenfalls zu engagieren. Bogart findet sich wieder an der Seite von Filmnymphe Audrey Hepburn und William Holden und ist verständlicherweise verstimmt. In Wir sind keine Engel spielt er schließlich einen flüchtigen Gefangenen neben Peter Ustinov. Schon in An einem Tag wie jeder andere ist Bogart von seiner Krebserkrankung gezeichnet. Sein letzter Leinwandauftritt Schmutziger Lorbeer 1956 gibt ihm nochmals die Möglichkeit, sein ganzes schauspielerisches Können zu zeigen. Sein Sportjournalist, der die unsauberen Machenschaften des Box-Syndikats durchschaut und gegen die Schieber vorgeht, ist ein würdiger, wenn auch nachdenklich machender Abschluss für seine Filmkarriere. Obwohl Bogart an Speiseröhrenkrebs litt, lehnte er es bis 1956 ab einen Arzt aufzusuchen. Das letzte Mal als Katharine Hepburn, Humphrey Bogart mit Spencer Tracy sah beschrieb sie so: "Spencer tippte ihn auf die Schulter und sagte: 'Gute Nacht, Bogie.'. Sehr langsam drehte Bogart seine Augen zu Spencer und mit einem süssen Lächeln umfaßte er Spencers Hand und sagte: 'Auf Wiedersehen, Spence.'. Spencers Herz stand still - er hatte verstanden." Kurz nachdem Humphrey Bogart seinen 57. Geburtstag erlebt hatte, fiel er in ein Koma und starb am 14. Januar 1957. Bei seinem Tod wog er nur noch 36 kg. Seine letzten Worte waren angeblich: "Ich hätte nie von Scotch auf Martini umsteigen sollen".

Trivia

In englischsprachigen, z.T. auch anderssprachigen Kreisen von Cannabis-Konsumenten ("Kiffern") hat sich seit Hippiezeiten der Ausdruck "to bogart" (a Joint) eingebürgert. Damit ist das (von anderen Kiffern zumeist verurteilte) Verhalten gemeint, einen Joint zu lange für sich selbst zu behalten und nicht weiterzugeben. Angeblich soll der Ausdruck auf Humphrey Bogarts charakteristische, oft wie festgewachsen wirkende Zigarette im Mundwinkel zurückgehen. Der Ausdruck taucht z.B. im Soundtrack des Films "Easy Rider" auf (Fraternity of Man: "Don't bogart that joint").

Filme (Auswahl)


- Der versteinerte Wald 1936
- Kid Galahad 1937 - Regie: Michael Curtiz (mit Edward G. Robinson und Bette Davis)
- Die Spur des Falken 1941 - Regie: John Huston (mit Mary Astor und Peter Lorre)
- Casablanca 1942 - Regie: Michael Curtiz (mit Ingrid Bergman, Paul Henreid, Conrad Veidt, Peter Lorre und Curt Bois)
- Haben und Nichthaben 1945 - Regie: Howard Hawks (mit Walter Brennan und Lauren Bacall)
- Die zwei Mrs. Carolls 1945 - Regie: Peter Godfre (mit Humphrey Bogart, Barbara Stanwyck und Alexis Smith)
- Tote schlafen fest 1946 - Regie: Howard Hawks (mit Lauren Bacall)
- Das unbekannte Gesicht 1947
- Der Schatz der Sierra Madre 1947 - Regie: John Huston (mit Walter Huston)
- Dark Passage 1947 - Regie: Delmer Daves (mit Lauren Bacall)
- Gangster in Key Largo 1948 - Regie: John Huston (mit Edward G. Robinson, Lauren Bacall und Lionel Barrymore)
- Ein einsamer Ort 1950
- African Queen 1951 - Regie: John Huston (mit Katharine Hepburn)
- Die Caine war ihr Schicksal 1954 - Regie: Edward Dmytryk (mit José Ferrer, Van Johnson und Fred MacMurray)
- Die barfüßige Gräfin 1954 - Regie: Joseph L. Mankiewicz (mit Ava Gardner)
- Sabrina 1954 - Regie: Billy Wilder (mit Audrey Hepburn und William Holden)
- An einem Tag wie jeder andere 1955 - Regie: William Wyler (mit Frederic March)
- Wir sind keine Engel 1955 - Regie: Michael Curtiz (mit Aldo Ray und Peter Ustinov)
- Schmutziger Lorbeer 1956 - Regie: Mark Robson (mit Rod Steiger und Jan Sterling)

Auszeichnungen


- 1944 - Nominierung für den Oscar als bester Hauptdarsteller in Casablanca
- 1952 - Gewinn des Oscars als bester Hauptdarsteller in African Queen
- 1955 - Nominierung für den Oscar als bester Hauptdarsteller in Die Caine war ihr Schicksal

Literatur


- Jeffrey Meyers: Humphrey Bogart. Ein Leben in Hollywood (OT: Bogart. A Life in Hollywood). Henschel, Berlin 1998, ISBN 3-89487-306-X
- Clifford McCarty: Humphrey Bogart und seine Filme (OT: The Films of Humphrey Bogart). Goldmann, München 1981, ISBN 3-442-10210-3
- Stephen Bogart, Gary Provost: Mein Vater Humphrey Bogart (OT: In Search of My Father). Econ, Düsseldorf 1995, ISBN 3-430-11434-9

Weblinks


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- [http://www.humphreybogart.com/ Offizielle Website HumphreyBogart.com] Bogart, Humphrey Bogart, Humphrey Bogart, Humphrey Bogart, Humphrey Bogart, Humphrey Bogart, Humphrey ja:ハンフリー・ボガート

1899

Ereignisse


- 1. Januar: Ende der spanischen Herrschaft in Kuba
- 1. Januar: Queens und Staten Island werden Stadtteile von New York
- 3. Januar: Erste bekannte Verwendung des Wortes „automobile“ (dt: Automobil) in einem Editorial der New York Times
- 8. Januar: Der erfolgreichste Fußballverein Österreichs, der SK Rapid Wien, wird gegründet
- 17. Januar: Die USA ergreifen Besitz von Wake Island
- 21. Januar: Opel Motors wird gegründet
- 22. Januar: Die Führer von 6 Australischen Kolonien treffen sich in Melbourne um über einen Staatenbund zu diskutieren
- 2. Februar: Die Australische Gründerkonferenz: die in Melbourne abgehalten wird: ist damit einverstanden, dass Australiens Hauptstadt (Canberra) zwischen Sydney und Melbourne liegen sollte
- 4. Februar: Der Sportverein „Werder“ von 1899 e. V. wird gegründet. (Heute bekannt als SV Werder Bremen)
- 4. Februar: Beginn des Krieges zwischen den Philippinen und den USA
- 6. Februar: Im Krieg zwischen Spanien und den USA wird ein Friedensvertag geschlossen
- 14. Februar: „Wahlmaschinen“ werden für Bundeswahlen, durch den Kongress der Vereinigte Staaten, zugelassen
- 2. März: Der Mount-Rainier-Nationalpark wird in Washington gegründet
- 6. März: Die Firma Bayer lässt sich Aspirin als Markenzeichen eintragen
- 8. März: Der „Frankfurter Fußball-Club Victoria von 1899“ wird gegründet (heute unter dem Namen Eintracht Frankfurt bekannt)
- 20. März: Im Sing-Sing-Gefängnis wird Martha M. Place als erste Frau auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet
- 27. März: Eröffnung der Schmalspureisenbahnlinie auf den Brocken (Brockenbahn)
- 12. Oktober: Beginn des Burenkrieges in Südafrika
- 29. November: Der katalanische Fußballklub FC Barcelona wird gegründet
- 14. Dezember: Die Emschergenossenschaft (Deutschlands erstes Wasserwirtschaftsunternehmen dieser Art) wird gegründet
- 25. Dezember: Erdbeben, Stärke 6,5 (?) in San Jacinto, Kalifornien, USA, 6 Tote
- Sigmund Freud veröffentlicht „Die Traumdeutung“ in einer Auflage von 1500 Stück
- Hubert Theophil Simar wird Erzbischof von Köln

Katastrophen


- ab 14. September: Verheerendes Hochwasser im Alpenvorland und an der Donau, zahlreiche Tote

Kultur


- 1. Januar: Uraufführung der Oper Eva von Josef Bohuslav Foerster am Nationaltheater Prag
- 17. Januar: Uraufführung der Oper Die Kriegsgefangene von Karl Goldmark an der Hofoper in Wien
- 29. Januar: Uraufführung der Oper Ihre Exzellenz von Richard Heuberger am Theater an der Wien in Wien
- 26. Februar: Uraufführung der Oper Der Pfeifertag von Max von Schillings am Hoftheater in Schwerin
- 24. Mai: Uraufführung der Oper Cendrillon von Jules Massenet an der Opéra-Comique in Paris
- 14. November: Uraufführung der Oper Der Sarazene von César Cui am Mariinski-Theater in Sankt Petersburg
- mit seinen Wienzeilenhäusern bricht Otto Wagner endgültig mit dem Historismus

Geboren


- 1. Januar: Jack Beresford, britischer Ruderer und Olympiasieger († 1977)
- 4. Januar: Alfred Sohn-Rethel, deutscher Volkswirtschaftler, Erkenntnistheoretiker und Industriesoziologe († 1990)
- 6. Januar: Heinrich Nordhoff, deutscher Unternehmer († 1968)
- 6. Januar: Max Simon, SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-SS († 1961)
- 7. Januar: Ernst Kuntscher, deutscher Politiker († 1971)
- 7. Januar: Francis Poulenc, französischer Pianist und Komponist († 1963)
- 8. Januar: Alexander Nikolajewitsch Tscherepnin, russischer Komponist († 1977)
- 10. Januar: Axel Eggebrecht, deutscher Journalist, Schriftsteller und Drehbuchautor († 1991)
- 12. Januar: Paul Hermann Müller, schweizer Chemiker († 1965)
- 13. Januar: Karl Friedrich Bonhoeffer, deutscher Chemiker († 1957)
- 13. Januar: Kay Francis, US-amerikanische Schauspielerin († 1968)
- 16. Januar: Michl Lang, deutscher Volksschauspieler († 1979)
- 17. Januar: Al Capone, US-Gangsterchef († 1947)
- 18. Januar: Jan Bontjes van Beek, deutscher Bildhauer und Keramiker († 1969)
- 19. Januar: Hans Reif, Deutscher Politiker († 1984)
- 23. Januar: Alfred Denning, Richter († 1999)
- 25. Januar: Paul-Henri Spaak, belgischer Politiker und Staatsmann († 1972)
- 29. Januar: Gerhard Moritz Graubner, deutscher Architekt († 1970)
- 30. Januar: Max Theiler, US-amerikanischer Biologe († 1972)
- 2. Februar: Ossi Oswalda, deutsche Schauspielerin der Stummfilm- und frühen Tonfilm-Zeit († 1948)
- 3. Februar: João Café Filho, Präsident Brasiliens in den 1950er Jahren († 1970)
- 3. Februar: Lao She, chinesischer Schriftsteller († 1966)
- 4. Februar: Elfriede Jaeger, deutsche Politikerin († 1964)
- 4. Februar: Wiktor Fjodorowitsch Bolchowitinow, sowjetischer Flugzeugkonstrukteur († 1970)
- 6. Februar: Ramon Novarro, mexikanisch-amerikanischer Stummfilmstar († 1968)
- 15. Februar: Ernst Biberstein, evangelischer Pastor, SS-Obersturmbannführer
- 15. Februar: George Auric, französischer Komponist († 1983)
- 18. Februar: Erich Kosiol, deutscher Professor für Betriebswirtschaft († 1990)
- 19. Februar: Werner Beumelburg, deutscher Journalist und Schriftsteller († 1963)
- 20. Februar: Emmy Meyer-Laule, deutsche Politikerin († 1985)
- 23. Februar: Elisabeth Langgässer, deutsche Schriftstellerin († 1950)
- 23. Februar: Erich Kästner, deutscher Schriftsteller, Drehbuchautor und Kabarettist († 1974)
- 23. Februar: Norman Taurog, amerikanischer Filmregisseur († 1981)
- 24. Februar: Michail Michailowitsch Gromow, († 1985)
- 26. Februar: Max Petitpierre, schweizer Politiker († 1994)
- 27. Februar: Charles Best, US-amerikanischer Physiologe und Biochemiker († 1978)
- 1. März: Erich von dem Bach-Zalewski, SS-Obergruppenführer († 1972)
- 8. März: Eric Linklater, schottischer Schriftsteller († 1974)
- 10. März: Grete von Zieritz, österreichische Pianistin und Komponistin († 2001)
- 11. März: Friedrich IX. (Dänemark), König von Dänemark († 1972)
- 13. März: Clara Döhring, deutsche Politikerin und MdB († 1987)
- 13. März: John H. van Vleck, US-amerikanischer Physiker († 1980)
- 15. März: Ernst Simon, deutsch-jüdischer Pädagoge und Religionsphilosoph († 1988)
- 16. März: Ok Formenoy, niederländischer Fußballspieler († 1977)
- 19. März: Aksel Sandemose, dänisch-norwegischer Schriftsteller († 1965)
- 23. März: Boris Alexandrowitsch Tschagin, russischer Philosoph und Historiker († 1987)
- 23. März: Dora Gerson, deutsche Schauspielerin und Sängerin († 1943)
- 23. März: Louis Adamic, US-amerikanischer Journalist und Schriftsteller († 1951)
- 29. März: Lawrenti Pawlowitsch Berija, sowjetischer Geheimdienstchef († 1953)
- 31. März: Franz Völker, deutscher Sänger (Tenor) († 1965)
- 1. April: Herbert Lewin, Präsident des Zentralrates der Juden († 1982)
- 2. April: Heinrich Rau, Mitglied des Politbüros des ZK der SED († 1961)
- 2. April: Robert Hill, britischer Biochemiker († 1991)
- 7. April: Robert Casadesus, französischer Pianist († 1972)
- 10. April: Friedrich Traugott Wahlen, Schweizer Professor für Landwirtschaft († 1985)
- 11. April: Albrecht Aschoff, deutscher Politiker und MdB († 1972)
- 13. April: Alfred Butts, US-amerikanischer Architekt und Spieleautor († 1993)
- 14. April: Josef Oesterle, deutscher Politiker († 1959)
- 16. April: Konstantin Konstantinowitsch Waginow, russischer Dichter († 1934)
- 17. April: Bernhard Sprengel, deutscher Schokoladenfabrikant und Kunstmäzen († 1985)
- 20. April: Margaret Harrison, britische Violinistin († 1995)
- 23. April: Vladimir Nabokov, US-amerikanischer Schriftsteller russischer Abstammung († 1977)
- 29. April: Duke Ellington, US-amerikanischer Jazz-Komponist, († 1974)
- 29. April: Gustav Tauschek, österreichischer Computerpionier († 1945)
- 1. Mai: Jón Leifs, isländischer Komponist († 1968)
- 2. Mai: Kurt Pohle, deutscher Politiker († 1961)
- 8. Mai: Friedrich Hayek, österreichischer Ökonom, Nobelpreisträger († 1992)
- 10. Mai: Ernst Rüdiger Starhemberg, österreichischer Politiker († 1956)
- 10. Mai: Fred Astaire, US-amerikanischer Tänzer, Sänger und Schauspieler († 1987)
- 10. Mai: Karl Georg Pfleiderer, deutscher Politiker und Diplomat († 1957)
- 14. Mai: Pierre Auger, französischer Physiker († 1993)
- 20. Mai: Alexander Alexandrowitsch Deineka, russischer Maler, Grafiker und Plastiker († 1969)
- 24. Mai: Heinrich Fassbender, deutscher Politiker († 1971)
- 24. Mai: Henri Michaux, französischer Dichter und Maler († 1984)
- 24. Mai: Suzanne Lenglen, französische Tennisspielerin († 1938)
- 30. Mai: Irving Thalberg, US-amerikanischer Filmproduzent († 1936)
- 2. Juni: Lotte Reiniger, Scherenschneiderin, Silhouetten-Animationsfilmerin, Buchillustratorin († 1981)
- 3. Juni: Georg von Bekesy, ungarisch-US-amerikanischer Physiker und Physiologe († 1972)
- 3. Juni: Gerhard Desczyk, Funktionär in der DDR und Cheflektor des Union Verlages Berlin († 1983)
- 10. Juni: Anita Berber, deutsche Tänzerin und Darstellerin († 1928)
- 12. Juni: Anni Albers, deutsch-amerikanische Textilkünstlerin († 1994)
- 12. Juni: Fritz Albert Lipmann, US-amerikanischer Biochemiker († 1986)
- 13. Juni: Carlos Chávez Ramírez, mexikanischer Komponist und Musikpädagoge († 1978)
- 14. Juni: Yasunari Kawabata, japanischer Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger († 1972)
- 14. Juni: Maria Nikolajewna Romanowa, Großfürstin von Russland, Tochter von Zar Nikolaus II. († 1918)
- 18. Juni: Maria Felchlin, erste praktizierende Ärztin des Kantons Solothurn († 1987)
- 20. Juni: Jean Moulin, Leiter der französischen Résistance während des 2. Weltkriegs († 1943)
- 22. Juni: Hedwig Jochmus, deutsche Politikerin und MdB († 1993)
- 22. Juni: Michal Kalecki, polnischer Wirtschaftswissenschaftler († 1970)
- 23. Juni: Franz Ziegler, deutscher Politiker († 1949)
- 23. Juni: Jean Fourquet, französischer Germanist
- 25. Juni: Charlotte von Kirschbaum, deutsche Theologin († 1975)
- 25. Juni: Hans Schwippert, Architekt († 1973)
- 30. Juni: Kurt Tackenberg, Prähistoriker († 1992)
- 1. Juli: Charles Laughton, britischer Filmschauspieler († 1962)
- 1. Juli: Thomas Andrew Dorsey, Blues- und Gospel-Sänger und Pianist († 1993)
- 3. Juli: Ernst Fischer, österreichischer Schriftsteller und Kommunist († 1972)
- 5. Juli: Benjamin Péret, Dichter und Schriftsteller des Surrealismus († 1959)
- 7. Juli: George Cukor, US-amerikanischer Filmregisseur († 1983)
- 11. Juli: Wilfrid Israel, Philanthrop und Geschäftsmann († 1943)
- 15. Juli: Hugo Decker, deutscher Politiker († 1985)
- 17. Juli: James Cagney, US-amerikanischer Filmschauspieler († 1986)
- 21. Juli: Ernest Hemingway, US-amerikanischer Schriftsteller († 1961)
- 22. Juli: Sobhuza II., König von Swasiland († 1982)
- 22. Juli: Wolfgang Metzger, deutscher Psychologe († 1979)
- 23. Juli: Gustav Heinemann, deutscher Politiker, Bundespräsident der BRD († 1976)
- 26. Juli: Hermann Josef Wehrle, katholischer Priester und Widerstandskämpfer († 1944)
- 2. August: Paul Eugen Sieg, deutscher Physiker und Schriftsteller technischer Zukunftsromane († 1950)
- 3. August: Louis Chiron, monegassischer Rennfahrer († 1979)
- 5. August: Mart Stam, niederländischer Architekt und Designer († 1986)
- 9. August: Pamela Lyndon Travers, australische Schriftstellerin († 1996)
- 9. August: Pamela Travers, australische Schriftstellerin († 1996)
- 12. August: Peter Altmeier, deutscher CDU-Politiker und Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz († 1977)
- 12. August: Thea Rasche, deutsche Journalistin († 1971)
- 13. August: Alfred Hitchcock, englischer Filmregisseur und Produzent († 1980)
- 14. August: Margarete Gröwel, deutsche Politikerin († 1979)
- 20. August: Johannes Lilje, deutscher Theologe, Kunsthistoriker und Landesbischof († 1977)
- 23. August: Albert Claude, Mediziner und Nobelpreisträger († 1983)
- 24. August: Jorge Luis Borges, argentinischer Schriftsteller († 1986)
- 25. August: Guy Butler, britischer Leichtathlet und Olympiasieger († 1981)
- 27. August: Cecil Scott Forester, englischer Schriftsteller und Journalist († 1966)
- 27. August: Hans Wilhelmi, deutscher Politiker († 1970)
- 1. September: Andrei Platonowitsch Platonow, russischer Schriftsteller († 1951)
- 3. September: Frank MacFarlane Burnet, australischer Mediziner († 1985)
- 5. September: Wilhelm Mellies, deutscher Politiker († 1958)
- 11. September: Jimmie Davis, US-amerikanischer Country-Sänger und Gouverneur von Louisiana († 2000)
- 13. September: Bolko von Richthofen, deutscher Prähistoriker († 1983)
- 13. September: Louise Nevelson, russisch-amerikanische Holzbildhauerin († 1988)
- 20. September: Leo Strauss, deutsch-amerikanischer Philosoph († 1973)
- 21. September: Juliusz Schauder, polnischer Mathematiker († 1943)
- 22. September: Veit Harlan, Schauspieler und Regisseur († 1964)
- 24. September: Jovan Bandur, kroatischer Komponist († 1956)
- 27. September: Dimitri Ludwigowitsch Tomaschewitsch, sowjetischer Flugzeugkonstrukteur
- 28. September: Achille Campanile, italienischer Journalist und Theaterautor († 1977)
- 29. September: Fritz Selbmann, Schriftsteller und Parteifunktionär in der DDR († 1975)
- 29. September: Herbert Firl, Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime († 1941)
- 29. September: László József Bíró, ungarischer Erfinder († 1985)
- 29. September: Robert Gilbert, deutscher Komponist, Textdichter, Sänger und Schauspieler († 1978)
- 1. Oktober: Busso Thoma, Kaufmann, als Mitwisser der Attentatspläne zum 20. Juli hingerichtet († 1945)
- 3. Oktober: Louis Hjelmslev, dänischer Sprachwissenschaftler († 1965)
- 4. Oktober: Franz Jonas, Wiener Bürgermeister und österreichischer Bundespräsident († 1974)
- 10. Oktober: Wilhelm Röpke, deutscher Nationalökonom, einer der Vordenker der Sozialen Marktwirtschaft († 1966)
- 12. Oktober: Josef Eichner, Politiker und MdB († 1979)
- 13. Oktober: Willo Welzenbach, deutscher Bergsteiger († 1934)
- 17. Oktober: Robert Kempner, deutscher Rechtsanwalt und Ankläger in den Nürnberger Prozessen († 1993)
- 18. Oktober: Erwin Schoettle, deutscher Politiker, MdB, SPD-Landesvorsitzender († 1976)
- 19. Oktober: Miguel Ángel Asturias, guatemaltekischer Schriftsteller, Diplomat, Nobelpreisträger († 1974)
- 19. Oktober: Sidonie Goossens, britische Harfe-Virtuosin († 2004)
- 22. Oktober: Otto Krayer, deutscher Arzt und Pharmakologe († 1982)
- 24. Oktober: Ferhat Abbas, algerischer Politiker († 1985)
- 4. November: Nicolas Frantz, luxemburgischer Radrennfahrer († 1985)
- 12. November: Hildegard Bleyler, deutsche Politikerin und MdB († 1984)
- 12. November: Wilhelm Lachnit, deutscher Maler und Graphiker († 1962)
- 16. November: Warren McCulloch, US-amerikanischer Neurophysiologe und Kybernetiker († 1969)
- 17. November: Roger Vitrac, französischer Dramatiker und Surrealist († 1952)
- 22. November: Hoagy Carmichael, US-amerikanischer Komponist, Pianist, Schauspieler und Sänger († 1981)
- 26. November: Bruno Richard Hauptmann, Mörder († 1936)
- 30. November: Hans Krása, tschechisch-deutscher Komponist († 1944)
- 2. Dezember: John Barbirolli, britischer Dirigent und Cellist († 1970)
- 4. Dezember: Friedo Lampe, deutscher Schriftsteller († 1945)
- 15. Dezember: Harold Abrahams, britischer Leichtathlet († 1978)
- 20. Dezember: Hermann Claasen, deutscher, Fotograf († 1989)
- 22. Dezember: Gustaf Gründgens, deutscher Schauspieler, Regisseur und Intendant († 1963)
- 23. Dezember: Elisabeth Schnack, schweizer Schriftstellerin († 1992)
- 24. Dezember: Carl Troll, deutscher Geograph, Bruder von Wilhelm Troll († 1975)
- 25. Dezember: Humphrey Bogart, US-amerikanischer Filmschauspieler († 1957)
- 27. Dezember: Walther Kolbe, deutscher Politiker († 1953)

Gestorben


- 29. Januar: Alfred Sisley, französischer Maler des Impressionismus (
- 1839)
- 6. Februar: Alfred, Erbprinz von Sachsen-Coburg und Gotha, Erbprinz und Thronfolger des Doppelherzogtums (
- 1874)
- 6. Februar: Leo von Caprivi, deutscher Militär und Staatsmann (
- 1831)
- 16. Februar: Félix Faure, 7. Präsident Frankreichs (
- 1841)
- 18. Februar: Sophus Lie, norwegischer Mathematiker (
- 1842)
- 24. Februar: Emil Welti, Schweizer Politiker (
- 1825)
- 14. März: Ludwig Bamberger, deutscher Bankier und Politiker (
- 1823)
- 18. März: Othniel Charles Marsh, US-amerikanischer Paläontologe (
- 1831)
- 24. März: Marie Goegg-Pouchoulin, erste Frauenrechtlerin der Schweiz (
- 1826)
- 3. April: Adolf Guyer-Zeller, Schweizer Unternehmer (
- 1839)
- 17. April: Jan Balatka, US-amerikanischer Komponist (
- 1825)
- 17. April: Wilhelm Jordan, deutscher Geodät und Mathematiker (
- 1842)
- 20. April: Charles Friedel, französischer Chemiker (
- 1832)
- 21. April: Leopold Hoesch, deutscher Unternehmer (
- 1820)
- 1. Mai: Ludwig Büchner, Mediziner, Naturwissenschaftler (
- 1824)
- 2. Mai: Martin Eduard Sigismund Simson, deutscher Jurist und Politiker (
- 1810)
- 6. Mai: Philipp Krementz, deutscher Theologe, Kardinal und Erzbischof von Köln (
- 1819)
- 25. Mai: Rosa Bonheur, französische Malerin (
- 1822)
- 1. Juni: Klaus Groth, plattdeutscher Dichter und Schriftsteller (
- 1819)
- 3. Juni: Johann Strauß (Sohn), österreichischer Komponist und „Walzerkönig“ (
- 1825)
- 9. Juni: Ernst Gebhardt, deutscher Liederdichter und Methodistenprediger (
- 1832)
- 25. Juni: Franziskus von Paula Schönborn, Kardinal und Erzbischof von Prag (
- 1844)
- 18. Juli: Horatio Alger, US-amerikanischer Autor (
- 1832)
- 19. Juli: Heinrich von Achenbach, deutscher Politiker und Jurist (
- 1829)
- 25. Juli: Niklaus Riggenbach, Ingenieur, Erfinder der Zahnradbahn (
- 1817)
- 27. Juli: Tassilo von Heydebrand und der Lasa, deutscher Schachmeister (
- 1818)
- 30. Juli: Oktavio Philipp von Boehn, preußischer General der Infanterie (
- 1824)
- 13. August: Gustav von Mevissen, Politikerund Unternehmer (
- 1815)
- 16. August: Robert Wilhelm Bunsen, deutscher Chemiker (
- 1811)
- 21. August: Hermann Joseph Schmitz, Weihbischof und Offizial in Köln (
- 1841)
- 7. September: Johann Joseph Otto Duvigneau, Magdeburger Kommunalpolitiker und Ehrenbürger (
- 1828)
- 10. September: Wilhelm Amberg, deutscher Genremaler (
- 1822)
- 26. September: Ernst Faber, deutscher Sinologe und Missionar (
- 1839)
- 28. September: Giovanni Segantini, Maler des Symbolismus (
- 1858)
- 10. Oktober: Albert Böhler, österreichischer Industrieller (
- 1845)
- 12. Oktober: Oscar Baumann, Afrikaforscher, Philosoph, Ethnologe, Geograph und Karthograph (
- 1864)
- 13. Oktober: Aristide Cavaillé-Coll, französischer Orgelbauer (
- 1811)
- 27. Oktober: Florence Marryat, englische Schriftstellerin (
- 1837)
- 2. November: Paul Leopold Haffner, Theologe (
- 1829)
- 8. November: Alexander Faltin, Jurist und liberaler Politiker (
- 1819)
- 13. November: Ulrike von Levetzow, Geliebte von Johann Wolfgang von Goethe (
- 1804)
- 27. November: Anton Krettner, Komponist und Bürgermeister von Bad Tölz (
- 1849)
- 27. November: Constant Fornerod, Schweizer Politiker (
- 1819)
- 27. November: Guido Gezelle, flämischer Dichter (
- 1830)
- 4. Dezember: Leopold Ullstein, deutscher Verleger (
- 1826)
- 5. Dezember: August Rauschenbusch, baptistischer Theologe (
- 1816)
- 15. Dezember: Numa Droz, Schweizer Politiker (
- 1844)
- 30. Dezember: James Paget, englischer Chirurg und Pathologe (
- 1814)
- 31. Dezember: Karl Millöcker, österreichischer Operettenkomponist (
- 1842)
- Jamgon Kongtrul: Meister der Kagyü-Tradition des tibetischen Buddhismus (Vajrayana) (
-  1813)

Staatsoberhäupter

Afrika


- Ägypten: Abbas II. Hilmi, Khedive (18921914)
- Äthiopien: Menilek II., Kaiser (18891909)

Amerika


- Argentinien: Julio Argentino Roca, Präsident (18981904)
- Bolivien: José Manuel Pando, Präsident (1899–1904)
- Brasilien: Manuel Ferraz de Campos Salles, Präsident (18981902)
- Chile: Frederico Errázuriz Echaurren, Präsident(18961902)
- Costa Rica: Rafael Iglesias y Castro, Präsident (1894–1902)
- Dominikanische Republik: Juan Isidro Jiménez, Präsident (1899–1902)
- Ecuador: Eloy Alfaro, Präsident (1896–1901)
- El Salvador: Tomás Regolado, Präsident (1898–1903)
- Guatemala: Manuel Estrada Cabrera, Präsident (1898–1920)
- Haiti: Tirésias Simon Sam, Präsident (1896–1902)
- Honduras: Terencio Sierra, Präsident (1899–1903)
- Kanada: Sir Wilfried Laurier, Premierminister (1896–1911)
- Mexiko: Porfirio Diaz, Präsident (1884–1911)
- Nicaragua: José Santos Zelaya, Präsident (1894–1909)
- Paraguay: Emilio Aceval, Präsident (1898–1902)
- Peru: Eduardo López de Romana, Präsident (1899–1903)
- Uruguay: Juan Lindolfo Cuestas, Präsident (1897–1903)
- Venezuela: Cipriano Castro, Präsident (1899–1908)
- Vereinigte Staaten von Amerika: William McKinley, Präsident (1897–1901)

Asien


- Afghanistan (Barakzai-Dynastie): Emir Abdur Rahman Khan
- Kaiserreich China (Qing-Dynastie): Cixi, Kaiserin (1898–1908)
- Japan: Mutsuhito, Kaiser (18671912)
- Persien (Kadscharen): Muzaffar ad-Din, Schah (1896–1907)

Europa


- Deutsches Kaiserreich: Wilhelm II., Deutscher Kaiser (18881918)
- Schweiz: Eduard Müller, Bundespräsident, (1899) ja:1899年 ko:1899년 US-Bundesstaat New York in den USA. Sie ist mit 8.108.040 Einwohnern auf 800,31 Quadratkilometern die größte Stadt des Landes. In der Agglomeration leben 22.313.756 Menschen (Stand jeweils 1. Januar 2005). Um sie vom Staat New York zu unterscheiden, wird sie New York City genannt. Der Spitzname der Stadt ist Big Apple (Großer Apfel). New York besteht aus den Stadtteilen (boroughs) Manhattan, Bronx, Brooklyn, Queens und Staten Island. Die Metropolregion New York ist einer der bedeutendsten Wirtschaftsräume der Erde. Die Stadt besitzt viele architektonische Sehenswürdigkeiten, 500 Galerien, etwa 150 Museen, mehr als 100 Theater, sowie über 17.000 Restaurants.

Geografie

Geografische Lage

New York liegt an der Ostküste der USA in der New York Bay an der Mündung des Hudson River und East River durchschnittlich sechs Meter über dem Meeresspiegel, in direkter Nachbarschaft zu Jersey City. Die geografischen Koordinaten sind 40,46 Grad nördlicher Breite und 73,54 Grad westlicher Länge. Das Stadtzentrum befindet sich auf der Insel Manhattan, die als spitze Felszunge zwischen Hudson und East River liegt. Von den Flussufern greift die Bebauung der Stadt mit einer Fülle von Vorstädten auf andere Großstädte über und reicht weit ins Land hinein. Sie schließt die Gemeinden Bronx, Brooklyn, Queens, Staten Island (ursprünglich: Richmond) und Manhattan zur Stadt New York zusammen. Das Stadtgebiet hat eine Fläche von 800,31 Quadratkilometer, die New York Metropolitan Area eine Ausdehnung von 27.084 Quadratkilometer.

Geologie

Das Gebiet um die Stadt New York ist Teil der Kontinentalplatte. Weiter ins Land hinein verwandelt sich die Landschaft allmählich in sanfte Hügel. Auf Long Island und entlang der Küste von New Jersey nach Süden befinden sich Sandstrände. Die Küstenebene, in der New York liegt, reicht als Vorland der südlichen Appalachen bis Jacksonville. Sie besteht aus Sanden und Tonen, die hauptsächlich von Moränen und fluviatilen Ablagerungen stammen. Langgezogene Nehrungen und Haken sind den seichten, reichgegliederten Ästuaren (Delaware Bay) und den Flussmündungen vorgelagert; im Hinterland folgt ein breiter Gezeitenmarschgürtel. Etwa in der geografischen Breite von New York, in Long Island, taucht die Küstenebene unter den Meeresspiegel.

Stadtgliederung

Siehe auch: Administrative Gliederung von New York City Das Stadtgebiet ist in fünf Gemeinden (boroughs) geteilt, von denen jede einem Kreis (County) des Staates New York entspricht. Jedes Borough untersteht einem Borough President. Manhattan (New York County) hat 1.564.798 Einwohner (Stand 1. Juli 2003) und eine Landfläche von 59,5 Quadratkilometern. Die Gemeinde besteht hauptsächlich aus der Insel Manhattan Island, die vom Hudson River im Westen, vom East River im Osten und vom Harlem River im Nordosten umflossen wird sowie aus weiteren kleineren Inseln, darunter Roosevelt Island, Belmont Island, Governors Island und einem kleinen Stück vom Festland, Marble Hill. Marble Hill war bis zum Bau des Harlem River Ship Canal im 19. Jahrhundert noch Teil von Manhattan Island. Brooklyn (Kings County) hat 2.472.523 Einwohner und ist damit die bevölkerungsreichste Gemeinde New Yorks. Sie liegt im Südosten der Stadt, am westlichen Ende Long Islands und hat eine Ausdehnung von 182,9 Quadratkilometern. Die Stadt Brooklyn wurde nach der niederländischen Stadt Breukelen benannt und 1898 nach New York City eingemeindet. 1898 Queens (Queens County) hat 2.225.486 Einwohner und ist mit einer Fläche von 282,9 Quadratkilometern der Größte der fünf Stadtteile von New York. Er liegt im Westen der Insel Long Island. Queens wurde am 1. November 1683 gegründet, als die Kolonie New York in Counties eingeteilt wurde. 1898 wurde der Stadtteil nach New York eingemeindet. Dort liegen auch zwei der größten Flughäfen New Yorks, der John F. Kennedy International Airport und der LaGuardia Airport. Die Bronx (Bronx County) hat 1.363.198 Einwohner und eine Ausdehnung von 108,9 Quadratkilometern. Die früher eigenständige Stadt ist seit dem 1. Januar 1874 die nördlichste der fünf Gemeinden von New York. Sie wurde nach Jonas Broncks, einem Auswanderer aus Schweden und erstem Siedler in diesem Gebiet, benannt. Darauf geht auch die Tatsache zurück, dass bei diesem Stadtteil von New York City immer der Artikel voransteht, also "The Bronx". Zur damaligen Zeit wurde nämlich, um einen Besuch auf der Farm von Jonas Broncks anzukündigen, gesagt: "We are going to the Broncks". Heute wird der Name zwar anders geschrieben, aber das Voranstellen des Artikels wurde beibehalten. Außerdem ist die Bronx der einzige Stadtteil New Yorks, der auf dem Festland liegt. Staten Island (Richmond County) hat 459.737 Einwohner und eine Landfläche von 151,5 Quadratkilometern. Sie liegt südwestlich der Insel Manhattan und westlich des auf Long Island gelegenen Stadtteils Brooklyn. Mit Brooklyn ist die Insel über die mautpflichtige Verrazano-Narrows-Brücke verbunden. Im Westen und Norden wird die Insel durch den schmalen Arthur Kill und den Kill van Kull vom Bundesstaat New Jersey getrennt. Nach New Jersey führen die Goethals Bridge, die Bayonne Bridge und die Outerbridge Crossing. Der höchste Punkt der Insel, der Todt Hill, ist auch zugleich der höchste Punkt der Stadt New York.

Klima

New Jersey Die Stadt befindet sich in der gemäßigten Klimazone. Das Wetter von New York wird überwiegend von den kontinentalen Landmassen im Westen beeinflusst. Die Sommer sind im allgemeinen sehr heiß und die Winter sehr kalt. Die Temperatur steigt im Juli und August oft über 30 Grad Celsius und kann im Januar unter -20 Grad Celsius fallen. Gelegentlich bringt Meeresluft (the Northeasters - der Nordostwind) Feuchtigkeit vom Atlantischen Ozean sowie starke Winde und heftige Regen- oder Schneefälle. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 12,5 Grad Celsius und die mittlere jährliche Niederschlagsmenge 1.071 Millimeter. Der wärmste Monat ist der Juli mit durchschnittlich 24,7 Grad Celsius und der kälteste der Januar mit -0,4 Grad Celsius im Mittel. Der meiste Niederschlag fällt im Monat Juli mit 104 Millimeter im Durchschnitt, der wenigste im Januar mit 81 Millimeter im Mittel.

Geschichte

17. Jahrhundert

Atlantischen Ozean Erste Entdeckungsreisen in das Gebiet des heutigen New York fanden schon 1524 durch Giovanni da Verrazano und 1609 durch Henry Hudson statt. Ab 1610 begannen niederländische Kaufleute einen lukrativen Fellhandel mit den dort lebenden Indianern. Am 27. März 1614 erhielt die neugegründete Compagnie van Nieuwnederlant (Neuniederland-Kompanie) von den Generalstaaten ein Monopol für den Handel in dem Gebiet. Im Oktober 1618, zehn Monate nach Ablauf des Handelsmonopols, bewarb sich die Kompanie um eine neue Charter. Zu diesem Zeitpunkt wurde von den Generalstaaten aber bereits die Gründung einer neuen Kompanie, der Niederländischen Westindien-Kompanie (WIC) erwogen. Am 3. Juni 1621 erhielt die WIC von der Republik der Sieben Vereinigten Niederlande einen Freibrief für den alleinigen Handel in Amerika. Die Kolonisation begann 1624, als sich 30 niederländische Familien auf der Insel Manhattan und in der Gegend des Delaware ansiedelten. 1626 kaufte Peter Minuit den Eingeborenen, wahrscheinlich ein Zweig der Lenni-Lenape-Indianer, die die Insel „Manna-hatta“ nannten, das Eiland für 60 Gulden ab. Die neugegründete Siedlung erhielt den Namen Nieuw Amsterdam und wurde zur Hauptstadt der Kolonie Nieuw Nederland. In der Siedlung herrschten bald chaotische Verhältnisse. Unter der Herrschaft von korrupten Gouverneuren nahm die Kriminalität enorm zu. 1647 entschloss sich die Niederländische Westindien-Kompanie wieder für Ordnung zu sorgen. Diese Aufgabe sollte Petrus Stuyvesant übernehmen. Während seiner 17-jährigen Amtszeit als Gouverneur wurden das erste Krankenhaus, das erste Gefängnis und die erste Schule gebaut. Als Schutz vor Überfällen ließ er 1652 im Süden der Stadt quer über die Insel einen Wall aufschütten, der später der dort verlaufenden Straße ihren Namen gab, der Wall Street. Am 2. Februar 1653 erhielt Nieuw Amsterdam die Stadtrechte. In einem Krieg zwischen England und den Niederlanden wurde Nieuw Nederland durch die Engländer geplündert, worauf der Gouverneur Petrus Stuyvesant die Stadt am 24. September 1664 abtrat. Nachdem die Kolonie dem Herzog von York, dem späteren König Jakob II., einem Bruder des Englischen Königs Karl II., zugesprochen worden war, wurde die Stadt zu Ehren des Herzogs in New York umbenannt. 1667 gaben die Niederländer alle Ansprüche auf die Kolonie im Frieden von Breda auf, in dem ihnen dafür die Rechte an Suriname zugesichert wurden. Im folgenden Dritten Englisch-Niederländischen Krieg nahmen die Niederländer 1673 die Kolonie kurzzeitig wieder ein, bevor sie das Land endgültig durch die Unterzeichnung des Vertrags von Westminster am 19. Februar 1674 abgeben mussten.

18. Jahrhundert

1674 Im 18. Jahrhundert war New York aktiv an der Unabhängigkeitsbewegung beteiligt. 1776 war sie für kurze Zeit das Hauptquartier George Washingtons, wurde dann aber von den Briten besetzt. Letztere verließen die Stadt erst 1783, nachdem die amerikanische Unabhängigkeit auch von europäischen Staaten einschließlich Großbritannien anerkannt wurde. Im gleichen Jahr zerstörte ein Feuer große Teile New Yorks. 1785 verwüstete eine weitere Brandkatastrophe weitere Bereiche der Stadt. Von 1788 bis 1790 war New York Hauptstadt der USA. George Washington wurde hier 1789 als erster Präsident vereidigt. In den wirtschaftlich schwierigen Zeiten nach dem Krieg gründeten Wertpapierhändler am 17. Mai 1792 die New York Stock Exchange. 1797 wurde Albany anstelle von New York zur Hauptstadt des Bundesstaates New York bestimmt und ist es bis heute geblieben.

19. Jahrhundert

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wuchs die Stadt schneller als je zuvor. 1811 beschlossen die Stadtplaner, die ganze Insel Manhattan, von der nur die Südspitze bebaut war, mit einem rasterförmigen Straßennetz zu überziehen. Die einzige Ausnahme war und ist bis heute der Broadway. Ein Wendepunkt in der Geschichte der Stadt war die Fertigstellung des Eriekanals 1825. Durch ihn wurde eine Verbindung zwischen New York, den Großen Seen und damit dem Mittleren Westen geschaffen. Über Nacht wurde die Stadt zum größten Warenumschlagsplatz an der amerikanischen Ostküste. Mitte des 19. Jahrhunderts begannen die Planungen für einen großen Stadtpark, den so genannten Central Park. Die Bauarbeiten dafür begannen 1858 und waren 1866 größtenteils abgeschlossen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nahm der Strom der Einwanderer stetig zu. Iren, Italiener, Deutsche, alle kamen in der Hoffnung auf ein besseres Leben, doch die meisten verbrachten viele Jahre in Elendsquartieren (Slums) wie Five Points und der Bowery. Konflikte entluden sich teilweise gewaltsam wie in den Draft Riots, die die Stadt in das größte Chaos ihrer Geschichte stürzten. Durch das starke Wachstum musste die Verwaltung geändert werden. 1898 schlossen sich die fünf Stadtbezirke five boroughs - Manhattan, Brooklyn, Richmond (Staten Island), Queens und die Bronx - zu Greater New York zusammen. Die Bronx gehörte teilweise schon ab 1874 zum Stadtgebiet von New York. Brooklyn war vor dem Zusammenschluss bereits eine der größten Städte des Landes. Bis heute haben sich die einzelnen Stadtteile sowohl in der Verwaltung als auch im Selbstverständnis ihrer Bewohner eine gewisse Eigenständigkeit bewahrt. So ist beispielsweise Little Italy die Bezeichnung für einen Stadtteil, der in erster Linie von italienisch-stämmigen Amerikanern bewohnt wird.

20. Jahrhundert

1874 In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde die Stadt zu einem Zentrum der Industrie und des Handels. In den "wilden Zwanzigern" geriet New York in einen Börsenrausch, der am 24. Oktober 1929, dem Schwarzen Donnerstag, ein jähes Ende fand. Die Wirtschaftskrise traf New York hart und die unfähige, korrupte Stadtregierung von Bürgermeister Jimmy Walker war total überfordert und die Stadt überschuldet. Die Arbeitslosenquote stieg auf über 25 Prozent. Die Menschen verloren ihre Arbeit und ihre Wohnungen. Die Wende kam durch die von Bürgermeister Fiorello LaGuardia nach seiner Wahl 1933 aufgelegten Hilfs- und Bauprogramme. Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden auch die ersten Wolkenkratzer, zum Beispiel das Woolworth Building und vor allem später Empire State Building oder das Chrysler Building, die zum Sinnbild der Stadt wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging es nach einer kurzen Phase des Optimismus schnell bergab. Die Mittelschicht zog in die Vororte und die Industrie wanderte ab. Wie viele andere US-Städte litt auch New York in den 1960er Jahren unter Rassenunruhen. In den 1970er Jahren nahm die Kriminalität überhand und 1975 musste die Stadt ihren Bankrott erklären. Edward I. Koch sanierte während seiner Amtszeit als Bürgermeister von New York (1978-1989) das städtische Budget. Im Wirtschaftsaufschwung der 1980er Jahre nahm die Wall Street wieder eine führende Rolle in der Finanzwelt ein. In den 1990er Jahren erzielte der populäre New Yorker Bürgermeister Rudolph Giuliani mit der sogenannten Nulltoleranzstrategie einigen Erfolg, die Kriminalitätsrate fiel drastisch, auch unter Beteiligung der zivilen Schutzorganisation Guardian Angels,und es wurde wieder chic, in der Stadt zu leben.

21. Jahrhundert

Guardian Angels Im Spätsommer 2001 erlebte New York seinen schwärzesten Tag, als das World Trade Center bei den Terroranschlägen am 11. September 2001 zerstört wurde. An Stelle des World Trade Centers wird der Freedom Tower - nach Vorlagen des amerikanisch-polnischen Architekten Daniel Libeskind - gebaut. Der Stromausfall im Jahre 2003 legte große Teile des Amerikanischen Nordens inklusive New Yorks lahm. Der Parteitag der Republikaner fand 2004 ebenfalls in New York im Madison Square Garden statt.

Einwohnerentwicklung

Madison Square Garden New York ist mit 8,1 Millionen Menschen eine der größten Städte der Welt. Die Einwohnerzahl hat sich seit Anfang des 20. Jahrhunderts verdoppelt. Seit 1825 war die Stadt durch die Lage am Atlantischen Ozean und den Wasserweg des Hudson Rivers ins Inland der Anlaufpunkt für Einwanderer aus der ganzen Welt. Die weitere Entwicklung machte New York zur größten Industriestadt und zur Finanzmetropole. Die bedeutendsten Institutionen sind hierbei die New York Stock Exchange (größte Börse der Welt) und zahlreiche Banken, auch aus dem Ausland, durch die sehr viele Arbeitsplätze (überwiegend für Spezialisten) entstanden sind. Andere Arbeitsplätze, vor allem Dienste in Kleinbetrieben, werden meist von Geringverdienern ausgefüllt. Die Bevölkerung der Stadt teilt sich in verschiedene Schichten auf. Die Oberschicht lebt überwiegend etwas außerhalb der Stadt beziehungsweise in dem teuren Stadtteil Manhattan. Sozial schwache Menschen dagegen wohnen in verfallenden Häusern, die von den Eigentümern nicht mehr renoviert werden (Slums). Ein weiteres Kennzeichen von New York ist die Aufteilung in unterschiedliche Viertel(Ghettos), in denen Menschen mit verschiedenen Herkunftsländern oder Religionen voneinander getrennt sind (China Town, Little Italy, Harlem und andere). In der Stadt New York leben 8.108.040 Einwohner auf einer Fläche von 800,31 Quadratkilometern. Die Bevölkerungsdichte beträgt 10.131 Einwohner pro Quadratkilometer. In der gesamten Agglomeration leben 22.313.756 Menschen auf einer Fläche von 27.084 Quadrakilometern, das ist etwas kleiner als die Bodenfläche des Bundeslandes Brandenburg. Die Bevölkerungsdichte der Metropolregion New York beträgt 824 Einwohner pro Quadratkilometer. Im dichtbesiedelten Nordrhein-Westfalen sind es zum Vergleich 530. Nach Hautfarbe aufgeteilt ergibt sich folgendes Bild (Volkszählung 2000): Weiße (44,66%), Schwarze oder Afro-Amerikaner (26,59%), Asiaten (9,83%), Indianer (0,52%), Pazifische Insulaner (0,07%), Menschen anderer Hautfarbe (13,42%) und Mischlinge (4,92%). 26,98 Prozent der Bevölkerung sind Lateinamerikaner (Hispanics oder Latinos ). 35,9 Prozent der Einwohner sind in den USA geboren, 18,9 Prozent in Lateinamerika, 8,6 Prozent in Asien und 7,0 Prozent in Europa. Die größten ethnischen Gruppen in der Stadt sind: Afro-Amerikaner (11,5%), Puertoricaner (9,8%), Italianer (8,7%), Iren (5,3%), Menschen aus der Dominikanischen Republik (5,1%) und Chinesen (4,5%). New York ist auch die Stadt mit der größten jüdischen Gemeinde in den USA. Schätzungsweise 972.000 Menschen jüdischen Glaubens leben in der Stadt. Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1775 handelt es sich um Schätzungen, von 1790 bis 2000 um Volkszählungsergebnisse und 2005 um eine Berechnung. Latino

Politik

Latino Latino Seit 1. Januar 2002 ist Michael Bloomberg der 108. Bürgermeister von New York. Er ist bekannt als Gründer des Informationsdienstleistungs-, Nachrichten- und Medienunternehmens Bloomberg L.P. mit Hauptsitz in New York. Im Jahre 2001 gewann er die Bürgermeisterwahl und trat die Nachfolge von Rudolph Giuliani an. Um nicht in den Vorwahlen antreten zu müssen wechselte der Demokrat Bloomberg vor der Wahl die Partei und trat den Republikanern bei. 2005 wurde er mit 58,5 Prozent der abgegebenen Stimmen wiedergewählt. Sein Herausforderer Fernando Ferrer von der Demokratischen Partei erhielt 38,7 Prozent. Bloombergs Amtszeit endet am 31. Dezember 2009. Rudolph Giuliani war der 107. Bürgermeister von New York vom 1. Januar 1994 bis 31. Dezember 2001 und bewährte sich durch umsichtiges Handeln nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 auf das World Trade Center in seiner Stadt. Im Wettbewerb um die Nachfolge des scheidenden Stadtoberhaupts Ed Koch unterlag Giuliani 1989 als Kandidat der Republikanischen Partei und der Liberalen Partei dem Demokraten David Dinkins, der als erster Schwarzer New Yorker Bürgermeister wurde. Vier Jahre später kandidierte Giuliani erfolgreich gegen Amtsinhaber Dinkins in einer Wahl, die die Stadt nach ihren rassischen Gruppierungen teilte. Giuliani profitierte dabei auch von der Unterstützung des US-Präsidenten Bill Clinton zu Gunsten des Demokraten Dinkins. 1997 wurde Giuliani von den Wählern mit großer Mehrheit im Amt bestätigt. In seiner ersten Wahlperiode (1994-1997) ging Guiliani das Problem der Kriminalität durch eine strikte „Law and Order“-Politik an. Er führte eine offensive und erfolgreiche Polizeiüberwachung ein, die zu einer Abnahme der Fallzahlen in fast allen Verbrechenskategorien führte. Giuliani setzte in New York die sogenannte Nulltoleranzstrategie um. Durch die wirkungsvolle Politik wandelte sich das Bild New Yorks in den Augen der Touristen und der Bürger. Der Eindruck einer verbrechensgeplagten Metropole, wie er in den Jahren vor seiner Amtszeit existierte, wich dem einer pulsierenden, sicheren Großstadt. Es gab weniger Graffiti in den U-Bahnen und einen Wirtschaftsaufschwung, weil sich die Leute auch nachts im Freien wieder sicher fühlten. Kritiker bemängelten, dass die verstärkte Polizeipräsenz zu mehr Misstrauen bei den Schwarzen und anderen Minderheiten gegenüber den Ordnungshütern geführt habe. Zu den besser bekannten Zwischenfällen mit Polizeibrutalität während Giulianis Amtszeit zählen der Tod des unbewaffneten Amadou Diallo und die Gewaltanwendung in Polizeigewahrsam gegenüber Abner Louima. Die Terroranschläge gegen Ende seiner zweiten Amtszeit (1998-2001) gaben Giuliani die Möglichkeit, Führungseigenschaften in einer nationalen Katastrophe zu zeigen. Er behielt nach dem Einsturz der beiden Türme des World Trade Centers 2001 Ruhe und Übersicht. Der Bürgermeister steuerte die notwendigen Maßnahmen der Stadtverwaltung wirkungsvoll und spendete den Hinterbliebenen der Opfer, besonders auch jenen der New Yorker Feuerwehr, Trost. In beiden Amtsperioden wurde über Giulianis Maßnahmen kontrovers diskutiert. Er schaffte es, in diesen acht Jahren die Kriminalitätsrate in der Stadt um etwa 57 Prozent zu verringern, senkte die lokalen Steuern um rund 2,3 Milliarden US-Dollar und bemühte sich um die Schaffung von Arbeitsplätzen. Siehe auch: Liste der Bürgermeister der Stadt New York

Städtepartnerschaften

New York unterhält mit folgenden Städten Partnerschaften.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Überblick

Liste der Bürgermeister der Stadt New York New York besitzt zahlreiche architektonische Sehenswürdigkeiten, 500 Galerien, etwa 150 Museen, mehr als 100 Theater, zahlreiche Kaufhäuser und über 17.000 Restaurants. Überwiegend beherrschen Wolkenkratzer das Stadtbild. Das im Jahre 1902 eröffnete dreieckige Flatiron Building war einer der ersten Wolkenkratzer in der Stadt. Weitere sind unter anderem das Woolworth Building von 1915, das im Art-Deco Stil erbaute Chrysler Building von 1930 und der 1939 fertiggestellte Gebäudekomplex des Rockefeller Centers mit dem NBC-Studio. Zu den meistbesuchten Monumenten der Welt zählt das Empire State Building von 1931. Etwa 3,5 Millionen Besucher blicken jedes Jahr von der Aussichtsplattform auf New York hinunter. Zu den bekannten Kirchen in der Stadt gehören die 1879 fertig gestellte Saint Patrick’s Cathedral, die Cathedral Church of Saint John the Divine, Baubeginn war 1892, die Trinity Church im Herzen der Wall Street, St. John the Divine, die "United Synagogue of Conservative Judaism" und die "Armenian Apostolic Church of America Eastern Prelacy". Das Wahrzeichen New Yorks ist die Freiheitsstatue aus dem Jahre 1886 auf Liberty Island, New Jersey, südlich von Manhattan. Weitere bedeutende Bauwerke sind der wichtigste Bahnhof von New York, der 1913 eröffnete Grand Central Terminal, die Brooklyn Bridge, sie verbindet Manhatten und Brooklyn, die weltbekannte Arena Madison Square Garden und die Carnegie Hall. Am East River in Manhattan liegt der Gebäudekomplex der Vereinten Nationen. Zu den touristischen Attraktionen zählen Brooklyn Heights, ein altes Wohnviertel sowie Greenwich Village mit Triumphbogen und Jefferson Market Courthouse (heute Bibliothek), Ground Zero, der Platz an dem das ehemalige World Trade Center stand - es war bei seiner Fertigstellung im Jahre 1973 mit 419,7 Metern für kurze Zeit das höchste Gebäude der Welt - und Ellis Island, ein ehemaliger Ankunftspunkt für Einwanderer. Bekannte Hotels sind unter anderem das Regent Wall Street in der Wall Street (eröffnet 1842), das Peninsula in der 5th Avenue & 55th Street (eröffnet 1900), The Plaza New York in der 5th Avenue & Central Park (eröffnet 1907), das Walldorf-Astoria in der Park Avenue (eröffnet 1930), das Carlyle in der 76th Street (eröffnet 1931) und das Four Seasons in der 57th Street (eröffnet 1993).

Theater

1993 1993 Das Zentrum des Theaterlebens in New York ist der Broadway mit Musicalaufführungen für jeden Geschmack. Unter dem Broadway versteht man das Theaterviertel am Times Square zwischen der 41ten und 53ten Straße und zwischen der Sixth und Ninth Avenue. In diesem Viertel gibt es etwa 40 große Theater und ungefähr 1500 off-Broadway und off-off-Broadway Aufführungen pro Jahr in kleineren Theatern. Das erste Theater, welches vom vorherigen Theaterviertel am Herald Square zum Times Square umzog, war das Empire Theater. Charles Frohman ließ das Gebäude 1893 mit etwa 1000 Sitzplätzen erbauen. Es lag direkt gegenüber dem 1883 eröffneten Opernhaus der Metropolitan Opera, an dessem alten Standort zwischen der 39ten und 40ten Straße, Ecke Broadway. Der Broadway erlebte zwischen den Jahren 1910 und 1930 eine Vielzahl von Theater-Neugründungen. Das älteste, ununterbrochen bespielte Theater aus dieser Zeit ist das am 2. November 1903 eröffnete Lyceum. Es hieß ursprünglich: New Lyceum Theatre, da das vorherige Lyceum Theater aus dem Jahre 1885 auf der 45ten Straße, Ecke Broadway, wegen des Neubaus abgerissen wurde. Es war auch das erste Theater, das elektrisches Licht im gesamten Gebäude hatte, eingebaut von Thomas Alva Edison. In den 1980er Jahren gab es ein Theatersterben am Broadway, aber durch städtebauliche Maßnahmen, Einsparmaßnahmen und die Verpflichtung großer Namen ist die Krise heute überwunden. Im Jahr 1988 entschied die New York Landmarks Preservation Commission, den meisten historischen Theatergebäuden den Status historic sites zu verleihen. Große Broadwayerfolge waren Cats, 42nd Street, Les Misérables, Lion King und The Producers. In der Nähe des Central Parks liegen unter anderem das Metropolitan Opera House MET, das Zuhause der Metropolitan Opera Company und des American Ballet Theatre, die Avery Fisher Hall und das New York State Theater, welches Aufführungen der New York City Opera und des New York City Ballets zeigt. Weitere Theater sind das Lincoln Center for Performing Arts, die Heimat des New York Philharmonic Orchestra, die Carnegie Hall und Radio City Music Hall mit jeweils wechselnden Aufführungen.

Museen

Radio City Music Hall Radio City Music Hall Zu den bekanntesten Museen in New York gehören das American Craft Museum, das American Museum of the Moving Image, das American Museum of Natural History (vom Dinosaurier bis zum Planetarium), das Brooklyn Museum und das Cooper Hewitt Museum. Das American Museum of Natural History in Central Park West Ecke 79. Straße ist eines der größten Naturkundemuseen der Welt. Auf fünf Stockwerken wird nahezu die komplette Geschichte der Menschheit abgedeckt - von der Steinzeit bis ins Weltraumzeitalter. Die Sammlung ist derart umfangreich, dass ein Tag für den Besuch des Museums nicht ausreicht. Über 30 Millionen Muster und Exponate hält es für seine Besucher bereit. Das Museum verfügt über ein eigenes IMAX-Kino und eine eigene Subway Haltestelle. Besonders Sehenswert ist das neue Rose Center for Earth and Space mit dem Hayden Planetarium und der 563 Karat schwere „Stern von Indien“, der größte jemals gefundene Saphir. Weitere bekannte Sehenswürdigkeiten sind ein lebensgroßer Blauwal, das 19,2 Meter lange einstämmige Zedern-Kriegskanu der Haida Indianer und viele Dinosaurierskelette, um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Vor dem Haupteingang in Richtung Central Park befindet sich ein Theodore Roosevelt-Denkmal. Weitere bedeutende Museen sind das International Center of Photography, das Intrepid Sea-Air-Space Museum, das Metropolitan Museum of Art (vom altägyptischen Tempel bis zur modernen Kunst), das Museum of Modern Art (Museum für moderne Kunst mit wechselnden Ausstellungen), das National Museum of the American Indian und das New Museum of Contemporary Art. Von den Kunstmuseen sind das Metropolitan Museum of Art, (eröffnet 1880), das Museum of Modern Art (MoMA; eröffnet 1929), die Frick Collection (eröffnet 1935) und das Whitney Museum of American Art (eröffnet 1966) zu nennen. Das MoMA – das weltweit bedeutendste Museum für Gegenwartskunst – wurde 2004 nach umfangreichen Erweiterungen in einem neuen Gebäude wiedereröffnet. Der Spiralbau des Solomon R. Guggenheim-Museum in 1071 Fifth Ave. wurde nach Plänen des berühmten Architekten Frank Lloyd Wright entworfen und ähnelt im Aufbau einem Schneckenhaus. Es ist sein einziges Gebäude in New York und wurde im Jahre 1959 eröffnet. Es beherbergt eine Sammlung zeitgenössischer Malerei und Bildhauerei, darunter Klassiker von Wassily Kandinsky, Pablo Picasso und Paul Klee. Nicht weit entfernt von Liberty Island mit der Freiheitsstatue liegt Ellis Island, einst die erste Kontrollstelle für über zwölf Millionen Einwanderer. Unter dem Namen Gibbert Island diente die Insel den Engländern als Straflager für Piraten. 1892 errichtete man dort einen Vorposten der Einwanderungsbehörde, der vor allem den gewaltigen Zustrom von Immigranten aus Süd- und Osteuropa bewältigen sollte. Als der Vorposten 1954 geschlossen wurde, stand auf der Insel, die durch Landaufschüttung vergrößert worden war, ein gewaltiger Komplex. In dem mit Türmen versehenen Zentralgebäude befindet sich heute das Ellis Island Immigration Museum.

Bauwerke

Freiheitsstatue und Liberty Island Ellis Island Immigration Museum Die Freiheitsstatue (Statue of Liberty), umgangssprachlich auch „Miss Liberty“ oder „Lady Liberty“ genannt, wurde am 28. Oktober 1886 vor dem New Yorker Hafen zur Begrüßung von Heimkehrern und Neuankömmlingen eingeweiht. Sie war ein Freundschaftsgeschenk Frankreichs an die USA und sollte ursprünglich zur Hundertjahrfeier der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung von 1776 vollendet werden. Sie steht auf Liberty Island und gehört zusammen mit Ellis Island zum Statue of Liberty National Monument. Die Statue wurde von Frédéric Auguste Bartholdi entworfen, während Gustave Eiffel, der Konstrukteur des Eiffelturms, das massive Eisenskelett (127 Tonnen) konzipierte, welches die Kupferstatue (31 Tonnen) von innen stützt. In das Podest ist das Gedicht The New Colossus von Emma Lazarus, eine Anspielung auf den Koloss von Rhodos, eingraviert. Die Statue ist mit einer siebenstrahligen Krone geschmückt. Die Strahlen symbolisieren die sieben Meere und die Kontinente. Die 25 Fenster der Krone symbolisieren die 25 Edelsteine der Welt. Die Freiheitsgöttin, für deren Gesicht übrigens Bartholdis Mutter als Modell diente, steht auf den zerbrochenen Ketten der Sklaverei und hält in der linken Hand die Unabhängigkeitserklärung mit dem historischen Datum JULY IV MDCCLXXVI (4. Juli 1776). Die Statue hat eine Höhe von 46,5 Meter ohne Sockel, mit Sockel sind es 102 Meter. Am 13. Juni 1927 wurde die amerikanische Fahne in der rechten Hand der Freiheitsstatue zum ersten Mal dargestellt. Liberty Island (deutsch: „Freiheitsinsel“) ist eine kleine, unbewohnte Insel in der Upper New