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IBM

IBM

International Business Machines (IBM) ist eine der ältesten Computerfirmen, die anfangs mit ihren Lochkartensortiermaschinen und später mit ihren Großrechnern, z. B. der Serie 360, eine marktbeherrschende Stellung einnahm.

Firmengeschichte

IBM geht zurück auf die von Herman Hollerith 1896 gegründete Tabulating Machine Company. Diese Firma stellte damals die von Herman Hollerith entwickelten Maschinen zur Auszählung und Erfassung von per Lochkarten eingegebenen Daten her. Dazu zählten auch Maschinen zum Auszählen der Stimmzettel bei Wahlen in den USA. Die Produktion derartiger Maschinen stellte IBM jedoch ein, nachdem die Herstellerfirmen für durch ihre Maschinen nicht gezählte Stimmen haftbar gemacht wurden. 1924 erfolgte dann die Umbenennung der Firma in IBM, da ein Großteil der Produktpalette nun aus Maschinen für den Gebrauch in Firmen bestand, wie Locher, Prüfer, Sortier- und Tabelliermaschinen, welche im Regelfall nicht verkauft, sondern vermietet wurden. IBM hatte auf dem Gebiet der standardisierten Lochkarten und deren Auswertung weltweit eine monopolartige Stellung. In Deutschland war IBM bis 1949 durch die ertragreiche Tochtergesellschaft DEHOMAG vertreten. DEHOMAG Thomas J. Watson (1874 - 1956) wurde 1914 Chef der Computing-Tabulating-Recording Company, eine der Firmen aus denen die IBM hervorging, und leitete die IBM bis 1955. Er prägte eine spezielle Firmenkultur mit einer starken Vertriebsorientierung. Großer Wert wurde auf unbedingte Loyalität der Mitarbeiter gelegt. Ein interessantes Dokument dieser Firmenkultur ist das [http://barry_froggatt.users.btopenworld.com/songbook.html IBM-Songbook]. Im Jahr 1943 soll Watson folgenden denkwürdigen Satz gesagt haben: "I think there is a world market for maybe five computers." ("Ich denke, es gibt weltweit einen Markt für vielleicht fünf Computer."). Der Autor Kevin Maney hat versucht, den Ursprung dieses Zitats zu ergründen, konnte aber weder in den Reden Watsons noch in anderen Dokumenten einen Hinweis darauf finden. In den fünfziger und frühen sechziger Jahren wurden erste Computer (701 und 1401) und die zugehörige Peripherie (Magnetplatten- und Trommelspeicher, Bandstationen), sowie Drucker entwickelt. Im Jahr 1964 kam eine neue Großrechnergeneration, die S/360 auf den Markt. Die zugrunde liegende Architektur wurde bis heute evolutionär weiter entwickelt (S/370, S/390, zSeries, System z9). Parallel dazu wurde das Betriebssystem OS/360 über OS/VS1, MVS/370, MVS/XA, MVS/ESA und OS/390 zum aktuellen z/OS weiter entwickelt. Das blaue Logo der Firma führte zu dem Spitznamen Big Blue oder auch Mother Blue. z/OS Im Jahr 1981 brachte IBM dann den ersten IBM-PC als Konkurrenten zum Apple II auf den Markt. Die damals von IBM entwickelten Standards und Schnittstellen prägen noch immer die heutigen Computer. Daher spricht man auch von IBM-kompatibel, auch wenn IBMs Bedeutung im PC-Markt durch zahllose Nachbauten und Weiterentwicklungen anderer Firmen deutlich zurückgegangen ist. Dies wurde durch eine Fehleinschätzung des Marktes seitens IBM und der daraufhin erfolgten Freigabe von Schnittstellen- und Standardspezifikationen ermöglicht. Aus der Arbeit in den Laboratorien (allein vier aus dem IBM-Forschungslabor Zürich in Rüschlikon) rund um die Welt gingen mehrere Physik-Nobelpreise hervor. Die Preisträger waren: Leo Esaki (1973, experimenteller Nachweis von Tunnelphänomenen in Halbleitern und Supraleitern), Gerd Binnig und Heinrich Rohrer (1986, für die Erfindung des Rastertunnelmikroskops) sowie Johannes Georg Bednorz und Karl Alexander Müller (1987, für die Entdeckung der Hochtemperatursupraleiter). 2004 war IBM für das zwölfte Jahr in Folge das Unternehmen weltweit mit den meisten Patentanmeldungen. Seit Ende der 1990er Jahre setzt sich IBM massiv für die Entwicklung der Open Source Projekte ein, so wurde Linux unter Beteiligung von IBM stark ausgebaut und zu einem Serversystem entwickelt, das auch für Unternehmensanwendung tauglich ist. Andere Open source Projekte, die von der IBM stark unterstützt wurde, war zum Beispiel das Eclipse Projekt. Diese Anstrengungen waren allerdings auch nicht immer ganz unproblematisch, so verklagte die Firma SCO Group seit 2003 die IBM wegen angeblicher Urheberrechtsverletzung in den Codes, die IBM zu Linux beigetragen hat. Als Reaktion auf veränderte Kundenbedürfnisse insbesondere bei Großrechnern wurde das Unternehmen seit den 90er Jahren radikal umgestaltet: Der Anteil an Beratung und Dienstleistungen wurde stark erhöht, organisatorisch zusammengefasst und zuletzt durch den Zukauf von PwC Consulting (ca. 30.000 Mitarbeiter weltweit) im Oktober 2002 inhaltlich und personell weiter ausgebaut. Im Dezember 2004 entschied sich IBM zum Ausstieg aus dem Geschäft mit Personal Computern und verkaufte die PC-Sparte zum 1. Mai 2005 für 1,75 Milliarden US-Dollar an den chinesischen Computerhersteller Lenovo. Davor wurde bereits die Festplattensparte an Hitachi verkauft. Im Jahr 2004 erreichte IBM mit weltweit 329.001 Mitarbeitern, die in 170 Ländern tätig sind, einen Umsatz von 96,293 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 8,448 Milliarden US-Dollar. IBM ist damit der weltweit größte Anbieter im Bereich Informationstechnik (Hardware, Software und Services). Seit März 2002 ist Samuel J. Palmisano CEO von IBM. Sam Palmisano ist der Nachfolger von Louis Gerstner Jr. der von 1993 bis 2002 CEO war. Mit Louis Gerstner Jr. wurde der Posten des CEO erstmalig nicht durch einen eigenen Mitarbeiter besetzt.

Unternehmensbereiche

IBM Business Consulting Services (vormals PwC Consulting) CEO Mit Beratungsexperten in über 160 Ländern ist IBM Business Consulting Services ([http://www.ibm.com/services/bcs/de/index.html www.ibm.com/services/bcs/de]) die größte Unternehmensberatung der Welt. IBM Systems and Technology Group Die IBM STG ist für die Entwicklung und den Vertrieb von IT Infrastrukturlösungen mit den eServer Systemen, TotalStorage Speichersystemen und Drucksystemen verantwortlich. iSeries mit dem Betriebssystem i5OS wird als integriertes Rechnersystem häufig im Mittelstandsbereich eingesetzt. pSeries mit AIX ist das Unix-basierte System. xSeries mit Microsoft Windows sind die Intelsysteme der IBM. zSeries mit z/OS bzw. z/VM oder z/VSE sind die Mainframesysteme. Auf allen eServern stehen weiterhin unterschiedliche Linux Distributionen zur Verfügung. Zu den IBM Speicherlösungen gehören Plattensubsysteme wie FAStT oder ESS, die Bandsysteme 3590 oder VTS, optische Systeme und SAN Infrastrukturkomponenten. IBM Software Group bestehend aus den Marken:
- DB2 Information Management
- Lotus
- Rational
- Tivoli
- WebSphere

IBM Deutschland

Der Sitz der IBM Deutschland GmbH befindet sich in Stuttgart. 1990 beschäftigte IBM Deutschland 31.100 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Jahresumsatz von 13,324 Milliarden DM. Heutige Tochtergesellschaften:
- csg Computer Service GmbH
- IT-Services and Solutions GmbH
- SerCon Service-Konzepte für Informationssysteme GmbH
- IBM Deutschland Entwicklung GmbH
- IBM Deutschland Kreditbank GmbH
- IBM Mittelstand Systeme GmbH
- IBM Business Services (BS) GmbH
- IBM Application Services (AS) GmbH In den Dotcom-Boomjahren hatte IBM und ihre Tochterfirmen in vielen deutschen Städten Niederlassungen geöffnet. Nach 2000 jedoch wurden viele wieder geschlossen. Davon waren auch einige größere Standorten betroffen, wie zum Beispiel Hannover und Schweinfurt, in denen mehreren hundert Mitarbeiter beschäftigt waren. Im Zuge des Outsourcings des europäischen Rechenzentrums der Deutschen Bank an IBM wurde 2003 die IBM Business Services GmbH gegründet, in der sämtliche Outsourcing Bestrebungen der IBM zusammengefasst wurden. Dazu gehören unter anderem die ehemalige DVO und IBB.

Betriebssysteme

IBM hat zusammen mit Microsoft OS/2 als ein Desktopbetriebssystem für IBM-kompatible PCs entwickelt. Jedoch stieg Microsoft aus diesem Geschäft aus, um sich ganz auf Windows als Betriebssystem für IBM-kompatible Rechner zu konzentrieren. Obwohl IBM mit OS/2 ein Betriebssystem auf den Markt brachte, das seiner Zeit weit voraus war, konnte es sich aufgrund von Marketingschwächen nicht durchsetzen. Stattdessen wird der Markt heute von Microsoft Windows dominiert. Bei Banken, Versicherungen und Fluggesellschaften ist OS/2 noch anzutreffen. Ebenfalls findet es seinen festen Platz in der Fertigungs-Industrie. Bei den Großrechnern dominieren IBM-Betriebssysteme (z/OS) den Markt. IBM kündigt im Februar 1999 zum ersten Mal offiziell an, Linux als Betriebssystemplattform zu unterstützen und gehört schon bald zu den größten Förderern. 2000 investiert der Konzern etwa eine Milliarde US-Dollar in die Entwicklung des freien Betriebssystems. Unter anderem wurde eine Möglichkeit geschaffen, Linux auf z/Series - Rechnern zu betreiben, wahlweise direkt oder als Gastsystem unter dem Betriebssystem z/VM. Dadurch werden Serverkonsolidierungen auf dem Mainframe möglich. Die meisten Linux Distributionen sind heute auch für z/Series erhältlich. Auf den Power Prozessor basierenden Workstations und Enterpriseservern (z.B. RS/6000 oder pSeries) von IBM läuft AIX, ein von IBM entwickeltes Unix-Derivat. IBM stellt für AIX eine Auswahl von meist durch Linux bekannte freie Software vorkompiliert bereit. Dazu gibt es auf den Webseiten von IBM die so genannte AIX Toolbox (siehe [http://www-1.ibm.com/servers/aix/products/aixos/linux/download.html Weblink]). Auch ein reines 64-bit Linux kann auf allen modernen pSeries Servern eingesetzt werden. Zum Einsatz von Linux auf pSeries siehe folgendes [http://publib-b.boulder.ibm.com/Redbooks.nsf/0/26f1894118a9ba5485256d9f0065d032 Redbook] Weiterhin werden die POWER-CPUs in den iSeries-Servern verwendet, die neben dem IBM-eigenen Betriebssystem OS400 auch Linux, AIX sowie über spezielle Steckkarten auch Windows als Betriebssystem in einer Maschine integriert ausführen können.

Firmenkultur


- 1935 wurde die erste Frau bei der IBM als Fachkraft angestellt. Der damalige Direktor der Firma Thomas J. Watson Sr. schrieb dazu: "Männer und Frauen werden für gleiches Geld die gleiche Arbeit verrichten. Sie werden gleich behandelt, die gleiche Verantwortung übernehmen und die gleichen Entwicklungschancen erhalten."
- 1953 verpflichtete sich die Firma in eine Erklärung, dass die Firma Leute nur auf Grund ihrer Fähigkeit anstellen würde, "ohne Rücksicht auf Rasse, Hautfarbe oder Glaubensbekenntnisse". 1984 wurde sexuelle Orientierung zu dieser Antidiskriminierungsregel aufgenommen.
- Am 10. Oktober 2005 gab IBM als erste multinational operierende Firma eine Erklärung ab, in der sie sich verpflichtete, weder im Rahmen von Neueinstellungen noch für sonstige personelle Entscheidungen genetische Daten der Mitarbeiter oder Bewerber zu verwenden.

Siehe auch


- IBM Visual Age
- ThinkPad
- Stempeluhr
- developerWorks
- DEHOMAG
- SCO gegen Linux

Literatur


- Louis V. Gerstner: Wer sagt, Elefanten können nicht tanzen?, Stuttgart, 2002, ISBN 342105696X
- Doug Garr: Der IBM-Turnaround, Wien, 2000, ISBN 3706406462
- Paul Carroll: Der Computerkrieg, München, 1998, ISBN 3453091728
- Thomas J. Watson: Der Vater, der Sohn & die Firma, München, 1997, ISBN 3453117573

Weblinks


- [http://www.ibm.com/de/ IBM Deutschland]
- [http://www.ibm.com/ IBM weltweit]
- [http://www.zurich.ibm.com/ IBM Research Laboratory in Zürich]
- [http://www.weller.to/his/h06-meilensteine-ibm.htm Meilensteine der IBM-Geschichte]
- [http://www.dfki.de/~winter/papers/hollerith-ibm/ Von Hollerith zu IBM - Die Geschichte der kommerziellen Datenverarbeitung]
- [http://www.geschichte-des-computers.de/pc.php Der PC - Die Geschichte des Computers]
- [http://www.8bit-museum.de/?page=docs/ibm1.htm Von Hollerith zu IBM - Herman Holleriths Tabelliermaschinen] Kategorie:Hardwarehersteller Kategorie:Softwarehersteller Kategorie:Unternehmen (Stuttgart) Kategorie:Markenname ja:IBM ko:아이비엠 th:ไอบีเอ็ม

Computer

] ] Ein Computer // ist ein Apparat, der Informationen mit Hilfe einer programmierbaren Rechenvorschrift verarbeiten kann. Der englische Begriff computer, abgeleitet vom Verb to compute (rechnen), bezeichnete ursprünglich Menschen, die quälend langwierige Berechnungen vornahmen, zum Beispiel für Astronomen im Mittelalter. Bis in die 1960er Jahre wurde diese Arbeit vornehmlich von Frauen mit Hilfe von Rechenmaschinen erledigt. Später ging der Begriff auf die Maschinen selbst über. Einst war die Informationsverarbeitung mit Computern auf die Verarbeitung von Zahlen beschränkt. Mit zunehmender Leistungsfähigkeit eröffneten sich neue Einsatzbereiche, Computer sind heute in allen Bereichen des täglichen Lebens vorzufinden: Sie dienen der Verarbeitung und Ausgabe von Informationen in Wirtschaft und Behörden, der Berechnung der Statik von Bauwerken bis hin zur Steuerung von Waschmaschinen und Automobilen. Die leistungsfähigsten Computer werden eingesetzt, um komplexe Vorgänge zu simulieren: Beispiele sind die Klimaforschung, thermodynamische Fragestellungen, medizinische Berechnungen – bis hin zu militärischen Aufgaben, zum Beispiel der Simulation des Einsatzes von nuklearen Waffen. Viele Geräte des Alltags, vom Telefon über den Videorekorder bis hin zur Münzprüfung in Warenautomaten, werden heute von integrierten Kleinstcomputern gesteuert (Embedded Systems).

Grundprinzipien

Grundsätzlich sind zwei Bauweisen zu unterscheiden: Ein Computer ist ein Digitalcomputer, wenn er mit digitalen Geräteeinheiten digitale Daten verarbeitet; er ist ein Analogcomputer, wenn er mit analogen Geräteeinheiten analoge Daten verarbeitet. Bis auf wenige Ausnahmen werden heute fast ausschließlich Digitalcomputer eingesetzt. Diese folgen gemeinsamen Grundprinzipien, mit denen ihre freie Programmierung ermöglicht wird. Bei einem Digitalcomputer werden dabei zwei grundsätzliche Bausteine unterschieden: Die Hardware, die aus den elektronischen, physisch anfassbaren Teilen des Computers gebildet wird, sowie die Software, die die Programmierung des Computers beschreibt. Ein Digitalcomputer besteht zunächst nur aus Hardware. Die Hardware stellt erstens einen so genannten Speicher bereit, in dem Daten wie in Schubladen gespeichert und jederzeit zur Verarbeitung oder Ausgabe abgerufen werden können. Zweitens verfügt das Rechenwerk der Hardware über grundlegende Bausteine für eine freie Programmierung, mit denen jede beliebige Verarbeitungslogik für Daten dargestellt werden kann: Diese Bausteine sind im Prinzip die Berechnung, der Vergleich, und der bedingte Sprung. Ein Digitalcomputer kann beispielsweise zwei Zahlen addieren, das Ergebnis mit einer dritten Zahl vergleichen und dann abhängig vom Ergebnis entweder an der einen oder der anderen Stelle des Programms fortfahren. In der Informatik wird dieses Modell theoretisch durch die Turing-Maschine abgebildet; die Turing-Maschine stellt die grundsätzlichen Überlegungen zur Berechenbarkeit dar. Erst durch Software wird der Digitalcomputer jedoch nützlich. Jede Software ist im Prinzip eine definierte, funktionale Anordnung der oben geschilderten Bausteine Berechnung, Vergleich und Bedingter Sprung, wobei die Bausteine beliebig oft verwendet werden können. Diese Anordnung der Bausteine, die als Programm bezeichnet wird, wird in Form von Daten im Speicher des Computers abgelegt. Von dort kann sie von der Hardware ausgelesen und abgearbeitet werden. Dieses Funktionsprinzip der Digitalcomputer hat sich seit seinen Ursprüngen in der Mitte des 20. Jahrhunderts nicht wesentlich verändert, wenngleich die Details der Technologie erheblich verbessert wurden. Analogrechner funktionieren jedoch nach einem anderen Prinzip. Bei ihnen ersetzen analoge Bauelemente (Verstärker, Kondensatoren) die Logikprogrammierung. Analogrechner wurden früher häufiger zur Simulation von Regelvorgängen eingesetzt (siehe: Regelungstechnik), sind heute aber fast vollständig von Digitalcomputern verdrängt worden.

Hardwarearchitektur

Das heute allgemein angewandte Prinzip, das nach seiner Beschreibung durch John von Neumann von 1946 als "Von-Neumann-Architektur" bezeichnet wird, definiert für einen Computer vier Hauptkomponenten:
- die Recheneinheit (Arithmetisch-Logische Einheit (ALU)),
- die Steuereinheit,
- den Speicher und
- die Eingabe- und Ausgabeeinheit(en). In den heutigen Computern sind die ALU und die Steuereinheit meist zu einem Baustein verschmolzen, der so genannten CPU (Central Processing Unit, zentraler Prozessor). Der Speicher ist eine Anzahl von durchnummerierten "Zellen", jede dieser Zellen kann ein kleines Stück Information aufnehmen. Diese Information wird als Binärzahl, also einer Abfolge von ja/nein-Informationen, in der Speicherzelle abgelegt - besser vorzustellen als eine Folge von Nullen und Einsen. Ein Charakteristikum der "Von Neumann-Architektur" ist, dass diese Binärzahl (beispielsweise 65) entweder ein Teil der Daten sein kann (also zum Beispiel der Buchstabe "A"), oder ein Befehl für die CPU ("Springe ..."). Wesentlich in der Von-Neumann-Architektur ist, dass sich Programm und Daten einen Speicherbereich teilen (dabei belegen die Daten in aller Regel den unteren und die Programme den oberen Speicherbereich). Dem gegenüber stehen in der sog. Harvard-Architektur Daten und Programmen eigene (physikalisch getrennte) Speicherbereiche zur Verfügung, dadurch können Daten-Schreiboperationen keine Programme überschreiben. In der Von-Neumann-Architektur ist die Steuereinheit dafür zuständig, zu wissen, was sich an welcher Stelle im Speicher befindet. Man kann sich das so vorstellen, dass die Steuereinheit einen "Zeiger" auf eine bestimmte Speicherzelle hat, in der der nächste Befehl steht, den sie auszuführen hat. Sie liest diesen aus dem Speicher aus, erkennt zum Beispiel "65", erkennt dies als "Springe". Dann geht sie zur nächsten Speicherzelle, weil sie wissen muss, wohin sie springen soll. Sie liest auch diesen Wert aus, und interpretiert die Zahl als Nummer (so genannte Adresse) einer Speicherzelle. Dann setzt sie den Zeiger auf eben diese Speicherzelle, um dort wiederum ihren nächsten Befehl auszulesen; der Sprung ist vollzogen. Wenn der Befehl zum Beispiel statt "Springe" lauten würde "Lies Wert", dann würde sie nicht den Programmzeiger verändern, sondern aus der in der Folge angegebenen Adresse einfach den Inhalt auslesen, um ihn dann beispielsweise an die ALU weiterzuleiten. Die ALU hat die Aufgabe, Werte aus Speicherzellen zu kombinieren. Sie bekommt die Werte von der Steuereinheit geliefert, verrechnet sie (addiert beispielsweise zwei Zahlen, welche die Steuereinheit aus zwei Speicherzellen ausgelesen hat) und gibt den Wert an die Steuereinheit zurück, die den Wert dann für einen Vergleich verwenden oder wieder in eine dritte Speicherzelle zurückschreiben kann. Die Ein-/Ausgabeeinheiten schließlich sind dafür zuständig, die initialen Programme in die Speicherzellen einzugeben und dem Benutzer die Ergebnisse der Berechnung anzuzeigen.

Softwarearchitektur

Die Von-Neumann-Architektur ist gewissermaßen die unterste Ebene des Funktionsprinzips eines Computers oberhalb der elektrophysikalischen Vorgänge in den Leiterbahnen. Die ersten Computer wurden auch tatsächlich so programmiert, dass man die Nummern von Befehlen und von bestimmten Speicherzellen so, wie es das Programm erforderte, nacheinander in die einzelnen Speicherzellen schrieb. Um diesen Aufwand zu reduzieren, wurden Programmiersprachen entwickelt. Diese generieren die Zahlen innerhalb der Speicherzellen, die der Computer letztlich als Programm abarbeitet, aus höheren Strukturen heraus automatisch. Sodann wurden bestimmte sich wiederholende Prozeduren in so genannten Bibliotheken zusammengefasst, um nicht jedes Mal das Rad neu erfinden zu müssen, z. B. das Interpretieren einer gedrückten Tastaturtaste als Buchstabe "A" und damit als Zahl "65" (im ASCII-Code). Die Bibliotheken wurden in übergeordneten Bibliotheken gebündelt, welche Unterfunktionen zu komplexen Operationen verknüpfen (Beispiel: die Anzeige eines Buchstabens "A", bestehend aus 20 einzelnen schwarzen und 50 einzelnen weißen Punkten auf dem Bildschirm, nachdem der Benutzer die Taste "A" gedrückt hat). In einem modernen Computer arbeiten sehr viele dieser Programmebenen über- bzw. untereinander. Komplexere Aufgaben werden in Unteraufgaben zerlegt, welche von anderen Programmierern bereits bearbeitet wurden, die wiederum auf die Vorarbeit weiterer Programmierer aufbauen, deren Bibliotheken sie verwenden. Auf der untersten Ebene findet sich dann aber immer der so genannte Maschinencode - jene Abfolge von Zahlen, mit denen der Computer auch tatsächlich rechnen kann...

Geschichte

Antike


- Abakus, älteste mechanische Rechenhilfe.
- Rechenbrett des Pythagoras.
- 1. Jh. v. Chr.: Computer von Antikythera, vorzeitliche Berechnungsmaschine (den Rechenschiebern ähnlich, nur weitaus komplexer) mit erst im 18. Jahrhundert wiederentdecktem Differentialgetriebe. Diente zur Bahnberechnung der damals bekannten Planeten.

17. Jahrhundert


- 1614 John Napier publiziert seine Logarithmentafel.
- 1623 Erste Vier-Spezies-Maschine durch Wilhelm Schickard.
- 1642 Blaise Pascal baut eine Rechenmaschine.
- 1668 Samuel Morland entwickelt eine Rechenmaschine, die nicht dezimal addiert, sondern auf das englische Geldsystem abgestimmt ist.
- 1673 Rechenmaschine von Gottfried Leibniz.

19. Jahrhundert


- 1805 Joseph-Marie Jacquard entwickelt Lochkarten, um Webstühle zu steuern.
- 1820 Charles Xavier Thomas de Colmar baut das "Arithmometer", den ersten Rechner in Massenproduktion.
- Charles Babbage entwickelt die Difference Engine 1822 und die Analytical Engine 1833, kann sie aber aus Geldmangel nicht bauen.
- 1843 Edvard und George Scheutz bauen in Stockholm den ersten mechanischen Computer nach den Ideen von Babbage.
- 1890 US-Volkszählung mit Hilfe des Lochkartensystems von Herman Hollerith durchgeführt; Torres y Quevedo baut eine Schachmaschine, die mit König und Turm einen König matt setzen kann.

20. Jahrhundert


- 1935 International Business Machines stellt die IBM 601 vor, eine Lochkartenmaschine, die eine Multiplikation/Sekunde durchführen kann. Es werden ca. 1500 Stück der Maschine verkauft.
- 1937 Konrad Zuse meldet zwei Patente an, die bereits alle Elemente der so genannten Von-Neumann-Architektur beschreiben.
- 1937 Alan Turing publiziert einen Artikel, der die "Turing-Maschine" beschreibt.
- 1938 Konrad Zuse stellt die Zuse Z1 fertig, einen frei programmierbaren mechanischen Rechner, der allerdings aufgrund von Problemen mit der Fertigungspräzision nie voll funktionstüchtig war. Die Z1 verfügte bereits über Fließkommarechnung. Sie wurde im Krieg zerstört und später nach Originalplänen neu gefertigt, die Teile wurden auf modernen Fräs- und Drehbänken hergestellt. Dieser Nachbau der Z1 ist mechanisch voll funktionsfähig und hat eine Rechengeschwindigkeit von 1 Hz (eine Rechenoperation pro Sekunde)
- 1938 Claude Shannon publiziert einen Artikel darüber, wie man symbolische Logik mit Relais implementieren kann. Während des Zweiten Weltkrieges gibt Alan Turing die entscheidenden Hinweise zur Entschlüsselung der ENIGMA-Codes und baut dafür einen speziellen mechanischen Rechner. Ebenfalls im Krieg baut Konrad Zuse die erste funktionstüchtige programmgesteuerte, binäre Rechenmaschine, bestehend aus einer großen Zahl von Relais, die Z3. Zeitgleich werden in den USA ähnliche elektronische Maschinen zur numerischen Berechnung gebaut. Auch Maschinen auf analoger Basis werden erstellt.
- 1941 Konrad Zuse stellt die Z3 fertig, die heute als der erste funktionstüchtige Computer gilt.
- 1943 IBM-Chef Thomas J. Watson sagt: "Ich glaube, es gibt einen weltweiten Bedarf an vielleicht fünf Computern."
- 1943 Tommy Flowers stellt mit seinem Team in Bletchley Park den ersten "Colossus" fertig.
- 1944 Fertigstellung des ASCC (Automatic Sequence Controlled Computer, "Mark I" durch Howard H. Aiken).
- 1944 Das Team um Reinold Weber stellt eine Entschlüsselungsmaschine für das Verschlüsselungsgerät M-209 der US-Streitkräfte fertig [http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/18371/1.html]. Zur Architektur der Rechenmaschinen Z1 und Z3: http://www.zib.de/zuse/Inhalt/Kommentare/Html/0687/0687.html.

Nachkriegszeit


- 1946 ENIAC (Electronic Numerical Integrator and Computer) wird unter der Leitung von John Eckert und John Mauchly entwickelt.
- 1947 IBM baut den SSEC.
- 1947 Erfindung des Transistors.
- 1949 Maurice Wilkes stellt mit seinem Team in Cambridge den "EDSAC" (Electronic Delay Storage Automatic Computer) vor; basierend auf Neumanns EDVAC ist es der erste Rechner, der vollständig speicherprogrammierbar ist.
- 1949 Steve Kolberg stellt die Z4 fertig, deren Bau schon 1942 begonnen wurde und 1944 in wesentlichen Teilen abgeschlossen war, die aber kriegsbedingt nicht fertiggestellt werden konnte.
- 1950 Die Z4 geht an der ETH Zürich in Betrieb.
- 1951 UNIVAC I, kommerzieller Röhrenrechner der RAND Corporation.
- 1955 TRADIC, erster Computer, der komplett mit Transistoren statt Röhren bestückt ist. Gebaut von den Bell Labs für die US Air Force.
- 1955 OPREMA Erster Computer der DDR.
- 1956 Erstes Magnetplattensystem von IBM (RAMAC).

Sechziger


- 1960 IBM 1401, transistorisierter Rechner mit Lochkartensystem.
- 1960 DECs (Digital Equipment Corporation) erster Minicomputer, die PDP-1 (Programmierbarer Datenprozessor) erscheint.
- 1962 Telefunken_AG liefert die ersten TR 4 aus.
- 1964 DEC baut den Minicomputer PDP-8 für unter 20000 Dollar.
- 1964 IBM definiert die erste Computerarchitektur S/360, Rechner verschiedener Leistungsklassen können denselben Code ausführen.
- 1964 bei Texas Instruments wird der erste "Integrierte Schaltkreis", IC, entwickelt.
- 1966 D4a 33bit Auftischrechner der TU Dresden.
- 1968 HewlettPackard bewirbt den HP-9100A als "personal computer" in der Science-Ausgabe vom 4.Oct.1968.

Siebziger


- 1970 Intel baut mit dem 4004 den ersten in Serie gefertigten Mikroprozessor (2250 Transistoren).
- 1971 Telefunken liefert TR_440 Deutsches Rechenzentrum Darmstadt und Universitäten Bochum und München.
- 1972 der Illiac IV, ein Supercomputer mit Array-Prozessoren geht in Betrieb.
- 1973 Xerox Alto - Der erste Computer mit Maus, GUI und eingebauter Ethernet-Karte.
- 1973 beginnt die französische Firma R2E mit der Auslieferung des Micral.
- 1974 Motorola baut den 6800 Prozessor; Intel baut den 8080 Prozessor.
- 1975 MITS beginnt mit der Auslieferung des Altair 8800.
- 1976 die Firma Apple Computer bringt den Apple I auf den Markt; Zilog entwickelt den Z80 Prozessor.
- 1977 Ken Olson, Präsident und Gründer von DEC sagt: "Es gibt keinen Grund, warum jemand einen Computer zu Hause haben wollte."
- 1977 der Apple II, der Commodore PET und der Tandy TRS 80 kommen auf den Markt.
- 1978 DEC bringt die VAX-11/780, eine Maschine speziell für virtuelle Speicheradressierung, auf den Markt.
- 1979 Atari bringt seine Rechnermodelle 400 und 800 in die Läden. Revolutionär ist, dass mehrere Custom-Chips den Hauptprozessor entlasten.

Achtziger


- 1980er: Blütezeit der Heimcomputer, zunächst mit 8-Bit-Mikroprozessoren und einem Arbeitsspeicher bis 64 kB (Commodore VC20, C64, Sinclair ZX80/81, Sinclair ZX Spectrum, Schneider CPC 464/664), später auch leistungsfähigere Modelle mit 16-Bit- oder 16/32-Bit-Mikroprozessoren (z. B. Amiga, Atari ST).
- 1981 IBM stellt den IBM-PC (Personal-Computer) vor und bestimmt damit entscheidend die weitere Entwicklung.
- 1982 Intel bringt den 80286-Prozessor auf den Markt.
- 1982 Sun Microsystems entwickelt die Sun-1 Workstation.
- 1984 der Apple Macintosh kommt auf den Markt und setzt neue Maßstäbe für Benutzerfreundlichkeit.
- 1985, Januar Atari stellt den ST-Computer auf der CES in Las Vegas vor.
- 1985, Juli Commodore produziert den Amiga-Heimcomputer.
- 1986 Intel bringt den 80386-Prozessor auf den Markt; Motorola präsentiert den 68030-Prozessor.
- 1988 NeXT, Steve Jobs, Mitgründer von Apple, stellt den gleichnamigen Computer vor.
- 1989 Intel bringt den 80486 auf den Markt.

Neunziger

Internet ...
- 1991 Das AIM-Konsortium (Apple, IBM, Motorola) spezifiziert die PowerPC-Plattform.
- 1992 DEC stellt die ersten Systeme mit dem 64-Bit-Alpha-Prozessor vor.
- 1993 Intel bringt den Pentium-Prozessor auf den Markt.
- 1994 Leonard Adleman stellt mit dem TT-100 den ersten Prototypen für einen DNA-Computer vor.
- 1995 Intel bringt den Pentium-Pro-Prozessor auf den Markt.
- 1995 Be Incorporated stellt die BeBox vor.
- 1999 Intel baut den Supercomputer ASCI Red mit 9.472 Prozessoren.
- 1999 AMD stellt den Nachfolger der K6-Prozessorfamilie vor, den Athlon.

21. Jahrhundert

Beginn des 21. Jahrhunderts: Weitere Steigerung der Leistungsfähigkeit, fortschreitende Verkleinerung und Integration von Telekommunikation und Bildbearbeitung. Allgemeine, weltweite Verbreitung und Akzeptanz. Wechsel von klassischen Informationsdienstleistungen (Datendienste, Vermittlung, Handel, Medien) in das digitale Weltmedium Internet.
- 2001 IBM baut den Supercomputer ASCI White
- 2002 der NEC Earth Simulator geht in Betrieb
- 2003 Apple liefert den PowerMac G5 aus, erster Computer mit 64-Bit-Prozessoren für die breite Bevölkerung. AMD stellt mit dem Opteron und dem Athlon 64 seine ersten 64-Bit-Prozessoren vor.
- 2005 Renommierte Analysten erwarten, dass dieses Jahr weltweit 200 Mio neue PCs, Laptops und Server verkauft werden.
- 2005 AMD und Intel produzieren erste Dual-Core Prozessoren

Stichwörter zur Geschichte der Rechentechnik

Abakus, ARPANET, Hahn, Hamann, Logarithmentafel, OHDNER, OUGHTRED, PARTRIDGE, Pascal, Rechenschieber, Rechenstab, ROTH, Sprossenradmaschine, Zweispeziesrechner

Zukunft

Zukünftige Entwicklungen bestehen aus der möglichen Nutzung biologischer Systeme (Biocomputer), optischer Signalverarbeitung und neuen physikalischen Modellen (Quantencomputer). Weitere Verknüpfungen zwischen biologischer und technischer Informationsverarbeitung. Auf der anderen Seite nimmt man langsam Abstand von nicht realisierten Trends der letzten 20 Jahre, Expertensysteme und Künstliche Intelligenzen, die ein Bewusstsein entwickeln, sich selbst verbessern oder gar rekonstruieren, zu erforschen. Weitere Entwicklungen und Trends, von denen viele noch den Charakter von Schlagwörtern bzw. Hypes haben:
Autonomic Computing
Grid Computing
Pervasive Computing
Ubiquitäres Computing
Wearable Computing.

Siehe auch


- eine Übersicht über die Artikel zum Thema "Computer" finden Sie im Portal Informatik.

Literatur


- Konrad Zuse: Der Computer – Mein Lebenswerk, Springer: Berlin, 1993, ISBN 3-540-56292-3
- Ron White: So funktionieren Computer. Ein visueller Streifzug durch den Computer & alles, was dazu gehört, Markt+Technik: München, 2004, ISBN 3-8272-6714-5

Weblinks


- [http://www.homecomputermuseum.de Homecomputermuseum.de]
- [http://www.computergeschichte.de Computergeschichte.de]
- [http://www.classic-computing.de Verein zum Erhalt klassischer Computer e.V.]
- [http://www.atari-computermuseum.de Das Atari Computermuseum]
- [http://netzwerk.wisis.de/projekte/9.htm Deutsche EDV-Geschichte 1940er-1960er - SUSAS Netzwerk für Wissensweitergabe]
- [http://www.hnf.de Angeblich größtes Computermuseum der Welt in Paderborn]
- http://www.hchistory.de/index.php3
- [http://www.dm.fh-hannover.de/~petkli/foliant/_1st.html Ein Foliant zur Geschichte der Datenübertragung]
- [http://www.top500.org/ Liste der 500 leistungssstärksten Computer] Kategorie:Technikgeschichte ja:コンピュータ ko:컴퓨터 ms:Komputer nb:Datamaskin simple:Computer th:คอมพิวเตอร์

Herman Hollerith

Herman Hollerith (
-  29. Februar 1860 in Buffalo, New York; † 17. November 1929 in Washington, D.C.) war ein US-amerikanischer Unternehmer, Ingenieur. Er ist Erfinder des nach ihm benannten Hollerith-Lochkartenverfahrens in der Datenverarbeitung. In Buffalo im US Bundesstaat New York als Kind deutscher Einwanderer aus der Pfalz geboren studierte er an der Columbia University Ingenieurwissenschaften. Hollerith war graduierter Bergwerksingenieur und hatte Patente für eine automatische Eisenbahn-Druckluftbremse und für die maschinelle Herstellung von Wellblechplatten angemeldet. Da er zunächst als Statistiker für die amerikanische Regierung arbeitete, beschäftigte er sich mit der Erfassung und Speicherung von Daten mittels Lochkarten. Zurückgreifend auf die Konstruktionsideen des französischen Mechanikers Falcon, der seinen Webstuhl mittels eines Holzbrettchens mit Lochkombinationen steuerte und der Weiterentwicklung dieses Verfahrens durch Jacquard, der das Holzbrettchen durch Lochkarten aus Pappschablonen ersetze, übertrug Hollerith das Steuerungsverfahren mittels gelochter Karten auf organisatorische Problemstellungen. Als Vorbild verwandte er ein zur damaligen Zeit im Eisenbahnbereich gebräuchliches System, das mittels mehrerer Löcher in den Fahrkarten die Fahrgäste nach Geschlecht und Alter klassifizierte. Er entwickelte ein System zur Erfassung von Daten auf Lochkarten. Am 8. Januar 1889 meldete er sein System zum Patent an. Er wurde damit zum Begründer der maschinellen Datenverarbeitung. Sein System wurde bei der Volkszählung 1890/1891 angewandt. Es trug zu einer enormen Beschleunigung der Auszählung bei, wobei es gelang, diese in nur 4 Wochen mit 43 Maschinen und 500 Leuten als Bedienungspersonal auszuwerten, wofür zuvor dieselbe Anzahl an Leuten ganze 7 Jahre gebraucht hatten. Von zentraler Bedeutung war auch, dass die Maschinen nicht verkauft sondern nur vermietet wurden. Holleriths erster größerer Auftrag außerhalb der Vereinigten Staaten kam aus Russland, wo erstmals eine Volkszählung durchgeführt wurde. Nach weiteren Verbesserungen des Systems gründete er schließlich 1896 die Tabulating Machine Company um seine Erfindung kommerziell zu verwerten. Allerdings verlor er 1905 aufgrund überzogener Preise seinen besten Kunden, das amerikanische Census Büro, welches Volkszählungen alle 10 Jahre durchführte. Er verklagte 1910 erfolglos das Census Büro wegen angeblicher Patentverletzung und versuchte so die Volkszählung zu verhindern. 1911 verkaufte Hollerith schließlich seine Gesellschaft für rund 1,21 Millionen Dollar plus einen Beratervertrag mit 20.000 Dollar jährlich dotiert, über zehn Jahre laufend. Tabulating Machine Company fusionierte mit der Computing Scale Corporation und der International Time Recording Company zur Computing Tabulating Recording Corporation (CTR). 1924 wurde CTR schließlich in International Business Machines Corporation (IBM) umbenannt.

Literatur


- Austrian, Geoffrey D. Herman Hollerith. Forgotten Giant of Information Processing. New York: Columbia University Press, 1982.
- Dotzler, Bernhard J. Die Schaltbarkeit der Welt. Herman Hollerith und die Archäologie der Medien. In: ders./Stefan Andriopoulos (Hg.). 1929. Beiträge zur Archäologie der Medien. Frankfurt/M.: Suhrkamp 2002, S. 288-315.
- Petzold, Hartmut. Moderne Rechenkünstler. Die Industrialisierung der Rechentechnik in Deutschland. München: Beck, 1992.

Weblinks


- http://privat.swol.de/SvenBandel/Hollerith.htm
- http://www.hnf.de/museum/hollerith.html
- http://stefan-winterstein.de/papers/hollerith-ibm/ Hollerith, Herman Hollerith, Herman Hollerith, Herman Hollerith, Herman Hollerith, Herman Hollerith, Herman

Monopol

Ein Monopol (griechisch monos = „allein“ und polein = „verkaufen“) nennt man eine Marktsituation (Marktform), in der für ein ökonomisches Gut nur ein Anbieter oder nur ein Nachfrager existiert. Dies führt häufig dazu, dass dieser (der Monopolist) bei seiner Preisgestaltung nur auf die Nachfrage bzw. das Angebot Rücksicht nehmen muss, nicht auf den Wettbewerb. Unter der Annahme des Ziels einer Gewinnmaximierung muss ein Monopolist berücksichtigen, dass höhere Preise zu einem Rückgang der Nachfrage am Markt führen (je höher der Preis ist, desto weniger Kunden sind bereit, den Preis zu zahlen). Dies wurde erstmals 1838 von Augustin Cournot exakt analysiert und führt zur Definition des Cournotschen Punktes. Bei Konkurrenz mehrerer Anbieter ergäbe sich ein sich eher an den Produktionskosten orientierender niedrigerer Preis und eine höhere angebotene Menge. Insbesondere bei rechtlichen Monopolen (s. u.) greift daher häufig der Staat in die Preisgestaltung des Monopolisten ein.

Ausprägungen

Je nachdem, ob nun der Anbieter oder der Nachfrager das Monopol hält, wird zwischen Angebots- und Nachfragemonopol unterschieden. Ein Nachfragemonopol wird auch Monopson genannt. Stehen einem Monopolisten nur wenige statt vieler Nachfrager/Anbieter gegenüber, handelt es sich um ein beschränktes Monopol. Treten auf beiden Seiten nur ein Anbieter und ein Nachfrager auf, spricht man von einem bilateralen Monopol. Dies ist zu unterscheiden von einer Situation mit zwei Anbietern, dem so genannten Duopol. Gibt es auf einem Markt zwar mehr als einen Anbieter oder Nachfrager, aber dennoch nur sehr wenige, so spricht man von einem Oligopol. Umgangssprachlich wird der Begriff Monopol häufig auch für Marktsituationen angewandt, bei denen es zwar mehrere Anbieter gibt, davon aber einer aufgrund von Marktmacht oder deutlichen Wettbewerbsvorteilen eine so marktbeherrschende Stellung einnimmt, dass er in der Preisbildung weitgehend unabhängig vom Wettbewerb ist. Fachsprachlich ist dies jedoch falsch; vielmehr ist hier der Begriff „unvollständige Konkurrenz“ üblich. Nach der Art des Monopolisten kann man unterscheiden in: Angebotsmonopole:
- Briefmonopol der Deutschen Post AG. Dieses Monopol wird demnächst abgeschafft.
- Deutsche Telekom, nach wie vor marktbeherrschende Stellung, vor allem in den Ortsnetzen und im Analogbereich abseits der Ballungsräume Nachfragemonopole: (meistens beschränkte Nachfragemonopole)
- häufig bei militärischen Produkten,
- Produkte für Inhaber von Angebotsmonopolen, z. B. Hochgeschwindigkeitszüge wie den ICE,
- Produkte und Dienstleistungen für Bundesbehörden. Ein jederzeit angreifbares Monopol bezeichnet man als morphologisches Monopol. Es ist häufig für kurze Zeit wünschenswert, um für technischen Fortschritt zu sorgen.

Ursachen für Monopole

Nach der Ursache für Monopole unterscheidet man: # Natürliches Monopol: Das Monopol existiert ohne regulierenden Einfluss, z. B. weil ein Anbieter alleine Zugriff auf bestimmte Rohstoffe hat oder alleinig über bedeutende Technologien verfügt (z. B. Patente). Häufig ergibt sich das natürliche Monopol auch aus Markteintrittsbarrieren, insbesondere wenn eine aufwändige flächendeckende Infrastruktur erforderlich ist, wie bei Eisenbahnnetzen oder der Versorgung mit Strom, Wasser oder Gas. # Rechtliches Monopol: Das Monopol existiert aufgrund einer gesetzlichen Bestimmung. Diese Form findet man heutzutage fast nur bei (auch ehemaligen) Staatsbetrieben (z. B. Briefmonopol); die wenigen Ausnahmen wie das Zündwarenmonopol oder das Salzregal sind in modernen Wirtschaftsordnungen weitgehend abgeschafft. # Vertragliches Monopol (auch Kollektivmonopol): Das Monopol existiert, da sich alle Anbieter oder Nachfrager auf gemeinsame Leistungen und Preise festlegen (etwa durch ein Kartell) und so der Wettbewerb ausgeschaltet wird. In den meisten Ländern sind solche Absprachen in der Regel illegal (in Deutschland: Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen).

Digitale Monopole

In der Hardware- und noch stärker in der Softwareindustrie begünstigen die Möglichkeiten verlustfreier digitaler Reproduktion sowie die Notwendigkeit von allgemeinen technischen Standards die Bildung "digitaler Monopole". Da es kaum fest geschriebene, offene Industriestandards gibt, deren Einhaltung vom Staat gefordert wird, bilden sich geschlossene Quasi-Standards einzelner Hersteller heraus. Die Bildung marktbeherrschender Standards und damit die Verdrängung des Konkurrenten erfolgen somit systembedingt viel schneller und absoluter als auf anderen Gebieten. Beispiele dafür sind Windows (Betriebssystem), Microsoft Office (Office-Suite), Internet Explorer (Browser) und Adobe Photoshop (professionelle Bildbearbeitung). Ein digitales Monopol in einem Bereich kann vom Monopolisten dazu ausgenutzt werden, seine Marktmacht auf Nachbarbereiche auszubreiten. Oft geschieht dies über die Kopplung des Monopolprodukts mit anderen Produkten desselben Unternehmens oder über Ausschließlichkeitsbindungen. Ein Beispiel ist das Betriebssystem-Monopol von Microsoft, welches die Grundlage für die Ausdehnung des Monopols auf die Bereiche Office-Suites und Browser bildete.

Dumping

Da eine Monopolstellung höchstmöglichen Gewinn verspricht, wird ein Monopolist darauf abzielen, den Markt auch weiterhin vor möglichen Konkurrenten abzuschirmen. Um dies zu erreichen, wird immer wieder auch zu unlauteren oder marktverzerrenden Mitteln gegriffen. Beispiel einer solchen Praxis ist das Dumping: Produkte werden eine gewisse Zeit lang zu nicht kostendeckenden Preisen angeboten, bis der Konkurrent aus dem Markt verdrängt wurde, um anschließend die Preise wieder zu erhöhen. Diese Situation kann auch durch ein Kartell entstehen, oder durch ein Oligopol. Falls Monopole nicht aus natürlichen Gründen aufgebrochen werden, greift gelegentlich der Staat aus wettbewerbsrechtlichen Gründen ein. Meistens liegt in diesen Fällen ein Verstoß gegen das UWG / GWB vor. Beispielsweise wurde das Unternehmen Microsoft, ein Quasimonopol, wegen Missbrauchs seiner Marktmacht verurteilt. Die Auflagen, denen es in der Folge unterworfen wurde, werden allerdings von vielen für zu schwach gehalten und haben das Monopol bisher nicht gebrochen. Häufig reicht aber bereits die Bestreitbarkeit des Monopols aus: Hierzu muss glaubwürdig angedroht werden, dass die Monopolstellung verloren gehen kann, wenn bestimmte Vorgaben nicht eingehalten werden. Die Glaubwürdigkeit steigt insbesondere, wenn die Marktaustrittskosten gering sind.

Wohlfahrtstheoretische Bewertung

Wohlfahrtstheoretisch werden Monopole im Allgemeinen als schädlich erachtet, da ein Monopol in den meisten Fällen wohlfahrtsmindernde Wirkungen hat. Mangels Konkurrenzdruck sind Monopolisten oft ineffizient und wenig innovationsfreudig (dynamische Ineffizienz) sind. Die Konsumenten können z.B. nicht auf ein preisgünstigeres Produkt wechseln, weil es keines gibt. Auf der anderen Seite können überhöhte Preise, die aufgrund eines Monopols entstehen, auch dazu führen, dass der mögliche hohe Gewinn die hohen Markteintrittskosten für Konkurrenten akzeptabel erscheinen lässt oder sie dazu motiviert nach Alternativen zu suchen, um das Monopol zu brechen. Dadurch können Forschung und Investitionen stimuliert werden. Der Monopolist muss sich aber auch zur Substitutionskonkurrenz Gedanken machen. Dahinter versteckt sich die Annahme, dass Käufer auf gleichwertige Produkte umsteigen, wenn die Preise für das monopolistische Gut zu hoch sind. Ein Beispiel dafür wäre Erdgas aus der ehemaligen Sowjetunion statt Erdöl aus arabischen Ländern. Des weiteren kann auch die Theorie der bestreitbaren Märkte einen Monopolisten disziplinieren. Definition: # Zulässige Industriekonfiguration: Markträumung (Summe aller angebotenen Güter entspricht der Nachfrage) & positive Gewinne für bereits im Markt agierende Firmen. # Stabile Konfiguration: Ein potentieller Markteintreter kann bei gegebenem Preis der agierenden Firmen keinen positiven Gewinn erzielen. # Bestreitbarer Markt: Zulässige Konfiguration ist stabil. Bsp.: Der Monopolist setzt den Monopolpreis. Ist zulässig, aber nicht stabil, da ein potentieller Markteintreter den Preis minimal unterbieten und so positive Gewinne erzielen könnte. bestreitbaren Märkte Wenn auch nur wenige Firmen im Markt agieren, kann die Markteintrittsdrohung anderer Unternehmen disziplinierend wirken. Folglich wird der Monopolist nicht mehr seinen Gewinn maximieren, sondern seinen Markt absichern und Preis = Durchschnittskosten setzen bei einem natürlichen Monopol (statt Grenzerlös = Grenzertrag). Damit lohnt sich ein Markteintritt nicht mehr. Getroffene Annahmen: homogene Güter & identische Kostenfunktion. Auch aus einer Betrachtung von Konsumenten- und Produzentenrente ergibt sich, dass ein Monopol wohlfahrtstheoretisch suboptimal ist. Während das Gleichgewicht im Polypol bei p_Pol/X_Pol liegt, muss im Monopolfall ein höherer Preis (p_Mon) bezahlt werden, was zu einer geringeren Konsummenge (X_Mon) führt. Die Konsumentenrente (KR) geht aufgrund der Preissteigerung und des Mengenrückgangs deutlich zurück. Auf die Produzentenrente wirken zwei entgegengesetzte Effekte: Einerseits geht sie zurück, da der Monopolist im Vergleich zu den Polypolisten nur eine kleinere Menge absetzen kann. Andererseits profitiert er von der Möglichkeit, Monopolpreise erheben zu können. Insgesamt ist jedoch ein Nettowohlfahrtsverlust zu erkennen (gekennzeichnet durch die rote Fläche ZL). Optimal hingegen wäre es, wenn der Preis den Grenzkosten entsprechen würde.

Preistheoretische Überlegungen

In einem "vollkommenen" Monopol sieht sich der Monopolist einem eindeutigen Zusammenhang von Preisen und Absatzmengen gegenüber, der Preis-Absatz-Funktion (PAF). Er kann also frei entweder den Preis oder die Absatzmenge so wählen, dass er damit seinen Gewinn maximiert. In der Wirtschaftstheorie ist dieser Sachverhalt als Cournotscher Punkt bekannt. Mit ihm kann man die gewinnmaximale Absatzmenge und den gewinnmaximalen Preis berechnen.

Siehe auch


- Cournotscher Punkt
- Oligopol
- Polypol
- Mikroökonomik
- Gemeinschaftliches Monopol
- Verkettete Monopole
- Informationsmonopol, Gewaltmonopol
- Kartell
- Formelsammlung Wirtschaft Kategorie:Mikroökonomie Kategorie:Wettbewerb ja:独占

1949

Ereignisse


- In Afghanistan erklären die Afghanen die Durand-Linie für ungültig, als der Staat Pakistan entstand und fordern ihre besetzten Gebiete zurück
- In Berlin wird von Herta Heuwer am 4. September die Currywurst erfunden

Politik


- 1. Januar: Ernst Nobs wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Die vom Wirtschaftsrat erlassene Kraftfahrzeug-Benutzungsverordnung tritt in Kraft, womit Ausflugs- und Vergnügungsfahrten verboten sind
- 1. Januar: Österreich erhält von Großbritannien die Kontrolle über die Grenze zu Italien zurück
- 1. Januar: Juan Manuel Gálvez tritt sein Amt als Staatspräsident von Honduras an
- 1. Januar: Indien und Pakistan vereinbaren einen Waffenstillstand zur Beilegung des Konflikt über Kaschmir
- 1. Januar: Thailand wird Mitglied in der UNESCO
- 2. Januar: Die neue Regierung von Südkorea wird von den USA anerkannt
- 3. Januar: Dreimächtenote an die Sowjetunion wegen Rückführung deutscher Kriegsgefangener
- 25. Januar: Wahlen zur ersten Knesset
- 28. Januar: Schweiz wird Mitglied in der UNESCO
- 14. Februar: David Ben Gurion wird erster Ministerpräsident Israels
- 24. Februar: Waffenstillstandsabkommen zwischen Israel und Ägypten nach dem israelischen Unabhängigkeitskrieg (23. März mit dem Libanon, 3. April mit Transjordanien, 20. Juli mit Syrien)
- 4. April: Gründung der NATO
- 8. April: Durch den Beitritt der französischen Besatzungszone wird die Bizone zur Trizone
- 16. April: Chaim Weizmann wird zum Staatspräsidenten Israels gewählt
- 23. April: Die deutsche Kommune Selfkant wird als Ausgleich für die im 2. Weltkrieg erlittenen Schäden unter niederländische Verwaltung gestellt
- 5. Mai: Gründung des Europarates
- 8. Mai: Costa Rica. Neue Verfassung, Abschaffung des Militärs
- 9. Mai: Rainer III. wird Fürst von Monaco
- 11. Mai: Israel wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 12. Mai: Die Sowjetunion hebt die Berlin-Blockade auf
- 23. Mai: Gründung der Bundesrepublik Deutschland und Verkündung des Grundgesetzes durch den Parlamentarischen Rat
- 27. Juni: Myanmar wird Mitglied in der UNESCO
- 6. Juli: Monaco wird Mitglied in der UNESCO
- 8. August: Bhutan erhält die Unabhängigkeit von Großbritannien
- 29. August: Die Sowjetunion zündet ihre erste Atombombe
- 7. September: Gründung der Deutschen Bundesbahn
- 12. September: Theodor Heuss wird erster Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland
- 14. September: Pakistan wird Mitglied in der UNESCO
- 15. September: Konrad Adenauer wird erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland
- 16. September: Israel wird Mitglied in der UNESCO
- 30. September: Im Westteil Berlins landet das letzte Versorgungsflugzeug im Rahmen der Berliner Luftbrücke
- 1. Oktober: Gründung der Volksrepublik China
- 7. Oktober: Gründung der DDR. Erster Ministerpräsident: Otto Grotewohl
- 14. November: Sri Lanka wird Mitglied in der UNESCO
- 26. November: Indien konstituiert sich als Republik.
- In Deutschland wird die Todesstrafe nicht wieder eingeführt
- Verbot des Ku Klux Klan
- Einrichtung einer Beobachtergruppe der Vereinten Nationen im Grenzgebiet von Jammu und Kashmir (Indien/Pakistan)

Wissenschaft und Technik


- 27. April: Harald E. Thompson erreichte mit seinem Hubschrauber Sikorsky S-52 den Geschwindigkeitsweltrekord von 208,5 km/h
- 21. Mai: Capt. H. D. Gaddis erreichte mit seiner Sikorsky S-52 eine Weltrekord-Höhe von 6.468 m

Kultur


- 30. April: Uraufführung der Oper Il Dottor Antonio von Franco Alfano am Teatro dell'Opera in Rom
- 25. Juni: Uraufführung der Oper Das verzauberte Ich von Ottmar Gerster in Wuppertal
- 28. August: In der Frankfurter Paulskirche wird die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung gegründet
- 8. September: Uraufführung der Operette Abschiedswalzer von Ludwig Schmidseder in Wien
- 31. Oktober: Uraufführung der Oper Regina von Marc Blitzstein in New York
- Erstmalige Vergabe des Hansischer Goethe-Preis

Katastrophen


- 12. Juli: Simi Mountains, Kalifornien, USA. Absturz eines Flugzeugs der Standard Airlines
- 5. August: Erdbeben der Stärke 6,8 in Ambato, Ecuador
- 1. November: Washington D. C., USA. Ein P-38 Kampfflugzeug stieß über dem Flughafen mit einem DC-4 Verkehrsflugzeug zusammen. 55 Tote

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 10. Februar: Philadelphia, Pennsylvania: Basketballspieler Joe Fulks erzielt mit 63 Punkten gegen die Indiana Jets einen neuen NBA-Rekord
- 10. Oktober: Josef „Sepp“ Herberger wird Fußballtrainer der deutschen Nationalelf
- 12. November: In München wird der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) neu gegründet. Ihm gehören die drei Landesverbände aus der Bundesrepublik (3 Westzonen) an. Vorsitzender wird Max Danz.

Geboren

1. Halbjahr


- 23. November: Reinhard Lohölter, Dekanatsleiter und Tischtennisspieler
- 1. Januar: Uschi Reich, Filmproduzentin
- 1. Januar: Pablo Escobar, kolumbianischer Politiker und Drogenhändler († 1993)
- 1. Januar: Borys Tarasjuk, ukrainischer Diplomat und Politiker, Außenminister der Ukraine
- 5. Januar: Erich Buck, deutscher Eiskunstläufer
- 5. Januar: Klaus-Dieter Bieler, deutscher Leichtathlet
- 5. Januar: Gerd Puls, deutscher Schriftsteller, Maler und Grafiker
- 8. Januar: Walter Witzel, deutscher Politiker und MdL
- 9. Januar: Mary Roos, deutsche Schlagersängerin
- 10. Januar: George Foreman, Schwergewichts-Profiboxer und christlicher Geistlicher
- 10. Januar: Linda Lovelace, US-amerikanische Pornodarstellerinn († 2002)
- 11. Januar: Hermann Korte, deutscher Germanist
- 11. Januar: Helmut Zenker, österreichischer Schriftsteller und Drehbuchautor († 2003)
- 12. Januar: Ottmar Hitzfeld, ehemaliger deutscher Fußballer und heutiger Trainer
- 12. Januar: Murakami Haruki, japanischer Autor
- 12. Januar: Paul Barresi, US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur
- 13. Januar: Klaus Brandner, deutscher Politiker
- 14. Januar: Christoph Haas, Kapellmeister
- 14. Januar: Lawrence Kasdan, US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler
- 15. Januar: Götz Kauffmann, österreichischer Schauspieler, Kabarettist und Buchautor
- 16. Januar: Amama Mbabazi, ugandischer Politiker
- 17. Januar: Anita Borg, Informatikerin und Frauenenrechtlerin († 2003)
- 17. Januar: Heini Hemmi, Schweizer Skirennläufer
- 17. Januar: Gyude Bryant, Übergangspräsident von Liberia
- 17. Januar: Andy Kaufman, US-amerikanischer Entertainer und Schauspieler († 1984)
- 18. Januar: Philippe Starck, französischer Designer und Architekt
- 19. Januar: Robert Palmer, britischer Musiker († 2003)
- 19. Januar: Dennis Taylor, professioneller Snooker-Spieler
- 20. Januar: Göran Persson, schwedischer sozialdemokratischer Politiker, Premierminister
- 21. Januar: Kristín Marja Baldursdóttir, isländische Schriftstellerin
- 22. Januar: Steve Perry, US-amerikanischer Sänger
- 24. Januar: Nikolaus Brender, Journalist, Chefredakteur des ZDF
- 24. Januar: John Belushi, US-amerikanischer Sänger und Schauspieler († 1982)
- 25. Januar: Paul M. Nurse, britischer Mediziner
- 26. Januar: David Strathairn, US-amerikanischer Schauspieler
- 27. Januar: Per Røntved, ehemaliger dänischer Fußballnationalspieler
- 28. Januar: Gregg Popovich, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 29. Januar: Vincent Klink, deutscher Koch
- 29. Januar: Tommy Ramone, Schlagzeuger der Ramones
- 31. Januar: Maria Rauch-Kallat, österreichische Politikerin
- 31. Januar: Ken Wilber, US-amerikanischer Philosoph und interdisziplinärer Denker
- 2. Februar: Lilo Friedrich, deutsche Politikerin
- 2. Februar: Brent Spiner, US-amerikanischer Schauspieler
- 3. Februar: Hennie Kuiper, niederländischer Radrennfahrer
- 4. Februar: Helmut Heiderich, deutscher Politiker
- 5. Februar: Kurt Beck, deutscher Politiker
- 5. Februar: Manuel Orantes, ehemaliger spanischer Tennisspieler
- 6. Februar: Karin Roth, deutsche Politikerin
- 6. Februar: Michael Fuchs, deutscher Politiker, MdB
- 6. Februar: Jim Sheridan, irischer Regisseur und Drehbuchautor
- 7. Februar: Alan Lancaster, britischer Bassist, Sänger und Gründungsmitglied der Rockgruppe Status Quo
- 9. Februar: Konrad Elmer, evangelischer Pfarrer und Gründungsmitglied der SDP in der DDR
- 12. Februar: Barbara Honigmann, deutsche Schriftstellerin und Malerin
- 13. Februar: Judy Dyble, britische Folkrocksängerin
- 13. Februar: Peter Kern, österreichischer Schauspieler, Regisseur, Produzent und Autor
- 16. Februar: Michael D. Eschner, spiritueller Berater, Buch- und Softwareautor
- 17. Februar: Anne Lonnberg, US-amerikanische Schauspielerin
- 17. Februar: Doyle Bramhall, US-amerikanischer Bluesrockgitarrist, -sänger und -schlagzeuger
- 18. Februar: Gary Ridgway, US-amerikanischer Serienmörder
- 19. Februar: Eddie Hardin, britischer Rockmusiker
- 19. Februar: Günther Sare, († 1985)
- 20. Februar: Stefan Waggershausen, deutscher Sänger, Komponist und Autor
- 20. Februar: Bernhard Suttner, österreichischer Politiker
- 20. Februar: Ivana Trump, tschechisch-US-amerikanisches Model
- 21. Februar: Ronnie Hellström, schwedischer Fußball-Torwart
- 22. Februar: Joachim Witt, deutscher Musiker
- 22. Februar: Amin Maalouf, französischsprachiger Schriftsteller libanesischer Herkunft
- 22. Februar: Manfred Deix, österreichischer Karikaturist und Cartoonist
- 23. Februar: Hans Hollenstein, Schweizer Politiker (CVP)
- 24. Februar: Thomas Weisbecker, Mitglied der „Bewegung 2. Juni“ († 1972)
- 25. Februar: Irma Krauß, deutsche Schriftstellerin
- 25. Februar: Ireen Sheer, deutsch-englische Schlagersängerin
- 25. Februar: Ric Flair, Wrestler
- 26. Februar: Emma Kirkby, englische Sopranistin
- 28. Februar: Jenny Lamy, australische Leichtathletin und Olympionikin
- 1. März: Swen Schulz, deutscher Politiker und MdB
- 2. März: Isabelle Mir, französische Skirennläuferin
- 2. März: Eddie Money, Rockmusiker
- 2. März: Gates McFadden, US-amerikanische Schauspielerin
- 3. März: Roberta Alexander, US-amerikanische Sopranistin
- 4. März: Winfried Wolf, deutscher Politiker, MdB
- 5. März: Franz Josef Jung, deutscher Politiker
- 5. März: Bernard Arnault, französischer Unternehmer und Milliardär
- 6. März: Schaukat Aziz, Premier- und Finanzminister von Pakistan
- 7. März: Wolfgang Reitzle, Vorstandsvorsitzender der Linde AG
- 8. März: Antonello Venditti, italienischer (Liedermachern)
- 8. März: Teófilo Cubillas, peruanischer Fußballspieler
- 12. März: Reinhard Weis, deutscher Politiker und MdB
- 12. März: Rob Cohen, US-amerikanischer Regisseur
- 13. März: Jürgen Banscherus, deutscher Schriftsteller
- 13. März: Jutta Braband, Vertreterin der Bürgerrechtsbewegung der DDR
- 17. März: Hartmut Briesenick, deutsche Leichtathletin
- 17. März: Patrick Duffy, US-amerikanischer Fernsehschauspieler
- 18. März: Jacques Secretin, französischer Tischtennisspieler
- 18. März: Alex Higgins, Snookerspieler
- 18. März: Rodrigo Rato, spanischer Politiker; Direktor des IWF
- 20. März: Josip Bozanić, Erzbischof von Zagreb und Kardinal
- 21. März: Slavoj Žižek, Philosophieprofessor, Psychoanalytiker und Kulturkritiker
- 23. März: Trevor Jones, Filmkomponist und Arrangeur
- 23. März: Max Stadler, Richter, Politiker
- 24. März: Erwin Kremers, deutscher Fußballspieler
- 24. März: Helmut Kremers, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 24. März: Ruud Krol, ehemaliger niederländischer Fußballspieler
- 26. März: Uwe Beckmeyer, deutscher Politiker
- 26. März: Patrick Süskind, deutscher Schriftsteller und Drehbuchautor
- 26. März: Bärbel Dieckmann, Oberbürgermeisterin von Bonn
- 27. März: John Lagrand, niederländischer Musiker († 2005)
- 28. März: Peter Alltschekow, deutscher Politiker
- 28. März: Ernst Diehl, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 29. März: Christoph Leitl, österreichischer Unternehmer und Politiker
- 29. März: Michael Brecker, US-amerikanischer Tenorsaxophonist
- 30. März: Hans Zach, deutscher Eishockey-Trainer
- 30. März: José Natividad González Parás, Gouverneur des Bundesstaates Nuevo León in Mexiko
- 1. April: Gil Scott-Heron, US-amerikanischer Musiker
- 3. April: Richard Thompson, englischer Folkrocksänger und -gitarrist
- 4. April: Shing-Tung Yau, chinesischer Mathematiker
- 4. April: Abdullah Öcalan, kurdischer Terrorist
- 5. April: Judith A. Resnik, US-amerikanische Astronautin († 1986)
- 5. April: Martin Hellwig, deutscher Volkswirtschaftler
- 6. April: Horst Ludwig Störmer, deutscher Physiker
- 6. April: Brigitte Schwaiger, österreichische Schriftstellerin
- 7. April: Ernst Küchler, deutscher Politiker
- 7. April: Walentina Iwanowna Matwijenko, Gouverneurin von St. Petersburg
- 7. April: Evelyn Haas, Richterin am Bundesverfassungsgericht
- 8. April: John Madden, britischer Filmregisseur
- 10. April: Larry Wall, Erfinder der Programmiersprache Perl
- 11. April: Bernd Eichinger, deutscher Filmproduzent und Regisseur
- 12. April: Anke Eymer, deutsche Politikerin und MdB
- 12. April: Scott Turow, US-amerikanischer Jurist und Autor
- 14. April: Peter Bursch, deutscher Musiker und Autor
- 14. April: John Shea, US-amerikanischer Schauspieler
- 15. April: Matthias Wissmann, deutscher Politiker
- 15. April: Alla Borissowna Pugatschowa, russisch Sängerin und Komponistin
- 19. April: Joachim Sauer, deutscher Physikochemiker
- 19. April: Paloma Picasso, spanisch-französische Designerin
- 20. April: Toller Cranston, kanadischer Eiskunstläufer und Künstler
- 20. April: Alexander Nikoljewitsch Malzew, sowjetischer Eishockeyspieler
- 20. April: Jessica Lange, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 21. April: Frank Hofmann, deutscher Politiker
- 22. April: Spencer Haywood, US-amerikanischer Basketballspieler
- 23. April: John Miles, englischer Musiker und Komponist
- 28. April: Christian Neureuther, deutscher Skifahrer
- 28. April: Peter Reber, Schweizer Liedermacher und Sänger
- 29. April: Carlos Bianchi, argentinischer Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler
- 30. April: Karl Meiler, ehemaliger deutscher Tennisspieler
- 30. April: António Guterres, portugiesischer Politiker und Ministerpräsident
- 1. Mai: Lewis Perdue, US-amerikanischer Schriftsteller
- 2. Mai: Alfons Schuhbeck, Sternekoch und Buchautor
- 3. Mai: Hans Michelbach, deutscher Politiker
- 3. Mai: Rüdiger Veit, deutscher Politiker und MdB
- 4. Mai: Graham Swift, Schriftsteller
- 5. Mai: Klaus Ludwig, Autorennfahrer
- 5. Mai: Henning Höppner, deutscher Politiker
- 6. Mai: Peter Sellin, deutscher Politiker und MdB
- 7. Mai: Florian Gerster, deutscher Politiker
- 7. Mai: Lia Roberts, rumänische Politikerin und Präsidentschaftskandidatin, November 2004
- 7. Mai: Keith, US-amerikanischer Sänger
- 9. Mai: Peter Niehenke, Astrologe, Psychologe, Sexualtherapeut und FKK-Aktivist
- 9. Mai: Ibrahim Baré Maïnassara, nigerischer Politiker und Präsident des Landes († 1999)
- 9. Mai: Bob Margolin, US-amerikanischer Blues-Musiker
- 9. Mai: Billy Joel, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 12. Mai: Hans Leyendecker, deutscher Journalist
- 12. Mai: Harry Wijnvoord, niederländischer TV-Moderator
- 16. Mai: Karlheinz Hackl, österreichischer Schauspieler und Regisseur
- 17. Mai: Elke Leonhard, deutsche Politikerin
- 18. Mai: Rick Wakeman, britischer Musiker
- 18. Mai: Uschi Eid, deutsche Politikerin
- 19. Mai: Donald R. Haurin, US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler
- 21. Mai: Arno, Musiker
- 22. Mai: Gila Altmann, deutscher Politiker und MdB
- 23. Mai: Sepp Trütsch, Moderator und Sänger aus Volksmusiksendungen
- 23. Mai: Alan García, Präsident Perus von 1985 bis 1990
- 24. Mai: Jim Broadbent, britischer Schauspieler
- 26. Mai: Ward Cunningham, Informatiker und Erfinder des Wiki-Konzeptes
- 26. Mai: Pam Grier, US-amerikanische Schauspielerin
- 26. Mai: Hank Williams Jr., US-amerikanischer Countrymusiker
- 28. Mai: Ernst Burgbacher, deutscher Politiker
- 29. Mai: Johann Krieger, Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Ehingen
- 29. Mai: Francis Rossi, britischer Komponist, Sänger und Gitarrist
- 30. Mai: Hans Baumgartner, deutscher Leichtathlet
- 31. Mai: Ulrich Horstmann, deutscher Schriftsteller
- 31. Mai: Tom Berenger, US-amerikanischer Schauspieler
- 2. Juni: Neil Shicoff, US-amerikanischer Opernsänger
- 3. Juni: Philippe Djian, französischer Schriftsteller
- 4. Juni: Jan Gulbransson, deutscher Künstler und Comiczeichner
- 4. Juni: Rainer Ulrich, Fußballspieler und Fußballtrainer
- 6. Juni: Robert Englund, US-amerikanischer Schauspieler
- 8. Juni: Emanuel Ax, US-amerikanischer Pianist polnischer Herkunft
- 9. Juni: Hildegard Falck, deutsche Leichtathletin
- 10. Juni: Jan Brokken, niederländischer Schriftsteller
- 10. Juni: Simon Webb, Schachspieler aus Großbritannien († 2005)
- 12. Juni: Jens Böhrnsen, Bremer Politiker
- 12. Juni: Christoph Strässer, deutscher Politiker
- 13. Juni: Ulla Schmidt, deutsche Politikerin und Bundesministerin
- 14. Juni: Alan White, Schlagzeuger der Gruppe Yes
- 14. Juni: Harry Turtledove, US-amerikanischer Historiker und Roman-Schriftsteller
- 15. Juni: Simone Rethel, deutsche Schauspielerin
- 15. Juni: Elmar Hörig, deutscher Radiomoderator
- 16. Juni: Michael Cramer, deutscher Politiker
- 17. Juni: Philip Charles Lithman, britischer Rockgitarrist († 1987)
- 18. Juni: Jarosław Kaczyński, polnischer Politiker
- 18. Juni: Lech Kaczyński, polnischer Politiker und Mitbegründer der rechten Partei PiS
- 18. Juni: Jean-Philippe Maitre, Schweizer Politiker, Nationalratspräsident
- 20. Juni: Bernd Eilert, deutscher Schriftsteller
- 20. Juni: Alan Longmuir, Musiker
- 20. Juni: Lionel Richie, US-amerikanischer Sänger
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