Ilja Walerjewitsch KowaltschukIlya Kovalchuk (eigentl. Ilja Walerjewitsch Kowaltschuk, russisch: Илья Валерьевич Ковальчук; - 15. April 1983, in Twer, Russland) ist ein russischer Eishockeyspieler (linker Flügelspieler), der seit Oktober 2001 in der National Hockey League bei den Atlanta Thrashers spielt.
Kovalchuk wurde im Juni 2001 von den Thrashers als First Overall Pick gedraftet. Er war damit der erste Russe, der an erster Stelle gezogen wurde. Bereits als 18-jähriger Rookie sorgte er in der ersten NHL-Saison mit seinen spektakulären Toren schnell für Schlagzeilen. Seine bislang beste Saison spielte er 2003/04, als er 87 Punkte und 41 Tore erzielte und zusammen mit Jarome Iginla und Rick Nash als Topscorer der Regular Season der NHL ausgezeichnet wurde.
Kovalchuk trägt die Rückennummer 17 als Anerkennung seines Idols Waleri Charlamow, einem früheren sowjetischen Superstar aus den 70er Jahren.
Während der Saison 2004/05 spielte Kovalchuk aufgrund des NHL-Lockouts beim russischen Klub Ak Bars Kasan in der russischen Superliga, wo er mit vielen anderen NHL-Stars wie seinem Teamkameraden Dany Heatley, aber auch mit Nikolai Khabibulin, Alexej Kowalew, Vincent Lecavalier unter Vertrag stand.
Am 8. Oktober 2005 unterschrieb Kovalchuk einen Fünfjahresvertrag bei den Atlanta Thrashers. Er wird $ 32 Millionen bzw. fast $ 6,5 Millionen im Jahr verdienen, so viel hat noch kein anderer Spieler vor ihm mit 22 Jahren bekommen.
Erfolge/Auszeichnungen
- 2000 - Silbermedaille bei der U-18 Junioren-WM
- 2001 - U-18 Junioren-Weltmeister
- 2001 - MVP bei der U-18 Junioren-WM
- 2002 - Bronzemedaille bei den Olympischen Winterspielen in Salt Lake City
- 2002 - NHL All-Rookie Team
- 2002 - NHL YoungStars Game MVP (6 Tore)
- 2004 - NHL All-Star Game (1 Tor)
- 2004 - Maurice Richard Trophy
- 2004 - Outstanding Player of the Year Award (Wahl der NHL-Fans)
- 2004 - Charlamow-Trophy (bester russ. NHL-Spieler)
- 2005 - Bronzemedaille bei der Eishockey-WM
Statistik
Weblinks
- [http://www.atlantathrashers.com/ Atlanta Thrashers]
- [http://www.kovy.ru/ Offizielle Webpage]
Kovalchuk, Ilya
Kovalchuk, Ilya
Kovalchuk, Ilya
Russische Sprache
Die russische Sprache (früher auch Großrussisch genannt) ist die slawische Sprache mit den meisten Sprechern. Sie bildet zusammen mit dem Ukrainischen (früher auch als Kleinrussisch bezeichnet), dem Weißrussischen und dem Russinischen die Gruppe der ostslawischen Sprachen. Die russische Standardsprache beruht auf den mittelrussischen Mundarten der Gegend um Moskau.
Russisch wird von etwa 180 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen, von denen etwa 130 Millionen in Russland leben. Es ist Amtssprache in Russland, Weißrussland (zusammen mit Weißrussisch), Kasachstan (zusammen mit Kasachisch) und der zur Ukraine gehörenden Autonomen Republik Krim (zusammen mit Ukrainisch). In diesen und weiteren Staaten auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion ist es sowohl Muttersprache eines Teiles der Bevölkerung als auch Sprache eines großen Teiles des öffentlichen Lebens. Die russische Sprache ist ebenso eine verbreitete Sprache für Wissenschaft, Kunst und Technik. Zählt man die Zweitsprachler hinzu, kommt man auf etwa 300 Millionen Sprecher.
Alphabet
Russisch wird mit dem russischen Alphabet geschrieben (rus.: русский алфавит od. русская азбука), das dem kyrillischen Alphabet (rus.: кириллический алфавит od. кириллица) entstammt.
Seit der letzten Rechtschreibreform im Jahre 1918 besteht das russische Alphabet aus 33 Buchstaben. Davon dienen 10 Buchstaben zur Wiedergabe der Vokale, und zwar: а, е, ё, и, о, у, ы, э, ю und я. Die übrigen 22 Buchstaben werden zur Wiedergabe von Konsonanten verwendet, wobei die Buchstaben ъ und ь nicht zur Nachbildung bestimmter, eingenständiger Laute, sondern als Indikatoren für die Härte oder Weichheit vorangehender Konsonanten dienen [mehr dazu siehe unter: Russische Phonetik].
Siehe auch: Russische Rechtschreibreform von 1918
Aussprache
Die Aussprache der russischen Sprache bezeichnet die Phonetik und die Phonologie der russischen Standardsprache. Im weiteren Sinne kann darunter auch die Aussprache in verschiedenen Varietäten (Dialekten und Mundarten) der russischen Sprache verstanden werden.
Tonalität
Russisch ist eine nicht-tonale Sprache, d.h. die Tonhöhe der Vokale hat keinen Einfluss auf die Bedeutung eines Wortes. Auch wie im Deutschen wird im Russischen innerhalb oder am Ende eines Satzes unterschiedliche Stimmhöhe benutzt, um z.B. einen Aussagesatz von einem Frage- oder Ausrufesatz kenntlich zu machen. Die Stimmhebung oder -senkung dient hier aber dazu, um die Bedeutung eines Satzes zu ändern oder dessen bestimmte Teile klanglich hervorzuheben. In tonalen Sprachen hingegen ändert der Ton die Bedeutung einzelner Wörter.
Wortbetonung
Die Betonung eines Wortes (der Wortakzent) hat im Russischen eine wichtige und häufig eine sinnunterscheidende Bedeutung. Falsch betonte Wörter können zu Verständnisschwierigkeiten führen, insbesondere dann, wenn sie aus dem sprachlichen Kontext isoliert oder einzeln ausgesprochen werden. In der sprachwissenschaftlichen Literatur wird die russische Wortbetonung u.a. als frei und beweglich bezeichnet. So werden z.B. durch die Verlagerung der Betonung innerhalb einiger russischen Wörter ihre unterschiedlichen Flexionsformen gebildet.
Für eine ausführliche Darstellung siehe: Wortbetonung in der russischen Sprache
Phonetik
Die phonetische Struktur der modernen russischen Standardsprache zählt 42 bedeutungsunterscheidende Einzellaute (Phoneme), die sich wiederum in 6 Vokal- und 36 Konsonantenlaute aufteilen lassen. Das umfangreiche Phoneminventar des Russischen erklärt sich durch eine für slawische Sprachen typische Besonderheit der Aussprache, und zwar werden die meisten russischen Konsonanten sowohl hart als auch weich (palatalisiert) ausgesprochen. Hierbei handelt es sich aber nicht um so genannte Phone, sondern um einzelne Phoneme, denn jede dieser Aussprachevarianten ist bedeutungsunterscheidend. Einige russische Dialekte haben einen spezifischen Phonembestand, in dem einige Konsonanten vorwiegend hart bzw. palatalisiert oder etwas anders (z.B. guttural) ausgesprochen werden.
Die Aussprache russischer Vokale und Konsonanten variiert in Abhängigkeit davon, welche Position sie in einem Wort einnehmen. Dabei unterscheidet man bei Vokalen zwischen einer betonten und einer unbetonten Position. So wird beispielsweise das "o" als [o] in betonter und als [a] oder [ə] in unbetonter Position ausgesprochen. Die Aussprache vieler russischen Konsonanten wird wiederum durch andere, ihm nachfolgende Konsonanten bestimmt. So werden u.a. alle stimmhaften Konsonanten nicht nur am Wortende stimmlos ausgesprochen, sondern auch dann, wenn sie einem anderen stimmlosen Konsonanten vorangehen.
Im Unterschied zum Deutschen ist die Länge der Vokale im Russischen weder bedeutungsunterscheidend (wie z.B. in Stiel – still) noch für die richtige Aussprache eines Wortes ausschlaggebend. Die betonten Vokale werden in der Regel halblang ausgesprochen. Die unbetonten Vokale sind dagegen kurz und unterscheiden sich häufig von den entsprechenden betonten Vokalen auch qualitativ. Im Russischen gibt es keine Diphthonge. Sowohl Doppelvokale als auch zwei unterschiedliche, aufeinander folgende Vokale werden stets als einzelne Laute ausgesprochen (wie z.B. in Kooperation, aktuell, Museum, geimpft).
Für eine ausführliche Darstellung der russischen Phonetik siehe: Russische Phonetik
Grammatik
Wie die meisten slawischen Sprachen ist auch das Russische stark flektierend. In einer flektierenden Sprache ändert sich die Gestalt eines Wortes innerhalb diverser grammatischen Kategorien, und zwar einerseits durch Hinzufügung von Affixen (schwache od. äußere Flexion) oder durch Veränderung des Wortstammes (starke od. innere Flexion). Für das Russische sind die beiden Flexionsarten charakteristisch. Im Falle der starken Flexion verändert sich der Stamm vieler russischen Wörter bei deren Beugung (Deklination, Konjugation, Komparation), und zwar durch Ablaut (z.B.: мыть - мою, жевать - жуёт), Konsonantenverschiebung (z.B.: возить - вожу) oder Hinzufügung bzw. Wegfall der Stammvokale (z.B.: брать - беру, один - одна). Dabei können die Attribute der schwachen und der starken Flexion jeweils einzeln oder in Kombination miteinander auftreten (z.B.: жечь - жёг - жгу).
Wortarten und deren grammatische Kategorien:
Auch wie im Deutschen werden im Russischen Substantive, Adjektive und Pronomen nach Kasus, Genus und Numerus gebeugt und Adverbien nur gesteigert. Russische Verben werden hingegen nicht nur nach Tempus und Numerus, sondern in der Vergangenheitsform auch nach Genus gebeugt. Anders als im Deutschen werden im Russischen auch Eigennamen (Personen-, Städte-, Ländernamen u.ä.) und Zahlwörter gebeugt. Außerdem kennt das Russische weder bestimmte noch unbestimmte Artikel. Für die Anzeige von Kasus, Genus und Numerus treten stattdessen zahlreiche Suffixe auf. Bei einer kleinen Gruppe russischer Wörter können grammatische Kategorien durch Verlagerung der Wortbetonung von einer auf die andere Silbe gebildet werden (mehr dazu siehe unter: Wortbetonung in der russischen Sprache). Weitere Wortarten im Russischen sind Präpositionen, Konjunktionen, Fragewörter, Interjektionen, Frage- und Modalpartikeln sowie die Verbpartikel «бы». In einem Satz bleiben sie immer ungebeugt.
Substantive:
Das Russische kennt drei grammatische Geschlechter und sechs grammatische Fälle (Kasus). Bei der Deklination wird innerhalb der grammatischen Geschlechter weiterhin nach belebten (d.h. Lebewesen) und unbelebten (d.h. Sachen) Substantiven unterschieden.
Verben:
Eine Besonderheit der meisten russischen Verben besteht darin, dass sie zwei unterschiedliche Formen haben, um eine Handlung im Zeitgeschehen als vollendet oder unvollendet zu spezifizieren. In der sprachwissenschaftlichen Literatur wird diese verbale Kategorie als Aspekt bezeichnet (mehr dazu siehe unter: Der Aspekt in der russischen Sprache).
Tempus:
Im Unterschied zum Deutschen gibt es in der russischen Standardsprache nur eine Vergangenheitsform, die häufig als Präteritum bezeichnet wird. Diese Bezeichnung beschreibt aber lediglich die Art und Weise, wie die Vergangenheitsform russischer Verben gebildet wird. Diese erfolgt ausschließlich durch Änderung der Gestalt eines Verbs, wie etwa durch Anhängen spezifischer Suffixe, und nicht durch zusätzliche Nutzung von Hilfsverben, wie etwa von Verben „haben“ oder „sein“ im Deutschen.
Syntax (Satzbildung):
Da das Russische stark flektierend ist, sind die gebeugten Formen vieler russischen Wörter oft einzigartig und entsprechen jeweils nur einer bestimmten grammatischen Kategorie. Deshalb ist die Verknüpfung einzelner Satzglieder im Russischen nicht so streng wie im Deutschen geregelt. So muss das Subjekt nicht notwendigerweise unmittelbar vor oder nach dem Prädikat gesetzt werden, ein Aussagesazt kann mit dem Prädikat anfangen oder enden. Innerhalb kurzer Sätze oder einzelner, geschlossener Satzteile kann die Wortfolge oft stark dennoch nicht willkürlich variieren, ohne dabei die Satzsemantik zu verändern. Insbesondere in der Poesie wird dieses besondere Merkmal der russischen Syntax häufig verwendet, indem Sätze zuweilen durch eine unübliche Umstellung der Wörter gebildet werden und somit die Reimfindung erleichtern.
Einige Unterschiede zwischen den Satzbildungsregeln im Deutschen und im Russischen können durch folgende Beispiele veranschaulicht werden:
- Im deutschen Satz „Maria fragt Jan.“ wird die Satzsemantik durch die Reihenfolge [Subjekt] → [Prädikat] → [Akkusativobjekt] bestimmt. Die Substantive, in diesem Fall die Eigennamen „Maria“ und „Jan“, weisen keine grammatischen Merkmale auf, die sie als Subjekt bzw. Akkusativobjekt erkennen lassen. Deshalb, sobald man die beiden Substantive miteinander vertauscht, ändert sich die Bedeutung des Satzes im Deutschen: „Jan fragt Maria.“. Im Russischen lassen sich die beiden Substantive durch ihre Flexionsformen eindeutig als Subjekt bzw. Akkusativobjekt erkennen. Die Bedeutung des Satzes „Мария спрашивает Яна.“ („Maria fragt Jan.“) wird im Russischen also nicht durch die Reihenfolge der Satzglieder, sondern durch deren Flexionsformen bestimmt. Deshalb ändert sich die Satzsemantik durch die Umstellung der Satzglieder nicht. Im russischen Satz wird es immer Maria sein, die Jan fragt und nicht umgekehrt: „Мария спрашивает Яна.“ oder „Мария Яна спрашивает.“ oder „Яна Мария спрашивает.“ oder „Яна спрашивает Мария.“. Will man im Russischen sagen, dass Jan Maria fragt, muss man die Flexionsformen der beiden Substantive ändern: „Ян спрашивает Марию.“.
- Im deutschen Satz „Ich liebe dich.“ muss das Prädikat immer an der zweiten Stelle stehen. Im Russischen Satz kann es entweder an der zweiten oder an der letzten Stelle sein: „Я люблю тебя.“ bzw. „Я тебя люблю.“. Wird das Prädikat an die erste Stelle im Satz gesetzt, so leitet es im Russischen nicht eine Frage ein, sondern hebt lediglich die Handlung hervor und weist in diesem Fall auf die Gefühlsstärke des Sprechenden: „Люблю я тебя.“ („Ich liebe dich so sehr.“).
Für eine ausführliche Darstellung der russischen Grammatik siehe: Russische Grammatik
Dialekte
Man unterscheidet im europäischen Teil Russlands drei sprachlich unterschiedliche Gebiete: Nord-, Mittel- und Südrussland. Die Gebiete unterteilen sich ferner in einzelne Dialekte.
Nordrussisch
Nord-östlich einer Linie vom Ladogasee über Nowgorod und Jaroslawl bis Joschkar-Ola. Diese Mundart kennzeichnet sich durch ein klar ausgesprochens unbetontes "o" (оканье - Okanje), ein gutturales "g" und ein hartes "t".
- Mundartengruppe von Ladoga und Tichwin
- Mundartengruppe von Kostroma
- Mundartengruppe von Wologda
- Mundartengruppe von Onega
- Mundarten von Beloozersk
Mittelrussisch
Die Nördliche Grenze verläuft von Sankt-Petersburg über Nowgorod und Iwanowo bis Nischni Nowgorod und Tscheboksary, die südliche von Welikije Luki über Moskau bis Pensa. Dieses Gebiet zeigt sowohl nördliche als auch südliche Sprachzüge. Im Westen ist das unbetonte "o" ein "o", im Osten ein "a" (аканье - Akanje).
- Westmittelrussisch von Pskow
- Westmittelrussisch von Nowgorod
- Ostmittelrussisch von Moskau und Umgebung
- Ostmittelrussisch von Jegorewsk und Umgebung
- Ostmittelrussisch von Temnikow und Umgebung
- Ostmittelrussisch vom Wolga-Wladimir Gebiet
Südrussisch
Im Bereich südlich von Welikije Luki über Rjasan bis Tambow. Hier spricht man das unbetonte "o" als "a", ein frikatives "g" und ein weiches "t".
- Mundart von Rjasan
- Mundartengruppe vom Dnjepr
- Mundart von Oskol
Mischsprachen
Es gab und gibt einige natürlich entstandene Mischsprachen mit dem Russischen. Bekannteste Vertreter sind die Mischungen mit den nah verwandten Ukrainisch (Surschyk) und Weißrussisch (Trasjanka).
Innerhalb der Sowjetunion vermischte es sich einst auch mit den isolierten Sprachen sibirischer und asiatischer Völker Russlands. An dessen Arktis-Grenzen zu Norwegen wurde vor 100 Jahren noch eifrig Russenorsk gesprochen. Im Fernen Osten wiederum brachte der Kontakt mit Chinesen Kjachta-Russisch hervor. Nationalismus hat auch diese Mischsprachen heute vernichtet. Allein das durch den sowjetischen Einfluss auf Kuba entstandene Rusinol lebt. In Deutschland entsteht zur Zeit unter den russischen Einwanderern eine deutsch-russische Mischsprache.
Lehnwörter
Das Russische hat sich eine ganze Reihe von Wörtern aus dem Deutschen entlehnt (siehe: Liste deutscher Wörter im Russischen). Darüber hinaus sind auch einige russische Wörter in die deutsche Sprache eingegangen (siehe: DDR-Sprache).
- Datsche - дача
- Perestroika - перестройка
- Pogrom - погром
- Sputnik - спутник
- Steppe - степь
- Subbotnik - субботник
- Troika - тройка
- Wodka - водка
- Zobel - соболь
Weitere verwandte Aktikel
- Russische Rechtschreibreform von 1918
- Wortbetonung in der russischen Sprache
- Russische Phonetik
- Russische Grammatik
- Russische Literatur
- Deutschrussisch
- Russischer Mat
Weblinks
- http://www.russian-online.net – Russisch lernen und verstehen – kostenloser Online-Sprachkurs und Sprachführer, für Einsteiger
- http://learning-russian.gramota.ru – Online-Sprachkurs, für Fortgeschrittene
- [http://www.rambler.ru/dict/scripts/go.cgi?btnG=%CD%E0%E9%F2%E8%21&query=&where=deru&start=0&count=15 http://www.rambler.ru/dict/] – Deutsch-Russisches Wörterbuch
- [http://www.dict.russian-german.net http://www.dict.russian-german.net] – freies Deutsch-Russisches Wörterbuch mit Lern-Modus
- [http://www.sz.euv-frankfurt-o.de/Homepages/Lektorate/Russisch/LRLinksOnlineWB.html Liste von Online-Wörterbüchern und Nachschlagewerken]
- [http://www.russlandjournal.de RusslandJournal.de] - Alphabet, Grammatik, viele praktische Sprachübungen und Tests der russischen Sprachlernsoftware und -bücher
Kategorie:Einzelsprache
Kategorie:Indogermanisch
Kategorie:Russische Sprache
ja:ロシア語
ko:러시아어
ms:Bahasa Russia
simple:Russian language
th:ภาษารัสเซีย
1983
Jahreswidmungen
- 1983 ist „Internationales Jahr der Kommunikation“
- Die Uferschwalbe (lat. Riparia riparia) ist Vogel des Jahres des Jahres (NABU/Deutschland)
- 1. Januar: Pierre Aubert wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Im Arpanet, dem Vorläufer des Internet, wird das Protokoll NCP gegen das heute noch verwendete TCP/IP ausgetauscht
- 15. Januar: Das deutsche Zündwarenmonopol endet
- 3. Februar: Die Republik Niger wird Mitglied in der ANAD (Accord de Nonaggression et d'Assistance en matière de Défense)
- 10. Februar: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Irland. In Kraft seit dem 17. Februar 1984
- 12. Februar: Grundgesetzänderung der Niederlande
- 15. Februar: St. Vincent und die Grenadinen wird Mitglied in der UNESCO
- 6. März: Bei den vorgezogenen Neuwahlen zum 10. Bundestag erreicht die CDU/CSU 48,8 % der Stimmen. Die F.D.P. erzielt 6,9 %. Die SPD fällt mit 38,2 % erstmals seit 1965 unter die 40 %-Marke. Zum ersten Male ziehen die Grünen mit 5,6 % der Stimmen in den Bundestag ein
- 16. März: In Ismaning wird der letzte aus Holz gebaute Sendeturm in Deutschland wegen Baufälligkeit gesprengt. Heute ist mit großer Sicherheit nur noch beim Sender Gleiwitz in Polen ein Sendeturm aus Holz vorhanden
- 24. März: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Thailand. In Kraft seit dem 25. Juli 1984
- 13. April: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Philippinen. In Kraft seit dem 20. September 1985
- 9. Mai: Papst Johannes Paul II. rehabilitiert Galileo Galilei
- 6. Juni: Der Spiegel titelt „Tödliche Seuche AIDS: Die rätselhafte Krankheit“. AIDS tritt in das Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit
- 14. Juli: Fidschi wird Mitglied in der UNESCO
- 17. bis 19. Juli: Eine Feierliche Deklaration zur Europäischen Union wird unterzeichnet
- 22. Juli: Beendigung des Kriegszustands in Polen
- 22. Juli: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und den Philippinen
- 27. Juli: Hitzerekord in Österreich. Mit 39,7 Grad wird in Dellach im Drautal in Kärnten die wärmste Temperatur seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen
- 1. September: BTX wird deutschlandweit gestartet
- 1. September: Die Sowjetunion schiesst ein südkoreanisches Passagierflugzeug Flug KAL007 ab
- 3. September: Malediven. Staatspräsident Maumoon Abdul Gayoom wird für 5 Jahre wiedergewählt
- 23. September: In Berlin wird die deutsche AIDS-Hilfe e. V. (DAH) gegründet
- 23. September: St. Kitts und Nevis wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 27. September: Mit einem Posting im Usenet kündigt Richard Stallman das GNU–Projekt an
- 19. Oktober: Grenada. Ermordung des Ministerpräsidenten Maurice Bishop
- 23. Oktober: Libanon. Eine Autobombe tötet 241 US-Marines im Libanon
- 25. Oktober: Grenada. Die USA besetzen die Insel
- 25. Oktober: Konzert Rock für den Frieden im Palast der Republik mit Künstlern aus Ost und West
- 26. Oktober: Niederländische Antillen werden assoziiertes Mitglied in der UNESCO
- 26. Oktober: St. Kitts und Nevis wird Mitglied in der UNESCO
- 30. Oktober: Erste freie Wahlen in Argentinien
- 10. November: Microsoft präsentiert Windows 1.0 auf der Comdex in Las Vegas
- 15. November: Einseitige Proklamation der „Türkischen Republik Nordzypern“
- 18. November: Neun junge Georgier versuchen in der Tiflisser Flugzeugentführung vergeblich nach der Türkei zu fliehen
- 22. November: Der Deutsche Bundestag billigt die Stationierung neuer Mittelstreckenraketen (Pershing 2) in der Bundesrepublik
- 24. November: Jungferninseln werden assoziiertes Mitglied in der UNESCO
- 28. November: Der Physiker Ulf Merbold (geb. 1941) nimmt als erster Bundesbürger an einem Raumflug mit der Weltraumfähre „Columbia“ teil
- 3. Dezember: Militärputsch in Nigeria
- 6. Dezember: Das Evangeliar Heinrichs des Löwen wird für 32,5 Millionen D-Mark als bis dahin teuerstes Buch der Welt in London ersteigert und kehrt nach Deutschland zurück
Kultur
- 1. Mai: Uraufführung des Musicals My One and Only von George Gershwin am St. James Theatre in New York
- 17. Juni: Uraufführung der Oper A Quiet Place von Leonard Bernstein in Houston
- 25. Juni: Eröffnung des Kunstmuseums Quadrat Bottrop
- 2. Juli: Uraufführung des musikalischen Märchens Prinz Chocolat von Gottfried von Einem in Bern
- 28. November: Uraufführung der Oper Der heilige Franziskus von Assisi von Oliver Messiaen an der Grand Opéra Paris
- 20. Dezember: Uraufführung der Oper Die Fastnachtsbeichte von Giselher Klebe in Darmstadt
- Erstmaliges stattfinden des Filmfestival Münster
- Gründung von Loesje
- Erstmalige vergabe des Rieser Kulturpreis
- Gründung der Werkbund Werkstatt Nürnberg
Katastrophen
- 27. Mai: Bei einem Zugunglück in Frechen Königsdorf kommen an der Bahnstrecke Köln-Aachen sieben Menschen ums Leben. 23 weitere werden teils schwer verletzt
- 2. Juni: Cincinnati, Ohio, USA. Eine Douglas DC-9 der Air Canada muss wegen Feuer an Bord notlanden. 23 von 46 Menschen sterben
- 1. September: Die sowjetische Luftwaffe schießt bei Sachalin eine vom Kurs abgekommene Boeing 747 der Korean Airlines ab. Alle 269 Insassen sterben dabei
- 30. Oktober: Erdbeben bei Erzurum und Kars, Türkei, etwa 1.342 Tote
- 8. November: Nähe Lubango, Angola, Afrika. Eine Boeing 737 der Angola Airlines stürzt kurz nach dem Start ab und explodiert. Alle 130 Menschen an Bord sterben dabei
- 27. November: Madrid, Spanien. Eine Boeing 747 der Avianca stürzt in der Nähe des Flughafens ab. 181 Menschen sterben, 11 werden gerettet
- 7. Dezember: Madrid, Spanien. Kollision einer Douglas DC-9 der spanischen Fluggesellschaft Aviaco und einer Boeing 727 der spanischen Iberia bei dichtem Nebel. Alle 42 Personen an Bord der DC-9 und 51 Personen der 727 sterben dabei. 42 Personen können gerettet werden, 30 von ihnen mit schweren Verletzungen
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 23. Januar: Björn Borg schwedischer Tennisspieler erklärt seinen Rücktritt vom Profisport
- 27. März: Larry Holmes gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Lucien Rodriguez in Scranton, Pennsylvania, USA, durch Sieg nach Punkten
- 20. Mai: Larry Holmes gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Tim Witherspoon im Dunes Hotel, Las Vegas, Nevada, USA, durch Punktsieg
- 25. Mai: Der HSV gewinnt in Athen durch ein Tor von Felix Magath gegen Juventus Turin den Europapokal der Landesmeister
- 11. Juni: Der 1.FC Köln holt den DFB-Pokal
- 10. September: Larry Holmes gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Scott Frank im Harrah's Marina Hotel Casino, Atlantic City, New Jersey, USA, durch technischen KO
- 3. Januar: Tyra Misoux, deutsche Pornodarstellerin
- 11. Januar: Andre Myhrer, schwedische Skirennläufer
- 12. Januar: Stefan Schauer, deutscher Eishockeyspieler
- 16. Januar: Emanuel Pogatetz, österreichischer Profifußballspieler
- 17. Januar: Alexander Meier, deutscher Fußballspieler
- 17. Januar: Jewgeni Dementjew, russischer Skilangläufer
- 19. Januar: Utada Hikaru, japanische Pop-Musikerin
- 21. Januar: Moritz Volz, deutscher Fußballspieler
- 25. Januar: Sarah Günther, deutsche Fußballspielerin
- 28. Januar: Michael Kempter, deutscher Fußballschiedsrichter
- 28. Januar: Shirli Volk, Schauspielerin
- 2. Februar: Carolina Klüft, schwedische Siebenkämpferin
- 11. Februar: Viola Odebrecht, deutsche Fußballspielerin
- 11. Februar: Emmanuel Krontiris, deutscher Fußballspieler
- 14. Februar: Sada Jacobson, US-amerikanische Fechterin
- 15. Februar: Philipp Degen, Schweizer Fußballspieler
- 18. Februar: Juan Carlos Menseguez, argentinischer Fußballspieler
- 18. Februar: Nicole Peters, britisches Erotikmodel
- 18. Februar: Monique Henderson, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 19. Februar: Tony D, deutscher Rapper
- 20. Februar: Jeremy Foley, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 1. März: Maxi Warwel, deutsche Schauspielerin
- 3. März: Sarah Poewe, Schwimmerin mit südafrikanisch-deutscher Nationalität
- 10. März: Sonim Son, japanische Sängerin und Schauspielerin
- 24. März: Isabel Soares, Sängerin
- 28. März: Ladji Doucouré, französischer Leichtathlet
- 1. April: Christian Schulz, deutscher Fußballspieler
- 10. April: Fumiyuki Beppu, japanischer Radsportler
- 13. April: Nicole Cooke, britische Radsportlerin
- 13. April: Philipp Heerwagen, deutscher Fußballspieler (Torwart)
- 15. April: Ilja Walerjewitsch Kowaltschuk, russischer Eishockeyspieler
- 15. April: Igor Hürlimann, Schweizer Fußballspieler
- 16. April: Daniel Hubmann, Schweizer Orientierungsläufer
- 23. April: Leon Andreasen, dänischer Fußballspieler
- 23. April: Daniela Hantuchová, slowakische Tennisspielerin
- 25. April: Dušan Kožíšek, tschechischer Skilangläufer
- 26. April: Jessica Lynch, US-amerikanische Soldatin
- 2. Mai: Tina Maze, slowenische Skirennläuferin
- 10. Mai: Florian Mayer, deutscher Profi-Tennisspieler
- 11. Mai: Matt Leinart, US-amerikanischer Footballspieler
- 12. Mai: Anahí, Popsängerin
- 14. Mai: Amber Tamblyn, US-amerikanische Schauspielerin
- 25. Mai: Daniel Albrecht, Schweizer Skirennläufer
- 25. Mai: Chelse Swain, US-amerikanische Schauspielerin
- 28. Mai: Jernej Damjan, slowenischer Skispringer
- 5. Juni: Nadine Müller, deutsche Politikerin
- 7. Juni: Nico Kunert, deutscher Weltmeister im Kunstradfahren
- 8. Juni: Kim Clijsters, belgische Tennisspielerin
- 10. Juni: Michael Auer, österreichischer Fußballspieler
- 14. Juni: Anna Lührmann, deutsche Politikerin und MdB
- 15. Juni: Julia Fischer, deutsche Violinistin
- 30. Juni: Marcus Burghardt, deutscher Radrennfahrer
- 1. Juli: Lynsey Bartilson, US-amerikanische Schauspielerin
- 2. Juli: Michelle Branch, US-amerikanische Sängerin, Songwriterin und Gitarristin
- 3. Juli: Dorota Masłowska, polnische Schriftstellerin
- 10. Juli: Isabell Bachor, deutsche Fußballspielerin der Nationalmannschaft, Olympiateilnehmerin
- 11. Juli: Oliver Setzinger, österreichischer Eishockeyspieler
- 13. Juli: Liu Xiang, chinesischer Hürdensprinter
- 21. Juli: Eivør Pálsdóttir, färöische Sängerin und Komponistin
- 22. Juli: Jodi Albert, britische Schauspielerin
- 23. Juli: Aaron Peirsol, US-amerikanischer Schwimmer
- 26. Juli: Marcel Schied, deutscher Fußballspieler
- 27. Juli: Lorik Cana, Fußballspieler
- 5. August: Annika Mehlhorn, deutsche Schwimmerin
- 6. August: Björn Kircheisen, deutscher Nordischer Kombinierer
- 6. August: Robin van Persie, niederländischer Fußballspieler
- 7. August: Andrij Hrywko, ukrainischer Radrennfahrer
- 8. August: Kanehara Hitomi, japanische Schriftstellerin
- 14. August: Mila Kunis, Schauspielerin
- 16. August: Poom Jensen, Enkel des thailändischen Königs Rama IX. († 2004)
- 16. August: Nikolaos Zisis, griechischer Basketballspieler
- 18. August: Georgina Bardach, argentinischer Schwimmerin, Olympiateilnehmerin
- 22. August: Theo Bos, niederländischer Radrennfahrer
- 26. August: Magnus Moan, norwegischer Nordisch Kombinierer
- 28. August: Christian Pander, deutscher Fußballspieler
- 29. August: A Plus, US-amerikanischer Rapper
- 1. September: José Antonio Reyes, spanischer Fußballspieler
- 3. September: Eko Fresh, deutscher Rapper türkischer Herkunft
- 3. September: Alexander Klaws, deutscher Sänger
- 11. September: Lauryn Williams, US-amerikanische Leichtathletin und Olympionikin
- 14. September: Amy Winehouse, britische Jazz-Sängerin
- 16. September: Kirsty Coventry, Schwimmerin aus Simbabwe
- 21. September: Maggie Grace, US-amerikanische Schauspielerin
- 23. September: Leinier Domínguez, kubanischer (Schach)|Großmeister
- 23. September: Bakary Sinaba, mailnesicher Fußballspieler
- 30. September: Boris Uran, österreichischer Popsänger und Moderator
- 11. Oktober: Ruslan Ponomarjow, ukrainischer Schachspieler
- 15. Oktober: Andreas Ivanschitz, österreichischer Fußballspieler
- 16. Oktober: Philipp Kohlschreiber, deutscher Tennisspieler
- 20. Oktober: Stephan Hocke, deutscher Skispringer
- 29. Oktober: Malik Fathi, deutscher Fußballspieler
- 31. Oktober: Alexander Grischtschuk, russischer Schachspieler
- 1. November: Yuko Ogura, japanisches Model
- 1. November: Václav Svěrkoš, tschechischer Fußballspieler Stürmer
- 5. November: Mike Hanke, deutscher Berufsfußballer
- 6. November: Nicole Hosp, österreichischer Skirennläufer
- 11. November: Philipp Lahm, deutscher Fußballspieler
- 12. November: Kolja Möller, Bundesvorsitzender der JungdemokratInnen
- 15. November: Veli-Matti Lindström, finnischer Skispringer
- 16. November: Britta Steffen, deutsche Schwimmerin
- 16. November: Renos Doweiya, nauruischer Gewichtheber
- 17. November: Jodie Henry, australische Schwimmerin
- 17. November: Kateřina Kůrková, tschechische Sportschützin
- 18. November: Jelle Van Damme, belgischer Fußballprofi
- 18. November: Jon Lech Johansen, norwegischer Hacker
- 19. November: Meseret Defar, äthiopische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 24. November: Luis León Sánchez Gil, spanischer Radrennfahrer
- 27. November: Salvatore Gambino, deutscher Fußballspieler
- 28. November: Nelson Valdez, paraguayischer Profi-Fußballspieler
- 30. November: Brigitte Acton, kanadische Skirennläuferin
- 30. November: Sanja Milenkovic, ziviles Opfer eines NATO-Bombenangriffs im Kosovo († 1999)
- 2. Dezember: Michael Wesley Smith, Schauspieler
- 2. Dezember: Michael Wesley-Smith, Schauspieler
- 11. Dezember: Marlon Kittel, deutscher Schauspieler
- 13. Dezember: Otylia Jędrzejczak, eine polnische Schwimmerin
- 30. Dezember: Noley Thornton, Schauspielerin
- 3. Januar: Rudolf Petersen, deutscher Kapitän ( - 1905)
- 5. Januar: Anton Sabel, deutscher CDU-Politiker ( - 1902)
- 12. Januar: Nikolai Wiktorowitsch Podgorny, Staatsoberhaupt der Sowjetunion ( - 1903)
- 12. Januar: Gerhard Barkhorn, deutscher Jagdflieger im 2. Weltkrieg ( - 1919)
- 15. Januar: Ernst Erich Noth, US-amerikanischer Literaturwissenschaftler und Schriftsteller ( - 1909)
- 19. Januar: Marietta di Monaco, deutsche Kabarettistin, Lyrikerin und Diseuse ( - 1893)
- 20. Januar: Garrincha, brasilianischer Fußballer ( - 1933)
- 23. Januar: Frank Forde, australischer Politiker und Premierminister ( - 1890)
- 23. Januar: George Cukor, US-amerikanischer Filmregisseur ( - 1899)
- 24. Januar: Juan Carlos Zabala, argentinischer Leichtathlet und Olympiasieger ( - 1911)
- 24. Januar: Adolf Mauk, deutscher Politiker ( - 1906)
- 25. Januar: Leopold Marx, schäbischer Schriftsteller, Dichter und Fabrikant ( - 1889)
- 27. Januar: Louis de Funès, französischer Schauspieler und Komiker ( - 1914)
- 27. Januar: Georges Bidault, französischer Résistancekämpfer und langjähriger Politiker ( - 1899)
- 28. Januar: Billy Fury, englischer Rockmusiker ( - 1940)
- 28. Januar: Bryher, britische Schriftstellerin ( - 1894)
- 3. Februar: Tullio Campagnolo, italienischer Radsportler ( - 1901)
- 3. Februar: Antonio Samorè, Kardinal der römisch-katholischen Kirche ( - 1905)
- 10. Februar: Hermann Schmidt, deutscher Politiker ( - 1917)
- 12. Februar: Kurt Mothes, deutscher Botaniker ( - 1900)
- 12. Februar: Eubie Blake, US-amerikanischer Pianist und Komponist ( - 1883)
- 14. Februar: Lina Radke, deutsche Leichtathletin ( - 1903)
- 14. Februar: Ludwig Rellstab, deutscher Schachspieler ( - 1904)
- 19. Februar: Otto Basil, österreichischer Schriftsteller, Publizist und Journalist ( - 1901)
- 22. Februar - Adrian Boult, englischer Dirigent ( - 1889)
- 22. Februar: Romain Maes, belgischer Radrennfahrer ( - 1913)
- 23. Februar: Herbert Howells, englischer Komponist ( - 1892)
- 25. Februar: Tennessee Williams, US-amerikanischer Schriftsteller ( - 1911)
- 28. Februar: Sepp Tanzer, österreichischer Komponist für Blasmusik ( - 1907)
- 3. März: Hergé, belgischer Comic-Autor und Zeichner ( - 1907)
- 3. März: Arthur Koestler, britischer Schriftsteller ( - 1905)
- 4. März: Robert Fischer, Präsident des Bundesgerichtshofs ( - 1911)
- 6. März: Cathy Berberian, US-amerikanische Sängerin und avantgardistische Komponistin ( - 1928)
- 7. März: Lutz Eigendorf, deutscher Fußballspieler ( - 1956)
- 7. März: Igor Markevitch, russischer Komponist und Dirigent ( - 1912)
- 9. März: Ulf von Euler, schwedischer Mediziner und Neurochemiker ( - 1905)
- 10. März: Linus Kather, deutscher Politiker ( - 1893)
- 11. März: Donald Maclean, britischer Spion ( - 1913)
- 13. März: Louison Bobet, französischer Radrennfahrer ( - 1925)
- 17. März: Haldan Keffer Hartline, US-amerikanischer Physiologe ( - 1903)
- 17. März: Gigi Gryce, US-amerikanischer Jazz-Saxophonist ( - 1925)
- 18. März: Bolko von Richthofen, deutscher Prähistoriker ( - 1899)
- 18. März: Gerhard Desczyk, Politiker der DDR und Cheflektor des Union Verlages Berlin ( - 1899)
- 20. März: Rainer Christlein, Prähistoriker ( - 1940)
- 26. März: Walther Böttcher, deutscher Politiker ( - 1901)
- 26. März: Anthony Blunt, britischer Kunsthistoriker und Spion ( - 1907)
- 27. März: Hanna Malewska, polnische Schriftstellerin ( - 1911)
- 27. März: Jānis Ivanovs, lettischer Komponist ( - 1906)
- 31. März: Karandasch, russischer Clown ( - 1901)
- 6. April: Lutz Heck, Biologe und Zoodirektor ( - 1892)
- 7. April: Wilhelm Hauschild, deutscher Fotograf ( - 1902)
- 11. April: Harm Dallmeyer, deutscher Bundestagsabgeordneter ( - 1942)
- 11. April: Dolores del Río, mexikanischer Filmstar der Stummfilmzeit ( - 1905)
- 12. April: Jørgen Juve, norwegischer Fußballspieler ( - 1906)
- 14. April: Pete Farndon, britischer Rockmusiker ( - 1952)
- 14. April: Elisabeth Lutyens, britische Komponistin ( - 1906)
- 19. April: Jerzy Andrzejewski, polnischer Schriftsteller ( - 1909)
- 21. April: Michael Holzach, deutscher Journalist und Buchautor ( - 1947)
- 22. April: Earl Hines, US-amerikanischer Jazz-Pianist und Bandleader
- 24. April: Rolf Stommelen, deutscher Formel-1-Rennfahrer ( - 1943)
- 30. April: George Balanchine, russischer Choreograph, Gründer des American Ballet ( - 1904)
- 30. April: Muddy Waters, Bluesmusiker ( - 1915)
- 2. Mai: Pridi Banomyong, Premierminister von Thailand ( - 1900)
- 2. Mai: Ernesto de la Guardia Navarro, 30. Staatspräsident von Panama ( - 1904)
- 5. Mai: Horst Schumann, deutscher Arzt im KZ Ausschwitz bei Menschenversuchen ( - 1906)
- 5. Mai: John Williams, britischer Schauspieler ( - 1903)
- 5. Mai: Richard Hofmann, deutscher Fußballspieler ( - 1906)
- 6. Mai: Kai Winding, US-amerikanischer Jazzposaunist dänischer Herkunft ( - 1922)
- 7. Mai: Peter Edel, deutscher Grafiker und Schriftsteller ( - 1921)
- 8. Mai: John Fante, US-amerikanischer Schriftsteller italienischer Abstammung ( - 1909)
- 13. Mai: Otto Heckmann, deutscher Astronom ( - 1901)
- 15. Mai: Meyer Lansky, Mafiafreund von Bugsy Siegel und Lucky Luciano ( - 1902)
- 16. Mai: Edouard Zeckendorf, belgischer Amateur-Mathematiker ( - 1901)
- 18. Mai: Alfred Nau, deutscher Politiker ( - 1906)
- 20. Mai: Clair Bee, US-amerikanischer Basketballtrainer ( - 1896)
- 21. Mai: Marie Schlei, deutsche Politikerin ( - 1919)
- 22. Mai: Erna Scheffler, deutsche Juristin ( - 1893)
- 22. Mai: Albert Claude, belgischer Naturwissenschaftler ( - 1899)
- 25. Mai: Elisabet van Randenborgh, deutsche Schriftstellerin ( - 1893)
- 31. Mai: Jack Dempsey, US-amerikanischer Boxer ( - 1895)
- 1. Juni: Anna Seghers, deutsche Schriftstellerin ( - 1900)
- 2. Juni: Julio Rosales y Ras, Erzbischof von Cebu und Kardinal der römisch-katholischen Kirche ( - 1906)
- 2. Juni: Gerhard Kienle, deutscher Anthroposoph, Arzt, Universitätsgründer, Wissenschaftstheoretiker ( - 1923)
- 3. Juni: Franz Joachim Behnisch, deutscher Schriftsteller ( - 1920)
- 5. Juni: Kurt Tank, deutscher Ingenieur ( - 1898)
- 6. Juni: Hans Leip, Dichter, Schriftsteller ( - 1893)
- 7. Juni: Josef Rösing, deutscher Politiker ( - 1911)
- 12. Juni: Joseph Benjamin Hutto, US-amerikanischer Blues-Musiker ( - 1926)
- 12. Juni: Clemens Holzmeister, österreichischer Architekt ( - 1886)
- 13. Juni: Helmut Kraatz, deutscher Mediziner ( - 1902)
- 15. Juni: Mario Casariego y Acevedo, Erzbischof von Guatemala und Kardinal ( - 1909)
- 17. Juni: Eelco N. van Kleffens, niederländischer Politiker ( - 1894)
- 18. Juni: Marianne Brandt, deutsche Malerin, Bildhauerin und Designerin ( - 1893)
- 19. Juni: Georg Diederichs, deutscher Politiker ( - 1900)
- 20. Juni: Oskar Farny, deutscher Politiker ( - 1891)
- 22. Juni: Nazaire De Wolf, belgischer Komponist und Bandleader ( - 1917)
- 26. Juni: James Robert Knox, Erzbischof von Melbourne und Kardinal ( - 1914)
- 28. Juni: Pietro Frua, italienischer Automobildesigner ( - 1913)
- 30. Juni: Ernst Bettermann, deutscher Politiker ( - 1903)
- 1. Juli: Buckminster Fuller, US-amerikanischer Architekt, Designer und Wissenschaftler ( - 1895)
- 1. Juli: Erich Juskowiak, deutscher Fußballspieler ( - 1926)
- 5. Juli: Harry James, Trompeter und war Bandleader ( - 1916)
- 5. Juli: Konrad Wölki, Komponist, Mandolinist ( - 1904)
- 5. Juli: Hennes Weisweiler, deutscher Fußballtrainer ( - 1919)
- 7. Juli: Herman Kahn, US-amerikanischer Kybernetiker ( - 1922)
- 12. Juli: Erich Warsitz, deutscher Testpilot ( - 1906)
- 16. Juli: Michel Micombero, Präsident von Burundi ( - 1940)
- 17. Juli: Roosevelt Sykes, US-amerikanischer Blues-Pianist ( - 1906)
- 18. Juli: Salo Flohr, tschechoslowakisch-sowjetischer Schachmeister ( - 1908)
- 19. Juli: Erik Ode, deutscher Schauspieler ( - 1910)
- 21. Juli: Radovan Richta, tschechischer Philosoph ( - 1924)
- 23. Juli: Georges Auric, ein französischer Komponist ( - 1899)
- 25. Juli: Alberto Ginastera, argentinischer Komponist ( - 1916)
- 25. Juli: Henry Primakoff, Theoretischer Physiker ( - 1914)
- 26. Juli: Adolf Exeler, katholischer Pastoraltheologe ( - 1926)
- 26. Juli: Charlie Rivel, gelangte als Clown zu Weltruhm ( - 1896)
- 29. Juli: Luis Buñuel, Regisseur ( - 1900)
- russisch Россия), bzw. Russische Föderation (russisch Российская Федерация, ) - beide Bezeichnungen sind gleichwertig - ist ein Staat in Osteuropa und Nordasien und der flächenmäßig größte Staat der Erde.
Geografie
Bild:Rs-map.png
Nachbarländer und Meere
Im Folgenden sind die an Russland angrenzenden Nachbarländer und Meere entgegen dem Uhrzeigersinn aufgeführt. Die Grenzlänge ist hinter den jeweiligen Staaten in Klammern angegeben.
Das russische Kernland grenzt an die skandinavischen Staaten Norwegen (196 km) und Finnland (1340 km), gefolgt von einem kurzen Küstenstreifen zur Ostsee. Danach teilt sich Russland eine Grenze mit den baltischen Ländern Estland (294 km) und Lettland (217 km), weiter südlich gefolgt von Weißrussland (959 km) und der Ukraine (1576 km).
Das Schwarze Meer trennt die europäischen Grenzen Russlands von denen zu Kleinasien. Im Kaukasus grenzen Georgien (723 km) und Aserbaidschan (284 km) an. Es folgt ein Küstenstreifen am Kaspischen Meer und eine lange gemeinsame Grenze mit der zentralasiatischen Republik Kasachstan (6846 km).
In Ostasien grenzt Russland erstmals an die Volksrepublik China (etwa 40 km) und dann an die Mongolei (3485 km). Danach trifft das russische Hoheitsgebiet zum zweiten Mal mit der VR China zusammen (3605 km). Mit Nordkorea (19 km) besteht die letzte Landverbindung zu einem anderen Staat. Danach folgen die Küstenlinien zum Japanischen, dem Ochotskischen Meer, zum Pazifischen Ozean und schließlich zur Beringsee. Über die nur etwa 85 km schmale und 30 m bis 50 m tiefe Beringstraße ist Russland im äußersten Osten von seiner ehemaligen Kolonie Alaska (die 1867 an die USA verkauft wurde und seit 1959 offizieller Staat der USA ist) getrennt.
Der gesamte nördliche Teil des Landes grenzt an den Arktischen Ozean. Dort befinden sich auch einige große und viele kleine Inseln, die ebenfalls zum russischen Staatsgebiet gehören. Die Gesamtlänge der Landesgrenzen beträgt 20.017 km, die Küstenlinie umfasst 37.653 km. Neben dem Kernland besitzt Russland noch zwei Exklaven:
Exklaven
Exklave
Die größte russische Exklave ist der nördliche Teil des ehemaligen Ostpreußen, die heutige Oblast Kaliningrad (dt.: Königsberg). Die Exklave grenzt an Litauen (227 km) und Polen (206 km) und ist wie das Mutterland Ostsee-Anrainer. Sie beherbergt die gleichnamige Stadt Kaliningrad.
Die zweite Exklave befindet sich in der Schweiz: das 1899 von Russland mit schweizer Genehmigung errichtete Suworow-Denkmal in der innerschweizerischen Schöllenenschlucht zählt zum russischen Hoheitsgebiet. Vermutlich wurde das nur 563 m² große Territorium an Russland übergeben, damit die Neutralitätsgesetze der Schweiz nicht verletzt werden. Der Exklavenstatus ist umstritten.
Strittige Gebiete
Südlich der russischen Halbinsel Kamtschatka liegt die Inselgruppe der Kurilen. Die Kette von etwa 30 Inseln erstreckt sich bis 4km vor die Küste Japans. Die Inseln standen seit 1875 unter japanischer Hoheit, als das sowjetische Russland sie 1945 im Zweiten Weltkrieg eroberte. Die südlichen Kurilen werden bis heute von Japan beansprucht. Seit 2004 laufen wieder Verhandlungen zwischen den beiden Staaten, die den Gebietsstreit beenden sollen. siehe auch: Kurilenkonflikt
In der russischen Teilrepublik Tschetschenien versuchen islamische Unabhängigkeitsbewegungen, einen souveränen Staat zu errichten. De facto herrscht in der kaukasischen Republik seit 1994 permanenter Kriegszustand, wobei beide Seiten die Auseinandersetzung mit äußerster Härte austragen. Im Zusammenhang mit dem Konflikt stehen unter anderem die Geiselnahme in einem Theater in Moskau 2002 sowie die Geiselnahme von Beslan, bei der 2004 insgesamt 368 Menschen ums Leben kamen. Der Tschetschenienkonflikt stellt die gegenwärtig schwerste Krise Russlands dar und seine Lösung ist wahrscheinlich die größte Herausforderung der russischen Regierung.
An dem Fluss Amur, der die Grenze Russlands zur VR China bildet, kam es v.a. während der Sowjetzeit zu diversen Auseinandersetzungen, die auch zu Grenzgefechten führten. Auch in der heutigen Zeit gibt es vereinzelt Gefechte zwischen russischen und chinesischen Grenzsoldaten. Da aber keine Seite offiziell Anspruch auf Gebiete jenseits des Flusses erhebt, werden diese Streitigkeiten nicht als ein schwerwiegender Konflikt betrachtet.
Großlandschaften
VR China
Hauptartikel: Russische Großlandschaften
Russland gliedert sich geografisch betrachtet hauptsächlich in die folgenden Großlandschaften (etwa in West-Ost-Richtung):
- Osteuropäische Ebene - westlich des Uralgebirges
- Westsibirisches Tiefland - östlich des Uralgebirges
- Nordsibirisches Tiefland - südlich des Arktischen Ozean
- Mittelsibirisches Bergland - zwischen Jenissei und Lena
- Südsibirische Gebirge - Gebirge im Süden Russlands (bzw. Sibiriens)
- Mitteljakutische Niederung - in der Fluss-Niederung der Lena
- Ostsibirisches Bergland - Gebirge östlich der Lena
- Ostsibirisches Tiefland - südlich der Ostsibirischen See
Flüsse und Ströme
Ostsibirischen See]]
Sieben der zehn längsten europäischen Flüsse verlaufen durch russisches Staatsgebiet. An deren Spitze steht die Wolga. Sie ist der längste Fluss Europas und verläuft ausschließlich in Russland. Nach 3.531 km mündet sie schließlich ins Kaspische Meer. Als Wasserweg erfährt die Wolga besondere Bedeutung, da sie Nordeuropa mit Zentralasien verbindet.
Mit 2.428 km Länge folgt der Ural. Er entspringt im gleichnamigen Gebirge und verläuft in Richtung Süden nach Kasachstan. Da er erst jenseits der kasachischen Grenze schiffbar wird, hat er für Russland nur geringe wirtschaftliche Bedeutung. Jedoch wird er allgemein als Innereurasische Grenze angesehen. Eine sehr große Bedeutung für die slawischen Staaten besitzt dagegen der Dnepr (auch Dnjepr genannt). Der Strom entsteht westlich von Moskau und fließt anschließend durch Weißrussland und die Ukraine, wo er ins Schwarze Meer mündet. Über den Dnepr-Bug-Kanal ist er mit dem polnischen Fluss Bug und mit Weichsel und Memel verbunden, was den Dnepr zu einer äußerst wichtigen Wasserstraße macht. In Asien verläuft der 2.824 km lange Amur. Er bildet seit 1689 die Grenze zwischen Russland und der Volksrepublik China.
Weitere wichtige Flüsse und Ströme sind (alphabetisch sortiert); die bedeutsamsten Flüsse sind kursiv gedruckt):
Angara, Bureja, Chor, Don, Düna, Indigirka, Irtysch, Jenissei, Kama, Kolyma, Kuban, Lena, Memel, Moskwa, Newa, Ob, Oka, Petschora, Pregel, Seja, Selenga, Tobol, Tschulym, Steinige und Untere Tunguska, Ussuri, Wjatka, Wolchow.
Gebirge und Berge
Die bedeutendsten Gebirge in Russland sind (alphabetisch sortiert):
Altai, Baikalgebirge, Chibinen, Kaukasus, Kolymagebirge, Putoranagebirge, Sajangebirge, Stanowojgebirge, Stanowojhochland, Tannu-ola-Gebirge, Tscherskigebirge, Ural, Werchojansker Gebirge.
Der höchste Berg in Russland ist der Elbrus (5.642 m) im Kaukasus.
Städte
Die größten Städte Russlands sind Moskau (10,10 Mio.), Sankt Petersburg (4,66 Mio), Nowosibirsk (1,42 Mio), Nischni Nowgorod (1,35 Mio), Jekaterinburg (1,26 Mio), Samara (1,16 Mio), Omsk (1,15 Mio) und Wolgograd (1,2 Mio).
Siehe auch: Liste der Städte in Russland
Klima
Große Teile des Landes sind vom Kontinentalklima mit heißen Sommern und sehr kalten Wintern geprägt. Die vier Klimastationen Moskau, Jekaterinburg, Nowosibirsk und Bomnak liegen alle etwa auf 55° nördlicher Breite von West nach Ost. An ihnen lässt sich die zunehmende Kontinentalität mit immer ausgeprägteren Differenzen zwischen dem wärmsten und kältesten Monat des Jahres gut erkennen. Im Nordosten Sibiriens - beim Ort Oimjakon - liegt der Kältepol der Nordhalbkugel.
Bild:Klima_moskau.png|Klimadiagramm Moskau
Bild:Klima_jekaterinburg.png|Klimadiagramm Jekaterinburg
Bild:Klima_novosibirsk.png|Klimadiagramm Nowosibirsk
Bild:Klima_bomnak.png|Klimadiagramm Bomnak
Die Klima- und Vegetationszonen verlaufen in Russland weitgehend breitenkreisparallel, so dass stark schematisiert folgende Nord-Süd-Abfolge entsteht:
Bevölkerung
breitenkreis]
Russland ist ein Vielvölkerstaat.
So leben neben den Russen, die mit 80,0 % die Mehrheit der Bevölkerung stellen, noch fast 100 andere Völker auf dem Gebiet des Landes. Größere Minderheiten sind die Tataren (4,0 %), die Ukrainer (2,2 %), die Tschuwaschen (1,5 %), die Baschkiren (1,4 %), die Wolgadeutschen (0,8%) und andere. Zu den kleineren Minderheiten zählen beispielsweise die Mescheten und die Juden. Sie sprechen meistens Sprachen aus dem Kreis der Uralische Sprachen (Samojedische Sprachen), Altaiische Sprachen und Paläosibirische Sprachen.
Siehe: Indigene Völker des russischen Nordens, Sibiriens und des russischen Fernen Ostens
Für viele nicht-russische Völker wurden Republiken mit weitgehender Autonomie errichtet. In den letzten Jahren erlebt Russland einen deutlichen Bevölkerungsrückgang von etwa 750.000 Einwohnern pro Jahr. Dennoch ist Russland das zweitwichtigste Einwanderungsland der Welt. Herkunftsländer sind hierbei vor allem die ärmeren, südlichen ehemaligen Sowjetrepubliken Zentralasiens und des Kaukasus, aber in zunehmender Zahl auch Afrika und Südostasien. Die Mehrheit der Einwanderer stellen bisher jedoch die Russen, die während der Sowjetzeit in anderen Teilrepubliken angesiedelt wurden und nun mit ihren Familien nach Russland zurückkehren.
Russisch ist die einzige überall geltende Amtssprache, parallel dazu wird in den einzelnen autonomen Republiken oftmals die jeweilige Volkssprache als zweite Amtssprache verwendet. Das kyrillische Alphabet ist die einzige offizielle Schrift und es besteht die Richtlinie, dass alle jeweiligen Sprachen in Kyrillisch zu schreiben sind. Gegen diese Regelung erhob sich in den vergangenen Jahren mehrmals Widerstand, z. B. von Seiten der Tataren. Die russisch-orthodoxe Kirche bildet die vorherrschende christliche Gruppe in der Föderation der über 60 % der Bevölkerung angehört. Allerdings ist die Zahl der Konfessionslosen mit über 25 % sehr hoch; zu anderen Religionen zählen der Islam (knapp 12 %) und in kleinerem Maße verschiedene protestantische Richtungen (1 Millionen Menschen) (darunter die ELKRAS), die katholische Kirche (ebenfalls rund 1 Millionen Menschen), der Buddhismus (über 1 Millionen) und der Judentum (800000).
73 % der Russen leben in Städten.
Bevölkerungswachstum
Russland verliert ca. 365.000 Einwohner im Jahr (ca. 1.000 Einwohner am Tag).
Die Bevölkerungsdichte war 2004 8,46 Einwohner/km², im Jahr 2005 ist diese noch 8,40 Einwohner/km².
Geschichte
Judentum
Judentum
Judentum
Judentum
Hauptartikel: Geschichte Russlands
Etymologie
Der alte ostslawische Name für das Gebiet des von Slawen bewohnten Teils des europäischen Russlands, Weißrusslands und der Ukraine war Rus (siehe Kiewer Rus), der davon abgeleitete mittelalterliche lateinische Name war Ruthenia, in latinisierter slawischer Version Russia (ab dem frühen 18. Jahrhundert Rossija).
Wörtlich übersetzt bedeutet Rossijskaja Federazija ‚Russländische Föderation‘ (von Rossija ‚Russland‘). Man hat bewusst nicht Russkaja Federazija (‚Russische Föderation‘) als Staatsbezeichnung gewählt, um auch die nicht-russischen Ethnien einzubeziehen. Ist von dem russischen Volk oder der russischsprachigen Kultur die Rede, spricht man daher im Russischen von russkij (‚russisch‘). Ist dagegen von den Staat Russland betreffenden Sachverhalten die Rede, verwendet man das Adjektiv rossijskij (‚russländisch‘).
Entstehung
Die früheste Geschichte des eigentlichen, europäischen Russlands (für die Geschichte des asiatischen Teils, siehe Geschichte Sibiriens) ist im Norden geprägt von finno-ugrischen Völkern und Balten, und im Süden von den indogermanischen Steppenvölkern des Kurganvolks, der Kimmerier, Skythen, Sarmaten und Alanen; später kamen hier noch Griechen, Goten, Hunnen und Awaren hinzu. In der Mitte, zwischen Dnjepr und Bug, fand die Ethnogenese der slawischen Völker statt, die sich ab dem 6. Jahrhundert auch nach Norden und Osten auszudehnen begannen.
Ab dem 8. Jahrhundert befuhren schwedische Wikinger die osteuropäischen Flüsse, gründeten Städte und Siedlungen und vermischten sich mit der slawischen Vorbevölkerung. Diese auch Waräger oder Rus genannten Kriegerkaufleute waren maßgeblich an der Gründung des ersten ostslawischen Staates, der "Kiewer Rus" mit Zentren in Kiew und Nowgorod, beteiligt. Im südlichen Steppengebiet und an der Wolga waren hingegen Reiche der aus Asien eingeströmten Turkvölker der Chasaren und Wolgabulgaren entstanden, mit denen die Rus Handel trieben, aber auch mehrfach Kriege führten. Intensive Kontakte mit dem Byzantinischen Reich führten schließlich 988 zur orthodoxen Christianisierung der Kiewer Rus.
Aufgrund des ungünstigen Senioratsprinzips bei der Regelung der Erbfolge begann die Kiewer Rus im 12. Jahrhundert zu zerfallen, was es den ab 1223 einfallenden Mongolen erleichterte, die zerstrittenen russischen Fürstentümer zu unterwerfen. Die Goldene Horde beherrschte nun für zwei Jahrhunderte einen großen Teil der Rus, ein anderer Teil wurde dem Großfürstentum Litauen und später Polen-Litauen eingegliedert. Das Großfürstentum Moskau konnte sich schließlich von der mongolischen Fremdherrschaft befreien, und Großfürst Iwan IV. ließ sich 1547 zum ersten "Zar der ganzen Rus" krönen. Unter seiner Herrschaft begann auch die Eroberung Sibiriens, die russische Kosaken erstmals im 17. Jahrhundert bis an den Pazifik brachte.
Öffnung Russlands unter Peter dem Großen
An der Wende zum 18. Jahrhundert öffnete Zar Peter der Große das teilweise in mittelalterlichen Strukturen erstarrte russische Reich westeuropäischen Einflüssen und förderte Wissenschaft und Kultur. 1703 gründet er die Stadt Sankt Petersburg, die das Symbol für den russischen Fortschritt werden sollte. Mit dem Sieg gegen Schweden im über 20 Jahre währenden Großen Nordischen Krieg und der damit erlangten Vormachtstellung im Ostseeraum, machte er Russland zu einer gesamteuropäischen Großmacht.
Zarin Katharina die Große ging Peters Weg weiter und betrieb konsequent Expansionspolitik, im Laufe derer sie die Schwarzmeerküste vom Osmanischen Reich eroberte (Neurussland) und sich an den Teilungen Polens beteiligte. 1812 fielen Napoleons Truppen in Russland ein und eroberten Moskau, wurden schließlich jedoch vernichtend geschlagen. Bald darauf zog Zar Alexander I. als "Retter Europas" in Paris ein. Russland war nun die führende Macht in Europa und erlebte ein goldenes Zeitalter.
Ab 1825 gab es im unzufriedenen Volk, in den annektierten Gebieten (Polen,Litauen etc.) und bei der Intelligenzija immer wieder Aufstände, Unruhen und Attentate (siehe Dekabristen), und in den 1860er Jahren kam es zur Aufhebung der Leibeigenschaft. Trotz erheblicher Industrieproduktion (Stahl, Kohle, Öl, Militärbedarf) geriet Russland immer mehr ins Hintertreffen gegenüber den westeuropäischen Großmächten. Der Grund hierfür war die Ineffizienz des staatlich kontrollierten Aufbaus der Industrie, der nur in den städtische Ballungszentren vorangetrieben wurde. Während in den großen Städten wie Moskau und St. Petersburg aufgrund der Landflucht ein Industrieproletariat entstand, verharrte das übrige Land in Armut und der Rechts- und Sozialordnung der Feudalgesellschaft.
Die Industrialisierung drang nicht in die ländlichen Provinzen des Riesenreichs vor, sondern beschränkte sich hauptsächlich auf Moskau, Sankt Petersburg, Warschau und Lodz. Mangelnde Infrastruktur, die Armut der Arbeiter und Bauern und die fehlende Demokratisierung bereiteten große Probleme, wie das Zarenreich erstmals im Krimkrieg und schließlich 1905 bei der Niederlage gegen Japan schmerzlichst erfahren musste. Allerdings war Zar Nikolaus II. nicht bereit, grundlegende Reformen einzuleiten. So ließ er ein weitgehend funktionsloses Parlament, die Duma, das er notgedrungen genehmigt hatte, nur kurze Zeit später wieder auflösen.
Der Russische Bürgerkrie |