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Idiophon

Idiophon

Idiophon heißt so viel wie Selbsttöner oder Selbstklinger. Es bezeichnet ein Musikinstrument, das als ganzes schwingend den Klang erzeugt, oder bei dem der klangerzeugende Teil keine gespannte Saite oder Membran ist. Sie sind insbesondere als Rhythmusinstrumente in allen Kulturen der Welt vertreten. Man unterscheidet :
- Schüttel-Idiophone -- Rassel, Angklung
- Aufschlag- und Gegenschlagidiophone -- Triangel, Klangholz, Gong, Glocke, Kastagnetten, Steeldrum
- Schrapp- und Reibidiophone -- Schrapper, Guiro
- Stampfidiophone -- Stampfstock, Stampfrohr
- Gestimmte Idiophone -- Stabspiele, Handklavier (Mbira, Sansa) ! ja:体鳴楽器

Musikinstrument

Ein Musikinstrument ist ein Gegenstand, der mit dem Ziel konstruiert oder verändert wurde, Musik zu erzeugen. Im Prinzip kann jeder Gegenstand, der Töne oder auch nur Geräusche hervorbringt, als Musikinstrument dienen, jedoch wird der Ausdruck normalerweise nur für solche Gegenstände verwendet, die zu diesem Zweck hergestellt oder verändert wurden.

Klassifikation

Es gibt viele verschiedene Versuche, die Vielfalt der Musikinstrumente in Gruppen einzuteilen. Bei praktisch allen Klassifikationssystemen zeigen sich Vor- und Nachteile sowie mehr oder weniger zahlreiche Ausnahmen.

Klassifikation nach Art der Tonerzeugung


- Chordophone (Saiteninstrumente / Tonerzeugung durch Saiten)
  - Streichinstrumente wie die Geige
  - Zupfinstrumente wie die Gitarre
- Aerophone ("Luftklinger" / Tonerzeugung durch Luftstrom)
  - Blasinstrumente
    - Blechblasinstrumente
    - Holzblasinstrumente
  - Tasten-Aerophone:
    - Orgel
    - Harmonium,
    - Handzuginstrumente (Akkordeon und verwandte Instrumente)
- Membranophone ("Fellklinger" / Tonerzeugung durch schwingendes Fell)
- Idiophone ("Selbstklinger" / Tonerzeugung durch Klingen des gesamten Instruments)
- Elektrophone (Elektronische Instrumente) Innerhalb dieses Schemas sind Mischformen möglich. Im 1914 veröffentlichten Klassifikationsschema von Curt Sachs und Erich von Hornbostel werden die Instrumente ähnlich unterteilt.

Klassifikation nach Benutzung durch den Spieler


- Blasinstrumente
- Streichinstrumente
- Zupfinstrumente
- Schlaginstrumente
- Tasteninstrumente

weitere Klassifikationen


- nach geographisch-kultureller Herkunft
- nach Bestimmung (Konzert-, Übe-, Kinder-, Spielzeuginstrumente, Harmonieinstrument, Lärm-, Rhythmus- oder Effektinstrument)
- nach Musikrichtung (klassische, Popmusik-, Volksmusikinstrumente) Siehe auch Liste der Musikinstrumente ! ja:楽器 ko:악기 simple:Musical instrument

Membran

Eine Membran (v. mittelhochdeutsch: membrane Pergament, von lat. membrana Häutchen, v. membrum Körperglied) ist eine Trennschicht, eine dünne Haut. Man unterscheidet zwischen Membranen, die zur Trennung von Stoffgemischen verwendet werden (semipermeable Membranen, Filtrationsmembranen, Trennmembranen, permselektive Membranen) und Membranen, die Schwingungen erzeugen oder modifizieren sollen (Schwingungsmembranen, Oszillationsmembranen) aber auch Membranen als Urelemente (Elementarteilchen) des Universums.

Trennmembranen

Es gibt sie in der
- Technik: Membran (Technik)
- Biologie: Biomembranen, die aus Doppellipidschichten bestehen und Zellen von ihrer Umgebung (Zellmembran) und die Organellen im Zellinneren vom Zytoplasma abgrenzen

Durchlässigkeit

Hinsichtlich der Diffusionseigenschaften unterscheidet man :
- völlig undurchlässig, (impermeabel)
- teilweise undurchlässig (semipermeabel oder besser: selektiv permeabel)
- in einer Richtung durchlässig sein.
- völlig durchlässig, (omnipermeabel) Ohne semipermeable Membranen ist das Leben in seiner heutigen Form nicht denkbar, denn jede biologische Zelle ist von einer Membran umgeben und muss bestimmten Substanzen die Möglichkeit gewähren, die Membran zu passieren. Künstliche Membranen für die Trenntechnik bestehen aus Polymeren (Polyethersulfon, Polyacrylnitril, Celluloseacetat oder dünnen Schichten aus Silicon auf einem Polymerträger) und werden zumeist durch Gießen dünner Filme hergestellt. Andere Herstellungsverfahren sind die Grenzflächenkondensation (Aromatisches Polyamid auf Träger) oder die Kernspurätzung (Beschuss dünner Filme aus Polycarbonat mit schweren Teilchen eines Beschleunigers). Der Trennvorgang beruht auf dem Transport durch Poren (Siebmechanismus, Ultrafiltration, Filtration), der unterschiedlichen Löslichkeit und Diffusion (Gastrennung, Dialyse, Pervaporation) oder Ladungsunterschieden (Elektrodialyse). Triebkräfte für den Transport sind Unterschiede des Druckes (Filtration), der Konzentration/Chemischen Potentials(Dialyse), der Temperatur oder der Ladung. Wichtige technische Anwendungen sind die Trinkwassergewinnung durch Umkehrosmose (weltweit ca. 7 Mio Kubikmeter jährlich), Filtrationen in der Lebensmittelindustrie, die Rückgewinnung von organischen Dämpfen, z. B. Benzindampfrückgewinnung und die Elektrolyse zur Chlorgewinnung. Ca. 50 % des Marktes macht jedoch die Anwendung in der Medizin aus: Als künstliche Niere zur Entfernung giftiger Stoffe durch Blutwäsche und als künstliche Lunge durch blasenfreies Zuführen von Sauerstoff in das Blut. Wichtigste Forschungszentren auf dem Gebiet der Stofftrennung mit Membranen sind in Europa das GKSS Forschungszentrum Geesthacht, die Universitäten Twente, Enschede und Calabrien und das Institut IEM UMR in Montpellier. Von dort wird auch das European Network of Excellence on Manoscale-based Membrane Technologie gesteuert. Technische Membranen werden eingesetzt als
- Als Filtermembranen z.B. als Osmosemembran in der Hauswasserversorgung, oder in der Pervaporation

Schwingungsmembranen

Es gibt sie in der
- Technik: Schwingungsmembran (Technik)
- Biologie: Biomembran Im Falle der Schwingungseigenschaften kann eine Membran zur Erzeugung, Verstärkung, Aufnahme, Dämpfung oder Messung der Schwingung dienen. Sowohl in der Biologie als auch in der Technik treten Membranen in den vielfältigsten Anwendungen und Funktionen auf. Technische Schwingungsmembranen finden Verwendung
- Als Schwingmembranen in Mikrofonen, Lautsprechern, Druckmessern, Pumpen, Musikinstrumenten etc.

Beispiele für Membranen


- Basalmembran
- Trommelfell
- Nickhaut
- Dialysemembran
- Hymen

Siehe auch

Diffusion - Osmose - Semipermeabilität - Zellmembran - Umkehrosmose - Membranfluss - Kategorie:Weiche Materie

Links


- http://www.biologie.uni-hamburg.de/b-online/d22/22.htm
- http://www.wasser-wissen.de/abwasserlexikon/m/membran.htm
- http://www.visaton.de/deutsch/lexikon/91.html
- http://www.kunst.uni-stuttgart.de/architektur/diplws99/Lebensform_Zelle/Membran.jpg
  - Abbildung einer Zellmembran simple:Membranes

Angklung

Das Angklung ist ein traditionelles sundanesisches Musikinstrument aus West-Java in Indonesien. Das Instrument zeichnet sich durch Eigenschaften aus, die sich im indonesischen mit den „Fünf M“ ausdrücken lassen: „Murah, Mudah, Menarik, Massal dan Mendidik“. Übersetzt bedeutet das so viel wie: „Preiswert, einfache Herstellung, einfach zu spielen, attraktiv (Klang, Form), Wir-Gefühl in der Gruppe und Lehrreich. Das "Gotong Royong", zu Deutsch Gemeinschaftsgeist, spielt in der indonesischen Bevölkerung eine große Rolle und spiegelt sich im Musizieren mit dem Angklung wieder.

Herkunft

Es wird davon ausgegangen, dass die Geschichte des Angklung bis in die Jungsteinzeit (Neolithikum) zurückreicht. Ursprünglich war es wohl ein einfaches, an einem Ende offenes Bambusrohr, welches mit einem Stock geschlagen wurde und zum Aufschrecken von Wildtieren bei der Jagd verwendet wurde. Über die Jahrhunderte entwickelte es sich weiter und fand 1938 seine heutige Form.

Beschreibung des Angklung

Das Angklung in seiner heutigen Form besteht als Melodie-Instrument aus zwei seitlich beweglichen Klangkörpern aus Bambus, welche in einem hölzernen Gestell oben aufgehängt sind. Unten werden die Klangkörper in Langlöchern eines Bambusrohrs des Gestells geführt. Um einen Ton zu erzeugen, muss das Angklung seitlich geschüttelt werden, wodurch die Zapfen der Klankörper in den Langlöchern anschlagen und der Ton entsteht, womit es durch seine selbstklingende Tonerzeugung als Idiophon klassifizert werden kann. Akkord-Angklungs bestehen aus drei oder vier Klangkörpern. Die Klangkörper sind einzelne Abschnitte aus einem Bambusrohr, welche unten geschlossen sind, und im oberen Bereich zur Hälfte aufgeschnitten sind. Aus der Größe der Klangkörper und der Breite und Länge des halbierten Bereichs ergibt sich die Tonhöhe. Jedes Angklung ist in der Lage, exakt einen Ton zu erzeugen.

Notation

Idiophon Ursprünglich war das Angklung wie das Gamelan-Instrumentarium auf eine 5-Ton-Tonleiter (Pentatonik: da - mi - na - ti - la) abgestimmt, wurde aber 1938 von dem indonesischen Musiker Daeng Sutigna auf die internationale Tonleiter mit 7 Grundtönen (Diatonik: do - re - mi - fa - sol - la - si) umgestellt, um neben traditionellen javanischen Stücken auch internationale Lieder spielen zu können. Hierdurch verbreitete sich das Angklung von seiner Heimatstadt Bandung über ganz Java und bis nach Malaysien, Thailand und in jüngster Zeit auch nach Europa und anderswo. Wie in Asien allgemein üblich wird Musik nicht mit den bei uns verbreiteten Notensymbolen, sondern einem einfachen Zahlensystem notiert. Dabei entspricht das 'C' der '1' und das 'B' der '7', die '0' symbolisiert eine Pause und der Punkt '.' das Weiterklingen eines Tones. Die Oktave wird mit Punkten über (hohe Oktaven) oder unter (tief) der Zahl ausgedrückt, eine 1 mit zwei Punkten darüber ist demnach ein C". Durchgestrichene Zahlen symbolisieren Halbnoten. Befindet sich über zwei Noten ein Strich, so werden diese nur kurz nacheinander angeschlagen, ein Abostroph hinter einer Note symbolisiert eine Fermate. Ein paar Takte einer einfachen, zweistimmigen javanischen Melodie (Burung Kakatua): |.05|3.3|1.3|2..|.03|4.6| |.03|3.1|3.1|7..|.01|2.4| usw. Durch die Anpassung an die internationale Tonleiter mit 7 Tönen kann das Angklung auch mit beliebigen anderen Instrumenten kombiniert werden, beliebt ist zum Beispiel die Begleitung durch eine Gitarre, welche die Akkorde spielt, zum Beispiel auch ein Schlagzeug wäre denkbar.

Angklung spielen

Fermate Ein Angklung erzeugt nur einen Ton. Um eine komplette Melodie zu spielen, benötigt man je nach Oktavenumfang des Stücks 7, 14, 21 oder gar mehr Angklung-Instrumente um spielen zu können. Es dürfte klar sein, dass ein Musiker so keine Melodie spielen kann, wenn er es auf die traditionelle Weise tun wollte, da er solch eine Menge Instrumente nicht alleine halten kann. Daher besteht ein normales Angklung-Orchester aus mindestens sechs bis sieben Personen, idealerweise mindestens 15, und alle Noten sind mindestens doppelt besetzt. Das Spielen des Angklung erfordert hohe Konzentration, da der einzelne Spieler nicht eine komplette Melodie, sondern nur einzelne Töne daraus spielt, er muss ganz genau wissen, wann er sein Angklung schütteln muss. Dazu muss er sich auf sein Taktgefühl, das Gehör und die Mitspieler verlassen. Große Angklung-Orchester bestehen je nach Anlass aus über 100 Personen. Das Schweizer Angklung Duo besteht aus nur zwei Personen, der Trick dieser Musiker besteht darin, dass sie die Angklungs in einem Holzrahmen verschnürt haben, und von oben drauf schlagen. Bei der traditionellen Spielweise spielt jeder Spieler je nach Können bis zu sechs oder sieben Töne. Die Instrumente werden dazu über die Hand oder den Arm gehängt, und mit der anderen Hand geschüttelt, sobald der entsprechende Ton zu spielen ist. Für den Zuhörer stellt sich ein besonderes Erlebnis ein, da die verschiedenen Töne eines Stückes aus verschiedenen Richtungen im Raum kommen. Bei einer geschickten Aufstellung der Spieler einer größeren Gruppe können hier interessante Effekte erzielt werden. Der Einstieg in eine Angklung-Gruppe gelingt dank der einfachen Notation sogar Personen, welche Notensymbole nicht lesen können, und auch sonst kein Instrument spielen können. Ein wenig Taktgefühl ist allerdings von Vorteil. Man fängt mit einem Angklung an, und steigert sich über die Zeit.

Angklung in der Schule

In Indonesien, speziell in West-Java, wo der Ursprung des Angklung liegt, findet bereits an vielen Grundschulen die Musikerziehung mit dem Angklung statt, einige Schulen treten im Rahmen von im Abstand von mehreren Jahren stattfindenden Tourneen auch in Europa auf. Ein anderes sehr interessantes Projekt in Bandung ist Saung Angklung Udjo, welches 1967 von Mang Udjo, einem Schüler des oben bereits erwähnten Musikers Daeng Sutisna, gegründet wurde. Das Projekt holt Kinder und Jugendliche von der Straße, und lässt sie mit Angklung und anderen javanischen Instrumenten wie Gamelan musizieren, es wird das traditionelle Schattenspiel Wayang und klassischer javanische Tanz eingeübt, und jeden Nachmittag finden Vorführungen für Einheimische und Touristen statt. Im Saung Angklung Udjo befindet sich auch eine bedeutende Werkstatt zur Herstellung der Instrumente.

Weblinks


- Saung Angklung Udjo, Bandung: http://www.angklung-udjo.co.id
- Schule KPA3, Bandung: http://hammer.prohosting.com/angklung
- Grup Angklung MKIF, Frankfurt/M: http://www.mkif.de/de/angklung.html
- Angklung Orchester Hamburg: http://www.angklung.de
- Angklung Duo, Schweiz: http://www.angklung-duo.ch Kategorie:Idiophon Kategorie:Indonesien Kategorie:Regionales Musikgenre ja:アンクルン

Klangholz

Als Klangholz bezeichnet man
- Holz zum bauen von Musikinstrumenten, siehe Klangholz (Musikinstrumentenbau)
- das Musikinstrument Klangholz, siehe Klangholz (Musikinstrument)

Gong

Ein Gong ist ein rundes Musikinstrument von bis zu 70 cm Durchmesser, das in seiner Mitte angeschlagen wird. Der Kopf des Gongschlegels besteht aus Filz, Holz, Metall oder Kunststoff. Die frei hängende, meist bronzene Metallscheibe mit breitem rechtwinklig nach innen gebogenem Rand ist ein Schlaginstrument, das im indonesisch-malaiischen Kulturkreis seinen Ursprung hat. Es gibt Gongs mit bestimmter Tonhöhe und solche mit unbestimmter Tonhöhe (z.B. Tamtam). Gongs sind vorwiegend in Indonesien (dort im so genannten Gamelan-Orchester) und in Ostasien verbreitet. Im europäischen Orchester ist der Gong ergänzender Teil des Schlagzeugs. Perkussionsensembles erzeugen mit ihm Effekte. Außer in der Musik haben sich Gongs auch in unserem Alltagsleben durchgesetzt. Beispiele sind Signalgebungen
- in der Schule (Anzeige von Unterrichtsbeginn oder -ende)
- zur Uhrzeit im Radio
- beim Boxkampf (Anzeige von Rundenbeginn oder -ende)
- vor Lautsprecher-Durchsagen in Bahnhöfen, Kaufhäusern usw. Der Gong ist auch eines der gerne verwendeten Musikinstrumente der New Age-Musik. Er wird konzertant oder auch zu therapeutischen Zwecken eingesetzt. Wegen schwierig zu bestimmender Tonhöhe kommt er nicht für melodisch-harmonische Musik, sondern nur für Klänge in Betracht. Rhythmisierte Musik ist mit dem Gong - als einzigem Schlaginstrument - faktisch unmöglich. Gongspiele bestehen aus mehreren gestimmten Gongs, die in einem Gestell auf Schnüren ruhen oder hängen. Sie sind in der Musik Südostasiens verbreitet, z.B im das Bonang im indonesischen Gamelan. Ähnliche Instrumente gibt es in Burma, Thailand, Kambodscha und auf den Philippinen. Kategorie:Idiophon ja:タムタム

Kastagnetten

Kastagnetten (italienisch, sprich -anjetten) sind paarweise zu spielende Klappern und besonders zur rhythmischen Begleitung geeignet. Sie bestehen aus zwei schalenförmig ausgehöhlten Muscheln aus Hartholz, die an einem Ende von einem Band am Daumen befestigt und mittels der anderen Finger gegeneinander geschnellt werden. Der Spieler lässt die beiden Schalen schnell und rhythmisch gegeneinanderschlagen, was einen tremolierenden Klang erzeugt. Eine moderne, heute auch häufig zu sehende Variante sind die Stielkastagnetten, die denselben Sound erzeugen, aber wesentlich einfacher zu spielen sind. Die Kastagnetten stammen vermutlich aus dem Orient, wo sie als Makkara beim Tanzen sehr beliebt sind und kamen dann mit den Mauren nach Spanien. Hier erhielten sie den Namen castanetas und castanuelas wegen ihrer Ähnlichkeit mit Kastanien. Die Verwendung von Kastagnetten ist in der spanischen Musik weit verbreitet, aber auch in Süditalien (Neapel) bekannt. Eine ähnliche Funktion hatte das Krotalon der alten Musik.

siehe auch


- Liste der Musikinstrumente Kategorie:Idiophon ja:カスタネット

Steeldrum

Die Steeldrum ist ein Schlaginstrument hergestellt aus dem Boden eines Fasses aus Stahlblech, wie es vor allem für den Erdöl-Transport verwendet wird. Durch Kürzung des Fassmantels und bearbeiten (treiben) des ursprünglichen Fassbodens wird daraus ein Instrument.

Aufbau

Durch Schlagen mit einem Klöppel werden 6 bis 8 verschiedene, typische Töne vom Instrument erzeugt. Es gibt aber auch Steeldrums, die einen wesentlich weiteren Tonumfang bieten.Es ist möglich bis zu 34 Töne auf einer Steeldrum unterzubringen.

Geschichte

Ursprung der in der Karibik verbreiteten Steeldrum-Instrumente ist wahrscheinlich Trinidad und Tobago, von wo aus es sich in der gesammten Karibik verbreitete. Heute gibt es in der ganzen Welt Steelbands. Die Steeldrum ist das einzige, bedeutende Instrument, das im 20. Jahrhundert erfunden wurde. Kategorie:Idiophon

Stabspiel

Stabspiele, auch Mallet-Instrumente (von engl. mallet = Schlägel) genannt, sind gestimmte Idiophone und zählen zu den Schlaginstrumenten. Zu den Stabspielen gehören
- Metallophon (Glockenspiel)
- Xylophon
- Vibraphon
- Marimbaphon Manchmal werden auch noch
- Röhrenglocken
- Cymbales antiques
- Hillebille zu den Stabspielen gezählt. Kategorie:Idiophon

Mbira

Die Mbira ist ein ungefähr 1000 Jahre altes Musikinstrument aus Afrika. Die europäische Bezeichnung lautet Lamellophon, obgleich dieser Begriff nicht nur Mbiras beschreibt. Ursprünglich vom Volk der Shona in Simbabwe und Mosambik entwickelt und gespielt, gilt sie heute als Nationalinstrument Simbabwes und ist im gesamten südlichen Afrika verbreitet, doch nur in Simbabwe reifte das Mbira-Spiel zu einer eigenen Kunst heran. Der Klang erinnert an den einer Zither. Die klassische Mbira besteht aus einem massiven Holzbrettchen, auf dem - je nach Region und Volksstamm - zwischen 8 und 56 Metallzungen unterschiedlicher Länge und Stärke befestigt sind. Rechts unten befindet sich ein Loch, in das der kleine Finger der rechten Hand als Stütze eingeführt wird. Das Instrument wird beidhändig gespielt, wobei Töne erzeugt werden, indem der Musiker die Metallzungen mit den Fingernägeln von Daumen (nach unten) oder Zeigefingern (nach oben) zupft. Als Resonanzkörper kommt ein hohler Kürbis oder ein Schildkrötenpanzer, in neuerer Zeit auch eine Kunststoffschale zum Einsatz, in welchem die Mbira befestigt wird. Zusätzlich sind häufig sowohl auf der Mbira selbst als auch auf dem Klangkörper Metallscheiben, Kronkorken und dergleichen befestigt, welche beim Spielen in Vibration versetzt werden und Klirrgeräusche erzeugen. Heute werden Mbiras aus allen Materialien hergestellt, die sich anbieten: Flaschenböden, Plastikgegenstände, Holz, Metall usw., was zu einer großen Klangvielfalt führt. Ein Mbira-Ensemble umfaßt mindestens zwei Mbira- sowie einen Hosho-Spieler. Musiziert wird zumeist über mehrere Stunden hinweg, häufig nachts. Berichten der Shona zufolge hilft das oft religiöse Spiel sowohl den Musikern wie auch den Anwesenden Stammesmitgliedern, sich in Trance zu begeben, s.a. Bira. Die Mbira wurde als traditionelles Instrument wiederentdeckt und in die Unterhaltungsmusik von Simbabwe einbezogen. Ephat Mujuru, Stella Chiweshe, Dumisani Maraire und Hakurutwe Mude sind einige der bekanntesten zeitgenössischen Interpreten. Siehe auch: Marimba - Chimurenga - Shona - Ndebele

Weblinks


- [http://www.mbira.org/ Die Mbira und ihre Rolle in der Kultur der Shona]
- [http://www.zambuko.com/mbira.html The Mbira Page]
- [http://www.serevende.be/ Serevende - Belgian mbira & ngoma organisation - Belgische mbira en ngoma organisatie] Kategorie:Idiophon Kategorie: Afrikanische Musik

Kategorie:Idiophon

Unter Idiophon werden Selbstklinger gelistet. Idiophone sind Instrumente, die Töne durch Eigenschwingung hervorbringen. Es wird nach Klangerzeugung und nicht nach Spielweise geordnet. Kategorie:Musikinstrument

HHP-8

The double-ended HHP-8 electric locomotive is one of the latest editions from the Bombardier company which has re-entered the railroad equipment business. The engine is capable of 8000 hp and is expected to eventually completely replace the aging AEM7 engines in service for Amtrak's Northeast Corridor, though some "toasters" have been upgraded to match the hauling power of the HHP. The engine can haul considerably lengthy runs of Amfleet cars at about 135 mph. MARC (Maryland) also operates HHP-8s on its Penn Line between Baltimore and Washington, DC. The engines are very similar in tooling to the Acela Express engines employed by Amtrak between Washington and Boston. When the Acela engines had to return to the shops in Delaware early during the introduction of services, the 15 HHP-8 engines were among the units parked in the repair yard. As a result, Amtrak had to borrow power cars from MARC and New Jersey Transit. This was one of the rare moments in recent history where the short-lived E60 actually hauled passengers as well. Category:Locomotives

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