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| IEEE 802 |
IEEE 802Das IEEE 802 ist ein Projekt des IEEE, welches im Februar 1980 begann, daher die Bezeichnung 802 und sich mit Standards im Bereich der lokalen Netze (LAN) beschäftigt.
Das Projekt legt Netzwerkstandards auf den Schichten 1 und 2 des OSI-Schichtenmodells fest. Dabei wird die Sicherungsschicht in die Bereiche LLC (Logical Link Control) und MAC (Media Access Control) unterteilt.
Die Arbeitsgruppen des IEEE 802 geben aber auch Hinweise für eine sinnvolle Einbettung der Systeme in einen Gesamtzusammenhang (Netzwerkmanagement, Internetworking, ISO-Interaction).
Innerhalb des 802 Projektes sind verschiedene Arbeitsgruppen gebildet worden, die sich nach Bedarf auch mit neuen Aspekten beschäftigen. Daher wird die Liste auch hin und wieder geändert.
Weblinks
- [http://standards.ieee.org/getieee802/ Liste vom IEEE802]
Kategorie:Normung
ja:IEEE802
IEEEDas IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers, meist als ei trippel i gesprochen) ist ein weltweiter Berufsverband von Ingenieuren aus den Bereichen Elektrotechnik und Informatik. Es ist Veranstalter von Fachtagungen, Herausgeber diverser Fachzeitschriften und bildet Gremien für die Standardisierung von Technologien, Hardware und Software. Wissenschaftlichen Beiträgen in Zeitschriften oder zu Konferenzen des IEEE wird im Allgemeinen eine besonders hohe fachliche Güte unterstellt.
Das IEEE ist mit mehr als 360.000 Mitgliedern in 175 Ländern (2005) der größte technische Berufsverband der Welt. Es zergliedert sich in zahlreiche sog. Societies die sich mit speziellen Gebieten der Elektro- und Informationstechnik auseinandersetzen und in ihrer Vielfalt das gesamte Spektrum der Elektro- und Informationstechnik abdecken. Dem Executive Committee der IEEE Section Germany sitzt derzeit Prof. Dr. Ing. Adolf J. Schwab als Chairman vor. Weltweit ist die Mitgliedsarbeit in ca. 300 länderorientierten Gruppen zusammengefasst.
Das IEEE entstand am 1. Januar 1963 aus dem Zusammenschluss der beiden amerikanischen Ingenieursverbände American Institute of Electrical Engineers (AIEE) und Institute of Radio Engineers (IRE). Sein Logo zeigt stilisiert die Rechte-Hand-Regel des Elektromagnetismus innerhalb einer auf die Ecke gestellten Raute. Diese Raute symbolisiert den Drachen, mit dem Benjamin Franklin gezeigt hat, dass Blitze eine Form elektrischer Energie sind. Die Rechte-Hand-Regel wurde vom IRE übernommen, während der Drachen (die Raute) vom AIEE mitgebracht wurde.
Das IEEE verleiht jährlich Medaillen an Wissenschaftler die außerordentliche Leistungen auf ihrem Gebiet vollbringen.
IEEE-Standards (Auswahl)
- IEEE 488 (Bussystem für Peripheriegeräte)
- IEEE 754 (Fließkomma-Arithmetik-Spezifikationen)
- IEEE 802 (LAN/MAN)
- IEEE 1003 (POSIX)
- IEEE 1275 (OpenFirmware)
- IEEE 1284 (Parallele Schnittstelle)
- IEEE 1394 (FireWire)
- IEEE 1451 (Intelligente Sensorik im Netzwerk)
LAN/MAN Standards der IEEE
- 802.1 (High Level Interface(Internetworking))
- 802.1D (Spanning Tree Protocol)
- 802.1P (General Registration Protocol)
- 802.1Q (Virtual Bridged LANs)
- 802.1S (Multiple Spanning Tree Protocol)
- 802.1W (Rapid Spanning Tree Protocol)
- 802.1X (Port Based Network Access Control)
- 802.2 (Logical Link Control (Diensttypen und logische Verbindungssteuerung)
- 802.3 (CSMA/CD (Ethernet))
- 802.3u (Fast Ethernet)
- 802.3ab/z (Gigabit Ethernet - Copper/Fiber)
- 802.3ae (10 Gigabit Ethernet)
- 802.4 (Token-Passing Bus (Ein/Mehrkanal mit 1, 5, 10 MBit/s)
- 802.5 (Token-Passing Ring (Basisband mit 1, 4, 16 MBit/s)
- 802.6 (Metropolitan Area Networks)
- 802.7 (Broadband Technical Advisory Group (Breitband LANs)
- 802.8 (Fibre Optic Technical Advisory Group(Glasfasermedien))
- 802.9 (Integrated Voice and Data Networks)
- 802.9a (IsoENET (proposed))
- 802.10 (Network Security (Empfehlungen über Sicherheitsaspekte im LAN)
- 802.11 (Wireless LAN)
- 802.12 (100VG-AnyLAN(Voice Grade - Sprache geeignet)34)
- 802.14 (Cable Television (CATV))
- 802.15 (Wireless PAN (Personal Area Network))
- 802.15.1(Bluetooth)
- 802.16 (Worldwide Interoperability for Microwave Access, kurz: Wimax)
Siehe auch
- John von Neumann Medaille
Weblinks
- [http://www.ieee.org/ Homepage der Vereinigung]
- [http://info.computer.org/standards/standesc.htm Eine fast komplette Liste der IEEE-Standards] (englisch)
- [http://www.ieee.de/officers.mhtml?lang=de Germany Section IEEE]
Kategorie:Berufsverband
Kategorie:Elektrotechnik
Kategorie:Normungsorganisation
Kategorie:Standard
ja:IEEE
ko:IEEE
Local Area Network
Unter einem Local Area Network (LAN) versteht man ein Computernetz innerhalb eines räumlich begrenzten Bereiches in der Größe von maximal etwa 1 km².
Local Area Networks sind größer als Personal Area Networks, aber kleiner als Metropolitan Area Networks, Wide Area Networks und Global Area Networks.
LANs sind als feste Installation dort zu finden, wo mehrere Computer über kleine Entfernungen an einem bestimmten Ort dauerhaft vernetzt werden sollen. Für einzelne Veranstaltungen wie technikorientierten Kongressen, zum Beispiel dem Chaos Communication Congress, oder LAN-Partys werden sie auch temporär aufgebaut.
Ein LAN kann mittels verschiedener Technologien aufgebaut werden. Ethernet über Twisted-Pair-Kabel, speziell Fast Ethernet mit bis zu 1000 MBit/s (125 MByte/s) Datendurchsatz (Gigabit-LAN), ist der am weitesten verbreitete Standard. Zunehmend unbedeutender sind Token Ring, FDDI und ARCNET. Drahtlose lokale Netze nennt man Wireless LAN, sie werden meist mittels eines Standards aus der Gruppe IEEE 802.11 realisiert, die zum kabelgebundenen Ethernet weitgehend kompatibel sind.
Tragende Elemente eines LANs sind Repeater, Hubs, Bridges und Switches. In der Regel stellt ein LAN genau eine Broadcast-Domäne dar, also den Bereich eines Rechnernetzes, in dem alle angeschlossenen Geräte mit ihrer Hardware-Adresse (MAC-Adresse) auf Schicht 2 des ISO/OSI-Referenzmodells (data link layer, Sicherungsschicht) direkt miteinander kommunizieren können. Ein Broadcast ist eine Nachricht an alle Domänen-Teilnehmer, der diesen Bereich gewöhnlich auch nicht verlässt.
Ein LAN kann jedoch auch in mehrere Virtual LANs (VLAN) unterteilt werden, um die Netzkommunikation eines einzelnen physikalischen LANs logisch auf zwei oder mehr VLANs aufzuteilen.
Ein Netzteilnehmer kann die Broadcast-Domäne mittels eines Routers (OSI-Referenzmodell: Schicht 3, network layer, Vermittlungsschicht) verlassen, um so Zugang zu anderen Netzen wie zum Beispiel anderen LANs oder dem Internet zu bekommen. Befindet sich im Netz ein Internetrouter, so hat dieser meistens eine im Internet öffentliche IP-Adresse, während den Hosts im LAN private IP-Adressen zugeteilt sind. Damit die Hosts mit dem Internet kommunizieren können, wird auf dem Router Masquerading, ein Spezialfall des NATs, betrieben.
Vor allem in größeren Netzen werden Router aber auch innerhalb eines LANs eingesetzt, um nicht zu viele Teilnehmer innerhalb einer Broadcast-Domäne zu haben.
Siehe auch
- VPN (Virtuelles Privates Netz)
- SAN (Speichernetz)
- LAN-Analyse
- Computernetz
- Strukturierte Verkabelung
- CSMA/CD
- Ethernet
- Token-Ring
- FDDI
- Corporate Network
- Personal Area Network
- Metropolitan Area Network
- Wide Area Network
- Global Area Network
Weblinks
- [http://www.itse-guide.de/artikel/21 Weiterführende Informationen zu den Netztopologien]
Kategorie:IT-Architektur
Kategorie:Netzwerkarchitektur
Kategorie:Computernetzwerk
ja:Local Area Network
OSI-ModellDas OSI-Modell (engl. Open Systems Interconnection Reference Model) ist ein offenes Schichtenmodell für die Kommunikation informationsverarbeitender Systeme. Es handelt sich um vereinheitlichte Verfahren und Regeln für den Austausch von Daten.
Es wird seit 1979 entwickelt und ist von der ISO standardisiert worden. Das OSI-Modell dient als die Grundlage für eine Reihe von herstellerunabhängigen Netzprotokollen, die in der öffentlichen Kommunikationstechnik im Transportnetz fast ausschließlich eingesetzt werden.
In einem Computernetz werden den verschiedenen Hosts Dienste unterschiedlichster Art bereitgestellt und zwar von den anderen Teilnehmern im Netz. Die dazu erforderliche Kommunikation ist nicht so trivial, wie es auf den ersten Blick scheint, denn es müssen eine Vielzahl von Aufgaben bewältigt und Anforderungen bezüglich Zuverlässigkeit, Sicherheit, Effizienz, etc erfüllt werden.
Die Probleme, die dabei gelöst werden müssen, reichen von Fragen der elektronischen Übertragung der Signale über eine geregelte Reihenfolge in der Kommunikation bis hin zu abstrakteren Aufgaben, die sich innerhalb der kommunizierenden Anwendungen ergeben.
Kommunikation
Aufgrund der Vielzahl dieser Probleme und Aufgaben hat man sich entschieden diese in verschiedene Ebenen aufzuteilen, die als Schichten bezeichnet werden. Beim OSI-Modell sind es sieben Schichten mit festgelegten Anforderungen. Auf jeder einzelnen Schicht setzt jeweils eine Instanz die Anforderungen um. Dazu stellt eine Instanz Dienste zur Verfügung, die eine direkt darüberliegende Instanz nutzen kann. Zur Erbringung der Dienstleistung bedient sich eine Instanz selbst der Dienste der unmittelbar darunterliegenden Instanz. Der reale Datenfluss erfolgt daher vertikal. Die Instanzen einer Schicht sind austauschbar, sofern sie sowohl bei Sender als auch Empfänger ausgetauscht werden.
Die Instanzen auf Sender- und Empfängerseite müssen nach festgelegten Regeln arbeiten, damit sie sich einig sind, wie die Daten zu verarbeiten sind. Die Festlegung dieser Regeln wird in einem Protokoll beschrieben und bildet eine logische, horizontale Verbindung zwischen zwei Instanzen derselben Schicht.
Die 7 Ebenen
Der Abstraktionsgrad der Funktionalität von Schicht 7 bis Schicht 1 nimmt zunehmend ab.
Das OSI-Modell im Überblick (siehe im Vergleich dazu das TCP/IP-Referenzmodell):
Es gibt ein paar Merksprüche, die als Hilfe zum Auswendiglernen dienen können.
Schicht 7 Anwendungsschicht
(engl. application layer, auch: Verarbeitungsschicht, Anwenderebene) Die Verarbeitungsschicht ist die oberste der sieben hierarchischen Schichten. Sie stellt den Anwendungen eine Vielzahl an Funktionalitäten zur Verfügung (zum Beispiel Datenübertragung, E-Mail, Virtual Terminal, Remote login etc.).
Schicht 6 Darstellungsschicht
(engl. presentation layer, auch: Datendarstellungsschicht, Datenbereitstellungsebene) Die Darstellungsschicht setzt die systemabhängige Darstellung der Daten (zum Beispiel ASCII, EBCDIC) in eine unabhängige Form um und ermöglicht somit den syntaktisch korrekten Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Systemen. Auch Aufgaben wie die Datenkompression und die Verschlüsselung gehören zur Schicht 6.
Schicht 5 Sitzungsschicht
(engl. session layer, auch: Kommunikationssteuerungsschicht, Steuerung logischer Verbindungen, Sitzungsebene) Um Zusammenbrüche der Sitzung und ähnliche Probleme zu beheben, stellt die Sitzungsschicht Dienste für einen organisierten und synchronisierten Datenaustausch zur Verfügung. Zu diesem Zweck werden Wiederaufsetzpunkte, so genannte Fixpunkte (Check Points) eingeführt, an denen die Sitzung nach einem Ausfall einer Transportverbindung wieder synchronisiert werden kann, ohne dass die Übertragung wieder von vorne beginnen muss.
Schicht 4 Transportschicht
(engl. transport layer, auch: Ende-zu-Ende-Kontrolle, Transport-Kontrolle) Zu den Aufgaben der Transportschicht zählen die Segmentierung von Datenpaketen und die Stauvermeidung (engl. congestion control). Die Transportschicht ist die unterste Schicht, die eine vollständige Ende-zu-Ende Kommunikation zwischen Sender und Empfänger zur Verfügung stellt. Sie bietet den anwendungsorientierten Schichten 5-7 einen einheitlichen Zugriff, so dass diese die Eigenschaften des Kommunikationsnetzes nicht zu berücksichtigen brauchen.
Fünf verschiedene Dienstklassen unterschiedlicher Güte sind in Schicht 4 definiert und können von den oberen Schichten benutzt werden, vom einfachsten bis zum komfortabelsten Dienst mit Multiplexmechanismen, Fehlersicherungs- und Fehlerbehebungsverfahren.
Schicht 3 Vermittlungsschicht
(engl. network layer, auch: Paketebene) Die Vermittlungsschicht sorgt bei leitungsorientierten Diensten für das Schalten von Verbindungen und bei paketorientierten Diensten für die Weitervermittlung von Datenpaketen. Die Datenübertragung geht in beiden Fällen jeweils über das gesamte Kommunikationsnetz hinweg und schließt die Wegesuche (Routing) zwischen den Netzknoten mit ein. Da nicht immer eine direkte Kommunikation zwischen Absender und Ziel möglich ist, müssen Pakete von Knoten, die auf dem Weg liegen, weitergeleitet werden. Weitervermittelte Pakete gelangen nicht in die höheren Schichten, sondern werden mit einem neuen Zwischenziel versehen und an den nächsten Knoten gesendet.
Zu den Aufgaben der Vermittlungsschicht zählt der Aufbau und die Aktualisierung von Routingtabellen, sowie die Flusskontrolle. Auch die Netzadressen gehören zu dieser Schicht. Da ein Kommunikationsnetz aus mehreren Teilnetzen unterschiedlicher Technologien bestehen kann, sind in dieser Schicht auch die Umsetzungsfunktionen angesiedelt, die für eine Weiterleitung zwischen den Teilnetzen notwendig sind.
Hardware auf dieser Schicht: Router
Schicht 2 Sicherungsschicht
(engl. data link layer, auch: Verbindungssicherungsschicht, Verbindungsebene, Prozedurebene) Aufgabe der Sicherungsschicht ist es, eine sichere, das heißt weitgehend fehlerfreie Übertragung zu gewährleisten und den Zugriff auf das Übertragungsmedium zu regeln. Dazu dient das Aufteilen des Bitdatenstromes in Blöcke und das Hinzufügen von Folgenummern und Prüfsummen. Durch Fehler verfälschte oder verloren gegangene Blöcke können vom Empfänger durch Quittungs- und Wiederholungsmechanismen erneut angefordert werden. Die Blöcke werden auch als Frames oder Rahmen bezeichnet.
Eine so genannte Flusskontrolle macht es möglich, dass ein Empfänger dynamisch steuert, mit welcher Geschwindigkeit die Gegenseite Blöcke senden darf. Die amerikanische Ingenieursorganisation IEEE sah die Notwendigkeit, für lokale Netze auch den konkurrierenden Zugriff auf ein Übertragungsmedium zu regeln, was im OSI-Modell nicht vorgesehen ist.
Unterteilt nach IEEE ist Layer 2 in 2 Sub-Layers: LLC (Logical Link Control) und MAC (Media Access Control)
Hardware auf dieser Schicht: Bridge, Switch (Multiport-Bridge).
Schicht 1 Bitübertragungsschicht
(engl. physical layer) Die Bitübertragungsschicht ist die unterste Schicht.
Diese Schicht stellt mechanische, elektrische und weitere funktionale Hilfsmittel zur Verfügung, um physikalische Verbindungen zu aktivieren bzw. deaktivieren, sie aufrechtzuerhalten und Bits darüber zu übertragen.
Das können zum Beispiel elektrische Signale, optische Signale (Lichtleiter, Laser), elektromagnetische Wellen (drahtlose Netze) oder Schall sein. Die für sie verwendeten Verfahren bezeichnet man als übertragungstechnische Verfahren.
Geräte und Netzkomponenten, die der Bitübertragungsschicht zugeordnet werden, sind zum Beispiel die Antenne und der Verstärker, Stecker und Buchse für das Netzkabel, der Repeater, der Hub, der Transceiver, das T-Stück und der Endwiderstand (Terminator).
Auf der Bitübertragungsschicht wird die digitale Bitübertragung auf einer leitungsgebundenen oder leitungslosen Übertragungsstrecke bewerkstelligt.
Die gemeinsame Nutzung eines Übertragungsmediums kann auf dieser Schicht durch statisches Multiplexen oder dynamisches Multiplexen erfolgen.
Dies erfordert neben den Spezifikationen bestimmter Übertragungsmedien (zum Beispiel Kupferkabel, Lichtwellenleiter, Stromnetz, elektromagnetische Wellen) und der Definition von Steckverbindungen noch weitere Elemente. Darüber hinaus muss auf dieser Ebene gelöst werden, auf welche Art und Weise überhaupt ein einzelnes Bit übertragen werden soll.
Damit ist Folgendes gemeint: In Rechnernetzen wird heute Information zumeist in Form von Bitfolgen übertragen. Selbstverständlich sind dem Übertragungsmedium selbst, zum Beispiel einem Kupferkabel im Falle elektrischer Übertragung, oder der elektromagnetischen Welle im Falle von Funkübertragung, die Werte 0 und 1 unbekannt. Für jedes Medium muss daher eine Codierung dieser Werte gefunden werden, beispielsweise ein Spannungsimpuls von bestimmter Höhe oder eine Funkwelle mit bestimmter Frequenz, jeweils bezogen auf eine bestimmte Dauer. Für ein spezifisches Netz müssen diese Aspekte präzise definiert werden. Dies geschieht mit Hilfe der Spezifikation der Bitübertragungsschicht eines Netzes.
Siehe auch: Datenübertragung, Leitungscode
Allgemeines
Das OSI-Referenzmodell wird oft herangezogen, wenn es um das Design von Netzprotokollen und das Verständnis ihrer Funktionen geht. Auf der Basis dieses Modells sind auch Netzprotokolle entwickelt worden, die jedoch fast nur in der öffentlichen Kommunikationstechnik verwendet werden, also von großen Netzbetreibern wie der Deutschen Telekom. Im privaten Geschäftsbereich wird hauptsächlich die Familie der TCP/IP-Protokolle eingesetzt. Das TCP/IP-Referenzmodell ist sehr speziell auf den Zusammenschluss von Netzen (Internetworking) zugeschnitten.
Die nach dem OSI-Referenzmodell entwickelten Netzprotokolle haben mit der TCP/IP-Protokollfamilie gemeinsam, dass es sich um hierarchische Modelle handelt. Es gibt aber wesentliche konzeptionelle Unterschiede: OSI legt die Dienste genau fest, die jede Schicht für die nächsthöhere zu erbringen hat. TCP/IP hat kein derartig strenges Schichtenkonzept wie OSI. Weder sind die Funktionen der Schichten genau festgelegt, noch die Dienste. Es ist erlaubt, dass eine untere Schicht unter Umgehung zwischenliegender Schichten direkt von einer höheren Schicht benutzt wird. TCP/IP ist damit erheblich effizienter als die OSI-Protokolle. Nachteil bei TCP/IP ist, dass es für viele kleine und kleinste Dienste jeweils ein eigenes Netzprotokoll gibt. OSI hat dagegen für seine Protokolle jeweils einen großen Leistungsumfang festgelegt, der sehr viele Optionen hat. Nicht jede kommerziell erhältliche OSI-Software hat den vollen Leistungsumfang implementiert. Daher wurden OSI-Profile definiert, die jeweils nur einen bestimmten Satz von Optionen beinhalten. OSI-Software unterschiedlicher Hersteller arbeitet zusammen, wenn dieselben Profile implementiert sind.
Zur Einordnung von Kommunikationsprotokollen in das OSI-Modell siehe auch:
- TCP/IP-Referenzmodell
- AppleTalk
- IPX Internetwork Packet Exchange
Das Referenzmodell für die Telekommunikation
Das Konzept des OSI-Modells stammt aus der Datenwelt, die immer Nutzdaten (in Form von Datenpaketen) transportiert. Um die Telekommunikationswelt auf dieses Modell abzubilden waren Zusätze erforderlich. Diese Zusätze berücksichtigen, dass in der Telekommunikation eine von den Datenströmen getrennte Zeichengabe für den Verbindungsauf- und abbau vorhanden ist, und dass in der Telekommunikation die Geräte und Einrichtungen mit Hilfe eines Management-Protokolls von Ferne konfiguriert, überwacht und entstört werden. ITU-T hat für diese Zusätze das OSI-Modell um zwei weitere Protokoll-Stacks erweitert und ein generisches Referenzmodell standardisiert (ITU-T I.322). Die drei Protokoll-Stacks werden bezeichnet als
- Nutzdaten (User Plane)
- Zeichengabe (Control Plane)
- Management (Management Plane)
Jede dieser "Planes" ist wiederum nach OSI in sieben Schichten strukturiert.
Standardisierung
Das standardisierte Referenzmodell wurde in der ISO entwickelt, wo sich das technische Komitee mit der Bezeichnung "Information Processing Systems" das Ziel gesetzt hatte, informationsverarbeitende Systeme verschiedener Hersteller zu befähigen, zusammenzuarbeiten. Daher kommt die Bezeichnung "Open Systems Interconnection". An der Arbeit nahm auch der Ausschuss "Offene Kommunikationssysteme" des DIN teil, der dann den ISO-Standard auch als deutsche Industrienorm übernahm, wenn auch in der englischen Originalfassung des Textes. Auch ITU-T übernahm ihn, in einer Serie von Standards X.200, X.207, ... sind nicht nur das Referenzmodell, sondern auch die Services und Protokolle der einzelnen Schichten spezifiziert.
Weitere Bezeichnungen für das Modell sind ISO/OSI-Modell, OSI-Referenzmodell, OSI-Schichtenmodell oder 7-Schichten-Modell
Standardisierungsdokumente:
- ISO 7498-1, textgleich mit DIN ISO 7498, hat den Titel: Information technology - Open Systems Interconnection - Basic Reference Model: The basic model
- ITU-T X.200, X.207, ..
Analogie
Das OSI-Modell lässt sich durch folgende Analogie verständlicher machen:
Ein Mitarbeiter möchte seinem Geschäftspartner, der eine andere Sprache spricht, eine Nachricht senden. Der Mitarbeiter ist mit dem Anwendungsprozess, der die Kommunikation anstößt, gleichzusetzen. Er spricht die Nachricht auf ein Diktiergerät. Sein Assistent bringt die Nachricht auf Papier und übersetzt diese in die Fremdsprache. Der Assistent wirkt somit als Darstellungsschicht. Danach gibt er die Nachricht an den Lehrling, der den Versand der Nachricht verwaltungstechnisch abwickelt und damit die Sitzungsschicht repräsentiert. Der Hauspostmitarbeiter (gleich Transportschicht) bringt den Brief auf den Weg. Dazu klärt er mit der Netzschicht (gleich Briefpost), welche Übertragungswege bestehen, und wählt den geeigneten aus. Der Postmitarbeiter bringt die nötigen Vermerke auf den Briefumschlag an und gibt ihn weiter an die Verteilstelle, die der Sicherungsschicht entspricht. Von dort gelangt der Brief zusammen mit anderen in ein Transportmittel wie LKW und Flugzeug und nach eventuell mehreren Zwischenschritten zur Verteilstelle, die für den Empfänger zuständig ist. Auf der Seite des Empfängers wird dieser Vorgang nun in umgekehrter Reihenfolge durchlaufen, bis der Geschäftspartner den Brief schließlich in seiner Postmappe vorfindet.
Diese grobe Analogie zeigt allerdings nicht auf, welche Möglichkeiten der Fehlerüberprüfung und -behebung das OSI-Modell vorsieht, da diese beim Briefversand nicht bestehen.
Humor
Scherzhafte Zeitgenossen sprechen von einer achten Schicht: Die Benutzer-Schicht (User-Layer). Ein Fehler des Computerbenutzers wird dann als „Layer-8-Fehler“ bezeichnet. Dabei wird jedoch missachtet, dass die Anwendungsschicht eine Schnittstelle zum Anwendungsprozess bildet. Oberhalb der siebten Schicht müsste demnach zunächst der Anwendungsprozess kommen.
Siehe auch
- Protokollstapel
- Service Access Point
Literatur
- Siegmund, Gerd; Grundlagen der Vermittlungstechnik; R. v. Decker; Heidelberg; 1992, ISBN 3-7685-4892-9
- Stahlknecht, P./Hasenkamp, U.; Einführung in die Wirtschaftsinformatik; Springer; Berlin; 2002, 10. Aufl.,ISBN 3-5404-1986-1
- Andrew S. Tanenbaum; Computernetzwerke; Pearson Studium; München; 2003
Weblinks
- [http://www.itse-guide.de/artikel/23 ISO / OSI Referenzmodell]
- [http://www.multi-online.com/netzwerk/osi.php Netzwerk - OSI-Referenzmodell]
- [http://www.selflinux.org/selflinux/html/osi.html Das OSI-Referenzmodell]
- [http://www.elektronik-kompendium.de/sites/kom/0301201.htm Gute Erläuterung zum OSI-Referenzmodell]
- [http://sina.eetezadi.de/?id=6&page=3 Grundlagen: Protokolle] - Kurze, einfache Zusammenfassung
- [http://www.netzmafia.de/skripten/netze/netz0.html#0.1 Grundlagen Computernetze: ISO-Referenzmodell für die Datenkommunikation] - Skriptum auf Netzmafia.de
- http://www.hki.uni-koeln.de/people/schassan/teach/Bilder/Tanenbaum/Tanenbaum_7011_01-17.jpg
Grafik nach Tanenbaum - Uni Koeln
- http://www.godofbytes.de/picture_library/osi_model.jpg OSI - Veranschaulicht
Kategorie:Nachrichtentechnik
Kategorie:Computernetzwerk
ja:OSI参照モデル
ko:OSI 모델
Logical Link ControlLogical Link Control (LLC) ist die Bezeichnung für ein Netzwerkprotokoll der Telekommunikation, das vom IEEE standardisiert wurde. Es ist ein Protokoll, dessen Hauptzweck in der Datensicherung auf der Verbindungsebene liegt, und gehört daher zur Schicht 2 des OSI-Modells.
LLC ist eine PDU der OSI-Schicht 2. Sie verteilt eingehende Daten, indem sie diese an die entsprechenden Instanz-Protokolle der OSI-Schicht 3 weiterleitet.
Daten, welche die OSI-Schicht 3 zur Übermittlung sendet, werden von LLC an den MAC-Layer der OSI-Schicht 2 weitergegeben.
LLC-Struktur
Das Protokoll LLC fügt einem gegebenen IP-Paket zwei jeweils acht Bit große Kennzeichen namens DSAP (Destination Service Access Point: Einsprungadresse des Empfängers) und SSAP (Source Service Access Point: Einsprungadresse des Absenders) hinzu. Außerdem existiert ein acht oder 16 Bit großes Feld (Control) mit Steuerinformationen für Hilfsfunktionen wie beispielsweise Datenflusssteuerung.
Das LLC-Protokoll lehnt sich an das bitorientierte HDLC-Protokoll an. LLC benutzt jedoch nur den Asynchronous Balanced Mode (ABM), somit kann jede Station Primärstation sein.
LLC-Rahmentypen
LLC-Klassen
Einzelne Stationen können mehr als einen Typ von Dienst anbieten. Klassen von Diensten sind Kombinationen verfügbarer Typen von Diensten.
Kategorie:Netzwerkprotokoll
Kategorie:Normung
Kategorie:Technik Scuba diving
Scuba diving is the use of independent breathing equipment to stay underwater for long periods of time for recreational diving and professional diving. Generally the diver swims underwater, but walking and the use of diver propulsion vehicles is possible while breathing from scuba equipment. The word 'SCUBA' is an acronym for "Self Contained Underwater Breathing Apparatus", but it is grammatically acceptable to refer to 'scuba equipment' or 'scuba apparatus' in conversation.
The two types of scuba equipment are the "open-circuit" Aqua-lung, developed by Jacques-Yves Cousteau and the "closed-circuit" rebreather.
History of diving
Men and women have practiced breath-hold diving for centuries. Indirect evidence comes from ancient artifacts of undersea origin found on land (e.g. mother-of-pearl ornaments), and depictions of divers in ancient drawings. In ancient Greece breath-hold divers are known to have hunted for sponges and engaged in military exploits. Of the latter, the story of Scyllis (sometimes spelled Scyllias; about 500 B.C.) is perhaps the most famous, as told by the 5th century B.C. Greek historian Herodotus (and quoted in numerous modern texts).
During a naval campaign the Greek Scyllis was taken aboard ship as prisoner by the Persian King Xerxes I. When Scyllis learned that Xerxes was to attack a Greek flotilla, he seized a knife and jumped overboard. The Persians could not find him in the water and presumed he had drowned. Scyllis surfaced at night and made his way among all the ships in Xerxes's fleet, cutting each ship loose from its moorings; he used a hollow reed as snorkel to remain unobserved. Then he swam nine miles (15 kilometers) to rejoin the Greeks off Cape Artemisium.
The desire to go under water has probably always existed: to hunt for food, uncover artifacts, repair ships (or sink them), and perhaps just to observe marine life. Until humans found a way to breathe underwater, however, each dive was necessarily short and frantic.
One of the major hurdles of diving is to stay under water for a longer period of time. Breathing through a hollow reed allows the body to be submerged, but reeds more than two feet long do not work well; difficulty inhaling against water pressure effectively limits snorkel length. Breathing from an air-filled bag brought under water was also tried, but it failed due to rebreathing of carbon dioxide.
In the 16th century people began to use diving bells supplied with air from the surface, the first effective means of staying under water for any length of time. The bell was held stationary a few feet from the surface, its bottom open to water and its top portion containing air compressed by the water pressure. A diver standing upright would have his head in the air. He could leave the bell for a minute or two to collect sponges or explore the bottom, then return for a short while until air in the bell was no longer breathable.
In 16th century England and France, full diving suits made of leather were used to depths of 60 feet. Air was pumped down from the surface with the aid of manual pumps. Soon helmets were made of metal to withstand even greater water pressure and divers went deeper. By the 1830s the surface-supplied air helmet was perfected well enough to allow extensive salvage work.
Starting in the 19th century, two main avenues of investigation one scientific, the other technologic - greatly accelerated underwater exploration. Scientific research was advanced by the work of Paul Bert and John Scott Haldane, from France and Scotland, respectively. Their studies helped explain effects of water pressure on the body, and also define safe limits for compressed air diving. At the same time, improvements in technology - compressed air pumps, carbon dioxide scrubbers, regulators, etc., - made it possible for people to stay underwater for long periods.
Used with permission from Lawrence Martin, M.D.
Web Site of Origin: [http://www.lakesidepress.com/abcindex.htm www.lakesidepress.com/abcindex.htm].
The web pages containing the scuba book are inoperative at present, and have not yet been moved to a new site. The above URL is the global or index web site.
And see Timeline of underwater technology.
Diving Issues
See Diving hazards and precautions.
Equipment to allow underwater breathing
The two most common types of equipment are:
- surface supplied diving, where the diver's breathing gas (usually air) is pumped down from the surface. Standard diving dress is a historically interesting type of surface supplied diving equipment.
- scuba, where the breathing gas supply is carried by the diver.
Need to see underwater
Diving masks and diving helmets solve this problem. Occasionally commando frogmen use special contact lenses instead.
Avoiding losing body heat
Water conducts heat from the diver 25 times better than air, which can lead to hypothermia. Except in very warm water, the diver needs the thermal insulation provided by wetsuits and drysuits. See the main article: Diving suit.
Avoiding skin cuts and grazes
Diving suits also help prevent the diver's skin being damaged by rough or sharp underwater objects and marine animals and coral.
Diving longer and deeper safely
There are a number of techniques to increase the diver's ability dive deeper and longer:
- technical diving - Diving Deeper than 130 feet and/or using mixed gases.
- surface supplied diving - use of umbilical gas supply and diving helmets
- saturation diving - long-term use of underwater habitats under pressure and a gradual release of pressure, over several days, in a decompression chamber at the end of a dive
Being mobile underwater
- The diver needs to be mobile underwater. Personal mobility is enhanced by fins worn on the feet and Diver Propulsion Vehicles. Other equipment to improve mobility includes diving bells and diving shots.
See also
- Aqualung
- DIR diving
- Diving equipment
- Diver training
- Diving activities
- Diving locations
- Diving physics
- Diving signal
- Jacques-Yves Cousteau
- List of SCUBA magazines
- SCUBA diving glossary
- Snuba
- Technical diving
- Timeline of underwater technology
Sources
The Diving Manual, BSAC, ISBN 095389192534
Dive Leading, BSAC, ISBN 0953891941
The Club 1953-2003, BSAC, ISBN 095389195X
External links
-
- [http://www.sportdiver.com Sport Diver] - Dive magazine covering dive travel adventures, scuba diving gear reviews, and PADI Diving Society events & news. Official magazine of the PADI Diving Society.
- [http://www.fishid.com/ marine life learning center] - Marine Life identification and behavior books.
- [http://www.diversalertnetwork.org/ Divers Alert Network]
- [http://www.bsac.com British Sub-Aqua Club] - BSAC Welcome
- [http://scuba.rinkes.nl/ Brief history of diving] - From antiquity to the present.
- [http://www.scuba-guide.com Scuba Diving Guide] - Information for scuba divers.
- [http://www.thescubaguide.com The Scuba Guide] - Massive directory of gear and articles for beginning scuba divers.
- [http://www.scubamonster.com/Uwe/ForumList.aspx Scuba Monster] - Scuba Usenet discussions and archive.
- [http://www.nauiww.org/ NAUI Worldwide] is the world's oldest not-for-profit membership training agency organized solely to support and promote dive safety through education.
- [http://www.padi.com PADI International] - Professional Association of Diving Instructors.
- [http://www.ukdiving.co.uk UK Diving - Diving and Scuba resource] - Large Internet resource for divers.
Category:Acronyms
Category:Diving
ms:Scuba
ja:スキューバ・ダイビング
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Kamen Rider Zolda
Kamen Rider Zolda (仮面ライダーゾルダ) is one of the 13 Kamen Riders in the tokusatsu production Kamen Rider Ryuki.
Specifications
- Sight: ~20km
- Hearing: ~10km radius
- Speed: 51.4km/h
- High jump: 15m
- Punch: 300 Attack Points
- Kick: 300 Attack Points
Contract Monster
Magnugiga
- Height: 2.85m
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Wallis Archipelago
The Territory of Wallis and Futuna Islands (short form: Wallis and Futuna) (French: Wallis et Futuna or Territoire des îles Wallis et Futuna) is a group of three volcanic tropical islands (Wallis (Uvea), Futuna, and Alofi) with fringing
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Hannah Pritchard
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Born Hannah Vaughan and married to an actor William Pritchard at a young age, she first attracted attention as a singer at Bartholomews Fair in 1733. She was soon playing a wide variety of parts, mostly comedy, at the Haymark
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De la Gardie Campaign
The De la Gardie Campaign refers to the actions of a military unit commanded by Jacob De la Gardie between 1609 and 1610 in alliance with the Grand Duchy of Moscow against the Polish-Lithuanian Commonwealth in the Polish-Russian War (1605-1618). The campaign was a result of an alliance between Read More... |
Mihály Vörösmarti
Mihály Vörösmarty (December 1, 1800 - November 19, 1855), Hungarian poet, was born at Puszta-Nyék, of a noble Roman Catholic family.
His father was a steward of th
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Proboscis-Monkey
The Proboscis Monkey (Nasalis larvatus, monotypic in genus Nasalis) is a reddish-brown arboreal leaf-eating monkey, found only in the coastal areas of Borneo and the Mentawai Islands west of Sumatra, in coastal
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Enameled wire
Enameled wire is a thin wire coated in silver and used in electric motor coils. It is placed in the motor slots in order to create magnetic flux when electricity flows through it. It is also used in the construction of electromagnets,
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Queens College Galway
The National University of Ireland, Galway (NUI, Galway) can trace its existence to 1845 as Queen's College, Galway and was known until recently as University College, Galway (UCG) and is located in Galway, Ireland.
Ireland
The college opened for teaching in 1849 as Queen's College, Galway with 37 professors and 91 students and a year later became a part of the Queen's U
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