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Indiana Jones
Prof. Dr. Henry Jones Jr. oder Indiana „Indy“ Jones ist der Name einer fiktiven Figur aus der gleichnamigen Abenteuerfilmreihe von George Lucas (Produzent) und Steven Spielberg (Regie).
Indiana Jones verkörpert einen Archäologen der 1930er Jahre, der keineswegs wie ein seriöser Archäologe in aller Stille seinen Forschungen nachgeht, sondern mit Abenteurer-Hut auf dem Kopf und Peitsche schwingend in die unglaublichsten Abenteuer verwickelt wird. Dabei bekommt er es des öfteren mit Nazis und anderen Schergen zu tun und entgeht oft nur um Haaresbreite dem Tod. Auch bezieht sich die abenteuerliche Handlung des öfteren auf okkulte und religiös-kultische Phänomene, wenn sich beim spektakulären Geschehen etwa alles um die Bundeslade oder den Heiligen Gral dreht. Aber am Ende geht Indiana Jones immer vor exotischer Kulisse als strahlender Sieger für die Sache des Guten aus seinen Abenteuern hervor.
Die Filme waren in den 1980ern ein riesiger Erfolg und gelten bis heute als Kultfilme. Die Figur des Indiana Jones wird darin von Harrison Ford gespielt. Sein junges Ich im dritten Teil stellte River Phoenix dar, seinen Vater Sean Connery.
Die Reihe besteht aus den Teilen:
- Indiana Jones - Jäger des verlorenen Schatzes / Raiders of the Lost Ark (1981)
- Indiana Jones und der Tempel des Todes / ... and the Temple of Doom (1984)
- Indiana Jones und der letzte Kreuzzug / ... and the Last Crusade (1989)
Ein vierter Teil ist in Planung und soll 2007 erscheinen.
Neben den Filmen sind auch zahlreiche Romane, Comics, einige Computerspiele (zum Beispiel Indiana Jones und der Turm von Babel) und eine 22-teilige TV-Reihe (Die Abenteuer des jungen Indiana Jones / The Young Indiana Jones Chronicles) um den amerikanischen Archäologen erschienen. In ihr begegnet Jones realen Persönlichkeiten der Geschichte.
Unter den Indiana-Jones-Computerspielen sind besonders die in den 90er Jahre erschienenen Adventures von LucasArts bemerkenswert: während sich das eine am Film Indiana Jones und der letzte Kreuzzug orientiert, macht das andere (Indiana Jones and the Fate of Atlantis) eine durchaus bemerkenswerte eigene Geschichte auf.
Trivia
- Indiana Jones sollte zunächst Indiana Smith heißen, was jedoch geändert wurde da es Steven Spielberg nicht gefiel.
- Den Namen „Indiana“ trug ursprünglich der Hund von George Lucas. Am Schluss des dritten Spielfilms der Trilogie erfährt man erstmals, dass sich Indiana selbst nach dem Hund seiner Familie genannt hat.
Weblinks
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- [http://www.indianajones.com/ Offizielle Indiana Jones-Seite (englisch)]
- [http://www.indyjones.de/ Website für Fans von "Indy"]
- [http://www.indiana-jones.tk/ Das Deutsche Indiana Jones Fan Forum]
- [http://www.indianajones.de/ Indiana Jones Fan Seite aus Deutschland (englisch)]
Jones, Henry
ja:インディ・ジョーンズ
AbenteuerfilmAls Abenteuerfilm bezeichnet man einen Film, in dem die Protagonisten in eine sehr ereignisreiche Handlung, mitunter mit vielen Schauplatzwechseln, verstrickt sind. In der Regel sind die Erzählstränge auf nur eine Ebene reduziert, um dem Zuschauer die Identifikation mit der Hauptrolle zu vereinfachen, denn im Vordergrund steht nicht die Entwicklung der Charaktere an sich, sondern die diese Entwicklung hervorrufenden Ereignisse. Meistens sind diese Geschehnisse stark übertrieben, jedoch nicht auf so unrealistische Weise wie z. B. in reinen Actionfilmen. So kämpft man im Dschungel gegen Krokodile und giftige Spinnen, und weniger gegen Zombies oder Roboterkraken.
Das Genre war besonders in den frühen 1980er Jahren sehr beliebt.
Typische Beispiele für Abenteuerfilme sind die Filme der Indiana-Jones-Trilogie. Man könnte aber auch viele Westernfilme der 1960er Jahre als Abenteuerfilme klassifizieren.
Kategorie:Filmgenre
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George LucasGeorge Walton Lucas Jr. ( - 14. Mai 1944 in Modesto, Kalifornien, USA) ist einer der bekanntesten Regisseure und Produzenten unserer Zeit. Er ist verantwortlich für die Krieg der Sterne- (engl. Star Wars) und Indiana Jones-Trilogien.
Leben
Während der 1960er-Jahre war Lucas an der Universität von Südkalifornien in Los Angeles als Filmstudent eingeschrieben. Während dieser Zeit lernte er auch Francis Ford Coppola kennen, der sein Mentor wurde und seinen ersten Film in Spielfilmlänge, den Science-Fiction-Film THX 1138 (1969) produzierte. Nach seinem Erstlingswerk benannte Lucas später sein Qualitätssicherungsprogramm THX. Ein Jahr später gründete er seine Firma Lucasfilm Ltd. 1973 folgte der Film American Graffiti, der für mehrere Oscars nominiert wurde. Krieg der Sterne kam 1977 in die Kinos und gewann sieben Oscars. Der Film verhalf zahlreichen Filmschaffenden wie Schauspieler Harrison Ford oder Designer Joe Johnston zu einer großen Hollywoodkarriere und leitete ein neues Zeitalter des Merchandising ein.
Mit den Firmen Industrial Light and Magic (ILM), Skywalker Sound und THX Ltd. hat Lucas drei der renommiertesten Firmen im Leinwandgeschäft geschaffen. Weiterhin ist Lucas auch sehr erfolgreich im Bereich der Spiele-Software mit seiner Firma LucasArts.
Durch die Vermarktung seiner Filme und vor allem durch Computerspiele, wie auch normalem Spielzeug hat Lucas laut dem Forbes-Magazin ein Vermögen von ca. 3 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet, was ihn zu einem der 200 reichsten Menschen der Welt macht.
George Lucas ist geschieden und hat drei Adoptivkinder (zwei Töchter und einen Sohn).
Filme
Regie und Drehbuch
- Kurzfilme
- Look at Life (1965)
- Herbie (1966)
- 1:42:08 (1966)
- The Emperor (1967)
- THX 1138:4EB (Electronic Labyrinth) (1967)
- Anyone Lived in a pretty how town (1967) (nur Regie)
- 6-18-67 (1967) (nur Regie)
- Spielfilme
- THX 1138 (1969)
- American Graffiti (1973)
- Episode IV: Krieg der Sterne (1977)
- Episode I: Die dunkle Bedrohung (1999)
- Episode II: Angriff der Klonkrieger (2002)
- Episode III: Die Rache der Sith (2005)
- Dokumentation
- Filmmaker (1968) (auch Drehbuch) (über die Dreharbeiten von "The Rain People" von Francis Ford Coppola)
Ausführende Produktion
- Noch mehr American Graffiti (1979) (auch Mitarbeit am Drehbuch)
- Kagemusha – der Schatten des Kriegers (1980)
- Episode V: Das Imperium schlägt zurück (1980) (auch Mitarbeit am Drehbuch)
- Indiana Jones – Jäger des verlorenen Schatzes (1981)
- Episode VI: Die Rückkehr der Jedi-Ritter (1983) (auch Mitarbeit am Drehbuch)
- Body Heat – Eine heißkalte Frau (1983)
- Indiana Jones und der Tempel des Todes (1984)
- Die Ewoks – Karawane der Tapferen (1984) (auch Mitarbeit am Drehbuch)
- Mishima (1985)
- Howard the Duck (1986)
- Die Ewoks – Kampf um Endor (1986) (auch Mitarbeit am Drehbuch)
- Labyrinth (1986)
- Willow (1988) (auch Mitarbeit am Drehbuch)
- Powaqqatsi (1988)
- Tucker (1988)
- In einem Land vor unserer Zeit (1988)
- Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (1989)
- Die Abenteuer des jungen Indiana Jones (1992- 1993) (TV- Serie)
- Indiana Jones 4 (2005) (laut imdb.com in Produktion)
Preise/Auszeichnungen
- Als Regisseur
: - Oscar-Nominierung für beste Regie in American Graffiti
: - Oscar-Nominierung für bestes Drehbuch in American Graffiti
: - Oscar-Nominierung für beste Regie in Krieg der Sterne
: - Oscar-Nominierung für bestes Drehbuch in Krieg der Sterne
: - Ehrenpreis der Filmfestspiele von Cannes für sein Lebenswerk
: - AFI Lífetime Archievement Award für sein Lebenswerk
- Als Produzent
: - Irving G. Thalberg Memorial Award
Buchautor
- Schatten-Trilogie (Co-Autor Chris Claremont)
- Schattenmond (1995)
- Schattendämmerung (1997)
- Schattensonne
Literatur
- Mary Henderson: Star Wars: Mythos und Magie, 1998, ISBN 3802525574
- Mark Vaz/Shinji Hata: Von Star Wars bis Indiana Jones, 1995, ISBN 3931670007
- Chris Salewicz: Nahaufnahme: George Lucas, 1988, ISBN 3499605937
- Charles Champlin: George Lucas - The Creative Impulse, 1992, ISBN 0810935643
- Oliver Denker: Star Wars - Die Filme, 1996, ISBN 3453108647
- Garry Jenkins: Empire Building - The Remarkable Real Life Story of Star Wars, 1997, ISBN 080651941
- Alan Arnold: A Journal of the making of Star wars - The empire strikes back, 1980, ISBN 0345290755
- Jo Müller: Galaktisches Kino - über das Star Wars-Phänomen, 1999, ISBN 3548358381
- Birgit Schwenger: Strategien des Ereigniskinos - 'Star Wars' als Erfolgskonzept Hollywoods, 1997, ISBN 3932872002
- Marc Adams: Star Wars - Alles über den erfolgreichsten Film aller Zeiten, 1997, ISBN 3612264311
- Laurent Bouzereau: Star Wars - The Annotated Screenplays, 1997, ISBN 0345409817
- Marcus Hearn: Das Kino des George Lucas, 2005, ISBN 3896026445
Siehe auch
Spezialeffekt, Liste von Milliardären
Weblinks
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- [http://www.starwars-union.de/index.php?id=georgelucas Fakten und Informationen von StarWars-Union.de (FanPage)]
- [http://this-is-important.com/html/george_lucas.html Lebenslauf und Zitate]
Lucas, George
Lucas, George
Lucas, George
Lucas, George
Lucas, George
Lucas, George
Lucas, George
Lucas, George
ja:ジョージ・ルーカス
simple:George Lucas
th:จอร์จ ลูคัส
Steven SpielbergSteven Allan Spielberg ( - 18. Dezember 1946 in Cincinnati, Ohio) ist ein US-amerikanischer Regisseur, Produzent und Drehbuchautor und einer der erfolgreichsten Filmkünstler unserer Zeit. Laut dem US-amerikanischen Wirtschaftsmagazin Forbes gehört Steven Spielberg zu den reichsten Menschen der Welt mit einem Vermögen von etwa 2,7 Milliarden Dollar (2005). Sein Name stammt von der steirischen Gemeinde Spielberg bei Knittelfeld.
Leben
Anfänge
Schon als Elfjähriger dreht Spielberg 8mm-Amateurfilme, und bereits im Alter von 27 Jahren begeistert er mit seinem ersten Kinofilm die internationale Kritik, die ihn bald zum Wunderkind stilisiert. Damit vollzieht Spielberg zeitgleich mit anderen Vertretern des New Hollywood die Ablösung der alten Studio-Generation. Im Gegensatz zu Francis Ford Coppola und Martin Scorsese bleibt ihm jedoch das Studium an einer renommierten Filmuniversität aufgrund seiner schlechten Schulnoten verwehrt, und so entwickelt Spielberg seine heute unverwechselbare Filmsprache weitgehend autodidaktisch.
1968 entpuppt sich Spielbergs innovativer 35-mm-Kurzfilm Amblin als Eintrittskarte nach Hollywood: Der erst 22-Jährige erhält einen Sieben-Jahres-Vertrag in der Fernsehabteilung der Universal Studios. Gleich als erstes dreht er eine Episode für Rod Serlings Night Gallery mit Altstar Joan Crawford. Danach inszeniert er einzelne Serienfolgen für beispielsweise Dr. med Marcus Welby oder Columbo. Aufsehen erregt er mit dem TV-Film Duell und mit seinem ersten Spielfilm The Sugarland Express.
Seine erste Frau war Amy Irving, eine Schauspielerin, mit der er ein gemeinsames Kind namens Max hatte. Nach der Scheidung heiratet er 1990 die Schauspielerin Kate Capshaw, die er bei den Dreharbeiten zu Indiana Jones und der Tempel des Todes kennen gelernt hat. Das Paar hat drei eigene und zwei adoptierte Kinder: Sasha, Sawyer, Destry, Theo und Mikaela. Hinzu kommen Spielbergs Stieftochter Jessica Capshaw und seine Patentöchter Drew Barrymore und Gwyneth Paltrow.
Der Durchbruch
Schon sein zweiter Kinofilm wird ein gigantischer Kassenhit: Der weiße Hai. Neben weiteren großen kommerziellen Erfolgen mit Unheimliche Begegnung der dritten Art, E.T. sowie den Indiana Jones- und Jurassic Park-Reihen kann er auch durch ernsthafte Filme wie Der Soldat James Ryan oder Schindlers Liste Kritiker und Publikum überzeugen. Für diese beiden Filme wird Spielberg als Regisseur mit dem Oscar ausgezeichnet.
In Schindlers Liste setzt sich Spielberg erstmals offen mit seiner jüdischen Identität und der Judenverfolgung in Europa auseinander (seine Eltern, Arnold Spielberg und Leah Posner, sind Nachfahren jüdischer Flüchtlinge, die angesichts russischer Pogrome nach Amerika auswanderten – eine Geschichte, die Spielberg verschlüsselt in dem Zeichentrickfilm Feivel der Mauswanderer verarbeitet hat).
Seine erste eigene Filmproduktionsfirma, die er nach seinem Kurzfilm Amblin Entertainment nennt, entsteht 1982 noch auf dem Gelände der Universal Studios. 1994 gründet er mit seinen Freunden Jeffrey Katzenberg und David Geffen das unabhängige Filmstudio: DreamWorks.
Im Oktober 2005 wurde bekannt, dass er mit Electronic Arts einen Exklusivvertrag über die Entwicklung dreier Computerspiele geschlossen hat.
Einflüsse und Merkmale
Spielbergs künstlerische Entwicklung ist beeinflusst vor allem von Filmemachern wie Walt Disney, Alfred Hitchcock, John Ford, Frank Capra, David Lean, Orson Welles, Akira Kurosawa, Stanley Kubrick und François Truffaut; zu vielen von ihnen hatte er persönlichen Kontakt. Aber auch seine Begeisterung für Zeichentrickfilme, Comics, Bilder von Norman Rockwell und besonders Fernsehen hat in seinen Arbeiten sichtbare Spuren hinterlassen.
Als Fan der Fernsehserie Twilight Zone produziert er eine Kinoversion. Als bekennender Trekkie teilt Spielberg die völkerverbindende Sicht der Fernsehserie Raumschiff Enterprise und spielt in seinen Filmen darauf an – zuletzt mit dem Vulkanier-Gruß zwischen einer Afroamerikanerin und einem Latino in The Terminal.
Zu typischen Markenzeichen von Spielberg-Filmen gehören: präzise Beobachtung von Alltagssituationen, Konfrontation amerikanischer Durchschnittstypen mit höchst außergewöhnlichen Ereignissen, eine einerseits kindlich naive, andererseits ernsthaft humanistische Botschaft der Versöhnung, eindrucksvolle Licht- und Spezialeffekte, ungewohnte Perspektiven und eine Inszenierung, die intensiv an die Gefühle der Zuschauer appelliert (Suspense, Lachen, Gruseln und Weinen).
Bis heute bleibt Spielberg seinem Prinzip treu, im Wechsel sowohl anspruchsvolle als auch hauptsächlich unterhaltende Filme zu drehen: Seit Ende Juni 2005 läuft in den Kinos eine Neuverfilmung von Krieg der Welten; in Arbeit ist ein Film über den umstrittenen Rachefeldzug der Mossad nach dem palästinensischen Anschlag auf die Olympischen Sommerspiele 1972, bei dem elf israelische Sportler getötet wurden.
Zu seinem beruflichen Freundeskreis zählen Regisseure wie George Lucas, Robert Zemeckis, Barbra Streisand, Chris Columbus, Barry Levinson und Richard Attenborough sowie die Schauspieler Tom Hanks und Tom Cruise.
Seit vielen Jahren arbeitet er mit der Produzentin Kathleen Kennedy, dem Filmkomponisten John Williams und dem Cutter Michael Kahn zusammen. Seit Schindlers Liste ist Janusz Kaminski sein fester Kameramann.
Gesellschaftliches Engagement
1994 entsteht auf Spielbergs Initiative die Survivors of the Shoah Visual History Foundation – eine gemeinnützige Organisation, die Aussagen von Überlebenden der Shoah für Bildungszwecke archiviert. Dafür wird er mit dem Großen Bundesverdienstorden mit Stern ausgezeichnet.
Spielberg fördert durch persönliches und finanzielles Engagement den Nachwuchs in Hollywood, zum Beispiel an den Universitäten, die ihn damals abgelehnt haben. Ein erneuter Generationswechsel kündigt sich an, und so sind es u.a. Spielberg-Filme, die nun Jungtalente der MTV-Generation dazu bringen, Regisseur werden zu wollen – darunter M Night Shyamalan.
Ein weiteres seiner vielen Stiftungsprojekte ist die Starbright Foundation, die schwer kranken Kindern hilft. Auch im Wahlkampf um die US-Präsidentschaft macht Spielberg seinen inzwischen erheblichen gesellschaftspolitischen Einfluss geltend – durch aktive Unterstützung demokratischer Kandidaten wie John Kerry und zuvor Bill Clinton.
Filme
1968 begann alles mit dem Kurzfilm Amblin (26 min.)
Die Spielfilme
Steven Spielberg als Regisseur.
- 1971 – Duell (Duel) Ursprünglich für das US-Fernsehen gedreht; lief in Europa auch in einer erweiterten Kinofassung
- 1974 – Sugarland Express (The Sugarland Express)
- 1975 – Der weiße Hai (Jaws)
- 1977 – Unheimliche Begegnung der dritten Art (Close Encounters Of The Third Kind)
- 1979 – 1941 – Wo bitte geht’s nach Hollywood (1941)
- 1980 – Unheimliche Begegnung der dritten Art – Die neue Version (Close Encounters Of The Third Kind – The Special Edition)
- 1981 – Jäger des verlorenen Schatzes (Raiders Of The Lost Ark)
- 1982 – E. T. – Der Außerirdische (E.T. the Extra-Terrestrial)
- 1982 – Poltergeist (Poltergeist) +++
- 1983 – Unheimliche Schattenlichter (Twilight Zone – The Movie) (Segment 2: “Kick The Can”)
- 1984 – Indiana Jones und der Tempel des Todes (Indiana Jones And The Temple Of Doom)
- 1985 – Die Farbe Lila (The Color Purple)
- 1987 – Das Reich der Sonne (Empire Of The Sun)
- 1989 – Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (Indiana Jones And The Last Crusade)
- 1989 – Always (Always)
- 1992 – Hook (Hook)
- 1993 – Jurassic Park (Jurassic Park)
- 1993 – Schindlers Liste (Schindler’s List) – Oscars für die beste Regie und den besten Film
- 1997 – Vergessene Welt: Jurassic Park (The Lost World: Jurassic Park)
- 1998 – Amistad (Amistad)
- 1998 – Der Soldat James Ryan (Saving Private Ryan) – Oscar für die beste Regie
- 2001 – A. I. – Künstliche Intelligenz (A.I. Artificial Intelligence)
- 2002 – Minority Report (Minority Report)
- 2002 – Catch Me If You Can (Catch Me If You Can)
- 2004 – Terminal (The Terminal)
- 2005 – Krieg der Welten (War of the Worlds)
- 2005 – Munich
+++ Anmerkung zu Poltergeist: Der Vorspann nennt Tobe Hooper als Regisseur, allerdings listet auch die IMDb Spielberg als Regisseur (neben Hooper). Offensichtlich sollten amerikanische Gewerkschaftsbestimmungen umgangen werden, da er gleichzeitig E. T. drehte.
Geplant
- Abraham Lincoln Project
- Indiana Jones IV
Die TV-Filme
Steven Spielberg als Regisseur.
- 1969 – TV-Serie: … und die Alpträume gehen weiter (Night Gallery), Episode: Eyes
- 1971 – Duell (Duel) US-TV-Fassung
- 1971 – Columbo – Tödliche Trennung (Columbo: Murder By The Book)
- 1973 – TV-Serie: Watch Dog – The Savage Report (Savage)
- 1972 – Haus das Bösen (Something Evil)
- 1985 – TV-Serie: Unglaubliche Geschichten (Amazing Stories) – Episoden: Die Notlandung (The Mission) und Der Geisterzug (Ghost Train)
- 1999 – The Unfinished Journey (Kurz-Dokumentation zum Jahreswechsel 1999/2000)
Die Produktionen
Hier war Spielberg vor allem produktionstechnisch involviert. Bei vielen Filme war er allerdings auch an Drehbuch beziehungsweise Inszenierung maßgeblich beteiligt.
- 1982 – Poltergeist (Poltergeist)
- 1984 – Zurück in die Zukunft (Back To The Future)
- 1984 – Gremlins – Kleine Monster (Gremlins)
- 1985 – Die Goonies (The Goonies)
- 1985 – Fernsehserie: Steven Spielbergs Unglaubliche Geschichten (Amazing Stories)
- 1986 – Feivel der Mauswanderer (An American Tail)
- 1988 – Falsches Spiel mit Roger Rabbit (Who Framed Roger Rabbit?)
- 1990 – Arachnophobia (Arachnophobia)
- 1990 – Fernsehserie: Tiny Toon Abenteuer
- 1992 – Tiny Toons Abenteuer – Total verrückte Ferien (Tiny Toons Adventures: How I Spent My Vacations)
- 1992 – Fernsehserie: SeaQuest DSV
- 1994 – Fernsehserie: Emergency Room
- 1994 – Die Familie Feuerstein (The Flintstones)
- 1995 – Casper (Casper)
- 1996 – Twister (Twister)
- 1997 – Men in Black (Men in Black)
- 1998 – Die Maske des Zorro (Mask of Zorro)
- 1998 – Deep Impact (Deep Impact)
- 1998 – Die letzten Tage (The Last Days)
- 2001 – Jurassic Park III (Jurassic Park 3)
- 2001 – Shrek – Der tollkühne Held (Shrek)
- 2001 – TV-Miniserie: Band of Brothers – Wir waren wie Brüder (Band of Brothers)
- 2002 – TV-Miniserie: Taken (Steven Spielberg Presents Taken)
Als Darsteller
- 1980 – Blues Brothers (Cameo-Auftritt)
- 2001 – Vanilla Sky (Cameo-Auftritt)
- 2002 – Austin Powers in Goldständer (Cameo-Auftritt)
Literatur
- Andrew Yule: Steven Spielberg. Die Eroberung Hollywoods (OT: Steven Spielberg. Father of the Man. His Incredible Life, Tumultuous Times and Record-Breaking Movies). Lichtenberg, München 1997, ISBN 3-7852-8400-4
- Tony Crawley: Steven Spielberg. Die Erfolgsstory (OT: The Steven Spielberg Story). Heyne, München 1989, ISBN 3-453-03409-0
- Frank Schnelle: Die Spielberg-Factory. Kindheitsträume im Kino. Heyne, München 1993, ISBN 3-453-06548-4
Weblinks
-
-
- [http://www.vhf.org/ Survivors of the Shoah Visual History Foundation]
- [http://www.starbright.org/ Starbright Foundation]
- [http://www.spielbergfilms.com/ Steven-Spielberg-Forum]
- [http://www.steven-spielberg.de/ Das deutsche Steven-Spielberg-Forum]
- [http://www.dreamworks.com/ DreamWorks SKG]
Spielberg, Steven
Spielberg, Steven
Spielberg, Steven
Spielberg, Steven
Spielberg, Steven
Spielberg, Steven
Spielberg, Steven
Spielberg, Steven
Spielberg, Steven
Spielberg, Steven
Spielberg, Steven
Spielberg, Steven
ja:スティーヴン・スピルバーグ
simple:Steven Spielberg
ArchäologeSiehe auch: :Kategorie:Archäologe
Bekannte Archäologen sind:
A
- Nils Åberg (Schweden 1888-1957)
- Friedrich Adler (Deutschland 1827 - 1908)
- Ekrem Akurgal (Türkei 1911 - 2002)
- Stylianos Alexiou (Griechenland)
- Ludger Alscher (Deutschland 1916 - 1985)
- Stefan Altekamp (Deutschland)
- Wilhelm Alzinger (Österreich 1928 - 1998)
- Pierre Amandry (Frankreich)
- Walther Amelung (Deutschland 1865 - 1927)
- Walter Andrae (Deutschland, 1875-1956)
- Bernard Andreae (Österreich, - 1930))
- Manolis Andronikos (Griechenland, 1919 - 1992)
- Eduard Anthes (Deutschland, 1859-1922)
- Paul Arndt (Deutschland 1865 - 1937)
- Bernard Ashmole (Großbritannien 1894 - 1988)
- Wolfgang Dietrich Asmus (Deutschland 1908-1993)
- Paul Åström (Schweden)
B
- Margaret Bachner (Österreich)
- Walter Bader (Deutschland, 1901 - 1986)
- Csanad Balint (Ungarn)
- Edith Bardos (Ungarn)
- Graeme Barker (Großbritannien)
- Lajos Barkoczi (Ungarn)
- Josef Bayer (Österreich, 1882 - 1931)
- Peter Bayerlein (Deutschland, - 1944)
- John D. Beazley (Großbritannien, 1885 - 1970)
- Wilhelm Adolf Becker (Deutschland, 1796 - 1846)
- Gustav Behrens (Deutschland, 1884 - 1955)
- Hermann Behrens (Deutschland, - 1915)
- Ines Beilke-Voigt (Deutschland)
- Robert Beltz (Deutschland, -1942)
- Alojz Benac (Jugoslawien)
- Otto Benndorf (Deutschland/Österreich 1838 - 1907)
- Norbert Benecke (Deutschland, - 1954)
- Marianne Bergmann (Deutschland)
- Gerhard Bersu (Deutschland, 1889 - 1964)
- Francois Bertemes (Luxemburg/Deutschland)
- Margarete Bieber (Deutschland/USA, 1879 - 1978)
- Manfred Bietak (Österreich)
- Lewis Binford (USA)
- Ferdinand Birkner (Deutschland, 1868-1944)
- Kurt Bittel (Deutschland, 1907 - 1991)
- Horst Blanck (Deutschland, - 1936)
- Carl Blegen (USA, 1887 - 1971)
- Peter Blome (Schweiz, - 1948)
- Carl Blümel (Deutschland, 1893 - 1976)
- John Boardman (Großbritannien)
- Axel Boëthius (Schweden, 1889 - 1969)
- Horst-Wolfgang Böhme (Deutschland)
- Kurt Böhner (Deutschland 1914- )
- Peter Cornelis Bol (Deutschland)
- Istvan Bona (Ungarn)
- Charles Bonnet (Schweiz)
- Adolf H. Borbein (Deutschland)
- Jürgen Borchhardt (Deutschland/Österreich)
- Gerhard Bosinski (Deutschland)
- Dietrich von Bothmer (USA)
- Paul-Émile Botta (Frankreich, 1802 - 1870)
- Robert Braidwood (USA, 1907 - 2003)
- Linda Braidwood (USA, 1910 - 2003)
- August Emil Braun (Deutschland, 1809 - 1856)
- Walter Bremer (Deutschland, 1887 - 1926)
- Burchard Brentjes (Deutschland, - 1929)
- Eric Breuer (Schweiz)
- Jacques Breuer (Belgien)
- Frank Brommer (Deutschland)
- Oscar Broneer (USA, 1894 - 1992)
- Alfred Brueckner (Deutschland 1861 - 1936)
- Heinrich Brunn (Deutschland 1822 - 1894)
- Wilhelm Albert von Brunn (Deutschland, 1911 - 1988)
- Christa Buchta-Holm (Deutschland)
- Karel Buchtela (Tschechien, 1864 - 1946)
- Johann Gustav Gottlieb Büsching (Deutschland, 1783 - 1829)
- Heinrich Bulle (Deutschland 1867 - 1945)
- Ernst Buschor (Deutschland 1886 - 1961)
C
- Johan Callmer (Schweden)
- Frank Calvert (Großbritannien, 1828 - 1908)
- Alexander Cambitoglou (Australien)
- Rhys Carpenter (USA, 1889 - 1980)
- Howard Carter (Großbritannien, 1874 - 1939)
- J. L. Caskey (USA, 1908 - 1981)
- Hector Catling (Großbritannien)
- Luigi Palma di Cesnola (Italien/USA, 1832 - 1904)
- Richard Chandler (Großbritannien, 1738 - 1810)
- John Chadwick (Großbritannien)
- Vere Gordon Childe (Großbritannien/Australien, 1892 - 1957)
- Rainer Christlein (Deutschland, 1940-1983)
- Grahame Clarke
- C. R. Cockerell (Großbritannien, 1788 - 1863)
- J. N. Coldstream (Großbritannien)
- Alexander Conze (Deutschland, 1831 - 1914)
- R. M. Cook (Großbritannien)
- Friedrich Creuzer (Deutschland, 1771 - 1858)
- Barry Cunliffe (Großbritannien)
- Ernst Curtius (Deutschland 1814 - 1896)
- Ludwig Michael Curtius (Deutschland, 1874 - 1954)
D
- Falko Daim (Österreich)
- Sotirios Dakaris (Griechenland)
- Johann Friedrich Danneil (Deutschland, 1783 - 1868)
- Glyn Daniel (Großbritannien)
- Richard M. Dawkins (Großbritannien, 1871 - 1955)
- R.V. d' A. Desborough (Großbritannien, 1914 - 1978)
- Georgios Despinis (Griechenland)
- Bodo Dieckmann (Deutschland)
- Porphyrios Dikaios (Zypern,1904 - 1971)
- William Bell Dinsmoor (Großbritannien, 1886 - 1973)
- Anton Distelberger (Österreich)
- Edward Dodwell (Großbritannien, 1767 - 1832)
- Wilhelm Dörpfeld (Deutschland, 1853 - 1940)
- José Dörig (Schweiz)
- Georgios Dontas (Griechenland)
- Walter Drack (Schweiz, 1917 – 2000)
- Heinrich Drerup (Deutschland, 1908 - 1995)
- Günther Dreyer (Deutschland)
- Jürgen Driehaus (Deutschland, 1927 - 1986)
- Alexandre Dusommerard (Frankreich, 1779 - 1842)
E
- Felix Eckstein (Deutschland)
- Markus Egg (Deutschland)
- Rudolf Egger (Österreich 1882 - 1969)
- Hans Jürgen Eggers (Deutschland)
- Manfred K.H. Eggert (Deutschland)
- Gustav Eichhorn (Deutschland, 1862 - 1929)
- Fritz Eichler (Österreich 1887 - 1971)
- Arthur Evans (Großbritannien, 1851 - 1941)
F
- Günter Fehring (Deutschland, - 1928)
- Joseph Anselm Feuerbach (Deutschland, 1798 - 1851)
- Rudolf Feustel (Deutschland)
- Ernst Robert Fiechter (Schweiz, 1845 - 1948)
- Lutz Fiedler (Deutschland)
- Jan Filip (CSSR)
- Franz Fischer (Deutschland, - 1925)
- Ulrich Fischer (Deutschland, - 1915)
- Klaus Fittschen (Deutschland)
- Robert Fleischer (Österreich, - 1941)
- Peter Robert Franke (Deutschland)
- Henri Frankfort (Niederländer, 1897 - 1954)
- Ernst Frickhinger (Deutschland, 1876 - 1940)
- Werner Fuchs (Deutschland, - 1927)
- Adolf Furtwängler (Deutschland, 1853 - 1907)
- Andreas E. Furtwängler (Deutschland, - 1944)
- Arne Furumark (Schweden)
G
- Hanns Gabelmann (Deutschland, 1936 - 1996)
- Gretel Gallay (Deutschland)
- Eva Garam (Ungarn)
- Milutin Garasanin (Jugoslawien)
- Jochen Garbsch (Deutschland, 1936 - 2003)
- Dorothy Garrod (England, 1892 - 1968)
- Werner Gauer (Deutschland, - 1937)
- Ulrich Gehrig (Deutschland)
- Eduard Gerhard (Deutschland, 1795 - 1867)
- Armin von Gerkan (Deutschland, 1884 - 1969)
- Marija Gimbutas (Litauen, USA, 1921-1994)
- Peter Goessler (Deutschland, 1872 - 1956)
- Alfred Götze (Deutschland, 1865 - 1948)
- Hetty Goldman (USA, 1891 - 1972)
- Michael Gough (Großbritannien, 1916 - 1973)
- Virginia R. Grace (USA, 1901 - 1994)
- Paul Graef (Deutschland)
- Volkmar von Graeve (Deutschland)
- J. Walter Graham (Kanada, 1906 - 1991)
- Bernhard Gramsch (Deutschland)
- Günter Grimm (Deutschland)
- Paul Grimm (Deutschland, 1907 - 1993)
- Eike Gringmuth-Dallmer
- Gottfried Gruben (Deutschland, 1929 - 2003)
- Markus Gschwind (Deutschland)
- Hans Friedrich Karl Günther (Deutschland, 1891 - 1968)
- Klaus Günther (Deutschland, - 1932)
H
- Robin Hägg (Schweden)
- Annemarie Häußer (Deutschland 1957 - 2002)
- Joachim Hahn (Deutschland, 1942 - 1997)
- Hans Hahne (Deutschland)
- Federico Halbherr (Italien, 1857 - 1930)
- Uta Halle (Deutschland, - 1954)
- Carl Haller von Hallerstein (Deutschland, 1774 - 1817)
- Roland Hampe (Deutschland, 1908 - 1981)
- George Hanfmann (USA, 1911 - 1986)
- Richard Hansen (USA)
- Svend Hansen (Deutschland)
- Donald B. Harden (Großbritannien)
- Harald Hauptmann (Deutschland)
- Otto Hauser (Schweiz, 1874-1932)
- Ulrich Hausmann (Deutschland, 1917 - 1996)
- Zahi Hawass (Ägypten)
- John W. Hayes (Großbritannien, - 1938)
- Rudolf Heberdey (Österreich 1864 - 1936)
- Wolf-Dieter Heilmeyer (Deutschland)
- Wolfgang Helbig (Deutschland, 1839-1922)
- Hansgerd Hellenkemper (Deutschland)
- Gisela Hellenkemper Salies (Deutschland, †)
- Reinhard Herbig (Deutschland, 1898 - 1961)
- Hans-Volkmar Herrmann (Deutschland, - 1922)
- Joachim Herrmann (Deutschland)
- Henner von Hesberg (Deutschland]]
- Felix Hettner (Deutschland, 1851 - 1902)
- Léon Heuzey (Frankreich, 1831 - 1922)
- Reynold Higgins (Großbritannien, 1916 - 1993)
- Bert Hodge Hill (USA, 1874 - 1958)
- Nikolaus Himmelmann (Himmelmann-Wildschütz) (Deutschland)
- Edward Hincks (Irland, 1792 - 1866)
- Gustav Hirschfeld (Deutschland, 1847 - 1895)
- Tonio Hölscher (Deutschland)
- Wolfram Hoepfner (Deutschland)
- Adolf Hoffmann (Deutschland)
- David G. Hogarth (Großbritannien, 1862 - 1927)
- Friedrich Holste
- Ernst Homann Wedeking (Deutschland)
- Heinz Günter Horn (Deutschland)
- Christian Hülsen (Deutschland, 1858 - 1935)
- Carl Humann (Deutschland, 1839 - 1896)
- Ivor Noël Hume (USA)
- Hans Jürgen Hundt (Deutschland)
I
- Spyridon Iacovidis (Griechenland)
- Jale Inan (Türkei, 1914 - 2001)
- Hans-Peter Isler (Schweiz)
J
- Paul Jacobsthal (Deutschland, 1880 - 1957)
- Liane Jakob-Rost (Deutschland)
- Herbert Jankuhn (Deutschland)
- Walter Janssen (Deutschland, 1936-2001)
- Ulf Jantzen (Deutschland)
- Lilian H. Jeffery (Großbritannien, 1915 - 1986)
- Kristian Jeppesen (Dänemark)
- Christian Jeunesse (Frankreich)
- Hans-Eckart Joachim (Deutschland)
- Werner Jobst (Österreich)
- Albrecht Jockenhövel (Deutschland)
- René Joffroy (Frankreich)
- Hans Jucker (Schweiz, 1918 - 1984)
- Siegfried Junghans (Deutschland, 1915 - 1999)
- Marcus Junkelmann (Deutschland, - 1949)
K
- Nándor Kalicz (Ungarn, - 1928)
- Vassos Karageorghis (Zypern, - 1929)
- Christos Karusos (Griechenland, 1900 - 1967)
- Semni Karusou (Griechenland, ? - 1994)
- Guido Kaschnitz von Weinberg (Österreich, 1890 - 1958)
- Dieter Kaufmann (Deutschland, - 1941)
- Panagiotis Kavvadias (Griechenland)
- Josef Keil (Österreich, 1878 - 1963)
- Horst Keiling (Deutschland, - 1934)
- Hedwig Kenner (Österreich, 1911 - 1993)
- A. D. Keramopoullos (Griechenland)
- Walter Kersten (Deutschland, 1907 - 1944)
- August Kestner (Deutschland, 1777 - 1853)
- Albert Kiekebusch (Deutschland, 1870 - 1935)
- Hermann Kienast (Deutschland)
- Lothar Kilian (Deutschland, - 1911)
- Klaus Kilian (Deutschland, 1939 - 1992)
- Imma Kilian-Dirlmeier (Deutschland)
- Wolfgang Kimmig (Deutschland, 1910 - 2001)
- Jörg Kleemann (Deutschland)
- Gerhard Kleiner (Deutschland, 1908 - 1978)
- Friedrich Klopfleisch (Deutschland, 1831 - 1898)
- Ursula Knigge (Deutschland)
- Karl Koehl (Deutschland, 1847 - 1929)
- Wolf Koenigs (Deutschland, - 1940)
- Joachim Köninger (Deutschland)
- Robert Koldewey (Deutschland, 1855 - 1925)
- Alfons Kolling (Deutschland, 1922 - 2003)
- Manfred Korfmann (Deutschland, 1942 - 2005)
- Georgios Korres (Griechenland)
- Manolis Korres (Griechenland)
- Harald Koschik (Deutschland)
- Georg Kossack (Deutschland, 1923 - 2004)
- Gustaf Kossinna (Deutschland, 1858 - 1931)
- Konstantinos Kourouniotis (Griechenland)
- Werner Krämer (Deutschland, - 1917)
- Georg Kraft (Deutschland)
- Hartmut Kühne (Deutschland)
- Jürgen Kunow (Deutschland)
- Emil Kunze (Deutschland, 1902 - 1994)
- Paul Kupka (Deutschland, 1866 - 1949)
- Helmut Kyrieleis (Deutschland)
L
- Eugenio La Rocca (Italien)
- Vassilios Lambrinoudakis (Griechenland)
- Franziska Lang (Deutschland)
- Ernst Langlotz (Deutschland, 1895-1978)
- Hans Lauter (Deutschland)
- Friedrich Laux (Deutschland)
- Thomas Edward Lawrence (Großbritannien, 1888 - 1935)
- William Martin Leake (Großbritannien, 1777 - 1860)
- Jörg Lechler (Deutschland, 1894 - 1969)
- Karl Lehmann (Deutschland/USA, 1894 - 1960)
- Richard Lepsius
- Achim Leube (Deutschland, - 1936)
- Georg Christian Friedrich Lisch (Deutschland, 1801 - 1883)
- Georg Loeschcke (Deutschland, 1852 - 1919)
- Gudrun Loewe (Deutschland, 1914 - 1994)
- Emanuel Löwy (Österreich, 1857 - 1938)
M
- Michael Maaß (Deutschland, - 1942)
- Amadeo Maiuri (Italien, 1886 - 1963)
- Max Mallowan (Großbritannien, 1904 - 1978)
- Alfred Mallwitz (Deutschland, 1919 - 1986)
- Lila Marangou (Griechenland)
- Auguste Edouard Mariette (Frankreich, 1821 - 1881)
- Spyridon Marinatos (Griechenland, 1901 - 1974)
- Max Martin (Schweiz, - 1939)
- Therkel Mathiassen (Dänemark, 1892 - 1987)
- Harold Mattingly (Großbritannien, 1884 - 1964)
- Friedrich Matz d. Ältere (Deutschland, 1843 - 1986)
- Friedrich Matz d. Jüngere (Deutschland, 1890 - 1974)
- August Mau (Deutschland, 1840–1909)
- Harald Meller (Deutschland, - 1960)
- Machteld J. Mellink (USA)
- Oswald Menghin (Österreich, 1888 - 1973)
- Benjamin D. Meritt (USA, 1899 - 1989)
- Gero von Merhart (Österreich/Deutschland, 1886 - 1959)
- Dieter Mertens (Deutschland)
- Johanna Mestorf (Deutschland, 1828 - 1909)
- Werner Meyer (Schweiz, - 1937)
- Adolf Michaelis (Deutschland, 1835 - 1910)
- Arthur Milchhöfer (Deutschland, 1852 - 1903)
- Stephen Miller (USA)
- Vladimir Milojčić
- Franz Miltner (Österreich, 1901 - 1959)
- Hans Möbius (Deutschland, 1895 - 1977)
- Pieter J. R. Modderman (Niederlande, - 1919)
- Oscar Montelius (Schweden, 1843-1921)
- Fritz Moosleitner (Österreich)
- Gabriel de Mortillet (Frankreich, 1821 - 1898)
- Karl Otfried Müller (Deutschland, 1797 - 1840)
- Kurt Müller (Deutschland, 1880 - 1972)
- Sophus Müller (Dänemark, 1846 - 1934)
- Valentin Müller (Deutschland, 1889 - 1945)
- Hermann Müller-Karpe (Deutschland, - 1925)
- Wolfgang Müller-Wiener (Deutschland)
- Georgios Mylonas (Griechenland)
N
- Erika Nagel (Deutschland)
- Karl Anton Neugebauer (Deutschland 1886 - 1945)
- Johannes-Wolfgang Neugebauer (Österreich)
- Gerhard Neumann (Deutschland, 1931 - 2000)
- Gotthard Neumann (Deutschland, 1902 - 1972)
- Peter Neve (Deutschland)
- Hans Georg Niemeyer (Deutschland - 1933)
- Rolf Nierhaus (Deutschland)
- Hans J. Nissen (Deutschland, - 1935)
O
- Hugo Obermaier (Deutschland, Spanien, 1877-1946)
- Franz Oelmann (Deutschland, 1883-1962)
- Dieter Ohly (Deutschland 1911 - 1979)
- Max Ohnefalsch-Richter (Deutschland, 1850 - 1917)
- Anastasios Orlandos (Griechenland)
- Heinrich Otten (Deutschland)
- Johannes Overbeck (Deutschland 1826 - 1895)
P
- Bernd Päffgen (Deutschland)
- Massimo Pallottino (Italien, 1909 - 1995)
- Dimitrios Pandermalis (Griechenland)
- Oscar Paret (Deutschland, 1889 - 1972)
- Klaus Parlasca (Deutschland)
- André Parrot (Frankreich, 1901-1980)
- Hermann Parzinger (Deutschland, - 1959)
- Harm Paulsen (Dänemark)
- Peter Paulsen
- Humfry Payne (Großbritannien, 1902 - 1936)
- John D. S. Pendlebury (Großbritannien, 1904 - 1941)
- Francis C. Penrose (Großbritannien, 1817 - 1903)
- Ernst Pernicka (Österreich, - 1950)
- Axel W. Persson (Schweden, 1888 - 1951)
- William Flinders Petrie (Großbritannien, 1852 - 1942)
- Photios Petsas (Griechenland)
- Ernst Pfuhl (Deutschland 1876 - 1940)
- Hanna Philipp (Deutschland, - 1943)
- Wendell Phillips (USA, 1925 - 1975)
- Arthur W. Pickard-Cambridge (Großbritannien, 1873 - 1952)
- Richard Pittioni (Österreich)
- Dieter Planck (Deutschland, - 1944)
- Nikolaos Platon (Griechenland, 1909 - 1992)
- Edmond Pottier (Frankreich, 1855 - 1934)
- Camillo Praschniker (Österreich, 1884 - 1949)
- Gundolf Precht (Deutschland)
- Hanns J. Prem (Deutschland, - 1941)
- Friedhelm Prayon (Deutschland, - 1941)
R
- Klaus Raddatz (Deutschland, 1914-2002)
- Jürg Rageth (Schweiz)
- Friedrich Rakob (Deutschland)
- Paul Reinecke (Deutschland, 1872 - 1958)
- Johan Reinhard (USA, - 1943)
- Emil Reisch (Österreich 1863 - 1933)
- Heinrich Rempel (Deutschland, 1901 - 1978)
- Colin Renfrew (Großbritannien)
- Nicholas Revett (Großbritannien 1720 - 1804)
- Konstantinos Rhomaios (Griechenland)
- Gisela M. A. Richter (USA, 1882 - 1972)
- Bolko von Richthofen (Deutschland, 1899-1983)
- Brunilde Sismondo Ridgway (USA)
- Gustav Riek (Deutschland, 1900 - 1976)
- Berthold Riese (Deutschland, - 1944)
- Adolf Rieth (Deutschland, 1902 - 1984)
- Carl Robert (Deutschland, 1850 - 1922)
- David M. Robinson (USA, 1880 - 1958)
- Desiré-Raoul Rochette (Frankreich, 1789 - 1854)
- Gerhart Rodenwaldt (Deutschland, 1886 - 1945)
- Claude Rolley (Frankreich)
- Ludwig Ross (Deutschland 1806 - 1859)
- Detlef Rößler (Deutschland)
- Michael I. Rostovtzeff (Russland (Ukraine), 1870 - 1952)
- Susan Rotroff (USA, - 1947))
- Otto Rubensohn (Deutschland 1867 - 1964)
- Walter Ruckdeschel (Deutschland, - 1937)
- Andreas Rumpf (Deutschland 1890 - 1966)
- Alfred Rust (Deutschland, 1900 - 1983)
- Elisabeth Ruttkay (Österreich)
S
- Edward Sangmeister (Deutschland, - 1916)
- Jannis Sakellarakis (Griechenland)
- Wiktor Iwanowitsch Sarianidi (Russland)
- Ernest de Sarzec (Frankreich, 1832-1901)
- Alfred Schäfer (Deutschland, - 1963))
- Jörg Schäfer (Deutschland)
- Thomas Schäfer (Deutschland)
- Egon Schallmeyer (Deutschland)
- Konrad Schauenburg (Deutschland)
- Karl Schefold (Deutschland/Schweiz, 1905-1999)
- Siegwalt Schiek (Deutschland)
- Wolfram Schier (Deutschland)
- Wolfgang Schiering (Deutschland, - 1926)
- Erwin Schirmer (Deutschland)
- Hans Schleif (Deutschland, 1902 - 1945)
- Friedrich Schlette (Deutschland, 1915 - 2003)
- Heinrich Schliemann (Deutschland, 1822 - 1890)
- Wolfgang Schlüter (Deutschland)
- Philippe-Charles Schmerling (Belgien, 1790 - 1839)
- Berthold Schmidt (Deutschland, - 1924)
- Richard Rudolf Schmidt (Deutschland, 1882-1952)
- Robert von Schneider (Österreich, 1854 - 1909)
- Siegmar Freiherr von Schnurbein (Deutschland)
- Arnold Schober (Österreich, 1886 - 1959)
- Barbara Scholkmann (Deutschland)
- Hans Schrader (Deutschland, 1869 - 1948)
- Carl Schuchhardt (Deutschland)
- Walter-Herwig Schuchhardt (Deutschland, 1900 - 1976)
- Kathy Schukany (Schweiz)
- Hermann Schwabedissen (Deutschland, - 1911)
- Ernst-Ludwig Schwandner (Deutschland)
- Gustav Schwantes (Deutschland, 1881-1960)
- Bernhard Schweitzer (Deutschland, 1892 - 1966)
- Irwin Scollar (Großbritannien)
- Hans Seger (Deutschland, 1864 - 1943)
- Hans Rudolf Sennhauser (Schweiz)
- Theodore Leslie Shear (USA, 1880 - 1945)
- Johannes Sieveking (Deutschland 1869 - 1942)
- Erika Simon (Deutschland)
- Ulrich Sinn (Deutschland, - 1945)
- A.M. Snodgrass (Großbritannien)
- Helmut Spatz (Deutschland, 1954 - 2002)
- Konrad Spindler (Deutschland/Österreich, 1939-2005)
- Ernst Sprockhoff (Deutschland, 1892-1967)
- Heiko Steuer (Deutschland)
- Andrew Stewart (USA)
- Conrad M. Stibbe (Niederlande, - 1925)
- August Stieren (Deutschland)
- Richard Stillwell (USA, 1899 - 1982)
- Werner E. Stöckli (Schweiz)
- Hermann Stoll (Deutschland, 1904 - 1944)
- Reinhard Kekule von Stradonitz (Deutschland)
- Christian Strahm (Schweiz)
- Volker Michael Strocka (Deutschland, - 1940)
- Märta Strömberg (Schweden)
- Armin Stroh (Deutschland)
- Ruth Struwe (Deutschland)
- James Stuart (Großbritannien, 1713 - 1788)
- Franz Studniczka (Deutschland, 1860-1929)
- Veit Stürmer (Deutschland)
- Lothar Süss (Deutschland, - 1923)
T
- Kurt Tackenberg (Deutschland, 1899-1992)
- Werner Technau (Deutschland, 1902 - 1941)
- Petros Themelis (Griechenland)
- Claudia Theune-Vogt (Deutschland, - 1959)
- Hermann Thiersch (Deutschland, 1874 - 1939)
- Homer Thompson (USA, 1906 - 2000)
- Dorothy Burr Thompson (USA)
- Christian Jürgensen Thomsen (Dänemark, 1788 - 1865)
- Michalis Tiverios (Griechenland)
- Theodora Stefanidou-Tiveriou (Griechenland)
- Ioannis (John) Travlos (Griechenland, 1908 - 1985)
- A. D. Trendall (Neuseeland, 1909 - 1995)
- Georg Treu (Deutschland, 1843 - 1921)
- Bendix Trier (Deutschland)
- Walter Trillmich (Deutschland)
- Christos Tsountas (Griechenland, 1857 - 1934)
- Klaus Tuchelt (Deutschland, 1931 - 2001)
U
- Max Uhle (Deutschland, 1856 - 1944)
- Wilhelm Unverzagt (Deutschland, 1892-1971)
- Rafael von Uslar (Deutschland, 1908 - 2003)
V
- Otto Wilhelm von Vacano (Deutschland, 1910 - 1997)
- Panos Valavanis (Griechenland)
- Eugene Vanderpool (USA, 1906 - 1989)
- Walther Veeck (Deutschland, 1886-1941)
- Nikolaos Verdelis (Griechenland)
- Michael Ventris (Großbritannien, 1922 - 1956)
- Hermann Vetters (Österreich, 1915 - 1993)
- Rudolf Virchow (Deutschland, 1821 - 1902)
- Emil Vogt (Schweiz, 1906–1974)
W
- A.J.B. Wace (Großbritannien, 1879 - 1957)
- Ernst Wahle (Deutschland)
- Ernst Wagner (Deutschland, 1832-1920)
- Friedrich Wagner (Deutschland, 1887-1963)
- Hans Walter (Deutschland)
- Otto Walter (Österreich, 1882 - 1965)
- John B. Ward-Perkins (Großbritannien, 1912 - 1981)
- Ralf-Bernhard Wartke (Deutschland)
- Harm Tjalling Waterbolk (Niederlande, 1924- )
- Carl Watzinger (Deutschland, 1877 - 1948)
- Carl Weickert (Deutschland, 1885 - 1975)
- Konrad Weidemann (Deutschland)
- Saul Weinberg (USA, 1911-1992)
- Gladys Davidson Weinberg (USA, 1909-2002)
- Gabriel Welter (Deutschland, 1890 - 1954)
- Joachim Werner (Deutschland, 1909-1994)
- Mortimer Wheeler (Großbritannien, 1890 - 1976)
- Theodor Wiegand (Deutschland, 1864 - 1936)
- Franz Willemsen (Deutschland, 1910 - 1990)
- Johann Joachim Winckelmann (Deutschland, 1717 - 1768)
- Franz Winter (Deutschland, 1861 - 1930)
- Michael Wörrle (Deutschland)
- Paul Wolters (Deutschland, 1858 - 1936)
- John T. Wood (Großbritannien, 1821 - 1890)
- Alfons Wotschitzky (Österreich, 1917 - 1969)
- Henning Wrede (Deutschland)
Y
- Nikolaos Yalouris (Gialoures) (Griechenland)
Z
- Robert Zahn (Deutschland 1870 - 1945)
- Eberhard Zangger (Schweiz, - 1958)
- Paul Zanker (Deutschland)
- Hans Zeiss (Deutschland, 1895-1944)
- Willy Zschietzschmann (Deutschland 1900 - 1976)
- Wolfgang Züchner (Deutschland 1906 - 1981)
- Hartwig Zürn (Deutschland, 1916-2001)
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Archäologen
PeitscheEine Peitsche ist ein Schlaggerät aus einem sehr schmalen Lederriemen oder Strick an einem mehr oder weniger langen Stiel. Den Griff einer Peitsche nennt man Knauf, der Strick oder Riemen wird auch Peitschenschnur genannt. Ein Faden am äußersten Ende der Schnur heißt Schmitze oder Cracker.
Das Ende einer Peitsche kann bei korrektem Schlag auf Überschallgeschwindigkeit beschleunigt werden, was den berühmten "Peitschenknall" hervorruft. Genau genommen, rührt der Knall von der Bildung einer Schlaufe her, die mit steigender Geschwindigkeit aufs Peitschenende zurollt und dabei Schallgeschwindigkeit erreicht. Die Schmitze selbst hat zum Zeitpunkt des Knalls bereits etwa doppelte Schallgeschwindigkeit.
Verschiedene Bauarten dienten lange Zeit als Folter- oder Bestrafungsinstrument (siehe Staupenschlag), daher rührt auch ihre Verwendung im BDSM-Bereich. Normalerweise dienen Peitschen als Dressurhilfen bei Pferden und Zirkustieren. Verschiedentlich wird die Handhabung der Peitsche auch als Sport und Teilbereich der Artistik betrieben.
Etymologie
Die Bezeichnung Peitsche ist kein ursprünglich deutsches Wort. Es ist einer der wenigen Polonismen im Deutschen und geht somit auf das polnische Wort für Peitsche bicz (lies: bitsch) zurück.
Peitschentypen
- Fahrpeitsche
- Als Neunschwänzige Katze bezeichnet man eine Riemenpeitsche mit neun geflochtenen Lederriemen. Sie diente früher zum Beispiel zur Züchtigung in der Seefahrt. Heute wird sie auch gern als Symbol und Schlaginstrument im Sadomasochismus verwendet.
- eine lederne Peitsche nennt man Knute
- eine einschwänzige Peitsche (Single Tail) nennt man Bull- oder Snakewhip, der Unterschied zwischen beiden ist der starre Griff der Bullwhip im Gegensatz zum biegsamen der Snakewhip
Peitschenhilfen
Ordungsgemäße Peitschenhilfen können nur dann gegeben werden, wenn die Pferde mit Blendklappen ausgerüstet sind, da das Erheben der Peitsche sonst falsch interpretiert werden könnte. Ein individuelles Ansprechen der Pferde wäre nicht möglich.
Es gibt 4 verschiedende Peitschenhilfen, die Peitsche wird hauptsächlich nicht nur zur Bestrafung eingesetzt!
- Treibende Hilfe - bei der treibenden Peitschenhilfe legt der Fahrer die Peitschenschnur von außen an das zu treibende Pferd dicht hinter dem Kammdeckel (oder Sellette) an und gibt mit den Fahrleinen nach.
- Versammelnde Hilfe - Während der Peitschenhilfe hinter dem Kammdeckel nimmt der Fahrer vermehrte Verbindung zu den Mäulern auf. Danach wird die Hand wieder leicht.
- Verwahrende Hilfe - alleinige Peitschenhilfe hinter dem Kammdeckel dient zu Korrektur von Stellung und Biegung des einzelnen Pferdes.
- Strafende Hilfe - wird beim Fahren in der Regel am Bug des Pferdes gegeben, wird im deutschen Fahrsport nicht gelehrt.
Peitsche im sadomasochistischen Bereich
Im Sadomasochismus werden Peitschen oft vom dominanten Teil eingesetzt. Sie dienen sowohl zur Bestrafung wie auch zum Lustgewinn. Hierbei werden vor allem mehrschwänzige Peitschen eingesetzt. Es wird geraten, Singletail-Peitschen erst nach langer Übung einzusetzen, da diese dem Gegenüber - und bei falscher Handhabung auch einem selbst - recht starke Verletzungen zufügen können. Wichtig sind vor allem Können und Einschätzung. Als Ausübernder sollte man mit der Peitsche recht gut zielen können. Hiebe auf die falsche Körperstelle können fatale Folgen haben. Auch sollte nicht (zu kräftig) auf die Schambereiche geschlagen werden, da diese extrem empfindlich und leicht verletzbar sind.
Werden Singletail-Peitschen eingesetzt, so haben diese selten eine Länge von mehr als 180 cm, weil es oft an Platz mangelt. Peitschenhiebe werden im Sado-Maso-Bereich meist auf den Rücken, seltener auf die Frontpartie gesetzt.
Siehe auch
- Flagellation
- Pferdesport
- Gerte
- Körperstrafe
- Reiterhilfen
- Peitsche (Instrument)
Weblinks
- [http://www.peitschenfreunde.de/ Homepage für den Peitschensport]
- [http://www.geo.de/GEO/wissenschaft_natur/2002_09_GEO_wie_die_peitsche_knallt/ GEO: Physik: Wie die Peitsche knallt]
Kategorie:Pferdesport
Kategorie:Züchtigungsinstrument
ja:鞭
Okkultismus
Okkultismus (v. lat.: occultus = verborgen, geheim) ist ein Teilbereich der Esoterik. Es ist ein Sammelbegriff für die Beschäftigung mit und den Glauben an Theorien, Praktiken und Rituale, die sich auf die Existenz und Wirkung transzendenter Kräfte beziehen. In der westlichen Kultur bezeichnet der Begriff Okkultismus die Beschäftigung mit Geheimwissen oder verborgenem Wissen und ist der tradierte Ausdruck für den Sammelbegriff der heutigen Esoterik. Er bezieht sich jedoch heutzutage im allgemeinen auf westliche Schulen und Traditionen und ist somit nur ein Teil der Esoterik.
Das Praktizieren von Okkultismus geht oft einher mit einer erwachenden Spiritualität und dem daraus resultierenden Interesse an esoterischem Wissen. Von der Naturwissenschaft werden die behaupteten Wirkweisen zumeist als Illusion bezeichnet oder ins Reich der Autosuggestion und der Psychologie verwiesen.
Je nach Zielrichtung ihrer Anwendung kann eine okkultistische Praktik als weißmagisch oder schwarzmagisch eingestuft werden. In ersterem Fall wird angenommen, die Verbindung zur Beseeltheit der Natur für positive und altruistische Zwecke zu gebrauchen. Als schwarzmagisch wird sie bezeichnet, wenn eine bewusste oder unbewusste Schädigungsabsicht gegenüber sich selbst oder anderen besteht - der Versuch, egoistische Ziele zu erreichen.
Darüber hinausgehend gibt es auch noch die Unterscheidung der häufig als Pfad der rechten Hand bzw. Pfad zur linken Hand bezeichneten geistigen Ausrichtung.
Geschichte und Personen
Als Blütezeit des Okkulten in der Neuzeit kann der Anfang des 20. Jahrhunderts gelten. In den 1920er Jahren wurden in Deutschland sogenannte okkulte Logen gegründet.
Eine berühmt-berüchtigte Figur des Okkultismus des 20. Jahrhunderts ist der Brite Aleister Crowley, jedoch gehören auch Personen wie Arthur Edward Waite, Dion Fortune, Gareth Knight und Israel Regardie dazu.
Einige Formen
- Blick in die Zukunft
:: Tarot, Pendeln [2.], Glaskugel
- Kontakt mit dem Jenseits
:: Spiritismus, Kontakt mit Geistern (z.B. Gläserrücken, Geisterbeschwörung)
- Übernatürliche Kräfte
:: Telepathie, Telekinese, Parapsychologie, übernatürliche Heilung
- Okkulter Glaube
:: Geheimwissen, Hexenglaube, Teufelsglaube/Satanismus, Heiliger Gral, Akasha-Chronik, Wassermannzeitalter
Philosophische Kritik
Die Neigung zum Okkultismus ist ein Symptom der Rückbildung des Bewußtseins. Es hat die Kraft verloren, das Unbedingte zu denken und das Bedingte zu ertragen. Anstatt beides, nach Einheit und Differenz, in der Arbeit des Begriffs zu bestimmen, vermischt es beides unterschiedslos. Das Unbedingte wird zum Faktum, das Bedingte unmittelbar wesenhaft. (Theodor W. Adorno)
"Der Okkultismus beruht zum einen auf dem Glauben an die Übermacht menschlicher Seelenkräfte gegenüber den Naturgesetzen und an die Existenz von Geistern. Er nimmt ferner eine Beseeltheit der Natur an und rechnet schließlich mit der Möglichkeit eines Entsprechungszusammenhanges von menschlicher Seele und beseelter Natur." (Duden: Die Religionen, München 1980, S. 312) =)
Literatur
- Gareth Knight: Das Okkulte - eine Einführung. Hamburg 2004, ISBN 3-937392-08-4 (hervorragender historischer Überblick inkl. okkultem Stichwortregister)
- Ralph Tegtmaier: Magie und Sternenzauber. Okkultismus im Abendland, Köln 1995, ISBN 3-7701-2666-1
- Wolfgang Hund: Falsche Geister - Echte SchwindlerWürzburg: Echter, 2000, ISBN 3-4290-2259-2
- Eberhard Bauer, Michael Schetsche (Hrsg.): Alltägliche Wunder. Erfahrungen mit dem Übersinnlichen – wissenschaftliche Befunde, 2003, Würzburg: Ergon ISBN 3-89913-311-0
- Hansjörg Hemminger: Geister, Hexen, Halloween. Esoterik und Okkultismus im Alltag. Ein Ratgeber für Eltern, 2002, ISBN 3-7655-1276-1
- Johannes Mischo: Okkultismus bei Jugendlichen. Grünewald-Verlag, 1991, ISBN 3786715254
Siehe auch
- Gespenst, Geist, Magie
- Esoterik, Spiritualität
Weblinks
- [http://www.relinfo.ch/okkultismus/philosophie.html Evangelische Informationsstelle (CH)] (christliche Information zum Okkultismus)
- [http://www.gwup.org/themen/texte/okkultismus/ GWUP-Themeineintrag Okkultismus]
- [http://www.stjosef.at/morallexikon/okkultis.htm Okkultismus] (Lexikon der christlichen Moral)
- [http://www.karl-leisner-jugend.de/Okkultismus.htm Okkultismus aus katholischer Sicht] (eine Stellungnahme der Karl-Leisner-Jugend)
- [http://www.horst-koch.de/okkult.htm Okkultismus aus Sicht der Seelsorge]
- [http://www.religio.de/okk/a.html Kleines Lexikon des Okkultismus]
- [http://www.igpp.de Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene]
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Kategorie:Esoterik
ja:オカルト
BundesladeAls Bundeslade (hebr.: ארון הברית, Aron ha'brit) wird ein Kultgegenstand aus dem Alten Testament bezeichnet. Die Lade war demnach eine mit Gold überzogene Akazienholz-Truhe auf der zwei Cherubim thronten, die schützend ihre Flügel über die Truhe ausbreiteten, welche mit Tragebalken versehen war. Die Bundeslade galt als Garant für Gottes Gegenwart beim Auszug des Volks Israel aus Ägypten unter Moses. Sie war Symbol für den Bund Gottes mit dem jüdischen Volk (daher der Name Bundeslade) und wurde später im ersten Jerusalemer Tempel aufbewahrt. Die Bundeslade stand im Allerheiligsten des Jerusalemer Tempels, das der Hohepriester nur einmal im Jahr während des Versöhnungstages (Jom Kippur) betreten durfte um dort den Namen Gottes auszusprechen und um Sühne für das Volk Israel zu bitten.
In Synagogen wird auch heute noch der Schrein, in dem die Tora-Rollen aufbewahrt werden, als „Heilige Lade“ (ארון הקודש, Aron ha'kodesch) bezeichnet. Sie steht an der Wand in Richtung Jerusalem.
Synagogen
Nebukadnezar II. eroberte im Jahr 587/586 v. Chr. Jerusalem und verschleppte das jüdische Volk in die babylonische Gefangenschaft. Damit einher ging die Plünderung des Jerusalemer Tempels, seit welcher große Teile des jüdischen Tempelschatzes, einschließlich der Bundeslade als verschollen gelten. Auch die erst später verschollene Menora gehörte zum Tempelschatz. Vermutlich wurde die Lade von Nebukadnezar zerstört, es gibt jedoch immer wieder Berichte darüber, dass die Bundeslade oder Teile von ihr aufgetaucht seien. Bislang stellten sich mit genauerer Untersuchung der angeblichen Teile der Lade jedoch all diese Berichte als unwahr heraus.
Laut 2. Makkabäer 2,4-8 versteckte der Prophet Jeremia die Stiftshütte und die Lade in einer Höhle in dem Berg, „den Moses bestiegen hatte, um das Erbe Gottes zu betrachten“, was in den 1920er- und 1980er-Jahren zu Expeditionen zum Berg Nebo in Jordanien führte (siehe unten, Vermeintliche Funde).
Beschreibung der Bundeslade
Inhalt
Der Text der Bibel ist zum Teil widersprüchlich bei der Beschreibung des Inhalts der Bundeslade. Gemäß Tanach, 1. Buch der Könige 8,9 befanden sich nur die beiden Steintafeln mit Gottes Geboten als Zeichen des Bundes zwischen Gott und dem Volk Israel in der Bundeslade. Laut Exodus 16,33 wurde auch ein Gomer Manna, sowie laut Numeri 17,25 Aarons grünender Stab vor der Bundeslade aufbewahrt.
Im Neuen Testament wird im Brief an die Hebräer 9,4 beschrieben, dass sich in der „durchweg mit Gold verkleidete[n] Bundeslade [...] ein goldener Krug mit dem Manna, der grünende Stab Aarons und die Bundestafeln“ befanden.
Aussehen
In der Bibel findet sich in Exodus 25,10-20 eine Beschreibung der Bundeslade:
:Verfertige eine Lade aus Akazienholz, zweieinhalb Ellen lang, eineinhalb Ellen breit und eineinhalb Ellen hoch! Überziehe sie mit reinem Gold von innen und von außen und befestige eine goldene Leiste ringsherum. Gieße für sie vier goldene Ringe und bringe sie an den vier Ecken an, und zwar zwei Ringe an ihrer einen Seitenwand und zwei an der andern! Verfertige Stangen aus Akazienholz und überziehe sie mit Gold! Stecke die Stangen durch die Ringe an den Seitenwänden der Lade, dass man sie mit ihnen tragen kann! Die Stangen sollen in den Ringen der Lade bleiben; man soll sie aus ihnen nicht herausziehen! In die Lade sollst Du das Gesetz legen, das ich dir geben werde!
:Verfertige sodann eine Deckplatte aus reinem Gold, zweieinhalb Ellen sei ihre Länge und eineinhalb Ellen ihre Breite! Stele zwei Goldkerubim her; als getriebene Arbeit sollst du sie an den beiden Enden der Deckplatte anfertigen! Und zwar sollst du den einen Kerub an dem einen Ende und den andern am anderen Ende anbringen. Von der Deckplatte her mache die Kerubim über ihren beiden Enden! Die Kerubim sollen ihre Flügel nach oben hin ausbreiten, indem sie mit ihren Flügeln die Deckplatte überdachen: ihre Antlitze seien gegeneinander gekehrt; zur Deckplatte hin sollen die Gesichter der Kerubim gerichtet sein.
(Anm.: Mit „Elle“ war vermutlich die damalige ägyptische Elle von 53,4 cm Länge gemeint.)
Vermeintliche Funde
Vermeintliche Entdeckungen der Bundeslade oder Teile davon werden relativ häufig gemeldet.
Schon 1099 entdeckten europäische Kreuzritter bei der Eroberung Jerusalems kilometerlange Tunnel im Moriah-Plateau, dem so genannten Jerusalemer Tempelberg. Gerüchten zu Folge fanden sie dort auch die Bundeslade.
Seitdem haben immer wieder Archäologen versucht, diese Tunnel zu erkunden. 1911 bestach der englische Adlige Montagu Brownlow Parker, Earl of Morley, einen hohen islamischen Aufsichtsbeamten, um nachts im Felsendom Ausgrabungen vornehmen zu können. Er wurde jedoch entdeckt, bevor er die Grotte unter der Moschee erreichen konnte. Die Forschung im Tempelberg ist heutzutage von den islamischen Behörden streng untersagt.
In den 1920er-Jahren behauptete der Amerikaner Antonia Frederick Futterer, er hätte im Berg Nebo in Jordanien einen Geheimgang mit einem Verschluss an seinem Ende gefunden, der die Hieroglyphen-Inschrift „Hierin liegt die goldene Bundeslade“ trug. Als er jedoch Beweise vorlegen sollte, fand Futterer die Inschrift (von der Lade zu schweigen) nicht mehr und seine Geschichte löste sich in Luft auf.
1981 fand der Amerikaner Tom Crotser mit seinem Team angeblich die Bundeslade am Ende eines Geheimganges im Berg Nebo und machte, statt dies Lade zu erforschen, nur einige Fotos von ihr, die nur wenigen Menschen zugänglich gemacht wurden. Zu diesen wenigen gehört der Archäologe Siegfried A. Horn, der schilderte, nur auf zwei Fotos Crotsers sei überhaupt etwas erkennen gewesen, und was er auf ihnen gesehen habe sei keinesfalls altertümlich, sondern ein modernes Produkt mit z.T. maschinell gefertigtem Dekor.
Bislang konnte keine vermeintliche Entdeckung der Bundeslade verifiziert werden.
Äthiopische Bundeslade
Archäologe
Nach der Überlieferung der äthiopischen Kirche wurde die Bundeslade von dem Gefolge Meneliks, dem Sohn von Salomo und der Königin von Saba gestohlen und durch eine Replik ersetzt. Demnach befindet sie die ursprüngliche Lade heute in Aksum, der heiligen Stadt Äthiopiens. Dies sei aus Dokumenten aus dem 13. Jahrhundert zu schließen, welche die Legitimation des äthiopischen Herrscherhauses festigen sollten. Die Reliquie wird weiterhin von einem christlichen Mönch bewacht.
Die äthiopische Bundeslade darf nur vom Wächter unverhüllt betrachtet werden, selbst dem Oberhaupt der äthiopisch-orthodoxen Kirche ist dies nicht erlaubt. 1868 gelang es jedoch dem Armenier Dimotheos, sie zu Gesicht zu bekommen und sie zu beschreiben. Ihm zufolge ist die äthiopische Lade im 14. Jahrhundert in Indien entstanden und die Inschrift sei Alt-Äthiopisch gewesen. Außerdem habe die Lade keineswegs der Beschreibung in der Bibel entsprochen. Zudem existieren Dutzende auch als so bezeichnete „Kopien der Bundeslade“ in Äthiopien.
Referenzen - Die Bundeslade in der Bibel
Die Bundeslade im Alten Testament (Tanach):
- Angefertigt wurde die Bundeslade unter der Führung Mose (Exodus 25.10 und Exodus 37.1) von Bezalel. Zunächst dient sie der Aufbewahrung der alttestamentlichen Gesetzestafeln. Hier ist auch eine Beschreibung der Bundeslade.
- In Numeri 17.25 wird berichtet, dass auch der Stab Aarons vor der Bundeslade aufbewahrt wurde.
- in Deuteronomium 10.8 wird die Bundeslade dem Stamm Levi übergeben, der sie fortan tragen soll.
- In 1 Samuel 4 wird sie als Heiligtum im Kampf gegen die Philister verwendet, sie soll Israel im Kampf beistehen. Trotzdem haben die Philister Erfolg und können die Bundeslade rauben. In 1 Samuel 5 werden sie von Gott mit Plagen geschlagen und müssen die Bundeslade dem Volk Israel zurückgeben.
- In 2 Samuel 6f wird die Bundeslade in die Davidsstadt (Zion, Jerusalem) gebracht. Dabei berührte Ussa die Bundeslade, da sie vom Wagen gefallen wäre. Da Ussa kein Priester war, musste er Gottes Zorn spüren.
- 1 Könige 8 berichtet, dass König Salomo die Bundeslade in den von ihm erbauten Tempel zu Jerusalem bringen lässt.
- In 2 Makkabäer 2.5-7 (nicht in die Bibel aufgenommen) wird die Bundeslade durch den Propheten Jeremia und einige Helfer weggetragen und an dem Ort in einer Höhle verborgen, wo „Moses hinausgegangen sei zu dem Berg, auf den er gestiegen war, um das von Gott verheißene Erbteil zu sehen.“ Dort soll sie bleiben, „bis Gott die Volksgemeinschaft wieder zusammenbringt und gnädig ist.“ Dann soll sie wieder gefunden werden.
- In Jeremias 3.16 wird prophezeit, dass - sobald Jerusalem Mittelpunkt des Jüdischen Volkes geworden ist - die Bundeslade keinerlei Bedeutung haben wird, und keine zweite Bundeslade hergestellt wird.
Die Bundeslade im Neuen Testament:
- Im Brief an die Hebräer Kap. 9, Vers 4 wird noch mal die Bundeslade im Tempelinneren beschrieben.
- In der Offenbarung Kap. 11, Vers 19 wird der Tempel Gottes im Himmel aufgetan und die Bundeslade wird sichtbar.
Die Bundeslade in Film & Literatur
- Graham Hancock versucht in Die Wächter des heiligen Siegels, den Verbleib der Bundeslade zu klären und sucht in Äthiopien nach Spuren.
- Erich von Däniken stellte die Theorie auf, die Bundeslade sei ein Kondensator gewesen.
- Indiana Jones - Jäger des verlorenen Schatzes / Raiders of the Lost Ark (1981) steigerte den Bekannheitsgrad der Bundeslade.
Weblinks
- [http://www.goldsucher.de/schatzsuche/asien/salomonsschaetze/ Salomons Schätze]
- ZDF: [http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/22/0,1986,2262870,00.html Wunderbare Welt - Die Jagd nach der Bundeslade]
- ZDFmediathek: [http://www.zdf.de/ZDFmediathek/inhalt/1/0,4070,2280769-5,00.html Das Bibelrätsel - Rekonstruktion der Bundeslade] (Video)
- [http://www.hagalil.com/judentum/torah/leibowitz/trumah.htm Jüdische Beschreibung der Lade und des Inhalts]
Kategorie:Altes Testament
ja:契約の箱
Heiliger GralDie Legende um den Heiligen Gral taucht im späten 12. Jahrhundert in vielgestaltiger Form in der mittelalterlichen Erzählliteratur im Umkreis der Artussage auf. Die Geschichte der (halb-) christlichen Gralslegende und der ritterlichen Gralssuche ist deshalb nur als Literatur- und Mentalitätsgeschichte zu schreiben. Der Glaube an einen rätselhaften heiligen Gegenstand, in dem kultische Mysterien und Geheimnisse symbolisiert seien und der sich dem profanen Zugriff der Ungläubigen entziehe, ist auch heute in bestimmten Kreisen noch ungebrochen lebendig.
Die Herkunft des Wortes Gral ist nicht restlos geklärt: Am wahrscheinlichsten ist die Herleitung aus okzitanisch grazal, altfranzösisch graal 'Gefäß, Schüssel', das vermutlich etymologisch auf lateinisch crater 'Mischgefäß' (über lateinisch cratalis/gradalis) zurückgeht. Im Altspanischen ist grial ebenso wie im Altportugiesischen gral ein gängiger Begriff für einen Mörser oder ein mörserförmiges Trinkgefäss.
lateinisch des 14. Jhs.]]
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