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ISO 3166

ISO 3166

In der ISO-3166-1-Kodierliste sind alle Codes der ISO 3166, der Top Level Domains und des IOC aufgeführt. ---- Die ISO 3166 ist ein Standard für die Kodierung von geografischen Einheiten, herausgegeben von der International Organization for Standardization (ISO). Er besteht aus drei Teilen zur Codierung von
- existierenden Staaten und einigen abhängigen Gebieten (ISO 3166-1)
- subnationalen Einheiten (ISO 3166-2)
- ehemaligen Staaten (ISO 3166-3)

ISO 3166-1

Der erste Teil (ISO 3166-1) listet seit 1974 u.a. zwei- (ALPHA-2) und dreibuchstabige (ALPHA-3) Länderkürzel auf. Länder werden dabei durch Großbuchstaben gekennzeichnet. Die zweibuchstabigen Kürzel werden unter anderem als Top-Level-Domain-Kennzeichner (TLD) für Staaten verwendet (z.B. www.denic.de) -- mit Ausnahme des Vereinigten Königreichs, für das uk statt gb verwendet wurde. Die ALPHA-2-Codes bilden auch die ersten beiden Zeichen für die Währungscodes nach ISO 4217. Sie werden ferner in der IBAN, in ISO 7372, ISO 9375, ISO/IEC 7501-1 (Standard für maschinenlesbare Reisedokumente), dem UN/LOCODE sowie dem WIPO-Standard ST.3 verwendet. AA, ZZ und die Bereiche QM-QZ und XA-XZ sind für private Verwendung reserviert.

Etwas Verwirrung

Die Länderkodierung wird abweichend vom Standard oft in Kleinbuchstaben angegeben. Dies kann zur Verwechslung mit den ISO-639-Sprachcodes führen, die oft, aber nicht immer, die meistgesprochene Sprache in diesem Land kodieren. DE/de stehen für Deutschland/deutsch, FR/fr stehen für Frankreich/französisch, aber BE/be stehen für Belgien/belorussisch. Während ISO 3166 die geografische Einteilung beschreibt, definiert ISO 639 die sprachliche Einteilung So lautet beispielsweise die geografische Einteilung für Griechenland GR, während die sprachliche Einteilung für die griechische Sprache el lautet. Das Kürzel EU/eu steht einerseits für die geografische Einteilung Europäische Union, andererseits für die sprachliche Einteilung baskische Sprache. Das Kürzel AF/af steht einerseits für die geografische Einteilung Afghanistan, andererseits für die sprachliche Einteilung Afrikaans. Die Einteilung in Geografie und Sprache ergibt dennoch Sinn: beispielsweise gilt, dass Deutsch nicht nur in Deutschland und Französisch nicht nur in Frankreich gesprochen wird; außerdem gibt es Länder, die mehr als eine offizielle Sprache habe (z.B. die Schweiz) oder eine Sprache, die nach einem anderen Land benannt ist (z.B. Brasilien mit Portugiesisch). Sämtliche Homographen finden sich auf :meta:Language_codes/Conflicts. In Kombination mit den Sprachcodes nach ISO 639 für Sprachen erklärt der RFC [http://www.rfc-editor.org/cgi-bin/rfcsearch.pl?searchwords=rfc1766&opt=All+fields&num=25&format=ftp1766] die Angabe von Sprachenkürzeln wie man sie für Locales benutzt, z.B. en_US (englische Sprache im Gebiet der Vereinigten Staaten von Amerika; amerikanisch) im Gegensatz zu en_GB (englische Sprache im Gebiet des Vereinigten Königreichs; britisch). Die Sprachkürzel werden hier durch Kleinbuchstaben symbolisiert, die Länder durch Großbuchstaben. Neben dem Unterstrich (engl. underscore) kommt als Trennzeichen auch oft der Bindestrich zum Einsatz. Locales definieren aber nicht nur eine Landessprache bzw. Regionalsprache, sondern werden auch zur Lokalisierung herangezogen.

ISO 3166-2

Eine jüngere Norm ISO 3166-2 definiert Kurzformen für die Untergliederungen von Ländern oder abhängiger Gebiete. Beispielsweise sind das im Falle Deutschlands die Bundesländer. Hierzu folgt dem Landescode (z. B. DE) noch der ISO-3166-2-Variant-Code. Dieser wird, ebenfalls durch einen Unter- oder Bindestrich getrennt, dem Landescode angehängt (z. B. DE-BY) für die Region/das Bundesland Bayern.

ISO 3166-3

ISO 3166-3 bildet seit 1974 alle Länder ab, die nicht mehr existieren bzw. deren Kürzel sich wegen signifikanter Änderung der Landesbezeichnung geändert haben (z. B. durch Zusammenschlüsse von Ländern oder Landesteilungen).

Siehe auch

Sprachcodes nach ISO 639, Liste der internationalen Kraftfahrzeugkennzeichen

Literatur


- DIN EN ISO 3166. (Deutschsprachige Variante der ISO 3166).

Weblinks


- http://www.iso.org/iso/en/prods-services/iso3166ma/02iso-3166-code-lists/index.html (Dort sind alle Ländercodes in vielfältigen Formaten downloadbar wie etwa XML oder mdb). Kategorie:ISO-Standard ja:ISO 3166

ISO 3166 Kodierliste

Die ISO-3166-1-Kodierliste gliedert sich, nach Ländern sortiert, in
- drei Unterspalten für die ALPHA-2, ALPHA-3 und numerischen Codes, die im ersten Teil der ISO 3166 aufgeführt sind, und
- Spalten für die Top Level Domains (TLD), die Ländercodes des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Codes für Staaten mit subnationalen Einheiten entsprechend der ISO 3166-2 sowie die UN/LOCODEs. Es wird der offizielle Name des Staates in deutscher Sprache verwendet. ¹ Ausnahmsweise reservierter Code in ISO 3166-1. Dieser Code existiert nur aufgrund der Verwendung in anderen Standards und sollte nicht für eine Kodierung nach ISO 3166-1 verwendet werden.

Siehe auch


- Internationale Telefonvorwahlen sowie Ländervorwahlliste sortiert nach Ländern und Ländervorwahlliste sortiert nach Nummern
- Top Level Domains
- Internationales Olympisches Komitee
- Liste der internationalen Kraftfahrzeugkennzeichen

Weblinks


- [http://www.bkg.bund.de/Kartographie/Stagn/Staatennamen.htm Liste der Staatennamen und ihrer Ableitungen im Deutschen, 8. Ausgabe, Stand: Februar 2004] Kategorie:ISO-Standard ISO 3166-1 Kodierliste

ISO 3166

In der ISO-3166-1-Kodierliste sind alle Codes der ISO 3166, der Top Level Domains und des IOC aufgeführt. ---- Die ISO 3166 ist ein Standard für die Kodierung von geografischen Einheiten, herausgegeben von der International Organization for Standardization (ISO). Er besteht aus drei Teilen zur Codierung von
- existierenden Staaten und einigen abhängigen Gebieten (ISO 3166-1)
- subnationalen Einheiten (ISO 3166-2)
- ehemaligen Staaten (ISO 3166-3)

ISO 3166-1

Der erste Teil (ISO 3166-1) listet seit 1974 u.a. zwei- (ALPHA-2) und dreibuchstabige (ALPHA-3) Länderkürzel auf. Länder werden dabei durch Großbuchstaben gekennzeichnet. Die zweibuchstabigen Kürzel werden unter anderem als Top-Level-Domain-Kennzeichner (TLD) für Staaten verwendet (z.B. www.denic.de) -- mit Ausnahme des Vereinigten Königreichs, für das uk statt gb verwendet wurde. Die ALPHA-2-Codes bilden auch die ersten beiden Zeichen für die Währungscodes nach ISO 4217. Sie werden ferner in der IBAN, in ISO 7372, ISO 9375, ISO/IEC 7501-1 (Standard für maschinenlesbare Reisedokumente), dem UN/LOCODE sowie dem WIPO-Standard ST.3 verwendet. AA, ZZ und die Bereiche QM-QZ und XA-XZ sind für private Verwendung reserviert.

Etwas Verwirrung

Die Länderkodierung wird abweichend vom Standard oft in Kleinbuchstaben angegeben. Dies kann zur Verwechslung mit den ISO-639-Sprachcodes führen, die oft, aber nicht immer, die meistgesprochene Sprache in diesem Land kodieren. DE/de stehen für Deutschland/deutsch, FR/fr stehen für Frankreich/französisch, aber BE/be stehen für Belgien/belorussisch. Während ISO 3166 die geografische Einteilung beschreibt, definiert ISO 639 die sprachliche Einteilung So lautet beispielsweise die geografische Einteilung für Griechenland GR, während die sprachliche Einteilung für die griechische Sprache el lautet. Das Kürzel EU/eu steht einerseits für die geografische Einteilung Europäische Union, andererseits für die sprachliche Einteilung baskische Sprache. Das Kürzel AF/af steht einerseits für die geografische Einteilung Afghanistan, andererseits für die sprachliche Einteilung Afrikaans. Die Einteilung in Geografie und Sprache ergibt dennoch Sinn: beispielsweise gilt, dass Deutsch nicht nur in Deutschland und Französisch nicht nur in Frankreich gesprochen wird; außerdem gibt es Länder, die mehr als eine offizielle Sprache habe (z.B. die Schweiz) oder eine Sprache, die nach einem anderen Land benannt ist (z.B. Brasilien mit Portugiesisch). Sämtliche Homographen finden sich auf :meta:Language_codes/Conflicts. In Kombination mit den Sprachcodes nach ISO 639 für Sprachen erklärt der RFC [http://www.rfc-editor.org/cgi-bin/rfcsearch.pl?searchwords=rfc1766&opt=All+fields&num=25&format=ftp1766] die Angabe von Sprachenkürzeln wie man sie für Locales benutzt, z.B. en_US (englische Sprache im Gebiet der Vereinigten Staaten von Amerika; amerikanisch) im Gegensatz zu en_GB (englische Sprache im Gebiet des Vereinigten Königreichs; britisch). Die Sprachkürzel werden hier durch Kleinbuchstaben symbolisiert, die Länder durch Großbuchstaben. Neben dem Unterstrich (engl. underscore) kommt als Trennzeichen auch oft der Bindestrich zum Einsatz. Locales definieren aber nicht nur eine Landessprache bzw. Regionalsprache, sondern werden auch zur Lokalisierung herangezogen.

ISO 3166-2

Eine jüngere Norm ISO 3166-2 definiert Kurzformen für die Untergliederungen von Ländern oder abhängiger Gebiete. Beispielsweise sind das im Falle Deutschlands die Bundesländer. Hierzu folgt dem Landescode (z. B. DE) noch der ISO-3166-2-Variant-Code. Dieser wird, ebenfalls durch einen Unter- oder Bindestrich getrennt, dem Landescode angehängt (z. B. DE-BY) für die Region/das Bundesland Bayern.

ISO 3166-3

ISO 3166-3 bildet seit 1974 alle Länder ab, die nicht mehr existieren bzw. deren Kürzel sich wegen signifikanter Änderung der Landesbezeichnung geändert haben (z. B. durch Zusammenschlüsse von Ländern oder Landesteilungen).

Siehe auch

Sprachcodes nach ISO 639, Liste der internationalen Kraftfahrzeugkennzeichen

Literatur


- DIN EN ISO 3166. (Deutschsprachige Variante der ISO 3166).

Weblinks


- http://www.iso.org/iso/en/prods-services/iso3166ma/02iso-3166-code-lists/index.html (Dort sind alle Ländercodes in vielfältigen Formaten downloadbar wie etwa XML oder mdb). Kategorie:ISO-Standard ja:ISO 3166

Internationales Olympisches Komitee

Das Internationale Olympische Komitee (IOK, auch im Deutschen meist Verwendung der internationalen Abkürzung IOC) ist eine nichtstaatliche Organisation, deren Zweck die Organisation und Betreuung der Olympischen Spiele ist. Das IOC wurde am 23. Juni 1894 in Paris von dem französischen Erzieher Baron Pierre de Coubertin ins Leben gerufen, der sich die Wiederbelebung der Olympischen Spiele der Antike zum Ziel gesetzt hatte. Seit 1915 hat das IOC seinen Sitz in Lausanne in der Schweiz. Das IOC ist laut Selbstdarstellung eine internationale, regierungsunabhängige, nicht gewinnorientierte Vereinigung mit Rechtspersönlichkeit, die vom Schweizer Bundesrat anerkannt worden ist. Es hält die Schirmherrschaft über die olympische Bewegung und beansprucht alle Rechte an den olympischen Symbolen, Fahnen, Mottos und Hymnen sowie den Spielen selbst. Seine Hauptverantwortung liegt in der Betreuung und Organisation der Sommer- und Winterspiele. Neben der Zentralorganisation existieren in fast jedem Land auch Nationale Olympische Komitees (NOK), siehe die Liste unten. Dem IOC wir häufig vorgeworfen, korrupt zu sein; insbesondere unter dem Präsidenten Juan Antonio Samaranch sei es mit großzügigen Annehmlichkeiten zu einem bestimmten Stimmverhalten zu bewegen gewesen: "Die Herren der olympischen Ringe handeln weitgehend unkontrolliert mit einer Ware, die Millionenprofite einbringt" (Jungle World 1999 [http://www.nadir.org/nadir/periodika/jungle_world/_99/03/31a.htm] ).

Präsidenten

Liste der Nationalen Olympischen Komittes


- Afghanistan
- Ägypten: Egyptian Olympic Committee, im IOC seit 1910
- Albanien
- Algerien: Comité Olympique Algérien, gegr. 1963, im IOC seit 1964
- Amerikanische Jungferninseln
- Amerikanisch-Samoa
- Andorra
- Angola
- Antigua und Barbuda
- Äquatorialguinea
- Argentinien
- Armenien: National Olympic Committee of Armenia, gegr. 1990, im IOC seit 1993
- Aruba
- Aserbaidschan: National Olympic Committee of the Azerbaijani Republic, gegr. 1992, im IOC seit 1993
- Äthiopien: Ethiopian Olympic Committee, gegr. 1948, im IOC seit 1954
- Australien
- Bahamas: Bahamas Olympic Association, im IOC seit 1952
- Bahrain
- Bangladesch
- Barbados: The Barbados Olympic Association Incorporated, gegr. 1955, im IOC seit 1955
- Belgien
- Belize
- Benin
- Bermuda: Bermuda Olympic Association, im IOC seit 1936
- Bhutan
- Bolivien
- Bosnien und Herzegowina
- Botswana
- Brasilien
- Britische Jungferninseln
- Brunei
- Burkina Faso
- Burundi: Comité National Olympique du Burundi, gegr. 1990, im IOC seit 1993
- Chile: Comité Olímpico de Chile, im IOC seit 1934
- China: Chinese Olympic Committee, gegr. 1910, im IOC seit 1979
- Cookinseln
- Costa Rica: Comité Olimpico de Costa Rica, gegr. 1953, im IOC seit 1954
- Dänemark: Danske Idrætts Førbund - Olympisk Komite im IOC seit 1905
- Deutschland: Nationales Olympisches Komitee für Deutschland, gegr. 1949 (Bundesrep.) bzw. 1952 (DDR)
- Dominica
- Dominikanische Republik: Comité Olimpico Dominicano, gegr. 1946, im IOC seit 1962
- Dschibuti: Comité Olympique Djiboutien, im IOC seit 1984
- Ecuador: Comité Olímpico Ecuatoriano, gegr. 1946, im IOC seit 1962
- Elfenbeinküste: Comité National Olympique de Côte d'Ivoire gegr. 1962, im IOC seit 1963
- El Salvador
- Eritrea: Eritrean National Olympic Committee, im IOC seit 1999
- Estland: Eesti Olümpiakomitee, gegr. 1923, im IOC seit 1991
- Fidschi
- Finnland
- Frankreich
- Gabun
- Gambia
- Georgien: Georgian National Olympic Committee, gegr. 1989, im IOC seit 1993
- Ghana: Ghana Olympic Committee, gegr. 1952, im IOC seit 1952
- Grenada
- Griechenland
- Großbritannien und Nordirland: The British Olympic Association, im IOC seit 1905
- Guam
- Guatemala
- Guinea
- Guinea-Bissau
- Guyana: Guyana Olympic Association, im IOC seit 1948
- Haiti: Comité Olympique Haïtien ,gegr. 1914, im IOC seit 1924
- Hongkong: Sports Federation and Olympic Committee of Hong Kong China, gegr. 1950, im IOC seit 1951
- Indien
- Indonesien: Komite Olympiade Indonesia , gegr. 1946, im IOC seit 1952
- Irak: Iraqi National Olympic Committee im IOC seit 1948
- Iran
- Irland: Olympic Council of Ireland im IOC seit 1922
- Island: National Olympic and Sports Association of Iceland, gegr. 1921, im IOC seit 1935
- Israel: Olympic Committee of Israel, gegr. 1933, im IOC seit 1952
- Italien
- Jamaika
- Japan
- Jemen
- Jordanien
- Kaimaninseln
- Kambodscha
- Kamerun: Comité National Olympique et Sportif du Cameroun, im IOC seit 1963
- Kanada
- Kap Verde
- Kasachstan: National Olympic Committee of the Republic of Kazakhstan, gegr. 1990, im IOC seit 1993
- Katar: Qatar National Olympic Committee, gegr. 1979, im IOC seit 1980
- Kenia: National Olympic Committee Kenya, im IOC seit 1955
- Kirgistan: National Olympic Committee of the Republic of Kyrgyzstan, im IOC seit 1993
- Kiribati
- Kolumbien: Comité Olimpico Colombiano, gegr. 1936, im IOC seit 1939
- Komoren
- Kongo
- Demokratische Republik Kongo
- Kroatien: Hrvatski olimpijski odbor, gegr. 1991, im IOC seit 1993
- Kuba
- Kuwait: Kuwait Olympic Committee, im IOC seit 1966
- Laos
- Lesotho
- Lettland: Latvijas Olimpiskās komitejas ziņas, gegr. 1922, im IOC seit 1991
- Libanon: Lebanese Olympic Committee,gegr. 1947, im IOC seit 1948
- Liberia
- Libyen
- Liechtenstein: Liechtensteinischer Olympischer Sportverband, im IOC seit 1935
- Litauen: Litauisches Nationales Olympisches Komitee , gegr. 1924, im IOC seit 1991
- Luxemburg: Comité Olympique et Sportif Luxembourgeois, im IOC seit 1912
- Madagaskar
- Malawi
- Malaysia: Olympic Council of Malaysia, gegr. 1953, im IOC seit 1954
- Malediven
- Mali
- Malta
- Marokko: Comité National Olympique Marocain, im IOC seit 1959
- Mauretanien
- Mauritius
- Mazedonien: Makedonski Olimpiski Komitet, im IOC seit 1993
- Mexiko
- Mikronesien
- Moldawien: Comité National Olympique de la République de Moldova, gegr. 1991, im IOC seit 1993
- Monaco
- Mongolei: National Olympic Committee of Mongolia, gegr. 1956, im IOC seit 1962
- Mosambik: Comité Olimpico Nacional de Moçambique, seit 1979 im IOC
- Myanmar
- Namibia: Namibian Olympic Committee, gegr. 1990, im IOC seit 1991
- Nauru
- Nepal
- Neuseeland
- Nicaragua
- Niederlande
- Niederländische Antillen: Nederlands Antilliaans Olympisch Comité, im IOC seit 1931
- Niger: Comité National Olympique et Sportif Nigérien, im IOC seit 1964
- Nigeria
- Nordkorea: Olympic Committee of the Democratic People’s Republic of Korea, gegr. 1953, im IOC seit 1957
- Norwegen
- Oman
- Österreich: Österreichisches Olympisches Comité, gegr. 1908
- Osttimor
- Pakistan: Pakistan Olympic Association, gegr. 1948, im IOC seit 1948
- Palästina
- Palau
- Panama: Comité Olímpico de Panamá, gegr. 1934, im IOC 1947
- Papua-Neuguinea
- Paraguay: Comité Olímpico Paraguayo, gegr. 1970, im IOC seit 1970
- Peru: Comité Olímpico Peruano, gegr. 1924, im IOC seit 1936
- Philippinen: Philippine Olympic Committee, gegr. 1911, im IOC seit 1929
- Polen
- Portugal: Comité Olímpico de Portugal, im IOC seit 1909
- Puerto Rico
- Ruanda
- Rumänien
- Russland
- St. Kitts und Nevis
- St. Lucia
- St. Vincent und die Grenadinen
- Salomonen
- Sambia: National Olympic Committee of Zambia, im IOC seit 1964
- Samoa
- San Marino
- São Tomé und Príncipe
- Saudi-Arabien, Saudi Arabian Olympic Committee, gegr. 1964, im IOC seit 1965
- Schweden
- Schweiz: Schweizerisches Olympisches Comité, gegr. 1912, im IOC seit 1912
- Senegal: Comité National Olympique et Sportif Sénégalais, gegr. 1961, im IOC seit 1962
- Serbien und Montenegro: Olympic Committee of Serbia and Montenegro, gegr. 1919, im IOC seit 1920
- Seychellen
- Sierra Leone
- Simbabwe: Zimbabwe Olympic Committee, im IOC seit 1980
- Singapur: Singapore National Olympic Council, gegr. 1947, im IOC seit 1948
- Slowakei: Slovenský olympijský výbor, gegr. 1192, im IOC seit 1993
- Slowenien: Olympijsky komite slovenije, gegr. 1991, im IOC seit 1993
- Somalia
- Spanien
- Sri Lanka: National Olympic Committee of Sri Lanka, gegr. 1937, im IOC seit 1937
- Südafrika
- Sudan
- Südkorea
- Suriname: Surinaams Olympisch Comité, im IOC seit 1959
- Swaziland
- Syrien: Syrian Olympic Committee, im IOC seit 1948
- Tadschikistan
- Taiwan: Chinese Taipei Olympic Committee, im IOC seit 1960
- Tansania: Tanzania Olympic Committee, im IOC seit 1968
- Thailand: Olympic Committee of Thailand, gegr. 1948, im IOC seit 1950
- Timor-Leste
- Togo
- Tonga: Tonga Sports Association and National Olympic Committee, im IOC seit 1984
- Trinidad und Tobago: Trinidad and Tobago Olympic Committee, gegr. 1946, im IOC seit 1948
- Tschad
- Tschechien: Českého olympijského výboru, gegr. 1899, im IOC seit 1993
- Tunesien: Comité National Olympique Tunisien, im IOC seit 1957
- Türkei
- Turkmenistan
- Uganda: Uganda Olympic Committee, im IOC seit 1956
- Ukraine
- Ungarn
- Uruguay
- USA
- Usbekistan: National Olympic Committee of the Republic of Uzbekistan, gegr. 1992, im IOC seit 1993
- Vanuatu
- Venezuela: Comité Olímpico Venezolano, im IOC seit 1935
- Vereinigte Arabische Emirate: United Arab Emirates National Olympic Committee, im IOC seit 1980
- Vietnam: Uỷ ban Olympic Việt Nam, im IOC seit 1979
- Weißrussland: National Olympic Committee of the Republic of Belarus, gegr. 1991, im IOC seit 1993
- Zentralafrikanische Republik
- Zypern frühere Mitglieder:
- DDR (siehe: Deutschland)
- Gemeinschaft Unabhängiger Staaten
- Sowjetunion
- Tschechoslowakei
- Westindische Föderation

Siehe auch


- Liste der Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees
- Liste der Olympischen Länderkürzel

Weblinks


- [http://www.olympic.org/uk/organisation/IOC/index_uk.asp Website des IOC (engl.)]
- [http://www.nok.de/ Nationales Olympisches Komitee für Deutschland] NOK
- [http://www.oeoc.at/ Österreichisches Olympisches Comité] ÖOC
- [http://www.olympicwatch.org/deutsch/ Olympic Watch] Kategorie:Sportverband Kategorie:Olympische Spiele Kategorie:Waadt (Kanton) ja:国際オリンピック委員会 ko:국제올림픽위원회

International Organization for Standardization

Die Internationale Organisation für Normung, Kurzbezeichnung ISO, ist die internationale Vereinigung von Normungsorganisationen aus über 150 Ländern. Die ISO erarbeitet internationale Normen (engl. standards) in allen Bereichen mit Ausnahme der Elektrik und der Elektronik, für die die IEC zuständig ist. Es gibt technische (z.B. MP3 oder Telefonkarten), klassifikatorische (z.B. Ländercodes wie .de, .nl, .jp) und Verfahrensstandards (z.B. Qualitätsmanagement nach ISO 9000). Internationale Normen werden in Englisch veröffentlicht. Die englische Bezeichnung der ISO lautet International Organization for Standardization. Die nationalen Normungsorganisationen sind für Übersetzungen internationaler Normen verantwortlich. Jedes Mitglied der ISO vertritt ein Land, und aus jedem Land kann es nur ein Mitglied geben. Der DIN Deutsches Institut für Normung e. V. (DIN) ist seit 1951 Mitglied der ISO für die Bundesrepublik Deutschland.

Die Kurzbezeichnung ISO

Übersetzungen des Namens Internationale Organisation für Normung ergeben verschiedene Abkürzungen, abhängig von der Sprache, zum Beispiel ION in Deutsch, IOS in Englisch, OIN in Französisch. Deshalb wählte man die einheitliche Kurzbezeichnung ISO, welche vom griechischem Wort "isos" abstammt, das „gleich“ bedeutet. Somit ist die Kurzbezeichnung in jedem Land und jeder Sprache einheitlich.

Wichtige Normen

Einige wichtige Normen oder Standards der ISO sind
- ISO 31 Größen und Einheiten (Quantities and Units)
- ISO 1000 SI-Einheiten und Empfehlungen für den Gebrauch ... (SI units and recommendations for the use of their multiples and of certain other units)
- ISO 129-1 Technische Zeichnungen - Eintragung von Maßen und Toleranzen - Teil 1: Allgemeine Grundlagen
- ISO 216 Papierformate
- ISO 639 (ersetzt durch ISO 639-1) Sprachnamen (language names)
- ISO 646 IA5: 7-Bit-Code für Informationsaustausch
- ISO 1043 Kennzeichnung von Polymerteilen
- ISO 3166 (ersetzt durch ISO 3166-1) Ländercodes (country codes)
- ISO 3297 ISSN
- ISO 4217 Währungscodes (currency codes)
- ISO 5800 Farb-Filmempfindlichkeit
- ISO 7098 Romanisierung des Chinesischen (Pinyin)
- ISO 8331 Leitfaden zur Auswahl, Lagerung, Verwendung und Instandhaltung von Gummi- und Kunststoffschläuchen und Schlauch-Baugruppen
- ISO 8601 International Standard Date and Time Notation
- ISO/IEC 8652 Die Programmiersprache Ada 95
- ISO 8859 Zeichensätze, die ASCII als Untermenge beinhalten (z.B. ISO-8859-1, ISO-8859-2)
- ISO 8879 Standard Generalized Markup Language (SGML)
- ISO 9000 Qualitätsmanagement mit Hilfe der Qualitätssicherungsnormen (incl. ISO 9000-9004)
- ISO 9241 Ergonomische Anforderungen für Bürotätigkeiten mit Bildschirmgeräten
- ISO 9660 Dateisystem für CD-ROMs
- ISO 9899 Die Programmiersprache C
- ISO 10149 (Yellow Book): Physikalisches Format von CD-ROMs
- ISO/IEC 10179:1996 Document Style Semantics and Specification Language (DSSSL)
- ISO 10303 STandard for the Exchange of Product model data (STEP)
- ISO 10646 Universal Character Set (UCS)
- ISO 10965 Texilte floor coverings
- ISO 10599 Autoradios, u.A. Antennenstecker
- ISO 11656 Maschinenteil in Kontakt mit textilen Behandlungsölen
- ISO 11898-1 Road vehicles - Controller area network (CAN) - Part 1: Data link layer and physical signalling
- ISO/IEC 12207 Information Technology - Software Life cycle processes
- ISO 13406-2 Ergonomie von LCD-Bildschirmen
- ISO 14001 - ISO 14064 Umweltmanagementsystem
- ISO 14040 - ISO 14043 Ökobilanzierung
- ISO 14772 Virtual Reality Modelling Language VRML
- ISO/DIS 14825 Geographic Data Format
- ISO/IEC 14882 Die Programmiersprache C++
- ISO 15489 Records Management (siehe auch Records Management beim Enterprise Content Management)
- ISO 15504 Software Process Improvement and Capability dEtermination (SPICE)
- ISO 16845 Road vehicles - Controller area network (CAN) - Conformance test plan
- ISO 17421 OAIS Open Archive Information System, Norm für elektronische Archivsysteme
- ISO/IEC 17799 Information technology - Code of Practice for Information Securirty Management
- ISO 19005 PDF/A normiertes PDF
- ISO 191xx Eine Normenfamilie zum Aufbau von Geoinformationen
- ISO 19107 Geographic Information - Spatial Schema (Raumbezug von Geoinformationen)
- ISO 19109 Geographic Information - Rules for application schema (Regeln zum Erstellen von Anwendungsschemata)
- ISO/IEC 23270 Die Programmiersprache C#

Siehe auch


- Liste von Standards
- OSI-Modell
- Isoimage
- Standardisierung

Weblinks


- http://www.iso.org/ Kategorie:Normungsorganisation ! ja:国際標準化機構 ko:국제 표준화 기구 zh-min-nan:ISO

Domäne (Internet)

Eine Domain (zum Wortursprung siehe Domäne) ist ein zusammenhängender Teilbereich des hierarchischen DNS-Namensraumes. Eine Domain umfasst ausgehend von ihrem Domainnamen immer die gesamte untergeordnete Baumstruktur (im Unterschied zur Zone). Der Name einer Domain ist gleichzeitig auch ihr FQDN. :Beispiel: Gegeben sei die Domain wikipedia.de. Es existieren weiterhin ein Host www.wikipedia.de sowie die Subdomains intern.wikipedia.de und extern.wikipedia.de und noch ein Host mail.extern.wikipedia.de. Alle diese Knoten gehören zur Domain wikipedia.de. Die erwähnte Subdomain extern.wikipedia.de ist eigenständig wieder eine Domain, zu der nur der Knoten mail.extern.wikipedia.de gehört. Domains unterhalb von Domains werden auch als Subdomains bezeichnet. Domains der höchsten Ebene (z.B. .de oder .com) werden auch Top-Level-Domains (TLDs) genannt. Dementsprechend heißen die Domains zweiter und dritter Ebene Second- beziehungsweise Third-Level-Domains. Virtuelle Domains verweisen nicht auf einen Host, sondern werden auf eine andere Internet- bzw. Mailadresse umgeleitet. Von der IANA wurden Domainnamen reserviert, die man in eigenen Dokumentationen und Testumgebungen verwenden kann. Ein Beispiel dafür ist die Domain [http://www.example.com example.com]. Sinn dieser Reservierung ist, Konflikte mit real existierenden Domainnamen zu vermeiden. Siehe auch: http://www.rfc-editor.org/rfc/rfc2606.txt Mitte 2005 waren laut DENIC 9 Millionen .de-Domains registriert. Nach Aussage jener Registrierungsstelle kommen momentan jedes Jahr etwa eine Million .de-Domänen neu hinzu.

Siehe auch


- Vollständige Liste der Top Level Domains
- Umlaut-Domains
- Domaingrabbing
- Reverse Domain Hijacking
- Domainlevel
- Konnektivitätskoordination
- Reverse Domäne
- Zone (DNS)
- Generischer Domainname
- Domainnamensrecht

Weblinks


- http://www.icann.org/ - Internet Corporation for assigned Names and Numbers, Dachorganisation des DNS (Domain Name System)
- http://www.denic.de/ - Vergabestelle deutscher Domains [.de]
- http://www.nic.at/ - Vergabestelle österreichischer Domains [.at, .co.at, .or.at]
- http://www.nic.ch/ - Vergabestelle schweizer Domains [.ch, .li]
- http://www.example.com/ - Standarddomain der IANA
-
- [http://www.ipwiki.de/internetrecht:domainrecht ipwiki.de - Domainrecht (Wiki zu Themen des gewerblichen Rechtsschutzes)] Kategorie:Domain Name System als:Domäne (Internet) ja:ドメイン名

Großbritannien und Nordirland

Das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland (engl. United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland - meist verkürzt zu United Kingdom oder UK) ist eine konstitutionelle Monarchie im Nordwesten Europas. Der größte Inselstaat Europas besteht aus den Landesteilen England, Wales und Schottland auf der Insel Großbritannien und Nordirland auf der Insel Irland. __TOC__ Im deutschen Sprachraum wird der Name oft auf Vereinigtes Königreich, entsprechend den amtlichen Kurzformen verkürzt. Die Bezeichnung Großbritannien wird ugs. oft als Synonym verwendet, bezeichnet aber nur Teile der britischen Inseln, nämlich nur die Insel, auf der England, Wales und Schottland liegen, und nicht noch das benachbarte Nordirland. Die Bezeichnung England schränkt das Vereinigte Königreich noch mehr ein. Zwar ist England der größte und nach wie vor beherrschende Landesteil, aber eben nur ein Teil des Landes und der Insel. So würde sich ein Schotte oder Nordire selbst nicht als Engländer bezeichnen. Woher das „Groß“ in „Großbritannien“ stammt, wird im Französischen klar: „Großbritannien“ ist die „Grande-Bretagne“, im Unterschied zu der auch im Deutschen so genannten „Bretagne“. Die Bezeichnung Britannia hingegen stammt aus der Spätantike, nämlich aus dem Wortschatz der Urengländer, dem keltischen Brith, was buntfarbig oder gefleckt bedeutet. Offenbar war es dort einst Sitte, sich zu bemalen.

Geographie

Bretagne Der größte Teil Englands besteht aus flachen Ebenen. Eine imaginäre Linie zwischen den Flüssen Tees (bei Middlesbrough) und Exe (bei Exeter) unterteilt England in einen sehr flachen und in einen eher hügeligen Teil. Die wichtigsten Hügelzüge (Gebirgsketten) von Nord nach Süd sind die Cumbrian Mountains, die Pennines, der Peak District, die Cotswolds und die Chilterns. Die wichtigsten Flüsse sind Themse, Severn, Trent, Great Ouse und Humber. Die größten Städte sind London, Birmingham, Manchester, Sheffield, Liverpool, Leeds, Bristol und Newcastle-upon-Tyne. Wales ist abgesehen von einer flachen Ebene im Süden äußerst hügelig. Der höchste Berg, der Snowdon, ist 1.085 Meter hoch. Nördlich des Festlandes liegt die Insel Anglesey. Die größte Stadt ist Cardiff an der Südküste. Die Geographie Schottlands ist sehr unterschiedlich, mit den flachen Lowlands im Süden und Osten sowie den teils gebirgigen Highlands im Norden und Westen. Der Ben Nevis (1.344 Meter) ist der höchste Berg Großbritanniens. Es gibt zahlreiche lange und tiefe Meeresarme, Firths und Lochs. An der Nord- und Westküste gibt es eine stattliche Anzahl von Inseln, darunter die Hebriden, die Orkney- und die Shetlandinseln. Die größten Städte sind Edinburgh, Glasgow und Aberdeen. Nordirland umfasst den nordöstlichen Teil der Insel Irland. Das Gelände ist hügelig. Ziemlich exakt in der Mitte des Territoriums liegt der Lough Neagh, der größte Binnensee der Britischen Inseln. Die wichtigsten Städte sind Belfast und Derry. Siehe auch: Liste der Seen in Großbritannien, Liste der Berge in Großbritannien

Klima und Vegetation

Das Klima von Großbritannien und Nordirland variiert, ist jedoch gemäßigt. Es ist aufgrund des Golfstroms markant wärmer als in anderen Gebieten auf den gleichen Breitengraden (wie z. B. Polen). Allgemein ist das Klima im Süden wärmer und trockener als im Norden. Der Wind bläst hauptsächlich von Südwesten, vom Atlantischen Ozean her. Während mehr als der Hälfte des Jahres ist der Himmel bewölkt. Das Land ist relativ selten von Naturkatastrophen betroffen, vor allem im Winter können jedoch starke Sturmwinde und Überschwemmungen auftreten. Die Regenmenge beträgt im Norden durchschnittlich 1.000 mm pro Jahr, im Süden 700 mm. Die Grafschaft Essex ist die trockenste Gegend des Landes. Die jährliche Regenmenge beträgt hier nur 600 mm, obwohl an über 100 Tagen im Jahr Regen fällt. In manchen Jahren kann die Regenmenge nur 450 mm betragen, weniger als z. B. in Jerusalem oder Beirut. Der früher weit verbreitete Laub- und Mischwald ist wegen Raubbau und Landwirtschaft auf 8 % zurückgedrängt worden. Jetzt versucht man die Wälder wieder aufzuforsten. Die Gebirge sind mit Mooren und Heiden bedeckt.

Bevölkerung

Das Vereinigte Königreich hatte bei der letzten Volkszählung im Jahre 2004 60.294.000 Einwohner. Sie gliedert sich in Engländer (83,6 %), Schotten (8,6 %), Iren (2,9 %), Waliser (4,9 %) und Andere 7,9 %.

Sprachen

Das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland hat keine offizielle Amtssprache. Englisch ist jedoch de facto offizielle Sprache und wird von 95 % der Bevölkerung als einzige Sprache gesprochen. Als „Hochsprache“ gilt die so genannte Aussprachevariante der Received Pronunciation. Dieses Englisch wird auch in den meisten Schulen Deutschlands unterrichtet. Allerdings haben zwei Teilstaaten offizielle Sprachen: In Wales sind sowohl Englisch als auch Walisisch offizielle Sprachen. In Nordirland sind dies Englisch, Irisch und Ulster Scots. Zusätzlich wird in den Äußeren Hebriden die Schottisch-Gälische Sprache anerkannt. Daneben gibt es in Großbritannien diverse lokale Dialekte des Englischen, die aber keinen offiziellen Status haben und meist rein mündlicher Natur sind. Noch bis in die jüngste Vergangenheit hinein empfand man Dialekte und dialektal gefärbte Aussprache im klassenbewussten Königreich als sozialen Makel. Die Minderheitensprachen sind durch die Europäische Charta für Regional- und Minderheitensprachen anerkannt und geschützt. Walisisch genießt in Wales Gleichberechtigung mit Englisch; in Schottland ist dies Scots, in Cornwall die Kornische Sprache, in Nordirland das Ulster Scots. Die Gehörlosen verwenden die British Sign Language. Laut der Volkszählung von 2001 wird Walisisch von rund 20 % der Bevölkerung in Wales gesprochen (ca. 600.000 Menschen), schottisches Gälisch von rund 60.000 Menschen, Irisch von rund 20.000 Menschen (7 % der Bevölkerung Nordirlands) und Kornisch von 3.500 Menschen (etwa 0,6 % der Bevölkerung von Cornwall). Schreibweise des Landesnamens in den offiziell anerkannten Sprachen:
- United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland (Englisch)
- Teyrnas Unedig Prydain Fawr a Gogledd Iwerddon (Walisisch)
- An Rìoghachd Aonaichte na Breatainn Mhòr agus Eirinn a Tuath (schottisches Gälisch)
- Ríocht Aontaithe na Breataine Móire agus Thuaisceart Éireann (Irisch)
- An Rywvaneth Unys a Vreten Veur hag Iwerdhon Glédh (Kornisch)
- Unitit Kinrick o Great Breetain an Northren Ireland (Scots)

Minderheiten

Es gibt mehrere ethnische Minderheiten im Vereinigten Königreich, die ca. 7,9 % der Bevölkerung ausmachen. Zu über 50 % sind ihre Angehörigen im Vereinigten Königreich selbst geboren worden. Der relativ große Anteil dieser Minderheiten erklärt sich aus der Einwanderung einer großen Anzahl von Bewohnern ehemaliger britischer Kolonien in der Karibik und des indischen Subkontinents, vor allem in den 1950ern und den 1960ern. Es gibt folgende Hauptminderheiten: Karibischer oder afrikanischer Abstammung („Black Caribbean“ bzw. „Black African“ - über 1,1 Millionen) Der Großteil der eingewanderten Westinder kam in den 1950ern, in der Hoffnung auf Arbeit und um der schlechten Lebensqualität in ihren Heimatländern zu entfliehen. Die meisten kamen aus Jamaika, Trinidad und Tobago und Dominica. Bei der letzten Volkszählung 2001 wurden 1.148.738 Menschen gezählt (davon 565.876 aus dem karibischen Raum und 485.277 aus Afrika), was etwa 2,1 % der Gesamtbevölkerung entspricht. Inder (über 1 Million - 2001) Die Inder stellen die größte Einwanderergruppe aus einem einzigen Land. Ihr Anteil an der Bevölkerung beträgt 1,8 %. Bei der letzten Volkszählung (2001) wurden 1.053.411 Menschen gezählt. Obwohl sie als eine einzige Minderheitengruppe zusammengefasst werden, gibt es weitere Unterschiede innerhalb derselben. 45 % der britischen Inder sind Hindus, die Sikhs folgen mit 29 % und an dritter Stelle die indischen Moslems mit 13 %. Diverse Gründe haben die Inder dazu veranlasst, nach Großbritannien auszuwandern; neben wirtschaftlichen Gründen wie Armut, Arbeitssuche oder dem Wunsch nach einem höheren Lebensstandard spielt auch politische Verfolgung eine Rolle. Pakistaner (747.285 - 2001) Pakistaner sind die zweitgrößte südasiatische Minderheit in Großbritannien. Sie kamen mit Seefahrern nach Großbritannien und suchten dort für kurze Zeit Arbeit, um Geld für ihre Familien zu verdienen, und fuhren dann wieder zurück nach Pakistan. Viele von ihnen aber blieben in Großbritannien. Der größte Teil der Pakistaner sind Anhänger des Islam. Bengalen (283.063 - 2001) Die Bengalen gehören ebenso wie die Inder und Pakistaner zu den sogenannten „Asian or Asian British People“. Die Gründe für ihre Einwanderung waren der Bürgerkrieg und die Abspaltung Bangladeschs von Pakistan 1971 ebenso wie die der Suche nach Arbeit und die Hoffnung auf einen höheren Lebensstandard. Die meisten Bengalen sind ebenfalls Muslime. Chinesen (247.403 - 2001) Ein Großteil der chinesischen Einwanderer in Großbritannien wanderte nach dem Zweiten Weltkrieg ein, vor allem aufgrund des Preisverfalls von Reis in Hongkong. Im Jahre 2001 lebten 247.403 Chinesen in Großbritannien, was 0,4 % der Gesamtbevölkerung entspricht. Heutzutage gehören die Chinesen zu den bestverdienenden und bestausgebildeten Einwohnern Großbritanniens. Sinti & Roma (ca. 120.000) Unter dem englischen Begriff „Gypsy“ oder „Traveller“ versteht man eine Vielzahl ethnischer Minderheiten. Die Minderheit, die den traditionellen „Zigeunern“ in ihrer Lebensweise am nächsten kommt, sind die Roma, deren Ursprung in Nordindien liegt. Heutzutage werden aber auch Einwanderer aus Osteuropa, etwa aus Polen, Rumänien, Tschechien und der Slowakei dazugezählt. Die Hauptprobleme der Roma und auch der relativ wenigen britischen Sinti sind Diskriminierung, Armut und eine hohe Kindersterblichkeitsrate. Nach Schätzungen der UNO leben in Großbritannien mehrere hunderttausend Menschen polnischer Herkunft.

Religion

Die Mehrzahl der Einwohner des Vereinigten Königreichs (ca. 74 %) versteht sich als Christen. Bei der letzten Volkszählung 2001 beantworteten 92 % der Einwohner die freiwillige Frage nach der Religion. Wie in anderen Ländern auch ist die Kirchenmitgliedschaft nicht mit der Religionszugehörigkeit gleichzusetzen. Genaue Statistiken der Kirchenmitgliedschaft sind schwer zu erstellen, da man in Großbritannien gewöhnlich nur dann offiziell Mitglied einer Kirche wird, wenn man sich über den gelegentlichen Gottesdienstbesuch hinaus am Gemeindeleben beteiligen will. 1995 waren nur 14 % der Bevölkerung solche Mitglieder von Kirchen. Laut Umfragen aus dem Jahr 1995 fühlen sich noch ca. 27 Millionen (45 %) der anglikanischen Kirche zugehörig, 11 Millionen (19 %) anderen protestantischen Kirchen im weitesten Sinne und knapp 6 Millionen (10 %) der katholischen Kirche. Katholiken wurden früher oft als kuriose Minderheit empfunden (vgl. z. B. Evelyn Waughs Wiedersehen in Brideshead), sind heute aber etwas relativ normales geworden. Zu den großen Kirchen (grob nach Größe und Einfluss geordnet) zählen in
- England die
  - Church of England (Anglikanisch)
  - Römisch-Katholische Kirche
  - Methodistische Kirche
  - United Reformed Church (Reformiert)
- Schottland die
  - Church of Scotland (Reformiert/Presbyterianisch)
  - Römisch-Katholische Kirche
  - United Reformed Church (Reformiert) (in Schottland entstanden aus der Congregational Union bzw. Church und anderen reformierten Gemeinden)
  - Methodistische Kirche
- Wales die
  - Church in Wales (Anglikanisch)
  - United Reformed Church (Reformiert)
  - Römisch-Katholische Kirche
  - Methodistische Kirche
- Nordirland die
  - Church of Ireland (Anglikanisch)
  - Römisch-Katholische Kirche
  - Verschiedene Presbyterianische Kirchen Über 9 Millionen Einwohner gehören keiner Religion an (Agnostiker, Atheisten und Heiden). Daneben sind auch Islam, Hinduismus, Sikhismus und andere Religionen verbreitet:

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte der Britischen Inseln, Geschichte des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland Geschichte des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland In der Antike waren weite Teile der Insel Großbritannien, abgesehen vom Gebiet des heutigen Schottlands, für rund 350 Jahre von den Römern besetzt. Als diese sich zurückzogen, bildeten sich mehrere kleine Königreiche, die von den eingewanderten Angeln und Sachsen (Angelsachsen) und später auch von den Wikingern beherrscht wurden. Die keltische Urbevölkerung wurde in die westlichen Randgebiete verdrängt. Im 10. Jahrhundert entstanden die voneinander unabhängigen Königreiche Schottland und England. 1066 eroberten die Normannen, französisierte Wikinger aus der Normandie, die Insel und prägten sie für die folgenden Jahrhunderte. Wales, das seit 1284 unter der Kontrolle Englands war, wurde mit der Act of Union 1536 Teil des Englischen Königreichs. Mit der Act of Union 1707 wurden die Königreiche Schottland und England zum Königreich Großbritannien vereinigt; beide Staaten hatten seit 1603 durch Personalunion denselben Monarchen. Die Act of Union 1800 vereinigte das Königreich Großbritannien mit dem Königreich Irland, das von 1169 bis 1603 mehr und mehr unter englische Kontrolle geraten war. Durch diese Verschmelzung entstand das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Irland. 1922 bildeten 26 irische Grafschaften den Irischen Freistaat (ab 1937 Éire, ab 1949 Republik Irland). Die restlichen 6 Grafschaften in der Provinz Ulster verblieben beim Vereinigten Königreich. Der heutige Staatsname Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland wird seit 1927 verwendet. Das Vereinigte Königreich, die dominierende Industrie- und Seefahrtsnation im 19. Jahrhundert, spielte eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung der parlamentarischen Monarchie, bei Literatur und Wissenschaft. Unter dem außenpolitischen Prinzip der Balance of Power trat Großbritannien über viele Jahrhunderte für ein Mächtegleichgewicht auf dem europäischen Kontinent ein und schloss dafür wechselnde Bündnisse. Auf seinem Höhepunkt umfasste das Britische Imperium zwei Fünftel der Landfläche der Erde, die in vielen Kriegen erobert worden waren. Durch die beiden Weltkriege verlor das Land seine Weltmachtstellung, obwohl es beide Male auf der Siegerseite stand. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde das Imperium bis auf einige kleine Reste aufgelöst. Großbritannien war gezwungen, sich mehr Europa (Kontinentaleuropa) zuzuwenden, hält sich aber bis heute bei der Integration zurück. Das Land ist zwar Mitglied der Europäischen Union, hat aber den Euro wegen innenpolitischer Widerstände nicht eingeführt. Im Zuge einer Verfassungsreform erhielten Schottland, Wales und Nordirland im Jahre 1999 eigene Parlamente. Siehe auch: Geschichte des Vereinigten Königreiches, Geschichte Englands, Geschichte Irlands, Geschichte Nordirlands, Geschichte Schottlands, Geschichte von Wales, Britisches Imperium, Commonwealth of Nations, Britische Unterhauswahlen 2005

Politik

Hauptartikel: Politisches System Großbritanniens und Nordirlands, Britische Monarchie Das Vereinigte Königreich ist eine konstitutionelle Monarchie (Staatsoberhaupt ist Königin Elisabeth II.), Premierminister ist Tony Blair. Hort der Souveränität ist das Parlament, das aus Oberhaus (House of Lords: Adel, heute größtenteils nichterblicher Verdienstadel, und einige anglikanische Bischöfe) und Unterhaus (House of Commons: nach Mehrheitswahlrecht gewählte Abgeordnete) besteht. Der Landesteil England ist in Europa das Land mit der ältesten ununterbrochenen parlamentarischen Tradition, die bis ins Mittelalter zurückreicht (Magna Charta). Eine geschriebene Verfassung gibt es nicht, es gibt allerdings Gesetze mit Verfassungsrang. Schottland und Wales haben seit den 1990er Jahren eigene Landesparlamente und -regierungen. In Schottland und Wales gilt schon die Europäische Menschenrechtserklärung, in England steht sie vor der Einführung. Das Vereinigte Königreich ist eines der Gründungsmitglieder der NATO und des Commonwealth of the Nations. Es ist außerdem ständiges Mitglied des UNO-Sicherheitsrates sowie Teil der Europäischen Union.

Militär

Das Vereinigte Königreich hat die höchsten Rüstungsausgaben in Europa und ist dessen wichtigste Militärnation. Traditionell konzentriert sich das britische Militär mehr auf die Kriegsmarine, Royal Navy, und die Luftwaffe, Royal Air Force, als auf das Heer, die British Army. Das Vereinigte Königreich besitzt seit 1952 Atomwaffen, deren Bestand in den vergangenen Jahren zwar deutlich reduziert wurde, jedoch ständig modernisiert wird. Das Vereinigte Königreich unterhält zudem etliche Militärbasen im Ausland. Hierzu gehören mehrere Basen in Deutschland mit insgesamt 27.000 Soldaten sowie zwei britische Hoheitsgebiete auf Zypern mit etwa 7.000 Soldaten. Außer den USA hat kein Staat mehr Soldaten im Ausland stationiert als Großbritannien. Aktuell sind 67.000 britische Soldaten im Ausland stationiert, darunter 8.900 im Irak.

Verwaltungsgliederung

Hauptartikel: Verwaltungsgliederung Großbritanniens und Nordirlands Das Vereinigte Königreich besteht aus den vier Landesteilen: England (Königreich), Wales (Fürstentum), Schottland (Königreich) und Nordirland (Provinz). Wales, Schottland und Nordirland besitzen seit den 1990er Jahren eigene Landesteilparlamente und -regierungen mit einem sog. Ersten Minister als Chef (vergleichbar einem Ministerpräsidenten in Deutschland oder einem Landeshauptmann in Österreich). England besitzt, mit Ausnahme Londons (noch) keine Landesverwaltung. Eine „Northern Assembly“ (Nordenglische Versammlung) ist gegenwärtig in der Diskussion. Die Aufgaben einer Staatsspitze Englands werden von Parlament und Regierung des Vereinigten Königreiches mit wahrgenommen. Dabei ist es inzwischen üblich geworden, dass sich im Parlament die Abgeordneten der anderen Landesteile enthalten, wenn eine Entscheidung nur England betrifft (siehe auch West-Lothian Question). Die unteren Verwaltungsebenen sind seit dem späten 19. Jahrhundert mehrmals neu strukturiert worden, weitere Veränderungen sind in der Zukunft zu erwarten. Traditionell bestand England seit dem Mittelalter aus 39, Schottland aus 34, Wales aus 13 und Nordirland aus 6 Grafschaften (engl. counties). Heute (2004) gibt es in England 35 Grafschaften, 40 so genannte „Unitary Authories“, 6 Metropolitan Counties sowie Greater London mit seinem Bürgermeister Ken Livingstone (siehe hierzu auch Verwaltungsgliederung Englands). Wales besteht aus 22, Schottland aus 32 Unitary Authorities. In Nordirland gibt es 26 Bezirke (District). Die Namen der alten Grafschaften werden aber im Alltagsgebrauch aller Landesteile oft weiterhin verwendet. Abhängige Gebiete (offiziell Überseegebiete/Overseas territories of the United Kingdom):
- Anguilla
- Bermuda
- Britische Jungferninseln
- Britisches Antarktis-Territorium
- Britisches Territorium im Indischen Ozean
- Kaimaninseln
- Falklandinseln
- Gibraltar
- Montserrat
- Pitcairninseln
- St. Helena
- Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln
- Turks- und Caicosinseln Gebiete, die nur der britischen Krone unterstehen und nicht dem Vereinigten Königreich (Crown dependencies):
- Kanalinseln
- Man Beide haben eigene Legislativen und Rechtssysteme, werden jedoch im Bereich Verteidigung und internationale Beziehungen von der britischen Regierung vertreten. Der britische Monarch ist Staatsoberhaupt nicht nur des Vereinigten Königreichs, sondern auch einer ganzen Reihe weiterer, unabhängiger Commonwealth-Staaten. Siehe auch: Liste der Städte in Großbritannien und Nordirland, Kronkolonie

Infrastruktur

Der Verkehr orientiert sich in Nord-Süd-Richtung. Im Straßenverkehr wird links gefahren, im Gegensatz zu den meisten anderen europäischen Ländern. Kreisverkehre sind bei britischen Verkehrsplanern besonders beliebt, da es keine Rechts-vor-Links- oder Links-vor-Rechts-Regel gibt; an Kreuzungen ohne Kreisverkehr ist stets eine der Straßen als Vorfahrtsstraße markiert. Von Bedeutung sind die Autobahnen (Motorways), die das Land (insbesondere England) sehr gut erschließen. Zudem begann man in den 1990er Jahren mit dem Bau mehrspuriger Überlandstraßen, um sowohl die Autobahnen wie auch die an kleineren Straßen gelegenen Orte zu entlasten. Die Inseln Großbritannien und Irland sind durch Fähren verbunden. Das Vereinigte Königreich ist die wichtigste Drehscheibe des Weltluftverkehrs. Das gesamte Fluggastaufkommen ist mit rund 200 Mio. Passagieren pro Jahr (davon 125 Mio. auf den Londoner Flughäfen) das größte Europas. Insgesamt verfügt es über acht internationale und viele regionale Flughäfen. Heathrow im Westen Londons war mit 64 Millionen Passagieren 2003 der Flughafen mit dem größten internationalen Passagieraufkommen der Welt und zugleich auch der mit den meisten Flugbewegungen. Weitere wichtige Flughäfen sind Gatwick und Stansted bei London sowie Birmingham und Manchester. Das dichte, 1994 privatisierte, älteste Eisenbahnnetz der Welt ist in den 1960er- und 1970er-Jahren aus Rentabilitätsgründen stark geschrumpft. Durch den Eurotunnel besteht Anschluss an das Eisenbahnnetz des europäischen Kontinents. Um diese Verbindung zu verbessern, wurde 2003 der erste Teil des Channel Tunnel Rail Link in Betrieb genommen. Diese erste Hochgeschwindigkeitsstrecke Großbritanniens soll die Reisezeit deutlich verkürzen. Ende der 1990er-Jahre und zu Beginn des aktuellen Jahrzehnts kam es wiederholt zu schweren Eisenbahnunfällen, die von Fachleuten auch auf eine mangelhafte Organisation bei der Privatisierung des Schienennetzes zurückgeführt wurden. Dies war mit ein Grund dafür, dass die Schieneninfrastruktur 2002 wieder verstaatlicht wurde. Auch kommt es immer wieder zu erheblichen Verspätungen im Personenverkehr. Die offiziellen Erklärungen für die Verspätungen und Ausfälle sorgen auf der Insel immer wieder für Heiterkeit: Mal sind es „Blätter auf den Schienen“ (im Herbst), mal ist es „die falsche Sorte Schnee“ (im Winter), im Rest des Jahres sind es „Weichenprobleme“ oder „fehlende Lokführer“. Der Schienengüterverkehr in Nordirland wurde im Jahre 2004 eingestellt, während in Großbritannien in den letzten Jahren Zuwächse erzielt werden konnten. Durch die Insellage des Vereinigten Königreiches, die räumliche Trennung Nordirlands vom restlichen Staatsgebiet und die vielen vorgelagerten Inseln besitzt die Seeschifffahrt traditionell eine große Bedeutung. Die wichtigsten Häfen sind Southampton, London und Belfast. Schon seit der Antike sind regelmäßige Schiffsverbindungen zwischen den Inseln und dem (Insel-)Festland bekannt. Es war einfacher, per Schiff von einem Ort zum anderen zu kommen als über das unwegsame bergige Land.

Siehe auch


- Kfz-Kennzeichen (UK)
- Straßensystem in Großbritannien
- Liste der Autobahnen in Großbritannien
- Liste von Eisenbahngesellschaften in Großbritannien und Nordirland

Wirtschaft

Das Vereinigte Königreich zählt zu den am stärksten deregulierten und privatisierten Volkswirtschaften der Welt. Die Wirtschaft des Vereinigten Königreiches ist dienstleistungsorientiert. Wichtigste Exportgüter sind Maschinen, Computer und vor allem die Bodenschätze der Nordsee, nämlich Erdöl und Erdgas. In den vergangenen Jahren erlebten vor allem die Rüstungsindustrie und der Schiffbau einen großen Aufschwung. Auch in der Luftfahrtindustrie ist Großbritannien wieder verstärkt vertreten, u. a. im Airbus-Konsortium und durch zahlreiche Kooperationen mit Boeing und Lockheed-Martin. Großbritannien stellt zudem mehrere der größten Konzerne der Welt, darunter British Aerospace, BP, Shell und HSBC. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs im 1. Quartal 2004 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,4 %. Mit 23.080 Euro liegt das BIP pro Kopf im oberen europäischen Referenzrahmen. Die Arbeitslosenquote beträgt 3,7 % (2004).

Kultur

Höchste Bauwerke


- Belmont-Sendemast, 385 Meter - höchstes Bauwerk Großbritanniens und der EU
- VLF-Sendemast Skelton, 365 Meter
- (Wolkenkratzer London Bridge Tower (London), 310 Meter - höchstes Hochhaus Europas (in Planung))
- Wolkenkratzer 1 Canada Square (London), 235 Meter
- Wolkenkratzer 8 Canada Square (London), 210 Meter
- Wolkenkratzer 25 Canada Square (London), 210 Meter

Weitere Themen


- Portal:Großbritannien
- Anglozentrismus

Weblinks

Geschichte Großbritanniens


- http://www.schottlandgeschichte.de/ – Umfangreiche Zeittafel und Informationen zu Schottland (deutsch)
- http://www.britannia.com/ – UK Travel & British History (englisch)
- http://www.historic-uk.com/ – history and heritage accommodation guide (englisch)
- http://www.woodlands-junior.kent.sch.uk/geography/unionjack.html – Union Jack: die britische Flagge (englisch)
- http://www.royal.gov.uk – Monarchy Today: Vergangenheit und Gegenwart des englischen Köngigshauses (englisch)
- http://www.britishbattles.com/ – British Battles (englisch)

Landschaft und Natur


- http://www.beautifulbritain.co.uk/ – Beautiful Britain (englisch)

Politik


- http://www.politik.uni-koeln.de/jaeger/links/britauspol – Linksammlung zur Britischen Außenpolitik
- http://www.fco.gov.uk – Britisches Außenministerium
- http://www.parliament.uk – Britisches Parlament
- http://www.number-10.gov.uk – No. 10 Downing Street (Britische Regierung)

Institutionen


- http://www.statistics.gov.uk/products/p5703.asp – Britain 2004: Das offizielle Jahrbuch über Großbritannien
- http://www.agf.org.uk – Anglo-German Foundation (Deutsch-Britische Stiftung)
- http://www.gbf.com – Deutsch-Britisches Forum
- http://www.britischebotschaft.de/ – Britische Botschaft in Berlin

Reisen


- [http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?land_id=189 Länder- und Reiseinformationen] des Auswärtigen Amtes
- http://www.nationalexpress.com – National Express: bekanntester britischer Reisebus-Service (englisch)
- http://www.schottlandportal.de/ – Schottland: Portal und Informationsseite zu Urlaub, Reisen, Land und Leute
- http://www.vereinigtes-königreich.de/ – Vereinigtes Königreich

Vermischtes


- http://www.spiegel.de/jahrbuch/0,1518,GBR,00.html – Spiegel online / Jahrbuch / Großbritannien
- http://www.career-contact.de/laenderinfos/grossbritannien/uebersicht.php – Jobs und Praktikum in Großbritannien - Das Infoportal
Kategorie:Monarchie Kategorie:Staat Kategorie:Land in der EU als:Grossbritannien und Nordirland ja:イギリス ko:영국 ms:United Kingdom simple:United Kingdom th:สหราชอาณาจักร zh-min-nan:Liân-ha̍p Ông-kok

ISO 4217

Für Währungen gibt es von der International Organization for Standardization genormte Abkürzungen aus drei Buchstaben (ISO 4217), die im internationalen Zahlungsverkehr zur eindeutigen Identifizierung benutzt werden sollen. Dabei stehen die ersten beiden Buchstaben (nach ISO 3166) für das Land (z. B. US für USA) bzw. die suprastaatliche Einheit (z. B. EU für Europäische Union). Der letzte Buchstabe ist in der Regel der Anfangsbuchstabe des Währungsnamens, z. B. D für Dollar. Gemeinsam mit dem Länderkürzel, z. B. AU für Australien, ergibt dies AUD als genormte Abkürzung für den Australischen Dollar. Von dieser Regel wird jedoch aus zwei Gründen teilweise abgewichen:
- zur besseren Lesbarkeit: R für Euro (EUR)
- wenn in einem Land nach einer Währungsreform eine neue Währung eingeführt wird, deren erster Buchstabe schon belegt war. So hat etwa der Bulgarische Lew den Währungscode BGN, um ihn vom alten Lew mit dem Kürzel BGL zu unterscheiden, oder auch der neue Russische Rubel RUB im Unterschied zum alten Rubel RUR. Währungen, die nicht von einem Einzelstaat oder Staatenbund herausgegeben werden, der durch ein Kürzel klar definiert ist, haben als ersten Buchstaben ein X. Die beiden folgenden Buchstaben geben die Währung an. Dies ist sowohl bei Währungsunionen der Fall, die keinem durch Kürzel definierten Staatenbund zugehörig sind (z. B. der Ostkaribische Dollar), als auch bei den IWF-Sonderziehungsrechten. Für aktuelle Kurse und Zusatzinformationen zu den einzelnen Ländern gibt die Deutsche Bundesbank die Devisenkursstatistik als [http://www.bundesbank.de/volkswirtschaft/vo_beihefte.php statistisches Beiheft] zum Monatsbericht heraus.

Aktuell gültige Währungen

Frühere Währungen

Kategorie:ISO-Standard Kategorie:Liste ja:ISO 4217 ko:ISO 4217 th:ISO 4217

ISO 639

ISO 639 ist ein internationaler Standard, der Sprachen Sprachkennungen zuordnet. Die Buchstabenkürzel werden in kleinen Buchstaben geschrieben (siehe dazu auch das Kapitel Abgrenzung zu ISO 3166 und RFC 1766).

Struktur

Gemäß der ISO-Website sind bislang zwei Teile von ISO 639 veröffentlicht:
- ISO 639-1:2002 -- Codes for the representation of names of languages -- Part 1: Alpha-2 code (Kurzbezeichnung aus jeweils zwei Buchstaben)
- ISO 639-2:1998 -- Codes for the representation of names of languages -- Part 2: Alpha-3 code (Kurzbezeichnung aus jeweils drei Buchstaben) Weitere Teile befinden sich derzeit noch in Entwicklung:
- ISO 639-3:2006? -- Codes for the representation of names of languages -- Part 3: Alpha-3 code for comprehensive coverage of languages ([http://xml.coverpages.org/Nx74Clews-part3.pdf Draft technical report: Language codes part 3] (PDF))
- ISO 639-4:2007? -- Codes for the representation of names of languages -- Part 4: Implementation guidelines and general principles for language coding
- ISO 639-5:2006? -- Codes for the representation of names of languages -- Part 5: Alpha-3 code for language families and groups

Beispiele

Eine (englischsprachige) Liste der Kürzel in beiden Varianten ist im englischen Artikel zur ISO 639 enthalten. Die deutschen Entsprechungen sind im Wiktionary auf der Seite Wiktionary:Sprachen verzeichnet.
- Für heutiges Deutsch gibt es drei Kürzel: ger (bibliographischer Code), deu (terminologischer Code) und de.
- Mittelhochdeutsch (ca. 1050 - 1500) ist gmh (German, Middle High),
- Althochdeutsch (ca. 750 - 1050) goh (German, Old High) und
- Platt nds (Low Saxon). Es werden auch Kunstsprachen (z. B. Klingonisch unter tlh) in die ISO-Listen aufgenommen.

Language Code nach ISO 639 (Liste/Auswahl)

Klingonisch Klingonisch (Liste bestehend nur aus Sprachen mit Codes nach ISO 639-1 und ISO 639-2!)

Abgrenzung zu ISO 3166 und RFC 3066

Während ISO 639 die sprachliche Einteilung definiert, beschreibt ISO 3166 die geografische Einteilung. ISO 639-1 und ISO 3166 verwenden dabei beide 2-buchstabige Kürzel, aber während diese im ISO 639-1 aus Kleinbuchstaben bestehen, verlangt die ISO 3166 Großbuchstaben. Abweichend vom Standard wird die Sprachkodierung aber oft in Großbuchstaben angegeben. Dies kann zur Verwechslung mit der Geografiekodierung führen, da einige Länder die selben Kürzel für ihre geografische und sprachliche Einteilung haben während andererseits das selbe Kürzel für völlig verschiedene Geografien bzw. Sprachen stehen kann. Beispielsweise stehen DE/de für Deutschland/deutsch, FR/fr stehen für Frankreich/französisch, aber BE/be stehen für Belgien/belorussisch. Andererseits lautet die geografische Einteilung für Griechenland GR, während die sprachliche Einteilung für die griechische Sprache el lautet. Es existieren viele weitere Beispiele. Das Kürzel EU/eu steht einerseits für die geografische Einteilung Europäische Union, andererseits für die sprachliche Einteilung baskische Sprache. Das Kürzel AF/af steht einerseits für die geografische Einteilung Afghanistan, andererseits für die sprachliche Einteilung Afrikaans. Sämtliche Homographen finden sich auf :meta:Language codes/Conflicts (engl.). Die Einteilung in Geografie und Sprache ist jedoch sinnvoll: beispielsweise gilt, dass Deutsch nicht nur in Deutschland und Französisch nicht nur in Frankreich gesprochen wird. In Kombination mit den Geografiecodes nach ISO 3166 für Länder erklärt der RFC 3066 (früher RFC 1766) die Angabe von Sprachenkürzeln wie man sie für Locales benutzt, z.B. en_US (englische Sprache im Gebiet der Vereinigten Staaten von Amerika; amerikanisch) im Gegensatz zu en_GB (englische Sprache im Gebiet des Vereinigten Königreichs; britisch). Die Sprachkürzel werden hier durch Kleinbuchstaben symbolisiert, die Länder durch Großbuchstaben. Neben dem Unterstrich (engl. underscore) kommt als Trennzeichen auch oft der Bindestrich zum Einsatz. Locales definieren aber nicht nur eine Landessprache bzw. Regionalsprache, sondern werden auch zur Lokalisierung herangezogen.

Weblinks


- [http://lcweb.loc.gov/standards/iso639-2/codechanges.html ISO 639-2/RA Änderungsangaben] der Library of Congress
- [http://www.loc.gov/standards/iso639-2/langcodes.html Komplette Codeliste] (alphabetisch sortiert)
- [http://www.loc.gov/standards/iso639-2/normtext.html Details] at Library of Congress website
- RFC 3066, Tags for the Identification of Languages, Best Current Practice, Januar 2001
- [http://www.ethnologue.com/iso639/ ISO 639 and the Ethnologue]
- [http://fara.cs.uni-potsdam.de/~georgk/639.xml XML version] of the official ISO 639 HTML data at the Library of Congress
- Künftige [http://www.sil.org/iso639-3/codes.asp ISO 639-3-Codes bei der SIL] (Online-Version) Kategorie:Sprache Kategorie:ISO-Standard ja:ISO 639 ko:ISO 639 th:ISO 639 zh-min-nan:ISO 639

ISO 639

ISO 639 ist ein internationaler Standard, der Sprachen Sprachkennungen zuordnet. Die Buchstabenkürzel werden in kleinen Buchstaben geschrieben (siehe dazu auch das Kapitel Abgrenzung zu ISO 3166 und RFC 1766).

Struktur

Gemäß der ISO-Website sind bislang zwei Teile von ISO 639 veröffentlicht:
- ISO 639-1:2002 -- Codes for the representation of names of languages -- Part 1: Alpha-2 code (Kurzbezeichnung aus jeweils zwei Buchstaben)
- ISO 639-2:1998 -- Codes for the representation of names of languages -- Part 2: Alpha-3 code (Kurzbezeichnung aus jeweils drei Buchstaben) Weitere Teile befinden sich derzeit noch in Entwicklung:
- ISO 639-3:2006? -- Codes for the representation of names of languages -- Part 3: Alpha-3 code for comprehensive coverage of languages ([http://xml.coverpages.org/Nx74Clews-part3.pdf Draft technical report: Language codes part 3] (PDF))
- ISO 639-4:2007? -- Codes for the representation of names of languages -- Part 4: Implementation guidelines and general principles for language coding
- ISO 639-5:2006? -- Codes for the representation of names of languages -- Part 5: Alpha-3 code for language families and groups

Beispiele

Eine (englischsprachige) Liste der Kürzel in beiden Varianten ist im englischen Artikel zur ISO 639 enthalten. Die deutschen Entsprechungen sind im Wiktionary auf der Seite Wiktionary:Sprachen verzeichnet.
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