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| Huub Oosterhuis |
Huub OosterhuisHubertus Gerardus Josephus Henricus Oosterhuis ( - 1. November 1933 in Amsterdam) ist ein niederländischer Theologe und Dichter.
Oosterhuis war Jesuit, katholischer Priester und Studentenpfarrer in Amsterdam. Sein umfangreiches dichterisches Werk und seine Beiträge zur Erneuerung von Liturgie und Gemeindegesang fanden seit 1967 auch in deutschen Übersetzungen weite Verbreitung. Seit 1969 wandte er sich der reformierten Kirche zu, weshalb die Verwendung seiner Lieder in der katholischen Kirche Hollands mittlerweile stark in die Diskussion geraten ist.
Oosterhuis spielte in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts eine wichtige Rolle in der Entfaltung der "freien Liturgie"-Praxis, die mitunter Bibellesungen durch in liturgischen Arbeitsgruppen erarbeitete Deutungsgeschichten ersetzte, und wo die Eucharistiefeier nicht mehr als Sakrament verstanden wurde. Unsachgemäße und umstrittene Gebete wurden immer mehr in die Glaubenspraxis eingebracht, so z.B. Oosterhuis' eucharistisches Gebet für Agnostiker: "Herr, wenn Sie existieren, so komme dann in unsere Mitte" (nl.: "Heer, als U bestaat, kom dan onder ons").
Bei der Beisetzung des niederländischen Prinzen Claus, eines langjährigen persönlichen Freundes, hielt er die Trauerrede. Am 29. Mai 2005 hielt er die Predigt im Abschlussgottesdienst zum 30. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hannover.
Werke (Liedtexte)
- "Ik sta voor u" (1969; Übersetzung: "Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr" von Lothar Zenetti 1974, Melodie von Bernard Huijbers 1964; GL 621/EG 382)
- "Zolang er Mensen zijn op Aarde" (1958; Übersetzung: "Solang es Menschen gibt auf Erden" von Dieter Trautwein 1966; GL 300/EG 427)
- "Wie als een God wil leven" (1965; Übersetzung "Wer leben will wie Gott auf dieser Erde" von Johannes Bergsma 1969; GL 183/EG 553/634 (Regionalteile))
- "Lied über die Auferstehung" ("Die Steppe wird blühen")
- "Lied über das Wort" (Übersetzung: "Das Wort, in dem die Richtung" von Annette Rothenburg-Joerges 1990)
- "Lied over de plaats waar wij bijeengekomen zijn" ("Zomaar een dak") (1979; "Ein Lied über den Ort der Zusammenkunft" ("Grade ein Dach"))
- "Komm in mich"
- "Was alle Zeiten sich erhofften"
- "Kwam van Godswege" (1962/1973; Übersetzung: "Kam einst zum Ufer" von Jürgen Henkys 1975; EG 312)
Weblinks
- [http://www.schola-kleine-kirche.de/musik.htm CD-Aufnahmen der "Schola Kleine Kirche" in deutscher Sprache]
Oosterhuis, Huub
Oosterhuis, Huub
Oosterhuis, Huub
Oosterhuis, Huub
Oosterhuis, Huub
Oosterhuis, Huub
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1. NovemberDer 1. November ist der 305. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 306. in Schaltjahren) - somit bleiben 60 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 996 - Erste urkundliche Erwähnung von "Ostarrichi" - älteste Form des Namen Österreichs - in einer Schenkungsurkunde von Kaiser Otto III. an den Freisinger Bischof.
Otto III.
- 1248 - Wilhelm von Holland wird in Aachen gekrönt.
- 1368 - Elisabeth von Pommern wird zur Kaiserin gekrönt.
- 1512 - In der Sixtinischen Kapelle in Rom werden die Deckenfresken von Michelangelo enthüllt.
- 1800 - US-Präsident John Adams bezieht seinen neuen Amtssitz, das spätere Weiße Haus.
- 1809 - Andreas Hofer unterliegt mit 8.500 Tirolern am Bergisel bei Innsbruck gegen 20.000 mit den Franzosen verbündete Bayern.
- 1849 – Das Königreich Bayern gibt mit dem Schwarzen Einser die erste deutsche Briefmarke heraus.
- 1874 - Auf dem Wiener Zentralfriedhof finden erstmals Bestattungen statt.
- 1914 - Das deutsche Ostasiengeschwader siegt im Seegefecht bei Coronel über ein britisches Geschwader.
- 1945 - Australien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 1946 - Gründung des Landes Niedersachsen durch Verordnung Nr. 55 der britischen Militärregierung.
- 1949 – Die erste Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erscheint.
- 1954 – Die algerische Befreiungsfront (FLN) beginnt den Algerienkrieg.
- 1956 - Ungarn erklärt seinen Austritt aus dem Warschauer Pakt
- 1961 - In Deutschland wird mit den vierstelligen Postleitzahlen zum ersten Mal weltweit ein vollständiges Postleitzahlensystem eingeführt.
- 1962 - Die Mongolei wird Mitglied in der UNESCO.
- 1963 - In Südvietnam findet ein Militärputsch statt, der Präsident Ngo Dinh Diem, seinen Bruder Nhu Dinh und weitere Personen das Leben kostet.
- 1970 - Indienststellung des ersten Rettungshubschraubers Christoph 1.
- 1974 - Guinea-Bissau wird Mitglied in der UNESCO.
- 1981 - Antigua und Barbuda erhält seine Unabhängigkeit
- 1981 - Am Flughafen Frankfurt räumt die Polizei das Hüttenlager der Gegner der "Startbahn West"
- 1986 - In Afghanistan verliert Babrak Karmal auch das Amt des Präsidenten des Revolutionsrates und damit seine Funktion als Staatsoberhaupt.
- 1987 - Afghanistan: Die Loja Dschirga verabschiedet die Verfassung der "Republik Afghanistan" und wählt Generalsekretär Mohammed Nadschibullah zum Staatspräsidenten.
- 1993 - Der Vertrag von Maastricht tritt in Kraft
- 1995 - Kamerun wird in das Commonwealth aufgenommen.
- 2000 - Serbien und Montenegro wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 2002 - Branco Crvenkovski wird Ministerpräsident in Mazedonien
- - (bis 15. November. Volkszählung in Mazedonien
Wirtschaft
Wissenschaft, Technik
- 1770 - Das Berg- und hüttenmännisches Lehrinstitut (Vorgänger der Technischen Universität) wird in Berlin gegründet.
- 1895 - in Berlin im Variete Wintergarten findet durch die Gebrüder Max und Emil Skladanowsky erstmals auf der Welt eine kinematographische Vorführung statt.
- 1952 - US-amerikanische Kernphysiker zünden auf dem Eniwetok-Atoll im pazifischen Ozean die erste Wasserstoffbombe.
Kultur
- 1838 - Uraufführung der komischen Oper "Der Schöffe von Paris" von Heinrich Dorn in Riga.
Religion
- 610 - das Pantheon in Rom wird von Bonifatius IV. in eine Kirche umgewandelt und der Königin der Märtyrer geweiht - die vor den Toren Roms in den Katakomben befindlichen Märtyrergräber wurden den anstürmenden germanischen Stämmen preisgegeben. Die Erinnerung an die Weihe des Pantheons wird später zum Allerheiligenfest und bewahrt das antike Baudenkmal vor dem Verfall.
Katastrophen
- 1755 - Lissabon (Portugal) wird durch ein Erdbeben und einen drauf folgenden Tsunami zu zwei Dritteln zerstört. Dabei kommen etwa 60.000 Menschen allein in Lissabon ums Leben.
- 1949 - Ein Kampfflugzeug P-38 stößt über dem Flughafen von Washington D.C. mit einer DC-4 zusammen. 55 Menschen kommen ums Leben.
- 1955 - Denver, Colorado: Eine Douglas DC-6B explodiert in der Luft, nachdem ein Passagier eine Bombe gezündet hatte. 44 Menschen finden dabei den Tod.
- 1959 - Rio de Janeiro: Eine Lockheed Constellation der deutschen Lufthansa, auf einem planmäßigen Flug aus Hamburg kommend, stürzt beim Landeanflug wegen schlechter Sicht und heftigem Regen kurz vor der Küste ins Meer. 36 Menschen sterben, 3 können gerettet werden.
- 1961 - Eine Douglas DC-7C der brasilianischen Fluggesellschaft Panair do Brasil stürzt beim Landeanflug auf Recife, Brasilien ab. Alle 45 Personen werden dabei getötet.
- 1986 - Großbrand beim Chemiekonzern Sandoz in Schweizerhalle bei Basel, Löschwasser verseucht den Rhein.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
- 1339 - Rudolf IV. (Österreich), Herzog (und selbst ernannter Erzherzog) von Österreich 1358-1365
- 1452 - Hilger de Burgis, Weihbischof in Köln und Lüttich
- 1596 - Pietro da Cortona, bedeutender Baumeister und Maler des programmatischen, römischen Hochbarocks
- 1607 - Georg Philipp Harsdörffer, deutscher Dichter des Barock
- 1625 - Oliver Plunkett, Erzbischof von Armagh und Primas von Irland
- 1633 - Gerhard Wolter Molanus, Bedeutender Privatgelehrter, Büchersammler und evangelischer Abt des Klosters Loccum
- 1636 - Nicolas Boileau, französischer Schriftsteller
- 1661 - Ludwig von Frankreich, französischer Thronfolger, Sohn Ludwigs XIV.
- 1704 - Paul Daniel Longolius, lexikalischer Hauptredakteur
- 1707 - Giuseppe Bonito, italienischer Maler
- 1755 - Johann Theodor Roscher, deutscher Hütteninspektor
- 1757 - Antonio Canova, italienischer Bildhauer und einer der Hauptvertreter des italienischen Klassizismus
- 1757 - Johann Georg Rapp, württembergischer Separatistenführer
- 1761 - Angelo Anelli, italienischer Librettist und Schriftsteller
- 1771 - Johann Stephan Schütze, Schriftsteller und gehörte zum Goethekreis
- 1778 - Gustav IV. Adolf, König von Schweden von 1792 bis 1809
- 1781 - Karl Joseph Stieler, deutscher Maler
- 1808 - John Taylor, 3. Präsident der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
- 1816 - Friedrich Wilhelm Hackländer, deutscher Schriftsteller
- 1825 - Friedrich Haase, deutscher Schauspieler, Regisseur und Theaterdirektor
- 1832 - Richard B. Hubbard, 17. Gouverneur von Texas
- 1841 - Minna Cauer, deutsche Pädagogin und Frauenrechtlerin
- 1848 - Jules Bastien-Lepage, französischer Maler
- 1849 - William Merritt Chase, US-amerikanischer Maler
- 1855 - Guido Adler, österreichischer Musikwissenschaftler
- 1858 - Ludwig von Struve, Astronom
- 1865 - Sámuel Teleki, österreichisch-ungarischer Politiker, Entdecker und Forschungsreisender
- 1871 - Stephen Crane, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1872 - Friedrich Funder, Herausgeber der Wiener Tageszeitung Reichspost
- 1877 - Else Ury, deutsche Schriftstellerin und Kinderbuchautorin
- 1878 - Carlos Saavedra Lamas, argentinischer Politiker
- 1878 - Paul Beckers, deutscher Komiker
- 1879 - Oskar Barnack, deutscher Feinmechaniker
- 1879 - Pál Teleki, ungarischer Wissenschafter und Politiker
- 1880 - Alfred Wegener, deutscher Meteorologe und Geowissenschaftler
- 1885 - Anton Flettner, deutscher Schiffs- und Flugzeugingenieur
- 1885 - Pierre Dupong, luxemburgischer Politiker
- 1886 - Hermann Broch, österreichischer Autor
- 1887 - Max Trapp, deutscher Komponist
- 1889 - Hannah Höch, Collagekünstlerin des Dadaismus
- 1889 - Philip John Noel-Baker, britischer Politiker und Nobelpreisträger
- 1892 - Alexander Alexandrowitsch Aljechin, russischer Schachspieler und der 4. Schachweltmeister
- 1893 - Andreas Paul Weber, deutscher Lithograph, Zeichner und Maler
- 1902 - Eugen Jochum, deutscher Dirigent
- 1903 - Jean Tardieu, französischer Dichter und Dramatiker
- 1905 - Aldo Fabrizi, italienischer Filmschauspieler und Regisseur
- 1909 - Bruno Bjelinski, kroatischer Komponist
- 1911 - Hermann Bondi, britischer Mathematiker und Kosmologe
- 1920 - Hansjörg Martin, deutscher Schriftsteller
- 1921 - Harald Quandt, deutscher Industrieller
- 1921 - Ilse Aichinger, österreichische Schriftstellerin
- 1923 - Egon von Neindorff, Hippologe
- 1923 - Helmut Moritz, österreichischer Geodät
- 1923 - Victoria de los Angeles, spanische Opernsängerin
- 1925 - Fritz Laband, deutscher Fußballspieler
- 1927 - Marcel Ophüls, deutscher Regisseur (Sohn von Max Ophüls)
- 1928 - Dieter Borkowski, deutscher Schriftsteller, Journalist und Historiker
- 1932 - Edgar Reitz, deutscher Regisseur
- 1932 - Francis Arinze, nigerianischer Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1933 - Helmut Moritz, österreichischer Geodät
- 1934 - Klaus Richtzenhain, deutscher Leichtathlet
- 1934 - Umberto Agnelli, italienischer Industrieller
- 1935 - Edward Said, palästinänsischer Literaturtheoretiker und Kritiker
- 1937 - Jürgen Echternach, deutscher Politiker
- 1937 - Witta Pohl, deutsche Schauspielerin
- 1937 - Bill Anderson, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter
- 1938 - Josef Riegler, österreichischer Politiker
- 1939 - Aras Ören, Schauspieler, Journalist und Schriftsteller
- 1941 - Uffe Ellemann-Jensen, dänischer Politiker
- 1942 - Larry Flynt, US-amerikanischer Verleger
- 1943 - Reinhild Hoffmann, deutsche Choreografin
- 1943 - Salvatore Adamo, belgischer Musiker, Liedermacher und Schlagersänger
- 1944 - Gabriele Geißler, deutsche Tischtennisspielerin
- 1944 - Mike Bernie, britischer Musiker
- 1945 - Ric Grech, britischer Musiker
- 1946 - Dennis Muren, Visual-Effects-Supervisor bei den Star-Wars-Filmen
- 1946 - Robert Yeazel, US-amerikanischer Musiker
- 1948 - Calvin Russell, US-amerikanischer Musiker, Vertreter des Roots Rock
- 1948 - Eddy Stibbe, niederländischer Vielseitigkeitsreiter
- 1948 - Nicholas Thomas Wright, anglikanischer Bischof von Durham
- 1948 - Werner Holz, deutscher Maler
- 1949 - Bernhard Cullmann, deutscher Fußballspieler
- 1949 - Rainer Hunold, deutscher Schauspieler
- 1950 - Barbara Fairchild, US-amerikanische Country-Sängerin
- 1950 - Dan Peek, US-amerikanischer Musiker (America)
- 1950 - Robert B. Laughlin, US-amerikanischer Physiker
- 1954 - Chris Morris, britischer Musiker
- 1956 - Ralf Isau, deutscher Schriftsteller
- 1962 - Magne Furuholmen, norwegischer Musiker (A-ha)
- 1962 - Ulf Timmermann, deutscher Leichtathlet
- 1963 - Katja Riemann, deutsche Filmschauspielerin
- 1964 - Otto Konrad, österreichischer Fußballspieler
- 1965 - Sandra Redmann, deutsche Politikerin (SPD)
- 1966 - Barbara Becker, deutsche Schmuck- und Modedesignerin
- 1968 - André Nendza, deutscher Musiker
- 1971 - Oliver W. Sakowitz, deutscher Arzt
- 1972 - Mario Barth, deutscher Comedian
- 1973 - Aishwarya Rai, indische Schauspielerin
- 1974 - Emma George, australische Stabhochspringerin
- 1978 - Cosmo Klein, deutscher Sänger und Songwriter
- 1988 - Ai Fukuhara, japanische Tischtennisspielerin
Gestorben
- 987 - Harald Blauzahn, König von Dänemark
- 1148 - Malachias, Erzbischof von Armagh
- 1635 - Johann Bernhard Gottsleben, evangelischer Geistlicher in Frohnhausen und Dillenburg
- 1700 - Karl II., König von Spanien
- 1795 - Johann Ulrich Schellenberg, Schweizer Maler und Kupferstecher
- 1832 - Julius von Voß, deutscher Schriftsteller
- 1846 - Franz Anton Ries, deutscher Violinist in der Bonner kurfürstlichen Kapelle
- 1849 - Peter Alois Gratz, katholischer Bibelwissenschaftler
- 1870 - Frederick Chamier, englischer Schriftsteller
- 1877 - Friedrich Graf von Wrangel, preußischer Offizier
- 1888 - Nikolai Michailowitsch Prschewalski, russischer Asienforscher
- 1894 - Alexander III., russischer Zar
- 1903 - Theodor Mommsen, deutscher Historiker
- 1907 - Alfred Jarry, französischer Schriftsteller
- 1914 - Christopher Cradock, britischer Admiral
- 1956 - Pietro Badoglio, italienischer Politiker und Regierungschef
- 1963 - Ngo Dinh Diem, Diktator Südvietnams (hingerichtet)
- 1968 - Georgios Papandreou, Ministerpräsident von Griechenland
- 1971 - Gertrud von Le Fort, deutsche Schriftstellerin
- 1972 - Ezra Pound, US-amerikanischer Lyriker
- 1977 - Franco Albini, italienischer Architekt
- 1979 - Mamie Eisenhower, ehemalige First Lady der USA
- 1982 - James Broderick, US-amerikanischer Schauspieler
- 1982 - King Vidor, US-amerikanischer Regisseur
- 1983 - Anthony van Hoboken, Musikwissenschaftler und Musiksammler
- 1989 - Hoimar von Ditfurth, deutscher Arzt, Journalist, TV-Moderator und Schriftsteller
- 1994 - Joey Stefano, war einer der bekanntesten Porno-Darsteller
- 1995 - Lex Hixon, US-amerikanischer Poet, Philosoph und spiritueller Lehrer
- 2002 - Käte Jaenicke, deutsche Schauspielerin (Mutter von Anja Jaenicke)
- 2003 - Heinz Zahrnt, deutscher Theologe und Publizist
- 2004 - James Hanson, britischer Unternehmer
- 2004 - Klaus-Günter Pods, Richter am Bundesarbeitsgericht
- 2004 - Marco Augusto Quiroa, guatemaltekischer Maler und Schriftsteller
Feiertage und Gedenktage
- Nationalfeiertag in Algerien (Tag der Revolution von 1954)
- Nationalfeiertag in Antigua und Barbuda (Unabhängigkeitstag von 1981)
- Welt-Vegan-Tag
- Allerheiligen
Siehe auch
- 31. Oktober - 2. November
- 1. Oktober - 1. Dezember
- November - Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
1101
ja:11月1日
ko:11월 1일
simple:November 1
th:1 พฤศจิกายน
1933
Politik
- 1. Januar: das politische Kabarett Die Pfeffermühle wird in München eröffnet
- 1. Januar: Edmund Schulthess wird zum vierten Mal Bundespräsident der Schweiz
- 2. Januar: Ende der Besetzung Nicaraguas durch US-amerikanisches Militär
- 4. Januar: Adolf Hitler, Kurt Freiherr von Schröder und Franz von Papen (Zentrumspartei) vereinbaren im Düsseldorfer Bankhaus J. H. Stein Vorbereitungen für eine Regierungsübernahme
- 30. Januar: Machtübertragung an Adolf Hitler in Deutschland (Machtergreifung); Hitler bildet eine so genannte Nationale Regierung aus Deutschnationalen und Nationalsozialisten
- 3. Februar: Hitlers erste Ansprache vor Befehlshabern der Reichswehr (Ziel der Außenpolitik: Lebensraum im Osten und dessen rücksichtslose Germanisierung)
- 4. Februar: Die letzte Ausgabe des SPD-Blattes „Vorwärts“ erscheint
- 27. Februar: in der Nacht zum 28. Februar brennt das Reichstagsgebäude in Berlin: Marinus van der Lubbe wird zum Schuldigen erklärt. Repressalien und Verhaftungen sind die Folge; Grundrechte werden aufgehoben
- 28. Februar: Notverordnung „Zum Schutz von Volk und Staat“ erlassen (Reichsbrandverordnung)
- 3. März: Ernst Thälmann verhaftet
- 4. März: In Österreich kommt es aufgrund einer verfahrenstechnischen Unachtsamkeit zur Beschlussunfähigkeit des Parlaments, die Engelbert Dollfuß für einen Staatsstreich nutzt, indem er diese als „Selbstausschaltung des Parlaments“ bezeichnet
- 5. März: Reichstagswahlen. Ergebnis: NSDAP 43,9 %, SPD 18,3 %, KPD 12,3 %, Zentrumspartei 11,2 %, DNVP 8 %
- 15. März: In Wien wird der Nationalrat von der austrofaschistischen Bundesregierung mit Polizeigewalt am Zusammentreten gehindert
- 21. März: Tag von Potsdam. Staatsakt in der Garnisonkirche
- 23. März: Der Deutsche Reichstag verabschiedet das Ermächtigungsgesetz
- 31. März: Das erste Hamburger Konzentrationslager wird im Wittmoor in Hamburg-Lemsahl-Mellingstedt eröffnet
- 31. März: In Österreich verbietet die Dollfuß-Regierung den Republikanischen Schutzbund
- 1. April: Durch die Nationalsozialisten organisierter Boykott jüdischer Geschäfte, Anwaltskanzleien und Arztpraxen
- 10. April: Adolf Hitler erklärte den 1. Mai als „Feiertag der nationalen Arbeit“ zum Staatsfeiertag
- 1. Mai: Der Maifeiertag wird von den Nationalsozialisten eingeführt
- 2. Mai: Gewerkschaften in Deutschland verboten. SA besetzt Gewerkschaftshäuser und verhaftet Mitglieder
- 10. Mai: die Nationalsozialisten verbrennen auf dem Opernplatz in Berlin 20.000 Bücher missliebiger Autoren (Bücherverbrennung)
- 26. Mai: die Kommunistische Partei Österreichs wird von den Austrofaschisten verboten
- 15. Juli: Italien, Deutsches Reich, Frankreich und Großbritannien unterzeichnen Viermächtepakt
- 20. Juli: Der Heilige Stuhl und Deutschland schließen das Reichskonkordat
- 13. August: Le Corbusier verkündet die Charta von Athen
- 19. Oktober: Deutschland tritt aus dem Völkerbund aus
- 29. Oktober: in Teatro de la Comedia in Madrid wird die faschistische Falange Española gegründet
- 11. November: In Österreich wird die 1920 abgeschaffte Todesstrafe für Mord, Brandstiftung und “öffentliche Gewalttätigkeit durch boshafte Beschädigung fremden Eigentums“ wieder eingeführt
- 17. November - US-Regierung unter Franklin Delano Roosevelt erkennt die seit Ende 1922 existierende Sowjetunion völkerrechtlich an.
- 15. Dezember: Zwangsvereinigung der kommunalen Spitzenverbände zum Deutschen Gemeindetag
Kultur
- 2. Januar: Uraufführung der Komödie Design for Living in Cleveland, Ohio
- 3. Februar: Uraufführung der Oper Gevatterin Tod von Rudolf Karel am Landestheater in Brünn (Brno)
- 20. Mai: Uraufführung der Oper Merry Mount von Howard Hansen in Ann Arbor
- 24. Mai: Uraufführung des musikalischen Lustspiels Bezauberndes Fräulein! von Ralph Benatzky im Deutschen Volkstheater in Wien
- 30. September: Uraufführung der Operette Zwei Herzen im Dreivierteltakt von Robert Stolz in Zürich
- 23. Dezember: Uraufführung der Operette Clivia von Nico Dostal am Theater am Nollendorfplatz in Berlin
Katastrophen
- 10. Februar: Gasometerexplosion in Neunkirchen/Saar. Das Unglück fordert 68 Tote und 190 Verletzte
- 2. März: Erdbeben der Stärke 8,4 in Sanriku, Japan, 2.990 Tote
- 11. März: Erdbeben unbekannter Stärke in Long Beach, Kalifornien, USA, 115 Tote
- 4. April: New Jersey, USA. Ein US-amerikanisches Luftschiff kam in einen Sturm und stürzte ab. 73 Tote
- 25. August: Erdbeben der Stärke 7,4 in der Republik China, ca. 10.000 Tote
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1. Januar: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft verliert ihr Länderspiel gegen Italien in Bologna mit 1:3
- 11. Juni: Fortuna Düsseldorf gewinnt die deutsche Meisterschaft gegen FC Schalke 04 mit 3:0: Deutscher Meister (Fußball) 1932/33
- 1. Januar: Joe Orton, britischer Dramatiker († 1967)
- 2. Januar: Peter Ulmer, deutscher Jurist
- 2. Januar: Eva Kerbler, österreichische Schauspielerin
- 3. Januar: Maxie Wander, deutsche Fotografin, Journalistin, Drehbuchautorin und Schriftstellerin († 1977)
- 4. Januar: Ilia II., georgisch-orthodoxer Patriarch
- 5. Januar: Dalida, Schlagersängerin und Schauspielerin († 1987)
- 6. Januar: Emil Steinberger, Schweizer Kabarettist, Schriftsteller, Regisseur und Schauspieler
- 8. Januar: Juan Marsé, spanischer Schriftsteller
- 9. Januar: Wilbur Smith, britischer Schriftsteller
- 9. Januar: Helmut Schäfer (Politiker), deutscher Politiker
- 10. Januar: Akira Miyoshi, japanischer Komponist
- 16. Januar: Susan Sontag, US-amerikanische Schriftstellerin, Essayistin und Publizistin († 2004)
- 18. Januar: John Boorman, britischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent
- 18. Januar: Jean Vuarnet, ehemaliger französischer Skirennläufer
- 20. Januar: Don Thompson, britischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 20. Januar: Earl Grant, US-amerikanischer Sänger und Gitarrist († 1970)
- 23. Januar: Chita Rivera, US-amerikanische Schauspielerin und Tänzerin
- 24. Januar: Johannes Fischer (Musiker), deutscher Kirchenmusiker und Komponist († 2005)
- 24. Januar: Erwin Waldner, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 25. Januar: Corazon Aquino, Präsidentin der Philippinen
- 26. Januar: Javier Lozano Barragán, Bischof von Zacatecas und Kardinal
- 29. Januar: Sacha Distel, französischer Chansonnier und Komponist († 2004)
- 31. Januar: Joachim Herrmann (Rechtswissenschaftler), deutscher Rechtswissenschaftler
- 1. Februar: Buddhadev Das Gupta, Meister im Spielen der Nordindischen Klassischen Musik
- 2. Februar: Than Shwe, Staatschef von Myanmar
- 3. Februar: Miloš Milutinović, ehemaliger jugoslawischer Fußballspieler und Trainer († 2003)
- 3. Februar: Heinrich Übleis, österreichischer Jurist und Politiker (SPÖ)
- 3. Februar: Varetta Dillard, US-amerikanische Rhythm and Blues-Sängerin († 1993)
- 3. Februar: John Edmondson, US-amerikanischer Komponist
- 3. Februar: Paul S. Sarbanes, US-Senator des Bundesstaates Maryland
- 5. Februar: Claude King, US-amerikanischer Country-Sänger
- 8. Februar: Josef Taus, österreichischer Wirtschaftsjurist, Manager und Politiker
- 10. Februar: Gottfried Arnold (Politiker), ehemaliger CDU Bundestagsabgeordneter
- 12. Februar: Carlos Alberto Peronace, argentinischer Schachproblemkomponist († 1990)
- 13. Februar: Constantin Costa-Gavras, griechischer Regisseur
- 13. Februar: Paul Biya, Präsident von Kamerun
- 13. Februar: Kim Novak, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 14. Februar: Helmut Leherbauer, österreichischer Maler († 1997)
- 14. Februar: Míla Myslíková, tschechische Schauspielerin († 2005)
- 14. Februar: Robert Shea, US-amerikanischer Schriftsteller († 1994)
- 15. Februar: Günter Schluckebier, ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages († 2002)
- 18. Februar: Yoko Ono, japanisch-amerikanische Künstlerin und Sängerin
- 18. Februar: Gerhard Frey, rechtsextremer Politiker
- 21. Februar: Nina Simone, Jazz- und Bluessängerin, Pianistin und Songschreiberin († 2003)
- 21. Februar: Bob Rafelson, US-amerikanischer Filmregisseur
- 22. Februar: Peter Rohland, deutscher Liedermacher und Sänger († 1966)
- 26. Februar: Brigitte Grothum, deutsche Schauspielerin, und Regisseurin
- 27. Februar: Albert Caspers, Aufsichtsratsvorsitzender der Ford-Werke GmbH
- 27. Februar: Edward Lucie-Smith, Dichter, Journalist und Kunsthistoriker
- 1. März: Dietrich Sperling, deutscher Politiker
- 1. März: Jakob M. Mierscheid, fiktiver deutscher Bundestagsabgeordneter der SPD
- 2. März: Nobuyoshi Tamura, Aikido--Großmeister
- 3. März: Gerhard Mayer-Vorfelder, Präsident des deutscher Fußball-Bund|Deutschen Fußball-Bunds
- 5. März: Walter Kasper, deutscher Kardinal
- 7. März: Hannelore Kohl, Frau des deutschen Bundeskanzlers a.D. Helmut Kohl († 2001)
- 9. März: Reinhard Lettmann, Bischof von Münster
- 9. März: William Francis McBeth, US-amerikanischer Komponist und Professor
- 11. März: Jesús Gil y Gil, spanischer Politiker, Unternehmer und Fußballfunktionär († 2004)
- 13. März: Leiber/Stoller, Duo der 1950er und 1960er Jahre
- 13. März: Hans Katschthaler, Landeshauptmann von Salzburg
- 14. März: Michael Caine, britischer Schauspieler
- 14. März: Cornelius Weiss, deutscher Wissenschaftler und Politiker
- 14. März: René Felber, Schweizer Politiker
- 14. März: Quincy Jones, US-amerikanischer Musik-, Fernseh- und Filmproduzent und Musiker
- 15. März: Philippe de Broca, französischer Filmregisseur († 2004)
- 16. März: Dieter Wellershoff (Bundeswehr), Generalinspekteur der deutschen Bundeswehr († 2005)
- 17. März: Heather Armitage, britische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 18. März: Severino Poletto, Erzbischof und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 19. März: Philip Roth, US-amerikanischer Schriftsteller
- 20. März: Michael Pfleghar, deutscher Regisseur († 1991)
- 20. März: Henryk Muszyński, polnischer Erzbischof
- 21. März: Fritz Wittmann, deutscher Politiker
- 21. März: Adi Furler, Sportjournalist († 2000)
- 22. März: Florian Kuntner, Bischof († 1994)
- 22. März: Michel Hidalgo, ehemaliger französischer Fußballspieler und Fußballtrainer
- 22. März: Eveline Hasler, Schweizer Schriftstellerin
- 23. März: Ceija Stojka, Schriftstellerin und Künstlerin
- 23. März: Philip Zimbardo, US-amerikanischer Sozialpsychologe
- 26. März: Rosemarie Nitribitt, Frankfurter Prostituierte († 1957)
- 26. März: Tinto Brass, italienischer Regisseur, Produzent und Drehbuchautor
- 28. März: Juan Sandoval Iñiguez, Erzbischof von Guadalajara und Kardinal
- 29. März: Hermann von Berg, deutscher Publizist und war Geheimdiplomat der DDR
- 29. März: Samora Machel, Staatspräsident von Mosambik ab 1975 († 1986)
- 31. März: Gerhard Ruhbach, deutscher Theologe und Kirchengeschichtler
- 31. März: Anita Carter, US-amerikanische Country- und Folk-Sängerin († 1999)
- 1. April: Bengt Holbek, dänischer Folklorist († 1992) ebenda
- 1. April: Claude Cohen-Tannoudji, französischer Physiker
- 1. April: Dan Flavin, US-amerikanischer Künstler
- 2. April: György Konrád, ungarischer Schriftsteller
- 3. April: Horst Ludwig Riemer, deutscher Politiker
- 4. April: Frits Bolkestein, niederländischer Politiker
- 8. April: Fred Ebb, US-amerikanischer Songschreiber († 2004)
- 9. April: Jean-Paul Belmondo, französischer Film- und Theaterschauspieler
- 9. April: Gian Maria Volonte, Schauspieler († 1994)
- 9. April: René Burri, Schweizer Fotograf
- 12. April: Montserrat Caballé, spanische Sängerin (Sopran)
- 14. April: Kurt Huemer, österreichischer Sänger und Schauspieler († 2005)
- 14. April: Diane Schöler, Tischtennisspielerin
- 15. April: David Hamilton, Künstlerische Kunstfotograf aus Großbritannien
- 15. April: Elizabeth Montgomery, US-amerikanische Filmschauspielerin († 1995)
- 16. April: Ludwig Haas, deutscher Schauspieler
- 16. April: Karl Blecha, österreichischer Politiker
- 17. April: Joachim Kroll, deutscher Serienmörder († 1991)
- 24. April: Helmuth Lohner, österreichischer Schauspieler, Regisseur
- 26. April: Arno Penzias, US-amerikanischer Physiker
- 30. April: Adriana Asti, italienische Schauspielerin
- 30. April: Willie Nelson, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter
- 2. Mai: Harry Woolf, Lord Chief Justice of England and Wales (2000–2005)
- 3. Mai: James Brown, US-amerikanischer Musiker
- 3. Mai: Steven Weinberg, US-amerikanischer Physiker
- 7. Mai: Axel Corti, österreichischer Regisseur († 1993)
- 11. Mai: Louis Farrakhan, Afro-amerikanischer Führer der Bewegung Nation of Islam
- 11. Mai: Joe Hembus, Filmkritiker († 1985)
- 14. Mai: Michael Chevalier, Schauspieler und Synchronsprecher
- 15. Mai: Marianne Hold, deutsche Schauspielerin († 1994)
- 15. Mai: Juzo Itami, japanischer Schauspieler und Filmregisseur. († 1997)
- 18. Mai: Deve Gowda, Premierminister Indiens
- 21. Mai: Maurice André, französischer Trompeter
- 23. Mai: Joan Collins, britische Schauspielerin, Fotomodell und Autorin
- 25. Mai: Lo Man Kam, Wing Chun-Kämpfer und Lehrer
- 26. Mai: Jean Graczyk, französischer Radsportler († 2004)
- 26. Mai: Eldar Schengelaja, georgischer Filmproduzent
- 26. Mai: Rudi Falkenhagen, niederländischer Schauspieler. († 2005)
- 29. Mai: Helmuth Rilling, Dirigent und Pädagoge
- 30. Mai: Winfried Zehetmeier, freischaffender Künstler und bayerischer Kommunalpolitiker
- 30. Mai: Sergio Citti, italienischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Schauspieler. († 2005)
- 4. Juni: Godfried Danneels, Erzbischof von Mechelen-Brüssel undKardinal
- 4. Juni: Carlota Alfaro, puertoricanische Modedesignerin
- 5. Juni: Velimir Bata Živojinović, serbischer Schauspieler, Kabarettist und Theaterschauspieler
- 6. Juni: Heinrich Rohrer, Schweizer Physiker
- 7. Juni: Jon Laxdal, Schauspieler, Regisseur († 2005)
- 11. Juni: Josef Paul Kleihues, deutscher Architekt († 2004)
- 11. Juni: Walther Zügel, deutscher Bankmanager
- 11. Juni: Harald Szeemann, Schweizer Kurator, Leiter der Berner Kunsthalle († 2005)
- 11. Juni: Gene Wilder, US-amerikanischer Schauspieler
- 12. Juni: Eddie Adams, US-amerikanischer Fotojournalist († 2004)
- 13. Juni: Peter Bickhardt, Vertreter der kirchlichen Oppositionsbewegung in der DDR
- 14. Juni: Svetlin Russev, bulgarischer Maler
- 15. Juni: Thomas Lenk (Bildhauer), deutscher Bildhauer
- 16. Juni: Willy Weber (Künstler), Schweizer Bildhauer
- 17. Juni: Maurice Stokes, US-amerikanischer Basketballspieler († 1970)
- 17. Juni: Roderick Paige, US-amerikanischer Bildungspolitiker
- 18. Juni: Nossrat Peseschkian, Neurologe, Psychiater und Mediziner
- 18. Juni: Jerzy Kosiński, US-amerikanischer Autor († 1991)
- 19. Juni: Otto Barić, ehemaliger kroatischer und österreichicher Fußball-Nationaltrainer
- 19. Juni: Wiktor Iwanowitsch Pazajew, sowjetischer Kosmonaut († 1971)
- 20. Juni: Lorenz Niegel, deutscher Politiker und MdB
- 20. Juni: Danny Aiello, Schauspieler
- 22. Juni: Libor Pešek, tschechischer Dirigent
- 23. Juni: Dianne Feinstein, US-Senatorin aus Kalifornien der Demokratischen Partei
- 25. Juni: Álvaro Siza, portugiesischer Architekt
- 26. Juni: Peter Michel Ladiges, deutscher Hörspielregisseur († 2004)
- 29. Juni: Peter Kafka, deutscher Physiker († 2000)
- 5. Juli: Michael Heltau, Schauspieler und Chansonnier
- 7. Juli: Gerhard Franke, deutscher Fußballspieler
- 7. Juli: Murray Halberg, neuseeländischer Leichtathlet
- 7. Juli: Toon Brusselers, niederländischer Fußballspieler († 2005)
- 8. Juli: Marty Feldman, britisch-US-amerikanischer Autor, Schauspieler und Regisseur († 1982)
- 9. Juli: Arnfrid Astel, deutscher Lyriker
- 9. Juli: José Libertella, italienisch-französischer Bandoneonspieler, Komponist und Arrangeur († 2004)
- 9. Juli: Werner Noorda, niederländischer Maler und Dichter des Expressionismus
- 9. Juli: Oliver Sacks, US-amerikanischer Neurologe, Autor populärwissenschaftlicher Bücher
- 10. Juli: Peter Jankowitsch, österreichischer Politiker und Diplomat
- 13. Juli: Piero Manzoni, italienischer Künstler, gilt als Wegbereiter der Konzeptkunst († 1963)
- 14. Juli: Albrecht von Bayern, Chef des Hauses Wittelsbach († 1996)
- 14. Juli: Franz von Bayern, Oberhaupt des Hauses Wittelsbach
- 15. Juli: Julian Bream, britischer Gitarrist
- 16. Juli: Gerd Hammes, deutscher Komponist und Posaunist
- 16. Juli: Heinz Dürr, deutscher Unternehmer und Manager
- 18. Juli: Jean Yanne, französischer Schauspieler († 2003)
- 19. Juli: Günter Gerstmann, Publizist und Autor
- 20. Juli: José Vicente Asuar, chilenischer Komponist
- 20. Juli: Cormac McCarthy, US-amerikanischer Roman-Autor
- 21. Juli: Brigitte Reimann, deutsche Schriftstellerin († 1973)
- 23. Juli: Richard Rogers, Architekt
- 27. Juli: Marlene Ahrens, chilenische Leichtathletin und Olympionikin
- 30. Juli: Irene Ruttmann, deutsche Schriftstellerin
- 31. Juli: Cees Nooteboom, niederländischer Schriftsteller
- 4. August: Lothar Knörzer, deutscher Leichtathlet
- 6. August: Ulrich Biesinger, deutscher Fußballspieler
- 6. August: Suchinda Kraprayoon, Premierminister von Thailand
- 11. August: Jerzy Grotowski, polnischer Regisseur († 1999)
- 12. August: Anita Gradin, schwedische Politikerin
- 16. August: Reiner Kunze, deutscher Schriftsteller
- 16. August: Reiulf Steen, norwegischer Politiker
- 17. August: Gene Kranz, NASA-Flugdirektor für das Gemini- und Apollo-Programm
- 17. August: Thomas Courtney, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 18. August: Just Fontaine, ehemaliger französischer Fußballspieler
- 18. August: Roman Polański, polnischer Filmregisseur und Schauspieler
- 18. August: Franz Buggle, Psychologe und Religionskritiker
- 19. August: Debra Paget, US-amerikanische Schauspielerin
- 21. August: Janet Baker, englische Mezzo-Sopranistin
- 22. August: Irmtraud Morgner, deutsche Schriftstellerin († 1990)
- 22. August: Michael von Albrecht, klassischer Philologe
- 23. August: Manfred Donike, deutscher Chemiker († 1995)
- 23. August: Robert F. Curl, US-amerikanischer Chemiker
- 23. August: Pete Wilson, US-amerikanischer Politiker aus Kalifornien
- 25. August: Roberto de Simone, italienischer Komponist, Theatermann, Autor
- 25. August: Wayne Shorter, US-amerikanischer Jazz-Saxophonist und -Komponist
- 26. August: Rainer Erler, deutscher Autor, Regisseur und Filmproduzent
- 26. August: Ida Gotkovsky, französische Komponistin und Pianistin
- 27. August: Kerstin Ekman, schwedische Schriftstellerin
- 29. August: Alan Stacey, Formel-1-Rennfahrer († 1960)
- 29. August: Arnold Koller, Schweizer Politiker (CVP)
- 31. August: Kirsten Walther, dänische Schauspielerin († 1987)
- 1. September: Conway Twitty, US-amerikanischer Sänger († 1993)
- 2. September: Mathieu Kérékou, Präsident von Benin
- 3. September: Roland Kayn, deutscher Komponist
- 5. September: Francisco Javier Errázuriz Ossa, chilenischer Erzbischof, römisch-katholischer Kardinal
- 8. September: Michael Frayn, englischer Schriftsteller
- 10. September: Jewgeni Wassiljewitsch Chrunow, sowjetischer Kosmonaut
- 11. September: Nicola Pietrangeli, ehemaliger italienischer Tennisspieler
- 14. September: Beppo Mauhart, österreichischer Industrieller
- 15. September: Rafael Frühbeck de Burgos, spanischer Dirigent
- 17. September: Chuck Grassley, republikanischer Senator
- 18. September: Scotty Bowman, ehemaliger Eishockeytrainer
- 21. September: Lona Rietschel, deutsche Comiczeichnerin
- 22. September: Jesco von Puttkamer (NASA), deutscher Wissenschaftler und Buchautor
- 23. September: Lina Medina, gebar im Alter von fünf Jahren ihren ersten Sohn
- 25. September: Maxl Graf, deutscher Schauspieler und Sänger der volkstümlichen Musik († 1996)
- 25. September: Ian Tyson, kanadischer Country- und Folk-Sänger
- 25. September: Hubie Brown, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 28. September: Robert Schul, US-amerikanischer Leichtathlet
- 3. Oktober: Neale Fraser, ehemaliger australischer Tennisspieler
- 6. Oktober: Louis Begley, US-amerikanischer Schriftsteller
- 9. Oktober: Peter Mansfield, britischer Physiker und Nobelpreisträger
- 12. Oktober: Klaus Frühauf, deutscher Sci-Fi-Autoren
- 12. Oktober: Guido Molinari, kanadischer Maler und Grafiker († 2004)
- 13. Oktober: Thomas Henry Bingham, Lord Chief Justice of England and Wales (1996–2000)
- 14. Oktober: Wilfried Dietrich, deutscher Ringer († 1992)
- 15. Oktober: Harry Ott, Botschafter der DDR, Vertreter bei der UN und stellvertretender Außenminister
- 17. Oktober: William Alison Anders, ein US-amerikanischer Luftwaffenoffizier und Astronaut
- 17. Oktober: Jerry H. Bilik, US-amerikanischer Komponist und Professor
- 17. Oktober: Sœur Sourire, Zeichenlehrering, Ordensschwester und Chansonnière († 1985)
- 19. Oktober: Geraldo Majella Agnelo, Erzbischof von San Salvador da Bahia und Kardinal
- 21. Oktober: Francisco Gento, ehemaliger spanischer Fußballspieler
- 24. Oktober: Rainer Stadelmann, deutscher Ägyptologe
- 25. Oktober: Eberhard Esche, deutscher Schauspieler
- 25. Oktober: Wiktor Arsenjewitsch Kapitonow, russischer Radsportler († 2005)
- 27. Oktober: Floyd Cramer, Pianist und Komponist, Vertreter der Country-Musik († 1997)
- 28. Oktober: Garrincha, brasilianischer Fußballer († 1983)
- 30. Oktober: Johanna von Koczian, deutsche Schauspielerin
- 1. November: Huub Oosterhuis, niederländischer Theologe und Dichter
- 1. November: Helmut Moritz, österreichischer Geodät
- 3. November: John Barry, britischer Komponist
- 3. November: Amartya Sen, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften 1998
- 3. November: Mildred Singleton, US-amerikanische Leichtathletin und Basketballspielerin († 2004)
- 3. November: Michael Dukakis, US-amerikanischer Politiker, Gouverneur von Massachusetts
- 4. November: Chukwuemeka Odumegwu, nigerianischer Offizier und Politiker
- 7. November: Vladimir Volkoff, französischer Schriftsteller († 2005)
- 8. November: Lothar Fischer, deutscher Bildhauer († 2004)
- 9. November: Lucian Pintilie, rumänischer Regisseur, Schauspieler und Drehbuchautor
- 11. November: Elem Germanowitsch Klimow, russischer Filmregisseur († 2003)
- 12. November: Bruno Sacco, Konstrukteur und Designer („Stilist“) bei Mercedes-Benz
- 13. November: Karl-Otto Alberty, deutscher Schauspieler
- 13. November: Peter Härtling, deutscher Schriftsteller
- 14. November: Fred Haise, US-amerikanischer Astronaut
- 19. November: Larry King, Journalist, Talk Show Ikone
- 20. November: Hermann Freiherr von Richthofen, deutscher Diplomat
- 20. November: Per Wästberg, schwedischer Schriftsteller
- 22. November: Klaus Dörner,
- 23. November: Gerhard Roth (Politiker), deutscher Politiker
- 23. November: Krzysztof Penderecki, Führenden Komponisten der polnischen Avantgarde
- 23. November: Kurt Falk, Zeitungsherausgeber († 2005)
- 25. November: Roland Wabra, deutscher Fußballspieler († 1994)
- 25. November: Jürgen Kromphardt, deutscher Wirtschaftsweiser
- 27. November: Klaus Höpcke, deutscher Politiker
- 29. November: Horst Assmy, deutscher Fußballspieler († 1972)
- 29. November: John Mayall, Vater des englischen Blues-Revival Anfang des 1960er Jahre
- 1. Dezember: Horst Eylmann, deutscher Politiker
- 1. Dezember: James Wolfensohn, Neunter Präsident der Weltbank
- 2. Dezember: Gotthold Hasenhüttl, Priester, Kirchenkritiker
- 2. Dezember: Michael Larrabee, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger († 2003)
- 3. Dezember: Paul Josef Crutzen, niederländischer Meteorologe, Nobelpreisträger
- 4. Dezember: Horst Buchholz, deutscher Scha
Amsterdam
Amsterdam ist die Hauptstadt der Niederlande und hat 738.434 Einwohner, als Agglomeration Groot-Amsterdam ca. 1,2 Mio. (2004). Im Großraum Amsterdam (nördlicher Teil des Verdichtungsraumes Randstad) leben ca. 2,2 Mio. Menschen (2004). Sitz der Regierung ist jedoch das 50 km entfernte Den Haag.
Amsterdam liegt in der Provinz Noord-Holland, an der Mündung der Amstel und des IJ in das IJsselmeer. Amsterdam ist durch den Noordzeekanaal mit der Nordsee verbunden, mit einem Damm gegen Überschwemmungen geschützt und von zahlreichen Grachten durchzogen. Amsterdam wurde auf etwa 5 Millionen Tannenstämmen erbaut.
Stadtteile
Tannenstämmen
- Innenstadt (Zentrum, mit Jordaan und Oostelijke eilanden)
- Amsterdam - West
- Westpoort (Westliches Hafengebiet, Betriebsgelände Sloterdijk, Teleport, Ruigoord)
- Westerpark (Spaarndammerbuurt, Staatsliedenbuurt, Frederik Hendrikbuurt)
- Oud-West
- de Baarsjes
- Bos en Lommer (mit dem Dorf Sloterdijk)
- Geuzenveld-Slotermeer
- Osdorp (Osdorp, MAP, dorp Sloten)
- Slotervaart-Overtoomse Veld (mit Nieuw-Sloten)
- Amsterdam - Zuid
- Oud-Zuid (Zuid, de Pijp, Hoofddorppleinbuurt)
- ZuiderAmstel (Rivierenbuurt, Buitenveldert, Prinses Irenebuurt)
- Amsterdam - Oost
- Oost-Watergraafsmeer
- Zeeburg (Indische buurt, Östliches Hafengebiet, IJburg)
- Amsterdam Noord (mit den Dörfern Durgerdam, Zunderdorp, Ransdorp, Holysloot)
- Zuid-Oost (Bijlmer, Gaasperdam, Bullewijk, Driemond)
Geschichte
IJburg
IJburg
Im 12. Jahrhundert war die heutige Provinz Holland zum größten Teil kaum leicht bewohnbar. Es war ein sehr feuchtes Gebiet, hauptsächlich bestehend aus Moor und Sumpfland. Diese Landschaft wurde von mehreren Flüssen durchschnitten. Einer dieser Flüsse war die Amstel, die in die IJ mündete. Gegen Ende des zwölften Jahrhunderts entstand rund um einen Damm im Fluss eine kleine Siedlung.
Diesem Damm in der Amstel verdankt die Stadt Amsterdam ihren Namen. Heute ist der Damm noch immer existent. Inzwischen wurde er zu einem Platz umfunktioniert. Anfang des 13. Jahrhunderts wurden Amsterdam vom damaligen Landesherr Stadtrechte verliehen. Im Jahre 1369 wurde Amsterdam Mitglied der Hanse. Der Fischfang, anfangs die bedeutendste Erwerbsquelle, wich allmählich dem Handel.
Die Einverleibung Portugals durch Spanien im Jahr 1580 zwang die nördlichen Niederlande dazu, selbst nach Indien zu fahren. Die ersten Fahrten wurden von Amsterdam aus unternommen und wurden gleich zu einem gigantischen Erfolg. Angeregt durch dieses Ergebnis, wurden bald überall im Land Pläne geschmiedet, Schiffe nach Indien zu schicken.
Aus all diesen Einzelinitiativen entstand 1602 die Verenigde Oost-Indische Compagnie (Vereinigte Ostindische Kompanie), die VOC. Die Stadt alleine zeichnete für mehr als die Hälfte des gesamten Kapitals, das in das neue Unternehmen investiert wurde. Gegen Ende des sechzehnten Jahrhunderts war Amsterdam die wohlhabendste Stadt Europas. In Ihren Häfen und Lagerhäusern stapelten sich Gewürze, Seide und andere Kostbarkeiten aus Indien und dem Pazifikraum.
Im Jahr 1672 gerieten die mächtigen Niederlande gleichzeitig in einen Krieg mit Frankreich und England. Dadurch wurde der Hafen Amsterdams unerreichbar für die Handelsflotte mit Waren aus Indien. Zum Ende des Jahrhunderts endete auch die Periode der größten Blüte. Die wirtschaftlichen Strukturen änderten sich; Amsterdam verlor seine Stellung als Umschlaghafen für den Welthandel. Gleichzeitig aber wurde der Geldmarkt immer wichtiger.
Amsterdam schaffte es, zum finanziellen Zentrum der Welt zu werden, als Bankier für die europäischen Fürsten, die mit geliehenem Geld ihre kostspieligen Kriege führten.
Unzählige jahrhundertealte Denkmäler zieren den Stadtkern. Bis zum heutigen Tag zeugen fast 7000 Kaufmanns- und Lagerhäuser sowie beinah 1300 Brücken aus dem sechzehnten, siebzehnten und achtzehnten Jahrhundert von diesem Goldenen Zeitalter. Die erhabenen Händlerhäuser wurden entlang der 165 Grachten gebaut, die als Transportwege genutzt wurden, um die schnelle Verteilung der Importwaren in der Stadt und zu den Handelskontoren zu bewerkstelligen. Die größte Altstadt Europas wurde mit ihren schönen Gebäuden auch in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
Politik
Durch die liberale Politik der Niederlande seit 1976 wurde Amsterdam zum Zentrum des Drogentourismus in Europa. Rund 300 bis 400 der ca. 500 Coffee Shops sind in der Stadt beheimatet.
Sehenswürdigkeiten
Coffee Shop
Coffee Shop
Coffee Shop
Coffee Shop
- Museen:
- Amsterdam besitzt mehr als vierzig Museen. Die bedeutendsten sind:
- Das Rijksmuseum: Nationalmuseum, Stadhouderskade 42; holländische Gemälde des 16.-19. Jahrhunderts, einschl. der berühmten Nachtwache von Rembrandt. Öffnungszeiten: Di-Sa 10.00-17.00 Uhr, sonn- und feiertags 13.00-17.00 Uhr (montags sowie 1. Jan. geschlossen).
- Das Anne Frank-Haus, Prinsengracht 263. Öffnungszeiten: Tgl. 09.00-17.00 Uhr (Juni - Aug. bis 19.00 Uhr), einschl. gesetzl. Feiertage (1. Jan., 25. Dez. und Jom Kippur geschlossen).
- Das Van Gogh-Museum: Paulus Potterstraat 7. Öffnungszeiten: Mo-Sa 10.00-17.00 Uhr, sonn- und feiertags 13.00-17.00 Uhr (1. Jan. geschlossen).
- Museum Het Rembrandthuis: Rembrandthaus, Jodenbreestraat 4-6. Ehemaliges Wohnhaus des Malers. Öffnungszeiten: Mo-Sa 10.00-17.00 Uhr, sonn- und feiertags 13.00-17.00 Uhr (1. Jan. geschlossen).
- Schifffahrtsmuseum (Scheepvaart Museum): Kattenburgplein 1. Öffnungszeiten: Di-So 10-17 Uhr (Mitte Juni-Mitte Sept. und während der Schulferien auch Mo. geöffnet; 1. Jan., 29. April u. 25 Dez. geschlossen)
- Biblisches Museum (Bijbels Museum) Amsterdam
- Jüdisches Historisches (Joods Historisch) Museum, in der ehemaligen Synagoge nahe dem Waterlooplein
- Theatermuseum: Geschichte des niederländischen Theaters
- Städtisches Museum (Stedelijk Museum) für moderne Kunst
- Die Petersburger Eremitage hat im Amstelhof eine Filiale in der Stadt
Petersburger Eremitage
- Kirchen:
- Es gibt einige berühmte Kirchen in Amsterdam. Sehenswert sind:
- Amstelkerk
- "Ons´ Lieve Heer op Solder" - Museum Amstelkring (verborgene Kirche)
- Nieuwe Kerk (1490)
- De Duif
- Mozes en Aäronkerk
- Posthoornkerk
- Sint Nicolaaskerk
- Noorderkerk (1620-1623)
- Oosterkerk
- Zuiderkerk (1603-1611)
- Westerkerk (1631)
- Oude Kerk (ca. 1400)
- Konzertsäle/Theater:
- Stadsschouwburg (Oper)
- Concertgebouw, Sitz des renommierten gleichnamigen Orchesters (klassische Musik, Oper, Ballett).
- Sonstige:
Ballett
Ballett
- De Waag (Stadtwaage), auf dem Nieuw-Markt
- Madame Tussaud's
- Königlicher Palast
- Munt-Turm am Schwimmenden Markt auf der Singel-Gracht
- Der Flohmarkt am Waterlooplein
- Der Begijnhof (Almshäuser aus dem 14. Jahrhundert)
- Die Buchhandlungen am Oudemanhuispoort.
- Nachtleben: Viele der Nachtklubs liegen im Viertel um die Plätze Rembrandtsplein und Leidseplein. Die Zeitschrift „Amsterdamer Woche“ veröffentlicht einen umfassenden Veranstaltungskalender. Im Vergnügungsviertel Walletjes und um die Leidseplein herum findet man unzählige Coffee-Shops, Bars und Klubs.
- Hortus Botanicus Amsterdam, der botanische Garten
- Der Zoo
- Beurs van Berlage, die Alte Börse (vom berühmten Architekten Hendrik Petrus Berlage entworfenes Börsengebäude)
Wirtschaft
Viele niederländische Firmen, wie beispielweise die Brauerei Heineken, haben ihren Hauptsitz in Amsterdam. Die niederländischen Großbanken, ABN AMRO, Rabobank oder die ING Groep sind Eigentümer von Bürokomplexen am Bahnhof Sloterdijk im Nordwesten der Stadt, am World Trade Center im Süden. Computerfirmen, wie Cisco oder NCR haben ihren Hauptsitz im südwestlichen Gewerbegebiet in Bullewijk, wo auch IKEA einen Markt betreibt. Der Amsterdamer Hafen ist der zweitgrößte in den Niederlanden, nach dem Hafen in Rotterdam.
Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle der Stadt, neben der sogenannten Counsil Tax, eine Steuer auf Häuser und Wohnungen. Jährlich besuchen millionen Urlauber aus aller Welt die Stadt. Zahlreiche Hotelketten, wie Marriott, aber auch viele kleinere Hotels befinden sich in der ganzen Stadt verstreut. Anziehungpunkte sind vor allen die vielen Grachten, Coffeeshops und der Rotlichtbezirk Walletjes im Stadtzentrum und die vielen Museen der Stadt. In der Nähe des Leidseplein befinden sich Diskotheken und Holland Casino für Glückspieler.
Verkehr
Holland Casino
Das gängigste Fortbewegungsmittel der Stadt ist, wie überall in den Niederlanden, das Fahrrad. Ein Netz von Fahrradwegen ("fiets pad") zieht sich quer durch Amsterdam, neben allen Strassen und Kanälen, durch alle Parks und verbindet alle Nachbargemeinden.
Neben dem IJ-Ausläufer der über den Nordseekanal in die Nordsee mündet und auch eine Verbindung zum "Amsterdam-Rijnkanaal" hat, bindet ein System von Kanälen, das sich halbkreisförmig durch die Stadt zieht, die Stadt mit dem nationalen Kanalsystem.
Die Metro Metro Amsterdam betreibt vier verschiedene Linien, die unter anderem auch Amstelveen im Süden der Stadt anbindet. Der zweitgrößte Flughafen auf dem europäischen Festland "Luchthaven Schiphol", befindet sich süd-westlich zwischen Amstelveen und Hoofddorp im Utrechter Landkreis.
Der Zentralbahnhof im Zentrum verbindet die Stadt, neben neun weiteren mit der Bahn in alle Richtungen an über die Züge der NS-Bahngesellschaft.
Amsterdam umschließt der Autobahnring A 10, mit Anbindung an die A8 im Nordenwesten bei Zaandam Richtung Alkmaar, im Südwesten an die A 4, südöstlich die A 2 Richtung Utrecht und östlich die A 1 Richtung Almere / Hilversum.
Die Stadt ist Ausgangs- und Endpunkt der deutsch-niederländischen Ferienstraße Oranier-Route.
Universitäten
Amsterdam besitzt zwei Universitäten. Die Freie Universität Amsterdam ist die einzige protestantische Universität der Niederlande. Dagegen hat die städtische Universiteit van Amsterdam keine konfessionelle Bindung. Beide Universitäten haben eigene Universitätskrankenhäuser.
Graffiti
Amsterdam gehört zu den wichtigsten Graffiti-Metropolen. Obwohl sicherlich auch die aus der Hip-Hop-Szene entstandene New Yorker Sprayerszene in den Anfängen die Amsterdamer Sprayer beeinflusste, spielte hier die Punk-Bewegung die wichtigere Rolle. Amsterdamer Sprayer beeinflussten seit Anfang der Achtziger Jahre stilistisch viele Sprayer in aller Welt.
New York
Persönlichkeiten
- Anne Frank, Autorin des weltberühmten Tagebuchs
- Rembrandt van Rijn, Maler
Söhne und Töchter der Stadt
- siehe Liste der Söhne und Töchter von Amsterdam
Literatur
van Treeck, Bernhard: Das große Graffiti-Lexikon. Lexikon-Imprint-Verlag, Berlin, 2001, ISBN 3-89602-292-X
Weblinks
- [http://www.iamsterdam.com Website] der Stadt Amsterdam (Englisch, "www.iamsterdam.com has been created as a portal to the City of Amsterdam for the City's international visitors, expats, students and businesses.")
- [http://www.sababa.nl/de Ihr Portal in Holland] (Niederländisch, "
- [http://www.amsterdam.nl Offizielle Site] der Stadt Amsterdam (Niederländisch, "De site www.amsterdam.nl komt tot stand onder verantwoordelijkheid van de directie Communicatie van de gemeente Amsterdam in samenwerking met de directie Concern Organisatie.")
- [http://www.thc-ministry.net/gallery/Graffity Amsterdam Graffiti]
-
Kategorie:Amsterdam
Kategorie:Ort in den Niederlanden
Kategorie:Hauptstadt in Europa
Kategorie:Weltkulturerbe
Kategorie:Ort mit Seehafen
ja:アムステルダム
ko:암스테르담
Niederlande
Die Niederlande (niederländisch Nederland) sind Teil des Königreichs der Niederlande in Westeuropa. Sie sind einer der am dichtesten besiedelten Staaten der Welt. Rund ein Viertel des Landes liegt unterhalb des Meeresspiegels und ist mit rund 3.000 km Deichen geschützt.
Im deutsch- und englischsprachigen Raum wie auch in den Niederlanden selbst wird anstelle der offiziellen und korrekten Bezeichnung Niederlande umgangssprachlich häufig der Name Holland für das gesamte Staatsgebiet verwendet. Diese Bezeichnung stammt von der alten Grafschaft Holland her und bezieht sich eigentlich nur auf die heutigen Provinzen Nord- und Südholland. - Siehe dazu auch die Rubrik "Die Niederlande im deutschen Sprachgebrauch" am Seitenende.
Geografie
Räumliche Lage
Das ganze Landes liegt weniger als einen Meter über, einige Gebiete sogar unterhalb des Meeresspiegels.
Der höchste Punkt des Landes, der Vaalserberg im Südosten, befindet sich 322 m über dem Amsterdamer Pegel, dort liegt auch gleichzeitig das Dreiländereck zu Deutschland und Belgien. Die flachen Gebiete werden in der Regel durch | | |