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IlluminatenordenDer deutsche Illuminatenorden (von lateinisch illuminati - die Erleuchteten) war eine am 1. Mai 1776 vom Philosophen und Theologen Adam Weishaupt in Ingolstadt gegründete aufklärerische Geheimgesellschaft.
Der Illuminatenorden wurde in Bayern (1784) verboten und stellte seine Aktivitäten spätestens um 1788 ein.
Geschichte
Der Professor für Kirchenrecht und praktische Philosophie an der Universität Ingolstadt, Adam Weishaupt (1748-1830), gründete am 1. Mai 1776 den Bund der Perfektibilisten (auch Bienenorden), aus dem zunächst der „Bund der Illuminaten“ und schließlich der „Illuminatenorden“ entstand. Weishaupt gab sich den Illuminaten-Decknamen „Spartacus“, nach dem altrömischen Sklavenrebellen. Durch Adolph Freiherr Knigges Beitritt 1780 erfuhr der Illuminatenorden bald reichsweite Verbreitung, wobei Knigge (Deckname: „Philo“) neue Mitglieder besonders in den Reihen der Freimaurer anwarb. Auch spielte er in der praktischen Führung des Ordens eine besondere Rolle. Der Orden war hierarchisch und esoterisch strukturiert, das heißt, dass Neumitglieder über die wahren Ziele des Ordens im Unklaren gelassen wurden. Der wirkliche Charakter der Gesellschaft bestand in einem ausgeklügelten Erziehungssystem, um die Tugend und Sittlichkeit durch die aufklärerischen Ideale von Freiheit und Gleichheit zu fördern. Dabei sollte der vermutete glückliche Urzustand der Menschheit nicht durch den Umsturz, sondern durch Errichtung einer sittlichen Regierung wieder herbeigeführt werden.
Der Illuminatenorden hatte auf Grund des Geheimnisses, das Knigge und Weishaupt um ihren Orden verbreiteten, anfangs unter den deutschen Freimaurern erheblichen Erfolg. Besonders die studierende Jugend fühlte sich angezogen. Hintergrund war der kurz zuvor erfolgte Zusammenbruch der Strikten Observanz, einer Bewegung, mit der es Karl Gotthelf von Hund und Altengrottkau gelungen war, die deutsche Freimaurerei unter seiner Führung zu einen. Er behauptete nämlich jahrelang, er stehe in Kontakt mit „Unbekannten Oberen“, die ihn in das tiefste Geheimnis der Freimaurerei eingeweiht hätten. Als sich nach von Hunds Tod 1782 keinerlei „Geheime Obere“ meldeten, geriet die deutsche Freimaurerei in eine schwere Krise: Dies nutzten die Illuminaten, die ein neues „Geheimnis“ anzubieten schienen.
Die rund 1.500 Mitglieder des Ordens, welche zu rund einem Drittel zugleich Freimaurer waren, galten als Förderer der Aufklärung. Kurz vor Selbstauflösung des Illuminatenordens verzeichnete dieser rund 70 Niederlassungen im Alten Reich. Weishaupt erarbeitete ein aufklärerisches Lehr- und Lernsystem, welches die Mitglieder des Ordens durchliefen. Ältere Mitglieder, die bereits einen höheren Grad erreicht hatten, wurden für die Schulung der jüngeren Mitglieder herangezogen.
Am 22. Juni 1784 wurde in Bayern der Illuminatenorden zusammen mit anderen Geheimgesellschaften durch Kurfürst Karl Theodor verboten. Alle Papiere des Ordens, derer man habhaft werden konnte, wurden veröffentlicht. 1785 erklärte Papst Pius VI. in zwei Briefen (vom 18. Juni und 12. November) an den Bischof von Freising die Mitgliedschaft im Orden als unvereinbar mit dem katholischen Glauben. Weitere Verbote durch Karl Theodor folgten am 2. März 1785, am 16. August 1785 und am 16. August 1787 - letzteres stellte die Rekrutierung von Mitgliedern für Freimaurer und Illuminaten unter die Todesstrafe. Viele Mitglieder wurden verhaftet, alle mit der Begründung, sie seien „notorische Freidenker“. Unter Johann Joachim Christoph Bode fand 1785 die Ordenstätigkeit in der Weimarer Minervalkirche ihr Ende.
1785 floh Weishaupt aus Ingolstadt und ließ sich 1787 in Gotha nieder. Dort schrieb er einige Verteidigungsschriften. In Ingolstadt erinnert heute nur noch eine Gedenktafel an dem Gebäude, in dem sich der Versammlungssaal der Illuminaten befand, an den Orden. Das Gebäude befindet sich in der Theresienstr. 23 von Ingolstadt, mitten in der heutigen Fußgängerzone der Stadt.
Prominente unter den ermittelten Mitgliedern waren Christian Gottlob Neefe, Gründer des Bonner Zweiges der Illuminaten unter dem Namen „Minervalkirche Stagira“, Ignaz von Born, Johann Gottfried Herder, Johann Wolfgang von Goethe (Deckname: „Abaris“ seit 1783) und der mit Goethe befreundete Herzog Carl August (Deckname: „Aeschylos“). Insgesamt ging der Illuminatenorden in seiner Mitglieder-Akquisition, bei der sich vor allem Knigge hervortat, sehr zielgerichtet vor: Da man versuchte, durch aktive Beeinflussung von Entscheidungsträgern im politischen und wirtschaftlichen System das aufklärerische Gedankengut effizient zu streuen, bemühte man sich vor allem, Personen in Führungspositionen anzuwerben. Diese Strategie beflügelt offensichtlich bis heute die Anhänger diverser Verschwörungstheorien.
Unterschiede zur Freimaurerei
Zwar übernahmen die Illuminaten freimauerische Strukturen wie die Loge und ein Gradsystem, doch gehörten sie der Freimaurerei nicht an. In den landesweiten Organisationen der Freimaurer, den so genannten Großlogen oder Groß-Orienten, arbeiteten sie nicht mit. Auch war der Orden im Unterschied zu den Freimaurern, die sich zur Zugehörigkeit zu ihrer Loge offen bekennen, eine echte Geheimgesellschaft. Die Illuminaten hatten zudem explizit politische Ziele, wohingegen bei Freimaurern Diskussionen über politisches Tagesgeschehen unerwünscht ist. Die Illuminaten versuchten vielmehr, durch Doppelmitgliedschaften und Unterwanderung, die Freimaurerlogen unter ihren Einfluss zu bekommen.
Symbole
Die bayerischen Illuminaten übernahmen viele ihrer Symbole aus der Freimaurerei. Bis heute sind keine Belege dafür bekannt, dass sie besondere Symbole als Erkennungszeichen benutzen. Dem entgegen stehen Vermutungen vieler Verschwörungstheorien, welche durch Romanautoren wie Robert Anton Wilson (Illuminatus!) und Dan Brown (Illuminati) populär gemacht wurden.
Häufig nachgesagte Symbole
Illuminati
- Das Allsehende Auge in einem Dreieck ist ein altes christliches Symbol für den dreieinigen Gott, das oft in Kirchen zu sehen ist. Von hier übernahmen es auch die Freimaurer, die ja aus den mittelalterlichen Dombauhütten hervorgegangen waren.
- Das Allsehende Auge als Abschlussstein einer Pyramide (siehe auch: Siegel der USA) erscheint selten als freimaurerisches Symbol in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. In der damaligen Ägyptenmode galten die noch nicht entzifferten Hieroglyphen und alles übrige Altägyptische als Symbol für Weisheit und Geheimnis. Die Illuminaten verwendeten dieses Symbol nicht.
- Der lateinische Ausspruch „Novus ordo seclorum“ auf dem Siegel und den Geldscheinen der USA - zu Deutsch: „Neue Ordnung der Zeitalter“, oft fälschlicherweise als „Neue Weltordnung“ übersetzt.
- Eine sich in den eigenen Schwanz beißende Schlange, als Symbol für Ewigkeit.
- Zahlensymbol: 2 (Dualismus), 5, 8, 13, 17, 23, 40
Das Buch ist zu weiten Teilen eine Satire. Eine klare Zuordnung der Symbolik zu den im Buch genannten Verschwörergruppen ist schwer möglich.
Die verwendeten Symboliken sind vor allem:
- die oben genannte Pyramide mit dem Allsehenden Auge;
- der deutsche Ausspruch „Ewige Blumenkraft“ - eine Anspielung auf das Motto der Hippies „Flower Power“; Wilson gibt an, es der Zeitschrift „Teenset“ entnommen zu haben;
- Zahlensymbole: 5 (Quersumme von 23), 17, 23.
Dan Brown führt die Illuminaten auf Galileo Galilei zurück, weshalb er die von ihm erwähnten Symbole meist durch die damalige Wissenschaft erklärt.
- oben genannte Pyramide mit dem Allsehenden Auge
- Ambigramme als Zeichen für perfekte Symmetrie
- Die 4 Elemente Erde, Wasser, Feuer und Luft, besonders in Verbindung mit Ambigrammen
- Zahlensymbole: 2, 5
- Ellipsen, als Symbol der Planetenbewegung, welche konträr zur kirchlichen Annahme des geozentrischen Weltbildes stehen soll.
Keines dieser Symbole lässt sich zweifelsfrei mit den Illuminaten in Verbindung bringen. Insgesamt erscheint es auch als wenig plausibel, dass eine international agierende Verschwörung, als die die Illuminaten oft bezeichnet werden, nichts Besseres zu tun hat, als überall ihre Symbole zu hinterlassen.
Mythen und Verschwörungstheorien
Bis heute wird in zahlreichen Verschwörungstheorien kolportiert, die Illuminaten hätten nach ihrem Verbot weiter bestanden und seien verantwortlich für eine Vielzahl von Erscheinungen, die von den Verbreitern solcher Mythen als unerfreulich beurteilt werden, nicht zuletzt für die Französische Revolution.
Diese folgenreiche Verschwörungstheorie hat zwei Ursprünge. Unabhängig voneinander versuchten zu Beginn des 19. Jahrhunderts der französische ehemalige Jesuit Abbé Barruel und der schottische Gelehrte John Robison nachzuweisen, dass nicht etwa die andauernde Unterdrückung des Dritten Standes die Verbreitung der Lehren der Aufklärung, die Missernte des Vorjahres und das schlechte Krisenmanagement König Ludwigs XVI. die Revolution ausgelöst hätten, sondern die Illuminaten. Hierfür führten sie vor allem drei Belege an:
- Erstens seien fast alle bedeutenden Führer der Revolutionäre Freimaurer - wie auch fast alle übrigen Anhänger der gebildeten Stände überall in Europa, wenn sie nicht gerade sehr kirchentreu waren. Die umstandslose Gleichsetzung von Freimaurer und Illuminaten ist aber, wie oben erwähnt, falsch.
- Zweitens existierte in Frankreich kurz vor der Revolution tatsächlich eine Freimaurerloge, die sich - ganz ähnlich wie Weishaupts Orden - „Les Illuminés“ nannte, „die Erleuchteten“. Dass diese Gruppe aber sehr klein und wenig einflussreich war, störte die Verschwörungstheoretiker ebenso wenig wie die Tatsache, dass die französischen „Illuminés“ eher einer rosenkreuzerisch-mystischen Richtung anhingen und mit der Radikalaufklärung à la Freiherr Knigge und Weishaupt nichts am Hut hatten.
- Drittens war bekannt geworden, dass der ehemalige Illuminat Johann Joachim Christoph Bode 1787 nach Paris gereist war. Zweck seines Aufenthalts, der nur vom 24. Juni bis zum 17. August währte, war aber keineswegs die Auslösung der Revolution, was den braven Mann vielleicht doch überfordert hätte: Bode war vielmehr zu einem Freimaurerkonvent eingeladen, der aber bei seiner Ankunft schon beendet war.
Der These, hinter der französischen Revolution stünden die Illuminaten, fehlt also offensichtlich jede Grundlage. Dennoch wurden Barruels und Robisons Werke große Erfolge - ihre Verschwörungstheorien haben bis heute ihre Faszination für viele rechtsradikale Publizisten und Gruppierungen nicht verloren. Zu nennen sind hier zum Beispiel Nesta Webster, eine bekannte englische Faschistin und Verschwörungstheoretikerin der zwanziger Jahre, die amerikanische The John Birch Society (englisch) oder der ehemalige amerikanische Präsidentschaftskandidat Pat Robertson. Auch die Obsession, mit der antisemitische Verschwörungstheoretiker wie Des Griffin und Jan Udo Holey immer neue Spuren des Ordens imaginieren, zeigt den engen Zusammenhang zwischen Rechtsradikalismus und anti-illuminatischer Paranoia.
Diese zählebigen Verschwörungstheorien erhielten unter anderem dadurch Nahrung, dass einige okkultistische Gruppen und Grüppchen versuchten, sich selbst als die angeblich jahrzehntelang im Untergrund verschwundenen Illuminaten zu stilisieren: 1896 gründete z.B. der Historiker Leopold Engel den „Weltbund der Illuminaten”, der die Nachfolge von Weishaupts Orden beanspruchte. Die einschlägigen Akten dieser Vereinigung, die bereits 1929 wieder aus dem Berliner Vereinsregister gelöscht wurde, befinden sich heute im Deutschen Sonderarchiv, Moskau. Dies ist nur eine von zahlreichen offiziellen und angeblichen Neugründungen, wie sie für berühmte Geheimbünde, die sich auflösten, häufiger vorkommen (vergleiche: Golden Dawn).
Bezüge in Filmen und anderen Medien
Auf die Illuminaten wurde und wird immer wieder gerne in Filmen, Büchern, Computerspielen, der Musik, ... angespielt und zurückgegriffen. Der hohe Bekanntheitsgrad ihres Namens in Verbindung mit dem Erfolg ihrer Geheimhaltungspraktiken über die Wahrheit ihrer Geschichte prädestinieren sie immer wieder für die Rolle der mysteriösen Bedrohung.
Populärste Beispiele:
- Film 23
- Romantrilogie Illuminatus!
- Roman Illuminati
- Computerspiel Deus Ex
Literatur
- Manfred Agethen: Geheimbund und Utopie. Illuminaten, Freimaurer und deutsche Spätaufklärung. – München, Oldenbourg, 1987. - ISBN 3-486-54171-4
- Die Korrespondenz des Illuminatenordens. Bd. 1, 1776-81. Herausgegeben von Reinhard Markner, Monika Neugebauer-Wölk und Hermann Schüttler. - Tübingen, Max Niemeyer, 2005. - ISBN 3-484-10881-9
- Karl-Heinz Göttert: Knigge oder von den Illusionen des anständigen Lebens. - München : dtv, 1995. - ISBN 3-423-04672-4
- Richard van Dülmen: Der Geheimbund der Illuminaten. - Stuttgart : Frommann-Holzboog, 1977. - ISBN 3-7728-0674-0
- Leopold Engel: Geschichte des Illuminatenordens. Beitrag zur Geschichte Bayerns. – Bremen, Faksimile-Verlag, 1985 (Repr. d. Ausg. Berlin 1906)
- Eugen Lennhoff: Politische Geheimbünde. München, Langen Müller, 1968
- Helmut Reinalter (Hrsg.): Der Illuminatenorden (1776-1785/87). Frankfurt/ Main, Lang, 1997. - ISBN 3-631-32227-5
- Claus Werner: Le voyage de Bode à Paris en 1787 et le « complot maconnique » - in: Annales historiques de la révolution française 55 (1987), S. 432 - 445.
- Johannes Rogalla von Bieberstein Die These von der Verschwörung 1776-1945 Philosophem, Freimaurer, Juden, Liberale und Sozialisten als Verschwörer gegen die Sozialordnung. Peter Lang GmbH, Frankfurt/M, Herbert Lang & Cie AG, Bern. 1976 ISBN 3-261-01906-9
Siehe auch
- Mitglieder der Illuminaten
- Andere Organisationen, die sich auch Illuminaten nennen, siehe: Illuminaten von Thanateros.
Weblinks
- [http://www.illuminaten.de.vu Umfangreiche Seminararbeit zum Thema Illuminaten]
- [http://lexikon.idgr.de/i/i_l/illuminaten/illuminaten.php Illuminatenorden im Zusammenhang mit Verschwörungstheorien]
- [http://home.foni.net/~adelsforschung/index.htm Deutsche Adelsforschung]: [http://home.foni.net/~adelsforschung/leucht.htm Liste adliger Mitglieder]
- [http://www.trust-us.ch/congress/2000/112.de.html Illuminatus, das Umfeld: Ich habe an Verschwörungstheorien geglaubt. Vortrag von Andreas vom Walde über Adolph von Knigge]
- [http://www.ask1.org/modules.php?name=dieredaktion&file=artikel&id=31 Artikel über die Bayerischen Illuminaten des Adam Weishaupt]
- [http://verschwoerungen.info/wiki/Illuminaten Illuminaten] in der freien Verschwörungsenzyklopädie
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1. MaiDer 1. Mai ist der 121. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 122. in Schaltjahren) - somit bleiben 244 Tage bis zum Jahresende!
Ereignisse
- 305 - Diokletian und Maximian, die beiden Augusti in der Tetrarchie im Römischen Reich der Spätantike, danken ab.
- 1707 - England, Schottland und Wales werden zu Großbritannien vereinigt.
- 1775 - Der Wiener Augarten wird zugänglich für die Allgemeinheit.
- 1840 - Im Vereinigten Königreich von Großbritannien und Irland beginnt der Verkauf der One Penny Black, der weltweit ersten Briefmarke (gültig ab 6. Mai 1840)
- 1844 - In München kommt es wegen einer Bierpreiserhöhung zu schweren Ausschreitungen. Ende April wurden jedes Jahr die Sommerbierpreise angeschlagen. Das Sommerbier war in der Produktion teurer als das Winterbier. Die fast 30%ige Erhöhung von 5 auf 6,5 Kreuzer brachte Soldaten und Arbeiter in Rage. Ein Arbeiter verdiente damals rund 40 Kreuzer am Tag.Bier
- 1851 - Im eigens dafür errichteten Crystal Palace im Londoner Hyde Park wird die Great Exhibition, die allererste Weltausstellung, feierlich eröffnet.
- 1859 - In Ecuador wird Gabriel García Moreno Staatspräsident.
- 1865 - Kaiser Franz Joseph eröffnet die vier Kilometer lange und 57 Meter breite Wiener Ringstraße.
- 1878 - In Paris wird die erste Weltausstellung mit Länderpavillons eröffnet.
- 1890 - Der Erste Mai wird im Gedenken an die Haymarket Riot erstmals international als „Kampftag der Arbeiterbewegung“ begangen.
- 1909 - Der deutsche Offizier Paul Graetz erreicht Swakopmund und beendet damit die erste Durchquerung Afrikas mit dem Automobil.
- 1920 - Sieben Thüringische Staaten werden zum Land Thüringen vereinigt.
- 1929 - In Berlin kommt es zum sog. Blutmai, als die Polizei auf aufständische Arbeiter schießt.
- 1945 - Karl Dönitz, von Hitler testamentarisch zum Reichspräsidenten bestimmt, erklärt in einer Rundfunkansprache die Fortsetzung des militärischen Kampfes gegen „den vordrängenden bolschewistischen Feind“; in Berlin nehmen sich Joseph Goebbels, testamentarisch zum Reichskanzler bestimmt, und seine Frau Magda nach Ermordung ihrer Kinder das Leben.
- 1950 - Palästinensisches Flüchtlingsproblem: Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNRWA nimmt seine Arbeit auf.
- 1958 - In Argentinien wird Arturo Frondizi neuer Staatspräsident.
- 1960 - Kalter Krieg: Über der Sowjetunion wird ein U-2-Spionageflugzeug der USA abgeschossen.
- 1960 - Einweihung des DDR-Überseehafens Rostock
- 1970 - US-Invasion in Kambodscha mit dem Ziel Nachschubwege der Nord-Vietnamesen nach Südvietnam abzuschneiden.
- 1974 - Beim Überschreiten der Punktzahl in der Flensburger Verkehrssünderkartei ist seit heute in der Bundesrepublik Deutschland das Wiederholen der theoretischen Fahrprüfung vorgeschrieben.
- 1976 - In Italien wird Giulio Andreotti erneut Regierungschef.
- 1977 - Bei der größten 1. Mai-Demo in der Geschichte der Türkei werden 37 Menschen durch Angriffe türkischer Counterguerillakräfte getötet. In der Türkei und in Nordkurdistan sterben Ende der 70er Jahre bei politischen Auseinandersetzungen zwischen revolutionären und faschistischen Kräften täglich bis zu 25 Menschen.
- 1979 - Dänemark entlässt Grönland in die Selbstverwaltung
- 1986 - Afghanistan. Dr. Mohammad Najibullah löst Babrak Karmal als Generalsekretär der DVPA ab
- 1987 - Ausschreitungen in Berlin-Kreuzberg mit Brandstiftungen, Plünderungen und Barrikadenbau lassen die Polizei für eine Nacht die Kontrolle über den Stadtteil verlieren, siehe Erster Mai in Kreuzberg.
- 1997 - Die meisten Botschafter der Staaten der EU kehren in den Iran zurück, da sich die Lage in Teheran nach den gewalttätigen Studentenprotesten gegen das Berliner Mykonos-Urteil etwas stabilisiert hat.
- 1999 - Nauru wird Vollmitglied des Commonwealth of Nations
- 1999 - Der Nigerianer Marcus Omofuma stirbt während der Abschiebung aus Österreich, nachdem ihm österreichische Polizisten Mund und Nase verklebten
- 2000 - In Island wird Staatspräsident Ólafur Ragnar Grimsson in seinem Amt bestätigt.
- 2002 - Das Assoziierungsabkommen zwischen der EU und Jordanien tritt in Kraft
- 2003 - Von US-Präsident George W. Bush offiziell erklärtes Ende von größeren Kampfhandlungen im Irak (Dritter Golfkrieg)
- 2004 - Im Rahmen der EU-Osterweiterung werden 10 neue Staaten in die Europäische Union aufgenommen: Estland, Lettland, Litauen, Polen, die Slowakei, Slowenien, Ungarn, Tschechien, Malta und Zypern. In vielen Städten finden Freudenfeiern und große Feuerwerke statt, in Athen ein großer Festakt mit den 25 Staats- und Regierungschefs.
- 2005 - Der Jahrestag der großen EU-Erweiterung (inzwischen durch Volksabstimmungen klar bestätigt) wird vielerorts gefeiert. Außenkommissarin Ferrero-Waldner gibt ausführliche Interviews zur Situation.
Wirtschaft
- 1821 - Die Bank von England tauscht ihre Banknoten wieder gegen Gold ein; damit endet die seit Ende 1797 bestehende "bank-restriction".
- 1886 - In Chicago beginnt ein Streik, in dessen Verlauf es zum Haymarket Riot und mit Toten kommt. Dieses Ereignis wird zum Bezugsdatum für den Tag der Arbeit.
- 1995 - Beitritt Liechtensteins zum EWR (Europäischer Wirtschaftsraum)
- 2000 - Horst Köhler, Deutschland, wird Direktor des IWF (Internationaler Währungsfond)
- 2001 - In Guatemala wird der US-Dollar als zweite Währung neben dem Quetzal eingeführt.
- 2004 - In Polen gilt für Investitionen ab sofort das EU-Recht.
Wissenschaft und Technik
Kultur
- 1775 - Uraufführung des Melodrams Medea von Georg Benda in Leipzig.
- 1776 - Gründung des Geheimordens "Bayrische Illuminaten" durch Adam Weißhaupt in Ingolstadt
- 1786 - Die Oper "Die Hochzeit des Figaro" von Wolfgang Amadeus Mozart wird in Wien uraufgeführt.
- 1863 - Uraufführung der Oper Le Jardinier et son seigneur von Léo Delibes am Théâtre-Lyrique in Paris.
- 1983 - Uraufführung des Musicals My One and Only von George Gershwin am St. James Theatre in New York.
- 1954 - Pablo Picasso malt das Portät Sylvette
Religion
- 1942 - Joseph Frings wird Erzbischof von Köln
Katastrophen
- 1854 - Der britische Passagierdampfer City of Glasgow sinkt auf der Überfahrt nach New York City mit 480 Menschen an Bord.
- 1929 - Ein Erdbeben der Stärke 7,4 fordert im Iran ca. 3.300 Todesopfer.
- 1991 - Flutkatastrophe in Bangladesch. Eine Flutwelle von 20 m Höhe überflutet das tiefliegende Ganges-Delta. Nach späteren Schätzungen von Hilfsorganisationen kommen 500.000 Menschen ums Leben.
- 2002 - Bangladesch. Untergang einer Fähre auf dem Meghna. 400 Tote.
- 2003 - Ein Erdbeben der Stärke 6,4 im Osten der Türkei fordert 177 Todesopfer.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1905 Der Fußballklub Arminia Bielefeld wird gegründet
- 1979 Uli Hoeneß wird Manager des FC Bayern München
- Jährlich - Radrennen Rund um den Henninger-Turm in Frankfurt am Main, Main-Taunus-Kreis und Hochtaunuskreis.
Geboren
Rund um den Henninger-Turm
- 1218 - Rudolf I. von Habsburg, römisch-deutscher König
- 1225 - Jean de Joinville, Begleiter und Chronist von Ludwig den IX.
- 1531 - Katharina Thomás, spanische Nonne und Mystikerin
- 1592 - Adam Schall von Bell, deutscher Wissenschaftler und Missionar
- 1623 - Hans Ernst von Wied-Runkel, deutscher Soldat und Hofbeamter
- 1672 - Joseph Addison, britischer Schriftsteller und Politiker († 17. Juni 1719)
- 1754 - Bernhard Heinrich Overberg, deutscher Theologe und Pädagoge
- 1759 - Jacob Albrecht, deutsch-amerikanischer Prediger († 18. Mai 1808)
- 1760 - Friedrich Albrecht Carl Gren, deutscher Chemiker
- 1769 - Arthur Wellesley, 1. Herzog von Wellington, britischer Feldmarschall († 14. September 1852)
- 1772 - Karl Friedrich von Gärtner, deutscher Botaniker und Arzt
- 1777 - Vincenz Eduard Milde, Erzbischof von Wien
- 1780 - Philip Marheineke, deutscher Theologe
- 1803 - James Clarence Mangan, irischer Schriftsteller († 20. Juni 1849)
- 1805 - Johann Jacoby, preußischer Politiker und führender deutscher Radikaldemokrat
- 1814 - Carlos Auersperg, österreichischer Politiker († 4. Januar 1890)
- 1817 - Karl Isidor Beck, österreichischer Schriftsteller († 9. April 1879)
- 1825 - Johann Jakob Balmer, schweizerischer Mathematiker und Physiker
- 1830 - Guido Gezelle, flämischer Dichter
- 1837 - Walter Hauser, schweizerischer Bundesrat, Bundespräsident
- 1839 - Adolf Guyer-Zeller, schweizerischer Unternehmer, Gründer von Eisenbahnlinien
Adolf Guyer-Zeller
- 1852 - Calamity Jane, US-amerikanische Westernheldin
- 1852 - Santiago Ramón y Cajal, spanischer Mediziner und Nobelpreisträger
- 1855 - Cecilia Beaux, US-amerikanische Malerin
- 1862 - Marcel Prévost, französischer Schriftsteller
- 1863 - Stephan Kekulé von Stradonitz, deutscher Jurist, Privatgelehrter und Genealoge
- 1868 - Väinö I., Prinz und Landgraf zu Hessen sowie zwei Monate lang König von Finnland
- 1872 - Hugo Alfvén, schwedischer Komponist und Dirigent
- 1872 - Sidónio Pais, portugiesischer Militär, Putschist und Präsident
- 1874 - Romaine Brooks, US-amerikanische Malerin
- 1877 - Otto Palandt, Herausgeber der nach ihm benannten BGB-Kommentare
- 1881 - Pierre Teilhard de Chardin, französischer Jesuit, Theologe und Philosoph
- 1883 - Karel Heijting, niederländischer Fußballspieler
- 1884 - Felipe Boero, argentinischer Komponist
- 1886 - Walter Cramer, Beteiligter am Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944
- 1887 - Hans Demmelmeier, deutscher CSU-Politiker und MdB
- 1888 - Willy Knothe, deutscher Politiker und MdB
- 1892 - Ehrenfried Günther Freiherr von Hünefeld, deutscher Flugpionier
- 1894 - Maria Restituta, österreichische Ordens- und Krankenschwester, selig gesprochen 1998
- 1896 - Herbert Backe, deutscher Reichsminister für Ernährung in der Endphase des Dritten Reichs
- 1897 - Otto Brües, deutscher Schriftsteller
- 1899 - Jón Leifs, isländischer Komponist
- 1900 - Ignazio Silone, italienischer Schriftsteller
- 1901 - Antal Szerb, ungarischer Schriftsteller
- 1905 - Henry Koster, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1905 - Theodor Oberländer, NS-Funktionär, später Bundesvertriebenenminister
- 1908 - Giovanni Guareschi, italienischer Journalist, Karikaturist und Schriftsteller
- 1909 - Giannis Ritsos, griechischer Schriftsteller
- 1910 - Roland Rainer, österreichischer Architekt
- 1912 - Otto Kretschmer, deutscher U-Boot-Kommandant
- 1914 - Rudolf Gellesch, deutscher Fußballspieler
- 1915 - Archie Williams, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1915 - Hanns-Martin Schleyer, deutscher Jurist und Arbeitgeberpräsident
- 1916 - Glenn Ford, US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler
- 1923 - Joseph Heller, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1924 - Big Maybelle, US-amerikanische Sängerin
- 1924 - Grégoire Kayibanda, ruandischer Politiker
- 1924 - Wiktor Petrowitsch Astafjew, russischer Schriftsteller und literarischer Weggefährte Alexander Solschenizyns
- 1925 - Gary Bertini, jüdischer Komponist und Dirigent
- 1927 - Horst Drinda, deutscher Schauspieler
- 1929 - Ralf Gustav Dahrendorf, deutsch-englischer Soziologe, Politiker und Publizist
- 1929 - Sonny James, US-amerikanischer Musiker
- 1930 - Little Walter, US-amerikanischer Musiker
- 1934 - Laura Betti, italienische Schauspielerin
- 1934 - Shirley Horn, US-amerikanische Jazzmusikerin
- 1936 - Danièle Huillet, französische Regisseurin
- 1939 - Judy Collins, US-amerikanische Sängerin
- 1941 - Juraj Hatrík, slowakischer Komponist
- 1943 - Franziskus Eisenbach, Titularbischof von Sigo und Weihbischof emeritus von Mainz
- 1943 - Willi Kraus, deutscher Fußballspieler
- 1944 - Costa Cordalis, griechischer Sänger deutscher Schlager
- 1944 - Rita Coolidge, US-amerikanische Country-Sängerin
- 1945 - Mimi Farina, US-amerikanische Sängerin
- 1946 - Joanna Lumley, britische Schauspielerin und ein ehemaliges Model
- 1946 - John Woo, aus Hongkong stammender Regisseur und Filmproduzent
- 1946 - Peter Kostelka, österreichischer Politiker
- 1947 - Danilo Popivoda, jugoslawischer ehemaliger Fußballspieler
- 1953 - Detlev Samland, deutscher SPD-Politiker
- 1953 - Joanna Szczepkowska, polnische Schauspielerin
- 1953 - Pierre Franckh, deutscher Schauspieler
- 1954 - Ray Parker Jr., US-amerikanischer Musiker
- 1956 - Andreas Vitásek, österreichischer Kabarettist, Schauspieler und Regisseur
- 1957 - Rick Driscoll, britischer Musiker
- 1957 - Steve Farris, US-amerikanischer Musiker
- 1959 - Phil Smith, britischer Musiker
- 1960 - Jennifer Grey, amerikanische Schauspielerin
- 1962 - Maia Morgenstern, rumänische Schauspielerin
- 1962 - Owen Paul, britischer Sänger
- 1964 - Yvonne van Gennip, niederländische Eisschnellläuferin
- 1966 - Olaf Thon, deutscher Fußballspieler
- 1967 - Tim McGraw, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1968 - Oliver Bierhoff, deutscher Fußballspieler
- 1969 - Javier Bardem, spanischer Schauspieler
- 1969 - Wes Anderson, US-amerikanischer Regisseur
- 1973 - Oliver Neuville, deutscher Fußballspieler
- 1974 - Marc Seliger, deutscher Eishockeytorhüter
- 1975 - Marc-Vivien Foé, kamerunischer Mittelfeldspieler
- 1975 - Michael Mehlem, österreichischer Fußballspieler
- 1979 - Lars Berger, norwegischer Biathlet
- 1979 - Pauli Rantasalmi, finnischer Musiker (The Rasmus)
- 1980 - Julia Tabakowa, russische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 1981 - Aliaksandr Hleb, weißrussischer Fusballspieler
- 1982 - Tommy Robredo, spanischer Tennisspieler
Gestorben
- 1308 - Albrecht I., war Römischer König sowie Herzog von Österreich und der Steiermark
Albrecht I.
- 1555 - Marcellus II., Papst 1555
- 1572 - Pius V., Papst seit 1566
- 1578 - Wilhelm II. von der Mark, Admiral der Wassergeusen und Gouverneur von Holland
- 1731 - Johann Ludwig Bach, deutscher Komponist
- 1737 - Jean-Alphonse Turrettini, reformierter Theologe
- 1772 - Gottfried Achenwall, Begründer der moderenen Statistik
- 1816 - Justus Perthes, Gründer eines geografisch-kartografischen Verlags
- 1870 - Gabriel Lamé, französischer Mathematiker und Physiker
- 1871 - Andreas Andresen, deutscher Kunstbuchautor
- 1873 - David Livingstone, schottischer Missionar und Afrikaforscher
- 1874 - Vilém Blodek, tschechischer Komponist
- 1874 - Niccolò Tommaseo, italienischer Schriftsteller
- 1875 - Leonhard Kohl von Kohlenegg, österreichischer Schriftsteller und Schauspieler
- 1875 - Alfred George Stevens, britischer Bildhauer
- 1881 - Romolo Gessy, Italienischer Afrikareisender
- 1889 - Heinrich Adolph Meyer, deutscher Meeresforscher und Fabrikant
- 1891 - Ferdinand Gregorovius, deutscher Schriftsteller und Historiker
- 1893 - Alexander Kaufmann, deutscher Schriftsteller
- 1898 - Louis Appia, Chirurg und Mitbegründer des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz
- 1899 - Ludwig Büchner, jüngerer Bruder des Revolutionärs Georg Büchner
Ludwig Büchner
- 1904 - Antonín Dvořák, tschechischer Komponist
- 1911 - Otto Lueger, Professor der Wasserbautechnik
- 1914 - Hermann Frasch, deutsch-US-amerikanischer Chemiker und Technologe
- 1916 - Rudolf Hirth du Frênes, Maler und Bruder des Schriftstellers und Verlegers Georg Hirth
- 1917 - William Knox D'Arcy, britischer Unternehmer
- 1920 - Margaret von Connaught, Kronprinzessin von Schweden
- 1927 - Oscar Swahn, schwedischer Sportschütze und ältester Olympiasieger aller Zeiten
- 1933 - Carl Roman Abt, schweizerischer Ingenieur und Erfinder
- 1935 - Henri Pélissier, französischer Radrennfahrer
- 1939 - Wilhelm Normann, deutscher Chemiker
- 1942 - Georg von Eucken-Addenhausen, Jurist und Staatsmann
- 1944 - Jizchak Katzenelson, jüdischer Lyriker und Dramatiker
- 1945 - Joseph Goebbels, deutscher Nationalsozialist
- 1945 - Magda Goebbels, Ehefrau von Joseph Goebbels
- 1946 - William Johnston, US-amerikanischer Tennisspieler
- 1946 - Edward Bairstow, englischer Organist, Pädagoge, Komponist, Chorleiter und Dirigent
- 1949 - Wilhelm Thöny, österreichischer Maler und Grafiker
- 1950 - Ernst Laemmle, deutsch-US-amerikanischer Filmregisseur
- 1950 - Lothrop Stoddard, US-amerikanischer Eugenier, Autor und Bewunderer Adolf Hitlers
- 1954 - Käte Duncker, deutsche Politikerin
- 1963 - Veza Canetti, österreichische Schriftstellerin, seit 1938 im Exil in London
- 1965 - Spike Jones, US-amerikanischer Musik-Komiker
- 1967 - Maria Probst, deutsche CSU-Politikerin
- 1973 - Asger Jorn, dänischer Künstler
- 1976 - Michael Gartenschläger, Opfer der deutsch-deutschen Grenze
Michael Gartenschläger
- 1978 - Aram Chatschaturian, sowjetischer Komponist
- 1978 - Hans Severus Ziegler, deutscher Publizist, Intendant, Lehrer und nationalsozialistischer Politiker
- 1981 - Vern Sneider, US-amerikanischer Autor
- 1981 - Robert Stauch, deutscher CDU-Politiker
- 1982 - Walther Wenck, deutscher Oberbefehlshaber der 12. Armee im Zweiten Weltkrieg
- 1982 - Wolfgang Stammberger, deutscher Politiker
- 1991 - Richard Thorpe, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1993 - Pierre Bérégovoy, französischer Politiker der Sozialisten
- 1994 - Ayrton Senna, Formel-1-Rennfahrer und dreifacher Formel-1-Weltmeister
- 1996 - Irene Koss, Schauspielerin und die erste deutsche Fernsehansagerin
- 1997 - Bo Widerberg, schwedischer Regisseur
- 1998 - Eldridge Cleaver, US-amerikanischer Schriftsteller und der Mitbegründer der Black Panther
- 2004 - Felix Haug, schweizerischer Popmusiker
- 2004 - Irina Pabst, deutsche Modedesignerin
- 2004 - Lojze Kovacic, slowenischer Schriftsteller und Pädagoge
- 2004 - Scott R. Lemmon, Programmierer
Feier- und Gedenktage
- Tag der Arbeit in vielen Staaten ("Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse")
- Die Nacht zum ersten Mai wird auch als Walpurgisnacht bezeichnet
- Kirchliche Gedenktage:
- Hl. Josef der Arbeiter (katholisch)
- Hl. Maria (katholisches Hochfest in Bayern: Patrona Bavariae);
- in England: Hl. Walburga, Äbtissin von Heidenheim (katholisch)
- Hl. Philippus, Apostel, Märtyrer (anglikanisch)
- Hl. Jakobus, der Sohn des Alphäus, Apostel, Märtyrer (anglikanisch)
- Marshallinseln - Tag der Unabhängigkeit (1979)
- Österreich - Staatsfeiertag
Siehe auch
- Erster Mai
- 30. April - 2. Mai
- 1. April - 1. Juni
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0501
ja:5月1日
ko:5월 1일
simple:May 1
th:1 พฤษภาคม
PhilosophEin Philosoph (griechisch φιλόσοφος, philósophos - Liebhaber der Weisheit) ist ein Mensch, der nach Platons Symposion die Wahrheit, das Schöne und das Gute liebt, und damit begehrt.
Philosophen setzen sich philosophierend, d.h. auf fundamentale Weise, mit Fragen, die sich dem Menschen stellen, auseinander. Dies können beispielsweise Fragen über die menschliche Existenz, oder aber auch (in der gegenwärtigen akademischen Diskussion verbreitetere) Fragen abstrakterer Natur, wie beispielsweise der Frage nach dem, was es gibt (vgl. Ontologie), sein.
Die vier großen Fragen der Philosophie und damit der Philosophen lauten nach Immanuel Kant:
# Was kann ich wissen? (Die Grenzen des Wissens)
# Was soll ich tun? (Das Maß der Freiheit)
# Was darf ich hoffen? (Der Sinn des Lebens)
# Was ist der Mensch? (Das Wesen der Menschen)
Die Frage, wer denn nun ein Philosoph sei, lässt sich unter verschiedenen Gesichtspunkten beantworten:
# Unumstritten ist die Bezeichnung "Philosoph" für die "Großen" der Philosophie (wie beispielsweise Platon, Aristoteles und Kant).
# Naheliegend scheint die Bezeichnung 'Philosoph' zunächst für diejenigen, die sich (beruflich) mit der akademischen Disziplin der Philosophie beschäftigen. Sehr oft möchten sich diese aber selbst nicht als solche sehen. (Prominentes Beispiel hierfür ist Michel Foucault, der sich selbst "nur" als Kritiker sah.) Ob das nun an eigener Bescheidenheit und Hochachtung für die "Großen" liegt oder eben daran, dass man von einem Philosoph vielleicht viel Weisheit erwartet, kann hier nur vermutet werden.
# Als Philosophen werden auch diejenigen bezeichnet, die sich für die oben genannten Fragen interessieren oder sich ganz allgemein durch Scharfsinn und Tiefe in ihren Gedanken auszeichnen - und eben allem auf den Grund gehen wollen. (Eine hierfür beispielhafte Bezeichnung wäre: XY ist der Philosoph unter den Köchen.)
Literatur
- Metzler Philosophen Lexikon. ISBN 3476014282
- Philosophinnen-Lexikon. ISBN 3379015849
- Philosophinnen - Von der Antike bis zur Aufklärung. ISBN 3518393774
- Philosophinnen - Von der Romantik bis zur Moderne. ISBN 3518393782
Weblinks
- http://www.philosophenlexikon.de - Philosophen-Lexikon mit zahlreichen Kurzbiografien
- http://www.anderegg-web.ch/phil/philinhalt.htm
- http://www.philosophinnen.de/
- http://www.philosophenlexikon.de/women.htm
Siehe auch: Portal:Philosophie, Liste der Philosophen
!
ja:思想家
th:นักปรัชญา
TheologenListe von Theologen und Theologinnen:
- christlich:
- jüdisch
- islamisch
christlich
A
- Johannes Aal (um 1500-1551), CH
- Willem Jan Aalders (1870-1945), NL
- Petrus Abaelardus (1079-1142), F
- Karl Adam (1876-1966), katholisch, D
- Johannes Agricola (1494-1566), D
- Kurt Aland (1915-1994), evangelisch, D
- Albert von Sachsen (1316-1390), D
- Albertus Magnus (1200-1280), Kirchenlehrer, D
- Heinrich Albertz (1915-1993), evangelisch, D
- Alexander von Alexandria (†327)
- Albrecht Alt (1883-1956), lutherisch, D, Alttestamentler
- Paul Althaus (1888-1966), lutherisch, D
- Menso Alting (1541-1612), D
- Ambrosius Camaldulensis (1386-1439), I
- Ambrosius von Mailand, Kirchenlehrer
- Friedrich Christoph Ammon (1786-1850), evangelisch, D
- Jakob Andreae (1528-1570)
- Johann Valentin Andreae (1586-1654), evangelisch
- Antonius der Große, Mönchsvater
- Apollinaris von Laodicea (um 310-um 390)
- Eberhard Arnold (1883-1935), Theologe, Philosoph, Gründer der Bruderhofgemeinschaften, D
- Gottfried Arnold (1666-1714), Kirchenhistoriker, D
- Antonio Maria Arrègui (1863-1942)
- Hans Asmussen (1898-1968), evangelisch, D
- Athanasius von Alexandria bzw. Athanasius der Große (um 298-373), Kirchenlehrer
- Athenagoras von Athen, Kirchenvater
- Leonhard Atzberger (1854-1918), D
- Augustinus von Hippo (354-430), Kirchenlehrer
- Aurelius von Karthago (†um 430)
- Gustaf Aulén (1879-1977), D
- Awwakum (1620-1682), orthodox, Altgläubiger
B
- Hans Urs von Balthasar (1905-1988), katholisch, CH
- Erwin Balzer (1901-1975), lutherisch, D
- Baronius, katholisch
- Hermann Barth ( - 1945), lutherisch, D
- Karl Barth (1886-1968), reformiert, D
- Basilius von Caesarea bzw. Basilius der Große (um 330-379), Kirchenlehrer
- Gerhard Bassarak ( - 1918), lutherisch, D
- Pierre Batiffol (1861-1929)
- Bruno Bauer (1809-1882), D
- Oswald Bayer ( - 1939), evangelisch, D
- Augustin Bea (1881-1968), katholisch
- Johann Tobias Beck (1804-1878)
- Beda Venerabilis, Kirchenlehrer
- Peter Beier (1934-1996), evangelisch
- Benedikt von Aniane (vor 750-821)
- Benedikt von Nursia, Mönchsvater
- Johann Albrecht Bengel (1687-1752), Pietismus, D
- Christfried Berger (1938-2003), lutherisch, D
- Eduard Berger ( - 1944), lutherisch, D
- Klaus Berger ( - 1940), Neustestamentler, D
- Daniel Berrigan ( - 1921), katholisch, US
- Philip Berrigan (1923-2002), katholisch, US
- Niklot Beste (1901-1987), lutherisch, D
- Eberhard Bethge (1909-2000), evangelisch, D
- Otto Betz (1917-2005), evangelisch, D
- Christiaan Frederick Beyers Naudé (1915-2004), Südafrika
- Alois Emanuel Biedermann (1819-1885), D
- Louis Billot (1846-1938)
- Maurice Blondel (1861-1949)
- Christoph Blumhardt (1842-1919), lutherisch, D
- Johann Christoph Blumhardt (1805-1880), D
- Friedrich von Bodelschwingh der Jüngere (1877-1946), lutherisch, D
- Friedrich von Bodelschwingh der Ältere (1831-1910), lutherisch, D
- Andreas Bodenstein genannt Karlstadt (1480-1581), D
- Hans-Joachim Boecker ( - 1928), reformiert, D, Alttestamentler
- Jakob Böhme (1575-1624)
- Boëthius (475/480-524/525), I
- Dietrich Bonhoeffer (1906-1945), lutherisch, D
- Ernesto Bounaiuti (1881-1946)
- Johannes Brenz (1499-1570), D
- Michael von Brück ( - 1949), lutherisch, D
- Emil Brunner (1889-1966), reformiert, D
- Friedrich Brunstädt (1883-1944)
- Martin Bucer (1491-1551), Reformator, lutherisch / zwinglianisch, D
- Frank Buchman (1878-1961), lutherisch, US
- Johannes Bugenhagen (1485-1558), D
- Sergei Nikolajewitsch Bulgakow (1871-1944)
- Heinrich Bullinger (1504-1575), Reformator, reformiert, D
- Rudolf Bultmann (1884-1976), lutherisch, D
- Burchard von Worms (um 965-1025), D, Kirchenrechtler
- Fritz Buri, reformiert
- Edmund Bursche (1881-1940), lutherisch, PL
- Juliusz Bursche (1862-1942), lutherisch, PL
- Horace Bushnell (1802-1876)
C
- Georg Calixt (1586-1656), D
- Friedrich Ulrich Calixt (1622-1701), D
- Johannes (Jean) Calvin, Reformator
- Petrus Canisius (1521-1597), D
- Wolfgang Capito (1487-1541), D
- Odo Casel (1886-1948), D
- Ubertino da Casale, katholisch
- Paulus Stephanus Cassel (1821-1892), evangelisch, D
- Daniel Chantepie de la Saussaye (1818-1874), NL
- Theodor Christlieb, evangelisch
- Johannes Clauberg (1622-1665), D
- Clemens von Alexandria (um 150-um 215)
- Johann Amos Comenius, Herrnhuter Brüdergemeine
- Hermann Cremer (1834-1903), D
- Theodor Christlieb (1833-1889)
- Caspar Cruciger (1504-1548), Reformator, D
- Cyprian von Karthago (um 200-258)
D
- Jacob Dahl (1878-1944), lutherisch, Faröer
- Jean Daniélou (1905-1974)
- Arnold Dannenmann (1907-1993), lutherisch, D
- Victor-Auguste Dechamps (1810-1883), D
- Johann Friedrich Gottlieb Delbrück (1768-1830), D
- Heinrich Seuse Denifle (1844-1905)
- Martin Deutinger (1815-1864), D
- Didymus der Blinde (310/313-um 398)
- Franz Diekamp (1864-1943), D
- Hermann Dietzfelbinger (1908-1984), lutherisch, D
- Wilhelm Dilthey (1833-1911), D
- Dionysius von Alexandria (um 232/264)
- Dionysius Areopagita (um 500)
- Ignaz von Döllinger (1799-1890), altkatholisch, D
- Bernhard Dörries (1856-1934), D
- Isaak August Dorner (1809-1884), D
- Eugen Drewermann ( - 1940), katholisch, D
- Bernhard Dräsecke (1774-1849), ev.
E
- Gerhard Ebeling (1912-2001), evangelisch, D
- Johann Eberlin von Günzburg (um 1470-1533), D
- Helmut Echternach (1907-1988), evangelisch, D
- Johannes Eck (1486-1543), D
- Meister Eckhart (1260-1328), katholisch
- Hans Philipp Ehrenberg (1883-1958)
- Johannes Nepomuk Ehrlich (1810-1864), D
- Werner Elert (1885-1954), evangelisch, D
- Johann August Ernesti (1707-1781), D
- Wilhelm Ernst (1927-2001), katholisch, Moraltheologe, D
- Karl Eschweiler (1866-1936), katholisch, D
- Euagrios von Antiocheia (†392/93)
- Eusebius von Cäsarea (260/264-337/340), Kirchenvater
- Eusebios von Emesa (vor 341-360)
- Eusebius von Nikomedia (†341)
F
- Carl Feckes (1894-1958), D
- Matthias Flacius (1520-1575), D
- Georgi Wassiljewitsch Florowski, orthodox
- Peter Taylor Forsyth (1848-1921)
- Sebastian Franck (1499-1542), D
- August Hermann Francke, Pietismus, D
- Franz Hermann Reinhold (von) Frank (1827-1894), D
- Johannes Baptist Franzelin (1816-1876) D
- Heinrich Fries (1911-1998) D, römisch-katholischer Ökumeniker
- Jakob Frohschammer (1821-1893), D
- Emil Fuchs (1874-1971), lutherisch, D
- Ernst Fuchs (1903-1983), evangelisch, D
G
- Clemens August Graf von Galen (1878-1946), Bischof, katholisch, D
- Mario von Galli, katholisch
- Josef Rupert Geiselmann (1890-1980), D
- Petra von Gemünden ( - 1958), lutherisch, D
- Eugen Gerstenmaier (1906-1986), lutherisch, D
- Wilhelm Gesenius (1786-1842), evangelisch
- Étienne Gilson (1884-1978)
- Johann Melchior Goeze (1717-1786), D
- Friedrich Gogarten (1887-1967), evangelisch, D
- Helmut Gollwitzer (1908-1993), lutherisch, D
- Richard Gölz (1887-1975), lutherisch, D/US
- Gottschalk von Orbais (um 803-um 869)
- Gratian (Kirchenrechtler) (um 1140), I, Kirchenrechtler
- Gregor I. (Papst) bzw. Gregor der Große (um 540-604), Papst, Kirchenlehrer
- Gregor von Nazianz (um 329-390), Kirchenlehrer
- Gregor von Nyssa (um 335-nach 394), Kirchenvater
- Gregor von Elvira (†nach 392)
- Gregor Palamas, orthodox
- Johann Jakob Griesbach (1745-1812), D
- Alois Grillmeier (1910-1998), katholisch, D
- Robert Grosche (1881-1967), D
- Nikolai Frederik Severin Grundtvig, evangelisch
- Romano Guardini (1885-1968), katholisch, D
- Hermann Gunkel (1862-1932), lutherisch, D, Alttestamentler
H
- Karl-Friedrich Haag ( - 1942), lutherisch, D
- Claus Harms (1778-1855), D
- Albert Ritzaeus Hardenberg (1510-1574), D
- Adolf von Harnack (1851-1930), evangelisch, D
- Dieter Hattrup ( - 1948), D, katholisch
- Stanley Hauerwas ( - 1940), Methodist
- Johannes Heckel (1889-1963), evangelisch, D, Kirchenrechtler
- Theodor Heckel (1894-1967), lutherisch, D
- Friedrich Heiler (1892-1967), D
- Karl Heim (1874-1958), evangelisch, D
- Ludwig Helmbold (1532-1598), D
- Ernst Wilhelm Hengstenberg (1802-1869), reformiert, D, Alttestamentler
- Aloys Henhöfer (1789-1862) katholisch-> evangelisch, D
- Wilhelm Henke ( - 1897), lutherisch, D
- Rudolf Hermann (1887-1962), evangelisch, D
- Eilert Herms ( - 1940), evangelisch, D
- Volkmar Herntrich (1908-1958), lutherisch, D
- Wilhelm Herrmann (1846-22), D
- Johannes Hesekiel (1835-1918)
- Johannes Hessen (1889-1971), D
- Tilemann Hesshus (1527-1588), D
- Hieronymus (347-420), Kirchenvater
- Hilarius von Poitiers (um 315-367), Kirchenlehrer
- Franz Hildebrandt (1909-1985), lutherisch, D/GB
- Hildegard von Bingen (1098-1179), katholisch, D
- Hinkmar von Reims (um 800/810-882), D, Kirchenrechtler
- Emanuel Hirsch (1888-1972), D
- Johann Baptist von Hirscher (1788-1865), D
- Johann Christian Konrad von Hofmann (1810-1877), D, Alttestamentler
- Karl Holl (1866-1926), D
- David Hollaz (1648-1713), D
- Hubertus Gezinus Hubbeling (1925-1986)
- Friedrich von Hügel (1852-1925), D
- Karl Bernhard Hundeshagen (1810-1872), reformiert, D
- Jan Hus, Vor-Reformator
- Leonhard Hutter (1563-1616), D
I
- Ignatius von Antiochia, Kirchenvater
- Ignatius von Loyola, Jesuit
- Ludwig Heinrich Ihmels (1858-1933), lutherisch, D
- Ivan Illich, katholisch
- Lauri Ingman (1868-1934), lutherisch, Finnland
- Innozenz III. (Papst) (1161-1216), I, Kirchenrechtler
- Irenäus von Lyon (ca. 135 - 202), Kirchenvater, Kirchenlehrer, Dogmatiker
- Ivo von Chartres (um 1040-1116), F, Kirchenrechtler
- Hans Joachim Iwand (1899-1961), evangelisch, D
J
- Johann Christopher Jauch (1669-1725), lutherisch, D
- Joachim Jeremias (1900-1979), lutherisch, D
- Wilfried Joest (1914-1995), lutherisch, D
- Johannes von Damaskus (um 650–749), Kirchenvater
- Johannes von Antiochien bzw. Johannes Chrysostomos (344/349-407), Kirchenvater
- Gustaf Johansson (1844-1930)
- Justus Jonas (1493-1555), D
- Adolf Jülicher (1857-1938), D
- Eberhard Jüngel ( - 1934), evangelisch
- Frank Otfried July ( - 1954), lutherisch, D
- Justin der Märtyrer (um 133-163/167), Kirchenvater
K
- Julius Kaftan (1848-1926), D
- Martin Kähler (1835-1912), D
- Ernst Käsemann (1906-1998), evangelisch, D
- Wilhelm Kamlah (1905-1976), lutherisch, D
- Friedrich Wilhelm Kantzenbach ( - 1932), lutherisch, D
- Otto Karrer (1888-1976), D
- Katharina von Siena, Kirchenlehrerin
- Ferdinand Kattenbusch (1851-1935), D
- Josef Kentenich (1885-1968), katholisch, D
- Søren Kierkegaard (1813-1855)
- Martin Luther King, baptistisch
- Wolfram Kistner, ( - 1923), lutherisch
- Rudolf Kittel (1853-1929), evangelisch, D, Alttestamentler
- Heinrich Klee (1800-1840), D
- Klemens von Rom, Papst, Kirchenvater
- Josef Kleutgen (1811-1883), D
- Walter Kreck (1908-2002), evangelisch, D
- Lothar Kreyssig (1898-1986), evangelisch, D
- Friedrich Adolf Krummacher (1767-1845), evangelisch, D
- Gottfried Daniel Krummacher (1774-1837), evangelisch, D
- Friedrich Wilhelm Krummacher (1796-1868), evangelisch, D
- Emil Wilhelm Krummacher (1798-1886), evangelisch, D
- Cornelius Krummacher (1824-1884), evangelisch, D
- Karl Emil Krummacher (1831-1899), evangelisch, D
- Jo Krummacher ( - 1946), evangelisch, D
- Christoph Krummacher ( - 1948), evangelisch , D
- Christoph Kühn ( - 1963), katholisch, D
- Johannes Evangelist von Kuhn (1806-1887), D
- Hans Küng, katholisch, D
- Hermann Kutter (1863-1931), D
- Otto Kuss (1905-1991), katholisch, D
- Abraham Kuyper (1837-1920)
- Kyrill von Jerusalem (um 315-386), Kirchenvater
L
- Lucius Caecilius Firmianus Lactantius (ca. 250-317)
- Lars Levi Laestadius (1800-1861), Schweden
- Marie-Joseph Lagrange (1855-1938)
- Albert Lang (1890-1973)
- Ernst Lange (1927-1974), lutherisch, D
- Johannes á Lasco (Jan Laski) (1466?/1499?-1560), Reformator, D
- Laurentius von Brindisi (1559-1619), kath.
- Gerardus van der Leeuw (1890-1950)
- Theodor Lehmus (1777-1837), D
- Johannes Lilje (1899-1977), lutherisch, D
- Franz Xaver von Linsenmann (1835-1898), D
- Knud Ejler Løgstrup (1905-1981)
- Wilhelm Löhe (1808-1872), evangelisch, D
- Inge Lønning ( - 1938), lutherisch, Norwegen
- Alfred Loisy (1857-1940)
- Bernard Lonergan (1904-1985), katholisch, US
- Peter Lorson (1894-1954), katholisch, D
- Joseph Lortz (1887-1975)
- Lukian von Antiochien (250-312)
- Henri de Lubac (1896-1991), F
- Gerd Lüdemann ( - 1946), evangelisch, D
- Martin Luther (1483-1546), D, Reformator, lutherisch
M
- Georg Major (1502-1574)
- Carl Malsch (1916-2001), lutherisch, D
- Marcion (85-160), gnostisch
- Markus von Ephesus, orthodox
- Hans Lassen Martensen (1808-1884)
- Rabanus Maurus (um 780-856)
- Joseph Mausbach (1861-1931), katholisch, D, Moraltheologe
- Maximus der Bekenner, Kirchenvater
- (John) Frederick Denison Maurice (1805-1872)
- Otto Mayer (1846-1924), D, Kirchenrechtler
- Alister McGrath ( - 1953), Anglikaner
- Hans Meiser (1881-1956), lutherisch, D
- Philipp Melanchthon (1497-1560), Reformator, lutherisch, D
- Rupertus Meldenius (1582-1651), lutherisch, D
- Alexander Men, orthodox
- Désiré Mercier (1851-1926)
- Johann Baptist Metz ( - 1928), katholisch
- Giorgio Miegge (1900-1961)
- Friedrich Mildenberger, lutherisch, D
- Johann Adam Möhler (1796-1838), kath., D
- Jürgen Moltmann ( - 1926)
- John Raleigh Mott (1865-1955), evangelisch, US
- Karl Müller (1852-1940), lutherisch, D
- Thomas Murner (1475-1537), D
- Thomas Müntzer, Reformator, D
- Walther Munzinger (1830-1873), christkatholisch, CH, Kirchenrechtler
- Alois Musil (1869-1944), katholisch, CS
- Friedrich Myconius (1490-1546), D
N
- Oswald von Nell-Breuning (1890-1991), katholisch, D
- Nemesius von Emesa (†um 400)
- Karl Neundörfer (1885-1926), katholisch, D
- John Henry Newman (1801-1890), katholisch
- Reinhold Niebuhr (1892-1971), evangelisch, D
- Helmut Richard Niebuhr (1894-1962), evangelisch, D
- Martin Niemöller (1903-1984), lutherisch, D
- Nikolaus von Amsdorf (1483-1565), D
- Nikolaus von Kues (1401-1464), D
- Norbert von Xanten (1082-1134), D
- Martin Noth (1902-1968), lutherisch, D, Alttestamentler
- Notker der Deutsche oder Notker Labeo (950-1022), D
- Anders Nygren (1890-1978)
O
- Heiko Augustinus Oberman(1930—2001), NL, reformiert
- Thomas C. Oden, Methodist
- Johannes Oekolampad (1482-1531), D
- Albrecht Oepke (1881-1955), lutherisch, D
- Johann Olearius (1611-1684), D
- Johann Gerhard Oncken (1800-1884), Baptist, Begründer der deutschen Baptistengemeinden
- Origenes (185-254), Kirchenvater
- Andreas Osiander (1498-1552), Reformator, D
- Ossius von Córdoba (um 257-357/358)
- Rudolf Otto (1869-1937), lutherisch, D
- Franz Overbeck (1837-1905), D
P
- Domenico Palmieri (1829-1909)
- Juraj Papánek (1738-1802), katholisch
- Papias von Hierapolis (um 70-nach 130), Kirchenvater
- Carlo Passaglia (1812-1887)
- Paulus von Tarsus (†um 64/67), Apostel
- Jaroslav Pelikan ( - 1923), lutherisch, US
- Otto Hermann Pesch ( - 1931), römisch-katholisch, D
- Erik Peterson (1890-1960)
- Philip von Side (um 380-um 431)
- Mauritius Piderit (1497-1576)
- Johannes Pinsk (1891-1957), D
- Polykarp von Smyrna, Kirchenvater
- Anton Praetorius (1560-1613)
- Thomas Pröpper ( - 1941)
- Erich Przywara (1889-1972), D
- Anton Praetorius (1560-1613)
Q
- Johann Andreas Quenstedt (1617-1688)
R
- Gerhard von Rad (1901-1971), evangelisch, D, Alttestamentler
- Martin Rade (1857-1940), D
- Leonhard Ragaz (1868-1945), D
- Karl Rahner (1904-1984), katholisch, D
- Maksymilian Raszeja (1889-1939), katholisch
- Walter Rauschenbusch (1861-1918), D
- Joseph Hubert Reinkens (1921-1896), D
- Franz Reisinger (1889-1973), katholisch, D
- Franz Heinrich Reusch (1825-1900), altkatholisch, D, Alttestamentler
- Urbanus Rhegius (1489-1543), D
- Richard Riess ( - 1937), lutherisch, D
- Albrecht Ritschl (1822-1889), D
- Jürgen Roloff, evangelisch, D
- John Romanides, orthodox
- Pierre Rousselot (1878-1915)
- Rudolf von Fulda (vor 800-865), Kirchengeschichtler
- Rufinus von Aquileia (um 345-411/412)
- Gerhard Ruhbach (1933-1999), lutherisch, D
- Julius Rupp (1809-1884), freireligiös, D
S
- Johann Michael Sailer (1751-1832), katholisch
- Hermann Sasse (1895-1976), lutherisch, D/AUS
- Franz Sawicki (1877-1952), D
- Joseph Schäfers (1878-1916), katholisch
- Konstantin von Schäzler (1827-1880)
- Kurt Scharf (1902-1990), evangelisch
- Matthias Joseph Scheeben (1835-1888)
- Max Scheler (1874-1928)
- Hermann Schell (1850-1906)
- Adolf Schlatter (1852-1938)
- Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher (1768-1834), evangelisch
- Edmund Schlink (1903-1984), evangelisch
- Theodor Schmalenbach (1831-1901), evangelisch
- Michael Schmaus (1897-1993), katholisch
- Alexander Schmemann, orthodox
- Matthias Schneckenburger (1804-1848), evangelisch
- Albrecht Schönherr ( - 1911), evangelisch, D
- Klaus Scholder (1930-1985), evangelisch, D
- Johann Heinrich Scholten (1811-1885)
- Heinrich Scholz (1884-1956), evangelisch
- Clemens Schrader (1820-1875)
- Friedrich Schünemann-Pott (1826-1891), freireligiös, D/US
- Johann Friedrich von Schulte (1827-1914)
- Eduard Schütz (1928-2001), baptistisch, D
- Karl Schwarz (1812-1885)
- Albert Schweitzer (1875-1965), evangelisch
- Alexander Schweizer (1808-1888)
- Reinhold Seeberg (1859-1935), D
- Ignaz von Senestrey (1818-1916), D
- Heinrich Seuse (1295-1366), D
- Angelus Silesius (1624-1677), D
- Simeon der Neue Theologe, orthodox
- Menno Simons (1496-1561), Reformator, D
- Julius Smend (1857-1930), evangelisch
- Rudolf Smend (1851) (1851-1913), Alttestamentler
- Rudolf Smend (1892-1975), evangelisch, CH/D, Kirchenrechtler
- Rudolf Smend (1932), ( - 1932) Alttestamentler
- Hermann von Soden (1852-1914)
- Nathan Söderblom (1866-1931), lutherisch, Schweden
- Gottlieb Söhngen (1892-1971), D
- Dorothee Sölle (1929-2003), evangelisch
- Carl Sonnenschein (1876-1929), katholisch , D
- Theo Sorg ( - 1929), lutherisch, D
- Philipp Jakob Spener (1635-1705), D
- Charles Haddon Spurgeon, baptistisch
- Franz Anton Staudenmaier (1800-1856)
- Ethelbert Stauffer (1902-1979), evangelisch
- Fulbert Steffensky ( - 1933), lutherisch, D
- Josua Stegmann (1588-1632), protestisch
- Lothar Steiger, Dogmatiker
- Edith Stein (1891-1942), katholisch
- Theodor Steinbüchel (1888-1949), katholisch, Moraltheologe, Sozialethiker, D
- Fridolin Stier (1902-1981), katholisch, D, Alttestamentler
- Franz Stock, katholisch
- Adolf Stoecker (1835-1909)
- David Friedrich Strauß (1808-1874)
- Viktorin Strigel (1514-1569)
- Josip Juraj Strossmayer (1815-1905), katholisch, Kroatien
- Vittorio Subilia (1911-1988)
T
- Johannes Tauler (1300-1361), Mystiker, D
- Pierre Teilhard de Chardin (1881-1955), katholisch
- William Temple (1881-1944)
- Tertullian (um 160-um 230), Kirchenvater
- Rudolf Thaut, baptistisch
- Gerd Theißen ( - 1943), lutherisch, D
- Theodor von Mopsuestia (350-428/429)
- Thérèse von Lisieux, Kirchenlehrerin
- Theresa von Ávila, Kirchenlehrerin
- Helmut Thielicke (1908-1986), lutherisch, D
- August Tholuck (1799-1877), evangelisch
- Thomas von Aquin, Kirchenlehrer
- Thomas a Kempis (1380-1471), D
- Eduard Thurneysen (1888-1974), evangelisch, D
- Paul Tillich (1886-1965), evangelisch, D
- Primož Trubar (dt. Primus Truber) (1508-1586) evangelisch, D, Reformator von Slowenien
- Ernst Troeltsch (1865-1923), evangelisch, D
- George Tyrell (1861-1909)
U
- Wolfgang Ullmann (1929-2004), lutherisch, D
- Otto Umfrid (1857-1920), lutherisch, D
- Georg Untergaßmair ( - 1941), katholisch, D
- Johann Urlsperger (1728-1806), evangelisch, D
- Zacharias Ursinus (1534-1583), D
V
- Hansjürgen Verweyen
- Dieter Vieweger ( - 1958), lutherisch, D, Alttestamentler
- August Friedrich Christian Vilmar (1800-1868)
- Hermann Volk
- Herbert Vorgrimler ( - 1929), katholisch
W
- Watchman Nee (1903-1972)
- Julius Wellhausen (1844-1918), evangelisch, D, Alttestamentler
- Bernhard Welte (1906-1983), katholisch, D
- Markus Friedrich Wendelin (1584-1652), D
- Gustav Werner (1809-1887), D
- John Wesley, Methodist
- Joachim Westphal (1510/11-1574), D
- George Whitefield, Methodist
- Johann Hinrich Wichern (1808-1881), D
- Ulrich Wilckens ( - 1928), lutherisch, D
- Gustav Adolf Wislicenus (1803-1875), freireligiös, D/CH
- Wilhelm Wöste (1911-1993), katholisch, D
- Ernst Wolf (1902-1971), evangelisch, D
- John Wyclif, Vor-Reformation
- Theophil Wurm (1868-1953), lutherisch, D
Y
- Yvonius, Vor-Reformation
Z
- Heinz Zahrnt (1915-2003), lutherisch, D
- Nikolaus Graf von Zinzendorf (1700-1760), Herrnhuter Brüdergemeine
- Paul Zulehner, katholisch
- Huldrych Zwingli, Reformator, reformiert
jüdisch
- Uriel Acosta (1585-1640)
- Leo Baeck (1873-1956), D
- Schalom Ben-Chorin
- Jochanan Bloch ( - 1919), D
- Martin Buber
- Hugo Chanoch Fuchs
- Gamaliel
- Abraham Geiger
- Will Herberg
- Abraham Joshua Heschel
- Susannah Heschel
- Rabbi Akiba
- Rabbi Hillel
- Pinchas Lapide
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