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| Innozenz I. |
Innozenz I.Der Heilige Innozenz I., Papst von 21. Dezember 401 bis 12. März 417, war vermutlich der Sohn eines Innozenz von Albano (so sein Biograph im Liber Pontificalis) oder der Sohn seines Vorgängers Anastasius I. (so sein Zeitgenosse Hieronymus).
Sein Pontifikat war überschattet vom Niedergang des Weströmischen Reiches und von der Belagerung und Eroberung Roms durch die Westgoten unter Alarich I. im Jahr 410.
In seinen Briefen an die Bischöfe Victricius von Rouen, Exuperius von Toulouse, Decentius von Gubbio und anderen wird deutlich, dass er die Vormachtstellung Roms in der Gesamtkirche ausbauen wollte. Er forderte die abendländische Kirchendisziplin nach dem römischen Vorbild auszurichten und beanspruchte die oberste Lehrentscheidung für alle wichtigen Fragen (den causa maiores) für den apostolischen Stuhl. Weniger Erfolg hatte er im Osten (Eingreifen für Johannes Chrysostomos, - 344/345, gest. 407), obwohl er mit der Begründung des päpstlichen Vikariats von Thessalonike den Einfluss Konstantinopels zu begegnen versuchte.
Sein Name bedeutet: der Unschuldige (latein.). Der Gedenktag ist der 12. März.
Siehe auch
- Liste der Seligen und Heiligen
- Liste der Päpste
Weblinks
-
- [http://www.heiligenlexikon.de/BiographienI/Innozenz_I.htm Ökumenisches Hheiligenlexikon]
-
Kategorie:Mann
Kategorie:Papst
Kategorie:Heiliger
Kategorie:Bischof (5. Jh.)
Kategorie:Gestorben 417
ko:교황 인노첸시오 1세
Papst
Papst (v. griech.: pappas, Vater; v. lat.: papa, Papa, Vater) ist der religiöse Titel für das Oberhaupt der Römisch-Katholischen Kirche (auch: Heiliger Vater oder Santo Padre).
Römisch-Katholischen Kirche
Unter der Bezeichnung Heiliger Stuhl agiert der Papst sowohl allein, als auch zusammen mit der Kurie international als nichtstaatliches Völkerrechtssubjekt und vertritt zugleich den Vatikanstaat (als staatliches Völkerrechtssubjekt), dessen Staatsoberhaupt er ist.
Der aktuelle Papst ist Benedikt XVI., der am 19. April 2005 in dieses Amt gewählt wurde.
Seit 1871 residiert der Papst im Apostolischen Palast neben dem Petersdom. Kathedralkirche des Papstes ist die Lateranbasilika. Der Papst-Thron wird auch Kathedra Petri genannt.
Geschichte
Kathedra Petri)]] Der Papst ist nach katholischer Auffassung und der einiger anderer christlicher Kirchen Nachfolger des Apostels Petrus, der von diesen Kirchen als erster Bischof von Rom angesehen wird und vermutlich um das Jahr 67 in Rom den Märtyrertod erlitten hat. Einige Kritiker und einige Historiker bezweifeln jedoch, dass er je dort war.
Begründet wird dieser Anspruch mit einer Stelle aus dem Matthäus-Evangelium der Bibel (Kapitel 16, Vers 18-19), die wie folgt lautet (Einheitsübersetzung):
Du bist Petrus und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen. Und dir will ich geben die Schlüssel über das Himmelreich. Was du auf Erden bindest, soll im Himmel gebunden sein. Und was du auf Erden lösest, soll im Himmel gelöst sein.
Umstritten ist, ob der 1. Clemensbrief aus dem Jahre 98 bereits eine Vorrangstellung der Gemeinde von Rom dokumentiert oder als brüderliche Ermahnung unter Gleichberechtigten anzusehen ist. In diesem Brief an die Gemeinde von Korinth fordert der damalige Bischof von Rom, Clemens, von den Korinthern die Rücknahme von abgesetzten Presbytern. Er nimmt Bezug auf das Martyrium der Apostel Petrus und Paulus in Rom.
In der römisch-katholischen Kirche stammt die erste bekannte Verbindung des Titels "Papst" mit dem Bischof von Rom aus der Zeit des Marcellinus (†304), der in der Grabinschrift des Diakons Severus so bezeichnet wird. Bischof Siricius von Rom (385–399) bezeichnet sich als Erster amtlich als papa, als ausschließliche Amtsbezeichnung für den Bischof von Rom wird der Begriff von Gregor I. (590-604) gesetzlich festgeschrieben.
Vorher (ab dem 3. Jahrhundert) war es eine Ehrbezeichnung für Bischöfe, Patriarchen und Äbte vor allem im Orient – da die koptische Kirche bereits seit dem Konzil von Chalcedon 451 (vor Gregor) nicht mehr zur gleichen Kirche wie die lateinische gehört, führt ihr Oberhaupt ebenfalls den Titel Papst.
Seit Leo I. (Bischof von Rom 440 bis 461) führt der römische Papst die Bezeichnung „Pontifex Maximus“, den bis zu Kaiser Gratian der römische Kaiser als oberster römischer Priester trug (mögliche Etymologien unter anderem: Oberster Brückenbauer oder Pfadbahner).
Im Mittelalter ergab sich des Öfteren die Situation, dass es mehrere Päpste gleichzeitig gab, da zu Lebzeiten eines bereits kanonisch gewählten Papstes ein Gegenpapst eingesetzt wurde. Dazu kam es, weil sich zum Beispiel das Kardinalskollegium spaltete, der Kaiser oder römische aristokratische Familien in die Papstwahl eingriffen. Solche Eingriffe sind inzwischen unter Androhung der Exkommunikation verboten. Außerdem kam es im 14. Jahrhundert zur Verlegung der Residenz nach Avignon und zum großen Schisma (siehe Avignonesisches Papsttum und Abendländisches Schisma).
Im 15. Jahrhundert gewann der Konziliarismus an Auftrieb, der aber bald zurückgedrängt wurde.
Titel
Die Titel des Papstes lauten:
- Bischof von Rom
- Stellvertreter Jesu Christi auf Erden (Vicarius Christi)
- Nachfolger des Apostelfürsten (gemeint ist Petrus; beide Titel haben kirchenrechtlich keine Konsequenzen und spiegeln nur religiöse Aspekte wider)
- Oberster Priester der Weltkirche (Ehrentitel, der seine Stellung in der Liturgie regelt, gerade wenn Patriarchen konzelebrieren.)
- Oberster Brückenbauer (Pontifex maximus) (Geht zurück auf den Titel Pontifex Maximus im römischen Reich)
- Patriarch des Abendlandes
- Primas von Italien (ein Ehrenvorrecht, Primatentitel sind in der Rechtstellung aufgehoben)
- Metropolit und Erzbischof der Kirchenprovinz Rom (wie alle Erzbischöfe übt er eine Art Supervision über die Bischöfe der umliegenden Diözesen aus)
- Souverän des Staates der Vatikanstadt (der weltliche Titel des Papstes)
- Diener der Diener Gottes (ein Titel, den sich Papst Gregor der Große gegeben hat. Lateinisch: servus servorum dei)
Insignien
Vatikanstadt nicht mehr getragen]]
Die päpstlichen Insignien bestehen aus
- dem Papstthron
- der Papstkrone (Tiara). Papst Paul VI. war bislang der letzte Papst, der mit der Tiara gekrönt wurde. 1964 legte er die Tiara ab. Seine Nachfolger verzichteten fortan auf eine Krönungszerememonie, führten die Tiara aber weiterhin in ihrem persönlichen Wappen. Papst Benedikt XVI. ersetzte die Tiara in seinem persönlichen Wappen durch eine einfache Bischofsmitra mit drei goldenen, in der Mitte verbundenen Ringen.
- dem päpstlichen Hirtenstab (Ferula)
- dem Fischerring (anulus piscatoris)
- dem Pallium
- sowie einigen liturgischen Gewändern
Kleidung
Reisebekleidung und Alltagskleidung: Jeder Papst trägt sein eigenes Wappen auf den Gürtel gestickt. Der sog. Mantello ist ein roter Mantel für kaltes Wetter. Wie jeder Bischof trägt auch der Papst ein Pileolus. Im Laufe der Zeit hat sich die Bekleidung des Papstes zum Teil grundlegend verändert.
Bis auf die Papstkrone sind die päpstlichen Insignien spezielle Varianten der bischöflichen Insignien.
Kirchenrecht
Wahl
Zum Papst kann nach dem Kirchenrecht jeder getaufte männliche Katholik gewählt werden; es gibt keine näheren Bestimmungen außer der, daß er unverheiratet sein muss. Allerdings war der letzte nicht als Kardinal gewählte Papst Urban VI. im 14. Jahrhundert (1378). Der Papst wird im Konklave, einer Versammlung aller Kardinäle, die zum Zeitpunkt des Todes des Vorgängers jünger als 80 Jahre sind, auf Lebenszeit gewählt. Das Konklave wird jeweils in der Sixtinischen Kapelle (la cappella sistina) abgehalten. 1996 wurde mit der Konstitution Universi Dominici Gregis die früher geforderte Zweidrittelmehrheit plus eine Stimme ab dem 33. erfolglosen Wahlgang durch eine absolute Mehrheit ersetzt. Ist der Gewählte kein Bischof, oder ist er gar nur Laie, wird er noch im Konklave zum Bischof von Rom geweiht, so dass er dann Papst werden kann.
Nach (römisch-katholischem) kirchlichem Recht ist der Papst, wie alle Bischöfe, immer ein Mann. Ob es die in verschiedenen Überlieferungen erwähnte Päpstin Johanna tatsächlich gegeben hat, ist historisch nicht gesichert.
siehe auch: Sedisvakanz, Konklave
Namensgebung
Nach der erfolgten Wahl wird der neue Papst gefragt, welchen Namen er annimmt. Die Namenswahl unterliegt der freien Entscheidung des Papstes. Aus der Wahl des Namens versuchen Beobachter politische Ziele des neuen Papstes abzuleiten, indem die charakteristischen Eigenschaften von vorherigen Päpsten sowie Heiligen dieses Namens untersucht werden. So war der Name Pius vom Ende des 18. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts der mit Abstand am häufigsten gewählte Name. Seit dem Tod von Pius XII. (1958) wurde er jedoch nicht mehr gewählt, da diesem Papst oft Untätigkeit gegenüber dem Holocaust vorgeworfen wird. Zudem verkörperten viele Päpste dieses Namens die besonders konservativen Kräfte der Kirche, wie Pius IX. mit dem Syllabus Errorum und Pius X. mit dem Antimodernisteneid. Ein Papst, der sich heute Pius nennen würde, gälte daher von Anfang an als sehr konservativ. (Lucian Pulvermacher, das Oberhaupt der ultrakonservativen True Catholic Church, hat sich den Namen Pius XIII. gegeben.)
Päpste können Namen annehmen, die die latinisierte Form ihres bürgerlichen Namens darstellen (Hadrian VI. = Adrian Florisz, Marcellus II. = Marcello Cervini), was jedoch seit dem 16. Jahrhundert nicht mehr vorgekommen ist. Viele Päpste nehmen die Namen bedeutender Vorgänger an (Leo, Gregor) oder auch jene von Heiligen (z. B. Paul VI. nach dem Apostel Paulus). Andere gehen nach der Bedeutung der Namen (Pius = fromm; Innozenz = unschuldig). Einige Päpste wählen ihren Namen aus persönlichen Gründen (Johannes XXIII. zu Ehren seines Vaters).
Ursprünglich behielten die Päpste nach der Wahl ihren bürgerlichen Vornamen. Der erste Papst, der seinen Namen änderte, war Johannes II. im Jahr 533. Er hieß eigentlich Mercurius und wollte als Papst nicht den Namen eines heidnischen Gottes tragen. Jedoch blieb die Annahme eines neuen Namens bis zum Ende des 1. Jahrtausends eine Ausnahme.
Der erste Papstname, der wiederholt verwendet wurde, war Sixtus (257). Seitdem werden die Namen, die mehrfach vergeben werden, wie Herrschernamen mit römischen Ziffern versehen. Die Päpste der Antike und des Frühmittelalters trugen jedoch häufig Namen, die kein zweites Mal in Gebrauch kamen. Einige der antiken Namen (Clemens, Pius) wurden ab dem Hochmittelalter und damit dem Aufkommen der Namenswahl wieder aufgegriffen.
Johannes Paul I. wählte in Erinnerung an seine beiden Vorgänger den ersten Doppelnamen der Papstgeschichte. Zugleich ist dies der erste neue Papstname seit Lando (913-914). Nachdem er nach 33 Tagen im Amt starb, wählte sein Nachfolger Karol Wojtyła ebenfalls diesen Papstnamen und wurde Johannes Paul II. genannt. Der Name des derzeitigen Papstes Benedikt XVI. nimmt Bezug auf Benedikt XV. (1914-1922), der vergeblich versuchte, den Ersten Weltkrieg zu verhindern bzw. zu beenden, sowie auf den Mönchsvater und Patron Europas, Benedikt von Nursia.
Rücktritte
Päpste werden grundsätzlich auf Lebenszeit gewählt, das Kirchenrecht sieht aber auch ausdrücklich die Möglichkeit eines Rücktritts vor:
:Falls der Papst auf sein Amt verzichten sollte, ist zur Gültigkeit verlangt, dass der Verzicht frei geschieht und hinreichend kundgemacht, nicht jedoch, dass er von irgendwem angenommen wird. (Can. 332 — § 2. CIC)
Es gibt mehrere Beispiele von Rücktritten in der Geschichte der römischen Päpste: Der bekannteste dürfte der Rücktritt Coelestins V. im Jahr 1294 sein. Papst Gregor XII. wurde im Zuge des Konzils von Konstanz zum Rücktritt gezwungen. Benedikt IX. war ganze drei Mal Papst, trat dreimal zurück (1044, 1045, 1048) zu Gunsten seiner Verwandten. Die fromme Legende, es wäre bis jetzt nur ein Papst zurückgetreten (Coelestin V.), ist historisch nicht haltbar und widerlegt. Der am 2. April 2005 verstorbene Papst Johannes Paul II. lehnte noch in seinen letzten Lebenswochen einen Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen ab.
Er begründete dies damit, dass er „sein Kreuz tragen“ und Christus im Leiden nachfolgen wolle. Auch Jesus sei nicht vom Kreuze gestiegen. Insbesondere in westlichen Gesellschaften wurde er dafür kritisiert; einige nehmen an, dies sei auf eine Tabuisierung des öffentlichen Leidens und Sterbens in westlichen Gesellschaften zurückzuführen.
Stellung und Kritik
Der universale Primatsanspruch des Bischofs von Rom entwickelte sich im Lauf des ersten Jahrtausends und gipfelte im Dictatus Papae von 1075. Der Papst gilt in der römisch-katholischen Kirche als oberster Herr der Gesamtkirche und Stellvertreter Christi auf Erden – ein Anspruch, der, abgesehen von den Unierten Kirchen, von allen übrigen Kirchen nicht anerkannt wird.
Das erste Vatikanische Konzil (1869 – 1870) erhob die Glaubensüberzeugung, der Papst sei, wenn er ex cathedra spricht, in Glaubensfragen unfehlbar, zum Dogma. Auch dieser Anspruch wird von den übrigen Kirchen abgelehnt; als Folge entstand zudem die Alt-Katholische Kirche. Ausdrücklich angewendet wurde das Unfehlbarkeitsdogma seit 1870 ein einziges Mal, 1950 bei der Formulierung des Dogmas von der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel. Enzykliken und Lehrschreiben des Papstes sind für die römisch-katholische Kirche zwar bindend, aber nicht ohne weiteres als unfehlbare Lehrentscheidungen anzusehen. Die theologische Diskussion hierüber ist nicht abgeschlossen.
In der Alten Kirche gab es fünf maßgebliche Patriarchen (in der Reihenfolge des durch ökumenische Konzile definierten Ehrenvortritts):
# den Bischof von Rom
# den Bischof von Konstantinopel (seit Chalcedon im gleichen Rang wie Rom, aber im Vortritt nach Rom, da Rom älter ist)
# den Bischof von Alexandria
# den Bischof von Antiochia
# den Bischof von Jerusalem
Damals schon galt unter einigen Christen der römische Bischofssitz als „primus inter pares“, da Rom die Hauptstadt des Römischen Reiches war und die Kirche von Rom insbesondere durch die Gräber der „Apostelfürsten“ Petrus und Paulus als verehrungswürdig angesehen wurde. Der Kirchenhistoriker Eusebius von Caesarea († 339) notiert das Martyrium von Petrus und Paulus in Rom, als sei es eine in der ganzen Kirche bekannte Tatsache. Irenäus von Lyon († um 202) gibt die römische Ortstradition wieder, wonach das römische Bischofsamt sich in direkter Nachfolge vom Apostel Petrus herleite, der der erste Vorsteher (episkopos) der römischen Christengemeinde gewesen sei. Aber auch das Patriarchat von Antiochia beruft sich darauf, dass Petrus (bevor er nach Rom gegangen sei) dort der erste Bischof war (seit dem Jahr 38). Ebenso führen sich die übrigen Patriarchate (und einige weitere östliche Bischofssitze) auf einen Apostel zurück. Ob Petrus überhaupt jemals in Rom gewesen ist, ist unter Historikern umstritten.
Die römische Petrustradition ist historisch nicht ausgeschlossen, war aber in den ersten Jahrhunderten kein wichtiges Thema. Für die Anwendung von Matthäus 16,18 auf die Bischöfe von Rom als Petrusnachfolger findet sich das früheste schriftliche Zeugnis bei Papst Damasus I. im 4. Jahrhundert. Dort wird auch die römische Kirche erstmals exklusiv als "sedes apostolica" (apostolischer Stuhl) bezeichnet - eine Sonderstellung, die von den übrigen Patriarchaten nicht anerkannt wird. Durch die Teilung des Römischen Reiches wurden aber die monarchischen Tendenzen des einzigen westlichen (lateinischen) Patriarchensitzes weiter begünstigt.
Scharfe Kritiker sehen im Papsttum die Fortsetzung des Machtanspruchs des alten Roms. Die Konstantinische Wende rief einen völlig anderen Menschenschlag als den bisherigen an die Spitze der noch jungen Kirche. Während in den ersten Jahrhunderten Christen noch grausam verfolgt wurden und zum Christsein außerordentlich viel Mut gehörte, war nun das Christentum Teil der kaiserlichen Machtpolitik geworden und bot begehrenswerte (weil gut bezahlte und einflussreiche) Ämter. Die römische Kirche hatte im Westen die traditionelle Vorherrschaft Roms übernommen. Versuche, sie auf die übrigen Patriarchate auszudehnen, scheiterten jedoch. In der Folge setzte sich das Papsttum in Westeuropa mehr und mehr auch als weltlicher Herrscher durch.
Eine Stellvertreterschaft Gottes, die aus der Bibel nicht stichhaltig abzuleiten sei, habe ihr Vorbild dagegen im römischen Kaisertum. So war der Papst im Hochmittelalter in geistlichen und weltlichen Fragen Gebieter über Könige und Völker, was sich jedoch ab dem 14. Jahrhundert immer weniger durchsetzen ließ. Auch auf religiösem Gebiet kam es im Spätmittelalter zu einer immer stärkeren Diversifikation, wobei die Kirche allerdings hart gegen Andersdenkende in ihrem Machtbereich vorging.
Literatur
- Ludwig Ring-Eifel: Weltmacht Vatikan. Päpste machen Politik., Pattloch Verlag München 2004, ISBN 3629016790
- Horst Fuhrmann: Die Päpste, Beck, 2004, ISBN 3406510973
- Horst Herrmann: Die Heiligen Väter. Aufbau-Verlag, Berlin 2004, ISBN 3746681103
- Georg Schwaiger: Papsttum und Päpste im 20. Jahrhundert. Von Leo XIII. zu Johannes Paul II.,C.H. Beck Verlag 1999, ISBN 3406448925
- Georg Denzler: Das Papsttum, C.H. Beck Verlag 1997, ISBN 3406418651
- Ludwig Freiherr von Pastor: Die Geschichte der Päpste, Freiburg im Breisgau 1928, 15 Bde.
Weblinks
- [http://www.katholisch.de/9000.htm Katholische Kirche im Internet: Der Papst]
- [http://www.ikvu.de/papst/ IKvu-SPECIAL: Papstamt und Petrusdienst]
- [http://www.requiem-projekt.de Datenbank zu den Grabmälern und Karrieren der Päpste in Renaissance und Barock]
- [http://dmoz.org/World/Deutsch/Gesellschaft/Religion_und_Spiritualit%c3%a4t/Christentum/Glaubensrichtungen/Katholische/Personen/P%c3%a4pste/ Open Directory Project: Päpste]
- [http://papst.jesus.ch/ Papst Special auf jesus.ch]
- [http://www.theologie-systematisch.de/ekklesiologie/12staende.htm Aktuelle Literatur zum Papstamt]
- [http://www.vaticanhistory.de/vh/html/body_deutsche_papste.html "Die acht deutschen Päpste"]
- [http://stephanscom.at/papst/benediktxvi/0/articles/2005/04/21/a8246/ Artikel über die deutschen Päpste]
Siehe auch
- Liste der Päpste
- Papstbesuche in Deutschland
- Papstaudienz
- Liste der historischen Gegenpäpste
- Konzil
- Sedisvakanz
- Konklave (d.h. Papstwahl)
- Primat
- Religiöse Titel
- Päpstin Johanna
- Pornokratie (Mätressenherrschaft)
Kategorie:Christentum
-
Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher
Kategorie:Römisch-Katholische Kirche
Kategorie:Kirchenwesen
Kategorie:Herrschertitel
Kategorie:Kirchliches Amt
als:Papst
ja:ローマ教皇
ko:교황
ms:Paus (Katholik)
nb:Pave
simple:Pope
th:พระสันตะปาปา
21. DezemberDer 21. Dezember ist der 355. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 356. in Schaltjahren) - somit bleiben 10 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 69 - Vespasian zieht in Rom ein und wird vom Senat als neuer Römischer Kaiser anerkannt.
- 1140 – König Konrad III. erobert die Burg Weinsberg nach langer Belagerung. Die Frauen tragen ihre Männer aus der Burg und retten ihnen so das Leben. Die Frauen werden als Treue Weiber von Weinsberg, die Burg als Weibertreu bekannt.
- 1705 Vertreter der vier Stände Adel, Klerus, Bürger und Bauern versammeln sich zum „ Braunauer Parlament“ im Stadtquartier des Freiherrn von Paumgarten im Gasthof Breuninger in Braunau am Inn.
- 1913 - Das erste Kreuzworträtsel der Welt erscheint in der Wochenendbeilage der Zeitung New York World.
- 1945 - Irak und Ecuador werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 1972 - Unterzeichnung des Grundlagenvertrags zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR
- 1973 - Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Ungarn und Bulgarien
- 1991 - Der GUS treten folgende Staaten bei: Aserbaidschan, Armenien, Kasachstan, Kirgisistan, Moldawien, Tadschikistan, Turkmenistan, und Usbekistan.
- 1995 - Kulturabkommen zwischen Deutschland und Armenien
- 1996 - Bulgarien. Rücktritt des Ministerpräsidenten Shan Videnov
- 1999 - Frau Chandrika Bandaranaike Kumaratunga wird als Staatsoberhaupt in Sri Lanka in ihrem Amt bestätigt.
Kultur
- 1652 - Uraufführung des Dramas Veremonda, l'amazzone di Aragona von Francesco Cavalli im Palazzo Reale in Neapel.
- 1836 - Uraufführung der Oper L'Ambassadrice (Die Botschafterin) von Daniel-François-Esprit Auber an der Opéra-Comique in Paris.
- 1854 - Uraufführung der komischen Oper Der Advokat von Ferdinand Hiller in Köln.
- 1935 - Uraufführung der Operette Dschainah, das Mädchen aus dem Tanzhaus von Paul Abraham in Wien.
Wissenschaft, Technik
- 1872 - Die Challenger-Expedition läuft zur Erforschung der Tiefsee aus.
- 1898 - Entdeckung des Radiums durch Marie and Pierre Curie.
- 1968 - Start von Apollo 8.
Religion
- 402 - Papst Innozenz I., tritt sein Amt als Nachfolger seines Vaters Anastasius I. an.
Katastrophen
- 1988 - Nach einer Bombenexplosion an Bord des Fluges Pan Am 103 stürzt eine Boeing 747 über Lockerbie in Schottland ab, wobei alle 259 Menschen an Bord sowie 11 Einwohner von Lockerbie ums Leben kommen. Am 16. August 2003 übernimmt Libyen schließlich doch die Verantwortung für diesen Terroranschlag und kündigt die Zahlung von 2,7 Milliarden Dollar an die Hinterbliebenen (und deren Anwälte) an.
- 1992 - Faro, Portugal. Eine in Amsterdam, Niederlande gestartete McDonnell Douglas DC-10 der Martinair verunglückt während der Landung im Unwetter. 56 Menschen sterben, 284 überleben.
- 1999 - Guatemala-Stadt, Guatemala. Eine McDonnell Douglas DC-10 der Cubana de Aviacon schießt über die Start- und Landebahn hinaus und stürzt in bewohntes Gebiet, wobei 26 Menschen sterben.
Sport
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1891 - James Naismith präsentiert die von ihm entwickelte neue Sportart Basketball.
Geboren
- 1118 - Thomas Becket, englischer Kanzler und Erzbischof von Canterbury
- 1336 - Balthasar von Thüringen, Markgraf von Meißen, Landgraf von Thüringen
- 1401 - Masaccio, italienischer Maler der Frührenaissance
- 1537 - Johann III. (Schweden), König von Schweden von 1568 bis 1592
- 1540 - Thomas Schweicker, armloser Kunstschreiber
- 1672 - Benjamin Schmolck, Kirchenliederdichter
- 1696 - Johann Thomas von Quentel, Priester und Domherr in Köln
- 1728 - Hermann Friedrich Raupach, deutscher Komponist
- 1734 - Manuel do Nascimento, portugiesischer Lyriker und Ordensmann
- 1748 - Ludwig Christoph Heinrich Hölty, volkstümlicher Dichter im Umfeld des Göttinger Hainbunds
- 1751 - Konrad Wilhelm Ledderhose, deutscher Jurist
- 1764 - John Parker Boyd, US-amerikanischer Söldner und General
- 1767 - Christian Jakob Salice-Contessa, schlesischer Kommunalpolitiker und romantischer Schriftsteller
- 1773 - Robert Brown, schottischer Botaniker
- 1783 - Charles Murray Cathcart, 2. Earl Cathcart, britischer General
- 1795 - Leopold von Ranke, deutscher Historiker
- 1799 - David Don, ein britischer Botaniker
- 1804 - Benjamin Disraeli, Romanschriftsteller, britischer Premierminister
- 1810 - Johann Christian Konrad von Hofmann, deutscher protestantischer Theologe
- 1813 - Philipp Galen, deutscher Schriftsteller und Arzt
- 1815 - Christian Friedrich Budenberg, Unternehmer
- 1815 - Thomas Couture, französischer Maler
- 1823 - Jean-Henri Fabre, französischer Insektenkunde|Entomologe und Autor
- 1824 - Jenny Bürde-Ney, deutsche Sängerin
- 1833 - Walther Franz Georg Bronsart von Schellendorff, preußischer General und Kriegsminister
- 1834 - Adolf von Sonnenthal, österreichisch-ungarischer Schauspieler
- 1838 - Wilhelm Maurenbrecher, Reformationshistorikern des 19. Jahrhunderts
- 1850 - Francesco Ragonesi, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1850 - Zdeněk Fibich, tschechischer Komponist
- 1853 - Isolde Kurz, deutsche Schriftstellerin
- 1861 - Karl August Lingner, deutscher Unternehmer und Philantrop
- 1865 - Georg Deycke, deutscher Arzt
- 1866 - Maud Gonne, irische Revolutionärin
- 1866 - Rudolf von Tavel, Schweizer Journalist und Buchautor
- 1873 - Blagoje Bersa, kroatischer Komponist
- 1874 - Tadeusz Boy-Żeleński, polnischer Dichter und literarischer Übersetzer
- 1875 - Thomas Schneider (Autofahrer), Automobolist
- 1876 - Karl Mensing, Jurist
- 1878 - Jan Łukasiewicz, polnischer Philosoph, Mathematiker und Logiker
- 1879 - Josef Stalin, Diktator der Sowjetunion
- 1884 - Camillo Ugi, deutscher Fußballspieler
- 1885 - Hermann Heimerich, Politiker
- 1886 - Fritz Baumgarten (Fußballspieler), deutscher Fußballspieler
- 1886 - Hermann Kees, deutscher Ägyptologe
- 1889 - Sewall Wright, US-amerikanischer Biologe, Genetiker
- 1890 - Hermann Joseph Muller, US-amerikanischer Biologe und Genetiker, Nobelpreisträger
- 1890 - Nikolai Iljitsch Aladow weißrussischer Komponist
- 1891 - Philipp Etter, schweizerischer Politiker
- 1893 - Anton Dietzenschmidt, deutscher Dramatiker
- 1895 - Hermann Stopperich, deutscher Politiker
- 1896 - Konstantin Konstantinowitsch Rokossowski, sowjetischer und polnischer Marschall
- 1900 - Immanuel Baumann, Bessarabiendeutscher Geistlicher
- 1900 - Marinus van der Goes van Naters, niederländischer Politiker
- 1900 - Oda Schaefer, deutsche Schriftstellerin
- 1902 - Ewald Sprave, deutscher Politiker
- 1902 - Peetie Wheatstraw, US-amerikanischer Blues-Musiker
- 1902 - Ulrich Wilhelm Graf Schwerin von Schwanenfeld, deutscher Offizier und Widerstandskämpfer
- 1905 - Bernhard Ahrens, deutscher Politiker
- 1909 - Erich Arp, ehemaliger deutscher Politiker
- 1909 - George Ball, US-amerikanischer Jurist, Politiker und Diplomat
- 1909 - Hermann Heemsoth, deutscher Fernschachgrossmeister
- 1909 - Pi Scheffer, niederländischer Komponist und Dirigent
- 1911 - Paul Burkhard, Schweizer Komponist
- 1912 - Walter Henn, deutscher Architekt Bauingenieurund Hochschullehrer
- 1912 - Walter Krause, Politiker
- 1913 - Heinz Conrads, österreichischer Schauspieler
- 1917 - Heinrich Böll, deutscher Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger
- 1918 - Kurt Waldheim, österreichischer Bundespräsident
- 1919 - Ivan Blatný, tschechischer Dichter und Schriftsteller
- 1919 - Ove Sprogøe, dänischer Schauspieler, (Olsenbande / Egon Olsen)
- 1921 - Heinrich Adameck, Politiker der DDR
- 1921 - Paul Falk, Eiskunstläufer
- 1926 - Herbert Ehrenberg, deutscher Politiker
- 1930 - Kalevi Sorsa, finnischer Staatsmann und ehemaliger Premierminister
- 1930 - Wolfgang Pietzsch, deutscher Schach-Großmeister
- 1931 - Redha Malek, algerischer Politiker und Premierminister
- 1932 - Hinrich Lehmann-Grube, Von 1990 bis 1998 Oberbürgermeister der Stadt Leipzig
- 1933 - Freddie Hart, US-amerikanischer Musiker
- 1935 - John G. Avildsen, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1937 - David Levy, israelischer Politiker
- 1937 - Jane Fonda, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 1938 - Felix Huby, deutscher Drehbuchautor
- 1940 - Frank Zappa, US-amerikanischer Komponist, Musiker und Kultfigur der Underground-Musik
- 1941 - Klaus-Jürgen Hedrich, deutscher Politiker und MdB
- 1942 - Carla Thomas, US-amerikanische Soul-Sängerin
- 1942 - Hu Jintao, Staatspräsident der Volksrepublik China
- 1942 - Manfred Such, deutscher Politiker
- 1942 - Peter Propping, deutscher Humangenetiker
- 1942 - Reinhard Mey, deutscher Liedermacher
- 1942 - Uwe Dick, Schriftsteller
- 1943 - Albert Lee, britischer Musiker und Sänger
- 1943 - Jack Nance, US-amerikanischer Schauspieler
- 1943 - Petra Pascal, deutsche Sängerin
- 1944 - Werner Busch, deutscher Kunsthistoriker
- 1946 - Carl Wilson, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1946 - Gwen McCrae, US-amerikanische Sängerin
- 1946 - Kevin Peek, australischer Musiker
- 1947 - Paco de Lucía, spanischer Gitarrist und Großmeister der Flamenco-Gitarre
- 1948 - Martin Belmont, britischer Musiker
- 1948 - Samuel L. Jackson, US-amerikanischer Schauspieler
- 1948 - Willi Resetarits, österreichischer Kabarettist und Menschenrechtsakivist
- 1949 - Gottfried Böttger, deutscher Pianist
- 1949 - Thomas Sankara, charismatischer, linksgerichteter Politiker in Burkina Faso
- 1950 - Jeffrey Katzenberg, US-amerikanischer Filmproduzent
- 1950 - Thomas Hürlimann, Schweizer Schriftsteller
- 1953 - András Schiff, ungarischer Pianist
- 1953 - Betty Wright, US-amerikanische Soul-Sängerin
- 1954 - Chris Evert, ehemalige US-amerikanische Tennisspielerin
- 1955 - Jane Kaczmarek, US-amerikanische Schauspielerin
- 1955 - Ute Christensen, deutsche Schauspielerin
- 1956 - Lee Roy Parnell, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter
- 1957 - Alan Johnson, australischer Musiker
- 1957 - Tony Lewis, britischer Musiker und Sänger
- 1958 - Jürgen Domian, deutscher Moderator
- 1958 - Tamara Bykowa, russische Leichtathletin und Olympiamedaillengewinnerin
- 1959 - Florence Griffith Joyner, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1961 - Markus Anton Huber, Künstler
- 1963 - Patricia Lips, deutsche Politikerin
- 1965 - Anke Engelke, deutsche Komikerin und Schauspielerin
- 1965 - Cem Özdemir, deutscher Politiker
- 1966 - Kiefer Sutherland, kanadischer Schauspieler
- 1967 - Micheil Saakaschwili, georgischer Staatspräsident
- 1967 - Nicola Cowper, britische Schauspielerin
- 1969 - Julie Delpy, französische Schauspielerin
- 1970 - Stefan Lövgren, schwedischer Handballspieler
- 1971 - Harri Ylönen, deutscher Fußballspieler
- 1977 - Klodian Duro, Fußballspieler
- 1984 - Myvanwy Ella Penny, deutsch-britische Nachwuchs-Violinistin
Gestorben
Myvanwy Ella Penny
- 882 - Hinkmar von Reims, Kirchenfürst des Frankenreiches
- 1375 - Giovanni Boccaccio, italienischer Schriftsteller
- 1549 - Margarete von Angoulême, Königin von Navarra, Dichterin und Diplomatin
- 1597 - Petrus Canisius, deutscher Theologe und Kirchenlehrer, Gegenreformator
- 1777 - Anton Cajetan Adlgasser, deutscher Komponist
- 1824 - James Parkinson, britischer Mediziner
- 1839 - Andreas Dung-Lac, vietnamesischer katholischer Priester und Märtyrer
- 1871 - Louise Aston, deutsche Frauenrechtlerin und Schriftstellerin
- 1885 - Eduard Hölzel, österreichischer Verleger
- 1919 - Louis Diémer, französischer Pianist und Komponist
- 1922 - Emil Doepler, deutscher Maler
- 1935 - Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller
- 1940 - F. Scott Fitzgerald, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1945 - George S. Patton, amerikanischer Vier-Sterne-General im Zweiten Weltkrieg
- 1950 - Konrad Graf von Preysing, Bischof von Eichstätt und Berlin
- 1958 - Lion Feuchtwanger, deutscher Schriftsteller (Jud Süß)
- 1966 - Walter Fisch, deutscher Politiker
- 1968 - Vittorio Pozzo, italienischer Fußballtrainer
- 1975 - Jean Bertin, französischer Ingenieur und Aeronautiker
- 1979 - Michl Lang, deutscher Schauspieler
- 1982 - John Hargrave, britischer Zeichner, Autor und Politiker
- 1983 - Paul de Man, belgischer Literaturtheoretiker
- 1988 - Nikolaas Tinbergen, britischer Zoologe und Nobelpreisträger
- 1990 - Anne-Marie Barat, französische Organistin
- 1992 - Albert King, US-amerikanischer Musiker
- 1994 - Dean Rusk, US-amerikanischer Politiker
- 1996 - Christine Brückner, deutsche Schriftstellerin
- 2002 - José Hierro, spanischer Lyriker
- 2003 - Alfonso Prinz zu Hohenlohe, deutscher Adliger
- 2004 - Lennart Bernadotte, schwedischer Adliger
Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage:
- Hl. Thomas, Apostel (evangelisch, anglikanisch) siehe auch Thomastag
- Hl. Petrus Canisius, Kirchenlehrer (katholisch) Im deutschen Sprachgebiet ist der Gedenktag verlegt auf den 27. April
Siehe auch
- 20. Dezember - 22. Dezember
- 21. November - 21. Januar
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
1221
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th:21 ธันวาคม
12. MärzDer 12. März ist der 71. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 72. in Schaltjahren) - somit bleiben 294 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1171 - Manuel I. Komnenos lässt alle Venezianer im Byzantinischen Reich verhaften und enteignen. Bruch der Beziehung zwischen Byzanz und Venedig.
- 1664 - New Jersey wird eine britische Kolonie.
- 1864 - Das Schutzzeichen des Roten Kreuzes (rotes Kreuz auf weißem Grund) wird das erste Mal, vom schweizerischen Arzt Dr. Louis Appia, im deutsch-dänischen Krieg getragen.
- 1913 - Canberra wird Hauptstadt von Australien.
- 1922 - Die Transkaukasische Republik wird in Tiflis proklamiert.
- 1930 - Mahatma Gandhi bricht mit 78 Männern zum sogenannten Salzmarsch auf, um in einem Akt des zivilen Ungehorsams das britische Salzmonopol zu brechen.
- 1938 - Das nationalsozialistische Deutschland besetzt - von den meisten Österreichern bejubelt - Österreich.
- 1940 - Mit der Unterzeichnung des Moskauer Friedensvertrags endet der Winterkrieg zwischen Finnland und der Sowjetunion.
- 1945 - Einer der größten Luftangriffe des 2. Weltkriegs zerstört Dortmund.
- 1947 - Die Truman-Doktrin, die die Ausbreitung des Kommunismus verhindern soll, wird veröffentlicht.
- 1967 - Suharto übernimmt in Indonesien die Macht von Sukarno und wird Präsident.
- 1968 - Mauritius wird von Großbritannien unabhängig.
- 1968 - Gabun. Gründung der Einheitspartei "Parti Démocratique Gabonais"
- 1971 - Das Militär putscht unter Führung von General Tagmac und Nihat Erim in der Türkei erneut. Linke Parteien und Organisationen werden verboten. Mehrere tausend Menschen werden verhaftet und eingesperrt.
- 1986 - Bei einem Referendum stimmen die Spanier mehrheitlich für den Verbleib ihres Landes in der NATO.
- 1987 - Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg erklärt das deutsche Reinheitsgebot für Bier (seit 1516) für unzulässig.
- 1992 - Ausrufung der Republik Mauritius
- 1994 - Erstmals weiht die Anglikanische Kirche Englands 32 Frauen zu Priesterinnen, nachdem in der Generalversammlung der anglikanischen Kirche die Ordination von Frauen bereits 1975 für möglich erklärt wurde.
- 1996 - Die USA entsenden einen Flugzeugträgerverband in taiwanische Küstengewässer vor der Volksrepublik China.
- 1999 - Ungarn, Polen und Tschechien treten der NATO bei.
- 2001 - Irans Staatspräsident Mohammad Chātemī und Russlands Staatspräsident Wladimir Putin unterzeichnen ein Kooperationsabkommen beider Staaten.
- 2002 - In Algerien wird die Berbersprache Tamazight zur offiziellen Landessprache erklärt.
- 2003 - Der serbische Ministerpräsident Zoran Đinđić wird in Belgrad vor dem Regierungsgebäude aus dem Hinterhalt von Scharfschützen erschossen.
Wirtschaft
- 1894 - Coca-Cola wird zum ersten Mal in Flaschen verkauft.
Wissenschaft, Technik
- 1365 - Gründung der Universität Wien
- 1933 - In London gelingt Chemikern der britischen Imperial Chemical Industries (ICI) die Polymerisation von Ethen zu Hochdruck-Polyethylen.
- 1993 - Der erste Kühlschrank (ohne FCKW und FKW) wird vorgestellt.
Kultur
- 1953 - Das Musical "Can-Can" von Cole Porter wird im New Yorker Schuberttheater uraufgeführt.
Religion
- 515 v. Chr. - Der Tempel von Jerusalem wird vollendet.
- 1088 - Urban II. wird als Nachfolger von Papst Viktor III. inthronisiert.
- 1622 - Papst Gregor XV. spricht Ignatius von Loyola, Franz Xaver, Theresa von Ávila, Isidor von Sevilla und Philipp Neri heilig.
Katastrophen
- 1928 - Die Staumauer der St.-Francis-Talsperre in der Nähe von Los Angeles bricht: ca. 400 Tote.
- 1934 - Das japanische Torpedoboot "Tomozuru" kentert während einer Übung im Sturm vor Sasebo. Von den 113 Besatzungsmitgliedern kommen ca. 100 Mann ums Leben.
- 1950 - Sigginston, Wales: Eine Avro Tudor V stürzt während des Landeanflugs ab. Alle 83 Menschen an Bord sterben dabei.
- 1993 - In New York City fordert ein drei Tage anhaltender Blizzard 243 Todesopfer und verursacht 3 Milliarden USD Sachschaden.
- 2001 - Die Buddha-Statuen von Bamiyan werden durch Taliban-Milizen auf Anordnung von Mullah Mohammed Omar gesprengt.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
- 1515 - Caspar Othmayr, deutscher Priester, Theologe und Komponist
- 1606 - Johann Caspar Bauhin, schweizerischer Arzt und Botaniker
- 1607 - Paul Gerhardt, deutscher Kirchenlieddichter
- 1613 - André Le Nôtre, französischer Landschaftsarchitekt
- 1637 - Anne Hyde, erste Gattin König Jakob II. von England
- 1685 - George Berkeley, irischer Theologe und Philosoph
- 1728 - Anton Raphael Mengs, aus Böhmen stammender Maler
- 1732 - Joseph Gärtner, deutscher Botaniker
- 1769 - Archibald Campbell, britischer General
- 1776 - Hester Stanhope, US-amerikanische Abenteurerin
- 1784 - William Buckland, englischer Geologe und Paläontologe
- 1809 - Gustav Werner, evangelischer Pfarrer und Gründer der gleichnamigen Stiftung
- 1821 - John Joseph Caldwell Abbott, kanadischer Anwalt, Politiker und Premierminister
- 1821 - Luitpold von Bayern, Prinzregent von Bayern
- 1824 - Gustav Robert Kirchhoff, deutscher Physiker
- 1825 - Alexei Uwarow, russischer Archäologe
- 1832 - Charles Cunningham Boycott, britischer Gutsverwalter in Irland
- 1832 - Charles Friedel, französischer Chemiker
- 1835 - Gregorio María Aguirre García, Erzbischof von Toledo und Kardinal
- 1837 - Alexandre Guilmant, französischer Organist und Komponist
- 1838 - William Henry Perkin, britischer Chemiker
- 1848 - Karl Hagemeister, deutscher Maler
- 1854 - Gottfried Straßer, schweizerischer Pfarrer und Dichter
- 1862 - Alfredo Peri-Morosini, schweizerischer katholischer Bischof
- 1862 - Richard Skowronnek, deutscher Journalist und Schriftsteller
- 1863 - Gabriele D'Annunzio, italienischer Dichter und Politiker
- 1863 - Wladimir Iwanowitsch Wernadski, russischer Geologe, Geochemiker und Mineraloge
- 1870 - Grigol Zereteli, georgischer Altphilologe und Stalin-Opfer
- 1872 - Ernst Hottenroth, deutscher Bildhauer
- 1874 - Edmund Eysler, österreichischer Komponist
- 1877 - Wilhelm Frick, deutscher NS-Politiker
- 1878 - Richard Goldschmidt, deutsch-US-amerikanischer Zoologe und Genetiker
- 1879 - Alfred Abel, deutscher Schauspieler
- 1881 - Kemal Atatürk, Gründer und erster Staatspräsident der türkischen Republik
- 1883 - Oskar Wackerzapp, deutscher Politiker
- 1884 - Gustav Friedrich Hartlaub, deutscher Kunsthistoriker
- 1886 - Vittorio Pozzo, italienischer Fußballtrainer
- 1888 - Erich Rothacker, deutscher Philosoph und Soziologe
- 1888 - Hans Knappertsbusch, deutscher Dirigent
- 1888 - Waslaw Nijinski, russischer Tänzer, Choreograph
- 1890 - Idris I., König von Libyen
- 1890 - William Dudley Pelley, US-amerikanischer Antisemit
- 1891 - Michel Polanyi, ungarisch-britischer Chemiker und Philosoph
- 1893 - Erwin Planck, deutscher Politiker
- 1896 - Jesse Fuller, US-amerikanischer Musiker
- 1904 - Adolf Arndt, deutscher Politiker und MdB
- 1904 - Bodo Uhse, deutscher Schriftsteller
- 1908 - Heinrich Maria Ledig-Rowohlt, deutscher Verleger
- 1911 - Gustavo Díaz Ordaz, mexikanischer Politiker und Präsident
- 1911 - Harry Fisher, US-amerikanischer Gewerkschafter, Friedensaktivist
- 1915 - Alberto Burri, italienischer Künstler
- 1916 - Nikolaj Iwanowitsch Pejko, russischer Komponist
- 1921 - Giovanni Agnelli, italienischer Industrieller und geschäftsführender Gesellschafter von Fiat
- 1922 - Arnim Dahl, deutscher Stuntman
- 1922 - Jack Kerouac, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1923 - Norbert Brainin, österreichisch-britischer Primgeiger des Amadeus-Quartetts
- 1925 - Georges Delerue, französischer Filmkomponist
- 1925 - Harry Harrison, US-amerikanischer Science Fiction Autor
- 1925 - Leo Esaki, japanischer Physiker und Nobelpreisträger
- 1925 - Louison Bobet, französischer Radrennfahrer
- 1926 - Eberhard Heinrich, Mitglied beim Politbüro des ZK der SED der DDR
- 1927 - Raúl Alfonsín, argentinischer Politiker und Präsident
- 1928 - Edward Albee, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1928 - Paul Kuhn, deutscher Pianist, Bandleader und Sänger
- 1928 - Walter Althammer, deutscher Politiker und MdB
- 1928 - Werner Krolikowski, Mitglied des Politbüros des ZK der SED der DDR
- 1929 - Hans Müllejans, Dompropst in der Domkirche zu Aachen
- 1931 - Gordon MacRae, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 1932 - Barbara Feldon, US-amerikanische Schauspielerin
- 1934 - Adolf Frohner, österreichischer Maler und Grafiker
- 1935 - Jacques Benveniste, französischer Mediziner
- 1940 - Al Jarreau, US-amerikanischer Sänger
- 1940 - Mauri Antero Numminen, finnischer Sänger, Komponist, Entertainer, Buchautor und Filmemacher
- 1941 - Brian O'Hara, britischer Musiker
- 1942 - Mark Valentino, US-amerikanischer Sänger
- 1942 - Paul Kantner, US-amerikanischer Musiker
- 1942 - Ratko Mladić, ehemaliger Oberbefehlshaber der bosnisch-serbischen Truppen
- 1943 - Christean Wagner, hessischer Politiker und Landesminister
- 1944 - Ernst Theodor Menke, deutscher Manager
- 1946 - Liza Minnelli, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin
- 1946 - Ricky King, deutscher Musiker
- 1947 - Kalervo Palsa, finnischer Maler des Expressionismus
- 1947 - Peter Harry Carstensen, deutscher Politiker, MdB
- 1947 - Peter Orloff, deutscher Sänger und Songschreiber
- 1948 - James Taylor, US-amerikanischer Sänger
- 1948 - Les Holroyd, britischer Musiker (Barclay James Harvest)
- 1949 - Mike Gibbins, britischer Musiker
- 1949 - Reinhard Weis, deutscher Politiker und MdB
- 1952 - Yasuhiko Okudera, japanischer Fußballspieler
- 1953 - Alwin Fitting, deutscher Arbeitnehmervertreter der RWE Power AG
- 1953 - Ron Jeremy, US-amerikanischen Pornodarsteller
- 1956 - Steve Harris, britischer Musiker
- 1957 - Marlon Jackson, US-amerikanischer Sänger
- 1957 - Patrick Battiston, französischer Fußballspieler
- 1962 - Andreas Köpke, deutscher Fußballspieler und -manager
- 1963 - Joaquim Cruz, brasilianischer Leichtathlet
- 1963 - Kazik Staszewski, polnischer Rock- und Punkmusiker
- 1964 - Dieter Eckstein, deutscher Fußballspieler
- 1969 - Graham Coxon, britischer Musiker und Maler
- 1973 - Tim Fischer, deutscher Chansonier
- 1977 - Rita König, rumänisch-deutsche Florettfechterin
- 1978 - Arina Tanemura, japanische Manga-Zeichnerin
- 1979 - Tim Wieskötter, deutscher Kanurennsportler
- 1987 - Teymur Rəcəbov, aserbaidschanischer Großmeister im Schach
Gestorben
- 417 - Papst Innozenz I., katholischer Heiliger
- 604 - Papst Gregor I., katholischer Heiliger, Kirchenvater und Kirchenlehrer
- 1316 - Stefan Dragutin, serbischer König
- 1447 - Schah-Rukh, Timuriden-Fürst
- 1507 - Cesare Borgia, italienischer Renaissanceherrscher
- 1628 - John Bull, englischer Organist und Cembalist
- 1648 - Tirso de Molina, spanischer Dichter
- 1737 - Karl Alexander, 11. Herzog von Württemberg
- 1772 - Franz de Paula Penz, Tiroler Pfarrer und Kirchenbaumeister
- 1801 - Paul I., Zar von Russland von 1796 bis 1801
- 1812 - Johann Jakob Griesbach, deutscher Professor
- 1832 - Friedrich Kuhlau, deutsch-dänischer Komponist
- 1834 - Karl Wilhelm Feuerbach, deutscher Mathematiker
- 1846 - Maria Katharina Tismar, deutsche Stiftungsgründerin
- 1861 - August Bier, deutscher Chirurg
- 1869 - Ernst Haberbier, deutscher Komponist und kaiserlich russischer Hofpianist
- 1872 - Zeng Guofan, chinesischer Staatsmann
- 1885 - Ysaac Brons, Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung
- 1889 - Johannes IV. (Äthiopien), Kaiser von Äthiopien
- 1898 - Johann Jakob Balmer, schweizerischer Mathematiker und Physiker
- 1898 - Zacharias Topelius, finnisch-schwedischer Dichter und Schriftsteller
- 1905 - Rudolf von Alt, österreichischer Landschafts- und Architekturmaler
- 1906 - Joseph Monier, französischer Gärtner, erfand den Stahlbeton
- 1909 - Herrmann Julius Meyer, deutscher Verleger
- 1914 - George Westinghouse, US-amerikanischer Erfinder
- 1916 - Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Schriftstellerin
- 1925 - Sun Yat-sen, chinesischer Politiker
- 1932 - Ivar Kreuger, Gründer der Svenska Tändsticks AB (STAB)
- 1937 - Jenö Hubay, ungarischer Komponist und Violinvirtuose
- 1937 - Charles-Marie Widor, französischer Organist, Komponist und Lehrer
- 1942 - Robert Bosch, deutscher Industrieller und Philanthrop
- 1942 - Sir William Henry Bragg, englischer Physiker und Nobelpreisträger
- 1943 - Gustav Vigeland, norwegischer Bildhauer
- 1945 - Anne Frank, deutsche Jüdin, Opfer des Holocaust
- 1945 - Friedrich Fromm, deutscher NS-Offizier
- 1950 - Heinrich Mann, deutscher Schriftsteller
- 1951 - Alfred Hugenberg, Unternehmer und Politiker der Weimarer Republik
- 1954 - Marianne Weber, deutsche Frauenrechtlerin, Soziologin und Rechtshistorikerin
- 1955 - Charlie Parker, US-amerikanischer Jazz-Saxophonist
- 1955 - Leo Wohleb, Staatspräsident des ehemaligen deutschen Bundeslandes Baden
- 1955 - Theodor Plievier, deutscher Schriftsteller
- 1956 - Bolesław Bierut, kommunistischer polnischer Politiker
- 1960 - Semjon Iljitsch Bogdanow, Chef der sowjetischen Militäradministration in Brandenburg
- 1966 - Sidney Camm, englischer Luftfahrtingenieur
- 1978 - John Cazale, US-amerikanischer Schauspieler
- 1984 - Heinz Oskar Wuttig, deutscher Drehbuchautor
- 1990 - Philippe Soupault, französischer Dichter und Schriftsteller
- 1991 - Ragnar Arthur Granit, schwedischer Physiologe und Nobelpreisträger
- 1991 - William Heinesen, Dichter der Färöer
- 1992 - Heinz Kühn, deutscher Politiker und Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen
- 1993 - Robert Giscard, französischer Arzt und Mönch
- 1999 - Yehudi Menuhin, US-amerikanischer, später britischer Violinist und Dirigent
- 2001 - Robert Ludlum, US-amerikanischer Schriftsteller, Schauspieler und Produzent
- 2002 - Spyros Kyprianou, griechisch-zypriotischer Politiker und Präsident
- 2003 - Andrei Kivilev, kasachischer Radrennfahrer
- 2003 - Howard Melvin Fast, US-amerikanischer Schriftsteller
- 2003 - Zoran Đinđić, serbischer Ministerpräsident
- 2004 - Finn Carling, norwegischer Schriftsteller
- 2004 - Yvonne Cernota, deutsche Bobfahrerin
- 2005 - Karl Blessing, deutscher Verleger
- 2005 - Lisa Fittko, österreichische Schriftstellerin
Feier- und Gedenktage
- katholischer Gedenktag für Innozenz I.
- katholischer, evangelischer und orthodoxer Gedenktag für Gregor I. (Gregorstag)
Siehe auch
- 11. März - 13. März
- 12. Februar - 12. April
- März - Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0312
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simple:March 12
th:12 มีนาคม
Liber PontificalisDer Liber Pontificalis (lateinisch: Päpstliches Buch) ist eine chronologisch geordnete Sammlung von päpstlichen Biographien. Die erste Ausgabe entstand um 530, indem ein Unbekannter den "Liberianischen Katalog", ein bis Liberius (352-366) reichendes Papstverzeichnis, beträchtlich vermehrte und bis auf Felix III. (526-30) weiterführte. Die Arbeit ist uns auszüglich in dem Felicianischen und Kononischen Katalog erhalten. In letzterem ist die Papstgeschichte zugleich bis Konon (+ 687) fortgesetzt.
Der Liber Pontificalis wurde seit dem 5./ 6. Jh. in einem Skriptorium im Lateran geführt. Sein erster Teil, verfasst von Anastasius Bibliothecarius, dem früheren Gegenpapst Anastasius III. (855), wurde im 9. Jahrhundert abgeschlossen und ist nahezu vollständig erhalten. Eine Neuredaktion des Buches begann im 12. Jahrhundert durch den Kardinal Boso. Darauf folgten unvollständige Fortsetzungen in den Annales Romani, sowie durch Martinus Polonus und Bernardus Guidonis. Der Liber Pontificalis als Tatenbericht der Päpste wurde zum Vorbild anderer gestae.
Den Vitenschreibern lagen wohl Listen aus dem vestiarium des Laterans vor, aus denen diese Stiftungen der jeweiligen Päpste entnahmen, da der prior vestiarii für die Bauten im patrimonium zuständig war.
Ab dem Beginn des 8. Jahrhunderts nahmen die Viten im Liber Pontificalis immer individuellere Züge an; außerdem begann bereits zum Ende des 7. Jahrhunderts seine Rezeptionsgeschichte: Das erste bekannte Zitat bietet Beda Venerabilis, der aus der Vita Gregors II. berichtete. Das bedeutet, dass die Viten der jeweiligen Päpste sukzessive geschrieben wurden, und ständig auf dem neuesten Stand auch herausgegeben wurden. Der Liber Pontificalis war als „offiziöses“ Buch auch von den Päpsten verschickt worden, so von Leo III. zwischen 800 und 814 an Karl den Großen.
Die maßgebliche Ausgabe von Louis Duchesne (2 Bände 1886/92, in 3 Bänden neu herausgegeben von C. Vogel 1955/57) umfasst die späteren Redaktionen, Zusätze und Fortsetzungen des Martinus Polonus bis Martin V. († 1431).
Kategorie:Christentumsgeschichte
Anastasius I. (Papst)Der heilige Anastasius I. war vom 27. November 399 bis Dezember 401 Papst. Sein Name bedeutet: der Auferstandene (griech.)
Über das Leben und Wirken Anastasius' I. sind nur wenige Nachrichten überliefert. Nur 3 Briefe sind erhalten, in denen er sich der Verurteilung des Origenes anschließt. Zu seinen Freunden zählten der Heilige Augustinus, der Heilige Hieronymus und der Heilige Paulinus von Nola.
Hieronymus berichtet, er sei der Vater seines Nachfolgers Innozenz I. gewesen.
Sein Gedenktag ist der 19. Dezember.
Siehe auch
- Anastasius I., oströmischer Kaiser, unter Anastasios I..
- Liste der Seligen und Heiligen
- Liste der Päpste
Weblinks
-
-
-
Kategorie:Papst
Kategorie:Heiliger
Kategorie:Mann
Kategorie:Gestorben 401
Kategorie:Bischof (4. Jh.)
Kategorie:Bischof (5. Jh.)
ko:교황 아나스타시오 1세
Hieronymus
]
Hieronymus ( - 347 in Stridon, Istrien in heutigen Kroatien; † 30. September 420 in Betlehem) war ein Kirchenvater, Gelehrter und Theologe der alten Kirche. Er wird in der katholischen Kirche zusammen mit Ambrosius von Mailand, Augustinus und Papst Gregor I. zu den vier spätantiken Kirchenlehrern des Westens gezählt.
Seine wohlhabenden Eltern schickten ihn schon in jungen Jahren nach Rom zu dem berühmten Grammatiker Donatus, um Grammatik, Rhetorik und Philosophie zu studieren. Nach Aufenthalten in Trier und Aquileja reiste Hieronymus um 373 auf dem Landweg in den Orient, war kurz Einsiedler in Syrien, lernte dann in Antiochia Griechisch und Hebräisch. Um 379 ließ er sich dort zum Priester weihen. Er studierte anschließend in Konstantinopel unter dem griechischen Kirchenlehrer Gregor von Nazianz. Von 382 bis 384 war er Sekretär von Papst Damasus I. und Seelsorger vornehmer römischer Damen, unter anderem der Heiligen Marcella, Fabiola von Rom, Paula von Rom und deren Tochter (Julia) Eustochia.
Da er die "seelsorgliche" Arbeit bei den adeligen römischen Damen ausgiebig auch auf sexuellem Gebiet betrieb, kam es zu eifersüchtigen Streitigkeiten mit dem Klerus. Als eines seiner Mädchen unter mysteriösen Umständen starb, wurde Hieronymus vom römischen Volk dafür verantwortlich gemacht. Obwohl keinerlei Beweise seiner Schuld an diesem Todesfall erbracht werden konnten, kamen doch im Laufe der Untersuchungen seine sexuellen Aktivitäten ans Tageslicht, was seine weitere Anwesenheit in Rom unmöglich machte. Aufgrund dieser Kritik reiste er nach dem Tod seines Gönners Damasus nach Betlehem ab, wo er zusammen mit Paula, die ihm mit ihrer Tochter gefolgt war, vier Klöster gründete - drei für Nonnen und eines für Mönche, dessen Leitung er übernahm und in dem er bis zu seinem Tod arbeitete.
Klöster
Am besten bekannt ist Hieronymus als Verfasser der Vulgata, einer Bibelübersetzung in das gesprochene Latein seiner Zeit, die eine Korrektur der Itala oder Vetus Latina (der "Italischen" oder "Alten Lateinischen" Version) war, die in einer 1979 vollendeten Überarbeitung auf Grundlage der Originaltexte (Nova Vulgata) bis heute wichtiger Bezugspunkt für die Übersetzung der Schrifttexte für den liturgischen Gebrauch in der katholischen Kirche ist.
Er übersetzte das Alte Testament direkt aus dem Hebräischen, jedoch nicht die Psalmen, da viele Christen diese in der griechischen Version kannten und gegen eine Änderung protestierten (die griechische Fassung des Psalters der Septuaginta unterscheidet sich deutlich von der hebräischen).
Hieronymus war der begabteste Sprachgelehrte der alten Kirche. Er beherrschte klassisches und kontemporäres Latein und Griechisch und war der einzige Kirchenvater, der ausgezeichnet Hebräisch konnte.
Neben seiner Bibelübersetzung schrieb er über Bibelauslegung und theologische Kontroversen, historische Texte, und machte weitere Übersetzungen. Es sind auch zahlreiche Briefe von ihm erhalten. Ohne seine Quellen zu benennen, schrieb er, beinahe Wort für Wort, von Origenes, Tertullian und Porphyrios ab, von diesem Tun erhielt er dann auch den wenig schmeichelhaften Beinamen "abscheulicher Lügner". Daneben hetzte er in übler Weise gegen andersgläubige Christen und Juden, die er u.a. als "Schweine", "Teufel" oder "Schlachtvieh für die Hölle" bezeichnete.
Er war ein sehr temperamentvoller Mann, der seine Theologie und Auslegung sehr ernst nahm und einen Meinungsunterschied öfters als persönliche Beleidigung interpretierte.
Siehe auch
- Bibelstudium
Literatur
- Grützmacher, Georg: Hieronymus, eine biographische Studie zur alten Kirchengeschichte, 3 Bände in einem Band; Scientia, Aalen 1986; ISBN 3-511-04259-3
Weblinks
- [http://www.fh-augsburg.de/~harsch/Chronologia/Lspost04/Hieronymus/hie_vv00.html Vulgata (lateinisch)]
- [http://www.vatican.va/archive/bible/nova_vulgata/documents/nova-vulgata_index_lt.html Nova Vulgata (lateinisch)]
- [http://www.fh-augsburg.de/~harsch/Chronologia/Lspost04/Hieronymus/hie_malc.html vita Malchi monachi captivi]
- [http://www.ccel.org/fathers2/NPNF2-06/ Werke und Briefe von Hieronymus (englisch)]
- [http://www.heiligenlexikon.de/index.htm?BiographienH/Hieronymus.htm Biografie und weitere Gemälde]
Kategorie:Heiliger
Kategorie:Kirchenvater
Kategorie:Kirchenlehrer
Kategorie:Theologe (4. Jh.)
Kategorie:Autor
Kategorie:Spätantike
Kategorie:Antike (Literatur)
Kategorie:Literatur (Latein)
Kategorie:Religiöse Literatur
Kategorie:Übersetzung (Literatur)
Kategorie:Geboren 347
Kategorie:Gestorben 420
Kategorie:Mann
ja:ヒエロニムス
ko:히에로니무스
Rom
Rom (italienisch: Roma) ist eine Stadt mit 2.823.201 Einwohner an den Ufern des Flusses Tiber. In der näheren Agglomeration wohnen 3.615.972 Einwohner (Stand jeweils 1. Januar 2005).
In der Antike war sie das Zentrum des Römischen Reiches und seit 1871 ist sie die Hauptstadt Italiens. Darüber hinaus ist sie Verwaltungssitz der Region Latium und der Provinz Rom. Innerhalb der Stadt bildet der unabhängige Staat der Vatikanstadt eine Enklave. Der Vatikan ist der Sitz des Papstes, des Bischofs von Rom und Oberhauptes der katholischen Kirche. Außerdem ist Rom auch der Sitz des Malteser Ritterordens, der ein eigenständiges, jedoch nichtstaatliches Völkerrechtssubjekt ist. Somit kann Rom als dreifache Hauptstadt gelten.
Die Altstadt von Rom, der Petersdom und die Vatikanstadt wurden von der UNESCO im Jahre 1980 zum Weltkulturerbe erklärt. Außerdem ist Rom der Sitz folgender UN-Organisationen: FAO, IFAD, WFP.
Geografie
Geografische Lage
WFP
Rom liegt im Zentrum des Landes, am Tiber, unweit des Tyrrhenischen Meeres durchschnittlich 37 Meter über dem Meeresspiegel. Im Osten Roms befinden sich die Abruzzen, im Nordosten die Sabiner Berge und im Süden die Albaner Berge.
Rom liegt in der Tiberebene, in welcher sich Tiber und Aniene kurz vor der Stadt vereinigen. Die geografischen Koordinaten sind 41,53 Grad nördlicher Breite und 12,29 Grad östlicher Länge. Die weitere Umgebung ist die Campagna Romana oder kurz Campagna.
Die Provinz Rom grenzt im Norden an die Provinz Viterbo und die Provinz Rieti, im Osten an die Provinz L'Aquila in der Region Abruzzen, sowie im Süden an die Provinz Frosinone und die Provinz Latina.
Stadtgliederung
Rom gliedert sich in 19 Munizipien und 155 Stadtbereiche. Die Munizipien sind Stadtbezirke, welche zur leichteren Regierbarkeit der Stadt Anfang der 1990er Jahre eingeführt wurden. Ursprünglich waren es 20 municipi, aber das Municipio XIV ist Mitte der 1990er Jahre ausgemeindet worden und heute als Stadt Fiumicino bekann | | |