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| Hyundai Motor Company |
Hyundai Motor Company
Die Hyundai Motor Company (HMC; 현대 자동차 = Gegenwart-Automobile), ein südkoreanischer Automobilhersteller der Hyundai-Gruppe, wurde 1967 von Ju Jung Chung gegründet.
Das erste Modell war ein Lizenzbau eines Ford Cortina, der englischen Variante des Ford Taunus. Bereits Anfang der 70er Jahre wurde mit der Entwicklung eigener Autos begonnen. So wurde auf dem 55. Autosalon in Turin der Hyundai Pony der Öffentlichkeit vorgestellt. Ab 1982 wurde das erneuerte Modell, der Pony 2, gebaut. Die Taxi-Version des Pony wurde mit Erdgas betrieben. Daneben wurden leichte Lkw gefertigt, seit Mitte der 80er Jahre auch Schwerlastwagen und Busse. 1983 begann der Export des Pony nach Kanada und Mittelamerika, ein Jahr später in die USA. Die Modellpalette wurde erweitert, neben dem Pony erschienen die Mittelklassewagen Stellar und Sonata, und die Luxuslimousine Grandeur. Während die Technik anfangs auf Mitsubishi-Modellen aufbaute, entwickelt Hyundai Motors seit den 90er Jahren seine Autos komplett selbst.
1998 wurde der ebenfalls südkoreanische Autohersteller KIA von Hyundai übernommen. Eine Zusammenarbeit mit Daimler-Chrysler dauerte von 2001 bis 2004. Mittlerweile ist die Produktpalette nicht mehr nur auf Personenwagen beschränkt, wo sie vom Kleinwagen bis zur Luxuslimousine reicht, sondern umfaßt auch LKW und Busse. HMC ist auch der größte koreanische Nutzfahrzeughersteller.
Hyundai Motors zählt heute zu den sieben größten Autoherstellern weltweit.
Hyundai ist offizieller Sponsor der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland.
aktuelle Modelle
- Hyundai Atos
- Hyundai Getz
- Hyundai Accent
- Hyundai Elantra
- Hyundai Sonata
obere Mittelklasse
- Hyundai Grandeur (löst den XG 350 ab)
- Hyundai Tucson
- Hyundai Santa Fe
- Hyundai Terracan
- Hyundai Coupé
- Hyundai Matrix
- Hyundai Trajet
- Hyundai H-1
ausgelaufene Modelle
- Hyundai Galloper
- Hyundai H100
- Hyundai Lantra
- Hyundai Pony
- Hyundai S-Coupé
- Hyundai Santamo
- Hyundai Starex
- Hyundai Stellar
- Hyundai XG 350
Studien
- Hyundai HED-1(ein MPV
Siehe auch: Liste der Automobilmarken
Fotos
Image:Hyundai_Stellar_1986_red_Sweden.jpeg|Hyundai Stellar
Image:Hyundai_Pony_GLS.JPG|Hyundai Pony GLS
Image:Hyundai_Pony_GLS_2.JPG|Hyundai Pony GLS
Image:Hyundai Getz VL.jpg|Hyundai Getz
Bild:HED1.jpg|Eine Studie auf der AMI 2005
Sponsorentätigkeit
Fußball
Um vorallem im europäischen Bereich bekannter zu werden, ist Hyundai einer der offiziellen Sponsoren des Fußballweltverbandes (FIFA) und somit "offizielles Fahrzeug" der Fußballweltmeisterschaft 2002, 2006 und des Konföderationen-Pokals 2005.
Buchmesse
Im Jahr 2005, war Hyundai auch "offizielles Fahrzeug" der Frankfurter Buchmesse.
Beachvolleyball
Sponsor des deutschen Beachvolleyball-Nationalteams 2005
Hockey-EM
Hauptsponsor des deutschen Hockey Bundes 2005
Weblinks
- [http://www.Hyundai.de Hyundai Deutschland]
Kategorie:Automobilhersteller
Kategorie:Unternehmen (Südkorea)
ja:現代自動車
ko:현대자동차
Südkorea
Die in Ostasien gelegene Republik Korea, weitläufig Südkorea genannt, ist ein Staat auf der südlichen Hälfte der koreanischen Halbinsel. Im Norden grenzt es an Nordkorea, die sozialistische Hälfte Koreas. Die beiden koreanischen Staaten hatten sich 1948 im aufkommenden Kalten Krieg gegründet, und die Teilung wurde mit dem folgenden Koreakrieg zementiert. Im Osten grenzt es an das Ostmeer (Japanisches Meer), im Süden liegt die Koreastraße und im Westen liegt das Gelbe Meer. Die Hauptstadt ist Seoul.
Auf koreanisch heißt das Land Daehan Minguk (대한 민국; 大韓民國; dt.: Große Han-Republik). Allgemein wird es in Südkorea jedoch mit seiner Kurzform Hanguk (한국, 韓國, Han-Nation) oder Namhan (남한; 南韓, Süd-Han) genannt.
Geographie
Seoul
Seoul
Südkorea belegt den südlichen Teil der koreanischen Halbinsel. Die Landschaft besteht aus zum Teil bewaldeten Bergen im Osten und dichtbevölkerten Ebenen entlang der Küste im Süden und Westen. Südkorea verfügt mit dem Wattenmeer Saemangeum an der Westküste über das zweitgrößte Wattenmeer der Erde.
Das Klima ist relativ gemäßigt, mit ausgeprägten Regenfällen im Sommer. Die kurze Regenzeit wird Jangma genannt. Der Winter kann äußerst kalt sein. Temperaturen weit unter dem Nullpunkt sind die Regel. Winde bringen kalte Luft aus Sibirien.
Die größte Stadt ist Seoul im Nordwesten. Weitere Großstädte sind Incheon westlich von Seoul, Daejeon in Zentralsüdkorea, Gwangju im Südwesten, und Daegu und Busan im Südosten.
Siehe auch: Liste der Städte in Südkorea
Bevölkerung
Hauptartikel: Koreaner
Die Bevölkerung Koreas gilt als relativ homogen. Die einzige Minderheit ist eine kleine chinesische Gemeinschaft. Da Südkorea neben Japan die große Asienkrise (1997) am besten überstanden hat, ist eine große Zahl von Arbeitern aus anderen Teilen Asiens (Thailand, Philippinen und Indien) und auch aus Afrika nach Südkorea ausgewandert, um in den großen Fabriken eine Arbeit zu finden. Durch die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten findet man mittlerweile eine große US-amerikanische Einwohnerschaft, die einen ganzen Stadtteil von Seoul namens Itaewon-dong prägt. Hier findet man unter anderem auch das „UN-Dorf“ neben vielen Botschaften und ausländischen Unternehmen.
Auf der anderen Seite wohnen viele Koreaner im Ausland, namentlich in der Volksrepublik China und Zentralasien. Josef Stalin sandte tausende von Koreanern dorthin. Als Folge der japanischen Kolonialzeit wohnt auch eine ansehnliche Anzahl von Koreanern in Japan. Politische, soziale und wirtschaftliche Unruhen in Südkorea haben dazu geführt, dass viele Koreaner in die USA und Kanada ausgewandert sind. Seitdem sich allerdings die Lage in Korea wieder stabilisiert hat, sind viele Koreaner (jetzt mit doppelter Staatsbürgerschaft) wieder zurück nach Korea gekommen.
Religion
51 % der Bevölkerung bekennen sich zu einer Konfession. Davon sind 46 % Buddhisten, 52 % Christen (39 % Protestanten und 13 % Katholiken), 1 % sind Konfuzianer und 1 % Sonstige. Viele Menschen nehmen Religion nicht so streng und feiern Feste von verschiedenen Religionen. Eine derartige Religionsvermischung lehnen die ca. 90.000 Zeugen Jehovas im Land jedoch kategorisch ab. Viele Christen gehen in die ihnen persönlich liegende über(über)nächste Gemeinde. In Seoul sind auf den Häusern viele rot angestrahlte Kreuze. Schamanische Riten sind immer noch weitverbreitet. Konfuzianische Werte dominieren gegenwärtig noch immer die meisten Aspekte des koreanischen Alltags und auch Tanz-Zeremonien.
Sprache und Schrift
Hauptartikel: Koreanische Sprache, Hangeul, Hanja
In Südkorea ist die koreanische Sprache offizielle Amts- und Schriftsprache. Die koreanische Sprache wird von einigen Sprachwissenschaftlern zu den Altaisprachen gezählt, von anderen als isolierte Sprache angesehen. Englisch wird als zweite Sprache von der Primarschule an gelehrt. Später werden auch Chinesisch oder Japanisch gelehrt. Die europäischen Sprachen Französisch, Deutsch und Spanisch werden auch gelehrt, sind aber allgemein weniger beliebt.
In letzter Zeit steigt das Interesse an Angeboten des Goethe-Institutes. Außerdem ist es unter Schulabgängern verbreitet, vor dem Studienbeginn eine Europareise zu unternehmen, was viele dazu bewegt, sich für das Lernen einer europäischen Sprache zu entscheiden.
Die koreanische Schrift Hangeul ist im Gegensatz zu den in Ostasien sonst üblichen Logogramm-Schriften eine echte Alphabetschrift mit 51 Buchstaben, 24 einfachen und 27 zusammengesetzten. Diese Buchstaben werden aber silbenweise zu Blöcken zusammengefasst, wodurch für nicht Eingeweihte der Eindruck entstehen kann, sie wäre ähnlich komplex wie beispielsweise die chinesische Schrift. Tatsächlich lassen sich die Grundlagen aber innerhalb von vier bis fünf Stunden lernen, weshalb Hangeul teilweile auch als Atsim-Gul (Vormittagsschrift, innerhalb eines Vormittags erlernbar) genannt wird.
Von der Bedeutung etwa vergleichbar mit Latein in Europa sind die chinesischen Schriftzeichen, die in Korea Hanja genannt werden. Viele koreanische Wörter wurden aus dem Chinesischen übernommen, durch den Wegfall der Tonhöhen der chinesischen Sprache gibt es sehr viele Homonyme. Diese Wörter mit gleicher Aussprache, aber unterschiedlicher Bedeutung werden in Hangeul auch gleich geschrieben, die Bedeutung ergibt sich durch den Kontext. Zur Klarstellung wird deshalb in Fachtexten oft hinter wichtigen Wörtern die eindeutigen Hanja angegeben. Auch findet jeder koreanische Name seinen Ursprung im Hanja, daher werden auf Visitenkarten die drei koreanischen Silben meist auch durch die drei chinesischen Schriftzeichen erklärt.
Geschichte
Die Geschichte vor dem Zweiten Weltkrieg ist unter Korea zu finden.
Unabhängigkeit von Japan
Am 22. August 1910 wurde Korea von Japan annektiert. Diese schmerzhafte Phase, von Koreanern Ilje Sidae genannt, endete erst mit der Kapitulation Japans am 15. August 1945. Bereits 1943 hatten die USA, Großbritannien und die Volksrepublik China auf der Konverenz von Kairo verkündet, bewusst der Versklavung der koreanischen Bevölkerung, [sind wir] entschlossen, dass Korea zu gegebener Zeit frei und unabhängig werden soll. Russland stimmte dem 1945 zu. Auf der Konferenz von Jalta vom 4. bis 11. Februar 1945 wurde beschlossen, die koreanische Halbinsel bei der Kapitulation Japans entlang des 38. Breitengrads zu teilen, um die Kapitulation der japanischen Soldaten in Korea zu bewerkstelligen. Später sollte eine gemeinschaftliche Treuhandschaft der USA, Chinas, Großbritanniens und Russlands eingerichtet werden, um die Zeit bis zum Aufbau koreanischer Regierungs- und Verwaltungorganen zu überbrücken. Wie geplant wurde aber nur die Kapitulation der Japaner durchgeführt, zu der Treuhandschaft kam es nie.
Stattdessen wurden im Norden und Süden von den Russen respektive Amerikanern Militärregierungen errichtet, die die Verwaltung des Landes bis zu landesweiten Wahlen sicherstellen sollten. Eine russisch-amerikanische Kommission traff sich 1946 in Pjöngjang und 1947 in Seoul, um die Vereinigung Koreas voranzutreiben, doch im aufkommenden Kalten Krieg konnte man keine Einigung erreichen und die Gespräche wurden nicht fortgesetzt. 1947 beschloß die UN-Generalversammlung, in Korea Wahlen durchzuführen. Die Soviets jedoch lehnten Wahlen in ihrem Sektor ab, daher konnten die Wahlen im Mai 1948 nur im Süden abgehalten werden. Die aus dieser Wahl hervorgegangene erste Nationalversammlung beschloss im Juli die Verfassung, und drei Tage später wurde Syngman Rhee zum Präsidenten gewählt. Am 15. August 1948 kam es dann zur Staatsgründung der Republik Korea. Wie auch die einen Monat später in Pjöngjang gegründete Demokratische Volksrepublik Korea (Nordkorea) sah man sich als einzige rechtmäßige Regierung der gesamten koreanischen Halbinsel. Beide kündigten darüber hinaus an, dass man auch dafür kämpfen würde, um die Kontrolle über den jeweils anderen Sektor zu gewinnen.
Mitte 1949 waren die Russen und Amerikaner aus Korea abgezogen. Nordkorea konnte mit der Hilfe Russlands und Chinas seine Industrie schnell wieder aufbauen. Die Japaner hatten während der Besatzungszeit Industrie vor allem im rohstoffreicheren Norden angesiedelt und Landwirtschaft im Süden, was dazu führte, dass anfangs keine der beiden Zonen selbstversorgend war. Daher war Nordkorea auch besser in der Lage, eine schlagkräftige Armee aufzubauen. An der Grenze zwischen den beiden Staaten kam es immer öfter zu Gefechten.
Der Koreakrieg
Siehe Hauptartikel: Koreakrieg
Am 25. Juni 1950 überschritt die Nordkoreanische Volksarmee die Grenze am 38. Breitengrad und leitete damit den Koreakrieg ein. Der amerikanische Präsident Harry S. Truman hatte bereits wieder einige Truppen nach Südkorea geschickt, die jedoch keinesfalls ausreichten, um die materielle Überlegenheit der Nordkoreaner über die südkoreanische Armee auszugleichen. Die Hauptstadt Seoul fiel bereits nach drei Tagen und rund einen Monat später kontrollierten die Nordkoreaner bereits die gesamte koreanische Halbinsel bis auf einen schmalen Streifen im Süden um Busan. Erst hier gelang es den Südkoreanern, die Lage zu stabilisieren, die Situation blieb aber gefährlich.
Die UNO beschloss unter Abwesenheit der vetoberechtigten Sowjetunion, auf Seite Südkoreas einzugreifen. Mit der Landung bei Incheon Mitte September 1950 gelang es den UN-Truppen, die zu 90% aus US-amerikanischen Truppen bestanden, das Kriegsglück der Nordkoreaner zu beenden. Am 30. September überschritten die Truppen Südkoreas den 38. Breitengrad, um Korea unter eigener Flagge wiederzuvereinigen. Im November erreichte man erste Abschnitte des Grenzflusses Yalu zu China. Dieses befürchtete, dass die Truppen die Grenze überschreiten könnten, wie für die UN-Operation verantwortliche General Douglas MacArthur gefordert hatte und griff daraufhin mit einer „Freiwilligenarmee“ in den Koreakrieg ein. Die UN-Truppen wurden bis über den 38. Breitengrad zurückgedrängt, wo sich die Situation festigte.
Ab 1951 begann man unter der Vermittung der Sowjetunion mit Waffenstillstands-Verhandlungen. Der Waffenstillstand wurde am 27. Juli 1953 beschlossen, unterzeichnet wurde er von der UN, Nordkorea und China. Der Präsident Südkoreas Syngman Rhee weigerte sich, den Vertrag zu unterzeichnen. Vorgesehen wurde die Einrichtung einer vier Kilometer tiefen demilitarisierten Zone ungefähr am 38. Breitengrad sowie von Verhandlungsräumen in Panmunjeom. Die demilitarisierte Zone stellt auch heute noch die Grenze der beiden koreanischen Staaten dar. Ein Friedensvertrag wurde bis heute nicht unterzeichnet, obwohl mehrere Versuche dafür unternommen wurden.
Die Folgen des Koreakriegs waren dramatisch. Schätzungen über getötete Koreaner belaufen sich auf Zahlen zwischen einer und drei Millionen, weit mehr waren vertrieben worden. Die koreanische Infrastruktur lag in Schutt und Asche. Mindestens genauso schlimm waren die psychologischen Folgen. Die Angst vor einer erneuten Invasion beeinträchtigt bis heute die Politik in beiden Staaten, wenn auch zusehens weniger.
1950er Jahre nach dem Koreakrieg
Nach dem Koreakrieg ging es wirtschaftlich mit Südkorea kaum aufwärts. Als Land ohne größere Bodenschätze war Südkorea auf Importe angewiesen, auch waren die wenigen Industrieanlagen wie die gesamte Infrastruktur zerstört. Trotz Entwicklungshilfe ging es kaum aufwärts. Hierfür ist zu einem Großteil die Misswirtschaft des Präsidenten Syngman Rhee verantwortlich. Dieser war 1948 noch von der Nationalversammlung zum Präsidenten gewählt worden, aber um seine Chancen zu verbessern, liess er 1952 unter dem Kriegsrecht zahlreiche Oppositionspolitiker verhaften und eine Verfassungsänderung durchsetzen, durch die der Präsident direkt vom Volk gewählt wurde. Eine weitere Verfassungsänderung 1956 erlaubte ihm das Antreten zu beliebig vielen Amtszeiten. Bei den Präsidentschaftswahlen 1960 waren die Wahlfälschungen kaum noch zu übersehen. Die wirtschaftliche Entwicklung war enttäuschend, Korruption offen sichtbar und der Regierungsstil von Rhee immer autokratischer. Es kam zu monatelangen, landesweiten Studenten-Demonstrationen gegen ihn, die immer mehr Unterstützer der übrigen Bevölkerungsteile fand. Am 26. April 1960 trat Rhee schliesslich zurück und ging ins Exil nach Hawaii, wo er 9 Jahre später starb.
Wirtschaftlicher Aufschwung unter Militärregierungen
Die darauf folgende Chang-Myon Regierung wurde 1961 durch General Park Chung-hee mit einem Staatsstreich entmachtet. 1963 wurde Park zum Präsidenten gewählt. Im Oktober 1979 wurde Park ermordet, und es folgte ein Übergangsregierung unter Kriegsrecht.
1980 wurde Chun Doo-hwan von einem Wahlgremium zum Präsidenten gewählt. Erst 1987 kam es zu einer Verfassungsänderung, nach der der Präsident wieder vom Volk gewählt werden sollte. Danach wurde General Roh Tae-woo und 1992 Kim Young-sam zum Präsidenten gewählt. 1997 wurde der inzwischen für seine Friedensbemühungen mit Nordkorea mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Kim Dae-jung zum Präsidenten gewählt, ihm folgte sein politischer Zögling Roh Moo-hyun 2003 im Amt nach.
Nach dem Koreakrieg konnte Südkorea sich in rasantem Tempo wirtschaftlich entwickeln. Dies wurde erreicht durch ein Zusammenspiel von Wirtschaft und gezielten Förderprogrammen der Regierung. Die Regierung war autokratisch und zivile Unruhen dominierten. Diese wurden immer wieder blutig niedergeschlagen, wie zum Beispiel im Gwangju-Massaker 1980.
Die Wiedervereinigung (Tongil) mit dem Norden bleibt politisch ein aktuelles Thema, aber ein Friedensvertrag wurde noch immer nicht unterzeichnet. Die Politik und auch das Leben in Südkorea werden zudem in großem Maße von der Angst vor einer neuen Invasion Nordkoreas bestimmt. So ist es Südkoreanern gemäß dem Nationalen Sicherheitsgesetz nicht erlaubt, Kontakt nach Nordkorea aufzunehmen. Auch darf Nordkorea in der Öffentlichkeit nicht gelobt oder für Nordkorea geworben werden. Das aus deutscher Sicht prominenteste Opfer dieses Gesetzes wurde der deutsche Staatsbürger und Exilkoreaner Prof. Song Du-yul, der im November 2003 bei einer Vortragsreise verhaftet und im März 2004 zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Inzwischen wurde dieses Urteil zu drei Jahren Gefängnis auf Bewährung revidiert. Eine Abschaffung des Gesetzes ist von Präsident Roh Moo-hyun angedacht, aber noch nicht durchgeführt.
Im Juni 2000 trafen sich die Regierungen von Nord und Süd offiziell. Dieses Treffen wird als Erfolg der Sonnenscheinpolitik des Südens betrachtet.
Im März 2004 wurde Präsident Roh Moo-hyun vom Parlament des Amtes enthoben. Als Übergangspräsident amtierte der damalige Regierungschef Goh Kun. Dem Präsidenten wurde vorgeworfen, aus Wahlkampfgründen gegen das strenge Gebot der Neutralitätspflicht im Amt verstoßen zu haben. Am 14. Mai 2004 hob das südkoreanische Verfassungsgericht die Amtsenthebung von Präsident Roh Moo-hyun auf. In der Begründung des Urteils hieß es, dass die zwei Monate zuvor im Parlament vorgebrachten Gründe für eine Amtsenthebung nicht ausreichten.
Politik
Das Staatsoberhaupt der koreanischen Republik ist der Präsident, der vom Volk gewählt wird. Der Präsident wird jeweils für fünf Jahre gewählt und kann nicht wiedergewählt werden. Er ist der höchste Vertreter der Republik und der Befehlshaber über die Armee. Der Premierminister wird vom Präsidenten ausgewählt. Er leitet die Regierung. Das Kabinett besteht aus mindestens 15, aber maximal 30 Mitgliedern und wird vom Präsidenten ernannt. Sowohl Premierminister als auch Kabinettsmitglieder müssen vom Parlament bestätigt werden.
Das südkoreanische Parlament hat eine Kammer und wird Gukhoe (Nationalversammlung) genannt. Die Parlamentarier werden für vier Jahre gewählt. Das Parlament besteht aus 299 Abgeordneten. Das System wurde im Jahr 2004 überholt.
Das dritte wichtige Organ im System Südkoreas ist das Verfassungsgericht. Es überwacht die Arbeit der Regierung und entscheidet im Falle von Misstrauensanträgen etc. Das Gericht besteht aus 9 obersten Richtern.
Der Präsident ernennt 3 Richter für den höchsten Gerichtshof direkt, das Parlament bestimmt ebenfalls 3, muss diese aber vom Präsidenten bestätigen lassen. Der Vorsitzende des obersten Gerichtshofs ernennt die letzten 3 Richter.
Verwaltungsgliederung
2004
Südkorea gliedert sich in eine besondere Stadt, sechs selbstständige Großstädte und neun Provinzen.
Besondere Stadt
- Seoul (Auf der Karte: 1, Seoul Teukbyeolsi; 서울 특별시; 漢城特別市)
Großstädte
- Busan (Auf der Karte: 2, Busan Gwangyeoksi; 부산 광역시; 釜山廣域市)
- Daegu (3, Daegu Gwangyeoksi; 대구 광역시; 大邱廣域市)
- Daejeon (6, Daejeon Gwangjeoksi; 대전 광역시; 大田廣域市)
- Gwangju (5, Gwangju Gwangjeoksi; 광주 광역시; 光州廣域市)
- Incheon (4, Incheon Gwangjeoksi; 인천 광역시; 仁川廣域市)
- Ulsan (7, Ulsan Gwangjeoksi; 울산 광역시; 蔚山廣域市)
Provinzen
- Chungcheongbuk-do (Auf der Karte: 10, 충청 북도; 忠清北道)
- Chungcheongnam-do (11, 충청 남도; 忠清南道)
- Gangwon-do (9, 강원도; 江原道)
- Gyeonggi-do (8, 경기도; 京畿道)
- Gyeongsangbuk-do (14, 경상 북도; 慶尚北道)
- Gyeongsangnam-do (15, 경상 남도; 慶尚南道)
- Jeju-do (16, 제주도; 濟州道)
- Jeollabuk-do (12, 전라 북도; 全羅北道)
- Jeollanam-do (13, 전라 남도; 全羅南道)
Wirtschaft
Südkorea ist eine gelenkte Volkswirtschaft, die in den letzten Jahren zunehmend dereguliert und privatisiert wurde.
Südkorea gilt als einer der vier ostasiatischen Tigerstaaten. Noch vor etwa dreißig Jahren war das Bruttoinlandsprodukt des Agrarlands auf dem Niveau von armen Staaten in Afrika und Asien. Im Jahr 2003 war das Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt Südkoreas mit 14.830 Euro etwa so groß wie das von Portugal. Im III. Quartal 2004 stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorjahr um 4,6 Prozent, nachdem im II. Quartal 2004 ein BIP-Wachstum von 5,5 Prozent verzeichnet worden war. Nordkorea ist um ein Vielfaches weitaus schwächer, als es die DDR im Vergleich zur Bundesrepublik gewesen war: ein oft genanntes der Hindernisse einer Vereinigung der so viel krasser kommunistisch bzw. am Markt orientierten Wirtschaften.
2005 (geschätzt) lag das BIP total (PPP) bei 916 Milliarden Euro und liegt damit weltweit auf dem 12. Platz. (Nominal bei 600 Milliarden Euro auf Platz 13.) Das entspricht einem BIP pro Einwohner (PPP) von 18.785 Euro (33. Platz). (12.320 Euro BIP / Einwohner nominal: Platz 36.)
Dieses wirtschaftliche Wachstum wurde mit einem Bündnis von Wirtschaft und Regierung erreicht. Maßnahmen beinhalteten gerichtete Kredite, Importrestriktionen, Sponsoring von bestimmten Wirtschaftssektoren und Industrien, und einen enormen Aufwand von Seiten der Arbeiter. Der Import von Rohmaterialien wurde forciert, Investment wurde der Konsumation vorgezogen.
Die Asienkrise im Jahr 1997 hat die Schwachstellen des Wundermodells offenbart, unter anderem hohe Schulden/Eigenkapital-Verhältnisse, massive Überschuldung und Vernachlässigungen im Finanzsektor. Nach der Asienkrise fielen die Wachstumsraten der koreanischen Wirtschaft, aber sind noch immer wesentlich höher als in Europa oder den USA.
Seit dem in den 1970er Jahren eintretenden Aufschwung konnten sich mehrere südkoreanische Firmen erfolgreich am Weltmarkt etablieren. Darunter fallen beispielsweise Samsung, Hyundai oder Daewoo. Von diesen sogenannten Jaebeols sind aber nur kleine Teile in Europa bekannt, Samsung beispielsweise ist in Korea auch im Versicherung-, Maschinen-, Großhandels- und Immobiliensektor aktiv. Während der Asienkrise mussten die Unternehmen aber viele Geschäftsbereiche veräußern, Daewoo verkaufte beispielsweise seine Automobilsparte an General Motors.
Kultur
Hauptartikel: Koreanische Kultur, Südkoreanische Kultur, Traditionelle koreanische Denkweisen, Koreanische Literatur
Südkorea teilt die traditionelle Kultur (Koreanische Kultur, Traditionelle koreanische Denkweisen) mit der von Nordkorea. Die gegenwärtige Kultur ist aber sehr verschieden.
In Korea füllen sich bei Literaturlesungen teilweise Stadien. Manche empfinden die koreanische Literatur als wehleidig. Koreanische Comics werden Manhwa genannt und finden zunehmen Fans auch in Deutschland. Auf der Frankfurter Buchmesse 2005 war Korea Gastland.
Gesetzliche Feiertage
Weitere Themen
- Südkoreanische Kultur
- Traditionelle koreanische Denkweisen
- Portal:Korea
Weblinks
- [http://www.koreaemb.de/ Botschaft der Republik Korea in Deutschland]
- [http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=14&land_id=87 Länder- und Reiseinformationen] des Auswärtigen Amtes
- [http://www.koreaheute.de/ Korea Heute] - Umfangreiche Informationen zu Korea, betrieben von der südkoreanischen Botschaft
- [http://german.tour2korea.com/ Tour2Korea] - Deutsche Webseite der Korea National Tourism Organization
- [http://www.koreaverband.de/ Koreaverband e.V.] Informiert über Verhältnisse und Entwicklungen auf der koreanischen Halbinsel
- [http://www.duei.de/ifa/de/content/aktuelles/pdf/Auer.pdf Die zwei Gesichter der koreanischen Wirtschaft] (PDF-Datei)
- [http://www.willi-stengel.de/sitemap.htm#Infos%20zu%20Korea Ausführliche Homepage über Korea] - Kultur, Geschichte, Wirtschaft, Statistiken und vieles mehr
- [http://www.explorekorea.de/willkommen/willkommen.htm Explorekorea.de]Informationen zu Land, Leute, Kultur u.v.m.
- [http://www.korea-wiki.de/index.php/Hauptseite Korea-Wiki] Wiki-Projekt für Touristen und Auswanderer nach Südkorea
- [http://www.Suedkorea.at Suedkorea.at] Infoportal über das Land und die Kultur
- Statistisches [http://www.destatis.de/download/d/veroe/laenderprofile/lp_korea.pdf Länderprofil der Republik Korea] vom Statistischen Bundesamt (PDF-Datei)
Sudkorea
Sudkorea
ja:大韓民国
ko:대한민국
ms:Korea Selatan
simple:South Korea
th:ประเทศเกาหลีใต้
zh-min-nan:Hân-kok
HyundaiDie Hyundai-Gruppe war lange das größte Unternehmenskonglomerat (Jaebeol) Südkoreas, bevor sie von der Samsung-Gruppe überholt wurde.
Hyundai wurde 1947 von Chung Ju Yung als Bauunternehmen gegründet. Der kometenhafte Aufstieg und die Verzweigung zu einem Großkonzern begann, nachdem man 1965 in Thailand erstmals Bauprojekte durchgeführt hatte. Der Konzern gründete in schneller Folge neue Firmen, die in den Bereichen Anlagen-, Schwermaschinen-, Schiff- und Schiffsmotorenbau, Möbel, Elektrotechnik, Elektronik und Fahrzeugbau sowie Versicherung zu Großunternehmen heranwuchsen. Nach der Restrukturierung, die alle Jaebol als Folge der Wirtschaftskrise in den 90er Jahren durchmachen mussten, bilden heute Hyundai Motor Company, Hyundai Heavy Industries und die Hyundai Corporation die Hauptgesellschaften der Gruppe.
Die 1972 gegründete Hyundai Heavy Industries, als einer der weltweit größten Hersteller von Schiffen, Baufahrzeugen und Maschinen wurde 2002 ausgegliedert.
Siehe auch: Hynix
Weblinks
- [http://www.hyundaicorp.com/ Hyundai Corporation (en)]
- [http://www.hyundai-motor.com/ Hyundai Motor Company (en)]
Kategorie:Unternehmen (Südkorea)
Kategorie:Markenname
ja:ヒュンダイ
ko:현대 그룹
1967
Jahreswidmungen
- 1967 ist „Internationales Jahr des Tourismus“
Politik und Weltgeschehen
- 1. Januar: Roger Bonvin wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Neuer Intendant der freien Volksbühne in Berlin wird Hansjörg Uzerath
- 13. Januar: Gnassingbé Eyadèma wird Staatspräsident in Togo
- 14. Februar: Erste konzertierte Aktion zur Überwindung der Wirtschaftskrise unter Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller (SPD)
- 21. März: Guyana wird Mitglied in der UNESCO
- 11. April: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Belgien
- 21. April: Militärputsch in Griechenland
- 29. Mai: Karol Wojtyła, der spätere Papst Johannes Paul II. wird zum Kardinal ernannt
- 2. Juni: Berlin: Während eines Staatsbesuchs des Schah des Irans kommt es zu Demonstrationen und schweren Ausschreitungen. Der Student Benno Ohnesorg wird von einem Polizisten erschossen. Der Regierende Bürgermeister Heinrich Albertz tritt am 26. September mit dem gesamten Senat zurück
- 5.: 10. Juni: Sechs-Tage-Krieg zwischen Israel und seinen Nachbarn
- 5. Juni: über der Demokratischen Republik Vietnam wird das 2.000 Flugzeug der USA abgeschossen
- 16. Juni: Das Monterey Pop Festival (16.–18. Juni) in Kalifornien wird zu einem der wichtigsten Konzerte der Rock-Musikgeschichte
- 10. Juli: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Trinidad und Tobago sowie zwischen Deutschland und Thailand
- 8. August: Gründung der Vereinigung südostasiatischer Nationen (ASEAN)
- 25. August: Start des Farbfernsehens in der Bundesrepublik Deutschland
- 3. September: Letzter großer Umstieg von Links- auf Rechtsverkehr (Schweden)
- 29. September: Lesotho wird Mitglied in der UNESCO
- 7. Oktober: Gröditz erhält Stadtrecht
- 9. Oktober: Che Guevara wird von einem Feldwebel der bolivianischen Armee ohne Gerichtsverhandlung erschossen
- 27. Oktober: In Salto di Quirra wird die erste Schweizer Höhenforschungsrakete vom Typ Zenit gestartet
- 9. November: Erster Start der Saturn 5 Rakete, mit der später die erste Mondlandung durchgeführt wurde
- 21. November: Rahmenabkommen zwischen Deutschland und Paraguay über deutsche Entwicklungshilfe
- 23. November: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Guinea. In Kraft seit dem 13. Juni 1987
- 28. November: El Hadi Omar Bongo Ondimba wird Staatspräsident von Gabun
- 30. November: Ende der britischen Kolonialherrschaft im Südjemen
- 30. November: Ausrufung der Republik Südjemen
- 1. Dezember: Nicaragua. Gründung der deutschen Schule in Managua
- 3. Dezember: Erste Herztransplantation durch Dr. Christiaan Barnard in Kapstadt
- 14. Dezember: Nach einem gescheiterten Gegenputsch gegen die griechische Militärdiktatur geht König Konstantin II. ins Exil
- 30. Dezember: In Großbritannien wird von den katholischen Bischöfen das Verbot des Fleischverzehrs am Freitag aufgehoben
Kultur
- 1. Januar: Gründung des Slowinzischen Nationalparks in Polen
- 17. März: Uraufführung der Oper Mourning becomes Electra von Marvin David Levy an der Metropolitan Opera in New York
- 19. Mai: Uraufführung der Oper Bomarzo von Alberto Ginastera am Lisner Auditorium in Washington (D.C.)
- Der Situationist Guy Debord publiziert “la société du spectacle“, dt. „Die Gesellschaft des Spektakels“
- Der Philosoph Jacques Derrida, der Begründer der Dekonstruktion, veröffentlicht “De la grammatologie„ dt. Grammatologie
- Die Hippiebewegung erreicht mit dem Summer of Love einen Höhepunkt
- Gründung des Museum of Contemporary Art in Chicago
- Ostankino-Turm wird fertiggebaut
Katastrophen
- 27. Januar: Bei einem Bodentest einer Apollokapsel verbrennen drei Astronauten auf der Abschußrampe 34 in Cape Canaveral
- 10. Februar: Schweiz. Eine Convair CV 440 der Swissair stürzte während eines Übungsfluges ab. 4 Tote
- 23. Februar: Der Seenotrettungskreuzer Adolph Bermpohl der DGzRS wird von einer schweren Grundsee überrollt, dabei kommen alle vier Besatzungsmitglieder ums Leben
- 18. März: Tankerunglück der „Torrey Canyon“ vor der Küste von Südengland
- 20. April: Nikosia, Zypern. Ein Flugzeug der Swiss Globe Britannia prallte gegen einen Berg. 126 Personen starben
- 24. April: Der Kosmonaut von Sojus 1 kommt beim Absturz der Raumkapsel ums Leben
- 3. Juni: Pyrenäen, Frankreich. Absturz einer DC-6 der British Air Ferry Ltd.
- 3. Juni: Stockport, Manchester, Großbritannien. Eine britische DC-4 auf einem Charterflug von Palma, Mallorca, stürzte beim Landeanflug ins Zentrum des Ortes Stockport, einem Vorort von Manchester. Das Flugzeug zerbrach und die Treibstofftanks explodierten. Die örtliche Feuerwehr und Rettungsdienste waren hoffnungslos überfordert, sodass Personen mit zum Beispiel gebrochenen Beinen hilflos in den Flammen umkamen. 72 der 84 an Bord befindlichen Personen starben
- 19. Juli: Hendersonville, North Carolina, USA. Kollision einer Boeing 727 und einer Cessna 310. Alle 82 Personen starben
- 29. November: Der Sempor-Staudamm bei Kebumen in der gleichnamigen Provinz auf Java (Indonesien) bricht in seiner Bauzeit; durch die Flutwelle kommen 160 bis 200 Menschen um
Sport
- 11. Juni: der italienische Radrennfahrer Felice Gimondi gewinnt den 50. Giro d'Italia
- Eintracht Braunschweig wird deutscher Fußballmeister!
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1. Januar: LTJ Bukem, DJ, Musikproduzent
- 2. Januar: Tia Carrere, Schauspielerin, Sängerin
- 5. Januar: Markus Söder, Generalsekretär der CSU
- 5. Januar: Joe Flanigan, US-amerikanischer Schauspieler
- 7. Januar: Ole Kristian Furuseth, ehemaliger norwegischer Skirennläufer
- 9. Januar: Dave Matthews, australischer Sänger und Gitarrist (Dave Matthews Band)
- 9. Januar: Claudio Caniggia, ist ein ehemaliger argentinischer Fußballspieler
- 10. Januar: Monika Maierhofer, Skirennläuferin,
- 11. Januar: Teoman Alibegovic, Basketballspieler
- 12. Januar: Michael Theurer, deutscher Politiker
- 12. Januar: Takehiko Inoue, japanischer Mangaka (Comiczeichner)
- 14. Januar: Emily Watson, britische Schauspielerin
- 18. Januar: Iván Zamorano, chilenischer Fußballspieler
- 20. Januar: Wigald Boning, deutscher Komiker, Musiker und Moderator
- 29. Januar: Khalid Skah, marokkanischer Leichtathlet
- 30. Januar: Sergei Wladimirowitsch Tschepikow, russischer Biathlet
- 31. Januar: Stefan Beuse, deutscher Schriftsteller
- 31. Januar: Chad Channing, Drummer der Grunge-Band Nirvana
- 1. Februar: Jessica Stockmann, deutsche Schauspielerin
- 4. Februar: Lotto King Karl, deutscher Musiker
- 6. Februar: Hansjörg Weißbrich, deutscher Cutter
- 8. Februar: Matthias Baranowski, deutscher Fußballspieler
- 9. Februar: Edson Cordeiro, brasilianischer Sänger
- 10. Februar: Laura Dern, US-amerikanische Schauspielerin
- 12. Februar: Anita Wachter, österreichische Skirennläuferin
- 17. Februar: Jewgeni Walerjewitsch Grischkowez, russischer Schriftsteller, Schauspieler und Regisseur
- 18. Februar: Colin Jackson, ehemaliger britischer Hürden-Sprinter
- 18. Februar: Michael Wittwer, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 18. Februar: Roberto Baggio, italienischer Fußballspieler
- 19. Februar: Benicio del Toro, US-amerikanischer Schauspieler
- 20. Februar: Kurt Cobain, Sänger und Gitarrist der Grunge-Band Nirvana († 1994)
- 20. Februar: Paul Accola, Schweizer Skirennläufer
- 20. Februar: Lili Taylor, US-amerikanische Schauspielerin
- 21. Februar: Silke Knoll, deutsche Leichtathletin
- 21. Februar: Leroy Burrell, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 22. Februar: Alf Poier, österreichischer Liedermacher und Kabarettist
- 22. Februar: Thomas Westphal, Politiker
- 25. Februar: Nick Leeson, Wertpapierhändler, Spekulant, Buchautor, Fussballmanager
- 28. Februar: Andrew Tridgell, australischer Programmierer
- 28. Februar: Frank Bernaerts, belgischer Komponist und Musiker
- 1. März: Franzobel, österreichischer Schriftsteller
- 1. März: George Eads, US-amerikanischer Schauspieler
- 3. März: Alexander Wladimirowitsch Wolkow, ehemaliger russischer Tennisspieler
- 4. März: Kubilay Türkyilmaz, ehemaliger Schweizer Fußballspieler und Stürmer
- 9. März: Nikolas Vogel, österreichischer Kameramann († 1991)
- 14. März: Ralf Brauksiepe, deutscher Politiker und MdB
- 15. März: Takeuchi Naoko, japanische Mangaka
- 16. März: Angela Wiedl, eine deutsche Sängerin volkstümlicher Musik
- 16. März: Heidi Zurbriggen, Schweizer Ski-Rennfahrerin
- 16. März: Lauren Graham, US-amerikanische Schauspielerin
- 19. März: Wladimir Konstantinow, ehemaliger russischer Eishockeyspieler
- 20. März: Miriam Vogt, deutsche Skirennläuferin
- 20. März: Yukito Kishiro, japanischer Mangaka
- 22. März: Jan Udo Holey, deutscher Autor
- 22. März: Mario Cipollini, italienischer Radrennfahrer
- 23. März: Uwe Leichsenring, deutscher Politiker
- 24. März: Kathy Rinaldi, ehemalige US-amerikanische Tennisspielerin
- 25. März: Matthew Barney, US-amerikanerischer Medien-Künstler
- 30. März: Megumi Hayashibara, japanische Synchronsprecherin und Sängerin
- 4. April: Edith Masai, kenianische Leichtathletin
- 6. April: Chantal Bournissen, ehemalige Schweizer Skirennläuferin
- 7. April: Lutz Eikelmann, deutscher Jazz-Musiker
- 7. April: Alex Christensen, deutscher Komponist, Musik-Produzent und DJ
- 7. April: Bodo Illgner, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 10. April: David Rovics, Sänger/Songwriter und politischer Protestler
- 11. April: Mambo Kurt, Musiker und Alleinunterhalter
- 11. April: Joop Stokkel, niederländischer Schwimmer und Reiter
- 13. April: Olga Tañón, puerto-ricanische Sängerin
- 17. April: Liz Phair, US-amerikanische Rock-Sängerin
- 18. April: Daniel Sodenkamp, deutscher Politiker
- 18. April: Maria Bello, US-amerikanische Schauspielerin
- 19. April: Robert Viktor Minich, deutscher Schauspieler
- 20. April: Ingo Appelt, deutscher Comedian und Kabarettist
- 20. April: Klaus Merk, deutscher Eishockeyspieler und -trainer
- 20. April: Mike Portnoy, US-amerikanischer Schlagzeuger
- 21. April: Rolf Miller, deutscher Kabarettist und Comedian
- 22. April: Sheryl Lee, US-amerikanische Schauspielerin
- 22. April: Kristi Terzian, US-amerikanische Skirennläuferin
- 25. April: Joachim Pfeiffer, deutscher Politiker
- 26. April: Monte Warden, US-amerikanischer Country-Musiker
- 27. April: Jan Ditgen, Dt. Zauberkünstler, Komiker und Moderator
- 27. April: Willem-Alexander von Oranien-Nassau, Kronprinz der Niederlande
- 29. April: Tyron Montgomery, Film- und Medien-Schaffender
- 1. Mai: Tim McGraw, US-amerikanischer Country-Musiker
- 2. Mai: Sven Plöger, deutscher Meteorologe und Moderator
- 4. Mai: Michael Kauch, deutscher Politiker und MdB
- 4. Mai: Dominik Schwaderlapp, Generalvikar des Erzbistum Köln und Domkapitular
- 8. Mai: Christian Abt, deutscher Automobilrennfahrer
- 9. Mai: Nataša Bokal, slowenische Skirennläuferin
- 10. Mai: Antje Harvey, ehemalige deutsche Biathletin
- 13. Mai: Chuck Schuldiner, Gitarrist und Sänger der Death Metal Band Death († 2001)
- 13. Mai: Melanie Thornton, US-amerikanische Pop-Sängerin († 2001)
- 15. Mai: Andrea Jürgens, deutsche Schlagersängerin
- 15. Mai: Madhuri Dixit, indische Filmschauspielerin
- 15. Mai: Simen Agdestein, norwegischer Schachgroßmeister und Fußballspieler
- 16. Mai: Klaas Hübner, deutscher Politiker
- 16. Mai: Virgil Widrich, österreichischer Regisseur, Drehbuchautor, Filmemacher und Multimedia-Künstler
- 17. Mai: Frank Gerhardt, deutscher Musiker
- 20. Mai: Patrick Ortlieb, ehemaliger österreichischer Skiläufer
- 21. Mai: Chris Benoit, US-amerikanischer Wrestler
- 24. Mai: Bärbel Kofler, deutsche Diplominformatikerin, Sprachwissenschaftlerin und Politikerin
- 25. Mai: Poppy Z. Brite, US-amerikanische Schriftstellerin
- 27. Mai: Kai Pflaume, deutscher Fernsehmoderator
- 27. Mai: Paul Gascoigne, englischer Fußballspieler
- 28. Mai: Leonard Soccio, deutscher Eishockeyspieler (Stürmer)
- 28. Mai: Omar Pedrini, italienischer Musiker
- 29. Mai: Noel Gallagher, britischer Musiker
- 30. Mai: Ian Hodgkinson, kanadischer Profiwrestler
- 31. Mai: Sandrine Bonnaire, französische Filmschauspielerin
- 3. Juni: Sven Ottke, deutscher Sportler und Profiboxer
- 4. Juni: Marcus Weinberg, deutscher Politiker und MdB
- 5. Juni: Simon Stockhausen, deutscher Komponist
- 5. Juni: Joe DeLoach, ehemaliger US-amerikanischer Leichtathlet
- 5. Juni: Geraldine Olivier, Schweizer Sängerin
- 6. Juni: Paul Giamatti, US-amerikanischer Schauspieler
- 7. Juni: Dave Navarro, US-amerikanischer Gitarrist
- 8. Juni: Edgar Itt, deutscher Leichtathlet
- 8. Juni: Jasmin Tabatabai, deutsch-iranische Schauspielerin
- 9. Juni: Dave McLlwain, kanadischer Eishockeyspieler
- 10. Juni: Charnett Moffett, US-amerikanischer Jazzbassist
- 12. Juni: Theresia Walser, deutsche Schriftstellerin
- 16. Juni: Jürgen Klopp, deutscher Fußballspieler und -trainer
- 17. Juni: Barbara Sadleder, österreichische Skirennläuferin
- 17. Juni: Tori Welles, US-amerikanische Pornodarstellerin- und Regisseurin
- 18. Juni: Michelle Ruthven, kanadische Skirennläuferin
- 18. Juni: Jörg Leichtfried, österreichischer Politiker
- 19. Juni: Sadie Frost, englische Schauspielerin
- 19. Juni: Bjørn Dæhlie, norwegischer Skilangläufer
- 20. Juni: Nicole Kidman, australische Schauspielerin
- 23. Juni: Boris Aljinovic, deutscher Theater- und FilmSchauspieler
- 24. Juni: Richard Z. Kruspe, deutscher Musiker (Rammstein)
- 27. Juni: Marcus Jensen, deutscher Schriftsteller
- 27. Juni: Markus Kavka, Dt. DJ und Moderator
- 27. Juni: Thomas Maurer, österreichischer Kabarettist
- 28. Juni: Lars Riedel, deutscher Diskuswerfer
- 29. Juni: Hildegard Müller, deutsche Politikerin
- 30. Juni: Silke Renk, deutsche Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1. Juli: Pamela Anderson, kanadische Schauspielerin und Fotomodell
- 6. Juli: Petra Kleinert, deutsche Schauspielerin
- 6. Juli: Heather Nova, Musikerin des Typs Singer/Songwriter
- 7. Juli: Tom Kristensen, dänischer Rennfahrer
- 8. Juli: Uwe Spies, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 8. Juli: Klaus Tschütscher, Vize-Regierungschef des Fürstentums Liechtenstein
- 12. Juli: Bruny Surin, kanadischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 13. Juli: Benny Benassi, italienischer Disc Jockey
- 14. Juli: Ingo Hasselbach, Aussteiger der Neonazi-Szene
- 16. Juli: Will Ferrell, US-amerikanischer Schauspieler
- 18. Juli: Stefanie Dimmeler, deutsche Biologin, Biochmikerin und Medizinerin
- 18. Juli: Miriam Meckel, Kommunikationswissenschaftlerin
- 21. Juli: Robert Clemen, deutscher Politiker
- 21. Juli: Walter Arencibia, kubanischer Schachmeister
- 23. Juli: Philip Seymour Hoffman, US-amerikanischer Schauspieler
- 25. Juli: Annette Pehnt, deutsche Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin
- 25. Juli: Magdalena Forsberg, schwedische Biathletin
- 25. Juli: Heidi Zeller-Bähler, Schweizer Skirennläuferin
- 25. Juli: Matt LeBlanc, US-amerikanischer Schauspieler
- 31. Juli: Daniel Bielenstein, deutscher Journalist und Schriftsteller
- 31. Juli: Peter Rono, kenianischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 31. Juli: Grzegorz Turnau, polnischer Liedermacher
- 2. August: Katharina Lehmann, deutsche Schauspielerin
- 3. August: Mathieu Kassovitz, französischer Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor
- 4. August: Mike Marsh, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 4. August: Jana Sorgers, zweifache Olympiasiegerin und neunfache Weltmeisterin im Rudern
- 5. August: Kazunori Yamauchi, Senior Vice President von Sony Computer Entertainment
- 6. August: Marcel Wüst, deutscher Radrennfahrer, Sprinter
- 7. August: Jewgeni Platow, russischer Eiskunstläufer
- 8. August: Gunther Metz, Fußballspieler
- 9. August: Deion Sanders, US-amerikanischer Profi-Baseballspieler, Fernsehmoderator
- 11. August: Monika Wogrolly, österreichische Philologin, Philosophin und Schriftstellerin
- 11. August: Wolfgang Fasching, österreichischer Extremsportler
- 13. August: Amélie Nothomb, belgische französischsprachige Schriftstellerin
- 14. August: Kathrin Ullrich, ehemalige deutsche Leichtathletin
- 15. August: Brahim Boutayeb, marokkanischer Leichtathlet
- 17. August: Michael Preetz, deutscher Fußballspieler
- 18. August: Beate Koch, deutsche Leichtathletin
- 18. August: Uwe Alzen, deutscher Automobilrennfahrer
- 20. August: Beat Anton Rüttimann, Brückenbauer im Dienste der Armen
- 21. August: Serj Tankian, armenisch-amerikanischer Sänger
- 21. August: Carrie-Anne Moss, kanadische Schauspielerin
- 22. August: Paul Ereng, kenianischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 22. August: Layne Staley, US-amerikanischer Rockmusiker († 2002)
- 23. August: Jörg Gerlach, deutscher Fußballspieler
- 23. August: Cedella Marley, Jamaikanische Reggae-Musikerin
- 25. August: Carola Reimann, deutsche Politikerin
- 25. August: Jeff Tweedy, US-amerikansicher Songwriter
- 31. August: João Manuel, portugiesischer Fußballspieler († 2005)
- 1. September: Carl-Uwe Steeb, ehemaliger deutscher Tennisprofi
- 2. September: Kerstin Behrendt, deutsche Leichtathletin
- 2. September: Andreas Möller, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 3. September: Daron Acemoglu, US-amerikanischer Ökonom
- 5. September: Matthias Sammer, deutscher Fußballspieler und -trainer
- 5. September: Rein van Duijnhoven, niederländischer Fußballspieler
- 7. September: Natalia Wörner, deutsche Schauspielerin
- 7. September: Susan Stahnke, deutsche Schauspielerin und Fernsehmoderatorin
- 9. September: Akshay Kumar, indischer Schauspieler
- 11. September: Harry Connick, Jr., US-amerikanischer Sänger, Pianist und Schauspieler
- 13. September: Stephen Perkins, Schlagzeuger und Songschreiber
- 13. September: Michael Johnson (Leichtathlet), US-amerikanischer Leichtathlet
- 15. September: Hans-Jörg Tauscher, deutscher Skirennläufer
- 15. September: Simone Greiner-Petter-Memm, ehemalige deutsche Biathletin
- 15. September: Steve Cox, Gleitschirmpilot
- 17. September: Stefan Krauße, ehemaliger deutscher Rennrodler
- 17. September: Wolfgang Perner, österreichischer Biathlet
- 21. September: Werner Perathoner, italienischer Skirennfahrer
- 21. September: Faith Hill, US-amerikanische Country- und Pop-Sängerin
- 22. September: Félix Savón, kubanischer Boxer
- 27. September: Stephan Freigang, deutscher Leichtathlet
- 28. September: Mira Sorvino, US-amerikanische Schauspielerin
- 2. Oktober: Frankie Fredericks, namibischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 2. Oktober: Thomas Muster, Tennisspieler
- 4. Oktober: Liev Schreiber, US-amerikanischer Schauspieler
- 5. Oktober: Guy Pearce, australisch-britischer Schauspieler
- 6. Oktober: Peter Müller (Skirennfahrer), Schweizer Skirennfahrer
- 7. Oktober: Ellen ten Damme, niederländische Schauspielerin und Sängerin
- 9. Oktober: Maurice Banach, deutscher Fußballspieler († 1991)
- 9. Oktober: Eddie Guerrero, mexikanischer Profiwrestler († 2005)
- 10. Oktober: Anette Kramme, deutsche Politikerin
- 10. Oktober: Thomas Ritter, Fußballspieler
- 11. Oktober: Andreas Ehret, deutscher Pianist
- 13. Oktober: Javier Sotomayor, kubanischer Hochspringer
- 13. Oktober: Christopher Judge, US-amerikanischer Schauspieler
- 15. Oktober: Götz Otto, ein deutscher Schauspieler
- 21. Oktober: Paul Ince, englischer Fußballspieler
- 22. Oktober: Ulrike Maier, österreichische Skirennläuferin († 1994)
- 28. Oktober: André Eisermann, deutscher Theater- und Filmschauspieler
- 28. Oktober: Julia Roberts, US-amerikanische Schauspielerin
- 28. Oktober: John Romero, US-amerikanischer Spieleentwickler
- 29. Oktober: Thorsten Fink, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 2. November: Zvonimir Soldo, kroatischer Fußballspieler
- 3. November: Monica Weinzettl, österreichische Schauspielerin
- 5. November: Kayah, polnische Sängerin
- 7. November: David Guetta, französischer DJ
- 10. November: Andreas Scholl, deutscher Countertenor
- 11. November: Jim Boeven, deutscher Schauspieler
- 15. November: Marko-Olavi Myyry, ehemaliger Fußballspieler
- 15. November: François Ozon, französischer Filmregisseur
- 16. November: Lisa Bonet, US-amerikanische Schauspielerin
- 17. November: Andreas Rieke, deutscher Musiker
- 18. November: Steffen Tippach, deutscher Politiker, MdB
- 20. November: Teoman Yakupoğlu, türkischer Sänger
- 21. November: Toshihiko Koga, japanischer Judoka
- 22. November: Boris Becker, ehemaliger deutscher Profi-Tennisspieler
- 22. November: Roland Meier, Schweizer Profi-Radrennfahrer
- 22. November: Mark Ruffalo, US-amerikanischer Schauspieler
- 28. November: Anna Nicole Smith, US-amerikanische Schauspielerin und Fotomodell
- 29. November: Jan Behrendt, ehemaliger deutscher Rennrodler
- 29. November: John Layfield, US-amerikanischer Profiwrestler
- 3. Dezember: Simone Probst, deutsche Politikerin
- 3. Dezember: Gilles Marguet, ehemaliger französischer Biathlet
- 5. Dezember: Frank Luck, ehemaliger deutscher Biathlet
- 5. Dezember: Gary Allan, US-amerikanischer Country-Sänger
- 9. Dezember: Lukas Gschwend, Schweizer Rechtswissenschaftler
- 10. Dezember: Edith Parzefall, deustche Autorin
- 10. Dezember: Donghua Li, Schweizer Turner chinesischer Herkunft
- 11. Dezember: Michael Beck, deutscher Musiker
- 13. Dezember: Maria Mathis, österreichische Sängerin und Moderatorin
- 13. Dezember: Jamie Foxx, US-amerikanischer Schauspieler, Musiker und Comedian
- 14. Dezember: Georg Schwabenland, deutscher Ringer
- 16. Dezember: Miranda Otto, australische Schauspielerin
- 16. Dezember: Mark Klatt, ist ein klassischer Komponist
- 16. Dezember: Donovan Bailey, kanadischer Leichtathlet, hält mehrere Welt- und Olympiarekorde
- 17. Dezember: Vincent Damphousse, kanadischer Eishockeyspieler
- 17. Dezember: Gigi D'Agostino, Musiker
- 19. Dezember: Michael Wolf, deutscher Filmschauspieler
- 19. Dezember: Jens Lehmann (Radprofi), deutscher Radsportler
- 21. Dezember: Micheil Saakaschwili, georgischer Staatspräsident
- 22. Dezember: Martina Voss, ehemalige deutsche Fußballspielerin
- 26. Dezember: Takkyu Ishino, stilprägender japanischer Technoproduzent und DJ
- 26. Dezember: Jay Farrar, US-amerikanischer Songwriter
- 3. Januar: Jack Ruby, Mörder des vermeintlichen Kenndy-Attentäters Lee Harvey Oswald ( - 1911)
- 4. Januar: Donald Campbell, britischer Geschwindigkeitsrekordler ( - 1921)
- 8. Januar: Zbigniew Cybulski, polnischer Schauspieler ( - 1927)
- 9. Januar: Carl Stegmann, Kaufmann und Reeder ( - 1881)
- 10. Januar: Ludwig Engels, deutscher Schachmeister ( - 1905)
- 10. Januar: Jacob Picard, deutscher Dichter ( - 1883)
- 10. Januar: Peter Jacobs, deutscher Politiker
- 16. Januar: Robert Jemison Van de Graaff, US-amerikanischer Physiker ( - 1901)
- 18. Januar: Josef Frank, österreichischer Architekt ( - 1895)
- 19. Januar: Casimir Funk, polnischer Biochemiker und prägte 1913 den Begriff Vitamine ( - 1884)
- 20. Januar: Paul Wessel, Mitglied des Politbüros des ZK der SED in der DDR ( - 1907)
- 21. Januar: Ann Sheridan, US-amerikanische Schauspielerin ( - 1915)
- 22. Januar: Alfred Mahlau, Professor an der Kunsthochschule Lerchenfeld in Hamburg ( - 1894)
- 23. Januar: Holcombe Ward, US-amerikanischer Tennisspieler ( - 1878)
- 26. Januar: August Klingenheben, deutscher Afrikanist ( - 1886)
- 27. Januar: Edward H. White, US-amerikanischer Astronaut ( - 1930)
- 27. Januar: Roger B. Chaffee, US-amerikanischer Astronaut ( - 1935)
- 1962 bis 1982 von den englischen Fordwerken in Dagenham als zwei- und viertürige Limousine der Mittelklasse produziert. Vorgänger war der Consul Classic. Die einzelnen Baureihen des Ford Cortina:
Mk I
- Der erste Cortina wurde von 1962 bis 1966 angeboten. Er war als zwei- und viertürige Limousine sowie als fünftüriger Kombi erhältlich. Eine besonders sportliche Version stellte der Lotus Cortina dar. Außerdem besaß der Cortina rein äußerlich eine gewisse Ähnlichkeit zum Taunus 12M.
Mk II
- Die zweite Generation wurde von 1966 bis 1970 verkauft. Äußerlich war diese gegenüber dem Urmodell gewachsen und besaß eine recht schnörkellose Karosserie. Dieses Modell wurde auch von Hyundai in Südkorea hergestellt. Auch dieses Modell zeigte einige Ähnlichkeiten zum Taunus 12M (vor allem im Frontbereich).
MK III
- Im Jahre 1970 wurde die letzte Version des Cortina vorgestellt, die bis 1982 verkauft worden ist. Inzwischen teilte er sich eine gemeinsame Plattform mit dem Taunus, allerdings wollte man bei der Karosseriegestaltung noch etwas Selbstbewusstsein zeigen (Coupèähnliche,"Coca-Cola-Flaschenform"). Mit dem Facelift von 1976 gab es keine Unterschiede zwischen Taunus und Cortina mehr. Ein letztes Facelift fand 1979 statt. Nachfolger wurde 1982 der Ford Sierra.
Kategorie:PKW-Modell
Cortina
Ford TaunusFord Taunus (Marke)
Unter dem Namen Taunus wurden nach dem 2. Weltkrieg bis 1967 alle deutschen Ford-Modelle bezeichnet. Die amerikanische Mutter Ford Motor Company verbot in dieser Zeit der Ford-Werke AG, diesen Markennamen zu benutzen. Diese Tatsache besagt also, dass Taunus bis 1967 ein Markenname war, ein Synonym für Ford. Die PKW hatten Bezeichnungen wie 12M, 15M etc., wurden aber unter der Marke Taunus verkauft. Sogar der kleine Lieferwagen wurde unter der Marke Taunus mit der Bezeichnung Transit angeboten.
Es gab folgende Modelle:
- Ford Taunus G93A (1939-1941/1946-1953) "Buckeltaunus"
- Ford Taunus G13 12M/15M (1953-1962) "Weltkugeltaunus"
- Ford Taunus P2 17M (1957-1960) "Barocktaunus"
- Ford Taunus P3 17M (1960-1964) "Badewanne"
- Ford Taunus P4 12M (1962-1966)
- Ford Taunus P5 17M/20M (1964-1967)
- Ford Taunus P6 12M/16M (1966-1970)
- Ford Taunus P7 17M/20M/26M (1967-1971)
Ford Taunus (Modell)
Von 1970 bis 1982 bezeichnete Ford Taunus ein PKW-Modell. Es ist das deutsche Schwestermodell des englischen Ford Cortina. Der Taunus wurde als zwei- und viertürige Limousine angeboten, von 1970 bis 1975 auch als zweitüriges "Fastback"-Coupé. Ebenso war auch ein Turnier (Kombi) lieferbar. Die möglichen Ausstattungsvarianten und Bezeichnungen unterscheiden sich je nach Bauzeitraum: Basis (Ausstattungvariante unterhalb von L), L, XL, GXL, GT, GL, GLS und Ghia. Standard war ein Vier-Gang-Getriebe, auf Wunsch war ab den 1,6-Liter-Motoren auch ein Drei-Gang-Automatik-Getriebe erhältlich.
Generell kann man drei Karosserien unterscheiden, wobei die Fahrzeuge von Baubeginn (1970) bis 1975 äußerlich nahezu unverändert gebaut wurden. Lediglich der Taunus '80 läßt sich auf den ersten Blick vom Vorgänger (Taunus '76) durch neue Stoßfänger vorne und hinten, große Rückleuchten, große Blinker vorne sowie Lamellen-Kühlergrill und Rückspiegel unterscheiden. Jedoch hat die Ford-Werke AG (heute GmbH) die jeweiligen Facelifts umfangreich gestaltet und damit jeweils, trotz augenscheinlich unveränderter Karosse, ein neues Modell auf den Markt gebracht.
Taunus ('71)
- Bauzeitraum 09/1970–08/1973
mögliche Motorisierung:
- 1.3Ltr, 55PS, OHC (4 Zylinder-Reihenmotor)
- 1,6Ltr, 72PS, OHC (4 Zylinder-Reihenmotor)
- 1,6Ltr, 88PS, OHC (4 Zylinder-Reihenmotor)
- 2,0Ltr, 90PS, V6 (6 Zylinder V-Motor)
- 2,3Ltr, 108PS, V6 (6 Zylinder V-Motor)
Taunus '74 (Facelift)
- Bauzeitraum 09/1973–12/1974
mögliche Motorisierung:
- 1.3Ltr, 55PS, OHC (4 Zylinder-Reihenmotor)
- 1,6Ltr, 72PS, OHC (4 Zylinder-Reihenmotor)
- 1,6Ltr, 88PS, OHC (4 Zylinder-Reihenmotor)
- 2,0Ltr, 90PS, V6 (6 Zylinder V-Motor)
- 2,3Ltr, 108PS, V6 (6 Zylinder V-Motor)
Taunus '75 (Facelift)
- Bauzeitraum 01/1975–12/1975
mögliche Motorisierung:
- 1.3Ltr, 55PS, OHC (4 Zylinder-Reihenmotor)
- 1,6Ltr, 72PS, OHC (4 Zylinder-Reihenmotor)
- 2,0Ltr, 90PS, V6 (6 Zylinder V-Motor)
- 2,3Ltr, 108PS, V6 (6 Zylinder V-Motor)
Taunus '76
- Bauzeitraum 01/1976–08/1979
mögliche Motorisierung:
- 1.3Ltr, 55PS, OHC (4 Zylinder-Reihenmotor)
- 1,6Ltr, 68PS, OHC (4 Zylinder-Reihenmotor)
- 1,6Ltr, 72PS, OHC (4 Zylinder-Reihenmotor)
- 2,0Ltr, 98PS, OHC (4 Zylinder-Reihenmotor)
- 2,0Ltr, 90PS, V6 (6 Zylinder V-Motor)
- 2,3Ltr, 108PS, V6 (6 Zylinder V-Motor)
Taunus '80 (Facelift)
- Bauzeitraum 09/1979–06/1982
mögliche Motorisierung:
- 1,3Ltr, 59 PS, OHC (4-Zylinder-Reihenmotor)
- 1,6Ltr, 73PS, OHC (4 Zylinder-Reihenmotor)
- 2,0Ltr, 101PS, OHC (4 Zylinder-Reihenmotor)
- 2,0Ltr, 90PS, V6 (6 Zylinder V-Motor)
- 2,3Ltr, 114PS, V6 (6 Zylinder V-Motor)
Der direkte Nachfolger des Ford Taunus ist der Ford Sierra.
Weblinks
- [http://www.fordtaunus.de/ Deutsche Fanseite] (Deutsch)
- [http://http://www.taunus.at Österreichische Ford-Taunus Seite] (Deutsch)
Kategorie:PKW-Modell
Kategorie:Markenname
Taunus
1982
Jahreswidmungen
- 1982 ist „Internationales Jahr der Mobilisierung von Sanktionen gegen Südafrika“
- Der Große Brachvogel (lat. Numenius arquata) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- 1. Januar: Fritz Honegger wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Javier Pérez de Cuéllar tritt sein Amt als Generalsekretät der Vereinten Nationen an
- 2. Januar: In Ägypten trennt sich Mohammed Hosni Mubarak vom Amt des Ministerpräsidenten und übt nur noch das Amt des Staatspräsidenten aus
- 11. Januar: Honduras gibt sich eine neue Verfassung
- 1. März: Kulturabkommen zwischen Luxemburg und Deutschland tritt in Kraft
- 24. März: Bangladesch. Hussain Mohammed Ershad wird Präsident
- 2. April: argentinische Truppen besetzen die Falklandinseln, Beginn des Falklandkriegs
- 13. April: Bhutan wird Mitglied in der UNESCO
- 16. April: erstes deutsches Retortenbaby wird in Erlangen geboren
- 17. April: Kanada erhält die volle Souveränität
- 23. April: Conch Republic wird ausgerufen und wieder in die USA eingegliedert
- 5. Mai: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Irak. In Kraft seit dem 7. Februar 1983
- 10. Mai: Belize wird Mitglied in der UNESCO
- 11. Juni: der amerikanische Präsident Ronald Reagan besucht Berlin
- 4. Juli: Dominikanische Republik. Jacobo Majluta wird Staatspräsident
- 15. Juli: Antigua und Barbuda wird Mitglied in der UNESCO
- 30. Juli: Gründung der Universität Castilla La-Mancha in Spanien
- 21. August: Swasiland. Tod von König Sobhuza II.
- Oktober: In Bordeaux wird eine hervorragende Wein-Ernte eingebracht
- 1. Oktober: Helmut Kohl (CDU) wird nach einem konstruktiven Misstrauensvotum gegen Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) zum neuen Regierungschef
- 8. Oktober: Verbot von Solidarność in Polen durch neues Gewerkschaftsgesetz
- 10. Oktober: Bolivien. Nach den Wahlen wird Siles Zuazo Regierungschef
- 4. November: Kamerun. Ahmadou Ahidjo tritt als Staatspräsident zurück
- 1. Dezember: Amtsantritt des spanischen Ministerpräsidenten Felipe González (PSOE)
- 7. Dezember: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Ecuador
- 31. Dezember: das sogenannte „Honecker-Attentat“ des Paul Eßling
- Gründung von Sun Microsystems in Kalifornien, USA
- Gründung von ROBIN WOOD
- Veröffentlichung des Neuen Testaments der modernen Bibelübersetzung „Hoffnung für Alle“
Kultur
- 13. Oktober: Uraufführung der Oper Candide von Leonard Bernstein an der New York City Opera an New York
- 6. November: Uraufführung der Oper Wuthering Heights von Bernard Herrmann in Portland
- Erstmalige Vergabe des Helmut-Käutner-Preis
Katastrophen
- 13. Januar: Washington D. C., USA. Eine Boeing 737 der Air Florida streifte während des Starts eine Brücke über den Potomac River und stürzte in den Fluss. 74 der 79 Passagiere sowie vier Autoinsassen starben
- 15. Februar: Die seinerzeit weltgrößte Bohrinsel „Ocean Ranger“ sinkt vor der Küste Neufundlands: 84 Menschen finden den Tod
- 9. Juli: New Orleans, USA. Eine Boeing 727 der PanAm stürzte kurz nach dem Start ab. 144 Mens | | |