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Intelsat (Satellit)
Intelsat ist eine Firma, die Übertragungskapazität für nationale und internationale Kommunikation, wie Sprach-, Datenübertragung, Internetanbindung und Fernsehübertragung mittels geostationärer Kommunikationssatelliten gegen Entgelt bereitstellt. Seit dem Start des bahnbrechenden Intelsat I wurden diese Satelliten ständig weiter entwickelt und in der Übertragungskapazität gesteigert. Intelsat Satelliten senden in den C-Band- und Ku-Band-Frequenzen.
Intelsat I war der erste kommerzielle Nachrichtensatellit auf einer geostationären Umlaufbahn. Er wurde am 6. April 1965 auf der Spitze einer Delta-D-Rakete in den Weltraum gebracht.
Delta-D
Der Satellit wurde von der New York Times mangels eines griffigen Namens Early Bird (Frühaufsteher) getauft. Er wurde von der US-Nachrichtengesellschaft Comsat erworben und Jahre später an die weltweit tätige Nachrichtensatellitenorganisation Intelsat weiter veräußert. Early Bird übertrug von seiner Position 35.800 km über dem Äquator am 28° westlichen Längengrad am 2. Mai 1965 die Fernseh-Unterhaltungssendung "Premiere im Weltraum" auf beide Seiten des Atlantiks.
Early Bird konnte 240 Telefongespräche oder eine Fernsehsendung übertragen. Ohne Antrieb wog er nur 38 Kilogramm. Die Sendeleistung betrug 40 Watt und die Lebensdauer 1,5 Jahre. Er hatte einen Durchmesser von 72 Zentimetern und war 59 Zentimeter lang.
Die Betreiberorganisation wurde am 20. August 1964 als "International Telecommunications Satellite Consortium" von 11 teilnehmenden Ländern gegründet. 1973 mit 80 teilnehmenden Staaten wurde der Name auf "International Telecommunications Satellite Organization" geändert. Am 18. Juli 2001 wurde Intelsat nach 37 Jahren als zwischenstaatliche Organisation privatisiert. Im August 2004 wurde das Unternehmen für 3,1 Milliarden US-Dollar an vier Private Equity-Firmen verkauft. Eine Fusion mit PanAmSat wurde eingeleitet.
Intelsat hat seinen Firmensitz auf Bermuda, der Großteil der Mitarbeiter ist jedoch in Washington DC stationiert.
2004 kaufte Intelsat eine Reihe von Satelliten für den amerikanischen Markt (Telstar 5, 6, 7, 8 und 13) von der Firma Loral Skynet. Diese wurden unter dem Namen "Intelsat Americas" in die Flotte eingereiht.
Seit dem Start von Intelsat-1 wurde die Leistung der einzelnen Generationen der Intelsat Satelliten stets weiter gesteigert. Einen Überblick der Leistungsentwicklung bietet die folgende Liste:
Laut Medienberichten von 2005 gibt Intelsat für den Start eines Satelliten und seinen Betrieb im ersten Jahr etwa 200 Millionen US-Dollar aus, hinzu kommen Versicherungskosten.
Siehe auch
- Liste der Satelliten für Fernsehrundfunk
Weblinks
- [http://www.intelsat.com/ Offizielle Intelsat-Website]
Kategorie:KommunikationssatellitKategorie:Telekommunikationsunternehmen
C-BandDas elektromagnetische Spektrum der zur technischen Kommunikation verwendeten elektromagnetischen Wellen wird gemäß ihrer Frequenz bzw. Wellenlänge in Frequenz-Bereiche (Frequenzbänder) aufgeteilt.
Tabelle
Elektromagnetische Wellen mit Wellenlängen unter 1 mm nennt man Infrarotstrahlung, im Bereich 380 nm bis 780 nm sichtbares Licht, anschließend ultraviolettes Licht (siehe Elektromagnetisches Spektrum).
Bemerkungen:
- Elektrische Leitungen, die mit niederfrequenten technischen Wechselströmen beschickt werden, sind auf Grund ihrer im Vergleich zur Wellenlänge (mehrere 1000 km!) geringen Länge sehr schlechte Strahler.
- Der Übergang von Hertzschen Wellen zur Infrarotstrahlung wird u.a. von der Art der Detektion geprägt. Hertzsche Wellen werden durch Antennen detektiert, die eine Hochfrequenz liefern. Infrarot (und höhere Frequenzen) werden durch ihre Wärmewirkung bzw. durch Ionisierung von Molekülen und Atomen detektiert.
FM-Rundfunk
Im Folgenden sind Frequenzbänder aufgeführt, auf denen Fernsehen und frequenzmodulierter Hörfunk ausgestrahlt werden.
Siehe auch: Radiofrequenzband, Sonderkanal
Im Zweiten Weltkrieg wurden Hochfrequenzen im GHz-Bereich, die für Radar-Ortung eingesetzt wurden, zur Geheimhaltung Buchstaben zugeordnet. Das IEEE versucht, die Bezeichnungen zu vereinheitlichen, was nicht immer gelingt. Beispiele:
Neue, aber ungebräuchliche Bezeichnungen.
Weitere Frequenzbänder
- Amateurfunkbänder
- Kurzwellenrundfunkbänder
- Tropenband
- ISM-Band
- CB-Funk
Siehe auch
- Frequenzen der Fernsehkanäle, Liste interessanter Frequenzen
Weblinks
- [http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/freqbzpv/inhalt.html Frequenzbereichszuweisungsplanverordnung (FreqBZPV) mit Nutzungsbestimmungen]
- [http://www.regtp.de/reg_tele/start/fs_05.html Portalseite über die Frequenzordnung bei der "Regulierungsbehörde für Telekomunikation und Post" (RegTP)]
- [http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/1820.pdf Frequenznutzungsplan der Bundesnetzagentur Ausdruck oder Textentnahme ist nicht möglich.]
- [http://www.sbc-online.de Satelliten Beobachter Club]
Kategorie:Nachrichtentechnik
Frequenzband
Kategorie:Rundfunk
Ku-BandAls Satellitenfrequenzen bezeichnet man Frequenzen elektromagnetischer Wellen, die zur Übertragung von Fernseh- und Rundfunkprogrammen über Satelliten genutzt werden (siehe auch Satelliten-Fernsehen).
Die Empfangskanäle der Satellitenfrequenzen liegen, bei europäische Fernsehsatelliten, im sogenannten Ku-Band 10,7 - 12,75 GHz. Das Ku-Band wird wiederum weiter unterteilt in mehrere Bereiche:
- FSS 10,7–11,7 GHz
- BSS11,7–12,5 GHz
- SMS12,5–12,75 GHz
Die Sendefrequenzen (Erde → Satellit) sind ebenfalls auf den Seiten der einzelnen Unterbereiche des Ku-Bandes angegeben.
Siehe auch
- Frequenzband
- Liste der Fernsehsender
- Liste asiatischer TV-Programme in Europa
- Liste der Hörfunkprogramme
Kategorie:Funktechnik
GeostationärDie Umlaufbahn eines Satelliten heißt geosynchron, wenn seine Umlaufzeit um die Erde exakt der Rotationsdauer der Erde um ihre eigene Achse (23 Stunden, 56 Minuten, 4,09 Sekunden = 1 siderischer Tag) entspricht.
Geosynchrone Umlaufbahnen können stark elliptisch sein und müssen nicht parallel zum Äquator verlaufen.
Der Spezialfall einer geosychronen Umlaufbahn, die keine Exzentrizität hat, also kreisförmig ist, und genau parallel über dem Äquator verläuft, heißt geostationär. Ihre Höhe über dem Äquator beträgt 35.786 Kilometer, die Bahngeschwindigkeit 3.074,689 Meter pro Sekunde.
Von der Erde aus betrachtet scheint ein geostationärer Satellit am Himmel still zu stehen, da sich der Beobachter auf der Erde mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit bewegt wie der Satellit. Deswegen wird diese Umlaufbahn häufig für Fernseh- und Kommunikationssatelliten verwendet, da die Antennen auf dem Boden fest auf einen bestimmten Punkt ausgerichtet werden können.
Im 1928 erschienenen Buch Das Problem der Befahrung des Weltraums - der Raketenmotor von Herman Potočnik findet sich die erste Veröffentlichung dieser Idee.
Formeln
Um einen Körper der Masse m mit der Winkelgeschwindigkeit ω auf einer Kreisbahn mit dem Radius r zu halten, ist eine Zentripetalkraft der Stärke
:
erforderlich.
Auf einer Kreisbahn um einen Planeten herum, ist die Schwerkraft (näherungsweise) die einzig wirkende Kraft.
Im Abstand r - vom Mittelpunkt des Planeten ausgehend - kann sie mit der Formel
:
berechnet werden.
Dabei bezeichnet G die Gravitationskonstante und M die Masse des Planeten.
Da die Schwerkraft also die einzige Kraft ist die den Körper auf der Kreisbahn hält, muss ihr Wert der Zentripetalkraft entsprechen.
Es gilt also:
:
Es ergibt sich durch einsetzen:
:
Auflösen nach r ergibt
:
Die Kreisfrequenz ω ergibt sich aus der Umdrehungsdauer t als
:
Einsetzen in die Formel für r ergibt
:
Diese Formel bestimmt nun den Radius der geostationären Umlaufbahn eines Massenschwerpunktes vom Mittelpunkt des betrachteten Planeten ausgehend. Um die Entfernung der Bahn von der Oberfläche des Planeten - also beispielsweise die Höhe eines geostationären Satelliten - zu erhalten, muss der Radius vom Ergebnis subtrahiert werden. Somit haben wir einfach
:
wobei RP den Radius des Planeten bezeichnet.
Für einen geostationären Mond oder ein anderes Objekt, welches selbst eine gewisse Ausdehnung besitzt, ist die obige Formel die selbe; um jedoch den Abstand von der Oberfläche eines Planeten zu der Oberfläche eines solchen Mondes zu erhalten, muss zusätzlich zu dem Radius des Planeten noch der Radius des Mondes subtrahiert werden. Ganz allgemein gilt also
:
wobei RM den Radius des Mondes bezeichnet.
Berechnung
Aus
:
ergibt sich
:
Die Formel lautet also
:
oder
:
Für die Erde mit der Erdmasse M = 5,9736 · 1024 kg und der Rotationsdauer 23 Stunden, 56 Minuten, 4,09 Sekunden = (23 - 60 + 56) - 60 + 4,09 Sekunden = 86164,09 Sekunden gilt:
:
:
:
vom Erdmittelpunkt. Abzüglich des Erdradiuses r=6371 km also h=35786 km von der Erdoberfläche entfernt.
Siehe auch
- Orbit (Himmelsmechanik)
- Weltraumlift
Kategorie:Raumfahrtphysik
UmlaufbahnAls Umlaufbahn oder Orbit wird die Bahnkurve bezeichnet, auf der sich ein Objekt periodisch um ein anderes (massereicheres, zentrales) Objekt bewegt. Die Bahn, die ein künstlicher Satellit oder ein natürlicher Himmelskörper bei Umrundung eines anderen Himmelskörpers beschreibt, hat genähert die Form einer Ellipse. Paare solcher Körper sind vor allem:
- Satellit, Raumtransporter oder Mond um die Erde
- Mond (Trabant) um einen der anderen Planeten
- Planeten, Kometen oder Asteroiden (Planetoiden) um die Sonne
- Doppelsterne umeinander.
- Jedoch sind nicht alle Bahnen geschlossen oder zeitlich stabil. Kometenbahnen können langgestreckt wie Hyperbeln sein, Mehrfachsterne oder Asteroiden auf instabile Bahnen gelangen. Der Umlauf aller Sterne um das galaktische Zentrum gleicht einer spiraligen Rotation mit 100 bis 300 Millionen Jahren.
Jede Bahnellipse hat eine charakteristische Umlaufzeit, die sich aus der Masse der Objekte (vor allem des Zentralkörpers) und dem mittleren Bahnradius ergibt. Der Umlauf erfolgt genähert in einer "Bahnebene", die den Schwerpunkt der zwei Körper enthält. Der Vektor, der vom Zentralobjekt zum umlaufenden Objekt weist, wird Radiusvektor genannt.
Planeten, Bahnelemente, Doppelsterne
Am genauesten kennt man die Umlaufbahnen der Planeten unseres Sonnensystems. Anfang des 17.Jahrhunderts erkannte Johannes Kepler bei der Analyse der Marsbahn, dass diese Umlaufbahnen Ellipsen sind (siehe Keplersche Gesetze). Ähnliches gilt für alle Himmelskörper, die sich um die Sonne bewegen und keinen anderen Kräften (wie etwa der Sonnenwind) ausgesetzt sind.
Aus dem Newtonschen Gravitationsgesetz kann man ableiten, dass in jedem Zweikörpersystem die Bahnen Kegelschnitte sind - das heißt Kreise, Ellipsen, Parabeln oder Hyperbeln.
Hyperbelnen. Die Richtung des Bahnknotens (Ω) wird vom Frühlingspunkt gezählt (Näheres siehe Keplerellipse).]]
Sie lassen sich - bei bewegten Punktmassen im Vakuum - exakt durch 6 Bahnelemente beschreiben:
- die Ellipsenform durch große Halbachse und Exzentrizität (a, e)
- die Bahnebene durch die zwei Winkel i, Ω
- und die Ellipsenlage und Perigäumszeit durch ω und T.
Die wahren Umlaufbahnen weichen allerdings von diesen idealen "Keplerellipsen" ab, weil sie prinzipiell auch der Gravitationswirkung aller anderen Körper des Systems unterliegen.
Solange die Körper weit genug voneinander entfernt sind, bleiben die Differenzen zu den idealisierten Kegelschnitten minimal. Die sog. Bahnstörungen lassen sich durch die "Störungsrechnung" der Himmelsmechanik ermitteln, die auf Carl Friedrich Gauß und einige seiner Zeitgenossen zurückgeht. Sie modelliert die einzelnen Kräfte und berechnet, wie die momentane Keplerellipse "oskulierend" in die nächste Ellipse übergeht.
Zusätzlich bewirkt jede ungleiche Massenverteilung - wie die Abplattung von rotierenden Planeten - ein etwas inhomogenes Gravitationsfeld; es ist insbesondere an Änderungen der Bahnen ihrer Monde zu bemerken.
Auch die Allgemeine Relativitätstheorie beschreibt Effekte, welche die Umlaufbahnen geringfügig verändern.
Beispielsweise zeigt der Planet Merkur eine zwar kleine, aber durchaus messbare Abweichung von einer Ellipsenbahn. Er kommt nach einem Umlauf nicht mehr genau auf den Ausgangspunkt zurück, sondern folgt durch einer rechtläufigen Drehung der Apsidenlinie einer Rosettenbahn. Diese Periheldrehung kann die Newtonsche Gravitationstheorie zwar erklären, aber nicht vollständig. Dazu müsste die Sonne eine etwas abgeflachte Form haben. Eine hinreichende Erklärung für die Gesamtgröße der Periheldrehung aller betroffenen Planeten liefert die Allgemeine Relativitätstheorie.
Auch Doppelsterne folgen genähert den Keplerschen Gesetzen, wenn man ihre Bewegung als zwei Ellipsen um den gemeinsamen Schwerpunkt versteht. Nur bei Mehrfachsystemen oder sehr engen Sternpaaren sind spezielle Methoden der Störungsrechnung erforderlich.
Noch größere Instabilitäten weisen die Orbite zweier eng einander umkreisender Neutronensterne auf. Durch die Effekte der Raum-Zeit-Relativität entsteht Gravitationsstrahlung, und die Neutronensterne stürzen (nach langer Zeit) ineinander. Zahlreiche Röntgenquellen am Himmel sind auf diese Weise zu erklären.
Als die Physiker um die Jahrhundertwende begannen, die Bahnen der Elektronen im Atom zu berechnen, dachten sie an ein Planetensystem im Kleinen. Die ersten Modelle waren Keplerbahnen der Elektronen um den Atomkern.
Allerdings erkannte man bald, dass Elektronen, die um den Kern kreisen, gemäß den Maxwellgleichungen Elektromagnetische Wellen aussenden und wegen der so abgestrahlten Energie in Bruchteilen von Sekunden in den Atomkern stürzen müssten.
Dies war eines der Probleme, die schließlich zur Entwicklung der Quantenmechanik führten.
Erdumlaufbahnen
Die meisten Raumflüge finden in niedrigen Bahnen (einige 100 km) um die Erde statt (z.B. Space-Shuttle-Missionen). Von besonderer Bedeutung ist auch die geostationäre Bahn in 35.800 km Höhe ohne Bahnneigung. Satelliten in diesem Orbit stehen relativ zur Erdoberfläche still, was insbesondere für Kommunikationssatelliten von Vorteil ist.
Entgegengesetzte Forderungen werden an Beobachtungssatelliten wie Wettersatelliten oder Spionagesatelliten gestellt. Diese sollen nach Möglichkeit die gesamte Erdoberfläche beobachten können. Deshalb wird hier ein niedriger polarer Orbit gewählt, d.h. der Satellit fliegt ungefähr über die Pole der Erde. Durch diese Bahn können alle Breitengrade erfasst werden, und da sich die Erde unter der Bahnebene durch dreht, kann so nach und nach die gesamte Erdoberfläche untersucht werden.
Arten von Erdorbits
Low Earth Orbit (LEO)
- Höhe: 200 - 1200km
- Höhen zwischen 1200 und 3000 km Höhe sind zwar theoretisch denkbar, werden aber auf Grund der hohen Strahlungsbelastung durch den Van-Allen-Gürtel nach Möglichkeit vermieden.
- Besonderheiten: Energieärmste Bahnen und damit am leichtesten zu erreichen. Raumfahrzeuge bewegen sich mit etwa 7 km/s mindestens 10x schneller um die Erde, als diese sich dreht.
- Wird genutzt für:
- Low-Earth-Orbit-Satellit
- Bemannte Raumfahrt (außer den Apollo-Missionen zum Mond) und Raumstationen.
- Spionagesatelliten (aufgrund ihrer Erdnähe) (z.B. amerikanische Keyhole-Satelliten)
- astronomische Satelliten (z.B. Hubble Teleskop)
- Erderkundungssatelliten (z.B. ERS)
- Globale Kommunikationssatellitensysteme (z.B. Iridium)
Sonnensynchroner Orbit (SSO)
- Höhe: 700-1000 km
- Besonderheiten: Durch die Abweichung der Erde von der Kugelform wirkt auf jede Satellitenbahn, die nicht genau im Äquator oder senkrecht dazu liegt, ein Drehmoment, das eine Präzessionsbewegung der Bahnebene um die Erdachse zur Folge hat. Bei Satellitenbahnen, die in die gleiche Richtung wie die Erdrotation verlaufen, wirkt die Präzessionsbewegung entgegengesetzt zur Erdrotation. Bei Bahnen entgegen der Erdrotation wirkt die Präzession in die gleiche Richtung wie die Erdrotation.
Bei einer bestimmten Inklination zwischen ca. 96° und 99° (u.a. abhängig von der Höhe des Orbits) beträgt die Präzession für Satelliten im LEO genau eine Umdrehung pro Jahr, so dass die Orientierung der Bahn gegenüber der Sonne immer gleich bleibt. Der Satellit passiert einen Punkt auf der Oberfläche immer zur selben Ortszeit, wodurch sich die gewonnenen Daten verschiedener Tage leichter vergleichen lassen, da sich das Reflexionsverhalten von Oberflächen mit dem Einfallswinkel der Sonnenstrahlen ändert. Eine genaue wissenschaftliche Klassifikation und ein Vergleich der Daten ist also nur dann möglich, wenn der Winkel Sonne-Erde-Satellit im Beobachtungszeitraum immer gleich ist, was durch den SSO erreicht wird. Bewegt sich der Satellit entlang der Dämmerungszone (Morgen- bzw. Abendstunde), läßt sich auf optischen Aufnahmen die Höhe von Objekten aus der Länge des Schattenwurfs ableiten. Wenn der Satellit zusätzlich die Erde so umkreist, dass er den Erdschatten nicht passiert, kann er ständig von Solarzellen mit Energie versorgt werden und benötigt keine Batterien.
- Wird genutzt für:
- Erderkundungssatelliten wie Landsat, ERS usw.
- Meteorologische Satelliten
- Spionagesatelliten
- Sonnenbeobachtungssatelliten wie ACRIMSat, TRACE
Medium Earth Orbit (MEO)
- Höhe: 1000-36000 km
- Besonderheiten: Bahnhöhe zwischen LEO und GEO
- Wird genutzt für:
- Medium-Earth-Orbit-Satellit
- Globale Kommunikationssatellitensysteme wie Globalstar
- Navigationssatelliten wie GPS, Galileo oder Glonass
Geotransfer Orbit (GTO)
: siehe auch: GTO-Transferbahn
- Höhe: 200-800 km Perigäum, 36000 km Apogäum
- Besonderheiten: Übergangsorbit, um einen GEO zu erreichen (siehe auch Hohmann-Transfer). Das Perigäum wird in den meisten Fällen vom Satelliten selbst angehoben, indem im Apogäum ein Raketenmotor gezündet wird. Einige Raketen wie die russischen Proton und die amerikanischen Titan IIIC, Titan IV Centaur, Atlas V und Delta IV sind in der Lage, Satelliten direkt im geostationären Orbit auszusetzten.
Geostationärer Orbit (GEO bzw. GSO)
:siehe auch: Geosynchrone Umlaufbahn
- Höhe: 35786 km auf einer Kreisbahn über dem Äquator
- Besonderheiten: Ein Satellit im GEO umrundet die Erde genauso schnell wie diese sich dreht - befindet sich also bezüglich eines Punktes auf der Erdoberfläche immer an derselben Position.
- Wird genutzt für:
- Geostationärer Satellit
- Kommunikationssatelliten
- Satelliten für TV-Übertragung wie Astra oder Eutelsat
Highly Elliptical Orbit (HEO)
Geostationäre Orbits sind für die Versorgung von Polargebieten ungeeignet, weil die Satelliten in Polargebieten nur eine geringe Elevation haben, ab dem 82. Breitengrad sogar ganz unter den Horizont rutschen. HEO-Orbits sind hier eine Alternative, auch wenn der Aufwand für das Senden (mindestens 2 Satelliten für 24-Stunden-Versorgung notwendig) und Empfangen (Antennennachführung notwendig) deutlich höher als bei GEO sind.
Siehe auch: Highly-Elliptical-Orbit-Satellit
Überblick der Umlaufbahnen
Eigenschaften
Highly-Elliptical-Orbit-Satellit
Da die Form eines Orbits weitgehend einer Ellipse entspricht, wird die Flugbahn eines Satelliten über die Lage dieser Ellipse bezüglich des Zentralkörpers beschrieben.
Position der Ellipse bezüglich des Zentralkörpers
- i Inklination (Bahnneigung)
- Länge des aufsteigenden Knotens
- Winkelabstand des Perigäums
Position auf der Ellipse und Form
- wahre Anomalie
- a Große Halbachse
- e Exzentrizität
Umlaufzeit
Die Umlaufzeit eines Orbits berechnet sich zu
:
mit
- U die Umlaufzeit,
- a die Große Halbachse,
- M1 und M2 die Massen des Zentralkörpers und des Satelliten,
- G die Gravitationskonstante.
Zu beachten ist, dass die Umlaufzeit unabhängig von der Exzentrizität und damit von der kleinen Halbachse der Bahn ist. Alle ellipsenförmigen Umlaufbahnen mit der gleichen großen Halbachse benötigen die gleiche Umlaufzeit.
Siehe auch
- Bahnbestimmung, Bahnneigung, Bahnebene
- Baryzentrum, Gravitationskonstante, Himmelsmechanik
- Bahnstörungen eines Satelliten, Entdeckung des Neptun
- Atommodell, Niels Bohr
- Astrojax
Weblinks
- [http://www.schulphysik.de/strutz/keplergl.pdf wahre/ exzentrische Anomalie in Keplerbahnen (pdf-Dokument)]
Kategorie:Himmelsmechanik
simple:Orbit
th:วงโคจร
6. AprilDer 6. April ist der 96. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 97. in Schaltjahren) - somit bleiben 269 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 402 - Schlacht bei Pollentia - die Römer unter Stilicho schlagen die Westgoten unter Alarich
- 1320 - Mit der Declaration of Arbroath erklärt Schottland seine Unabhängigkeit von England.
- 1652 - Gründung von Kapstadt als Versorgungsstation für Segelschiffe am Kap der guten Hoffnung auf ihrer Handelsroute nach Indonesien.
- 1782 - Rama I. besteigt als König den Thron von Siam.
- 1841 - John Tyler wird 10. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.
- 1869 - Der Kunststoff Zelluloid wird patentiert.
- 1909 - Robert Edwin Peary, Matthew Henson und vier Inuit sollen als erste Menschen den Nordpol erreicht haben.
- 1917 - Nach dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen 3 Tage zuvor erklären die Vereinigten Staaten dem Deutschen Reich den Krieg.
- 1941 - Invasion der deutschen Wehrmacht in Jugoslawien und Griechenland.
- 1948 - Finnland. Freundschafts- und Beistandsvertrag mit der UdSSR.
- 1973 - Neun europäische Staats- und Regierungschefs beschließen in Paris eine Wirtschafts- und Währungsunion, die 1980 vollendet sein soll
- 1980 - Einführung der Sommerzeit in der Bundesrepublik Deutschland.
- 1992 - Anerkennung der Republik Bosnien und Herzegowina durch die USA und die EU
- 1994 - Der Völkermord in Ruanda beginnt mit dem Abschuss eines Flugzeuges mit dem Staatspräsidenten Juvénal Habyarimana und dem burundischen Staatspräsidenten Cyprien Ntaryamira an Bord.
- 1994 - Frankreich. Einweihung es Eurotunnels unter dem Ärmelkanal durch Königin Elizabeth II. und Staatspräsident François Mitterrand.
- 1999 - Deutschland. Drei Flugzeuge mit insgesamt 600 Kosovo-Albanern an Bord treffen in Nürnberg ein.
- 2002 - Dr. José Manuel Durão Barroso wird Ministerpräsident von Portugal.
Wirtschaft
- 1865 - Im badischen Mannheim wird die BASF gegründet.
- 1965 - Der erste kommerzielle Nachrichtensatellit, Early Bird, wird auf der Spitze einer Delta-D-Rakete gestartet.
- 1999 - Die Pharmakonzerne Astra AB aus Schweden - an der die Wallenberg-Dynastie gut 20 % hält - und Zeneca Group PLC aus Großbritannien fusionieren unter dem neuen Namen AstraZeneca zu einem der größten Pharmakonzerne der Welt.
Wissenschaft, Technik
- 1973 - Die Raumsonde Pioneer 11 startet mit einer Atlas-Centaur-Rakete zur Erforschung der Planeten Jupiter und Saturn ins All.
Kultur
- 1327 - Der italienische Dichter Francesco Petrarca sieht nach eigenen Angaben in der Kirche von St. Claire in Avignon zum ersten Mal die verheiratete Laura. Die Liebe zu ihr lässt ihn in den Folgejahren 317 Sonette schreiben.
- 1813 - Uraufführung der Oper Les Abencérages, ou L'Étendard de Grenade (Das maurische Fürstengeschlecht der A. oder Die Standarte von Granada) von Luigi Cherubini an der Grand Opéra Paris.
- 1837 - Uraufführung der romantischen Oper Die Höhle bei Waverley von Conradin Kreutzer am Josephstädter Theater in Wien.
- 1867 - Uraufführung der Oper Dózsa György von Ferenc Erkel in Budapest.
- 1960 - Die Oper "Die sieben Todsünden des Kleinbürgers" von Kurt Weill wird in Frankfurt am Main uraufgeführt.
- 1974 - Die Musikgruppe ABBA gewinnt mit Waterloo den Grand Prix Eurovision de la Chanson.
Religion
- 1830 - Joseph Smith gründet die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (meist besser bekannt als "Die Mormonen").
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1896 - Die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit - 295 Männer aus 13 Nationen nehmen daran teil - werden in Athen durch König Georg I. eröffnet.
Geboren
- 1420 - Georg von Podiebrad, böhmischer König
- 1483 - Raffaelo Santi (Raffael), italienischer Maler
- 1664 - Arvid Horn, schwedischer Politiker und Premierminister
- 1725 - Pascal Paoli, korsischer Freiheitskämpfer
- 1740 - Chamfort, französischer Schriftsteller
- 1806 - Friedrich Wilhelm Ritschl, deutscher Philologe
- 1812 - Aaron Bernstein, deutscher Schriftsteller
- 1812 - Alexander I. Herzen, russischer Publizist
- 1815 - Robert Volkmann, deutscher Komponist
- 1860 - Carl Miller, Kommunalpolitiker in Magdeburg
- 1870 - Oskar Vogt, deutscher Hirnforscher
- 1874 - Harry Houdini, österreichisch-US-amerikanischer Magier
- 1878 - Erich Mühsam, deutscher Dichter
- 1883 - Vernon Dalhart, US-amerikanischer Sänger und Country-Musiker
- 1884 - Walter Huston, kanadischer Schauspieler
- 1885 - Carlos Salzédo, französischer Komponist
- 1888 - Dan Andersson, schwedischer Arbeiterdichter und Lyriker
- 1888 - Gerhard Ritter, deutscher Historiker
- 1888 - Hans Richter, deutscher Künstler
- 1890 - Anton Herman Gerard Fokker, niederländischer Flugzeugbauer
- 1892 - Donald Wills Douglas, US-amerikanischer Flugzeugbauer und Industrieller
- 1892 - Hermann Schäfer, deutscher Politiker
- 1893 - Robert Noorduyn, Pilot und Flugzeugkonstrukteur
- 1895 - Dudley Nichols, US-amerikanischer Drehbuchautor
- 1897 - Fritz Erpenbeck, deutscher Schriftsteller
- 1903 - Harold E. Edgerton, US-amerikanischer Ingenieur (Erfinder des Stroboskops)
- 1904 - Erwin Komenda, Automobildesigner
- 1904 - Kurt Georg Kiesinger, deutscher Politiker und Bundeskanzler
- 1909 - Hermann Lang, deutscher Rennfahrer
- 1913 - Carmen Cavallaro, US-amerikanische Musiker und Filmschauspieler
- 1914 - Thor Heyerdahl, norwegischer Anthropologe und Abenteurer
- 1915 - Tadeusz Kantor, polnischer Theaterkünstler
- 1918 - Hans Hürlimann, schweizerischer Politiker
- 1918 - Oskar Kusch, deutscher U-Boot-Kommandant im 2. Weltkrieg
- 1921 - Andrew Imbrie, US-amerikanischer Komponist
- 1921 - Arnold Marquis, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 1921 - Heinrich Schmid, schweizerischer Sprachwissenschaftler
- 1925 - Helga Deen, Holocaust-Opfer
- 1926 - Gil Kane, Cartoonist
- 1926 - Ian Paisley, Politiker Großbritanniens
- 1927 - Gerry Mulligan, US-amerikanischer Musiker
- 1928 - Hermann Ebeling, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 1928 - James Watson, US-amerikanischer Biochemiker
- 1929 - André Previn, US-amerikanischer Dirigent und Komponist
- 1932 - Günter Herburger, deutscher Schriftsteller
- 1932 - Helmut Griem, deutscher Schauspieler
- 1934 - Ingo Insterburg, deutscher Musikkabarettist
- 1937 - Merle Haggard, US-amerikanischer Musiker
- 1937 - Richard Heß, deutscher Künstler
- 1937 - Billy Dee Williams, Schauspieler
- 1938 - Hedy West, US-amerikanische Musikerin
- 1938 - Paul Daniels, Zauberkünstler
- 1941 - Hans W. Geißendörfer, deutscher Regisseur, Autor und Produzent
- 1942 - Barry Levinson, hat 1988 für Rain Man den Oscar für die beste Regie gewonnen
- 1943 - Julie Rogers, britische Sängerin
- 1944 - Bernd Spier, deutscher Schlagersänger
- 1944 - Christine Lucyga, deutsche Politikerin und MdB
- 1944 - Michelle Gilliam Phillips, US-amerikanische Sängerin
- 1947 - Tony Connor, britischer Musiker
- 1947 - John Ratzenberger, US-amerikanischer Schauspieler
- 1947 - Christel Riemann-Hanewinckel, deutsche Politikerin
- 1948 - Friederike Roth, deutsche Schriftstellerin
- 1949 - Horst Ludwig Störmer, deutscher Physiker
- 1952 - David Hanselmann, deutscher Sänger
- 1952 - Patrick Hernandez, belgischer Sänger
- 1953 - Christopher Franke, Musiker und war Mitglied der erfolgreichen Gruppe Tangerine Dream
- 1957 - Maurizio Damilano, italienischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1963 - Derrick May, Mitbegründer des Detroit Techno
- 1964 - Juliet Cuthbert, jamaikanische Leichtathletin und Olympionikin
- 1965 - Frank Black, US-amerikanischer Musiker
- 1965 - Theresia Bauer, deutsche Politikerin
- 1967 - Chantal Bournissen, Schweizer Skirennläuferin
- 1970 - Olaf Kölzig, deutscher NHL-Eishockeyspieler
- 1973 - Niels Annen, deutscher Politiker
- 1980 - Tanja Poutiainen, finnische Skirennläuferin
Gestorben
- 885 - Method von Saloniki, Slawenapostel
- 912 - Notker I. Balbulus, Dichter und Gelehrter
- 1147 - Friedrich II. (Schwaben), Herzog von Schwaben
- 1199 - Richard I., Herzog von Aquitanien, Herzog von Poitiers, englischer König
- 1520 - Raffael, Maler und Baumeister der Hochrenaissance
- 1528 - Albrecht Dürer, deutscher Maler und Grafiker
- 1551 - Joachim von Watt, Schweizer Humanist, Mediziner und Gelehrter
- 1590 - Francis Walsingham, begründete den britischen Geheimdienst
- 1732 - Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg, Erzbischof des Bistums Trier und des Bistums Mainz
- 1762 - Hermann Werner von Bossart, Priester, Diplomat und Domherr in Köln
- 1790 - Ludwig IX., Gemahl der Henriette Karoline von Pfalz-Zweibrücken
- 1829 - Niels Henrik Abel, norwegischer Mathematiker
- 1833 - Adamantios Korais, griechischer Gelehrter und Schriftsteller
- 1838 - Friedrich Lennig, Dialektdichter
- 1842 - Johann Anton André, deutscher Komponist und Musikverleger
- 1856 - Adolphe Monod, Schweizer reformierter Erweckungsprediger
- 1884 - Emanuel Geibel, deutscher Lyriker
- 1906 - Alexander Lange Kielland, norwegischer Autor
- 1907 - Bernhard Hammer, Schweizer Politiker
- 1910 - Michael Rua, zweiter Generaloberer der Salesianer Don Boscos
- 1912 - Giovanni Pascoli, italienischer Dichter
- 1913 - Adolf Slaby, erste Ordinarius für Elektrotechnik an der TH Berlin
- 1919 - Johann Knief, deutscher Lehrer, Redakteur und Politiker
- 1923 - Michel de Klerk, niederlande Architekt aus den niederlanden
- 1943 - Johannes Wüsten, bildender Künstler, Schriftsteller
- 1944 - E. O. Plauen, deutscher Zeichner
- 1944 - Isolde Kurz, Schriftstellerin und Übersetzerin
- 1947 - Herbert Backe, deutscher Reichsminister für Ernährung in der Endphase des Dritten Reichs
- 1947 - Václav Kaprál, tschechischer Komponist
- 1951 - Halfdan Cleve, norwegischer Komponist
- 1958 - Reinhold Schneider, deutscher Schriftsteller
- 1959 - Anton Diel, deutscher Politiker
- 1961 - Jules Bordet, belgischer Biologe und Immunologe
- 1962 - Wilhelm Schmidt (Bayern), deutscher Politiker und MdB
- 1963 - Karl Scharnagl, Oberbürgermeister von München
- 1963 - Otto von Struve, russisch-amerikanischer Astronom
- 1966 - Emil Brunner, Schweizer reformierter Theologe
- 1970 - Sam Sheppard, Arzt, Justitzopfer
- 1971 - Igor Fjodorowitsch Strawinski, Russisch-US-amerikanischer Komponist
- 1971 - Igor Strawinsky, russisch-US-amerikanischer Komponist
- 1972 - Heinrich Lübke, deutscher Politiker und Bundespräsident
- 1974 - James Charles McGuigan, Erzbischof von Toronto und Kardinal
- 1974 - Willem Marinus Dudok, niederlande Architekt aus den niederlanden
- 1983 - Lutz Heck, Biologe und Zoodirektor
- 1984 - Ral Donner, US-amerikanischer Sänger
- 1990 - Alfred Sohn-Rethel, deutscher Volkswirtschaftler und Industriesoziologe
- 1991 - David Lean, britischer Filmregisseur
- 1991 - Heinrich Draeger, deutscher Politiker und MdB
- 1992 - Isaac Asimov, US-amerikanischer Biochemiker und Science-Fiction-Schriftsteller
- 1993 - Inge von Wangenheim, deutsche Schriftstellerin und Schauspielerin
- 1994 - Cyprien Ntaryamira, Präsident von Burundi
- 1994 - Dieter Oesterlen, deutscher Architekt und Hochschullehrer
- 1994 - Juvénal Habyarimana, Staatspräsident von Rwanda
- 1996 - Greer Garson, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 1997 - Stephan Hermlin, deutscher Dichter
- 1998 - Tammy Wynette, US-amerikanische Country-Sängerin
- 2000 - Bernardino Echeverría Ruiz, Erzbischof von Guayaquil und Kardinal
- 2000 - Habib Bourguiba, Präsident Tunesiens
- 2002 - Martin Sperr, niederbayerischer Dramatiker und Schauspieler
- 2003 - Anita Borg, US-amerikanische Computerwissenschafterin und Frauenrechtlerin
- 2003 - Hans Ringier, schweizerischer Unternehmer
- 2004 - Axel Dünnwald-Metzler, deutscher Unternehmer
- 2005 - Konrad F. Reiss, deutscher Manager
- 2005 - Rainier III., Fürst von Monaco regierte 55 Jahre
Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage:
- Hl. Methodius, Bischof, Glaubensbote bei den Slawen (orthodox)
Siehe auch
- 5. April - 7. April
- 6. März - 6. Mai
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0406
ja:4月6日
ko:4월 6일
simple:April 6
th:6 เมษายน
1965
Jahreswidmungen
- 1965 ist „Internationales Jahr der Kooperation“
Politik und Weltgeschehen
- 1. Januar: Hans-Peter Tschudi wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Die Zollsenkung um 10 % innerhalb der EWG tritt in Kraft
- 1. Januar: Wehrdienstleistende erhalten ab sofort 2,70 DM anstelle von 2,30 DM Sold pro Tag
- 1. Januar: Die beschlossene Lohnsteuersenkung tritt in Deutschland in Kraft
- 2. Januar: In Pakistan gewinnt Ayub Khan die Präsidentschaftswahlen
- 2. Januar: Erste offene Schlacht zwischen Südvietnam und Vietcong
- 2. Januar: In Syrien werden über 100 Industrieunternehmen verstaatlicht
- 6. Januar: Hindi wird offizielle Staatssprache Indiens.
- 30. Januar: Investitionsschutzabkommen zwischen Taiwan und Deutschland
- 10. Februar: Malta wird Mitglied in der UNESCO
- 18. Februar: Gambia wird unabhängig
- 21. Februar: Malcolm X wird in New York City von Black-Muslims ermordet
- 26. Februar: Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und Niedersachsen
- 6. März: Commander J. R. Willford flog mit seinem Hubschrauber Sikorsky SH-3 A 3.388 km: Weltrekord
- 11. März: Portugal wird Mitglied in der UNESCO
- 18. März: Der Kosmonaut Alexei Archipowitsch Leonow verlässt als erster Mensch eine Raumkapsel im Weltraum
- 22. März: Nicolae Ceauşescu wird Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Rumäniens.
- 29. März: Mit der Schließung der Grube Georg in Willroth endeten der über 2000 Jahre lang betriebene Erzbergbau im Siegerland.
- 6. April: Der erste kommerzielle Nachrichtensatellit Early Bird wird gestartet.
- 23. April: Der erste Fernsehsatellit der Sowjetunion, Molnija-1, erreicht seine Umlaufbahn.
- 13. Mai: Ägypten bricht die Beziehungen zur Bundesrepublik Deutschland ab.
- 3. Juni: Erste Amerikanische EVA durch Edward H. White an Bord von Gemini 4.
- 19. Juni: Das bisherige Oberhaupt Algeriens, Ahmad Ben Bella wird vom Militär gestürzt. Oberst Houari Boumedienne übernimmt die Macht. Er verstaatlicht die meisten ausländischen Montangesellschaften und startet eine Agrarreform.
- 24. Juni: Die Ergänzung des Grundgesetzes um eine Notstandsverfassung scheitert im Deutschen Bundestag an der nötigen Zweidrittel-Mehrheit.
- 26. Juni: Auf der Strecke München-Augsburg wird erstmals mit einem fahrplanmäßigen Schnellzug mit über Tempo 200 km/h der Eisenbahnbetrieb in Deutschland aufgenommen.
- 15. Juli: Die Entlassung des Ministerpräsidenten Georgios Papandreou durch König Konstantin von Griechenland löst blutige Demonstrationen im Lande aus.
- 19. Juli: Der Mont-Blanc-Tunnel, mit 11,6 km der längste Straßentunnel der Welt, wird eröffnet.
- 26. Juli: Die Malediven werden unabhängig.
- 4. August: Die Cookinseln erhalten die Autonomie, bleiben jedoch mit Neuseeland assoziiert, das die Außen- und Verteidigungspolitik übernimmt.
- 9. August: Singapur wird unabhängig durch Ausscheiden aus der Malayischen Föderation.
- 19. September: Bundestagswahlen in der Bundesrepublik Deutschland: CDU/CSU 47,6 % (245 Mandate), SPD 39,3 % (202), FDP 9,5 % (49); West-Berliner Abgeordnete: 15 SPD, 6 CDU, 1 FDP
- 21. September: Singapur, Malediven und Gambia werden Mitglieder der Vereinten Nationen.
- 22. September: Unter Einschaltung der UNO wird ein Waffenstillstand im Krieg zwischen Indien und Pakistan unterzeichnet.
- 30. September: Umsturzversuch in Indonesien durch Oberstleutnant Untung; General Suharto gelingt es, den Putsch zu unterdrücken. In den folgenden Monaten kommt es zu zahlreichen Ausschreitungen, denen zwischen 100.000 und 500.000 Menschen (hauptsächlich Kommunisten) zum Opfer fallen.
- 3. Oktober: Auf Kuba wird die Einheitspartei PURS (Partei der sozialen Revolution) in Kommunistische Partei Kubas (PCC) umbenannt.
- 13. Oktober: Im Kongo erzwingen Präsident Joseph Kasavubu und Armeechef Mobutu Sese Seko den Rücktritt des Ministerpräsidenten Moise Tschombé.
- 15. Oktober: DDR-Bürgern im Rentenalter wird es von ihrer Regierung gestattet, auch in nichtsozialistische Staaten zu reisen.
- 22. Oktober: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Portugal. In Kraft seit dem 29. Dezember 1966
- 26. Oktober: Vereidigung des neuen Kabinetts unter Bundeskanzler Ludwig Erhard
- 27. Oktober: In Hessen erklärt der Staatsgerichtshof das Schulgebet für generell unzulässig.
- 29. Oktober: In Paris wird der marokkanische Oppositionspolitiker Mehdi Ben Barka unter Mitwirkung der französischen Polizei entführt und soll am 29./30. Oktober ermordet worden sein.
- 2. November: Die Ruhr-Universität in Bochum nimmt ihren Lehrbetrieb auf.
- 9. November: Um 17.45 Uhr ereignet sich ein Stromausfall im Nordosten der USA und in weiten Teilen Kanadas. Etwa 30 Millionen Menschen sind davon betroffen.
- 11. November: Rhodesien erklärt unter Ian Smith einseitig seine Unabhängigkeit von Großbritannien, will aber weiter loyal zur Königin Elisabeth II. stehen.
- 12. November: Der UNO-Sicherheitsrat verurteilt die einseitige Unabhängigkeitserklärung Rhodesiens vom 11.11. als rechtswidrig und fordert Großbritannien zum Eingreifen auf.
- 20. November: Grundsteinlegung für die neue Universität Regensburg
- 25. November: Mobutu Sese Seko übernimmt nach einem Staatstreich (siehe 13.10.) die Macht im Kongo.
- 26. November: Frankreich startet von Hammaguir in Algerien mit einer Rakete vom Typ „Diamant A“ den Satelliten Asterix. Dies ist der erste Satellitenstart ohne Beteiligung der USA oder der ehemaligen UdSSR.
- November: Grenzzwischenfälle zwischen Argentinien und Chile in der patagonischen Kordillere
- November: In Dahomé wird der Präsident M. Apithy gestürzt (siehe 22.12.).
- 16. Dezember: König Taufa’ahau Tupou IV. wird Staatsoberhaupt von Tonga.
- 19. Dezember: In Frankreich wird General Charles de Gaulle in einer Stichwahl mit 55,2 % der Stimmen zum zweiten Mal zum Staatspräsidenten für weitere sieben Jahre gewählt.
- 22. Dezember: In Dahomé übernimmt die Armee unter der Führung von General Ch. Soglo die Macht, das Parlament wird aufgelöst und die Parteien werden verboten.
- Internationale Rot-Kreuz-Konferenz in Wien; Beschluss der bis heute gültigen Grundsätze des Roten Kreuzes (Menschlicheit: Unparteilichkeit: Neutralität: Unabhängigkeit: Freiwilligkeit: Einheit: Universalität)
- Die Antibabypille kommt in der DDR auf den Markt
- Wolf Biermann wird in der DDR erstmals mit Auftrittsverbot bestraft
- Entwicklung des Sailwing, des ersten Gleitschirms. Erste Flüge damit im September 1965
Kultur
- 7. April: Uraufführung der komischen Oper Der junge Lord von Hans Werner Henze in Berlin
- 2. November: Uraufführung der Oper Jacobowsky und der Oberst von Giselher Klebe an der Hamburgischen Staatsoper
- 30. November: Uraufführung der Oper Das Wundertheater von Hans Werner Henze in Frankfurt am Main
- 22. Dezember: Der Film Doktor Schiwago wird in New York uraufgeführt
- Der Wiederaufbau des Bergdorfes Bardou wird begonnen
- Erstaustrahlung der Sendung aspekte
- Artur Fischer erfindet Fischertechnik
Katastrophen
- 6. Februar: Anden, Chile. Eine chilenische DC.6B der Chilean Linea Area Nacionale stürzt in den Anden ab. Alle Passagiere sterben.
- 30. März: Saigon, Südvietnam. Bei einem Bombenanschlag auf die US-Botschaft sterben 22 Menschen.
- 20. Mai: Kairo, Ägypten. Absturz einer pakistanischen Boeing 707 der PIA. Alle 124 Menschen an Bord starben
- 2. Juni: Pakistan.Ein Wirbelsturm fordert im Osten des Landes ca. 30.000 Menschenleben.
- 25. Juni: El Toro, Kalifornien, USA. Absturz einer C-135 der U.S. Air Force
- 8. Juli: British Columbia, Kanada. Kollision einer Douglas DC-6B der Canadian Pacific Airlines, wahrscheinlich ausgelöst durch Sabotage. Alle 52 Menschen an Bord starben
- 8. November: Cincinnati, USA. Eine Boeing 727 der American Airlines stürzte während der Landung ab. 58 Menschen starben, 4 wurden gerettet
- 11. November: In Salt Lake City, Utah, USA, musste eine Boeing 727 notlanden. 91 Menschen überlebten die Notlandung. Trotzdem starben 43 Menschen durch Rauch und Feuer, weil sie nicht schnell genug das Flugzeug verlassen konnten. 48 Menschen wurden gerettet
- 7. Dezember: Bei Santa Cruz auf Teneriffa prallte eine Douglas DC-3 der Spantax nach dem Start aus unbekannten Gründen gegen einen Berg. Alle 32 Insassen starben.
Sport
- 25. Mai Lewiston (Maine), USA. Muhammad Ali verteidigt seinen Titel als Boxweltmeister im Schwergewicht gegen Sonny Liston.
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 3. Januar: Aiman Abdallah, TV-Moderator
- 3. Januar: Jens Albinus, dänischer Schauspieler ("Der Adler")
- 4. Januar: Julia Ormond, britische Schauspielerin
- 4. Januar: Guy Forget, ehemaliger französischer Tennisspieler
- 4. Januar: Cait O'Riordan, englische Sängerin
- 4. Januar: Beth Gibbons, Sängerin der englischen Trip Hop-Gruppe Portishead
- 5. Januar: Patrik Sjöberg, ehemaliger schwedischer Leichtathlet
- 6. Januar: Christine Wachtel, deutsche Leichtathletin
- 7. Januar: Dieter Thomas Kuhn, deutscher Musiker
- 9. Januar: Joely Richardson, englische Schauspielerin
- 9. Januar: Haddaway, Sänger aus Trinidad und Tobago
- 10. Januar: Oliver Johanndrees, Zeichner für Perry Rhodan-Romane
- 12. Januar: Maybrit Illner, deutsche Fernsehmoderatorin
- 12. Januar: Marina Kiehl, deutsche Skirennläuferin
- 14. Januar: Michael Hennrich, deutscher Politiker
- 15. Januar: Markus Ferber, deutscher Politiker
- 15. Januar: Adam Jones, Gitarrist der progressiven Rockband Tool
- 15. Januar: Maurizio Fondriest, italienischer Radrennfahrer
- 18. Januar: Viktor Gernot, österreichischer Kabarettist, Schauspieler, TV-Moderator und Sänger
- 20. Januar: Sophie Helen Rhys-Jones, Ehefrau von Prince Edward, Earl of Wessex
- 20. Januar: John Michael Montgomery, US-amerikanischer Country-Sänger
- 22. Januar: Diane Lane, US-amerikanische Schauspielerin
- 23. Januar: Gerald Jatzek, österreichischer Autor und Musiker
- 26. Januar: Gernot Klemm, Berliner Politiker
- 28. Januar: Nadia Bonfini, italienische Skirennläuferin
- 29. Januar: Julia Stemberger, österreichische Schauspielerin
- 29. Januar: Dominik Hašek, tschechischer NHL-Torhüter
- 1. Februar: Tobias Pflüger, deutscher Politikwissenschaftler und Friedensforscher
- 1. Februar: Stéphanie von Monaco, Kind von Fürst Rainier III. von Monaco und Gracia Patricia von Monaco
- 1. Februar: Sherilyn Fenn, US-amerikanische Schauspielerin
- 1. Februar: Adam Benzwi, US-amerikanischer Pianist
- 1. Februar: Brandon Lee, US-amerikanischer Schauspieler; Sohn von Bruce Lee († 1993)
- 4. Februar: Haimo Hieronymus, Künstler und Autor
- 5. Februar: Gheorghe Hagi, ehemaliger rumänischer Fußballspieler
- 6. Februar: Jan Svěrák, tschechischer Filmregisseur, Schauspieler und Drehbuchautor
- 7. Februar: Chris Rock, US-amerikanischer Filmschauspieler und Komiker
- 8. Februar: Astrid Harzbecker, deutsche Komponistin, Texterin und Sängerin
- 8. Februar: Mathilda May, französische Schriftstellerin
- 9. Februar: Dieter Baumann, deutscher Langstreckenläufer
- 9. Februar: Christian Schenk, deutscher Leichtathlet
- 10. Februar: Dana Winner, belgische Sängerinn
- 13. Februar: Sven Demandt, ehemaliger deutscher Fußballspieler und Trainer
- 13. Februar: Ida Ladstätter, österreichische Skirennläuferin
- 17. Februar: Thomas Forsberg, schwedischer Musiker († 2004)
- 18. Februar: Rainer Schmidt (Tischtennisspieler), deutscher Tischtennisspieler
- 18. Februar: Dr. Dre, US-amerikanischer Rapper und Musikproduzent
- 19. Februar: Michael Westphal, deutscher Tennisspieler († 1991)
- 20. Februar: Silvius von Kessel, Domorganist
- 20. Februar: Dirk Schulz, Zeichner
- 23. Februar: Tim Mudde, Rechtsextremist in den Niederlanden
- 23. Februar: Helena Suková, tschechoslowakische Tennisspielerin
- 23. Februar: Michael Dell, Unternehmer
- 24. Februar: Susanne Kronzucker, deutsche Journalistin und Moderatorin
- 24. Februar: Hans-Dieter Flick, deutscher Fußballspieler
- 24. Februar: Kristin Davis, US-amerikanische Schauspielerin
- 25. Februar: Sylvie Guillem, französische Tänzerin
- 27. Februar: Oliver Reck, deutscher Fußballtorhüter und Torwarttrainer
- 2. März: Marco Schädler, Komponist
- 3. März: Dragan Stojković, ehemaliger serbischer Fußballspieler
- 4. März: WestBam, deutscher DJ
- 4. März: Paul W. S. Anderson, Film-Regisseur
- 7. März: Jesper Parnevik, schwedischer Golfpro
- 9. März: Elías Antonio Saca González, Präsidenten von El Salvador
- 11. März: Eric Jelen, ehemaliger deutscher Tennisspieler
- 14. März: Aamir Khan, indischer Schauspieler
- 19. März: Florian Lahnstein, deutscher Manager (Investmentbank)
- 21. März: Oliver Rohrbeck, deutscher Synchronsprecher
- 21. März: Xavier Bertrand, französischer Politiker
- 22. März: Stefan Glowacz, deutscher Profi-Bergsteiger, Extrem-Kletterer
- 23. März: Richard Grieco, US-amerikanischer Schauspieler
- 24. März: Mark Calaway, US-amerikanischer Wrestler
- 25. März: Stefka Kostadinowa, bulgarische Hochspringerin
- 25. März: Frank Ordenewitz, ehemaliger Fußballspieler
- 25. März: Sarah Jessica Parker, US-amerikanische Schauspielerin
- 26. März: Violeta Szekely, rumänische Leichtathletin und Olympionikin
- 29. März: Paraskevi Patoulidou, griechische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 29. März: Lara Wendel, Schauspielerin
- 30. März: Piers Morgan, britischer Reporter
- 30. März: Paul Harather, österreichischer Filmregisseur, Filmproduzent und Drehbuchautor
- 30. März: Juliet Landau, US-amerikanische Schauspielerin
- 31. März: Tom Barrasso, US-amerikanischer Eishockeyspieler
- 2. April: Rodney King, afroamerikanischer US-Bürger, Opfer von Polizeiwillkür
- 2. April: Dawid Gamkrelidse, georgischer Oppositionsführer
- 4. April: Robert Downey Jr., US-amerikanischer Schauspieler
- 5. April: Florian Scheuba, österreichischer Schauspieler, Kabarettist und Moderator
- 6. April: Theresia Bauer, baden-württembergische Politikerin
- 6. April: Frank Black, US-amerikanischer Musiker
- 10. April: Bernd Schneider (Schach), deutscher Schachspieler
- 11. April: Birgit Homburger, deutsche Politikerin
- 11. April: Simone Thomalla, Fernsehschauspielerin
- 12. April: Kim Bodnia, dänischer Filmschauspieler
- 14. April: Roland Dieckmann, deutscher Politiker
- 14. April: Meta Merz, österreichische Schriftstellerin († 1989)
- 15. April: Claudia Leistner, deutsche Eiskunstläuferin
- 15. April: Brigit Herdejürgen, deutsche Politikerin
- 15. April: Soichi Noguchi, japanischer Astronaut
- 16. April: Martin Lawrence, US-amerikanischer Schauspieler und Comedian
- 17. April: William Mapother, US-amerikanischer Schauspieler
- 19. April: Melitta Rühn, rumänische Turnerin
- 19. April: Suge Knight, Unternehmer in der Hip Hop-Branche
- 21. April: Gerit Kling, deutsche Schauspielerin
- 21. April: Thomas Helmer, deutscher Fußballspieler
- 21. April: Ed Belfour, Eishockeytormann, der NHL bei den Toronto Maple Leafs
- 25. April: Jens Adler, deutscher Fußballspieler
- 26. April: Kevin James, US-amerikanischer Schauspieler
- 28. April: Eva Twardokens, US-amerikanische Skirennläuferin
- 30. April: Joachim Schultze, deutscher Krebsforscher
- 30. April: Gundula Gause, Nachrichtensprecherin beim ZDF
- 1. Mai: Booker T, US-amerikanischer Wrestler
- 5. Mai: Mark Keller, Schauspieler
- 7. Mai: Owen Hart, Wrestler († 1999)
- 8. Mai: Antonio Ananiev, BulgareFußballspieler
- 9. Mai: Steve Yzerman, kanadischer Eishockeyspieler
- 10. Mai: Linda Evangelista, kanadisches Mannequin und Fotomodell
- 13. Mai: Lari White, US-amerikanische Country-Sängerin und Songwriterin
- 15. Mai: Eoin Colfer, irischer Schriftsteller
- 15. Mai: Carlos Castaño Gil, kolumbianischer Paramilitär
- 16. Mai: Krist Novoselic, US-amerikanischer Musiker
- 17. Mai: Trent Reznor, Der Gründer und Bandleader der Band Nine Inch Nails
- 20. Mai: Hans-Peter Liese, deutscher Europaabgeordneter
- 20. Mai: Roberta Brunet, italienische Leichtathletin und Olympionikin
- 20. Mai: Kristina Andersson, schwedische Skirennläuferin
- 23. Mai: Tom Tykwer, deutscher Filmregisseur und Filmproduzent
- 23. Mai: Manuel Sanchis, ehemaliger spanischer Fußballspieler
- 24. Mai: John C. Reilly, US-amerikanischer Schauspieler
- 25. Mai: Yahya Jammeh, Staatspräsident von Gambia
- 27. Mai: Pat Cash, Tennisspieler
- 28. Mai: André Trulsen, deutscher Fußballspieler
- 28. Mai: Michael Thalheimer, deutscher Regisseur
- 28. Mai: Knacki Deuser, Dt. Moderator und Comedian
- 31. Mai: Brooke Shields, Schauspielerin
- 1. Juni: Nigel Short, englischer Schach-Großmeister
- 1. Juni: Olga Nasarowa, weißrussische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 2. Juni: Jens-Peter Herold, deutscher Leichtathlet
- 3. Juni: Thomas Ohrner, deutscher TV-Moderator und Schauspieler
- 4. Juni: Andrea Jaeger, ehemalige US-amerikanische Tennisspielerin
- 4. Juni: Mick Doohan, ehemaliger australischer Motorradrennfahrer
- 6. Juni: Ogata Megumi, japanische Seiyu- und J-Pop-Sängerin
- 7. Juni: Mick Foley, ehemaliger US-amerikanischer Profiwrestler und Autor
- 8. Juni: Rob Pilatus, niederländischer Sänger († 1998)
- 10. Juni: Elizabeth Hurley, britische Schauspielerin
- 10. Juni: Veronica Ferres, deutsche Schauspielerin
- 12. Juni: Karin Thaler, deutsche Schauspielerin
- 12. Juni: Gwen Torrence, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 17. Juni: Ralf Lübke, deutscher Leichtathlet
- 19. Juni: Sabine Braun, deutsche Leichtathletin und Olympionikin
- 19. Juni: Christine Lambrecht, deutsche Politikerin
- 21. Juni: Yang Liwei, erster chinesischer Taikonaut
- 21. Juni: Ruperta Lichtenecker, österreichische Politikerin und Bundesrat
- 23. Juni: Paul Arthurs, Gründungsmitglied der Britpopikonen Oasis
- 23. Juni: Manuel Andrack, TV-Redakteur, Autor und Sidekick der Harald Schmidt Show
- 24. Juni: Uwe Krupp, deutscher Eishockeyspieler, jetzt Trainer
- 2. Juli: Norbert Röttgen, deutscher Politiker und MdB, Jurist
- 3. Juli: Connie Nielsen, dänische Schauspielerin
- 3. Juli: Hans Dorfner, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 6. Juli: Jens Müller, deutscher Rennrodler und dreifacher Olympiasieger
- 6. Juli: Hannes Zehentner, deutscher Skirennläufer
- 8. Juli: John Shackley, englischer Schauspieler
- 11. Juli: Andreas Fröhlich, Schauspieler, Synchronregisseur und Dialogbuchautor
- 13. Juli: Arnd Schmitt, deutscher Fechter
- 16. Juli: Claude Lemieux, kanadischer Eishockeyspieler
- 18. Juli: Vesselina Kasarova, bulgarische Sopranistin
- 18. Juli: Petra Müller, deutsche Leichtathletin und Olympionikin
- 18. Juli: Eva Ionesco, französische Schauspielerin
- 19. Juli: Claus-Dieter Wollitz, deutscher Fußballspieler und Fußballtrainer
- 22. Juli: Karl Koch, deutscher Hacker († 1989)
- 22. Juli: Shawn Michaels, US-amerikanischer Wrestler
- 23. Juli: Jörg Stübner, deutscher Fußballer
- 23. Juli: Saul Hudson, Gitarrist der Rock-Band Guns N' Roses
- 24. Juli: Doug Liman, US-amerikanischer Regisseur und Produzent
- 25. Juli: Dagmar Trodler, deutsche Schriftstellerin
- 25. Juli: Illeana Douglas, US-amerikanische Schauspielerin
- 25. Juli: Marty Brown, US-amerikanischer Country-Sänger
- 26. Juli: Jeremy Piven, US-amerikanischer Schauspieler
- 27. Juli: José Luis Chilavert, paraguayischer Fußballtorwart
- 28. Juli: Daniela Mercury, brasilianische Sängerin
- 28. Juli: Lori Loughlin, US-amerikanische Schauspielerin
- 29. Juli: Chang-Rae Lee, US-amerikanischer Schriftsteller
- 31. Juli: Joanne K. Rowling, britische Schriftstellerin, Autorin von Harry Potter
- 1. August: Sam Mendes, britischer Regisseur
- 3. August: Beatrice Weder di Mauro, Schweizer Ökonomin
- 4. August: Michael Skibbe, deutscher Fußballspieler und Trainer
- 6. August: Juliane Köhler (Schauspielerin), deutsche Schauspielerin
- 6. August: Cherno Jobatey, deutscher TV-Moderator
- 6. August: Stephane Peterhansel, französischer Rallyepilot
- 6. August: Luc Alphand, französischer Skirennläufer und Motorsportler
- 6. August: Yuki Kajiura, japanische Komponistin
- 6. August: David Robinson, US-amerikanischer Basketball-Spieler
- 6. August: Greg Poss, US-amerikanischer Eishockeytrainer
- 6. August: Ravi Coltrane, US-amerikanischer Jazzsaxophonist
- 7. August: Bernd Truntschka, ehemaliger deutscher Eishockeyspieler
- 8. August: Oliver Breitenstein, deutscher Maler
- 8. August: Marion Mitterhammer, österreichische Schauspielerin
- 10. August: Claudia Christian, eine US-amerikanische Schauspielerin, Regisseurin, Sängerin und Musikerin
- 12. August: Peter Krause, US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler
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