-
1980 -
Bob Marley gibt im
Zürcher Hallenstadion sein einziges Konzert in der Schweiz.
-
1992 - Der deutsch-französische Fernsehsender
ARTE nimmt den Betrieb auf.
Religion
-
1431 -
Jeanne d'Arc wird in
Rouen auf dem
Scheiterhaufen verbrannt.
Katastrophen
-
1883 - In
New York verursacht das Gerücht, die
Brooklyn Bridge werde einstürzen, eine Panik. 12 Menschen finden den Tod.
-
1935 - Ein
Erdbeben der
Stärke 7,5 zerstört die Stadt
Quetta in der Provinz
Balutschistan,
Pakistan, etwa 50.000 Tote
-
1947 - Nähe
Baltimore,
Maryland,
USA. Eine
DC-4 der
Eastern Airlines auf dem planmäßigen Flug von
Newark,
New Jersey nach
Miami,
Florida stürzt kurz vor dem regulären Zwischenstopp in Baltimore in ein Waldgebiet. Alle 53 Menschen an Bord sterben.
-
1972 -
Tel Aviv,
Israel. Japanische Terroristen erschießen im Flughafen 28 Menschen und verletzen weitere 75.
-
1998 - Ein Erdbeben der Stärke 6,6 in
Tadschikistan und
Afghanistan fordert ca. 4.000 Todesopfer.
Sport
- Ereignisse aus dem Bereich der
Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter
Leichtathletik.
-
1987 -
Mike Tyson verteidigt seinen Boxweltmeistertitel im Schwergewicht gegen
Pinklon Thomas im
Hilton Hotel,
Las Vegas durch KO.
-
2005 - Die
Allianz-Arena, das Fußball-WM-Stadion in
München, wird offizielle eröffnet.
Geboren
-
1423 -
Georg von Peuerbach, österreichischer Astronom
-
1672 -
Peter der Große (Pjotr Alexejewitsch Romanow),
russischer Zar
-
1686 -
Heinrich Johann Friedrich Ostermann, russischer Diplomat und Staatsmann
-
1690 -
Anton Sturm, deutscher Bildhauer des
Barock und
Rokoko
-
1783 -
Eugen von Maucler, deutscher Politiker
-
1792 -
Karl Bernhard zu Sachsen-Weimar-Eisenach, königlich niederländischer General
-
1797 -
Carl Friedrich Naumann, deutscher Geologe
-
1799 -
Ferdo Livadić, kroatischer Komponist
-
1800 -
Karl Wilhelm Feuerbach, deutscher Mathematiker
-
1814 -
Michail Bakunin, russischer Revolutionär und
Anarchist
-
1816 -
Robert Prutz, deutscher Schriftsteller
-
1819 -
Constant Fornerod, Schweizer Politiker und Bundesrat
-
1840 -
Anton Fischer, Erzbischof von Köln,
Kardinal
-
1846 -
Carl Peter Fabergé, russischer Goldschmied und Juwelier
-
1847 -
Ottilie Baader, deutsche Frauenrechtlerin und Sozialistin
-
1878 -
Raymond Smith Dugan, US-amerikanischer Astronom
-
1880 -
Miel Mundt, niederländischer Fußballspieler
-
1881 -
Georg Kohl, deutscher Politiker und MdB
-
1882 -
Hermine Körner, deutsche Schauspielerin
-
1882 -
Wyndham Halswelle, britischer Leichtathlet und Olympiasieger
-
1887 -
Alexander Achipenko, ukrainisch-US-amerikanischer Bildhauer
-
1890 -
Paul Czinner, österreichischer Filmregisseur
-
1896 -
Howard Hawks, US-amerikanischer Filmregisseur
-
1899 -
Irving Thalberg, US-amerikanischer Filmproduzent
-
1901 -
Walter Felsenstein, österreichischer Regisseur
-
1906 -
Rudolf Hasse, deutscher Autorennfahrer.
-
1907 -
Elly Beinhorn, deutsche Sportfliegerin
-
1908 -
Hannes Alfvén, schwedischer Physiker,
Nobelpreis für Physik 1970
-
1909 -
Benny Goodman, US-amerikanischer Musiker
-
1909 -
Hilde Coppi, deutsche Widerstandskämpferin
-
1910 -
Inge Meysel, deutsche Schauspielerin
-
1910 -
Ralph Metcalfe, US-amerikanischer Leichtathlet, Olympiasieger und Politiker
-
1912 -
Julius Axelrod, US-amerikanischer Biochemiker,
Nobelpreis für Medizin 1970
-
1912 -
Hugh Griffith, walisischer Schauspieler
-
1920 -
Franklin J. Schaffner, US-amerikanischer Filmregisseur
-
1924 -
Kurt Rebmann, von 1977 bis 1990 Generalbundesanwalt
-
1925 -
Horst Dohlus, Mitglied des Politbüros und Sekretär des ZK, SED-Funktionär der DDR
-
1925 -
Rolf Illig, deutscher Schauspieler
-
1927 -
Tino Schwierzina, deutscher Politiker,
Oberbürgermeister von
Ost-Berlin
-
1928 -
Agnès Varda, französische Filmregisseurin
-
1928 -
Gustav Leonhardt, bedeutender niederländischer Dirigent, Cembalist und Organist
-
1930 -
Robert Ryman, US-amerikanischer Maler
-
1934 -
Alexei Archipowitsch Leonow, sowjetischer
Kosmonaut und der erste Mensch, der frei im Weltraum schwebte
-
1935 -
Dietrich Kittner, deutscher Kabarettist
-
1941 -
Detlev Blanke, Dozent für
Interlinguistik
-
1941 -
Heribert Faßbender, deutscher Sportjournalist
-
1944 -
Lenny Davidson, britischer Musiker
-
1946 -
Dragan Dzajic, jugoslawischer Fußballspieler
-
1946 -
Henk Bruysten, niederländischer Musiker und Songschreiber
-
1947 -
Erik Spiekermann, deutzscher typografischer Gestalter und Schriftentwerfer
-
1947 -
Jean-Jacques Kravetz, französischer Musiker
-
1948 -
Dieter Kosslick, Leiter der Internationalen Filmfestspiele Berlin (
Berlinale)
-
1952 -
Pete Way, britischer Musiker
-
1953 -
Colm Meaney, irischer Schauspieler
-
1953 -
Eduard Stapel, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland (LSVD)
-
1957 -
Nicky Headon, britischer Musiker
-
1957 -
Oxana Bilosir, ukrainische Sängerin und Kulturministerin
-
1958 -
Marie Fredriksson, schwedische Musikerin (
Roxette)
-
1958 -
Robert Tepper, US-amerikanischer Sänger und Musiker
-
1966 -
Thomas Häßler, ehemaliger deutscher Fußballspieler
-
1974 -
Big L, Rapper aus Harlem, New York
Gestorben
Big L
-
339 -
Eusebius von Caesarea, Kirchenvater
-
727 -
Hubertus von Lüttich, Bischof von Maastricht und Lüttich
-
1159 -
Wladyslaw, Oberherzog von Polen 1138-1146, Herzog von Schlesien
-
1416 -
Hieronymus von Prag, böhmischer Gelehrter
-
1431 -
Jeanne d'Arc, französische Nationalheldin und Heilige der Katholischen Kirche
-
1434 -
Andreas Prokop, Heerführer der
Hussiten
-
1575 -
Karl IX., König von Frankreich
-
1593 -
Christopher Marlowe, englischer Dichter
-
1640 -
Peter Paul Rubens, flämischer Maler
-
1712 -
Christian Ernst zu Bayreuth, deutscher Landesherr
-
1714 -
Gottfried Arnold, deutscher Theologe
-
1744 -
Alexander Pope, englischer Dichter, Übersetzer und Schriftsteller
-
1778 -
Voltaire, französischer Schriftsteller und Philosoph
-
1779 -
Johann Friedrich Hahn, deutscher Lyriker
-
1853 -
Ernst Gottlob Pienitz, deutscher Mediziner und Psychiatrie-Reformer
-
1870 -
Charles Duncan Cameron, englischer Offizier und Konsul in
Abessinien
-
1885 -
Jakob Fürchtegott Dielmann, Maler
-
1885 -
Paul de Noailles, französischer Staatsmann und Historiker
-
1892 -
Maria Lebstück, Offizierin und Freiheitskämpferin in Ungarn
-
1901 -
Victor D'Hondt, belgischer Jurist
-
1905 -
Albert Ellmenreich, deutscher Schauspieler und Schriftsteller
-
1907 -
Ottomar Anschütz, Fotograf, Pionier der Fototechnik
-
1912 -
Wilbur Wright, US-amerikanischer Flugpionier und Flugzeugbauer
-
1917 -
Bernhard Goldenberg, deutscher Manager
-
1925 -
Arthur Moeller van den Bruck, deutscher Kulturhistoriker und Schriftsteller
-
1927 -
Vincenzo Cerulli, italienischer Astronom
-
1934 -
Heihachiro Togo, japanischer Admiral
-
1940 -
Otto Neururer, katholischer Pfarrer
-
1941 -
Rama VII., König von
Siam (1925 - 1935)
-
1951 -
Hermann Broch, österreichischer Schriftsteller
-
1955 -
Bill Vukovich, US-amerikanischer Autorennfahrer
-
1955 -
Hermann Aumer, deutscher Politiker und MdB
-
1960 -
Boris Leonidowitsch Pasternak, russischer Dichter und Schriftsteller
-
1961 -
Rafael Leónidas Trujillo Molina, Politiker und Staatschef der
Dominikanischen Republik
-
1962 -
Hermann Baden, Präsident des Verbandes Jüdischer Gemeinden in der DDR
-
1964 -
Leó Szilárd, US-amerikanischer Physiker und Molekularbiologe ungarischer Herkunft
-
1965 -
Louis Hjelmslev, dänischer Sprachwissenschaftler
-
1966 -
Wäinö Aaltonen, finnischer Bildhauer
-
1967 -
Claude Rains, englischer Schauspieler
-
1968 -
Martin Noth, deutscher protestantischer Theologe
-
1971 -
Marcel Dupré, französischer Komponist, Organist
-
1975 -
Michel Simon, französischer Schauspieler
-
1977 -
Claire Goll, deutsch-französische Journalistin
-
1977 -
Paul Desmond, US-amerikanischer Musiker
-
1982 -
Albert Norden, Politiker der DDR
-
1984 -
Walter Smetak, schweizer Komponist
-
1986 -
Boy Gobert, deutsch-österreichischer Theater- und Filmschauspieler
-
1986 -
James Rainwater, US-amerikanischer Physiker,
Nobelpreis für
Physik 1975
-
1992 -
Antoni Zygmund, US-amerikanischer Mathematiker
-
1992 -
Karl Carstens, deutscher Politiker und Bundespräsident
-
1992 -
Peter Müller, deutscher Boxer
-
1993 -
Sun Ra, Jazzkomponist und Jazzmusiker
-
1994 -
Juan Carlos Onetti, uruguayischer Schriftsteller
-
1999 -
Sanja Milenkovic, ziviles Opfer eines NATO-Bombenangriffs während des Kosovo-Krieges
-
2000 -
Jürgen von Woyski, deutscher Bildhauer und Maler
-
2003 -
Günter Pfitzmann, deutscher Kabarettist und Schauspieler
-
2003 -
Mickie Most, britischer Musikproduzent
-
2004 -
Luciano Minguzzi, italienischer Bildhauer
-
2005 -
Takanohana Kenshi, japanischer Sumoringer
-
2005 -
Tomasz Pacyński, polnischer Autor
Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage
- Hl.
Johanna von Orléans (franz.
Jeanne d'Arc)
- Hl.
Hubertus von Lüttich
- Nationalfeiertag in
Kroatien
-
Memorial Day in den
USA (Gedenktag an die Toten)
Siehe auch
:
29. Mai -
31. Mai
:
30. April -
30. Juni
:
Historische Jahrestage -
Zeitskala
:
Wikipedia:Glaskugel -
Wikipedia:Formatvorlage Tag
0530
ja:5月30日
ko:5월 30일
simple:May 30
th:30 พฤษภาคม
Champ Car
Champ Cars ist die Bezeichnung für bekannte
US-
Formel-Rennwagen, die momentan in der
Champ Car World Series fahren.
Geschichte
Der Ursprung der heutigen Champ Car-Rennserie ist die
National Championship Race Series, die die
American Automobile Association (AAA) ab 1909 veranstaltet. Die Rennserie gibt auch den Rennwagen ihren Namen: erst Championship Cars und später kurz "Champ Cars".
1911 findet das erste
Indy 500-Rennen auf dem
Indianapolis Motor Speedway (IMS) statt. Heute ist dieses Rennen mit bis zu 500.000 Zuschauern das größte Motorsportspektakel Amerikas und das größte Eintagessportereignis der Welt. Die späteren Inhaber sollen die Geschichte der Champ Car-Rennserie noch erheblich beeinflussen.
Die Geschichte der Rennserie nach dem
Zweiten Weltkrieg ist durch Streitereien von Verbänden und Interessengruppen und damit erheblichen Diskontinuitäten geprägt.
Ab
1956 erlangte der
United States Auto Club (USAC) die Kontrolle über die Rennserie und löste die AAA ab. Die AAA hatte nach einem schweren Unfall mit 80 Toten in
Le Mans die Organisation von Autorennen beendet.
Ab den
1960er Jahren setzt sich für die Autos die Bezeichnung "Indy Cars", bedingt durch die enorme Bedeutung des Indy 500-Rennens, durch. Diesen Namen sollen die Autos bis Mitte der
1990er Jahre behalten.
Aufgrund der Unzufriedenheit über die Sicherheitspolitik und dem Management des USAC in den
1970er Jahren schließen
1978 sich viele Teams und Fahrer zur
CART (Championship Auto Racing Teams) unter der Führung der Teamchefs
Roger Penske und
Pat Patrick zusammen. Das erste Rennen unter Führung der CART und mit ihren Regularien wurde am
11. März 1979 in
Phoenix ausgetragen. Vierzehn Rennen inkl. dem Indy 500 werden von der CART ausgetragen, die USAC kann noch sieben Rennen für sich beanspruchen. Als Kontrollorgan tritt nun der
Sports Car Club of America (SCCA) auf. Bis 1981 werden Rennen in der Rennserie von beiden Vereinigungen ausgetragen. Im April
1980 wurde die
Championship Racing League (CRL) gegründet, um die CART und den USAC im Interesse der Rennserie zusammenzubringen. Doch die Streitigkeiten fanden kein Ende und bereits im Juli trat der USAC auf Drängen des Indianapolis Motor Speedway aus der CRL aus. Die CRL war damit gescheitert.
1981 sollte das Indy 500 das einzige vom USAC durchgeführte Rennen in der Champ Car-Serie sein. Die CART konnte die Führung nun völlig übernehmen. Der USAC sollte das Indy 500 noch bis
1995 ausrichten. Bereits im
November 1979 wurde die Rennserie nach der Akquise des Sponsors PPG in
PPG IndyCar World Series umbenannt. Der Begriff "World Series" war jedoch ziemlich
euphemistisch, da nur Rennen in den USA,
Kanada und
Mexiko veranstaltet wurden.
1990 expandiert die Serie an die
Goldküste Australiens,
1996 sollten
Rio in
Brasilien,
1998 Motegi in
Japan hinzukommen. Am
15. September 2001 wird das American Memorial (ursprünglich unter dem Namen "German 500" geplant und
2003 auch so gefahren) auf dem
Lausitzring sowie eine Woche später das Rockingham 500 km in England gefahren, womit die Serie seit dem Rennen in Brands Hatch 1979 erneut auf europäischem Boden gastierte.
Im
November 1991 schlug
Tony George, Präsident des Indianapolis Motor Speedway (IMS) für die IndyCar-Serie eine neue Struktur mit der Gründung eines neuen Dachunternehmens, der
Indy Car Inc. vor. Die CART lehnte dies ab. Im
Februar 1992 lizenzierte die CART den Namen
"IndyCar" vom IMS, während George die Indy Car Inc. gründet. Diese beiden Vorgänge sollten der CART in Zukunft noch erhebliche Probleme bereiten. Die Serie hieß nun
IndyCar (CART) Series. In den folgenden Jahren wächst der Unmut beim Indianapolis Motor Speedway. Das Unternehmen beklagt die zurückgehende Bedeutung der 500 Meilen von Indianapolis in der IndyCar (CART)-Serie. Im
März 1994 kündigt George an, eine Konkurrenzserie zur IndyCar (CART)-Serie zu gründen: die
Indy Racing League (IRL). Die CART protestiert erfolglos gegen das Vorhaben. Im
September 1995 formiert sich die Konkurrenzserie während die meisten IndyCar (CART)-Teams die Teilnahme an der Indy Racing League ablehnen. Im
Januar 1996 veranstaltet die IRL unter Kontrolle des USAC ihr erstes Rennen in
Orlando. Das wichtigste Rennen der Saison, das Indy 500, findet seit diesem Jahr nicht mehr in der Indy Car (CART)-Serie, sondern in der IRL statt. Die CART beschließt, zum selben Termin ein Konkurrenzrennen in
Michigan, die
U.S. 500 auszurichten.
Im
Dezember 1996 verlor die CART nach einer Markenrechtsklage des IMS die Rechte an der Bezeichnung "IndyCar". Der IMS musste aber zustimmen, die Bezeichnung für sechs Jahre (also bis Ende
2002) nicht zu verwenden. Im
Dezember 1997 wurde Federal Express neuer Hauptsponsor der CART. Die Serie wird in
FedEx Championship Series umbenannt. Die Autos wurden nun auch wieder offiziell als Champ Cars bezeichnet. Mehrere Gespräche, die Serien zusammenzuführen, scheiterten. Die Bedeutung der Ovalrennen in der Rennserie sinkt durch die Konkurrenz der IRL sehr stark, doch die Rennen auf den anderen Rennstrecken bleiben erfolgreich. Seit Anfang 2003 heißt die Indy Racing League offiziell
Indy Racing League IndyCar Series. Die CART nimmt daraufhin eine erneute Namensänderung in
Champ Car World Series vor, um die Bedeutung der Champ Cars zu betonen. Die CART hat nach der Gründung der IRL stark zu kämpfen. Viele Teams verlassen insbesondere wegen der Attraktivität der Indy 500 die Championship-Serie in Richtung IRL IndyCar-Serie.
Durch die Gründung der Konkurrenzserie bei einem ohnehin engen Markt manövrierte Tony George vom IMS den US-Formel-Rennsport in eine handfeste Krise. Als Folge der geteilten und immer kleineren Starterfelder, aber auch durch das enorme Wachstum der
Tourenwagen-Rennserie
NASCAR Winston Cup (seit 2004 Nextel Cup), versank er in den letzten Jahren nahezu in die Bedeutungslosigkeit. Viele Rennen, egal ob Champ Car- oder Indy Car-Serie (bis auf die Indy 500) finden inzwischen ohne TV-Übertragung und oft genug vor leeren Tribünen statt. Ende
2003 musste die CART Konkurs anmelden. Eine Gruppe von Teameigentümern kauft als
Open Wheel Racing Series (OWRS) die Mehrheit der CART und führt die Champ Car World Series weiter. Mit dem Rückzug von Pat Patrick kurz vor Saisonbeginn war zum ersten Mal keiner der CART-Gründer mehr in der Champ Car-Serie tätig. Den damit verbundenen extremen Einsparungen sind auch viele der traditionellen Rennen zum Opfer gefallen und die Rennen in Europa langfristig gestrichen.
Doch auch der IRL IndyCar-Serie geht es kaum besser: die Eintrittskarten werden verschenkt und die TV-Quoten liegen am Boden. 2003 hatte die Rennserie Schwierigkeiten das traditionelle Feld von 33 Fahrern aufzustellen.
Kurzübersicht über die wechselnden Bezeichnungen
Champ Cars blieben Champ Cars trotz ständig wechselnder Bezeichnungen der Rennserie:
- ab 1909 (National) Championship Race Series,
- ab 1979 PPG IndyCar World Series
- ab 1992 IndyCar (CART) Series
- ab 1997 FedEx Championship Series
- ab 2003 Champ Car World Series
Champ Car-Rennwagen
2003
Obwohl auf den ersten Blick dem Design der
Formel 1-Rennautos recht ähnlich, sind diese Rennwagen doch auf Grund vieler Facetten verschieden. Der größte Unterschied zur Formel 1 besteht hierbei vor allem in der Motorentechnik: Champ Car-Rennwagen verfügen seit 1969 über einen
Turbomotor mit 2,65 Litern Hubraum und in der Regel 8 Zylindern in V-Form, wobei jedoch vor allem Anfang der 1980er-Jahre auch Vierzylinder und V6 eingesetzt wurden. Der Ladedruck hat aber mit den Jahren immer stärker abgenommen (von mehr als 50 Zoll Quecksilbersäule Anfang der achtziger Jahre bis neuerdings 35 Zoll), um die Motorleistung (im Moment ca. 720 PS) nicht in astronomische Dimensionen (ca. 1200 PS wären mit Originalreglement möglich) vordringen zu lassen. Die
Benchmark setzt aber nach wie vor ein 900 PS starker Honda V8 aus dem Jahr 1997.
Als Treibstoff wird
Methanol verwendet, das im Vergleich zu Benzin eine höhere
Oktanzahl hat und weniger leicht brennbar ist. Manchmal kommt es aber beim Auftanken doch zur Entzündung des Kraftstoffs, der übrigens mit unsichtbarer Flamme brennt. Hier ist wiederum ein Vorteil zu Benzin, dass sich Methanol mit herkömmlichem Wasser sehr gut löschen lässt. Im Unterschied zur Formel 1 werden die Rennen immer noch auf reinen
Slicks-Reifen gefahren.
Aufgrund einer extrem konservativen Haltung der Organisatoren werden technische Änderungen, die nicht der Sicherheit dienen, nahezu grundsätzlich abgelehnt. Das Getriebe wird z. B. nicht wie schon lange in der Formel 1 üblich am Lenkrad geschaltet, sondern immer noch wie in Tourenwagen mit einem Ganghebel. Das Bremsen der technischen Entwicklung sorgt so für relativ wenig technische Defekte.
Durch viele Einheitsteile (insb. das Chassis) und Einheitszulieferer werden die Kosten niedrig gehalten. Da in den USA die Aktion auf der Strecke als extrem wichtig angesehen wird, achtet man extrem darauf, dass das Feld eng zusammen liegt. Zwischenfälle werden wesentlich schneller als im europäischen Rennsport für eine zeitweise Neutralisierung des Rennens genutzt, die das Feld wieder zusammenführt.
Champ Car-Rennstrecken
Im Gegensatz zu F1-Fahrern müssen sich Champ Car-Piloten grundsätzlich auf fünf verschiedene Typen von Rennstrecken einstellen. Hierzu zählen permanente (Straßen-)Rennstrecken, temporäre Stadtkurse, Flughafenkurse, kleinere bis mittelgroße Ovale, sowie letztlich die oft gefürchteten
Superspeedways, Ovale mit meist stark überhöhten Kurven und einer Streckenlänge von mindestens 2 Meilen.
Für alle diese Aufgaben genügen zwei unterschiedliche Chassisversionen, welche sich (fast) rein aerodynamisch von einander unterscheiden: es gibt unter anderem ein unmodifiziertes Chassis und eines (Speedwaykit genannt), welches mit extrem kleinen Flügeln (den so genannten Speedwaywings), Seitenkästen mit anders positionierten Luftauslässen und Kohlefaserbremsscheiben für den Einsatz im Superspeedway ausgestattet wurde. Seit 1998 ist im übrigen das so genannte
Hanford Device, ein spezieller Heckflügel, bei allen Superspeedway Events vorgeschrieben, da hierdurch einerseits sehr hohe Geschwindigkeiten (rund 400 km/h) vermieden werden und andererseits ein dicht gepacktes Feld von Fahrzeugen für Hochspannung sorgt, denn der Flügel verursacht einen Unterdruck hinter dem Fahrzeug, der als extremer Windschatten dient.
Champ Car-Champions
Weblinks
- [http://www.champcarworldseries.com/ Offizielle Website der Champ Car World Series (engl.)]
- [http://www.champcarnews.com/ CCN - Champ Car News (engl.)]
- [http://www.fsdb.net/champcar/ Fullspeed DataBase - Datenbank über die Champ Car World Series (engl.)]
- [http://www.netaxs.com/~gg1/race/cartirl.htm Chronik über den Champ Car/Indy Car-Split (engl.)]
- [http://www.indyracing.com/indycar/ IRL IndyCar Series (engl).]
Kategorie: Motorsport
ja:チャンプカー 1996
Jahreswidmungen
- Die
Hainbuche (
Carpinus betulus) ist
Baum des Jahres (Kuratorium Baum des Jahres/Deutschland)
- Der
Habichtspilz (
Sarcodon imbricatus) ist
Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Der
Kiebitz (
Vanellus vanellus) ist
Vogel des Jahres (
NABU/Deutschland)
- Der
Frauenschuh (
Cypripedium calceolus) ist
Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Der
Feldhamster (
Cricetus cricetus) ist
Tier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)
Politik
-
1. Januar:
Jean-Pascal Delamuraz wird
Bundespräsident der
Schweiz
-
1. Januar:
Slowenien wird Mitglied in der
CEFTA (Mitteleuropäisches Freihandelsabkommen)
-
1. Januar:
Türkei tritt der
EU-
Zollunion bei
-
18. Januar: Neue Verfassung in
Kamerun
-
18. Januar: In
Lübeck sterben bei einem
Brandanschlag auf eine
Asylbewerberunterkunft 10 Menschen
-
27. Januar:
Republik Niger. Militärputsch des Generalstabschefs Oberst Baré
-
5. Februar:
Andorra wird Mitglied in der
Welttourismusorganisation (World Tourism Organisation)
-
5. Februar: Neue Gesetze zur
Dezentralisierung in
Senegal
-
7. Februar:
Lesotho.
Letsie III. wird als Staatspräsident vereidigt
-
7. Februar: Die gemischte Kulturkommission tritt in
Luxemburg zusammen
-
22. Februar: Papst
Johannes Paul II. gibt das Dekret
Universi Dominici Gregis über die
Papstwahl heraus
-
24. Februar: Abschuss von 2 kleinen Verkehrsflugzeugen über internationalen Gewässern durch
Kuba
-
25. Februar:
Äquatorialguinea, vorgezogene Präsidentschaftswahlen
-
28. Februar:
Russland wird Mitglied im
Europarat
-
9. März: Dr.
Jorge Sampaio wird Staatspräsident in
Portugal
-
11. März:
John Howard wird Regierungschef in
Australien
-
16. März:
Komoren. Wahl von Staatspräsident
Taki
-
18. März: In
Benin wird
Mathieu Kérékou Staatspräsident
-
19. März: Kulturabkommen zwischen
Deutschland und
Bulgarien. In Kraft seit dem
13. August 1997
-
25. März:
Jan Philipp Reemtsma wird für 32 Tage entführt
-
27. März: Die Europäische Union verhängt ein Einfuhrverbot für britisches Rindfleisch
-
29. März: Dr.
Ahmad Tejan Kabbah wird Staatspräsident in
Sierra Leone
-
18. April: Durch das
Bundesverfassungsgericht in
Karlsruhe wird entschieden, dass die in den Jahren
1945 bis
1949 in der
Sowjetischen Besatzungszone durchgeführten Enteignungen von Grundbesitz im Sinne des
Einigungsvertrages von
1990 nicht rückgängig zu machen sind
-
21. April:
Armenien unterzeichnet das Abkommen über Partnerschaft und Zusammenarbeit mit der
EU in
Luxemburg
-
22. April:
Aserbaidschan unterzeichnet in
Brüssel das Partnerschafts- und Kooperationsabkommen mit der
EU
-
22. April: Umsturzversuch in
Paraguay durch General
Lino Oviedo. Danach im Exil in
Brasilien
-
24. April:
Andorra wird Mitglied in der
Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (
OSZE)
-
5. Mai:
Spanien.
José María Aznar wird Ministerpräsident
-
25. Mai: Der ehemalige bulgarische Zar
Simeon II. besucht Bulgarien
-
29. Mai:
Mazedonien unterzeichnet die
Helsinki Schlussakte
-
29. Mai:
Doppelbesteuerungsabkommen zwischen
Deutschland und
Russland
-
12. Juni:
Bangladesch. Freie Parlamentswahlen
-
20. Juni: Handels- und Kooperationsabkommen zwischen
Mazedonien und der
EU
-
22. Juni:
Ägypten. Der
Arabische Gipfel in
Kairo bestätigt den arabischen Willen zum Frieden; erteilt Ägypten das Mandat, gegenüber
Israel auf Fortsetzung des Friedensprozesses zu drängen
-
30. Juni: Parlamentswahlen in der
Mongolei
-
3. Juli:
Konkordat zwischen dem
Heiligen Stuhl und
Sachsen
-
4. Juli: Kriegsgräber-Abkommen zwischen
Deutschland und
Litauen
-
7. Juli:
Republik Niger. Präsidentschaftswahlen
-
25. Juli:
Burundi. Militärputsch durch Major
Pierre Buyoya
-
31. Juli: Wirtschaftssanktionen gegen
Burundi als Folge des Militärputsches
-
16. August:
Dominikanische Republik. Dr.
Leonel Fernández Reyna wird Staatspräsident
-
4. September:
Madagaskar. Per Gericht wird Präsident
Albert Zafy die Amtsausübung untersagt
-
27. September: Der frühere
afghanische Staatschef
Mohammed Nadschibullah wird von
Taliban-Kämpfern in
Kabul hingerichtet
-
2. Oktober:
Bulgarien. Ermordung des ehemaligen Ministerpräsidenten
Andrej Lukanov
-
12. Oktober: Parlamentswahlen in
Neuseeland
-
17. Oktober:
Nauru wird Mitglied in der
UNESCO
-
20. Oktober: Luftverkehrsabkommen zwischen
Deutschland und
Sambia
-
27. Oktober:
Bulgarien.
Petar Stojanovs wird Präsident
-
6. November:
Kroatien wird in den
Europarat aufgenommen
-
12. November:
Mena-Konferenz in
Kairo,
Ägypten
-
14. November:
Doppelbesteuerungsabkommen zwischen
Deutschland und
Weißrussland
-
22. November:
Polen tritt der
OECD bei
-
24. November: Erste Regionalwahlen in
Senegal
-
29. November:
Doppelbesteuerungsabkommen zwischen
Deutschland und
Estland
-
1. Dezember:
Bulgarien wird Mitglied in der
Welthandelsorganisation WTO
-
1. Dezember:
Komoren. Parlamentswahlen
-
2. Dezember:
OSZE-Gipfeltreffen in
Lissabon,
Portugal
-
21. Dezember:
Bulgarien. Rücktritt des Ministerpräsidenten
Shan Videnov
-
31. Dezember:
Bayern. Das
Sicherheitswachtgesetz tritt in Kraft
Wissenschaft und Technik
-
30. Januar: Komet
Hyakutake entdeckt
-
9. Februar: Forscher der
Gesellschaft für Schwerionenforschung in Darmstadt geben die Entdeckung des
Ununbiums bekannt
-
10. Februar:
Deep Blue besiegt erstmals Schachmeister
Garry Kasparow
-
20. März: Britische Wissenschaftler vermuten einen Zusammenhang zwischen
BSE und
Creutzfeldt-Jakob-Krankheit
-
30. Juni: Der amerikanische Unterhaltungselektronik-Hersteller
Atari fusioniert mit dem Festplatten-Hersteller
JTS
-
5. Juli:
Schaf Dolly, erstes geklontes
Säugetier der Welt, wird geboren
-
22. September, der
Fernsehsender h1 geht als
Offener Kanal Hannover erstmals auf Sendung
-
19. Oktober:
Greenpeace stellt das erste
Dreiliterauto vor, einen umgebauten Serienwagen, den
Twingo Smile
Kultur
- Eröffnung des
Ciutat de les Arts i les Ciències in Valencia
- Erstmaliges stattfinden der Kunstaustellung
Manifesta
-
Schulen ans Netz
- Das nürnberger Kulturzentrum
K4 wird eröffnet
- Gründung des
Virginia Holocaust Museum
Katastrophen
-
8. Januar:
Kinshasa,
Demokratische Republik Kongo. Eine
Antonow An-32 der
African Air stürzte in ein Stadtzentrum. 237 Menschen starben
-
3. Februar: In
Yunnan Sheng, nahe
Lijiang,
Volksrepublik China ereignet sich ein Erdbeben der Stärke 7,0, etwa 300 Tote
-
6. Februar: 189 Menschen starben beim Absturz einer
Boeing 757 der
türkischen Fluggesellschaft
Birgenair kurz nach dem Start vom Flughafen der Küstenstadt
Puerto Plata/
Dominikanische Republik ins Meer. Das Flugzeug war von einem deutschen
Reiseveranstalters gechartert worden und sollte Touristen aus Deutschland nach
Frankfurt bringen. Ursache des Absturzes war technisches Versagen gefolgt von menschlichem Versagen
-
17. Februar: Ein Erdbeben der Stärke 8,2 in der Region
Irian Jaya,
Indonesien. 166 Tote
-
29. Februar:
Arequipa,
Peru. Eine aus
Lima kommende
Boeing 737 der
Faucett prallte beim Landeanflug gegen einen Berg, wobei alle 123 Personen umkamen
-
18. März: In
Manila sterben bei einem Brand in einer Diskothek wegen verschlossener Notausgänge 150 Menschen
-
19. März: Ein Erdbeben der Stärke 6,3 in der Provinz
Xinjiang,
Volksrepublik China, 24 Tote
-
28. März: Ein Erdbeben der Stärke 6,0 in
Ecuador. 27 Tote
-
11. April: Bei einem Brandunglück im Abfertigungsgebäude des
Düsseldorfer Flughafens starben 17 Menschen. Die
Terminals wurden weitgehend zerstört. Ursache waren unsachgemäß ausgeführte Schweißarbeiten
-
11. Mai:
Everglades,
Florida,
USA: Nach einem Feuer im Frachtraum stürzt auf dem Flug von
Miami nach
Atlanta eine
Douglas DC-9 der
ValueJet Airlines ab. Alle 110 Insassen sterben
-
4. Juni: Absturz der Rakete
Ariane 5 beim Start in
Französisch-Guayana
-
15. Juli:
Eindhoven,
Niederlande. Eine
Lockheed C-130 Hercules fängt bei einer Bruchlandung Feuer. 34 Menschen starben, 7 wurden gerettet
-
17. Juli: Kurz nach dem Start von
New York City explodierte die
Boeing 747–131 des
TWA-Fluges 800 in gut 4 km Höhe. Alle 230 Menschen an Bord kommen ums Leben. Die Teile der Maschine können zu 95 % wiederaufgebaut und zusammengesetzt werden
-
29. August:
Spitzbergen,
Norwegen. Eine russische
Tupolew Tu-154 prallte gegen einen Berg. Alle 141 Menschen an Bord starben
-
2. September: Bei Wartungsarbeiten stürzt auf dem Areal der Sendeanlage
Langenberg ein 165 Meter hoher Sendemast um. Es gab keine Verletzten, es entstand aber ein Sachschaden von 5,3 Millionen DM
-
25. September:
Waddenzee,
Niederlande. Eine
Douglas DC-3 stürzte kurz nach dem Start ab. Alle 32 Menschen an Bord starben
-
30. September: Bei einem Auffahrunfall der Achterbahn
Eurostar auf dem Münchner
Oktoberfest werden 26 Menschen verletzt
-
2. Oktober:
Lima,
Peru. Eine
Boeing 757 der
Aero Peru stürzte kurz nach dem Start vom
Lima International Airport ins Meer. Alle 70 Menschen an Bord starben
-
7. November:
Lagos,
Nigeria. Absturz einer
Boeing 727. Alle 143 Menschen starben
-
12. November:
Indien. Kollision in der Luft zwischen einer
Boeing 747 der
Saudi Arabian Airways und einer
Iljuschin Il-76 der
Kazak Airlines. Alle 349 Personen in beiden Flugzeugen starben
-
23. November:
Komoren. Eine entführte
Boeing 767 der
Ethiopian Airlines zerbricht bei der Notwasserung und sinkt, 125 der 175 Insassen kamen dabei um
-
24. Dezember:
Indien. Absturz einer
Hindustan Aeronautics 748 der Indischen Luftwaffe. Alle 22 Menschen an Bord starben
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter
Leichtathletik.
-
16. März:
Mike Tyson gewinnt seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen
Frank Bruno im MGM Grand,
Las Vegas, durch technischen K. o
-
15. Mai: FC Bayern München wird UEFA-Cup-Sieger
-
10. Juni:
Uwe Krupp schießt die
Colorado Avalanche zum ersten
Stanley Cup-Sieg ihrer Geschichte
-
30. Juni: Deutschland wird
Fußball-Europameister, mit dem ersten
Golden Goal in der Geschichte durch
Oliver Bierhoff
-
19. Juli bis
4. August:
XXVI. Olympische Sommerspiele in
Atlanta/
USA
-
23. November:
Henry Maske verliert im letzten Kampf seiner
Profi-
Karriere gegen Virgil Hill nach Punkten
-
14. Juni:
Christian Maldini, italienischer Fußballer
-
5. Juli:
Schaf Dolly, erstes
geklontes Säugetier (†
14. Februar 2003)
-
25. Juli: Prinzessin
Maria-Olympia, Tochter von Kronprinz
Pavlos von Griechenland, und Kronprinzessin
Marie-Chantal von Griechenland
-
17. Oktober: Prinzessin
Marie-Caroline, Tochter von Erbprinz
Alois von Liechtenstein, und
Sophie Prinzessin von Bayern
-
4. Januar:
Bob Flanagan, US-amerikanischer Schriftsteller und Künstler (
-
1952)
-
5. Januar:
Thomas Ruf, deutscher Politiker (
-
1911)
-
5. Januar:
Fritz Huschke von Hanstein, deutscher Motorsportler (
-
1911)
-
6. Januar:
Kurt Schmücker, deutscher Politiker (
-
1919)
-
6. Januar:
Willy Czernik, deutscher Operetten- und Filmkomponist (
-
1901)
-
8. Januar:
François Mitterrand, französischer Politiker, 1981–1995 Staatspräsident von Frankreich (
-
1916)
-
11. Januar:
Walter M. Miller, US-amerikanischer Schriftsteller (
-
1923)
-
12. Januar:
Bartel Leendert van der Waerden, niederländischer Mathematiker (
-
1903)
-
15. Januar:
Moshoeshoe II., ehemaliger König von Lesotho (
-
1938)
-
19. Januar:
Ulrich Hausmann, deutscher Archäologe (
-
1917)
-
21. Januar:
Gerry Mulligan, US-amerikanischer Jazzmusiker und Komponist (
-
1927)
-
25. Januar:
Ruth Berghaus, deutsche Regisseurin des Musiktheaters (
-
1927)
-
25. Januar:
Sigi Sommer, deutscher Chronist und Journalist (
-
1914)
-
28. Januar:
Jerry Siegel, US-amerikanischer Autor und Mit-Erfinder des Comics Superman (
-
1914)
-
28. Januar:
Joseph Brodsky, Russisch-US-amerikanischer Dichter und Literaturnobelpreisträger (
-
1940)
-
1. Februar:
Willi Bäuerle, deutscher Politiker, MdB (
-
1926)
-
2. Februar:
Gene Kelly, US-amerikanischer Schauspieler und Tänzer (
-
1912)
-
5. Februar:
Ludwig Ratzel, Politiker (
-
1915)
-
7. Februar:
Boris Alexandrowitsch Tschaikowski, russischer Komponist (
-
1925)
-
9. Februar:
Adolf Galland, deutscher Luftwaffenoffizier und Jagdflieger (
-
1912)
-
9. Februar:
August Kühn, deutscher Schriftsteller (
-
1936)
-
11. Februar:
Pierre Verger, Fotograf (
-
1902)
-
13. Februar:
Martin Balsam, US-amerikanischer Schauspieler (
-
1914)
-
14. Februar:
Cenek Kottnauer, tschechisch-britischer Schachspieler (
-
1910)
-
15. Februar:
McLean Stevenson, US-amerikanischer Schauspieler (
-
1928)
-
17. Februar:
Michel Pablo, Trotzkist aus Griechenland (
-
1911)
-
17. Februar:
Hervé Bazin, französischer Schriftsteller (
-
1911)
-
18. Februar:
Josef Meinrad, österreichischer Kammerschauspieler (
-
1913)
-
20. Februar:
Solomon Asch, polnisch-US-amerikanischer Gestaltpsychologe (
-
1907)
-
20. Februar:
Toru Takemitsu, japanischer Komponist (
-
1930)
-
21. Februar:
Morton Gould, US-amerikanischer Komponist, Dirigent und Pianist (
-
1913)
-
21. Februar:
Rudolf Braunburg, deutscher Schriftsteller (
-
1924)
-
23. Februar:
Helmut Schön, deutscher Fußballtrainer und -spieler (
-
1915)
-
23. Februar:
William Bonin, Serienmörder (
-
1947)
-
24. Februar:
Akram al-Haurani, syrischer Politiker (
-
1915)
-
24. Februar:
Wolfgang Schieren, deutscher Manager und Vorstandsvorsitzender der Allianz AG (
-
1927)
-
26. Februar:
Mieczysław Weinberg, russischer Komponist polnischer Abstammung (
-
1919)
-
27. Februar:
Sarah Palfrey Cooke, US-amerikanische Tennisspielerin (
-
1912)
-
3. März:
John Joseph Krol, Erzbischof von Philadelphia und Kardinal (
-
1910)
-
3. März:
Marguerite Duras, französische Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Filmregisseurin (
-
1914)
-
4. März:
Gerhard Schaffran, Bischof von Dresden-Meißen (
-
1912)
-
9. März:
George Burns, US-amerikanischer Schauspieler (
-
1896)
-
9. März:
Alfredo Vicente Scherer, Erzbischof von Porto Alegre und Kardinal (
-
1903)
-
10. März:
Joseph Braunstein, Musiker, Schriftsteller, Bergsteiger (
-
1892)
-
13. März:
Lucio Fulci, italienischer Filmregisseur und Produzent (
-
1927)
-
13. März:
Krzysztof Kieślowski, polnischer Filmregisseur und Drehbuchautor (
-
1941)
-
15. März:
Wolfgang Koeppen, er bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit (
-
1906)
-
17. März:
René Clément, französischer Filmregisseur (
-
1913)
-
18. März:
Odysseas Elytis, Künstler (
-
1911)
-
18. März:
Maxl Graf, deutscher Schauspieler und Sänger der volkstümlichen Musik (
-
1933)
-
19. März:
Colin Pittendrigh, US-amerikanischer Biologe und Mitbegründer der Chronobiologie (
-
1918)
-
26. März:
Käte Strobel, deutsche Politikerin (
-
1907)
-
26. März:
David Packard, Mitbegründer des US-amerikanischen Technologiekonzern Hewlett-Packard (
-
1912)
-
27. März:
Alfred Hirschmeier, deutscher Filmarchitekt (
-
1931)
-
28. März:
Hans Blumenberg, deutscher Philosoph (
-
1920)
-
2. April:
Josef Fuchs, Totengräber (
-
1906)
-
4. April:
Barney Ewell, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger (
-
1918)
-
5. April:
Monika Dannemann, deutsche Freundin des Musikers Jimi Hendrix (
-
1946)
-
6. April:
Greer Garson, britische Filmschauspielerin (
-
1904)
-
7. April:
Michael Holzinger, Schriftsteller in Banater Mundart (
-
1920)
-
16. April:
Stavros Niarchos, griechischer Reeder (
-
1909)
-
17. April:
Paul Bleiß, deutscher Politiker (
-
1904)
-
17. April:
José Luis López-Aranguren, Philosoph und Essayist (
-
1909)
-
18. April:
Piet Hein (Wissenschaftler), dänischer Wissenschaftler, Mathematiker, Erfinder und Literat (
-
1905)
-
22. April:
Dschochar Mussajewitsch Dudajew, erster tschetschenische Präsident (
-
1944)
-
23. April:
P. L. Travers, australische Schriftstellerin (Mary Poppins) (
-
1899)
-
29. April:
Peter Griese, deutscher Science-Fiction-Autor (
-
1938)
-
1. Mai:
Irene Koss, Schauspielerin und die erste deutsche Fernsehansagerin (
-
1928)
-
2. Mai:
Christopher Bird, US-amerikanischer Botaniker und Schriftsteller (
-
1928)
-
3. Mai:
Hermann Kesten, deutscher Schriftsteller (
-
1900)
-
6. Mai:
Léon-Joseph Suenens, belgischer Theologe, Erzbischof von Mecheln und ein Kardinal (
-
1904)
-
8. Mai:
Ludwig Hoelscher, deutscher Cellist (
-
1907)
-
10. Mai:
Gerd Duwner, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher (
-
1925)
-
11. Mai:
Nnamdi Azikiwe, nigerianischer Politiker (Staatspräsident) (
-
1904)
-
13. Mai:
Hans Sauer, Erfinder (
-
1923)
-
14. Mai:
Ludwig Preiß, deutscher Politiker (
-
1910)
-
17. Mai:
Nikolaus Utermöhlen, deutscher Musiker und Künstler (
-
1958)
-
19. Mai:
Georgi Filippowitsch Baidukow, sowjetischer Pilot und Autor (
-
1907)
-
21. Mai:
Fritz Ligges, deutscher Vielseitigkeits- und Springreiter (
-
1938)
-
23. Mai:
Bernhard Klodt, deutscher Fußballspieler (
-
1926)
-
23. Mai:
Peter Pasetti, deutscher Schauspieler (
-
1916)
-
25. Mai:
Bradley Nowell, Sänger/Gitarrist (
-
1968)
-
29. Mai:
Antonín Mrkos, tschechischer Astronom (
-
1918)
-
30. Mai:
Léon-Etienne Duval, Erzbischof von Algier und Kardinal der römisch-katholischen Kirche (
-
1903)
-
31. Mai:
Timothy Leary, US-amerikanischer Psychologe und Autor (
-
1920)
-
1. Juni:
Otto Meier, deutscher Künstler (Keramik) (
-
1903)
-
2. Juni:
Amos Tversky, Psychologe (
-
1937)
-
3. Juni:
Tito Okello, Staatsoberhaupt Ugandas 1985–1986 (
-
1914)
-
5. Juni:
Jan Kerouac, US-amerikanische Autorin (
-
1952)
-
6. Juni:
George Davis Snell, US-amerikanischer Mediziner, Nobelpreisträger für Medizin (
-
1903)
-
8. Juni:
Gustav Heckmann, deutscher Philosoph (
-
1898)
-
11. Juni:
Brigitte Helm, deutsche Filmschauspielerin (
-
1908)
-
15. Juni:
Ella Fitzgerald, US-amerikanische Jazz-Sängerin (
-
1917)
-
17. Juni:
Reinhard Lettau, Schriftsteller (
-
1929)
-
17. Juni:
Thomas Samuel Kuhn, US-amerikanischer Physiker, Wissenschaftstheoretiker und -historiker (
-
1922)
-
20. Juni:
Herbert Gerigk, deutscher Musikwissenschaftler und Nationalsozialist (
-
1905)
-
21. Juni:
Gerhard Wendland, deutscher Schlagersänger (
-
1921)
-
26. Juni:
Veronica Guerin, irische Journalistin (
-
1958)
-
28. Juni:
Julio Bolbochan, Schachgroßmeister (
-
1920)
-
2. Juli:
Margaux Hemingway, US-amerikanische Schauspielerin und Model (
-
1955)
-
5. Juli:
Predrag Ostojić, jugoslawischer Schachmeister (
-
1938)
-
7. Juli:
J. Hermann Siemer, deutscher Politiker (
-
1902)
-
8. Juli:
Albrecht von Bayern, Chef des Hauses Wittelsbach (
-
1933)
-
8. Juli:
Mario Camorani, italienischer Schachproblemkomponist (
-
1912)
-
8. Juli:
Richard Groschopp, Regisseur und Kameramann (
-
1906)
-
8. Juli:
Adelheid Duvanel, Schweizer Schriftsteller (
-
1936)
-
12. Juli:
Gottfried von Einem, Komponist (
-
1918)
-
14. Juli:
Jean Rudolf von Salis, Schweizer Historiker, Schriftsteller und Publizist (
-
1901)
-
15. Juli:
Erwin Fischer, deutscher Jurist (
-
1904)
-
16. Juli:
Adolf von Thadden, deutscher Politiker (
-
1921)
-
17. Juli:
Chas Chandler, war britischer Musiker, Musikproduzent und Manager (
-
1938)
-
18. Juli:
Donny the Punk, US-amerikanischer Aktivist für Gefangenenrechte (
-
1946)
-
18. Juli:
Hans Katzer, deutscher Politiker (
-
1919)
-
21. Juli:
Waluliso, Friedensaktivist und stadtbekanntes Original in Wien (
-
1914)
-
22. Juli:
Tamara Danz, Sängerin (
-
1952)
-
22. Juli:
Peter Ludwig, deutscher Industrieller und Kunst-Mäzen (
-
1925)
-
23. Juli:
Alfred Kunze, Dozent für Fußball an der deutsche Hochschule für Körperkultur und Sport (
-
1909)
-
30. Juli:
Magda Schneider, deutsche Schauspielerin (
-
1909)
-
31. Juli:
Hans Schwier, deutscher Politiker (
-
1926)
-
1. August:
Mohammed Farah Aidid, Führer des somalischen Habr Gidr-Klans (
-
1936)
-
1. August:
Tadeus Reichstein, Schweizer Chemiker (
-
1897)
-
2. August:
Michel Debré, französischer Politiker (
-
1912)
-
5. August:
Roman Schnur, deutscher Staatsrechtler (
-
1927)
-
8. August:
Joseph Asajirō Satowaki, Erzbischof von Nagasaki und Kardinal (
-
1904)
-
8. August:
Nevill F. Mott, englischer Physiker (
-
1905)
-
9. August:
Frank Whittle, englischer Pilot, Erfinder und Geschäftsmann (
-
1907)
-
11. August:
Rafael Kubelík, Schweizer Dirigent und Komponist tschechischer Herkunft (
-
1914)
-
12. August:
Viktor Ambarzumjan, armenischer Astrophysiker (
-
1908)
-
13. August:
António de Spínola, portugiesischer General und Politiker (
-
1910)
-
13. August:
David Tudor, Pianist und einer der Pioniere für elektronische und experimentelle Musik (
-
1926)
-
14. August:
Sergiu Celibidache, rumänischer Dirigent (
-
1912)
-
14. August:
Camilla Horn, deutsche Schauspielerin (
-
1903)
-
15. August:
Liesel Christ, Frankfurter Volksschauspielerin (
-
1919)
-
15. August:
Max Thurian, Schweizer Theologe (
-
1921)
-
15. August:
Albert Osswald, Ministerpräsident des Landes Hessen (
-
1919)
-
20. August:
Rio Reiser, deutscher Rockmusiker (Ton Steine Scherben) (
-
1950)
-
22. August:
Erwin Leiser, deutsch-schwedischer Publizist (
-
1923)
-
23. August:
Jurriaan Andriessen, niederländischer Komponist und Lehrer (
-
1925)
-
25. August:
Reinhard Libuda, deutscher Fußballspieler (
-
1943)
-
27. August:
Wayne D. Overholser, US-amerikanischer Westernautoren (
-
1906)
-
30. August:
Josef Müller-Brockmann, Grafikdesigner, Typograph, Autor und Lehrer (
-
1914)
-
1. September:
Vagn Holmboe, dänischer Komponist (
-
1909)
-
2. September:
Hans Peter Heinzl, österreichischer Kabarettist (
-
1942)
-
2. September:
Otto Luening, US-amerikanischer Komponist (
-
1900)
-
5. September:
Anselm Strauss, US-amerikanischer Soziologe (
-
1916)
-
9. September:
Bill Monroe, US-amerikanischer Musiker (
-
1911)
-
10. September:
Hans List, erfolgreicher österreichischer Unternehmer (
-
1896)
-
12. September:
Ernesto Geisel, Präsident Brasiliens während der Militärdiktatur der 1970er Jahre (
-
1907)
-
13. September:
Tupac Shakur, US-amerikanischer Rapper (
-
1971)
-
16. September:
Gene Nelson, US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent (
-
1920)
-
17. September:
1909
Katastrophen
- 5. Januar: Bei
Erdbeben in
Süditalien werden ca. 83.000 Menschen begraben
-
23. Januar: Ein
Erdbeben der Stärke 7,3 im
Iran fordert ca. 5.500 Tote
Politik und Wirtschaft
-
1. Januar:
Adolf Deucher wird zum 4. mal Bundespräsident in der
Schweiz
-
2. Januar: In
Berlin führt die
Deutsche Reichspost den bargeldlosen Zahlungsverkehr mittels Postschecks ein
- Februar: Der britische König
Eduard VII. zu Besuch in
Berlin
-
9. Februar:
Deutschland anerkennt die Vormachtstellung
Frankreichs in
Marokko, worauf
Frankreich Marokkos Unabhängigkeit garantiert. Dies bedeutet das Ende der
Ersten Marokkokrise
-
10. März: Beilegung der
Bosnische Annexionskrise unter Brüskierung
Russlands;
Serbien demobilisiert seine Truppen
- Juli: Kaiser
Wilhelm II. ernennt
Theobald von Bethmann Hollweg (
1856–
1921) zum Reichskanzler. Amtszeit von 1909–
1917
- Gründung des
Quickborner Arbeitskreises
- Gründung von
Tel Aviv (Grundsteinlegung
11. April), der ersten modernen jüdischen Stadt auf dem Gebiet des späteren Staates
Israel
Wissenschaft und Technik
-
Robert Millikan bestimmt die Ladung des
Elektrons mit seinem
Öltropfenexperiment
-
Andrija Mohorovičić entdeckt, dass der
Erdmantel eine größere Dichte hat als die
Erdkruste. Die Grenze zwischen beiden wird nach ihm
Mohorovičić-Diskontinuität genannt
-
Ernest Rutherford charakterisiert die
Alpha-,
Beta- und
Gammastrahlung
-
Hans Geiger und
Ernest Marsden untersuchen erstmals die Streuung von
Alphateilchen an
Atomen in dünnen
Metallfolien mit der
Szintillationsmethode
- Die erste
Fluggesellschaft der Welt wird gegründet: die
DELAG betreibt Zeppeline
- Der
Deutsche Paul Ehrlich wendet die
Chemotherapie zum ersten Mal an
-
6. April: Der
US-Amerikaner Robert Edwin Peary soll als erster Mensch den
Nordpol erreicht haben
-
1. Dezember: offizielle Jungfernfahrt des Luftschiffs „
Erbslöh“ über Leichlingen
Kultur
-
19. Januar: Gründung der
Deutschen Höheren Privatschule Windhoek in
Namibia
-
25. Januar: Uraufführung der Oper
Elektra von