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| Hydraulikmotor |
HydraulikmotorHydraulikmotoren, auch Hydromotoren genannt, haben die Aufgabe hydraulische Energie (Druck + Flüssigkeitsstrom) in mechanische Arbeit umzuwandeln. Es existieren hierzu eine Vielzahl von Bauarten, in ihrer Arbeitsweise grob einteilbar in Konstant- und Verstellmotoren. Sie werden häufig baugleich zu Hydraulikpumpen produziert. Das Einsatzgebiet ist ausschlaggebend für die Dimension und Leistung eines Hydromotors. Die Größe eines Motors/Pumpe wird mit der Nenngröße angegeben.
Eine Bauform ist der Axialkolbenmotor.
Siehe auch
- Hydraulikpumpe
Weblinks
- [http://www.linde-hydraulik.de/ Linde AG]
- [http://www.boschrexroth.com Bosch-Rexroth]
- [http://www.sauer-danfoss.de Sauer-Danfoss]
Kategorie:Fluidtechnik
Kategorie:Fluidelement
Hydraulik (Technik)Hydraulik ist in der Technik die Verwendung von Flüssigkeit zur Kraftübertragung.
Prinzip
Durch das Einleiten von unter Druck stehender Flüssigkeit in Zylinder werden die darin befindlichen Kolben und Kolbenstangen in lineare Bewegung versetzt, die für Arbeitsvorgänge und zum Antrieb von Maschinen ausgenutzt wird. Auch rotierende Antriebe können durch Flüssigkeitsdruck realisiert werden, etwa mit dem Hydraulikmotor.
Hydraulische Systeme ähneln prinzipiell den Antrieben der Pneumatik, bei der Druckluft zur Kraft- und zur Signalübertragung verwendet wird, hat aber davon abweichende Eigenschaften. So wird in der Hydraulik immer ein geschlossener Kreis benötigt (Hin- und Rücklauf), während in der Pneumatik die Abluft - meist über einen Schalldämpfer - in die Umgebung abgeblasen wird. Gegenüber der Pneumatik hat die Hydraulik den Vorteil, dass wesentlich höhere Kräfte übertragen werden können und sehr gleichförmige und exakte Fahrbewegungen möglich sind, da die Verdichtung der Hydraulik-Flüssigkeit so gering ist, dass sie bei technischen Anwendungen kaum beeinträchtigend wirkt.
Der Hauptvorteil dieser Antriebe, liegt in der aufgelösten Bauweise. Als Verbindung zwischen Motor und Pumpe dienen Rohr- und Schlauchleitungen, die weitgehend frei verlegbar sind. Bei mechanischen Antrieben hingegen ist es notwendig, eine direkte Verbindung zwischen Motor und Getriebe und weiter zu Differential über z.B. eine Kardanwelle oder eine Kette herzustellen. Daher ist dort die Position des Getriebes durch die Position des Motors weitgehend festgelegt.
Der Nachteil der hydraulischen Antriebe liegt in ihrem geringen Wirkungsgrad, der zu einem relativ hohen Energie- bzw. Kraftstoffverbrauch führt. Während ein mechanischer Antrieb einen Wirkungsgrad zwischen Motor und den Rädern von ca. 85% hat, liegt ein hydraulischer Antrieb im Extremfall nur bei ca. 30% - von 100 kW Motorleistung kommen nur 30 kW an den Rädern an.
Anwendungen
Wegen ihrer spezifischen Vor- und Nachteile werden Hydraulik-Antriebe häufig bei mobilen Arbeitsmaschinen wie Baumaschinen oder Mähdreschern verwendet. Hier erfolgt das Heben und Senken von Lasten (Gabelstapler, Bagger, Aufzüge, Fahrzeugkrane etc.) vor allem durch linear bewegliche Hydraulikzylinder
Fahrzeuge werden dagegen oft mit rotierenden hydraulischen Getrieben bzw. Flüssigkeitswandlern angetrieben, beispielsweise mit so genannten Schrägachsen- und Schrägscheibenmaschinen, mit denen hohe Leistungen übertragen werden können. Das Besondere daran ist, daß die Hydraulikgetriebe die Bewegung eines unflexibel bzw. mit festgelegter Drehzahl arbeitenden Motors flexibler an die Betriebsbedingungen anpassen können, wie vor allem bei Diesellokomotiven.
Weitere typische Anwendungspeispiele sind:
- Aufzüge mit geringer Hubhöhe aber hoher Zuladung
- Kfz und Motorrad: Bremsen (Bremsflüssigkeit), Servolenkung
- Flugzeug: gesamte Steuerung der Flügelklappen, sowie Ein- und Ausfahren des Fahrwerks
- Walzwerk: Regelung der Dicke des gewalzten Materials mittels sog. hydraulischen Anstellzylindern
- Gleisbremsen im Rangierbahnhof
- Landwirtschaft bei Traktoren, um Anbaugeräte zu heben und teilweise zu steuern
Steuerungen
Traktor
Eine zeitlang wurden auch hydraulische Logiken verwendet. Dabei existierten auch Schaltelemente die wie Transistoren und Dioden arbeiteten und wie eine elektronische Steuerung Arbeitsabläufe kontrollieren konnten.
Häufiger wurden jedoch analoge Hydraulikrechner verwendet, die abhängig von Eingabesignalen (Druck, Drehzahl, Temperatur) Steuerungsaufgaben und Regelaufgaben lösten. Im Grossserieneinsatz wurden diese Steuerungen bis Mitte der 1990er Jahre in Automatikgetrieben verwendet.
Literatur
- D. Merkle, B. Schrader, M. Thomes: Hydraulik, Grundstufe. Festo Didactic GmbH & Co. KG. Esslingen 1997, ISBN 3-540-62091-5
- D. Merkle, K. Rupp, D. Scholz: Elektrohydraulik, Grundstufe. Festo Didactic GmbH & Co. KG. Esslingen 1997
- Der Hydraulik Trainer: Hydraulik. Grundlagen und Komponenten Bosch Rexroth AG didactic, ISBN 3-933698-30-8
Kategorie:Technik
Mechanische ArbeitDie physikalische Arbeit (Formelzeichen W) ist eine Energiemenge, die von einem System in ein anderes System übertragen wird. Diese Übertragung erfolgt durch das Wirken einer Kraft entlang eines Weges. Arbeit ist im Allgemeinen wegabhängig und damit auch eine Prozessgröße. In einem konservativen Kraftfeld ist die Größe W der geleisteten Arbeit jedoch wegunabhängig. Arbeit ist das Produkt von einer Kraft F und einem Weg s und wird in der SI-Einheit Joule angegeben. Wenn eine Kraft einen Körper um eine bestimmte Distanz verschiebt, verrichtet sie Arbeit am Körper, die als Energie in diesem gespeichert oder weitergegeben wird. Energie ermöglicht ihrerseits wieder das Verrichten von Arbeit.
Wenn die wirkende Kraft in Richtung des zurückgelegten Wegs angreift und konstant ist, gilt für die Arbeit:
:,
wobei F und s Skalare sind.
Allgemein wird die Arbeit vektoriell ausgerechnet. Mit für den Kraftvektor, für den Distanzvektor und W für die Arbeit gilt
:.
Dies ist ein Skalarprodukt und kann auch geschrieben werden als
:,
wobei α der Winkel zwischen Kraftrichtung und Distanzvektor sowie |F| der Betrag von F und |s| der Betrag von s ist. Die Arbeit W ist also immer ein Skalar.
Der nächste Schritt führt zur Betrachtung gekrümmter Wege und einer sich verändernen Kraft durch Zerlegung der Strecke s in infinitesimal kleine Wegstücke ds und der dazu gehörigen Kraft F. Dann ergibt sich für die Arbeit
:
wobei bzw. der Anfangs- bzw. Endpunkt ist.
In einem konservativen Kraftfeld ist die Arbeit eines bewegten Massenpunktes Null:
Die Begriffe Arbeit, Energie, Kraft und Leistung weichen von den im alltäglichen Leben üblichen ab und werden oft unrichtig gleichgesetzt.
Arten der mechanischen Arbeit
Hubarbeit
ist die Masse des Körpers, der Ortsfaktor, die Hubhöhe.
Beschleunigungsarbeit
ist die Geschwindigkeit vor, nach dem Beschleunigen.
Reibungsarbeit
ist der Betrag der Kraft mit der der Körper auf die Oberfläche gedrückt wird, die Reibungszahl.
Spannarbeit
ist die Federhärte.
Der Begriff der Arbeit in anderen Bereichen der Physik
- Elektrische Arbeit
- Volumenarbeit
Weblinks
- [http://www.physik.uni-muenchen.de/leifiphysik/web_ph09/grundwissen/04goldregel/goldregel.htm „Goldene Regel der Mechanik“]
Kategorie:Mechanik
ja:仕事
AxialkolbenmotorAxialkolbenmotoren werden sowohl in industriellen Anwendungen (z.B. Schwermaschinenbau) als auch in mobilen Arbeitsmaschinen verwendet. Meist handelt es sich um eine Bauform von Hydraulikmotoren. Sie können konstantes oder variables Schluckvolumen haben.
Sehr häufige Anwendung sind Fahrantriebe, (Rad und Raupenfahrzeuge) aber auch Windenantriebe wie sie für Krane benötigt werden. Bei den Axialkolbenmotoren wird hydraulische Leistung (Volumenstrom, Druck) in mechanische Leistung (Drehmoment, Drehzahl) umgewandelt.
Im Industriebereich werden diese vor allem wegen der Leistungsdichte und der leichten Regelbarkeit verwendet.
siehe auch: Axialkolbenmaschine, Schrägscheibenmaschine, Schrägachsenmaschine
Kategorie:Fluidelement
Kategorie:Fluidtechnik
HydraulikpumpeDie Hydraulikpumpe ist ein Bauelement der Fluidtechnik welches mechanische Energie (Drehzahl, Drehmoment in hydraulische Energie (Druck, Volumenstrom) umwandelt.
Offener Kreislauf
Die Hydraulikpumpe saugt Hydraulikflüssigkeit aus einem drucklosen Ölbehälter (manchmal mit geringem Druck von <2 bar beaufschlagt) an und fördert die Hydraulikflüssigkeit in ein Hydrauliksystem. Die unter Druck stehende Hydraulikflüssigkeit kann dann über Leitungen, Schläuche und Ventile zu „Aktuatoren“ (Hydraulikzylinder, Hydraulikmotoren) geleitet werden und dort Arbeit verrichten.
Geschlossener Kreislauf
Die Hydraulikpumpe wird mit direkt vom Aktuator (Hydraulikmotor) zurückkommender Hydraulikflüssigkeit gespeist. Die Hydraulikflüssigkeit steht unter geringem Druck von etwa 10 - 30 bar) und wird mit der Hydraulikpumpe auf ein höheres Druckniveau gebracht, welches wieder dem Aktuator zugeführt wird.
Bauformen
Es werden viele Bauformen unterschieden:
- Zahnradpumpe (innen oder außen verzahnt)
- Axialkolbenpumpe
- Radialkolbenpumpe
- Flügelzellenpumpe
- Schraubenpumpe
- Drehschieberpumpe
Siehe auch
- Hydraulikmotor
Weblinks
- [http://www.linde-hydraulik.de/ Linde AG]
- [http://www.boschrexroth.com Bosch-Rexroth]
- [http://www.sauer-danfoss.de Sauer-Danfoss]
Kategorie:Fluidtechnik
Kategorie:Fluidelement
Kategorie:Pumpe
Kategorie:FluidelementKategorie:Technik
Kategorie:Maschinenelement Bernardo PenabadeO profesor de instituto Bernardo Penabade Rei é o actual Presidente da Associaçom Galega da LÃngua (AGAL), un dos principais colectivos do reintegracionismo galego. Penabade naceu nas Grañas do Sor (Mañón) en 1964. É licenciado en FiloloxÃa Galego-Portuguesa pola Universidade de Santiago de Compostela. Na actualidade dá clases de lingua e literatura galegas no IES "Perdouro" de Burela.
Dende 1983 é membro da Associaçom Galega da LÃngua e a partir de xullo de 2001 o seu presidente. Co seu acceso á presidencia rompeuse unha traxectoria máis escura e culturalista da AGAL e deu o grupo reintegracionista pasos na súa dimensión pública, como a participación na constitución da Assembleia da LÃngua, ensaio de plataforma de traballo conxunto de todos os grupos reintegracionistas, ou como a inauguración dun local de seu.
Penabade, Bernardo
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