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Imo (Bundesstaat)

Imo (Bundesstaat)

Imo ist ein Bundesstaat in Nigeria mit 4.485.075 Einwohnern. Diese leben auf einer Fläche von 5.530 Quadratkilometern. Die Bevölkerungsdichte beträgt 811 Einwohner je Quadratkilometer. Hauptstadt und größte Stadt ist Owerri mit 215.053 Einwohnern.

Geografie

Imo liegt im Süden von Nigeria und grenzt im Norden an die Bundesstaaten Anambra und Enugu, im Osten an den Bundesstaat Abia sowie im Süden und Westen an den Bundesstaat Rivers.

Geschichte

Der Bundesstaat wurde am 3. Februar 1976 aus einem Teil des früheren Bundesstaates "East Central" gebildet. Erster Gouverneur war zwischen März 1976 und 1977 Ndubuisi Kanu. Gegenwärtiger Gouverneur ist seit 29. Mai 1999 Achike Udenwa.

Verwaltung

Der Staat gliedert sich in 27 Local Government Areas. Diese sind: Aboh-Mbaise, Ahiazu, Ehime-Mbano, Ezinihitte, Ideato North, Ideato South, Ihitte-Uboma, Ikeduru, Isiala-Mbano, Isu, Mbatoli, Ngor-Okpala, Njaba, Nkwerre, Nwangele, Obowo, Oguta, Ohaji-Egbema, Okigwe, Orlu, Orsu, Oru East, Oru West, Owerri Municipal, Owerri North, Owerri West und Unuimo.

Wirtschaft

Imo ist mit einer Vielzahl an Bodenschätzen ausgestattet. Diese sind unter anderem Erdöl, Zink, Lehm, Kalkstein und Erdgas. An Agrarerzeugnissen werden Kokosnüsse, Kakao, Kautschuk, Getreide, Yams, Maniok und Mais angebaut. An industriellen Produkten werden in Imo Schuhe, Ziegelsteine, Motorrader, Fahrräder, Fliesen, Nahrungsmittel, pharmazeutische Produkte, Stahl, Polythen, Papier und anderes hergestellt. Kategorie:Bundesstaat (Nigeria)

Nigeria

Die Bundesrepublik Nigeria (Federal Republic of Nigeria) ist eine ehemalige britische Kolonie in Westafrika und grenzt an Benin, Niger, Tschad und Kamerun. Es ist mit Abstand das bevölkerungsreichste Land Afrikas und versucht sich nach Jahren der Militärdiktatur an seiner Demokratisierung und wirtschaftlichen Entwicklung. Nigeria konnte bisher seine reichen Erdölvorkommen nicht zur erfolgreichen Armutsbekämpfung nutzen. Korruption, Gewalt und ethnische Konflikte zwischen dem muslimischen Norden und dem christlich-animistischen Süden sind die Haupthemmnisse, um Nigerias Bevölkerung ein besseres Leben zu ermöglichen.

Geographie


- Ausdehnung: W-O 1200 km, N-S 1100 km
- 12 % Wald und Buschland, 34 % Ackerland, 23 % Wiesen und Weiden
- Geographische Lage: zwischen 4° und 14° nördlicher Breite sowie 2° 40' und 14° 40' östlicher Länge
- Geologische Merkmale: höchster Berg --> Chappal Waddi 2.419 m; längster Fluss --> Niger (Teil) 4205 km.
- Landesgrenzen: 4047 km (Benin 773 km, Kamerun 1690 km, Tschad 87 km, Niger 1497 km)
- Küste: 853 km
- Größte Städte (Stand 1. Januar 2005): Lagos 8.789.133 Einwohner, Kano 3.626.204 Einwohner, Ibadan 3.565.810 Einwohner, Kaduna 1.582.211 Einwohner, Port Harcourt 1.148.753 Einwohner, Benin-Stadt 1.125.511 Einwohner und Maiduguri 1.112.511 Einwohner; siehe auch die Liste der Städte in Nigeria

Bevölkerung

Die Angaben zur Einwohnerzahl sind grobe Schätzungen und differieren bei verschiedenen Quellen (siehe Auswärtiges Amt). Dies betrifft auch die Einwohnerzahl von Lagos. Die Slums von Lagos wachsen stark und es gibt dort keinerlei staatliche Kontrolle. Bei allen Zahlenangabe sind daher starke Bedenken angebracht und die Zahlen sind eher nach oben zu korrigieren. 50% der Gesamtbevölkerung sind Muslime; rund 40% der Bevölkerung sind Christen, davon 2% Kopten; knapp 10% sind Anhänger traditioneller afrikanischer Religionen. Die Hauptethnien sind Haoussa (20% der Gesamtbevölkerung) und Igbo (Ibo; 30% der Bevölkerung) ; dahinter folgen Yoruba (11,0 %), Fulbe (8,2 %), Kanuri (5,2 %), Ibibio (4,2 %), Nupe (3,2 %), Edo (2,4 %), Ijaws (1,8 %), Bura (1,7 %), Tiv (1,6 %) und andere (8,1 %). Die Lebenserwartung beträgt 51,3 Jahre bei den Männern und 51,7 Jahre bei den Frauen. Die Geburtenrate je 1000 Menschen ist 45,4. Die Todesrate je 1000 Menschen liegt bei 15,4. Gesprochen werden vor allem Yoruba, Hausa und Igbo und eine dreistellige Zahl anderer Sprachen (insgesamt 434 Sprachen). Amtssprache ist Englisch. Wegen des aus religiösen Gründen verhängten Impfverbots in Teilen Nigerias waren 2004 fast zwei Drittel der weltweit über 1.250 Polio-Fälle (Kinderlähmung) in Nigeria anzutreffen. Auch auf die Bevölkerung der Nachbarländer wirkt sich dies negativ aus.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Nigerias Ab 1861 Kolonisierung durch Großbritannien In vorkolonialer Zeit befanden sich auf dem heutigen Territorium Nigerias zahlreiche verschiedene afrikanische Staaten sowie Ethnien, die ohne zentrale Autorität lebten. 01.10.1960 Unabhängigkeit; in der Folge starke zentrifugale Kräfte in den großen Regionen des Landes - dem vorwiegend islamischen Norden (Hausa-Fulani), dem Westen (Yoruba) und dem Osten (Igbo), wo Christen dominieren 1963 Übergang zur Republik. Erster Präsident wird Nnamdi Azikiwe Januar 1966 Militärputsch durch eine Gruppe junger Offiziere - vor allem Igbos, Putsch scheitert, aber Premierminister wird umgebracht, neuer militärischer Staatschef: General Ironsi, Einheitsstaat wird angestrebt Juli 1966 Zweiter Militärputsch von Offizieren aus dem Norden, Staatschef: General Yakubu Gowon, Aufteilung der vier großen Regionen des Landes in 12 Bundesstaaten 30.05.1967 Östliche Region ruft die "Unabhängige Republik Biafra" aus, die von der Militärregierung Gowon in einem 30 Monate währenden, hohe Verluste fordernden Krieg niedergeworfen wird (Kapitulation Biafras: 12.01.1970). 29.07.1975 Dritter Militärputsch, Staatschef: Brigadier Murtala Muhammed, Verwaltung wird gesäubert, das Staatsgebiet in 19 Bundesländer gegliedert, die Befugnisse der Zentralregierung gestärkt. 13.02.1976 Radikale Offiziere versuchen, das Regime Murtala Muhammed zu stürzen, Ermordung des Staatschefs, Revolte wird niedergeschlagen, General Obasanjo übernimmt die Nachfolge, Vorbereitungen für die Rückkehr zur Zivilregierung werden fortgesetzt, neue Verfassung wird erarbeitet 01.10.1979 Übergabe der Regierungsgewalt an den aus Wahlen hervorgegangenen Präsidenten Shagari ("2. Republik") 31.12.1983 Militärputsch und Ende der 2. Republik, Militärregime unter Generalmajor Buhari 27.08.1985 Spaltung in der militärischen Führung führt zu weiterem Militärputsch, Babangida verkündet ein Demokratisierungsprogramm 1989 Neue Verfassung, Wiederzulassung politischer Parteien 1991 Parlamentswahlen 12.06.1993 Von Babangida initiierte Präsidentschaftswahlen verlaufen erfolgreich, doch annulliert er sie nach dem mutmaßlichen Sieg von Abiola (Ende der "3. Republik") August 1993 Zivile Übergangsregierung unter Leitung von Chief Shonekan November 1993 Chief Shonekan wird von General Sani Abacha zum Rücktritt gezwungen, Diktatur und außenpolitische Isolation November 1995 Hinrichtung des Schriftstellers und Umweltaktivisten Ken Saro-Wiwa; daraufhin Verschärfung der Sanktionen von EU und USA, Botschafter der EU und USA und auch von Polen, Ungarn, Russland usw. werden zeitweise zur Berichterstattung zurückberufen. Suspendierung der Commonwealth-Mitgliedschaft 08.06.1998 Tod von Sani Abacha, der gemäßigte General Abdulsalami Abubakar übernimmt die Macht: Entlassung aller politischen Gefangenen, Aufruf zur Bildung von politischen Parteien 27.02.1999 Früherer Staatschef Olusegun Obasanjo gewinnt Präsidentschaftswahlen 29.05.1999 Amtseinführung Präsident Obasanjos, Beginn der "4. Republik" (formale Demokratie ) April/Mai 2003 Präsidentschafts- und Parlamentswahlen, in denen Präsident Obasanjo für eine zweite Amtszeit von vier Jahren bestätigt wird 23.10.2005 Tod von Stella Obasanjo, Ehefrau von Staatschef Olusegun Obasanjo, und Absturz eines Flugzeuges der Airline "Bellview" mit 117 Toten

Politik


- Gesundheit/Soziales: Kranke, Arme und Alte sind auf Familienhilfe angewiesen, nur Regierungsbedienstete kommen in den Genuss öffentlicher Fürsorge. Niedrige Einkommen, die schnell wachsende Bevölkerung und die leere Staatskasse führten zum Scheitern aller Pläne, ein Gesundheits- und Rentensystem zu schaffen. Epidemien fordern unter der unterernährten und schlecht versorgten Landbevölkerung oft Tausende von Opfern.
- Bildung: Schulpflicht von 6 bis 15 Jahren. Einschulungsquote im Primärbereich: 93 %. Universitäten oder vergleichbare Einrichtungen befinden sich in schlechtem Zustand. Analphabetenrate: Männer 32,7 %, Frauen 52,7 %.
- Armee: Berufsarmee mit 77.100 Mann (Heer 80,4 %; Marine 7,3 %; Luftwaffe 12,3 %). Anteil des Militärbudgets am Staatshaushalt: 0,8 % (2004).

Verwaltungsgliederung


- Gliederung: 36 Bundesstaaten (Abia, Adamawa, Akwa Ibom, Anambra, Bauchi, Bayelsa, Benue, Borno, Cross River, Delta, Ebonyi, Edo, Ekiti, Enugu, Gombe, Imo, Jigawa, Kaduna, Kano, Katsina, Kebbi, Kogi, Kwara, Lagos, Nassarawa, Niger, Ogun, Ondo, Osun, Oyo, Plateau, Rivers, Sokoto, Taraba, Yobe, Zamfara), 1 Hauptstadtdistrikt und 774 Local Government Areas.
- Siehe auch: Verwaltungsgliederung von Nigeria

Infrastruktur

Das Schienennetz beläuft sich auf 3.505 km. Im Straßennetz sind von 193.198 km 37.000 km befestigt. Es gibt fünf internationale Flughäfen im Land, wichtigster ist der in der Hafenstadt Lagos. Die staatliche Fluglinie Nigeria Airways ist bankrott, jedoch gibt es zahlreiche private Fluglinien für den Inlandsverkehr. Wasserwege belaufen sich auf 8.575 km. Überseehäfen finden sich in Lagos, Calabar, Warri und Port Harcourt. Ölhäfen sind Bonny und Buruti. Hauptstadt ist Abuja. Auf 1.000 Einwohner kommen 66 Fernseher, 3,8 Telefone, 6,1 Rechner und 0,01 Internet-Zugänge. 25 Tageszeitungen mit einer Gesamtauflage von rund 1,7 Mio. Stück existieren in Nigeria. Seit Mitte der 1990er Jahre ist ein Aufschwung im Mobilfunkbereich mit einer stetig wachsenden Zahl an Mobiltelefonen zu verzeichnen. Drei Netzbetreiber haben eine zunehmende Flächendeckung und Roaming-Verträge mit allen wichtigen europäischen Netzen

Wirtschaft


- Pro-Kopf-Einkommen im Jahr (BSP): 250 Euro
- Ausfuhrgüter: Erdöl (größter Exporteur Afrikas und 5.größtes Erdölvorkommen weltweit), Kakao, Gummi
- Einfuhrgüter: Konsumgüter, Maschinen, Transportmittel, chemische Produkte, Rohmaterialien, Nahrungsmittel und Lebendvieh
- Industrie: Erdölraffination, Bergbau, Nahrungsmittelverarbeitung, Gummi, Eisen und Stahl, Kraftfahrzeuge, Zigaretten, pharmazeutische Produkte, Zellstoff und Papier, Felle und Häute, Textilien, Schuhe, Zement, chemische Produkte, Düngemittel
- Rohstoffe: Agrar-/Forstsektor: Kakao (größtenteils im kleinbäuerlichen Anbau), Kaffee, Erdnüsse, Palmkerne, Holz Mineralsektor: Erdöl, Erdgas, kleinere Mengen anderer Mineralien
- Tourismus: Der Tourismus ist weitgehend zum Erliegen gekommen. 739.000 Besucher sorgten 1998 für Einnahmen von 118 Mio. Euro.
- Das Land leidet unter hoher Korruption. Im Jahresbericht 2004 von Transparency International wird Nigeria an drittletzter Stelle geführt ([http://www.transparency.de/Tabellarisches_Ranking.542.0.html Link]). Präsident Obasanjo, der selbst ca. 15 Jahre der Organisation vorstand, hat 2003 gemeinsam mit Professor Peter Eigen, dem Gründer von TI in Berlin, eine Kampagne vorgestellt, die zum Ziel hat, die hohe Korruptionsrate zu verringern ([http://www.transparency.org/pressreleases_archive/2003/2003.10.31.visit_obasanjo.html Link]).

Kultur


- Nationalfeiertag: 1. Oktober (Tag der Unabhängigkeit von Großbritannien im Jahre 1960)
- Sehenswürdigkeiten: Reiches künstlerisches Erbe, insbesondere Skulpturen und Holzschnitzereien aus Benin und Ife
  - Die Terrakotten der eisenzeitlichen Nok-Kultur sind weltweit bekannt, jedoch bei weitem nicht die ältesten Hinterlassenschaften nigerianischer Vorgeschichte.
- Kulturelle Einflüsse: Die nigerianische Kultur ist nicht nur von Traditionen der zahlreichen Ethnien durchsetzt, sondern auch durch islamische Einflüsse im Norden und europäische Einflüsse im Süden geprägt. - Nigeria ist die weltweit größte Gemeinde von Eckankar, der Religion von Licht und Ton Gottes.
- Alphabet: Pannigerianisches Alphabet
- Literatur: Der nigerianische Schriftsteller Wole Soyinka erhielt 1986 den Nobelpreis für Literatur. Mit Chinua Achebe erhielt im Jahr 2002 ein weiterer wichtiger nigerianischer Autor den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Eine in Afrika sehr erfolgreiche Autorin ist Buchi Emecheta, die sich in ihrem Werk kritisch mit der Situation der Frauen im zeitgenössischen Afrika auseinandersetzt.
- Musik: Der vielleicht berühmteste Musiker Nigerias ist der Erfinder des Afrobeat Fela Anikulapo Kuti, der mit seiner Band "Africa 70" im "Shrine" in Lagos legendäre Konzerte gab.
- Sport: Sportlich international bekannt wurde das Land vor allem durch die Nigerianische Fußballnationalmannschaft

Umwelt

Schwerste Schäden im Nigerdelta durch die seit 37 Jahren andauernde Ölförderung. Pipelines verlaufen durch Dörfer und über Äcker; Wasser und Luft sowie Nahrungsmittel sind verseucht. Geschützte Gebiete: 3,22 % der Landesfläche.

Weblinks


- [http://www.nigeria.gov.ng/ Website der Regierung (englisch)]
- [http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=14&land_id=125 Länderinformation des deutschen Auswärtigen Amtes]
- [http://www.afrika-heute.de/ShowC.php?country_nr=157 Länderinformation bei afrika-heute.de]
- [http://www.onlinenigeria.com Online Nigeria Portal (englisch)]
- [http://www.nigeriannation.com Nigeria Web Portal (englisch)]
- [http://www.nigeriacongress.org/FGN/admin.htm Überblick über die Verwaltung in Nigeria (englisch)]
- [http://www.tlfq.ulaval.ca/axl/afrique/images/nigeria-map-prov.gif Karte der Bundesstaaten Nigerias]
- [http://www.diakadi.com/afriquedelouest/Pays/nigeria/embleme_nigeria.gif Wappen Nigerias]
- [http://areion.de/nigeriau.html Informationen über Nigeria bei Areion] ----- ! Kategorie:Staat ja:ナイジェリア ko:나이지리아 ms:Nigeria simple:Nigeria zh-min-nan:Nigeria

Nigeria

Die Bundesrepublik Nigeria (Federal Republic of Nigeria) ist eine ehemalige britische Kolonie in Westafrika und grenzt an Benin, Niger, Tschad und Kamerun. Es ist mit Abstand das bevölkerungsreichste Land Afrikas und versucht sich nach Jahren der Militärdiktatur an seiner Demokratisierung und wirtschaftlichen Entwicklung. Nigeria konnte bisher seine reichen Erdölvorkommen nicht zur erfolgreichen Armutsbekämpfung nutzen. Korruption, Gewalt und ethnische Konflikte zwischen dem muslimischen Norden und dem christlich-animistischen Süden sind die Haupthemmnisse, um Nigerias Bevölkerung ein besseres Leben zu ermöglichen.

Geographie


- Ausdehnung: W-O 1200 km, N-S 1100 km
- 12 % Wald und Buschland, 34 % Ackerland, 23 % Wiesen und Weiden
- Geographische Lage: zwischen 4° und 14° nördlicher Breite sowie 2° 40' und 14° 40' östlicher Länge
- Geologische Merkmale: höchster Berg --> Chappal Waddi 2.419 m; längster Fluss --> Niger (Teil) 4205 km.
- Landesgrenzen: 4047 km (Benin 773 km, Kamerun 1690 km, Tschad 87 km, Niger 1497 km)
- Küste: 853 km
- Größte Städte (Stand 1. Januar 2005): Lagos 8.789.133 Einwohner, Kano 3.626.204 Einwohner, Ibadan 3.565.810 Einwohner, Kaduna 1.582.211 Einwohner, Port Harcourt 1.148.753 Einwohner, Benin-Stadt 1.125.511 Einwohner und Maiduguri 1.112.511 Einwohner; siehe auch die Liste der Städte in Nigeria

Bevölkerung

Die Angaben zur Einwohnerzahl sind grobe Schätzungen und differieren bei verschiedenen Quellen (siehe Auswärtiges Amt). Dies betrifft auch die Einwohnerzahl von Lagos. Die Slums von Lagos wachsen stark und es gibt dort keinerlei staatliche Kontrolle. Bei allen Zahlenangabe sind daher starke Bedenken angebracht und die Zahlen sind eher nach oben zu korrigieren. 50% der Gesamtbevölkerung sind Muslime; rund 40% der Bevölkerung sind Christen, davon 2% Kopten; knapp 10% sind Anhänger traditioneller afrikanischer Religionen. Die Hauptethnien sind Haoussa (20% der Gesamtbevölkerung) und Igbo (Ibo; 30% der Bevölkerung) ; dahinter folgen Yoruba (11,0 %), Fulbe (8,2 %), Kanuri (5,2 %), Ibibio (4,2 %), Nupe (3,2 %), Edo (2,4 %), Ijaws (1,8 %), Bura (1,7 %), Tiv (1,6 %) und andere (8,1 %). Die Lebenserwartung beträgt 51,3 Jahre bei den Männern und 51,7 Jahre bei den Frauen. Die Geburtenrate je 1000 Menschen ist 45,4. Die Todesrate je 1000 Menschen liegt bei 15,4. Gesprochen werden vor allem Yoruba, Hausa und Igbo und eine dreistellige Zahl anderer Sprachen (insgesamt 434 Sprachen). Amtssprache ist Englisch. Wegen des aus religiösen Gründen verhängten Impfverbots in Teilen Nigerias waren 2004 fast zwei Drittel der weltweit über 1.250 Polio-Fälle (Kinderlähmung) in Nigeria anzutreffen. Auch auf die Bevölkerung der Nachbarländer wirkt sich dies negativ aus.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Nigerias Ab 1861 Kolonisierung durch Großbritannien In vorkolonialer Zeit befanden sich auf dem heutigen Territorium Nigerias zahlreiche verschiedene afrikanische Staaten sowie Ethnien, die ohne zentrale Autorität lebten. 01.10.1960 Unabhängigkeit; in der Folge starke zentrifugale Kräfte in den großen Regionen des Landes - dem vorwiegend islamischen Norden (Hausa-Fulani), dem Westen (Yoruba) und dem Osten (Igbo), wo Christen dominieren 1963 Übergang zur Republik. Erster Präsident wird Nnamdi Azikiwe Januar 1966 Militärputsch durch eine Gruppe junger Offiziere - vor allem Igbos, Putsch scheitert, aber Premierminister wird umgebracht, neuer militärischer Staatschef: General Ironsi, Einheitsstaat wird angestrebt Juli 1966 Zweiter Militärputsch von Offizieren aus dem Norden, Staatschef: General Yakubu Gowon, Aufteilung der vier großen Regionen des Landes in 12 Bundesstaaten 30.05.1967 Östliche Region ruft die "Unabhängige Republik Biafra" aus, die von der Militärregierung Gowon in einem 30 Monate währenden, hohe Verluste fordernden Krieg niedergeworfen wird (Kapitulation Biafras: 12.01.1970). 29.07.1975 Dritter Militärputsch, Staatschef: Brigadier Murtala Muhammed, Verwaltung wird gesäubert, das Staatsgebiet in 19 Bundesländer gegliedert, die Befugnisse der Zentralregierung gestärkt. 13.02.1976 Radikale Offiziere versuchen, das Regime Murtala Muhammed zu stürzen, Ermordung des Staatschefs, Revolte wird niedergeschlagen, General Obasanjo übernimmt die Nachfolge, Vorbereitungen für die Rückkehr zur Zivilregierung werden fortgesetzt, neue Verfassung wird erarbeitet 01.10.1979 Übergabe der Regierungsgewalt an den aus Wahlen hervorgegangenen Präsidenten Shagari ("2. Republik") 31.12.1983 Militärputsch und Ende der 2. Republik, Militärregime unter Generalmajor Buhari 27.08.1985 Spaltung in der militärischen Führung führt zu weiterem Militärputsch, Babangida verkündet ein Demokratisierungsprogramm 1989 Neue Verfassung, Wiederzulassung politischer Parteien 1991 Parlamentswahlen 12.06.1993 Von Babangida initiierte Präsidentschaftswahlen verlaufen erfolgreich, doch annulliert er sie nach dem mutmaßlichen Sieg von Abiola (Ende der "3. Republik") August 1993 Zivile Übergangsregierung unter Leitung von Chief Shonekan November 1993 Chief Shonekan wird von General Sani Abacha zum Rücktritt gezwungen, Diktatur und außenpolitische Isolation November 1995 Hinrichtung des Schriftstellers und Umweltaktivisten Ken Saro-Wiwa; daraufhin Verschärfung der Sanktionen von EU und USA, Botschafter der EU und USA und auch von Polen, Ungarn, Russland usw. werden zeitweise zur Berichterstattung zurückberufen. Suspendierung der Commonwealth-Mitgliedschaft 08.06.1998 Tod von Sani Abacha, der gemäßigte General Abdulsalami Abubakar übernimmt die Macht: Entlassung aller politischen Gefangenen, Aufruf zur Bildung von politischen Parteien 27.02.1999 Früherer Staatschef Olusegun Obasanjo gewinnt Präsidentschaftswahlen 29.05.1999 Amtseinführung Präsident Obasanjos, Beginn der "4. Republik" (formale Demokratie ) April/Mai 2003 Präsidentschafts- und Parlamentswahlen, in denen Präsident Obasanjo für eine zweite Amtszeit von vier Jahren bestätigt wird 23.10.2005 Tod von Stella Obasanjo, Ehefrau von Staatschef Olusegun Obasanjo, und Absturz eines Flugzeuges der Airline "Bellview" mit 117 Toten

Politik


- Gesundheit/Soziales: Kranke, Arme und Alte sind auf Familienhilfe angewiesen, nur Regierungsbedienstete kommen in den Genuss öffentlicher Fürsorge. Niedrige Einkommen, die schnell wachsende Bevölkerung und die leere Staatskasse führten zum Scheitern aller Pläne, ein Gesundheits- und Rentensystem zu schaffen. Epidemien fordern unter der unterernährten und schlecht versorgten Landbevölkerung oft Tausende von Opfern.
- Bildung: Schulpflicht von 6 bis 15 Jahren. Einschulungsquote im Primärbereich: 93 %. Universitäten oder vergleichbare Einrichtungen befinden sich in schlechtem Zustand. Analphabetenrate: Männer 32,7 %, Frauen 52,7 %.
- Armee: Berufsarmee mit 77.100 Mann (Heer 80,4 %; Marine 7,3 %; Luftwaffe 12,3 %). Anteil des Militärbudgets am Staatshaushalt: 0,8 % (2004).

Verwaltungsgliederung


- Gliederung: 36 Bundesstaaten (Abia, Adamawa, Akwa Ibom, Anambra, Bauchi, Bayelsa, Benue, Borno, Cross River, Delta, Ebonyi, Edo, Ekiti, Enugu, Gombe, Imo, Jigawa, Kaduna, Kano, Katsina, Kebbi, Kogi, Kwara, Lagos, Nassarawa, Niger, Ogun, Ondo, Osun, Oyo, Plateau, Rivers, Sokoto, Taraba, Yobe, Zamfara), 1 Hauptstadtdistrikt und 774 Local Government Areas.
- Siehe auch: Verwaltungsgliederung von Nigeria

Infrastruktur

Das Schienennetz beläuft sich auf 3.505 km. Im Straßennetz sind von 193.198 km 37.000 km befestigt. Es gibt fünf internationale Flughäfen im Land, wichtigster ist der in der Hafenstadt Lagos. Die staatliche Fluglinie Nigeria Airways ist bankrott, jedoch gibt es zahlreiche private Fluglinien für den Inlandsverkehr. Wasserwege belaufen sich auf 8.575 km. Überseehäfen finden sich in Lagos, Calabar, Warri und Port Harcourt. Ölhäfen sind Bonny und Buruti. Hauptstadt ist Abuja. Auf 1.000 Einwohner kommen 66 Fernseher, 3,8 Telefone, 6,1 Rechner und 0,01 Internet-Zugänge. 25 Tageszeitungen mit einer Gesamtauflage von rund 1,7 Mio. Stück existieren in Nigeria. Seit Mitte der 1990er Jahre ist ein Aufschwung im Mobilfunkbereich mit einer stetig wachsenden Zahl an Mobiltelefonen zu verzeichnen. Drei Netzbetreiber haben eine zunehmende Flächendeckung und Roaming-Verträge mit allen wichtigen europäischen Netzen

Wirtschaft


- Pro-Kopf-Einkommen im Jahr (BSP): 250 Euro
- Ausfuhrgüter: Erdöl (größter Exporteur Afrikas und 5.größtes Erdölvorkommen weltweit), Kakao, Gummi
- Einfuhrgüter: Konsumgüter, Maschinen, Transportmittel, chemische Produkte, Rohmaterialien, Nahrungsmittel und Lebendvieh
- Industrie: Erdölraffination, Bergbau, Nahrungsmittelverarbeitung, Gummi, Eisen und Stahl, Kraftfahrzeuge, Zigaretten, pharmazeutische Produkte, Zellstoff und Papier, Felle und Häute, Textilien, Schuhe, Zement, chemische Produkte, Düngemittel
- Rohstoffe: Agrar-/Forstsektor: Kakao (größtenteils im kleinbäuerlichen Anbau), Kaffee, Erdnüsse, Palmkerne, Holz Mineralsektor: Erdöl, Erdgas, kleinere Mengen anderer Mineralien
- Tourismus: Der Tourismus ist weitgehend zum Erliegen gekommen. 739.000 Besucher sorgten 1998 für Einnahmen von 118 Mio. Euro.
- Das Land leidet unter hoher Korruption. Im Jahresbericht 2004 von Transparency International wird Nigeria an drittletzter Stelle geführt ([http://www.transparency.de/Tabellarisches_Ranking.542.0.html Link]). Präsident Obasanjo, der selbst ca. 15 Jahre der Organisation vorstand, hat 2003 gemeinsam mit Professor Peter Eigen, dem Gründer von TI in Berlin, eine Kampagne vorgestellt, die zum Ziel hat, die hohe Korruptionsrate zu verringern ([http://www.transparency.org/pressreleases_archive/2003/2003.10.31.visit_obasanjo.html Link]).

Kultur


- Nationalfeiertag: 1. Oktober (Tag der Unabhängigkeit von Großbritannien im Jahre 1960)
- Sehenswürdigkeiten: Reiches künstlerisches Erbe, insbesondere Skulpturen und Holzschnitzereien aus Benin und Ife
  - Die Terrakotten der eisenzeitlichen Nok-Kultur sind weltweit bekannt, jedoch bei weitem nicht die ältesten Hinterlassenschaften nigerianischer Vorgeschichte.
- Kulturelle Einflüsse: Die nigerianische Kultur ist nicht nur von Traditionen der zahlreichen Ethnien durchsetzt, sondern auch durch islamische Einflüsse im Norden und europäische Einflüsse im Süden geprägt. - Nigeria ist die weltweit größte Gemeinde von Eckankar, der Religion von Licht und Ton Gottes.
- Alphabet: Pannigerianisches Alphabet
- Literatur: Der nigerianische Schriftsteller Wole Soyinka erhielt 1986 den Nobelpreis für Literatur. Mit Chinua Achebe erhielt im Jahr 2002 ein weiterer wichtiger nigerianischer Autor den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Eine in Afrika sehr erfolgreiche Autorin ist Buchi Emecheta, die sich in ihrem Werk kritisch mit der Situation der Frauen im zeitgenössischen Afrika auseinandersetzt.
- Musik: Der vielleicht berühmteste Musiker Nigerias ist der Erfinder des Afrobeat Fela Anikulapo Kuti, der mit seiner Band "Africa 70" im "Shrine" in Lagos legendäre Konzerte gab.
- Sport: Sportlich international bekannt wurde das Land vor allem durch die Nigerianische Fußballnationalmannschaft

Umwelt

Schwerste Schäden im Nigerdelta durch die seit 37 Jahren andauernde Ölförderung. Pipelines verlaufen durch Dörfer und über Äcker; Wasser und Luft sowie Nahrungsmittel sind verseucht. Geschützte Gebiete: 3,22 % der Landesfläche.

Weblinks


- [http://www.nigeria.gov.ng/ Website der Regierung (englisch)]
- [http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=14&land_id=125 Länderinformation des deutschen Auswärtigen Amtes]
- [http://www.afrika-heute.de/ShowC.php?country_nr=157 Länderinformation bei afrika-heute.de]
- [http://www.onlinenigeria.com Online Nigeria Portal (englisch)]
- [http://www.nigeriannation.com Nigeria Web Portal (englisch)]
- [http://www.nigeriacongress.org/FGN/admin.htm Überblick über die Verwaltung in Nigeria (englisch)]
- [http://www.tlfq.ulaval.ca/axl/afrique/images/nigeria-map-prov.gif Karte der Bundesstaaten Nigerias]
- [http://www.diakadi.com/afriquedelouest/Pays/nigeria/embleme_nigeria.gif Wappen Nigerias]
- [http://areion.de/nigeriau.html Informationen über Nigeria bei Areion] ----- ! Kategorie:Staat ja:ナイジェリア ko:나이지리아 ms:Nigeria simple:Nigeria zh-min-nan:Nigeria

Enugu (Bundesstaat)

Enugu ist ein Bundesstaat in Nigeria mit 3.590.528 Einwohnern. Diese leben auf einer Fläche von 7.161 Quadratkilometern. Die Bevölkerungsdichte beträgt 501 Einwohner je Quadratkilomter. Hauptstadt und größte Stadt ist Enugu mit 653.436 Einwohnern (Stand jeweils 1. Januar 2005).

Geografie

Enugu liegt im Süden von Nigeria und grenzt im Norden an die Bundesstaaten Kogi und Benue, im Osten an den Bundesstaat Ebonyi, im Westen an den Bundesstaat Anambra und im Süden an die Bundesstaaten Abia und Imo.

Geschichte

Am 3. Februar 1976 wurde der Bundesstaat Anambra mit der Hauptstadt Enugu aus dem früheren Bundesstaat "East Central" gebildet. Am 27. August 1991 ist der Staat in die Bundesstaaten Anambra mit der Hauptstadt Awka und Enugu mit der gleichnamigen Hauptstadt aufgeteilt worden. Erster Gouverneur des früheren Staates Anambra war zwischen März 1976 und Juli 1978 John Atom Kpera. Gegenwärtiger Gouverneur des Staates Enugu ist seit 29. Mai 1999 Chimaroke Nnamani.

Verwaltung

Der Staat gliedert sich in 17 Local Government Areas. Diese sind: Aninri, Awgu, Enugu East, Enugu North, Enugu South, Ezeagu, Igbo-Etiti, Igbo-Eze North, Igbo-Eze South, Isi-Uzo, Nkanu East, Nkanu West, Nsukka, Oji River, Udenu, Udi und Uzo-Uwani.

Wirtschaft

Der Bundesstaat wird überwiegend landwirtschaftlich genutzt. Es werden unter anderem Baumwolle, Kokosnüsse und Reis angebaut. Die Gewinnung von Bodenschätzen ist bedeutend. Es werden Kohle, Kalkstein, Eisenerz und Bauxit abgebaut sowie Erdöl und Erdgas gefördert. In Enugu befinden sich eine Vielzahl von Industrieunternehmen. Dazu gehören: Enugu Vegetable Oil Pruducts Limited in Nachi, Nigergas Company Limited in Emene, Aluminium Product Limited in Ohebe-Dim und Enugu, Building Material Industries Ltd. in Ezzambgo, Emenite Ltd. in Emene, Anambra Motor Manufacturing Company Ltd., Premier Cashew Industries Ltd. in Oghe, Nigersteels Industries Ltd. in Emene, Sunrise Flour Mill Ltd. in Emene und andere. Kategorie:Bundesstaat (Nigeria)

Abia (Bundesstaat)

Abia ist ein Bundesstaat in Nigeria mit 4.222.492 Einwohnern. Diese leben auf einer Fläche von 6.320 Quadratkilometern. Die Bevölkerungsdichte beträgt 668 Einwohner je Quadratkilometer. Hauptstadt ist Umuahia und größte Stadt Aba mit 897.613 Einwohnern (Stand jeweils 1. Januar 2005).

Geografie

Abia liegt im Süden von Nigeria und grenzt im Westen an den Bundesstaat Imo, im Osten an den Bundesstaat Cross River, im Süden an die Bundesstaaten Akwa Ibom und Rivers sowie im Norden an die Bundesstaaten Ebonyi und Enugu.

Geschichte

Der Bundesstaat wurde am 27. August 1991 aus einem Teil des Bundesstaates Imo gebildet. Erster Administrator war zwischen 28. August 1991 und Januar 1992 Frank Ajobena. Gegenwärtiger Gouverneur ist seit 29. Mai 1999 Orji Uzor Kalu.

Verwaltung

Der Staat gliedert sich in 15 Local Government Areas. Diese sind: Aba North, Arochokwu, Bende, Ikwuano, Isiala-Ngwa North, Isiala-Ngwa South, Obi-Nwga, Ohafia, Osisioma, Ugwunagbo, Ukwa East, Ukwa West, Umuahia North, Umuahia South und Umu-Nneochi.

Wirtschaft

Wichtige Wirtschaftszweige in Abia sind der Einzelhandel und die Landwirtschaft. Es werden Getreide, Kokosnüsse, Mais, Reis, Yams, Maniok, Obst und Gemüse angebaut. Bedeutend sind der Abbau von Zink, feinem Sand und Kalkstein sowie die Förderung von Erdöl. Des Weiteren wird in Abia Bier gebraut sowie Textilien, Glas und Keramiken hergestellt. Kategorie:Bundesstaat (Nigeria)

Rivers

Rivers ist ein Bundesstaat in Nigeria mit 5.689.061 Einwohnern. Diese leben auf einer Fläche von 11.077 Quadratkilometern. Die Bevölkerungsdichte beträgt 514 Einwohner je Quadratkilometer. Hauptstadt und größte Stadt ist Port Harcourt mit 1.148.753 Einwohnern (Stand jeweils 1. Januar 2005).

Geografie

Rivers liegt im Süden des Landes und grenzt im Norden an die Bundesstaaten Abia, Anambra und Imo, im Osten an den Bundesstaat Akwa Ibom, im Westen an die Bundesstaaten Bayelsa und Delta und im Süden an den Atlantischen Ozean.

Geschichte

Der Bundesstaat wurde am 27. Mai 1967 gebildet. Erster Gouverneur war zwischen 28. Mai 1967 und Juli 1975 Alfred Papapeye Diete-Spiff. Gegenwärtiger Gouverneur ist seit 29. Mai 1999 Peter Odili.

Verwaltung

Der Staat gliedert sich in 23 Local Government Areas. Diese sind: Abua-Odual, Ahoada West, Ahoada West, Akuku-Toru, Andoni, Asari-Toru, Bonny, Degema, Eleme, Emuoha, Etche, Gokana, Ikwere, Khana, Obio-Akpor, Ogba-Egbema-Ndoni, Ogo-Bolo, Okrika, Omumma, Opobo-Nkoro, Oyigbo, Port Harcourt und Tai.

Wirtschaft

Haupteinnahmequelle des Bundesstaates ist die Erdöl- und Erdgasförderung. Etwa 40 Prozent der Rohölförderung Nigerias entfallen auf den Staat. Rivers gehört zu den industrialisierten Bundesstaaten des Landes. Dort befindet sich eine Erdölraffinerie und Betriebe der Petrochemie, der Glasindustrie, der Metallverarbeitung sowie eine Anzahl Brauereien. Kategorie:Bundesstaat (Nigeria)

3. Februar

Der 3. Februar ist der 34. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit verbleiben 331 Tage (in Schaltjahren 332 Tage) bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1830 - Griechenland wird unabhängig, (Londoner Protokoll)
- 1913 - Rudolf Steiner gründet in Berlin die Anthroposophische Gesellschaft.
- 1945 - Bei einem schweren Bombenangriff der amerikanischen Luftwaffe auf Berlin sterben ca. 20000 Menschen.
- 1952 - Grundsteinlegung für die ersten neuen Wohngebäude an der Stalinallee in Ost-Berlin.
- 1955 - Die tschechoslowakische Regierung erklärt den Kriegszustand zu Deutschland offiziell für beendet.
- 1955 - Die Volksrepublik China, führt die allgemeine Wehrpflicht ein.
- 1958 - Der Benelux-Vertrag (Union Économique Benelux) wird von Belgien, Luxemburg und den Niederlanden unterzeichnet (Inkrafttreten 1960)
- 1959 - "Der Tag an dem die Musik starb", Buddy Holly, Richie Valens und The Big Bopper sterben gemeinsam bei einem Flugzeugabsturz.
- 1962 - US-Präsident John F. Kennedy verhängt ein totales Handelsembargo gegen Kuba.
- 1969 - Al-Fatah-Chef setzt sich an die Spitze der PLO.
- 1977 - Äthiopien. General Benti wird hingerichtet
- 1983 - Die Republik Niger wird Mitglied in der ANAD (Accord de Nonaggression et d'Assistance en matière de Défense)
- 1989 - Umsturz in Paraguay. Absetzung des Diktators Alfredo Stroessner (seither im Exil in Brasilien)
- 1990 - Bulgarien. Andrej Lukanov wird Ministerpräsident
- 1997 - Pakistan. Erneute Auflösung des Parlaments
- 1998 - Armenien. Staatspräsident Lewon Ter-Petrosjan tritt zurück.
- 1999 - Bosnien und Herzegowina. Haris Silajdzic und Svetozar Mihajlovic werden beide Regierungschefs im wöchentlichen Wechsel.
- 2002 - Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Costa Rica
- 2002 - Erste freie Gemeindewahlen in Kambodscha

Wirtschaft

Wissenschaft und Technik


- 1966 - Die Mondsonde Luna 9 der UdSSR landet auf der Mondoberfläche und überträgt Bilder vom Meer der Stürme.

Kultur


- 1625 - Uraufführung der Oper La liberazione di Ruggiero dall'isola d'Alcina (Die Befreiung Ruggieros von der Insel Alcinas) von Francesca Caccini in der Villa Poggio Imperiale in Florenz.
- 1823 - Uraufführung der Oper Semiramide (Semiramis) von Gioacchino Rossini am Teatro La Fenice in Venedig.
- 1846 - Uraufführung der komischen Oper Les Mousquetaires de la reine von Fromental Halévy an der Opéra-Comique in Paris.
- 1909 - Uraufführung des Dramas Il principe di Zilah von Franco Alfano am Teatro Carlo Felice in Genua.
- 1933 - Uraufführung der Oper Gevatterin Tod von Rudolf Karel am Landestheater in Brünn (Brno).

Religion


- 993 - Bischof Ulrich von Augsburg wird in Rom heilig gesprochen.

Katastrophen


- 1959 - New York, USA. Ein Turboprop Verkehrsflugzeug Typ Lockheed L-188 Electra stürzt während der Landung am Ende der Landebahn des Flughafens LaGuardia in den East River. Viele überleben anfänglich die Katastrophe, ertrinken aber dann im eiskalten Wasser. 65 Personen sterben, 8 Menschen überleben.
- 1959 - Varese, Italien. Eine Super Constellation der TWA, auf dem planmäßigen Flug nach Paris, Frankreich, wird etwa 15 Minuten nach dem Start vom Flughafen Mailand-Malpensa von einem Blitz getroffen. Anschließend explodieren die Treibstoff-Tanks. Alle 68 Menschen an Bord sterben.
- 1996 - In Yunnan Sheng, nahe Lijiang, Volksrepublik China ereignet sich ein Erdbeben der Stärke 7,0 und fordert etwa 300 Todesopfer.
- 1998 - Ein US-Militärflugzeug kappt im Tiefflug das Kabel einer Seilbahn in Cavalese in den Dolomiten. 20 Menschen, davon 5 Deutsche, sterben.
- 2002 - Ein Erdbeben der Stärke 6,5 im Westen der Türkei. 44 Tote
- 2002 - Afghanistan, Erdbeben der Stärke 7,2, etwa 200 Tote

Sport


- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1972 - Im japanischen Sapporo beginnen die Olympische Winterspiele.
- 1980 - Larry Holmes gewinnt den Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Lorenzo Zanon im Caesars Palace, Las Vegas, Nevada, USA, durch KO

Geboren


- 1721 - Friedrich Wilhelm von Seydlitz, preußischer Offizier
- 1735 - Ignatius Krasicki, polnischer Geistlicher und Schriftsteller
- 1736 - Johann Georg Albrechtsberger, österreichischer Komponist und Musiktheoretiker
- 1790 - Gideon Mantell, englischer Arzt, Geologe und Paläontologe, "Entdecker" der Suarier
- 1795 - Antonio José de Sucre, südamerikanischer Freiheitsheld
- 1805 - Otto Theodor von Manteuffel, preußischer Politiker
- 1807 - Arthur Wellesley, 2. Duke of Wellington, britischer General und der zweite Herzog von Wellington
- 1807 - Joseph E. Johnston, Südstaaten-General im amerikanischen Bürgerkrieg
- 1809 - Felix Mendelssohn Bartholdy, deutscher Komponist
- 1821 - Elizabeth Blackwell, US-amerikanische Ärztin
- 1843 - William Cornelius Van Horne, US-amerikanischer, später kanadischer, Eisenbahnpionier und Unternehmer
- 1845 - Ernst von Wildenbruch, deutscher Dichter und Dramatiker
- 1849 - Ilse Frapan, deutsche Schriftstellerin
- 1859 - Hugo Junkers, deutscher Ingenieur und Unternehmer
- 1870 - Annette Kolb, deutsche Schriftstellerin
- 1873 - Karl Jatho, deutscher Flugpionier des Motorflugs
- 1874 - Gertrude Stein, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1879 - Harry Fuld, deutscher Industrieller
- 1887 - Georg Trakl, österreichischer Lyriker
- 1887 - Max Josef Metzger, katholischer Priester
- 1889 - Carl Theodor Dreyer, dänischer Regisseur
- 1890 - Paul Scherrer, Schweizer Physiker
- 1893 - Gaston Julia, französischer Mathematiker
- 1894 - Norman Rockwell, US-amerikanischer Maler und Illustrator
- 1897 - Else Reventlow, deutsche Lehrerin, Frauenrechtlerin, Sozialdemokratin, Redakteurin
- 1898 - Alvar Aalto, finnischer Architekt und Designer († 11. Mai 1976)
- 1898 - Heinrich Auge, deutscher Politiker und MdB
- 1899 - Lao She, chinesischer Schriftsteller
- 1901 - Rosamond Lehmann, englische Schriftstellerin
- 1904 - Luigi Dallapiccola, italienischer Komponist
- 1907 - James Michener, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1909 - Simone Weil, französische Philosophin
- 1911 - Jehan Alain, französischer Komponist
- 1913 - Paula Acker, SED-Funktionärin
- 1915 - Ingeborg Hunzinger, deutsche Bildhauerin
- 1916 - Jean Margéot, emeritierter Bischof von Port-Louis und Kardinal
- 1918 - Gerhard Bassarak, evangelischer Theologe
- 1918 - Joey Bishop, US-amerikanischer Schauspieler (The Rat Pack)
- 1918 - Maxine Andrews, US-amerikanische Sängerin (Andrews Sisters)
- 1921 - Herbert Baack, deutscher Politiker und MdB
- 1921 - Joseph Wang Dian Duo, Bischof der Diözese Heze in der Volksrepublik China
- 1924 - Bully Buhlan, deutscher Musiker
- 1924 - Robert Schlienz, deutscher Fußball-Nationalspieler
- 1925 - Leon Schlumpf, schweizerischer Politiker
- 1926 - Hans Jochen Vogel, deutscher Politiker
- 1928 - Andrzej Szczypiorski, polnischer Schriftsteller
- 1928 - Frankie Vaughn, britischer Sänger
- 1929 - Camilo Torres, kolumbianischer Priester und Befreiungs-Theologe
- 1929 - Russell Arms, US-amerikanischer Sänger
- 1933 - Paul S. Sarbanes, US-Senator des Bundesstaates Maryland
- 1934 - Johannes Kühn, deutscher Schriftsteller
- 1935 - Johnny Guitar Watson, US-amerikanischer Musiker
- 1937 - Jacques Barrot, französischer Politiker und EU-Kommissar
- 1938 - Tony Marshall, deutscher Schlagersänger
- 1940 - Angelo D'Aleo, US-amerikanischer Sänger
- 1946 - Ernst Christoph, deutscher Lehrer und Theologe
- 1946 - Stan Webb, britischer Top-Gitarrist des Bluesrock
- 1947 - Paul Auster, US-amerikanischer Schriftsteller und Regisseur
- 1947 - Dave Davis, britischer Musiker
- 1947 - Georg Jarzembowski, deutscher Politiker
- 1947 - Melanie Safka, US-amerikanischer Sängerin
- 1947 - Asmus Tietchens, deutscher Komponist
- 1948 - Carlos Filipe Ximenes Belo, Bischof und Nobelpreisträger
- 1948 - Henning Mankell, schwedischer Theaterregisseur, -intendant und Autor
- 1949 - Hennie Kuiper, niederländischer Radrennfahrer
- 1949 - Jim Lockhart, irischer Musiker
- 1951 - Blaise Compaoré, burkinischer Politiker (Präsident von Burkina Faso)
- 1955 - Bruno Pezzey, österreichischer Fußball-Nationalspieler
- 1957 - Ulrich Karger, Autor und Religionslehrer
- 1958 - Nicholas Gregory Mankiw, US-amerikanischer Ökonom
- 1958 - Piotr Sobociński, polnischer Kameramann
- 1960 - Joachim Löw, deutscher Fußballtrainer
- 1963 - Jörn Andersen, norwegischer Fußballspieler
- 1964 - Michael Rummenigge, deutscher Fußballspieler
- 1968 - Mary Onyali, nigerianische Leichtathletin und Olympionikin
- 1971 - Sarah Kane, britische Schriftstellerin und Regisseurin
- 1977 - Tammy Crow, US-amerikanische Synchronschwimmerin im Olympia-Team von 2004

Gestorben


- 619 - Laurentius von Canterbury, Zweite Erzbischof von Canterbury
- 1014 - Sven I. Gabelbart, dänischer König
- 1142 - Yo-Fei, Chinesischer Feldherr der Song-Dynastie
- 1290 - Heinrich XIII., Herzog von Niederbayern
- 1468 - Johannes Gutenberg, Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Metall-Lettern
- 1602 - Paul Melissus, deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Komponist
- 1679 - Jan Steen, holländischer Maler
- 1736 - Tommaso Ceva, italienischer Dichter und Mathematiker
- 1752 - Sophie Sabina Apitzsch, Hochstaplerin
- 1790 - Johann Bernhard Hermann, Intellektueller des 18. Jahrhunderts
- 1811 - Johann Beckmann, Landwirt und Technologe
- 1832 - Karl Viktor von Bonstetten, Schweizer Schriftsteller
- 1846 - Otto von Kotzebue, russischer Marineoffizier und Entdecker
- 1853 - August Kopisch, deutscher Maler und Schriftsteller ("Die Heinzelmännchen von Köln")
- 1862 - Jean Baptiste Biot, französischer Physiker und Mathematiker
- 1867 - Maximilian zu Wied, deutscher Naturforscher und Ethnograph
- 1868 - Karl Mathy, deutscher Bankier und Staatsminister in Baden
- 1869 - Heinrich Ritter, deutscher Philosoph
- 1874 - John Prince-Smith, Volkswirt und Manchesterliberaler in Deutschland
- 1881 - John Gould, britischer Ornithologe
- 1884 - Josefine Gallmeyer, österreichische Schauspielerin
- 1889 - Belle Starr, Räuberbraut
- 1890 - Christoph Buys-Ballot, niederländischer Wissenschaftler und Admiral
- 1919 - Edward Charles Pickering, US-amerikanischer Astronom und Physiker
- 1920 - Otto Bütschli, deutscher Zoologe
- 1924 - Thomas Woodrow Wilson, 28. US-Präsident und Friedensnobelpreisträger
- 1925 - Oliver Heaviside, britischer Mathematiker und Physiker
- 1929 - Agner Krarup Erlang, dänischer Mathematiker
- 1935 - Hugo Junkers, deutscher Ingenieur und Unternehmer
- 1935 - Quincas Laranjeiras, Gitarrist und Komponist
- 1936 - Johann Georg Eschenburg, Advokat und Notar in Lübeck, Senatssekretär, Bürgermeister
- 1945 - Roland Freisler, deutscher Richter und Präsident des Volksgerichtshofs
- 1948 - Franz Xaver Müller, österreichischer Komponist, Priester und Domkapellmeister
- 1950 - Karl Seitz, österreichischer Staatspräsident
- 1951 - August Horch, Gründer der Automobilbauunternehmen Horch und Audi
- 1956 - Eilhard Alfred Mitscherlich, deutscher Bodenkundler und Agrarwissenschaftler
- 1956 - Émile Borel, französischer Mathematiker und Politiker
- 1959 - Buddy Holly, US-amerikanischer Rock'n'Roll Musiker und Komponist
- 1959 - Ritchie Valens, US-amerikanischer Rock'n'Roll-Musiker
- 1959 - The Big Bopper, US-amerikanischer Rock'n'Roll-Musiker
- 1967 - Joe Meek, britischer Produzent
- 1969 - Al Taliaferro, US-amerikanischer Comiczeichner
- 1974 - Erhart Kästner, deutscher Schriftsteller
- 1975 - Umm Kultum, Ägyptische Sängerin
- 1979 - Fritz Berg, erster Präsident des BDI nach 1945
- 1983 - Antonio Samorè, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1983 - Tullio Campagnolo, italienischer Radsportler und Gründer der Firma Campagnolo
- 1984 - Hubert Ney, deutscher Politiker
- 1986 - Alfred Vohrer, deutscher Filmregisseur und Drehhbuchautor
- 1988 - Radamés Gnattali, brasilianischer Musiker und Komponist
- 1989 - John Cassavetes, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur
- 1992 - Otto Arndt, SED-Funktionär und Minister für Verkehrswesen der DDR
- 1997 - Bohumil Hrabal, tschechischer Schriftsteller
- 1998 - Gabriel Laub, tschechisch- und deutschsprachiger Journalist, Satiriker und Aphoristiker
- 1999 - Juan Amenábar, chilenischer Komponist
- 2002 - Hans Paetsch, deutscher Schauspieler, Regisseur und Synchronsprecher
- 2003 - João César Monteiro, portugiesischer Regisseur
- 2005 - Corrado Bafile, römisch-katholischer Theologe, Diplomat und Kirchenfunktionär
- 2005 - Ernst Mayr, Deutsch-US-amerikanischer Biologe
- 2005 - Joseph Anthony De Palma, Bischof von De Aar
- 2005 - Surab Schwania, Premierminister Georgiens

Feier- und Gedenktage


- Kirchliche Gedenktage:
  - Hl. Ansgar (katholisch, evangelisch, anglikanisch, orthodox)
  - Hl. Blasius von Sebaste (katholisch)
  - Prophetin Hanna (orthodox)
- Schlenggeltag

Siehe auch


- 2. Februar - 4. Februar
- 3. Januar - 3. März
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0203 ja:2月3日 ko:2월 3일 simple:February 3 th:3 กุมภาพันธ์

1976

Ereignisse

Jahreswidmungen


- Der Wiedehopf (lat. Upupa epops) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)

Januar bis Dezember


- 1. Januar: Rudolf Gnägi wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Port Said, Ägypten, am Sueskanal wird Freihandelszone
- 1. Januar: In Venezuela wird die gesamte Erdölindustrie verstaatlicht
- 1. Januar: In der Bundesrepublik Deutschland wird die Gurtpflicht auf Vordersitzen von PKW eingeführt
- 2. Januar: Florenz, Italien. In der San-Lorenzo-Basilika werden unbekannte Fresken freigelegt, die evtl. von Michelangelo stammen
- 12. Januar: Der Rückzug der letzten spanischen Truppen aus der ehemaligen Provinz Spanisch-Sahara beendet die spanische Kolonialherrschaft
- 14. Januar: Komoren. Die Regierung von Prinz Said Mohammed Jaffar wird von Ali Soilih gestürzt
- 13. Februar: Versuchter Umsturz, Ermordung des Staatschefs in Nigeria
- 29. März: Die letzten britischen Truppen verlassen die Malediven
- 1. April: Steve Jobs und Steve Wozniak gründen die Firma Apple
- 26. April: In Ost-Berlin wird der Palast der Republik eröffnet
- 6. Mai: Algerien und Deutschland schließen ein Luftverkehrsabkommen
- 2. Juni: Tag der Republik Italien
- 19. Juni: Karl XVI. Gustaf heiratet die deutsche Silvia Sommerlath
- 29. Juni: Die Seychellen werden unabhängig
- 1. Juli: Spanien. Adolfo Suárez wird Ministerpräsident
- 2. Juli: Wiedervereinigung Vietnams
- 2. Juli: Wiedereinführung der Todesstrafe in der USA durch den Supreme Court in der Gregg vs. Georgia
- 16. Juli: Surinam wird Mitglied in der UNESCO
- 20. Juli: Der unbemannten NASA-Sonde Viking 1 gelingt die erste erfolgreiche Landung auf dem Planeten Mars
- 18. September: Zur Trauerfeier für den verstorbenen Staatsgründer Mao Zedong finden sich in Peking geschätzte 1,5 Millionen Chinesen ein
- 21. September: Seychellen werden Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 22. September: Portugal wird in den Europarat aufgenommen
- 3. Oktober: Wahlen zum Deutschen Bundestag, Sieg für Bundeskanzler Helmut Schmidt, Niederlage für Helmut Kohl
- 4. Oktober: Papua-Neuguinea wird Mitglied in der UNESCO
- 11. Oktober: Mosambik wird Mitglied in der UNESCO
- 18. Oktober: Seychellen wird Mitglied in der UNESCO
- 1. Dezember: Angola wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 14. Dezember: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Südkorea
- 15. Dezember: Samoa wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- Ende der chinesischen Kulturrevolution (1966–1976)
- Der Montag wird in Deutschland als erster Tag der Woche festgelegt
- Der Malteserorden ist wieder auf Rhodos präsent
- Die Wurzeln von Emacs entstehen am MIT
- Gründung des UN-Entwicklungsfonds für Frauen durch die UN-Generalversammlung
- Der Weiße Ring e.V., eine Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer und ihre Familien, wird in Mainz gegründet

Kultur


- 19. Juni: Uraufführung der Oper Das Mädchen aus Domrémy von Giselher Klebe am Staatstheater Stuttgart
- 25. Juli: Uraufführung der Oper Einstein On The Beach von Philip Glass am Avignon Festival
- 9. September: Erstaustrahlung der Zeichentrickserie Biene Maja
- 16. August: Veröfentlichung der Single Dancing Queen, dem wahrscheinlich bekanntesten Titel der Gruppe ABBA, der sogar die amerikanischen Charts stürmte und nach Fernando der erfolgreichste Song der Gruppe ist

Katastrophen


- 24. Januar: Erdbeben bei Muradiye, Türkei, ca. 3.850 Tote
- 4. Februar: Erdbeben in Guatemala, Hunderte Erdstöße, mehr als 23.000 Tote
- 8. Februar: Los Angeles, Kalifornien, USA. Eine Douglas DC-6 stürzt auf einen Golfplatz in der Nähe des Flughafens Van Nuys Airport. Bei der Rettungsaktion wurden 10 Feuerwehrmänner verletzt. Die 3 Mitglieder des Flugpersonals starben, während die 3 Mitglieder des Bordpersonals nur leichte Verletzungen davontrugen
- 18. Februar: Burg bei Magdeburg, DDR: In Folge eines defekten Bolzens stürzt der 350 Meter hohe Sendemast SL3, der zur Verbreitung des Programms von Radio Wolga im Langwellenbereich dient, um
- 17. April: Amerikanische Jungferninseln. Eine Boeing 727, auf dem planmäßigen Flug von New York kommend, landete auf dem St. Thomas Airport, schoss über das Ende der Landebahn hinaus und prallte in ein Treibstofflager. 37 Menschen starben, 51 konnten gerettet werden
- 6. Mai: Erdbeben der Stärke 6,5 in Italien, ca. 1.000 Tote
- 23. Mai: Mindanao, Philippinen. Eine BAC 1-11 der Philippine Airlines wurde entführt. Die Entführer hielten die Maschine am Boden auf dem Flughafen Zamboanga fest. Nach dem Eingreifen der Rettungstruppen eskalierte die Situation und es kam zu einem Schusswechsel und zur Explosion mehrerer Handgranaten. 13 Menschen starben
- 25. Juni: Erdbeben der Stärke 7,1 auf Neuguinea, 422 Tote
- 10. Juli: Dioxin-Katastrophe von Seveso
- 18. Juli: der Elbe-Seitenkanal läuft mit katastrophalen Folgen in der Nähe von Nutzfelde aus
- 27. Juli: Erdbeben der Stärke 7,5 in Tangshan, 150 km südlich von Peking, Volksrepublik China, ca. 655.000 Tote, offiziell: 255.000 Tote
- 31. Juli: Colorado, USA. Durch lang anhaltenden Regen trat der Thompson River über die Ufer. 139 Tote
- 1. August: Wien, Österreich. Einsturz der Reichsbrücke in den frühen Morgenstunden
- 1. August: Niki Lauda verunglückt auf dem Nürburgring
- 6. August: Chicago, Illinois, USA. Ein zur Frachtmaschine umgebauter B-52 Bomber der Air Chicago stürzt während einer versuchten Notlandung ab. Die 2 Piloten und eine Person vom Bodenpersonal starben
- 16. August: Erdbeben der Stärke 7,9 in Mindanao, Philippinen, etwa 8.000 Tote
- 10. September: Zagreb, Jugoslawien, zwei Flugzeuge, eine Douglas DC-9 der jugoslawischen Inex Adria Aviopromet und eine Hawker Siddeley HS-121 Trident der British Airways, kollidieren in der Luft. 176 Tote, davon 27 Deutsche
- 24. November: Erdbeben der Stärke 7,3 in Russland und im Iran, ca. 5.000 Tote
- 25. Dezember: Bangkok, Thailand. Absturz einer Boeing 707 der Egypt Air beim Landeanflug etwa 2 km vor der Landebahn in ein Industriegebiet. Alle 53 Menschen an Bord starben, ebenfalls 19 Personen aus dem Industriegebiet

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 20. Februar: Muhammad Ali gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Jean-Pierre Coopman im Roberto Clemente Coliseum, Hato Rey, Puerto Rico, durch KO
- 24. Mai: Muhammad Ali gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Richard Dunn in der Olympiahalle, München, Deutschland, durch technischen K.O.
- 4. Juli: Björn Borg gewinnt Wimbledon Championships
- 28. September: Muhammad Ali gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Ken Norton im Yankee Stadium, Bronx, New York, USA, durch Sieg nach Punkten
- XXI. Olympische Sommerspiele in Montréal (Kanada)
- Bei der Fußball-EM in Jugoslawien verliert die Deutsche Nationalmannschaft das Finale im Elfmeterschießen gegen die Tschechoslowakei

Geboren


- 1. Januar: Mustafa Dogan, deutscher Fußballspieler
- 2. Januar: Zlatko Trpkovski, deutsches Medienphänomen
- 2. Januar: Danilo di Luca, italienischer Radrennfahrer
- 2. Januar: Paz Vega, spanische Filmschauspielerin
- 3. Januar: Lee Hyung-Taik, südkoreanische Tennisspieler
- 4. Januar: Bülent Ceylan, deutscher Comedian
- 4. Januar: August Diehl, deutscher Schauspieler
- 6. Januar: David Di Michele, italienischer Fußballspieler
- 7. Januar: Marcelo José Bordon, brasilianischer Fußballspieler
- 7. Januar: Markus Dieckmann, deutscher Beach-Volleyballspieler
- 7. Januar: Christoph Dieckmann, deutscher Beach-Volleyballspieler
- 9. Januar: Simon Gosejohann, deutscher Schauspieler, Moderator und Comedian
- 9. Januar: Amy Gillett, Radsportlerin († 2005)
- 13. Januar: Mario Yepes, kolumbianischer Fußballspieler
- 13. Januar: Felix Gottwald, österreichischer Nordischer Kombinierer
- 16. Januar: Eva Habermann, deutsche Schauspielerin
- 16. Januar: Debbie Ferguson, Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 17. Januar: Tonique Williams-Darling, Leichtathletin von den Bahamas
- 20. Januar: Til Bettenstaedt, deutscher Fußballspieler
- 21. Januar: Emma Bunton, eine britische Sängerin
- 21. Januar: Igors Stepanovs, lettischer Profifußballspieler
- 23. Januar: Carsten Schneider, deutscher Politiker und MdB
- 27. Januar: Diana Herold, deutsches Fotomodell und Komparse
- 27. Januar: Karin Roten, ehemalige alpine Skirennläuferin der Schweiz
- 29. Januar: Karsten Kroon, niederländischer Radrennfahrer
- 31. Januar: Traianos Dellas, griechischer Fußballspieler
- 3. Februar: Daddy Yankee, Reggaeton-Künstler
- 5. Februar: John Aloisi, australischer Fußballspieler
- 5. Februar: Abhishek Bachchan, indischer Schauspieler
- 8. Februar: Oksana Nikiforowa, Profi-Tänzerin (latein-amerikanisch)
- 9. Februar: Ionela Tirlea-Manolache, rumänische Leichtathletin und Olympionikin
- 11. Februar: Alexandra Neldel, deutsche Schauspielerin
- 11. Februar: Ricardo, portugiesischer Fußballspieler
- 11. Februar: Alenka Dovzan, slowenische Skiläuferin
- 12. Februar: Sylvia Saint, Pornodarstellerin
- 13. Februar: Leslie Feist, kanadische Pop-Sängerin
- 13. Februar: Jörg Bergmeister, Rennfahrer im Porsche Carrera Cup
- 15. Februar: Francisco Neri, brasilianischer Fußballspieler
- 15. Februar: Óscar Freire, spanischer Radrennfahrer
- 17. Februar: Benjamin-Immanuel Hoff, deutscher Politiker
- 17. Februar: Almira Skriptschenko, französische Schachspielerin
- 18. Februar: Thomas Schmidt, Kanusportler
- 22. Februar: Christopher Isegwe, tansanischer Leichtathlet
- 23. Februar: Kelly Macdonald, schottische Schauspielerin
- 23. Februar: Stone, spanischer Musiker
- 24. Februar: Bradley McGee, australischer Radrennfahrer
- 24. Februar: Eric Griffin, ist ein Bassist aus der Glam-Metal Band Murderdolls
- 26. Februar: Andreas Nauroth, deutscher Fußballspieler
- 26. Februar: Mauro Lustrinelli, Schweizer Fußballspieler
- 27. Februar: Ludovic Capelle, belgischer Radrennfahrer
- 27. Februar: Rhea Harder, deutsche Schauspielerin
- 29. Februar: Milaim Rama, Schweizer Fußballspieler
- 29. Februar: Ja Rule, US-amerikanischer Rapper
- 2. März: França, brasilianischer Fußballspieler
- 3. März: Natalia Kukulska, polnische Pop-Sängerin
- 4. März: Kristof Magnusson, deutscher Schriftsteller
- 4. März - Christian Weidner, deutscher Jazzmusiker
- 5. März: Sarunas Jasikevicius, Basketball-Spieler
- 5. März: Tomáš Martinec, deutscher Eishockeyspieler
- 5. März: Carsten Cullmann, deutscher Fußballspieler
- 8. März: Freddie Prinze jr., US-amerikanischer Filmschauspieler
- 9. März: Anier Garcia, kubanischer Leichathlet
- 9. März: Francisco Mancebo, spanischer Radsportler
- 10. März: Eladio Jiménez, spanischer Radrennfahrer
- 10. März: Barbara Schett, Tennisspielerin
- 11. März: Anja Weisgerber, deutsche Europaabgeordnete
- 12. März: Andreas Erm, deutscher Leichtathlet
- 14. März: Sarah Ulmer, neuseeländische Radrennfahrerin
- 16. März: Zhu Chen, chinesische Schachspielerin
- 16. März: Pál Dárdai, ungarischer Fußballspieler
- 19. März: Alessandro Nesta, italienischer Fußballspieler
- 19. März: Rachel Blanchard, kanadische Schauspielerin
- 20. März: Jens Petersen, deutscher Schriftsteller und Arzt
- 20. März: Kristian Hammer, norwegischer Nordisch Kombinierer
- 22. März: Sven Butenschön, Eishockeyspieler (Verteidiger)
- 22. März: Reese Witherspoon, US-amerikanische Schauspielerin
- 23. März: Ricardo Zonta, brasilianischer Formel-1-Fahrer
- 24. März: Peyton Manning, US-amerikanischer Footballspieler
- 25. März: Wladimir Klitschko, ukrainischer Boxer
- 26. März: Amy Smart, US-amerikanische Schauspielerin
- 26. März: Alex Varas, chilenischer Fußballspieler
- 26. März: Alexander Strauss, deutscher Rundfunkmoderator
- 27. März: Natacza Boon, britische Schauspielerin
- 28. März: Víctor, spanischer Fußballspieler
- 29. März: Igor Astarloa, spanischer Radrennfahrer
- 29. März: Jennifer Capriati, US-amerikanische Tennisspielerin
- 30. März: Obadele Thompson, Leichtathlet
- 31. März: Colin Farrell, irischer Schauspieler
- 1. April: Gábor Király, ungarischer Fußballtorwart
- 2. April: Lucy Diakovska, bulgarische Pop- und Musical-Sängerin
- 4. April: Ferreira da Rosa Emerson, brasilianischer Fußballspieler
- 4. April: Daniel Caspary, deutscher Politiker und Mitglied im EU-Parlament
- 5. April: Kai Michalke, deutscher Fußballspieler
- 5. April: Patrick Dama, deutscher Fußballspieler
- 5. April: Kim Collins, Leichtathlet aus St. Kitts und Nevis
- 5. April: Fernando Morientes, spanischer Fußballer (Stürmer)
- 6. April: Candace Cameron, US-amerikanische Schauspielerin
- 7. April: Martin Buß, deutscher Leichtathlet
- 8. April: Mathias Schober, deutscher Fußball-Torwart
- 10. April: Sara Renner, kanadische Skilangläuferin
- 11. April: Ruth Moschner, deutsche Fernsehmoderatorin
- 13. April: Jonathan Brandis, US-amerikanischer Schauspieler († 2003)
- 14. April: Françoise Mbango Etone, kamerunische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 14. April: Georgeta Damian, rumänische Ruderin
- 15. April: Markus Hausweiler, deutscher Fußballspieler
- 15. April: Seigo Narazaki, japanischer Fußballspieler
- 16. April: Igor Tudor, kroatischer Fußballspieler
- 17. April: Sizzla, Sänger, Ragga- und Dancehall
- 21. April: Sergei Jakowlew, kasachischer Radrennfahrer
- 22. Apri