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Installation

Installation

Im weitesten Sinne ein Aufstellen oder Instandsetzen einer Sache, Objekts oder Maschine an einem bestimmten Ort oder in einer bestimmten Umgebung.
- Kunst: Ein an die Umgebung, zum Beispiel einem Raum, angepasstes Kunstwerk, das meist speziell für diese Umgebung konzipiert und geschaffen wurde, siehe Installation (Kunst)
- Computertechnik: Kopieren auf Datenträger, Einrichtung und Vorbereitung eines Programms zur Ausführung auf einem bestimmten Computersystem, siehe Installation (Computer)
- In technischer Hinsicht, beispielsweise als Heizungsinstallation, siehe Installation (Technik)

Kunst

] Der Begriff Kunst bezeichnet die Fähigkeit des Menschen zum ästhetischen Ausdruck seines Geistes. Kunst ist auch der Begriff für die vom Menschen geschaffenen Werke, die eine gesellschaftliche Relevanz besitzen und eine ästhetisch-sinnliche Wirkung auf den Rezipienten haben, zum Beispiel die Werke der Kunstformen Malerei, Graphik, Bildhauerei, Architektur, Literatur, Dichtung, Theater, Musik, Film oder Video. Umgangsprachlich wird der Begriff "Kunst" häufig ausschließlich für die Hervorbringungen der Bildenden Kunst verwendet. Daneben wird der Begriff im Zusammenhang mit ausgeprägten Fertigkeiten, also Kunstfertigkeiten verwendet, zum Beispiel Kochkunst, Reitkunst, Redekunst, Verführungskunst oder Zauberkunst. Bis ins 18. Jahrhundert wurde mit den Künsten (lateinisch: artes) der gesamte Bereich menschlicher Fertigkeiten bezeichnet. Der heutige Kunstbegriff entwickelte sich aus dem Begriff der Kunstfertigkeit, welcher etymologisch im Deutschen aus dem mittelhochdeutschen Wort Können hergeleitet werden kann - was aber zu Missverständnissen führt: Technische Perfektion, die meisterhafte Beherrschung eines Handwerks bei der Ausführung einer künstlerischen Arbeit ist für die heutige Kunsttheorie weder notwendige Voraussetzung für ein Kunstwerk, noch macht sie allein ein Kunstwerk aus. Der Begriff Kunst bezeichnet einerseits Kunstwerke als Elemente der menschlichen Kultur, die nicht primär durch ihre Zweckmäßigkeit, sondern durch ihre unterschiedlich verstandene Ästhetik geprägt sind. Darüber hinaus umfasst er auch künstlerisch gestaltete funktionale Artefakte und Produkte aus dem Bereich der so genannten angewandten Kunst. Kunst im Sinne von künstlerischer Fertigkeit und bildhafter Erfassung wird beim Menschen durch die rechte Gehirnhälfte gesteuert. Sie ist vorrangig zuständig für räumliches Erfassen, für musikalische Empfindungen, kreative Gestaltungen und die Gefühle.

Geschichte

Seit ihren Anfängen war Kunst eng mit Arbeit, Spiel und dem Heiligen verbunden. Historisch entwickelten sich die Künste aus ihrem Beitrag zur materiellen Organisation von Kulten und Ritualen. Ein zentrales Moment war somit die Religion, die seit der frühen Neuzeit in den westlichen Gesellschaften allmählich an Einfluss verlor. Von den Künsten wurde vor dem 19. Jahrhundert zumeist so gesprochen wie heute von den Berufen, die eine Fachausbildung voraussetzen. Die Handwerke galten als eigene Künste, die artes mechanicae, ebenso wie die Fächer des (philosophischen) Grundstudiums, die artes liberales, die freien Künste, die in den drei großen Fakultäten Theologie, Jurisprudenz und Medizin vorausgesetzt wurden. Bücher über einzelne Künste galten vor dieser Zeit zumeist Feldern erlernbarer Könnerschaft. Meisterleistungen des Ingenieurwesens wurden in Büchern zur "Bergbau-" oder "Wasserbau-Kunst" (Schleusenbau) behandelt. In der zweiten Hälfte des 18. und am Anfang des 19. Jahrhunderts, im Zeitalter der Aufklärung, begannen die gebildeten Kreise Gemälde, Skulpturen und Architektur, sowie Literatur und Musik als Kunst im heutigen Wortsinn zu diskutieren. Themenverbindend wurde die Ästhetik in Abgrenzung zum Hässlichen als Kategorie zur Qualifizierung von Kunstwerken begründet. Freiheit wurde zum Ideal für Politik, Wissenschaft sowie für die sich allmählich als eigenständige Bereiche herausbildenden Literatur und Kunst. Der handwerkliche Aspekt künstlerischen Schaffens verlor an Bedeutung. Eine der wichtigsten Voraussetzungen für diesen Prozess war die durch die beginnende Industrielle Revolution beschleunigte Säkularisierung. Die Differenzierung zwischen Literatur und Kunst war das Ergebnis der kurz zuvor begonnenen Literaturdiskussion, die sich nicht mehr mit allen geistigen Arbeiten befasste, sondern Romane, Dramen und Gedichte als Literatur in einem gewandelten Wortsinn zusammenfasste. Im Bestreben, ein größeres Publikum anzusprechen, wurde der Terminus Kunst zunächst auf Gemälde und Skulpturen verengt, auf Gegenstände, die in den Zeitungen und Zeitschriften - den Journalen, die es seit dem frühen 18. Jahrhundert gab -, vorgestellt und beurteilt wurden. Es entstand ein verbreitetes Rezensionswesen. Die Begriffe Werk, Original und Genie als Ausdrucksformen der Individualität des Künstlers wurden durch Kant geprägt. Um Kunst kommunizierbar zu machen, brauchte man geeignete Bilder. Man unterscheidet zwischen inneren und äußeren Bildern. Innere Bilder sind zum Beispiel Sprache, Vorstellungen und die Ideen, äußere hingegen Einrichtungsgegenstände, Bauwerke oder irgendein anderes Ding. Werden in der Kunstgeschichte bis zum 19. Jahrhundert aufeinander folgende so genannte Kunstepochen definiert, entwickelten sich seit den frühen Phasen der modernen Kunst verschiedene Stilrichtungen nebeneinander. Je komplexer die gesellschaftlichen Verhältnisse wurden, desto mehr konkurrierende zeitgenössische und alte Kunst kam auf den prosperierenden Kunstmarkt und in die neu gegründeten Kunstmuseen . Die Bedeutung von Kunstausstellungen mit thematischen Schwerpunkten wächst stetig. Die Debatte um den Kunstbegriff als Ausdruck der Frage Was ist Kunst? verschob sich in der (Kunst)-Geschichte immer wieder. Die Artes wurden in der Neuzeit im westlichen Kulturbereich als menschliche kreative Fähigkeiten betrachtet und immer weiter differenziert. In anderen Kulturen gab und gibt es vielfältige nicht in Übereinstimmung zu bringende Antworten. Der heutige, in den meisten hochindustrialisierten Ländern verbreitete, Begriff der Kunstfreiheit ,der z.B. in das Grundgesetz aufgenommen worden ist, umfasst eine Vielzahl an menschlichen Ausdrucks- und Handlungsmöglichkeiten, zweckfrei oder mit unterschiedlichen Zielen verbunden. Im Zuge der Globalisierung entstand einerseits ein vermehrter Dialog verschiedener Kunstrichtungen in aller Welt, andererseits wurden regionale Unterschiede tendenziell nivelliert. In zahlreichen Staaten wird die Kunstausübung reglementiert und zu Propagandazwecken instrumentalisiert.

Bereiche

Im Römischen Reich unterschied man die Sieben Freien Künste (artes liberales), bestehend aus dem Trivium und Quadrivium, die gegenüber den mechanischen Künsten höher geschätzt wurden: Grammatik, Dialektik, Rhetorik; Geometrie, Arithmetik, Astronomie und Musik. Die Einteilung in Literatur, Kunst, Handwerk und Wissenschaft bildete sich seit Ende des 18. Jahrhunderts in Europa heraus. Nach heutigem Verständnis gliedert sich die Kunst in die Teilbereiche:
- Bildende Kunst . Die Ausbildung erfolgt an Kunstakademien. Die Künstler sind frei gestalterisch tätig, ihre Arbeiten werden von der Kunstkritik diskutiert, am entsprechenden Kunstmarkt gehandelt und in Museen und Galerien ausgestellt.
- Angewandte Kunst (Gebrauchskunst), wie Kunstgewerbe/Kunsthandwerk, Design mit einer berufsbezogenen Ausbildung in Deutschland, beispielsweise an Universitäten, Kunsthochschulen und Fachhochschulen. Es handelt sich um die gestalterische Umsetzung eigener Entwürfe oder von Vorgaben. Gegenwärtig werden die Exponate der angewandten Kunst zumeist in den Kunstgewerbemuseen, Museen für angewandte Kunst oder in Designmuseen gemeinsam ausgestellt. Daneben existieren einige Museen, die ausschließlich Design präsentieren. Darüber hinaus gibt es in einigen bedeutenden Kunstmuseen Abteilungen für angewandte Kunst.
- Darstellende Kunst, Musik, Tanz, Theater und Film. Daneben wird nach wie vor zwischen profaner und sakraler Kunst unterschieden. Ein weiterer wichtiger Ansatz zur Einordnung von Kunstwerken nach ihrer Funktion sind die Kategorien Auftragskunst und Freie Kunst. Hinzu kommt eine wertende Abgrenzung von Hochkultur, wozu die Kunst gerechnet wird, und Alltagskultur. Grenzüberschreitungen zwischen diesen Disziplinen und Bereichen sowie den genutzten Ausdrucksformen sind häufig, dem Wesen der Kunst als kreative Äußerung entsprechend. In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts trennten sich das Kunstgewerbe, im Sinne von künstlerischem Hervorbringen von Gebrauchswerten (Werkbund Streit) und das Design, im Sinne von planvollem Handeln für industrielle Zwecke. Das Design war eine wesentliche kulturelle Kraft der Moderne und der in den 80er Jahren aufkommenden Postmoderne in den hochindustrialisierten Ländern.

Qualitätskriterien

Die Beurteilung der Qualität von Kunstwerken wechselte ständig im Laufe der Geschichte. Die Kriterien wurden von dem gesellschaftlich akzeptierten bzw. durchgesetzten Geschmack der jeweiligen Herrschafts- und Bildungsschicht aufgestellt, von einer Minderheit hinterfragt und von großen Teilen der Bevölkerung nicht übernommen. Jedes Zeitalter entwickelte eigene Vorstellungen darüber, was zum Bereich der Kunst gehört und was als minderwertig, dem Massengeschmack entsprechend, abqualifiziert wird. Insofern kann Kunst auch ein kulturelles Mittel zur elitären Abgrenzung von Individuen und Gruppen sein. Die postmoderne Anschauung von Kunst stellt zum Teil die Ideen von Freiheit, Originalität und Authentizität in Frage, setzt bewusst Zitate anderer Künstler ein und verbindet historische und zeitgenössische Stile, Materialien und Methoden aber auch diverse Kunstgattungen miteinander. Plagiate, Imitate und sehr stark von anderen Künstlern beeinflusste Werke gab und gibt es in jeder Phase der Kunstgeschichte. Heute werden solche Ausdrucksformen untersucht und nicht allesamt abgewertet. Es sei denn, der Produzent verbirgt seine Vorbilder und versucht, auf dem schwarzen Markt mit Fälschungen Geld zu verdienen. Kunst ist das Produkt menschlicher Kreativität, eine schöpferische Leistung, deren Ergebnis das Kunstwerk ist. Es lässt sich schwer beurteilen, da jeder Künstler seine eigenen Vorstellungen von Kunst und seine eigene Herangehensweise an kreativ-künstlerisches Handeln hat (Phasen des kreativen Prozesses). Der ästhetische Wert eines Kunstwerkes basiert auf gesellschaftlicher Übereinkunft oder beruht auf einem Bruch mit derselben. Kunst ist - wie jede menschliche Ausdrucksweise - determiniert durch die jeweiligen Gesellschaftsformen, die die Freiheit der Kunst teilweise erheblich einschränken. Kunst kann auf diesem Hintergrund in totalitären Staaten eine affirmative, aber auch subversive Rolle spielen. Die Nationalsozialisten verachteten die freie moderne Kunst so sehr, dass sie sie als entartete Kunst diffamierten, Künstler verfolgten, Einrichtungen - wie das Bauhaus - schlossen und Kunstwerke zerstörten. Kunst ergibt sich aus der Wahl eines bestimmten Mediums, aus festgelegten Regeln für dessen Gebrauch und aus besonderen Vorstellungen und Werten, die bestimmen, was durch das jeweilige Medium ausgedrückt werden soll, zum Beispiel welche Ideen, welche Weltanschauungen, welche Gefühle bewusst oder unbewusst zum Ausdruck gebracht werden. Experimentelle Kunst versucht, diese Grenzen zu überschreiten. Der amerikanische Maler Ad Reinhardt führt den Begriff ins Absurde, indem er sagt: ,,Kunst ist Kunst. Alles andere ist alles andere". Es sei demnach unnütz, Kunst genau definieren zu wollen. Alternativ kann man nach der Funktion von Kunst bzw. eines Kunstwerkes, nach der Intention des Künstlers sowie nach der Rezeption eines künstlerischen Werkes fragen und dabei die Gegebenheiten berücksichtigen, unter denen es entstanden ist.

Zitate


- Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit! Karl Valentin
- Kunst ist, wenn man's nicht kann, denn wenn man's kann, ist's keine Kunst. Johann Nestroy
- Kunst ist Magie, befreit von der Lüge, Wahrheit zu sein. - Theodor W. Adorno
- Kunst kommt von Können, käme sie von Wollen, so würde sie Wulst heißen. Max Liebermann
- Jeder freie Mensch ist kreativ. Da Kreativität einen Künstler ausmacht, folgt: nur wer Künstler ist ist Mensch. ... Jeder Mensch ist ein Künstler. Joseph Beuys
- Wenn ich wüßte, was Kunst ist, würde ich es nicht verraten. Pablo Picasso
- Als Kind ist jeder ein Künstler. Die Schwierigkeit liegt darin, als Erwachsener einer zu bleiben.. Pablo Picasso
- Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele. - Pablo Picasso
- Kunst ist das, was wir machen. Christo auf die Frage wie er und seine Frau Kunst definieren würden.
- Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit. - Friedrich Schiller
- Wehe, wenn es uns gelänge, den Begriff zu definieren und damit zu zementieren! Kunst gibt sich dort zu erkennen, wo wir über das ästhetisch-sinnliche Erlebnis an unsere Möglichkeiten als geistbegabte Geschöpfe erinnert werden. Kunst hat etwas mit dem Bedürfnis zu tun, an unsere Grenzen zu gehen. Es mutet dem Menschen eine gewisse Anstrengung zu, nämlich die, über seinen Horizont hinauszublicken. Helmut Lachenmann auf die Frage Was ist Kunst?

Begriffe

Begriffe um Kunst


- Avantgarde
- Ikonografie
- Künstler
- Kunstakademie
- Kunstbegriff
- Kunstfälschung
- Kunstfreiheit
- Kunstgeschichte
- Kunstgewerbe
- Kunsthistoriker
- Kunst im öffentlichen Raum
- Kunstkritik
- Kunstpädagogik
- Kunstskandal
- Kunsttheorie
- Kunsttherapie
- Kunstverein
- Kunstwerk
- Kurator

Begriffe in der Kunst


- Denken, Kreativität, Intuition, Vorstellung, Idee, Gestaltung
- Medien, Medientheorie, Bild, Abbild, Ikone, Bildsprache, Bildelement, Duktus, Skulptur, Rauminstallation
- Licht, Farbe, Form, Raum, Ort, Fläche, Linie

Ausstellungen, Museen, Veranstaltungen


- Liste bekannter Museen
- Liste deutscher Museen nach Themen#Kunst
- Museum, Galerie, White Cube, Kunstausstellung, Kunstfestival, Kunstmarkt
- Documenta, Biennale
- Louvre, Prado, Eremitage, Museum of Modern Art, Tate Gallery

Siehe auch


- Portal:Kunst, Portal:Gestaltung, Portal:Architektur und Bauwesen, Stilrichtungen in der Kunst

Weblinks


- [http://www.kunstlinks.de/ Kunstlinks: Portal zu Kunst und Kunstgeschichte, mit Ausstellungsübersicht, Sendungen im Fernsehen zu Kunst und einer umfangreichen Datenbank]
- [http://www.kunstaspekte.de/ Informationen zu Kunst, zu zeitgenössischen Künstlern und aktuellen Ausstellungen]
- [http://www.kunst-und-kultur.de/ Portal mit Datenbanken zu Künstlern, Museen etc.]
- [http://www.multimediakunst.net/ Internationales Künstlernetzwerk und offene Community]
- [http://www.galerienvirtuell.de/ Deutschsprachiges Künstlerverzeichnis sowie News aus Kunst und Kultur] ! ja:芸術 ms:Seni simple:Art

Kunstwerk

Kunstwerk ist in der Umgangssprache ein bewundernder Ausdruck für die meisterhafte Ausführung einer Profession, Handlung oder Produktion. Die Bezeichnung Kunstwerk qualifiziert als besonders einzigartig, besonders ästhetisch gelungen. Dabei bezieht sich die Qualifikation vor allem auf visuelle Wahrnehmung (Vergleich Umgangssprache: Gedicht). Der umgangssprachliche Gebrauch von Kunstwerk bezeichnet sichtbar schöne Eindrücke aus nahezu allen Bereichen. In der Unterscheidung von Kunstwerk und Nicht-Kunstwerk drückt sich dabei der Kunstbegriff aus. Das moderne und postmoderne Kunstwerk ist Produkt eines Künstlers oder einer Gruppe von Künstlern der freien Kunst. Das Kunstwerk kann ein Bild in den verschiedensten Techniken, ein Ölbild, eine Fotografie, eine Collage oder auch eine Skulptur, ein Video, ein Pissoir, ein Flaschentrockner, Eichen in Kassel oder auch ein Happening sein. Der Kunstmarkt des angehenden 21. Jahrhunderts hat nahezu für alle Formen des Kunstwerks eine Absatzmöglichkeit; das Format und die Publikationsform sind frei wählbar. Das Kunstwerk wird in seiner Qualität durch die Kunstkritiker und Kunsthistoriker öffentlich bewertet und von den Besuchern/Betrachtern in seiner Bedeutung geadelt oder ignoriert. Das Kunstwerk wird in der Regel in Museen oder Galerien gezeigt, kann aber auch in Privatbesitz sein und somit unzugänglich für die Öffentlichkeit. Während Museen der Künste Sammlungen von Kunstwerken anlegen, um diese der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, sind Galerien Verkaufsräume der Kunst, in denen es um den Abverkauf der gezeigten Werke an öffentliche oder private Sammler geht. Der Künstler, der sein Werk verkauft, hat kaum Einfluss mehr auf den Verbleib des Werkes; ebenso profitiert er nicht von den weiteren Verkauferlösen. Die Entwicklung des Kunstwerks in der Zeit wird durch die Kunstgeschichte beschrieben, die von Kunsthistorikern interpretiert wird.

Formen und Genres


- in der Literatur:
  - literarisches Werk
  - Gedicht
  - Erzählung: Fabel, Kurzgeschichte, Kunstmärchen, Novelle, Roman
  - Essay
- auf der Bühne:
  - Schauspiel: Komödie, Tragödie
  - Singspiel: Oper, Operette, Musical
  - Ballett
- im Hörfunk:
  - Hörspiel
  - Feature
- auf Leinwand und Bildschirm:
  - Spielfilm
  - Fernsehfilm
- in der Musik:
  - Lied
  - Sonate, Streichquartett, Sinfonie ...
- in der Bildenden Kunst:
  - Plastik, Skulptur, Gemälde, Graphik, Objektkunst ...
- Allgemein:
  - Zyklisches Kunstwerk
- ... Kategorie:Kunst Kategorie:Urheberrecht

Installation (Kunst)

Der Begriff der Installation oder Installationskunst wird in der Bildenden Kunst seit Anfang der 1980er Jahre für ein meist raumgreifendes, ortsgebundenes und oft auch ortsbezogenes Werk der Bildhauerei benutzt. Im Unterschied zum Environment der 1950er und 60er Jahre ist die Installation in der Regel keine narrative räumliche Inszenierung. Edward Kienholz. Verwandt mit der Intervention und der Land Art ist die Installation überwiegend eine dreidimensionale, raumrelationale Kunstform im Innenraum und ermöglicht die Verwendung jeglichen Materials, wie auch von Zeit, Licht, Klang und Bewegung im Raum - siehe Lichtkunst, Klangkunst, Medienkunst und Kinetik. Erste Installationen schufen Kurt Schwitters mit seinem Merzbau von 1933, El Lissitzkys mit dem Kabinett der Abstrakten von 1928 und Oskar Schlemmer mit dem Lackkabinett 1940. Installationen sieht man regelmäßig auf den großen Gruppenausstellungen wie der Biennale von Venedig und der documenta in Kassel. Kategorie:Bildende Kunst Kategorie:1980er

Programm

Ein Programm (v. franz.: programme = schriftliche Bekanntmachung, Tagesordnung, aus griech.: prógramma = Vorgeschriebenes, Vorschrift) ist ein im Voraus festgesetzter Ablauf.

Veranstaltungsprogramme

Die Gesamtheit der Veranstaltungen, Darbietungen eines Theaters, Kinos, des Rundfunks wird als Programm bezeichnet. Das Programm der Veranstaltungen wird in der Regel lange Zeit (oft ein Jahr oder mehr) im Voraus geplant. Davon abgeleitet werden auch Programmhefte, die über das Veranstaltungsprogramm informieren, kurz als Programm bezeichnet. Auch die innere Ordnung einer einzelnen Veranstaltung wird im Voraus programmiert: z.B. das Fernsehprogramm, in dem die einzelnen Sendungen in ihrer zeitlichen Reihenfolge festgelegt werden.

Programmierte Kunst

Den einem mehrteiligen oder komplexen Kunstwerk zugrundeliegende thematische oder szenische Zusammenhang, aufgrund dessen der Künstler dann einen Entwurf und schließlich das Werk schaffen kann. Siehe auch: Programmmusik

Technik

In technischen Bereichen ist ein Programm der vorgesehene Ablauf von Ereignissen in der Zeit und/oder von Regeln, die angewendet werden müssen, um ein geplantes Vorhaben durchzuführen. Technische Programme sind in ihrer Ausführung in der Regel begrenzt und können deshalb auf unvorhergesehene Ereignisse nur im Rahmen Ihrer Programmierung reagieren. Beispiele: Computerprogramm, Waschprogramm

Siehe auch


- Raumfahrtprogramm
- Regierungsprogramm
- Parteiprogramm Kategorie:Veranstaltung ja:プログラム ko:프로그램 simple:Program th:โปรแกรม


Installation (Computer)

Installation von Software ist der Vorgang, bei dem neue Programme auf einen vorhandenen Computer kopiert und konfiguriert werden. Dieser Vorgang wird auch Setup (englisch für Aufbau) genannt. In Anlehnung daran wird die Installation auch als das "Aufsetzen" bezeichnet.

Zusammenfassung

Die Installation von Software ist ein sehr komplexer Vorgang. In den letzten Jahren sind immer leistungsfähigere Standards und Technologien entwickelt worden um die Realisierung einer Installation zu vereinfachen und zu standardisieren. Die technische Entwicklung ist aber noch nicht abgeschlossen. Der Erfolg einer Installation ist eine zwingende Voraussetzung für das Funktionieren komplexer Programme. Schlägt die Installation fehl, kann das Programm nicht verwendet werden. Daher ist die Realisierung der Installation von Programmen oft ebenso komplex und aufwändig wie die Realisierung des eigentlichen Programms. Der Begriff Deinstallation bezeichnet den umgekehrten Vorgang, also das Entfernen von Software.

Realisierung

Die Realisierung der Installation erfolgt durch ein eigenes Programm oder durch ein Installationspaket. Diese müssen ansich durch das bereits vorhandene System ausgeführt werden können (eine Installation der Installationssoftware macht wenig Sinn - kommt aber leider auch vor). Moderne Betriebssysteme verfügen über leistungsfähige Standards und Routinen welche die Installation von Programmen regeln und unterstützen. In der Vergangenheit gab es sehr viele Probleme mit der zuverlässigen Installation von Programmen.

Prüfung

Vor der eigentlichen Installation (Kopieren, Registrieren) muss bei der Installation geprüft werden, ob die neu zu installierende Anwendung überhaupt für das System geeignet ist. Dabei ist die Hardwareausstattung zu überprüfen, die Version des Betriebssystems und die anderen bereits installierten Programmkomponenten. Diese Prüfung ist in der Regel sehr komplex. Im Rahmen der Prüfung wird festgelegt welche Dateien, Bibliotheken, Komponenten (s.u.) und Konfigurationsdaten benötigt werden.

Kopieren von Programmdateien

Moderne Programme bestehen aus einer oft großen Anzahl unterschiedlicher Dateien:
- Hauptanwendung
- Datendateien, z.B. Datenbank, XML-Dokumente, Vorlagen
- Onlinehilfe
- Konfigurationsdateien
- Bibliotheken
- Komponenten
- Verweise
- ... Im allgemeinen werden diese in ein (neues) Verzeichnis auf dem Computer kopiert. Zum Teil müssen diese Dateien aber auch in allgemeine Verzeichnisse oder Verzeichnisse des Betriebssystems kopiert werden. Es kann u.U. auch notwendig sein alte Versionen des Programms vorher zu beseitigen - dies nennt man Deinstallation.

Bibliotheken und Komponenten

Bibliotheken und Komponenten sind durch mehrere Programme genutzte Software Bausteine. Bei der Instalaltion müssen Sie ggf. mit installiert werden. Es werden dabei oft ältere Versionen, die durch andere Anwendungen oder das Betriebssystem vorher installiert wurden, ersetzt. Sie müssen beim System registriert werden, d.h. auf eine vom System definierte Weise bekannt gemacht werden.

Konfiguration

Meist führt das Installationsprogramm auch eine initiale Konfiguration des installierten Programms durch. Dazu prüft es das System oder befragt den Anwender nach den notwendigen Einstellungen, z.B. die Art und Geschwindigkeit der Netzwerkanbindung.

Abschluss der Installation

Insbesondere wenn Bibliotheken ausgetauscht wurden muss das System u.U. komplett oder in Teilen neu gestartet werden. Ursache ist, dass die betroffenen Dateien, Dienste und Protokolle zum Zeitpunkt der Installation bereits in Verwendung sind und daher nicht sofort aktualisiert werden können. Tritt diese Situation auf hinterlegt das Betriebssystem eine Liste mit den verbleibenden Aktionen und führt diese beim nächste Neustart des System aus. Zu diesem Zeitpunkt sind die Bibliotheken noch nicht in Benutzung und können ausgetauscht werden. Mit neuen Versionen von Betriebssystem ist nur noch gelegentlich ein Neustart notwendig. Insbesondere bei Hardware-Treiben, welche die Schnittstelle zwischen Betriebssystem und Hardware bilden, ist dies fast immer der Fall.

Sicherheitsaspekte

Für die Installation von Software sind bei aktuellen Betriebssystemen (Linux, Windows XP) administrative Berechtigungen notwendig. Ein normaler Anwender hat wegen des hohen Risikos nicht die Berechtigung Installationen durchzuführen. Leistungsfähige Installationswerkzeuge erlauben einen transaktionsbasierten Rollback. Das heisst sie garantieren, dass sich die Installation auf den Stand vor der Installation zurückfahren lassen. Dabei ist es möglich ein System auch auf den Stand zu einem bestimmen Zeitpunkt zurückzusetzen. Dies ist auf produktiv eingesetzten Servern wichtig, wenn mehrere gemeinsam installierte Patches zu einem Fehlverhalten der Maschine führen.

Technologien

Mit dem Aufkommen des Internet und von performanten Netzwerkverbindungen haben sich neue Installationstechniken entwickelt.
- Hotfix, Service Pack: nur bestimmte Teile des Produkts werden aktualisiert. Setzt vollständige Installation voraus.
- Inkrementelle Installation: periodisch oder durch Aufruf des Anwenders prüft das Installationsprogramm anhand einer z.B. im Internet abgelegten Liste ob das installierte Programm aktuell ist. Falls nicht (für Teile der Anwendung gibt es Aktualisierung) fragt es meist beim Anwender nach und lädt dann aus einer zentralen Quelle (z.B. FTP) nur die Dateien nach die aktualsiert werden müssen.
- Replikation: Bei jedem Start der Anwendung wird überprüft ob die Programminstallation aktuell ist und ohne Rückfrage an den Anwender automatisch aktualisiert (funktioniert nur, wenn verlässliche und performante Netzwerkverbindungen sichergestellt sind).
- Server Installation: des Programm wird gar nicht mehr auf den Client Computer installiert sondern zentral auf einem Server abgelegt. Beim Start des Programm vom Client aus (Link), wird es über das Netzwerk in den Arbeistspeicher des Clients geladen.
- Server Anwendung: die Anwendung wird nicht mehr auf dem Client installiert. Die Anwendung wird auf dem Server ausgeführt. Beispiele sind Windows Terminal Services, Web-Anwendungen (besser HTTP Anwendungen), Berichtgeneratoren, Backup Office Produkte
- Unbeaufsichtigte Installation: Die Installation erfolgt ohne Benutzereingriff. Die benötigten Einstellungen werden vorher in einem Script festgelegt und gespeichert oder als Parameter übergeben. Dadurch ist es möglich, Prozesse, die sich oft wiederholen, zu automatisieren.
- Virus, Agent, Spyware, Dialer...: leider machen sich die Hersteller von unerwünschten Programmen die oben beschriebenen Möglichkeiten ebenfalls zu nutzen. Oft kommt diese Software als Bestandteil von z.B. Shareware. Einmal auf dem System laden solche Programme aus dem Internet weitere Bestandteile herunter. Es ist lediglich notwendig einen Einsprungpunkt zu bekommen - danach können beliebig viele weitere Bestandteile der Schadsoftware (schrittweise) nachinstalliert werden ohne dass der Anwender dies überhaupt bemerkt. Diese Methode ist so erfolgreich dass Hersteller seriöser Produkte auf diese Techniken anfangen zurückgreifen, beispielsweise für Inventarisierungssoftware oder Virenscanner. Zunächst wird einmal ein minimaler Agent installert der dann Replikation einsetzt. Allerdings wird die initiale Verteilung dabei von einem verantwortlichem beim Kunden gestartet und nicht wie bei Viren gegen den Willen des Anwenders.
- Vollständige Installation: alle notwendigen Daten sind in den Installationsquellen vorhanden.

Installationswerkzeuge


- RPM, ein allgemeines Paketmanagement für Linux, das unter anderem von SuSE Linux, Red Hat und Mandrivalinux verwendet wird
- Port (Paketmanagement), das Paketmanagement von BSD, Gentoo Linux nutzt ein ähnliches System namens Portage, das auf sogenannten ebuilds basiert
- Advanced Package Tool, das Paketmanagement von Debian
- Microsoft Windows Installer, Ein Tool das von Microsoft herausgebracht wurde um Entwicklern das einfache Erstellen von Installationen zu ermöglichen Kategorie:Softwaretechnik Kategorie:Software ja:インストール

Wikipedia:Mexico Collaboration

Approximately every month a Mexico Collaboration will be picked using this page. This is a specific Mexico-related topic that could be greatly improved. The aim is to have a featured-standard article by the end of the month from widespread cooperative editing. The project aims to fill gaps about Mexico in Wikipedia, to give users a focus, and to give us all something to be proud of. Anyone can nominate an article and can vote for the nominated articles. Around the 21st of the month, the votes are tallied, and the winner will be promoted for a month to potential contributors.

Selecting the next collaboration

The next article will be selected on November 21, 2005.

Voting

Please vote in favor of as many candidates as you like; oppose votes have no effect (approval voting is used). Any registered user may vote for an article, provided that account's first edit occurred before the nomination. You do not have to have any special knowledge about Mexico to nominate or vote for an article. To vote for an article, simply edit the appropriate section and add # ~~~~. If you believe that a topic does not fall within the scope of this project, please mention your objections in the "Comments" section. Around the 21st of every month, the article currently with the most votes will be selected to be the new collaboration. In the case of a tie, the article nominated first will be selected. Articles not selected must receive at least two votes per week to remain in consideration. If a nomination fails to achieve sufficient votes, it may be renominated after at least two weeks. You may wish to see the archive of successful nominations.

Nominations

Nominations may be made at any time. Nominators must be registered users. To make a nomination, follow the following steps: #[http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Mexico_Collaboration&action=edit§ion=4 Edit] the list of nominations and paste the following text at the bottom: {{{MexCnom{subst:MexCnew|article name|~~~~~|date in seven days|your reason for nominating|~~~~{tl|MexC{MexC{tl|MexCnom{MexCnom{tl|MexCcur{MexCcur{tl|MexCreminder{MexCreminder{tl|MexCprev{MexCprev{tl|MexCannounce{MexCannounce{tl|MexCnew

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