Home About us Products Services Contact us Bookmark
:: wikimiki.org ::
IRBM

IRBM

Als Mittelstreckenraketen bezeichnet man im deutschen Sprachraum ballistische Raketen mit einer Reichweite von rund 1.000 bis 5.500 km. Nach international üblicher Klassifizierung fallen zwei Klassen von ballistischen Raketen in diesen Bereich:
- MRBMs (Medium Range Ballistic Missiles) für Raketen mit einer Reichweite von rund 1.000 bis 2.750 km (siehe MSBS M1)
- IRBMs (Intermediate Range Ballistic Missile) für Raketen mit Reichweiten von 2.750 bis 5.500 km. Zu ihnen zählen unter anderem die US-amerikanische Pershing II und die sowjetische SS-20. Im Zusammenhang mit dem Nato-Doppelbeschluss werden oft BGM-109 Tomahawk Marschflugkörper den Mittelstreckenraketen zugeordnet, obwohl sie nicht auf ballistischen Bahnen fliegen und auch keinen Raketenantrieb haben. Vergleichbar war nur die Bedrohungslage durch vergleichbare Angriffs-Entfernungen, kurze Reaktionszeiten, Treffgenauigkeit und insbesondere Stationierung auf deutschem Territorium. In den Medien wurden diese Marschflugkörper (engl. Cruise Missile) den Mittelstreckenraketen oft gleichgesetzt. Dies führte zu der Anfang der 1980er üblichen deutschen Formel "Pershing II und Cruise Missile". Für eine Liste der internationalen Klassifizierung von ballistischen Raketen, siehe: Ballistische Raketen

Weblinks


- [http://www.peterhall.de/lexikon/lexikon3.html US-amerikanische und sowjetische Mittelstreckenraketen] !Mittelstreckenrakete

Ballistik

Die Ballistik (griech. βαλλειν = werfen) ist "Die Lehre von den geworfenen Körpern". Es ist ein Teilbereich der Physik und beschreibt die Vorgänge, die einen sich durch den Raum bewegenden Körper betreffen. Als "Vater" der Ballistik gilt der Italiener Niccolò Tartaglia, er entdeckte die Wurfparabel und erkannte die Möglichkeit, die Bewegungen von geworfenen Körpern in ihre Einzelkomponenten zu zerlegen und damit zu berechnen. Insbesondere werden in der Ballistik die Vorgänge beschrieben, die aus einer Waffe verschossene Projektile betreffen. Hierbei werden folgende Unterbereiche angesprochen:
- Innenballistik: Vorgänge im Lauf einer Waffe beim Abschuss eines Projektils
- Abgangsballistik: Vorgänge an der Laufmündung einer Waffe beim Schuss
- Außenballistik: Vorgänge während des Fluges am Projektil, welches verschossen wurde
- Zielballistik: Wirkung des Projektils im Ziel
- Raketenballistik: Wirkung des Projektils im Ziel Weitere Aspekte sind:
- Geschossenergie
- Mündungsenergie
- Auftreffenergie Kategorie:Mechanik ms:Balistik

MSBS M1

MSBS M1 ist die Bezeichnung einer zweistufigen französischen Mittelstreckenrakete. Der Startschub der MSBS M1 beträgt 440.00 kN, die Startmasse 20005 kg, der Durchmesser 1.49 m und die Länge 10.67 m. Die Reichweite der MSBS M1 beträgt 3008 km.
- http://www.astronautix.com/lvs/msbsm1.htm Kategorie:Mittelstreckenrakete

Pershing II

Die Pershing II war eine mobile Mittelstreckenrakete der NATO und Nachfolgemodell der Pershing 1A. Die Rakete wurde nach dem US-General John Joseph Pershing benannt. Nachdem die 1981 begonnenen Abrüstungsverhandlungen gemäß dem sogenannten NATO-Doppelbeschluss vom 12. Dezember 1979 erfolglos geblieben waren, begann wenige Tage nach der Abstimmung im Deutschen Bundestag vom 22. November 1983 die Stationierung der Pershing II, die ausschließlich in der Bundesrepublik Deutschland erfolgte und 1985 abgeschlossen war. Die Pershing II wurde nur vom US-Bündnispartner innerhalb der NATO benutzt, die Luftwaffe der Deutschen Bundeswehr behielt weiterhin die Pershing 1A. Es gab drei Pershing-II-Bataillone, die der 56. Field Artillery Brigade in Schwäbisch Gmünd unterstanden. Jeweils eine von vier Batterien eines Bataillons befand sich in ständiger Einsatzbereitschaft im sogenannten QRA-Status (Quick Reaction Alert) in den speziell hierzu angelegten drei QRA-Bereitschaftsstellungen:
- Bei Inneringen (Spitzname "Fort Blackjack"), etwa 13 km nördlich von Sigmaringen, für das in Schwäbisch Gmünd stationierte 1. Bataillon des 41. Field Artillery Regiments.
- Die Lehmgrube (Spitzname "Von Steuben") bei Kettershausen, etwa 9 km östlich von Illertissen, für das in Neu-Ulm stationierte 1. Bataillon des 81. Field Artillery Regiments.
- In der Waldheide (Spitzname "Camp Redleg"), am östlichen Stadtrand von Heilbronn, für das in Heilbronn und Neckarsulm stationierte 3. Bataillon des 84. Field Artillery Regiments. Auf der Mutlanger Heide am Ortsrand von Mutlangen nördlich von Schwäbisch Gmünd befand sich ein Pershing-II-Depot (MSA, Mutlangen Storage Area), das durch die Proteste und Blockaden der Friedensbewegung bekannt wurde. Die Pershing II war im Vergleich zu ihrem Vorgängermodell Pershing 1A technisch völlig neu konzipiert. Durch das Endphasen-Leitsystem ihres Sprengkopfes, bei dem ein beim Zielanflug aufgenommenes Radarbild mit einer digital gespeicherten Radarsignatur auf Abweichungen verglichen und durch ein Steuerungssystem nachkorrigiert wurde, ergab sich eine erheblich verbesserte Treffgenauigkeit in der Größenordnung von etwa 50 Metern. Dadurch war die Verwendung von Nuklear-Sprengköpfen von wesentlich geringerer Sprengkraft möglich, um ein vorgegebenes Ziel zu zerstören. Seitens der Bevölkerung und der Politik wurden deshalb Bedenken gegen die Stationierung solcher Waffen laut: Der Atomkrieg war "präziser und damit führbarer" geworden und die politisch-militärische Hemmschwelle zum Einsatz dieser Waffen musste so zwangsläufig sinken. Insgesamt befanden sich 120 Pershing-II-Raketen in Deutschland. Sie wurden entsprechend den Vereinbarungen des INF-Vertrags (Intermediate-Range Nuclear Forces) vom 8. Dezember 1987 unter beidseitiger Kontrolle der Vertragspartner demontiert und zerstört.

Technische Daten der MGM-31C Pershing II


- Höhe 10,6 Meter
- Durchmesser (1. Stufe) 1,0 Meter
- Gewicht 6780 Kilogramm
- Antrieb 2 Raketenstufen, Festtreibstoff
- Reichweiten-Bereich 650 bis 1800 Kilometer
- Sprengkopf Typ W85 thermonuklear (Kernfusion), mit einer Sprengkraft zwischen 0,3 und 80 kT TNT
- Lenkung: Trägheitsnavigation in der Startphase, Aktivradar für die Endphase
- Hersteller Martin-Marietta Aerospace, Orlando, Florida, USA

Weblinks


- [http://www.peterhall.de/history/doubletrack/double13.html] 56. Feldartilleriebrigade (USA)
- [http://www.redstone.army.mil/history/systems/pershing/welcome.html http://www.redstone.army.mil/history/systems/pershing/welcome.html] The Pershing weapon system and its elimination
- [http://www.usarmygermany.com/Units/FieldArtillery/USAREUR_56th%20FA%20Bde.htm http://www.usarmygermany.com] 56th Field Artillery Brigade Kategorie:Mittelstreckenrakete Kategorie:Atomrakete

RT-21M

Die RT-21M (Pioner) war eine mobile ballistische Mittelstreckenrakete zum Transport von nuklearen Gefechtsköpfen. Sie konnte einen 1-Megatonnen-Sprengkopf je nach Modell zwischen 600 und 7500 km weit befördern. Spätere Modelle waren auch fähig, 2 bis 3 MIRV-Sprengköpfe zu transportieren. Der NATO-Codename war SS-20. Die Waffe sollte die älteren Raketen des Typs R-12 (SS-4) und R-14 (SS-5) ersetzen. Nach ihrer Indienststellung 1976 wurden 495 Raketen an 29 verschiedenen Orten stationiert. Es gab auch mobile Abschussrampen. Insgesamt wurden 654 SS-20 gebaut. Im Mai 1991 wurden alle SS-20 im Rahmen des Intermediate-Range Nuclear Forces (INF)-Abkommens zerstört und teilweise durch SS-25-Raketen ersetzt. Als Reaktion auf ihre Stationierung durch den Warschauer Pakt wurden Pershing II und Cruise Missiles im Rahmen des NATO-Doppelbeschlusses in Europa stationiert. Im Gegensatz zu Interkontinentalraketen konnten mit der SS-20 nur Ziele in Europa, aber nicht in den USA angegriffen werden. USA

Weblinks

[http://www.missilethreat.com/missiles/ss-20_russia.html missilethread.com - SS-20] (englisch) Kategorie:Mittelstreckenrakete Kategorie:Atomrakete

BGM-109 Tomahawk

Der BGM-109 Tomahawk ist ein vom US-amerikanischen Hersteller Raytheon seit 1980 produzierter Marschflugkörper, der von Kriegsschiffen oder U-Booten gestartet und hauptsächlich zur Bekämpfung gegnerischer Landziele eingesetzt wird. Die Tomahawks gehören inzwischen zu den amerikanischen Erstschlagswaffen in jedem kriegerischen Konflikt und übernehmen zunehmend die Aufgaben bemannter Bomber. Ohne das Risiko, Piloten oder Flugzeuge zu gefährden, können sie tief in gegnerisches Territorium eindringen, Bunker, Radaranlagen oder Kommandoposten zerstören und die feindliche Infrastruktur schwächen.

Technik

Die Marschflugkörper (englisch: Cruise Missiles) sind keine Raketen, sondern düsengetriebene Drohnen. Sie wiegen mehr als eine Tonne, sind 5,56 Meter lang und sollen bei einer Reichweite von 450 bis 2800 Kilometern ihre Ziele auf dem Land oder auf See sehr präzise treffen. Je nach Ausführung kostet ein Marschflugkörper zwischen 600.000 und einer Million US-Dollar Tomahawks können mit verschiedenen Sprengköpfen bestückt werden:
- dem nuklearen Sprengkopf W80 mit einer Sprengkaft bis zu 200 kT
- dem konventionellen 1000-lb-Sprengkopf
- einem Sprengkopf, der viele kleine Submunitionen, die wiederum explodieren können, enthält (siehe auch: Streubombe)

Versionen

Es gibt unterschiedliche Konfigurationen von Tomahawks:
- Die Tomahawk Anti Ship Missile (TASM) wird als Seezielflugkörper eingesetzt.
- Die Tomahawk Land Attack Missile Conventional (TLAM-C) wird mit einem konventionellen HE-Sprengkopf gegen Ziele an Land eingesetzt.
- Die Tomahawk Land Attack Missile Conventional Bomblets wird mit Splitter-Sprengkopf gegen Ziele an Land eingesetzt.
- Die Tomahawk Land Attack Missile Nuclear (TLAM-N) kann mit Atomsprengkopf gegen Ziele an Land eingesetzt werden. Die Variante "Block II" benutzt mit Terrain Contour Matching (TERCOM) und Digital Scene Matching Area Correlation (DSMAC) ein eigenes Radarsystem, welches das überflogene Gelände mit eingespeicherten Daten vergleicht, um bei einer Geschwindigkeit von 880 km/h das Ziel zu finden. Die Variante "Block III", die seit 1994 eingesetzt wird, benützt zusätzlich das satellitengestützte Global Positioning System (GPS), um ihr Ziel zu finden. Da Marschflugkörper in einer geringen Höhe von 30 bis 90 Metern fliegen und dabei selbständig Hindernissen ausweichen können, sind sie schwer mittels Radar zu orten. Die geringe Wärmestrahlung der Triebwerke verringert zudem ihre Infrarot-Signatur, was die Ortung weiter erschwert. Seit 2004 soll eine neue Version namens Tactical Tomahawk zum Einsatz kommen, die noch im Flug auf ein anderes Ziel umprogrammiert werden oder auf eines von bis zu 15 eingespeicherten Alternativ-Zielen ausweichen kann. Um eine entsprechende Entscheidung möglich zu machen, sollen sie eine Kamera tragen, die dem Einsatzoffizier das Zielgebiet zeigt. Außerdem sollen sie in der Lage sein, mehrere Stunden über einem Zielgebiet zu kreisen. Dadurch soll die Tomahawk Network Centric Warfare-fähig gemacht werden. In Planung ist außerdem die Variante "Block V", bei der durch neue Produktionsmethoden und eine Modulbauweise die Herstellungskosten gesenkt werden sollen. Dem Besteller der Waffe wird somit ermöglicht, durch Auswahl von verschiedenen Zuladungskapazitäten und Zielsuchsystemen den Preis anzupassen. Im Rahmen des NATO-Doppelbeschlusses war die landgestützte Version BGM-109G Gryphon Ground-Launched Cruise Missile mit einem W84 thermonuklearen Sprengkopf von 200kT in Dienst gestellt worden. Als Startrampe diente ein 10t-Lastwagen vom Typ KAT I der MAN Nutzfahrzeuge AG. Mit der Ratifizierung des INF-Vertrag im Jahr 1987 wurde diese Ausführung vollständig abgerüstet. Der erste massive Einsatz von Tomahawks fand 1991 im Zweiten Golfkrieg während der Operation Desert Storm statt. Laut Berichten der United States Navy kamen dabei 297 Tomahawks zum Einsatz, von denen 242 ihr Ziel trafen. Seit 1997 setzt neben den USA auch Großbritannien Tomahawks in größerer Anzahl ein. 2005 beschaffen die Niederlande 30 Tomahawks.

Weblinks


- [http://www.raytheon.com/products/tomahawk/ detaillierte Produktbeschreibung auf Englisch]
- [http://members.fortunecity.de/brg_gen_lodda/tomahawk.htm technische Daten auf Deutsch]
- [http://www.n24.de/static/irakflash/TomahawkDE2003/index2.html Flash-Animation über den Einsatz von Tomahawks] Kategorie:Mittelstreckenrakete Kategorie:Marschflugkörper ja:トマホーク

Marschflugkörper

Ein Marschflugkörper (englisch cruise missile) ist ein unbemannter Flugkörper mit einem Sprengkopf, der sich selbst ins Ziel steuert. Häufig sind diese Flugkörper mit einem hochentwickelten Radarsystem und Trägheitsnavigation (IGS = Inertial Guidance System), Gelände-Kontur-Abgleich (TERCOM = Terrain Contour Matching), Zielgebiets-Bild-Abgleich (DSMAC = Digital Scene Matching Area Correlator) und/oder Satellitennavigation ausgerüstet. Marschflugkörper unterscheiden sich von Raketen durch ihren Antrieb (permanenter Antrieb während des gesamten Fluges, im allgemeinen ein Strahltriebwerk) und einen aerodynamischen Flug (Raketen:ballistische Flugbahn) – Marschflugkörper sind de facto unbemannte Flugzeuge bzw. Drohnen. Marschflugkörper können von U-Booten, Schiffen, Flugzeugen oder von Land abgeschossen werden und fliegen mit einer Höhe von 15 bis 100 Metern so niedrig, dass sie kaum vom gegnerischen Radar erfasst werden können. Auch auf Infrarot-Aufzeichnungen sind sie auf Grund ihrer geringen Hitzeausstrahlung nur schwer erkennbar. Der fortgeschrittenste Marschflugkörper ist derzeit (2005) der strategische General Dynamics AGM-129 Advanced Cruise Missile mit Tarnkappentechnologie und ausschließlich Nuklearsprengkopf.

Geschichte

Vorläufer der modernen Marschflugkörper war die deutsche "Vergeltungswaffe" V1, die im Zweiten Weltkrieg für Angriffe auf London genutzt wurde. Im Gegensatz zu den modernen Marschflugkörpern war dieser nur mit einem einfachen Autopiloten ausgerüstet, so dass ein zielgenauer Einsatz nicht möglich war. In den 1950er Jahren entwickelten sowohl die USA als auch die Sowjetunion eine Reihe von Langstrecken-Marschflugkörpern mit interkontinentalen Reichweiten (USA: Snark, Navaho; Sowjetunion: Burya). Diese Projekte wurden durch die Einführung ballistischer Interkontinentalraketen (ICBM) obsolet und verschwanden schnell aus den Waffenarsenalen. Die NATO plante, die Stationierung sowjetischer Mittelstreckenraketen vom Typ SS-20 ab 1983 mit der Stationierung von US-Marschflugkörpern und Pershing-2-Mittelstreckenraketen, bei gleichzeitigem Abrüstungsangebot an die UdSSR zu beantworten. Gegen den so genannten NATO-Doppelbeschluss entwickelte sich in den 80er Jahren breite Proteste in der europäischen Friedensbewegung. Ein seegestützter BGM-109 Tomahawk-Marschflugkörper, wie ihn die US-Navy und Royal Navy einsetzen, kostet zwischen 600.000 und 1 Mio. US-Dollar. Moderne Marschflugkörper vom Typ Tomahawk und CALCM bildeten sowohl im zweiten als auch dritten Golfkrieg jeweils die erste Welle der US-amerikanischen Angriffe, um mit geringem Risiko die Flugabwehr auszuschalten. In den 1990ern begannen auch mehrere europäische Nationen mit der Entwicklung luftgestützter Marschflugkörper. Im Irak-Krieg 2003 setzte die Royal Air Force erstmals den britischen Marschflugkörper Storm Shadow ein, der in Zukunft auch von Frankreich und Saudi-Arabien verwendet werden wird. Deutschland entwickelte gemeinsam mit Schweden den Marschflugkörper Taurus, der 2005 in die Serienproduktion gehen soll. Pakistan testete im August 2005 erfolgreich seinen Marschflugkörper vom Typ Hatf VII Babur mit einer Reichweite von 500 km, der mit Atomsprengköpfen bestückt werden kann.

Siehe auch


- Digitales Geländemodell
- GPS-Jammer
- Luft-Boden-Rakete

Weblinks


- [http://www.politikerscreen.de/t-online/lexikon_detail.asp?ID=217 Lexikoneintrag bei politikerscreen.de] !Marschflugkörper ! ja:巡航ミサイル ms:Peluru berpandu kruise

Marschflugkörper

Ein Marschflugkörper (englisch cruise missile) ist ein unbemannter Flugkörper mit einem Sprengkopf, der sich selbst ins Ziel steuert. Häufig sind diese Flugkörper mit einem hochentwickelten Radarsystem und Trägheitsnavigation (IGS = Inertial Guidance System), Gelände-Kontur-Abgleich (TERCOM = Terrain Contour Matching), Zielgebiets-Bild-Abgleich (DSMAC = Digital Scene Matching Area Correlator) und/oder Satellitennavigation ausgerüstet. Marschflugkörper unterscheiden sich von Raketen durch ihren Antrieb (permanenter Antrieb während des gesamten Fluges, im allgemeinen ein Strahltriebwerk) und einen aerodynamischen Flug (Raketen:ballistische Flugbahn) – Marschflugkörper sind de facto unbemannte Flugzeuge bzw. Drohnen. Marschflugkörper können von U-Booten, Schiffen, Flugzeugen oder von Land abgeschossen werden und fliegen mit einer Höhe von 15 bis 100 Metern so niedrig, dass sie kaum vom gegnerischen Radar erfasst werden können. Auch auf Infrarot-Aufzeichnungen sind sie auf Grund ihrer geringen Hitzeausstrahlung nur schwer erkennbar. Der fortgeschrittenste Marschflugkörper ist derzeit (2005) der strategische General Dynamics AGM-129 Advanced Cruise Missile mit Tarnkappentechnologie und ausschließlich Nuklearsprengkopf.

Geschichte

Vorläufer der modernen Marschflugkörper war die deutsche "Vergeltungswaffe" V1, die im Zweiten Weltkrieg für Angriffe auf London genutzt wurde. Im Gegensatz zu den modernen Marschflugkörpern war dieser nur mit einem einfachen Autopiloten ausgerüstet, so dass ein zielgenauer Einsatz nicht möglich war. In den 1950er Jahren entwickelten sowohl die USA als auch die Sowjetunion eine Reihe von Langstrecken-Marschflugkörpern mit interkontinentalen Reichweiten (USA: Snark, Navaho; Sowjetunion: Burya). Diese Projekte wurden durch die Einführung ballistischer Interkontinentalraketen (ICBM) obsolet und verschwanden schnell aus den Waffenarsenalen. Die NATO plante, die Stationierung sowjetischer Mittelstreckenraketen vom Typ SS-20 ab 1983 mit der Stationierung von US-Marschflugkörpern und Pershing-2-Mittelstreckenraketen, bei gleichzeitigem Abrüstungsangebot an die UdSSR zu beantworten. Gegen den so genannten NATO-Doppelbeschluss entwickelte sich in den 80er Jahren breite Proteste in der europäischen Friedensbewegung. Ein seegestützter BGM-109 Tomahawk-Marschflugkörper, wie ihn die US-Navy und Royal Navy einsetzen, kostet zwischen 600.000 und 1 Mio. US-Dollar. Moderne Marschflugkörper vom Typ Tomahawk und CALCM bildeten sowohl im zweiten als auch dritten Golfkrieg jeweils die erste Welle der US-amerikanischen Angriffe, um mit geringem Risiko die Flugabwehr auszuschalten. In den 1990ern begannen auch mehrere europäische Nationen mit der Entwicklung luftgestützter Marschflugkörper. Im Irak-Krieg 2003 setzte die Royal Air Force erstmals den britischen Marschflugkörper Storm Shadow ein, der in Zukunft auch von Frankreich und Saudi-Arabien verwendet werden wird. Deutschland entwickelte gemeinsam mit Schweden den Marschflugkörper Taurus, der 2005 in die Serienproduktion gehen soll. Pakistan testete im August 2005 erfolgreich seinen Marschflugkörper vom Typ Hatf VII Babur mit einer Reichweite von 500 km, der mit Atomsprengköpfen bestückt werden kann.

Siehe auch


- Digitales Geländemodell
- GPS-Jammer
- Luft-Boden-Rakete

Weblinks


- [http://www.politikerscreen.de/t-online/lexikon_detail.asp?ID=217 Lexikoneintrag bei politikerscreen.de] !Marschflugkörper ! ja:巡航ミサイル ms:Peluru berpandu kruise

Ballistische Rakete

Als Interkontinentalrakete (:en:ICBM: InterContinental Ballistic Missile) wird eine Boden-Boden-Rakete hoher Reichweite bezeichnet. Nach dem raketengetriebenen Start dringt das Projektil in den Weltraum ein, der weitgehend antriebslos (= ballistisch) bis zum Ziel durchflogen wird. Im Gegensatz dazu fliegen Kurz- und Mittelstreckenraketen in den unteren Bereichen der Erdatmosphäre, sie haben eine kleinere Reichweite. Die Abgrenzung des Begriffs Interkontinentalrakete zu Begriffen wie Langstreckenrakete, Mittelstreckenrakete, ist uneinheitlich.

Antrieb

Während die ersten Generation Interkontinentalraketen durchwegs Raketentriebwerke mit teilweise cryogenem Flüssigtreibstoff hatten, ging man mehr und mehr zu lagerfähigen Flüssigtreibstoffen und Feststoffantrieb über. Raketentriebwerke mit Feststoffantrieb haben zwar eine geringere Effizienz, sind jedoch in der Handhabung einfacher und besitzen eine kürzere Reaktionszeit - das Betanken der Rakete entfällt. Moderne Interkontinentalraketen haben teilweise in der letzten Antriebsstufe wieder einen Raketenmotor mit Flüssigtreibstoff, allerdings regelbar. Diese Raketenstufen sind heute durchweg lagerfähig, der Treibstoff lagert dabei über Jahre in der Rakete und muss nicht kurz vor Start getankt werden. Durch die Regelmöglichkeit ist der Flug nicht mehr rein ballistisch und der Flugkörper kann bis kurz vor den Einschlag manövriert werden. Dies verbessert zum einen die Genauigkeit und zum anderen erschwert es die Abwehr, da die Flugbahn nicht mehr deterministisch durch die Gesetze der Ballistik vorgegeben ist.

Reichweite

Beliebige Reichweiten sind möglich - üblich sind Reichweiten bis ca. 15.000 km. Die nicht mehr in Truppendienst befindliche russische Rakete SS-9 hatte in einer ihrer Varianten beispielsweise einen teilorbitalen Sprengkopf, der jeden Punkt der Erde aus jeder Richtung erreichen konnte (FOBS). Aufgrund der hohen Leistungsfähigkeit dieser Raketen werden veraltete Interkontinentalraketen auch zum Start von Satelliten eingesetzt, beispielsweise die russischen Raketen vom Typ SS-19 als Rockot-Trägerrakete.

Sprengkopf

Typen

ICBMs sind ausschließlich mit nuklearen Sprengköpfen bestückt. Hier kommen seit der zweiten Generation fast ausschließlich Mehrfachsprengköpfe zum Einsatz (MIRV), d. h. spätestens beim Wiedereintritt in die Atmosphäre teilt sich die Spitze in mehrere (meist) auf verschiedene Ziele programmierte Gefechtsköpfe. Die sog. Warheads liegen meist bei einer Sprengkraft von hunderten kt. Bei der sowjetischen R-36M (SS-18 Satan) Mod 2 war die Sprengkraft pro Sprengkopf bis zu 1,3 MT.

Wiedereintrittskapsel

Da Interkontinentalraketen durchwegs einen Großteil der Flugbahn im Weltraum zurücklegen, müssen sie zum Erreichen ihres Zieles wieder in die Erdatmosphäre eindringen. Um nicht zu verglühen, benötigen sie eine wärmeresistente Wiedereintrittskapsel.

Vielfachwiedereintrittskörper

Aus Gründen der Effizienz werden Interkontinentalraketen oft nicht nur mit einem Sprengkopf ausgerüstet, sondern mit mehreren kleinen Sprengköpfen. Die erste Generation mehrfacher Sprengköpfe war in ihren Fähigkeiten begrenzt. Die Gefechtsköpfe konnten noch nicht voneinander unabhängig gesteuert werden (MRV - Multiple Re-Entry Vehicle). So zum Beispiel die SS-9 Mod 4. Bei späteren ballistischen Trägersystemen wurde schon möglich, Gefechtsköpfe unabhängig voneinander zu steuern(engl. MIRV: Multiple Independently targetable Re-entry Vehicle). Diese Sprengköpfe sind bei modernen Raketen unabhängig voneinander manövrierbar und können innerhalb des Zielgebiets mit meist mehreren hundert Kilometer Durchmesser beliebig platziert werden. In den 80er Jahren hat die US Navy das System weiterentwickelt. Die MARV (Maneuvering Re-Entry Vehicle) sollte begrenzt manövrierfähig sein und so die Raketenabwehr rund um Moskau und Leningrad penetrieren können. Als Trägerrakete war die sehr genaue (CEP 120 m) UGM-93B Trident II D-5 geplant. Es wurde jedoch nicht mehr in Dienst gestellt.

FOBS

Bei FOBS (Fractional Orbital Bombardment System) wird der Gefechtskopf in eine niedrige Erdumlaufbahn gebracht, von wo aus er jeden Punkt der Erde auf seiner Flugbahn erreichen kann. Um das System einzusetzen, muss der Gefechtskopf lediglich in der Atmosphäre abgebremst werden. Da die Abbremsung zu jedem beliebigen Zeitpunkt erfolgen kann und die Zeitspanne zwischen der Abbremsung und dem Aufschlag auf der Erde nur wenige Minuten beträgt, ist die Vorwarnzeit sehr gering, was auch zum späteren Verbot dieser Art von Waffen führte. Außerdem flogen diese Geschosse in niedrigeren Höhen, so dass die Entdeckung durch Radarsysteme dadurch erschwert wurde. Die Raketen würden über den Südpol fliegen und die USA vom Süden aus angreifen. Damit umging man das US-Radarnetz das in Richtung Norden ausgerichtet war. Die Trägerrakete war die sowjetische R-36O (SS-9 Scarp Mod 3). Es wurde im November 1968 voll Einsatzbereit. Es transportierte einen Gefechtskopf mit einer Sprengkraft von 1-3 MT. Dieses System wurde allerdings nur für kurze Zeit in Dienst gestellt und war nie in ausreichenden Zahlen verfügbar. Außerdem war es sehr ungenau (CEP bis zu 5 km) und dadurch für den Angriff auf gehärtete Ziele (z.B. Raketensilos) ungeeignet.

Abwehr

Im Allgemeinen wird heute davon ausgegangen, dass Interkontinentalraketen auf Grund ihrer hohen Geschwindigkeit - circa 20-fache Schallgeschwindigkeit - und Flughöhe nur mit nuklear bestückten Abfangraketen sicher abgewehrt werden können. Da die amerikanischen und sowjetischen Interkontinentalraketen vielfach für einen Flug über den Nordpol programmiert waren, sind die entsprechenden Abwehranlagen jeweils nach Norden ausgerichtet. Aus diesem Grund befinden sich in Alaska amerikanische Anlagen zur Raketenortung und -abwehr. Während des kalten Krieges handelten die USA und die UdSSR ein Abkommen aus, das es jeder Seite erlaubte, eine Anlage zur Raketenabwehr einzurichten. Während die USA ihre Raketenfelder schützten, aber die Anlage bereits nach kurzer Zeit (gerüchteweise 1 Tag) wieder außer Betrieb nahmen, sind die ABM Raketen des heutigen Russland nach wie vor rund um Moskau stationiert. Die US-amerikanischen Bestrebungen zum Bau nicht-nuklearer Abwehrmethoden sind - nach heute allgemeine anerkannter Sichtweise - nur gegen einfache Interkontinentalraketen die über keine Köder (:en:Decoy), sonstige Gegenmaßnahmen oder MIRVs verfügen. Beispielsweise chinesischer- (Ausnahme DF-31 CSS-9) oder nordkoreanischer Herkunft geeignet.

Typen

(Kursiv = nicht in Dienst, entweder obsolet, oder noch in der Entwicklung) USA
- landgestützt: [http://www.globalsecurity.org/wmd/systems/icbm.htm]
  - CGM-16 Atlas
  - HGM-25A Titan I
  - LGM-25C Titan II
  - LGM-30A/B Minuteman I
  - LGM-30F Minuteman II
  - LGM-30G Minuteman III
  - LGM-118 Peacekeeper
  - MGM-134 Midgetman Small ICBM (nicht in Dienst gestellt)
- seegestützt: [http://www.globalsecurity.org/wmd/systems/slbm.htm]
  - UGM-27A Polaris A-1
  - UGM-27B Polaris A-2
  - UGM-27C Polaris A-3
  - UGM-73 Poseidon C-3
  - UGM-93 Trident I C-4
  - UGM-133 Trident II D-5 UdSSR / Russland
- landgestützt (Sowjetische Bezeichnung. Defense Intelligence Agency-, Nato-Code in Klammern).
  - R-7 (SS-6, Sapwood)
  - R-9 (SS-8, Sasin)
  - GR-1 (SS-10 Scragg, nicht in Dienst gestellt)
  - R-16 (SS-7 Saddler)
  - R-26 (SS-8 Sasin, Verwechslung mit R-9, nicht in Dienst gestellt)
  - R-36 (SS-9 Scarp)
  - R-36-O (SS-9 FOBS, orbitalfähige R-36)
  - R-36M "Voivode" (:en:SS-18 Satan) (verschiedene Versionen)
  - UR-100 (SS-11 Sego)
  - UR-100MR "Sotka" (SS-17 Spanker)
  - UR-100N (SS-19 Stiletto)
  - UR-200 (SS-X-10 Scragg, Verwechslung mit GR-1, nicht in Dienst gestellt)
  - UR-500 "Proton" (nicht in Dienst gestellt)
  - RT-1 (kein Nato-Code vorhanden, nicht in Dienst gestellt)
  - RT-2 (SS-13 Savage)
  - RT-20P (SS-15 Scrooge)
  - RT-21 "Temp-2S" (SS-16 Sinner)
  - RT-2PM "Topol" (SS-25 Sickle)
  - RT-2UTTH "Topol-M" (SS-27 :en:Topol-M)
  - RT-23 "Molodets" (SS-24 Scalpel)
  - RSS-40 "Kuryer" (Nato-Code SS-X-26 ist obsolet, Projekt wurde aufgegeben)
- seegestützt China
- landgestützt:
  - DF-3 (Projekt wurde aufgegeben)
  - DF-5 (andere Bezeichnung CSS-4)
  - DF-6 (Projekt wurde aufgegeben)
  - DF-22 (andere Bezeichnung DF-14, Projekt wurde aufgegeben)
  - DF-31 (andere Bezeichnung CSS-X-9 bzw. CSS-9 bei Indienststellung)
  - DF-41 (andere Bezeichnung CSS-X-10, geplante Indienststellung 2010) Nordkorea:
  - No-dong-B (vorläufige Bezeichnung)
  - Taep´o-dong-1
  - Taep´o-dong-2
  - NKSL-1 (Taep´o-dong-1 mit dritter Stufe, kann Satelliten in den Orbit bringen, vorläufige Bezeichnung)
  - NKSL-X-2 (Taep´o-dong-2 mit dritter Stufe, kann Satelliten in den Orbit bringen, vorläufige Bezeichnung) Großbritannien
- (seegestützt, U-Boote):
  - Polaris (SLBM) (US-Rakete mit britischen Sprengköpfen)
  - Trident (SLBM) II (US-Raketen mit britischen Sprengköpfen) Frankreich
- (seegestützt, U-Boot):
  - M-1
  - M-2
  - M-20
  - M-4 bzw. M-45 nach Umrüstung
  - M-5 bzw. M-51 nach Umrüstung Indien
  - Surya (vermutlich in Entwicklung, Status unklar): Pakistan
  - Tipu (vielleicht in Entwicklung oder Verwechslung mit anderer Rakete)

Abrüstung


- ABM-Vertrag
- START-Vertrag

Weblinks


- [http://www.globalsecurity.org/wmd Massenvernichtungswaffen der Welt Global Security (en). Sehr ausführlich]
- [http://www.nrdc.org/nuclear/nudb/datainx.asp NRDC Archive of Nuclear Data. Viele wichtige Zahlen]
- [http://www.globaldefence.net/deutsch/nordamerika/usa/strategisch.htm US-Atomstreitkräfte(de)]
- [http://www.russianforces.com Atomstreitkräfte Russlands]
- [http://space.huerz.ch/htm/startplaetze.htm Raketenstartplätze UdSSR]
- [http://www.peterhall.de/lexikon/lexikon2.html Interkontinentalraketen] Kategorie:Atomwaffe !Interkontinentalrakete Kategorie:Raketentyp ja:大陸間弾道ミサイル ms:Peluru berpandu balistik jarak benua

Kategorie:Rakete (militärisch)

Diese Kategorie enthält Artikel zur militärischen Raketentechnik (falls von ziviler Raketentechnik abgrenzbar) und Raketentypen (wie V2). Kategorie:Explosionswaffe Kategorie:Munition Kategorie:Rakete

Assembléia Legislativa do Estado de São Paulo

A Assembléia Legislativa do Estado de São Paulo é o órgão de representação do Poder Legislativo através dos deputados estaduais do Estado de São Paulo. Fica localizada no bairro de Vila Nova Conceição, na cidade de São Paulo, em frente ao Parque do Ibirapuera. Categoria:Política de São Paulo

poker kaway biako Saint Tropez hotels narty we francji










































:: RELATED NEWS ::
Xanioascus canadensis
Xanioascus canadensis ist eine ausgestorbene Rippenquallen-Art, die aus der erdgeschichtlichen Periode des mittleren Kambrium bekannt ist. Sie wurde 1996 durch die Paläontologen Simon Conway Morris und Desmond H. Collins erstmals beschrieben. Der Gattungsname leitet sich aus dem Griechischen askos für „Schlauch“
Die Simpsons-Charaktere
Dieser Artikel bietet eine Übersicht über die verschiedenen Charaktere der US-amerikanischen Zeichentrick-Fernsehserie Die Simpsons. Informationen über die Serie selbst finden sich im Artikel Die Simpsons. Die einzelnen Figuren in den Simpsons spielen eine besondere Rolle sowohl innerhalb der Serie als auch für die Fans, da sich der Großteil der personellen Besetzung in den einzelnen Folgen aus ein
Dornrückenaale
Die Dornrückenaale (Notacanthiformes) sind eine von 25 Arten in sechs en und in zwei n umfassende Ordnung mariner Tiefsee-Knochenfische. Ihre Schwesterordnung sind die Aalartigen (Anguillifo
Karl Howald
Karl Howald (
- 31. März 1796 in Bern; † 28. November 1869 in Sigriswil) war ein konservativer Schweizer Pfarrer und Chronist. Nach einem Studium der Theologie und Philosophie an der Akademie von Bern und der
Notacanthiformes
Die Dornrückenaale (Notacanthiformes) sind eine von 25 Arten in sechs en und in zwei n umfassende Ordnung mariner Tiefsee-Knochenfische. Ihre Schwesterordnung sind die Aalartigen (Anguillifo
Dornrückenaal
Die Dornrückenaale (Notacanthiformes) sind eine von 25 Arten in sechs en und in zwei n umfassende Ordnung mariner Tiefsee-Knochenfische. Ihre Schwesterordnung sind die Aalartigen (Anguillifo
Ersatzwahl
Eine Nachwahl bezeichnet eine Wahl in einem Teilgebiet (typischerweise: einem Wahlkreis) zu einem späteren Zeitpunkt oder mit anderem Zeitplan als die Hauptwahl. Eine Nachwahl kann aus verschiedenen Gründen notwendig werden. Der häufigste Fall besteht darin, dass während der Legislaturperiode ein Abgeordneter stirbt, zurücktritt oder aus anderen Gründen sein Mandat nicht mehr wahrnehmen kann. Diese Wahl heißt im deutschen Wahlrecht seit 1953 nic
Pécs Árkád
Pécs [] (deutsch Fünfkirchen), nahe der kroatischen Grenze gelegen, ist mit 160.000 Einwohnern (Stand: 2004) die fünftgrößte Stadt Ungarns und der Komitatssitz des Ortsteil der Stadt Fürstenberg/Havel im Norden des Landes Brandenburg (Landkreis Oberhavel).

Geschichte

Landkreis Oberhavel Der Ort wurde im Jahre 1348 erstmals erwähnt. Ursprünglich war Tornow als Angerdorf
All Rights Reserved 2005 wikimiki.org