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Hydraulikflüssigkeit

Hydraulikflüssigkeit

Hydraulikflüssigkeit ist ein Fluid, welches zur Übertragung von Energie (Volumenstrom, Druck) in Hydrauliksystemen in der Fluidtechnik benötigt wird. Je nach Verwendungszweck und geforderter Eigenschaft (besondere Hoch- oder Tieftemperaturfestigkeit, schwere Entflammbarket, besondere Schmierfähigkeit) sind diese unterschiedlich aufgebaut:

Auf Mineralölbasis

Die am häufigsten eingesetzte Hydraulikflüssigkeit ist auf Mineralölbasis mit entsprechenden Additiven aufgebaut. Sie wird auch als Hydrauliköl bezeichnet. Die Anforderungen an diese Hydrauliköle sind in der DIN 51524 mit den Bezeichnungen HL, HLP, HVLP festgelegt. HL: mit Wirkstoffen zum Erhöhen des Korrosionsschutzes und der Alterungsbeständigkeit (DIN 51 524, Teil 1) HLP: mit Wirkstoffen zum Erhöhen des Korrosionsschutzes, der Alterungsbeständigkeit sowie zur Verminderung des Freßverschleißes im Mischreibungsgebiet (DIN 51 524, Teil 2) HVLP: mit Wirkstoffen zum Erhöhen des Korrosionsschutzes, der Alterungsbeständigkeit, zur Verminderung des Fressverschleißes im Mischreibungsgebiet sowie zur Verbesserung des Viskositäts-Temperatur-Verhaltens (DIN 51 524, Teil 3) HLPD: mit Wirkstoffen zum Erhöhen des Korrosionsschutzes, der Alterungsbeständigkeit und detergierenden Zusätzen (nicht genormt)

HFA: Öl in Wasser Emulsionen

Wassergehalt > 80% und Konzentrat auf Mineralölbasis oder auf Basis von löslichen Polyglykolen. Bei Konzentrat auf Mineralölbasis besteht Gefahr der Entmischung und sind Mikrobenanfällig. schwer entflammbar, einsetzbar für Temperaturen zwischen +5°C bis +55°C

HFB: Wasser in Öl Emulsionen

Wassergehalt > 40% und Mineralöl. Wird selten verwendet. schwer entflammbar, einsetzbar für Temperaturen zwischen +5°C bis +60°C

HFC: Wasserglykole

Wassergehalt > 45% und Polymer-Lösung, schwer entflammbar, einsetzbar für Temperaturen zwischen -20°C bis +60°C. Haben negativen Einfluß auf Lebensdauer von Wälzlagern

HFD: Synthetische Flüssigkeiten

HFD-R: Phosphorsäure Ester HFD-S: chlorierte Kohlenwasserstoffe HFD-T: Mischung aus HFD-R und HFD-S Haben höhere Dichte als Mineralöl oder Wasser, können Probleme beim Ansaugverhalten von Pumpen verursachen und greifen viele Dichtungswerkstoffe an. schwer entflammbar, einsetzbar für Temperaturen zwischen -20°C bis +150°C.

Biologisch abbaubar

hergestellt auf Basis pflanzlicher Öle (z.B. Rapsbasis). Einsatz in Biologisch kritischer Umgebung (Baumaschinen in Wasserschutzgebieten, Pistengeräte im Gebirge etc.) Kategorie:Fluidtechnik

Fluid

Ein Fluid ist ein Stoff mit flüssigkeitsähnlichen Eigenschaften, der als Kontinuum betrachtet wird. Alle Gase und Flüssigkeiten sind Fluide. Gase und Flüssigkeiten werden zu Fluiden zusammengefasst, weil viele Eigenschaften von Gasen sich nur in ihrer Größenordnung (quantitativ), aber nicht grundsätzlich (qualitativ) von den Eigenschaften von Flüssigkeiten unterscheiden. Fluide verformen sich unter dem Einfluss von Scherspannungen unbegrenzt. Im Ruhezustand können diese Fluide jedoch keine Schubspannungen aufnehmen, sondern nur Normalspannungen, die durch eine skalare Größe, den sogenannten Druck beschrieben wird. Diese Eigenschaft bewirkt, dass ein ruhendes Fluid im Schwerkraftfeld den waagerechten Boden eines Gefäßes stets vollständig bedeckt. Fluide werden grundsätzlich in:
- Newtonsche Fluide oder
- Nicht-Newtonsche Fluide unterteilt. Zur Klassifizierung wird der funktionale Zusammenhang von Schub-/Scherspannung und Verzerrungsgeschwindigkeit, der das Fließverhalten des Mediums beschreibt, herangezogen. Die Rheologie ist die Wissenschaft der Nicht-Newtonschen Fluide, während die Strömungsmechanik sich im wesentlichen mit den physikalischen Eigenschaften und Bewegungen der Newtonschen Fluide beschäftigt. Kategorie:Strömungslehre

Druck

Das Wort Druck bezeichnet
- eine physikalisch-technische Größe, siehe Druck (Physik),
- eine Reproduktionstechnik, siehe Druck (Reproduktionstechnik),
- ein Produkt der Reproduktionstechnik, siehe Druck (Druckerzeugnis).
- eine psychische (Stress) oder psychische Belastung in bzw. vor Leistungssituationen (siehe u. a. defensiver Pessimismus)

Hydraulik (Technik)

Hydraulik ist in der Technik die Verwendung von Flüssigkeit zur Kraftübertragung.

Prinzip

Durch das Einleiten von unter Druck stehender Flüssigkeit in Zylinder werden die darin befindlichen Kolben und Kolbenstangen in lineare Bewegung versetzt, die für Arbeitsvorgänge und zum Antrieb von Maschinen ausgenutzt wird. Auch rotierende Antriebe können durch Flüssigkeitsdruck realisiert werden, etwa mit dem Hydraulikmotor. Hydraulische Systeme ähneln prinzipiell den Antrieben der Pneumatik, bei der Druckluft zur Kraft- und zur Signalübertragung verwendet wird, hat aber davon abweichende Eigenschaften. So wird in der Hydraulik immer ein geschlossener Kreis benötigt (Hin- und Rücklauf), während in der Pneumatik die Abluft - meist über einen Schalldämpfer - in die Umgebung abgeblasen wird. Gegenüber der Pneumatik hat die Hydraulik den Vorteil, dass wesentlich höhere Kräfte übertragen werden können und sehr gleichförmige und exakte Fahrbewegungen möglich sind, da die Verdichtung der Hydraulik-Flüssigkeit so gering ist, dass sie bei technischen Anwendungen kaum beeinträchtigend wirkt. Der Hauptvorteil dieser Antriebe, liegt in der aufgelösten Bauweise. Als Verbindung zwischen Motor und Pumpe dienen Rohr- und Schlauchleitungen, die weitgehend frei verlegbar sind. Bei mechanischen Antrieben hingegen ist es notwendig, eine direkte Verbindung zwischen Motor und Getriebe und weiter zu Differential über z.B. eine Kardanwelle oder eine Kette herzustellen. Daher ist dort die Position des Getriebes durch die Position des Motors weitgehend festgelegt. Der Nachteil der hydraulischen Antriebe liegt in ihrem geringen Wirkungsgrad, der zu einem relativ hohen Energie- bzw. Kraftstoffverbrauch führt. Während ein mechanischer Antrieb einen Wirkungsgrad zwischen Motor und den Rädern von ca. 85% hat, liegt ein hydraulischer Antrieb im Extremfall nur bei ca. 30% - von 100 kW Motorleistung kommen nur 30 kW an den Rädern an.

Anwendungen

Wegen ihrer spezifischen Vor- und Nachteile werden Hydraulik-Antriebe häufig bei mobilen Arbeitsmaschinen wie Baumaschinen oder Mähdreschern verwendet. Hier erfolgt das Heben und Senken von Lasten (Gabelstapler, Bagger, Aufzüge, Fahrzeugkrane etc.) vor allem durch linear bewegliche Hydraulikzylinder Fahrzeuge werden dagegen oft mit rotierenden hydraulischen Getrieben bzw. Flüssigkeitswandlern angetrieben, beispielsweise mit so genannten Schrägachsen- und Schrägscheibenmaschinen, mit denen hohe Leistungen übertragen werden können. Das Besondere daran ist, daß die Hydraulikgetriebe die Bewegung eines unflexibel bzw. mit festgelegter Drehzahl arbeitenden Motors flexibler an die Betriebsbedingungen anpassen können, wie vor allem bei Diesellokomotiven. Weitere typische Anwendungspeispiele sind:
- Aufzüge mit geringer Hubhöhe aber hoher Zuladung
- Kfz und Motorrad: Bremsen (Bremsflüssigkeit), Servolenkung
- Flugzeug: gesamte Steuerung der Flügelklappen, sowie Ein- und Ausfahren des Fahrwerks
- Walzwerk: Regelung der Dicke des gewalzten Materials mittels sog. hydraulischen Anstellzylindern
- Gleisbremsen im Rangierbahnhof
- Landwirtschaft bei Traktoren, um Anbaugeräte zu heben und teilweise zu steuern

Steuerungen

Traktor Eine zeitlang wurden auch hydraulische Logiken verwendet. Dabei existierten auch Schaltelemente die wie Transistoren und Dioden arbeiteten und wie eine elektronische Steuerung Arbeitsabläufe kontrollieren konnten. Häufiger wurden jedoch analoge Hydraulikrechner verwendet, die abhängig von Eingabesignalen (Druck, Drehzahl, Temperatur) Steuerungsaufgaben und Regelaufgaben lösten. Im Grossserieneinsatz wurden diese Steuerungen bis Mitte der 1990er Jahre in Automatikgetrieben verwendet.

Literatur


- D. Merkle, B. Schrader, M. Thomes: Hydraulik, Grundstufe. Festo Didactic GmbH & Co. KG. Esslingen 1997, ISBN 3-540-62091-5
- D. Merkle, K. Rupp, D. Scholz: Elektrohydraulik, Grundstufe. Festo Didactic GmbH & Co. KG. Esslingen 1997
- Der Hydraulik Trainer: Hydraulik. Grundlagen und Komponenten Bosch Rexroth AG didactic, ISBN 3-933698-30-8 Kategorie:Technik

Fluidtechnik

Fluidtechnik ist ein Oberbegriff für alle Verfahren, in denen Energie durch Gase oder Flüssigkeiten übertragen wird. Technisch angewandt wird die Fluidtechnik in der Hydraulik (Übertragung der Energie durch Hydraulikflüssigkeiten) und in der Pneumatik (Übertragung durch Druckluft). Siehe auch: Fluid Kategorie:Gastechnik Kategorie:Strömungslehre

Mineralöl

Als Mineralöl bezeichnet man in der petrochemischen Industrie die Produkte, die bei der Verarbeitung (durch Destillation) von Erdöl entstehen, beispielsweise Benzin, Heizöl, Schmieröl. Das Erdöl nennt man in der petrochemischen Industrie Rohöl. Das Naturprodukt Erdöl wird in der Erdölraffinerie vor der Verarbeitung Rohöl und nach der Verarbeitung Mineralöl genannt. Im Jahr 2003 wurden in Deutschland 115 Millionen Tonnen Mineralölprodukte verbraucht. Dies entspricht volumenmäßig dem Inhalt einer großen Talsperre (etwa 150 Millionen m³). Die weltweit umsatzstärksten Mineralölunternehmen sind
- Exxon Mobil
- Shell
- BP
- Chevron Texaco
- Total

Siehe auch

Öl

Weblinks


- http://www.mwv.de/ Website des Mineralölwirtschaftsverbands e. V. Kategorie:Stoffgemisch Kategorie:Petrochemie

Additiv

Additive sind Zusatzstoffe, die Produkten zugesetzt werden um bestimmte Eigenschaften zu erreichen. Typische Additive sind:
- Weichmacher, Flammhemmer und Farbstoffe bei Kunststoffen
- Härter, Verlaufmittel, Netzmittel, Dispergiermittel, Entschäumer, Entlüfter in Beschichtungsstoffen
- Korrosionsschutzmittel, Biozide und Enthärter in Wasserkreisläufen
- Konservierungsmittel (teilweise als Topfkonservierer bezeichnet) und Entschäumer in Wasserlacken
- Konservierungsmittel, Verarbeitungshilfsmittel wie Emulgatoren etc., Vitamine und Farbstoffe in Nahrungsmitteln Bei Treibstoffen werden Additive zugegeben, um verschiedene Eigenschaften zu verstärken oder zu verbessern, wie z.B. bei Benzin als Bleiersatz (anstelle von Tetraethylblei) für ältere Ottomotoren oder die Temperaturfestigkeit bei Diesel (siehe Winterdiesel). Diese Additive werden von den Mineralölgesellschaften zu den Treibstoffen, wie sie in einer Raffinerie hergestellt werden, zugemischt. Den an Tankstellen vertriebenen Kraftstoffen werden oft auch Farbstoffe beigemischt, die den Flüssigkeiten die jeweilige Markenfarbe des Mineralölkonzerns geben. Bei neueren Dieselmotoren (im LKW Bereich) wird AdBlue als Additiv bei der Verbrennung hinzu gegeben, um die gesundheits- und umweltgefährdenden Schadstoffemissionen drastisch zu reduzieren. So können die strengen Normen der Euro 4 erfüllt werden. Additive für Schmieröle sollen deren tribologische Eigenschaften verbessern: - Verschleißminderer (Anti Wear) - Antioxidantien (verhindern Ölalterung) - Viskositätsverbesserer (VI Improver) - Antischaum-Additiv - uvm. Die Additive werden dem Grundöl beigemischt (bis zu 15%). Bei Getriebeölen sind sie für bestimmte Zwecke, z.B. zur Erhöhung der Druck- und Scherfestigkeit unerlässlich. Siehe auch: Themenliste Straßenverkehr Siehe auch: [http://duden.xipolis.net/suche/abstract.php?shortname=felix&artikel_id=2716] Kategorie:Verfahrenstechnik

Dr. Ernst von Fleischl-Marxow

Ernst von Fleischl-Marxow (18461891) was an Austrian physiologist and physician who became known for his important investigations on the electrical activity of nerves and the brain. He was also a creative inventor of new devices which were widely adopted in clinical medicine and physiological research. Marxow studied medicine in the University of Vienna, Austria. He started his scientific career as a research assistant in the laboratory of Ernst Wilhelm von Brücke (1819-1892), and later as an assistant, in the same University, to the eminent pathologist Carl von Rokitansky (18041878). Unfortunately, an accident while he was conducting an autopsy infected one of his fingers, which had to be amputated and interrupting his activities in anatomical pathology. Thus, he had to turn to Physiology, and he came back to von Brücke's laboratory in Vienna after studying for a year with Carl Ludwig (18161895), another famous physiologist at the University of Leipzig, Germany, obtaining his doctoral degree in Medicine in 1874. In the first phase of his career in neurophysiology, Marxow dedicated himself to electrophysiology of nerves and muscles, then a research field of increasing prestige, after the pioneering investigations of Emil du Bois-Reymond (18181896), who had discovered the action potentials of axons. This field highly benefitted from the technical developments occurring in the physical sciences, particularly new devices which were invented to work with small electric potentials and currents. Since biological tissues have extremely low levels of electrical activity (in the range of microvolts), neurophysiology's progress had to wait for them. Like many German physiologists of his time, Marxow had a good knowledge and ability with physics, and invented a number of devices for the purpose of his studies, particularly the reonome (a kind of rheostat, or variable resistor used to control finely the intensity of an electrical stimulus). He also adapted the Lippmann's capillary electrometer in order to use it for measuring subtle bioelectrical phenomena. From the bioelectricity of nerves, Marxow turned his attention, from 1876 on, to the global electrical activity of the cerebral hemispheres. Neuroanatomists had already determined at the time that its nervous tissue was also composed of cells (the neurons), with their bodies mainly located in the gray matter, and filamentary prolongations, the dendrites and the axons. Thus, it was only natural to assume that they would also display electrical activity. This important discovery, however, had not been made until that time, because many desynchronized electrical potentials with different polarities produce a cumulative global potential which is actually very small and difficult to detect with the sensitivity range of the measuring devices available at the time. Despite this, Marxow was able to prove for the first time that the peripheral stimulation of sensory organs, such as vision and hearing were able to provoke event-related small electrical potential swings on the surface of the cerebral cortex which was related to the projection of those senses. Strangely, however, Marxow did not publish his results, choosing instead to deposit then in a bank safe, with instructions to open them in 1883 only. Meanwhile, the first publications about what was later to be called the electroencephalogram came to light, independently demonstrated by Richard Caton (1842-1926), in Great Britain, and Adolf Beck (1863-1942) in Poland, both using laboratory animals. In 1880, Marxows became a full professor at the University of Vienna and was nominated a correspondent member of the Austrian Academy of Sciences. He also devoted part of his research to physiological optics, making important discoveries on the distribution of the optic nerve on the retina, and the optical characteristics of the cornea. With his increasing knowledge in optical physics, he developed several optical measurement instruments, such as an spectropolarimeter and a hematometer (a device used for measuring the content of hemoglobin in the blood), which was named in his honor, and which for many years found wide application in laboratory medicine and diagnostic hematology. For many years, Marxow labored under intense personal suffering, due to chronic painful complications of his amputation. Because of this, he becamed an addict of morphine and heroin (a synthetic derivative of morphine, but much stronger). One of his most intimate friends was Sigmund Freud, then a Viennese neurologist, who was studying at the time the medical properties of cocaine. Freud was convinced that cocaine could be used as mild euphoriant, aphrodisiac and analgesic, and that it could be used to treat morphine addicts. He recommended this to his friend Marxow, who then got a much worse addiction to cocaine. Devastated by pain and disease, he died on October 22, 1891 at only 45 years of age. In light of his heroin and cocaine use, von Fleischl-Marxow may have been the first person to experience a speedball and perhaps the first to die from one. Freud was much affected by guilt afterwards, as a result from this episode.

External links


- Mappes, T.: [http://www.fmc.uni-karlsruhe.de/~timo/haemometer.html Haemometer nach Fleischl-Marxow]. Universität Karlsruhe (in German)
- Groeger, H.: [http://www.univie.ac.at/medizingeschichte/fleischlmarxow_biographie.htm Ernst von Fleischl-Marxow]. Institute for the History of Medicine, University of Vienna. Sitzungsber. der k. Akad. d. Wiss., math. nat. Cl. LXXVI Bd, III Abth. 1877
- [http://www.sospsy.com/Museum/pages/page038.htm Ernst von Fleischl-Marxow]
- Chiriac, J.: [http://www.freudfile.org/cocaine.hrml Freud and the Cocaine Episode].

Source

From: The History of Electroencephalography
By: Renato M.E. Sabbatini, PhD
[http://www.cerebromente.org.br/ Brain & Mind Magazine]
Reprinted with permission Fleischl-Marxow, Ernst von Fleischl-Marxow, Ernst von Fleischl-Marxow, Ernst von Fleischl-Marxow, Ernst von Fleischl-Marxow, Ernst von Fleischl-Marxow, Ernst von

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