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Indy 500

Indy 500

Das Indy 500 wird seit dem 30. Mai 1911 veranstaltet und ist somit das älteste und traditionsreichste Rundstrecken-Autorennen der Welt, sowie der Höhepunkt im Rennkalender der Champ Cars (ab 1996 IRL Indy Cars). Es ist auch mit weit über 400.000 Zuschauern vor Ort die weltweit größte jährlich stattfindende Eintages-Sportveranstaltung.

Indianapolis Motor Speedway

Der Indianapolis Motor Speedway war 1909 die erste speziell für Autorennen gebaute Rennstrecke. Der in Speedway, Indiana/USA gelegene Indianapolis Motor Speedway besitzt die Form eines Ovals. Er besteht aus vier 10 3/4 Grad überhöhten Steilwandkurven, die vom Kurveneingang bis zum Kurvenausgang jeweils 400 Fuß messen. Die Strecke hat eine Gesamtlänge von 2,5 Meilen. Die Oberfläche bestand ursprünglich aus Schotter und Teer. Nachdem die Strecke in den ersten Rennen jedoch stark beschädigt wurde, erhielt sie einen neuen Belag aus über 3 Millionen Ziegelsteinen, was ihr den Spitznamen "Brickyard" einbrachte. Von den Ziegelsteinen ist heute nichts mehr übrig geblieben. Bis auf einige Ziegelsteinreihen im Start-/Ziel-Bereich, die zur Erinnerung auf der Strecke belassen wurden, ist die Strecke heute natürlich mit einem Asphaltbelag beschichtet.

Rennen und Geschichte

Die Renndistanz beträgt genau 200 Runden, 500 Meilen oder 804,5 Kilometer. Bei einer heutigen Durchschnittsgeschwindigkeit von über 350 km/h unter grüner Flagge und einer Renndauer von normalerweise gut drei Stunden ist dieses Rennen neben anderen Superspeedway-Veranstaltungen die höchste Belastung für Fahrer und Material. Am 30. Mai 1911 wurde das erste 500-Meilen-Rennen von Indianapolis ausgetragen. Der Sieger hieß Ray Harroun auf einem Marmon Wasp, der für die 500 Meilen 6 Stunden, 42 Minuten und 11 Sekunden benötigte. Das entsprach einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 72,602 Meilen pro Stunde (116,89 km/h). Das Rennen führte in den USA zu einer Motorsporteuphorie und zog den Bau vieler weiterer Speedway bzw. Superspeedway-Strecken nach sich. Berühmt ist das Indy 500 vor allem aufgrund einer Vielzahl einzigartiger Facetten, welche anderen Autorennen einfach fehlen. So trinkt der Sieger zum Beispiel seit 1936 einen Schluck aus einer Milchflasche und sein Gesicht wird im Borg-Warner-Pokal verewigt. Andere Besonderheiten sind ein fliegender Start in Dreier-Formation, welcher auch als Indianapolis Start bezeichnet wird, und es gehören Überholmanöver am laufenden Band sowie engste Zieleinkünfte zur Tagesordnung. Erwähnenswert im Zusammenhang mit dem Indy 500 sind vor allem die Namen der drei Vierfachsieger : AJ Foyt (1961, 1964, 1967, 1977), Al Unser sr (1970, 1971, 1978, 1987), Rick Mears (1979, 1984, 1988, 1991) Weitere bekannte Sieger sind u. a. Mario Andretti (1969), Emerson Fittipaldi (1989 und 1993), Al Unser jr (1992 und 1994) sowie Juan Pablo Montoya (2000). Aber auch Europäer schrieben hier Motorsportgeschichte, so gewannen zum Beispiel die F1 Weltmeister Jim Clark (1965) und Graham Hill (1966). Der Niederländer Arie Luyendyk siegte 1990 im bisher schnellsten 500 mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von fast 300 km/h (185.981 mph, um genau zu sein). Die bislang bestplatzierte Frau ist Danica Patrick, die 2005 das Indy 500 als 4.-platzierte abschloß. Patrick hatte das Rennen bis wenige Runden vor Schluss angeführt, konnte dann aber wegen Spritmangels nicht mehr Vollgas geben.

Siehe auch


- Champ Car

Weblinks


- [http://www.brickyard.com/ Die offizielle Web Page des Rundkurses] Kategorie:Motorsport ja:インディ500

30. Mai

Der 30. Mai ist der 150. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 151. in Schaltjahren) - somit verbleiben noch 215 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1814 - Frankreich. Friede von Paris zwischen Großbritannien, Frankreich, Österreich, Preußen und Russland werden Friedensverträge zur Beendigung der Befreiungskriege geschlossen.
- 1832 – Das Hambacher Fest endet auf dem Hambacher Schloss und gilt als Höhepunkt frühliberaler Opposition in Restauration und Vormärz.
- 1876Murad V. wird Sultan des Osmanischen Reiches. Drei Monate später wird er durch seinen Bruder Abdülhamid II. ersetzt werden.
- 1913 - Die 1912 von Albanien proklamierte Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich wird mit der Unterzeichnung des "Londoner Vertrags" auf der durch die europäischen Großmächte (Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Russland, Österreich-Ungarn und Italien) vermittelten "Londoner Botschafterkonferenz" anerkannt und beendet den Ersten Balkankrieg. Dabei werden auch die Grenzen des neuen Staates festgelegt.
- 1925 - Nationale Revolution in China.
- 1967 - Mit der Unabhängigkeitsproklamation Biafras von Nigeria beginnt ein als "Biafrakrieg" bezeichneter Bürgerkrieg.
- 1968 - Die Notstandsgesetze wurden, in der Zeit der Großen Koalition, vom deutschen Bundestag gegen den Widerstand der außerparlamentarischen Opposition verabschiedet.
- 1980 - Aus einer Demonstration Jugendlicher vor dem Opernhaus Zürich entwickeln sich die Opernhauskrawalle.
- 1981 - Bangladesch. Premierminister Ziaur Rahman, Nachfolger von Mujibur Rahman wurde ermordet.
- 1990 - Die neue, grundlegend überarbeitete Verfassung von Schleswig-Holstein tritt in Kraft.
- 1999 - Armenien. Wasgen Sarkisjan wird Regierungschef.
- 2000 - In Ecuador erfolgt eine Generalamnestie für die am Putsch des Januars Beteiligten.
- 2002 - Parlamentswahlen in Algerien.
- 2002 - Kirgisistan. Der bisherige stellvertretende Regierungschef Nikolai Tanajew wird neuer Ministerpräsident.
- 2005 - Die CDU/CSU benennt mit Angela Merkel erstmals eine Frau als Kandidatin für das Amt des Bundeskanzlers zum 16. Deutschen Bundestag.

Wirtschaft


- 1991 - Die finnische Reichsbank bindet die Finnmark an das Europäische Währungssystem.
- 1995 - Bulgarien. Neues Abkommen mit dem IWF um den Staatsbankrott zu verhindern.

Wissenschaft, Technik


- 1975 - Gründung der Europäischen Weltraumorganisation ESA.

Kultur

ESA
- 1770 - Uraufführung der Oper "Die verlassene Armida" von Niccolò Jommelli am Teatro San Carlo in Neapel.
- 1818 - Uraufführung der Oper "Die Rosenmädchen" von Peter Joseph von Lindpaintner am Theater an der Wien in Wien.
- 1826 - Uraufführung der Oper "Bianca e Fernando" von Vincenzo Bellini am Teatro San Carlo in Neapel.
- 1866 - Uraufführung der Oper "Die verkaufte Braut" von Bedrich Smetana in Prag.
- 1931 - Uraufführung der Operette "La Belle de Moudon" von Arthur Honegger am Théâtre du Jorat in Mézières.
- 1980 - Bob Marley gibt im Zürcher Hallenstadion sein einziges Konzert in der Schweiz.
- 1992 - Der deutsch-französische Fernsehsender ARTE nimmt den Betrieb auf.

Religion


- 1431 - Jeanne d'Arc wird in Rouen auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Katastrophen


- 1883 - In New York verursacht das Gerücht, die Brooklyn Bridge werde einstürzen, eine Panik. 12 Menschen finden den Tod.
- 1935 - Ein Erdbeben der Stärke 7,5 zerstört die Stadt Quetta in der Provinz Balutschistan, Pakistan, etwa 50.000 Tote
- 1947 - Nähe Baltimore, Maryland, USA. Eine DC-4 der Eastern Airlines auf dem planmäßigen Flug von Newark, New Jersey nach Miami, Florida stürzt kurz vor dem regulären Zwischenstopp in Baltimore in ein Waldgebiet. Alle 53 Menschen an Bord sterben.
- 1972 - Tel Aviv, Israel. Japanische Terroristen erschießen im Flughafen 28 Menschen und verletzen weitere 75.
- 1998 - Ein Erdbeben der Stärke 6,6 in Tadschikistan und Afghanistan fordert ca. 4.000 Todesopfer.

Sport


- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1987 - Mike Tyson verteidigt seinen Boxweltmeistertitel im Schwergewicht gegen Pinklon Thomas im Hilton Hotel, Las Vegas durch KO.
- 2005 - Die Allianz-Arena, das Fußball-WM-Stadion in München, wird offizielle eröffnet.

Geboren


- 1423 - Georg von Peuerbach, österreichischer Astronom
- 1672 - Peter der Große (Pjotr Alexejewitsch Romanow), russischer Zar
- 1686 - Heinrich Johann Friedrich Ostermann, russischer Diplomat und Staatsmann
- 1690 - Anton Sturm, deutscher Bildhauer des Barock und Rokoko
- 1783 - Eugen von Maucler, deutscher Politiker
- 1792 - Karl Bernhard zu Sachsen-Weimar-Eisenach, königlich niederländischer General
- 1797 - Carl Friedrich Naumann, deutscher Geologe
- 1799 - Ferdo Livadić, kroatischer Komponist
- 1800 - Karl Wilhelm Feuerbach, deutscher Mathematiker
- 1814 - Michail Bakunin, russischer Revolutionär und Anarchist
- 1816 - Robert Prutz, deutscher Schriftsteller
- 1819 - Constant Fornerod, Schweizer Politiker und Bundesrat
- 1840 - Anton Fischer, Erzbischof von Köln, Kardinal
- 1846 - Carl Peter Fabergé, russischer Goldschmied und Juwelier
- 1847 - Ottilie Baader, deutsche Frauenrechtlerin und Sozialistin
- 1878 - Raymond Smith Dugan, US-amerikanischer Astronom
- 1880 - Miel Mundt, niederländischer Fußballspieler
- 1881 - Georg Kohl, deutscher Politiker und MdB
- 1882 - Hermine Körner, deutsche Schauspielerin
- 1882 - Wyndham Halswelle, britischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1887 - Alexander Achipenko, ukrainisch-US-amerikanischer Bildhauer
- 1890 - Paul Czinner, österreichischer Filmregisseur
- 1896 - Howard Hawks, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1899 - Irving Thalberg, US-amerikanischer Filmproduzent
- 1901 - Walter Felsenstein, österreichischer Regisseur
- 1906 - Rudolf Hasse, deutscher Autorennfahrer.
- 1907 - Elly Beinhorn, deutsche Sportfliegerin
- 1908 - Hannes Alfvén, schwedischer Physiker, Nobelpreis für Physik 1970
- 1909 - Benny Goodman, US-amerikanischer Musiker
- 1909 - Hilde Coppi, deutsche Widerstandskämpferin
- 1910 - Inge Meysel, deutsche Schauspielerin
- 1910 - Ralph Metcalfe, US-amerikanischer Leichtathlet, Olympiasieger und Politiker
- 1912 - Julius Axelrod, US-amerikanischer Biochemiker, Nobelpreis für Medizin 1970
- 1912 - Hugh Griffith, walisischer Schauspieler
- 1920 - Franklin J. Schaffner, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1924 - Kurt Rebmann, von 1977 bis 1990 Generalbundesanwalt
- 1925 - Horst Dohlus, Mitglied des Politbüros und Sekretär des ZK, SED-Funktionär der DDR
- 1925 - Rolf Illig, deutscher Schauspieler
- 1927 - Tino Schwierzina, deutscher Politiker, Oberbürgermeister von Ost-Berlin
- 1928 - Agnès Varda, französische Filmregisseurin
- 1928 - Gustav Leonhardt, bedeutender niederländischer Dirigent, Cembalist und Organist
- 1930 - Robert Ryman, US-amerikanischer Maler
- 1934 - Alexei Archipowitsch Leonow, sowjetischer Kosmonaut und der erste Mensch, der frei im Weltraum schwebte
- 1935 - Dietrich Kittner, deutscher Kabarettist
- 1941 - Detlev Blanke, Dozent für Interlinguistik
- 1941 - Heribert Faßbender, deutscher Sportjournalist
- 1944 - Lenny Davidson, britischer Musiker
- 1946 - Dragan Dzajic, jugoslawischer Fußballspieler
- 1946 - Henk Bruysten, niederländischer Musiker und Songschreiber
- 1947 - Erik Spiekermann, deutzscher typografischer Gestalter und Schriftentwerfer
- 1947 - Jean-Jacques Kravetz, französischer Musiker
- 1948 - Dieter Kosslick, Leiter der Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale)
- 1952 - Pete Way, britischer Musiker
- 1953 - Colm Meaney, irischer Schauspieler
- 1953 - Eduard Stapel, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland (LSVD)
- 1957 - Nicky Headon, britischer Musiker
- 1957 - Oxana Bilosir, ukrainische Sängerin und Kulturministerin
- 1958 - Marie Fredriksson, schwedische Musikerin (Roxette)
- 1958 - Robert Tepper, US-amerikanischer Sänger und Musiker
- 1966 - Thomas Häßler, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 1974 - Big L, Rapper aus Harlem, New York

Gestorben

Big L
- 339 - Eusebius von Caesarea, Kirchenvater
- 727 - Hubertus von Lüttich, Bischof von Maastricht und Lüttich
- 1159 - Wladyslaw, Oberherzog von Polen 1138-1146, Herzog von Schlesien
- 1416 - Hieronymus von Prag, böhmischer Gelehrter
- 1431 - Jeanne d'Arc, französische Nationalheldin und Heilige der Katholischen Kirche
- 1434 - Andreas Prokop, Heerführer der Hussiten
- 1575 - Karl IX., König von Frankreich
- 1593 - Christopher Marlowe, englischer Dichter
- 1640 - Peter Paul Rubens, flämischer Maler
- 1712 - Christian Ernst zu Bayreuth, deutscher Landesherr
- 1714 - Gottfried Arnold, deutscher Theologe
- 1744 - Alexander Pope, englischer Dichter, Übersetzer und Schriftsteller
- 1778 - Voltaire, französischer Schriftsteller und Philosoph
- 1779 - Johann Friedrich Hahn, deutscher Lyriker
- 1853 - Ernst Gottlob Pienitz, deutscher Mediziner und Psychiatrie-Reformer
- 1870 - Charles Duncan Cameron, englischer Offizier und Konsul in Abessinien
- 1885 - Jakob Fürchtegott Dielmann, Maler
- 1885 - Paul de Noailles, französischer Staatsmann und Historiker
- 1892 - Maria Lebstück, Offizierin und Freiheitskämpferin in Ungarn
- 1901 - Victor D'Hondt, belgischer Jurist
- 1905 - Albert Ellmenreich, deutscher Schauspieler und Schriftsteller
- 1907 - Ottomar Anschütz, Fotograf, Pionier der Fototechnik
- 1912 - Wilbur Wright, US-amerikanischer Flugpionier und Flugzeugbauer
- 1917 - Bernhard Goldenberg, deutscher Manager
- 1925 - Arthur Moeller van den Bruck, deutscher Kulturhistoriker und Schriftsteller
- 1927 - Vincenzo Cerulli, italienischer Astronom
- 1934 - Heihachiro Togo, japanischer Admiral
- 1940 - Otto Neururer, katholischer Pfarrer
- 1941 - Rama VII., König von Siam (1925 - 1935)
- 1951 - Hermann Broch, österreichischer Schriftsteller
- 1955 - Bill Vukovich, US-amerikanischer Autorennfahrer
- 1955 - Hermann Aumer, deutscher Politiker und MdB
- 1960 - Boris Leonidowitsch Pasternak, russischer Dichter und Schriftsteller
- 1961 - Rafael Leónidas Trujillo Molina, Politiker und Staatschef der Dominikanischen Republik
- 1962 - Hermann Baden, Präsident des Verbandes Jüdischer Gemeinden in der DDR
- 1964 - Leó Szilárd, US-amerikanischer Physiker und Molekularbiologe ungarischer Herkunft
- 1965 - Louis Hjelmslev, dänischer Sprachwissenschaftler
- 1966 - Wäinö Aaltonen, finnischer Bildhauer
- 1967 - Claude Rains, englischer Schauspieler
- 1968 - Martin Noth, deutscher protestantischer Theologe
- 1971 - Marcel Dupré, französischer Komponist, Organist
- 1975 - Michel Simon, französischer Schauspieler
- 1977 - Claire Goll, deutsch-französische Journalistin
- 1977 - Paul Desmond, US-amerikanischer Musiker
- 1982 - Albert Norden, Politiker der DDR
- 1984 - Walter Smetak, schweizer Komponist
- 1986 - Boy Gobert, deutsch-österreichischer Theater- und Filmschauspieler
- 1986 - James Rainwater, US-amerikanischer Physiker, Nobelpreis für Physik 1975
- 1992 - Antoni Zygmund, US-amerikanischer Mathematiker
- 1992 - Karl Carstens, deutscher Politiker und Bundespräsident
- 1992 - Peter Müller, deutscher Boxer
- 1993 - Sun Ra, Jazzkomponist und Jazzmusiker
- 1994 - Juan Carlos Onetti, uruguayischer Schriftsteller
- 1999 - Sanja Milenkovic, ziviles Opfer eines NATO-Bombenangriffs während des Kosovo-Krieges
- 2000 - Jürgen von Woyski, deutscher Bildhauer und Maler
- 2003 - Günter Pfitzmann, deutscher Kabarettist und Schauspieler
- 2003 - Mickie Most, britischer Musikproduzent
- 2004 - Luciano Minguzzi, italienischer Bildhauer
- 2005 - Takanohana Kenshi, japanischer Sumoringer
- 2005 - Tomasz Pacyński, polnischer Autor

Feier- und Gedenktage


- Kirchliche Gedenktage
  - Hl. Johanna von Orléans (franz. Jeanne d'Arc)
  - Hl. Hubertus von Lüttich
- Nationalfeiertag in Kroatien
- Memorial Day in den USA (Gedenktag an die Toten)

Siehe auch

:29. Mai - 31. Mai :30. April - 30. Juni :Historische Jahrestage - Zeitskala :Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0530 ja:5月30日 ko:5월 30일 simple:May 30 th:30 พฤษภาคม

Champ Car

Champ Cars ist die Bezeichnung für bekannte US-Formel-Rennwagen, die momentan in der Champ Car World Series fahren.

Geschichte

Der Ursprung der heutigen Champ Car-Rennserie ist die National Championship Race Series, die die American Automobile Association (AAA) ab 1909 veranstaltet. Die Rennserie gibt auch den Rennwagen ihren Namen: erst Championship Cars und später kurz "Champ Cars". 1911 findet das erste Indy 500-Rennen auf dem Indianapolis Motor Speedway (IMS) statt. Heute ist dieses Rennen mit bis zu 500.000 Zuschauern das größte Motorsportspektakel Amerikas und das größte Eintagessportereignis der Welt. Die späteren Inhaber sollen die Geschichte der Champ Car-Rennserie noch erheblich beeinflussen. Die Geschichte der Rennserie nach dem Zweiten Weltkrieg ist durch Streitereien von Verbänden und Interessengruppen und damit erheblichen Diskontinuitäten geprägt. Ab 1956 erlangte der United States Auto Club (USAC) die Kontrolle über die Rennserie und löste die AAA ab. Die AAA hatte nach einem schweren Unfall mit 80 Toten in Le Mans die Organisation von Autorennen beendet. Ab den 1960er Jahren setzt sich für die Autos die Bezeichnung "Indy Cars", bedingt durch die enorme Bedeutung des Indy 500-Rennens, durch. Diesen Namen sollen die Autos bis Mitte der 1990er Jahre behalten. Aufgrund der Unzufriedenheit über die Sicherheitspolitik und dem Management des USAC in den 1970er Jahren schließen 1978 sich viele Teams und Fahrer zur CART (Championship Auto Racing Teams) unter der Führung der Teamchefs Roger Penske und Pat Patrick zusammen. Das erste Rennen unter Führung der CART und mit ihren Regularien wurde am 11. März 1979 in Phoenix ausgetragen. Vierzehn Rennen inkl. dem Indy 500 werden von der CART ausgetragen, die USAC kann noch sieben Rennen für sich beanspruchen. Als Kontrollorgan tritt nun der Sports Car Club of America (SCCA) auf. Bis 1981 werden Rennen in der Rennserie von beiden Vereinigungen ausgetragen. Im April 1980 wurde die Championship Racing League (CRL) gegründet, um die CART und den USAC im Interesse der Rennserie zusammenzubringen. Doch die Streitigkeiten fanden kein Ende und bereits im Juli trat der USAC auf Drängen des Indianapolis Motor Speedway aus der CRL aus. Die CRL war damit gescheitert. 1981 sollte das Indy 500 das einzige vom USAC durchgeführte Rennen in der Champ Car-Serie sein. Die CART konnte die Führung nun völlig übernehmen. Der USAC sollte das Indy 500 noch bis 1995 ausrichten. Bereits im November 1979 wurde die Rennserie nach der Akquise des Sponsors PPG in PPG IndyCar World Series umbenannt. Der Begriff "World Series" war jedoch ziemlich euphemistisch, da nur Rennen in den USA, Kanada und Mexiko veranstaltet wurden. 1990 expandiert die Serie an die Goldküste Australiens, 1996 sollten Rio in Brasilien, 1998 Motegi in Japan hinzukommen. Am 15. September 2001 wird das American Memorial (ursprünglich unter dem Namen "German 500" geplant und 2003 auch so gefahren) auf dem Lausitzring sowie eine Woche später das Rockingham 500 km in England gefahren, womit die Serie seit dem Rennen in Brands Hatch 1979 erneut auf europäischem Boden gastierte. Im November 1991 schlug Tony George, Präsident des Indianapolis Motor Speedway (IMS) für die IndyCar-Serie eine neue Struktur mit der Gründung eines neuen Dachunternehmens, der Indy Car Inc. vor. Die CART lehnte dies ab. Im Februar 1992 lizenzierte die CART den Namen "IndyCar" vom IMS, während George die Indy Car Inc. gründet. Diese beiden Vorgänge sollten der CART in Zukunft noch erhebliche Probleme bereiten. Die Serie hieß nun IndyCar (CART) Series. In den folgenden Jahren wächst der Unmut beim Indianapolis Motor Speedway. Das Unternehmen beklagt die zurückgehende Bedeutung der 500 Meilen von Indianapolis in der IndyCar (CART)-Serie. Im März 1994 kündigt George an, eine Konkurrenzserie zur IndyCar (CART)-Serie zu gründen: die Indy Racing League (IRL). Die CART protestiert erfolglos gegen das Vorhaben. Im September 1995 formiert sich die Konkurrenzserie während die meisten IndyCar (CART)-Teams die Teilnahme an der Indy Racing League ablehnen. Im Januar 1996 veranstaltet die IRL unter Kontrolle des USAC ihr erstes Rennen in Orlando. Das wichtigste Rennen der Saison, das Indy 500, findet seit diesem Jahr nicht mehr in der Indy Car (CART)-Serie, sondern in der IRL statt. Die CART beschließt, zum selben Termin ein Konkurrenzrennen in Michigan, die U.S. 500 auszurichten. Im Dezember 1996 verlor die CART nach einer Markenrechtsklage des IMS die Rechte an der Bezeichnung "IndyCar". Der IMS musste aber zustimmen, die Bezeichnung für sechs Jahre (also bis Ende 2002) nicht zu verwenden. Im Dezember 1997 wurde Federal Express neuer Hauptsponsor der CART. Die Serie wird in FedEx Championship Series umbenannt. Die Autos wurden nun auch wieder offiziell als Champ Cars bezeichnet. Mehrere Gespräche, die Serien zusammenzuführen, scheiterten. Die Bedeutung der Ovalrennen in der Rennserie sinkt durch die Konkurrenz der IRL sehr stark, doch die Rennen auf den anderen Rennstrecken bleiben erfolgreich. Seit Anfang 2003 heißt die Indy Racing League offiziell Indy Racing League IndyCar Series. Die CART nimmt daraufhin eine erneute Namensänderung in Champ Car World Series vor, um die Bedeutung der Champ Cars zu betonen. Die CART hat nach der Gründung der IRL stark zu kämpfen. Viele Teams verlassen insbesondere wegen der Attraktivität der Indy 500 die Championship-Serie in Richtung IRL IndyCar-Serie. Durch die Gründung der Konkurrenzserie bei einem ohnehin engen Markt manövrierte Tony George vom IMS den US-Formel-Rennsport in eine handfeste Krise. Als Folge der geteilten und immer kleineren Starterfelder, aber auch durch das enorme Wachstum der Tourenwagen-Rennserie NASCAR Winston Cup (seit 2004 Nextel Cup), versank er in den letzten Jahren nahezu in die Bedeutungslosigkeit. Viele Rennen, egal ob Champ Car- oder Indy Car-Serie (bis auf die Indy 500) finden inzwischen ohne TV-Übertragung und oft genug vor leeren Tribünen statt. Ende 2003 musste die CART Konkurs anmelden. Eine Gruppe von Teameigentümern kauft als Open Wheel Racing Series (OWRS) die Mehrheit der CART und führt die Champ Car World Series weiter. Mit dem Rückzug von Pat Patrick kurz vor Saisonbeginn war zum ersten Mal keiner der CART-Gründer mehr in der Champ Car-Serie tätig. Den damit verbundenen extremen Einsparungen sind auch viele der traditionellen Rennen zum Opfer gefallen und die Rennen in Europa langfristig gestrichen.
Doch auch der IRL IndyCar-Serie geht es kaum besser: die Eintrittskarten werden verschenkt und die TV-Quoten liegen am Boden. 2003 hatte die Rennserie Schwierigkeiten das traditionelle Feld von 33 Fahrern aufzustellen.

Kurzübersicht über die wechselnden Bezeichnungen

Champ Cars blieben Champ Cars trotz ständig wechselnder Bezeichnungen der Rennserie:
- ab 1909 (National) Championship Race Series,
- ab 1979 PPG IndyCar World Series
- ab 1992 IndyCar (CART) Series
- ab 1997 FedEx Championship Series
- ab 2003 Champ Car World Series

Champ Car-Rennwagen

2003 Obwohl auf den ersten Blick dem Design der Formel 1-Rennautos recht ähnlich, sind diese Rennwagen doch auf Grund vieler Facetten verschieden. Der größte Unterschied zur Formel 1 besteht hierbei vor allem in der Motorentechnik: Champ Car-Rennwagen verfügen seit 1969 über einen Turbomotor mit 2,65 Litern Hubraum und in der Regel 8 Zylindern in V-Form, wobei jedoch vor allem Anfang der 1980er-Jahre auch Vierzylinder und V6 eingesetzt wurden. Der Ladedruck hat aber mit den Jahren immer stärker abgenommen (von mehr als 50 Zoll Quecksilbersäule Anfang der achtziger Jahre bis neuerdings 35 Zoll), um die Motorleistung (im Moment ca. 720 PS) nicht in astronomische Dimensionen (ca. 1200 PS wären mit Originalreglement möglich) vordringen zu lassen. Die Benchmark setzt aber nach wie vor ein 900 PS starker Honda V8 aus dem Jahr 1997. Als Treibstoff wird Methanol verwendet, das im Vergleich zu Benzin eine höhere Oktanzahl hat und weniger leicht brennbar ist. Manchmal kommt es aber beim Auftanken doch zur Entzündung des Kraftstoffs, der übrigens mit unsichtbarer Flamme brennt. Hier ist wiederum ein Vorteil zu Benzin, dass sich Methanol mit herkömmlichem Wasser sehr gut löschen lässt. Im Unterschied zur Formel 1 werden die Rennen immer noch auf reinen Slicks-Reifen gefahren. Aufgrund einer extrem konservativen Haltung der Organisatoren werden technische Änderungen, die nicht der Sicherheit dienen, nahezu grundsätzlich abgelehnt. Das Getriebe wird z. B. nicht wie schon lange in der Formel 1 üblich am Lenkrad geschaltet, sondern immer noch wie in Tourenwagen mit einem Ganghebel. Das Bremsen der technischen Entwicklung sorgt so für relativ wenig technische Defekte. Durch viele Einheitsteile (insb. das Chassis) und Einheitszulieferer werden die Kosten niedrig gehalten. Da in den USA die Aktion auf der Strecke als extrem wichtig angesehen wird, achtet man extrem darauf, dass das Feld eng zusammen liegt. Zwischenfälle werden wesentlich schneller als im europäischen Rennsport für eine zeitweise Neutralisierung des Rennens genutzt, die das Feld wieder zusammenführt.

Champ Car-Rennstrecken

Im Gegensatz zu F1-Fahrern müssen sich Champ Car-Piloten grundsätzlich auf fünf verschiedene Typen von Rennstrecken einstellen. Hierzu zählen permanente (Straßen-)Rennstrecken, temporäre Stadtkurse, Flughafenkurse, kleinere bis mittelgroße Ovale, sowie letztlich die oft gefürchteten Superspeedways, Ovale mit meist stark überhöhten Kurven und einer Streckenlänge von mindestens 2 Meilen. Für alle diese Aufgaben genügen zwei unterschiedliche Chassisversionen, welche sich (fast) rein aerodynamisch von einander unterscheiden: es gibt unter anderem ein unmodifiziertes Chassis und eines (Speedwaykit genannt), welches mit extrem kleinen Flügeln (den so genannten Speedwaywings), Seitenkästen mit anders positionierten Luftauslässen und Kohlefaserbremsscheiben für den Einsatz im Superspeedway ausgestattet wurde. Seit 1998 ist im übrigen das so genannte Hanford Device, ein spezieller Heckflügel, bei allen Superspeedway Events vorgeschrieben, da hierdurch einerseits sehr hohe Geschwindigkeiten (rund 400 km/h) vermieden werden und andererseits ein dicht gepacktes Feld von Fahrzeugen für Hochspannung sorgt, denn der Flügel verursacht einen Unterdruck hinter dem Fahrzeug, der als extremer Windschatten dient.

Champ Car-Champions

Weblinks


- [http://www.champcarworldseries.com/ Offizielle Website der Champ Car World Series (engl.)]
- [http://www.champcarnews.com/ CCN - Champ Car News (engl.)]
- [http://www.fsdb.net/champcar/ Fullspeed DataBase - Datenbank über die Champ Car World Series (engl.)]
- [http://www.netaxs.com/~gg1/race/cartirl.htm Chronik über den Champ Car/Indy Car-Split (engl.)]
- [http://www.indyracing.com/indycar/ IRL IndyCar Series (engl).] Kategorie: Motorsport ja:チャンプカー

1996

Ereignisse

Jahreswidmungen


- Die Hainbuche (Carpinus betulus) ist Baum des Jahres (Kuratorium Baum des Jahres/Deutschland)
- Der Habichtspilz (Sarcodon imbricatus) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Der Kiebitz (Vanellus vanellus) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Der Frauenschuh (Cypripedium calceolus) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Der Feldhamster (Cricetus cricetus) ist Tier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)

Politik


- 1. Januar: Jean-Pascal Delamuraz wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Slowenien wird Mitglied in der CEFTA (Mitteleuropäisches Freihandelsabkommen)
- 1. Januar: Türkei tritt der EU-Zollunion bei
- 18. Januar: Neue Verfassung in Kamerun
- 18. Januar: In Lübeck sterben bei einem Brandanschlag auf eine Asylbewerberunterkunft 10 Menschen
- 27. Januar: Republik Niger. Militärputsch des Generalstabschefs Oberst Baré
- 5. Februar: Andorra wird Mitglied in der Welttourismusorganisation (World Tourism Organisation)
- 5. Februar: Neue Gesetze zur Dezentralisierung in Senegal
- 7. Februar: Lesotho. Letsie III. wird als Staatspräsident vereidigt
- 7. Februar: Die gemischte Kulturkommission tritt in Luxemburg zusammen
- 22. Februar: Papst Johannes Paul II. gibt das Dekret Universi Dominici Gregis über die Papstwahl heraus
- 24. Februar: Abschuss von 2 kleinen Verkehrsflugzeugen über internationalen Gewässern durch Kuba
- 25. Februar: Äquatorialguinea, vorgezogene Präsidentschaftswahlen
- 28. Februar: Russland wird Mitglied im Europarat
- 9. März: Dr. Jorge Sampaio wird Staatspräsident in Portugal
- 11. März: John Howard wird Regierungschef in Australien
- 16. März: Komoren. Wahl von Staatspräsident Taki
- 18. März: In Benin wird Mathieu Kérékou Staatspräsident
- 19. März: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Bulgarien. In Kraft seit dem 13. August 1997
- 25. März: Jan Philipp Reemtsma wird für 32 Tage entführt
- 27. März: Die Europäische Union verhängt ein Einfuhrverbot für britisches Rindfleisch
- 29. März: Dr. Ahmad Tejan Kabbah wird Staatspräsident in Sierra Leone
- 18. April: Durch das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe wird entschieden, dass die in den Jahren 1945 bis 1949 in der Sowjetischen Besatzungszone durchgeführten Enteignungen von Grundbesitz im Sinne des Einigungsvertrages von 1990 nicht rückgängig zu machen sind
- 21. April: Armenien unterzeichnet das Abkommen über Partnerschaft und Zusammenarbeit mit der EU in Luxemburg
- 22. April: Aserbaidschan unterzeichnet in Brüssel das Partnerschafts- und Kooperationsabkommen mit der EU
- 22. April: Umsturzversuch in Paraguay durch General Lino Oviedo. Danach im Exil in Brasilien
- 24. April: Andorra wird Mitglied in der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE)
- 5. Mai: Spanien. José María Aznar wird Ministerpräsident
- 25. Mai: Der ehemalige bulgarische Zar Simeon II. besucht Bulgarien
- 29. Mai: Mazedonien unterzeichnet die Helsinki Schlussakte
- 29. Mai: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Russland
- 12. Juni: Bangladesch. Freie Parlamentswahlen
- 20. Juni: Handels- und Kooperationsabkommen zwischen Mazedonien und der EU
- 22. Juni: Ägypten. Der Arabische Gipfel in Kairo bestätigt den arabischen Willen zum Frieden; erteilt Ägypten das Mandat, gegenüber Israel auf Fortsetzung des Friedensprozesses zu drängen
- 30. Juni: Parlamentswahlen in der Mongolei
- 3. Juli: Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und Sachsen
- 4. Juli: Kriegsgräber-Abkommen zwischen Deutschland und Litauen
- 7. Juli: Republik Niger. Präsidentschaftswahlen
- 25. Juli: Burundi. Militärputsch durch Major Pierre Buyoya
- 31. Juli: Wirtschaftssanktionen gegen Burundi als Folge des Militärputsches
- 16. August: Dominikanische Republik. Dr. Leonel Fernández Reyna wird Staatspräsident
- 4. September: Madagaskar. Per Gericht wird Präsident Albert Zafy die Amtsausübung untersagt
- 27. September: Der frühere afghanische Staatschef Mohammed Nadschibullah wird von Taliban-Kämpfern in Kabul hingerichtet
- 2. Oktober: Bulgarien. Ermordung des ehemaligen Ministerpräsidenten Andrej Lukanov
- 12. Oktober: Parlamentswahlen in Neuseeland
- 17. Oktober: Nauru wird Mitglied in der UNESCO
- 20. Oktober: Luftverkehrsabkommen zwischen Deutschland und Sambia
- 27. Oktober: Bulgarien. Petar Stojanovs wird Präsident
- 6. November: Kroatien wird in den Europarat aufgenommen
- 12. November: Mena-Konferenz in Kairo, Ägypten
- 14. November: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Weißrussland
- 22. November: Polen tritt der OECD bei
- 24. November: Erste Regionalwahlen in Senegal
- 29. November: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Estland
- 1. Dezember: Bulgarien wird Mitglied in der Welthandelsorganisation WTO
- 1. Dezember: Komoren. Parlamentswahlen
- 2. Dezember: OSZE-Gipfeltreffen in Lissabon, Portugal
- 21. Dezember: Bulgarien. Rücktritt des Ministerpräsidenten Shan Videnov
- 31. Dezember: Bayern. Das Sicherheitswachtgesetz tritt in Kraft

Wissenschaft und Technik


- 30. Januar: Komet Hyakutake entdeckt
- 9. Februar: Forscher der Gesellschaft für Schwerionenforschung in Darmstadt geben die Entdeckung des Ununbiums bekannt
- 10. Februar: Deep Blue besiegt erstmals Schachmeister Garry Kasparow
- 20. März: Britische Wissenschaftler vermuten einen Zusammenhang zwischen BSE und Creutzfeldt-Jakob-Krankheit
- 30. Juni: Der amerikanische Unterhaltungselektronik-Hersteller Atari fusioniert mit dem Festplatten-Hersteller JTS
- 5. Juli: Schaf Dolly, erstes geklontes Säugetier der Welt, wird geboren
- 22. September, der Fernsehsender h1 geht als Offener Kanal Hannover erstmals auf Sendung
- 19. Oktober: Greenpeace stellt das erste Dreiliterauto vor, einen umgebauten Serienwagen, den Twingo Smile

Kultur


- Eröffnung des Ciutat de les Arts i les Ciències in Valencia
- Erstmaliges stattfinden der Kunstaustellung Manifesta
- Schulen ans Netz
- Das nürnberger Kulturzentrum K4 wird eröffnet
- Gründung des Virginia Holocaust Museum

Katastrophen


- 8. Januar: Kinshasa, Demokratische Republik Kongo. Eine Antonow An-32 der African Air stürzte in ein Stadtzentrum. 237 Menschen starben
- 3. Februar: In Yunnan Sheng, nahe Lijiang, Volksrepublik China ereignet sich ein Erdbeben der Stärke 7,0, etwa 300 Tote
- 6. Februar: 189 Menschen starben beim Absturz einer Boeing 757 der türkischen Fluggesellschaft Birgenair kurz nach dem Start vom Flughafen der Küstenstadt Puerto Plata/Dominikanische Republik ins Meer. Das Flugzeug war von einem deutschen Reiseveranstalters gechartert worden und sollte Touristen aus Deutschland nach Frankfurt bringen. Ursache des Absturzes war technisches Versagen gefolgt von menschlichem Versagen
- 17. Februar: Ein Erdbeben der Stärke 8,2 in der Region Irian Jaya, Indonesien. 166 Tote
- 29. Februar: Arequipa, Peru. Eine aus Lima kommende Boeing 737 der Faucett prallte beim Landeanflug gegen einen Berg, wobei alle 123 Personen umkamen
- 18. März: In Manila sterben bei einem Brand in einer Diskothek wegen verschlossener Notausgänge 150 Menschen
- 19. März: Ein Erdbeben der Stärke 6,3 in der Provinz Xinjiang, Volksrepublik China, 24 Tote
- 28. März: Ein Erdbeben der Stärke 6,0 in Ecuador. 27 Tote
- 11. April: Bei einem Brandunglück im Abfertigungsgebäude des Düsseldorfer Flughafens starben 17 Menschen. Die Terminals wurden weitgehend zerstört. Ursache waren unsachgemäß ausgeführte Schweißarbeiten
- 11. Mai: Everglades, Florida, USA: Nach einem Feuer im Frachtraum stürzt auf dem Flug von Miami nach Atlanta eine Douglas DC-9 der ValueJet Airlines ab. Alle 110 Insassen sterben
- 4. Juni: Absturz der Rakete Ariane 5 beim Start in Französisch-Guayana
- 15. Juli: Eindhoven, Niederlande. Eine Lockheed C-130 Hercules fängt bei einer Bruchlandung Feuer. 34 Menschen starben, 7 wurden gerettet
- 17. Juli: Kurz nach dem Start von New York City explodierte die Boeing 747–131 des TWA-Fluges 800 in gut 4 km Höhe. Alle 230 Menschen an Bord kommen ums Leben. Die Teile der Maschine können zu 95 % wiederaufgebaut und zusammengesetzt werden
- 29. August: Spitzbergen, Norwegen. Eine russische Tupolew Tu-154 prallte gegen einen Berg. Alle 141 Menschen an Bord starben
- 2. September: Bei Wartungsarbeiten stürzt auf dem Areal der Sendeanlage Langenberg ein 165 Meter hoher Sendemast um. Es gab keine Verletzten, es entstand aber ein Sachschaden von 5,3 Millionen DM
- 25. September: Waddenzee, Niederlande. Eine Douglas DC-3 stürzte kurz nach dem Start ab. Alle 32 Menschen an Bord starben
- 30. September: Bei einem Auffahrunfall der Achterbahn Eurostar auf dem Münchner Oktoberfest werden 26 Menschen verletzt
- 2. Oktober: Lima, Peru. Eine Boeing 757 der Aero Peru stürzte kurz nach dem Start vom Lima International Airport ins Meer. Alle 70 Menschen an Bord starben
- 7. November: Lagos, Nigeria. Absturz einer Boeing 727. Alle 143 Menschen starben
- 12. November: Indien. Kollision in der Luft zwischen einer Boeing 747 der Saudi Arabian Airways und einer Iljuschin Il-76 der Kazak Airlines. Alle 349 Personen in beiden Flugzeugen starben
- 23. November: Komoren. Eine entführte Boeing 767 der Ethiopian Airlines zerbricht bei der Notwasserung und sinkt, 125 der 175 Insassen kamen dabei um
- 24. Dezember: Indien. Absturz einer Hindustan Aeronautics 748 der Indischen Luftwaffe. Alle 22 Menschen an Bord starben

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 16. März: Mike Tyson gewinnt seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Frank Bruno im MGM Grand, Las Vegas, durch technischen K. o
- 15. Mai: FC Bayern München wird UEFA-Cup-Sieger
- 10. Juni: Uwe Krupp schießt die Colorado Avalanche zum ersten Stanley Cup-Sieg ihrer Geschichte
- 30. Juni: Deutschland wird Fußball-Europameister, mit dem ersten Golden Goal in der Geschichte durch Oliver Bierhoff
- 19. Juli bis 4. August: XXVI. Olympische Sommerspiele in Atlanta/USA
- 23. November: Henry Maske verliert im letzten Kampf seiner Profi-Karriere gegen Virgil Hill nach Punkten

Geboren


- 14. Juni: Christian Maldini, italienischer Fußballer
- 5. Juli: Schaf Dolly, erstes geklontes Säugetier († 14. Februar 2003)
- 25. Juli: Prinzessin Maria-Olympia, Tochter von Kronprinz Pavlos von Griechenland, und Kronprinzessin Marie-Chantal von Griechenland
- 17. Oktober: Prinzessin Marie-Caroline, Tochter von Erbprinz Alois von Liechtenstein, und Sophie Prinzessin von Bayern

Gestorben


- 4. Januar: Bob Flanagan, US-amerikanischer Schriftsteller und Künstler (
- 1952)
- 5. Januar: Thomas Ruf, deutscher Politiker (
- 1911)
- 5. Januar: Fritz Huschke von Hanstein, deutscher Motorsportler (
- 1911)
- 6. Januar: Kurt Schmücker, deutscher Politiker (
- 1919)
- 6. Januar: Willy Czernik, deutscher Operetten- und Filmkomponist (
- 1901)
- 8. Januar: François Mitterrand, französischer Politiker, 1981–1995 Staatspräsident von Frankreich (
- 1916)
- 11. Januar: Walter M. Miller, US-amerikanischer Schriftsteller (
- 1923)
- 12. Januar: Bartel Leendert van der Waerden, niederländischer Mathematiker (
- 1903)
- 15. Januar: Moshoeshoe II., ehemaliger König von Lesotho (
- 1938)
- 19. Januar: Ulrich Hausmann, deutscher Archäologe (
- 1917)
- 21. Januar: Gerry Mulligan, US-amerikanischer Jazzmusiker und Komponist (
- 1927)
- 25. Januar: Ruth Berghaus, deutsche Regisseurin des Musiktheaters (
- 1927)
- 25. Januar: Sigi Sommer, deutscher Chronist und Journalist (
- 1914)
- 28. Januar: Jerry Siegel, US-amerikanischer Autor und Mit-Erfinder des Comics Superman (
- 1914)
- 28. Januar: Joseph Brodsky, Russisch-US-amerikanischer Dichter und Literaturnobelpreisträger (
- 1940)
- 1. Februar: Willi Bäuerle, deutscher Politiker, MdB (
- 1926)
- 2. Februar: Gene Kelly, US-amerikanischer Schauspieler und Tänzer (
- 1912)
- 5. Februar: Ludwig Ratzel, Politiker (
- 1915)
- 7. Februar: Boris Alexandrowitsch Tschaikowski, russischer Komponist (
- 1925)
- 9. Februar: Adolf Galland, deutscher Luftwaffenoffizier und Jagdflieger (
- 1912)
- 9. Februar: August Kühn, deutscher Schriftsteller (
- 1936)
- 11. Februar: Pierre Verger, Fotograf (
- 1902)
- 13. Februar: Martin Balsam, US-amerikanischer Schauspieler (
- 1914)
- 14. Februar: Cenek Kottnauer, tschechisch-britischer Schachspieler (
- 1910)
- 15. Februar: McLean Stevenson, US-amerikanischer Schauspieler (
- 1928)
- 17. Februar: Michel Pablo, Trotzkist aus Griechenland (
- 1911)
- 17. Februar: Hervé Bazin, französischer Schriftsteller (
- 1911)
- 18. Februar: Josef Meinrad, österreichischer Kammerschauspieler (
- 1913)
- 20. Februar: Solomon Asch, polnisch-US-amerikanischer Gestaltpsychologe (
- 1907)
- 20. Februar: Toru Takemitsu, japanischer Komponist (
- 1930)
- 21. Februar: Morton Gould, US-amerikanischer Komponist, Dirigent und Pianist (
- 1913)
- 21. Februar: Rudolf Braunburg, deutscher Schriftsteller (
- 1924)
- 23. Februar: Helmut Schön, deutscher Fußballtrainer und -spieler (
- 1915)
- 23. Februar: William Bonin, Serienmörder (
- 1947)
- 24. Februar: Akram al-Haurani, syrischer Politiker (
- 1915)
- 24. Februar: Wolfgang Schieren, deutscher Manager und Vorstandsvorsitzender der Allianz AG (
- 1927)
- 26. Februar: Mieczysław Weinberg, russischer Komponist polnischer Abstammung (
- 1919)
- 27. Februar: Sarah Palfrey Cooke, US-amerikanische Tennisspielerin (
- 1912)
- 3. März: John Joseph Krol, Erzbischof von Philadelphia und Kardinal (
- 1910)
- 3. März: Marguerite Duras, französische Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Filmregisseurin (
- 1914)
- 4. März: Gerhard Schaffran, Bischof von Dresden-Meißen (
- 1912)
- 9. März: George Burns, US-amerikanischer Schauspieler (
- 1896)
- 9. März: Alfredo Vicente Scherer, Erzbischof von Porto Alegre und Kardinal (
- 1903)
- 10. März: Joseph Braunstein, Musiker, Schriftsteller, Bergsteiger (
- 1892)
- 13. März: Lucio Fulci, italienischer Filmregisseur und Produzent (
- 1927)
- 13. März: Krzysztof Kieślowski, polnischer Filmregisseur und Drehbuchautor (
- 1941)
- 15. März: Wolfgang Koeppen, er bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit (
- 1906)
- 17. März: René Clément, französischer Filmregisseur (
- 1913)
- 18. März: Odysseas Elytis, Künstler (
- 1911)
- 18. März: Maxl Graf, deutscher Schauspieler und Sänger der volkstümlichen Musik (
- 1933)
- 19. März: Colin Pittendrigh, US-amerikanischer Biologe und Mitbegründer der Chronobiologie (
- 1918)
- 26. März: Käte Strobel, deutsche Politikerin (
- 1907)
- 26. März: David Packard, Mitbegründer des US-amerikanischen Technologiekonzern Hewlett-Packard (
- 1912)
- 27. März: Alfred Hirschmeier, deutscher Filmarchitekt (
- 1931)
- 28. März: Hans Blumenberg, deutscher Philosoph (
- 1920)
- 2. April: Josef Fuchs, Totengräber (
- 1906)
- 4. April: Barney Ewell, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger (
- 1918)
- 5. April: Monika Dannemann, deutsche Freundin des Musikers Jimi Hendrix (
- 1946)
- 6. April: Greer Garson, britische Filmschauspielerin (
- 1904)
- 7. April: Michael Holzinger, Schriftsteller in Banater Mundart (
- 1920)
- 16. April: Stavros Niarchos, griechischer Reeder (
- 1909)
- 17. April: Paul Bleiß, deutscher Politiker (
- 1904)
- 17. April: José Luis López-Aranguren, Philosoph und Essayist (
- 1909)
- 18. April: Piet Hein (Wissenschaftler), dänischer Wissenschaftler, Mathematiker, Erfinder und Literat (
- 1905)
- 22. April: Dschochar Mussajewitsch Dudajew, erster tschetschenische Präsident (
- 1944)
- 23. April: P. L. Travers, australische Schriftstellerin (Mary Poppins) (
- 1899)
- 29. April: Peter Griese, deutscher Science-Fiction-Autor (
- 1938)
- 1. Mai: Irene Koss, Schauspielerin und die erste deutsche Fernsehansagerin (
- 1928)
- 2. Mai: Christopher Bird, US-amerikanischer Botaniker und Schriftsteller (
- 1928)
- 3. Mai: Hermann Kesten, deutscher Schriftsteller (
- 1900)
- 6. Mai: Léon-Joseph Suenens, belgischer Theologe, Erzbischof von Mecheln und ein Kardinal (
- 1904)
- 8. Mai: Ludwig Hoelscher, deutscher Cellist (
- 1907)
- 10. Mai: Gerd Duwner, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher (
- 1925)
- 11. Mai: Nnamdi Azikiwe, nigerianischer Politiker (Staatspräsident) (
- 1904)
- 13. Mai: Hans Sauer, Erfinder (
- 1923)
- 14. Mai: Ludwig Preiß, deutscher Politiker (
- 1910)
- 17. Mai: Nikolaus Utermöhlen, deutscher Musiker und Künstler (
- 1958)
- 19. Mai: Georgi Filippowitsch Baidukow, sowjetischer Pilot und Autor (
- 1907)
- 21. Mai: Fritz Ligges, deutscher Vielseitigkeits- und Springreiter (
- 1938)
- 23. Mai: Bernhard Klodt, deutscher Fußballspieler (
- 1926)
- 23. Mai: Peter Pasetti, deutscher Schauspieler (
- 1916)
- 25. Mai: Bradley Nowell, Sänger/Gitarrist (
- 1968)
- 29. Mai: Antonín Mrkos, tschechischer Astronom (
- 1918)
- 30. Mai: Léon-Etienne Duval, Erzbischof von Algier und Kardinal der römisch-katholischen Kirche (
- 1903)
- 31. Mai: Timothy Leary, US-amerikanischer Psychologe und Autor (
- 1920)
- 1. Juni: Otto Meier, deutscher Künstler (Keramik) (
- 1903)
- 2. Juni: Amos Tversky, Psychologe (
- 1937)
- 3. Juni: Tito Okello, Staatsoberhaupt Ugandas 1985–1986 (
- 1914)
- 5. Juni: Jan Kerouac, US-amerikanische Autorin (
- 1952)
- 6. Juni: George Davis Snell, US-amerikanischer Mediziner, Nobelpreisträger für Medizin (
- 1903)
- 8. Juni: Gustav Heckmann, deutscher Philosoph (
- 1898)
- 11. Juni: Brigitte Helm, deutsche Filmschauspielerin (
- 1908)
- 15. Juni: Ella Fitzgerald, US-amerikanische Jazz-Sängerin (
- 1917)
- 17. Juni: Reinhard Lettau, Schriftsteller (
- 1929)
- 17. Juni: Thomas Samuel Kuhn, US-amerikanischer Physiker, Wissenschaftstheoretiker und -historiker (
- 1922)
- 20. Juni: Herbert Gerigk, deutscher Musikwissenschaftler und Nationalsozialist (
- 1905)
- 21. Juni: Gerhard Wendland, deutscher Schlagersänger (
- 1921)
- 26. Juni: Veronica Guerin, irische Journalistin (
- 1958)
- 28. Juni: Julio Bolbochan, Schachgroßmeister (
- 1920)
- 2. Juli: Margaux Hemingway, US-amerikanische Schauspielerin und Model (
- 1955)
- 5. Juli: Predrag Ostojić, jugoslawischer Schachmeister (
- 1938)
- 7. Juli: J. Hermann Siemer, deutscher Politiker (
- 1902)
- 8. Juli: Albrecht von Bayern, Chef des Hauses Wittelsbach (
- 1933)
- 8. Juli: Mario Camorani, italienischer Schachproblemkomponist (
- 1912)
- 8. Juli: Richard Groschopp, Regisseur und Kameramann (
- 1906)
- 8. Juli: Adelheid Duvanel, Schweizer Schriftsteller (
- 1936)
- 12. Juli: Gottfried von Einem, Komponist (
- 1918)
- 14. Juli: Jean Rudolf von Salis, Schweizer Historiker, Schriftsteller und Publizist (
- 1901)
- 15. Juli: Erwin Fischer, deutscher Jurist (
- 1904)
- 16. Juli: Adolf von Thadden, deutscher Politiker (
- 1921)
- 17. Juli: Chas Chandler, war britischer Musiker, Musikproduzent und Manager (
- 1938)
- 18. Juli: Donny the Punk, US-amerikanischer Aktivist für Gefangenenrechte (
- 1946)
- 18. Juli: Hans Katzer, deutscher Politiker (
- 1919)
- 21. Juli: Waluliso, Friedensaktivist und stadtbekanntes Original in Wien (
- 1914)
- 22. Juli: Tamara Danz, Sängerin (
- 1952)
- 22. Juli: Peter Ludwig, deutscher Industrieller und Kunst-Mäzen (
- 1925)
- 23. Juli: Alfred Kunze, Dozent für Fußball an der deutsche Hochschule für Körperkultur und Sport (
- 1909)
- 30. Juli: Magda Schneider, deutsche Schauspielerin (
- 1909)
- 31. Juli: Hans Schwier, deutscher Politiker (
- 1926)
- 1. August: Mohammed Farah Aidid, Führer des somalischen Habr Gidr-Klans (
- 1936)
- 1. August: Tadeus Reichstein, Schweizer Chemiker (
- 1897)
- 2. August: Michel Debré, französischer Politiker (
- 1912)
- 5. August: Roman Schnur, deutscher Staatsrechtler (
- 1927)
- 8. August: Joseph Asajirō Satowaki, Erzbischof von Nagasaki und Kardinal (
- 1904)
- 8. August: Nevill F. Mott, englischer Physiker (
- 1905)
- 9. August: Frank Whittle, englischer Pilot, Erfinder und Geschäftsmann (
- 1907)
- 11. August: Rafael Kubelík, Schweizer Dirigent und Komponist tschechischer Herkunft (
- 1914)
- 12. August: Viktor Ambarzumjan, armenischer Astrophysiker (
- 1908)
- 13. August: António de Spínola, portugiesischer General und Politiker (
- 1910)
- 13. August: David Tudor, Pianist und einer der Pioniere für elektronische und experimentelle Musik (
- 1926)
- 14. August: Sergiu Celibidache, rumänischer Dirigent (
- 1912)
- 14. August: Camilla Horn, deutsche Schauspielerin (
- 1903)
- 15. August: Liesel Christ, Frankfurter Volksschauspielerin (
- 1919)
- 15. August: Max Thurian, Schweizer Theologe (
- 1921)
- 15. August: Albert Osswald, Ministerpräsident des Landes Hessen (
- 1919)
- 20. August: Rio Reiser, deutscher Rockmusiker (Ton Steine Scherben) (
- 1950)
- 22. August: Erwin Leiser, deutsch-schwedischer Publizist (
- 1923)
- 23. August: Jurriaan Andriessen, niederländischer Komponist und Lehrer (
- 1925)
- 25. August: Reinhard Libuda, deutscher Fußballspieler (
- 1943)
- 27. August: Wayne D. Overholser, US-amerikanischer Westernautoren (
- 1906)
- 30. August: Josef Müller-Brockmann, Grafikdesigner, Typograph, Autor und Lehrer (
- 1914)
- 1. September: Vagn Holmboe, dänischer Komponist (
- 1909)
- 2. September: Hans Peter Heinzl, österreichischer Kabarettist (
- 1942)
- 2. September: Otto Luening, US-amerikanischer Komponist (
- 1900)
- 5. September: Anselm Strauss, US-amerikanischer Soziologe (
- 1916)
- 9. September: Bill Monroe, US-amerikanischer Musiker (
- 1911)
- 10. September: Hans List, erfolgreicher österreichischer Unternehmer (
- 1896)
- 12. September: Ernesto Geisel, Präsident Brasiliens während der Militärdiktatur der 1970er Jahre (
- 1907)
- 13. September: Tupac Shakur, US-amerikanischer Rapper (
- 1971)
- 16. September: Gene Nelson, US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent (
- 1920)
- 17. September:

1909

Ereignisse

Katastrophen


- 5. Januar: Bei Erdbeben in Süditalien werden ca. 83.000 Menschen begraben
- 23. Januar: Ein Erdbeben der Stärke 7,3 im Iran fordert ca. 5.500 Tote

Politik und Wirtschaft


- 1. Januar: Adolf Deucher wird zum 4. mal Bundespräsident in der Schweiz
- 2. Januar: In Berlin führt die Deutsche Reichspost den bargeldlosen Zahlungsverkehr mittels Postschecks ein
- Februar: Der britische König Eduard VII. zu Besuch in Berlin
- 9. Februar: Deutschland anerkennt die Vormachtstellung Frankreichs in Marokko, worauf Frankreich Marokkos Unabhängigkeit garantiert. Dies bedeutet das Ende der Ersten Marokkokrise
- 10. März: Beilegung der Bosnische Annexionskrise unter Brüskierung Russlands; Serbien demobilisiert seine Truppen
- Juli: Kaiser Wilhelm II. ernennt Theobald von Bethmann Hollweg (18561921) zum Reichskanzler. Amtszeit von 1909–1917
- Gründung des Quickborner Arbeitskreises
- Gründung von Tel Aviv (Grundsteinlegung 11. April), der ersten modernen jüdischen Stadt auf dem Gebiet des späteren Staates Israel

Wissenschaft und Technik


- Robert Millikan bestimmt die Ladung des Elektrons mit seinem Öltropfenexperiment
- Andrija Mohorovičić entdeckt, dass der Erdmantel eine größere Dichte hat als die Erdkruste. Die Grenze zwischen beiden wird nach ihm Mohorovičić-Diskontinuität genannt
- Ernest Rutherford charakterisiert die Alpha-, Beta- und Gammastrahlung
- Hans Geiger und Ernest Marsden untersuchen erstmals die Streuung von Alphateilchen an Atomen in dünnen Metallfolien mit der Szintillationsmethode
- Die erste Fluggesellschaft der Welt wird gegründet: die DELAG betreibt Zeppeline
- Der Deutsche Paul Ehrlich wendet die Chemotherapie zum ersten Mal an
- 6. April: Der US-Amerikaner Robert Edwin Peary soll als erster Mensch den Nordpol erreicht haben
- 1. Dezember: offizielle Jungfernfahrt des Luftschiffs „Erbslöh“ über Leichlingen

Kultur


- 19. Januar: Gründung der Deutschen Höheren Privatschule Windhoek in Namibia
- 25. Januar: Uraufführung der Oper Elektra von