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| Illinois Waterway |
Illinois WaterwayDer Illinois Waterway bezeichnet die wasserstraßliche Verbindung zwischen den Großen Seen und dem Mississippi. Die älteste Verbindung war der „Illinois und Michigan Kanal“, mit einer Länge von ca. 155 km. Die Arbeiten begannen 1836, kamen jedoch auf Grund finanzieller Probleme seitens des Staates Illinois ins Stocken und so wurde der Kanal erst 1848 fertig gestellt. Die Arbeiter waren meist irischen Ursprungs und manche hatten bereits Erfahrung beim Bau des Eriekanal gesammelt. Durch die Fertigstellung des Kanals erlangte Chicago eine zentrale Rolle im Transportwesen der USA da es nun eine Verbindung zum Golf von Mexico besaß. Bis 1854 wurde der Kanal auch von vielen Passagierschiffen befahren, doch das änderte sich mit der Fertigstellung einer Eisenbahnstrecke parallel zum Kanal. Der Gütertransport erreichte seinen Höhepunkt 1882. Seit 1900 wurde diese Verbindung jedoch durch den größeren „Chicago Sanitary and Ship Canal“ zusehends abgelöst. Dieser verbindet seit 1933, als der „Illinois und Michigan Kanal“ still gelegt wurde, als einziger den Michigansee über den Chicago River mit dem Illinois, welcher wiederum in den Mississippi mündet.
1910 kam noch der „North Shore Canal“ hinzu, welcher nur einige Kilometer nördlich von Chicago, in der Vorstadt Wilmette, an den Michigansee anschließt, um ebenfalls nur wenige Kilometer innerhalb des Stadtgebiets von Chicago in den Chicago River zu münden. Ein weiterer, längerer kanal, kam 1922 hinzu: der „Calumet Sag Channel“. Dieser verbindet südwestlich von Chicago den „Sanitary and Ship Canal“ mit dem „Little Calumet River“ in der südlich von Chicago gelegenen Vorstadt Calumet Park.
Kategorie:Kanal
Große Seen
Die Großen Seen (engl. Great Lakes) sind eine Gruppe von fünf zusammenhängenden Süßwasserseen in Nordamerika. Mit etwa 245.000 km² bilden sie die größte Binnensüßwasserfläche der Erde (der Baikalsee übertrifft die Großen Seen allerdings noch im Binnensüßwasservolumen, da der Baikalsee sehr tief ist). Der maximale Höhenunterschied zwischen den einzelnen Großen Seen liegt bei ca. 150 m, den größten Teil davon bilden die Niagarafälle zwischen dem Erie- und dem Ontariosee.
- Oberer See (Lake Superior)
- Michigansee (Lake Michigan)
- Huronsee (Lake Huron)
- Eriesee (Lake Erie)
- Ontariosee (Lake Ontario)
Die großen Seen sind die einzigen Süßwassergewässer, bei denen die Gezeiten bemerkbar sind.
Der Michigansee liegt als einziger der Großen Seen vollständig in den USA, die anderen vier liegen entlang der kanadisch-US-amerikanischen Grenze. Durch den Sankt-Lorenz-Strom werden sie in den Atlantik entwässert. Über den Intracoastal Waterway sowie den Illinois Waterway besteht eine Schifffahrts-Verbindung zum Mississippi River.
Die Großen Seen sind ein wichtiges Reservoir für Wasserversorgung der USA und Kanadas. Durch die starke Besiedlung und Industrialisierung des Gebiets kam es jedoch zu einer immer höheren Schadstoffbelastung und zur Massenvermehrung von eingeschleppten Tier- und Pflanzenarten, wie etwa dem Neunauge und der Zebramuschel. Ein Wasserschutzabkommen wurde 1978 von den USA und Kanada vereinbart.
Image:Great Lakes Lake Superior.png|Oberer See
Image:Great Lakes Lake Michigan.png|Michigansee
Image:Great Lakes Lake Huron.png|Huronsee
Image:Great Lakes Lake Erie.png|Eriesee
Image:Great Lakes Lake Ontario.png|Ontariosee
Bild:Cntower2.jpg|Toronto vom Ontariosee aus
Image:Niagara Falls 6 db.jpg|Niagara-Fälle
Image:Great Lakes from space.jpg|Satellitenfoto
Kategorie:See in den USA
Kategorie:See in Kanada
Kategorie:Geographie (USA)
Kategorie:Geographie (Kanada)
ja:五大湖
ko:오대호
simple:Great Lakes
zh-min-nan:Gō·-toā-ô·
1836
- 24. Februar: Samuel Colt erhält das Patent für den Colt
- 2. März: Texas erklärt sich für unabhängig von Mexiko
- 6. März: Nach einer 13 Tage dauernden Schlacht gegen eine Übermacht der mexikanischen Armee von 3.000 Kämpfern werden die 189 Freiwilligen der Texaner bei Alamo geschlagen und das Fort eingenommen
- 20. April: Der US Kongress beschliesst das Territorium von Wisconsin
- 15. Juni: Arkansas wird 25. Bundesstaat der USA
- 5. September: Sam Houston wird erster gewählter Präsident der Republik von Texas
- 2. Oktober: Der Naturforscher Charles Darwin landet in Falmouth, England an Bord der HMS Beagle nach 5-jähriger Reise. Seine Sammlung an Material und seine Eindrücke dieser Fahrt führen später zur Entwicklung der Evolutionstheorie
- 25. Oktober: Paris, Frankreich. Der Obelisk von Luxor wird auf dem Place de la Concorde aufgestellt
- Im November beginnt der Peruanisch-Bolivianische Konföderationskrieg mit der Kriegserklärung Chiles an die Konföderation Peru-Bolivien
- 28. Dezember: Spanien erkennt die Unabhängigkeit Mexikos an
- In Südafrika beginnen die Buren ihren Großen Treck über den Orange River
- In Gabun wird der Sklavenhandel offiziell verboten
Kultur
- 22. März: Uraufführung der Oper I Briganti von Saverio Mercadante am Théâtre Italien in Paris
- 8. April: Uraufführung der Oper Alice von Friedrich von Flotow im Hôtel Castellane in Paris
- 26. Mai: Uraufführung der Oper The Maid of Artois von Michael William Balfe im Drury Lane Theatre in London
- 13. Oktober: Uraufführung der Oper Le Postillon de Lonjumeau (Der Postillon von Lonjumeau) von Adolphe Adam in Paris
- 30. Oktober: Uraufführung der komischen Oper Sérafine von Friedrich von Flotow in Royaumont
- 9. Dezember: Uraufführung der Oper Ein Leben für den Zaren (Orig.: Iwan Susanin) von Michail Iwanowitsch Glinka an der Hofoper in Sankt Petersburg
- 21. Dezember: Uraufführung der Oper L'Ambassadrice (Die Botschafterin) von Daniel-François-Esprit Auber an der Opéra-Comique in Paris
- 29. Februar: Uraufführung der Oper Les Huguenots (Die Hugenotten) von Giacomo Meyerbeer an der Grand Opéra Paris
- 16. Januar: Franz II. (Sizilien), Prinzessin von Sizilien († 1894)
- 27. Januar: Leopold von Sacher-Masoch, österreichischer Schriftsteller († 1895)
- 21. Februar: Emil Hartmann (Komponist), dänischer Komponist († 1898)
- 21. Februar: Emil Wilhelm Emilius Zinn Hartmann, dänischer Komponist († 1898)
- 21. Februar: Léo Delibes, französischer Komponist († 1891)
- 25. Februar: Maximilian Schmidt, bayerischer Heimatschriftsteller
- 28. Februar: Ernst Christian Carl Kruse, war Arzt und Politiker († 1900)
- 2. März: Greene Vardiman Black, US-amerikanischer Mediziner († 1915)
- 17. März: Lucian Müller, deutscher klassischer Gelehrter († 1898)
- 25. März: Eduard Scheve, Baptistenprediger († 1909)
- 4. April: Edward Jerome Hopkins, US-amerikanischer Komponist († 1898)
- 6. Mai: Max von Eyth, deutscher Ingenieur und Schriftsteller († 1906)
- 8. Mai: Sophus Schandorph, dänischer Schriftsteller († 1901)
- 17. Mai: Joseph Norman Lockyer, englischer Astronom († 1920)
- 17. Mai: Wilhelm Steinitz, österreichischer Schachspieler aus Böhmen († 1900)
- 28. Mai: Alexander Mitscherlich (Chemiker), deutscher Chemiker († 1918)
- 10. Juni: August Overweg, deutscher Politiker und Sohn von Carl Overweg († 1909)
- 15. Juni: Wilhelm Lauser, Publizist und Historiker († 1902)
- 8. Juli: Emil Jacobsen, deutscher Chemiker und Schriftsteller († 1911)
- 8. Juli: Joseph Chamberlain, britischer Staatsmann († 1914)
- 11. Juli: Carlos Gomes, brasilianischer Komponist († 1896)
- 29. Juli: Wilhelm Kress, Flugpionier und Konstrukteur († 1913)
- 11. August: Cato Maximilian Guldberg, norwegischer Mathematiker und Chemiker († 1902)
- 13. August: Nikolai von Japan, orthodoxer Erzbischof von Tokio und Japan († 1912)
- 25. August: Bret Harte, US-amerikanischer Schriftsteller († 1902)
- 2. September: Anton Braith, deutscher Tier- und Landschaftsmaler († 1905)
- 7. September: Henry Campbell-Bannerman, britischer Politiker und Regierungschef ( - 1908)
- 24. September: Pablo Arosemena Alba, fünfter Staatspräsident von Panama († 1920)
- 4. Oktober: Konstantin Karlowitsch Albrecht, russischer Komponist († 1893)
- 6. Oktober: Heinrich Wilhelm Waldeyer, Anatom († 1921)
- 18. Oktober: Peter Auzinger, Schauspieler; bayerischer Mundartdichter († 1914)
- 4. November: Edward Jerome Hopkins, US-amerikanischer Komponist († 1898)
- 18. November: Cesare Lombroso, italienischer Professor der gerichtlichen Medizin und Psychiatrie († 1909)
- 18. November: William Schwenck Gilbert,) englischer Schriftsteller, Dramatiker und Librettist
- 24. November: Ludwig Gottsleben, österreichischer Schauspieler und Schriftsteller († 1911)
- 1. Dezember: Rudolph Freiherr von Roman zu Schernau, Regierungspräsident von Oberfranken († 1917)
- 13. Dezember: Franz von Lenbach, deutscher Maler († 1904)
- 16. Dezember: Ernst von Bergmann, Chirurg und Professor der Medizin († 1907)
- 23. Dezember: Werner Fritze, Kaufmann, Königlicher Kommerzienrat und Kommunalpolitiker († 1925)
- 29. Dezember: Georg Schweinfurth, deutscher Afrikaforscher († 1925)
- 27. Januar: Rudolf Fürst Kinsky, böhmischer Adliger ( - 1802)
- 16. Februar: Joseph Fieschi, Attentäter ( - 1790)
- 19. Februar: Felipe Santiago de Salaverry, Staatspräsident von Peru ( - 1806)
- 24. Februar: Dániel Berzsenyi, ungarischer Dichter ( - 1776)
- 6. März: Davy Crockett, US-amerikanischer Politiker und Kriegsheld ( - 1786)
- 6. März: James Bowie, nordamerikanischer Pionier und Trapper ( - 1796)
- 10. März: Antoine Louis Claude Destutt de Tracy, französischer Philosoph ( - 1754)
- 7. April: William Godwin, englischer Schriftsteller ( - 1756)
- 7. Mai: Norbert Burgmüller, deutscher Komponist ( - 1810)
- 23. Mai: Edward Livingston, US-amerikanischer Außenminister ( - 1764)
- 28. Mai: Anton Reicha, tschechischer Komponist ( - 1770)
- 10. Juni: André Marie Ampère, französischer Physiker und Mathematiker ( - 1775)
- 20. Juni: Emmanuel Joseph Sieyès, französischer Politiker ( - 1748)
- 23. Juni: James Mill, englischer Historiker und Ökonom ( - 1775)
- 26. Juni: Claude Joseph Rouget de Lisle, französischer Komponist, Dichter und Offizier ( - 1760)
- 28. Juni: James Madison, 4. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ( - 1751)
- 17. August: Karl von Hessen-Kassel, hessischer Adliger ( - 1744)
- 21. August: Claude Louis Marie Henri Navier, französischer Mathematiker und Physiker ( - 1785)
- 25. August: Christoph Wilhelm Hufeland, deutscher Arzt ( - 1762)
- 5. September: Ferdinand Raimund, Dramatiker ( - 1790)
- 12. September: Christian Dietrich Grabbe, deutscher Dramatiker ( - 1801)
- 14. September: Aaron Burr, US-amerikanischer Politiker und US-Vizepräsident ( - 1756)
- 17. September: Antoine Laurent de Jussieu, französischer Botaniker ( - 1748)
- 17. Oktober: George Colman der Jüngere, englischer Schriftsteller ( - 1762)
- 6. November: Karel Hynek Mácha, tschechischer Schriftsteller der Romantik ( - 1810)
- 6. November: Karl X., war der letzte König von Frankreich ( - 1757)
- 16. November: Christian Hendrik Persoon, südafrikanischer Mykologe ( - 1761)
- 26. November: John McAdam, erfand einen genial einfachen Straßenbelag ( - 1756)
- 7. Dezember: Luise Friederike von Preußen, preußische Prinzessin ( - 1770)
ko:1836년
simple:1836
th:พ.ศ. 2379
1848
- 24. Januar: Erster Goldfund in Kalifornien, Auslöser des kalifornischen Goldrauschs
Politik
- 20. Januar: Dänemark. König Friedrich VII. verkündet die Einführung der parlamentarischen Monarchie
- 24. Februar: Karl Marx und Friedrich Engels veröffentlichen das Kommunistische Manifest
- 24. Februar: Absetzung des französischen Königs Louis-Philippe von Orléans in der Februarrevolution 1848. Zum zweiten Mal wird die Republik ausgerufen
- März: Märzrevolutionen in Deutschland und anderen europäischen Staaten (siehe auch Forty-Eighters)
- 18. März: Angriff der Kavallerie auf das Volk vor dem Berliner Schloss
- 19. März: Barrikadenbau an der Neuen Königsstraße in Berlin
- 19. März: Straßenschlachten in Berlin. 187 Tote
- 21. März: König Friedrich Wilhelm IV. reitet hinter einer schwarz-rot-goldenen Fahne durch Berlin
- 22. März: Aufbewahrung der Särge gefallener Berliner auf den Stufen des Domes
- 30. März: Einzug des Vorparlaments in die Frankfurter Paulskirche
- 5. April: Brand des Schlosses Waldenburg
- 12. April: Friedrich Hecker und Gustav Struve rufen in Baden die Republik aus
- 18. Mai: Eröffnung des ersten gesamtdeutschen Parlaments in der Frankfurter Paulskirche
- 4. Juni: Gründung der ersten deutschen Reichsmarine
- 14. Juni: Sturm auf das Berliner Zeughaus
- 14. Juni: Die deutsche Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche beschließt im Krieg gegen Dänemark die Aufstellung einer Reichsflotte als erste gesamtdeutsche Marine
- 11. Juli: Einzug des Reichsverwesers Erzherzog Johann in Frankfurt
- 12. September: Die Schweiz konstituiert sich als parlamentarischer Bundesstaat
- 18. September: Angriff der Republikaner auf das in der Frankfurter Paulskirche tagende National-Parlament
- 6. Oktober: Der Wiener Oktoberaufstand 1848 bricht los, als Truppenteile meutern
- 16. Oktober: Berliner Bürgerwehr schießt auf aufständische Arbeiter
- 14. November: Gewaltsame Auflösung der preußischen Nationalversammlung
- 16. November: Erste Bundesratswahlen in der Schweiz und Jonas Furrer wird erster Bundespräsident
- 2. Dezember: Franz Joseph I. wird Kaiser von Österreich
- 28. Dezember: Verkündung der Grundrechte des deutschen Volkes im Reichs-Gesetz-Blatt
- Die zweite französische Republik wird gegründet
- Nach dem mexikanisch-amerikanischen Krieg (1846–1848) verliert Mexiko rund ein Drittel seines Staatgebiets (Kalifornien, New Mexiko, Arizona, Nevada, Utah sowie Teile von Colorado, Wyoming und Kansas) an die USA
Wirtschaft
- Der Münchener Bierkrieg. Bürger wehren sich gegen überhöhte Bierpreise
: Um die Jahrhundertwende entstanden regional immer wieder Zwistigkeiten um Bierpreise, Verbreitung von Bier und Ausschankgenehmigungen. Deshalb bezeichnet man solche „Ereignisse“ als „Bierkriege“, bei denen es darum ging, Preise zu definieren oder den Ausschank auswärtiger Biere zuzulassen.
Wissenschaft und Technik
Kultur
- 18. März: In Venedig wird die Oper „Allan Cameron“ von Giovanni Pacini im Teatro La Fenice uraufgeführt
- 16. Juni: Uraufführung der Oper L’Apparition von François Benoist in Paris
- 11. November: Uraufführung der komischen Oper Le Val d’Andorre von Fromental Halévy an der Opéra-Comique in Paris
- 30. November: Uraufführung der Oper Poliuto von Gaetano Donizetti am Teatro di S. Carlo, in Neapel
Sport
- 2. April: Gründung des Deutschen Turnerbundes auf dem 1. Deutschen Turnertag in Hanau
- 1. Juli: Gründung des VfL Bochum 1848 e. V.
- 16. Januar: Otto Techow, Architekt († 1919)
- 19. Januar: Matthew Webb, erster Mensch, der den Ärmelkanal durchschwamm († 1883)
- 27. Januar: Heihachiro Togo, japanischer Admiral († 1934)
- 5. Februar: Belle Starr, Räuberbraut († 1889)
- 5. Februar: Joris-Karl Huysmans, französischer Schriftsteller der Décadence († 1907)
- 16. Februar: Hugo de Vries, niederländischer Biologe († 1935)
- 22. Februar: Karl Grillenberger, Sozialdemokrat, Nürnberger Arbeiterführer († 1897)
- 25. Februar: Wilhelm II., König von Württemberg († 1921)
- 8. März: Karl von Amira, deutscher Rechtshistoriker († 1930)
- 19. März: Wyatt Earp, Revolvermann im Wilden Westen († 1929)
- 4. April: Hermann Fürst von Hatzfeldt, preußischer Politiker und Beamter († 1933)
- 8. April: Josef Schantl, Musiker, Hornist († 1902)
- 9. April: Helene Lange, deutsche Pädagogin und Frauenrechtlerin († 1930)
- 13. April: Oskar Lenz, deutsch-österreichischer Afrikaforscher, Mineraloge und Geologe († 1925)
- 20. April: Kurd Laßwitz, deutscher Science-Fiction-Autor († 1910)
- 21. April: Carl Stumpf, Philosoph und Psychologe († 1936)
- 27. April: Johann Desch, deutscher Kleiderfabrikant († 1920)
- 27. April: Otto I. (Bayern), König von Bayern († 1916)
- 3. Mai: Otto Bütschli, deutscher Zoologe († 1920)
- 11. Mai: Wilhelm Windelband, deutscher Philosoph († 1915)
- 14. Mai: Wilhelm Merton, Gründer der Metallgesellschaft in Frankfurt am Main († 1916)
- 15. Mai: Carl Wernicke, deutscher Psychiater († 1905)
- 17. Mai: Tony Schumacher, deutsche Kinderbuchautorin († 1931)
- 22. Mai: Fritz von Uhde, deutscher Maler († 1911)
- 23. Mai: Ernst von Ihne, deutscher Architekt und Baumeister († 1917)
- 23. Mai: Otto Lilienthal, deutscher Pionier des Gleit- und Muskelkraftflugs († 1896)
- 25. Mai: Helmuth Johannes Ludwig von Moltke, preußischer General († 1916)
- 7. Juni: Paul Gauguin, französischer Maler († 1903)
- 8. Juni: Johann Focke, Syndicus des Bremer Senats und Museumsgründer († 1922)
- 26. Juni: Henri Lioret, französischer Uhrmacher und Erfinder († 1905)
- 3. Juli: Lothar von Trotha, deutscher General der Infanterie († 1920)
- 15. Juli: Vilfredo Pareto, italienischer Soziologe († 1923)
- 25. Juli: Arthur Balfour, 1. Earl of Balfour, britischer Premierminister († 1930)
- 27. Juli: Loránd Eötvös, ungarischer Kultus- und Unterrichtsminister († 1919)
- 19. August: Gustave Caillebotte, französischer Maler und Kunstsammler († 1894)
- 21. August: Paul Pierre Henry, französischer Optiker und Astronom († 1905)
- 21. August: Max Liebermann von Sonnenberg, deutscher Offizier, Abgeordneter und Publizist († 1911)
- 30. August: Gustav Haarmann, deutscher Politiker († 1911)
- 1. September: Auguste Forel, Psychiater und Entomologe († 1931)
- 4. September: Heinrich Bruns, deutscher Mathematiker und Astronom († 1919)
- 7. September: Berta Behrens, deutsche Schriftstellerin († 1912)
- 14. September: Adolf Albin, Schachmeister und Theoretiker aus Rumänien († 1920)
- 5. Oktober: Alexander Kisch, Rabbiner († 1917)
- 5. Oktober: Guido von List, okkulter Autor und Begründer der Ariosophie († 1919)
- 25. Oktober: Karl Emil Franzos, österreichischer Novellist, Publizist, Romancier und Herausgeber († 1904)
- 30. Oktober: Sinowi Petrowitsch Roschestwenski, russischer Admiral († 1909)
- 1. November: Jules Bastien-Lepage, französischer Maler († 1884)
- 8. November: Gottlob Frege, deutscher Mathematiker, Logiker und Philosoph († 1925)
- 11. November: Hans Delbrück, deutscher Historiker und Politiker († 1929)
- 12. November: Eduard Müller, von Nidau BE, schweizerischer Politiker († 1919)
- 27. November: Henry Augustus Rowland, Physiker († 1901)
- 6. Dezember: Johann Palisa, österreichischer Astronom († 1925)
- 9. Dezember: Gabriel von Seidl, deutscher Architekt und Vertreter des Historismus († 1913)
- 22. Dezember: Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff, deutscher Altphilologe († 1931)
- 7. Januar: Johann David Gruschwitz, deutscher Textilindustrieller ( - 1776)
- 9. Januar: Caroline Herschel, deutsche Astronomin ( - 1750)
- 12. Januar: Karl Friedrich von dem Knesebeck, preußischer Generalfeldmarschall ( - 1768)
- 20. Januar: Christian VIII. (Dänemark), König von Dänemark ( - 1786)
- 21. Januar: John Vincent, britischer General ( - 1764)
- 29. Januar: Joseph Görres, deutscher Gymnasial- und Hochschullehrer und katholischer Publizist ( - 1776)
- 23. Februar: John Q. Adams, US-amerikanischer Politiker, 6. Präsident der USA ( - 1767)
- 23. Februar: Wilhelmine Reichard, erste Ballonfahrerin Deutschlands ( - 1788)
- 3. März: Heinrich Olivier, deutscher Maler ( - 1783)
- 29. März: Carl Amandus Kühn, deutscher Geologe und Verfechter des Neptunismus ( - 1783)
- 29. März: Johann Jakob Astor, reichster Mann seiner Zeit in Amerika ( - 1763)
- 8. April: Gaetano Donizetti, italienischer Komponist ( - 1797)
- 11. April: Louis Adam, französischer Komponist und Klaviervirtuose ( - 1758)
- 3. Mai: Hans Ernst Karl Graf von Zieten, preußischer Generalfeldmarschall ( - 1770)
- 10. Mai: Caspar von Geismar, rettete die Stadt Weimar vor Zerstörung und Plünderung durch die abziehenden Truppen Napoleons. ( - 1783)
- 21. Mai: Feliks Janiewicz, polinischer Komponist und Violinist ( - 1762)
- 24. Mai: Annette von Droste-Hülshoff, deutsche Schriftstellerin ( - 1797)
- 27. Juni: Heinrich Zschokke, deutsch-schweizerischer Schriftsteller, Pädagoge und Politiker ( - 1771)
- 4. Juli: François-René de Chateaubriand, französischer Schriftsteller und Diplomat ( - 1768)
- 6. Juli: Karl Godulla, deutscher Großindustrieller ( - 1781)
- 2. August: Frederick Marryat, englischer Marineoffizier und Schriftsteller ( - 1792)
- 5. August: Niccolo Vaccai, italienischer Komponist ( - 1790)
- 7. August: Jöns Jakob Berzelius, schwedischer Chemiker ( - 1779)
- 12. August: George Stephenson, britischer Ingenieur ( - 1781)
- 22. September: James Dunlop, Astronom ( - 1793)
- 4. Oktober: Peter Friedrich Engstfeld, Organist und Kirchenlieddichter ( - 1793)
- 9. November: Robert Blum, deutscher Politiker der Märzrevolution ( - 1807)
- 10. November: Ibrahim Pascha, ägyptischer General ( - 1789)
- 14. November: Ludwig Schwanthaler, deutscher Bildhauer ( - 1802)
- 24. November: William Lamb, 2. Viscount Melbourne, britischer Innenminister und Premierminister ( - 1779)
- 18. Dezember: Bernard Bolzano, Philosoph, Theologe und Mathematiker ( - 1781)
- 19. Dezember: Emily Brontë, britische Schriftstellerin ( - 1818)
- 30. Dezember: Peter Leopold Kaiser, Bischof von Mainz ( - 1788)
ko:1848년
nb:1848
simple:1848
EriekanalDer Eriekanal ist ein Kanal, der den Eriesee in Pennsylvania mit dem Hudson River verbindet und damit die Großen Seen mit dem Atlantik. Er ist 584 km lang, 12 Meter breit und 1,20 Meter tief.
Der Bau des Kanals wurde bereits 1699 vorgeschlagen, aber erst im Jahre 1789 begann die Niagara Canal Company mit der Planung des Baues. Der erste Teil des Kanals wurde 1819 fertiggestellt, der gesamte Kanal wurde am 26. Dezember 1819 eröffnet. Er verringerte die Transportkosten in die damals, zum Großteil, noch unerschlossenen Gebiete der Großen Seen um bis zu 90%. Dadurch wurde die Besiedlung des Gebiets stark beschleunigt.
Kategorie:Kanal
Kategorie:Geographie (USA)
Kategorie: Kanal in den USA
Chicago
Chicago [] ist eine Stadt im US-Bundesstaat Illinois in den Vereinigten Staaten von Amerika. Mit einer Einwohnerzahl von 2.862.000 (2004) ist sie die drittgrößte Stadt der USA. Der Name leitet sich aus dem Wort Checagou ab, mit dem die Potawatomi-Indianer das Marschland beschrieben, wo später die Stadt gegründet wurde. Das indianische Wort bedeutet sowohl wilde Zwiebeln wie auch Stinktier. Frei übersetzt bedeutete Checagou also soviel wie „Land, das nach Zwiebeln stinkt“. Die Stadt liegt im Bundesstaat Illinois, am Südwestufer des Michigansees. Im Volksmund wird Chicago auch the windy city genannt.
Geografie
Michigansee
Geografische Lage
Chicago liegt im Nordosten Illinois. Laut Daten des United States Census Bureau hat die Stadt eine Fläche von 606,1 km². Gewässer bedecken davon 2,94% (17,8 km²). In Chicago mündete einst der Chicago River in den Michigansee. Allerdings fließt das Wasser des Chicago River seit 1900 nicht mehr in den zur Trinkwassergewinnung genutzten Michigansee, sondern wird über den „Chicago Sanitary & Ship Canal“ in den Illinois und letztendlich in den Mississippi abgeleitet. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 6 Grad Celsius.
Klima
Das Klima in Chicago ist sehr kontinental. Im Sommer ist es sehr heiß, und im Winter extrem kalt. Da die vorherrschenden Winde im Winter aus Alberta kommen, und nicht vom Michigansee, der für die Gebiete in Michigan einen mildernden Einfluß hat, ist die Durchschnittstemperatur in Januar niedriger als etwa in Anchorage (Alaska). Wer bei -20 Grad in der Schlucht zwischen den Hochhäusern der Lasalle Street gestanden hat, wird schnell erkennen, weshalb die Stadt den Spitznamen "The Windy City" hat.
Ausdehnung des Stadtgebiets sowie der nicht eingemeindeten Agglomeration
Seit der Stadtgebieterweiterung von 1960 um den großzügigen Ausbau des Flughafen O’Hares zu ermöglichen, gliedert sich die City of Chicago in 77 Community Areas.
Ein Bild zur räumlichen Aufteilung findet sich hier [http://en.wikipedia.org/wiki/Image:4550393.gif|1]
Darüber hinaus gibt es noch dutzende Vorstädte in neun verschiedenen Counties welche mit dem Stadtgebiet von Chicago verflochten sind, und daher als Agglomeration gelten. Diese Counties sind in Illinois Cook, DuPage, Kane, Kendall, Lake, McHenry und Will County, in Indiana Lake County und in Wisconsin das Kenosha County. Mit mehr als 9,4 Millionen Einwohnern liegt die Metropolregion Chicago an 28. Stelle der Liste der größten Metropolregionen der Welt (Stand 1. Januar 2005). Da die Vorstädte politisch unabhängig sind, fließen keine Steuergelder aus diesen Enklaven, um die zentrale Infrastruktur der Großstadt zu finanzieren. Dies ist insbesonders bei den Schulen wichtig, weil ihre Finanzierung auf den lokalen Grundsteuern zu einem großen Teil erfolgt, mit landesweiten Zuschüssen pro Schüler als Ergänzung.
Greater Chicago beziehungsweise Chicagoland oder Chicago Metropolitan Area stand bei der Entwicklung des Modells der städtischen Zonen des renommierten Stadtgeographen Ernest Burgess um einen Central Business District (CBD) Pate. Den Kern des CBD bildet der sogenannte, von den Hochbahnschleifen umschlossene Loop (Chicago), die Community Area 32 und angrenzende Gebiete.
Geschichte
In den 70er-Jahren des 18. Jahrhunderts errichtete Jean Baptiste Point du Sable - Sohn eines Québecer Kaufmanns und einer schwarzen Sklavin - einen Handelsposten am Tauschplatz der ortsansässigen Indianerstämme Miami, Fox, Sac und Potawatomi. „Der erste weiße Mann der sich hier niederließ, war ein Schwarzer“, werden sie zitiert.
Vom Handelsposten zur Stadt
Dank der verkehrsgünstigen Lage an den Wassertransportwegen des Michigansees, einem der Großen Seen, und des Chicago Rivers gewann der Handelsposten bis Anfang des 19. Jahrhunderts zusehends an Bedeutung. Als Illinois 1818 den USA beitrat und deshalb verkehrstechnisch besser erschlossen werden sollte, erlangte Chicago nach dem Bau der Ost-West Eisenbahnstrecke daher schnell den Ruf als „Tor zum Westen“. Chicago war nun der wichtigste Handelsplatz für Rohstoffe und landwirtschaftliche Produkte weit und breit. Holz kam mit Schiffen aus dem Norden und wurde vor Ort weiterverkauft oder mit der Bahn weitertransportiert, und Lebensmittel brachten die Farmer auf die Märkte, von wo sie dann wiederum problemlos auf Schiffe oder Züge umgeladen und verfrachtet werden konnten. Werkzeuge und sonstige Materialien die (vorerst) nicht oder in unzureichender Menge vor Ort produziert wurden, kamen wiederum aus dem Osten. So wurde aus dem Handelsposten ein Dorf. Am 12. August 1833 wurde Chicago offiziell gegründet und bereits vier Jahre später, 1837, wurde Chicago mit seinen 4200 Einwohnern zur Stadt erhoben.
Rasante Expansion
1837
Von nun an ging es Schlag auf Schlag. Immer mehr Menschen zogen in die Stadt, und der ohnehin bereits ausgeprägte Handel wurde weiter angetrieben, was noch mehr Zuwanderer anlockte. Die Grundstückspreise stiegen rasant an. Drei Jahre lang sollen sie sich täglich verdoppelt haben. Als der 1836 begonnene Bau des „Illinois & Michigan Canals“ zwischen dem Chicago River und dem in den Mississippi mündenden Illinois 1848 fertig gestellt wurde, gab es eine weitere äußerst attraktive Verkehrsroute. Sechs Staaten südlich entlang des Mississippi, sowie drei nördlich, und Regionen entlang des in den Mississippi mündenden Missouri waren nun zusätzlich durch eine breite Wasserstraße erschlossen. Ebenfalls 1848 wurde zudem die erste Eisenbahnstrecke eröffnet, die auch Chicago anfuhr - die „Galena & Chicago Union Railroad“. Seit der Fertigstellung des „Chicago Sanitary Canals“ im Jahr 1900 mündet der Chicago River nicht mehr in den Michigansee, sondern durch den „Illinois & Michigan Canal“ und in weiterer Folge den Illinois in den Mississippi.
1850 hatte Chicago bereits 30.000 Einwohner, und ein Ende des Zustroms war nicht absehbar - zu günstig waren die Rahmenbedingungen am Verkehrsknotenpunkt der USA. 1855 kam es zum „Lager Beer Riot“. Deutsche Siedler kämpften in diesem Aufstand um ihr Recht auch am Sonntag Bier ausschenken zu dürfen. Zwischen dem 8. und dem 10. Oktober 1871 wütete der Große Brand von Chicago, der den Großteil der Stadt zerstörte. Doch rasch wurde die Stadt wieder aufgebaut. Architekten wie Louis Sullivan und später auch Frank Lloyd Wright kamen in die Stadt, die nun als Experimentierfeld für urbane Innovationen diente. 1880 zählte die „wiedergeborene“ Stadt bereits 500.000 Einwohner.
Geburtsstunde des Hochhauses
1880
Zwischen 1880 und 1890 verdoppelte sich die Einwohnerzahl und Chicago zählte nun über eine Million Einwohner. Zwar erlebten die Grundstückspreise in der Innenstadt schon seit der Ernennung zur Stadt immer wieder extreme Anstiege, doch dieses Mal drang man in eine neue Preisdimension vor. Kostete 1m² im Jahr 1880 noch 130 US-Dollar, versiebenfachte er sich bis zum Jahr 1890 fast bis auf 900US-$/m². Um rentabel zu wirtschaften, begannen Grundstückseigner ihre Grundfläche maximal zu nutzen - d.h., es musste höher gebaut werden. Dank neuer Erfindungen wie elektrischer Aufzüge, feuerfesterer Baustoffe, aber vor allem durch die Verwendung von Stahlskeletten im Gebäudebau, wurde dies möglich.
Das Home Insurance Building von 1885 (1931 abgerissen), war das erste Bauwerk, das die neuen technischen Errungenschaften vereinte, und gilt mit seinen zehn Etagen als das erste Hochhaus der Welt. Das 1889 von Dankmar Adler und Louis Sullivan errichtete Auditorium Building wies zudem - neben seiner fast perfekten Akustik - als Neuheit eine Klimaanlage auf. Zwischen 1890 und 1894 wurde das Reliance Building erbaut, welches als Vorläufer der gläsernen Vorhangwandkonstruktion gilt, die später den „internationalen Stil“ bestimmen sollte. Es gilt als Meisterwerk der Ersten Chicagoer Schule.
Ende 19. Jahrhundert
Am 1. Mai 1886 organisierten die Gewerkschaften Chicagos einen Streik, um die Arbeitszeiten von täglich 12 auf 8 Stunden zu reduzieren. Als die Polizei am 3. Mai hart durchzugreifen begann, und Streikende getötet wurden, kam es zu einem Aufstand, der als Haymarket Riot in die Geschichte einging. Das Ende des 19. Jahrhunderts war auch ansonsten keine ruhige Phase. Die Korruption erlebte seine erste Blütezeit. Viele Politiker der Stadt waren käuflich. Etwa ein Viertel der Stadträte besaßen Saloons und waren als „boodlers“ („Geschmierte“) verschrien. Hempstead Washburne, Bürgermeister von 1891 bis 1893 war für seine Wiederwahl mit dem Hinweis „klüger, für einen Mann zu votieren, der bereits genug gestohlen hat, als für einen neuen“. Auch Wahlbetrug stand an der Tagesordnung. Washburne gelang seine Wiederwahl jedenfalls nicht.
1893 bewarb sich Chicago für die Weltausstellung und gewann gegen seine Mitbewerber New York, Washington und St. Louis. Die „World Columbian Exposition“, so hieß die Veranstaltung, dauerte rund fünf Monate und hatte großen Einfluss auf die Entwicklung der Kunst und Architektur dieser Zeit.
World Columbian Exposition
Weitere geschichtliche Ereignisse
- Juli 1918: Als weiße Polizisten sich weigern, bei einer Steinigung eines im See schwimmenden Schwarzen einzuschreiten, folgt ein sechstägiger Aufstand mit 38 Toten.
- ab 1920: Johnny Torrio und Al Capone übernehmen die Kontrolle über große Teile der Stadt.
- Ab 1922 Chicago wird zur Jazzmetropole. Größen wie Louis Armstrong, Earl Hines oder Jelly Roll Morton beleben die "schwarzen Clubs" und prägen den "Chicago Jazz"
- 1933 Weltausstellung des Fortschritts
- 1968 wird die Democratic National Convention von Ausschreitungen in der Stadt begleitet. Später werden die Chicago Seven dafür angeklagt.
- 1974 Fertigstellung des Sears Tower
- 1983 Harold Washington wird Chicagos erster schwarzer Bürgermeister; er kommt 1987 durch einen Herzinfarkt ums Leben
- 13. April 1992 Überflutung vieler Keller in der Innenstadt durch Wassereinbruch in einen stillgelegten U-Bahn-Tunnel
Einwohnerentwicklung
Laut der Volkszählung aus dem Jahr 2000 gibt es in der Stadt 2.896.016 Einwohner, 1.061.928 Haushalte und 632.909 Familien, die in der Stadt ansässig sind. Die Bevölkerungsdichte beträgt 4.923 Einwohner/km². Die Bevölkerung besteht zu 41,97% aus Weißen und zu 36,77% aus Afroamerikanern; 4,41% sind asiatischer Herkunft.
Der Median des Einkommen je Haushalt liegt bei 38.625 US-Dollar, der Median des Einkommens einer Familie bei 42.724 US-Dollar. 19,6% der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze.
Ethnischer Hintergrund von zahlreichen Einwohnern
Die Metropolregion Chicago besitzt eine der weltweit größten polnischen Gemeinden mit etwa 1,65 Millionen Einwohnern polnischer Herkunft. Damit gilt Chicago als zweitgrößte polnische Stadt nach Warschau (ca. 2 Mio. Einwohner), wobei diese Bezeichnung übersieht, dass die Vororte selbständige Kommunen sind und dass ethnische Herkunft für nachfolgende Generationen in Bedeutung abnimmt, besonders bei Kindern aus gemischten Ehen. Dies gilt auch für die zahlreiche Nachkommen deutscher Einwanderer, die in und um Chicago wohnen. Außerdem wohnen in Chicago etwa 150.000 Südslawen (insbesondere Kroaten). Da viele Einwohner irischstämmig sind, findet jedes Jahr im März eine riesige St. Patrick's Day Parade statt. Zur Feier dieses Tages wird auch der Chicago River grün gefärbt. Derzeit gibt es auch ein sehr großes Gebiet im Nordwesten der Stadt, die dadurch auffällt, dass die Schilder auf Geschäften koreanisch beschriftet sind. Ebenfalls gibt es ein Kongressbezirk in Chicago, dessen Zuschnitt eine hispanische Mehrheit im Bezirk sichert.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
St. Patrick's Day
St. Patrick's Day
- Brookfield Zoo
- Adler Planetarium
- John G. Shedd Aquarium
- Clarence Buckingham Memorial Fountain and Garden (gestaltet von Marcel Francois Loyau)
- Lake Shore Drive Apartments (entworfen von Ludwig Mies van der Rohe)
- Sears Tower (von 1974-1998 höchstes Gebäude der Welt) im Loop
- John Hancock Center, ein Hochhaus, zentral in 875 North Michigan Avenue gelegen
- Wrigley-Building, im Auftrag des gleichnamigen Kaugummikonzerns erbaut
- Standard Oil Building (heisst jetzt Aon Center, siehe Amoco Building)
- Green Mills (Stammkneipe des Gangsters Al Capone, noch immer im Stil der 20er Jahre eingerichtet)
Theater
- Drury Lane Water Tower Place
- Goodman Theatre
- Merle Reskin Theatre (ehem. Blackstone Theatre)
- The Second City
- Steppenwolf Theatre
Museen
Steppenwolf Theatre
- Art Institute of Chicago
- Chicago Historical Society http://www.chicagohs.org/
- Field Museum of Natural History
- Museum of Contemporary Art
- Museum of Science and Industry
Musik
Bei der Weiterentwicklung der genuin US-amerikanischen Musikstile von Jazz, Blues und Soul hat die Stadt eine bedeutende Rolle gespielt. Durch eine große wirtschaftlich bedingte Migrationsbewegung zu Beginn der 1920er Jahre sowie die Schließung des Vergnügungsviertels Storyville in New Orleans verlagerte sich das musikalische Zentrum des Jazz zusehends nach Chicago. Bedeutende Musiker wie Louis Armstrong, King Oliver und Jelly Roll Morton waren in der Stadt aktiv. In der Southside, dem Schwarzenviertel der Stadt entwickelte sich ein reges Jazzleben. Es entwickelte sich der sogenannte Chicago Jazz, welcher die Soloimprovisation gegenüber der Kollektivimprovisation stärker in den Vordergrund rückte, und eher zu einer kühlen Spielweise neigte. Der von Gitarre und Mundharmonika geprägte, ländliche Delta-Blues wurde in Chicago elektrifiziert. Es entwickelte sich der sogenannte Chicago Blues. Die Stadt entwickelte sich zu einem bis heute aktiven Zentrum des Blues, geprägt durch Musiker wie Howlin' Wolf, Muddy Waters und Willie Dixon. In den 1960er Jahren entwickelte sich der Chicago Soul, als dessen bekanntester Vertreter Curtis Mayfield gilt. Die Stadt gilt als Geburtsort der House-Music mit ihrer Untergattung Chicago House, und ist auch in der Hip-Hop-Musik einflussreich. Das Chicago Symphony Orchestra gehört zu den besten Orchestern der USA. Weitere bekannte Musiker und Bands der Stadt sind:
- AACM, Association for the Advancement of Creative Musicians, eine Vereinigung von Jazz-Musikern, die sich der Erneuerung der afrikanisch-amerikanischen Musik verpflichtet haben
- Art Ensemble Of Chicago, "Great Black Music, Ancient to the Future", wirkte stilbildend auf den Bereich der ethnisch beeinflußten Jazz-Musik
- Chicago (Band)
- Chevelle, Rockband, 'zweites Zuhause' des Jazz, Blues
- The Blues Brothers, Bluesband
- Kanye West, Rapper und Producer
Sport
Bild:Chicago_Millenium_Park2.jpg
- Chicago Bears (American Football)
- Chicago Blackhawks (Hockey)
- Chicago Bulls (Basketball)
- Chicago Cubs (Baseball)
- Chicago Fire (Fussball)
- Chicago White Sox (Baseball)
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
- Größter Eisenbahnknotenpunkt der Welt mit mehreren Rangierbahnhöfen
- Hochbahn ('El')
- U-Bahn
- Flughäfen
- Meigs Field (2004 geschlossen aufgrund von schlechter Wirtschaftlichkeit)
- Midway Airport
- O'Hare International Airport
- Hafen (Fluss Chicago, über Sankt-Lorenz-Strom Verbindung zum Atlantik)
Sankt-Lorenz-Strom
Medien
- Harold Washington Public Library (größte öffentliche Bücherei der Welt)
Bildung
- DePaul University
- [http://www.iit.edu Illinois Institute of Technology]
- Loyola University
- Northwestern University (Hauptcampus in Evanston, Illinois, einem Vorort Chicagos)
- Roosevelt University
- University of Chicago
- University of Illinois, Chicago
- Art Institute of Chicago
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
Viele bekannte Persönlichkeiten sind in Chicago geboren, wie etwa die ehemalige First Lady der USA Hillary Clinton, der Schriftsteller Ernest Hemingway oder die Schauspielerin Gillian Anderson.
Weitere Peronen, siehe: Liste der Söhne und Töchter von Chicago
Persönlichkeiten, die vor Ort wirken oder gewirkt haben
- Nelson Algren (Schriftsteller)
- Ernie Banks (Chicago Cubs Baseballspieler: "Mr. Chicago Cub")
- Saul Bellow (Schriftsteller und Nobelpreisträger)
- Gwendolyn Brooks (Dichterin)
- Daniel Hudson Burnham (Stadtplaner und Architekt)
- Al Capone (berüchtigter Gangster)
- John Dillinger (berüchtigter Gangster)
- Jesse Jackson ( Politiker und Bürgerrechtler)
- Michael Jordan (Basketballspieler, lange Zeit Spieler bei den Chicago Bulls)
- Irv Kupcinet (Zeitungskolumnist: "Mr. Chicago")
- Ann Landers (Zeitungskolumnistin)
- Cyrus McCormick (Erfinder und Geschäftsmann)
- Carl Sandburg (Dichter, Sänger und Historiker)
- Georg Solti (Dirigent)
- Louis Sullivan (Architekt)
- Louis "Studs" Terkel (Schriftsteller, Historiker, Chronist)
- Dinah Washington (Bluessängerin)
- Kanye West (Rapper, Hip-Hop Produzent)
- Oprah Winfrey (TV-Moderatorin und Schauspielerin)
- Frank Lloyd Wright (Architekt)
Städtepartnerschaften
Chicago hat 25 Schwesterstädte, zu denen sie eine Städtepartnerschaft unterhält.
siehe Schwesterstädte von Chicago
Literatur
Um die Zeit des Ersten Weltkriegs wurde Chicago auch zu einem Zentrum kultureller Kreativität, insbesondere im Bereich der Literatur. Knotenpunkt dieser Bewegung war die 1912 gegründete Literaturzeitschrift Poetry: A Magazine of Verse. Zu dieser Zeit traten Edgar Lee Masters mit (Spoon River Anthology 1915) und Carl Sandburg mit Werken hervor, die sich eingehend mit Illinois und Chicago auseinandersetzten. Weitere Chicagoer Schriftsteller, die sich ihrer Stadt und Kultur annahmen, waren Eugene Field, George Ade, Henry Blake Fuller, Hamlin Garland, Robert Herrick und William Vaughn Moody. Die Autoren Theodore Dreiser, Vachel Lindsey und Ring Lardner hoben sich von ihnen mit einem spitzzüngig mokanten Stil ab. Am bekanntesten wurde jedoch Upton Sinclair mit seinen sozialkritischen Büchern, vor allem über die Schlachthöfe von Chicago. Damit hatte er einen großen Einfluss auf die europäische Literatur und vor allem auf Schriftsteller, die der Arbeiterbewegung nahestanden wie etwa Bert Brecht. Sinclair lebte jedoch nur vorübergehend in Chicago. Spätere namhafte Literaten der Stadt waren James T. Farrell, Richard Wright, Nelson Algren, Gwendolyn Brooks und Saul Bellow.
Literatur zum Thema Chicago
- Marco d'Eramo: Das Schwein und der Wolkenkratzer. Chicago: Die Geschichte unserer Zukunft, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1998. ISBN 3499605201
- Hugh Dalziel Duncan: The Rise of Chicago as a Literary Center from 1885 to 1920: A Sociological Essay in American Culture, 1964.
- Dale Kramer: Chicago Renaissance: The Literary Life in the Midwest, 1900–1930 1968.
- Carl S. Smith: Chicago and the American Literary Imagination, 1880–1920, 1984. ISBN 0226763714
siehe Auch
Weblinks
- [http://www.ci.chi.il.us/ City of Chicago]
- [http://www.encyclopedia.chicagohistory.org Enzyklopaedie von Chicago]
- [http://www.orl.arch.ethz.ch/dl/Chicago/pages/goals.html Städtebaugeschichte Chicagos]
- [http://www.chicagopolice.org Polizei Chicago]
- [http://gapapk.tripod.com/ Deutsch-Amerikanischer Polizeiverband von Chicago]
- [http://www.goethe.de/ins/us/chi/pro/vtour/index2b.htm Deutsch-Amerikanische Sehenswürdigkeiten in Chicago]
- [http://www.germanday.com/ Vereinigte Deutsch-Amerikanische Vereine von Groß-Chicago]
- [http://www.germandankschool.org/ Deutsche Schule]
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Kategorie:Ort mit Seehafen
ja:シカゴ
ko:시카고
simple:Chicago, Illinois
Golf von Mexico
Der bis 4.375 m tiefe Golf von Mexiko ist als Randmeer des Atlantiks und als nordwestlicher Teil des Amerikanischen Mittelmeers nahezu von Nordamerika eingeschlossen.
Die östliche, nördliche und nordwestliche Küste liegt in den Vereinigten Staaten (in den Staaten Florida, Alabama, Mississippi, Louisiana und Texas), die südwestliche und südliche in Mexiko (in den Staaten Tamaulipas, Veracruz, Tabasco, Campeche, Yucatán und Quintana Roo), im Südosten grenzt der Golf an Kuba.
Er ist über die Florida Straits zwischen den USA und Kuba mit dem Atlantischen Ozean und über den Yukatan-Kanal zwischen Mexiko und Kuba mit der Karibischen See verbunden.
Die Gesamtoberfläche des Golfs von Mexiko, der in seinem Zentrum im Mexikanisches Becken bis 4.375 m tief ist, beträgt etwa 1.600.000 km², von denen das südliche Drittel in den Tropen liegt. Der Ursprung des Golfstroms, eines warmen Atlantikstroms und eines der stärksten bekannten Ströme, liegt im Golf von Mexiko. Der Golf wurde viele Male durch mächtige atlantische Hurrikans heimgesucht, einige von ihnen kosteten viele Menschenleben und verursachten große Zerstörung.
Die Bucht von Campeche
Die Bucht von Campeche in Mexiko ist ein bedeutender Arm des Golfs von Mexiko. Außerdem ist die Küstenlinie des Golfs durch zahlreiche Buchten eingesäumt. Einige Flüsse münden in den Golf, der größte davon ist der Mississippi. Das Land an der Küste des Golfs, einschließlich vieler langer, schmaler barrier islands, ist nahezu durchgehend flach und durch Feuchtwiesen, Sümpfe und Sandstrände bestimmt.
Asphaltvulkanismus
Bei der Suche nach Methanhydrat wurde im Jahr 2003 auf dem Meeresgrund in 3000 m Tiefe untermeerische Salzdome von bis zu 800 m Höhe entdeckt. Asphalt quillt aus den zentralen Schloten dieser Erhebungen, die aus Salz bestehen, das durch die Kräfte der Salztektonik aus den tiefen Schichten nach oben dringt, rinnt wie Lava die Hänge herab und bedeckt großflächig den umgebenden Meeresboden. Aufgrund dieser Ähnlichkeit mit vulkanischer Tätigkeit wurden diese Campeche Knolls genannten Hügel von ihren Entdeckern als Asphaltvulkane bezeichnet. Etwas Vergleichbares ist bisher noch von keiner anderen Stelle der Welt bekannt geworden, zudem wird mehrheitlich angenommen, dass die dazu notwendigen geologischen Voraussetzungen nur in dieser Bucht gegeben sind.
Bemerkenswert und bisher ebenfalls einzigartig ist auch das Ökosystem, dass sich um die Asphaltquellen entwickelt hat. Vergleichbar mit der Lebewelt der Black Smoker genannten hydrothermalen Quellen an den Mittelozeanischen Rücken hat sich hier eine Gemeinschaft hochspezialisierter Organismen etabliert, die ihren Energiebedarf ebenfalls chemosynthetisch aus den freigesetzten chemischen Verbindungen deckt. Es ist jedoch noch ungeklärt, um welche Stoffe es sich dabei genau handelt, denn die von den Hydrothermalquellen freigesetzten Verbindungen, die dort die Lebensgrundlage bilden, sind in Asphalt nicht enthalten.
Der Schelfbereich
Der Festlandsockel ist an den meisten Punkten entlang der Küste ziemlich breit. Die Ölvorkommen der Untiefen werden durch Bohrinseln ausgebeutet, die vor allem im westlichen Golf stehen. Eine weitere bedeutende kommerzielle Nutzung liegt im Fischfang; der Fang besteht hauptsächlich aus verschiedenen Fischen sowie Garnelen und Krabben. In vielen Buchten und Meerengen werden im großen Stil Austern geerntet. Andere wichtige Industrien entlang der Küste sind der Seetransport, petrochemische Verarbeitung und Lagerung, Papierherstellung und Tourismus.
Menschliche Besiedlung
Bedeutende Küstenstädte sind Tampa, Saint Petersburg, Pensacola, Mobile, New Orleans, Beaumont und Houston (alle in den USA), Veracruz Llave und Mérida (in Mexiko) und Havanna (in Kuba).
Die Küstengebiete des Golfs wurden zuerst durch Gruppen amerikanischer Indianer besiedelt, einschließlich solcher, die verschiedene der fortgeschrittenen mexikanischen Kulturen repräsentieren.
Während der Zeit europäischer Ausbeutung und Kolonialisierung wurde die gesamte Region ein umkämpftes Gebiet zwischen Spaniern, Franzosen und Engländern. Die heutige Kultur der Küstenregion ist vor allem hispano-amerikanisch (Mexiko, Kuba) und anglo-amerikanisch (USA).
Kategorie:Meer
ja:メキシコ湾
ko:멕시코 만
1882
- 2. Januar: In New York wird der Standard Oil Trust gegründet, ein Zusammenschluss (Trust) von 40 Ölgesellschaften
- Februar: Einweihung der neuen Berliner Stadtbahn durch Kaiser Wilhelm I.
- 6. März: Serbien wird zum Königreich
- 24. März: Robert Koch entdeckt den Tuberkulosebazillus
- 6. Mai: Irische Nationalisten ermorden in Dublin Frederick Charles Cavendish, den neuen britischen Irlandminister, sowie seinen Stellvertreter
- 15. Mai: Den russischen Juden wird der Landerwerb und der Aufenthalt außerhalb von Städten untersagt
- 20. Mai: Der 1879 zwischen Deutschland und Österreich geschlossene Zweibund wird durch den Beitritt Italiens zum Dreibund erweitert (bis 1914/15)
- 1. Juni: Die Gotthardbahn nimmt ihren fahrplanmässigen Betrieb auf
- 11. Juni: Ermordung von 50 Ausländern in Alexandria; Evakuierung von Europäern
- 14. Juni: Das Kreuzbergurteil des Preußischen Oberverwaltungsgerichts entscheidet, dass stadtplanerische Gestaltung nicht zu den Aufgaben der Polizei gehört
- 29. August: Landung britischer Truppen in Port Said; Beginn der Besetzung der Sueskanalzone
- 6. Dezember: Ein Venustransit findet statt
- In München findet die erste deutsche Elektrizitätsausstellung statt
Kultur
- 31. Januar: Uraufführung der Oper Gudrun von August Klughardt in Neustrelitz
- 26. Juli: Richard Wagners Oper „Parsifal“ wird am Bayreuther Festspielhaus uraufgeführt
- 6. Dezember: Uraufführung der Operette Der Bettelstudent von Karl Millöcker am Theater an der Wien in Wien
- Helsingin Musiikkiopisto wird gegründet
- 1. Januar: Eddy de Neve, niederländischer Fußballspieler († 1943)
- 6. Januar: Fan Noli, orthodoxer albanischer Bischof und Politiker († 1965)
- 10. Januar: Eugène Joseph Delporte, belgischer Astronom († 1955)
- 13. Januar: Alois Hitler (Jr.), (Halb)Bruder von Adolf Hitler († 1956)
- 15. Januar: Margaret von Connaught, Kronprinzessin von Schweden († 1920)
- 18. Januar: Alan Alexander Milne, englischer Schriftsteller († 1956)
- 18. Januar: Anna Siemsen, deutsche Pädagogin und Politikerin († 1951)
- 22. Januar: Karl Ettlinger, Schriftsteller († 1935)
- 25. Januar: Virginia Woolf, englische Schriftstellerin († 1941)
- 30. Januar: Franklin D. Roosevelt, 32. Präsident der USA († 1945)
- 2. Februar: James Joyce, irischer Schriftsteller († 1941)
- 5. Februar: August Kopff, deutscher Astronom († 1960)
- 14. Februar: Friedrich Hermann Ernst Schneidler, deutscher Schriftdesigner († 1956)
- 14. Februar: John Barrymore, US-amerikanischer Schriftsteller († 1942)
- 20. Februar: Nicolai Hartmann, deutscher Philosoph († 1950)
- 22. Februar: Eric Gill, britischer Bildhauer, Grafiker und Typograf († 1940)
- 25. Februar: Bernhard Traven Torsvan, Deutschsprachiger Schriftsteller († 1969)
- 14. März: Waclaw Sierpinski, polnischer Mathematiker († 1969)
- 15. März: Jim Lightbody, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger († 1953)
- 16. März: Paul Lejeune-Jung, Reichstagsabgeordneter, Widerstandskämpfer, NS-Opfer († 1944)
- 18. März: Gian Francesco Malipiero, italienischer Komponist und Musikwissenschaftler († 1973)
- 20. März: Arnold Heim, Schweizer Geologe († 1965)
- 23. März: Emmy Noether, deutsche Mathematikerin († 1935)
- 25. März: Otto Neururer, katholischer Pfarrer († 1940)
- 26. März: Hermann Obrecht, Schweizer Politiker († 1940)
- 31. März: Fritzi Massary, österreichische Sängerin und Schauspielerin († 1969)
- 3. April: Hermann August Korff, deutscher Literaturhistoriker († 1963)
- 4. April: Noud Stempels, niederländischer Fußballspieler († 1970)
- 8. April: Dmytro Doroschenko, Ukrainischer Historiker und Politiker († 1951)
- 9. April: Friedrich Franz IV., letzter Großherzog zu Mecklenburg († 1945)
- 14. April: Moritz Schlick, Begründer des logischen Empirismus († 1936)
- 14. April: Rudolf Watzl, österreichischer Ringer in der Leichtgewichtsklasse († 1915)
- 17. April: Artur Schnabel, österreichischer Pianist und Komponist († 1951)
- 18. April: Leopold Stokowski, englischer Dirigent († 1977)
- 19. April: William von Simpson, deutscher Schriftsteller († 1945)
- 21. April: Percy Williams Bridgman, US-amerikanischer Physiker, Nobelpreisträger († 1961)
- 4. Mai: Wilhelm Lehmann, deutscher Schriftsteller († 1968)
- 5. Mai: Albert H. Rausch, deutscher Schriftsteller († 1949)
- 5. Mai: Douglas Mawson, britischer Antarktisforscher († 1958)
- 6. Mai: Wilhelm von Preußen, Kronprinz des Deutschen Reichs († 1951)
- 7. Mai: Willem Elsschot, niederländischsprachiger Schriftsteller aus Belgien († 1960)
- 11. Mai: Joseph Marx, österreichischer Komponist († 1964)
- 13. Mai: Georges Braque, französischer Maler des Kubismus († 1963)
- 19. Mai: Mohammad Mossadegh, Premierminister des Iran († 1967)
- 20. Mai: Sigrid Undset, norwegische Romanautorin, Novellistin und Essayistin († 1949)
- 22. Mai: Hugo Häring, deutscher Architekt und Autor († 1958)
- 25. Mai: Ernst von Weizsäcker, deutscher Diplomat und Politiker († 1951)
- 29. Mai: Jan Schoemaker, niederländischer Fußballspieler († 1954)
- 30. Mai: Wyndham Halswelle, britischer Leichtathlet und Olympiasieger († 1915)
- 2. Juni: Rudolf Bingel, Vorsitzender des Vorstandes der Siemens-Schuckert Werke
- 4. Juni: Karl Valentin, bayerischer Komiker, Kabarettist, Autor und Filmproduzent († 1948)
- 5. Juni: Ludwig Mathar, deutscher Schriftsteller
- 11. Juni: Alvin Langdon Coburn, US-amerikanischer Fotograf († 1966)
- 13. Juni: Olga Alexandrowna Romanowa, russische Großfürstin († 1960)
- 14. Juni: Ion Antonescu, Ministerpräsident und Generalstabschef Rumäniens († 1946)
- 17. Juni: Igor Fjodorowitsch Strawinski, Russisch-US-amerikanischer Komponist († 1971)
- 17. Juni: Igor Strawinsky, russischer Komponist († 1971)
- 17. Juni: Wilhelm Hausenstein, deutscher Schriftsteller, Publizist und Diplomat († 1957)
- 18. Juni: Georgi Dimitrow, bulgarischer Politiker und Regierungschef († 1949)
- 21. Juni: Hermann Etzel, deutscher Politiker († 1978)
- 21. Juni: Rockwell Kent, US-Amerikanischer Maler († 1971)
- 24. Juni: Carl Diem, deutscher Sportfunktionär und -wissenschaftler († 1962)
- 27. Juni: Eduard Spranger, Pädagoge, Psychologe, Philosoph († 1963)
- 29. Juni: Franz Seldte, NSDAP-Politiker und Reichsarbeitsminister († 1947)
- 30. Juni: Sven Rudolphsson Lidman, schwedischer Schriftsteller († 1960)
- 1. Juli: James M. Cain, US-amerikanischer Journalist und Krimi-Autor († 1977)
- 2. Juli: Marie Bonaparte, französische Psychoanalytikerin († 1962)
- 3. Juli: Dirk Lotsy, niederländischer Fußballspieler († 1965)
- 4. Juli: Kurt von Schleicher, Generalleutnant und Reichskanzler der Weimarer Republik († 1934)
- 5. Juli: Hazrat Inayat Khan, Gründer des „Sufi Order International“ († 1927)
- 11. Juli: Leonard Nelson, Mathematiker und Philosoph mit Arbeitsschwerpunkt Logik und Ethik († 1927)
- 12. Juli: Tod Browning, US-amerikanischer Filmregisseur († 1905)
- 18. Juli: Marcello Mimmi, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1961)
- 22. Juli: Edward Hopper, US-amerikanischer Maler († 1967)
- 22. Juli: Matthias Pier, deutscher Chemiker († 1965)
- 27. Juli: Geoffrey de Havilland, englischer Flugpionier und Konstrukteur († 1965)
- 2. August: Johannes Tralow, Romanautor, Erzähler, Dramatiker und Publizist († 1968)
- 3. August: Louis Biester, deutscher Politiker († 1965)
- 3. August: Vilém Mathesius, Linguist, Historiker und Anglist († 1945)
- 9. August: Titus Maria Horten, katholischer Priester und Heiliger († 1936)
- 15. August: Marion Bauer, US-amerikanische Komponistin († 1955)
- 17. August: Samuel Goldwyn, US-amerikanischer Filmproduzent († 1974)
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