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| Hyperband |
HyperbandAls Hyperband bezeichnet man den für das Kabelfernsehen genutzten Frequenzbereich im Kabelnetz zwischen 300 und 450 MHz (Sonderkanäle S 21 - S 41). In diesem Hyperbandbereich werden überwiegend die Signale für digitales Fernsehen in die Kabelnetze eingespeist.
Siehe auch: Frequenzband, Radiofrequenzband
Kategorie:Fernsehtechnik
Kabelfernsehen
Kategorie:Wikipedia:Qualitätssicherung
Die Diskussion über diesen Antrag findet auf der Qualitätssicherungsseite statt.
Hier der konkrete Grund, warum dieser Artikel auf den QS-Seiten eingetragen wurde: Der Artikel wurde wegen des Überarbeiten-Bausteins auf die QS-Seiten gestellt. Diskussionen über den Überarbeitungsstand des Artikels sollten auf der entsprechenden QS-Seite zwecks gemeinschaftlicher Überarbeitung geführt werden. Gruß -- Thomas S. QS-Mach mit! 23:32, 22. Nov 2005 (CET)
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Beim Kabelfernsehen, auch als Kabelanschluss bezeichnet, werden Bild- und Tonsignale über ein Breitbandkabel bis in die Haushalte übertragen.
Kabelfernsehen im Privathaushalt
Zum Empfang benötigt man ein Antennenkabel, über das man die Antennensteckdose des Fernsehers oder anderer Empfangsgeräte wie Videorekorder oder Digitalreceiver mit der Kabelanschlussdose an der Zimmerwand verbindet. Diese wird gewöhnlich von einem Elektriker oder Fernsehtechniker installiert.
Im Unterschied zum Antennen- und Satellitenfernsehen muss man für das Kabelfernsehen in der Regel Grund- beziehungsweise Anschlussgebühren und außerdem meist monatliche Abonnement-Gebühren bezahlen.
Dazu kommt für den Kunden die Rundfunkgebühr (Deutschland: GEZ; Schweiz: Billag), so dass monatlich leicht bis zu 40 Euro und mehr für Radio und Fernsehen anfallen können.
Kabelfernsehen technisch
Das Kabelnetz ist dabei in mehrere Netzebenen aufgeteilt. In Deutschland gibt es eine klare Trennung der Netzebenen während dies in anderen Ländern wie der Schweiz anders ist.
Moderne Kabelnetze bieten bidirektionale Netze, mit dessen Hilfe eine Rückkanalfähigkeit gegeben ist. Hierdurch lassen sich auch Mehrwertdienste und interaktive Dienste nutzen, wie zum Beispiel Breitband-Internetzugang mittels Kabelmodem über das Fernsehkabel, sofern sie vom Kabelnetzbetreiber angeboten werden. Darüber hinaus ist das Telefonieren über das Kabelnetz in Ausbaugebieten möglich. Diese Funktionen stehen aber in Deutschland noch ziemlich in ihren Anfängen. Die Schweizer Netze bieten diese Funktion, die österreichischen in größeren Städten. Damit kann per Kabel Fernsehen, Radio, Internet und Telefon genutzt werden.
Neben dem analogen Fernsehsignal wird auch ein analoges UKW-Radioangebot im Band II über das Kabel übertragen. In den bis mindestens 450 MHz ausgebauten Netzgebieten wird im so genannten Hyperband (Sonderkanäle beginnend mit S 21) auch ein digitales Zusatzangebot in Form digitaler Senderpakete beziehungsweise Bouquets bereitgestellt. Zum Empfang der in den digitalen Angeboten übertragenen Fernseh- und Hörfunkprogramme wird ein Digitalreceiver benötigt -- in der Regel als Set-Top-Box, bei zukünftigen Fernsehern wohl zunehmend bereits eingebaut --, der die im DVB-C-Standard kodierten Signale für die Wiedergabe umsetzt. Zum Empfang von Bezahlfernsehen wie Premiere, Kabel Digital Home oder KabelKiosk wird zusätzlich eine Dekoder-Karte benötigt. Die vom Betreiber zur Verfügung stehende Signalstärke reicht von 60 dBµV - 80 dBµV, in den meisten Häusern befindet sich nahe dem eigentlichen Anschluss im Keller ein Verstärker, der idealerweise an jeder Anschlussdose 70 dBµV zur Verfügung stellen sollte.
Die verfügbare Kabelbandbreite bietet Platz für mehr Kanäle als bei terrestrischer Ausstrahlung, aber weniger als per Satellit. Jedoch gelangt digitales terrestrische Fernsehen durch Komprimierung was die Kanalzahl betrifft in ähnliche Regionen wie analoges Kabelfernsehen, weshalb Kabel-TV-Anbieter verstärkt dazu gezwungen sind, ihrerseits ihre Netze durch Digitalisierung attraktiver zu machen.
Kabelfernsehen in Deutschland
Kabelfernsehen wird von verschiedenen Netzbetreibern gegen Gebühren bereitgestellt. Heute nutzen etwa 45% der Deutschen Kabelfernsehen, 45% nutzen die Parabolantenne und unter 10% empfangen über die Dachantenne oder verzichten auf das Fernsehen.
In Deutschland sind Anbieter zur Zeit iesy (Hessen), ish (Nordrhein-Westfalen), Kabel BW (Baden-Württemberg), Primacom, Tele Columbus und Kabel Deutschland (übrige 13 Bundesländer, bei weitem größter Anbieter).
Geschichte
In der Bundesrepublik Deutschland kam es erst Anfang der 1960er Jahre zur Einführung einer Form von Kabelfernsehen: Gemeinschafts- und Großantennenanlagen zur Versorgung von Mietshäusern lieferten per Kabel Fernsehen in die einzelnen Wohnungen. Dies war allerdings noch allenfalls eine Vorstufe zum Kabelfernsehen, wie wir es heute verstehen.
Erst 1972 begann die Deutsche Bundespost mit dem Bau von Kabel-Versuchsnetzen in abgeschatteten Gebieten der Städte Hamburg und Nürnberg mit einer Kapazität von je zwölf Fernseh- und Hörfunkprogrammen. Ende 1974 wurden diese Kabelnetze in Betrieb genommen.
In der DDR gründeten örtliche Antennengemeinschaften Ende der 1970er Jahre die ersten Kabelfernsehnetze. Diese Netze verbreiteten neben dem staatlichen Fernsehen der DDR auch das öffentlich-rechtliche Fernsehen der BRD, ab Mitte der 1980er Jahre auch kommerzielle Privatsender (zunächst SAT.1 und RTL plus) und sogar unverschlüsselt den schweizerischen Pay-TV-Sender TeleClub.
Kabelfernsehen wurde in Westdeutschland erstmals am 1. Januar 1984 im Rahmen des Kabelpilotprojekts Ludwigshafen ausgestrahlt. Die Geburtsstunde des Kabelfernsehens war auch gleichzeitig die Geburtsstunde des kommerziellen Privatfernsehens. Die Netze waren damals in der Hand der staatlichen Deutschen Bundespost und gingen später im Rahmen der Aufsplittung und Privatisierung an die Deutsche Telekom, die sie aus kartellrechtlichen Gründen verkaufen musste. Anfang 2004 stand Kabel Deutschland vor der Übernahme anderer großer Mitbewerber, was erneut zu einer Monopolstellung führen könnte; das Bundeskartellamt hat die Übernahme daher fürs erste untersagt. Anfang 2005 streben in einem neuen Anlauf zwei regionale Anbieter - ish (Nordrhein-Westfalen) und iesy (Hessen) - einen Zusammenschluss an.
Kabelfernsehen in der Schweiz
Etwa 93% der Schweizer TV-Haushalte empfangen ihre Programme über einen Kabelnetz-Anbieter, die restlichen Haushalte über eine Dachantenne (in der Regel nur SF1 und SF2) oder über Satellit.
Wichtigster Anbieter ist die Cablecom mit einem Marktanteil von über 50%. Gesamtschweizerisch gibt es 422 Kabelnetzbetreiber. Diese gehören Unternehmen, Genossenschaften oder Gemeinden. Nur 11 Kabelnetzbetreiber haben mehr als 22.000 Kunden. Dies zeigt, wieviele kleinere Anbieter es gibt.
Die Netze sind in der Regel für 862 MHz ausgelegt und dadurch werden oftmals über 50 verschiedene TV-Programme verbreitet. In einigen Kabelnetzen wird auch Digital-TV angeboten. Mit insgesamt 130.000 Kunden ist dieses Angebot jedoch noch nicht erfolgreich.
Erfolgreich ist hingegen der Breitband-Internet-Zugang über das Kabelnetz mittels Kabelmodem mit über 440.000 Anschlüssen (Stand: September 2004). Die Konkurrenz-Technologie ADSL zählt 800.000 Anschlüsse (Stand: Dezember 2004). Cablecom bietet seit Juli 2004 auch das Telefonieren übers Kabelnetz an.
Geschichte
Bereits Mitte der 1950er Jahre entstehen die ersten Kabelnetze. Die PTT (heute Swisscom) verzichtete auf ihr Monopol, da sie noch zahlreiche Telefonanschlüsse in Betrieb nehmen musste und sich deshalb nicht auch noch mit dem Aufbau eines Kabelnetzes beschäftigen wollte. In den folgenden Jahren entstehen an zahlreichen Orten Kabelnetze. Anfangs der 1990er Jahren werden die Kabelnetze oftmals auf 600 MHz oder gar 862 MHz ausgebaut. In einigen Netzen werden bis zu 65 TV-Programme verbreitet. 1994 fusionieren mehrere größere Kabelnetze zur Cablecom. 1995 bieten die ersten Kabelnetze den Internet-Zugang. Voraussichtlich noch im Jahr 2005 wird Swisscom ins Geschäft einsteigen und über ADSL TV-Programme anbieten.
Kabelfernsehen in Österreich
UPC Telekabel (Wien, Baden, Wr. Neustadt, Grat und Klagenfurt)
Kabelsignal (Niederösterreich)
LIWEST (Oberösterreich)
telesystem Tirol (Tirol)
sowie einige regionale Kabelnetzbetreiber.
alle großen Österreichischen kabelnetzbetreiber bieten über Ihre Leitunen auch Internet und Telefonie an.
Kabelfernsehen in den USA und in Kanada
Geschichte
Schon Mitte der 1940er Jahre entstand in den USA vereinzelt eine Form von Kabelfernsehen, allerdings als Notlösung: Um auch Menschen in abgelegenen Gebieten Fernsehempfang zu ermöglichen, wurden in manchen Regionen große Antennen aufgestellt; anschließend wurden von dort Kabel zu den einzelnen Häusern verlegt.
Der Wunsch nach mehr Programmen führte in den USA und in Kanada dann in den 1950er Jahren dazu, dass neben der gewöhnlichen Fernsehversorgung per Funk auch "echtes" Kabelfernsehen eingeführt wurde.
Service: Kanäle und Frequenzen im deutschsprachigen Raum
Kanäle die nur eine Nummer tragen werden auch für das herkömmliche Fernsehen über Antenne verwendet; mit S bezeichnete sogenannte Sonderkanäle sind dagegen im Funkbetrieb für andere Zwecke reserviert, nur im Kabel werden sie für das Fernsehen verwendet. Fersehgeräte von vor ca. 1985 können daher gewöhnlich auch am Kabel nur Sender empfangen, die nicht auf mit S bezeichneten Kanälen liegen, da ihr Empfänger für die Sonderkanäle nicht gebaut ist. Die Tabelle gibt nur die Zuordnungen für den deutschsprachigen Raum an, in anderen Ländern können die gleichen Kanalnummern teilweise ganz andere Frequenzen bezeichnen (siehe hierzu auch Frequenzen der Fernsehkanäle). Angegeben ist jeweils die Frequenz des Bildträgers, zu jedem Kanal gehören aber alle Frequenzen von 1,25 MHz unterhalb der angegebenen Bildträgerfrequenz bis 1,25 MHz unterhalb der Bildträgerfrequenz des nächsten Kanals; der Kanal 2 erstreckt sich z. B. von 47 MHz bis 54 MHz.
Siehe auch
- Satellitenfernsehen
- asiatische TV-Programme (Kabel und Satellit)
Weblinks
- http://www.cablemodem.ch - Informationen zu Breitbandinternet über das Kabelnetz der Schweiz
- http://www.swisscable.ch - Informationen zu den verschiedenen Kabelnetz-Betreibern der Gemeinden
Kategorie:Fernsehtechnik
Kategorie:Rundfunk
ja:ケーブルテレビ
KabelnetzAls Kabelnetz bezeichnet man ein elektrisches Netzwerk bei dem alle Leitungen als isoliertes Kabel, meist als Erdkabel ausgeführt sind. In den meisten Städten sind die Stromnetze überwiegend als Kabelnetze ausgeführt. Im engeren Sinn bezeichnet man als Kabelnetz ein wegegebundenes Breitbandverteilnetz, das ursprünglich ausschließlich als Distributionsmedium konzipiert war.
Im engeren Sinne besteht das Kabelnetzwerk selbst i. d. R. aus Koaxialkabeln; das Gesamtsystem des Kabelnetzes umfasst außerdem noch Verstärker im Abstand von ca. zwei Kilometern sowie Netzabschlüsse an beiden Endpunkten.
Die Kabelkopfstationen können, müssen jedoch nicht rückkanalfähig sein; Rückkanalfähigkeit ist die Voraussetzung für Zweiwegekommunikation, beispielsweise wenn das Kabelnetz gleichzeitig als Telekommunikationsnetz, beispielsweise für die Internet-Anbindung mittels Kabelmodem genutzt werden soll (siehe Zweiwegekabelnetz).
Kabelnetze in Europa
Über das dichteste Fernsehkabelnetz verfügten bereits 1997 die Benelux-Staaten. Es erreicht etwa 90 % aller Haushalte (Belgien: 98 %, Niederlande: 92 %, Luxemburg: 81,4 %). In Dänemark und Deutschland können rund 70 % Kabelfernsehen empfangen. Während es in Dänemark jedoch bereits 6.500 Betreiber von Kabeldiensten gibt, herrschte in Deutschland noch bis Ende der 90er Jahre das Monopol der Deutsche Bundespost.
Daten für die Länder Bulgarien, Griechenland, GUS und Italien liegen derzeit leider nicht vor (Vgl. Cable & Satellite Europe Magazine, Jan. 1994).
Deutsches Kabelnetz
Ausbau und Anschlussdichte
Insgesamt besteht das deutsche Kabelnetz für das Kabelfernsehen aus 1.200 Einzelnetzen mit mehr als 4.500 zentralen Verstärkerstellen, etwa 240.000 Verstärkerpunkten, 7,3 Millionen Signal-Übergabepunkten und über 440.000 Kilometer Kupfer-Koaxialkabel. Das Kabelnetz ist in vier Netzebenen unterteilt. Das von der Deutschen Telekom verlegte und betriebene Breitbandverteilnetz endet i. d. R. an einem definierten Übergabepunkt (Local Loop); dieser befindet sich in der Regel im Keller des Gebäudes, wo das private Hausverteilnetz beginnt.
Mit einer Verkabelungsrate von cirka 70 Prozent belegt Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Staaten einen Mittelfeldplatz. Die Zahl von 22 Millionen angeschlossenen Haushalten zeigt allerdings, dass Deutschland zum bedeutendsten europäischen Markt für Kabelempfang avanciert ist; 1994 belief sich die Anzahl der Teilnehmer noch auf nur rund 15 Millionen.
Am 31. Dezember 1995 meldete die Deutsche Telekom 15,8 Millionen Nutzer von Kabelanschlüssen; die Kabeldichte lag damit bundesweit bei 65,3 %, der Versorgungsgrad bei 64,7 %. Die höchste Anschlußdichte aller Bundesländer verzeichneten Mecklenburg-Vorpommern (75,1 %) und Brandenburg (74,4 %), der höchste Versorgungsgrad konnte in Hamburg (99,4 %) und Bremen (98,0 %) erreicht werden.
Die niedrigste Anschlussdichte haben demnach Sachsen-Anhalt (56,9 %) und Schleswig-Holstein (61,4 %), den niedrigsten Versorgungsgrad haben Thüringen (32,4 %) und Sachsen-Anhalt (27,6 %), gefolgt von Brandenburg (39,5 %) und Mecklenburg-Vorpommern (39,6 %). Die meisten an das TV-Kabelnetz angeschlossenen Wohnungen gibt es in Nordrhein-Westfalen (3,7 Mio.), Baden-Württemberg (2,0 Mio.) und Bayern (2,3 Mio.).
Anfang 1997 forderte die Monopolkommission, die Deutsche Telekom müsse ihr Kabelnetz verkaufen. Die Bundesregierung lehnte diese Forderung noch im März 1997 mit der Begründung ab, ein solcher Zwangsverkauf verstoße gegen Grundgesetz und Aktienrecht (vgl. Telekom darf Netz behalten in: Die Welt vom 4. März 1997).
Genutzte Frequenzbereiche
Seit nicht mehr nur der Frequenzbereich von 42 bis 302 MHz zur Übertragung von Hörfunk und Fernsehen genutzt wird, sondern auch das Hyperband (302 bis 446 MHz), können über Kupfer-Koaxialkabel derzeit maximal 34 analoge Fernsehprogramme und bis zu 30 UKW-Stereoprogramme für den Hörfunk übertragen werden. Das Hyperband wird außerdem für die Übertragung digitaler Fernseh- und Radioprogramme im DVB-C-Standard genutzt. Bis Januar 1999 wurden in Deutschland auf 118 MHz auch noch 16 digitale Hörfunkprogramme im DSR-Verfahren verbreitet.
Zahlreiche, überwiegend private, unabhängige Kabelnetzbetreiber rüsten ihr Netz für Frequenzen bis zu 862 MHz auf, um neben zusätzlichen analogen und digitalen Programmen auch eigene Dienste wie einen Internetzugang (Rückkanalfähigkeit) mittels Kabelmodem oder Video on Demand anbieten zu können.
Regulierung
Die Regelungskompetenz für die Verbreitung von Programmen über Kabelnetze liegt bei den Bundesländern, d. h. die Einspeisung von Satellitenprogrammen erfolgt nach Maßgabe der Bewilligungen durch die jeweils zuständige Landesmedienanstalt. Bildet der Betreiber von Kabelnetzen ein Grundprogrammpaket, muss dieses in jedem Fall die öffentlich-rechtliche Grundversorgung sicherstellen, das heißt ARD, ZDF und das jeweilige Dritte Programm enthalten. Darüber hinaus ist keine Mindestgröße des Grundpakets vorgeschrieben. Alle weiteren Kanäle werden nach inhaltlichen Belegungskriterien, Vielfalt, Nachfrage, lokalem Bezug und medienwirtschaftlichem Engagement belegt.
Besonderheiten
Eine Besonderheit des deutschen Kabelmarkts stellt die Tatsache dar, dass nicht wie in anderen Staaten die Kabelnetzbetreiber eine Gebühr für das Weiterverbreiten der Programme an die Bezahlfernsehsender entrichten, sondern die Sender für das Einspeisen ihrer Programme, das sie in Anspruch nehmen, auch bezahlen müssen, und ihre Abonnementsgebühren selbst bei den Kunden beitreiben müssen. Diese Regelung soll dem Wettbewerb im deutschen Kabelnetz dienen, den große Medienkonzerne naturgemäß gerne verhindern wollen.
Siehe auch
- Kabelkommunikation
- Fiber In The Loop
- Fiber To The Neighborhood
- Fiber To The Curb
- Fiber To The Basement
- Glasfaserkabel
- Digitales Fernsehen
- Interaktives Fernsehen
- Funknetze
- Richtfunkstrecken
- Stromnetz
- Powerline Communications (PLC)
- asiatische TV-Programme (Kabel und Satellit)
- Kabelnetzbetreiber in Deutschland
- Satellitenfernsehen
Weblinks
- http://www.cablemodem.ch - Informationen zu Breitbandinternet über das Kabelnetz
- http://www.kefk.net/Research/Kabelnetze/index.html - Kabelnetze als Telekommunikationsnetze. Entwicklungen in den USA, Großbritannien und Deutschland
Kategorie:Nachrichtentechnik
Kategorie:Telekommunikation
Kategorie:Kabelfernsehen
SonderkanalAls Sonderkanal bezeichnet man einen im Vergleich zum Fernsehen über Antenne zusätzlichen Kanal im Frequenzbereich für die Übertragung von Kabelfernsehprogrammen im Kabelnetz. Sonderkanäle werden sowohl für analoges als auch für digitales Fernsehen genutzt. Über Antenne können Sonderkanäle nicht genutzt werden, da die entsprechenden Frequenzen für andere Zwecke als Fernsehprogramme reserviert sind.
Es werden dabei die folgenden Kanalbereiche unterschieden:
- USB = Unterer Sonderkanalbereich (Midband) – Kanäle S 1 bis S 10
- OSB = Oberer Sonderkanalbereich (Superband) – Kanäle S 11 bis S 20
- ESB = Erweiterter Sonderkanalbereich (Hyperband) – Kanäle S 21 bis S 41
Frequenzangaben zu den einzelnen Sonderkanälen findet man unter Kabelfernsehen.
Siehe auch: Frequenzband, Radiofrequenzband
Kategorie:Funktechnik
Kategorie:Nachrichtentechnik
Digitales FernsehenAls digitales Fernsehen oder Digitalfernsehen bezeichnet man sowohl die Ausstrahlung der Bild- und Tondaten des konventionellen Programmangebots des Fernsehens in digitalisierter Form sowie auch ein nicht präzise eingegrenztes Spektrum neuartiger Dienste wie interaktives Fernsehen.
Technik
Die Übertragung erfolgt in Europa wie in den meisten Staaten der Welt im DVB-Standard, der neben Fernseh- und Radioprogrammen auch Zusatzinformationen (z.B. Untertitel, EPG) und neue Datendienste (z.B. Texte, PC-Daten, MHP) bietet.
Es gibt verschiedene Übertragungsmöglichkeiten für DVB:
- DVB-T (terrestrisch)
- DVB-C (Kabel)
- DVB-S (Satellit)
- DVB-H (terrestrisch für mobile Geräte)
Japan nutzt ein verwandtes Verfahren (ISDB), während die USA zumindest für den Antennenempfang ihr ATSC-Format propagieren.
Zeitliche Entwicklung
Das Digitalfernsehen wurde kommerziell erstmals im Frühjahr 1994 per Satellit unter dem Markennamen DirecTV in den USA angeboten.
Ende 1993 einigten sich zwölf europäische Länder darauf, möglichst rasch eine Spezifikation für die Übertragung digitaler Fernsehsignale über Satellit und Kabel zu erstellen; die Einführung war bereits für 1995 geplant. Das daraus erwachsene DVB wurde in Deutschland dann erstmals am 28. Juli 1996 vom dafür neu geschaffenen Pay-TV-Veranstalter DF1 (Digitales Fernsehen 1) ausgestrahlt. Wegen Erfolglosigkeit trotz großangelegter Werbekampagne und populärer Sportereignisse wurde es später mit dem Bezahlsender Premiere aus dem gleichen Haus, der Kirch-Gruppe, zusammengelegt.
Währenddessen begannen beinahe alle überregionalen deutschen Sender, privat wie öffentlich-rechtlich, vorwiegend über die Astra-Satelliten des Betreibers SES parallel zur analogen mit der digitalen Ausstrahlung. Digital kommt auf die Zuschauer eine regelrechte Programmflut zu. Neben zusätzlichen, nur für Digital-Nutzer zugänglichen Sendern werden auch einige Lokalsender digital ausgestrahlt.
Anfang 2003 begann etwas später als in vergleichbaren Ländern (UK: 1996) die Einführung von DVB-T, der terrestrischen DVB-Variante, im Großraum Berlin, doch mit der vollständigen Abschaltung des analogen terrestrischen Fernsehens in diesem Gebiet bereits im August desselben Jahres nahm Deutschland weltweit eine Vorreiterrolle ein. Nach Berlin folgte zunächst in weiteren Ballungsgebieten die Umstellung auf DVB-T.
Ab 2004 wird in Europa über Satellit HDTV ausgestrahlt.
Siehe auch
- IPTV
Weblinks
- [http://www.infosat.info/ Aktuelle Information zum Thema Digitales Fernsehen über Satellit, Kabel & Antenne von INFOSAT]
- http://www.digitalfernsehen.de (Newsportal, Hintergründe, Forum; Website der Zeitschrift)
- http://www.ueberall-tv.de/ (hrsg. v. Deutsche TV-Plattform e.V.)
- http://www.hans-bredow-institut.de/publikationen/dw/index.html (DocuWatch Digitales Fernsehen)
- http://www.rundfunkinfo.de (Digitales Fernsehen, DVB-T, DVB-C, Premiere)
- http://www.dvb-t-technik.de/ (Infos, News, Tipps, Forum rund um DVB-T)
- [http://www.dvb-t-portal.de DVB-T-Portal von TechniSat: News, Vorteile, Programm-Übersichten der Regionen ]
- http://www.transponder-news.de (umfangreiches Forum zu den Themen Digitales Fernsehen, Empfangswege...)
Kategorie:Fernsehen
Kategorie:Fernsehtechnik
ja:デジタルテレビ
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KabelnetzAls Kabelnetz bezeichnet man ein elektrisches Netzwerk bei dem alle Leitungen als isoliertes Kabel, meist als Erdkabel ausgeführt sind. In den meisten Städten sind die Stromnetze überwiegend als Kabelnetze ausgeführt. Im engeren Sinn bezeichnet man als Kabelnetz ein wegegebundenes Breitbandverteilnetz, das ursprünglich ausschließlich als Distributionsmedium konzipiert war.
Im engeren Sinne besteht das Kabelnetzwerk selbst i. d. R. aus Koaxialkabeln; das Gesamtsystem des Kabelnetzes umfasst außerdem noch Verstärker im Abstand von ca. zwei Kilometern sowie Netzabschlüsse an beiden Endpunkten.
Die Kabelkopfstationen können, müssen jedoch nicht rückkanalfähig sein; Rückkanalfähigkeit ist die Voraussetzung für Zweiwegekommunikation, beispielsweise wenn das Kabelnetz gleichzeitig als Telekommunikationsnetz, beispielsweise für die Internet-Anbindung mittels Kabelmodem genutzt werden soll (siehe Zweiwegekabelnetz).
Kabelnetze in Europa
Über das dichteste Fernsehkabelnetz verfügten bereits 1997 die Benelux-Staaten. Es erreicht etwa 90 % aller Haushalte (Belgien: 98 %, Niederlande: 92 %, Luxemburg: 81,4 %). In Dänemark und Deutschland können rund 70 % Kabelfernsehen empfangen. Während es in Dänemark jedoch bereits 6.500 Betreiber von Kabeldiensten gibt, herrschte in Deutschland noch bis Ende der 90er Jahre das Monopol der Deutsche Bundespost.
Daten für die Länder Bulgarien, Griechenland, GUS und Italien liegen derzeit leider nicht vor (Vgl. Cable & Satellite Europe Magazine, Jan. 1994).
Deutsches Kabelnetz
Ausbau und Anschlussdichte
Insgesamt besteht das deutsche Kabelnetz für das Kabelfernsehen aus 1.200 Einzelnetzen mit mehr als 4.500 zentralen Verstärkerstellen, etwa 240.000 Verstärkerpunkten, 7,3 Millionen Signal-Übergabepunkten und über 440.000 Kilometer Kupfer-Koaxialkabel. Das Kabelnetz ist in vier Netzebenen unterteilt. Das von der Deutschen Telekom verlegte und betriebene Breitbandverteilnetz endet i. d. R. an einem definierten Übergabepunkt (Local Loop); dieser befindet sich in der Regel im Keller des Gebäudes, wo das private Hausverteilnetz beginnt.
Mit einer Verkabelungsrate von cirka 70 Prozent belegt Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Staaten einen Mittelfeldplatz. Die Zahl von 22 Millionen angeschlossenen Haushalten zeigt allerdings, dass Deutschland zum bedeutendsten europäischen Markt für Kabelempfang avanciert ist; 1994 belief sich die Anzahl der Teilnehmer noch auf nur rund 15 Millionen.
Am 31. Dezember 1995 meldete die Deutsche Telekom 15,8 Millionen Nutzer von Kabelanschlüssen; die Kabeldichte lag damit bundesweit bei 65,3 %, der Versorgungsgrad bei 64,7 %. Die höchste Anschlußdichte aller Bundesländer verzeichneten Mecklenburg-Vorpommern (75,1 %) und Brandenburg (74,4 %), der höchste Versorgungsgrad konnte in Hamburg (99,4 %) und Bremen (98,0 %) erreicht werden.
Die niedrigste Anschlussdichte haben demnach Sachsen-Anhalt (56,9 %) und Schleswig-Holstein (61,4 %), den niedrigsten Versorgungsgrad haben Thüringen (32,4 %) und Sachsen-Anhalt (27,6 %), gefolgt von Brandenburg (39,5 %) und Mecklenburg-Vorpommern (39,6 %). Die meisten an das TV-Kabelnetz angeschlossenen Wohnungen gibt es in Nordrhein-Westfalen (3,7 Mio.), Baden-Württemberg (2,0 Mio.) und Bayern (2,3 Mio.).
Anfang 1997 forderte die Monopolkommission, die Deutsche Telekom müsse ihr Kabelnetz verkaufen. Die Bundesregierung lehnte diese Forderung noch im März 1997 mit der Begründung ab, ein solcher Zwangsverkauf verstoße gegen Grundgesetz und Aktienrecht (vgl. Telekom darf Netz behalten in: Die Welt vom 4. März 1997).
Genutzte Frequenzbereiche
Seit nicht mehr nur der Frequenzbereich von 42 bis 302 MHz zur Übertragung von Hörfunk und Fernsehen genutzt wird, sondern auch das Hyperband (302 bis 446 MHz), können über Kupfer-Koaxialkabel derzeit maximal 34 analoge Fernsehprogramme und bis zu 30 UKW-Stereoprogramme für den Hörfunk übertragen werden. Das Hyperband wird außerdem für die Übertragung digitaler Fernseh- und Radioprogramme im DVB-C-Standard genutzt. Bis Januar 1999 wurden in Deutschland auf 118 MHz auch noch 16 digitale Hörfunkprogramme im DSR-Verfahren verbreitet.
Zahlreiche, überwiegend private, unabhängige Kabelnetzbetreiber rüsten ihr Netz für Frequenzen bis zu 862 MHz auf, um neben zusätzlichen analogen und digitalen Programmen auch eigene Dienste wie einen Internetzugang (Rückkanalfähigkeit) mittels Kabelmodem oder Video on Demand anbieten zu können.
Regulierung
Die Regelungskompetenz für die Verbreitung von Programmen über Kabelnetze liegt bei den Bundesländern, d. h. die Einspeisung von Satellitenprogrammen erfolgt nach Maßgabe der Bewilligungen durch die jeweils zuständige Landesmedienanstalt. Bildet der Betreiber von Kabelnetzen ein Grundprogrammpaket, muss dieses in jedem Fall die öffentlich-rechtliche Grundversorgung sicherstellen, das heißt ARD, ZDF und das jeweilige Dritte Programm enthalten. Darüber hinaus ist keine Mindestgröße des Grundpakets vorgeschrieben. Alle weiteren Kanäle werden nach inhaltlichen Belegungskriterien, Vielfalt, Nachfrage, lokalem Bezug und medienwirtschaftlichem Engagement belegt.
Besonderheiten
Eine Besonderheit des deutschen Kabelmarkts stellt die Tatsache dar, dass nicht wie in anderen Staaten die Kabelnetzbetreiber eine Gebühr für das Weiterverbreiten der Programme an die Bezahlfernsehsender entrichten, sondern die Sender für das Einspeisen ihrer Programme, das sie in Anspruch nehmen, auch bezahlen müssen, und ihre Abonnementsgebühren selbst bei den Kunden beitreiben müssen. Diese Regelung soll dem Wettbewerb im deutschen Kabelnetz dienen, den große Medienkonzerne naturgemäß gerne verhindern wollen.
Siehe auch
- Kabelkommunikation
- Fiber In The Loop
- Fiber To The Neighborhood
- Fiber To The Curb
- Fiber To The Basement
- Glasfaserkabel
- Digitales Fernsehen
- Interaktives Fernsehen
- Funknetze
- Richtfunkstrecken
- Stromnetz
- Powerline Communications (PLC)
- asiatische TV-Programme (Kabel und Satellit)
- Kabelnetzbetreiber in Deutschland
- Satellitenfernsehen
Weblinks
- http://www.cablemodem.ch - Informationen zu Breitbandinternet über das Kabelnetz
- http://www.kefk.net/Research/Kabelnetze/index.html - Kabelnetze als Telekommunikationsnetze. Entwicklungen in den USA, Großbritannien und Deutschland
Kategorie:Nachrichtentechnik
Kategorie:Telekommunikation
Kategorie:Kabelfernsehen
FrequenzbandDas elektromagnetische Spektrum der zur technischen Kommunikation verwendeten elektromagnetischen Wellen wird gemäß ihrer Frequenz bzw. Wellenlänge in Frequenz-Bereiche (Frequenzbänder) aufgeteilt.
Tabelle
Elektromagnetische Wellen mit Wellenlängen unter 1 mm nennt man Infrarotstrahlung, im Bereich 380 nm bis 780 nm sichtbares Licht, anschließend ultraviolettes Licht (siehe Elektromagnetisches Spektrum).
Bemerkungen:
- Elektrische Leitungen, die mit niederfrequenten technischen Wechselströmen beschickt werden, sind auf Grund ihrer im Vergleich zur Wellenlänge (mehrere 1000 km!) geringen Länge sehr schlechte Strahler.
- Der Übergang von Hertzschen Wellen zur Infrarotstrahlung wird u.a. von der Art der Detektion geprägt. Hertzsche Wellen werden durch Antennen detektiert, die eine Hochfrequenz liefern. Infrarot (und höhere Frequenzen) werden durch ihre Wärmewirkung bzw. durch Ionisierung von Molekülen und Atomen detektiert.
FM-Rundfunk
Im Folgenden sind Frequenzbänder aufgeführt, auf denen Fernsehen und frequenzmodulierter Hörfunk ausgestrahlt werden.
Siehe auch: Radiofrequenzband, Sonderkanal
Im Zweiten Weltkrieg wurden Hochfrequenzen im GHz-Bereich, die für Radar-Ortung eingesetzt wurden, zur Geheimhaltung Buchstaben zugeordnet. Das IEEE versucht, die Bezeichnungen zu vereinheitlichen, was nicht immer gelingt. Beispiele:
Neue, aber ungebräuchliche Bezeichnungen.
Weitere Frequenzbänder
- Amateurfunkbänder
- Kurzwellenrundfunkbänder
- Tropenband
- ISM-Band
- CB-Funk
Siehe auch
- Frequenzen der Fernsehkanäle, Liste interessanter Frequenzen
Weblinks
- [http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/freqbzpv/inhalt.html Frequenzbereichszuweisungsplanverordnung (FreqBZPV) mit Nutzungsbestimmungen]
- [http://www.regtp.de/reg_tele/start/fs_05.html Portalseite über die Frequenzordnung bei der "Regulierungsbehörde für Telekomunikation und Post" (RegTP)]
- [http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/1820.pdf Frequenznutzungsplan der Bundesnetzagentur Ausdruck oder Textentnahme ist nicht möglich.]
- [http://www.sbc-online.de Satelliten Beobachter Club]
Kategorie:Nachrichtentechnik
Frequenzband
Kategorie:Rundfunk
Kategorie:FernsehtechnikKategorie:Fernsehen
Kategorie:Nachrichtentechnik
Kategorie:Videotechnik
Reial Club Deportiu Mallorca
El RCD Mallorca és un club de futbol, fundat el 1916 a Ciutat de Mallorca.
El seu estadi és el Son Moix, i té cap a 15.000 socis.
El seu principal tÃtol és una Copa del Rei l'any 2003.
Presidents
- Mateu Alemany
- Vicenç Grande (2005)
Enllaços externs
- [http://www.rcdmallorca.es Plana web del club]
Categoria:Clubs de futbol
Categoria:Mallorca
ja:RCDマヨルカ
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