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Ignaz Xaver Von Seyfried

Ignaz Xaver von Seyfried

Ignaz Xaver von Seyfried (
- 15. August 1776 in Wien, † 27. August 1841 ebd.) war ein österreichischer Komponist. Seyfried war Klavierschüler von Wolfgang Amadeus Mozart und Jan Koželuh und Kompositionsschüler von Johann Georg Albrechtsberger und Peter von Winter. Er war von 1797 bis 1801 Kapellmeister des Schikanederschen Theaters im Freihaus auf der Wieden und bis 1828 des nachfolgenden Theaters an der Wien. Er komponierte über einhundert Bühnenwerke, darunter Opern, Singspiele, Ballette und Melodramen, außerdem zahlreiche geistliche Werke - Messen, Motetten, Requiem, Psalmen, Hymnen, Oratorien - sowie Sinfonien, Ouvertüren und kammermusikalische Werke. Seyfried, Ignaz Xaver von Seyfried, Ignaz Xaver von Seyfried, Ignaz Xaver von Seyfried, Ignaz Xaver von

15. August

Der 15. August ist der 227. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 228. in Schaltjahren) - somit bleiben 138 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 636 - In der Schlacht am Jarmuk in Palästina unterliegt die byzantinische Armee den Arabern, die daraufhin die Herrschaft in der oströmischen Provinz übernehmen.
- 778 - Der bretonische Markgraf Hruotland kommt nach heldenhafter Verteidigung in der Nachhutschlacht von Roncesvalles ums Leben und lebt im Rolandslied fort.
- 927, 15. August zerstörten die vom Slawen Sabir geführten Sarazenen endgültig die griechisch-römische Stadt Tarentum
- 1235 - Auf dem von Friedrich II. einberufenen Reichstag in Mainz wird der Mainzer Landfriede beschlossen.
- 1936 - Eröffnung des ersten Lebensborn-Heimes in Ebersberg (Oberbayern)
- 1944 - Die Alliierten landen an der Mittelmeerküste in Südfrankreich (Operation Dragoon).
- 1945 - Kaiser Hirohito verkündet im Rundfunk Japans bedingungslose Kapitulation.
- 1945 - Korea erreicht die Unabhängigkeit von Japan.
- 1947 - Der Mountbattenplan tritt in Kraft: Die britische Kolonialherrschaft in Indien endet mit der Unabhängigkeit Indiens und Pakistans.
- 1948 - Staatsgründung Südkoreas
- 1950 - Vom Staatspräsidenten Achmed Sukarno wird die Republik Indonesien ausgerufen.
- 1960 - Die Republik Kongo erlangt ihre volle Unabhängigkeit von Frankreich.
- 1971 - Bahrain erhält seine Unabhängigkeit.
- 1975 - Bei einem Militärputsch wird Bangladeschs Premierminister Mujibur Rahman mitsamt seiner Familie getötet.
- 1986 - Peru wird vom Internationalen Währungsfonds (IWF) für kreditunwürdig erklärt.
- 1989 - Frederik Willem de Klerk wird südafrikanisches Staatsoberhaupt.
- 1990 - Protestmärsche von Indios gegen die Zerstörung des Urwalds in Bolivien.
- 1993 - In Paraguay endet die Militärdiktatur des General Andrés Rodríguez.
- 2002 - Michael Somare wird Regierungschef in Papua-Neuguinea
- 2003 - Dr. Oscar Nicanor Duarte Frutos wird Staatspräsident in Paraguay
- 2003 - Die USA verbieten die iranische Oppositionsgruppe Mudschahedin.
- 2004 - Fürst Hans Adam II. von Liechtenstein übergibt seine Regentschaft an seinen Sohn Alois.

Wirtschaft


- 1785 - In Frankreich wird das Livre formell durch den Franc ersetzt.
- 2001 - Nach über 60 Jahren nimmt Zeppelin mit dem Zeppelin NT wieder den Passagierflugbetrieb auf.

Wissenschaft und Technik


- 1914 - Der Panama-Kanal wird eröffnet.

Kultur


- 1248 - Baubeginn des Kölner Doms.
- 1843 - Eröffnung des Kopenhagener Tivoli
- 1948 - Uraufführung der Oper Le vin herbé von Frank Martin bei den Salzburger Festspielen.
- 1960 - Uraufführung der Oper Le Mystère de la Nativité von Frank Martin bei den Salzburger Festspielen.
- 1965 - Die Beatles spielen im New Yorker Shea Stadium das Livekonzert mit der höchsten Besucherzahl ihrer Karriere.
- 1969 - In Bethel im Bundesstaat New York beginnt das Woodstock-Festival.

Religion


- 1534 - In Paris legt der Freundeskreis um Ignatius von Loyola ein Gelübde ab, aus dem der Jesuitenorden hervorgehen wird.
- 1549 - Der Jesuit Francisco de Xavier y Jassu trifft auf der Insel Kyushu ein und beginnt mit der christlichen Missionierung Japans.
- 2005 - Beginn des XX. Weltjugendtags in Köln mit Papst Benedikt XVI. (bis 21. August)

Katastrophen


- 1950 - Ein Erdbeben der Stärke 8,6 im indischen Assam fordert 1.530 Menschenleben.
- 1968 - Ein Erdbeben auf Celebes fordert etwa 68.200 Tote.
- 1973 - 330 Menschen sterben bei schweren Überschwemmungen in Indien.

Sport


- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren


- 774 - Heizei, 51. Kaiser von Japan
- 1255 - Matteo I. Visconti, politischer Führer Mailands
- 1455 - Georg von Wittelsbach, Herzog von Bayern-Landshut
- 1488 - Fernando Kolumbus, spanischer Seefahrer
- 1679 - Adam Friedrich Zürner, deutscher Kartograf
- 1728 - Georg Daniel Auberlen, deutscher Schulmeister, Musiker und Komponist
- 1740 - Matthias Claudius, deutscher Dichter und Journalist
- 1768 - Christoph von Schmid, deutscher Dichter und Jugendbuchautor
- 1769 - Napoleon Bonaparte, Kaiser Napoléon I. von Frankreich
- 1776 - Christian Gottlieb Schick, deutscher Maler
- 1776 - Ignaz Xaver von Seyfried, österreichischer Komponist
- 1785 - Thomas de Quincey, englischer Schriftsteller
- 1787 - Alexander Alexandrowitsch Aljabjew, russischer Komponist
- 1794 - Elias Magnus Fries, schwedischer Botaniker
- 1799 - Wilhelm Achtermann, deutscher Bildhauer
- 1808 - Alfred von Reumont, deutscher Staatsmann und Historiker
- 1813 - Jules Grévy, französischer Staatsmann und Politiker
- 1822 - Wilhelm Rust, deutscher Komponist und Musikwissenschaftler
- 1830 - Maria Lebstück, Offizierin und Freiheitskämpferin in Ungarn
- 1845 - Walter Crane, englischer Maler
- 1857 - Albert Ballin, deutscher Reeder
- 1858 - Michael Hainisch, österreichischer Bundespräsident
- 1859 - Emma Calvé, französische Sängerin
- 1865 - Hantaro Nagaoka, japanischer Physiker
- 1867 - Anathon Aall, norwegischer Philosoph
- 1872 - Sri Aurobindo, indischer Philosoph und Guru
- 1878 - Pjotr Nikolajewitsch Wrangel, General im russischen Bürgerkrieg
- 1879 - Ethel Barrymore, US-amerikanische Schauspielerin
- 1880 - Otto Weddigen, deutscher U-Boot Kommandant
- 1881 - Elisabeth Schiemann, Botanikerin
- 1882 - Marion Bauer, US-amerikanische Komponnistin
- 1883 - Ivan Mestrovic, kroatischer Bildhauer und Professor der Bildhauerei
- 1886 - Karl Korsch, deutscher Philosoph, Marxist
- 1887 - Edna Ferber, US-amerikanische Schriftstellerin, Nobelpreisträgerin
- 1888 - Gottlieb Duttweiler, Schweizer Unternehmer und Politiker
- 1888 - Thomas E. Lawrence, britischer Archäologe (Lawrence von Arabien)
- 1888 - Albert Spalding, US-amerikanischer Violinvirtuose und Komponist
- 1890 - Jacques Ibert, französischer Komponist
- 1892 - Iwan Wassiljewitsch Boldin, Der Chef der sowjetischen Militäradministration Thüringen
- 1892 - Louis Victor de Broglie, französischer Physiker, Nobelpreisträger
- 1896 - Gerty Cori, US-amerikanische Biochemikerin, Nobelpreisträgerin
- 1900 - Jan Brzechwa, polnischer Lyriker
- 1901 - Alfred Gille, deutscher Politiker
- 1901 - Arnulfo Arias, dreimaliger Präsident Panamas
- 1901 - Hans Lorbeer, deutscher Schriftsteller
- 1905 - Manfred von Brauchitsch, deutscher Autorennfahrer
- 1909 - Hugo Winterhalter, US-amerikanischer Bandleader
- 1910 - Josef Klaus, österreichischer Politiker und Regierungschef
- 1911 - Buster Brown, US-amerikanischer Sänger
- 1912 - Wendy Hiller, britische Schauspielerin
- 1913 - Heinz Trökes, deutscher Maler und Grafiker
- 1914 - Paul Rand, bekannter US-amerikanischer Designer von Firmenlogos
- 1916 - Heinz Oestergaard, deutscher Modedesigner
- 1917 - Hans Bals, deutscher Politiker und MdB
- 1917 - Jack Lynch, irischer Politiker
- 1918 - Anton Freiherr von Aretin, deutscher Politiker
- 1919 - Maria Mucke, deutsche Sängerin und Schauspielerin
- 1920 - Konstantin Prinz von Bayern, deutscher Politiker und MdB
- 1922 - Lukas Foss, US-amerikanischer Komponist
- 1923 - Schimon Peres, israelischer Politiker und Friedensnobelpreisträger
- 1924 - Hedy Epstein, deutsche Schriftstellerin und Bürgerrechtlerin
- 1924 - Selma Meerbaum-Eisinger, deutschsprachige Schriftstellerin
- 1924 - Werner Abrolat, deutscher Schauspieler
- 1925 - Leonie Ossowski, deutsche Schriftstellerin
- 1925 - Oscar Peterson, kanadischer Jazzpianist und -komponist
- 1926 - Konstantinos Stefanopoulos, griechischer Politiker und Staatspräsident
- 1927 - John Cranko, südafrikanischer Tänzer und Choreograph
- 1933 - Bill Pinkey, US-amerikanischer Sänger
- 1933 - Bobby Helms, US-amerikanischer Sänger
- 1933 - Floyd Ashton, US-amerikanischer Sänger
- 1934 - Nino Ferrer, französischer Sänger
- 1935 - Jürgen Werner, deutscher Fußballspieler
- 1936 - Lothar Buchmann, deutscher Fußballspieler und -trainer
- 1940 - Gudrun Ensslin, deutsche Terroristin (RAF)
- 1942 - Friede Springer, deutsche Verlegerin
- 1942 - Gerhard Roth, Professor für Verhaltensphysiologie
- 1942 - Pete York, britischer Musiker
- 1944 - Gianfranco Ferré, italienischer Modedesigner und Unternehmer
- 1944 - Sylvie Vartan, französische Sängerin
- 1945 - Alain Juppé, französischer Politiker
- 1945 - Begum Khaleda Zia, bengalische Politikerin, Premierministerin von Bangladesch
- 1946 - Jimmy Webb, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1949 - Kate Taylor, US-amerikanische Sängerin
- 1950 - Anne Mountbatten-Windsor, britische Prinzessin
- 1950 - Jorma Ollila, Unternehmer
- 1950 - Thomas Aldridge, US-amerikanischer Musiker
- 1951 - Herfried Münkler, deutscher Politikwissenschaftler
- 1952 - Rudi Kargus, deutscher Fußballspieler
- 1953 - Mark Thatcher, britischer Unternehmer
- 1955 - Davy Sidjanski, US-amerikanischer Verleger
- 1955 - Roger Willemsen, Publizist, Autor, Essayist und Moderator
- 1955 - Uli Spieß, österreichischer Skirennläufer
- 1960 - Karlheinz Essl, österreichischer Komponist
- 1960 - Susanne Mischke, deutsche Schriftstellerin und Drehbuchautorin
- 1961 - Dietmar Mögenburg, deutscher Leichtathlet
- 1963 - Alejandro González Iñárritu, mexikanischer Filmregisseur
- 1967 - Brahim Boutayeb, marokkanischer Leichtathlet
- 1969 - Robertson Frizero Barros, brasilianischer Schriftsteller und Dichter.
- 1970 - Chris Byrd, US-amerikanischer Boxer
- 1972 - Ben Affleck, US-amerikanischer Schauspieler
- 1974 - Maxim Wengerow, russischer Geiger
- 1974 - Birgit Wiedel-Weidinger, deutsche Schauspielerin
- 1981 - Silvan Zurbriggen, Schweizer Skirennfahrer

Gestorben

Silvan Zurbriggen (1405-1464)]]
- 423 - Flavius Augustus Honorius, erster weströmischer Kaiser
- 778 - Hruotland, bretonischer Markgraf und Held des Rolandslieds
- 874 - Altfrid, Bischof von Hildesheim
- 952 - Suzaku, 61. Kaiser von Japan
- 1038 - Stephan I., erster König von Ungarn
- 1057 - Macbeth, König von Schottland
- 1118 - Alexios I. Komnenos, byzantinischer Kaiser von 1081 bis 1118
- 1270 - Ludwig IX. (Hessen-Darmstadt), König von Frankreich
- 1274 - Robert von Sorbon, französischer Theologe
- 1464 - Pius II., Papst seit 1458
- 1506 - Alexander Agricola, Komponist, Sänger und Instrumentalist
- 1552 - Hermann V. von Wied, Erzbischof von Köln
- 1568 - Stanislaus Kostka, polnischer Jesuit
- 1576 - Valentin Bakfark, ungarischer Komponist
- 1666 - Adam Schall von Bell, deutscher Wissenschaftler und Missionar
- 1728 - Marin Marais, französischer Gambist und Komponist
- 1758 - Pierre Bouguer, französischer Geodät und Astronom
- 1799 - Barthélemy-Catherine Joubert, französischer General
- 1819 - Cornelius Hermann von Ayrenhoff, österreichischer Offizier, Autor
- 1824 - Carl Arnold Kortum, deutscher Arzt und Schriftsteller
- 1826 - Franz Dinnendahl, Konstrukteur der ersten Dampfmaschine im Ruhrgebiet
- 1850 - Johann Werner Henschel, Bildhauer
- 1852 - Johan Gadolin, finnischer Chemiker
- 1889 - Theodor Christlieb, evangelischer Theologe
- 1907 - Joseph Joachim, österreichischer Geiger, Dirigent und Komponist
- 1911 - Albert Ladenburg, deutscher Chemiker
- 1915 - Rudolf Watzl, österreichischer Ringer
- 1918 - Heinrich Köselitz, deutscher Schriftsteller und Komponist
- 1934 - Raymond Hood, US-amerikanischer Architekt
- 1935 - Paul Signac, französischer Maler und Grafiker
- 1936 - Grazia Deledda, italienische Schriftstellerin
- 1940 - Walter Hasenclever, deutscher Schriftsteller
- 1944 - Hans Bernd von Haeften, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer
- 1947 - Hermann Eris Busse, deutscher Schriftsteller
- 1951 - Artur Schnabel, österreichischer Pianist und Komponist
- 1952 - Jesse Thoor, deutscher Schriftsteller
- 1953 - Ludwig Prandtl, deutscher Physiker
- 1958 - Big Bill Broonzy, US-amerikanischer Blues-Sänger
- 1961 - Mario Sironi, italienischer Maler
- 1963 - Wsewolod Wjatscheslawowitsch Iwanow, russischer Schriftsteller
- 1966 - Gerhart Pohl, deutscher Schriftsteller und Lektor
- 1966 - Jan Kiepura, polnischer Tenor
- 1967 - René Magritte, belgischer Maler des Surrealismus
- 1968 - Luis Gianneo, argentinischer Komponist
- 1971 - Thomas Wayne, US-amerikanischer Sänger
- 1974 - Otto Braun, deutscher Schriftsteller
- 1975 - Mujibur Rahman, Gründer von Bangladesch
- 1982 - Hugo Theorell, schwedischer Physiologe, Nobelpreisträger
- 1984 - Norman Petty, US-amerikanischer Songschreiber
- 1985 - Hubert Ehrengut, deutscher Arzt
- 1988 - Hans Heinz Stuckenschmidt, deutscher Musikhistoriker
- 1989 - Heinrich Krone, deutscher Politiker, MdB und Bundesminister
- 1990 - Wiktor Zoi, russischer Rocksänger
- 1992 - Erwin Stein, deutscher Politiker und Richter am Bundesverfassungsgericht Karlsruhe
- 1992 - Giorgio Perlasca, italienischer Faschist und Retter tausender Juden in Budapest
- 1993 - Robert Kempner, deutscher Rechtsanwalt und Ankläger in den Nürnberger Prozessen
- 1996 - Albert Osswald, Ministerpräsident des Landes Hessen
- 1996 - Liesel Christ, Frankfurter Volksschauspielerin
- 1996 - Max Thurian, Schweizer Theologe
- 2003 - Gerhard Mauz, deutscher Journalist
- 2004 - Sune Bergström, schwedischer Biochemiker und Nobelpreisträger
- 2005 - James Dougherty, erster Ehemann von Marilyn Monroe
- 2005 - Herta Ware, US-amerikanische Schauspielerin

Feier- und Gedenktage


- Nationalfeiertag Liechtensteins
- Nationalfeiertag der Republik Kongo
- Heilige Jungfrau Mariä Himmelfahrt - Feiertag in vielen (katholischen) Ländern
- Nationalfeiertag in Polen - Tag der Polnischen Armee
- Unabhängigkeitstag in Indien

Siehe auch


- 14. August - 16. August
- 15. Juli - 15. September
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0815 ja:8月15日 ko:8월 15일 simple:August 15 th:15 สิงหาคม

1776

Ereignisse


- 7. Mai: Uraufführung des Singspiels Der Barbier von Sevilla von Friedrich Ludwig Benda in Berlin
- 4. Juli: Mit der Unterzeichnung der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung der britischen Kolonien in Amerika entstehen die Vereinigten Staaten von Amerika
- 9. Oktober: Erste Europäische Siedlung in San Francisco
- Bildung des Vizekönigtums von Buenos Aires
- Adam Smith veröffentlicht das weltverändernde Werk Wohlstand der Nationen
- Adam Weishaupt gründet den Illuminatenorden

Kultur


- Das Bolschoi-Theater wird eröffnet

Geboren


- 6. Januar: Ferdinand von Schill, preußischer Offizier,Freikorps-Führer († 1809)
- 24. Januar: E. T. A. Hoffmann, deutscher Romantiker († 1822)
- 24. Januar: Wilhelmine Halberstadt, deutsche Pädagogin und Schriftstellerin († 1841)
- 25. Januar: Joseph Görres, deutscher Gymnasial- und Hochschullehrer und Publizist († 1848)
- 4. Februar: Gottfried Reinhold Treviranus, deutscher Arzt und Naturforscher († 1837)
- 14. Februar: Christian Gottfried Nees von Esenbeck, deutscher Botaniker und Naturphilosoph († 1858)
- 15. Februar: Jean-Pierre Boyer, Präsident von Haiti († 1850)
- 23. Februar: Johann David Gruschwitz, deutscher Textilindustrieller († 1848)
- 10. März: Luise von Mecklenburg-Strelitz, preußische Königin († 1810)
- 12. März: Hester Stanhope, US-amerikanische Abenteurerin († 1839)
- 1. April: Sophie Germain, französische Mathematikerin († 1831)
- 8. April: Wassili Michailowitsch Golownin, russischer Marineoffizier und Wissenschaftler († 1831)
- 4. Mai: Johann Friedrich Herbart, deutscher Philosoph, Psychologe und Pädagoge († 1841)
- 7. Mai: Dániel Berzsenyi, ungarischer Dichter († 1836)
- 8. Juni: Thomas Rickman, britischer Architekt († 1841)
- 11. Juni: John Constable, britischer Landschaftsmaler († 1837)
- 9. August: Amedeo Avogardro, italienischer Physiker und Chemiker († 1856)
- 14. August: Friedrich Tieck, deutscher Bildhauer († 1851)
- 15. August: Ignaz Xaver von Seyfried, österreichischer Komponist († 1841)
- 27. August: Barthold Georg Niebuhr, Historiker († 1831)
- 28. Oktober: Joachim Haspinger, Pfarrer und Tiroler Patriot († 1858)
- 19. Dezember: Edward Somerset, bedeutender britischer Kavalleriegeneral († 1842)
- 26. Dezember: Christian Friedrich Brendel, deutscher Bergingenieur († 1861)

Gestorben


- 2. Februar: Francis Hayman, britischer Maler (
- 1708)
- 19. März: Anton Ulrich (Prinz), war Prinz von Braunschweig (
- 1714)
- 24. März: John Harrison, Uhrmacher, Erfinder der Hemmung und der Temperaturkompensation (
- 1693)
- 26. April: Wilhelmina Luisa von Hessen-Darmstadt, erste Gattin des Zaren Paul I. (Russland) (
- 1755)
- 7. Mai: Maria Anna Josepha von Bayern, Frau des Markgrafen von Baden (
- 1734)
- 25. Mai: Johann Georg von Langen, deutscher Forst- und Oberjägermeister (
- 1699)
- 26. Juli: Benedicta Margareta von Löwendal, Unternehmerin (
- 1683)
- 25. August: David Hume, schottischer Philosoph und Historiker (
- 1711)
- 1. September: Ludwig Christoph Heinrich Hölty, deutscher Dichter (
- 1748)
- 1. September: Peter Anich, Pionier der Hochgebirgskartographie (
- 1723)
- 28. Oktober: Sophie von Sachsen-Hildburghausen, war Herzogin von Sachsen-Coburg-Saalfeld (
- 1760)
- 14. Dezember: Johann Jakob Breitinger, schweizerischer Philologe und Autor (
- 1701) ko:1776년 simple:1776

27. August

Der 27. August ist der 239. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 240. in Schaltjahren) - somit bleiben noch 126 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 479 v. Chr. - An oder um diesen Tag finden mit der Schlacht von Platää und der annähernd gleichzeitigen Seeschlacht von Mykale die Perserkriege ein Ende. Die Perser werden von den verbündeten griechischen Kleinstaaten geschlagen.
- 1689 - China vereinbart mit Russland den Amur als Grenzfluss zwischen beiden Kaiserreichen
- 1791 - Deklaration von Pillnitz: österreichisch-preußische Interventionsdrohung gegen das revolutionäre Frankreich im Ergebnis der Fürstenzusammenkunft vom 25. bis 27. August im Pillnitzer Schloss.
- 1828 - Mit dem Vertrag von Montevideo erkennen Brasilien und Argentinien die Unabhängigkeit Uruguays an.
- 1896 - Der Englisch-Sansibarische Krieg, der wohl kürzeste Krieg aller Zeiten, wird zwischen 9:02 und 9:40 ausgefochten.
- 1910 - Ausrufung des Internationalen Frauentages durch die deutsche Frauenrechtlerin und Sozialistin Clara Zetkin auf einer Frauenkonferenz in Kopenhagen. Er wurde später auf den 8. März festgelegt.
- 1914 - Die deutsche Kolonie Togo wird kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges von Großbritannien und Frankreich besetzt. Am 27.08.1914 erfolgt die Kapitulation der deutschen Polizeitruppen.
- 1916 - Erster Weltkrieg: Rumänien erklärt Österreich-Ungarn den Krieg in der Hoffnung auf Gebietszuwachs.
- 1924 - Der Zeppelin LZ 126, später als ZR-3 „USS Los Angeles“ in amerikanischen Diensten, macht seine Jungfernfahrt.
- 1929 - Argentinien und Brasilien akzeptieren im Friedensvertrag von Rio de Janeiro die Unabhängigkeit der Republik Uruguay.
- 1945 - Der Wiener Kurier, Vorläufer des Kuriers, erscheint erstmals.
- 1985 - General Ibrahim Babangida übernimmt die Macht in Nigeria.
- 1991 - Die baltischen Staaten werden von Deutschland diplomatisch anerkannt.
- 1991 - Die Republik Moldau wird unabhängig.
- 2001 - Mazedonien. Beginn NATO-Operation "Essential Harvest" (Waffeneinsammeln)
- 2003 - Die maoistische Führung kündigt einen Waffenstillstand in Nepal an.

Wirtschaft


- 1859 - Edwin L. Drake stößt bei Titusville in Pennsylvania, wo 1857 plötzlich Erdöl aus dem Boden gesickert ist, bei seiner Bohrung auf den begehrten Rohstoff. Durch die nun mögliche industrielle Förderung beginnt das Zeitalter der Petroleumindustrie.

Wissenschaft und Technik


- 1939 - Erich Warsitz steuert als Pilot eine Heinkel He 178, das erste Düsenflugzeug, angetrieben durch ein Heinkel S3B Strahltriebwerk.
- 2005 - Der Wolkenkratzer Turning Torso wird in Malmö, Schweden als höchstes Wohngebäude Europas eingeweiht.

Kultur


- 1748 - Uraufführung der Oper "Pigmalion" von Jean-Philippe Rameau an der Grand Opéra Paris.
- 1900 - Die Oper "Prometheus" von Gabriel Urbain Fauré wird in Béziers uraufgeführt.
- 1950 - Der Film "Der Reigen" von Max Ophüls hat bei der Biennale in Venedig seine internationale Premiere.

Religion

Katastrophen


- 1883 - Ausbruch des Vulkans Krakatau in Indonesien. Durch den Ausbruch, Flutwellen (Tsunamis) und pyroklastische Ströme sterben mindestens 36.000 Menschen.
- 1992 - Iwanowo, Russland. Beim Landeanflug verunglückte eine aus Donezk, Ukraine kommende Tupolew Tu-134 der Aeroflot. Dabei starben alle 84 Insassen.

Sport


- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren


- 1545 - Alexander, Herzog von Parma
- 1550 - Johann Samuel Welter, deutscher Komponist
- 1666 - Iwan V., Zar von Russland von 1682 bis 1696
- 1703 - August von Hallerstein, deutscher Jesuit und China-Missionar
- 1730 - Johann Georg Hamann, deutscher Philosoph und Schriftsteller
- 1768 - Charlotte Corday, französische Mörderin Jean-Paul Marats
- 1770 - Georg Wilhelm Friedrich Hegel, deutscher Philosoph
- 1785 - Agustín Gamarra, Staatspräsident von Peru
- 1786 - Johannes Voigt, deutscher Historiker, Vater des Humanismusforschers Georg Voigt
- 1807 - Karl Franzewitsch Albrecht, russischer Komponist
- 1856 - Iwan Franko, ukrainischer Dichter
- 1865 - Charles Gates Dawes, Vizepräsident der USA, Friedensnobelpreis 1925
- 1871 - Theodore Dreiser, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1874 - Carl Bosch, deutscher Chemiker
- 1877 - Charles St. Rolls, britischer Autopionier
- 1877 - Ernst Wetter, schweizerischer Politiker (FDP), Bundesrat 1939-1943
- 1882 - Jaroslav Křička, tschechischer Komponist
- 1885 - Georg Wilhelm Pabst, österreichischer Filmregisseur
- 1886 - Rebecca Clarke bis 1979, englische Komponistin und Violaspielerin
- 1890 - Man Ray, US-amerikanischer Künstler
- 1899 - Cecil Scott Forester, englischer Schriftsteller
- 1899 - Hans Wilhelmi, deutscher CDU-Politiker, Bundesschatzminister 1960-1961
- 1901 - Fritz Berg, erster Präsident des BDI nach 1945
- 1903 - Ernst Bettermann, deutscher SPD-Politiker, Landrat, MdL Niedersachsen
- 1905 - Heinz Liepmann, deutscher Schriftsteller und Journalist
- 1906 - Giorgos Theotokas, griechischer Komponist, Sänger und Politiker
- 1908 - Lyndon B. Johnson, 36. Präsident der USA
- 1908 - Kurt Wegner, deutscher Künstler
- 1909 - Walter Arnold, deutscher Bildhauer
- 1909 - Lester W. Young, US-amerikanischer Musiker
- 1910 - Mutter Teresa, albanische Ordensgründerin, Friedensnobelpreis 1979
- 1912 - Ruth Cohn, Begründerin der Themenzentrierten Interaktion (TZI)
- 1914 - Heidi Kabel, deutsche Schauspielerin
- 1915 - Norman Foster Ramsey, US-amerikanischer Physiker
- 1922 - Frank Kelly Freas, US-amerikanischer Science-Fiction- und Fantasy-Künstler
- 1923 - Uwe Dallmeier, deutscher Schauspieler
- 1925 - Carter Glen Stanley, US-amerikanischer Musiker
- 1927 - Liselott Linsenhoff, deutsche Dressurreiterin
- 1929 - (oder 4. oder 24. August): Jassir Arafat, palästinensischer Politiker, Chef der PLO bis 2004
- 1936 - Hans Scheibner, deutscher Kabaretist
- 1936 - Hans Georg Bertram, deutscher Komponist
- 1937 - Alice Coltrane, US-amerikanische Musikerin
- 1937 - Tommy Sands, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 1937 - Phil Shulman, britischer Musiker und Sänger
- 1942 - Daryl Dragon,US-amerikanischer Musiker und Songschreiber
- 1943 - Wolfgang Nordwig, deutscher Leichtathlet und Olympiasieger
- 1945 - Malcolm Allured, britischer Musiker
- 1945 - Marianne Sägebrecht, deutsche Schauspielerin
- 1946 - Suzanne Doucet, deutsche Sängerin und Songschreiberin
- 1947 - Barbara Bach, US-amerikanische Schauspielerin, Ehefrau von Ringo Starr
- 1947 - Fritz Schramma, deutscher CDU-Politiker, Oberbürgermeister von Köln
- 1949 - Jeff Cook, britischer Musiker und Sänger
- 1950 - Mink DeVille, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1951 - Christof Wackernagel, deutscher Schauspieler und ehemaliger RAF-Terrorist
- 1952 - Undine Gruenter, deutsche Schriftstellerin
- 1952 - Laurie Wisefield, britischer Musiker
- 1953 - Alex Lifeson, kanadischer Rockmusiker der Gruppe "Rush"
- 1956 - Glenn Matlock, britischer Musiker der "Sex Pistols"
- 1957 - Bernhard Langer, deutscher Golfspieler
- 1958 - Sergei Konstantinowitsch Krikaljow, Kosmonaut
- 1959 - Markus, deutscher Sänger
- 1959 - Gerhard Berger, österreichischer Auto-Rennfahrer
- 1969 - Christof Straub österreichischer Musiker und Komponist
- 1970 - Peter Ebdon, englischer Profi-Snooker-Spieler
- 1970 - Kelly Trump, US-amerikanische Pornodarstellerin
- 1972 - Denise Lewis, britische Leichtathletin
- 1973 - Dietmar Hamann, deutscher Fußballspieler
- 1977 - Deco, portugiesischer Fußballspieler
- 1986 - Mario Barrett,US-amerikanischer R&B-Sänger

Gestorben

Mario Barrett
- 827 - Eugen II. (Papst), Papst
- 858 - Montoku, 55. Kaiser von Japan
- 995 - Gebhard von Konstanz, Bischof von Konstanz, Heiliger
- 1394 - Chokei, 98. Kaiser von Japan (1368 - 1383)
- 1521 - Josquin Desprez, Komponist und Sänger
- 1574 - Bartolomeo Eustachi, italienischer Arzt und Anatom
- 1576 - Tizian, italienischer Maler
- 1590 - Felice Peretti di Montalto, Papst von 1585 bis 1590
- 1590 - Sixtus V., Papst von 1585 bis 1590
- 1618 - Albrecht Friedrich von Preußen, regierender Fürst des Herzogtums Preußen
- 1635 - Lope de Vega, spanischer Dichter
- 1723 - Antoni van Leeuwenhoek, niederländischer Naturforscher und Mikroskopbauer
- 1748 - James Thomson, schottischer Dichter
- 1824 - Johann Christian Woyzeck, Vorlage für die Hauptfigur in Georg Büchners Drama 'Woyzeck'
- 1840 - Hermann Wedel-Jarlsberg, norwegischer Politiker
- 1841 - Ignaz Xaver von Seyfried, österreichischer Komponist
- 1851 - Ferdinand Georg August von Sachsen-Coburg-Saalfeld-Koháry, Feldmarschallleutnant in österreichischen Diensten
- 1865 - Thomas Chandler Haliburton, kanadischer Schriftsteller
- 1868 - Xaver Schnyder von Wartensee, Schweizer Komponist und Musikautor
- 1876 - Michel Rodange, Luxemburgischer Schriftsteller
- 1879 - Rowland Hill, Reformator des englischen Postwesens
- 1887 - Wilhelm Valentin Volckmar, Orgelvirtuose und Komponist
- 1893 - Peter Mitterhofer, Zimmermann und Erfinder
- 1914 - Eugen von Böhm-Bawerk, österreichischer Ökonom
- 1919 - Louis Botha, erster Premierminister der Südafrikanischen Union
- 1929 - Herman Potocnik, slowenischer Raumfahrttheoretiker
- 1931 - Frank Harris, irisch-englischer Autor und Redakteur
- 1935 - Otto Schott, deutscher Chemiker und Glastechniker
- 1950 - Cesare Pavese, italienischer Schriftsteller
- 1953 - Nikolai Berezowski, russischer Komponist
- 1958 - Ernest O. Lawrence, US-amerikanischer Atomphysiker
- 1963 - Adolf Grimme, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer
- 1963 - W.E.B. Du Bois, farbiger Bürgerrechtler, Philosoph und Sozialwissenschaftler
- 1963 - William Edward Burghardt du Bois, ghanesischer Politiker und Schriftsteller
- 1965 - Le Corbusier, französisch-schweizer Architekt, Architekturtheoretiker
- 1967 - Brian Epstein, britischer Manager der Beatles
- 1967 - Eduard Edert, deutscher Politiker, parteilos, MdB
- 1969 - Erika Mann, deutsche Schauspielerin und Schriftstellerin
- 1971 - Lil Hardin Armstrong, Jazz-Pianistin, -Sängerin und -Komponistin
- 1971 - Margaret Bourke-White, US-amerikanische Fotoreporterin
- 1975 - Haile Selassie I., letzter Kaiser von Äthiopien
- 1979 - Louis Mountbatten, 1. Earl Mountbatten of Burma, britischer Admiral und Staatsmann
- 1985 - Ernst Aust, deutscher Politiker
- 1990 - Pearl Bailey, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin
- 1990 - Stevie Ray Vaughan, US-amerikanischer Blues-Musiker
- 1996 - Wayne D. Overholser, US-amerikanischer Westernautor
- 1999 - Hélder Câmara, Erzbischof von Olinda und Recife
- 2001 - Abu Ali Mustafa, palästinensischer Politiker
- 2002 - Jane Tilden, österreichische Schauspielerin
- 2003 - Martha Chase, US-amerikanische Biochemikerin
- 2003 - Pierre Poujade, französischer Politiker
- 2004 - Alfred Gleitze, Berliner Kommunalpolitiker

Feier- und Gedenktage


- Heilige Monika (
- ca. 332; † 387), Mutter des Augustinus (bis 1968 am 4. Mai gefeiert)
- Moldawien: Nationalfeiertag (Unabhängigkeitstag)

Siehe auch


- 26. August - 28. August
- 27. Juli - 27. September
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0827 ja:8月27日 ko:8월 27일 simple:August 27 th:27 สิงหาคม

Österreich

Die Republik Österreich ist ein Bundesstaat in Mitteleuropa mit der Staatsform einer parlamentarischen Demokratie. Das Land ist seit 1955 Mitglied in der UNO und seit 1995 in der Europäischen Union. Es grenzt im Norden an Deutschland und Tschechien, im Osten an die Slowakei und Ungarn, im Süden an Slowenien und Italien und im Westen an die Schweiz und Liechtenstein.

Geografie

Hauptartikel: Geografie Österreichs

Landschaft

Etwa 60 Prozent des Landes sind gebirgig und haben Anteil an den Ostalpen (vor allem Tiroler Zentralalpen, Hohe Tauern und Niedere Tauern, Nördliche Kalkalpen, Südliche Kalkalpen und Wienerwald). In Ober- und Niederösterreich liegt - bereits nördlich der Donau - die Böhmische Masse, ein altes Rumpfgebirge, das auch nach Tschechien und Bayern hinüberreicht, und an der Ostgrenze die Kleinen Karpaten. Die fünf Großlandschaften Österreichs:
- Anteil an den Ostalpen (52.600 km², 62,8 % der Staatsfläche)
- Anteil am Alpen- und Karpatenvorland (9.500 km², 12,3 %)
- Vorland im Osten, Anteil an Randgebieten des Pannonischen Tieflands (9.500 km², 12,3 %)
- Granit- und Gneisplateau, Anteil am Mittelgebirgsland der Böhmischen Masse (8.500 km², 10,1 %)
- Anteil am Wiener Becken (3.700 km², 4,4 %) Von der Gesamtfläche Österreichs (rd. 84.000 km²) entfällt etwa ein Viertel auf Tief- und Hügelländer. Nur 32 % liegen tiefer als 500 m.

Gebirge

km² km²] km² km²]] Die sieben höchsten Berge Österreichs sind:

Ebenen

Die großen Ebenen liegen im Osten entlang der Donau, vor allem das Alpenvorland und das Wiener Becken mit dem Marchfeld, sowie in der südlichen Steiermark, die wegen ihrer Landschaftsähnlichkeit zur Toskana auch oftmals Steirische Toskana genannt wird. tiefster Punkt: Hedwighof (Gemeinde Apetlon - Burgenland) 114 m

Seen

Der größte See ist der Neusiedler See im Burgenland, der mit ca. 77 % seiner Gesamtfläche von 315 km² in Österreich liegt, gefolgt vom Attersee mit 46 km² und dem Traunsee mit 24 km² in Oberösterreich. Auch der große Bodensee mit seinen 536 km² im Dreiländereck mit Deutschland (Freistaat Bayern und Land Baden-Württemberg) und der Schweiz liegt zu einem kleinen Anteil auf österreichischem Staatsgebiet. Allerdings sind die Staatsgrenzen innerhalb des Bodensees nicht genau bestimmt. Für den Sommertourismus in Österreich haben die Seen neben den Bergen die größte Bedeutung, insbesondere die Kärntner Seen und jene des Salzkammerguts. Die Bekanntesten davon sind der Wörthersee, der Millstättersee, der Ossiachersee und der Weißensee. Weitere bekannte Seen sind der Mondsee und Wolfgangsee an der Grenze von Salzburg und Oberösterreich. siehe auch: Liste der Seen in Österreich

Flüsse

Der größte Teil Österreichs wird über die Donau zum Schwarzen Meer entwässert, nur kleine Gebiete über Rhein oder Elbe zur Nordsee. Große Nebenflüsse der Donau sind (von Westen nach Osten):
- Lech und Inn (entwässern Tirol) mit Salzach (entwässert Salzburg).
- die Ager, Traun, Enns, Ybbs, Erlauf, Traisen, Wien, und Fischa entwässern die südlich der Donau gelegenen Gebiete von Oberösterreich und Niederösterreich sowie Wiens.
- die Große und Kleine Mühl, Rodl und Aist, der Kamp, Göllersbach und Rußbach, sowie die March an der Ostgrenze entwässern die nördlich der Donau gelegenen Gebiete von Oberösterreich und Niederösterreich

Klima

Das Klima wird vom Westen nach Osten immer trockener (In Wien sind die Niederschläge nur noch halb so hoch wie in Salzburg) und erreicht in den östlichen und südöstlichen Landesteilen das pannonische Kontinentalklima, das teilweise im südlichen Seengebiet mediterran beeinflusst wird. Die schneereichen Winter bringen dem Tourismus eine zweite Saison. Die Sonnenscheindauer ist etwa um 10 bis 20 Prozent länger als beispielsweise in Norddeutschland. Die niederschlagsreichsten Gegenden sind das gesamte Alpenvorland sowie das Tiroler Unterland, das Außerfern und der Bregenzer Wald. Dort fallen bis zu 3.000 mm Regen pro Jahr (Durchschnitt 900 mm). In diesen Regionen kann es auch sehr oft zu Überschwemmungen kommen.

Bundesländer

Bregenzer Wald Die österreichischen Bundesländer: B Burgenland, K Kärnten, NÖ Niederösterreich, OÖ Oberösterreich, S Salzburg, St Steiermark, T Tirol, V Vorarlberg, W Wien Die neun österreichischen Bundesländer sind in Bezirke aufgeteilt, diese wiederum in Gemeinden.

Städte

Siehe auch: Städte in Österreich Das mit Abstand größte Siedlungsgebiet in Österreich ist die Metropolregion Wien mit einer Einwohnerzahl von 2.067.652 (Stand 1. Januar 2005). Damit konzentriert sich ein Viertel der Bevölkerung des Landes in der Hauptstadtregion. In Österreich besitzen rund 200 Gemeinden das Stadtrecht. Ein großes Problem, vor allem in wirtschaftlich schwachen Gegenden, ist die Abwanderung (Landflucht) der ländlichen Bevölkerung in die städtischen Ballungsräume.

Große Städte

Die größten Städte Österreichs (nach Einwohnerzahl) sind: Landflucht] Landflucht Landflucht Landflucht mit Bodensee (vom Pfänder gesehen)]] Stand: 2001

Ballungsräume in Österreich

Die nachstehenden Gemeinden, die in einem größeren bebauten Siedlungsgebiet liegen, sind nach ihrer Einwohnerzahl sortiert. Stand: 2001

Entfernungen (Luftlinie)


- Wien - Bregenz 505 km
- Wien - Innsbruck 390 km
- Wien - Salzburg 253 km
- Wien - Linz 155 km
- Wien - Graz 148 km
- Wien - Bratislava (SK) 55 km
- Salzburg - München (D) 116 km
- Wien - Berlin (D) 530 km
- Wien - Budapest (H) 255 km
- Bregenz - Paris (F) 568 km
- Villach - Triest (Mittelmeer) (I) 109 km
- Graz - Maribor (SLO) 70 km

Grenzlängen


- Staatsgrenzen insgesamt 2.562 km, davon zu:
  - Deutschland (Bayern): 784 km
  - Italien: 430 km
  - Ungarn: 366 km
  - Tschechische Republik: 362 km
  - Slowenien: 330 km
  - Schweiz: 164 km
  - Slowakei: 91 km
  - Liechtenstein: 35 km

Bevölkerung

siehe auch: Österreicher Österreicher

Lebenserwartung

Die durchschnittliche Lebenserwartung in Österreich beträgt zur Zeit (2005) bei den Frauen 82,1 Jahre und bei den Männern 76,4 Jahre (im Vergleich 1971: 75,7 Frauen und 73,3 Männer). Die Kindersterblichkeit beträgt 0,45 %. siehe auch: Österreichisches Gesundheitssystem

Sprache

Deutsch ist Amts- und Muttersprache von etwa 98 % der österreichischen Bevölkerung. Die deutsche Sprache wird vielfach in Form eines der vielen oberdeutschen Dialekte gesprochen, die zu den Mundartfamilien des
- Alemannischen (gesprochen in Vorarlberg sowie dem Tiroler Außerfern) und
- Bairischen (gesprochen in allen anderen Bundesländern – siehe Sprachgebrauch in Österreich) gehören. Sieben Millionen Österreicher sprechen einen mittel- oder südbairischen Dialekt. Daneben werden slawische und andere Sprachen von autochthonen Minderheiten gesprochen. Die alteingesessenen burgenlandkroatischen, slowenischen und ungarischen Bevölkerungsanteile in Österreich haben einen Anspruch auf muttersprachlichen Schulunterricht und Behördenverkehr. Burgenlandkroatisch und Slowenisch sind zusätzliche Amtssprachen in jenen Verwaltungs- und Gerichtsbezirken der Steiermark, des Burgenlandes und Kärntens mit kroatischer oder slowenischer, bzw. gemischter Bevölkerung. Auch die alteingesessene Roma-Bevölkerung hat ihre eigene Sprache. Außerdem leben 35.000 Jenische in Österreich, wovon gerade noch 3.500 ein fahrendes Leben führen. Sie wurden in den 1960er Jahren im Burgenland, im Mühlviertel, im Waldviertel, auf dem Hausruck, im Toten Gebirge, in den Seetaler Alpen und Fischbacher Alpen angesiedelt. Siehe auch: Minderheitssprachen in Österreich, Kärntner Slowenen

Zuwanderung

Das Land beherbergt Menschen aus vielen anderen Ländern, die aus wirtschaftlichen oder politischen Gründen ins Land gekommen sind. Diese Zuwanderer oder vorübergehend im Land lebenden Menschen stammen vornehmlich aus Russland, dem ehemaligen Jugoslawien (v.a. Serbien und Montenegro), Deutschland, Georgien, dem asiatischen Raum (Indien, Türkei, Afghanistan, Pakistan, China u.a.), aber auch aus anderen Weltregionen; Deren Anteil an der einheimischen Bevölkerung beträgt etwa 12,5 % (Anfang 2005). Bereits in den 1960er und 1970er Jahren wurden viele damals noch als Fremdarbeiter wegen des herrschenden Arbeitskräftemangels von den Firmen direkt in den Herkunftsländern angeworben um in Österreich zu arbeiten. Viele dieser Familien leben mittlerweile in der zweiten oder dritten Generation im Land. Ungefähr die Hälfte aller Menschen mit Migrationshintergrund bzw. deren Nachkommen lebt im Großraum Wien, wo etwa ein Viertel der gesamten Bevölkerung Österreichs ansässig ist. Der Rest verteilt sich vorwiegend auf die übrigen Ballungszentren, in denen ihr Anteil zwischen 10 und 20 % ausmacht. In einigen ländlichen Regionen liegt der Anteil der Migranten und Migrantinnen zwischen 0 und 5 %. In den vergangenen Jahren wurde pro Jahr an etwa 30.000 - 40.000 Menschen die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen.

Prognose

Laut Prognosen der Statistik Austria, dem statistischen Amt der Republik Österreich, halten sich Geburten und Sterbefälle in Österreich noch für etwa 20 Jahre die Waage, danach werden die Geburten- voraussichtlich unter den Sterbezahlen liegen, was zu einem höheren Altersdurchschnitt führen wird. Durch Zuwanderung kann die Bevölkerung bis zum Jahr 2050 auf rund 9 Millionen anwachsen und das Geburtendefizit teilweise ausgeglichen werden. Nur in Wien, als einzigem der neun Bundesländer, wird der Altersdurschnitt niedriger und das Bevölkerungswachstum höher als im Bundesdurchschnitt sein; bis 2050 kann Wien demnach wieder zur Zweimillionenstadt werden. Als Grund führt Statistik Austria an, dass die Geburtenraten höher liegen und rund 40% der Immigration nach Österreich auf die Bundeshauptstadt entfallen.

Religion

73,6 % der einheimischen Bevölkerung bekennen sich zum römisch-katholischen Glauben und 4,7 % zum Protestantismus (überwiegend Augsburger Bekenntnis). Etwa 12 % der Bevölkerung gehören keiner Kirche oder Glaubensgemeinschaft an, die israelitische Kultusgemeinde zählt etwa 7.300 Mitglieder. Zum Buddhismus, der in Österreich 1983 als Religionsgemeinschaft anerkannt wurde, bekennen sich etwas über 10.000 Menschen. Etwa 20.000 sind aktive Mitglieder der Zeugen Jehovas. Von den zugewanderten Personen sind etwa 180.000 Mitglieder christlich-orthodoxer Kirchen, und rund 350.000 Menschen Mitglieder verschiedener muslimischer Religionsgemeinschaften (August 2005). Siehe auch: Geschichte des Christentums in Österreich, Anerkannte Religionen in Österreich, Baptisten in Österreich, Buddhismus in Österreich, Religionsfreiheit in Österreich

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Österreichs

Franken- und Ostfrankenreich

Weite Gebiete des heutigen Österreich gehörten im späten 8. Jahrhundert zum bayrischen Stammesherzogtum im fränkischen Reich Karls des Großen. Im folgenden Ostfrankenreich, in der Region des heutigen Niederösterreich, war seit 856 eine Marchia Orientalis den Karolingern unterstellt. Diese Grenzmark im Südosten des Reiches wurde zur Keimzelle des späteren Österreich. Dieses Gebiet ging 907 allerdings an die Ungarn verloren. Erst nach der Schlacht auf dem Lechfeld 955 konnte das ostfränkische Reich wieder nach Osten expandieren und es entstanden neue Herzogtümer und Markgrafschaften. Damit begann auch eine weitere Welle bajuwarischer (bayerischer) Siedlungstätigkeit.

Heiliges Römisches Reich (HRR) (962 - 1806)

955 Im Jahr 976 wurde die Marchia Orientalis von Kaiser Otto II. einem Babenberger-Grafen übereignet. In einer Urkunde von 996 wurde diese Marchia Orientalis erstmals Ostarrichi genannt; Aussprache und Schreibweise wandelten sich später zu Österreich. Das Gebiet wurde auch als Ostland (lat. Austria) oder Osterland bekannt und 1156 von Kaiser Friedrich I. (Barbarossa) zu einem Herzogtum erhoben. Den Babenbergern folgten ab 1278 die Habsburger, die bis 1526 ihr Herrschaftsgebiet weiter ausdehnten und ein Erzherzogtum schufen, das ein bedeutender Faktor im Heiligen Römischen Reich wurde. Schon die späten Babenberger hatten die Steiermark mit Österreich verbinden können, die Habsburger schufen davon ausgehend mit der Erwerbung Kärntens, Tirols, Krains und anderer Gebiete einen Länderkomplex in den Ostalpen, der Herrschaft zu Österreich genannt wurde. Ab 1438 besaß das Fürstenhaus fast durchgehend die römisch-deutsche Königs- und die damit verbundene Kaiserwürde. Vom späten 15. Jahrhundert bis 1690 waren die habsburger Länder von ständigen militärischen Auseinandersetzungen mit dem Osmanischen Reich geprägt. Die Reformation der Kirche konnte sich anfangs schnell durchsetzen, wurde aber im Laufe des 17. Jahrhunderts zurückgedrängt. 1713 wurde mit der Pragmatischen Sanktion erstmals ein für alle Länder gleichermaßen gültiges Grundgesetz in Kraft gesetzt. Im Österreichischen Erbfolgekrieg konnte das neue Haus Habsburg-Lothringen die Erbländer großteils für sich behaupten. Die Kriege gegen Napoleon und seine Kaiserkrönung führten 1804 dazu, dass Kaiser Franz II. den Titel als Kaiser Franz I. von Österreich für seine Erbländer annahm und 1806 unter dem Druck Napoleons auf die Kaiserkrone des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation verzichtete.

Kaisertum Österreich (1804 – 1867); Österreich-Ungarn (1867 - 1918)

Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation Das neue Kaiserreich Österreich war ein Vielvölkerstaat und reichte von Böhmen und Mähren über die heutige Republik hinweg weiter über Ungarn bis tief in den Balkan hinein. 1815 erhielt Österreich den Vorsitz im Deutschen Bund. Mit der Niederschlagung der Märzrevolution 1848 sicherte sich das Kaiserreich sein Überleben. Auch der ungarische Aufstand gegen die österreichische Vorherrschaft wurde niedergerungen. Der Krieg des Deutschen Bundes unter dem Vorsitz Österreichs gegen Preußen (Deutscher Krieg) führte 1866 nach dem Sieg Moltkes bei Königgrätz zur Auflösung des Bundes der deutschen Staaten. 1867 wurde im Zuge des Ausgleiches eine österreich-ungarische Doppelmonarchie unter der Herrschaft vom österreichischen Kaiser Franz Joseph I. geformt, der zugleich als König von Ungarn galt und über 40 Jahre an der Macht bleiben sollte. Da hierbei die Forderungen der „K.u.k.”-Völker nach mehr Selbstständigkeit außer Acht gelassen wurden spitzten sich die Nationalitätenprobleme zu und trieben das Reich an den Rand der Unregierbarkeit. Ausgelöst vom Attentat von Sarajevo und weitergetrieben von den europäischen Beistandspakten begann 1914 der erste Weltkrieg, der 1918 zum Ende der „kaiserlich-königlichen Monarchie” führte.

I. Republik (1918 – 1938) und Drittes Reich (1938 – 1945)

Österreich-Ungarn wurde aufgelöst. Auf dem vorwiegend von Menschen mit deutscher Muttersprache bewohnten Gebiet der Doppelmonarchie entstand die Republik „Deutschösterreich”, wobei einige Gebiete, in welchen ebenfalls eine große Bevölkerungszahl vorwiegend Deutsch sprach (z.B.: Egerland, Südmähren, Südtirol) abgetrennt wurden. Im Vertrag von Saint-Germain wurde dieser Staatsname „Deutschösterreich” und der von vielen angestrebte Zusammenschluss mit der neuen Deutschen Republik untersagt. Am 21. Oktober 1919 wurde der Name in „Republik Österreich“ geändert und 1920 die neue österreichische Verfassung beschlossen. In den folgenden Jahren führten die schlechte Wirtschaftslage und politische Auseinandersetzungen Österreich immer tiefer in eine Krise die schließlich im Bürgerkrieg (1934) gipfelte. Nachdem Bundeskanzler Engelbert Dollfuß 1933 den Nationalrat aufgelöst hatte, wurde in Österreich eine austrofaschistische Diktatur in Form eines autoritären Ständestaates etabliert. 1938 erfolgte der Anschluss an das Deutsche Reich. Der gebürtige Österreicher Adolf Hitler führte nach seinem beruflichen Scheitern in seinem Heimatland und seiner politischen Karriere in Deutschland Österreich in die nationalsozialistische Willkürherrschaft und ließ in der Folge alle Hinweise auf eine Eigenständigkeit des Landes tilgen. Österreich wurde in „Ostmark” und bald danach in „Donau- und Alpengaue” umbenannt. Der 1939 von ihm entfesselte Zweite Weltkrieg führte schließlich zum Untergang des „Dritten Reiches“.

II. Republik (ab 1945)

Dritten Reiches Mit dem Kriegsende 1945, der Niederlage des Großdeutschen Reiches und der Befreiung von der Herrschaft Hitlers und der Nationalsozialisten, wurde von den Siegermächten ein Staat Österreich wiederhergestellt. Bereits am 27. April trat eine provisorische Staatsregierung mit Karl Renner als Staatskanzler zusammen und proklamierte die Wiedererrichtung der Republik. Nach Renners Tod wurde Theodor Körner als Kandidat der SPÖ am 27. Mai 1951 zum Bundespräsidenten gewählt. Dies war die erste Volkswahl des Staatsoberhauptes in der Österreichischen Geschichte überhaupt. Bis 1955 war das neue Österreich, wie auch Deutschland, in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Erst mit der Unterzeichnung des Österreichischen Staatsvertrags durch die Bundesregierung und Vertreter der Siegermächte am 15. Mai 1955, und damit dem Bekenntnis zur Neutralität und der Verpflichtung keinen neuen Anschluss anzustreben, erlangte die Republik ihre volle Souveränität. Bis zum 25. Oktober 1955 verließen die letzten alliierten Truppen das Land. Tags darauf wurde die „immerwährende Neutralität” im Nationalrat in Form eines Verfassungsgesetzes festgeschrieben. Seit 1965 ist der 26. Oktober, in Erinnerung an den Beschluss der Neutralität, österreichischer Nationalfeiertag. 1960 war die Republik Mitbegründer der EFTA, die einen Wirtschaftszusammenhalt anstrebte. Bedingt durch die Neutralität konnten sowohl mit den westlichen Ländern als auch mit den damaligen Ostblockländern gute kulturelle und wirtschaftliche Bande geknüpft werden, was dem Land in der Zeit des Wiederaufbaues noch lange half. Nach dem Ende des Kalten Krieges 1991 wurde die strikte Neutralitätspolitik zwar gelockert, aber die angemessene Interpretation der Neutralität in der geänderten Weltordnung ist seitdem ein umstrittenes innenpolitisches Thema. 1995 trat Österreich der Europäischen Union (EU) bei. 1999 schaffte es seine bisherige Währung, den Schilling ab und führte zusammen mit anderen EU-Staaten den Euro ein.

Politik

Hauptartikel: Politisches System Österreichs Siehe auch: Politische Parteien in Österreich, Endogene Regionalentwicklung, Bundesverfassung (Österreich)

System

Österreich ist nach der Bundesverfassung von 1920, die 1945 wieder eingeführt wurde, eine föderale, parlamentarisch-demokratische Republik, bestehend aus neun Bundesländern. Staatsoberhaupt ist ein Bundespräsident, der für 6 Jahre direkt von der Bevölkerung gewählt wird. "Regierungschef" und Vorsitzender der Bundesregierung ist ein Bundeskanzler, der vom Bundespräsidenten de facto entsprechend den Mehrheitsverhältnissen im Nationalrat ernannt wird. Die Bundesregierung kann durch ein Misstrauensvotum des Nationalrates abberufen werden.

Institutionen

Das österreichische Parlament besteht aus zwei Kammern. Die Zusammensetzung des Nationalrates mit seinen 183 Mitgliedern wird alle 4 Jahre durch freie und allgemeine Bürgerwahlen bestimmt. Eine 4-Prozent-Hürde verhindert eine zu große Zersplitterung der Parteienlandschaft im Nationalrat. Der Bundesrat wird von den einzelnen Landtagen (Parlamente der Bundesländer) beschickt. Der Nationalrat ist die dominierende Kammer in der österreichischen Gesetzgebung. Der Bundesrat besitzt in den überwiegenden Fällen nur ein aufschiebendes Vetorecht, das durch einen Beharrungsbeschluss des Nationalrates außer Kraft gesetzt werden kann. Vom 1. Juli 2003 bis 31. Jänner 2005 tagte ein Verfassungskonvent ("Österreich-Konvent") unter Franz Fiedler, der Vorschläge für eine Reform der österreichischen Bundesverfassung erarbeitete. Dabei kam man aber nicht zu einer einheitlichen Meinung über die zukünftige Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern. Diese muss in Verhandlungen der verschiedenen politischen Ebenen ausgearbeitet werden.

Politische Parteien

Hauptartikel: Politische Parteien in Österreich. Seit der Gründung der Republik Österreich wird die Politik von zwei großen Parteien, der christlich-konservativen Volkspartei ÖVP (vor dem 2. Weltkrieg unter dem Namen Christlichsoziale Partei) sowie der sozialdemokratischen SPÖ (vorher Sozialdemokratische Arbeiterpartei Österreichs), geprägt. Beide entstanden schon während der Monarchie und erlebten jeweils nach dem 2. Weltkrieg eine Neugründung, der eine intensivierte Zusammenarbeit folgte. Die positiven Auswirkungen dieser Kooperation wurde unter dem Begriff der Sozialpartnerschaft, die negativen als Parteipolitischer Proporz bekannt. Drittes, allerdings wesentlich kleineres, parteipolitisches Kontinuum ist das deutschnationale Lager, welches sich in der ersten Republik vor allem in der Großdeutschen Volkspartei, danach in der FPÖ, der Freiheitlichen Partei Österreichs, sammelte. In den ersten Jahren der zweiten Republik spielte auch die Kommunistische Partei Österreichs (KPÖ) ein Rolle in der P