:: wikimiki.org ::
| Hydrodynamik |
HydrodynamikDie Hydrodynamik (auch: Fluiddynamik; aus dem Griechischen hýdro = Wasser, dynamikós = kräftig, wirksam) ist ein Teilgebiet der Strömungslehre und beschäftigt sich mit bewegten Flüssigkeiten und Gasen. Untersucht werden z. B. laminare und turbulente Strömungen in offenen und geschlossenen Gerinnen sowie Bewegungen und Kraftverhältnisse in Druckleitungen. Die Aquadynamik beschäftigt sich ausschließlich mit Wasser.
Die grundlegende Gleichung der Hydrodynamik ist die Kontinuitätsgleichung
die aussagt, dass der Massefluss durch eine geschlossene Fläche immer gleich der Veränderung der Masse im Inneren der Fläche sein muss.
Im Allgemeinen wird die Bewegung eines Fluids durch die Navier-Stokes-Gleichung beschrieben. Im Falle von kleiner Viskosität können die Reibungseffekte vernachlässigt werden und es gilt in guter Näherung
die Euler'sche Gleichung
die die Geschwindigkeitsänderung des Fluids an einem Ort mit dem in der Umgebung herrschenden Druck in Verbindung setzt. Sie ist also die Bewegungsgleichung des Fluids bei hoher Reynolds-Zahl.
Siehe auch: Hydrostatik
Kategorie:Strömungslehre
StrömungslehreDie Strömungslehre oder auch Strömungsmechanik ist die Physik der Fluide. Unter diesem Begriff versteht man Medien, welche sich unter dem Einfluss von Scherspannungen unbegrenzt verformen (Flüssigkeiten und Gase). Auch die Bezeichnungen Fluidmechanik oder Fluiddynamik werden anstelle von "Strömungslehre" verwendet.
Strömungsvorgänge von Fluiden werden durch die Navier-Stokes-Gleichungen beschrieben, die sich aus Differentialgleichungen zusammensetzen und im Allgemeinen jedoch nur für spezielle Randbedingungen oder numerisch lösbar sind. Sie enthalten die strömungsbeschreibenden Variablen Geschwindigkeit , Druck p, Dichte , Viskosität und Temperatur T als Funktion von Ort (x,y,z) und Zeit t.
Die Bestimmung dieser Größen geschieht alternativ mit den Erhaltungssätzen für Masse, Impuls und Energie, einer thermischen Zustandsgleichung , sowie einem Materialgesetz des Strömungsmediums.
Teilgebiete
Die Hydrostatik beschäftigt sich mit:
- der Druckverteilung in ruhenden Flüssigkeiten,
- den Kräften auf Behälterwänden,
- der Ausbildung freier Oberflächen,
- dem hydrostatischen Auftrieb und
- der Schwimmstabilität von Körpern.
Die Aerostatik hingegen betrachtet:
- die Schichtung der ruhenden Atmosphäre bzw. Erdatmosphäre.
Die Hydro-/Aerodynamik zusammengefasst als Fluiddynamik behandelt:
- die Strömungsarten,
- instationäre Strömungen und
- stationäre Strömungen
stationär
- die Strömungsformen
- laminare Strömung und
- turbulente Strömung
- die Strömungsinstabilitäten,
- inkompressible Strömungen und
- kompressible Strömungen (Gasdynamik)
- reibungsfreie Strömungen und
- viskose Strömungen
- die Potentialströmungen und
- die Wirbelströmungen
- die Stromfadentheorie und
- die Rohrströmung
- die Grenzschichtströmung,
- die Ähnlichkeitstheorie.
- die Mehrphasenströmung (separierte Strömungen / disperse Mehrphasenströmungen )
Die Gasdynamik als weiteres Untergebiet der Fluiddynamik befasst sich mit den Konsequenzen der Kompressibilität strömender Medien und behandelt:
- die Prandtl-Meyer-Strömungen
- die Charakteristikentheorie
- das Phänomen der Verdichtungsstöße und die Interaktionen mehrerer Stöße oder Prandtl-Meyer-Strömungen
Im Bereich der Mehrphasenströmung werden Strömungen untersucht, welche Anteile aus Flüssigkeiten, Gasen und Festkörpern (z.B. Staub) besitzen können. Aufgrund von Wechselwirkungen der Phasen untereinander (z.B. Schlupf, Phasenübergänge) ist eine Berechnung der physikalischen Größen der Mehrphasenströmung meisstens nur näherungsweise möglich.
Die Magnetohydrodynamik berücksichtigt die elektrischen und magnetischen Eigenschaften von Flüssigkeiten, Gasen und Plasmen und untersucht zusätzlich:
- die Bewegung unter Wirkung der vom Medium selbst erzeugten Felder,
- die Bewegung in äußeren Feldern.
Anwendungsbereich
Anwendungen trifft man unter anderem in den Bereichen: der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie, des Bootsbaus, des Maschinenbaus, der Energie- und Verfahrenstechnik, der Chemieindustrie, der Meteorologie, der Geophysik, der Gebäudeaerodynamik und bei Wasserwellen.
Literatur
- L.D. Landau, E.M. Lifschitz: Lehrbuch der theoretischen Physik VI: Hydrodynamik, Berlin 1991, ISBN 3-05-500063-3
- E. Guyon,J.-P. Hulin,L. Petit: Hydrodynamik, Vieweg 1994, ISBN 3-528-07276-8
- H. Oertel (Hrg.): Prandtl - Führer durch die Strömungslehre. Grundlagen und Phänomene, Vieweg 2002 (11. Aufl), ISBN 3-528-48209-5
- W. Schröder: Fluidmechanik, Aachen 2004, Wissenschaftsverlag Mainz in Aachen, ISBN 3-86130-371-X
Weblinks
Kategorie:Physik
Kategorie:Strömungslehre
ja:流体力学
Laminare Strömung
Die laminare Strömung (von lat. lamina - die Platte) ist die Bewegung von Flüssigkeiten und Gasen, bei der keine Turbulenzen (Verwirbelungen) auftreten. Das Fluid strömt in Schichten, die sich nicht vermischen. Laminare Strömungen haben aufgrund der wesentlich geringeren Querdiffusion deutlich kleinere Strömungsverluste als turbulente.
Zur Darstellung des Unterschiedes zwischen laminarer Strömung und turbulenter Strömung hat der Physiker Osborne Reynolds im Jahr 1883 einen Färbeversuch einer Wasserströmung in einer Rohrleitung vorgenommen und festgestellt, dass sich die Verwirbelung in der Rohrleitung erst ab einer Grenzgeschwindigkeit einstellt. Als Beurteilungskriterium wird hierzu die Reynolds-Zahl Re angewandt. Diese ist wie folgt definiert
:,
wobei der Betrag einer charakteristischen Strömungsgeschwindigkeit, eine charakteristische Länge sowie die kinematische Viskosität des strömenden Mediums ist.
Ab einem kritischen Wert Rekrit wird die laminare Strömung instabil gegenüber kleinen Störungen (Strömungsinstabilität). Dieser Wert liegt beispielsweise bei der Rohrströmung bei 2320 ( = mittlere Strömungsgeschwindigkeit, = Rohrleitungsdurchmesser). Sind in der Umgebung Störungen vorhanden, was praktisch immer der Fall ist, so werden diese angefacht. Die geordnete Bewegung geht somit schließlich in die ungeordnete turbulente Strömung über. Laminare Strömungen treten zum Beispiel im Grundwasser und im Blutkreislauf des Menschen auf, sind bei technischen Anwendungen aber eher die Ausnahme, wobei man sich bereits auch bei der Mikroverfahrenstechnik dieses Phänomen zu Nutze macht.
Laminar Flow
Unter Laminar Flow wird eine (meist vertikal) gerichtete, keim- und wirbelfreie Luftströmung verstanden. Laminar Flow wird mittels spezieller Anlagen erzeugt, die über Ventilatoren, Filter und Luftverteiler verfügen. Der Raum, der von Laminar Flow durchströmt wird, besitzt eine definierte Reinraumqualität (abhängig von den eingesetzten Filtern), da nur sterile Luft im Raum verbleibt bzw. mögliche Partikel gerichtet weggeblasen werden. Laminar Flow findet überall dort Anwendung, wo das Risiko von Partikelbildungen (z.B. durch Reibung sich bewegender Teile) kompensiert werden muss, also z.B. bei der Abfüllung von Pharmazeutika.
Weblinks
- [http://www.bhrc.ac.ir/Bhrc/profile/heidarinejad/Bump.gif Abbildung laminare und turbulente Strömungen]
Kategorie:Strömungslehre
ja:層流
ms:Lamina
Turbulente StrömungDie turbulente Strömung (von lat. turbulentus - unruhig; zu lat. turba - lärmende Unordnung, Gewühl, Gedränge) ist die Bewegung von Flüssigkeiten und Gasen, bei der Verwirbelungen auf allen Größenskalen auftreten. Diese Strömungsform ist gekennzeichnet durch meist dreidimensionale, scheinbar zufällige, instationäre Bewegungen der Fluidteilchen. Die verstärkte Diffusion aufgrund der Fluktuationsbewegung ist eine der wichtigsten Eigenschaften turbulenter Strömungen. Sie liegt um mehrere Zehnerpotenzen über der molekularen Diffusion. Diese turbulente Querdiffusion führt dazu, dass z.B. die Verluste in einer Rohrströmung anwachsen. Während der Druckverlust bei einer laminaren Rohrströmung proportional zur mittleren Geschwindigkeit ist, ist er in einer turbulenten Strömung proportional zum Quadrat der mittleren Strömungsgeschwindigkeit.
Zur Darstellung des Unterschiedes zwischen laminarer Strömung und turbulenter Strömung hat der Physiker Osborne Reynolds im Jahr 1883 einen Färbeversuch einer Wasserströmung in einer Rohrleitung vorgenommen und festgestellt, dass sich die Verwirbelung in der Rohrleitung erst ab einer Grenzgeschwindigkeit einstellen kann. Als Beurteilungskriterium wird hierzu die Reynolds-Zahl Re angewandt. Diese ist wie folgt definiert
:,
wobei der Betrag einer charakteristischen Strömungsgeschwindigkeit, l eine charakteristische Länge sowie die kinematische Viskosität des strömenden Mediums ist.
Ab einem kritischen Wert Rekrit von ca. 2300 ( = mittlere Strömungsgeschwindigkeit, = Rohrleitungsdurchmesser) wird die laminare Rohrströmung instabil und geht bei vorhandenen äußeren Störungen in eine turbulente Strömungsform über. Bei Außenströmungen, z.B. über einen Tragflügel geht die laminare Grenzschicht ab Rekrit = 105 - 106 in eine turbulente Grenzschicht über. Für andere Strömungskonfigurationen gelten jeweils andere kritische Reynoldszahlen.
Lewis Fry Richardson legte 1922 die Grundlage für die weitere Turbulenzforschung, indem er die heutige Vorstellung dieses Phänomens begründete. Nach seiner
wegweisenden Interpretation wird bei einer turbulenten Strömung die Energie auf großer Skala zugeführt, durch den Zerfall von Wirbeln durch alle Skalen hindurch transportiert und bei kleinsten Skalen in Form von Wärme dissipiert (Energiekaskade).
Die Theorie der Turbulenz wurde von Andrei Nikolajewitsch Kolmogorow in seinen Arbeiten von 1941 und 1962 wesentlich vorangetrieben, als er das Skalenargument von Richardson durch eine Ähnlichkeitshypothese statistisch auswerten und damit das sog. Kolmogorov-5/3-Gesetz herleiten konnte.
Beispiele für turbulente Strömung
- Fast alle in der Natur und technischen Anwendung vorkommenden Strömungen sind turbulent. Die laminare Strömung ist eher die Ausnahme.
- Wirbel und Strudel in Flüssen
- der Rauch einer Zigarette in einer ruhenden Umgebung zeigt anfänglich eine laminare (Schicht-)Strömung, die nach einer bestimmten Steighöhe dann deutlich sichtbar turbulent wird
- die Milch im Kaffee mischt sich ebenfalls mit einer turbulenten Strömung, wohingegen die Mischung zweier Farben meist einer laminaren Mischung entspricht
Weblinks
- [http://www.bhrc.ac.ir/Bhrc/profile/heidarinejad/Bump.gif Abbildung laminare und turbulente Strömungen]
Siehe auch
Chaostheorie, Muster
Kategorie:Strömungslehre
KontinuitätsgleichungDie Kontinuitätsgleichung beschreibt das Verhalten der Dichte in einem Volumenelement. Ihre Hauptaussage ist, dass die Quelle eines Flusses von Objekten die zeitliche Änderung ihrer Dichte ist. Sie findet Anwendung in der Quantenmechanik, Elektrodynamik, Fluiddynamik, und vielen anderen Bereichen der Physik.
Im Rahmen der Verkehrsforschung wird ebenfalls von Kontinuitätsgleichung gesprochen.
Allgemein
Die Kontinuitätsgleichung lautet:
: oder
wobei
: die sog. Substantielle Ableitung der Dichte ist,
welche wie folgt geschrieben werden kann:
:
mit
: = Zeit
: = Dichte
: = Geschwindigkeitsfeld des Fluides
Man beachte das Skalarprodukt gekennzeichnet durch "".
Es werden also nur skalarwertige Grössen untereinander addiert.
Im Gegensatz zu würde zum Beispiel wenn einen echten physikalischen Vektor (mit zugehöriger Basis) beschreibt einen Tensor ergeben.
Zur "Herleitung" der Kontinuitätsgleichung werden wir ein Kartesisches Koordinatensystem verwenden. Das Ergebnis gilt jedoch aufgrund des Abstraktionsgrades des Nabla-Operators in jedem beliebigen bis zu 3-dimensionalen Koordinatensystem.
Die Kontinuitätsgleichung setzt sich zusammen aus der zeitlichen Änderung der Dichte im gesamten Volumenelement:
:
und dem Zu- und Abfluss in das Volumen, hier nur für die -Richtung, analog in - und -Richtung:
:
damit ergibt sich für die Änderung der Dichte im Volumenelement insgesamt:
:
oder, denn und (siehe Rechenregeln für Nabla-Operator):
:
Fluiddynamik
In der Fluiddynamik bedeutet sie, dass die Divergenz des Geschwindigkeitsvektorfeldes die zeitliche Änderung der Dichte ist, also hinreichend genau null in Flüssigkeiten und (im Vergleich zur Schallgeschwindigkeit) langsam strömenden Gasen. Anschaulich ausgedrückt: Eine Flüssigkeit oder ein Gas kann nur so strömen, dass ein Volumenelement, das stets aus denselben Teilchen besteht, seine Masse beibehält.
Elektrotechnik
In der Elektrotechnik wird die Kontinuitätsgleichung für Ladungsträger (z.B. in Halbleitern, insb. bei Halbleiterübergängen) verwendet. Hier lautet sie entsprechend:
:
mit
: = Raumladungsdichte
: = Stromdichte
: = Rekombinationsrate
: = Generationsrate
Anschaulich bedeutet das, dass die Ladungsträgerdichte sich entweder durch eine räumliche Änderung der Stromdichte, durch Rekombination oder durch Generation ändert. Im "eingeschwungenen Zustand", d.h. nach dem Ausklingen aller Ausgleichsvorgänge, ist die Ladungsträgerdichte konstant, d.h.
Quantenmechanik
In der Quantenmechanik gilt eine Kontinuitätsgleichung für die Aufenthaltswahrscheinlichkeitsdichte, die durch die Wellenfunktion bestimmt ist. Siehe hierzu den Artikel zur Wahrscheinlichkeitsstromdichte in der Quantenmechanik.
Kategorie:Theoretische Physik
ViskositätUnter der Viskosität versteht man die „Zähigkeit“ einer Flüssigkeit oder eines Gases. Sie resultiert aus den zwischenmolekularen Kräften in einem Fluid, ist also abhängig von der Kohäsion zwischen den Molekülen oder Teilchen. Man spricht daher auch von der inneren Reibung. Bei Feststoffen verwendet man stattdessen die Begriffe der Duktilität, Sprödigkeit und Plastizität.
Der Begriff Viskosität leitet sich von dem lateinischen Wort für Mistel "viscum" her, aus deren Beeren
ein zäher Vogelleim hergestellt wurde.
Viskosität von Flüssigkeiten
Spricht man von Viskosität, soll in der Regel das Fließverhalten einer Flüssigkeit charakterisiert werden. Je höher die Viskosität dabei ist, desto dickflüssiger ist die Substanz. Diesen Effekt kann man sich vereinfacht durch die Bewegung zweier übereinander liegender, verzahnter Molekülschichten vorstellen (siehe Abb. Punkt 1). Beim Fließen gleiten die Moleküle aneinander vorbei, und um die Verzahnung zu überwinden benötigt man eine gewisse Kraft. Den Zusammenhang zwischen dieser Kraft und den Eigenschaften des vorliegenden Fluids definiert die Viskosität. Erkennbar wird dieser Zusammenhang besonders gut an der homologen Reihe der Alkane (kettenförmige Kohlenwasserstoffen), hier steigt die Viskosität mit der Kettenlänge und damit den zunehmenden intermolekular wirkenden van-der-Waals-Kräften kontinuierlich an. Bei den mittleren Alkanen (ab Nonan, neun C-Atome) hat sie bereits einen Wert ähnlich dem von Wasser.
Nonan
Sehr gut veranschaulichen kann man sich die Viskosität auch an folgendem Beispiel: gleitet Wind über das Wasser eines Ozeans, erzeugt dies eine Bewegung der Wasserschicht an der Oberfläche. Je tiefer man nun taucht, desto ruhiger wird das Wasser, bis man einen Punkt erreicht, wo keine Strömung herrscht. Die einzelnen Flüssigkeitsschichten bewegen sich mit unterschiedlicher Geschwindigkeit (Korkenzieherströmung), es entsteht ein Geschwindigkeitsgradient (siehe Abb. Punkt 2):
:
Weht kein Wind mehr, bricht die Strömung zusammen, das Wasser ruht auch wieder an der Oberfläche. Dass die Flüssigkeit auch in tieferen Schichten trotz Wind an der Oberfläche praktisch ruht, ist Folge der inneren Reibung in der Flüssigkeit.
Die Viskosität der meisten Flüssigkeiten nimmt mit steigender Temperatur ab, oft ist sie proportional zu ( = flüssigkeitsspezifische Konstante, = Temperatur).
Definition der Viskosität
Korkenzieherströmung
Man stelle sich zwei im Abstand x angeordnete Platten der Fläche A vor. Zwischen diesen Platten befindet sich eine Flüssigkeit, die an beiden Platten haftet. In unserer Vorstellung soll der Raum mit der Flüssigkeit in Schichten unterteilt sein. Wird nun Platte 2 mit der Geschwindigkeit v bewegt, so bewegt sich die Schicht, in unmittelbarer Nachbarschaft zu Platte 2 auf Grund der Haftung ebenfallfs mit der Geschwindigkeit v. Da Platte 1 ruht, ruht auch ihre Nachbarschicht.
Die innenliegenden Flüssigkeitsschichten gleiten mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten aneinander vorbei. Die Geschwindigkeit nimmt von der ruhenden Platte zur bewegten zu. Im einfachsten Fall besteht eine lineare Abhängigkeit (siehe Abbildung).
Von der obersten, an der Platte haftenden Schicht, geht eine Tangentialkraft auf die darunterliegende Schicht aus. Diese bewegt sich folglich mit der Geschwindigkeit v1. Diese Schicht wirkt wiederum auf die darunterliegende Schicht und bewegt sie mit der Geschwindigkeit v2.
Im Experiment lässt sich zeigen, dass die Kraft F, die nötig ist, um Platte 2 zu bewegen direkt proportional zu ihrer Fläche A, ihrer Geschwindigkeit v und antiproportional zu dem Abstand der Platten x ist:
: und und
Hieraus ergibt sich
:
und als Gleichung
:
Die Proportionalitätskonstante ist die dynamische Viskosität. Häufig wird sie auch nur als Viskosität bezeichnet. Ein Stoff hat also die Viskosität 1 Ns/m², wenn bei einer Größe der Platten von 1 m² und einem Plattenabstand von 1 m eine Kraft von 1 N benötigt wird, um die Platten mit einer Geschwindigkeit von 1 m/s gegeneinander zu verschieben.
Für die physikalische Einheit gilt:
Ist unabhängig von der Geschwindigkeit v, so wird die Flüssigkeit als Newtonsche Flüssigkeit bezeichnet. Für diese Flüssigkeiten stellte sich das in Abbildung 2 gezeigte, lineare Geschwindigkeitsprofil ein. Ist nicht von v unabhängig, so bezeichnet man die Flüssigkeit als nicht-Newtonsch.
Newtonsche Flüssigkeiten
Im folgenden wird der vereinfachte Zusammenhang gemäß dem Newtonschen Viskositätsgesetz dargestellt, es wird dabei stets laminare Strömung sowie Temperatur- und Druckunabhängigkeit der Flüssigkeitseigenschaften angenommen. Außerdem unterstellte Newton eine lineare Abhängigkeit des oben erläuterten Geschwindigkeitsgradienten, der auch Schergefälle (manchmal auch mit bezeichnet) genannt wird:
:
Schergefälle
Verknüpft man dies mit der Schubspannung, erhält man folgenden Zusammenhang für die dynamische Viskosität:
:
Die Schubspannung ergibt sich aus der die Strömung bewirkenden Kraft bezogen auf die betroffene Angriffsfläche, die sich mit maximaler Geschwindigkeit bewegt.
wird bei Newtonschen Flüssigkeiten als Konstante angesehen. Viele Substanzen folgen diesem Gesetz jedoch nicht. Dabei unterscheidet man verschiedene Arten der Abweichung:
- Strukturviskosität / Dilatanz, dabei ist die Viskosität keine Konstante, sondern ändert sich mit dem Schergefälle
- Thixotropie / Rheopexie, hierbei zeigen sich zeitabhängige Strukturveränderungen, so dass je nach Zeitdauer seit der letzten Fließbewegung andere Viskositätswerte zu finden sind
- Fließgrenze, es muss erst eine gewisse Mindestschubspannung vorhanden sein, um ein Fließen zu erreichen (plastisches Fließen). Diese Art Fluid wird auch als Bingham-Fluid bezeichnet.
Derartige Fluide bezeichnet man als Nichtnewtonsche Fluide.
Im allgemeinen Fall muss das Schergefälle aus dem Schwerwinkel in der Flüssigkeit berechnet werden und nicht über den Geschwindigkeitsgradienten.
Darüber hinaus wird das Verhältnis zwischen der dynamischen Viskosität und der Dichte definiert als kinematische Viskosität:
:
SI-Einheit
Die SI-Einheit der
: dynamischen Viskosität:
: kinematischen Viskosität:
Im CGS-System wird für die dynamische Viskosität Poise (P) verwendet, 10 P = 1 Pa s, für die kinematische Viskosität das Stokes (St), 1 m2/s = 104 St.
Typische Viskositätswerte
(η in [mPa s] bei 20 °C)
Petroleum 0,65 Pentan 0,232 Olivenöl ~ 102
Wasser (hier) 1,0 Hexan 0,320 Honig ~ 104
Quecksilber 1,5 Heptan 0,410 Sirup ~ 105
Traubensaft 2-5 Oktan 0,538 Polymerschmelzen ~ 103 bis 106
Blut (37 °C) 4-25 Nonan 0,710 Bitumen ~ 1011
Kaffeesahne ~10 Dekan 0,920 Glas (fest) ~ 1023
Asphalt 100000 Ethanol 1,19 Glas (Verarbeitungstemp.) ~ 102 bis 104
Paraffinöl 110–230
Viskosität von Gasen
Auch für Gase lässt sich eine Viskosität definieren:
: , mit der freien Weglänge für die Gasteilchen, der Masse der Gasteilchen , der mittleren Teilchengeschwindigkeit und der Teilchenzahldichte .
Die Viskosität von Gasen ist unabhängig vom Druck. Dies gilt solange, wie die freie Weglänge klein gegenüber den Gefäßabmessungen und groß gegenüber den Molekülabmessungen ist. Mit anderen Worten: für ein sehr dünnes oder ein sehr dichtes Gas wird die Viskosität doch wieder vom Druck beziehungsweise der Dichte des Gases abhängig. Grundsätzlich abhängig ist die Viskosität aber von der Temperatur, da hier mit der Temperatur zunimmt. Dieses Verhalten ist bei den meisten Flüssigkeiten genau entgegengesetzt.
Für Luft liegen die Grenzen in der Größenordnung von einigen mm bis zu cm (zum Beispiel Lungenautomat beim Tauchen) und 0,4 nm (Moleküldurchmesser). Die folgende Tabelle listet zu einigen Gasen die Viskositäten und freien Weglängen auf.
Tauchen
Die Abnahme der Viskosität mit der Temperatur nutzt man bei Experimenten in Windkanälen. Die Verkleinerung der Messmodelle reduziert die Reynolds-Zahl, die sich durch Kühlung kompensieren lässt.
Kinetische Gastheorie
Nach Hirschfelder kann die Viskosität reiner Gase mit Hilfe der kinetischen Gastheorie in einem großen Temperaturbereich (etwa von 200 bis 3000 Kelvin) berechnet werden.
:
Hierbei ist
die Molekülmasse,
die Boltzmann-Konstante,
die Temperatur,
der Lennard-Jones-Stoßdurchmesser und
das reduzierte Stoßintegral, dass
von reduzierten Temperatur abhängt.
ist die Energie des Lennard-Jones-Potenzials.
Werte für die Lennard-Jones-Parameter und das reduzierte Stoßintegral
sind in Lienhards Lehrbuch zur Wärmeübertragung in Kapitel 11 aufgeführt.
Fluidität
Der Kehrwert der Viskosität ist die Fluidität mit der Einheit
.
Siehe auch
- Gesetz von Stokes
- Gesetz von Hagen-Poiseuille
- Engler-Grad
- Visco-Kupplung
- Rheologie
Literatur
- Joseph O. Hirschfelder, Charles F. Curtiss, und Robert Byron Bird: Molecular Theory of Gases and Liquids, Wiley, 1964, ISBN 0-471-40065-3
- John H. Lienhard IV und John H. Lienhard V, [http://web.mit.edu/lienhard/www/ahtt.html A Heat Transfer Textbook], Phlogiston Cambridge, 3. Auflage, 2005
Weblinks
- [http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/lis/18310/1.html Pechtropfenexperiment]
- [http://getkrafted.de/upload/viskosit%E4t.pdf Facharbeit zum Thema Viskosität]
Kategorie:Physikalische Größe
Kategorie:Weiche Materie
Kategorie:Strömungslehre
ja:粘度
ms:Kelikatan
Reynolds-ZahlDie Reynolds-Zahl (Formelzeichen: ) ist eine nach dem Physiker Osborne Reynolds benannte dimensionslose Kennzahl. Sie wird in der Strömungslehre verwendet und stellt das Verhältnis von Trägheits- zu Zähigkeitskräften dar. Für eine ideale Flüssigkeit ohne Viskosität ist das Verhältnis unendlich.
: mit:
Die einzelnen Formelzeichen stehen für folgende Größen:
- - Betrag einer für den Anwendungsfall charakteristischen Geschwindigkeit (bspw. in SI-Einheiten m/s),
- - charakteristische Länge des Anwendungsfalles (bspw. in SI-Einheiten m),
- - charakteristische dynamische Viskosität des Anwendungsfalles (bspw. in SI-Einheiten kg / (s - m)),
- - charakteristische kinematische Viskosität des Anwendungsfalles (bspw. in SI-Einheiten m² / s),
- - charakteristische Dichte des Anwendungsfalles (bspw. in SI-Einheiten kg / m3)).
Überschreitet die Reynolds-Zahl einen (problemabhängigen) kritischen Wert () wird eine bis dahin laminare Strömung anfällig gegen kleinste Störungen. Entsprechend ist für mit einem Umschlag (Transition) von laminarer in turbulente Strömung zu rechnen.
Anwendungen
turbulente Strömung
Das Diagramm rechts vergleicht Geschwindigkeiten und zugehörige Reynolds-Zahlen einiger Flugobjekte. Beispielsweise sind die Reynolds-Zahlen von Luftschiffen höher als die von Flugzeugen. Sie fahren zwar langsamer, sind aber deutlich größer.
Die Reynolds-Zahl ist eine wichtige Größe innerhalb der Ähnlichkeitstheorie. Will man zum Beispiel ein verkleinertes Modell eines Flugzeuges in einem Windkanal untersuchen, so muss der Wert der Reynolds-Zahl von Original und Modell gleich sein, um ein ähnliches Strömungsfeld zu erhalten. Entsprechend muss bei einem um einen Faktor f verkleinerten Modell das Verhältnis um den Faktor f erhöht werden. Da die Maximalgeschwindigkeit begrenzt ist, senkt man in Kryo-Windkanälen zusätzlich die Viskosität der Luft durch Kühlung. Auf diese Weise sind Reynolds-Zahlen von bis zu 50·106 in Probenkammern von zwei Metern Durchmesser erreichbar. Dieses Vorgehen ist allerdings sehr teuer, da hier meist mit flüssigem Stickstoff der Kanal mitsamt Modell abgekühlt werden muss. Beim Abkühlen muss darauf geachtet werden, dass sich keine Vereisungen bilden.
Staubkörner sind sehr klein. Wenn sie durch die Luft fallen, haben sie eine ähnliche niedrige Reynolds-Zahl wie eine Stahlkugel, die in einem Glas Honig fällt. Sie bewegt sich laminar (d.h. ohne Wirbelbildung) durch das Fluid. Ein Körper, der sich durch Wasser bewegt, hat bei gleicher Geschwindigkeit eine ca 15fach höhere Reynoldszahl, als wenn er sich durch Luft bewegt. Zwar ist die dynamische Viskosität von Wasser ca. 50 Mal höher als die von Luft, jedoch ist auch die Dichte um das 800fache höher, so dass am Ende eine höhere Reynoldszahl resultiert:
Substanz rel. dynamische Viskosität rel. Dichte rel. Dichte / Viskosität
Wasser 1 1 1 (1)
Luft 0,02 0,0013 0,0013/0,02= 0,065 (2)
(1)/(2) = 15
Beispiele
Rohrströmung
Bei Rohrströmungen werden als charakteristische Größen der Innendurchmesser L = d, der Betrag der über den Querschnitt gemittelten Geschwindigkeit und die Viskosität des Fluids verwendet.
:.
Es gilt dann:
Gerinneströmung
Bei Gerinneströmungen werden als charakteristische Größen die Fließtiefe L = h, der Betrag der mittleren Fließgeschwindigkeit über den durchflossenen Querschnitt und die Viskosität des Fluids
verwendet.
:
Beurteilung einer turbulenten Strömung
Um den Turbulenzgrad zu charakterisieren kann die Reynolds-Zahl auch mit turbulenzbezogenen Größen gebildet werden (turbulente Reynolds-Zahl ). Als charakteristische Größen werden dann bspw. die Varianz der Geschwindigkeit und das integrale Längenmaß L = l der Strömung verwendet.
Hinzu kommt die (molekulare) Viskosität des Fluids .
:
Es gilt dann:
Kategorie:Strömungslehre
Kategorie:Dimensionslose Größe
ja:レイノルズ数
HydrostatikDie Hydrostatik ist die Lehre der unbewegten, insbesondere der strömungsfreien Flüssigkeiten und Gasen. Mit Strömungen beschäftigt sich dagegen die Hydrodynamik.
Druck und Schweredruck
Der Druck in einer Flüssigkeit an einem Punkt ist in alle Richtungen gleich. Wirkt nur die Schwerkraft, so entspricht der Schweredruck der Summe aus dem (Atmosphären-)Druck an der Oberfläche und dem sich durch das Gewicht der Flüssigkeitssäule über dem betrachteten Punkt ergebenden Druck. Der Schweredruck ist nur von der Tiefe, nicht jedoch von der Gefäßform abhängig. Dies wird als hydrostatisches Paradoxon bezeichnet.
hydrostatische Grundgleichung
Zur Herleitung der hydrostatischen Grundgleichung macht man folgende Betrachtung:
Im Schwerefeld der Erde g wirkt auf das druckbelastete quaderförmige Volumenelement
der Dichte , von oben der
Druck . Von unten (aus pos. in die neg. y-Richtung) wirkt ein Gegendruck .
Bild:P_gl_gew_y.gif
Zwischen Ober- und Unterseite des Volumenelementes gibt es also einen Druckzuwachs , den es zu bestimmen gilt.
Hierzu wird das Kräftegleichgewicht in y-Richtung aufgestellt:
dieser Ausdruck läßt sich kürzen zu
Umgeschrieben ergibt sich die als "hydrostatische Grundgleichung" bekannte Form:
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass sich dieser Zusammenhang auch als
Sonderfall der Navier-Stokes-Gleichungen aus der Fluidmechanik ergibt. Diese werden mithilfe des Impulssatzes für ein Fluidelement hergeleitet.
Aus der hydrostatischen Grundgleichung ergibt sich unter Annahme der Inkompressibilität von Flüssigkeiten ():
mit : Dichte der Flüssigkeit
: (Erd)beschleunigung
: Ausdehnung der Flüssigkeitssäule in -Richtung
und : Druck an der Oberfläche der Flüssigkeitssäule
Bezieht man die Kompressibilität des Fluids in die Berechnung des Drucks mit ein ergibt
sich mit der Kompressibilität das folgende Diagramm:
Bild:Wasserdruck_kompressibilitaet.png
In 12000 m Tiefe ergäbe sich hiermit bei einer Dichte in 0m Tiefe von 1000 kg/m³ eine
Abweichung des berechneten realen Drucks vom idealen von ca. 3,5 %. Hierbei bleiben jedoch
weiterhin Temperatureffekte ebenso wie andere Einflüsse unberücksichtigt.
Unter Ansatz eines entsprechendes Ausdrucks für läßt sich in ähnlicher
Weise die barometrische Höhenformel aus der hydrostatischen Grundgleichung entwickeln.
Auftrieb
Wird ein Körper in eine Flüssigkeit gebracht, so ist der Druck an der Unterseite höher als an der Oberseite. Die resultierende Kraft weist nach oben und heißt Auftrieb. Die Auftriebskraft entspricht dem Gewicht der verdrängten Flüssigkeit (Archimedisches Prinzip). Ist die durchschnittliche Dichte eines Körpers kleiner als die der Flüssigkeit, so überwiegt die Auftriebskraft gegenüber der Gewichtskraft. Wirken keine sonstige Kräfte, so steigt der Körper nach oben und schwimmt. Ist die Dichte dagegen größer, sinkt der Körper nach unten, bei gleicher Dichte schwebt er.
Hydraulik
Hydraulische Systeme nutzen die Unabhängigkeit des Druckes von der Gefäßform aus. Wird beispielsweise Wasser durch ein Rohr mit relativ kleinem Querschnitt A1 in ein Gefäß mit großen Querschnitt A2 gedrückt, so ist der Druck p im Rohr gleich dem Druck im Gefäß. Die aufzuwendende Kraft im Rohr ist F1=p·A1. Die Kraft im Gefäß wirkt aber auf die gesamte Querschnittsfläche. Sie ist F2=p·A2 und damit um ein Vielfaches größer. Das hydraulische System wirkt hier als Kraftverstärker. Anwendung findet dieses Prinzip z.B. in der hydraulischen Presse.
Siehe auch
- Formelsammlung Hydrostatik
Kategorie:Strömungslehre
ko:유체 정역학
FestausschussEin Festausschuss ist eine Gruppe bestimmter Personen, die Veranstaltungen und Feste vorbereiten und während der Veranstaltungen für deren ordnungsgemäßen Ablauf sorgen.
Häufig haben Festausschüsse keine institutionellen Rahmen, d.h. sie werden ad hoc projektbezogen gebildet und lösen sich nach Ablauf der Veranstaltung wieder auf. Dauerhaft bestehende Festausschüsse sind in manchen Vereinssatzungen geregelt.
Eine besondere Bedeutung haben Festausschüsse bei Karnevalsvereinen. Hier sind die Festausschüsse häufig institutionalisiert in Form eingetragener Vereine.
Kategorie:Veranstaltung
Kategorie:Verein
Hotel Genoa Darmowe gry online WARSAW wycieczki szkolne poker
|
|
|
| :: RELATED NEWS :: |
Willow Hill, Illinois
Willow Hill is a village located in Jasper County, Illinois and is referred to by many of its denizens as the "W.H." for reasons that many of them are not sure of. As of the 2000 census, the village had a total population of 250.
Geography
Willow Hill is located at 38°59'50" North, 88°1'17" West (38.997299, -88.021335).
According to the United States Census Bureau, the village has a total area of 2.7
|
Yale, Illinois
Yale is a village located in Jasper County, Illinois. As of the 2000 census, the village had a total population of 97.
Geography
Yale is located at 39°7'15" North, 88°1'28" West (39.120879, -88.024356).
According to the United States Census Bureau, the village has a total area of 1.5 km² (0.6 mi²
|
Belle Rive, Illinois
Belle Rive is a village located in Jefferson County, Illinois. As of the 2000 census, the village had a total population of 371.
Geography
Belle Rive is located at 38°13'55" North, 88°44'24" West (38.232062, -88.739940).
According to the United States Census Bureau, the village has a total area of 2.7 km² (1.0
|
Bluford, Illinois
Bluford is a village located in Jefferson County, Illinois. As of the 2000 census, the village had a total population of 785.
Geography
Bluford is located at 38°19'39" North, 88°44'8" West (38.327430, -88.735607).
According to the United States Census Bureau, the village has a total area of 3.8 km² (1.5 Read More... |
Bonnie, Illinois
Bonnie is a village located in Jefferson County, Illinois. As of the 2000 census, the village had a total population of 424.
Geography
Bonnie is located at 38°12'15" North, 88°54'20" West (38.204188, -88.905599).
According to the United States Census Bureau, the village has a total area of 3.2 km² (1.2 Read More... |
Dix, Illinois
Dix is a village located in Jefferson County, Illinois. As of the 2000 census, the village had a total population of 494.
Geography
Dix is located at 38°26'26" North, 88°56'33" West (38.440676, -88.942463).
According to the United States Census Bureau, the village has a total area of 5.4 km² (2.1 mi&
|
Ina, Illinois
Ina is a village located in Jefferson County, Illinois. As of the 2000 census, the village had a total population of 2,455.
Geography
Ina is located at 38°9'2" North, 88°54'17" West (38.150648, -88.904709).
According to the United States Census Bureau, the village has a total area of 6.2 km² (2.4 mi&
|
Mount Vernon, Illinois
Mount Vernon is a city located in Jefferson County, Illinois. As of the 2000 census, the city had a total population of 16,269.
Geography
Mount Vernon is located at 38°18'49" North, 88°54'29" West (38.313512, -88.908159).
According to the United States Census Bureau, the city has a total area of 30.1 km² (11.6
|
Nason, Illinois
Nason is a city located in Jefferson County, Illinois. As of the 2000 census, the city had a total population of 234.
Geography
Nason is located at 38°10'38" North, 88°58'2" West (38.177195, -88.967304).
According to the United States Census Bureau, the city has a total area of 2.3 km² (0.9 mi²<
|
Waltonville, Illinois
Waltonville is a village located in Jefferson County, Illinois. As of the 2000 census, the village had a total population of 422.
Geography
Waltonville is located at 38°12'41" North, 89°2'30" West (38.211398, -89.041780).
According to the United States Census Bureau, the village has a total area of 2.5 km² (1.0
|
|