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Hyperion (Mond)

Hyperion (Mond)

Hyperion ist einer der kleineren Monde des Planeten Saturn.

Entdeckung

Hyperion wurde am 16. September 1848 von William Cranch Bond, George Phillips Bond und William Lassell entdeckt. Benannt wurde der Mond nach dem Titanen Hyperion aus der griechischen Mythologie.
Hyperion wurde kurz nach einer 1847 erschienenen Veröffentlichung des Astronomen John Herschel (Results of Astronomical Observations made at the Cape of Good Hope), in denen er die Namen der bis dahin bekannten sieben Saturnmonde vorschlug, entdeckt. Lassell, der Hyperion zwei Tage nach den Bonds sichtete, war Herschels Namensschema bekannt. In Anlehnung daran schlug er den Namen Hyperion vor.

Bahndaten

Hyperion umkreist Saturn in einem mittleren Abstand von 1.464.100 km in 21 Tagen 6 Stunden und 43 Minuten. Die Bahn weist eine Exzentrizität von 0,0175 auf und ist 0,568° gegenüber der Äquatorebene des Saturn geneigt.

Aufbau und physikalische Daten

Äquator Hyperion ist für seine Größe einer der am meisten unregelmäßig geformten Körper im Sonnensystem. Er besitzt eine Ausdehnung von 360×280×225 km. Offenbar ist Hyperion ein Bruchstück eines größeren Ursprungskörpers, der bei einem Impaktereignis zerbrochen ist. Auf seiner Oberfläche ist ein riesiger, 10 km tiefer Krater mit einem Durchmesser von 120 km sichtbar. Mit 0,6 g/cm3 weist Hyperion, wie die meisten Saturnmonde, eine sehr geringe Dichte auf. Er ist offensichtlich überwiegend aus Wassereis mit geringen Anteilen an silikatischem Gestein aufgebaut. Im Unterschied zu den meisten Saturnmonden weist Hyperion mit einer Albedo von 0,25 eine dunkle Oberfläche auf, die aus der Ablagerung eines dunklen Materials herrühren könnte. Dieses Material könnte von dem noch dunkleren Mond Phoebe stammen. Hyperion ist rötlicher als Phoebe, wobei seine Färbung den dunklen Regionen des Mondes Iapetus gleicht.

Rotation

Aufnahmen der Raumsonde Voyager 2 und erdgebundene photometrische Untersuchungen zeigten, dass Hyperions Rotation chaotisch ist, wobei seine Rotationsachse in völlig unvorhersehbarer Weise schwankt. Er ist der einzige bekannte Mond im Sonnensystem, der dieses Verhalten aufweist, obwohl Computersimulationen gezeigt haben, dass möglicherweise auch andere unregelmäßig geformte Monde in der Vergangenheit derartig rotiert haben.
Hyperion nimmt unter den Monden eine besondere Stellung ein. Er ist höchst unregelmäßig geformt, seine Bahn ist exzentrisch und er befindet sich in einem relativ geringen Abstand von einem großen Mond, Titan, mit dem er in einer 3:4 Resonanz um den Planeten läuft. Diese Faktoren begrenzen die Möglichkeiten, bei denen eine stabile Rotation möglich ist.

Beobachtung und Annäherungen

Hyperion ist ein lichtschwaches Objekt mit einer scheinbare Helligkeit von 14,2m. Um ihn zu beobachten, ist größeres Teleskop erforderlich. Die Raumsonde Cassini-Huygens konnte am 11. Juli 2005 beim Vorbeiflug neue Aufnahmen des Mondes aus einigen 10.000 km Entfernung zur Erde senden. Am 26. September 2005 untersuchte dieselbe Sonde den Mond bei einem weiteren Vorbeiflug näher, bei dem sie sich äußerst dicht auf nur 500 km Entfernung nähern konnte. Dabei entstanden die bisher besten Aufnahmen des Mondes, die eine ungewöhnliche Oberfläche zeigen und die Vermutung einer relativ porösen Konsistenz untermauern.

Weblinks


- [http://adsabs.harvard.edu//full/seri/MNRAS/0009//0000001.000.html MNRAS 9 (1848) 1: Discovery of a new satellite of Saturn (Bond)]
- [http://adsabs.harvard.edu//full/seri/MNRAS/0008//0000195.000.html MNRAS 8 (1848) 195: Discovery of a new satellite of Saturn (Lassell)]
- [http://www1.nasa.gov/mission_pages/cassini/media/cassini-071105.html Bericht über den Hyperion-Vorbeiflug am 7. Juli 2005] (engl.)
- [http://saturn.jpl.nasa.gov/multimedia/videos/movies/PIA06243_full_movie.mov Quicktime Film vom Vorbeiflug der Sonde Cassini am 7. Juli 2005]
- [http://saturn.jpl.nasa.gov/multimedia/videos/movies/PIA07742_full_movie.mov Quicktime Film vom extrem nahen Vorbeiflug am 26. September 2005] Kategorie:Saturnmond ja:ヒペリオン (衛星)

Mond (Trabant)

Ein natürlicher Satellit (meistens allerdings Mond genannt oder auch Trabant) ist ein Himmelskörper, der einen Planeten oder einen Planetoiden in einem Sonnensystem umkreist. Der Planet oder Planetoid umkreist gemeinsam mit seinem Mond, bzw. seinen Monden, das Zentralgestirn des Sonnensystems. Es ist kein Fall bekannt, wo ein Mond seinerseits wieder einen natürlichen Satelliten hätte. In unserem Sonnensystem haben sieben Planeten einen oder mehrere Monde:
- Erde - Erdmond
- Mars - Phobos und Deimos
- Jupiter - Ganymed (größter des Sonnensystems), Io, Europa, Kallisto und weitere 59 bekannte Monde
- Saturn - Titan (einziger Mond des Sonnensytems mit einer dichten Atmosphäre), Rhea, Enceladus, Dione, Tethys, Hyperion, Iapetus und weitere 24 bekannte Monde.
- Uranus - Titania, Oberon, Ariel, Miranda und weitere 21 bekannte Monde
- Neptun - Triton und weitere 12 bekannte Monde
- Pluto - Charon, S/2005 P1, S/2005 P2 Auch Planetoiden (Asteroiden) haben Monde. Die Sonde Galileo fotografierte erstmals 1993 Dactyl als Mond des Asteroiden Ida (243). 1999 konnte erstmals für Asteroid Eugenia (45) mit einem erdgestützten Teleskop ein Mond nachgewiesen werden. Der Artikel Liste der natürlichen Satelliten enthält eine Liste aller derzeit bekannten natürlichen Satelliten.

Weblinks


- [http://www.astro.univie.ac.at/~wuchterl/Kuffner/im_brennp/archiv2003/was_ist_ein_mond.html Was ist ein Mond?] Kategorie:Planetologie als:Satellit (Astronomie) th:ดาวบริวาร

Planet

Ein Planet ist ein Himmelskörper, der nicht selbst leuchtet und sich in einer keplerschen Umlaufbahn um einen Stern bewegt. Der Name stammt vom griechischen „plánetes“ und bedeutet „die Umherschweifenden“ bzw. „der Wanderer“ (altgriechisch). Früher wurden Planeten auch als Wandelsterne bezeichnet. Die meisten Planeten des Sonnensystems werden von Monden umkreist. Die erste weiche Landung auf einem anderen Planeten gelang der Menschheit am 15. Dezember 1970 mit der sowjetischen Sonde Venera-7. Mit Venera-3 und Venera-4 gelangen zuvor erste harte und fast-weiche Planeten-Landungen am 1. März 1966 und am 18. Oktober 1967, wobei Venera-4 über die gesamte Betriebszeit von 96 Minuten aus der Venus-Atmosphäre erfolgreich Daten übertrug. Ende des 20. Jahrhunderts wurde der erste Planet außerhalb des Sonnensystems (Exoplaneten) entdeckt, der den Stern 51 Pegasi umkreist. Die Zahl der bekannten Exoplaneten stieg seither stark an.

Planeten unseres Sonnensystems

Hauptartikel: Sonnensystem
- Erdähnliche (felsige) Planeten (inneres Planetensystem):
  - 1 Merkur
  - 2 Venus
  - 3 Erde
  - 4 Mars
- Iovianische Planeten / Gasriesen (äußeres Planetensystem):
  - 5 Jupiter
  - 6 Saturn
  - 7 Uranus
  - 8 Neptun
- Transneptunische Objekte (TNOs):
  - 9 Pluto Zusätzlich könnte das Objekt 2003UB313 als zehnter Planet in diese Liste aufgenommen werden. Jedoch ist der Status des Objekts bislang noch nicht von der AIU endgültig geklärt. Die mittleren Abstände der Planeten zur Sonne lassen sich recht genau mit der Titius-Bodeschen Reihe angeben. Zwischen Mars und Jupiter klafft hier eine Lücke, die durch den Asteroidengürtel gefüllt wird; allerdings tritt der Abstand des Neptuns nicht in der Reihe auf.

Gruppierung

Der Asteroidengürtel trennt das innere vom äußeren Planetensystem. Der große Bereich der TNOs wird mitunter auch als eine dritte Zone angesehen. Damit zählen Merkur, Venus, Erde und Mars zu den inneren Planeten, und Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto zu den äußeren Planeten, wobei der Status von Pluto als Planet allerdings umstritten ist. Diese Unterscheidung ist nicht zu verwechseln mit der Gruppierung in die unteren Planeten, welche die Sonne innerhalb der Erdbahn umlaufen – also Merkur und Venus – und in die oberen Planeten, die sich außerhalb der Erdbahn bewegen.

Merkregeln

Um sich die Planeten und ihre Reihenfolge zu merken gibt es auch einige Merksprüche.

Definition

Es gibt bis heute kein klar definiertes Unterscheidungsmerkmal zwischen Planeten und Asteroiden. So ist der Planeten-Status von Pluto aufgrund seiner geringen Größe und seiner stark elliptischen sowie gegen die Ekliptik geneigten Bahn umstritten. Viele Astronomen rechnen ihn dem Kuipergürtel zu, einem Reservoir von Kometen und Asteroiden, das im Inneren bis an die Neptun-Bahn heranreicht. Kürzlich entdeckte ähnlich große Himmelskörper im Kuipergürtel, insbesondere 2003UB313, haben die Diskussion um Plutos Status neu entfacht.

Die zwei häufigsten Definitionsversuche

1. Eine plausible Erklärung zur Definition eines Planeten gibt das California Institute of Technology, das eng mit der NASA zusammen arbeitet: :Ein Objekt im Sonnensystem wird als Planet bezeichnet, wenn es eine größere Masse hat als alle anderen Objekte zusammen, die sich im selben Orbit befinden. Somit ist die Erde ein Planet, da sie schwerer ist als alle Asteroiden, die dieselbe Umlaufbahn wie die Erde haben. :Problem: Pluto ist zwar das größte Objekt in seiner Umgebung, jedoch nicht schwerer als die Summe seiner Nachbarobjekte, weshalb er laut dieser Definition nicht als Planet eingestuft werden kann. Zählt man Pluto zu Neptuns Umlaufbahn, dann wird dies noch deutlicher. Danach hätte unser Sonnensystem anstatt neun also nur acht Planeten. 2. Andere definieren Planeten als :Gesteinskugel, die sich auf Grund der eigenen Gravitation zu einer solchen geformt hat. :Problem hierbei: Diese Definition würde zwar die meisten Asteroiden und Kometen ausschließen, doch würden alle großen Monde, auch der Erdenmond, dazu zählen und unser Sonnensystem hätte hunderte von Planeten. Die für die Namensgebung von Himmelskörpern zuständige Internationale Astronomische Union (IAU), hat im Jahr 2004 ein Komitee eingesetzt, das verbindliche Kriterien für die Definition eines Planeten erarbeiten soll. Im Sommer 2006 sollen die Ergebnisse dieser Arbeiten veröffentlicht werden. Die wichtigsten bekannten Eigenschaften der Planeten des Sonnensystems sind unter Planet (Tabelle) tabellarisch erfasst.

Geschichte der Entdeckung

Planeten des Sonnensystems

Die Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn sind mit bloßem Auge am Nachthimmel erkennbar und erscheinen heller als die meisten Fixsterne. Sie waren bereits in der Antike bekannt und wurden von vielen Kulturen mit ihren Hauptgöttern identifiziert. Die noch heute verwendeten Namen stammen aus der römischen Mythologie. Obwohl es bereits in der Antike Vertreter des Heliozentrischen Weltbilds gab (zum Beispiel Aristarchos von Samos), wurde bis Mitte des 16. Jahrhunderts allgemein angenommen, dass sich die Planeten mitsamt der Sonne um die Erde bewegen (Geozentrisches Weltbild). 1543 veröffentlichte Nikolaus Kopernikus, angeregt durch Aristarchos, sein Werk „Von den Umdrehungen der Himmelssphären“, in dem er die Sonne in den Mittelpunkt stellte und die Erde als weiteren Planet erkannte. Unter günstigen Bedingungen ist Uranus auch mit bloßem Auge zu erkennen, und er wurde bereits 1690 fälschlicherweise als Stern katalogisiert. Er wurde erst 1781 von Sir Friedrich Wilhelm Herschel als Planet erkannt. Mit Hilfe der älteren Beobachtungen gelang es Johann Elert Bode die Umlaufbahn genau zu bestimmen. Anhand von Bahnstörungen des Uranus berechneten Urbain Jean Joseph Leverrier und John Couch Adams unabhängig die Bahn eines weiteren Planeten, dies führte am 23. September 1846 zur Entdeckung Neptuns durch Johann Gottfried Galle. Durch den neu entdeckten Planeten konnten jedoch nicht sämtliche Unregelmäßigkeiten in der Uranus-Bahn erklärt werden. Schließlich wurde 1930 von Clyde W. Tombaugh ein weiteres Objekt entdeckt und später Pluto genannt, der bislang als neunter Planet gilt. Die Existenz eines weiteren Planeten (Transpluto oder Planet X) im Sonnensystem galt lange als unwahrscheinlich. Seit Ende der 1990er Jahre werden zusehends Objekte jenseits der Neptun- beziehungsweise der Plutobahn entdeckt. Diese transneptunischen Objekte werden gelegentlich von der Presse ebenfalls als Planet bezeichnet. So zum Beispiel Quaoar (2002), Orcus (2004) Sedna (2004) oder 2003UB313 (2005).

Exoplaneten

Hauptartikel: Exoplanet Die ersten Planeten überhaupt, die außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt wurden, umkreisen den Pulsar mit dem Namen PSR 1257+12. Durch genaue Messungen der Wiederkehrzeit des Strahls, der uns vom Pulsar erreicht, konnten 1994 drei Planeten mit Massen von 0,02, 4,3 und 3,9 Erdmassen nachgewiesen werden. Auf diesen Planeten ist Leben, wie wir es von der Erde kennen, praktisch ausgeschlossen. Der erste Exoplanet in einem Orbit um einen sonnenähnlichen Stern wurde 1995 von Professor Michel Mayor vom Departement für Astronomie der Universität Genf und seinem Mitarbeiter Didier Queloz mit Hilfe der Radialgeschwindigkeitsmethode entdeckt. Der Planet rotiert im 4,2-Tagestakt um den ca. 40 Lichtjahre entfernten Stern Pegasus 51 und hat 0,46 Jupitermassen. Im Mai 2005 waren 156 extrasolare Planeten in 136 Systemen bekannt, darunter 13 Systeme mit zwei, zwei Systeme mit 3 und 1 System mit 4 Planeten (keine mit mehr). Im Umkreis von ca. 100 Parsec wurden bis jetzt um 7% der Sterne Planeten gefunden. Die meisten der bis jetzt entdeckten Systeme sind aber nicht mit unserem Sonnensystem vergleichbar, es handelt sich meist um Gasriesen, die ihren Zentralstern in einer sehr engen Umlaufbahn umkreisen. Solche Planeten werden von Astronomen hot Jupiters genannt. Nach einer Theorie sind sie, wie Jupiter, in relativ großem Abstand von ihrem Zentralstern in der Akkretionsscheibe entstanden, dann aber nach innen gewandert. Nach einer anderen Theorie sind sie jedoch wie Sterne aus einer Gaswolke kondensiert. Exoplaneten im Orbit um sonnenähnliche Sterne konnten bis 2005 nicht mit Teleskopen direkt beobachtet werden, da sie sehr lichtschwach sind. Sie werden von dem um ein Vielfaches helleren Stern, um den sie kreisen, überstrahlt. Das Auflösungsvermögen von erdgestützten Teleskopen reicht heute noch nicht dazu aus, um zwei so relativ nahe beieinander liegende Objekte mit so großem Helligkeitsunterschied wie einem Planet und seinem Stern getrennt darzustellen. Man nutzt daher verschiedene indirekte Methoden wie die Transitmethode, bei der durch die Bedeckungen des Sterns durch den Planeten periodische Helligkeitsabsenkungen des Sterns verursacht werden, falls die Umlaufbahn so liegt, dass der Planet von uns aus gesehen genau vor dem Stern vorbeizieht. Eine andere Methode ist die Radialgeschwindigkeitsmethode, bei der der Planet durch seinen Schwerkrafteinfluss am Stern zieht (beide kreisen um den gemeinsamen Schwerpunkt) und somit von der Erde aus diese periodische Bewegung eine abwechselnden Blauverschiebung und Rotverschiebung (Doppler-Effekt) des Spektrums des Sterns bewirkt. Am 10. September 2004 gab das European Southern Observatory bekannt, dass möglicherweise erstmals eine direkte Aufnahme eines Planeten beim 225 Lichtjahre entfernten Braunen Zwerg 2M1207 gelungen ist. Am 30. April 2005 berichtete das ESO, im Februar und März 2005 mit dem Very Large Telescope aufgenommene Fotos zeigten zusammen mit den älteren Aufnahmen, dass sich 2M1207 und sein Begleiter, durch die Schwerkraft aneinander gebunden, tatsächlich gemeinsam bewegten. Dies könne als Beleg dafür gewertet werden, dass tatsächlich der erste fotografische Nachweis eines Exoplaneten gelungen sei.

Charakteristische Formeln


- mittlere Materiendichte: \bar=\frac, wobei m = Planetenmasse, R = Radius; (\bar \geq 3\frac gesteinig, \bar \leq 2\frac gasartig)
- Kreisbahngeschwindigkeit vk um den Planeten herum: v_k=\sqrt, wobei G = Gravitationskonstante, m, R wie oben
- Fluchtgeschwindigkeit ve: v_e=\sqrt \cdot v_k = \sqrt, wobei G, m, R wie oben

Sonstiges

Im Gegensatz zur Astronomie betrachtet die Astrologie auch die Sonne als einen „Planeten“, die Erde dagegen nicht. Der englische Komponist Gustav Holst, selbst Hobby-Astronom, schrieb die symphonische Suite „Die Planeten“. Sie gehört zu den bekanntesten Programmmusiken. Die einzelnen Titel orientieren sich an astrologischen Planeten-Symbolen, beispielsweise „Mars, der Mittler des Krieges“ oder „Neptun, der Mystische“. Das Projekt Aerovita.net wagte sich noch einen Schritt weiter und verwendete unter anderem die Planeten wie auch die Sonne und deren jeweiligen Klang, um einen neuen Weg in der Musik einzuschlagen.

Siehe auch


- Tabelle der Eigenschaften der Planeten
- Titius-Bode-Reihe
- Astronomische Objekte
- Astronomie
- Kosmologie
- Universum
- Galaxie

Literatur


- Die Zeit: Ausgabe vom 01.08.2005: Transpluto will in den exklusiven Sonnensystem-Planetenklub: Jan Osterkamp: Artikel im Onlineangebot der Zeitung erhältlich: http://apollo.zeit.de/wo/article.php?id=784848

Weblinks


- [http://www.wappswelt.de/tnp/nineplanets/nineplanets.html Die Neun Planeten – Multimedia-Tour durch das Sonnensystem]
- [http://solarsystem.dlr.de/RPIF/ RPIF-Bildbibliothek]
- [http://www.planeten.ch/ Informationen zu allen Planeten des Sonnensystems, sowie ihren Monden und über alle extrasolaren Planeten]
- [http://www.wissenschaft24.info/planeten-forschung.php4 Aktueller und allgemeinverständlicher Newsletter zur Planetenforschung]
- [http://www.gps.caltech.edu/~mbrown/ Informationen über Sedna, 2004 DW, Quaoar und 2003 UB313– California Institute of Technology]
- [http://exoplanets.org 'Planet Search Project' (University of California) – lokalisierte die meisten Exoplaneten]
- [http://www.wissenschaft.de/wissen/news/257763.html wissenschaft.de: „Es waren einmal neun Planeten…“] Artikel vom 22.09.2005 der sich auf Nature-Veröffentlichung bezieht

Videos


- Real Video Streams: (Aus der Fernsehsendung Alpha Centauri)
  - [http://www.br-online.de/cgi-bin/ravi?v=alpha/centauri/v/&g2=1&f=031210.rm Wie entstehen Gasplaneten?]
  - [http://www.br-online.de/cgi-bin/ravi?v=alpha/centauri/v/&f=010121.rm&g2=1 Gibt es einen 10. Planeten?]
  - [http://www.br-online.de/cgi-bin/ravi?v=alpha/centauri/v/&f=000326.rm&e=14:25.00 Sind die Planetenbahnen stabil?]
  - [http://www.br-online.de/cgi-bin/ravi?v=alpha/centauri/v/&f=990117.rm Gibt es extrasolare Planeten?] Kategorie:Planetologie als:Planet ja:惑星 ko:행성 ms:Planet simple:Planet th:ดาวเคราะห์ zh-min-nan:He̍k-chheⁿ

Saturn (Planet)

---Sidenote START---
Der Saturn ist der sechste und zweitgrößte Planet in unserem Sonnensystem. Sein Zeichen ist Sonnensystem. Er wird zu den jupiterähnlichen (iovianischen) Planeten gerechnet und ist mit bloßem Auge sichtbar. Daher war er schon im Altertum bekannt.

Umlaufbahn

Saturn läuft auf einer annähernd kreisförmigen Umlaufbahn mit einer Exzentrizität von 0,0565 um die Sonne. Sein sonnennächster Punkt, das Perihel, liegt bei 9,041 AE und sein sonnenfernster Punkt, das Aphel, bei 10,124 AE. Seine Umlaufbahn ist mit 2,485° leicht gegen die Ekliptik geneigt. Für einen Umlauf um die Sonne benötigt Saturn 29 Jahre 166 Tage und 22 Stunden.

Aufbau

Saturn gehört zu den großen Gasplaneten. Seine Atmosphäre enthält wie die des Jupiter überwiegend Wasserstoff und Helium, jedoch in einer anderen Zusammensetzung. Dadurch besitzt er eine sehr geringe durchschnittliche Dichte von nur 0,687 g/cm³. Das ist geringer als die Dichte von Wasser unter Normalbedingungen. Das heißt, dass der Saturn in einem ausreichend großen Wasserbecken schwimmen würde. Diese Eigenschaft teilt kein anderer Planet unseres Sonnensystems mit ihm. Während die Jupiteratmosphäre diese Elemente im gleichen Verhältnis wie die Sonne enthält, ist der Heliumanteil bei Saturn wesentlich geringer. Dies hängt mit der niedrigeren Temperatur Saturns zusammen, durch die das Helium größtenteils auskondensieren konnte. Die eher detailarme, gelblich-braune Wolkendecke enthält überwiegend gefrorene Ammoniakkristalle. Mit zunehmender Tiefe der Atmosphäre, die wie bei Jupiter hauptsächlich aus Wasserstoff besteht, geht diese aus dem gasförmigen Zustand aufgrund des hohen Drucks in den flüssigen Zustand über, aber ohne Phasenübergang, so dass keine definierte Oberfläche existent ist, da der Druck in den Tiefen der Atmosphäre jenseits des kritischen Punkts ansteigt. Unter diesen Bedingungen ist die Unterscheidung zwischen Gas und Flüssigkeit nicht mehr möglich. Weiter in der Tiefe geht der Wasserstoff schließlich in die metallische Form über. Diese Schichten haben jedoch im Gegensatz zum Jupiter aufgrund der kleineren Masse andere Dickenverhältnisse. So beginnt im Saturn die metallische Schicht erst bei 47 Prozent des Radius (Jupiter: 25 Prozent). Sein Gesteinskern hat jedoch einen Masseanteil von 25 Prozent, der des Jupiter lediglich 4 Prozent. Das Innere des Gesteinskerns ist sehr heiß, es herrscht eine Temperatur von 12.000 Kelvin. Als Grund dafür wird unter anderem der Kelvin-Helmholtz-Mechanismus (langsame gravitationsbedingte Kompression) angenommen.

Rotationsverhalten

Saturn rotiert nicht wie ein starrer Körper. Die Äquatorregionen rotieren schneller (eine Rotation in 10 Stunden, 13 Minuten und 59 Sekunden) als die Polregionen (10 Stunden, 39 Minuten und 22 Sekunden). Die Äquatorregionen werden als System I und die Polregionen als System II bezeichnet. Aus In-Situ-Messungen des Saturnmagnetfeldes von Raumsonden wurde für das Saturninnere eine noch etwas langsamere Rotationsperiode von 10 Stunden, 45 Minuten und 45 Sekunden hergeleitet. Seine Drehachse ist 26,73° gegen seine Umlaufbahn geneigt.

Saturnringe

Drehachse Hauptartikel: Saturnringe Den Saturn umgibt ein auffälliges Ringsystem, das bereits in einem kleinen Teleskop einen grandiosen Anblick bietet.

Monde

Übersicht aller Saturnmonde: Liste der Saturnmonde Von den 48 bekannten Monden ist Titan der größte mit einem Durchmesser von 5.150 km. Die vier Monde Rhea, Dione, Tethys und Iapetus besitzen einen Durchmesser zwischen 1.050 km und 1.530 km. Dione, Thetys und Calypso bewegen sich dabei, mit jeweils 60 Grad Versatz, auf derselben Bahn um den Saturn. Die Ende 2004, von Astronomen der University of Hawaii, entdeckten Monde S/2004 S16 und S/2004 S17 sind mit einem Radius von jeweils ~ 2 km die bislang kleinsten des Saturns. Eine wahre Besonderheit stellen die Monde Janus und Epimetheus dar. Sie tauschen alle vier Jahre ihre Umlaufbahn aus.

Geschichte der Erforschung

Im Jahre 1610 schickte der italienische Mathematiker, Physiker und Astronom Galileo Galilei an seinen Bekannten Giuliano de Medici eine verschlüsselte Nachricht folgenden Inhalts: Smaismrmilmepoetaleumibunenvgttavrias. Dieser konnte das Wortungetüm jedoch nicht entziffern, und so mußte Galilei die Lösung nachliefern. Sie lautet: :Altissimum planetam tergeminum observavi – :Den obersten Planeten habe ich dreigestaltig gesehen. Galilei hatte kurz zuvor erstmals den Saturn durch ein Fernrohr beobachtet und geglaubt, zwei Monde des Saturn entdeckt zu haben. 1656 konnte der niederländische Physiker und Astronom Christiaan Huygens (16291695) beim Blick durch ein leistungsstärkeres Fernrohr das Phänomen enträtseln: Galilei hatte den Ring des Saturn in seinem kleinen Fernrohr nicht deutlich genug erkannt und ihn für Saturntrabanten gehalten. Ein Jahr zuvor hatte Huygens bereits den größten Saturnmond Titan entdeckt. Giovanni Domenico Cassini entdeckte 1671 bzw. 1672 die Saturnmonde Japetus und Rhea, 1684 Tethys und Dione. Cassini entdeckte 1675 auch die nach ihm benannte Teilung in den Saturnringen.

Forschungsmissionen

Als erste Sonde überhaupt flog Pioneer 11 am 1. September 1979 in 21.000 km Entfernung am Saturn vorbei. Trotz der sehr primitiven technischen und wissenschaftlichen Ausrüstung der Sonde gelangen zirka 400 Fotos und andere Messungen vom Saturn. Nachdem am 13. November 1980 die Raumsonde Voyager 1 den Saturn besucht hatte, kam knapp ein Jahr später am 26. August 1981 die Schwestersonde Voyager 2 beim Ringplaneten an. Beide Sonden lieferten erstmalige und einmalige Bilder aus nächster Nähe des Saturns, seiner Ringe und seiner vielen Monde. Im Juni 2004 erreichte die Raumsonde Cassini-Huygens das Saturnsystem nach siebenjährigem Flug. Der Orbiter (Cassini) führte eine zusätzliche Landungssonde (Huygens) mit sich, die am 14. Januar 2005 auf dem Mond Titan weich landete.

Sichtbarkeit

Hauptartikel: Saturnpositionen bis 2021 In der folgenden Tabelle sind die Sichtbarkeiten des Saturn für die Jahre 2003 bis 2006 angegeben. Neben dem Datum der Opposition ist jeweils auch die scheinbare Helligkeit, der Abstand zur Erde und der Winkeldurchmesser des Saturn bei der Opposition angegeben.

Kulturgeschichte

Da der Saturn mit bloßem Auge sichtbar ist und als Wandelstern auffällt, wurde er schon im Altertum mit mythologischen Deutungen belegt. Bei den Römern wurde er mit dem Gott Saturn und im antiken Griechenland mit dem Gott Kronos assoziiert. Die Astrologie übernahm für die Deutung des Saturn insbesondere die charakterlichen Symbolisierungen der Eigenschaften Abgrenzung, Verfestigung und Erstarrung, wie sie sich aus der griechisch-römischen Mythologie für die Götter Saturn bzw. Kronos ergaben.

Literatur


- Ute Kehse: Polarlichter sind einzigartig - Cassini und Hubble werfen 25 Jahre alte Theorien über den Haufen (Bericht über einen Artikel in der Zeitschrift Nature): 19. Februar 2005, Onlineportal der Zeitschrift Bild der Wissenschaft: Artikel online abrufbar unter http://www.wissenschaft.de/wissen/news/249343.html

Weblinks


- [http://www.wappswelt.de/tnp/nineplanets/saturn.html Die Neun Planeten: Saturn]
- [http://www.br-online.de/wissen-bildung/thema/saturn/index.xml Saturn und die aktuelle Mission Cassini-Huygens]
- [http://www.anderegg-web.ch/astro/saturn.htm Der Planet Saturn: Wissenswertes und Flash-Film]
- [http://nssdc.gsfc.nasa.gov/planetary/planets/saturnpage.html NASA-Seite zum Saturn] (Englisch)
- [http://history.nasa.gov/SP-474/sp474.htm Voyager 1 and 2 - Atlas of Six Saturnian Satellites] (Karten von sechs Saturnmonden nach Aufnahmen der Voyager-Sonden, Englisch)
- [http://www.ifa.hawaii.edu/~sheppard/satellites/satsatdata.html Liste der Saturnmonde] (Englisch)

Video

Real Video (Aus der Fernsehsendung Alpha Centauri):
- [http://www.br-online.de/cgi-bin/ravi?v=alpha/centauri/v/&g2=1&f=000730.rm Warum hat der Saturn Ringe?] Kategorie:Saturn (Planet) ja:土星 ko:토성 ms:Zuhal simple:Saturn (planet) th:ดาวเสาร์ zh-min-nan:Thó·-chheⁿ

16. September

Der 16. September ist der 259. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 260. in Schaltjahren). Zum Jahresende verbleiben 106 Tage.

Ereignisse

Politik


- 681 - Das 6. Ökumenische Konzil unter dem Vorsitz Kaiser Konstantins IV. endet im kaiserlichen Palast von Konstantinopel.
- 929 - Die Stadt Duderstadt wird erstmals urkundlich erwähnt.
- 1180 - Friedrich I. Barbarossa entzieht seinem Vetter Heinrich dem Löwen die Herrschaft über die Reichslehen Bayern und Sachsen. Mit dem – territorial beschnittenen – Herzogtum Bayern wird stattdessen der Wittelsbacher Otto belehnt.
- 1410 - Eroberung der andalusischen Stadt Antequera, damals von den Mauren Medina Antaquira genannt, durch das Heer Ferdinand I. v. Aragón (siehe auch: Reconquista).
- 1620 - „Pilgerväter“: Im englischen Plymouth legt die Mayflower ab zur Überfahrt in die „Neue Welt“, nach Amerika.
- 1621 - Schweden erobert Riga und annektiert Livland.
- 1639 - Die Zwei-Tage-Seeschlacht im Kanal beginnt, in deren Verlauf die Niederlande unter ihrem Admiral Maarten H. Tromp eine spanische Flotte unter Antonio de Oquendo besiegen.
- 1810 - Mit Miguel Hidalgos Aufruf beginnt der Kampf um die mexikanische Unabhängigkeit.
- 1813 - Eleonore Prochaska (Jäger August Renz), die sich als Mann in das Lützowsche Freikorps einschlich, wird in einem Gefecht an der Göhrde während der Befreiungskriege tödlich verletzt.
- 1824 - Karl X. wird König von Frankreich.
- 1837 - Der Deutsche Ferdinand von Sachsen-Coburg-Saalfeld wird König von Portugal. Er gründet die Dynastie Sachsen-Coburg-Braganca.
- 1859 - Gründung des Deutschen Nationalvereins
- 1915 - Haiti wird unter militärischem Druck US-Protektorat.
- 1920 - Der französische Staatspräsident Paul Deschanel tritt aus Gesundheitsgründen zurück. Sein Nachfolger wird der bisherige Ministerpräsident Alexandre Millerand.
- 1938 - Adolf Hitler trifft in Berchtesgaden mit dem britischen Premierminister Arthur Neville Chamberlain zusammen, der sich bereit erklärt, Prag die Abtretung der sudetendeutschen Gebiete nahezulegen.
- 1939 - Der japanisch-russische Grenzkonflikt wird beigelegt.
- 1940 - In den USA wird erstmals die Wehrpflicht in Friedenszeiten eingeführt.
- 1941 - Großbritannien und Russland zwingen den Schah von Persien Resa Khan Pahlawi wegen seiner Sympathien für das Deutsche Reich zum Rücktritt und in die Verbannung.
- 1947 - Großbritannien beendet formell den Krieg mit Österreich.
- 1949 - Israel wird Mitglied in der UNESCO.
- 1950 - In Vietnam greifen Viet Minh-Einheiten die französischen Stützpunkte Dong Khe und Lao Kay an.
- 1955 - Zweiter und schließlich erfolgreicher Militärputsch gegen den argentinischen Staatspräsidenten Juan Domingo Perón.
- 1963 - Malaya, Singapur, Britisch Nord Borneo und Sarawak schließen sich zur Föderation Malaysia zusammen.
- 1964 - Die deutsche Bundesregierung beschließt die Gründung der Stiftung Warentest.
- 1970 - „Schwarzer September“: Der Konflikt zwischen Palästinensern und der jordanischen Staatsführung eskaliert.
- 1971 - Beginn eines deutsch-sowjetischen Gipfeltreffens in der Sowjetunion zwischen Willy Brandt und Leonid I. Breschnew.
- 1974 - US-amerikanische General Alexander Haig wird Oberbefehlshaber der NATO in Europa.
- 1975 - São Tomé und Príncipe, Mosambik und Kap Verde werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen.
- 1975 - Papua-Neuguinea wird unabhängig.
- 1979 - Der afghanische Staatschef Nur Muhammad Taraki tritt zurück.
- 1979 - Den thüringischen Familien Strelzyk und Wetzel gelingt die Flucht aus der DDR mit Hilfe eines selbstgebauten Heißluftballons.
- 1982 - Christliche Milizen massakrieren im palästinensischen Flüchtlingslagern Sabra und Schatila in Beirut Alte, Frauen und Kinder. 800 Menschen kommen ums Leben. (Massaker von Sabra und Schatila)
- 1986 - Die EG-Außenminister einigen sich in Brüssel auf Wirtschaftssanktionen gegen Südafrika.
- 1989 - Der Reformpolitiker und Staatsminister Imre Pozsgay wird in Ungarn zum Präsidenten gewählt.
- 1991 - Abschaffung der Todesstrafe in der Schweiz auch im Militärstrafrecht (im Zivilstrafrecht schon 1942).
- 1992 - Schwere Krise im Europäischen Währungssystem (EWS) führt zum Austritt von Großbritannien und Italien aus dem Wechselkursmechanismus des EWS.
- 1993 - Verurteilung des ehemaligen DDR-Verteidigungsministers Heinz Keßler und seines Stellvertreters Fritz Streletz zu sieben bzw. viereinhalb Jahren Freiheitsstrafe wegen Totschlags aufgrund politischer Verantwortung für den Schießbefehl.
- 1995 - Griechenland hebt das Embargo gegen Mazedonien auf.
- 1996 - Stephanie von Monaco reicht die Scheidung von ihrem Gatten Daniel Ducruet ein.
- 1999 - Algerien stimmt für den Friedensplan von Staatspräsident Abd al-Asis Bouteflika zur Aussöhnung mit islamistischen Extremisten.
- 2002 - Ibrahim Boubacar Keita wird Ministerpräsident von Mali.
- 2002 - Auf der Insel Jolo (Philippinen) startet die Armee einen Angriff auf Stellungen der moslemischen Rebellen, die seit 21 Wochen 19 Geiseln in ihrer Gewalt haben.

Wirtschaft


- 1980 - Investitionsschutz- und Förderungsvertrag zwischen Portugal und Deutschland.

Wissenschaft & Technik


- 1861 - Der größte dampfgetriebene Schmiedehammer Deutschlands nimmt in Essen bei der Firma Krupp seine Arbeit auf. "Fritz" verfügt über ein Fallgewicht von 50 Tonnen.
- 1924 - Der dänische Polarforscher Knud Rasmussen beendet eine 37monatige Hundeschlitten-Expedition ins ewige Eis des Nordens (Arktis), die er im Alleingang durchführte.

Kultur


- 1894 - Uraufführung der Operette "Die Chansonette" von Rudolf Dellinger am Residenztheater in Dresden.
- 1938 - Uraufführung der Kino-Komödie "Dreizehn Stühle" in Dresden. Hauptdarsteller: Heinz Rühmann und Hans Moser.
- 1953 - Uraufführung des Monumentalfilms "Das Gewand" von Henry Koster. Erster Film der im Cinemascope-Verfahren gedreht wurde.
- 1966 - Eröffnung des Metropolitan Opera House im Lincoln Center von New York (USA). Vor 3.800 Besuchern fand die Welturaufführung von Samuel Barbers "Antonius und Cleopatra" statt.
- 1984 - Die ARD beginnt mit der Ausstrahlung von Edgar Reitz' Heimat - Eine Chronik in elf Teilen.
- 1998 - Die US-amerikanische Schauspielerin Meryl Streep erhält ihren Stern auf Hollywoods Walk Of Fame.
- 1999 - Uraufführung der Oper What Next? von Elliott Carter in Berlin.
- 2002 - In München wird die neue Pinakothek der Moderne eröffnet, neben der Alten Pinakothek und der Neuen Pinakothek die dritte Pinakothek in München.
- 2003 - In Florenz beginnt die Restaurierung von Michelangelos David-Statue.

Katastrophen


- 1916 - Das Deutsche Luftschiff LZ31 (L 6) fängt bei der Befüllung mit Gas Feuer und verbrennt zusammen mit dem Luftschiff LZ36 (L 9).
- 1918 - Auf dem Monitor "Glatton" (Großbritannien) kommt es im Hafen von Dover zu Explosionen der Munitionskammern. 77 Tote und zahlreiche Verletzte, das Schiff wurde aus dem Hafen geschleppt und von einem eigenen Zerstörer versenkt.
- 1978 - Bei einem Erdbeben der Stärke 7,8 im Iran sterben ca. 15.000 Menschen.

Sport


- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.letik]].
- 1923 - Das Müngersdorfer Stadion in Köln wird eingeweiht.
- 2000 - Jana Klotschkowa, Ukraine, schwimmt neuen Weltrekord über 400 m Lagen

Geboren

Ukraine Ukraine Ukraine
- 1098 - Hildegard von Bingen, Theologin und Naturheilkundlerin
- 1584 - Matthias Gallas, kaiserlicher General im Dreißigjährigen Krieg
- 1615 - Heinrich Bach, deutscher Organist
- 1685 - John Gay, englischer Dichter
- 1726 - Jakob Prandtauer, österreichischer Barockbaumeister
- 1745 - Michail Kutusow, russischer General in den Napoleonischen Kriegen
- 1782 - Daoguang, Chinesischer Kaiser (Qing-Dynastie)
- 1812 - Robert Fortune, schottischer Wirtschaftsspion
- 1825 - Simeon Bavier, schweizerischer Politiker (FDP), Bundesrat 1979-1882
- 1834 - Julius Wolff, deutscher Dichter und Schriftsteller
- 1837 - Peter V., König von Portugal
- 1853 - Albrecht Kossel, deutscher Biochemiker (
Medizinnobelpreis 1910)
- 1858 - Andrew Bonar Law, britischer Politiker und Premierminister
- 1859 - Yuan Shikai, chinesischer Armeeführer, Präsident und selbsternannter Kaiser 1915
- 1878 - Karl Albiker, Bildhauer und Schüler von Auguste Rodin
- 1878 - Henry St. John Viscount Bolingbroke, englischer Politiker
- 1878 - Herwarth Walden, deutscher Schriftsteller und Verleger
- 1882 - Alexander Pawlowitsch Kutepow, General im russischen Bürgerkrieg
- 1885 - Karen Horney, deutsch-US-amerikanische Psychoanalytikerin
- 1886 - Hans Arp, deutsch-französischer Maler, Bildhauer und Dichter
- 1887 - Nadia Boulanger, französische Musikpädagogin, Komponistin und Dirigentin
- 1888 - Walter Owen Bentley, englischer Automobilingenieur und Unternehmer
- 1888 - Frans Eemil Sillanpää, finnischer Schriftsteller (
Literaturnobelpreis 1939)
- 1889 - Ludwig Tügel, deutscher Schriftsteller
- 1890 - Ernst Deutsch, deutscher Schauspieler
- 1891 - Karl Dönitz, Großadmiral der Deutschen Kriegsmarine (letzter Deutscher Reichspräsident)
- 1892 - Werner Bergengruen, deutscher Schriftsteller und Übersetzer
- 1893 - Alexander Korda, ungarisch-britischer Filmregisseur
- 1893 - Albert von Szent-Györgyi Nagyrapolt, ungarischer Biochemiker (
Medizinnobelpreis 1937)
- 1894 - Charles Crodel, französischer Maler
- 1895 - Karol Rathaus, polnischer Komponist
- 1902 - Jean Bourgknecht, Schweizer Politiker (CVP), Bundesrat 1960-1962
- 1902 - Mildred Harnack, amerikanisch-deutsche Literaturwissenschafterin
- 1904 - Alfred Klahr, österreichischer Kommunist und Journalist
- 1904 - Germaine Richier, französische Bildhauerin
- 1908 - Friedrich Torberg, österreichischer Schriftsteller
- 1910 - Karl Kling, deutscher Automobilrennfahrer
- 1917 - Alexander Schmorell, Widerstandskämpfer (Mitbegründer der Weißen Rose)
- 1919 - Sven-Erik Bäck, schwedischer Komponist
- 1922 - Ursula Wölfel, deutsche Schriftstellerin
- 1924 - Lauren Bacall, US-amerikanische Schauspielerin
- 1924 - Joe Reisman, US-amerikanischer Musiker
- 1925 - Charlie Byrd, US-amerikanischer Jazzgitarrist
- 1925 - B.B. King, US-amerikanischer Blues-Musiker
- 1927 - Peter Falk, US-amerikanischer Schauspieler ("Inspektor Columbo")
- 1927 - Sadako Ogata, japanische Hochschullehrerin und UN-Diplomatin
- 1931 - Little Willie Littlefield, US-amerikanischer Musiker und Songschreiber
- 1931 - Werner Lueg, deutscher Leichtathlet
- 1934 - Elgin Baylor, US-amerikanischer Basketballspieler
- 1934 - Richard Blandon, US-amerikanischer Sänger
- 1934 - Hans A. Engelhard, deutscher FDP-Politiker, 1982-1991 Bundesjustizminister
- 1935 - Carl Andre, US-amerikanischer Objektkünstler
- 1935 - Esther Vilar, argentinisch-deutsche Schriftstellerin
- 1939 - Breyten Breytenbach, südafrikanischer Schriftsteller und Maler
- 1940 - Jutta Heine, deutsche Leichtathletin und Olympionikin
- 1941 - Richard Perle, US-amerikanischer Politiker
- 1941 - Hans-Georg Stümke, Historiker und Publizist, Mitbegründer der deutschen Schwulenbewegung nach dem Zweiten Weltkrieg
- 1943 - Joe Butler, US-amerikanischer Musiker (
Lovin’ Spoonful)
- 1943 - Oskar Lafontaine, deutscher Politiker (früher SPD - heute WASG), Ministerpräsident des Saarlandes, Bundesfinanzminister
- 1944 - Bernie Calvert, US-amerikanischer Musiker (
Hollies)
- 1944 - Betty Kelly, US-amerikanische Sängerin
- 1947 - Sonny Lemaire, US-amerikanischer Musiker (
Exile)
- 1947 - Alexander Ruzkoi, russischer General und Politiker
- 1948 - Jürgen Dollase, deutscher Musiker
- 1948 - Kenny Jones, britischer Musiker (
Small Faces, Faces und The Who)
- 1950 - Loyola de Palacio, spanische Politikerin, EU-Kommissarin
- 1950 - Paul Tröger, deutscher Lyriker
- 1952 - Fatos Nano, albanischer Politiker
- 1954 - Franz Thönnes, deutscher Politiker (
SPD), MdB seit 1994
- 1956 - David Copperfield, US-amerikanischer Magier
- 1956 - Charles Fearing, US-amerikanischer Musiker
- 1956 - Mickey Rourke, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 1965 - Karlheinz Riedle, deutscher Fußballspieler
- 1966 - Kevin Young, US-amerikanischer Leichtathlet
- 1968 - Marc Anthony, puerto-ricanischer Sänger
- 1971 - Annelise Coberger, neuseeländische Skirennläuferin
- 1972 - Vebjørn Rodal, norwegischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1973 - Alexander Winokurow, kasachischer Radrennfahrer
- 1975 - Gal Fridman, israelischer Windsurfer und Olympiasieger
- 1976 - Elina Garanca, lettische Sängerin
- 1981 - Alexis Bledel, US-amerikanische Schauspielerin
- 1983 - Kirsty Coventry, simbabwische Schwimmerin
- 1984 - Katie Melua, georgische Jazz- und Blues-Sängerin
- 1985 - Eike-Christian Hinkel, deutscher Leichtathlet und Sprinter

Gestorben


- 655 - Martin I., Papst von 649 bis 653
- 1087 - Viktor III., Papst 1086-1087
- 1380 - Karl V., König von Frankreich von 1364 bis 1380
- 1394 - Clemens VII., Gegenpapst und Widersacher von Urban VI.
- 1498 - Tomás de Torquemada, spanischer Generalinquisitor
- 1652 - Johann von Werth, Reitergeneral im Dreißigjährigen Krieg
- 1672 - Anne Bradstreet, US-amerikanische Dichterin
- 1676 - Gaspar de Bracamonte y Guzmán, spanischer Staatsmann
- 1681 - Jahanara Begum, Tochter des Großmoguls von Indien Schah Jahan
- 1726 - Jakob Prandtauer, österreichischer Barockbaumeister
- 1736 - Daniel Gabriel Fahrenheit, deutscher Physiker und Instrumentenbauer
- 1753 - Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff, deutscher Baumeister, Maler und Architekt in Preußen
- 1762 - Francesco Geminiani, italienischer Geiger und Komponist
- 1803 - Nicolas Baudin, französischer Forschungsreisender
- 1811 - Franz Freiherr von Fürstenberg, deutscher Schulreformer und Universitätsgründer
- 1824 - Georg Friedrich Rebmann, deutscher Publizist
- 1824 - Giacomo Tritto, italienischer Komponist und Musiklehrer
- 1824 - Ludwig XVIII., König von Frankreich
- 1862 - Boniface de Castellane, französischer General und Marschall von Frankreich
- 1866 - Johan Fredrik Höckert, schwedischer Maler
- 1869 - Thomas Graham, schottischer Chemiker und Physiker
- 1871 - Heinrich Marr, Schauspieler
- 1886 - Carl Damm, katholischer Priester, Politiker und Teilnehmer an der Revolution 1848/1849
- 1890 - Carl Franz Wilhelm Edel, deutscher Jurist und Politiker
- 1896 - Carlos Gomes, brasilianischer Komponist
- 1911 - Edward Whymper, englischer Bergsteiger
- 1916 - José Echegaray y Eizaguirre, spanischer Dramatiker, Mathematiker und Politiker
- 1920 - Dan Andersson, schwedischer Arbeiterdichter und Lyriker
- 1924 - Augusta Bender, Frauenrechtlerin, Schrifttellerin
- 1925 - Alexander Alexandrowitsch Friedmann, russischer Physiker und Mathematiker
- 1925 - Leo Fall, österreichischer Operetten-Komponist und Kapellmeister
- 1927 - Max Ritter von Gruber, österreichischer Bakteriologe
- 1928 - Marie Stritt, deutsche Frauenrechtlerin
- 1932 - Ronald Ross, englischer Mediziner, Nobelpreis 1902
- 1936 - Karl Buresch, österreichischer Politiker
- 1939 - Otto Wels, deutscher Politiker und MdR
- 1944 - Gustav Bauer, deutscher Politiker, Ministerpräsident und Reichskanzler
- 1946 - James Jeans, englischer Physiker, Astronom und Mathematiker
- 1947 - Friedrich Wilhelm Mader, deutscher Schriftsteller von Zukunfts- und Abenteuerromanen
- 1948 - Manuel Arce y Ochotorena, Erzbischof von Tarragona und Kardinal
- 1950 - Robert Gradmann, deutscher Pfarrer, Geograph, Botaniker und Landeskundler
- 1955 - Gustav von Bergmann, Internist und Medizinprofessor
- 1964 - Leo Weismantel, deutscher Schriftsteller
- 1965 - Peter Paul Althaus, war ein Dichter
- 1973 - Hermann Finsterlin, Utopischer Architekt, Maler, Dichter und Komponist
- 1973 - Victor Jara, chilenischer Musiker
- 1973 - William Theodore Heard, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1974 - Phog Allen, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 1977 - Marc Bolan, amerikanischer Musiker T. Rex, gilt als Erfinder des Glam-Rock
- 1977 - Maria Callas, US-amerikanische Sopranistin
- 1979 - Gio Ponti, italienischer Architekt
- 1979 - Heinrich Tenhumberg, deutscher Theologe und Bischof
- 1980 - Jean Piaget, Schweizer Entwicklungspsychologe
- 1981 - Fritz Lange, Minister für Volksbildung der DDR
- 1985 - Wolfgang Abendroth, deutscher Politologe und Staatsrechtler
- 1985 - Kurt Wegner, deutscher Künstler
- 1989 - Arno Behrisch, deutscher Politiker
- 1989 - Bruno Heck, deutscher Politiker und Bundesminister
- 1993 - Rok Petrović, slowenischer Skirennläufer
- 2001 - Samuel Z. Arkoff, US-amerikanischer Filmproduzent und Regisseur
- 2004 - Dolly Rathebe, südafrikanische Jazz-Sängerin und Schauspielerin
- 2004 - Izora Rhodes Armstead, US-amerikanische Sängerin
- 2005 - Friedrich Karl Waechter, deutscher Zeichner, Schriftsteller und Satiriker

Feier- und Gedenktage


- Nationalfeiertag von Mexiko
- Nationalfeiertag von Papua-Neuguinea
- Internationaler Tag für die Erhaltung der Ozonschicht (UNO)

Siehe auch

:15. September - 17. September :16. August - 16. Oktober :Historische Jahrestage - Zeitskala :Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0916 ja:9月16日 ko:9월 16일 simple:September 16 th:16 กันยายน


1848

Ereignisse


- 24. Januar: Erster Goldfund in Kalifornien, Auslöser des kalifornischen Goldrauschs

Politik


- 20. Januar: Dänemark. König Friedrich VII. verkündet die Einführung der parlamentarischen Monarchie
- 24. Februar: Karl Marx und Friedrich Engels veröffentlichen das Kommunistische Manifest
- 24. Februar: Absetzung des französischen Königs Louis-Philippe von Orléans in der Februarrevolution 1848. Zum zweiten Mal wird die Republik ausgerufen
- März: Märzrevolutionen in Deutschland und anderen europäischen Staaten (siehe auch Forty-Eighters)
- 18. März: Angriff der Kavallerie auf das Volk vor dem Berliner Schloss
- 19. März: Barrikadenbau an der Neuen Königsstraße in Berlin
- 19. März: Straßenschlachten in Berlin. 187 Tote
- 21. März: König Friedrich Wilhelm IV. reitet hinter einer schwarz-rot-goldenen Fahne durch Berlin
- 22. März: Aufbewahrung der Särge gefallener Berliner auf den Stufen des Domes
- 30. März: Einzug des Vorparlaments in die Frankfurter Paulskirche
- 5. April: Brand des Schlosses Waldenburg
- 12. April: Friedrich Hecker und Gustav Struve rufen in Baden die Republik aus
- 18. Mai: Eröffnung des ersten gesamtdeutschen Parlaments in der Frankfurter Paulskirche
- 4. Juni: Gründung der ersten deutschen Reichsmarine
- 14. Juni: Sturm auf das Berliner Zeughaus
- 14. Juni: Die deutsche Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche beschließt im Krieg gegen Dänemark die Aufstellung einer Reichsflotte als erste gesamtdeutsche Marine
- 11. Juli: Einzug des Reichsverwesers Erzherzog Johann in Frankfurt
- 12. September: Die Schweiz konstituiert sich als parlamentarischer Bundesstaat
- 18. September: Angriff der Republikaner auf das in der Frankfurter Paulskirche tagende National-Parlament
- 6. Oktober: Der Wiener Oktoberaufstand 1848 bricht los, als Truppenteile meutern
- 16. Oktober: Berliner Bürgerwehr schießt auf aufständische Arbeiter
- 14. November: Gewaltsame Auflösung der preußischen Nationalversammlung
- 16. November: Erste Bundesratswahlen in der Schweiz und Jonas Furrer wird erster Bundespräsident
- 2. Dezember: Franz Joseph I. wird Kaiser von Österreich
- 28. Dezember: Verkündung der Grundrechte des deutschen Volkes im Reichs-Gesetz-Blatt
- Die zweite französische Republik wird gegründet
- Nach dem mexikanisch-amerikanischen Krieg (1846–1848) verliert Mexiko rund ein Drittel seines Staatgebiets (Kalifornien, New Mexiko, Arizona, Nevada, Utah sowie Teile von Colorado, Wyoming und Kansas) an die USA

Wirtschaft


- Der Münchener Bierkrieg. Bürger wehren sich gegen überhöhte Bierpreise : Um die Jahrhundertwende entstanden regional immer wieder Zwistigkeiten um Bierpreise, Verbreitung von Bier und Ausschankgenehmigungen. Deshalb bezeichnet man solche „Ereignisse“ als „Bierkriege“, bei denen es darum ging, Preise zu definieren oder den Ausschank auswärtiger Biere zuzulassen.

Wissenschaft und Technik

Kultur


- 18. März: In Venedig wird die Oper „Allan Cameron“ von Giovanni Pacini im Teatro La Fenice uraufgeführt
- 16. Juni: Uraufführung der Oper L’Apparition von François Benoist in Paris
- 11. November: Uraufführung der komischen Oper Le Val d’Andorre von Fromental Halévy an der Opéra-Comique in Paris
- 30. November: Uraufführung der Oper Poliuto von Gaetano Donizetti am Teatro di S. Carlo, in Neapel

Sport


- 2. April: Gründung des Deutschen Turnerbundes auf dem 1. Deutschen Turnertag in Hanau
- 1. Juli: Gründung des VfL Bochum 1848 e. V.

Geboren


- 16. Januar: Otto Techow, Architekt († 1919)
- 19. Januar: Matthew Webb, erster Mensch, der den Ärmelkanal durchschwamm († 1883)
- 27. Januar: Heihachiro Togo, japanischer Admiral († 1934)
- 5. Februar: Belle Starr, Räuberbraut († 1889)
- 5. Februar: Joris-Karl Huysmans, französischer Schriftsteller der Décadence († 1907)
- 16. Februar: Hugo de Vries, niederländischer Biologe († 1935)
- 22. Februar: Karl Grillenberger, Sozialdemokrat, Nürnberger Arbeiterführer († 1897)
- 25. Februar: Wilhelm II., König von Württemberg († 1921)
- 8. März: Karl von Amira, deutscher Rechtshistoriker († 1930)
- 19. März: Wyatt Earp, Revolvermann im Wilden Westen († 1929)
- 4. April: Hermann Fürst von Hatzfeldt, preußischer Politiker und Beamter († 1933)
- 8. April: Josef Schantl, Musiker, Hornist († 1902)
- 9. April: Helene Lange, deutsche Pädagogin und Frauenrechtlerin († 1930)
- 13. April: Oskar Lenz, deutsch-österreichischer Afrikaforscher, Mineraloge und Geologe († 1925)
- 20. April: Kurd Laßwitz, deutscher Science-Fiction-Autor († 1910)
- 21. April: Carl Stumpf, Philosoph und Psychologe († 1936)
- 27. April: Johann Desch, deutscher Kleiderfabrikant († 1920)
- 27. April: Otto I. (Bayern), König von Bayern († 1916)
- 3. Mai: Otto Bütschli, deutscher Zoologe († 1920)
- 11. Mai: Wilhelm Windelband, deutscher Philosoph († 1915)
- 14. Mai: Wilhelm Merton, Gründer der Metallgesellschaft in Frankfurt am Main († 1916)
- 15. Mai: Carl Wernicke, deutscher Psychiater († 1905)
- 17. Mai: Tony Schumacher, deutsche Kinderbuchautorin († 1931)
- 22. Mai: Fritz von Uhde, deutscher Maler († 1911)
- 23. Mai: Ernst von Ihne, deutscher Architekt und Baumeister († 1917)
- 23. Mai: Otto Lilienthal, deutscher Pionier des Gleit- und Muskelkraftflugs († 1896)
- 25. Mai: Helmuth Johannes Ludwig von Moltke, preußischer General († 1916)
- 7. Juni: Paul Gauguin, französischer Maler († 1903)
- 8. Juni: Johann Focke, Syndicus des Bremer Senats und Museumsgründer († 1922)
- 26. Juni: Henri Lioret, französischer Uhrmacher und Erfinder († 1905)
- 3. Juli: Lothar von Trotha, deutscher General der Infanterie († 1920)
- 15. Juli: Vilfredo Pareto, italienischer Soziologe († 1923)
- 25. Juli: Arthur Balfour, 1. Earl of Balfour, britischer Premierminister († 1930)
- 27. Juli: Loránd Eötvös, ungarischer Kultus- und Unterrichtsminister († 1919)
- 19. August: Gustave Caillebotte, französischer Maler und Kunstsammler († 1894)
- 21. August: Paul Pierre Henry, französischer Optiker und Astronom († 1905)
- 21. August: Max Liebermann von Sonnenberg, deutscher Offizier, Abgeordneter und Publizist († 1911)
- 30. August: Gustav Haarmann, deutscher Politiker († 1911)
- 1. September: Auguste Forel, Psychiater und Entomologe († 1931)
- 4. September: Heinrich Bruns, deutscher Mathematiker und Astronom († 1919)
- 7. September: Berta Behrens, deutsche Schriftstellerin († 1912)
- 14. September: Adolf Albin, Schachmeister und Theoretiker aus Rumänien († 1920)
- 5. Oktober: Alexander Kisch, Rabbiner († 1917)
- 5. Oktober: Guido von List, okkulter Autor und Begründer der Ariosophie († 1919)
- 25. Oktober: Karl Emil Franzos, österreichischer Novellist, Publizist, Romancier und Herausgeber († 1904)
- 30. Oktober: Sinowi Petrowitsch Roschestwenski, russischer Admiral († 1909)
- 1. November: Jules Bastien-Lepage, französischer Maler († 1884)
- 8. November: Gottlob Frege, deutscher Mathematiker, Logiker und Philosoph († 1925)
- 11. November: Hans Delbrück, deutscher Historiker und Politiker († 1929)
- 12. November: Eduard Müller, von Nidau BE, schweizerischer Politiker († 1919)
- 27. November: Henry Augustus Rowland, Physiker († 1901)
- 6. Dezember: Johann Palisa, österreichischer Astronom († 1925)
- 9. Dezember: Gabriel von Seidl, deutscher Architekt und Vertreter des Historismus († 1913)
- 22. Dezember: Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff, deutscher Altphilologe († 1931)

Gestorben


- 7. Januar: Johann David Gruschwitz, deutscher Textilindustrieller (
- 1776)
- 9. Januar: Caroline Herschel, deutsche Astronomin (
- 1750)
- 12. Januar: Karl Friedrich von dem Knesebeck, preußischer Generalfeldmarschall (
- 1768)
- 20. Januar: Christian VIII. (Dänemark), König von Dänemark (
- 1786)
- 21. Januar: John Vincent, britischer General (
- 1764)
- 29. Januar: Joseph Görres, deutscher Gymnasial- und Hochschullehrer und katholischer Publizist (
- 1776)
- 23. Februar: John Q. Adams, US-amerikanischer Politiker, 6. Präsident der USA (
- 1767)
- 23. Februar: Wilhelmine Reichard, erste Ballonfahrerin Deutschlands (
- 1788)
- 3. März: Heinrich Olivier, deutscher Maler (
- 1783)
- 29. März: Carl Amandus Kühn, deutscher Geologe und Verfechter des Neptunismus (
- 1783)
- 29. März: Johann Jakob Astor, reichster Mann seiner Zeit in Amerika (
- 1763)
- 8. April: Gaetano Donizetti, italienischer Komponist (
- 1797)
- 11. April: Louis Adam, französischer Komponist und Klaviervirtuose (
- 1758)
- 3. Mai: Hans Ernst Karl Graf von Zieten, preußischer Generalfeldmarschall (
- 1770)
- 10. Mai: Caspar von Geismar, rettete die Stadt Weimar vor Zerstörung und Plünderung durch die abziehenden Truppen Napoleons. (
- 1783)
- 21. Mai: Feliks Janiewicz, polinischer Komponist und Violinist (
- 1762)
- 24. Mai: Annette von Droste-Hülshoff, deutsche Schriftstellerin (
- 1797)
- 27. Juni: Heinrich Zschokke, deutsch-schweizerischer Schriftsteller, Pädagoge und Politiker (
- 1771)
- 4. Juli: François-René de Chateaubriand, französischer Schriftsteller und Diplomat (
- 1768)
- 6. Juli: Karl Godulla, deutscher Großindustrieller (
- 1781)
- 2. August: Frederick Marryat, englischer Marineoffizier und Schriftsteller (
- 1792)
- 5. August: Niccolo Vaccai, italienischer Komponist (
- 1790)
- 7. August: Jöns Jakob Berzelius, schwedischer Chemiker (
- 1779)
- 12. August: George Stephenson, britischer Ingenieur (
- 1781)
- 22. September: James Dunlop, Astronom (
- 1793)
- 4. Oktober: Peter Friedrich Engstfeld, Organist und Kirchenlieddichter (
- 1793)
- 9. November: Robert Blum, deutscher Politiker der Märzrevolution (
- 1807)
- 10. November: Ibrahim Pascha, ägyptischer General (
- 1789)
- 14. November: Ludwig Schwanthaler, deutscher Bildhauer (
- 1802)
- 24. November: William Lamb, 2. Viscount Melbourne, britischer Innenminister und Premierminister (
- 1779)
- 18. Dezember: Bernard Bolzano, Philosoph, Theologe und Mathematiker (
- 1781)
- 19. Dezember: Emily Brontë, britische Schriftstellerin (
- 1818)
- 30. Dezember: Peter Leopold Kaiser, Bischof von Mainz (
- 1788) ko:1848년 nb:1848 simple:1848

William Cranch Bond

William Cranch Bond (
- 9. September 1789 in Falmouth, District of Maine, Mass. (heutiges Portland, Maine), USA; † 29. Januar 1859 in Cambridge, Massachusetts, USA) war ein amerikanischer Astronom. Er entdeckte Hyperion, den achten Mond des Planet Saturn. Saturn Bond war hauptsächlich Autodidakt und Uhrmacher in Boston. 1812 wurde er ein passionierter Amateurastronom. 1815 reiste er nach Europa um Observatorien zu studieren, da er ein mögliches Observatorium in Harvard plante. 1839 wurde diese Sternwarte, das Harvard College Observatory, dann gegründet und Bond wurde ihr erster Direktor. 1847 erhielt das Observatorium einen Refraktor mit 15 Zoll (ca. 42,5 cm) Öffnung, der für die nächsten zwanzig Jahre das größte Teleskop der Welt darstellte. Damit untersuchte Bond intensiv Sonnenflecken, den Orionnebel und den Saturn. Zusammen mit seinem Sohn George Phillips Bond , entdeckte er im Jahre 1848 - unabhängig zur gleichen Zeit wie der Engländer William Lassell - den Mond Hyperion. Bond war ein Pionier der Astrofotografie. Gemeinsam mit John Adams Whipple fertigte er 1850 die erste Daguerreotype eines Sterns an, der Wega. Bond und Whipple erstellten darüber hinaus detaillierte Fotografien des Erdmondes. Nach William Cranch Bond und seinem Sohn George Phillips Bond ist der Mondkrater Bond benannt. Auf dem Saturnmond Hyperion wurde ein sog. Dorsum nach ihm benannt. Ferner trägt der Asteroid (767) Bondia seinen Namen. Bond, William Cranch Bond, William Cranch Bond, William Cranch

William Lassell

William Lassell (
- 18. Juni 1799 in Bolton, Lancashire, † 5. Oktober 1880 in Maidenhead, Berkshire) war ein