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Innovationswirtschaftliche Erfolgsfaktoren

Innovationswirtschaftliche Erfolgsfaktoren

Ob eine Innovation erfolgreich ist, und sie sich durchsetzen kann, entscheidet sich im letzten Stadium des Innovationsprozesses. Die Einführung auf den Markt und die Verkaufszahlen zeigen an, wie sich neu entwickelte Technologien durchsetzen und die mit der Entwicklung verbundenen Kosten sich rentieren. Der Beobachtung von Erfolg und Misserfolg von Neueinführungen durch die beteiligten Unternehmen kommt erhebliche Bedeutung zu, da Kreativität und Innovativität zwar allgemeinen volkswirtschaftlichen Nutzen haben, für die innovative Unternehmung allerdings nur die wirtschaftliche Profitabilität von Bedeutung ist. Dabei ist es wichtig, die für den Erfolg maßgeblichen Einflüsse zu objektivieren. Damit legt man Innovationsmanagern Werkzeuge in die Hände, um den Markt beobachten zu können und Innovationsprojekte frühzeitig in eine marktgerechte Form zu bringen. Diese Werkzeuge sind die innovationswirtschaftlichen Erfolgsfaktoren. Am wichtigsten ist dabei die Sicherstellung von Marktgerechtigkeit, Zeitgerechtigkeit und Kostengerechtigkeit.

Marktgerechtigkeit

Marktgerechtheit bedeutet, dass eine Innovation den vom Anwender geforderten Funktions- und Leistungsumfang erfüllt, insbesondere die Erwartungen von Preis, Qualität, Bedürfnissen, Sicherheit und weitere psychologische Faktoren.

Zeitgerechtigkeit

Von zeitgerechten Innovationen spricht man, wenn Forschung und Entwicklung ein neues Produkt zum wirtschaftlich optimalen Zeitpunkt auf den Markt bringen, also weder bevor Kaufbereitschaft vorhanden ist, noch nachdem andere zuvor kommen.

Kostengerechtheit

Bei Innovationen entstehen Kosten für die Forschung und Entwicklung, für die Produktion und den Service. Diese sind nur schwer zu kalkulieren und zuzuordnen. Kostengerechtheit entsteht, wenn die gesamten Kosten bei gegeben Funktions- und Qualitätsanforderungen minimiert werden.

Risken

Die Risiken, die für ein Projekt existieren und die den Erfolgsfaktoren entgegenstehen, setzen sich aus dem technischen Risiko, dem Zeitrisiko, dem Kosten- und dem Verwertungsrisiko zusammen. Für das Scheitern von Innovationen können verschiedene Ursachen von Bedeutung sein, beispielsweise fehlende oder unzureichende Marketing, Marktanalysen, Fehleinschätzungen der Kosten, zu starke Konkurrenz oder schlechtes Timing für die Produkteinführung.

Siehe auch


- Innovation
- Innovationshindernis
- Produktinnovation
- Innovationskultur

Innovation

Innovation heißt wörtlich "Neuerung" oder "Erneuerung". Das Wort leitet sich aus den lateinischen Begriffen novus für neu und innovatio für etwas neu Geschaffenes ab. Im Deutschen wird der Begriff im Sinne von neuen Ideen und Erfindungen, sowie deren (wirtschaftlicher) Umsetzung verwendet. Aus archäologischer Sicht gibt es Zeiten der Innovation, in denen schubartig Neuerungen auftraten. So dass die Meinung verteten wird, das Innovation auch ein bestimmtes Klima braucht. Erfindung Zu unterscheiden ist zwischen Invention und Innovation. Inventionen umfassen neue Ideen bis einschließlich Prototypenbau bzw. konkreter Konzeptentwicklung in der vormarktlichen Phase. Innovationen ergeben sich aus der Umsetzung bzw. Verwertung. Neu kann in diesem Sinne eine echte Weltneuheit oder aus Sicht eines einzelnen Unternehmens, Mitarbeiters etc. eine subjektive Neuheit bedeuten. Man unterscheidet unter anderem technische, organisatorische, institutionelle und soziale Innovationen. Unterschieden werden Innovationen auch nach ihrem Grad an "Neuheit". Dabei betrachtet man die Kombination aus Zweck des Gegenstandes oder Produktes und die Mittel mit denen dieser Zweck erreicht wird. Erreicht eine Innovation in beiden Dimensionen hohe Werte so spricht man auch von einer radikalen Innovation. Der Begriff Innovation im Sinne von "neu" wird aktuell fast ausschließlich positiv besetzt und verkommt häufig zum nebulösen Schlagwort. Im Ursinn ist er eigentlich ein Oberbegriff für auch durchaus negativ besetzte Begriffe, wie z.B. "Rationalisierung" oder "Globalisierung".

Wirtschaftswissenschaftliche Verwendung

Nach dem Volkswirt Joseph Schumpeter ist "Innovation" die Durchsetzung einer technischen oder organisatorischen Neuerung, nicht allein ihre Erfindung. Seit der Übersetzung von Schumpeters Band "Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung" 1963 aus dem Englischen findet der Begriff auch in Deutschland breite Verwendung. Innovator ist für Schumpeter der schöpferische Unternehmer (im Gegensatz zum Arbitrageunternehmer, der lediglich vorhandene Preisunterschiede zur Gewinnerzielung ausnutzt), der auf der Suche nach neuen Aktionsfeldern den Prozess der schöpferischen Zerstörung antreibt. Seine Triebfeder sind auf der Innovation basierende kurzfristige Monopolstellungen, die dem innovativen Unternehmer Pionierrenten verschaffen. Das sind geldwerte Vorteile (auch Innovationspreise), die durch die innovativen Verbesserungen entstehen, zum Beispiel durch höhere Produktivität.

Innovationsforschung

Die Innovationsforschung beschäftigt sich zum einen mit der Frage »WAS« das Ziel einer Innovation sein soll - die Genese neuer Problemlösungs-Anwendungsfeld-Kombinationen. Das kann eine Produktinnovation aber auch neue Organisationsform, Technologie, ein Verfahren oder ein neues Anwendungsfeld sein. Zum anderen »WIE« diese realisiert werden können, also mit Innovationsprozessen und damit der Frage des Übergangs des betreffenden Subjekts/Objekts vom Zustand t0 in den Zustand t1. Im Mittelpunkt der Prozessbetrachtung stehen Prozessformen, bspw. bewusst gesteuerte, sich selbstorganisierende oder informell bzw. en passant ablaufende Prozesse sowie die Möglichkeiten und Grenzen einer gezielten Gestaltung bzw. Beeinflussung. Neuerdings gilt das Forschungsinteresse zunehmend der "history dependency", also der Pfadabhängigkeit von Innovationsprozessen und deren Ergebnissen. Im Mittelpunkt steht die Annahme, dass die Entwicklungsvergangenheit einer Organisation, eines Produktes, einer Technologie etc. künftige Entwicklungsmöglichkeiten und -vorgehensweisen beeinflusst und begrenzt (history matters). Unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen Historie wäre damit nicht jedes beliebig gewünschte Innovationsziel erreichbar. Erhärten sich die bisherigen Erkenntnisse, hat das Konsequenzen für die Innovationspraxis in Unternehmen: Diese müssen nicht mehr wie Lemminge modischen Schlagworten und kurzlebigen Trendkonzepten hinterherlaufen, wenn sie innovieren wollen. Vielmehr richten sie den Blick stärker auf die eigenen Potenziale und deren historische Formierung, um letztlich Wettbewerbsvorteile auf der Basis echter Alleinstellungsmerkmale zu erarbeiten. So unterscheidet man auch Produkt-, Verfahrens- und Managementinnovation. Wobei letztere die erfolgversprechendste zu sein scheint, da Manager als Letztentscheider über die Verteilung der Ressourcen bestimmen. Produkt- und Verfahrensinnovationen sind in diesem Sinne Resultate von Managementinnovationen.

Siehe auch


- Innovationskultur, Innovationsökonomie, Innovationshindernis, Innovationsmanagement
- Innovationspsychologie
- Innovationswirtschaftliche Erfolgsfaktoren
- Kreativität, Kreativitätstechnik, Kreatives Milieu
- Produktinnovation
- Social Construction of Technology
- Techniksoziologie
- Zukunftstechnologie
- Systeminnovation
- Managementinnovation

Weblinks

[http://www.ipi.ethz.ch Portal zur Produktinnovation] [http://www.tbs-hessen.org/wichtiges/innoserieteaser.html Technologieberatungsstelle Hessen "Was ist eigentlich Innovation?" - Artikelsammlung] [http://www.innovation.niedersachsen.de Aktuelle Meldungen zu Innovationen in unterschiedlichen Technologiefeldern] Kategorie:Management

Kreativität

Kreativität (von lat. creatio - Schöpfung) ist die Fähigkeit intelligenter Lebewesen, neue und unübliche Kombinationen für bestehende und neue Aufgabenstellungen zu finden. Das Patentrecht bietet die international standardisiertesten Verfahren zur Beurteilung von Kreativität und setzt voraus, dass Kreationen "sinnvoll" seien. Im anderen Bereichen - z.B. in der Kunst - ist dagegen der Zweck kein Maßstab zur Beurteilung der schöpferischen Leistung. Bei der Schaffung von Chindōgus ist sogar das Fehlen kommerzieller Nutzbarkeit ein Qualitätskriterium. Voraussetzung für Kreativität ist die Fähigkeit, Dinge und Vorgehensweisen frei und neu kombinieren und entwickeln zu können. Eine andere, sehr gebräuchliche Definition lautet: Kreativität ist die Fähigkeit, produktiv gegen Regeln zu denken und zu handeln (also: nicht nur zu kombinieren) und damit auch neue Regeln aufzustellen. Allgemein ist Kreativität eine "intelligente" Sonderform der Produktivität. Darum kann Kreativität im Umkehrschritt als ein Indikator für die Intelligenz von Lebewesen dienen. Unter Kreativität kann demnach die schöpferische, Ideen entwickelnde Kraft des Menschens verstanden werden. Dies bedeutet nicht unbedingt, dass dabei etwas völlig neues auf der Grundlage von bisher Unbekanntem geschaffen wird. Neues entsteht vielmehr dadurch, dass bei dem kreativen Prozess vorhandenes Wissen in "ungewöhnlicher" Weise kombiniert wird. Aus diesem Grund wird der Prozess oft als unlogisch empfunden, das Ergebnis jedoch als im höchsten Maße logisch wahrgenommen. Siehe auch: Kreativitätstechnik, Phasen des kreativen Prozesses, Innovation

Zitate

Neues entsteht an den Grenzen. Und nur dort. Durch achtsames Überschreiten und gekonnte Kombination.Bernhard von Mutius Man kann sagen, Kreativität ist die wichtigste Eigenschaft im Leben. Mit ihr kann man mehr erreichen, glücklicher sein, flexibel und vor allem einfallsreich sein. Probleme lassen sich durch wahre Blitzgedanken sofort lösen, ohne darüber lange und verzweifelt nachzudenken. Kreativität spielt oftmals auch im Beruf und den damit verbundenen Anforderungsprofilen eine wichtige Rolle. z.B. braucht man in der Fotografie Kreativität um sein gestalterisches Talent zu verwirklichen. Auch in Bereichen wie Malerei, d.h. in künstlerischen Berufen, oder Design, sowie Architektur, ist sie manchmal unausweichlich und ebenso erfolgsabhängig. Doch darf man sie nicht nur auf diese Bereiche beschränken, spielt sie doch in jeden Lebensabschnitten oder Lebensbereichen einen ausschlaggebenen Faktor. Kreativität macht sich z.B oftmals in Gedichten bemerkbar, die einem auf den ersten Blick gar nicht gefallen, da sie wirr und konfus sind. Dann kommt meistens die übliche Frage auf, warum man selbst nicht auf diese Idee, die anfangs so sinnlos verwirklicht schien, gekommen ist. Auch bei Kunstwerken, die auf das Interesse aller Bevölkerungsschichten stoßen sollten, findet man interessant umgesetzte Motive, die nicht zuletzt deshalb so anziehend und schön wirken, weil der Künstler seine eigene Kreativität zum Ausdruck brachte. Sie ist oftmals auch ein Spiegel der Wirklichkeit, erkennt man doch eben durch diese Gabe (Kreativität) den Charakter eines Menschen am besten. Auf welche Art und Weise er Probleme löst, wie er mit Dingen umgeht, wie flexibel er auf Alltagssituationen reagiert oder sogar auf welche Art und Weise er es auch immer schafft an Geld zu kommen. Kreativität ist tief mit der menschliche Seele und dem Unterbewusstsein verankert, sodass Menschen viele einfallsreiche Eigenschaften nie ans Tageslicht bringen können, da sie es gar nicht einmal versuchenn wollen, von ihrem Alltag in einigen Gewohnheiten abzuweichen. Dies soll nicht heißen, dass die meist angeborene und "anerzogene" Einstellung des Menschen die Kreativität eingrenzt, verdrängt oder gar fördert. Man kann sie allerdings auch nicht erlernen. Man muss sie ausleben, da jeder Mensch auf seine eigene Art und Weise kreativ ist, d.h. in Lebensbereichen, von denen man nie erdacht hätte, dass sie auf kreativer Grundlage basieren. (zitat?)

WebLinks


- [http://www.whyareyoucreative.com/ Why are you creative?]
- [http://www.geistesblitz.de Geistesblitz - Blog mit vielen Artikeln zu den Themen Kreativität und Rhetorik]
- [http://www.akus.at/bildung.html ARGE für Kunsttherapie und Supervision]
- [http://www.creativcoach.com Das Wissensportal rund um Kreativität und Ideenfindung] ! simple:Creativity

Marketing

Marketing (von engl. marketing: Vermarktung, Öffentlichkeitsarbeit oder Vertriebwesen) bietet einer Organisation einen systematischen Ansatz, um ihre Entscheidungen markt- und kundenorientiert treffen zu können. Marketing (auch: Unternehmensführung aus der Sicht des Kunden) ist eine Funktion der Betriebswirtschaft mit Stabscharakter. Umgangssprachlich wird Marketing eingeschränkt auf werbliche oder verkäuferische Tätigkeiten.

Vielfalt der Marketing-Definitionen

Im Jahr 1968 definiert die „American Marketing Association“ (AMA) Marketing wie folgt:
„Der Planungsprozess der
- Konzeption,
- Preispolitik,
- Promotion und
- Distribution von Produkten und Dienstleistungen, um Austauschprozesse zu erreichen, die individuelle und organisationale Ziele erfüllen.“ Diese Definition hat Eingang in die Allgemeine Lehrmeinung gefunden. Marketing ist also nicht nur ein anderer Begriff für Werbung oder Verkauf. Eine ältere Definition beschreibt Marketing als einen Prozess im Wirtschafts- und Sozialgefüge, durch den Einzelpersonen und Gruppen ihre Bedürfnisse und Wünsche befriedigen, indem sie Produkte und andere Dinge von Wert erzeugen, anbieten und miteinander austauschen (vgl. älterer Absatzbegriff von Gutenberg). Nach Orbis Wirtschaftslexikon 1989: „Alle Maßnahmen einer Unternehmung, die darauf ausgerichtet sind, den Absatz zu fördern.“ Diese ältere Verkürzung ist insofern auch heute noch zutreffend, als die Elemente des Marketing dem Unternehmen dazu dienen, eine erfolgreiche Teilnahme am Marktgeschehen durch die Erreichung der Unternehmensziele zu realisieren. Auch Philip Kotler, ein bedeutender US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler, definiert Marketing ähnlich: „Bedürfnisse profitabel zu befriedigen.“ Heribert Meffert und Klaus Backhaus, zwei Wirtschaftswissenschaftler mit eher ganzheitlichem Ansatz und starkem Bezug zum Investitionsgütermarkt, fassen Marketing weiter. Meffert greift besonders die unternehmensweite Funktion des Marketing auf und definiert: „Die bewusst marktorientierte Führung des gesamten Unternehmens, die sich in Planung, Koordination und Kontrolle aller auf die aktuellen und potenziellen Märkte ausgerichteten Unternehmensaktivitäten niederschlägt.“ Hiermit ist insbesondere die Motivation nicht nur der kundennahen Wertschöpfungsbereiche zur überzeugenden Leistung gemeint. In einem Unternehmen sollte sich jeder Mitarbeiter darüber bewusst sein, welchen Anteil er persönlich für die Zufriedenheit oder gar die Begeisterung des Kunden (siehe auch: Empfehlungsmarketing) beitragen kann. In neueren Publikationen wird Marketing als Management komparativer Konkurrenzvorteile unter Nutzung der Marketinginstrumente verstanden. Unter komparativen Konkurrenzvorteilen (KKVs) versteht man Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz, welche aus Kundensicht wichtig und wahrnehmbar sind und aus Unternehmersicht dauerhaft und ökonomisch sinnvoll realisiert werden müssen. In einem umfassenden Sinne versteht man unter Marketing die marktorientierte Verwirklichung von Unternehmenszielen unter Einbeziehung von Erkenntnissen der Soziologie, Psychologie und Verhaltenswissenschaft.

Marketingthemen im Überblick

komparativer Konkurrenzvorteile Klassischer Marketing-Mix der American Marketing Association
- Produkt- bzw. Leistungspolitik
- Preispolitik / Kontrahierungspolitik
- Kommunikationspolitik
- Distributionspolitik (Vertrieb, Logistik) Geläufige Erweiterung um wichtige benachbarte Funktionen
- Marktforschung und Meinungsforschung
- Balanced Scorecard
- Qualitätsmanagement
- Controlling
- Brand Management Marketingausrichtungen
- Konsumgütermarketing (B-to-C)
- Investitionsgütermarketing (B-to-B)
- Dienstleistungsmarketing
- Beteiligungsmarketing
- Marketing nach innen
- Non-Profit Marketing
- History marketing Operative Marketingziele sind z.B.:
- Umsatz / Absatzmenge
- Erhöhung des Deckungsbeitrags
- Marktanteil / Bekanntheitsgrad
- Imagepositionierung
- Branding (Markenführung)

Historische Entwicklung

Der Begriff „Marketing“ wurde erstmalig zwischen 1905 und 1920 an US-amerikanischen Universitäten verwendet. In Deutschland sprachen die Fachleute jedoch bis in die 1960er Jahre von „Absatzwirtschaft“. Verkauf und Werbung stehen im Mittelpunkt des absatzpolitischen Instrumentariums. Eine Ausnahme bildet die Untersuchung von Stackelbergs aus dem Jahre 1939: Im Gegensatz zur damals vorherrschenden Preistheorie, welche von Preis und Menge als alleinige Aktionsparameter von Unternehmungen ausgeht, berücksichtigte von Stackelberg erstmalig Qualitätsvariationen und Vertriebspolitik. Die Einführung des heutigen Marketingbegriffes wurde vom Wandel der Absatzmärkte begleitet, weg vom Verkäufermarkt, in dem der Verkäufer aufgrund des Mangels an Gütern und Dienstleistungen Preise und Konditionen weitgehend bestimmen kann, hin zu einem Käufermarkt, in dem die Vielzahl an Wettbewerben immer mehr Kunden die Wahl ermöglicht, ob sie das Angebot überhaupt annehmen. Die Geburtsstunde des Marketings war in Deutschland durch die Erfindung des Backpulvers durch Dr. Oetker. Durch Arbeitserleichterung, in Verbindung mit dem Einsatz von Massenwerbung, wurde dem Kunden erstmals ein Produkt angeboten, das er so noch nicht brauchte. Da die Weiterentwicklung durch Erfindungen neuer Produktvarianten immer weiter vorranschritt, reicht der Erfolg des Angebots bis in die Gegenwart hinein. Der Wandel auf dem Marketing-Sektor findet seit etwa 2002 statt, er wurde durch die Suchmaschinen-Portale eingeleitet. Mit einer bisher nicht gekannten Einfachheit und Effizienz können sich Verkäufer und Käufer finden. Beispiele dafür liefern Google mit AdWords und AdSense und Yahoo mit Overture.

Marketingziele

Die Marketing-Konzeption ist ein in sich geschlossener Gesamtplan und stellt einen Kernbereich der Führung eines Unternehmens oder einer Organisation dar. Sie umfasst Marketing-Ziele, Marketing-Strategien und die operative Umsetzung in konkrete Marketing-Maßnahmen im Marketing-Mix sowie die Erfolgskontrolle. Da ein Käufermarkt, der durch teilweise extreme Markttransparenz gekennzeichnet ist (Stichwort: zum Wettbewerb „googeln“), entweder sehr umfassende oder ausgesprochen spezialisierte Vorgehensweisen (siehe Marktsegmentierung) erfordert, haben sich in der Vergangenheit verschiedene Entwicklungen unabhängig voneinander abgezeichnet. Strategische Marketingziele im Portfolio-Marketing können sein:
(Entweder horizontale/vertikale Diversifikation oder Spezialisierung)
- Beispiele für Marktdurchdringung (Penetration):
  - Erhöhung der Produktverwendung und Markentreue bei bestehenden Kunden durch Cross Selling.
  - Gewinnung bisheriger Nichtverwender
  - Gewinnung neuer Kunden von Mitbewerbern
- Beispiele für Marktentwicklung (Abschöpfung):
  - Erschließung zusätzlicher, räumlicher Absatzgebiete
  - Eindringen in andere Verwendungsbereiche
  - Orientierung an neuen Zielgruppen. Daraus ergeben sich Unterziele, beispielsweise in den Bereichen Platzierung, Qualität, Regalfläche, Inhalt der Handelswerbung und der Kundenwerbung etc. Eine Zielformulierung könnte lauten: „Wir wollen unseren Marktanteil im Hochbau der Bundesrepublik im nächsten Jahr von 3 auf 5 Prozent steigern“ oder „wir planen die Außendienstkosten in Berlin innerhalb der nächsten 6 Monate um 25 Prozent zu senken.“ Neben den reinen Ergebniszielen, wie Art und Menge der verkauften Produkte oder die damit verbundenen Kosten, sind auch qualitative oder informelle Prozessziele zu beachten. Ein wichtiges Kriterium für gute Zielformulierung ist die Nachhaltbarkeit der Zielerfüllung: i. A. sind nur auf irgendeine Art quantifizierbare Größen sinnvoll. Völlig ungeeignet sind unscharfe Prozessziele wie z. B. „Wir wollen die Zufriedenheit unserer Kunden im nächsten Jahr steigern.“ Auch ein Prozessziel kann exakt formuliert werden: „Wir wollen die Produktqualität im Bereich schnell drehender Konsumgüter im nächsten Geschäftsjahr mit Hilfe einer neu eingerichteten Einzelhändlerhotline so weit steigern, dass wir einen Kunden-Reklamationsstand von unter 5 % erreichen. Dazu ist ein Budget von 100.000,- € p.a. unter der Leitung von Dr. Mayermüller mit Sitz in Hannover vorgesehen. Die Ergebnisse sind der Fachabteilung Marktkommunikation quartalsweise zur Verfügung zu stellen.“ Ziele im Marketing sind also als ebenso detailliert zu formulieren wie in jedem technischen Führungsbereich oder Militärbereich, aus dem sich z.B. die Distributionslogistik ursprünglich ableitet.

Corporate Identity

CI Corporate Identity, Unternehmensidentität (mit den drei Teilaspekten Corporate Communication, Design und Behaviour) bedeutet einheitliches, prägnantes Erscheinungsbild des Unternehmens mit Außen- und Innenwirkung. Innenwirkung:
- Die Mitarbeiter identifizieren sich mit ihrem Unternehmen. Es entsteht ein Wir-Gefühl: der Mitarbeiter von VW fährt idealerweise selbst z. B. einen Golf und keinen Ford Focus. Außenwirkung:
- Das Unternehmen wird nach außen einheitlich präsentiert. Dazu gehören operativ die Geschäftsausstattung mit Logo, Farbgebung, Schrifttypografie und Layoutvorgaben (Corporate Design), aber auch eine strategisch als geschlossen wahrnehmbare Kommunikationspolitik, mit der die anderen Elemente des Marketing-Mix den Marktteilnehmern zugänglich gemacht werden. Die kommunizierte Zusammengehörigkeit (Corporate Behaviour: im Zusammenhang mit den anderen Bestandteilen des CI eine schlüssige und widerspruchsfreie Ausrichtung der Verhaltensweisen einer Organisation nach innen und aussen) führt zu einer eindeutigen und unverwechselbaren Marktpräsenz. Wenn die CI stimmig ist, erscheint das Unternehmen glaubwürdiger. Siehe hierzu eigenständige Artikel Werbung und Kommunikationspolitik mit ihren Unterartikeln.

Modebegriffe

In der Unternehmensführung und davon ausgehend für das Marketing entwickeln sich ständig neue Moden mit immer neuen Wortschöpfungen. Für diese neuen Begriffe wurde häufig Markenschutz beantragt, was verdeutlicht, dass es sich hierbei weniger um die Weiterentwicklung einer Wissenschaft, sondern oft um Werbebegriffe imagebewusster Unternehmensberater handelt, mit denen Kunden geworben werden sollen. Diese Marketingmoden sind dadurch gekennzeichnet, dass sie häufig genauso schnell wieder verschwinden wie sie gekommen sind. Andere Strömungen werden von benachbarten Disziplinen aufgegriffen und beeinflusst, wie z. B. im Fall des Qualitätsmanagements, des Category Managements oder des Guerilla-Marketing, welches das betriebswirtschaftliche Denken der kleinen und mittleren Unternehmen berücksichtigt. Für Betriebe, die sich keine wissenschaftliche Unternehmensführung erlauben können, sind die komplexen Modelle der Marketingtheorie oft unverständlich. Scheinbar revolutionäre Ansätze wie „Das Ende der Kundenbindung“ oder „Abschied vom Verkaufen“ dienen dabei sowohl der Wertschöpfung durch Beratung, als auch der Provokation zur Veränderung. Die Sichtweise des „Kaizen“ in Japan wird hingegen kaum vermarktet, in Europa jedoch unter dem Begriff Kontinuierlicher Verbesserungsprozess vermittelt. Diese Einflüsse wirken inzwischen auch im westlichen Wirtschaftsraum. Vor diesem Hintergrund ist die angelsächsische Zurückhaltung, vor allem von Naturwissenschaftlern bei nicht wissenschaftlichen Denkanstößen, mit denen natürlich auch Geld verdient werden soll, oft nicht nachzuvollziehen. Besonders aktuelle Beispiele sind Clienting, Guerilla-Marketing, Virales Marketing sowie Low-Budget-Marketing. So haben die von Edgar Geffroy in den Neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts propagierten Ansätze zu wesentlich intensiverem Kundenbeziehungsmanagement und der strategischen Nutzung des Internet als Absatzkanal sich heute in vielen Unternehmen bereits etabliert. Ein entsprechendes Geschäftskonzept für das Internet haben die Unternehmensberater John Hagel III und Marc Singer eingeführt: Ein Infomediär vermarktet im Auftrag der Kunden deren Daten an interessierte Unternehmen und ermöglicht den Anbietern die Realisierung personalisierter Marketingmaßnahmen.
- Das Low-Budget-Marketing kurz: Lowbudgetmarketing ist die Analyse des Wirtschafts- und Sozialgefüges von Nonprofit-Organisationen und mittelständischen Unternehmen sowie die Gestaltung der darin stattfindenden Prozesse. Charakteristisch für das Lowbudgetmarketing sind die vom Budget bestimmten Maßnahmen mit dem Zweck, Zielgruppen möglichst effizient zu erreichen, zu beeinflussen und zu einer Austauschbeziehung zu bewegen. Dieser Austausch von Produkten, Leistungen, Geld und anderen Dingen von Wert dient der beidseitigen Bedürfnisbefriedigung. Weitere Modebegriffe im Marketing:
- Destinationsmarketing
- Yield-Marketing
- Cross-Marketing

Bekannte Marketing-Professoren


- Klaus Backhaus
- Christian Belz
- Manfred Bruhn
- Christian Gündling
- Wolfgang Hilke
- Christian Homburg
- Philip Kotler
- Heribert Meffert
- Werner Reinartz
- Volker Trommsdorff
- Jürgen Weber
- Bernd Erichson
- Torsten Czenskowsky

Siehe auch


- Portal:Verhandlung und Verkauf
- Sex sells
- relaunch

Literatur


- Bruhn, Manfred / Homburg, Christian: Gabler Lexikon Marketing, Gabler Verlag 2. Aufl. 2004. XXIV, 924 S., Geb.
- Geml, Richard/Lauer, Hermann: Das kleine Marketing-Lexikon, 3. Aufl., Düsseldorf 2004, 488 Seiten
- Esch, Franz-Rudolf: Moderne Markenführung, Grundlagen - Innovative Ansätze - Praktische Umsetzungen Gabler Verlag 4., vollst. überarb. u. erw. Aufl. 2005. XXIV, 1537 S. Mit 403 Abb., Geb.
- Homburg, Christian / Krohmer, Harley: Marketingmanagement, Strategie - Instrumente - Umsetzung - Unternehmensführung 2003. XX, 1128 S. , Gabler Verlag 2003.
- Kotler, Philip/Bliemel, Friedhelm: Marketing-Management. Analyse, Planung und Verwirklichung. Schäffer-Poeschel, 10. Aufl. 2001, 1399 Seiten
- Meffert, Heribert: Marketing, Gabler Verlag 9., überarb. u. erw. Aufl. 2000. XXIV, 1472 S., Geb.
- Meffert, Heribert / Burmann, Christoph / Koers, Martin: Marken-Management, Gabler Verlag 2., vollst. überarb. u. erw. Aufl. 2005, 890 S. Mit 275 Abb. u. 30 Tab., Geb.
- Nieschlag, Robert/Dichtl, Erwin/Hörschgen, Hans: Marketing. Duncker & Humblot, 19. Aufl. 2002, 1349 Seiten
- Jablonski, Malte: Low-Budget-Marketing. Strategien und Kampagnen für Verein und Mittelstand, Verlag Dr.Müller, 1. Aufl., 2005, 180 Seiten, www.marktmann.de
- Dettmann, Joachim; Holewa, Michael: Vertrauen - oder das Wunder der Loyalität. Unternehmenskultur als Marketing-Strategie. Berlin 2006, ISBN 3-937684-03-4, www.efb-consulting.de

Weblinks


- [http://www.markenlexikon.com/glossar.html Markenlexikon]
- [http://www.checkliste.de/unternehmen/marketing-und-vertrieb/index.htm Checklisten-Sammlung zu Marketing und Vertrieb]
- !Marketing Kategorie:Anglizismus ja:マーケティング

Innovation

Innovation heißt wörtlich "Neuerung" oder "Erneuerung". Das Wort leitet sich aus den lateinischen Begriffen novus für neu und innovatio für etwas neu Geschaffenes ab. Im Deutschen wird der Begriff im Sinne von neuen Ideen und Erfindungen, sowie deren (wirtschaftlicher) Umsetzung verwendet. Aus archäologischer Sicht gibt es Zeiten der Innovation, in denen schubartig Neuerungen auftraten. So dass die Meinung verteten wird, das Innovation auch ein bestimmtes Klima braucht. Erfindung Zu unterscheiden ist zwischen Invention und Innovation. Inventionen umfassen neue Ideen bis einschließlich Prototypenbau bzw. konkreter Konzeptentwicklung in der vormarktlichen Phase. Innovationen ergeben sich aus der Umsetzung bzw. Verwertung. Neu kann in diesem Sinne eine echte Weltneuheit oder aus Sicht eines einzelnen Unternehmens, Mitarbeiters etc. eine subjektive Neuheit bedeuten. Man unterscheidet unter anderem technische, organisatorische, institutionelle und soziale Innovationen. Unterschieden werden Innovationen auch nach ihrem Grad an "Neuheit". Dabei betrachtet man die Kombination aus Zweck des Gegenstandes oder Produktes und die Mittel mit denen dieser Zweck erreicht wird. Erreicht eine Innovation in beiden Dimensionen hohe Werte so spricht man auch von einer radikalen Innovation. Der Begriff Innovation im Sinne von "neu" wird aktuell fast ausschließlich positiv besetzt und verkommt häufig zum nebulösen Schlagwort. Im Ursinn ist er eigentlich ein Oberbegriff für auch durchaus negativ besetzte Begriffe, wie z.B. "Rationalisierung" oder "Globalisierung".

Wirtschaftswissenschaftliche Verwendung

Nach dem Volkswirt Joseph Schumpeter ist "Innovation" die Durchsetzung einer technischen oder organisatorischen Neuerung, nicht allein ihre Erfindung. Seit der Übersetzung von Schumpeters Band "Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung" 1963 aus dem Englischen findet der Begriff auch in Deutschland breite Verwendung. Innovator ist für Schumpeter der schöpferische Unternehmer (im Gegensatz zum Arbitrageunternehmer, der lediglich vorhandene Preisunterschiede zur Gewinnerzielung ausnutzt), der auf der Suche nach neuen Aktionsfeldern den Prozess der schöpferischen Zerstörung antreibt. Seine Triebfeder sind auf der Innovation basierende kurzfristige Monopolstellungen, die dem innovativen Unternehmer Pionierrenten verschaffen. Das sind geldwerte Vorteile (auch Innovationspreise), die durch die innovativen Verbesserungen entstehen, zum Beispiel durch höhere Produktivität.

Innovationsforschung

Die Innovationsforschung beschäftigt sich zum einen mit der Frage »WAS« das Ziel einer Innovation sein soll - die Genese neuer Problemlösungs-Anwendungsfeld-Kombinationen. Das kann eine Produktinnovation aber auch neue Organisationsform, Technologie, ein Verfahren oder ein neues Anwendungsfeld sein. Zum anderen »WIE« diese realisiert werden können, also mit Innovationsprozessen und damit der Frage des Übergangs des betreffenden Subjekts/Objekts vom Zustand t0 in den Zustand t1. Im Mittelpunkt der Prozessbetrachtung stehen Prozessformen, bspw. bewusst gesteuerte, sich selbstorganisierende oder informell bzw. en passant ablaufende Prozesse sowie die Möglichkeiten und Grenzen einer gezielten Gestaltung bzw. Beeinflussung. Neuerdings gilt das Forschungsinteresse zunehmend der "history dependency", also der Pfadabhängigkeit von Innovationsprozessen und deren Ergebnissen. Im Mittelpunkt steht die Annahme, dass die Entwicklungsvergangenheit einer Organisation, eines Produktes, einer Technologie etc. künftige Entwicklungsmöglichkeiten und -vorgehensweisen beeinflusst und begrenzt (history matters). Unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen Historie wäre damit nicht jedes beliebig gewünschte Innovationsziel erreichbar. Erhärten sich die bisherigen Erkenntnisse, hat das Konsequenzen für die Innovationspraxis in Unternehmen: Diese müssen nicht mehr wie Lemminge modischen Schlagworten und kurzlebigen Trendkonzepten hinterherlaufen, wenn sie innovieren wollen. Vielmehr richten sie den Blick stärker auf die eigenen Potenziale und deren historische Formierung, um letztlich Wettbewerbsvorteile auf der Basis echter Alleinstellungsmerkmale zu erarbeiten. So unterscheidet man auch Produkt-, Verfahrens- und Managementinnovation. Wobei letztere die erfolgversprechendste zu sein scheint, da Manager als Letztentscheider über die Verteilung der Ressourcen bestimmen. Produkt- und Verfahrensinnovationen sind in diesem Sinne Resultate von Managementinnovationen.

Siehe auch


- Innovationskultur, Innovationsökonomie, Innovationshindernis, Innovationsmanagement
- Innovationspsychologie
- Innovationswirtschaftliche Erfolgsfaktoren
- Kreativität, Kreativitätstechnik, Kreatives Milieu
- Produktinnovation
- Social Construction of Technology
- Techniksoziologie
- Zukunftstechnologie
- Systeminnovation
- Managementinnovation

Weblinks

[http://www.ipi.ethz.ch Portal zur Produktinnovation] [http://www.tbs-hessen.org/wichtiges/innoserieteaser.html Technologieberatungsstelle Hessen "Was ist eigentlich Innovation?" - Artikelsammlung] [http://www.innovation.niedersachsen.de Aktuelle Meldungen zu Innovationen in unterschiedlichen Technologiefeldern] Kategorie:Management

Produktinnovation

Die Produktinnovation ist das Entwickeln eines neuen Produktes, um einerseits dem technischen Fortschritt gerecht zu werden, aber auch um auf jeden Fall die Bedarfsverschiebung auf Seite der Nachfrager zu kompensieren. Die Notwendigkeit zur Produktinnovation liegt in der Veränderung von Nachfragerpräferenzen und im Erscheinen technologischer Trends. Die Produktinnovation kann nach verschiedenen Kriterien unterschieden und klassifiziert werden. Unter Marktinnovation versteht man, dass ein entsprechendes Angebot erstmals am Markt verfügbar ist. Dafür wurde auch der Begriff "absolute Innovation" geprägt. Unternehmensinnovation bezeichnet ein Angebot, das nur für das betreffende Unternehmen selbst neuartig ist, nicht jedoch für den Markt an sich. Man spricht in diesem Fall auch von "relativer Innovation". Bei der Produktinnovation handelt es sich um ein vermarktungsfähiges Produkt/Angebot, welches am Markt absolut oder relativ neu ist, während unter Verfahrensinnovation eine neue Methode zur Erstellung eines marktfähigen Angebotes verstanden wird, die selbst nicht marktfähig ist. Nach der Innovationsneigung kann in Pionierverhalten (mit der Chance auf eine Abschöpfungspreisstrategie aber dem größten Risiko der Sunk Costs wegen der größten Ungewissheit über die weitere Marktentwicklung/Markterfolg eines Angebotes), das Verhalten des Frühen Folgers (mit der Chance eines geringeren Risikos weil Fehler des Pioniers vermieden werden können und dem Nachteil der Überwindung von Marktbarrieren sowie Strategieausrichtung am Innovator), jenes des Modifikators (mit der Chance auf Besetzung einer Marktnische aber den Risiken geringer Spielräume und hoher Markteintrittsbarrieren), sowie jenes des Nachzügler (gekennzeichnet durch die geringsten Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen und kleinste Marktrisiken sowie der Gefahr der Preiskämpfe) unterscheiden. Siehe auch: Produktpolitik Kategorie:Marketing

Weblinks


- [http://www.ipi.ethz.ch Portal zur Produktinnovation]

Sichttiefe

Die Sichttiefe (auch Secchitiefe) ist ein Begriff aus der Limnologie und bezeichnet die Tiefe eines stehenden Gewässers, bei der nur mehr 1% der Lichtintensität auf Oberflächenniveau vorherrscht. Die Messung der Sichttiefe erfolgt im einfachsten Fall mit der Secchischeibe. Die Sichttiefe begrenzt aufgrund des Mangels an Licht die euphotische Zone. Die euphotische Zone ist die Zone, in der Photosynthese stattfindet. Kategorie: Limnologie

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Demografía de Barbados
); Número de habitantes en miles.]]

Datos demograficos del CIA World Factbook

Población

:279.254 (julio 2005 est.)

Pirámide de población

:0-14 años: 20,6% (hombres 28,813/mujeres 28,634) :15-64 años: 70,6% (hombres 96,590/mujeres 100,622) :65 años o más: 8,8% (hombres 9,432/mujeres 15,163) (2005 est.)

Edad media

:Hombres: 32,99 años :Mujeres: 35,28 años :Total: 34,15 años (2005 est.)

Tasa de crecimiento

:0,33% (2005 est.)

Natalidad

:12,83 nacimiento
Yuri Lotman
Yuri Mijáilovich Lotman (Petrogrado, hoy San Petersburgo, 28 de febrero 1922 - Tartu, Estonia, 28 de octubre 1993)

Biografía

Nacido en una familia judía acomodada (madre estomatóloga formada en Francia y padre asesor jurídico de una editorial), estudió lengua y literatura en la Universidad de Len
Ulysses Simpson Grant
Ulysses S. Grant
Orden:18° presidente
Duración del mandato:4 de marzo de 1869
- 4 de marzo de

Abolicionismo
El abolicionismo era un movimiento político en América y Europa que trataba de terminar la esclavitud. Tuvo mucho éxito en el siglo XIX, cuando muchos países prohibieron la prática. Categoría:Historia de América Categoría:Historia de Europa
Zora
Los Zora forman una de las diferentes razas que habitan el mundo de Hyrule en la saga de videojuegos de Nintendo "The Legend of Zelda". Los Zora son una especie de hombres pez que cuentan con un asentamiento principal en el llamado "Dominio de Zora", en la zona este de Hyrule, aunque también pueden encontrarse en l

Streptococos
S. agalactiae
S. avium
S. bovis
S. durans
S. faecalis
S. pneumoniae
S. pyogenes
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