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InkathaDie Inkatha Freedom Party (IFP) ist eine politische Partei in Südafrika. Sie wurde 1975 von Mangosuthu Buthelezi gegründet und wird noch immer von ihm geführt. Zur Gründung verwendete der Zulu-Führer Buthelezi die Strukturen einer kulturellen Organisation der Zulu, die bereits seit den 1920er-Jahren bestand. Die Partei entstand im KwaZulu-Homeland. Noch heute sind die Mitglieder der Partei meist Zulu, auch wenn die Partei offen ist für Personen sämtlicher ethnischer Gruppierungen.
Die Inkatha Freedom Party verstand sich als Gegenpartei zum African National Congress (ANC). Sie versuchte hauptsächlich den Kapitalismus und die Apartheid zu stärken. Damit fand Buthelezi auch in Deutschland bei konservativen Parlamentariern Unterstützung.
Als sich 1989 das Ende der Apartheid abzeichnete rief Buthelezi und seine IFP zum Kampf gegen den ANC auf. Die folgenden Unruhen kosteten rund 7.000 Menschen das Leben. Erst als es Nelson Mandela 1994 gelang, Buthelezi in die neue Regierung einzubinden, hörten die Unruhen auf.
Weblinks
- [http://www.ifp.org.za/ Offizielle Website der IFP]
Kategorie:Südafrikanische Partei
Südafrika
Die Republik Südafrika ist ein Staat an der Südspitze Afrikas. Der Nationalfeiertag, Tag der Verfassung (1994), ist der 27. April. Südafrika liegt bei 22 - 35° Süd und 17 - 33° Ost und wird vom Atlantischen und dem Indischen Ozean umschlossen. Das Land grenzt an Namibia, Botswana, Simbabwe, Mosambik und das Swasiland. Lesotho liegt innerhalb der Grenzen Südafrikas.
Geographie
Südafrika hat eine Fläche von 1.219.912 km².
Das Zentralplateau liegt in einer Höhe zwischen 900 und 2.000 Metern. Der zur Küste abfallende Landgürtel mit einer Breite von 20 bis 250 km wird Groot Randkant (Große Randstufe) genannt.
Die Drakensberge durchziehen das Land vom Nordosten bis in die Enklave Lesotho im Südosten, wo sie mit dem Thabana Ntlenyana ihren höchsten Punkt (3.482 m über NN) erreichen. Höchster Berg Südafrikas ist der Njesuthi mit 3.446 m. Nordwestlich von Bloemfontein erstreckt sich die Kalahari-Wüste durch Botswana bis nach Namibia hinein. Am Kaap Agulhas (port.: agulhas = Nadeln), der äußersten Südspitze des Kontinents, treffen sich Atlantik und Indischer Ozean, westlich davon ist das Kap der Guten Hoffnung (Cape of Good Hope oder Kaap van die goeie Hoop).
Die meisten Flüsse Südafrikas entspringen in den Drakensbergen und fließen nach Osten in Richtung Indischer Ozean. Der längste Fluss, der Oranje, mit einer Länge von 1.860 km entspringt auch in den Drakensbergen, fließt aber nach Westen und mündet in den Atlantischen Ozean. Die Augrabiesfälle (Aukoerebis, "Ort des Großen Lärms") des Oranje im Nordwesten des Gordoniadistriktes wurden 1778 von Hendrik Wikar entdeckt, haben eine Breite von ca. 3 km und sind 190 m hoch, davon 146 m im freien Fall. Der Hauptwasserfall ist ca. 150 m breit. Weitere wichtige Flüsse sind der Limpopo, der als Grenzfluss in Nordostrichtung nach ca. 1.600 km in den Indischen Ozean mündet, und der Vaal (1.251 km), ein Nebenfluss des Oranje. Die Wasserstände dieser Flüsse schwanken sehr stark.
Zu Südafrika gehören weiterhin die Prince-Edward-Inseln im südlichen Indischen Ozean. Seine territorialen Ansprüche in der Antarktis und auf die Walfischbucht in Namibia gab Südafrika 1994 auf.
Klima und Vegetation
Das Klima ist durch die Lage am südlichen Wendekreis subtropisch, überwiegend sonnig und trocken. Schnee gibt es im Winter meist nur in den Gebirgen. Die über das Jahr verteilten Niederschläge nehmen von Südosten nach Nordwesten ab, gleichzeitig nehmen die Temperaturen zu.
Durch seine Größe und mehrere Faktoren (Meeresströme, Höhenlage) bedingt, variiert das Klima zwischen den verschiedenen Teilen des Landes:
Das Klima der Westküste ist durch den Benguelastrom aus der Antarktis kühler und trockener. An der Ostküste sorgt der Agulhasstrom aus dem Indischen Ozean für ein eher feuchtes und warmes Klima.
Die Lage auf der Südhalbkugel führt dazu, dass die Jahreszeiten den europäischen entgegengesetzt sind. Im Winter, also zwischen Juni und August, kann in den Drakensbergen, auf dem Highveld und sogar in Johannesburg (1753 m über NN) und Umgebung Schnee liegen, abends und nachts ist es dann sehr kalt. Tagsüber steigen die Temperaturen auf ungefähr 23° C, im Sommer 30° C. Im Boland, der Region um Kapstadt (15 m über NN), herrscht im Winter kühles Klima mit Nieselregen. Von November bis März ist es dort warm bis heiß und trocken. In den Küstengebieten KwaZulu-Natals, u. a. in Durban (5 m über NN) und entlang der Ostküste ist die Luftfeuchtigkeit hoch, es weht jedoch meist ein kühlender Wind vom Meer. Temperaturen hier ganzjährig 25° - 35° C.
Das Plateau im Osten des Landes (Johannesburg eingeschlossen) ist durch warme, aber selten unangenehm heiße Temperaturen gekennzeichnet. In der Karoo-Halbwüste und der Kalahariwüste kommt es dagegen zu extrem hohen Temperaturen.
Am Westkap weht eine ständige, lindernde Brise, die Sommer sind warm und selbst die Winter milde. Die Südküste ist durch ein gemäßigtes Klima charakterisiert.
Es überwiegt eine Trockenvegetation mit ausgedehnten Savannengebieten, die im Westen in die Kalahariwüste und im Südwesten in die Karoo übergehen. Geschlossene Waldbestände finden sich nur im regenstarken Osten und Südosten.
Am Nord- und Westkap wachsen im Frühling prachtvolle Wildblumen. Das Namaqualand (Nord-Kap) ist von Mitte August bis Mitte September ein wahres Blütenmeer.
Die artenreiche Tierwelt wird in Wildschutzgebieten (z. B. dem Kruger-Nationalpark) geschützt.
Siehe auch: Liste der Nationalparks in Südafrika
Liste der Nationalparks in Südafrika
Bevölkerung
Hauptartikel: Bevölkerung Südafrikas
Das Land hat eine kulturell und ethnisch vielfältige Bevölkerung.
Es ist die Heimat verschiedener afrikanischer Völker, von niederländischen, deutschen, französischen, asiatischen und englischen Einwanderern und den sogenannten Coloureds (Farbigen - ein eigentlich rassistischer Ausdruck, der u. a. die Nachfahren der Khoisan, der Sklaven aus dem damals niederländischen Ostindien u. v. a. m. bezeichnet). Der soziale Aufbau ist ebenfalls sehr vielschichtig. Es ist ein multikulturelles Land, obwohl immer noch die Spuren der Apartheid zu finden sind und die Bevölkerungsgruppen häufig getrennt leben.
Südafrika war 2002 zu 58 % urbanisiert, die Bevölkerungsdichte betrug im Jahr 2003 37 Einwohner pro km².
Das Bevölkerungswachstum beträgt 0,8 % pro Jahr, die Kindersterblichkeit 6,9 %.
Es gibt 1.523 Einwohner pro Arzt. Die nutte Alphabetisierung beträgt etwa 85 %.
Die durchschnittliche Lebenserwartung betrug für Frauen ungefähr 46 Jahre, für Männer ein Jahr weniger.
Etwa zwei Drittel der Bevölkerung sind Christen, des weiteren gibt es Anhänger von Stammesreligionen (mehrheitlich Animismus), Muslime (ca. 2 %) und Hindus (1,5 %).
Die Kapprovinzen werden mehrheitlich von Farbigen und Weißen bewohnt.
Es gibt in Südafrika elf Amtssprachen, aus diesem Grund gibt es auch elf verschiedene Bezeichnungen für den Staat Südafrika:
- Afrikaans: Republiek van Suid-Afrika
- Englisch: Republic of South Africa
- isiNdebele: IRiphabliki yeSewula Afrika
- isiXhosa: IRiphabliki yaseMzantsi Afrika
- isiZulu: IRiphabliki yaseNingizimu Afrika
- Nördliches Sotho: Rephaboliki ya Afrika-Borwa
- Sesotho: Rephaboliki ya Afrika Borwa
- Setswana: Rephaboliki ya Aforika Borwa
- Siswati: IRiphabhulikhi yeNingizimu Afrika
- Tshivenda: Riphabuliki ya Afurika Tshipembe
- Xitsonga: Riphabliki ra Afrika Dzonga
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Südafrikas
Siehe auch Transvaal, Südafrikanische Republik und Oranje-Freistaat.
Politik
Hauptartikel: Politische Situation in Südafrika
Politische Situation in Südafrika
Südafrika ist seit 1961 offiziell Republik, die ersten demokratischen Wahlen fanden aber erst nach dem Ende der Apartheid im April 1994 statt. Bis Anfang der 1990er Jahre stand Südafrika unter der Herrschaft der international geächteten Apartheid (der getrennten Entwicklung weißer, schwarzer und farbiger Bevölkerungsgruppen). Eine Wahrheits- und Versöhnungskommission versuchte, diese Zeit aufzubereiten.
Die Legislative besteht aus einem Zweikammerparlament, das sich aus der Nationalversammlung (400 Mitglieder), die nach dem Verhältniswahlrecht gewählt wird, und dem Nationalrat der Provinzen (90 Mitglieder, von denen jede der 9 Provinzen 10 Mitglieder wählt) zusammensetzt.
Der Präsident ist sowohl Staatsoberhaupt als auch Regierungschef und wird alle 5 Jahre durch die Nationalversammlung gewählt. Derzeitiger Staatschef ist Thabo Mbeki, wie sein Vorgänger Nelson Mandela Angehöriger der Partei und ehemaligen Anti-Apartheidsbewegung African National Congress (Afrikanischer Nationalkongress - ANC).
Provinzen
Hauptartikel: Provinzen Südafrikas
Südafrika ist in neun Provinzen unterteilt: Eastern Cape (Ostkap), Free State (Freistaat), Gauteng, KwaZulu-Natal, Limpopo, Mpumalanga, Northern Cape (Nordkap), Nord West (Nordwest) und Western Cape (Westkap).
Infrastruktur
Flugverkehr
Die South African Airways (SAA) bietet internationale Verbindungen von und zu den Flughäfen in Johannesburg und Kapstadt. Auch andere große internationale Fluggesellschaften wie Lufthansa, British Airways, Swiss Int. Air Lines, Air France oder KLM fliegen täglich nach Johannesburg oder Kapstadt. Für Inlandsflüge in Südafrika oder Flüge in afrikanische Nachbarstaaten bestehen viele Angebote von SAA, Comair, Nationwide, Kulula.com, 1Time, Air Namibia etc. Neben Johannesburg und Kapstadt fliegen sie auch kleinere Flughäfen wie George, Durban, Port Elizabeth, Pretoria oder Bloemfontein an.
Bahnverkehr
In Südafrika verkehren auf einem Schienennetz von rund 24.000 Kilometern häufig Passagierzüge zwischen den größeren Städten, aber auch auf Nebenstrecken. Für den Tourismus gibt es etliche wichtige Bahnverbindungen:
- Trans-Oranje-Express: fährt die Strecke Kapstadt / Durban / Kimberley / Bloemfontein wöchentlich in 37 Stunden
- Trans-Natal-Nacht-Express: fährt täglich in 13,5 Stunden von Durban nach Johannesburg
- Blue Train: der Luxuszug verkehrt zwischen Pretoria und Kapstadt, eine Reservierung elf Monate im Voraus ist empfehlenswert
- Rovos Rail: der historische Zug verkehrt zwischen Pretoria und Kapstadt, die dreitägige Fahrt kostet ab 700 Euro
- siehe auch Kapspur
Busverkehr
Internationale Verbindungen stellen die Linien Intercape Mainliner (Windhoek-Kapstadt) und Translux (Harare-Bulawayo-Johannesburg) her. Translux verkehrt wie die Greyhound Coach Lines, die Baz-Busse und Intercape innerhalb Südafrikas. Die Haltestellen sind oft flexibel.
Straßennetz und Autoverkehr
In Südafrika herrscht Linksverkehr.
Südafrika verfügt über ein gut ausgebautes Straßennetz, mit Autobahnen in und zum Teil zwischen den Großstädten, z. B. die N3-Autobahn zwischen Johannesburg und Durban. Die Höchstgeschwindigkeitsgrenze liegt normalerweise bei 120 km/h auf Autobahnen, bei 100 km/h auf Landstraßen und bei 60 km/h innerhalb der Ortschaften.
Es gibt an allen Flughäfen Autoverleihe (z. B. Avis, Hertz, Budget). Der Südafrikanische Automobilclub (AA) bietet Mitgliedern von Automobilclubs aus anderen Staaten kostenlos ihre Hilfe an. Der AA unterhält eine Pannenhilfe und gibt Straßenkarten sowie Wetterberichte heraus.
Da das öffentliche Transportsystem schlecht ausgebaut ist, sind viele Pendler auf Sammeltaxis und Busse angewiesen. Dies erhöht das Verkehrsaufkommen auf den Straßen erheblich.
Fahrradverkehr
Für viele Südafrikaner ist das Fahrrad ein gebräuchliches Verkehrsmittel. Besonders in ländlichen Gegenden sind Fahrräder für die ärmere Bevölkerung oft das einzige erschwingliche private Transportmittel. Angesichts der bisweilen großen Entfernungen, der Topografie und der klimatischen Verhältnisse sind Fahrradfahrer im Straßenbild dennoch insgesamt recht selten anzutreffen.
In den Städten gibt es aber auch viele Hobby- und Sportradler. Sie werden vom Tri-Cycling Magazine informiert. Radwege existieren nur selten.
Die Argus Tour, die im März auf einer 105 Kilometer langen Route auf der Kap-Halbinsel stattfindet, gilt mit 35.000 Teilnehmern als eine der weltgrößten Eintagesradtouren überhaupt.
Wirtschaft
Hauptartikel: Wirtschaft Südafrikas
Südafrika ist ein wohlhabendes Schwellenland und wird von manchen Beobachtern (UN, EU) sogar schon zur Ersten Welt gerechnet. Es ist reich an Bodenschätzen, hat ein gut entwickeltes Finanz- und Rechtssystem sowie eine allgemein gute Infrastruktur (Kommunikations-, Energie- und Transportwesen).
Obwohl die letzten zehn Jahre vom Wachstum geprägt waren, liegt die Arbeitslosenquote bei etwa 42 % (Stand: Januar 2005), und die Nachwirkung der Apartheid, vor allem Armut und wirtschaftliche Benachteiligung der nicht-weißen Bevölkerung, sind noch nicht beseitigt. Weitere Probleme sind die hohe Kriminalitätsrate, die Korruption und HIV/Aids.
Anfang 2000 kündigte Präsident Thabo Mbeki an, das Wirtschaftswachstum und die Investitionen durch die Auflockerung des Arbeitsrechts, die Privatisierung staatlicher Betriebe und die Senkung der Staatsausgaben zu fördern.
Diese Bestrebungen stoßen auf harten Widerstand von Seiten der organisierten Arbeitnehmerschaft.
Die Einführung von Mindestlöhnen führte in Südafrika zu einer vermehrten Entlassung von nicht mehr bezahlbaren Landarbeitern und zu einer entsprechenden Landflucht und Arbeitslosigkeit.
Ein weiteres Problem der südafrikanischen Wirtschaft ist das fehlende Wissen im Verwaltungsbereich. Öffentliche Stellen wurden in den vergangenen Jahren oftmals an verdiente, aber auch leider inkompetente Widerstandskämpfer gegen das Apartheitsregime vergeben. Diese Praxis wird oftmals in den südafrikanischen Medien als Nepotismus bezeichnet.
Der Beitrag der verschiedenen Wirtschaftssektoren zum Bruttosozialprodukt liegt bei 64 % durch den Dienstleistungssektor und 32 % durch die Industrie, wozu heute auch eine entwickelte Autoindustrie zählt. Obwohl nur 4 % des südafrikanischen Bruttosozialprodukts aus der Landwirtschaft stammen, ist das Land der drittgrößte Exporteur von Agrarprodukten in der Welt. Das Bruttosozialprodukt beträgt 115 Mrd. Euro und ist damit das höchste aller afrikanischer Staaten.
Südafrika ist an mehreren regionalen Wirtschafts- und Entwicklungsprojekten beteiligt:
- NEPAD - New Partnership for Africa's Development
- SADC - Südafrikanische Entwicklungsgemeinschaft
Kultur
Film
Die südafrikanische Carmen-Verfilmung "U-Carmen e-Khayelitsha" von Mark Dornford-May erhielt den Goldenen Bären 2005 in Berlin. Hauptdarstellerin: Pauline Malefane [http://www.n-tv.de/5495439.html]
Literatur
Zwei südafrikanische Schriftsteller wurden bereits mit dem Literaturnobelpreis geehrt. Dies war 1991 Nadine Gordimer und 2003 J. M. Coetzee.
Bibliothekswesen
Hauptartikel: Bibliothekswesen in Südafrika
Feiertage
Per Gesetz werden folgende Tage in Südafrika zu Feiertagen erklärt:
- 1. Januar: Neujahr
- 21. März: Tag der Menschenrechte (Human Rights Day). Jahrestag des Massakers von Sharpeville 1960.
- Karfreitag und Ostermontag (Freitag vor und Montag nach dem Ostersonntag)
- 27. April: Freiheitstag (Freedom Day). Jahrestag der ersten demokratischen Wahlen 1994.
- 1. Mai: Tag der Arbeit
- 16. Juni: Tag der Jugend (Youth Day), früher: Soweto-Tag. Jahrestag des Beginns der Rassenunruhen in Soweto 1976.
- 9. August: Tag der Frauen (Women's Day). Jahrestag der Frauen-Demonstration gegen das Pass-Gesetz 1956.
- 24. September: Tag des Erbes (Heritage Day).
- 16. Dezember: Versöhnungstag (Day of Reconciliation). Jahrestag der Schlacht am Blood River 1838 zwischen Buren und Zulu. Dieser Tag war bereits während der Apartheid als "Gelöbnis-Tag" oder "Schwur-Tag" Feiertag, und bekam 1995 seine neue Bedeutung.
- 25./26. Dezember: Weihnachten
Fallen diese Tage auf einen Sonntag, ist der folgende Montag ein Feiertag.
Probleme des Landes
Trotz der Aufwärtstendenz in Südafrika in den letzten 10 Jahren gibt es noch immer sehr große soziale Probleme. So werden Schwarze auch nach dem Ende der Apartheid meist immer noch weitaus schlechter bezahlt als Weiße. Große Teile der Bevölkerung leben in so genannten Townships. Dabei handelt es sich um Wohnviertel, in denen trotz positiver Entwicklung der Lebensstandard auch heute noch sehr niedrig ist. Aids ist trotz der Bemühungen seitens der Regierung weiterhin ein Hauptproblem. Nach wie vor ungelöst ist die enorm hohe Kriminalitätsrate und die Brutalität der Verbrechen, die sich besonders in den großen Städten manifestieren.
Kriminalität in Südafrika
Die Kriminalität in Südafrika ist ein sehr großes Problem. Das Land hat eine der höchsten Verbrechensraten weltweit. Nur in Kolumbien ist die Lage noch drastischer.
In Südafrika gibt es große soziale Unterschiede. Viele Menschen, besonders die Schwarzen, sind oft arm und arbeitslos. Aus diesem Grund muss Südafrika mit einer hohen Kriminalitätsrate kämpfen. Unter dem Apartheidsregime gab es eine brutale Polizeibehörde, die das Problem größtenteils mit nicht zu rechtfertigenden Methoden zu lösen versuchte. Nach dem Übergang der Macht zu den Schwarzen wurde im Polizeiapparat ein Vakuum hinterlassen, das bis heute nicht gestopft werden konnte.
Nach der Kriminalitätsstatistik von 2004 sind 38.400 Frauen und Mädchen vergewaltigt worden und 172.500 Fälle schwerer Körperverletzung registriert. Eine südafrikanische Spezialität ist „Carjacking“ bei der das Auto gewaltsam entführt und der Fahrer, wenn er versuchen sollte, Widerstand zu leisten - aber auch ohne Widerstand, um ihn als Zeugen auszuschalten - häufig erschossen wird. 2004 wurden auf diese Weise 11.500 Autos entführt, weitere 81.900 auf übliche Weise gestohlen und in 142.450 Autos eingebrochen oder die Einbrüche gemeldet.
Townships
Townships dienten während der Apartheid in Südafrika als Wohngegenden für die schwarze, die farbige (Coloureds) oder die indische Bevölkerung. Sie konnten Ausmaße einer ganzen Stadt annehmen. Ein typisches Beispiel ist Soweto (South Western Townships), ein Stadtteil von Johannesburg in der Provinz Gauteng im nordöstlichen Teil des Landes.
Homelands
Als Homelands wurden während der Apartheid die Stammesgebiete der Schwarzen in Südafrika bezeichnet. Die weißen Apartheidsführer nannten die Homelands Bantustan. Sie wollten die Rassentrennung der Apartheid unter dem Motto der "separaten Entwicklung" auch territorial durchsetzen und formell unabhängige Staaten der Schwarzen in Südafrika schaffen, deren Bewohnern (Schein-)Unabhängigkeit zugestanden werden sollte. Die Homelands waren ökonomisch, finanziell und militärisch jedoch vollständig von Südafrika abhängig. De facto stellten sie lediglich vom übrigen Staatsgebiet abgetrennte Reservate dar.
AIDS in Südafrika
Hauptartikel: AIDS in Südafrika
Aids gilt als die "tickende Zeitbombe" Südafrikas. Auf der Website der Südafrikanischen Aidsstiftung (Aids Foundation of South Africa) werden Prognosen zitiert, die besagen, dass innerhalb der nächsten drei Jahre jährlich fast 250.000 Südafrikaner an Aids sterben werden. Diese Zahl soll bis zum Jahr 2008 auf 500.000 jährlich anwachsen.
Deutsche Schulen in Südafrika
- [http://www.dsp.gp.school.za/index.htm Deutsche Schule Pretoria]
- [http://www.hmbschool.co.za/ Deutsche Schule Hermannsburg]
- Deutsche internationale Schule Kapstadt
- [http://www.dsj.co.za/german/index.asp Deutsche internationale Schule Johannesburg]
- [http://www.dsdurban.co.za/ Deutsche Schule Durban]
- Deutsche Schule Kroondal
Tourismus
Der Tourismus hat sich mittlerweile zu einem sehr wichtigen Wirtschaftsfaktor Südafrikas entwickelt.
Sehenswürdigkeiten sind u. a.
- Sun City
- Kruger-Nationalpark und andere [http://www.sanparks.org Nationalparks in Südafrika]
- der 3000 km lange Küstenstreifen
- Kapstadt mit dem Tafelberg und der Kaphalbinsel (Kap der guten Hoffnung)
- Johannesburg, bekannt auch für die Goldminen
- Drakensberge
- Blyde River Canyon
Zurzeit wird der Tourismusanteil vom Bruttosozialprodukt schon auf mehr als 7 % geschätzt. Im Jahre 2002 waren mehr als sechs Millionen Touristen im Lande. Ungefähr 3 % der Angestellten arbeiten in der Branche, bei der man sich weiteren Zuwachs erhofft.
Am 13. Mai 2002 präsentierte der südafrikanische Umwelt- und Tourismusminister Mohammed Valli Moosa Leitlinien für eine verantwortungsvolle Tourismusentwicklung in Südafrika. Damit soll nicht nur der Tourismus im Lande gefördert, sondern vor allem die lokale Bevölkerung in die Planung und Entwicklung des Tourismus einbezogen werden. Besonders die ärmeren Schichten sollen so direkter vom Tourismus profitieren.
Südafrika zählt bereits heute zu einem der attraktivsten Altersruhesitzländer und gilt unter Golfern als heißer Tipp.
Literatur
- Lonely Planet: Mary Fitzpatrick, Rebecca Blond, Gemma Pitcher - South Africa, Lesotho & Swaziland. 6. Auflage - November 2004 - ISBN 1741041627
- Michael Iwanowski: Südafrika. November 2004 - ISBN 3923975082
Weblinks
- [http://www.gov.za/ Offizielle Homepage]
- [http://www.parliament.gov.za Offizielle Homepage des Südafrikanischen Parlamentes]
- [http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=14&land_id=162 Länder- und Reiseinformationen des Auswärtigen Amtes zu Südafrika]
- [http://www.afrika-heute.de/ShowC.php?country_nr=197 Südafrika Länderinformationen auf afrika-heute.de]
- [http://www.suedafrika.org Botschaft der Republik Südafrika in Deutschland]
- [http://www.suedafrika-nachrichten.de Aktuelle Nachrichten aus Südafrika]
- [http://www.indexmundi.com/de/sudafrika/ Informationen und Statistiken über Südafrika]
- [http://www.odci.gov/cia/publications/factbook/print/sf.html World Fact Book: South Africa]
- [http://www.columbia.edu/cu/lweb/indiv/africa/cuvl/SAfr.html Umfassende Linksammlung der Virtual Library]
- [http://www.southafrica-infoweb.com/ Deutschsprachiges Südafrika Portal mit Rezepte Verzeichnis, Forum und mehr.]
- [http://www-sul.stanford.edu/depts/ssrg/africa/southjo.html Südafrikanische Zeitungen und Zeitschriften - mit Beschreibung]
- [http://www.polity.org.za/html/people/pics.html Fotos, Flaggen und Symbole - (Photographs, Flags and Symbols)]
- [http://www.capepoint.de/ Kapstadt und die Kapregion, Informationen]
- [http://www.südafrika.info/ Allgemeine Infos über Südafrika in Deutsch mit vielen Infos, Community, Photobereich und Reisetipps.]
- [http://home.arcor.de/sirko.poehlmann/D_S_Roadbook/Reise_Links_und_Tipps/reise_links_und_tipps.html Umfangreiche Linkliste für Südafrika-Reisende]
Sudafrika
ja:南アフリカ共和国
ko:남아프리카 공화국
ms:Afrika Selatan
simple:South Africa
zh-min-nan:Lâm-hui
1975
Jahreswidmungen
- 1975 ist „Internationales Jahr der Frau“ der Vereinten Nationen
- Der Goldregenpfeifer (lat. Pluvialis apricaria) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
Allgemein
- Gründung der Metal Band Iron Maiden
- Die Erste UN-Weltfrauenkonferenz findet in Mexiko-Stadt statt
- Gründung des Internationalen Forschungs- und Trainingsinstituts für den Fortschritt der Frau (INSTRAW) durch die Vereinten Nationen
- Der Bau der Trans-Alaska-Pipeline beginnt
- Gründung der esa
- 20. Juni: Fertigstellung der Südbrücke über den Rhein in Koblenz
Politik
- 1. Januar: Die kommunale Neugliederung im Ruhrgebiet und am Niederrhein tritt in Kraft. Wattenscheid wird ein Bochumer Stadtteil. Die linksrheinischen Städte Rheinhausen und Homberg sowie Walsum verlieren ihre Selbständigkeit und werden nach Duisburg eingemeindet. Aus den Kreisen Dinslaken, Moers und Rees wird der Kreis Wesel. Der Zusammenschluss von Gladbeck, Bottrop und Kirchhellen wird am 6. Dezember 1975 für verfassungswidrig erkärt und aufgehoben. Gladbeck wird ausgegliedert und in den Kreis Recklinghausen eingegliedert
- 1. Januar: In Deutschland tritt die Strafrechtsreform in Kraft
- 1. Januar: In Baden-Württemberg werden die ersten 1000 Polizeibeamten mit der sog. Chemischen Keule ausgestattet
- 1. Januar: In Österreich wird die Fristenlösung bei Schwangerschaftsbbruch eingeführt
- 1. Januar: Verfassungsänderung in Schweden. Der König übernimmt nur noch repräsentative Aufgaben
- 1. Januar: Pierre Graber wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: In der Bundesrepublik Deutschland wird kraft Gesetzes das Volljährigkeitsalter von 21 auf 18 Jahre gesenkt. Mit dieser Gesetzesänderung werden somit alle in den Jahren 1954 bis 1957 Geborenen auf einen Schlag volljährig
- 6. Januar: Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Guinea-Bissau
- 7. Januar: Die OPEC erhöht die Ölpreise um 10 %
- 17. Februar: Grenada wird Mitglied in der UNESCO
- 3. März: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Kanada. In Kraft seit dem 6. November 1975
- 6. März: Iran und Irak schließen das Abkommen von Algier, in dem der gemeinsame Grenzverlauf am Schatt el-Arab in Flussmitte und eine gegenseitige Nichteinmischung in innere Angelegenheiten festgelegt werden. Die Aufkündigung dieses Vertrages durch Irak im September 1980 führt zum Ersten Golfkrieg
- 10./11. März: Der Europäische Rat trifft erstmals zusammen
- 18. März: China erlässt eine Amnestie für alle ehemaligen Funktionäre der Kuomintang
- 18. März: Der Europäische Fond für regionale Entwicklung (EFRE) wird errichtet
- 17. April: Die Phnom Penh, Hauptstadt von Kambodscha wird von den „Khmer Rouge“ (frz.: Rote Khmer) unter Pol Pot eingenommen
- 30. April: Der Vietnamkrieg endet mit der Einnahme Saigons durch die kommunistischen Streitkräfte. Die Regierung von Südvietnam kapituliert bedingungslos und die letzten Amerikaner verlassen fluchtartig das Land
- April: Ausbruch des libanesischen Bürgerkriegs
- 15. Mai: Gründung der gepa -Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt
- 25. Mai: letzte registrierte Pockenerkrankung beim Menschen. Diese gelten nun als ausgerottet
- 30. Mai: Gründung der Europäischen Weltraumorganisation ESA
- 1. Juni: In Berlin-Dahlem wird die Patriotische Union Kurdistans (PUK) (auf kurdisch YNK: Yeketiya Nistimaniya Kurdistane) gegründet. Führer der PUK ist seitdem Celal Talabani
- 25. Juni: Mosambik erhält die Unabhängigkeit von Portugal
- 27. Juni: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Brasilien
- 5. Juli: Kap Verde erklärt seine Unabhängigkeit von Portugal
- 6. Juli: Die Komoren werden unabhängig
- 7. Juli: Die Republik Niger wird Mitglied in der CEDEAO (Wirtschaftsgemeinschaft westafrikanischer Staaten)
- 7. Juli: Parlamentswahlen in São Tomé und Príncipe
- 12. Juli: São Tomé und Príncipe erhält die Unabhängigkeit von Portugal
- 15. Juli: Start der ersten gemeinsamen Raumfahrtmission der USA und der UdSSR
- 20. Juli: Gründung des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.
- 29. Juli: Militärputsch in Nigeria
- 1. August: Unterzeichnung der Schlussakte von Helsinki und Begründung der KSZE
- 3. August: Komoren. Staatspräsident Ahmed Abdallah wird gestürzt. Neuer Präsident wird Prinz Said Mohammed Jaffar
- 15. August: Bangladesch. Ermordung von Sheikh Mujibur Rahman und seiner Familie
- 20. August: Start der NASA Mars-Sonde Viking 1
- 5. September: Eine 26jährige Frau richtet eine Pistole auf US-Präsident Gerald Ford, kann aber überwältigt werden, ohne dass der Präsident verletzt wird. Es ist das erste Attentat nach der Ermordung von John F. Kennedy, das auf einen amerikanischen Präsidenten versucht wird. Die Attentäterin wird zu lebenslanger Haft verurteilt. (Siehe auch 22. September 1975)
- 16. September: São Tomé und Príncipe, Mosambik und Kap Verde werden Mitglieder der Vereinten Nationen
- 16. September: Papua-Neuguinea wird unabhängig
- 22. September: Von einer 45jährigen Hausfrau wird ein zweites Attentat auf den US-Präsidenten Gerald Ford begangen, nachdem schon am 5. September 1975 eines vereitelt werden konnte. Die Frau schießt auf ihn, wobei die Schussrichtung der Waffe von einem Passanten in letzter Sekunde verändert werden kann. Die Attentäterin wird zu lebenslanger Haft verurteilt
- 10. Oktober: Papua-Neuguinea wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 11. November: Angola erhält die Unabhängigkeit von Portugal
- 12. November: Komoren wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 15. November: Die Staats- und Regierungschefs der sechs wichtigsten Industrieländer halten in Rambouillet einen Gipfel über die Weltwirtschaftslage ab
- 20. November: Spanien. Tod General Francos
- 22. November: Nach Francisco Francos Tod wird Juan Carlos I. zum König von Spanien proklamiert
- 25. November: Suriname erhält die Unabhängigkeit von den Niederlanden
- 25. November: Portugal. Putschversuch ohne Erfolg
- 2. Dezember: Laos. Prinz Souphanouvong wird erster Staatspräsident
- 4. Dezember: Suriname wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
Kurioses
- Weltweit erwarten viele Anhänger der Zeugen Jehovas den Weltuntergang
- In Deutschland wird das Material für die Produktion des 5-D-Mark-Geldstücks von Silber auf eine Stahl-Legierung umgestellt, weil erstmalig die Produktionskosten höher waren als der Wert des fertigen Produkts
Uraufgeführte Filme
- Einer flog übers Kuckucksnest von Milos Forman bekommt einen Oscar
- Der weiße Hai von Steven Spielberg
- Taxi Driver
- Monty Pythons Die Ritter der Kokosnuss
- Barry Lyndon von Stanley Kubrick
- Die 120 Tage von Sodom von Pier Paolo Pasolini
Kultur
- 1. Januar: Das Internationale Jahr der Frau beginnt
- 18. Januar: Uraufführung der Oper Ein wahrer Held von Giselher Klebe in Zürich
- 15. Mai: Uraufführung der komischen Oper Der gestiefelte Kater oder Wie man das Spiel spielt von Günter Bialas auf den Schwetzinger Festspielen
- 1. September: Gründung des Bundesverband Deutscher Galerien
- 14. September: Rembrandts Gemälde „Die Nachtwache“ wird im Amsterdamer Rijksmuseum von einem Geistesgestörten mit vielen Messerstichen attackiert
- 13. Oktober: Die erste Ausgabe der deutschen Comic-Zeitschrift YPS erscheint
Katastrophen
- 4. Februar: Erdbeben der Stärke 7,0 in der Volksrepublik China, rund 10.000 Tote
- 4. April: Saigon, Vietnam. Absturz einer Lockheed C-5A Galaxy der United States Air Force kurz nach dem Start. Von 328 Menschen an Bord, meist vietnamesische Kinder, starben 155
- 24. Juni: New York, USA. Eine Boeing 727 der Eastern Air Lines, planmäßig von New Orleans kommend, wird bei der Landung auf dem John F. Kennedy International Airport von einem Blitz getroffen. Die Verkehrsmaschine zerbrach und fing Feuer. 115 der 124 Menschen an Bord starben
- 31. Juli: Taipei, Taiwan. Eine Vickers Viscount 837 der Far East Air Transport geriet in einen Wirbelsturm und stürzte ab. 27 Menschen starben, 48 konnten gerettet werden
- 3. August: Agadir, Marokko. Eine Boeing 707 auf einem Charterflug von Frankreich kommend, prallte gegen einen Berg. Alle 188 Menschen an Bord starben
- 8. August: In der Volksrepublik China brechen 62 Staudämme, einschließlich des Banqiao-Staudammes. Es sterben 231.000 Menschen
- 8. August bis 17. August: Es kommt es zu einer Waldbrandkatastrophe in der Lüneburger Heide
- 1. September: Leipzig, Deutschland. Eine Tupolew Tu-134 der Interflug kam etwas von der Startbahn ab und streifte einen Funkmast. 26 der 34 Menschen an Bord starben
- 6. September: Erdbeben in Lice, Türkei, fast 2.400 Tote
- 23. Oktober: Queensland, Australien. Eine de Havilland DH-114 geriet beim Landeanflug in einen Wirbelsturm und stürzte ab. Alle 11 Menschen an Bord starben
- 12. November: New York, USA. Bei einer McDonnell Douglas DC-10 der Overseas National explodierte ein Triebwerk während des Starts und die Maschine fing Feuer. Alle Menschen an Bord starben
- 22. November: Kollision zwischen dem Flugzeugträger USS John F. Kennedy (CV-67) und der Lenkwaffenfregatte „Belknap“ (beide USA) während eines Manövers im Mittelmeer vor der Küste Italiens. 7 Tote, 47 Verletzte, schwerste Beschädigung der „Belknap“
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 24. März: Muhammad Ali gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Chuck Wepner im Richfield Coliseum, Cleveland, Ohio, USA, durch technischen KO
- 16. Mai: Muhammad Ali gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Ron Lyle im Convention Center, Las Vegas, Nevada, USA, durch technischen KO
- 30. Juni: Muhammad Ali gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Joe Bugner im Merdeka Stadium, Kuala Lumpur, Malaysia, durch Sieg nach Punkten
- 17. August: Alwin Schockemöhle wird in München Europameister der Springreiter
- 1. Oktober: Thrilla in Manila: Muhammad Ali gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Joe Frazier im Araneta Coliseum, Quezon City, Philippinen, durch technischen KO
- 1. Januar: Roman Slobodjan, deutscher Schachspieler
- 1. Januar: Andreas Wels, deutscher Wasserspringer
- 1. Januar: Eiichiro Oda, japanischer Mangaka
- 2. Januar: Shanta Ghosh, deutsche Leichtathletin
- 4. Januar: Sandra Kiriasis, deutsche Bobpilotin
- 5. Januar: Kader Loth, deutsche Entertainerin und Sängerin
- 9. Januar: Ronny Hebestreit, deutscher Fußballspieler
- 9. Januar: James Beckford, Jamaikanischer Leichtathlet
- 12. Januar: Alexander Bonde, deutscher Politiker
- 12. Januar: Lisa Rieffel, US-amerikanische Schauspielerin
- 13. Januar: Matej Mamic, Bosnischer Profi-Basketballspieler
- 13. Januar: Tom Gäbel, deutscher Musiker
- 14. Januar: Taylor Hayes, US-amerikanische Pornodarstellerin
- 15. Januar: Mary Pierce, französische Tennisspielerin
- 20. Januar: Dick Tärnström, schwedischer Eishockeyspieler
- 23. Januar: Thomas Brdaric, deutscher Fußballspieler
- 23. Januar: Ingeborg Helen Marken, ehemalige norwegische Skirennläuferin
- 25. Januar: Luke Roberts, australischer Radrennfahrer
- 25. Januar: Martin Laciga, Schweizer Beachvolleyballspieler
- 26. Januar: Pia Wunderlich, deutsche Fußballspielerin
- 28. Januar: Tim Montgomery, US-amerikanischer Leichtathlet
- 30. Januar: Juninho Pernambucano, brasilianischer Fußballspieler
- 30. Januar: Magnus Bäckstedt, schwedischer Radrennfahrer
- 31. Januar: Preity Zinta, indische Schauspielerin
- 1. Februar: Ekaterini Thanou, griechische Leichtathletin
- 1. Februar: Jill Kelly, US-amerikanischer Pornostar
- 2. Februar: Todd Bertuzzi, kanadischer NHL-Profi
- 4. Februar: Natalie Imbruglia, australische Sängerin und Schauspielerin
- 9. Februar: Andreas Neuendorf, deutscher Fußballspieler
- 9. Februar: Kurt-Asle Arvesen, norwegischer Radrennfahrer
- 10. Februar: Kool Savas, deutscher Rapper
- 11. Februar: Yumileida Cumba, kubanische Leichathletin
- 11. Februar: Trine Bakke Rognmo, norwegische Skirennläuferin
- 13. Februar: Sabine Bätzing, ist deutsche Politikerin und MdB
- 14. Februar: Leandro, brasilianischer Fußballspieler
- 15. Februar: Thomas Bareiß, eine deutscher Politiker
- 19. Februar: Katja Schuurman, niederländische Schauspielerin
- 20. Februar: Brian Littrell, US-amerikanischer Sänger und Mitglied der Boygroup Backstreet Boys
- 22. Februar: Drew Barrymore, US-amerikanische Schauspielerin und Filmproduzentin
- 24. Februar: Mareike Fell, deutsche Schauspielerin
- 25. Februar: Natalia Baranowa-Masolkina, russische Skilangläuferin
- 26. Februar: Frank Busemann, deutscher Zehnkämpfer
- 26. Februar: Per Johan Axelsson, schwedischer Eishockeyspieler
- 27. Februar: Aitor González Jiménez, spanischer Radrennfahrer
- 28. Februar: Charles Amoah, ghanaischer Fußballspieler
- 1. März: Rüdiger Kauf, deutscher Fußballspieler
- 1. März: David Cañada, spanischer Radsportler
- 3. März: Johanna Wokalek, deutsche Schauspielerin
- 4. März: Kirsten Bolm, deutsche Leichtathletin
- 5. März: Jolene Blalock, US-amerikanische Schauspielerin
- 8. März: Markus Weissenberger, österreichischer Fußballspieler
- 9. März: Roy Makaay, niederländischer Fußballspieler
- 14. März: Johan Paulik, slowakischer Pornodarsteller
- 15. März: Wesselin Topalow, bulgarischer Schachspieler
- 17. März: Donna Vargas, brasilianische Schauspielerin, Pornodarstellerin und Produzentin
- 20. März: Hans-Petter Buraas, norwegischer Skirennläufer
- 20. März: Isolde Kostner, Skitebbläuferin
- 21. März: Dennis Wilms, deutscher Fernsehmoderator
- 22. März: Jiří Novák, tschechischer Tennisspieler
- 25. März: Christoph Nuehlen, Filmemacher und Sänger der Hamburger Band Solution Coma
- 27. März: Christian Fiedler, deutscher Profi-Fußballspieler, Torwart
- 27. März: Stacy Ferguson, Sängerin der Hip-Hop-Band Black Eyed Peas
- 28. März: Salvatore Commesso, italienischer Radrennfahrer
- 28. März: Iván Helguera, spanischer Fußballspieler
- 28. März: Richard Kelly, US-amerikanischer Regisseur und Drehbuchautor
- 29. März: Roger Stein, Autor und Musiker
- 31. März: Alexander Waske, deutscher Tennisspieler
- 31. März: Bettina Zimmermann, ehemaliges Fotomodell, nun Schauspielerin
- 1. April: Singa Gätgens, deutsche Fernsehmoderatorin
- 1. April: Gerrit Glomser, österreichischer Radrennfahrer
- 2. April: Adam Rodriguez, US-amerikanischer Schauspieler
- 3. April: Satoshi Yagisawa, japanischer Komponist
- 4. April: Dominik Marks, ehemaliger Fußballschiedsrichter
- 4. April: Thobias Fredriksson, schwedischer Skilangläufer
- 5. April: Wolf Henzler, deutscher Automobilrennfahrer
- 6. April: Zach Braff, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur
- 8. April: Anouk Teeuwe, niederländische Sängerin
- 9. April: Frank Stippler, deutscher Autorennfahrer
- 9. April: Robbie Fowler, englischer Fußballspieler
- 10. April: Tino Boos, deutscher Eishockeyspieler
- 13. April: Lou Bega, deutscher Latin-Pop-Sänger
- 14. April: Veronika Zemanová, Erotik-Fotomodell und Pornodarstellerin
- 17. April: Jussi Jääskeläinen, finnischer Nationaltorhüter
- 17. April: Stefano Fiore, italienischer Fußballspieler
- 19. April: Yosuke Fukuda, japanischer Komponist
- 22. April: Carlos Sastre, spanischer Radrennfahrer
- 24. April: Raymond Kalla, Fußballspieler aus Kamerun
- 25. April: Truls Ove Karlsen, norwegischer Skirennläufer
- 26. April: Hildigunn Eyðfinnsdóttir, färöische Theater- und Filmschauspielerin
- 28. April: Michael Walchhofer, österreichischer Skirennläufer
- 30. April: David Moncoutié, französischer Radrennfahrer
- 1. Mai: Marc-Vivien Foé, kamerunischer Mittelfeldspieler († 2003)
- 2. Mai: David Beckham, englischer Fußballspieler
- 2. Mai: Kalle Palander, finnischer Skirennläufer
- 4. Mai: Louise Hansen, dänische Fußballspielerin
- 4. Mai: Alexander Wichert, deutscher Schriftsteller
- 7. Mai: Michael Kretschmer, deutscher Politiker
- 7. Mai: Christoph Brandner (Sportler), Eishockeyspieler
- 7. Mai: Nicole Sheridan, Pornodarstellerin
- 8. Mai: Enrique Iglesias, spanischer Sänger und Komponist von Filmmusik
- 8. Mai: Mehmet Gunsur, türkischer Filmschauspieler
- 11. Mai: Danny Schwarz, deutscher Fußballspieler
- 12. Mai: Miriam Pielhau, deutsche Schauspielerin und Fernsehmoderatorin
- 13. Mai: Andreas Jung (Politiker), deutscher Politiker und MdB
- 14. Mai: Nicki Sørensen, dänischer Radrennfahrer
- 16. Mai: Tony Kakko, Sänger und Keyboarder
- 17. Mai: Marcelinho, brasilianischer Fußballspieler
- 17. Mai: Sasha Alexander, US-amerikanische Schauspielerin
- 18. Mai: John Higgins, Snooker-Profispieler
- 18. Mai: Jack Johnson (Surfer), US-amerikanischer Surfer und Musiker
- 18. Mai: Jem, walisische Sängerin und Songwriterin
- 19. Mai: Adnan Masić, boschnisch-deutscher Fußballspieler
- 23. Mai: Jan Hax Halama, deutscher Bühnen- und Kostümbildner, Ausstatter
- 25. Mai: Claire Castillon, französische Schriftstellerin
- 26. Mai: Alexander Alvaro, deutscher Politiker und MdEP
- 26. Mai: Lauryn Hill, US-amerikanische Sängerin und Songschreiberin
- 27. Mai: Jamie Oliver, englischer Fernseh-Koch und Kochbuchautor
- 27. Mai: André 3000, US-amerikanischer Musiker
- 28. Mai: Michael Thurk, deutscher Fußballspieler
- 29. Mai: Melanie Brown, englische Sängerin
- 31. Mai: Toni Nieminen, finnischer Skispringer
- 1. Juni: Karnam Malleswari, indische Gewichtheberin
- 4. Juni: Radost Bokel, deutsche Schauspielerin
- 4. Juni: Julian Marley, jamaikanischer Roots Reggae-Musiker und Sänger
- 4. Juni: Angelina Jolie, US-amerikanische Schauspielerin
- 5. Juni: Britta Siebert, deutsche Politikerin und MdL
- 6. Juni: Fritzi Haberlandt, deutsche Schauspielerin
- 7. Juni: Allen Iverson, US-amerikanischer Basketballspieler
- 10. Juni: Marius Ruhland, deutscher Filmkomponist
- 10. Juni: Risto Jussilainen, finnischer Skispringer
- 12. Juni: Maria José Rienda Contreras, spanische Skirennläuferin
- 13. Juni: Johannes Grenzfurthner, Künstler, Autor, Kurator
- 17. Juni: Willi Herren, deutscher Schauspieler
- 17. Juni: Chloe Jones, eine US-amerikanische Pornodarstellerin († 2005)
- 17. Juni: Juan Carlos Valerón, spanischer Fußballspieler
- 18. Juni: Omid Nouripour, deutsch-iranischer Politiker
- 18. Juni: Daron Malakian, US-amerikanischer Gitarrist
- 19. Juni: Ed Coode, britischer Ruderer
- 19. Juni: Bert Grabsch, deutscher Radrennfahrer
- 20. Juni: Florian Ast, Schweizer Musiker
- 21. Juni: Sherraine Mackay, kanadische Degenfechterin
- 21. Juni: René Aufhauser, österreichischer Fußballspieler
- 22. Juni: Antoine Monot, Jr., europäisch/deutscher Schauspieler
- 22. Juni: Andreas Klöden, Radrennfahrer
- 23. Juni: Mona Vetsch, Schweizer Fernseh- und Hörfunkmoderatorin
- 23. Juni: Sibusiso Zuma, südafrikanischer Fußballspieler
- 25. Juni: Wladimir Borissowitsch Kramnik, russischer Schachmeister
- 25. Juni: Albert Costa, spanischer Tennisspieler
- 27. Juni: Guido Kosmehl, deutscher Politiker
- 27. Juni: Tobey Maguire, US-amerikanischer Schauspieler
- 30. Juni: Shayne Wright, deutscher Eishockeyspieler
- 1. Juli: Tatjana Iwanowna Tomaschowa, russische Leichtathletin und Olympionikikin
- 2. Juli: Erik Ohlsson, schwedischer Musiker
- 2. Juli: Richard Hidalgo, US-amerikanischer Baseballspieler
- 4. Juli: Reinhard Divis, österreichischer Eishockeyspieler
- 5. Juli: Hernán Crespo, argentinischer Fußballspieler
- 5. Juli: Ai Sugiyama, japanische Tennisspielerin
- 6. Juli: 50 Cent, US-amerikanischer Rapper
- 7. Juli: Daniela Raab, deutsche Politikerin
- 7. Juli: Nina Hoss, deutsche Schauspielerin
- 7. Juli: Olga Walerjewna Pylewa, russische Biathletin
- 7. Juli: Adam Nelson, US-amerikanischer Leichtathlet
- 9. Juli: Jack White (Gitarrist), Sänger und Gitarrist der White Stripes
- 10. Juli: Jean-Michel Tourette, deutscher Musiker
- 11. Juli: Katja Giammona, deutsche Schauspielerin
- 11. Juli: Norman Cöster, Schauspieler
- 11. Juli: Lil' Kim, US-amerikanische Rapperin
- 15. Juli: John Dolmayan, US-amerikanischer Schlagzeuger
- 16. Juli: Grietje Bettin, deutsche Politikerin
- 17. Juli: Vincent Vittoz, französischer Skilangläufer
- 19. Juli: Hendrik Wüst, deutscher Politiker
- 20. Juli: Ray Allen, US-amerikanischer Basketballspieler
- 22. Juli: Andrea Beetz, deutsche Psychologin
- 23. Juli: Mario Tokić, kroatischer Profifußballspieler
- 25. Juli: Taktloss, Rapper
- 26. Juli: Ingo Schultz, deutscher Leichtathlet
- 28. Juli: Imke Duplitzer, deutsche Degenfechterin
- 29. Juli: Lee Chang-ho, koreanischer Go-Profi
- 31. Juli: Elena Uhlig, deutsche Schauspielerin
- 5. August: Kajol Mukherjee, indische Schauspielerin
- 6. August: Giorgio Rocca, italienischer Skirennläufer
- 6. August: Renate Götschl, Schirennläuferin
- 6. August: Katja Koren, sloewenische Skiläuferin
- 7. August: Charlize Theron, südafrikanische Schauspielerin
- 8. August: Taryll Jackson, Sänger, Songwriter, spielt Gitarre und Klavier
- 10. August: Ilhan Mansiz, türkischer Fußballspieler
- 12. August: Patrick Joswig, deutscher Schauspieler
- 12. August: Casey Affleck, US-amerikanischer Schauspieler
- 16. August: Imants Bleidelis, lettischer Profifußballspieler
- 17. August: Gabriele Becker, deutsche Leichtathletin
- 18. August: Aitor López Rekarte, spanischer Fußballspieler
- 18. August: Róbert Fazekas, ungarischer Leichtathlet
- 23. August: Peter Stauch, deutscher Filmregisseur
- 23. August: Marcell Fensch, deutscher Fußballspieler
- 25. August: Petria Thomas, australische Schwimmerin
- 25. August: Hervé Nzelo-Lembi, kongolesischer Fußballspieler mit belgischem Pass
- 28. August: Pietro Caucchioli, italienischer Radrennfahrer
- 28. August: Senad Tiganj, slowenischer Fußballspieler
- 30. August: Marina Anissina, Eiskunstläuferin
- 30. August: Roberto Carretero, spanischer Tennisspieler
- 31. August: Marie Ringler, österreichische Politikerin
- 1. September: Scott Speedman, kanadischer Schauspieler
- 2. September: Amadou Diallo, von der Polizei erschossener guineascher Immigrant († 1999)
- 4. September: Sevim Dagdelen, deutscher Politiker und MdB
- 6. September: Tani Ryōko, japanischen Judoka, Olympiasiegerin und Weltmeisterin
- 7. September: Whayne Wilson, costaricanischer Fußballspieler († 2005)
- 8. September: Frank Schmidt, deutscher TV-Moderator
- 8. September: Mario Bazina, kroatischer Profifußballspieler
- 9. September: Melanie Huml, deutsche Politikerin
- 9. September: Carsten Labudda, deutscher Politiker
- 9. September: Jörg Ludewig, deutscher Radrennfahrer
- 15. September: Gerrit Schmidt-Foß, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 15. September: Tom Dolan, US-amerikanischer Schwimmer
- 16. September: Momo Faltlhauser, deutsche Radio-Moderatorin
- 16. September: Petra Haltmayr, deutsche Skirennläuferin
- 16. September: Gal Fridman, israelischer Windsurfer und Olympiasieger
- 17. September: Tayna Lawrence, jamaikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 18. September: Jason Gardener, britischer Leichtathlet
- 18. September: Igor Demo, slowakischer Fußballspieler
- 19. September: Raoul Michael Koether, deutscher Politiker
- 20. September: Juan Pablo Montoya, Formel 1-Rennfahrer
- 20. September: Asia Argento, italienische Schauspielerin und Regisseurin
- 22. September: Christian Ulmen, deutscher TV-Moderator und Schauspieler
- 23. September: Jaime Bergman, US-amerikanisches Fotomodell und Schauspielerin
- 25. September: Daniela Ceccarelli, italienische Skirennläuferin
- 27. September: Krzysztof Nowak, polnischer Fußballspieler († 2005)
- 28. September: Valérien Ismaël, französischer Profi-Fußballspieler
- 29. September: Norman Lausch, deutscher Gleitschirmpilot (†
Mangosuthu ButheleziMangosuthu ("Gatsha") Buthelezi (Ashpenaz Nathan Mangosuthu Gatsha Buthelezi) ( - 27. August 1928 in Mahlabathini, KwaZulu, Südafrika) ist ein südafrikanischer Politiker. Er ist südafrikanischer Innenminister und Vorsitzender der Zulu-Partei Inkatha Freedom Party (IFP), die er 1975 gründete.
Der aus dem Adel der Zulu stammende Buthelezi (bereits sein Vetter war König) studierte an der Universität von Fort Hare Geschichte. Nach dem Abschluss mit dem Grad eines Bachelor of Arts arbeitete er zunächst als Dolmetscher für das Ministerium für Bantuverwaltung. Seit 1957 betrachtet ihn der Buthelezi-Stamm der Zulu als sein Oberhaupt. 1970 wurde er Vorsitzender des Bantu Homeland Zululand, danach Chefminister des nunmehr KwaZulu genannten Gebietes, welches in die Unabhängigkeit entlassen werden sollte.
Zu Beginn seiner Karriere galt Buthelezi als Anhänger der Rassentrennung, von 1976 an lehnte er das Apartheid- und Homeland-Modell gegenüber einer föderativen Regionalisierung in einem südafrikanischen Staat mit der Gleichberechtigung aller Rassen ab. Buthelezi wurde von vielen aufgrund seiner relativ gemäßigten Haltung angegriffen, da er sich als Führer der Inkatha-Bewegung einer Politik der Gewaltlosigkeit im Stile eines Martin Luther Kings bzw. des früheren ANC-Präsidenten Albert John Luthuli verpflichtet fühlte. Man wirft Buthelezi daher Kollaboration mit dem Apartheid-Regime vor.
Weblinks
-
[http://www.southafrica-newyork.net/consulate/profiles/buthelezi.htm Tabellarischer Lebenslauf (Englisch)]
Buthelezi, Mangosuthu
Buthelezi, Mangosuthu
Buthelezi, Mangosuthu
Buthelezi, Mangosuthu
1920er
- Einführung des Rundfunk, Langwelle, Mittelwelle
- Goldene Zwanziger
- 25. Oktober 1929: am schwarzen Freitag kommt es zu drastischen Kursverlusten an der New Yorker Börse. Als Folge darauf stürzt die Welt in die Weltwirtschaftskrise
Übersicht: Hits der 1920er
1920
: Mamie Smith: Crazy Blues
: Charles Harrison: I'll Be With You in Apple Blossom Time
: Jerome Kern: Look for the Silver Lining
: Ted Lewis Jazz Band: When My Baby Smiles at Me
: Ben Selvin: The Charleston
1921
: Ted Snyder: Sheik of Araby
: Vaughn De Leath: I'm Just Wild About Harry
: Paul Whiteman and Orchestra: Song of India
: Van and Schenck: Ain't We Got Fun
1922
: Jazzbos Carolina Serenaders: Chicago (That Toddlin Town)
: Al Jolson: Toot, Toot, Tootsie Goodbye
: Blossom Seeley: Way Down Yonder in New Orleans
: Fats Waller: I Wish I Could Shimmy Like Sister Kate
: Van and Schenck: Carolina in the Morning
1923
: Louis Prima: Yes! We Have No Bananas!
: Ted Snyder: Who's Sorry Now?
: Ray Henderson: That Old Gang of Mine
: Bessie Smith: Down-Hearted Blues
: Bessie Smith: Gulf Coast Blues
1924
: Louis Armstrong & Bessie Smith: St. Louis Blues
: Paul Whiteman and Orchestra: Indian Love Call
: George Gershwin: Fascinatin' Rhythm
: Harry Conick Jr.: It Had To Be You
: Marion Harris: Tea for Two
: Benny Goodman: California Here I Come
1925
: Art Gillham: I'm Sittin' On Top of the World
: Goofus Five: Alabamy Bound
: Eddie Cantor: If You Knew Susie Like I Knew Susie
: Ethel Waters: Sweet Georgia Brown
: Goofus Five: Yes Sir, That's My Baby
: Fats Waller: Squeeze Me
1926
: Al Jolson: Are You Lonesome Tonight
: Duke Ellington: Bye, Bye Blackbird
: Jean Goldkette: Tip Toe Through the Tulips
: Gertrude Lawrence: Someone to Watch Over Me
1927
: Paul Robeson: Old Man River
: Fats Waller: The Digah's Stomp
: Gene Austin: My Blue Heaven
: Henry James Allen Jr.: Swonderful
: Johnny Marvin: Me and My Shadow
1928
: Cliff Edwards: I Can't Give You Anything But Love
: Ben Selvin: You're the Cream in My Coffee
: Eddie Cantor: Makin' Whoopee
: Helen Kane: I Wanna Be Loved by You
1929
: Fred Astaire: Puttin' On the Ritz
: Fats Waller & Douglas Watt: Ain't Misbehavin'
: Cliff Edwards, The Brox Sisters, Charles King, Gus Edwards, Marie Dressler, Bessie Love, Polly Moran: Singin' in the Rain
: Howard Carmichael: Star Dust
1930
: King Oliver's Creole Jazz Band: Boogie Woogie
: Count Basie: I Got Rhythm
: Red Nichols: Embraceable You
: Ted Lewis: Sunny Side of the Street
Persönlichkeiten
- Albert Einstein
- Johannes Heesters
- Lenin
- Erich Ludendorff
- Hans Luther
- Wilhelm Marx
- Benito Mussolini
- Josef Stalin
- Gustav Stresemann
- Kurt Tucholsky
- Auguste Viktoria
- Josef Wirth
ja:1920年代
ko:1920년대
simple:1920s
KwaZuluKwaZulu (deutsch Land der Zulu) ist ein ehemaliges Homeland im Osten Südafrikas; es liegt südlich von Swasiland und östlich von Lesotho. Die Hauptstadt war Ulundi. KwaZulu bestand aus einer großen Anzahl von Enklaven innerhalb der ehemaligen südafrikanischen Provinz Natal. KwaZulu wurde fast nur von Zulus bewohnt. Von 6.500.000 Zulus lebten 1989 3.800.000 im Homeland.
KwaZulu wurde am 1. Februar 1977 in eine bedingte Eigenständigkeit entlassen - eine nur von Südafrika anerkannte Unabhängigkeit wie manche andere Homelands, hat KwaZulu abgelehnt. Am 27. April 1994 wurde KwaZulu wie die anderen Homelands offiziell wieder ein Teil Südafrikas.
KwaZulu wurde während der Apartheidsjahre durchgehend von Mangosuthu Buthelezi regiert; von vielen Afrikanern wird er deshalb als Kollaborateur der Apartheidsregierung angesehen. Trotzdem spielt er auch heute noch eine aktive Rolle in der südafrikanischen Politik.
Kategorie:Ehemaliges Südafrikanisches Homeland
Homeland
Als Homelands wurden während der Apartheid die Stammesgebiete der Schwarzen in Südafrika bezeichnet. Die weißen Apartheids-Führer nannten die Homelands Bantustan. Sie wollten die Rassentrennung der Apartheid unter dem Motto der „separaten Entwicklung“ auch territorial durchsetzen und formell unabhängige Staaten der Schwarzen in Südafrika schaffen, deren Bewohnern (Schein-)Unabhängigkeit zugestanden werden sollte. Die Homelands waren ökonomisch, finanziell und militärisch jedoch vollständig von Südafrika abhängig. De facto stellten sie lediglich vom übrigen Staatsgebiet abgetrennte Reservate dar.
Die Schaffung von Bantustans lief auf die Isolierung und Aufsplitterung der schwarzen Bevölkerung hinaus. Die Schwarzen, die weiter in Südafrika arbeiteten und deshalb auch in Townships oder in Hostels wohnten, waren plötzlich Fremde in Südafrika. Sie besaßen kein dauerhaftes Wohnrecht mehr. Durch diese Maßnahme wurde zusätzlich versucht, das zahlenmäßige Übergewicht der schwarzen Staatsangehörigen Südafrikas zugunsten der Weißen zu ändern. Diese offensichtliche Heuchelei der weißen Machthaber wurde öffentlich von den Vereinten Nationen angeprangert und führte dazu, dass sich alle Staaten der Welt außer Südafrika weigerten, die Homelands als selbständige Staaten anzuerkennen. Auch die südafrikanische Widerstandsorganisation ANC lehnte die Homelands stets ab.
Es gab zehn Homelands. Das erste Bantustan wurde die Transkei unter Häuptling Kaiser Matanzima, dem Cousin von Nelson Mandela, der ein erbitterter Gegner der Homelands war. Es beherbergte das Volk der Xhosa.
Die Entstehung
Von 1958 bis 1966 war Hendrik Frensch Verwoerd südafrikanischer Premierminister. In seine Amtszeit fiel die Umgestaltung der Reservate in Homelands nach dem Vorbild der in Natal bereits im 19. Jahrhundert üblichen Politik der Native Administration. Verwoerds Ziel war selbständige Bantustans zu realisieren, ohne jedoch die Schwarzen als billige Arbeitskräfte in der weißen Wirtschaft zu verlieren. Diese Politik der Trennung oder Segregation zielte darauf ab, die sozialen Differenzen und ökonomischen Ungleichheiten zu legitimieren.
Mit der Homeland-Politik sollte ein großer Teil der Schwarzen ausgegliedert werden, nicht zuletzt um einen von Schwarzen beherrschten Einheitsstaat zu verhindern. Verwoerd sprach denn auch vom multiracial unitary state. Er entwickelte eine viergleisige Politik, welche die Weißen, Schwarzen, Farbigen und Asiaten parallel nebeneinander fördern sollte. Er verstand diese Politik als Dekolonisationsprozess.
1959 wurde der Bantu Self-Government Act verabschiedet. Damit war die Basis gelegt, um die 42 bisherigen Reservate in acht Homelands zusammenzufassen, indem kleinere Bantu-Gebiete durch Landtausch an größere angeschlossen wurden. Später wurden die Homelands auf zehn aufgestockt. Die Homelands basierten zwar auf linguistischen und kulturellen Unterschieden, konnten den ethnischen Unterschieden jedoch nicht mehr so gut Rechnung tragen wie die Reservate. Die verschiedenen Bantu-Ethnien hatten gerne eine „weiße Pufferzone“, um sich von anderen Gruppen der Bantu abzugrenzen. Diese Zonen gingen durch die Zusammenfassung mehrheitlich verloren.
Jedes Homeland erhielt einen weißen Kommissär, der als offizieller Vertreter der Regierung handelte. Offiziell konnten die Häuptlinge ihre führende Position beibehalten. Tatsächlich waren die meisten von der Regierung als führende Personen der Homelands anerkannten Häuptlinge Nachfolger der alten Häuptlings-Lineage. Neu war einzig, dass sie auf der Gehaltsliste der Regierung standen. Setzten sich die Anführer gegen die Homeland-Politik zur Wehr, so wurde auf ihre traditionelle Position keine Rücksicht genommen. Getreu dem natalschen Vorbild setzte man sie kurzerhand ab und ersetzte sie durch regierungsgetreue Männer.
Verwoerds Ideologie, wie auch diejenigen seiner nationalistischen Nachfolger, hatte vielseitige Folgen. Völlig neu war die Tendenz, die verschiedenen Bantu-Völker nicht als ethnische Einheit anzusehen, wie es bislang der Fall war, sondern als ethnische Gruppen. Eine schwarze Identität sollte vermieden, das Zusammengehörigkeitsgefühl geschwächt werden.
Des Weiteren wurden die Umsiedlungen forciert. Am stärksten davon betroffen waren schwarze Pächter sowie Besitzer von so genannten Black Spots, wobei es sich um Schwarze handelte, die vor dem Natives Land Act von 1913 Grund und Boden außerhalb der späteren Homelands gekauft hatten. Tausende städtische Schwarze wurden in die Homelands deportiert. Insbesondere Alte, Kranke und Schwache, die als unproduktiv galten, waren davon betroffen. Damit externalisierte das Apartheidsystem die Armut von den Städten in die Homelands. Alleine zwischen 1960 und 1970 wurden 400.000 städtische Schwarze in die Homelands verfrachtet. Dementsprechend nahm die Bevölkerung in den Homelands kontinuierlich zu. Teilten sich 1955 noch durchschnittlich 60 Personen eine Quadratmeile, so waren es 1969 mit 110 Personen beinahe doppelt so viele. Die Bevölkerung in den Homelands stieg insgesamt von vier Millionen im Jahre 1960 auf 6,9 Millionen zehn Jahre später. Dafür sank die landwirtschaftliche Produktion in den Homelands innerhalb derselben Zeitspanne auf weniger als zwei Drittel. Die Homelands waren massiv überbevölkert, die landwirtschaftlich bebaubare Fläche nahm wegen der dichteren Besiedlung, der durch Überweidung und durch Abbrennen von Weiden verursachten Erosion sowie durch die starke Konkurrenz der weißen Farmer ab. Die Folge all dieser Faktoren war eine massive Verarmung der Homelands und, auf der Suche nach Arbeit, eine erneute Abwanderung der Bantu, im Wesentlichen der Männer, in die Städte. Die Frauen ihrerseits mussten nun nicht nur den Haushalt führen und die Kinder erziehen, sondern waren zusätzlich noch alleine für die Landwirtschaft verantwortlich.
Die wirtschaftliche Abhängigkeit der Schwarzen von den Städten war denn auch das große Problem der Segregationspolitik. Mindestens die Hälfte der Schwarzen arbeitete außerhalb der Homelands.
Dies war jedoch nicht der einzige Grund, warum die Segregationspolitik auf rege Kritik stieß. Man warf den Verantwortlichen vor, die territoriale Trennung würde lediglich einem kleinen Teil der Schwarzen einen gewissen Nutzen bringen; insbesondere die außerhalb der Homelands lebenden Schwarzen verloren jedoch die letzten Reste ihrer ökonomischen und politischen Rechte, waren aber weiterhin von der Stadt abhängig, da die Homelands nur etwa ein Fünftel der schwarzen Bevölkerung ernähren konnten.
Die zehn Homelands
Die meisten Homelands waren keine zusammenhängenden Gebiete.
Zusammenhängend waren Ciskei, KwaNdebele (Süd-Ndebele) und QwaQwa (Basotho), nicht zusammenhängend die Homelands Transkei, Kwazulu, Gazankulu, Bophuthatswana, Lebowa, Venda und Kangwane.
Unabhängigkeit der Homelands
Durch die Verabschiedung weiterer Gesetze arbeitete das Apartheidsregime darauf hin, die Homelands in die Unabhängigkeit zu entlassen.
Mit dem Bantu Homelands Citizenship Act von 1970 sollten alle Schwarzen Bürger eines Homelands werden, auch diejenigen, die außerhalb davon lebten. Die Bewohner der Homelands hatten somit zwei Staatsbürgerschaften: Eine interne, nämlich diejenige ihres Homelands, sowie eine externe, diejenige von Südafrika. Dank des Bantu Homelands Acts konnte die Regierung ein Jahr später den Homelands verschiedene Stufen der Selbstregierung zuschreiben. Die Schritte zur Selbständigkeit sahen folgendermaßen aus: Zuerst wurde eine gesetzgebende Versammlung als Vorläuferin eines Parlamentes eingerichtet. Dieser Exekutivrat war bevollmächtigt, in bestimmten internen Bereichen Gesetze zu erlassen. In einem zweiten Schritt, nach der Gewährung der internen Selbstregierung wurde der Exekutivrat der Territorialbehörde zu einem Kabinett umgebildet, dem ein Chefminister vorstand. Alle Portfolios, ausgenommen diejenigen der Verteidigung und der äußeren Angelegenheiten, wurden nun dieser Homeland-Regierung übertragen.
Ebenfalls 1970 wurde der Constitution Amendment Act erlassen, wonach der südafrikanische Staatspräsident eine oder mehrere afrikanische Sprachen als offizielle Landessprache anerkennen konnte.
1976 wurde die Transkei als erstes Homeland in die Quasi-Unabhängigkeit entlassen. Ein Jahr später folgte Bophuthatswana, 1979 Venda und 1981 die Ciskei. Man muss deswegen von Quasi-Unabhängigkeit sprechen, weil die Homelands zwar offiziell tatsächlich selbständig, jedoch wirtschaftlich massiv von Südafrika abhängig waren und somit niemals eigenständig wirken konnten. Etwa drei Viertel sämtlicher Einnahmen der Homelands stammten aus der Regierungskasse von Südafrika. Die vier oben genannten souveränen Staaten wurden denn international auch nie anerkannt. Weitere Ethnien, allen voran die Zulu unter Mangosuthu Buthelezi, hatten sich erfolgreich gegen die Autonomie ihres Homelands KwaZulu gewehrt.
Nach dem Ende des Apartheid-Regimes in Südafrika wurden die Homelands in die neun umorganisierten Provinzen der Republik integriert.
Das Leben in den Homelands
1960 lebten rund zwei Fünftel aller Schwarzen in Homelands. Bis 1985 stieg dieser Anteil auf etwa zwei Drittel. Dazwi | | |