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Interflug

Interflug

Die Interflug war eine staatliche Fluggesellschaft der DDR. Sie bestand zwischen 1958 und 1991.

Gründung und Anfangsjahre

Die staatliche Fluggesellschaft Interflug wurde am 18. September 1958 als Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) gegründet. Ziel war vorrangig die Durchführung von Bedarfsluftverkehr (sogenannter Charterverkehr). Damit entstand neben der Deutschen Lufthansa (DLH) - die sich vorrangig dem Linienverkehr widmete - eine zweite Fluggesellschaft in der DDR. Die Schaffung dieser Luftfahrtgesellschaft war durch die damals herrschenden politischen Verhältnisse, vor allem durch die sowohl politisch als auch wirtschaftlich geführte Auseinandersetzung mit der Bundesrepublik Deutschland begründet. Die westdeutsche Lufthansa, die im September 1954 aus der Konkursmasse der liquidierten Lufthansa das Firmenzeichen und die Flagge erworben hatte, verhinderte Versuche der Deutschen Lufthansa der DDR, in internationalen Organisationen Mitglied zu werden. Auch der Flugverkehr in das westliche Ausland gestaltete sich für die DLH immer schwieriger, da Überflug- und Landerrechte nicht oder nur eingeschränkt gewährt wurden. Unter diesen Umständen schien die Gründung einer zweiten Fluggesellschaft einen Ausweg zu bieten. Dabei wurde die Interflug jedoch von Anfang an in Personalunion mit der DLH betrieben. Schwerpunkt war in den Anfangsjahren der Flugverkehr zur zweimal jährlich stattfindenden Leipziger Messe. Da die Interflug nicht über eigenes Fluggerät verfügte, wurden Maschinen der Deutschen Lufthansa genutzt. Anfänglich änderte man Lackierung und Beschriftung, später versah man die Maschinen nur noch mit einem zusätzlichen Logo. Anfang der sechziger Jahre verschärfte sich die Auseinandersetzungen über die Nutzung des Namens „Lufthansa“ zwischen den Fluggesellschaften der Bundesrepublik und der DDR. Ein von der Lufthansa (West) vor dem Höheren Wirtschaftsgericht der Republik Serbien in Belgrad angestrengter Prozess wurde im September 1963 ausgesetzt, nachdem Verkehrsminister Kramer vorgeschlagen hatte, die Deutsche Lufthansa zu liquidieren. Flugzeuge, Flugplätze und Streckenrechte der Deutschen Lufthansa gingen an die Interflug über, die damit auch den Linienverkehr übernahm und einzige Fluggesellschaft der DDR wurde. Letzter Interflug-Chef zu DDR-Zeiten war Generalleutnant Dr. Klaus Henkes.

Entwicklung des Bereiches Verkehrsflug

Internationales Streckennetz

Kramer Schwerpunkt waren in den Anfangsjahren die Flugverbindungen in die sozialistischen Länder. So wurden Moskau (mit Zwischenlandung in Vilnius), Warschau, Prag, Budapest und Sofia, aber auch Belgrad und Tirana angeflogen. Genutzt wurden vorrangig Iljuschin Il-14, die durch die ab 1960 zulaufenden Iljuschin Il-18 ergänzt wurden. Mit diesem Muster waren dann auch Direktflüge (ohne Zwischenlandung) nach Moskau möglich. Da der Flugzeugbau in der DDR und damit auch die Entwicklung des ersten deutschen Strahlverkehrsflugzeuges Baade 152 im Jahr 1961 eingestellt wurde, kam dieses Muster nicht, wie ursprünglich geplant, zum Einsatz. Die Hauptlast des Flugverkehrs wurde in den sechziger Jahren von der Iljuschin IL-18 getragen. Neben Flugzielen in den europäischen sozialistischen Ländern wurden Ziel im Nahen Osten und Nordafrika, aber auch in Asien angeflogen. Asien Das Jet-Zeitalter begann für die Interflug mit der Einführung der Tupolew Tu-134, einem zweistrahligen Kurz- und Mittelstreckenflugzeug, im Jahre 1968. Dieses Muster war schließlich noch bis zum Ende der Interflug im Einsatz und führte den letzten Flug von Wien nach Berlin-Schönefeld aus. Die Tu-134 bediente die innereuropäischen Kurz- und Mittelstrecken, wurde aber auch zu Flügen in den nahen Osten und nach Nordafrika eingesetzt. Kennzeichnend waren für die Tu-134 - und viele andere sowjetische Flugzeuge - die aus dem hohen Treibstoffverbrauch resultierenden hohen Betriebskosten. In den achtziger Jahren wurde der Einsatz durch wirtschaftlich nicht instandsetzbare Korrosionsschäden, aber vor allem im westlichen Ausland durch mit diesem Flugzeugtyp nicht zu erfüllende Lärmschutzauflagen immer mehr eingeschränkt. Mit der Einführung der Iljuschin Il-62 begann der Einsatz von Strahlflugzeugen auf Langstrecken. Die Ablösung der bisher genutzten IL-18 verkürzte die Reisezeiten erheblich und ließ einen einigermaßen wirtschaftlichen Betrieb nach Vietnam, Kuba und Sierra Leone zu. Bis zur Einführung des Airbus A310 war die IL-62 das wirtschaftlichste Modell der Interflug. Überschattet wurde die Einführung der IL-62 durch die Katastrophe der DM-SEA bei Königs Wusterhausen am 11. August 1973, bei der alle Passagiere und Besatzungsmitglieder den Tod fanden. Ab Mitte der siebziger Jahre kristallisierten sich bestimmte Schwerpunkte in der Streckenführung heraus. Neben den Linien in die sozialistischen Länder, hier auch nach Kuba und Vietnam, wurden vorrangig Flugziele im Nahen Osten und in Nordafrika bedient. Aber auch der Flugverkehr nach Skandinavien, Österreich und Belgien entwickelte sich. Neben dem politisch bedingt geringen Fluggastaufkommen in der DDR erwiesen sich hier jedoch Überflugbeschränkungen über NATO-Staaten als hinderlich. Die innerdeutsche Grenze konnte im Linienflugverkehr wegen Vorbehalten der westlichen Alliierten nicht überflogen werden, lediglich im Messeflugverkehr wurden in den achtziger Jahren zeitweise Ausnahmen gestattet. In den achtziger Jahren trat insofern eine krisenhafte Situation ein, da die verwendeten Flugzeugmuster vor dem Hintergrund steigender Ölpreise immer unwirtschaftlicher zu betreiben waren, geplant oder ungeplant ihre Nutzungsgrenze erreichten und den sich entwickelnden Lärmschutzauflagen für den Betrieb in westeuropäische Länder nicht mehr genügten. Die Luftfahrtindustrie der Sowjetunion war jedoch vor Beginn der neunziger Jahre nicht in der Lage, entsprechend moderne, zuverlässige und wirtschaftliche Flugzeugmuster zu liefern. Weiterhin konnte mit den Flugzeugen sowjetischer Bauart kein Non Stop Flug nach Kuba durchgeführt werden. Dies hatte zur Konsequenz, dass bei der erforderlichen Zwischenlandung in Kanada regelmäßig zahlreiche Passagiere sich zur Republikflucht und für Kanada entschieden und gegen einen Weiterflug nach Kuba. Die DDR Führung wollte aber weiterhin Kuba anfliegen und suchte also nach einem Flugzeug, dass einen Non Stop Flug nach Kuba ermöglichte. Der Airbus-Konzern bot – durch die Vermittlung von Franz Josef Strauß – in dieser Phase die Lieferung des Airbus 310 an. Begünstigt wurde das Angebot durch die sich abzeichnende Chance, auch die Märkte anderer sozialistischer Staaten für Airbus zu öffnen. Die nach den Forderungen der Interflug weiterentwickelten Airbus-Flugzeuge (u. a. vergrößerte Reichweite wg. der Republikflucht bei einer Zwischenlandung in nicht sozialistischen Staaten) wurden 1989 an die DDR geliefert. Bestandteil des Vertrages war auch die Ausbildung der Besatzungen in Frankreich bzw. der Bundesrepublik Deutschland und ein Wartungsabkommen mit der Lufthansa (West). Mit dem Airbus stand der Interflug ein modernes Flugzeug zur Verfügung, das wesentlich wirtschaftlicher zu betreiben war und über erheblich bessere Leistungswerte und einen deutlich gesteigerten Komfort für die Passagiere verfügte. Eine Besonderheit war der Einsatz von Antonow An-26 der NVA im Linienflugverkehr nach Lwiw. Die Flüge dienten dem Austausch des beim Bau der "Erdgastrasse der Freundschaft" eingesetzten Personals.

Inlandsstreckennetz

Das von der Deutschen Lufthansa übernommene Streckennetz wurde ebenso wie der Lufttaxidienst zunächst unverändert weiter betrieben. Erdgastrasse Im Linienverkehr wurden Barth (nur Sommerflugverkehr), Berlin-Schönefeld, Dresden, Leipzig und Erfurt mit Iljuschin IL-14 angeflogen, Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) mit Antonow An-2. Mit Zulauf der Antonow An-24 ab 1967 wurden die Inlandstrecken auf dieses Muster umgestellt. Da der Flughafen Karl-Marx-Stadt nicht ausgebaut wurde, musste hier der planmäßige Linienflugverkehr eingestellt werden. 1967 Zunächst entwickelte sich der Inlandsflugverkehr durchaus zufriedenstellend, so wurden 1969 über 250.000 Passagiere befördert. Doch die auch in der DDR langsam einsetzende Massenmotorisierung und die Einführung des Städteschnellverkehrs der Deutschen Reichsbahn führten bald zu einem spürbaren Rückgang der Passagierzahlen. Dazu kam, dass die Antonow An-24 nicht wirtschaftlich zu betreiben war. Dies führte schließlich 1975 zur Einstellung des Inlandsflugverkehres. Die Flughäfen Erfurt, Leipzig und Dresden wurden jedoch weiterhin für den internationalen Linienverkehr genutzt.

Charterflugverkehr

Neben dem Linienflugverkehr führt die Interflug ständig Charterflüge durch. Zum einen wurden in den Sommermonaten die Haupturlaubsziele der DDR-Bürger am Schwarzen Meer angeflogen, zum anderen wurden Charterflüge besonders für die Einwohner von Berlin West angeboten. Sogenannte „Solidaritätsflüge“ der Interflug wurden ebenfalls als Charterflüge abgewickelt. Nach der Einführung der Let-410 wurde versucht, dieses Muster als Geschäftsreisflugzeug zahlungskräftigen westliche Kunden anzubieten. Für Hilfseinsätze in Äthiopien und Mosambique wurden von der Interflug Flugzeuges des Typs Antonow An-26 von der NVA übernommen und in – teilweise provisorischer – Interflugbemalung eingesetzt.

Agrarflug

Der Einsatz von Flugzeugen in der Land- und Forstwirtschaft wurde in Deutschland schon vor dem Zweiten Weltkrieg regelmäßig praktiziert. Die im Ergebnis der „sozialistischen Umgestaltung“ der Landwirtschaft entstandenen Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) begünstigten durch ihre großen Flächen den Einsatz von Agrarflugzeugen. Zunächst wurden die tschechoslowakische L-60 Brigadyr, eine Weiterentwicklung der Fieseler Storch eingesetzt. Doch erst die Einführung der speziell für den Agrarflug entwickelten Z-37 Cmelak, ebenfalls aus tschechoslowakischer Produktion, führte zu einem massenhaften Einsatz von Agrarflugzeugen. Es entstanden sogenannte Agrochemische Zentren, die den konzentrierten Einsatz von Agrarflugzeugen zu Schädlingsbekämpfung, Düngung und Aussaat durchführten und jeweils über mehrere Einsatzflugplätze verfügten. Die Ablösung der Z-37 durch polnische Flugzeuge der Typen PZL-106 und PZL-108 gestaltete sich wegen konstruktiver Unzulänglichkeiten und teilweise erheblicher Fertigungsmängel problematisch, so dass die Z-37 länger als ursprünglich geplant betrieben werden mussten. In den achtziger Jahren wurde der Einsatz von Agrarflugzeugen zur Waldbrandbekämpfung zunächst erprobt und später erfolgreich durchgeführt. Im gleichen Zeitraum führte die zur Minderung der Folgen des Waldsterbens durchgeführte Kalkdüngung der Wälder im Süden der DDR zum verstärkten Einsatz von Hubschraubern. Da die vorhandenen Kapazitäten nicht ausreichten, wurde hier fliegendes Gerät aus der Sowjetunion, aber auch aus Bulgarien gechartert. Die von der Interflug entwickelten Fähigkeiten wurden auch international als positiv eingeschätzt. So kam es auch zum Einsatz von Agrarfliegern aus der DDR in Ägypten.

Sonstige fliegerische Bereiche

Die Interflug war auch im Bereich Industrie- und Bildflug tätig. Speziell ausgerüstete Flugzeuge, anfänglich Antonow An-2, später Let-410, wurde zur Vermessungs- und Dokumentationsaufgaben eingesetzt. Dabei wurden sowohl Luftbildaufnahmen in unterschiedlichen Spektren als auch geophysikalische Messungen (Magnetfeldanomalien) durchgeführt. Besondere Bedeutung erlangte jedoch der Bereich Kranflug. Der Einsatz von Hubschraubern für Montagearbeiten in ansonsten schwer zugänglichen Gebieten, das schloss auch innerstädtische Bereiche ein, wurde im großen Maßstab praktiziert. Bekannt wurde vor allem der Hubschraubereinsatz bei der Streckenelektrifizierung der Deutschen Reichsbahn, größtenteils bei laufendem Betrieb. Für den Bereich Industrie- und Bildflug wurde ein eigener Betriebsteil der Interflug geschaffen. Die wirtschaftlichen Strukturen in der DDR, besonders die Betriebsgrößen in Landwirtschaft und Industrie, und die straffe zentrale Führung begünstigten dabei die Entwicklung dieses Teils der Interflug deutlich. Andere Bereiche, wie z. B. das Rettungsflugwesen, wurden durch die Interflug im Gegensatz dazu nicht abgedeckt.

Transportgeschwader 44

Zu Irritationen führen immer wieder Flugzeuge des Transportgeschwaders 44 der NVA in Marxwalde (jetzt wieder Neuhardenberg), da hier Flugzeuge wie die Tu-124 oder Tu-154 eingesetzt wurden, die nie im Bestand der Interflug waren. Das Transportgeschwader 44 war ein Truppenteil der Nationalen Volksarmee der DDR, also eine rein militärische Einheit, und vom Aufgabenspektrum mit der Flugbereitschaft des BMVg vergelichbar. Da bei einer ausschließlich militärischen Kennzeichnung und Registrierung Probleme bei der Gewährung von Überflug- und Landerechten zu erwarten waren, war es von Anfang an üblich, einen Teil der Flugzeuge mit Interflug-Bemalung und entsprechenden Kennzeichen zu versehen. Diese Flugzeuge gehörten während ihres Einsatzes beim TG-44 nicht zur Interflug, wurden jedoch gelegentlich bei Kapazitätsengpässen auf Strecken der Interflug eingesetzt. Ebenso war es üblich, das Besatzungen des TG-44 zum Erreichen der vorgeschriebenen Flugstundenzahl im normalen Betrieb der Interflug flogen. Gleiches trifft auf eine Antonow-24 bzw. zwei Tupolew-134 zu, die vom Ministerium für Staatssicherheit der DDR (MfS) betrieben wurden.

Flughäfen

Berlin-Schönefeld

Im Gegensatz zu westlichen Ländern wurden zivile Flughäfen in der DDR ebenfalls durch die Interflug betrieben. Heimatbasis und Drehkreuz war der Flughafen Berlin-Schönefeld. Da er außerhalb der Stadtgrenze von Groß-Berlin liegt, entfielen hier die alliierten Beschränkungen für den Berlin-Flugverkehr. Die Nähe zu Berlin-West begünstigte den Linien- und Charterflugverkehr für Fluggäste von- und nach Westberlin. Besonders für urlaubsreisende Westberliner und Fluggäste aus Drittstaaten ergab sich eine Verkürzung der Reisezeiten, da der Transit über die Bundesrepublik Deutschland entfiel. Der Zentralflughafen entstand aus dem ehemaligen Werkflugplatz der Henschel-Flugzeugwerke. Notwendige Erweiterungen beschränkten sich anfänglich auf die Betriebsanlagen, ein neues Abfertigungsgebäude mit einer Kapazität von 1,3 Mio Passagieren jährlich wurde erst 1976 als Teil eines geplanten Abfertigungskomplexes in Betrieb genommen. Die sehr weit fortgeschrittenen Planungen für einen modernen Flughafen, teilweise bereits in den fünfziger Jahren begonnen, konnten aus wirtschaftlichen Gründen nie umgesetzt werden. Bemerkenswert sind die in Schönefeld teilweise erhalten gebliebenen Anlagen der Henschel-Flugzeugwerke. Im Jahr 1989 wurden 2,8 Mio Passagiere, 14000 t Fracht und 3700 t Luftpost bei ca. 36000 Flugbewegungen abgefertigt.

Karl-Marx-Stadt (Chemnitz)

Der Flughafen Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) verfügte nur über eine Graspiste und war deshalb nur von den Flugzeugmustern Antonow An-2 und Aero-45 zu nutzen. Schon vor der Umstellung der Inlandflugverkehrs auf An-24 wurde er ab 1962 im Linienverkehr nicht mehr angeflogen. Das Passagieraufkommen mit rund 13500 Passagieren (1962) lies einen effektiven Betrieb nicht zu, zumal der Städteschnellverkehr der Deutschen Reichsbahn und die einsetzende Individualmotorisierung eine günstige Anbindung an die Flughäfen Leipzig und Dresden ermöglichten.

Leipzig

Der Standort Leipzig bezog seine Bedeutung hauptsächlich aus der jährlich zweimal stattfindenden Leipziger Messe, die als die entscheidende Veranstaltung für den Ost-West-Handel insgesamt galt und deshalb gut besucht war. Die Interflug führte hier zusammen mit anderen Fluggesellschaften den sogenannten Messeflugverkehr durch. Das Passagieraufkommen in Schkeuditz stieg von 54000 Passagieren 1972 auf 549000 im Jahre 1988. Im Rahmen dieses Messeflugverkehrs wurden in den achtziger Jahren durch Lufthansa (West) und Interflug vereinzelt Flüge durch die ADIZ-Zone, also direkt über die innerdeutsche Grenze realisiert. Geflogen wurde anfänglich vom stadtnah gelegenen Flughafen Mockau, der 1972 für den Linienverkehr geschlossen und danach als Ausbildungsbasis für den Agrarflug genutzt wurde. Der nördlich gelegene Flughafen nahe Schkeuditz, bereits 1926 errichtet, wurde mehrfach, zuletzt in den achtziger Jahren auf Druck der ICAO, modernisiert.

Dresden

Der Flughafen Dresden-Klotzsche wurde anfänglich sowohl für den Luftverkehr, als auch durch die Luftfahrtindustrie der DDR und die Nationale Volksarmee genutzt. Die Nutzung durch die NVA wurde bis zu deren Auflösung fortgesetzt. Ein Großteil der Anlagen und Bauten wurde im Rahmen der Entwicklung einer eigenständigen Luftfahrtindustrie geschaffen. Das Fluggastaufkommen war – nicht zuletzt durch die Nähe zu Berlin – relativ gering. Der Flugverkehr beschränkte sich auf wenige Verbindungen in die Sowjetunion, die CSSR und nach Ungarn. Das Passagieraufkommen lag 1987 bei 339000 Passagieren. Mit der ehemaligen Fertigungshalle des Flugzeugbaus der DDR und dem Hansahaus weist der Flughafen Dresden technikgeschichtlich, im letzten Fall auch architektonisch, bedeutsame Bauten auf.

Erfurt

Der Flughafen Erfurt wurde in den sechziger Jahren an der Stelle des bereits zuvor bestehenden Flugplatzes neu errichtet. Auch hier beschränkte sich der Verkehr auf relativ wenige Linienverbindungen und Charterflugverkehr in den Sommermonaten. das Verkehrsaufkommen lag 1974 bei rund 95000 Passagieren und fiel dann drastisch ab. Im Jahre 1989 wurden 47000 Passagiere abgefertigt, das waren deutlich weniger als im lediglich saisonal genutzten Flughafen Barth in den 70er Jahren.

Barth

Der Flughafen in Barth erfreute sich bis zur Einstellung des Inlandluftverkehrs einer relativ großen Bedeutung, wurde durch ihn doch die Ostseeküste der DDR für den Urlaubsverkehr erschlossen. Internationale Ziele wurden von hier nicht angeflogen. Allerdings trug die Ausrüstung, vor allem aber die Passagierabfertigung eher provisorischen Charakter. Das Passagieraufkommen erreichte 1971 mit rund 76000 Passagieren bei 2900 Flugbewegungen seinen größten Wert und fiel dann auf 25660 Passagiere bei 928 Flugbewegungen 1975, dem Jahr der Einstellung des Inlandsluftverkehrs.

Liquidation

Die Interflug hatte sich als durchaus leistungsfähiges Unternehmen erwiesen. Sie verfügte im Jahr 1989 im Betriebsteil Verkehrsflug über 40 Flugzeuge. Das Streckennetz hatte bereits 1983 eine Ausdehnung von 122000 km erreicht, die Beförderungsleistung betrug in diesem Jahr 2300 Mio Passagierkilometer bei 1,3 Mio beförderten Fluggästen. Damit wies die Interflug eine beispielsweise mit Olympic Airways vergleichbare Größenordnung auf. Im Bereich Agrarflug wurden knapp 100000 Flugstunden erbracht. Mit dem Kauf des Airbus A-310 hatte man auch das Handicap der unwirtschaftlichen sowjetischen Technik überwunden, so dass auch unter den Bedingungen der Marktwirtschaft eine wirtschaftliche Betriebsführung zu erwarten gewesen wäre. Folgerichtig attestierte die Treuhandgesellschaft der Interflug noch am 02. Oktober 1990, dass sie lediglich kurzfristig in die roten Zahlen kommt, zu keinem Zeitpunkt illiquide sei und langfristig als Unternehmen sehr wohl überlebensfähig war. Bereits vor diesem Zeitpunkt bemühte sich die Lufthansa um eine Kooperation mit der Interflug. Langfristig wurde eine Fusion in Aussicht gestellt und ein entstprechendes Memorandum of Understanding unterzeichnet. Dazu sollte die Lufthansa 26 Prozent des Kapitals der Interflug übernehmen, wie die Verkehrsminister beider deutscher Staaten am 30. April 1990 erklärten. Neben der Stärkung der eigenen Position im innerdeutschen Flugverkehr war es Absicht der Lufthansa, bei der sich abzeichnenden Öffnung osteuropäischer Luftverkehrsmärkte rechtzeitig vertreten zu sein. Am 1. Juli 1990, dem Vorabend des Inkrafttretens der Wirtschafts- und Währungsunion, erklärt sich der Vorstand der Lufthansa dazu bereit, 100 % der Anteile der Interflug zu übernehmen. Erstes Ergebnis war die Übertragung der - wirtschaftlich mit A-310 betriebenen - Langstrecken an die Lufthansa und der Einsatz von Interflug-Flugzeugen im Charter für die Lufthansa. Die Fusion von Lufthansa und Interflug wurde jedoch am 30. Juli 1990 durch das Bundeskartellamt abgelehnt. Zwischenzeitlich bemühte sich auch British Airways um eine Kooperation mit der Interflug. Die bisherige Monopolstellung (gemeinsam mit Air France und amerikanischen Fluggesellschaften) für Flüge von und nach Berlin West drohte im Zuge des sich abzeichnenden Beitritts der DDR zur Bundesrepublik zu entfallen, die vor der Deregulierung des europäischen Luftfahrtmarktes geltenden Beschränkungen verboten den Transport von Fluggästen auf innerdeutschen Strecken. Mit der Beteiligung an der Interflug wäre eine Marktpräsenz in Deutschland jedoch weiterhin gesichert gewesen. Die schneller als gedacht fortschreitende Deregulierung machte jedoch derartige Überlegungen hinfällig. Letztendlich scheiterten alle Pläne zur Weiterführung der Interflug. Mit Beschluss der Treuhand vom 7. Februar 1991 wurde die Interflug liquidiert, nachdem einen Monat vorher noch der Flugbetrieb nach Israel aufgenommen worden war. Am 30. April 1991 führte die Tu-134 mit der Kennung D-AOBC den letzten Linienflug der Interflug nach Wien durch. Der Einsatz einer Dash-8 der Tyrolean im Wet-Lease in den Farben der Interflug trägt mehr episodischen Charakter. Die A-310 wurden trotz ihres geringen Alters für nur 25 Prozent des Einkaufspreises an die Flugbereitschaft des BMVg verkauft. Die restlichen Maschinen wurden entweder verkauft oder verschrottet. Lediglich die IL-18 Staffel konnte als Neugründung unter dem Namen "Berline" den Flugbetrieb bis 1994 weiterführen. Auch der Bereich Wirtschaftsflug musste liquidiert werden, da mit der Neuordnung der Besitzverhältnisse in der Landwirtschaft und der Auflösung staatlicher Großbetriebe die Voraussetzungen sowohl für den Agrar- als auch den Kranflug entfielen. Die Berliner Spezialflug (BSF) führt gegenwärtig den Kranflug in wesentlich geringerem Umfange fort.

Interflug Reisedienst

Rund 12 Jahre nach Ende der Fluggesellschaft erwarb die Hamburger Flugvermittlung Atakan den Markennamen und tritt unter diesem Namen am Markt auf. Der Hamburger Reiseveranstalter Interflug von Atacan hat am letzten Mai-Wochenende 2005 ca. 1000 Gäste in Antalya wegen finanziellen Problemen stranden lassen. Wie man den Internetseite www.interflug.de entnehmen kann, ist mittlerweile umfirmiert worden - demnach ist Atacan nicht mehr Geschäftsführer - und das Unternehmen wird als "Interflug Reisedienst GmbH i.G." auf den Seiten vorgestellt. Am 29. Mai 2005 musste Interflug Insolvenz anmelden . Als Folge saßen rund tausend deutsche Urlauber an ihren Urlaubsorten fest.

Weblinks


- [http://www.if-interflug.de Einige Daten zur Flotte und große Fotosammlung]
- [http://forum.if-interflug.de Diskussionsforum zur Interflug]
- [http://www.Luftfahrt-Eisenach.de Interflug bei Luftfahrt-Eisenach mit Forum zur DDR-Luftfahrt (Private Seite).]
- [http://ddr-interflug.de DDR-INTERFLUG.DE - Die private Webseite zur DDR-Fluggesellschaft.] Kategorie:Ehemalige Fluggesellschaft Kategorie:Unternehmen (DDR) Kategorie:Markenname ja:インターフルク

Fluggesellschaft

Eine Fluggesellschaft (englisch: Airline - Luftlinie (wörtlich)) ist ein Unternehmen mit dem Geschäftszweck des erwerbsmäßigen Personen- und/oder Frachtransportes auf dem

Geschichte

DELAG, die erste Fluggesellschaft der Welt

Am 16. November 1909 gründete Ferdinand Graf von Zeppelin in Frankfurt am Main die erste Luftfahrtgesellschaft der Welt: Die „DELAG“ („Deutsche Luftschiffahrt-Aktiengesellschaft“), die zwischen 1910 und 1913 etwa 34.000 Passagiere transportierte. Weiterhin startete am 10. Juni 1912 der Doppeldecker „Gelber Hund“ als erstes Postflugzeug vom Flughafen Frankfurt-Rebstock nach Darmstadt. Es folgten weitere Gesellschaften, und schon 1913 war ein Verkehrsnetz zwischen Düsseldorf, Baden-Oos, Berlin-Johannisthal, Gotha, Frankfurt am Main, Hamburg, Dresden und Leipzig entstanden. Der erste Weltkrieg verhinderte jedoch den geplanten Anschluss europäischer Hauptstädte.

Aufschwung im Nachkriegseuropa

Nach Kriegsende baute die Royal Air Force einige DH4A-Maschinen zu Passagiermaschinen um und betrieb den ersten Nachkriegs-Passagier- und -Postverkehr zwischen London und Paris. Die französische „Lignes Aeriennes Latecoere“ nahm an Weihnachten 1918 den Flugbetrieb zwischen Toulouse und Barcelona auf, und am 5. Februar 1919 gründete die „Deutsche Luftreederei“ einen regelmäßigen Passagierverkehr zwischen Berlin und Weimar. In den darauffolgenden Jahren entstanden viele weitere Gesellschaften und Strecken, so z.B. die französische „Compagnie des Messageries Aeriennes“, die britische „Air Transport and Travel“ sowie die holländische „KLM“. In Frankfurt wird mit der städtischen „Südwestdeutschen Luftverkehrs-AG“ ein planmäßiger Luftverkehrsdienst eingeführt und mit dem am 6. Januar 1926 durchgeführten Zusammenschluss der führenden deutschen Luftverkehrsgesellschaften „Deutscher Aero Lloyd AG“ und „Junkers-Luftverkehrs AG“ zur „Deutsche Luft Hansa AG“ beginnt der große Durchbruch des zivilen Luftverkehrs in Deutschland. Die neue staatliche Luftverkehrsgesellschaft entwickelte sich sehr zufriedenstellend und bereits ein Jahr nach ihrer Gründung nahm die „Luft Hansa“ den Passagiertransport in Europa sowie nach Fernost und Südamerika auf.

Boom in den USA

In den USA war die Entwicklung der zivilen Luftfahrt anfangs noch nicht soweit vorangeschritten wie in Europa, was sich am 19. Mai 1927 jedoch ändern sollte, als Charles Lindbergh den ersten erfolgreichen Solo-Transatlantikflug durchführte. Durch diesen bahnbrechenden Erfolg erlebten der amerikanische Flugzeugbau und die dortigen Fluglinien einen gewaltigen Aufschwung. 1926 hatte es in den USA zwölf Fluglinien gegeben, im Jahre 1928 waren es bereits 25. 1930 unternahmen die größten amerikanischen Fluggesellschaften bereits doppelt so viele Flüge wie alle europäischen Fluglinien zusammengenommen.

Fluggesellschaften heute

Staatlich betriebene Fluggesellschaften

Bis vor wenigen Jahren wurden die meisten – oftmals defizitären – Fluggesellschaften staatlich betrieben oder zumindest als Prestigeobjekt staatlich gefördert. Diese Luftverkehrsunternehmen bezeichnet man auch als „Flagcarrier“, da sie sozusagen unter der Flagge eines Landes fliegen. In Deutschland handelte es sich hierbei – bis zur vorgenommenen Privatisierung – um die Deutsche Lufthansa, in Frankreich war es die Air France, in Italien die Alitalia, usw.. Diese Flagcarrier waren auf Grund der bereitstehenden staatlichen Gelder den normalen Erfordernissen des Marktes nicht zwingend unterworfen, negative Betriebsergebnisse wurden häufig durch großzügige Zuwendungen seitens der jeweiligen Regierungen ausgeglichen. Siehe auch: Legacy Carrier

Privatisierung und Liberalisierung des Luftverkehrs

Durch die zunehmende Liberalisierung sowie durch die entsprechende Regulierung seitens Behörden und Regierungen befinden sich die traditionellen Staatslinien auf dem Rückzug und entwickeln sich – sofern sie die Auswirkungen des freien Marktes überleben – mehr und mehr zu privaten Linienfluggesellschaften.

Charterfluggesellschaften

Die Charterfluggesellschaften, auch bekannt geworden als „Ferienflieger“, betreiben in der Regel keine eigenen Fluglinien, sondern bieten Ihre Flugzeuge und Besatzung gegen entsprechende Bezahlung an. Dies kann einerseits von Privatpersonen und Unternehmen für einzelne Flüge in Anspruch genommen werden, andererseits jedoch sind die größten Kunden Reiseveranstalter wie TUI, Tjaereborg, Thomas Cook etc., die das Angebot von Charterfluggesellschaften dauerhaft in Anspruch nehmen und somit im Grunde eigene linienähnliche Streckennetze etablieren.

Low Cost Carrier

Neben den herkömmlichen staatlichen und privaten Fluggesellschaften entstehen immer mehr sogenannte „Low Cost Carrier“ – auch als Billigfluggesellschaften bekannt. Sie bedienen vorrangig populäre Verbindungen im Kurz- und Mittelstreckenbereich zu besonders günstigen Preisen. Die niedrigen Preise erfordern allerdings starke Einschränkungen bezüglich Service und Komfort. So gibt es teilweise keine Platzreservierungen, Verpflegung an Bord gibt es nicht oder nur gegen Aufpreis, Umbuchungen sind zumeist sehr teuer und die An- und Abflughäfen liegen häufig weit abseits der großen Linienflughäfen. Besonders die Nutzung kleinerer Flughäfen spart den Gesellschaften nicht unerhebliche Summen für Start-, Lande- und Abstellgebühren. Ein besonderer Nachteil für die Passagiere ist die teils schlechte Anbindung an eine bestehende Infrastruktur, wie Autobahnen, Zugverbindungen oder die Lage weit ab von städtischen Ballungszentren. Dies wird von vielen Kunden jedoch akzeptiert, da der Preisvorteil überwiegt.

Frachtfluggesellschaften

Bei Frachtfluggesellschaften – auch „Cargo Carrier“ – handelt es sich um Fluggesellschaften, die sich mit speziell für diesen Zweck konstruierten Frachtflugzeugen auf den reinen Frachttransport konzentrieren. Dieser Markt gewinnt auf Grund der zusammenwachsenden globalen Wirtschaftsmärkte zunehmend an Bedeutung. Die großen Vorteile des luftgestützten Frachttransportes, z.B. gegenüber der Seefracht, sind insbesondere die Zeitersparnis zwischen Produktion und Produktionserlös bei gleichzeitiger Erschließung von Märkten weit jenseits der Produktionsstätten. Die Entwicklung des globalen Marktes führt bei der Luftfrachtsparte zu Wachstumsraten, wie sie in anderen Bereichen kaum erreicht werden können. Dies führt auch zu deutlich größeren Flotten gegenüber den Passagierflugesellschaften. So bestehen die Flotten von bekannten Cargo-Carriern wie Federal Express, DHL oder UPS aus teilweise über 600 Flugzeugen, wohingegen Fluggesellschaft mit Schwerpunkt Passagiertransport selten mehr als 300 Flugzeuge betreiben.

Leasing von Flugzeugen

Fluggesellschaften sind oftmals nicht zwingend gleichzeitig Eigentümer der von ihnen eingesetzten Flugzeuge – auch in der Luftfahrt haben sich verschiedene Möglichkeiten zur Finanzierung von teuren Investitionsgütern durchgesetzt. Häufig werden Luftfahrzeuge geleast, wobei es die Formen des „Dry Leasing“ und des „Wet Leasing“ gibt. Beim „Dry Leasing“ muss die Fluggesellschaft eine eigene Bord-Crew stellen, beim „Wet Leasing“ wird hingegen auch das Bordpersonal zur Verfügung gestellt. Auf diesem – teilweise sehr lukrativen – Markt haben sich in den vergangenen Jahren einige sehr große Gesellschaften etabliert. So z.B. GECAS, eine Tochter des General Electric-Konzerns, sowie die ILFC, die durch teils spektakuläre Flugzeug-Bestellmengen regelmäßig auch die Aufmerksamkeit der Presse erregt. Siehe auch: ASRA

Literatur


- Andreas Fecker: Airlines. ISBN 376547214X

Weblinks


- [http://www.faa.gov Homepage des FAA mit Informationen und Definitionen zur Luftfahrt]
- [http://www.aviation.admin.ch Aviation.Admin.CH] - Unsichere Airlines (Schweizer Infoseite)
- [http://www.caa.co.uk UK Civil Aviation Authority] - Unsichere Airlines nach britischen Angaben
- [http://www.dgac.fr DGAC] - Unsichere Airlines nach französischen Angaben
- [http://www.mobilit.fgov.be Federale Overheidsdienst Mobiliteit en Vervoer / Service public fédéral Mobilité et Transports] - Unsichere Airlines nach belgischen Angaben

Siehe auch:


- Liste der Fluggesellschaften
- Flugstrecke
- Flugreise Kategorie:Luftverkehr Kategorie:Tourismus ja:航空会社 ko:항공사

18. September

Der 18. September ist der 261. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 262. in Schaltjahren). Zum Jahresende verbleiben 104 Tage.

Ereignisse

Politik


- 96 - Der despotische Kaiser Domitian, Erbauer des Limes, wird von einem Hofbeamten erdolcht.
- 324 - Kaiser Konstantin I., der Große, wird durch einen Sieg über Licinius Alleinherrscher über das gesamte Römische Reich.
- 1635 - Kriegserklärung des römisch-deutschen Kaisers Ferdinand II. an Frankreich: Die blutigste Phase des Dreißigjährigen Kriegs beginnt.
- 1793 - Grundsteinlegung für das Kapitol in Washington D.C.
- 1810 - Erster "cabildo abierto" (öffentlicher Bürgerrat) in Santiago de Chile: Dies wird als Beginn des chilenischen Unabhängigkeitsprozesses angesehen.
- 1814 - Nach der Abdankung Napoléons I. besprechen Politiker und Könige aus rund 200 Ländern im zunächst inoffiziellen Teil des Wiener Kongreßes die Neuordnung Europas.
- 1931 - Japanische Truppen besetzen die mandschurische Stadt Mukden (heute Schenjang). Fünf Monate später erklärt Japan die Mandschurei zur Republik Mandschukuo.
- 1934 - Die UdSSR wird als 59. Mitglied in den Völkerbund aufgenommen und so aus ihrer politischen Isolation entlassen.
- 1948 - Luftbrückenrekord: 897 Flüge nach Berlin.
- 1961 - Der amtierende UN-Generalsekretär Dag Hammarskjöld stürzt unter mysteriösen Umständen bei einer Friedensmission im Kongo ab. Sein Nachfolger wird Sithu U Thant.
- 1962 - Ruanda, Jamaika und Burundi werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen.
- 1970 - Nach 283 Verhandlungstagen wird von der deutschen Justiz das Verfahren um das Schlafmittel Contergan gegen das Pharmaunternehmen Grünenthal wegen nicht nachweisbarem "persönlichen Verschulden" eingestellt.
- 1973 - Die UNO-Generalversammlung beschließt die Aufnahme der Bahamas sowie beider deutschen Staaten in die UNO.
- 1975 - Patty Hearst, Enkeltochter des Verlegers Randolph Hearst, die sich nach ihrer Entführung durch die SLA dieser angeschlossen hatte, wird verhaftet.
- 1979 - St. Lucia wird Mitglied bei den Vereinten Nationen.
- 1982 - Etwa 1.000 Palästinenser fallen einem durch christliche Milizen in den beirutischen Flüchtlingslagern Sabra und Chatila angerichtetem Massaker zum Opfer (Massaker von Sabra und Schatila). Das Blutbad ist eine Reaktion auf die Ermordung des libanesischen Präsidenten Bashir Gemayel.
- 1986 - Der Berliner Großbäcker Horst Schiesser erwirbt für 1 DM die Neue Heimat inclusive 19.000 Wohnungen und ca. 17 Mrd DM Schulden.
- 1987 - Barschel-Affäre: Bei einer Pressekonferenz versucht Uwe Barschel, mit einem persönlichen Ehrenwort die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zu entkräften.
- 1988 - Blutige Zerschlagung der Demokratiebewegung in Myanmar
- 1989 - Montagsdemonstration in Leipzig. Die Sicherheitskräfte versuchen mit brutaler Gewalt und Verhaftungen weitere Montagsdemonstrationen zu verhindern.
- 1990 - Liechtenstein wird Mitglied bei den Vereinten Nationen.
- 1994 - Bei den schwedischen Reichstagswahlen wird die bürgerliche Koalitionsregierung abgewählt.
- 1997 - Terroranschlag auf Touristen vor dem Ägyptischen Museum in Kairo, Ägypten. Neun deutsche Touristen und der ägyptische Busfahrer sterben.
- 2005 - Wahl zum 16. Deutschen Bundestag

Kultur


- 1851 - Die erste Ausgabe der heutigen US-amerikanischen Tageszeitung "The New York Times" erscheint unter dem Titel "The New York Daily Times".
- 1887 - Carl Hagenbeck eröffnet seinen "Internationalen Cirkus und Menagerie".
- 1910 - Uraufführung der Oper Liebelei von Franz Neumann in Frankfurt am Main.
- 1919 - Der Ufa-Filmpalast nimmt in Berlin seinen Kinobetrieb auf. Erster Film: "Madame Dubarry" von Ernst Lubitsch.
- 1949 - Die erste Frankfurter Buchmesse findet in der Paulskirche mit 205 inländischen Verlagen statt.
- 1952 - Charlie Chaplin verläßt die USA zu einer Europareise und darf auf Betreiben J. Edgar Hoovers nicht wieder einreisen.
- 1954 - Uraufführung des Fellini-Films "La Strada" - mit Anthony Quinn und Ehefrau Giuiletta Masina - in Rom.
- 1954 - Bernhard Grzimeks Tierreport "Kein Platz für wilde Tiere" wird erstmals als Serie in der Illustrierten "Revue" vorabgedruckt.
- 1957 - Öffnung der Kongresshalle für die Öffentlichkeit.

Technik


- 1984 - Aus Gründen des Umweltschutzes beschließt die deutsche Bundesregierung, den Fahrzeugkatalysator ab 1989 zur Pflicht zu machen.
- 1997 - Der erste Zeppelin NT belebt nach fast 60 Jahren die Zeppelin-Luftschifffahrt am Bodensee neu.
- 2000 - Verkündung der eGovernment-Initiative BundOnline 2005 durch Bundeskanzler Gerhard Schröder auf der Expo 2000. Danach sollen bis zum Jahr 2005 alle rund 400 internetfähigen Dienstleistungen der Bundesverwaltung online bereit gestellt werden.

Wissenschaft


- 1965 - Japanische Amateurastronomen entdecken den Kometen Ikeya-Seki. Der Komet wurde später so hell, dass er tagsüber neben der Sonne gesehen werden konnte. Er gilt als einer der auffälligsten Kometen des letzten Jahrtausends
- 1997 - Eine neue Unterart, der Manado-Quastenflosser, wurde von Arnaz Mehta Erdmann im Norden von Sulawesi entdeckt
- 2004 - Die C 14-Datierung von menschlichen Skelettresten aus einer Höhle bei Hagen ergeben ein Alter von 10.700 Jahren. Damit handelt es sich um mit die ältesten Überreste von anatomisch modernen Menschen in Nordrhein-Westfalen und Deutschland.

Katastrophen


- 1916 - Bruch der Talsperre an der Weißen Desse im Isergebirge, dabei sterben 62 Menschen.
- 1944 - Bei der Versenkung des mit alliierten Kriegsgefangene und indonesischen Zwangsarbeitern beladenen japanischen Frachters "Junyo Maru" sterben etwa 5.620 Menschen.
- 1974 - Der Wirbelsturm "Fifi" zieht über Honduras, ca. 10.000 Tote
- 1994 - Heftige Vulkanausbrüche auf der Insel Neubritannien, die die Stadt Rabaul fast gänzlich zerstören.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1930 - Mit dem sensationellen Sieg der US-amerikanischen Hochseeyacht "Enterprise" endet die seit 1851 ausgetragene Segelregatta "America's Cup".

Geboren


- 53 - Trajan, römischer Kaiser
- 1520 - William Cecil Lord Burghley, englischer Politiker
- 1587 - Francesca Caccini, italienische Komponistin und Sängerin
- 1676 - Eberhard Ludwig, Herzog von Württemberg
- 1709 - Samuel Johnson, britischer Schriftsteller
- 1752 - Adrien-Marie Legendre, französischer Mathematiker
- 1765 - Gregor XVI., Papst
- 1786 - Christian VIII., König von Dänemark und Schweden
- 1786 - Justinus Kerner, deutscher Dichter
- 1786Robert Heriot Barclay, britischer Marineoffizier
- 1806 - Heinrich Laube, deutscher Dramatiker
- 1819 - Jean Bernard Léon Foucault, französischer Physiker
- 1831 - Siegfried Marcus, deutsch - österreichischer Erfinder
- 1852 - Hans Wagner,Vater der Philatelistentage
- 1876 - Fritz Stavenhagen, deutscher Dramatiker
- 1887 - Giacinto Ghia, italienischer Automobildesigner (Karmann Ghia)
- 1890 - Vladimír Ambros, tschechischer Komponist
- 1891 - Otto Juljewitsch Schmidt, sowjetischer Geophysiker und Arktisforscher
- 1892 - Elmer Rice, US-amerikanischer Dramatiker
- 1893 - Arthur Benjamin, australischer Komponist
- 1895 - John G. Diefenbaker, kanadischer konservativer Politiker
- 1904 - Dolores Viesèr, österreichische Schriftstellerin und Erzählerin
- 1905 - Greta Garbo, schwedische Filmschauspielerin ("die Göttliche")
- 1907 - Leon Askin, österreichischer Schauspieler
- 1907 - Edwin Mattison McMillan, US-amerikanischer Physiker
- 1910 - Josef Tal, deutsch-jüdischer Komponist, Dirigent und Pianist
- 1913 - Karl Reinthaler, österreichischer Politiker
- 1918 - Jens Rehn, deutscher Schriftsteller
- 1919 - Marga Petersen, deutsche Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 1920 - Jack Warden, US-amerikanischer Schauspieler
- 1925 - Luigi Pintor, italienischer Schriftsteller, Journalist und Politiker
- 1930 - Ignace Moussa I. Daoud, Patriarch der syrisch-katholischen Kirche von Antiochien
- 1933 - Jimmie Rodgers, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1934 - Dieter Stolte, deutscher Journalist und TV-Intendant
- 1937 - Geert Müller-Gerbes, deutscher Journalist und Fernsehmoderator
- 1939 - Breyten Breytenbach, südafrikanischer Schriftsteller
- 1939 - Jorge Sampaio, portugiesischer Politiker
- 1940 - Frankie Avalon, US-amerikanischer Sänger
- 1942 - Wolfgang Schäuble, deutscher CDU-Politiker, Bundesminister, Parteivorsitzender
- 1942 - Horst Gecks, deutscher Fußballspieler
- 1944 - Gunther Emmerlich, deutscher Sänger
- 1946 - Alan King, britischer Musiker (Ace)
- 1949 - Kerry Livgren, US-amerikanischer Musiker (Kansas)
- 1949 - Peter Shilton, englischer Fußballtorwart
- 1952 - Dee Dee Ramone, US-amerikanischer Musiker (Ramones)
- 1954 - Peter Bofinger, deutscher Volkswirt und "Wirtschaftsweiser"
- 1954 - Einar Már Guðmundsson, isländischer Autor
- 1954 - Jayne-Ann Igel, deutsche Schriftstellerin
- 1958 - Max Goldt, deutscher Schriftsteller und Musiker
- 1962 - Najma Akhtar, britische Jazzmusikerin
- 1962 - Joanne Catherall, britische Sängerin (Human League)
- 1969 - Nezha Bidouane, marokkanische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 1971 - Lance Armstrong, US-amerikanischer Radrennfahrer und Tour-de-France-Sieger
- 1971 - Anna Netrebko, russische Opernsängerin
- 1972 - Mirijam Günter, deutsche Schriftstellerin und Publizistin
- 1973 - Mark Shuttleworth, südafrikanischer Unternehmer und Kosmonaut
- 1974 - Victoria Silvstedt, schwedisches Modell
- 1982 - Manuel Wolff, deutscher Fußballspieler

Gestorben


- 96 - Domitian, römischer Kaiser
- 1180 - Ludwig VII., König von Frankreich
- 1261 - Konrad von Hochstaden, Erzbischof von Köln
- 1279 - Ulrich II., Graf von Württemberg
- 1584 - Petrus Medmann, deutscher Theologe und Diplomat
- 1598 - Hideyoshi Toyotomi, japanischer Feldherr und Politiker, einer der "drei Reichseiniger"
- 1630 - Melchior Klesl, österreichischer Kardinal und Reichskanzler
- 1675 - Karl IV. von Lothringen, habsburgischer Militär
- 1751 - Leopoldo Retti, italienischer Architekt
- 1783 - Leonhard Euler, Schweizer Mathematiker
- 1792 - Georg Browne, russischer Feldmarschall
- 1797 - Lazare Hoche, französischer General der Revolutionszeit
- 1809 - Gottfried Christoph Beireis, deutscher Arzt und Chemiker
- 1872 - Karl XV., König von Schweden von 1859 bis 1872
- 1891 - José Manuel Balmaceda, chilenischer Politiker
- 1896 - Armand Fizeau, französischer Physiker
- 1898 - Émile Mayade, französischer Autopionier und Rennfahrer
- 1903 - Alexander Bain, schottischer Philosoph und Pädagoge
- 1903 - Theodor Kirchner, deutscher Komponist, Dirigent, Organist und Pianist
- 1904 - Herbert von Bismarck, Sohn von Otto von Bismarck
- 1905 - George MacDonald, schottischer Schriftsteller, Lyriker und Kinderbuchautor
- 1911 - Pjotr Arkadjewitsch Stolypin, russischer Politiker
- 1924 - Francis Herbert Bradley, englischer Philosoph
- 1931 - Geli Raubal,
- 1938 - Ole Hjellemo, norwegischer Komponist
- 1939 - Stanislaw Ignacy Witkiewicz, polnischer Dramatiker
- 1941 - Frederick John Westcott, Theaterbesitzer
- 1943 - William Harley, US-amerikanischer Ingenieur
- 1944 - Anton Saefkow, deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer
- 1944 - Bernhard Bästlein, deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer
- 1944 - Franz Jacob, deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer
- 1945 - Wsewolod Michailowitsch Eichenbaum, russischer Anarchist und Revolutionär
- 1958 - Olaf Gulbransson, norwegischer Karikaturist, Lithograf und Maler
- 1961 - Dag Hammarskjöld, schwedischer Politiker, Generalsekretär der Vereinten Nationen
- 1962 - Robert Pferdmenges, deutscher Bankier und Politiker
- 1962 - Therese Neumann, bayerische Bauernmagd, bekannt geworden durch Stigmata
- 1964 - Sean O'Casey, irischer Dramatiker
- 1966 - Will Shade, US-amerikanischer Blues-Musiker
- 1967 - John Cockcroft, britischer Physiker und Nobelpreisträger
- 1969 - Rudolf Wagner-Régeny, deutscher Komponist
- 1970 - Jimi Hendrix, US-amerikanischer Blues-/Rockmusiker
- 1972 - Fritz Glarner, schweizerischer Maler
- 1978 - Rudolf Nebel, deutscher Raketenkonstrukteur
- 1979 - Ricardo Zamora, spanischer Fußballspieler
- 1980 - Jo Herbst, deutscher Schauspieler
- 1980 - Katherine Anne Porter, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1987 - Américo Tomás, Admiral, portugiesischer Staatspräsident (1958 bis 1974)
- 1989 - Rudolf Krämer-Badoni, deutscher Schriftsteller
- 1992 - Harald Koch, deutscher Politiker
- 1995 - Erwin Waldschütz, österreichischer Philosoph
- 1998 - Kurt Hager, Mitglied des ZK und des Politbüros des ZK der SED der DDR
- 1999 - Dieter Diekmann, deutscher Politiker
- 2002 - Robert Hayes, US-amerikanischer Leichtathlet und American Football-Spieler
- 2004 - Hans Büttner, deutscher Politiker und MdB
- 2004 - Livio Maitan, italienischer Politiker
- 2004 - Russ Meyer, US-amerikanischer Regisseur
- 2005 - Michael Park, Rallye-Beifahrer
- 2005 - Jegor Jakowlew, russischer Journalist und Schriftsteller
- 2005 - Luciano van den Berg, ehemaliger niederländischer Fußballprofi

Feier- und Gedenktage


- Namenstage: Josef, Lantperd, Ricarda, Rike
- Chilenischer Nationalfeiertag

Siehe auch

:17. September - 19. September :18. August - 18. Oktober :Historische Jahrestage - Zeitskala :Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0918 ja:9月18日 ko:9월 18일 simple:September 18 th:18 กันยายน

1958

Ereignisse

Politik


- 1. Januar: Thomas Holenstein wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: die Römischen Verträge zu Gründung der EWG treten in Kraft
- 2. Januar: In Flensburg wird die deutsche Verkehrssünderkartei eingerichtet
- 2. Januar: In Berlin beginnt das Bundeskartellamt mit seiner Arbeit
- 6. Februar: Willy Brandt, Regierender Bürgermeister von Berlin fliegt für 14 Tage in die USA, nimmt die Ehrendoktorwürde der Universität Pennsylvania entgegen und trifft danach den amerikanischen Präsidenten Eisenhower
- 23. Januar: Venezuela. Sturz des Diktators Pérez Jiménez
- 1. Februar: Ägypten und Syrien schließen sich zur Vereinigten Arabischen Republik zusammen
- 17. Februar: Der polnische Außenminister Adam Rapacki macht Vorschläge für eine Atomwaffenfreie Zone in Mitteleuropa (Rapacki-Plan). Verbot von Raketenbasen und Errichtung eines wirksamen Kontrollsystems
- 11. April: Ghana wird Mitglied in der UNESCO
- 14. April: Tunesien wird Mitglied in der Weltbank und im IWF
- 28. Mai: Abschaffung der Lebensmittelkarten in der DDR
- 16. Juni: Malaysia wird Mitglied in der UNESCO
- 23. August: Abkommen auf dem Gebiet der Rechts- und Amtshilfe zwischen Luxemburg und Deutschland
- 1. Oktober: Tunesien und Marokko treten der Arabischen Liga bei
- 2. Oktober: Guinea erlangt seine Unabhängigkeit von Frankreich. Sékou Touré wird Staatspräsident von Guinea
- 4. Oktober: Frankreich gibt sich eine neue Verfassung
- 16. Oktober: Albanien wird Mitglied in der UNESCO
- 27. Oktober: General Muhammad Ayub Khan verhängt den Belagerungszustand über Pakistan und errichtet eine Militärdiktatur
- 18. November: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Norwegen
- 27. November: Die Sowjetunion richtet sich mit dem Berlin-Ultimatum an die Westmächte
- 4. Dezember: Dahomey, später Benin, wird autonome Republik
- 11. Dezember: Burkina Faso. Proklamation der Republik
- 12. Dezember: Guinea wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 18. Dezember: Ausrufung der Republik Niger

Wirtschaft


- 28. April: Die Wahnbachtalsperre wird vom Ministerpräsidenten Steinhoff in Betrieb genommen
- 14. Juni: Opel liefert den ersten Wagen der Baureihe „Kapitän“ aus
- 8. September: Gründung der Interflug

Wissenschaft und Technik


- 1. Januar: Die Schweiz nimmt die reguläre Fernsehausstrahlung auf
- 7. Januar: Dwight D. Eisenhower gründet die zum Verteidigungsministerium gehörende Research Projects Agency (ARPA)
- 1. Februar: Die USA positionieren ihren ersten Satelliten mit Namen Explorer im All
- 13. Juni: Jean Boulet, Frankreich erreichte mit seinem Hubschrauber die Höhe von 10.984 m.: Weltrekord
- 4. August: Das amerikanische Atom-U-Boot Nautilus unterquert den Nordpol
- 14. September: Zwei Raketen des deutschen Konstrukteurs Ernst Mohr stoßen bei ihren Starts im Cuxhavener Wattengebiet als erste deutsche Flugkörper der Nachkriegszeit in die Hochatmosphäre vor
- 1. Oktober: Gründung der NASA
- 19. Oktober: Unter dem Atomium in Brüssel endet die erste Weltausstellung der Nachkriegszeit

Kultur


- 15. Januar: Uraufführung der Oper Vanessa von Samuel Barber an der Metropolitan Opera in New York
- 16. April: Uraufführung der Oper Nana von Manfred Gurlitt in Dortmund
- 18. April: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Großbritannien. In Kraft seit dem 17. April 1959
- 14. Juni: Oberbürgermeister Thomas Wimmer eröffnet die 800-Jahrfeier der Stadt München
- 3. September: Uraufführung der musikalischen Komödie Madame Scandaleuse von Peter Kreuder in Wien
- 1. Oktober: Elvis Presley kommt als US: Soldat nach Deutschland
- 3. Oktober: Uraufführung der komischen Oper Corinna von Wolfgang Fortner in Berlin

Katastrophen


- 6. Februar: Auf dem Flughafen München Riem verunglückte unter widrigen Wetterbedingungen eine Airspeed Ambassador AS 57 der BEA Britisch European Airways auf dem Wege von Belgrad, Jugoslawien nach Manchester, Großbritannien bei einer Zwischenlandung. 23 der 38 Passagiere und 6 Besatzungsmitglieder kamen ums Leben. Unter den Insassen befanden sich auch die Mannschaft und Trainer Matt Busby von Manchester United, von denen 7 unter den Toten waren Roger Byrne (Kapitän), Mark Jones, Eddie Colman, Tommy Taylor, Liam Whelan, David Pegg und Geoff Bent
- 25. März: Miami, Florida, USA. Eine DC-7 der Braniff Airlines verunglückte, während sie umkehrte um wieder zu landen, da ein Motor Feuer gefangen hatte. 9 von den 24 an Bord befindlichen Personen starben
- 21. April: Nähe Las Vegas, Nevada, USA. Eine DC-7 kollidierte in der Luft mit einer F-100F der U.S. Air Force. Alle 49 Personen in den zwei Flugzeugen starben
- 18. Mai: Casablanca, Marokko. Absturz einer DC-6B der Sabena Airlines
- 2. Juni: Guadalajara, Mexiko. Eine Lockheed Constellation der Aeronavas prallte kurz nach dem Start gegen einen Berg. Alle 45 Personen starben
- 14. August: Eine Super Constellation der holländischen KLM stürzte westlich von Irland in den Atlantik. Alle 99 Menschen an Bord starben
- 17. Oktober: Kanash, Russland. Absturz einer Tupolev-104 der russischen Aeroflot

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 29. Juni: Der Gastgeber Schweden unterliegt im Finale der Fußball-WM mit 2:5 gegen Brasilien. Der damals 17-jährige Pelé erzielte dabei zwei Tore
- 19.Mai :Schalke 04 wird Deutscher Meister

Geboren


- 4. Januar: Marcel King, britischer Sänger
- 4. Januar: Julian Sands, britischer Schauspieler
- 4. Januar: Matt Frewer, US-amerikanischer Schauspieler
- 7. Januar: Florian Beck, deutscher Skirennläufer
- 7. Januar: David Lee Murphy, Country-Star
- 8. Januar: Peter Sebastian, deutscher Sänger, Texter, Produzent und Rundfunkmoderator
- 9. Januar: Mehmet Ali Ağca, türkischer Rechtsextremist
- 10. Januar: Giselher W. Hoffmann, deutschsprachiger namibischer Schriftsteller
- 11. Januar: Vicki Peterson, US-amerikanische Pop- und Rockmusikerin
- 12. Januar: Matthias Döschner, deutscher Fußballer
- 15. Januar: Boris Tadić, serbischer Politiker und Staatspräsident
- 18. Januar: Volker Pispers, deutscher Kabarettist
- 18. Januar: Andrascz Jaromir Weigoni, Dichter
- 21. Januar: Klaus Thiele, deutscher Leichtathlet
- 22. Januar: Butz Peters, deutscher Jurist und Fernsehmoderator
- 24. Januar: Frank Ullrich, ehemaliger Biathlet und Bundestrainer der deutschen Biathleten
- 25. Januar: Jürgen Hingsen, deutscher Zehnkämpfer
- 25. Januar: Alessandro Baricco, italienischer Schriftsteller
- 25. Januar: Harti Weirather, österreichischer Skirennläufer
- 26. Januar: Anita Baker, US-amerikanische Jazz-Sängerin
- 26. Januar: Ellen DeGeneres, US-amerikanische Schauspielerin, Moderatorin und Komikerin
- 1. Februar: Søren Lerby, dänischer Fußballspieler und -trainer
- 3. Februar: Piotr Sobociński, polnischer Kameramann († 2001)
- 3. Februar: Nicholas Gregory Mankiw, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Harvard-Universität
- 4. Februar: Werner Schwab, österreichischer Schriftsteller († 1994)
- 4. Februar: Tomasz Pacyński, polnischer Science-Fiction-Schriftsteller († 2005)
- 5. Februar: Frank Pagelsdorf, deutscher Fußballspieler und -trainer
- 7. Februar: Matt Ridley, Zoologe
- 9. Februar: Jürgen Kuttner, deutscher Radiomoderator
- 10. Februar: Birgit Diezel, deutsche Politikerin
- 10. Februar: Norbert Vollertsen, Notarzt und Menschenrechtsaktivist
- 15. Februar: Christian Lindberg, schwedischer Komponist und Posaunist
- 16. Februar: Bernhard Englbrecht, deutscher Eishockeyspieler, jetzt Trainer
- 19. Februar: Helen Fielding, britische Autorin
- 21. Februar: Klaus Graf (Historiker), deutscher Historiker und Archivar
- 21. Februar: Martin Weppler, deutscher Leichtathlet
- 21. Februar: Angela Gehann-Dernbach, Dirigentin, Sängerin, Organistin
- 21. Februar: Mary Chapin Carpenter, US-amerikanische Country- und Folk-Sängerin
- 24. Februar: Plastic Bertrand, belgischer New Wave-Musiker
- 24. Februar: Sammy Kershaw, US-amerikanischer Country-Sänger
- 26. Februar: Michel Houellebecq, französischer Schriftsteller
- 27. Februar: Christoph Güsken, deutscher Krimiautor
- 27. Februar: Nancy Spungen, Freundin des Punkmusikers Sid Vicious († 1978)
- 27. Februar: Charlotte Britz, Oberbürgermeisterin von Saarbrücken
- 28. Februar: Christina Lathan, deutsche Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1. März: Nik Kershaw, englischer Popmusiker
- 1. März: Egbert Scheunemann, freier Autor und Lehrbeauftragter an der Universität Hamburg
- 1. März: Bertrand Piccard, Schweizer Psychiater und Wissenschaftler
- 2. März: Kevin Curren, ehemaliger südafrikanischer Tennisspieler
- 3. März: Miranda Richardson, britische Schauspielerin
- 6. März: Andrea Wicklein, deutsche Politikerin
- 8. März: Gary Numan, britischer Musiker und Pionier des Elektropop
- 8. März: Erwin Skamrahl, deutscher Leichtathlet
- 10. März: Sharon Stone, US-amerikanische Schauspielerin
- 12. März: Kathrin Schmidt, deutsche Schriftstellerin
- 13. März: Ján Kocian, slowakischer Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler
- 14. März: Reinhard Wolters, deutscher Althistoriker
- 14. März: Albert II. (Monaco), Fürst von Monaco
- 14. März: Leonhard Stock, österreichischer Skirennläufer
- 15. März: Peter Hertel (Schach), deutscher Schach-Großmeister im Fernschach
- 15. März: Ralf Walter, deutscher SPD-Politiker
- 18. März: Andreas Wenzel, Skirennläufer aus Liechtenstein
- 20. März: Holly Hunter, US-amerikanische Schauspielerin
- 21. März: Marlies Göhr, deutsche Leichtathletin
- 22. März: Janez Potočnik, slowenischer Politiker und EU-Kommissar
- 24. März: Roland Koch, deutscher Politiker, Ministerpräsident von Hessen
- 24. März: Joachim Paulick, Oberbürgermeister von Görlitz
- 26. März: Elio de Angelis, italienischer Formel-1-Fahrer
- 28. März: Heinz Hermann, Schweizer Fußballnationalspieler
- 29. März: Denise (Sängerin), deutsche Sängerin, Texterin und Gitarristin
- 31. März: Dietmar Bartsch, deutscher Politiker
- 1. April: Tita, brasilianischer Fußballspieler
- 2. April: Roland Gewalt, deutscher Politiker
- 3. April: Francesca Woodman, Fotografin († 1981)
- 3. April: Alec Baldwin, US-amerikanischer Schauspieler
- 4. April: Christian Danner, deutscher Motorsportler
- 7. April: Birgit Schrowange, deutsche Fernsehmodoratorin
- 10. April: Kathleen Glynn, Grafik-Designerin und Film-Produzentin
- 11. April: Ljudmila Andrejewna Kondratjewa, ehemalige russische Leichtathletin
- 11. April: Luisa Diogo, mosambikanische Ministerpräsidentin
- 12. April: Ginka Sagortschewa, ehemalige bulgarische Leichtathletin
- 17. April: Ralf Wosik, deutscher Tischtennisspieler
- 17. April: Kristine Sutherland, US-amerikanische Schauspielerin
- 21. April: Andie MacDowell, US-amerikanische Schauspielerin
- 22. April: Oleh Rybatschuk, ukrainischer Politiker
- 23. April: Hilmar Örn Hilmarsson, Musiker, Filmmusiker
- 23. April: Radu Mihaileanu, rumänischer-französischer Filmregisseur
- 25. April: Derek William Dick, schottischer Musiker und Schauspieler
- 26. April: Ingolf Lück, deutscher Schauspieler, Moderator und Comedian
- 27. April: Christoph Achenbach, deutscher Manager
- 28. April: Wjatscheslaw Alexandrowitsch Fetissow, Eishockeyspieler
- 28. April: Doris de Agostini, Schweizer Skirennläuferin
- 29. April: Herbert Mertin, deutscher Politiker
- 29. April: Michelle Pfeiffer, US-amerikanische Schauspielerin
- 2. Mai: David O'Leary, ein irischer Fußballspieler und Trainer
- 4. Mai: Keith Haring, US-amerikanischer Künstler († 1990)
- 5. Mai: Elke Ferner, deutsche Politikerin und MdB
- 5. Mai: Dirk Nockemann, deutscher Politiker
- 7. Mai: Christine Lieberknecht, deutsche Politikerin
- 8. Mai: Dieter Vieweger, deutscher TheologeArchäologe
- 8. Mai: Roddy Doyle, Irischer Schriftsteller
- 10. Mai: Suzuki Yū, japanischer Spieleentwickler
- 10. Mai: Rick Santorum, US-amerikanischer Politiker
- 11. Mai: Tim Bollerslev, dänischer Ökonom
- 12. Mai: Eric Singer, US-amerikanischer Schlagzeuger
- 13. Mai: Jeffrey Gedmin, US-amerikanischer Politologe
- 14. Mai: Andrzej Grubba, polnischer Tischtennisspieler († 2005)
- 15. Mai: Regina van Dinther, Landtagspräsident von Nordrhein-Westfalen
- 18. Mai: Rubén Omar Romano, argentinischer Fußballtrainer
- 19. Mai: István Bubik, ungarischer Schauspieler († 2004)
- 20. Mai: Gerhard Huisken, deutscher Mathematiker
- 20. Mai: Michael Starke, Denker und Philosoph, Gründer der schwulen Initiative SIB
- 20. Mai: Ronald Prescott Reagan, US-amerikanischer Journalist
- 21. Mai: Warnakulasurya Wadumestrige Devasritha Valence Mendis, Bischof von Chilaw, Sri Lanka
- 21. Mai: Curtis T. McMullen, Professor für Mathematik der Harvard Universität
- 21. Mai: František Straka, tschechischer Fußball-Nationalspieler und Fußballtrainer
- 23. Mai: Shelly West, Country-Sängerin
- 23. Mai: Andreas Schlüter (Schriftsteller), deutscher Kinder- und Jugendbuchautor
- 23. Mai: Thomas Reiter, Offizier der Luftwaffe und Astronaut
- 25. Mai: Paul Weller, britischer Sänger, Musiker und Komponist
- 25. Mai: Neil Finn, neuseeländischer Pop- und Rockmusiker
- 27. Mai: Heike Schulte-Mattler, deutsche Leichtathletin
- 29. Mai: Uwe Rapolder, deutscher Fußballtrainer
- 29. Mai: Annette Bening, US-amerikanische Schauspielerin
- 30. Mai: Marie Fredriksson, Musikerin
- 30. Mai: Ted McGinley, US-amerikaníscher Schauspieler
- 1. Juni: Nambaryn Enchbajar, seit Mai 2005 Staatspräsident der Mongolei
- 2. Juni: Lex Luger, US-amerikanischer Wrestler
- 3. Juni: Margot Käßmann, Bischöfin der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
- 3. Juni: Thierry Noir, französischer Maler
- 4. Juni: Andreas Giebel, bayerischer Komiker
- 6. Juni: Kai Brodersen, deutscher Althistoriker
- 6. Juni: Marwan Barghuti, palästinensischer Politiker
- 7. Juni: Prince, US-amerikanischer Popstar
- 9. Juni: Wolfgang Peukert, deutscher Verfahrenstechniker
- 9. Juni: Karel Lang, Eishockeyspieler (Torwart)
- 10. Juni: Nikolaus Utermöhlen, deutscher Musiker und Künstler († 1996)
- 14. Juni: Olaf Scholz, deutscher Politiker
- 15. Juni: Ricardo Paletti, Rennfahrer aus San Marino († 1982)
- 15. Juni: Eric Heiden, US-amerikanischer Eisschnellläufer
- 17. Juni: Claudia Mitscha-Eibl, Lehrerin und Liedermacherin
- 18. Juni: Gert Postel, deutscher Hochstapler
- 18. Juni: Peter Altmaier, deutscher Politiker und MdB
- 19. Juni: Sergei Michailowitsch Makarow, Eishockeyspieler
- 20. Juni: Kelly Johnson, britische Musikerin
- 20. Juni: Barbara Rosenkranz, FPÖ-Nationalratsabgeordnete
- 22. Juni: Bruce Campbell, US-amerikanischer Schauspieler
- 25. Juni: Oscar van Dillen, niederländischer Komponist
- 25. Juni: Harald Sicheritz, Produzent, Regisseur
- 27. Juni: Uwe Helmes, deutscher Fußballspieler
- 27. Juni: Magnus Lindberg, finnischer Komponist
- 27. Juni: August Schmölzer, österreichischer Schauspieler und Schriftsteller
- 29. Juni: Ralf Rangnick, deutscher Fußballtrainer
- 29. Juni: Dieter Althaus, deutscher Politiker, Ministerpräsident des Freistaates Thüringen
- 29. Juni: Rosa Mota, portugiesische Leichtathletin
- 30. Juni: Esa-Pekka Salonen, finnischer Dirigent und Komponist
- 3. Juli: Lisa De Leeuw, US-amerikanische Pornodarstellerin († 1993)
- 3. Juli: Aaron Tippin, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter
- 5. Juli: Veronica Guerin, irische Journalistin († 1996)
- 6. Juli: Arnaldo Otegi, baskischer, nationalistischer Politiker
- 8. Juli: Kevin Bacon, US-amerikanischer Schauspieler
- 10. Juli: Ute Thimm, deutsche Leichtathletin
- 10. Juli: Fiona Shaw, irische Filmschauspielerin
- 11. Juli: Hugo Sánchez, mexikanischer Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler
- 12. Juli: Jennifer Saunders, britische Schauspielerin und Drehbuchautorin
- 15. Juli: Peter Torberg, Lektor und Übersetzer
- 15. Juli: Jörg Kachelmann, Schweizer Moderator, Journalist und Meteorologe
- 16. Juli: Michael Flatley, US-amerikanischer Tänzer mit irischen Wurzeln
- 17. Juli: Wong Kar-wai, Filmregisseur aus Hong Kong
- 17. Juli: Robert Kaller, freischaffender bildender Künstler und Kunstpädagoge
- 18. Juli: Bent Sørensen (Komponist), dänischer Komponist
- 21. Juli: Helga Trüpel, deutsche Europaabgeordnete
- 23. Juli: Frank Mill, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 25. Juli: Roger Lenhart, deutscher Politiker
- 25. Juli: Karlheinz Förster, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 25. Juli: Thurston Moore, Gitarrist und Sänger
- 26. Juli: Ramona Neubert, deutsche Leichtathletin
- 26. Juli: Romy Müller, deutsche Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 27. Juli: Margarethe Schreinemakers, deutsche TV-Moderatorin
- 27. Juli: Peter Schneider (Politiker), deutscher Politiker
- 27. Juli: Andreas Graf von Arnim, deutscher Unternehmer († 2005)
- 28. Juli: Terry Fox, kanadischer Sportler und Aktivist († 1981)
- 29. Juli: Solveig Dommartin, französische Schauspielerin
- 30. Juli: Daley Thompson, ehemaliger britischer Zehnkämpfer
- 30. Juli: Kate Bush, englische Sängerin, Pianistin und Songwriterin
- 31. Juli: Andrea Astrid Voßhoff, deutsche Politikerin
- 1. August: Michael Penn, US-amerikanischer Musiker
- 3. August: Bettine Jahn, ehemalige deutsche Leichtathletin
- 4. August: Silwan Schalom, Außenminister Israels
- 4. August: Andrea Dombois, Vizepräsidentin des sächsischen Landtages
- 5. August: Ulla Salzgeber, deutsche Dressurreiterin
- 7. August: Bruce Dickinson, britischer Rockmusiker und Sänger der Heavy Metal-Band Iron Maiden
- 11. August: Conrad Seidl, Redakteur und Buchautor
- 13. August: Feargal Sharkey, nordirischer Sänger
- 13. August: Randy Shughart, US-amerikanischer Soldat (†