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| IUCN |
IUCNDie IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources, oder kurz World Conservation Union) ist eine internationale Organisation, deren Aufgabe die Koordination des weltweiten Naturschutzes ist. Bekannt ist sie durch die Herausgabe der Roten Liste gefährdeter Arten
Gegründet wurde die IUCN 1948. Ihr Hauptsitz befindet sich in Gland in der Schweiz. Daneben unterhält sie Niederlassungen in 62 Ländern. Die Organisation hat etwa 1.000 Mitglieder (Stand 2005): 82 Staaten (darunter alle Staaten der EU, die USA, Russland und die Volksrepublik China) dazu 111 Regierungsorganisationen sowie mehr als 800 nichtstaatliche Organisationen (NGOs).
Die IUCN führt alle zehn Jahre den World Parks Congress durch, bei dem Strategien zum Schutz der Natur in Nationalparks festgelegt werden. Zuletzt fand der World Parks Congress im September 2003 im südafrikanischen Durban statt. Alle vier Jahre kommen die Mitglieder zu einer Generalversammlung (World Conservation Congress) zusammen, zuletzt im November 2004 in Bangkok (Thailand).
Seit 1963 führt die IUCN die internationale Rote Liste gefährdeter Arten, die gefährdete, bedrohte und ausgestorbene Tiere und Pflanzen aufführt. Die IUCN kennt folgende Gefährdungsstufen:
- Extinct (ausgestorben)
- Extinct in the Wild (in freier Wildbahn ausgestorben)
- Critically Endangered (stark bedroht)
- Endangered (bedroht)
- Vulnerable (gefährdet)
- Near Threatened (gering gefährdet)
- Least Concern (nicht gefährdet)
- Data Deficient (keine ausreichenden Daten)
- Not Evaluated (nicht eingestuft)
Alle Vögel und fast alle Säugetiere wurden einem der ersten acht Status zugeordnet, während dies bisher bei nur 3400 (von über 1 Mio. beschriebenen) Arten wirbelloser Tiere geschehen ist. Einen der ersten fünf Status (gefährdet, bedroht oder ausgestorben) haben momentan 3524 Wirbeltiere, 1959 Wirbellose Tiere und 6774 Pflanzen. Insgesamt (Stand 2004) gelten 15.589 Tier- und Pflanzenarten als vom Aussterben bedroht.
Geschichte
Gegründet wurde die "World Conservation Union” als "International Union for the Protection of Nature" (IUPN) nach einer internationalen Konferenz im französischen Fontainebleau. Ihren heutigen Namen erhielt die Organisation im Jahre 1956.
Die Verwendung des Namens "World Conservation Union” begann in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts, aber viele gebrauchen auch weiterhin den bekannten vollständigen Name zusammen mit der Abkürzung.
Weblinks
- [http://www.iucn.org Offizielle Seite der IUCN]
- [http://www.redlist.org Rote Liste der IUCN]
Kategorie:Naturschutzorganisation
ja:国際自然保護連合
zh-min-nan:Sè-kài Pó-io̍k Tông-bêng
Internationale OrganisationAls Internationale Organisationen bezeichnet man eine Organisation, die über nationale Grenzen hinaus handelt. Internationale Organisationen werden durch Vertragsabschluss zwischen Völkerrechtssubjekten gegründet.
Landläufig werden unkorrekterweise oft auch international operierende nichtstaatliche Organisationen (NGOs, vom Englischen non-governmental organizations), als Internationale Organisation bezeichnet. Falsch ist eine solche Bezeichnung, weil NGOs privatrechtliche Vereinigungen und kein Völkerrechtssubjekt sind, sie unterstehen den nationalen Rechtssystemen. Auch einfache Vereinigungen zwischen Staaten, wie etwa die G-8 oder die G-77, die beide nicht durch Vertrag entstanden sind, sind keine Internationalen Organisationen, obwohl sie häufig als solche bezeichnet werden.
Internationale Organisationen können selbst Verträge untereinander oder mit Staaten schließen, oder auch Gebiete verwalten, oder auch bestimmte Staaten mit einer solchen Verwaltung beauftragen, sie besitzen jedoch keine eigene Souveränität.
Es gibt Organisationen, die sich auf einen bestimmten Bereich beschränken, wie z. B. die ITU, die Internationale Fernmeldeunion. Eine zweite Gruppe sind die regionalen Organisationen, deren Vertragsstaaten auf eine bestimmte Region begrenzt sind (z. B. EU, SCO, oder die OSZE). Die Integrationsdichte und der Aufgabenumfang der Organisationen ist sehr unterschiedlich (z. B. EU und NAFTA oder ASEAN). Schließlich gibt es auch die universalen Weltorganisation(en), bei denen beinahe alle Staaten Mitglied sind - die Vereinten Nationen und ihre Unterorganisationen - oder solch mit zumindest einem solchen Anspruch, wie etwa die WTO, der IWF und die Weltbank.
Einen Sonderfall stellt das Rote Kreuz dar, das zwar theoretisch eine NGO ist und dem schweizer Recht untersteht, aber wegen seiner lange zurückliegenden Geschichte eine über jede andere nichtstaatliche Organisation hinausragende Bedeutung innehat und in vielen internationalen Verträgen eine bedeutende Rolle spielt. Vereinbarungen mit dem Roten Kreuz sind zwar kein völkerrechtlich verbindlicher Vertrag und werden deshalb etwa nicht bei den VN gesammelt, werden jedoch von allen Staaten als bindend angesehen, so dass manche nach dem Völkergewohnheitsrecht von dem Roten Kreuz als einer Internationalen Organisation sprechen.
Siehe auch: Regimetheorie, Liste von Organisationen, Liste internationaler Organisationen im Bereich der Wirtschaft
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ja:国際機関
NaturschutzDer Begriff Naturschutz umfasst alle Untersuchungen und Maßnahmen zur Erhaltung und Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes. Eine nachhaltige Nutzbarkeit der Natur durch den Menschen wird angestrebt. Der Naturhaushalt soll als Lebensgrundlage des Menschen geschützt werden.
Wichtige Gegenstände des Naturschutzes sind Naturlandschaften, Naturdenkmäler u. a. Schutzgebiete und Landschaftsbestandteile, sowie seltene, in ihrem Bestand gefährdete Pflanzen, Tiere, und Biotope, in ihren Ökosystemen und mit ihren Standorten. Der Naturschutz beschäftigt sich daher auch mit den Standortfaktoren: Bodenschutz, Mikroklima, Luftreinhaltung und Lärmschutz, sowie anderen potenziell schädlichen Einflüssen wie Licht, Bewegung; Zerschneidung und Isolation von Lebensräumen etc. In den letzten Jahren hat auch die Thematik des Naturschutzes innerhalb besiedelter Räume und auf landwirtschaftlich genutzten Flächen an Bedeutung gewonnen; damit soll eine Entwicklung vermieden werden, die Naturschutz nur in abgesonderten Reservaten betreiben und die vom Menschen bewirtschafteten und/oder besiedelten Räume preisgeben würde.
Die praktische Naturschutzarbeit wird vor allem auf regionaler und lokaler Ebene geleistet. Die rechtlichen Instrumente des Naturschutzes sind allerdings in vielen Ländern auf nationaler Ebene verankert. Innerhalb der Europäischen Union gewinnen auch europaweite Programme und Regelungen an Bedeutung (z. B. [http://europa.eu.int/comm/environment/nature/natura.htm Natura 2000], oder auch die Europäische Wasserrahmenrichtlinie, die indirekt große Auswirkungen auf den Naturschutz haben wird).
Ziele des Naturschutzes: Naturhaushalt als Lebensgrundlage
Ziel des Naturschutzes in Deutschland ist es, die Lebensgrundlagen des Menschen zu erhalten (§ 1 Bundesnaturschutzgesetz). Er ist somit öffentliche Aufgabe und dient dem in Artikel 20a Grundgesetz verankerten Staatsziel. In der Schweiz wird es durch die Verfassung Art. 78 und das auf den Verfassungsartikel basierende Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz (NHG) geregelt. Viele Menschen, die im Naturschutz arbeiten oder dessen Arbeit unterstützen, verbinden damit auch weitergehende Erwartungen und Motive, die sich aus der geistesgeschichtlichen Herkunft des Naturschutzes ergeben. Dazu gehören z. B. ethische Gründe (Tierschutz) oder emotionale (Heimatverbundenheit). Obwohl ohne die Motivationen dieser Menschen sehr viel weniger praktische Naturschutzarbeit geleistet würde, bleiben sie in diesem, auf den öffentlichen Naturschutz konzentrierten Artikel außer Betracht. Dieser ist auf die demokratisch legitimierten wesentlichen Ziele beschränkt und geschieht damit um des Menschen willen ("anthropozentrisches" Verständnis).
Natur und Landschaft sind Standort der menschlichen Nutzung. Aus dem Wissen heraus, dass eine Übernutzung und Zerstörung von Natur und Landschaft fatale und katstastrophale Folgen für den Siedlungsstandort, die Gesundheit und die Nahrungsmittelerzeugung des Menschen haben können, werden
- die Wiederherstellung
- der Erhalt
- und die langfristige und nachhaltige Nutzbarkeit
des Naturhaushaltes angestrebt.
Schutzgüter des Naturschutzes
Zum Naturhaushalt gehören:
- abiotische Bestandteile des Naturhaushaltes
- Böden
- Gewässer
- Klima und Luft
- Biotope
- biotische Bestandteile des Naturhaushaltes
- Fauna und Flora
- Wechselwirkungen:
- zwischen den Bestandteilen laufen komplizierteste Interaktionen ab. Die einzelnen Bestandteile dieses komplexen Systems des Naturhaushaltes sind zu schützen, weil sie sonst ihre Funktion nicht mehr erfüllen können. Eingeschränkte oder verlorene Funktionen können schwerwiegende Auswirkungen auch auf den Menschen haben.
- Funktionen des Naturhaushaltes für den Menschen sind
- Lebensraum und Wirtschaftsstandort
- Erholung
- Gesundheit.
Ein Beispiel vom 14. April 2003 für eine entsprechende Verordnung gibt es für das Naturschutzgebiet Oberes Pfefferfließ, Brandenburg, hier wird der "Schutzzweck" des Gebietes ausführlich wiedergegeben.
Unterschied zum Umweltschutz
Der Naturschutz betrachtet alle Nutzungen von Böden und Gewässern, die seine Belange beeinträchtigen können; dies können auch solche sein, die für Menschen uninteressant sind (z. B. bei Ödland). Das wesentliche Unterscheidungsmerkmal zum Umweltschutz liegt auf der Ebene der Schutzgüter und in der Betrachtungsweise: Während der Umweltschutz in erster Linie den Schutz der menschlichen Lebensbedingungen bezweckt und sich dazu oft technischer Mittel bedient, richtet der Naturschutz seinen Blick auf den Naturhaushalt als Ganzes und hat u. a. das Ziel, schädliche menschliche Einflüsse zu vermindern, auszugleichen oder zu verhindern. Beiden gemeinsam ist, dass die zu lösenden Probleme teils globale, teils regionale oder lokale sind; der Umweltschutz sucht dabei regelmäßig nach allgemeinen oder großräumigen technischen Lösungen.
Einige Beispiele: Auch wenn sich die Schutzgüter formal überschneiden, geht es dem Naturschutz beim
- Klima meistens um das Mikroklima/Bestandsklima und dessen Erhalt als wichtige Größe in Ökosystemen. Der Klimaschutz des Umweltschutzes beschäftigt sich hingegen mit dem Großklima.
- Während der Umweltschutz versucht, das Waldsterben durch Luftreinhaltung zu bremsen, versucht der Naturschutz, die geschädigten Wälder wiederherzustellen und zu erhalten. Besonders im letzten Fall wird deutlich: Der Naturschutz muss dabei lokal agieren, um Landbesitzer, Land- und Forstwirte von den Vorhaben zu überzeugen; er muss geeignete Pflanzen auswählen, die den veränderten Umweltbedingungen gerecht werden, er muss auch durch andere Maßnahmen die Folgeschäden des Waldsterbens bekämpfen.
Rechtliche Instrumente des Naturschutzes
In Deutschland ist die Gesetzgebungskompetenz für den Naturschutz zwischen Bund und Ländern aufgeteilt. Der Bund besitzt nur eine Kompetenz zur Rahmengesetzgebung, aufgrund derer er das Bundesnaturschutzgesetz erlassen hat. Die Länder haben jeweils eigene Landesnaturschutzgesetze, die das früher als Landesrecht fortgeltende Reichsnaturschutzgesetz von 1935 abgelöst haben. Hinzu kommen zahlreiche internationale Abkommen sowie Programme und einzelne Richtlinien der Europäischen Union.
In der Schweiz sind die Kantone für den Naturschutz zuständig (BV Art. 78 Abs. 1).
Landesnaturschutzgesetz
- Naturschutzgesetze in Deutschland:
- Bundesnaturschutzgesetz
- Naturschutzgesetze der Länder
- Begriffe (Deutschland: §§ des Bundesnaturschutzgesetzes)
- Naturschutzgebiet (Deutschland: § 23)
- Nationalpark (Deutschland: § 24, Schweiz: Nationalparkgesetz)
- Biosphärenreservat (Deutschland: § 25)
- Landschaftsschutzgebiet (Deutschland: § 26)
- Naturpark (Deutschland: § 27)
- Naturdenkmal (Deutschland: § 28)
- Geschützte Landschaftsbestandteile (Deutschland: § 29)
- Gesetzlich geschützter Biotop (Deutschland: § 30)
- Moorlandschaften (Schweiz: NHG Art. 23)
- Europäisches Recht
- Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie] [http://europa.eu.int/comm/environment/nature/habdirde.htm Weblink]
- Vogelschutzrichtlinie [http://europa.eu.int/eur-lex/de/consleg/pdf/1979/de_1979L0409_do_001.pdf Weblink]
- Internationale Abkommen:
- Alpenkonvention (1991) - Übereinkommen zum Schutz der Alpen
- Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit (1975)- UNESCO-Konvention zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt
- Berner Konvention (1979) - Europäisches Artenschutzübereinkommen
- Bonner Konvention (1979) - Übereinkommen zur Erhaltung der wandernden wildleben Tierarten
- CITES (Washingtoner Artenschutzabkommen) - Übereinkommen über den Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen
- Helsinki Konvention (1974) - Übereinkommen zum Schutz der Meeresumwelt und der Ostseegebiete
- Konvention von Rio (1992) - Übereinkommen über die biologische Vielfalt
- MAB-Programm (1970) - UNESCO-Programm "Der Mensch und die Biosphäre
- Ramsar-Konvention - Übereinkommen über Feuchtgebiete, insbesondere als Lebensraum für Watt- und Wasservögel, von internationaler Bedeutung
Literatur
- Hans Mattern: Dichter der Schwäbischen Romantik als Vorläufer des Naturschutzgedankens. In: Suevica. Beiträge zur schwäbischen Literatur- und Geistesgeschichte 9 (2001/2002). Stuttgart 2004 [2005], S. 307-317
- [http://www.garten-literatur.de/Blattwerk/naturschutz.htm Bücherliste Naturschutz]
- [http://www.dnl-online.de DNL-online] Die Literaturdatenbank des Bundesamtes für Naturschutz.
Populärwissenschaftliche Literatur
- Johannes M. Waidfeld: Wachstum, der Irrtum; Wohlstand, eine gesellschaftliche Betrachtung, Fischer & Fischer Medien AG, Frankfurt 2005, ISBN 3-89950-076-8
Siehe auch
- Portal Umwelt- und Naturschutz
- Eingriff-Ausgleich-Regelung
- Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie
- Landschaftsplanung
- Mosaik-Zyklus-Konzept
- Neobiota (Neophyten und Neozoen)
- Sukzession
- integriertes Küstenzonenmanagement
Weblinks
Deutschland
- [http://www.bfn.de Bundesamt für Naturschutz (BfN)]
- [http://www.bundesregierung.de/Themen-A-Z/Umwelt-,6209/Naturschutzgesetz.htm Aussagen der deutschen Bundesregierung zur Naturschutzgesetzgebung]
- [http://www.xfaweb.baden-wuerttemberg.de/nafaweb Naturschutz-Fachinformationssystem des Landes Baden-Württemberg]
- [http://www.naturschutzgeschichte.de Stiftung Naturschutzgeschichte]
- [http://www.jura.uni-passau.de/fakultaet/lehrstuehle/Seewald/skripten/nsin.pdf Aufsatz zum früheren Reichsnaturschutzgesetz (PDF-Datei)]
- [http://www.wwf.de WWF Deutschland]
- [http://www.nabu.de Naturschutzbund Deutschland (NABU)]
- [http://www.bund.net Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)]
- [http://www.dnr.de Deutscher Naturschutzring (DNR)] - Dachverband der im Natur- und Umweltschutz tätigen Verbände in Deutschland
- [http://www.hilfsorganisationen.de/MENUE/Umweltschutz/ www.hilfsorganisationen.de] - Unterkategorie "Umwelt- und Naturschutz" des Portals
Schweiz
- [http://www.gesetze.ch/inh/inhsub451.htm Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz (NHG) der Schweiz]
- [http://www.naturschutz.zh.ch Fachstelle Naturschutz Kanton Zürich]
- [http://www.naturschutznetz.ch Naturschutznetz] - "dein informations- und aktionsnetzwerk"
- [http://www.pronatura.ch Pro Natura] - "Für mehr Natur - überall!"
- [http://www.luzerngruent.ch "Luzern grünt"] - Natur im Siedlungsraum der Stadt Luzern
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ko:자연환경보호
Rote Liste gefährdeter ArtenUnter einer Roten Liste versteht man die von der Internationale Naturschutzunion (IUCN, International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) alle zwei Jahre veröffentlichte Liste weltweit gefährdeter Tier- und Pflanzenarten wie auch die von einzelnen Staaten und Bundesländern herausgegebenen entsprechenden Listen.
Vom Bundesamt für Naturschutz wird auch eine Rote Liste gefährdeter Biotope herausgegeben. Diese enthält etwa 69% aller Biotoptypen in Deutschland.
Die Gefährdung von Arten wird durch die Einstufung in Rote-Liste-Kategorien wiedergegeben. Dabei bedeuten (nach der "Roten Liste gefährdeter Pflanzen Deutschlands" des Bundesamtes für Naturschutz 1996):
: 0: ausgestorben oder verschollen
: 1: vom Aussterben bedroht
: 2: stark gefährdet
: 3: gefährdet
: 4: potentiell gefährdet (nur bei Roten Listen der Länder; soll künftig durch R ersetzt werden)
: R: extrem selten (entspricht 4 bei den Roten Listen der Länder; s.o.)
: G: Gefährdung anzunehmen
: D: Daten mangelhaft
: V: Vorwarnliste (noch ungefährdet, verschiedene Faktoren könnten eine Gefährdung in den nächsten zehn Jahren herbeiführen)
: +: regional stärker gefährdet
: -: regional schwächer gefährdet
Zusätzlich wird in den Roten Listen der Bundesländern ein Status angegeben:
: - : vorkommend (indigen oder Archaeophyt) und ungefährdet
: n: Neophyt; im jeweiligen Bundesland neueingebürgerte (nach 1492) Art
: u: unbeständige Art; im jeweiligen Bundesland nicht fest eingebürgert
: #: evtl. zu erwarten, aber bislang nicht nachgewiesen
: -: im jeweiligen Gebiet nicht vorkommend
Siehe auch
- Liste ausgestorbener Tiere und Pflanzen
- Artenvielfalt
- Ökologie
- Biotop
- Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen
Weblinks
- [http://www.floraweb.de Floraweb, mit Roter Liste gefährdeter Pflanzen]
- [http://www.giftpflanzen.com/aconitum_napellus.html#Exkurs Fotos geschützter Pflanzen]
- [http://www.redlist.org Rote Liste der IUCN] (englisch)
- [http://www.roteliste.at/ Rote Listen gefährdeter Tiere Österreichs]
- [http://www.wwf.de/naturschutz/arten/bedrohte-arten/arten/index.html WWF Deutschland - Bedrohte Arten]
- [http://www.bfn.de/03/030101_kat.htm Rote Listen beim Bundesamt für Naturschutz]
- [http://vieh-ev.de Seite für Initiativen zur Erhaltung gefährdeter Haustierrassen]
Kategorie:Ökologie
Kategorie:Naturschutz
Kategorie:Vereinte Nationen
ja:レッドリスト
zh-min-nan:IUCN Âng-miâ-toaⁿ
1948
Politik
- 1. Januar: Enrico Celio wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Enrico De Nicola wird erster italienischer Staatspräsident
- 1. Januar: Neuer Generaldirektor bei VW (Wolfsburger Volkswagenwerk) wird Heinrich Nordhoff
- 1. Januar: Das GATT (General Agreement on Tariffs and Trade) tritt in Kraft
- 1. Januar: Verstaatlichung der Eisenbahnen in Großbritannien
- 1. Januar: Das Zollabkommen zwischen den Benelux-Staaten Belgien, Niederlande und Luxemburg tritt in Kraft
- 1. Januar: Die zuvor beschlossene republikanische Verfassung tritt in Kraft und macht Italien zur Republik
- 4. Januar: Myanmar (Birma, Burma) erlangt seine Unabhängigkeit von Großbritannien
- 31. Januar: Hunderttausende von Menschen finden sich zur Verbrennung des Leichnams von Mahatma Gandhi und der anschließenden Versenkung der Asche im Ganges ein
- 4. Februar: Sri Lanka wird unabhängig
- 27. Januar: Italien wird Mitglied in der UNESCO
- 14. Februar: Die Bank deutscher Länder wird Zentralbank für die Bizone
- 17. März: Der Brüsseler Pakt wird unterzeichnet
- 20. März: Der regierende Alliierte Kontrollrat kommt das letzte Mal zusammen. Sowjet-Marschall Sokolowski verlässt den Kontrollrat
- 31. März/1. April: Die Färöer erhalten eine weitgehende Autonomie innerhalb des Dänischen Königreichs
- 3. April: US-Präsident Harry S. Truman unterzeichnet den Marshall-Plan. 5,3 Milliarden Dollar werden für Europa freigegeben
- 7. April: Die Weltgesundheitsorganisation WHO wird gegründet
- 16. April: Gründung der Organisation für europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit (OEEC)
- 7. April: Syrien wird Mitglied in der WHO (Weltgesundheitsorganisation)
- 19. April: Birma, seit 1989 Myanmar, wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 23. April: Berliner Studenten fordern eine Freie Universität Berlin
- 28. April: El Salvador wird Mitglied in der UNESCO
- 14. Mai: Gründung des Staates Israel. Erster Ministerpräsident ist Ben Gurion. Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien erklären Israel den Krieg (siehe: Palästinakrieg)
- 19. Mai: Deutscher Schriftstellerkongress zur 1848-Jahrfeier in der Paulskirche zu Frankfurt
- 31. Mai: Die Israelische Armee Zahal wird gebildet
- 2. Juni: Einige Ärzte der NS-Zeit wurden nach dem Urteil des Nürnberger Ärzteprozesses hingerichtet
- 20. Juni: Währungsreform in den drei deutschen Westzonen. Gegen Vorlage von Kenn- und Lebensmittelkarten werden 40 Deutsche Mark pro Person ausgezahlt
- 23. Juni: Einführung einer eigenen Währung in der SBZ
- 23. Juni: Kommunistische Tumulte vor dem Berliner Stadthaus im Sowjetischen Sektor Berlins
- 24. Juni: Einführung der Westmark mit Aufdruck "B" in den drei Westsektoren von Berlin
- 24. Juni: Beginn der Berliner Blockade
- 26. Juni: Die erste Maschine der Berliner Luftbrücke, eine DC-4, landet in Berlin (Pilot: Jack O. Bennett)
- 28. Juni: Die britische Luftbrücke startet unter dem Namen „Plainfair“
- seit Mitte Juli: Bau des neuen Flughafen Tegel in nur 85 Tagen
- 28. Juni: Jugoslawien bricht die Partnerschaft mit Moskau
- 8. Juli-10. Juli: Auf der Rittersturz-Konferenz in Koblenz wird der Zusammenschluss der drei westlichen Besatzungszonen zur Bundesrepublik Deutschland beschlossen
- 13. August: Österreich wird Mitglied in der UNESCO
- 23. August: In Amsterdam wird der Ökumenische Rat der Kirchen gegründet
- 30. August: Costa Rica erlangt die endgültige Unabhängigkeit
- 1. September: Der Parlamentarische Rat wählt Konrad Adenauer zum Vorsitzenden
- 6. September: Die Islamische Republik Iran wird Mitglied in der UNESCO
- 9. September: Die Berliner Bevölkerung demonstriert zu Hundertausenden vor dem Reichstag in Berlin für die Freiheit
- 14. September: Ungarn wird Mitglied in der UNESCO
- 15. September: Argentinien wird Mitglied in der UNESCO
- 18. September: Luftbrückenrekord: 897 Flüge nach Berlin
- 2. Oktober: Die UdSSR beginnt in Sibirien mit dem Bau von Atomwaffen
- 13. Oktober: Der Bergmann Adolf Hennecke fördert in einer Schicht 24,4 m³ Kohle und überbietet damit das Tagessoll um 387 %. Er wird dadurch zum Auslöser der so genannten Hennecke-Bewegung in der DDR
- 19. Oktober: Der Wirtschaftsrat der Bizone nimmt gegen die Stimmen der KPD das Gesetz Notopfer für Berlin an
- 21. Oktober: Irak wird Mitglied in der UNESCO
- 22. Oktober: Walter Ulbricht erklärt die Oder-Neiße-Grenze zwischen Deutschland und Polen für endgültig
- 4. Dezember: Gründung der Freien Universität Berlin in West-Berlin, Antwort auf die kommunistische Einflussnahme auf die Wissenschaft in der SBZ
- 10. Dezember: Die Generalversammlung der Vereinten Nationen beschließt die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
- 11. Dezember: Gründung der FDP in Heppenheim. 1. Vorsitzender: Theodor Heuss
- 31. Dezember: Die 100.000 Flugzeuglandung in Berlin seit Errichtung der Luftbrücke
Wissenschaft und Technik
- Die ersten Schallplatten aus Polyvinylchlorid kommen auf den Markt
- Beginn der Ausgrabungsarbeiten bei Eridu durch irakische Archäologen
Kultur
- 22. Februar: Uraufführung des musikalischen Dramas Die Nachtschwalbe von Boris Blacher in Leipzig
- 15. August: Uraufführung der Oper Le vin herbé von Frank Martin bei den Salzburger Festspielen
- 28. Oktober: Uraufführung der Oper Drei Haare des Väterchens Allwissend von Rudolf Karel am Nationaltheater in Prag
- 18. Dezember: Uraufführung der Oper Circe von Werner Egk in Berlin
- Gründung der Bayerischen Akademie der Schönen Künste
Katastrophen
- 28. Juni: Erdbeben der Stärke 7,3 in Fukui, Japan, 5.390 Tote
- 25. Juli: Absturz zweier Luftbrückenflugzeuge über Berlin
- 1. August: Atlantik, Afrika. Das französische Wasserflugzeug Latecoere 631 verunglückte über dem Atlantik mit 52 Menschen an Bord
- 5. Oktober: Erdbeben der Stärke 7,3 in Aschgabat, Turkmenistan
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 30. Januar bis 8. Februar: V. Olympische Winterspiele in St. Moritz
- 13. Februar: der Kölner BC und Köln-Sülz 07 fusionieren zum 1. FC Köln
- 29. Juli bis 14. August: XV. Olympische Sommerspiele in London
- 8. August: 1. Deutsche Fußballmeisterschaft nach dem Krieg. Meister: 1. FC Nürnberg
Sonstiges
- 16. Dezember: Der Holzsendeturm des Rundfunksenders Berlin-Tegel wird gesprengt, da er den Flugverkehr auf dem im Bau befindlichen Flughafen Berlin-Tegel gefährden würde
1. Halbjahr
- 1. Januar: Pawel Sergejewitsch Gratschow, russischer Offizier
- 2. Januar: Kerry Minnear, englischer Musiker
- 3. Januar: Manfred Kokot, deutscher Leichtathlet
- 5. Januar: Giuseppe Impastato, italienischer Politiker und Anti-Mafia-Kämpfer († 1978)
- 5. Januar: František Václav Lobkowicz, tschechischer Weihbischof
- 7. Januar: Bernd Scheelen, deutscher Politiker
- 7. Januar: Kenny Loggins, US-amerikanischer Sänger, Gitarrist und Songwriter
- 9. Januar: Peter Strüber, deutscher Politiker
- 9. Januar: William Cowsill, US-amerikanischer Musiker
- 10. Januar: Bernard Thévenet, ehemaliger französischer Radrennfahrer
- 10. Januar: Donald Fagen, Sänger und Keyboarder
- 11. Januar: Wajima Hiroshi, japanischer Sumo-ringer und 54. Yokozuna
- 11. Januar: Madeline Manning, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 11. Januar: Helga Anders, österreichische Schauspielerin und Synchronspecherin († 1986)
- 14. Januar: Waleri Borissowitsch Charlamow, russischer Eishockeyspieler († 1981)
- 15. Januar: Ronald Wayne Van Zant, US-amerikanischer Musiker († 1977)
- 16. Januar: Gregor Gysi, deutscher Politiker
- 16. Januar: John Carpenter, US-amerikanischer Regisseur, Schauspieler und Filmmusikkomponist
- 17. Januar: Mick Taylor, britischer Gitarrist
- 17. Januar: Davíð Oddsson, isländischer Ministerpräsident
- 20. Januar: Mel Pritchard, britischer Musiker († 2004)
- 20. Januar: Melvyn Prichard, britischer Schlagzeuger
- 22. Januar: Marianne Birthler, deutsche Politikerin
- 28. Januar: Heinz Flohe, deutscher Fußballspieler
- 28. Januar: Michail Barischnikow, US-amerikanischer Ballett-Tänzer, Choreograph und Schauspieler
- 29. Januar: Guido Knopp, deutscher Historiker, Publizist und Moderator
- 1. Februar: Rick James, US-amerikanischer Funk-Musiker († 2004)
- 2. Februar: Roger Williamson, britischer Formel-1-Rennfahrer († 1973)
- 2. Februar: Al McKay, US-amerikanischer Musiker
- 3. Februar: Carlos Filipe Ximenes Belo, Friedensnobelpreisträger und römisch-katholischer Bischof
- 4. Februar: Martin Hohmann, deutscher Politiker
- 4. Februar: Alice Cooper, US-amerikanischer Rockmusiker
- 5. Februar: Christopher Guest, anglo-amerikanischer Schauspieler, Autor, Regisseur, Komponist und Musiker
- 5. Februar: Sven-Göran Eriksson, schwedischer Fußballtrainer
- 5. Februar: Barbara Hershey, US-amerikanische Schauspielerin
- 6. Februar: Stefan Baron, Chefredakteur der WirtschaftsWoche
- 6. Februar: Felix Mitterer, österreichischer Schauspieler und Dramatiker
- 7. Februar: Josef Ackermann (Bankier), Sprecher des Vorstands der deutsche Bank AG
- 11. Februar: Hannelore Conradsen, deutsche Film- und Fernsehregisseurin
- 11. Februar: Gerhard Wucherer, deutscher Leichtathlet
- 11. Februar: Fritz Raff, Intendant des Saarländischen Rundfunks
- 12. Februar: Clemens Bollen, deutscher Politiker
- 12. Februar: Bernd Franke (Fußballspieler), deutscher Fußballspieler
- 14. Februar: Bernd Pischetsrieder, deutscher Manager
- 15. Februar: Laurenz Meyer, deutscher Politiker
- 15. Februar: Holger Ellerbrock, deutscher Politiker
- 16. Februar: Eckhard Uhlenberg, deutscher Politiker und MdB
- 18. Februar: Georg Brunnhuber, deutscher Politiker
- 19. Februar: Hartmut Schulze-Gerlach, deutscher Sänger und Moderator
- 19. Februar: Tony Iommi, Gitarrist
- 19. Februar: Pim Fortuyn, niederländischer Politiker und Publizist († 2002)
- 21. Februar: Elmar Müller (Fußballtrainer), deutscher Fußballtrainer
- 25. Februar: Erwin Staudt, Präsident des VfB Stuttgart
- 27. Februar: Helmut Nerlinger, ehem. deutscher Fußballspieler
- 27. Februar: Reinhard Tramontana, österreichischer Journalist († 2005)
- 28. Februar: Mercedes Ruehl, US-amerikanische Schauspielerin
- 28. Februar: Steven Chu, US-amerikanischer Physiker
- 29. Februar: Rainder Steenblock, deutscher Politiker
- 29. Februar: Patricia A. McKillip, US-amerikanische Autorin
- 29. Februar: Karen Lafferty, US-amerikanische Sängerin und Musiklehrerin
- 2. März: Achim Vandreike, Bürgermeister und Dezernent für Sport und Wohnungswesen in Frankfurt am Main
- 2. März: Rory Gallagher, irischer Gitarrist († 1995)
- 2. März: Andrei Linde, russischer Kosmologe
- 3. März: Frank W. Abagnale, Hochstapler und Scheckbetrüger, Sachverständiger
- 4. März: Thomas Kossendey, deutscher Politiker und MdB
- 4. März: Chris Squire, englischer Musiker
- 5. März: Eddy Grant, Popmusiker, Sänger, Songwriter und Gitarrist
- 5. März: Leslie Marmon Silko, US-amerikanische Schriftstellerin
- 9. März: Chris Thompson, Sänger
- 10. März: Waldemar Hartmann, Journalist und Moderator
- 11. März: Franz Lambert, deutscher Komponist und Organist
- 11. März: Dominique Sanda, Schauspielerin
- 12. März: Ole Thestrup, dänischer Schauspieler
- 12. März: James Taylor, Folk/Pop-Künstler
- 13. März: Lillian Board, britische Leichtathletin und Olympionikin († 1970)
- 14. März: Bernd Stange, deutscher Fußballtrainer
- 14. März: Hans Georg Faust, deutscher Politiker
- 14. März: Jochen Schimmang, deutscher Schriftsteller
- 15. März: Gerhard Seyfried, deutscher Schriftsteller und Karikaturist
- 15. März: David Albahari, serbischer Schriftsteller
- 16. März: Margaret Weis, US-amerikanische Autorin von Fantasy-Literatur
- 17. März: William Gibson, US-amerikanischer Science-Fiction-Autor
- 20. März: Bobby Orr, kanadischer Eishockeyspieler
- 20. März: John de Lancie, US-amerikanischer Schauspieler
- 21. März: Scott E. Fahlman, Professor für Computerwissenschaften und „Erfinder“ der Emoticon
- 22. März: Bernard Dietz, deutscher Fußballspieler
- 22. März: Andrew Lloyd Webber, englischer Komponist
- 24. März: Volker Finke, deutscher Fußballtrainer und Fußballspieler
- 24. März: Günter Bentele, Professor für Öffentlichkeitsarbeit und Public Relations
- 25. März: Walter Keim, Hochschullehrer
- 25. März: Rob Goorhuis, niederländischer Komponist
- 25. März: Bonnie Bedelia, US-amerikanische Schauspielerin
- 27. März: Edgar Selge, deutscher Schauspieler
- 29. März: Joachim Stünker, deutscher Politiker und MdB
- 29. März: Johnny Dowd, US-amerikanischer Alternative-Country-Musiker
- 31. März: Thijs Van Leer, niederländischer Musiker und Sänger
- 31. März: Al Gore, US-amerikanischer Politiker, 45. Vizepräsident der USA
- 1. April: Jimmy Cliff, Reggaekünstler
- 1. April: Philippe Garrel, Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur
- 1. April: Urs Allemann, Schweizer Schriftsteller
- 2. April: Michael Gerhardt, Richter am Bundesverfassungsgericht seit Juli 2003
- 3. April: Hans Georg Schwarzenbeck, deutscher Fußballspieler
- 3. April: Oliver Grimm, deutscher Schauspieler
- 3. April: Carlos Salinas de Gortari, mexikanischer Politiker und Präsident
- 3. April: Jaap de Hoop Scheffer, niederländischer Politiker
- 3. April: Miguel Herz-Kestranek, Schauspieler und Buchautor
- 3. April: René Bardet, Schweizer Pressesprecher des Schweizer Fernsehens (SF DRS) († 2005)
- 4. April: Jacques Voigtländer, deutscher Politiker
- 4. April: Dan Simmons, US-amerikanischer Schriftsteller
- 5. April: Karin Gündisch, Schriftstellerin
- 6. April: Friederike Roth, deutsche Schriftstellerin
- 6. April: Jo Leinen, deutscher Europaabgeordneter
- 6. April: Bengt-Arne Wickström, ist Finanzwissenschaftler
- 7. April: Rudolf Hartung, deutscher Politiker
- 8. April: Dagmar Schmidt, deutsche Politikerin († 2005)
- 8. April: Danuta Hübner, polnische Politikerin und EU-Kommissarin
- 9. April: Bernhard-Marie Koltès, französischer Dramatiker und Theaterregisseur
- 9. April: Jaya Bachchan, indische Schauspielerin
- 10. April: Bernd Clüver, deutscher Schlagersänger
- 11. April: Anke Maggauer-Kirsche, deutsche Lyrikerin und Aphoristikerin
- 11. April: Marcello Lippi, italienischer Fußballtrainer
- 12. April: Joschka Fischer, deutscher Politiker
- 13. April: Sonja Viola Senghaus, deutsche Schriftstellerin
- 13. April: Drago Jančar, slowenischer Schriftsteller
- 15. April: Michael Kamen, US-amerikanischer Komponist († 2003)
- 18. April: Ina Lenke, deutsche Politikerin
- 18. April: Wolfgang A. Herrmann, Präsident der TU München
- 18. April: Catherine Malfitano, US-amerikanische Sopranistin
- 21. April: Claire Denis, französische Regisseurin
- 26. April: Herbert Landau, ab 1. Oktober 2005 Richter des Bundesverfassungsgerichts
- 26. April: Klaus Minkel, deutscher Politiker und MdB
- 26. April: Josef Bierbichler, deutscher Schauspieler
- 27. April: Josef Hickersberger, Fußballspieler, Fußballtrainer
- 28. April: Terry Pratchett, englischer Fantasy-Schriftsteller
- 4. Mai: Rolf Verres, Arzt
- 6. Mai: Caspar Einem, Politiker, Nationalratsabgeordneter
- 7. Mai: Ingrid Pieper-von Heiden, deutsche Politikerin
- 7. Mai: Holger Astrup, deutscher Politiker
- 8. Mai: Norbert Nigbur, deutscher Fußballspieler
- 8. Mai: Peggy March, US-amerikanische Schlagersängerin und Texterin
- 9. Mai: Astrid Höfs, deutsche Politikerin
- 12. Mai: Steve Winwood, Musiker
- 15. Mai: Irmingard Schewe-Gerigk, deutsche Politikerin und MdB
- 15. Mai: Peter Hussing, deutscher Schwergewichtsboxer
- 16. Mai: Rainer Stephan, deutscher Autor, Journalist und Regisseur
- 17. Mai: Winfried Kretschmann, deutscher Politiker und MdL
- 17. Mai: Horst Köppel, ehemaliger Fußballspieler und Trainer
- 17. Mai: Bill Bruford, Schlagzeuger
- 17. Mai: Thérèse Meyer, Schweizer Politikerin
- 18. Mai: Tom Udall, US-amerikanischer Politiker
- 19. Mai: Grace Jones, Sängerin, Fotomodell und Schauspielerin
- 20. Mai: Jon Amiel, britisch-amerikanischer Regisseur und Filmproduzent
- 21. Mai: Günter Zöller, deutscher Eiskunstläufer
- 24. Mai: Richard Dembo, französischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Produzent († 2004)
- 25. Mai: Brian Eno, britischer Musiker
- 25. Mai: Klaus Meine, Sänger und Komponist der Hard-Rock Formation Scorpions
- 26. Mai: Leon Kieres, Präsident des Institutes für Nationales Gedenken (IPN)
- 26. Mai: Stevie Nicks, US-amerikanische Sängerin
- 27. Mai: Christina Emmrich, deutsche Politikerin
- 29. Mai: Peter Paziorek, deutscher Politiker und MdB
- 29. Mai: Günter Sebert, Fußball-Bundesliga-Spieler und jetziger Trainer
- 30. Mai: Dieter Kosslick, deutscher Leiter der Internationalen Filmfestspiele Berlin
- 31. Mai: Martin Hannett, Musikproduzent († 1991)
- 31. Mai: Jürgen Stark, Ökonom, Vize-Präsident der Deutschen Bundesbank
- 31. Mai: Paulinho da Costa, Perkussionist
- 31. Mai: John Bonham, Schlagzeuger († 1980)
- 1. Juni: Rolf Hempelmann, deutscher Politiker und MdB
- 3. Juni: Wolfgang Neskovic, deutscher Politiker und Richter am Bundesgerichtshof
- 4. Juni: Jürgen Sparwasser, deutscher Fußballer
- 4. Juni: Jim Wallis, US-amerikanischer Prediger, christlicher Geistlicher und Buchautor
- 5. Juni: Sergio Abreu, Gitarrist
- 6. Juni: Jürgen Marcus, deutscher Schlagersänger
- 6. Juni: Rocco Buttiglione, italienischer Politiker
- 7. Juni: Diethelm Sack, Vorstandsmitglied der Deutschen Bahn AG
- 8. Juni: Jürgen von der Lippe, Dt. Fernsehmoderator und Komiker
- 8. Juni: Hans-Josef Becker, Erzbischof von Paderborn
- 9. Juni: Gudrun Schyman, schwedische Politikerin und Feministin
- 11. Juni: Sumayya Farhat Nasir, palästinensische Friedensvermittlerin im Westjordanland
- 12. Juni: Jossi Beilin, pazifistischer israelischer Staatsmann
- 12. Juni: Lyn Collins, US-amerikanische Soulsängerin († 2005)
- 15. Juni: Doris Papperitz, deutsche Sportjournalistin
- 16. Juni: Hans-Werner Kammer, deutscher Politiker und MdB
- 17. Juni: Alpo Suhonen, finnischer Eishockeytrainer und Theaterdirektor
- 17. Juni: Hrafn Gunnlaugsson, isländischer Filmemacher
- 17. Juni: Joaquín Almunia, spanischer Politiker und EU-Kommissar
- 19. Juni: Nick Drake, britischer Gitarrist und Liedermacher († 1974)
- 19. Juni: Erik Schinegger, erfolgreiche(r) österreichische(r) Skirennläufer(in)
- 20. Juni: Ludwig Scotty, amtierende Präsident der Republik Nauru
- 20. Juni: Anne-Marie Barat, französische Organistin († 1990)
- 20. Juni: Johannes Friedrich, Landesbischof der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern
- 21. Juni: Ian McEwan, britischer Schriftsteller
- 21. Juni: Wolfgang Seel, deutscher Fußballspieler
- 21. Juni: Andrzej Sapkowski, polnischer Schriftsteller
- 21. Juni: Don Airey, Rockmusiker
- 22. Juni: Todd Rundgren, US-amerikanischer Musiker, Texter und Produzent
- 23. Juni: Margret Mönig-Raane, Vorstandsmitglied von Ver.di
- 24. Juni: Annemarie Lütkes, deutsche Politikerin
- 24. Juni: Georg Boomgaarden, deutscher Diplomat und Botschafter
- 24. Juni: Gerulf Pannach, deutscher Liedermacher und Texter vieler DDR-Rockbands († 1998)
- 24. Juni: Patrick Moraz, Schweizer Musiker
- 26. Juni: Sergej Wladimirowitsch Bodrow, russischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Produzent
- 28. Juni: Ellen Wellmann, deutsche Leichtathletin
- 28. Juni: Ellen Kießling, deutsche Leichtathletin
- 28. Juni: Kathy Bates, US-amerikanische Schauspielerin
- 29. Juni: Ian Paice, Schlagzeuger der Gruppe Deep Purple
2. Halbjahr
- 2. Juli: Jürgen Klimke, deutscher Politiker und MdB
- 3. Juli: Peter Ruzicka, Komponist, Intendant
- 4. Juli: Andreas von Schoeler, deutscher Politiker
- 6. Juli: Nathalie Baye, französische Schauspielerin
- 9. Juli: Robert Gratzer, österreichischer Schriftsteller, Journalist, Dramaturg und Verleger († 2004)
- 10. Juli: Michael Müller (Politiker), deutscher Politiker
- 10. Juli: Heinz Fromm, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz
- 12. Juli: Richard Dewes, deutscher Politiker
- 12. Juli: Elias Khoury, libanesischer Schriftsteller
- 12. Juli: Günter Freiherr von Gravenreuth, Rechtsanwalt und Verleger
- 12. Juli: Ben Burtt, US-amerikanischer Sounddesigner und Tontechniker
- 13. Juli: Catherine Breillat, französische Filmregiseurin
- 16. Juli: Angelica Schwall-Düren, deutscher Politiker und MdB
- 16. Juli: Pinchas Zukerman, israelischer Geiger und Dirigent
- 16. Juli: Lars Lagerbäck, Trainer der schwedischen Fußball-Nationalmannschaft
- 17. Juli: Luc Bondy, Schweizer Theaterregisseur
- 19. Juli: Jürgen Kerth, Blues-Gitarrist
- 19. Juli: Jobst Hirscht, deutscher Leichtathlet
- 21. Juli: Yusuf Islam, britischer Sänger und Songwriter
- 22. Juli: Otto Waalkes, deutscher Komiker, Cartoonist und Schauspieler
- 22. Juli: Ana de Palacio, spanische Außenministerin
- 22. Juli: Susan E. Hinton, US-amerikanische Schriftstellerin
- 23. Juli: Thomas Schäuble, Baden-Württembergischer Politiker
- 23. Juli: Ludger Stratmann, deutscher Kabarettist
- 23. Juli: Wilhelm Dietzel, deutscher Politiker
- 25. Juli: Peggy Fleming, US-amerikanische Eiskunstläuferin und Olympiasiegerin 1968
- 27. Juli: Brunhilde Irber, deutsche Politikerin und MdB
- 28. Juli: Herbert Henck, deutscher Pianist
- 30. Juli: Jean Reno, französischer Schauspieler
- 30. Juli: Gerd Sonnleitner, Präsident des Deutschen Bauernverbandes
- 1. August: Ditmar Staffelt, deutscher Politiker
- 2. August: Inga Rumpf, deutsche Sängerin und Komponistin
- 2. August: Andy Fairweather-Low, walisischer Sänger und Gitarrist
- 3. August: Jean-Pierre Raffarin, französischer Politiker, Premierminister
- 3. August: Mirko Kovats, österreichischer Investor
- 5. August: Ray Clemence, englischer Fußballspieler
- 6. August: Nikolai Awilow, sowjetischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 7. August: Wolfgang Haas, liechtensteinischer Erzbischof
- 7. August: Hans-Jürg Fehr, Schweizer Politiker
- 8. August: Swetlana Jewgenjewna Sawizkaja, russische Kosmonautin
- 11. August: Jan Palach, sich selbst verbrennender Philosophie-Student in der Tschechoslowakei († 1969)
- 12. August: Sam Neely, US-amerikanische Country-Sänger
- 13. August: Kathleen Battle, US-amerikanische Sopranistin
- 16. August: Gisela Hilbrecht, deutsche Politikerin
- 16. August: Annemarie Huber-Hotz, Schweizer Bundeskanzlerin
- 18. August: Eleonore Weisgerber, deutsche Schauspielerin
- 18. August: Carsten Bohn, deutscher Musiker
- 18. August: Heiner Pudelko, deutscher Rocksänger († 1995)
- 19. August: Robert Hughes, australischer Schauspieler
- 20. August: John Noble, australischer Schauspieler und Theaterdirektor
- 20. August: Robert Plant, britischer Rockmusiker
- 20. August: Bernhard Russi, Schirennläufer, Olympiasieger
- 20. August: Barbara Allen Rainey, US-amerikanische Pilotin und erste Pilotin der US-Streitkräfte († 1982)
- 23. August: Jurij Jechanurow, ukrainischer Politiker
- 24. August: Jean Michel Jarre, französischer Vertreter der Elektronischen Musik
- 24. August: Nana Dschordschadse, georgische Filmregisseurin
- 24. August: Nana Djordjadze, georgische Filmregisseurin
- 25. August: Helga Zepp-LaRouche, deutsche Journalistin und Politikerin
- 26. August: Gertrud Gabl, österreichische Skirennläuferin († 1976)
- 30. August:
Gland VD
Gland ist eine politische Gemeinde (Commune) im District de Nyon des Kantons Waadt in der Schweiz.
Geographie
Gland liegt auf 432 m ü. M., 5 km nordöstlich des Bezirkshauptortes Nyon (Luftlinie). Die Gemeinde erstreckt sich auf der leicht gegen den Genfersee geneigten Ebene am Jurasüdfuss, im äussersten Westen der Waadtländer Côte.
Die Fläche des 8.3 km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt am Nordwestufer des Genfersees. Der Gemeindeboden erstreckt sich vom Seeufer über den flachen Uferrandstreifen nach Norden über die Ebene bis an den Jurafuss. Hier wird mit 470 m ü. M. der höchste Punkt von Gland erreicht. Die nordöstliche Grenze bilden der zumeist kanalisierte Lavasson und – unterhalb seiner Mündung – die Dullive, die mit einem kleinen Aufschüttungskegel in den Genfersee mündet. Die südwestliche Grenze verläuft entlang der Promenthouse, die mit zahlreichen Mäandern durch eine Talniederung fliesst. Ganz im Süden reicht das Gemeindegebiet auf den Schwemmkegel, den die Promenthouse mit dem im Jura erodierten Material bei ihrer Mündung in den Genfersee gebildet hat. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 37 % auf Siedlungen, 14 % auf Wald und Gehölze, 48 % auf Landwirtschaft und etwas weniger als 1 % war unproduktives Land.
Zu Gland gehören die Siedlungen La Lignière (403 m ü. M.) und La Dullive (380 m ü. M.) westlich des gleichnamigen Baches sowie einige Gehöfte. Nachbargemeinden von Gland sind Prangins, Vich, Begnins, Luins und Dully. Über dem Genfersee grenzt Gland an Frankreich.
Bevölkerung
Mit 10745 Einwohnern (Ende 2004) gehört Gland zu den grossen Gemeinden des Kantons Waadt. Von den Bewohnern sind 79.5 % französischsprachig, 6.5 % deutschsprachig und 3.6 % englischsprachig (Stand 2000). Nach 1960 setzte eine rasante Bevölkerungszunahme mit einer Versiebenfachung der Einwohnerzahl innerhalb von 30 Jahren ein.
Wirtschaft
Gland war bis ins 20. Jahrhundert ein hauptsächlich durch die Landwirtschaft geprägtes Dorf. Heute spielt die Landwirtschaft als Erwerbsquelle nur noch eine untergeordnete Rolle, sie konzentriert sich auf den Weinbau am Fuss der La Côte und in der Ebene östlich des Ortes; dank der fruchtbaren Böden ist auch der Ackerbau von Bedeutung. Erst seit dem Bau der Autobahn A1 (1964), siedelten sich zahlreiche Industrieunternehmen sowie Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe in der Gemeinde an. Der Hauptsitz der International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN) sowie derjenige des WWF befinden sich in Gland. Zu Gland gehört auch die Klinik La Lignière [http://www.laligniere.ch/site/page/default.aspx], die auf Kardiologie und Diabetologie spezialisiert ist. Seit 1971 gibt es ein grosses Schul- und Sportzentrum; ferner besitzt Gland einen Golfplatz in der Nähe des Genfersees.
In den letzten Jahrzehnten hat sich das ehemalige Weinbauerndorf zu einer Wohngemeinde entwickelt. Neue Quartiere entstanden vor allem in Richtung Genfersee, während die Industrie- und Gewerbezonen vorwiegend in Autobahnnähe und im Südwesten der Gemeinde anzutreffen sind. Da Gland etwa in der Mitte zwischen Lausanne und Genf liegt, gibt es auch viele Erwerbstätige, die in diesen Städten ihrer Arbeit nachgehen.
Verkehr
Die Gemeinde ist verkehrstechnisch hervorragend erschlossen. Die Autobahn A1 (1964 eröffnet) und die SBB-Linie Lausanne-Genf (Abschnitt Morges-Coppet am 14. April 1858 in Betrieb genommen) passieren Gland. Für die Feinverteilung im öffentlichen Verkehr sorgen die Buslinien von Gland nach Burtigny, nach Rolle und von Nyon via Gland nach Gimel. Von 1906 bis 1954 gab es eine Strassenbahnlinie von Gland nach Begnins.
Geschichte
Gland kann auf eine sehr lange Siedlungstradition zurückblicken. Die frühesten Spuren gehen auf die Bronzezeit zurück, aus der ein Siedlungsplatz am Seeufer bei La Dullive stammt. Bei La Lignière fand man Gräber aus der La-Tène-Zeit. Auch aus der Römerzeit sind Funde bekannt, darunter Reste einer Villa, einer Ziegelbrennerei und von Gräbern. Weitere Grabstätten sind aus der burgundischen Zeit überliefert.
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 994 unter dem Namen Villa Glannis. Später erschienen die Bezeichnungen Glant (1179), Glans (1202), Glanez (1344) und 1386 der heutige Name. Gland gehörte seit dem Mittelalter zur Herrschaft Prangins, aber auch die Abtei Romainmôtier und die Herren von Gingins hatten Besitz im Dorf.
Mit der Eroberung der Waadt durch Bern im Jahr 1536 kam Gland unter die Verwaltung der Vogtei Nyon. 1673 wurde Marcins, das bis dahin eine selbständige Gemeinde bildete, mit Gland vereinigt. Der Ort nahm im 18. Jahrhundert viele hugenottische Flüchtlinge auf. Nach dem Zusammenbruch des Ancien régime gehörte Gland von 1798 bis 1803 während der Helvetik zum Kanton Léman, der anschliessend mit der Inkraftsetzung der Mediationsverfassung im Kanton Waadt aufging. 1798 wurde es dem Bezirk Nyon zugeteilt.
Sehenswürdigkeiten
In Gland gibt es eine reformierte Pfarrkirche (1968 erbaut) und eine katholische Kirche (von 1973). Ausserhalb des Ortes entlang des Seeufers gibt es mehrere Herrensitze und schlossähnliche Villen, die sich alle in Privatbesitz befinden, darunter die Villas Prangins.
In den 1930er Jahren wurde zwischen dem Genferseeufer und dem Jura eine Panzersperre errichtet. Die besondere Form der Betonblöcke erinnert an die Toblerone-Schokolade, weshalb die Sperre den Namen La ligne des Toblerones bekam. Entlang dieser Sperre führt heute der Lehrpfad Sentier des Toblerones.
Weblinks
- [http://www.gland.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Gland (französisch)]
- [http://www.dhs.ch/externe/protect/textes/d/D2513.html Artikel Gland] im Historischen Lexikon der Schweiz
- [http://www.swisscastles.ch/aviation/Vaud/aaville2/gland.html Luftaufnahmen]
- [http://www.toblerones.ch/ Le sentier des Toblerones]
Kategorie:Ort in der Schweiz
Kategorie:Ort im Kanton Waadt
Kategorie:Schweizer Gemeinde
Schweiz
Die Schweizerische Eidgenossenschaft (franz. Confédération suisse, ital. Confederazione Svizzera, rätoroman. Confederaziun svizra, lat. Confoederatio Helvetica), kurz Schweiz, ist ein Binnenstaat in Mitteleuropa. Der Name Schweiz ist die ins Hochdeutsche übertragene Form des Kantonsnamens Schwyz, der auf die gesamte Eidgenossenschaft verallgemeinert wurde.
Die Schweiz liegt zwischen Bodensee und Genfersee, Alpenrhein und Jura, Hochrhein und Alpensüdrand. Sie grenzt nördlich an Deutschland (345.7 km Grenzlänge), östlich an Liechtenstein (41.1 km) und Österreich (165.1 km), südlich an Italien (734.2 km). Der westliche Nachbar ist Frankreich mit 571.8 km gemeinsamer Grenzlänge.
In Kürze
Frankreich
Die Schweiz ist geprägt von Gebirgen, Seen und Wäldern.
Die Schweizer verstehen sich als «Willensnation» – sie bilden weder ethnisch noch sprachlich noch religiös eine Einheit. Ihr Zusammengehörigkeitsgefühl speist sich aus der gemeinsamen Geschichte, den gemeinsamen Mythen, gemeinsamen politischen Grundhaltungen (Föderalismus, Volksrechte) und zum Teil aus dem Gefühl, in Europa einen Sonderfall zu bilden.
Der Legende nach wurde die Eidgenossenschaft am 1. August 1291 auf der Rütli-Wiese gegründet. Der 1. August ist deshalb heute Nationalfeiertag.
Die Schweiz in ihrer heutigen Form als föderalistischer Bundesstaat besteht seit 1848. Sie gliedert sich in 26 Kantone.
Die ständige Wohnbevölkerung beträgt 7.4 Millionen, davon sind 20.6 % Ausländer.
Die Lebenserwartung beträgt 82.8 Jahre für Frauen und 77.2 für Männer (BFS, 2005).
Offizielle Landessprachen sind deutsch, französisch, italienisch und rätoromanisch.
41 % der Schweizer Bürger sind römisch-katholisch und 40 % sind evangelisch-reformiert.
Die Schweiz ist mit einem Bruttoinlandsprodukt von durchschnittlich 58'000 Schweizer Franken (38'000 Euro) pro Einwohner und Jahr eines der wirtschaftlich stärksten Länder der Welt. Drei Viertel der Erwerbstätigen sind im Dienstleistungssektor tätig.
Die Schweiz versteht sich als aussenpolitisch neutral. Sie ist Mitglied der UNO, der EFTA, des Europarats, der WTO, nicht aber der Europäischen Union.
Das Landeskennzeichen der Schweiz ist «CH», für Confœderatio Helvetica, die lateinische Bezeichnung für Schweizerische Eidgenossenschaft.
Geografie
CH
Die Schweiz gliedert sich in fünf geografische Räume, die klimatisch grosse Unterschiede aufweisen: den Jura, das Mittelland, die Voralpen, die Alpen und die Alpensüdseite.
38% (14'813 km²) der Schweizer Fläche werden landwirtschaftlich genutzt. Davon sind 30.4% (12'522 km²) Wald. Überbaut sind 5.8% (2418 km²). 25.5 % (10'531 km²) – vorwiegend in den Bergen – gelten als unproduktive Naturfläche.
Die maximale Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 220 km, die grösste West-Ost-Ausdehnung 348 km.
Geologie
Die geologische Struktur der Schweiz ist im Wesentlichen das Ergebnis einer
Plattenkollision Afrikas und Europas während der letzten Jahrmillionen.
Geologisch wird die Schweiz in fünf Hauptregionen eingeteilt: Die Alpen bestehen im Kern aus Granit, der Jura ist ein junges Faltengebirge aus Kalkstein. Zwischen dem Jura und den Alpen liegt das teils flache, teils hügelige Mittelland. Dazu kommen noch die Poebene im südlichsten Zipfel des Tessins, dem Mendrisiotto (Mendrisio), sowie die Oberrheinische Tiefebene um Basel, welche zum allergrössten Teil ausserhalb der Schweiz liegen.
Berge
Oberrheinische Tiefebene
In der Schweiz gibt es insgesamt 74 Viertausender. Davon befinden sich 55 ganz in der Schweiz; 19 sind an der Grenze zu Italien. Die zwölf höchsten Berge der Schweiz befinden sich alle in den Walliser Alpen. Der höchste unter ihnen ist die Dufourspitze im Monte-Rosa-Gebirgsmassiv mit 4634 m. Die Dufourspitze ist damit gleichzeitig der höchste Punkt der Schweiz. Der im Ausland bekannteste Berg in den Schweizer Alpen ist das Matterhorn (4478 m) südlich von Zermatt.
Im Berner Oberland bilden der Eiger (3970 m), der Mönch (4107 m) und die Jungfrau (4158 m) eine bekannte Dreiergruppe.
Die markanten Punkte der Ostalpen sind der Piz Bernina (4049 m), der östlichste Viertausender der Alpen, und der Piz Palü (3901 m).
In den Voralpen sind die Erhebungen deutlich tiefer, nicht desto weniger existieren hier bekannte Punkte, so der Luzerner Hausberg Pilatus (2032 m), der Titlis (3238 m), die Rigi (1797 m) im Kanton Schwyz oder der Säntis (2502 m) im Alpstein in der Ostschweiz. Erwähnenswert sind auch die Gebirge im Tessin.
Die grösste Erhebung im Jura befindet sich in Frankreich, es ist der Crêt de la Neige mit 1718 m. Der höchste Schweizer Jura-Berg ist der Mont Tendre mit 1679 m. Der bekannteste Vertreter ist jedoch vermutlich das Chasseral (1607 m). Weitere Berge sind la Dôle (1677 m), Chasseron (1607 m) und le Suchet (1588 m).
Siehe auch: Liste der Berge in der Schweiz
Liste der Berge in der Schweiz]]
Seen
Die Schweiz hat aufgrund ihrer topographischen Struktur und vor allem aufgrund der Vergletscherung während der Eiszeiten viele Seen. Ein Grossteil sind kleinere Bergseen.
Der grösste See der Schweiz ist der Genfersee (580.03 km²) an der französischen Grenze. Er liegt zu knapp 60 % auf Schweizer Boden. Der an Deutschland und Österreich grenzende Bodensee ist mit 536.00 km² etwas kleiner (23.73 % der Uferlänge auf Schweizer Boden).
Der Lago Maggiore an der italienischen Grenze (19,28 % auf Schweizer Territorium) bildet mit 193 m ü.M. den tiefsten Punkt der Schweiz.
Die grössten sich ausschliesslich in der Schweiz befindenden Seen sind der Neuenburgersee (215.20 km²), der Vierwaldstättersee (113.72 km²) und der Zürichsee (88.17 km²).
Siehe auch: Liste der Seen in der Schweiz
Flüsse
Liste der Seen in der Schweiz]]
Zwei der drei grössten Flüsse Europas, der Rhein und die Rhône, haben ihren Ursprung in der Schweiz. Beide entspringen im Gotthardmassiv. In der Schweiz befinden sich mehrere Wasserscheiden.
Der Rhein fliesst bei Reichenau im Kanton Graubünden aus Vorder- und Hinterrhein zusammen, wobei nur der Vorderrhein tatsächlich dem östlichen Gotthardmassiv entspringt. Der Hinterrhein entspringt im weiter südlich gelegenen Rheinwald, in der Nähe des San Bernhardino-Passes an der Grenze zum Tessin. Der Rhein fliesst von Reichenau in nördlicher Richtung durch das Rheintal und bildet die Grenze zum Fürstentum Liechtenstein und dem Österreichischen Bundesland Vorarlberg bis in den Bodensee. Bei Konstanz, verlässt er den Bodensee in westlicher Richtung und bildet zu einem grossen Teil die Grenze zu Deutschland (Der grösste Teil des Kantones Schaffhausen und ein Teil des Halbkantons Basel-Stadt befindet sich nördlich des Rheins). Kurz nach Schaffhausen (Neuhausen) befindet sich der grösste Wasserfall Mitteleuropas, der Rheinfall (siehe Bild). Im weiteren Verlauf durchquert er die Stadt Basel und verlässt die Schweiz daraufhin in Richtung Norden bis er schliesslich in die Nordsee mündet.
Die Rhône entspringt auf der westlichen Seite des Gotthardmassivs (Rhônegletscher) und fliesst durch den gesamten Kanton Wallis in den Genfersee. Am westlichen Seeende fliesst die Rhône durch die Stadt Genf, verlässt kurz darauf die Schweiz und mündet ins Mittelmeer.
Mit Ausnahme der Engadiner und Tessiner Gewässer münden alle Gewässer der Schweiz in Rhein oder Rhône.
Der Inn entspringt südlich von St. Moritz (Maloja) im Engadin (Graubünden). Er fliesst durch Silser- und Silvaplanersee in Richtung Norden und verlässt die Schweiz bei Vinadi. Er passiert die bekannten Tiroler Städte Landeck und Innsbruck und mündet im bayerischen Passau in die Donau.
Der Namensgeber des Kantons Tessin, der Ticino, entspringt im südlichen Gotthardmassiv und fliesst durch die Nordhälfte des Kantons in den Lago Maggiore und verlässt damit die Schweiz. Er mündet schliesslich in den Po.
Innerhalb der Schweiz hat der Rhein mit 375 km den längsten Lauf, gefolgt vom Rhein-Zubringer Aare mit 295 km (die Aare entspringt wie die Rhône im westlichen Gotthardmassiv). Die Rhône hat eine Länge von 264 km innerhalb der Schweiz.
Im nördlichen Gotthardmassiv entspringt zusätzlich der aus der Schweizer Geschichte bekannte Fluss Reuss (Fluss), welcher in den Vierwaldstättersee, durch Luzern und schliesslich zusammen mit der aus Zürich kommenden Limmat in die Aare fliesst. Der wohl bekannteste Fluss des Jura ist der Le Doubs, der in Frankreich entspringt nach Norden fliesst und teils die schweiz/französische Grenze bildet, teils auf Schweizer Boden fliesst. Im Kanton Jura macht der Le Doubs einen Richtungswechsel und fliesst in südwestlicher Richtung in die Saône.
Siehe auch: Liste der Flüsse in der Schweiz
Klima
Liste der Flüsse in der Schweiz
Liste der Flüsse in der Schweiz
Liste der Flüsse in der Schweiz
Nördlich der Alpen herrscht gemässigtes mitteleuropäisches Klima, südlich der Alpen ist es eher mediterran.
Das Klima ist regional jedoch sehr unterschiedlich. Dies ist bedingt durch die Höhenlage wie auch durch die geografische Lage.
Während in der Innerschweiz, in den Alpen und im Tessin die durchschnittliche Regenmenge bei ungefähr 2000 mm/Jahr liegt, beträgt sie im Wallis (Rhônetal) nur 550 mm/Jahr; der trockenste Ort ist Ackersand mit 521 mm im Jahresmittel. Im Mittelland beträgt die Menge etwa 1000–1500 mm/Jahr.
Die Regenmenge ist im Sommer mit Ausnahme des Rhônetals ungefähr doppelt so hoch wie im Winter. So liegt das Monatsmittel in Zürich im Januar bei 73 mm und im Juni bei 131 mm. Das Monatsmittel für Juli in Sion im Rhônetal dagegen liegt bei 40 mm und im Januar bei 61 mm (jeweils Auswertungen der Jahre 1961–1990).
Die Temperaturen in der Schweiz sind primär abhängig von der Höhenlage. Generell liegt in den Niederungen die Durchschnittstemperatur im Januar bei rund -1 bis +1 °C. Im wärmsten Monat, dem Juli, liegt diese bei 16 bis 19 °C. Die Jahrestemperaturen betragen ungefähr 7 bis 9 °C. In der Magadinoebene im Tessin liegt der Durchschnittswert etwa 2 bis 3 °C höher. Im Oberengadin ist es rund 10 °C kälter. Der durchschnittlich wärmste Ort (mit einer MeteoSchweiz-Messstation) ist Locarno-Monti mit einem Jahresmittel von 11.5 °C, der kälteste auf dem Jungfraujoch mit -7.5 °C. Absolute Rekorde mass man in Grono mit 41.5 °C am 11. August 2003, beziehungsweise in La Brévine mit -41.8 °C (12. Januar 1987).
Während Hagel in den Alpen, in der Romandie wie auch im Tessin ein eher seltenes Ereignis ist, war deren Intensität in der Periode 1999–2002 vor allem im Emmental, im Laufental wie auch im Toggenburg am höchsten. Es hagelte dort bis zu 60 Minuten im Jahresdurchschnitt. In den anderen Regionen beschränkt sich Hagel auf unter 30 Minuten.
Nebel ist im ganzen Mittelland zu beobachten. Besonders häufig ist der Nebel entlang der Aare, der nördlichen Reuss wie auch im Thurgau, wo er vor allem im Herbst über mehrere Wochen auftreten kann. In den Tälern erscheint der Nebel seltener.
Häufig auftretende Winde in der Schweiz sind der milde Föhn und die kalte Bise. Die höchste je gemessene Windgeschwindigkeit ist 285 km/h (Jungfraujoch, 27. Februar 1990).
Bekannte Formen von Naturkatastrophen in der Schweiz sind Schnee- und Gerölllawinen sowie Überschwemmungen.
Flora und Fauna
30 Prozent der Landoberfläche der Schweiz sind bewaldet.
In den Alpen dominieren Nadelhölzer (Tannen, Fichten, Lärchen, Arven). Die Wälder in den Alpen haben wichtige Funktionen als Lawinen- (Bannwald) und Hochwasserschutz (der Wald fängt die Regenmenge auf und gibt sie nur langsam wieder ab).
Im Mittelland, im Jura und auf der Alpensüdseite unterhalb von 1000 Metern wachsen Laubmischwälder und Laubwälder.
Im Tessin gibt es als regionale Besonderheit ausgedehnte Kastanienwälder, die in früheren Zeiten eine Hauptrolle bei der Ernährung der Bevölkerung spielten.
Bevölkerung
Sprachen
Kastanienwälder
Der Artikel 4 der Bundesverfassung hält seit 1999 fest: «Die Landessprachen sind Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch.». Im Artikel 701 heisst es zudem: «Die Amtssprachen des Bundes sind Deutsch, Französisch und Italienisch. Im Verkehr mit Personen rätoromanischer Sprache ist auch das Rätoromanische Amtssprache des Bundes.»
Im Kanton Zürich ist zusätzlich die Gebärdensprache verfassungsmässig anerkannt.
Wegen der oben zitierten Verfassungsbestimmung mit vier anerkannten Landessprachen, nehmen manche Leute irrtümlich an, Schweizer sprächen vier Sprachen, was jedoch nicht der Fall ist. Wirklich viersprachig ist einzig der Bundesstaat als Institution. Bereits auf Kantons- und Gemeindeebene ist es anders: In den meisten Fällen existiert nur eine Amtssprache. Wer aus einem anderssprachigen Landesteil zuzieht, hat kein Recht darauf, in seiner angestammten Sprache mit den neuen Kantons- und Gemeindebehörden zu verkehren.
Mit 63.7 % ist Deutsch (hellgrau) die meistverbreitete Sprache. Die Bevölkerung spricht aber gemeinläufig einen der vielen schweizerdeutschen Dialekte. Französisch wird von 20.4 % (blau) der Bevölkerung gesprochen. Dieser Teil des Landes wird häufig die Suisse romande oder Romandie genannt. Im Kanton Tessin und vier Südtälern des Kantons Graubünden wird Italienisch (rot, Anteil 6.5 %) gesprochen. Die vierte Landessprache, Rätoromanisch (grün), hat einen Anteil von 0.5 % und wird in Graubünden gesprochen, wobei praktisch alle Rätoromanischsprachigen daneben noch deutsch sprechen. Durch Zuwanderung bedingt sprechen mittlerweile 9 % der Einwohner andere Sprachen als die Landessprachen. Von diesen ist das Serbisch-Bosnisch-Kroatische mit 1.5 % am weitesten verbreitet.
Als Fremdsprachen beherrschen die meisten Schweizer eine zweite Landessprache und Englisch.
Siehe auch: Sprachen in der Schweiz, :Kategorie:Schweizer Sprache
Religionen
:Kategorie:Schweizer Sprache]
Von den Schweizer Bürgern sind 41 % katholisch, 40 % reformiert, 2.5 % in Freikirchen, 5.5 % gehören zu anderen Religionsgemeinschaften und 11 % sind ohne Religionszugehörigkeit. Von den Ausländern in der Schweiz sind 44 % römisch-katholisch, 5 % evangelisch-reformiert, 17 % orthodox, 18 % islamisch, und 2 % ohne Bekenntnis.
Es ist den Kantonen überlassen, ob sie ausgewählten Religionsgemeinschaften einen besonderen Status als Landeskirche verleihen wollen. In den meisten Kantonen haben die Römisch-Katholische Kirche und die Evangelisch-Reformierte Kirche, in einigen Kantonen zusätzlich die Christkatholische Kirche diesen Status inne. In einigen Westschweizer Kantonen gibt es keine Landeskirchen, weil dort Kirche und Staat vollständig getrennt sind.
Protestantisch dominiert sind der Kanton Bern, Teile von | | |