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Indira Gandhi

Indira Gandhi

Indira Priyadarshini Gandhi (इन्दिरा गांधी) (
- 19. November 1917 in Allahabad; † 31. Oktober 1984 in Neu Delhi) war von 1966-1977 und von 1980-1984 Premierministerin Indiens. Sie starb durch ein Attentat.

Leben

Indira Gandhi war das einzige Kind Jawaharlal Nehrus, des ersten Premierministers von Indien. Ihr Vater ließ sie Schulen und Universitäten in Indien und Europa besuchen. 1938 wurde sie mit 21 Jahren zur jüngsten Abgeordneten im Indischen Nationalkongress. Im Jahr 1942 heiratete sie Feroze Gandhi. Obwohl dieser mit Mahatma Gandhi nicht verwandt war, half ihr die Namensgleichheit bei ihrer weiteren Karriere. Nach der Geburt ihrer Söhne Rajiv und Sanjay zog sie sich vorerst aus der Politik zurück. Erst als diese das Teenageralter erreicht hatten, wurde sie wieder aktiv. 1959 wurde Indira Gandhi Präsidentin des Indischen Nationalkongresses, der wichtigsten Partei Indiens. Ein Jahr später, 1960, starb ihr Mann und 1964 ihr Vater. Indira wurde Presse- und Informationsministerin im Kabinett seines Nachfolgers Shastri und nach dessen Tod im Jahr 1966 Ministerpräsidentin Indiens. Oppositionspolitiker hatten ihr seit langem vorgeworfen, ihre Partei habe Wahlfälschungen begangen, um die Wahlen von 1971 zu gewinnen. Am 12. Juni 1975 sprach der Hohe Gerichtshof von Allahabad im Bundesstaat Uttar Pradesh sein Urteil: In Bezug auf Unregelmäßigkeiten im Wahlkampf – beispielsweise der unrechtmäßigen Nutzung des Regierungsapparates für Parteizwecke – wurde sie schuldig gesprochen, in Bezug auf Korruption jedoch freigesprochen. Das Gericht entzog ihr ihren Sitz im Unterhaus und schloss sie für sechs Jahre von der Kandidatur zur Wahl aus. Indira Gandhi weigerte sich, als Premierminister zurückzutreten, rief, innenpolitisch durch Wirtschaftskrise und Unruhen in einzelnen Landesteilen ohnehin schon unter starkem Druck, wenige Tage später, am 26. Juni, den Notstand aus und brachte damit, in ihren eigenen Worten, die Demokratie zu einem "völligen Stillstand". Unter Berufung auf Artikel 352 der indischen Verfassung räumte sie sich selbst außerordentliche Vollmachten ein, ging massiv gegen die politische Opposition vor und schränkte die bürgerlichen Freiheiten ein. Diese Politik wurde von Mutter Teresa unterstützt. Führende Politiker rivalisierender Parteien wurden inhaftiert und oppositionellen Zeitungen wurde der Strom abgestellt. Die Premierministerin setzte im Parlament rasch eine Reihe zunehmend härterer Gesetze und Verfassungszusätze durch. Dabei fand kaum eine Diskussion statt. Durch entsprechende Gesetzesänderungen versuchte sie, sich für die Zeit nach dem Ausnahmezustand vor juristischer Verfolgung zu schützen. Obwohl diese Änderungen bereits weitreichend waren, benutzte sie den Parlamentspräsidenten Fakhruddin Ali Ahmed, um außerordentliche Gesetze verabschieden zu lassen, die es ihr erlauben sollten, mit Dekreten zu regieren, um so das Parlament umgehen zu könnnen. Der Ausnahmezustand dauerte 19 Monate. Die Effekte des Ausnahmezustands sind von Rohinton Mistry lebendig geschildert worden, insbesondere in seinen Büchern Such a Long Journey und A Fine Balance. 1977 ließ sie Parlamentswahlen abhalten, da sie glaubte immer noch populär zu sein. Sie verlor die Wahlen hoch. 1980 wurde sie mit großem Erfolg wieder zur Ministerpräsidentin gewählt, nachdem ihr Nachfolger von 1977, Morarji Desai, das Land in eine tiefe innenpolitische Krise geführt hatte. Indira Gandhi setzte, wie zuvor ihr Vater, innenpolitisch auf eine sozialistische Rhetorik und außenpolitisch auf eine konsequente Blockfreiheit. 1984 holten sie jedoch die von Desai kreierten Probleme ein. Im indischen Bundesstaat Punjab gab es schwere Unruhen zwischen Hindus und fundamentalistischen Sikhs, die Indira Gandhi beizulegen versuchte, indem sie deren Heiligtum, den Goldenen Tempel von Amritsar, stürmen ließ. Am 31. Oktober 1984 wurde Indira Gandhi von ihrer Sikh-Leibgarde ermordet. :Siehe auch: Nehru-Gandhi-Familie

Weblinks


- [http://www.dieterwunderlich.de/Indira_Gandhi.htm Kurzbiografie]
- [http://www.jungewelt.de/frameit.php?/1999/10-30/019.shtml Hilmar König: Indiens »Amma« Vor 15 Jahren fiel Indira Gandhi einem Attentat zum Opfer.] (Artikel in der Jungen Welt vom 30. Oktober 1999)
- [http://www.fembio.org/frauen-biographie/indira-gandhi.shtml Fem-Biographie: Indira Gandhi] Gandhi, Indira Gandhi, Indira Gandhi, Indira Gandhi, Indira ja:インディラ・ガンジー

1917

Ereignisse


- 13. Mai: Angebliche Marienerscheinung in Fátima
- 14. Juni: Bei seiner 6. Aufklärungsfahrt wird der Zeppelin LZ92 von einem britischem Kampfflugzeug abgeschossen

Katastrophen


- 14. Januar: Der PanzerkreuzerTsukuba“ (Japan) sinkt nach einem Brand und der Explosion der Munitionskammern in der Yokosuka-Bucht. 200 Tote unter der 817 Mann starken Besatzung
- 21. Januar: Ein Erdbeben unbekannter Stärke auf Bali, Indonesien fordert ca. 15.000 Tote
- 30. Juli: Ein Erdbeben der Stärke 6,5 in China, ca. 1.800 Tote
- 6. Dezember: Der französische Sprengstofffrachter „Mont Blanc“ explodiert im Hafen von Halifax (Kanada). 2.000 Tote, über 2.000 Vermißte, 9.000 Verletzte und 25.000 Obdachlose und somit die größte und verheerendste menschengemachte Explosion vor dem Abwurf der ersten Atombombe über Hiroshima; siehe Halifax-Explosion
- 12. Dezember: Zugunglück bei Modane/Frankreich, mindestens 543 Tote

Politik


- 1. Januar: Grigori Jefimowitsch Rasputin, Berater von Zar Nikolaus II. wird tot aus der Newa geborgen
- 1. Januar: Edmund Schulthess wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 27. Januar: Putsch in Costa Rica
- 1. Februar: Erster Weltkrieg. Deutschland erklärt den uneingeschränkten U-Bootkrieg
- 5. Februar: In Mexiko wird die erste Verfassung verkündet
- 6. April: Erster Weltkrieg. Die Vereinigten Staaten erklären Deutschland den Krieg
- Dänemark verkauft die Jungferninseln an die Vereinigten Staaten
- 8. März: In der Februar-Revolution (nach julianischem Kalender 23. Februar) wird in Russland die Romanow-Dynastie gestürzt
- 16. April: Wladimir Iljitsch Lenin kehrt mit deutscher Hilfe nach Russland zurück
- 2. November: In der Balfour-Deklaration sagt der britische Außenminister Arthur Earl of Balfour dem Vertreter der zionistischen Bewegung Lord Rothschild Land in Palästina zur Gründung einer zionistischen „nationalen Heimstätte“ zu. Zu diesem Zeitpunkt wird das osmanische Reich, zu dem bis dahin die Region Palästina gehörte, von den Briten mit Waffengewalt von dort verdrängt (9. Dezember: Einnahme Jerusalems)
- 7. November: In der Oktoberrevolution (nach julianischem Kalender 25. Oktober) in Russland stürzen die Bolschewiki die provisorische Regierung und übernehmen die Macht
- 20. November: Erster Weltkrieg. Die britische Armee startet bei Cambrai eine Offensive gegen die Deutschen, bei der sie mehrere hundert Tanks einsetzt. Die Schlacht fordert mehrere zehntausend Tote und Verletzte und endet ergebnislos
- 6. Dezember: In Helsinki erklärt der Landtag die Unabhängigkeit Finnlands von Russland
- 7. Dezember: Erster Weltkrieg. Die Vereinigten Staaten erklären Österreich-Ungarn den Krieg

Wirtschaft


- 22. Dezember: Der Normenausschuss der deutschen Industrie (Vorläufer des DIN) wird gegründet
- Das Federal Reserve System wird in New York gegründet
- Stattfinden der ersten Mustermesse Basel

Wissenschaft und Technik

Kultur


- 23. Februar: Uraufführung der Oper Mlada von César Cui am Michailovskij teatr in Sankt Petersburg
- 11. Mai: Uraufführung der Oper Turandot. Eine chinesische Fabel von Ferruccio Busoni am Stadttheater in Zürich
- Der Pulitzer-Preis wird erstmalig verliehen
- Gründung der niederländischen Künstlergruppe De Stijl

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren


- 1. Januar: Erwin Axer, polnischer Theaterregisseur
- 1. Januar: Jule Gregory Charney, US-amerikanischer Meteorologe († 1981)
- 5. Januar: Wieland Wagner, deutscher Opernregisseur und Bühnenbildner († 1966)
- 5. Januar: Fred Wander, österreichischer Schriftsteller
- 10. Januar: Hilde Krahl, österreichische Schauspielerin († 1999)
- 12. Januar: Maharishi Mahesh Yogi, vedischer Gelehrter
- 16. Januar: Justin Ahomadegbé-Tomêtin, ehemaliger Präsident von Benin († 2002)
- 17. Januar: M. G. Ramachandran, indischer Filmschauspieler und Politiker († 1987)
- 18. Januar: Vassilis Tsitsanis, griechischer Sänger, Komponist und Bouzouki-Virtuose († 1984)
- 20. Januar: Bruno Heck, deutscher Politiker († 1989)
- 22. Januar: Rainer Brambach, Schweizer Schriftsteller († 1983)
- 23. Januar: Lotte Buschan, deutsche Opernsängerin
- 25. Januar: Jânio Quadros, Präsident Brasiliens († 1992)
- 1. Februar: Jale Inan, türkische Archäologin († 2001)
- 2. Februar: Karl Gass, Dokumentarfilmregisseure und Propagandist der DDR
- 4. Februar: Franz Josef Bach, deutscher Politiker und Bundestagsmitglied
- 5. Februar: Otto Edelmann, österreichischer Sänger († 2003)
- 6. Februar: Hermann Schmidt, deutscher Politiker († 1983)
- 6. Februar: Zsa Zsa Gabor, US-amerikanisch-ungarische Schauspielerin
- 12. Februar: Al Cervi, US-amerikanischer Basketballspieler
- 16. Februar: Adalbert Pilch, österreichischer Maler und Graphiker († 2004)
- 19. Februar: Margarete Neumann, deutsche Lyrikerin und Schriftstellerin († 2002)
- 19. Februar: Fritz-Rudolf Schultz, deutscher Politiker
- 19. Februar: Carson McCullers, US-amerikanische Schriftstellerin († 1967)
- 23. Februar: Herbert Wunsch, österreichischer Tischtennisspieler († 1970)
- 24. Februar: Hans Hartwig, deutscher Komponist
- 25. Februar: Anthony Burgess, Schriftsteller († 1993)
- 27. Februar: John Connally, US-amerikanischer Politiker, Gouverneur von Texas, Finanzminister († 1993)
- 1. März: Dinah Shore, US-amerikanische Sängerin († 1994)
- 1. März: Robert Lowell, US-amerikanischer Dichter († 1977)
- 3. März: Will Eisner, US-amerikanischer Comic-Zeichner († 2005)
- 8. März: Leslie Fiedler, US-amerikanischer Literaturwissenschaftler und -kritiker († 2003)
- 9. März: Ian Watt, britischer Literaturkritiker und Literaturhistoriker († 1999)
- 11. März: Günter Goetzendorff, deutscher Politiker († 2000)
- 12. März: Leonard Chess, polnisch-US-amerikanischer Unternehmer († 1969)
- 19. März: Dinu Lipatti, rumänischer Pianist und Komponist († 1950)
- 19. März: László Szabó, ungarischer Schachspieler († 1998)
- 20. März: Jigael Jadin, israelischer Archäologe, Politiker und Generalstabschef der israelischen Armee († 1984)
- 24. März: Otto Rösch, österreichischer Politiker und Jurist († 1995)
- 26. März: Rufus Thomas, US-amerikanischer Blues-Musiker († 2001)
- 27. März: Cyrus Vance, US-Außenminister unter Jimmy Carter († 2002)
- 2. April: Maria Holst, österreichische Theater- und Filmschauspielerin († 1980)
- 2. April: Iris von Roten, Schweizer Juristin, Journalistin und Frauenrechtlerin († 1990)
- 3. April: Rembert van Delden, deutscher Politiker († 1999)
- 5. April: Robert Bloch, US-amerikanischer Autor († 1994)
- 7. April: Albert Sing, Fußballspieler, Fußballtrainer
- 9. April: Johannes Bobrowski, deutscher Lyriker, Erzähler, Nachdichter und Essayist († 1965)
- 9. April: Rolf Kauka, deutscher Comic-Künstler und Verleger (Vater von Fix und Foxi) († 2000)
- 9. April: Brad Dexter, US-amerikanischer Filmschauspieler und Filmproduzent († 2002)
- 10. April: Robert B. Woodward, Chemiker († 1979)
- 12. April: Robert Manzon, Formel-1-Rennfahrer
- 16. April: Charlotte Salomon, deutsche Malerin († 1943)
- 25. April: Ella Fitzgerald, US-amerikanische Jazz-Sängerin († 1996)
- 26. April: Ieoh Ming Pei, chinesisch-amerikanischer Architekt
- 29. April: Urie Bronfenbrenner, Entwicklungspsychologe († 2005)
- 29. April: Maya Deren, US-amerikanische Regisseurin († 1961)
- 7. Mai: David Tomlinson, britischer Schauspieler († 2000)
- 10. Mai: Kurt Brand, deutscher Science-Fiction-Schriftsteller († 1991)
- 14. Mai: Lou Harrison, US-amerikanischer Komponist († 2003)
- 20. Mai: Tony Cliff, britischer Sozialist († 2000)
- 21. Mai: Raymond Burr, Theater-, Fernseh- und Filmschauspieler († 1993)
- 23. Mai: Edward N. Lorenz, Professor der Meteorologie
- 26. Mai: Isabella Nadolny, deutsche Schriftstellerin († 2004)
- 28. Mai: Papa John Creach, US-amerikanischer Geiger († 1994)
- 29. Mai: Miguel Ablóniz, italienischer Gitarrist, Pädagoge und Komponist
- 29. Mai: John F. Kennedy, US-amerikanischer Politiker, 35. Präsident der USA († 1963)
- 29. Mai: Hansmartin Decker-Hauff, deutscher Historiker und Genealoge
- 31. Mai: Jean Rouch, französischer Regisseur († 2004)
- 1. Juni: Otto Esser, deutscher Arbeitgeberpräsident († 2004)
- 2. Juni: Heinz Sielmann, Tierfilmer und Fernsehmoderator
- 4. Juni: Robert Merrill, US-amerikanischer Opernsänger (Bariton) († 2004)
- 6. Juni: Kirk Kerkorian, US-amerikanischer Unternehmer und Milliardär
- 7. Juni: Alfred C. Gimson, englischer Sprachwissenschaftler († 1985)
- 8. Juni: Otto Betz, deutscher Theologe und Universitätsprofessor († 2005)
- 9. Juni: Eric Hobsbawm, britischer Historiker
- 13. Juni: Augusto Roa Bastos, Romanautor Paraguays († 2005)
- 14. Juni: Atle Selberg, norwegischer Professor der Mathematiker
- 15. Juni: Karl Steinbuch, deutscher Kybernetiker, Nachrichtentechniker und Informationstheoretiker († 2005)
- 15. Juni: John B. Fenn, US-amerikanischer Chemiker, Nobelpreisträger für Chemie 2002
- 16. Juni: Rudolf Keller, deutscher Schachspieler († 1993)
- 16. Juni: Pawel Alexandrowitsch Solowjow, sowjetischer Triebwerkskonstrukteur († 1996)
- 18. Juni: Theo Schöller, deutscher Unternehmer († 2004)
- 19. Juni: Joshua Nkomo, simbabwischer Politiker († 1999)
- 30. Juni: Lena Horne, US-amerikanische Sängerin
- 2. Juli: Hans Friedrich, deutscher Politiker
- 6. Juli: Arthur Lydiard, neuseeländischer Leichtathletik-Trainer († 2004)
- 7. Juli: Yakovos Bilek, deutscher Basketballtrainer († 2005)
- 7. Juli: Larry O'Brien, US-amerikanischer Manager, dritter Commissioner der NBA († 1990)
- 17. Juli: Margarete Mitscherlich, Psychoanalytikerin, Medizinerin und Autorin
- 18. Juli: Henri Salvador, französischer Sänger
- 19. Juli: Fulbert Youlou, ehemaliger Präsident der Republik Kongo († 1972)
- 22. Juli: Adam Malik, Außenminister von Indonesien
- 25. Juli: Fritz Honegger, Schweizer Politiker († 1999)
- 27. Juli: Bourvil, französischer Schauspieler († 1970)
- 28. Juli: Brigitte Schröder, († 2000)
- 3. August: Rudolf Gnägi, Schweizer Politiker († 1985)
- 4. August: Karl Wlaschek, österreichischer Unternehmer
- 11. August: Inge Aicher-Scholl, Kulturschaffende und Schriftstellerin; Schwester der Geschwister Scholl († 1998)
- 11. August: Dik Browne, US-amerikanischer Comiczeichner († 1989)
- 13. August: Ulrich Hausmann, deutscher Archäologe († 1996)
- 15. August: Hans Bals, deutscher Politiker, MdB († 2004)
- 15. August: Oscar Romero, römisch-katholischer Bischof († 1980)
- 18. August: Caspar Weinberger, US-amerikanischer Politiker und Verteidigungsminister
- 19. August: Heinz Benthien, deutscher Tischtennisspieler († 1981)
- 22. August: John Lee Hooker, Bluesmusiker († 2001)
- 22. August: Per Anders Fogelström, schwedischer Schriftsteller († 1998)
- 23. August: Tex Williams, US-amerikanischer Country-Sänger und Band-Leader († 1985)
- 25. August: Lou van Burg, niederländisch-deutscher Showmaster und Entertainer († 1986)
- 28. August: Jack Kirby, Comiczeichner († 1994)
- 29. August: John Leonard King, britischer Wirtschaftsführer († 2005)
- 2. September: Nazaire De Wolf, belgischer Komponist und Bandleader († 1983)
- 2. September: Laurindo Almeida, brasilianischer Jazz-Musiker († 1995)
- 3. September: Paul Zougrana, Erzbischof von Ouagadougou und Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 2000)
- 4. September: Henry Ford II, Enkel von Henry Ford, Präsident der Ford Motor Company von 1945–1960 († 1987)
- 5. September: Jean Bertin, französischer Ingenieur der Luftfahrttechnik († 1975)
- 6. September: Philipp Freiherr von Boeselager, deutscher Widerstandskämpfer
- 7. September: John W. Cornforth, australischer Chemiker
- 7. September: Jenny Aloni, deutsch-israelische Schriftstellerin († 1993)
- 9. September: Rolf Wenkhaus, deutscher Schauspieler († 1942)
- 10. September: Miguel Serrano, chilenischer Politiker und Schriftsteller
- 12. September: Han Suyin, chinesische Ärztin und englischsprachige Autorin
- 12. September: Jürgen Seydel, deutscher Karateka
- 14. September: Rudolf Baumgartner, Schweizer Violinist und Dirigent († 2002)
- 15. September: Hilde Güden, österreichische Koloratursopranistin und Kammersängerin († 1988)
- 16. September: Alexander Schmorell, Mitbegründer der Widerstandsgruppe Weiße Rose († 1943)
- 17. September: Isang Yun, koreanischer Komponist († 1995)
- 20. September: Fernando Rey, spanischer Schauspieler († 1994)
- 20. September: Red Auerbach, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 20. September: Władysław Rubin, Weihbischof von Gnesen und Kardinal († 1990)
- 24. September: Otto Günsche, SS-Hauptsturmführer und persönlicher Adjutant Hitlers († 2003)
- 30. September: Ferdinand Marcos, Präsident der Philippinen († 1989)
- 30. September: Park Chung-hee, südkoreanischer Politiker († 1979)
- 30. September: Buddy Rich, US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger († 1987)
- 1. Oktober: Cahal Brendan Daly, Erzbischof von Armagh und Kardinal
- 2. Oktober: Christian de Duve, belgischer Biochemiker
- 3. Oktober: Erich Hans Apel, SED-Funktionär und Vorsitzender der Staatlichen Plankommission († 1965)
- 8. Oktober: Rodney R. Porter, englischer Biochemiker († 1985)
- 10. Oktober: Thelonious Monk, US-amerikanischer Jazzpianist und –komponist († 1982)
- 13. Oktober: Ulrich Sahm (Botschafter), deutscher Diplomat und Botschafter († 2005)
- 14. Oktober: Violeta Parra, chilenische Folkloremusikerin († 1967)
- 15. Oktober: Arthur M. Schlesinger, Historiker
- 20. Oktober: Jean-Pierre Melville, französischer Filmregisseur († 1973)
- 21. Oktober: Lindanor Celina, brasilianische Schriftstellerin († 2003)
- 21. Oktober: Heinz Oskar Vetter, deutscher Gewerkschafter und Politiker († 1990)
- 21. Oktober: Dizzy Gillespie, US-amerikanischer Jazzmusiker, Komponist, Sänger und Bandleader († 1993)
- 27. Oktober: Oliver Tambo, südafrikanischer anti-Apartheits Politiker († 1993)
- 29. Oktober: Eddie Constantine, US-amerikanischer Filmschauspieler († 1993)
- 30. Oktober: Maurice Trintignant, französischer Autorennfahrer († 2005)
- 31. Oktober: Heinz Musculus, deutscher Karikaturist, Zeichner und Illustrator († 1976)
- 5. November: Jacqueline Auriol, französische Pilotin, durchbrach als erste Frau die Schallmauer († 2000)
- 7. November: Lew Jefimowitsch Kerbel, sowjetischer Bildhauer († 2003)
- 7. November: Helen Suzman, südafrikanische Politikerin
- 10. November: Lloyd Cutler, US-amerikanischer Anwalt († 2005)
- 12. November: Jo Stafford, US-amerikanische Sängerin
- 15. November: John Whiting, britischer Dramatiker († 1963)
- 19. November: Indira Gandhi, indische Politikerin und Premierministerin († 1984)
- 22. November: Andrew Fielding Huxley, englischer Biophysiker und Physiologe, Nobelpreisträger
- 22. November: Jean-Étienne Marie, französischer Komponist
- 23. November: Michael Gough (Schauspieler), britischer Schauspieler
- 23. November: John Newland, US-amerikanischer Filmregisseur, Schauspieler und Drehbuchautor († 2000)
- 26. November: Robert Conquest, britischer Historiker
- 26. November: Edgar Barth, deutscher Rennfahrer († 1965)
- 29. November: Merle Travis, Country-Musiker und Songwriter († 1983)
- 29. November: Herbert Zimmermann (Reporter), deutscher Radio-Reporter († 1966)
- 1. Dezember: Gerd Schmückle, General
- 3. Dezember: Manuel Solís Palma, 41. Staatspräsident von Panama
- 6. Dezember: Hans Verbeek, ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages († 1966)
- 6. Dezember: Kamal Dschumblat, libanesischer Politiker († 1977)
- 8. Dezember: Albert Baldauf, deutscher Politiker und MdB († 1991)
- 9. Dezember: James Rainwater, US-amerikanischer Physiker († 1986)
- 12. Dezember: Joseph-Albert Malula, Erzbischof von Kinshasa und Kardinal († 1989)
- 16. Dezember: Arthur C. Clarke, Science-Fiction-Autor
- 17. Dezember: Kriangsak Chomanan, Premierminister von Thailand (von 1977 und 1980) († 2003)
- 18. Dezember: Ossie Davis, US-amerikanischer Schauspieler († 2005)
- 18. Dezember: Eddie „Cleanhead“ Vinson, US-amerikanischer Jazzmusiker († 1988)
- 20. Dezember: David Bohm, Quantenphysiker in den USA († 1992)
- 21. Dezember: Heinrich Böll, deutscher Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger († 1985)
- 26. Dezember: Rose Mary Woods, US-amerikanische Sekretärin von Richard Nixon († 2005)

Gestorben


- 2. Januar: Edward Tylor, britischer Anthropologe (
- 1832)
- 10. Januar: William Frederick Cody, bekannt als „Buffalo Bill“, berühmter Büffeljäger (
- 1846)
- 11. Januar: Hans Chemin-Petit, deutscher Komponist (
- 1864)
- 31. Januar: Otto Finsch, Kaufmann, Ethnologe, Ornithologe (
- 1839)
- 23. Februar: Jean Gaston Darboux, französischer Mathematiker (
- 1842)
- 8. März: Graf Ferdinand von Zeppelin, deutscher Luftschiffkonstrukteur (
- 1838)
- 17. März: Franz Brentano, deutscher Philosoph und Psychologe (
- 1838)
- 17. März: Cæsar Peter Møller Boeck, norwegischer Dermatologe (
- 1845)
- 31. März: Emil von Behring, deutscher Mediziner und Nobelpreisträger (
- 1854)
- 1. April: Scott Joplin, US-amerikanischer Musiker (Ragtime-Komponist) (
- 1868)
- 2. April: Jindřich Kafka, tschechischer Komponist (
- 1844)
- 14. April: Ludwik Lejzer Zamenhof, polnischer Augenarzt (Esperanto-Begründer) (
- 1859)
- 1. Mai: William Knox D'Arcy, britischer Unternehmer (
- 1849)
- 11. Mai: Otto Klauwell, deutscher Komponist (
- 1851)
- 12. Juni: Teresa Carreño, venezolanische Pianistin und Komponistin (
- 1853)
- 15. Juni: Friedrich Robert Helmert, deutscher Geodät und Mathematiker (
- 1843)
- 26. Juni: Dragutin Dimitrijević, serbischer Offizier (
- 1876)
- 27. Juni: Gustav von Schmoller, deutscher Volkswirtschaftslehrer (
- 1838)
- 14. Juli: Octave Lapize, französischer Radrennfahrer (
- 1887)
- 27. Juli: Emil T. Kocher, Schweizer Mediziner und Nobelpreisträger (
- 1841)
- 3. August: Eduard Buchner, deutscher Chemiker, Nobelpreisträger (
- 1860)
- 3. August: Ferdinand Georg Frobenius, deutscher Mathematiker (
- 1849)
- 20. August: Johann Friedrich Wilhelm Adolf von Baeyer, deutscher Chemiker (
- 1835)
- 29. August: Albert Grey, 4. Earl Grey, britischer Politiker und Staatsmann (
- 1851)
- 5. September: Albin Köbis, deutscher Matrose und ein Führer des Matrosenaufstands, hingerichtet (
- 1892)
- 29. September: Edgar Degas, französischer Maler und Bildhauer (
- 1834)
- 5. Oktober: Guglielmo Ciardo, italienischer Maler (
- 1842)
- 15. Oktober: Mata Hari, niederländische Tänzerin (
- 1876)
- 16. Oktober: Walter Flex, deutscher Dichter (
- 1887)
- 30. Oktober: Heinrich Gontermann, deutscher Pilot aus dem 1. Weltkrieg (
- 1896)
- 3. November: Léon Bloy, französischer Schriftsteller (
- 1846)
- 11. November: Liliuokalani, letzte Königin von Hawaii (
- 1838)
- 15. November: Emile Durkheim, französischer Soziologe (
- 1858)
- 17. November: Auguste Rodin, französischer Maler und Bildhauer (
- 1840)
- 26. November: Leander Starr Jameson, britischer Arzt und Politiker (
- 1853)
- 8. Dezember: Mendele Moicher Sforim, jiddischer Schriftsteller (
- 1835)
- 8. Dezember: Alexander Kisch, Rabbiner (
- 1848)
- 17. Dezember: Josef Riehl, maßgeblich an der Erschließung Tirols beteiligt (
- 1842)
- 20. Dezember: Lucien Petit-Breton, französischer Radrennfahrer (
- 1882)
- 21. Dezember: Wilhelm Trübner, deutscher Landschaftsmaler (
- 1851)
- Emile Auguste Carolus-Duran, war ein französischer Maler (
- 1837)

Nobelpreise


- Physik: Charles Glover Barkla
- Literatur: Karl Gjellerup, Henrik Pontoppidan
- Friedensnobelpreis: Internationales Komitee des Roten Kreuzes Nobelpreise für Chemie oder Physiologie oder Medizin wurden nicht verliehen.

Weblinks


- http://www.dhm.de/lemo/html/1917/ (Lebendiges virtuelles Museum Online) ja:1917年 ko:1917년 simple:1917 th:พ.ศ. 2460

Allahabad

Allahabad (persisch für Stadt Allahs; Hindi इलाहाबाद, Ilāhābād) ist eine Stadt im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh mit 1.078.658 Einwohnern (Stand 1. Januar 2005), am Zusammenfluss von Ganges und Yamuna gelegen. 1583 zerstörte der Mogulkaiser Akbar das alte Prayag - eine der heiligsten Städte der Hindus - und gründete an seiner Stelle Allahabad. Alle 12 Jahre im Januar / Februar findet hier am Zusammenfluss von Ganges und Yamuna, dem Triveni Sangham, (wörtlich: Zusammenfluss dreier Flüße. Nach hinduistischer Vorstellung vereinigt sich noch zusätzlich die unterirdische Saraswathi mit den beiden anderen Flüßen) das größte religiöse Fest der Welt, die Kumbh Mela statt. Die letzte Kumbh wurde 2001 von ca. 90 Millionen Menschen besucht. Am Haupttag badeten 30 Millionen Menschen im Fluß. Alle sechs Jahre findet eine Ardh-Kumbha-Mela statt, und jedes Jahr Ende Januar die Magh Mela.

Söhne und Töchter der Stadt


- Amitabh Bachchan, indischer Schauspieler
- Indira Gandhi, indische Politikerin und ehemalige Premierministerin
- Jawaharlal Nehru, erster Indischer Premierminister
- Motilal Nehru, indischer Anwalt und Staatsmann; Mitbegründer der Swaraj-Partei
- Vishwanath Pratap Singh, indischer Premierminister

Weblinks

[http://www.jnu.ac.in Universitätvon Allahabad, benannt nach Jawaharlal Nehru]. Kategorie:Ort in Indien

31. Oktober

Der 31. Oktober ist der 304. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 305. in Schaltjahren) - somit bleiben 61 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1848 - Mit dem Einmarsch kaiserlicher Truppen endet die Wiener Oktoberrevolution.
- 1864 - Nevada wird 36. Bundesstaat der USA.
- 1922 - In Italien kommt Benito Mussolini an die Macht.
- 1939 - Umsiedlungsvertrag zwischen dem Deutschen Reich und Lettland.
- 1954 - In Algerien startet die Nationale Befreiungsfront (FNL) Aktionen gegen die französische Kolonialherrschaft und verlangt die Unabhängigkeit des Landes.
- 1956 - Britisch-französische Luftoffensive gegen Ägypten im Zuge der Sueskrise
- 1960 - In der zwischen Österreich und Italien umstrittenen Südtirol-Frage fordert die UN-Resolution 1497/XV beide Staaten zu Verhandlungen auf Grundlage des Gruber-De-Gasperi-Abkommens auf.
- 1971 - Bei den Wahlen zum schweizerischen Nationalrat sind erstmals auch Frauen wahlberechtigt und wählbar.
- 1971 - Shenouda III. von Alexandrien wird zum Oberhaupt der koptischen Kirche gewählt.
- 1984 - Zwei Leibwächter ermorden Indiens Ministerpräsidentin Indira Gandhi.
- 1990 - Die UN-Anti-Folter-Konvention tritt für Deutschland – nachdem es am 1. Oktober seine Ratifikationsurkunde hinterlegt hatte – in Kraft.
- 1991 - Erste freie Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Sambia
- 1997 - Lesotho. Letsie III. wird als König gekrönt
- 1999 - Georgien. Zweite demokratische Parlamentswahlen

Wirtschaft


- 1855 - Die K. k. priv. Österreichische Credit-Anstalt für Handel und Gewerbe wird gegründet.
- 1905 - Die Pamir der Reederei F. Laeisz läuft erstmals aus – zu einer Salpeterfahrt nach Südamerika.
- 1947 - Das Allgemeine Zoll- und Handelsabkommen (GATT), das der Durchsetzung einer weltweiten handelspolitischen Ordnung dienen soll, wird in Genf von 23 Staaten unterzeichnet.
- 2000 - Mit Borussia Dortmund geht erstmals ein deutscher Fußballbundesligist an die Börse.

Wissenschaft, Technik


- 1952 - Zündung der ersten US-amerikanischen thermonuklearen Bombe.
- 1957 - Inbetriebnahme des ersten deutschen Forschungsreaktors („Atom-Ei“) in Garching bei München.

Kultur


- 1879 - Uraufführung der Operette Gräfin Dubarry von Karl Millöcker am Theater an der Wien in Wien.
- 1884 - Uraufführung der Operette Der Feldprediger von Karl Millöcker am Theater an der Wien in Wien.
- 1891 - Freund Fritz, Pietro Mascagnis zweite Oper, wird im Teatro Costanzi in Rom uraufgeführt.
- 1892 - Die Abenteuer des Sherlock Holmes von Arthur Conan Doyle erscheinen in Großbritannien.
- 1903 - Rose Bernd, ein Schauspiel in fünf Akten von Gerhart Hauptmann, wird in Berlin uraufgeführt.
- 1906 - Uraufführung der Oper Ariane von Jules Massenet an der Grand Opéra Paris.
- 1949 - Uraufführung der Oper Regina von Marc Blitzstein in New York.

Religion


- 1517 - Martin Luthers 95 Thesen sollen als Disputationsgrundlage über den Ablasshandel dienen; sie leiten die Reformation ein.
- 1992 - Papst Johannes Paul II. rehabilitiert Galileo Galilei und betont, dass es eine Pflicht der Theologen sei, „sich regelmäßig über die wissenschaftlichen Ergebnisse zu informieren, um eventuell zu prüfen, ob sie diese in ihrer Reflexion berücksichtigen oder ihre Lehre anders formulieren müssen“.
- 1999 - Vertreter des Lutherischen Weltbundes und der Römisch-Katholischen Kirche unterzeichnen in Augsburg die „Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre“ und heben damit die gegenseitigen Lehrverurteilungen in dieser fundamentalen theologischen Streitfrage auf.

Katastrophen


- 1954 - Auf dem Flug von New Jersey zu den Azoren verschwindet ein Flugzeug der US Navy mit 42 Personen an Bord über dem Atlantik.
- 1961 - Der Hurrikan Hattie zerstört die Hauptstadt von Belize.
- 1979 - Eine McDonnell Douglas DC-10 der Western Air Lines kollidiert auf einer gesperrten Landebahn von Mexiko-Stadt mit einem LKW, kracht ins Flughafengebäude und fängt Feuer. 72 Menschen sterben, 17 können gerettet werden.
- 1994 - Nahe Roselawn, Indiana, USA. Eine in Indianapolis gestartete ATR-72 der American Eagle Airlines gerät beim Anflug auf Chicago durch vereiste Steuerflächen außer Kontrolle und stürzt ab. Alle 68 Insassen sterben.
- 1999 - Eine Boeing 767 der Luftfahrtgesellschaft Egypt Air stürzt etwa 100 km nach dem Start von New York City ab. Der Grund war ein Pilotenfehler. Alle 217 Menschen an Bord kommen ums Leben.
- 2000 - Taipei, Taiwan. Eine Boeing 747 der Singapore Airlines stürzt kurz nach dem Start ab: 80 Menschen sterben, 99 können gerettet werden, die meisten mit schweren Verletzungen.
- 2002 - Ein Erdbeben der Stärke 5,4 auf der Richter-Skala in Italien begräbt etwa 50 Kinder unter einem Schuldach.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1985 - Das Betzenbergstadion in Kaiserslautern wird anlässlich Fritz Walters 65. Geburtstag in Fritz-Walter-Stadion umbenannt.

Geboren


- 1345 - Ferdinand I., neunter König von Portugal, letzter Monarch aus dem Haus Burgund
- 1632 - Jan Vermeer, niederländischer Maler
- 1636 - Ferdinand Maria von Bayern, Kurfürst von Bayern
- 1705 - Clemens XIV., Papst von 1769 bis 1774
- 1712 - Prinz Moritz von Anhalt-Dessau, preußischer Heerführer
- 1768 - Simon Moritz Bethmann, deutscher Bankier
- 1795 - John Keats, britischer Dichter
- 1815 - Karl Weierstraß, deutscher Mathematiker
- 1816 - Philo Remington, US-amerikanischer Unternehmer
- 1835 - Adolf von Baeyer, deutscher Chemiker
- 1838 - Ludwig I., König von Portugal aus dem Hause Sachsen-Coburg und Gotha von 1861 bis 1889
- 1847 - Galileo Ferraris, italienischer Ingenieur und Physiker
- 1854 - Adolf Erman, deutscher Ägyptloge
- 1854 - Hermann Hendrich, deutscher Maler
- 1854 - Otto Sverdrup, norwegischer Polarforscher
- 1856 - Carlos Antonio Mendoza, dritter Staatspräsident von Panama
- 1857 - Axel Munthe, schwedischer Mediziner
- 1883 - Anthony Wilding, neuseeländischer Tennisspieler
- 1885 - Karl Radek, russischer Politiker und Journalist
- 1896 - Ethel Waters, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin.
- 1887 - Chiang Kai-shek, chinesischer Politiker
- 1898 - Max Reimann, Kommunist
- 1899 - Nadeschda Mandelstam, russische Autorin
- 1902 - Carlos Drummond de Andrade, brasilianischer Schriftsteller
- 1903 - Joan Robinson, britische Ökonomin
- 1905 - Harry Harlow, US-amerikanischer Verhaltensforscher
- 1905 - Heinrich Freiherr von Stackelberg, Ökonom
- 1906 - Emil Bettgenhäuser, deutscher Politiker
- 1906 - Lilo Linke, Schriftstellerin und Reporterin
- 1911 - Luise Ullrich, österreichische Schauspielerin
- 1912 - Jean Améry, österreichischer Schriftsteller
- 1917 - Heinz Musculus, deutscher Karikaturist und Illustrator
- 1918 - Ian Stevenson, amerikanischer Reinkarnationsforscher
- 1920 - Eduard Adorno, deutscher Politiker
- 1920 - Joseph Gelineau, französischer Jesuit und Komponist
- 1920 - Helmut Newton, deutscher Fotograf
- 1920 - Fritz Walter, deutscher Fußballspieler
- 1922 - Barbara Bel Geddes, US-amerikanische Schauspielerin (Dallas)
- 1922 - Illinois Jacquet, Tenor-Saxophonist
- 1922 - Norodom Sihanouk, kambodschanischer König
- 1924 - Enrico Baj, italienischer Maler, Bilhauer und Kunsttheoretiker
- 1925 - Heinrich Hannover, deutscher Jurist und Schriftsteller
- 1925 - John A. Pople, britischer Mathematiker, Nobelpreis für Chemie 1998
- 1927 - Ernst Augustin, deutscher Schriftsteller
- 1928 - August Everding, deutscher Bühnenregisseur
- 1929 - Bud Spencer, italienischer Filmschauspieler
- 1930 - Michael Collins, amerikanischer Astronaut
- 1935 - Dieter Dorn, deutscher Regisseur
- 1936 - Michael Landon, US-amerikanischer Filmschauspieler (Bonanza)
- 1936 - Rüdiger Rogge, Richter am Bundesgerichtshof
- 1936 - Nicolás de Jesús López Rodríguez, Erzbischof von Santo Domingo und Kardinal
- 1937 - Tom Paxton, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1938 - Henning Scherf, deutscher Politiker
- 1938 - Ray Smith, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1939 - Karl Peters, deutscher Richter am Bundessozialgericht
- 1943 - Salvatore Adamo, italienischer Sänger
- 1944 - Kinky Friedman, US-amerikanischer Musiker
- 1944 - Otto Wiesheu, deutscher Politiker
- 1946 - Stephen Rea, irischer Schauspieler
- 1947 - Russ Ballard, britischer Musiker, Musikproduzent, Sänger und Songschreiber
- 1947 - Frank Shorter, US-amerikanischer Leichtathlet
- 1950 - John Candy, kanadischer Komiker und Schauspieler
- 1950 - Harald Ganzinger, deutscher Informatiker
- 1950 - Zaha Hadid, irakische Architektin
- 1950 - Moon Martin, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1952 - Andrea Breth, deutsche Regisseurin
- 1952 - Bernard Edwards, US-amerikanischer Musiker, Musikproduzent und Songschreiber
- 1953 - Tony Brock, britischer Musiker
- 1955 - Naji Hakim, französischer Organist und Komponist libanesischer Herkunft
- 1956 - Tony Bowers, britischer Musiker (Simply Red)
- 1961 - Peter Jackson, neuseeländischer Filmregisseur
- 1961 - Larry Mullen, irischer Musiker (U2)
- 1961 - Alonzo Babers, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1964 - Marco van Basten, niederländischer Fußballspieler
- 1965 - Annabella Lu Win, britische Sängerin
- 1977 - Sylviane Felix, französische Leichtathletin und Olympionikin
- 1978 - Martin Verkerk, niederländischer Tennisspieler
- 1984 - Stefanie Kloß, deutsche Sängerin
- 1985 - Stephan Stückler, österreichischer Fußballspieler
- 2005 - Leonor, spanische Infantin und Tochter des spanischen Thronfolgers Felipe von Spanien

Gestorben

Felipe von Spanien
- 1448 - Johannes VIII. (Byzanz), Kaiser von Byzanz
- 1571 - Fra Bartolommeo, florentiner Maler
- 1673 - Kurt Christoph Graf von Königsmarck, niederländischer Generalleutnant
- 1733 - Eberhard Ludwig, Herzog von Württemberg
- 1765 - Wilhelm August, Herzog von Cumberland,britischer Heerführer
- 1768 - Francesco Maria Veracini, italienischer Violinist und Komponist
- 1806 - Sophie Mereau, Schriftstellerin der deutschen Romantik
- 1811 - Christian Gotthilf Salzmann, evangelischer Pfarrer und Pädagoge
- 1860 - Joseph Kornhäusel, österreichischer Architekt
- 1860 - Thomas Cochrane, 10. Earl of Dundonald, britischer Politiker und Freiheitskämpfer
- 1867 - William Parsons Rosse, irischer Astronom
- 1879 - Joseph Hooker, General der Nordstaaten im Amerikanischen Bürgerkrieg
- 1884 - Marie Bashkirtseff, russische Malerin
- 1885 - Topete y Carballo, spanischer Admiral und Politiker
- 1916 - Charles Taze Russell, US-amerikanischer Gründer der Zeugen Jehovas
- 1916 - Tina Blau, österreichische Malerin
- 1918 - Egon Schiele, österreichischer Maler
- 1925 - Max Linder, US-amerikanisch-französischer Filmkomiker und Filmregisseur
- 1926 - Harry Houdini, ungarischer Entfesselungs- und Zauberkünstler
- 1929 - António José de Almeida, portugiesischer Politiker
- 1929 - Norman Pritchard, indischer Leichtathlet, Olympiateilnehmer und Schauspieler
- 1939 - Albrecht von Württemberg, deutscher Heerführer
- 1943 - Max Reinhardt, österreichisch-jüdischer Theaterregisseur
- 1948 - Milly Steger,»Stadtbildhauerin« in Hagen/Westf. und Künstlerin
- 1954 - Pieter Boelmans ter Spill, niederländischer Fußballspieler
- 1962 - Thomas Holenstein, schweizerischer Politiker
- 1966 - Heribert Meisel, österreichischer Sportjournalist
- 1970 - Heinrich Blücher, Autodidakt und Philosoph
- 1984 - Eduardo de Filippo, italienischer Schriftsteller
- 1984 - Indira Gandhi, indische Politikerin
- 1986 - Robert S. Mulliken, US-amerikanischer Physiker und Chemiker
- 1987 - Natalie Beer, österreichische Schriftstellerin
- 1989 - Conrad Beck, schweizerischer Komponist
- 1991 - Ewald Bucher, deutscher Politiker
- 1993 - Federico Fellini, italienischer Filmemacher und Regisseur
- 1993 - River Phoenix, US-amerikanischer Schauspieler
- 1996 - Marcel Carné, französischer Regisseur
- 1997 - Hans Bauer, deutscher Fußballspieler
- 1999 - Greg Moore, kanadischer Rennfahrer
- 2001 - Régine Cavagnoud, französische Skirennläuferin
- 2002 - Jurij Aronowitsch, russisch-israelischer Dirigent
- 2002 - Raf Vallone, italienischer Schauspieler
- 2003 - Yilmaz Öner, türkischer Mathematiker und Philosoph
- 2004 - Eugen Glombig, deutscher Politiker (SPD)

Feier- und Gedenktage


- Reformationstag
- Halloween
- Weltspartag
- Wolfgangstag, Festtag des heiligen Wolfgang

Siehe auch


- 30. Oktober - 1. November
- 30. September - 30. November
- Oktober - Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 1031 ja:10月31日 ko:10월 31일 simple:October 31 th:31 ตุลาคม

Neu-Delhi

Neu-Delhi (englisch New Delhi; hindi नई दिल्ली) ist die Hauptstadt Indiens mit 317.797 Einwohnern in der eigentlichen Stadt und 17.476.068 in der Agglomeration mit der Stadt Delhi (Stand 1. Januar 2005). Sie liegt im Unionsterritorium Delhi und ist Verwaltungszentrum, Industriestadt, Verkehrsknoten und Kulturzentrum. Da Neu-Delhi und die Stadt Delhi eine urbane Einheit bilden, werden in Indien meist beide Städte zusammen einfach nur Delhi genannt.

Geografie

Geografische Lage

Delhi Neu-Delhi liegt im Norden Indiens am Fluss Yamuna durchschnittlich 216 Meter über dem Meeresspiegel. Die geografischen Koordinaten sind 28° 35' nördlicher Breite und 77° 12' östlicher Länge.

Klima

Die Jahresmitteltemperatur in Neu-Delhi liegt bei 25 Grad Celsius. Die heißesten Monate sind Juni und Juli, wo mittlere Tagesmaxima von 40 bis 41 Grad Celsius erreicht werden. Dezember bis Februar ist die kälteste Jahreszeit. Die durchschnittlichen Tagesminima betragen 7 bis 12 Grad Celsius, die Maxima 21 bis 24 Grad Celsius im Tagesmittel. Die mittlere Jahresniederschlagsmenge beträgt 715 Millimeter. Der meiste Regen fällt von Juli bis September mit durchschnittlich 123 bis 184 Millimeter, am wenigsten regnet es im November mit zwei Millimeter im Mittel. In Neu-Delhi herrscht während der heißen Jahreszeit eine trockene Hitze, die Umweltbelastung ist sehr hoch. Laut WHO hat die Metropolregion Delhi die vierthöchste Luftverschmutzung aller Großstädte der Welt. Diese kann für Menschen mit Atmungs- und Kreislaufproblemen belastend sein!

Geschichte

1911 erließ Georg V. von England (1865-1936) und Kaiser von Britisch-Indien, dass Delhi Kalkutta, das heutige Kolkata, als Hauptstadt ablösen sollte. Er beauftragte die talentierten und ehrgeizigen britischen Architekten Edwin Lutyens (1869-1944) und Herbert Baker (1862-1946) mit der Planung des neuen Regierungsviertels. Bis dieses fertig war, wurde 1912 der Sitz der Regierung vorübergehend nach Delhi Cantonment verlegt. Im gleichen Jahr begann der Aufbau der neuen Hauptstadt am damaligen Südrand von Alt-Delhi. 1929 war die Planhauptstadt fertig gestellt und konnte 1931 feierlich übergeben werden. Neu-Delhi mit seinen großen Parks und Alleen sowie seiner Kolonialarchitektur ist seitdem Hauptstadt der Regierung von Indien. Sie hebt sich heute vom Stadtbild her deutlich von den anderen großen indischen Metropolen ab, die in ihrer Entwicklung weniger Planung erfahren haben.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

In Neu-Delhi befinden sich eine große Anzahl hervorragender Museen für Geschichte, Kunst und Kunsthandwerk. Das "National Museum" ist Neu-Delhis größtes Museum und vermittelt den besten Überblick zur Kultur und Geschichte Indiens. Die zahlreichen Ausstellungsstücke decken einen Zeitraum von 5.000 Jahren ab und sind auf mehrere Galerien verteilt, die um einen zentralen Innenhof liegen. Für den Besuch sollte man auf jeden Fall einige Stunden einplanen. Im Erdgeschoss befinden sich architektonische Exponate und eine exzellente Sammlung juwelenbesetzter Kleider, dunkler Holzkisten mit Intarsienarbeiten aus Perlmutt, Speere, Dolche, Schwerter, Wandteppiche aus Elfenbeinschmuck und Seide. Ebenso sind Gemälde aus verschiedenen indischen Schulen sowie Figuren und Masken aus Nagaland zu sehen. Das zweite Stockwerk zeigt ausgewählte Masken und religiöse Statuen aus Peru, Costa Rica und Marokko. Im obersten Stockwerk werden verschiedene schwere und kunstvoll geschnitzte Holztüren, Fensterläden und Türstürze aus Gujarat ausgestellt, die Beispiele einer hervorragenden Tischlerkunst sind. Eine benachbarte Abteilung zeigt 300 Musikinstrumente aus Indiens reicher musikalischer Tradition.

Bauwerke

In der Mitte der Stadt verläuft die königliche Promenade "Rajpath" vom palastartigen "Rashtrapati Bhavan" im Westen bis zum Kriegsdenkmal "India Gate" im Osten. Im Norden von Neu-Delhi liegt das belebte Geschäftszentrum "Connaught Place", wo Neonwerbung für American Express, Wimpy, Fluggesellschaften und Hotels die Flachdächer zieren und dessen hohe weiße Gebäude mit ihren von Säulen gestützten Veranden einen fast perfekten Kreis um den Platz im Zentrum der Stadt bilden. Neu-Delhi besitzt auch Hotel- und Bürotürme jüngeren Datums, die in der Nähe von Bauwerken aus der britischen Kolonialzeit stehen, darunter das Open-Air-Observatorium "Jantar Mantar".
- Rashtrapati Bhavan Observatorium "Rashtrapati Bhavan", die offizielle Residenz des indischen Präsidenten, ist eines der größten und prächtigsten herrschaftlichen Bauwerke. Das H-förmige und lachsfarbene Gebäude, am sanft abfallenden Hang des Raisina Hill gelegen, wurde zwischen 1921 und 1929 von Lutyens und Baker für den Vizekönig errichtet. Es war darüber hinaus als Sitz von Lord Mountbatton angesichts des aussichtslosen Kampfes gegen den indischen Nationalismus ein Symbol imperialer Macht. Letzterer war 1947 zum Vizekönig ernannt worden und überwachte Indiens Weg in die Unabhängigkeit. Das Gebäude trägt trotz seiner klassischen Säulen, der indischen Filigranfarben sowie seiner Chatris und Kuppeln im Mogul-Stil eine unverkennbar britische Handschrift.
- India Gate Das India Gate, offiziell "All India War Memorial", ist 1921 von Lutyens entworfen worden. Der hohe Bogen ähnelt dem Arc de Triomphe in Paris. Es erinnert an die 90.000 indischen Soldaten, die im 1. Weltkrieg für Großbritannien ihr Leben ließen. Eingaviert sind die Namen von 3.000 indischen und britischen Soldaten, die an der Nordwestgrenze und 1919 im Krieg in Afghanistan starben. Auch die Toten im Krieg zwischen Indien und Pakistan im Jahre 1971 werden durch das Denkmal unter dem India Gate geehrt.
- Parliament House Das Parlamentsgebäude, heute bekannt als "Sansad Bhavan", befindet sich nordöstlich vom Rashtrapati Bhavan. Das niedrige Rundgebäude, von Lutyens geplant und unter Aufsicht von Baker errichtet, bedeckt eine Grundfläche von mehr als 20.000 m². Das Sansad Bhavan präsentiert sich von außen als ein Kreis aus hohen Stützsäulen sowie einem darüber liegenden Stockwerk mit einer zentralen Kuppel. Im Inneren des Gebäudes befinden sich drei runde Plenarsäle, die als Sitzungsort dienen. Hier versammelten sich bis zur Unabhängigkeit Indiens die Führer der Fürstenstaaten des Landes. Heute beherbergt es eine umfangreiche Bibliothek mit Büchern und Aufzeichnungen zur Geschichte der Politik ab den 1920er Jahren.
- Connaught Place Der Connaught Place ist Dreh- und Angelpunkt von Neu-Delhi. Er steht in einem großen Kontrast zum überfüllten Zentrum von Alt-Delhi. Der Platz mit erhabenen Fassaden und klassischen Säulen wurde vom Chefarchitekten der indischen Regierung Robert Tor Russell (1886-1953) geplant und ist damit eines der wenigen Viertel der Stadt die nicht von Lutyens und Baker erdacht wurden. Der Platz ist für ein klassisches Einkaufszentrum sehr großzügig angelegt worden. Ähnlich dem palamentarischen Hauptquartier südlich sind die Geschäfte und Büros in prächtigen Gebäuden mit Arkadengängen untergebracht. Connaught Place beherbergt ein immenses touristisches Angebot, eine große Anzahl von Hotels und die besten Restaurants von Neu-Delhi.
- Jantar Mantar Die Sternwarte "Jantar Mantar" liegt zwischen dem Connaught Place und dem "Rashtrapati Bhavan". Das Freiluft-Observatorium ist das erste von fünf, das der Herrscher von Jaipur, Jai Singh II. (1686-1743), errichten ließ. Die Sternwarte wurde seit ihrer Errichtung 1725 kaum verändert. Schräg zwischen Palmen und gepflegten Blumenbeeten stehen riesige, tiefrote und weiße Steingebilde. Die Menschen bestimmten früher anhand des Schattenwurfs dieser gigantischen Sonnenuhren mit bewundernswerter Genauigkeit die Zeit, Sonnen- und Mondkalender sowie astrologische Bewegungen.

Gastronomie

In der Stadt gibt es jede Menge anspruchsvoller Restaurants und Snackbars, aber auch günstigere Lokale mit Sitzgelegenheiten, die überwiegend das westliche Publikum anziehen. In den teureren Restaurants wird den Gästen Tee aus einem Silberkännchen, Filterkaffee sowie kühle Milchshakes serviert und man kann dabei den Komfort einer Klimaanlage genießen. Pasteten, Sandwiches, vegetarische Speisen, Gerichte zum Mitnehmen und große Snacks zu unglaublich kleinen Preisen sind an verschiedenen Orten in Neu-Delhi zu bekommen. In der ganzen Stadt findet man auch die übliche Ansammlung von Fastfood-Lokalen.

Wirtschaft und Infrastruktur

vegetarische Neu-Delhi ist vor allem Verwaltungszentrum für die Regierung von Indien. Es beherbergt aber auch eine Anzahl Industriebetriebe. So werden Produkte der Leichtindustrie, Druckerzeugnisse und Textilien hergestellt. Hochwertige Seide, Kaschmirjacken und Schals, handgesponnene Baumwollstoffe bis hin zu traditioneller Alltags- und bunter Batikkleidung im westlichen Stil kann man in der Stadt kaufen, ebenso Bücher, Magazine und Musikinstrumente.

Verkehr

Am 25. Dezember 2002 wurde der erste 8,3 Kilometer lange Streckenabschnitt der U-Bahn eröffnet, der die Städte Neu-Delhi und Delhi verbindet. Heute verkehrt die U-Bahn auf einem 22 Kilometer langen Streckenabschnitt. Ein Ausbau des Netzes in der Metropolregion Delhi bis 240 Kilometer Länge ist bis 2021 geplant.

Söhne und Töchter der Stadt


- Paddy Ashdown, britischer Politiker
- Deepak Chopra, Autor über Spiritualität, alternative Medizin und Ayurveda
- Shah Rukh Khan, indischer Bollywood-Schauspieler
- Saif Ali Khan, indischer Schauspieler
- Bif Naked, kanadische Punkrock-Sängerin
- Peter Plate, deutscher Sänger, Songwriter und Produzent (Rosenstolz)

Siehe auch


- Unionsterritorium Delhi
- Stadt Delhi

Weblinks


- [http://www.ndmc.gov.in/home.htm Webpräsenz der Stadt Neu-Delhi] Kategorie:Hauptstadt in Asien Kategorie:Ort in Indien Kategorie:Stadtbaugeschichte

1977

Ereignisse

Jahreswidmungen


- Die Schleiereule (lat. Tyto alba) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)

Januar bis Dezember


- 1. Januar: Kurt Furgler wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Die Bürgerrechtsgruppe Charta 77 wird in Prag gegründet
- 4. Januar: Sprengstoffanschlag auf ein militärisches Tanklager und Angriff auf ein amerikanisches Atomwaffenlager in Gießen durch Revolutionäre Zellen (RZ)
- 6. Januar: Die Europäische Kommission nimmt als Organ der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) die Arbeit auf
- 20. Januar: Die Republik Niger wird Mitglied in der BAD (Afrikanische Entwicklungsbank)
- 20. Januar: Vereinbarung über Regierungsausschuss für Wirtschaftsfragen zwischen Deutschland und Schweden
- 1. Februar: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Mexiko. In Kraft seit dem 3. März 1978
- 11. März: Angola wird Mitglied in der UNESCO
- 18. März: In Windhuk wird ein Verfassungsplan ausgearbeitet („Turnhallen-Konferenz“)
- 22. März: Komoren wird Mitglied in der UNESCO
- 8. April: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Malaysia
- 1. Mai: Bei der größten 1. Mai-Demo in der Geschichte der Türkei werden 37 Menschen durch Angriffe türkischer Counterguerillakräfte getötet. In der Türkei und in Nordkurdistan sterben Ende der 70er Jahre bei politischen Auseinandersetzungen zwischen revolutionären und faschistischen Kräften täglich bis zu 20–25 Menschen
- 17. Mai: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Kenia
- 23. Mai: Entführung des Zuges Assen-Groningen/Niederlande durch südmolukkische Jugendliche. Militärische Beendigung 19 Tage später. 2 tote Geiseln. 6 tote Geiselnehmer
- 1. Juni: Der Vertrag über die Gründung des Europäischen Rechnungshofes tritt in Kraft
- 5. Juni: Staatsstreich auf den Seychellen, France-Albert René wird Staatspräsident
- 15. Juni: In Spanien finden erstmals seit 41 Jahren wieder freie Wahlen statt
- 18. Juni: Die Republik Niger schließt mit Deutschland ein Abkommen über technische Zusammenarbeit
- 27. Juni: Dschibuti wird unabhängig
- 28. Juni: Investitionsschutzabkommen zwischen Deutschland und Mali
- 5. Juli: Sturz der Regierung Bhutto und Beendigung der bürgerkriegsähnlichen Zustände in Pakistan durch die Armee. Machtergreifung durch General Mohammed Zia ul-Haq
- 13. Juli: Stromausfall in New York und in Gebieten des Landkreises Westchester, nördlich von New York, in der Nacht durch Blitzeinschläge
- 18. Juli: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Ungarn
- 20. Juli: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Israel
- 28. Juli: Spanien. Antrag auf Beitritt zu EG
- 30. Juli: Bei einem Entführungsversuch der RAF wird Jürgen Ponto, Vorstandssprecher der Dresdner Ba