:: wikimiki.org ::
| Internationale Filmfestspiele Berlin 1999 |
Internationale Filmfestspiele Berlin 1999Die 49. Internationalen Filmfestspiele Berlin fanden vom 10. Februar bis zum 21. Februar 1999 statt.
Sektion Wettbewerb
Folgende Filme stellten sich in diesem Jahr im Programm des offiziellen Wettbewerbs dem Urteil der internationalen Jury:
- Aimée und Jaguar - Regie: Max Färberböck - Eröffungsfilm des Festivals
- 39 keihô dai sanjûkyû jô - Regie: Yoshimitsu Morita
- 8mm – Acht Millimeter - Regie: Joel Schumacher
- Au coeur du mensonge - Regie: Claude Chabrol
- Breakfast of Champions - Regie: Alan Rudolph
- Cookie's Fortune - Regie: Robert Altman
- Emporte-moi - Regie: Léa Pool
- Entre las piernas - Regie: Manuel Gómez Pereira
- eXistenZ - Regie: David Cronenberg
- Glória - Regie: Manuela Viegas
- La Guerre dans le Haut Pays - Regie: Francis Reusser
- Günese yolculuk - Regie: Yesim Ustaoglu
- The Hi-Lo Country - Regie: Stephen Frears
- Karnaval - Regie: Thomas Vincent
- Kesher Ir - Regie: Jonathan Sagall
- Mifunes sidste sang - Regie: Søren Kragh-Jacobsen
- Nachtgestalten - Regie: Andreas Dresen
- La Niña de tus ojos - Regie: Fernando Trueba
- Playing by Heart - Regie: Willard Carroll
- Qian yan wan yu - Regie: Ann Hui
- Shakespeare in Love - Regie: John Madden
- Der schmale Grat - Regie: Terrence Malick
- Simon Magus - Regie: Ben Hopkins
- Three Seasons - Regie: Tony Bui
- Ça commence aujourd'hui - Regie: Bertrand Tavernier
Internationale Jury
Präsidentin der diesjährigen Jury war die spanische Schauspielerin Angela Molina. Unter ihrer Führung wählten folgende Jurymitglieder die Preisträger aus: Ken Adam, Paulo Branco, Assi Dayan, Pierre-Henri Deleau, Katja von Garnier, Hellmuth Karasek, Jeroen Krabbé, Michelle Yeoh.
Preisträger
- Goldener Bär: der goldene Bär bekam in diesem Jahr Terrence Malick für seinen Film Der schmale Grat.
- Silberne Bären wurden in folgenden Kategorien vergeben:
- Beste Regie: Stephen Frears
- Beste Schauspielerin: Juliane Köhler und Maria Schrader für ihre gemeinsame Leistung in Aimée und Jaguar
- Bester Schauspieler: Michael Gwisdek für seine Arbeit im Film Nachtgestalten
- Spezialpreis der Jury: für den dänischen Regisseur Søren Kragh-Jacobsen
- Für eine außergewöhnliche künstlerische Einzelleistung: Tom Stoppard für das Drehbuch zu Shakespeare in Love
- Für eine außergewöhnliche künstlerische Leistung: David Cronenberg
Sektion Panorama
Der Film Solas von Benito Zambrano wurde mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Einen Teddy Award erhielt der Film Fucking Åmål von Lukas Moodysson. Weitere herausragende Filme im Panoramaprogramm 1999: The War Zone von Tim Roth, Lola und Bilidikid von E. Kutlug Ataman und Little Voice von Mark Herman.
Goldener Ehrenbär
Einen goldenen Ehrenbären für ihr Lebenswerk erhielt die US-amerikanische Schauspielerin Shirley MacLaine. Ihr zu Ehren zeigte das Festival eine Retrospektive ihrer besten Filme.
#1999
Kategorie:1999
Berlinale
Die Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale) sind ein jährlich in Berlin durchgeführtes Filmfestival der A-Kategorie; sie gelten – neben den Festivals in Cannes und Venedig – als eines der drei wichtigsten Filmfestivals sowie das größte Publikumsfestival weltweit.
Die Berlinale gehört zu den größten und angesehensten Ereignissen der Medienbranche und wird jährlich von rund 20.000 Fachbesuchern, darunter 4.500 Journalisten aus rund 76 Ländern, besucht. Zu den 54. Internationalen Filmfestspielen Berlin (5. bis 15. Februar 2004) gab es insgesamt 3.117 Anmeldungen von Filmen.
Seit 2002 sind die Internationalen Filmfestspiele Berlin ein Geschäftsbereich der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH [http://www.kbberlin.de]; die öffentlichen Zuwendungen stammen also aus dem Bundes- und nicht mehr aus dem Landeshaushalt.
Geschichte
Die Berlinale findet seit 1951 in Berlin statt, zunächst im Sommer, seit 1978 im Februar. Die Filmfestspiele gehen auf eine Initiative von Oscar Martay zurück. Er war Film Officer der amerikanischen Militärregierung und förderte und beaufsichtigte die Filmindustrie in Berlin. Dazu gehörten auch mehrere Darlehen, die Martay bei der amerikanische Militärregierung besorgte, um die Filmfestspiele in den ersten Jahren finanzieren zu können. Unter dem Motto: "Schaufenster der freien Welt" eröffnete die erste Berlinale am 6. Juni 1951 mit Alfred Hitchcocks Rebecca im Titania-Palast.
Zum ersten Festspielleiter wurde der Filmhistoriker Alfred Bauer berufen, der nach dem Krieg die Britische Militärregierung beraten hatte. Seit der ersten Berlinale wird der nach einer Vorlage der Bildhauerin Renée Sintenis gestaltete Goldene Berliner Bär verliehen; die Entscheidung über die Preisvergabe wurde in den ersten Jahren jedoch durch eine Publikumsabstimmung, nicht durch eine Jury, gefällt.
1955 änderte sich dies, nachdem die FIAPF (International Federation of Film Producers Associations) die Berlinale offiziell mit den Festivals in Cannes und Venedig gleich gestellt hatten. Die Berlinale wurde zu einem A-Festival und berief 1956, entsprechend den FIAPF-Richtlinien, erstmals eine internationale Jury ein, die den "Goldenen" und die "Silbernen Bären" vergab. Die frühe Berlinale ist vor allem ein Publikums- und Glamour-Festival mit zahlreichen Filmstars wie Gary Cooper, Sophia Loren, Jean Marais, Richard Widmark, Jean Gabin, Michèle Morgan, Henry Fonda, Errol Flynn, Giulietta Masina, David Niven, Cary Grant, Jean-Paul Belmondo und Rita Hayworth.
Änderungen ergeben sich aufgrund der gesellschaftlichen und politischen Polarisierung ab Ende der 1960er Jahre; der Vietnam-Film O.K. von Michael Verhoeven führt 1970 zu einem Eklat, die Jury tritt zurück und das Wettbewerbsprogramm wird abgebrochen. 1971 wird darauf das Internationale Forum des jungen Films neben dem traditionellen Wettbewerb eingerichtet. Es soll junge und progressive Filme vorstellen.
In Folge von Willy Brandts Ostpolitik und der damit verbundenen Öffnung der Ostblockstaaten wurde 1974 erstmals auch ein sowjetischer Film, 1975 auch eine Produktion aus der DDR gezeigt.
1976 wurde der bisherige Festivalleiter Alfred Bauer durch den Filmpublizisten Wolf Donner abgelöst; Donner führte zahlreiche Änderungen und Modernisierungen des Festivals ein, so beispielsweise die Verlegung vom Sommer in den Winter. Einer der Gründe für diese Änderung ist der Termin der damaligen Filmmesse (des heutigen European Film Market), der im Winter weniger Überschneidungen mit anderen Filmmärkten hatte. Daneben wurden weitere Sektionen wie die Deutsche Reihe und das Kinder Film Fest etabliert und die ehemalige Informationsschau in das Panorama in seiner heutigen Form umgewandelt. Seit Donners Zeit gilt die Berlinale vor allem als Arbeitsfestival und weniger als Plattform für Stars und "Sternchen".
Wolf Donner wurde 1979 durch Moritz de Hadeln abgelöst, der die Berlinale bis 2001 leitete. Im Jahr 2000 wurde die bereits seit längerem geplante Verlegung der Spielstätten der Berlinale an den Potsdamer Platz umgesetzt.
Die Berliner Filmfestspiele werden seit dem 1. Mai 2001 von Dieter Kosslick geleitet. Auch unter Kosslick gab es einige Veränderungen. So wurde die neue Reihe Perspektive Deutsches Kino eingeführt und 2003 entstand zur Nachwuchsförderung der Berlinale Talent Campus.
Sektionen
Wettbewerb
Der Wettbewerb ist die zentrale Sektion der Filmfestspiele; im Wettbewerbsprogramm werden die Hauptpreise – der Goldene Berliner Bär und die Silbernen Bären – verliehen. Im Wettbewerb werden, entsprechend den FIAPF-Richtlinien, ausschließlich Filme gezeigt, die innerhalb der letzten 12 Monate vor Festivalbeginn produziert und noch nicht außerhalb ihrer Ursprungsländer aufgeführt wurden. Eine internationale Jury unter Führung eines Jury-Präsidenten wählt die Preisträger zum Ende des Festivals aus. Siehe: Bisherige Jury-Präsidenten des Festivals
Aktuelle Spielstätten des Wettbewerbs sind der Berlinale Palast am Potsdamer Platz sowie die Kinos CinemaxX, Urania, International und Zoo-Palast.
Internationales Forum des jungen Films
Das Internationale Forum des jungen Films (kurz: Forum) findet seit 1971 statt; der inhaltliche Schwerpunkt liegt traditionell im Bereich des politisch engagierten Kinos. Das Forum geht zurück auf eine Initiative der von Ulrich und Erika Gregor gegründeten Freunde der Deutschen Kinemathek e.V.. Das Forum entdeckte Regisseure wie Raoul Ruiz, Derek Jarman und Peter Greenaway. Das Forum bietet auch Filmen mit ungewöhnlichen Formaten eine Plattform wie für die überlangen Produktionen Taiga von Ulrike Ottinger (8 Stunden 21 Minuten) oder Satantango von Bela Tarr (7 Stunden 16 Minuten). Einen weiteren Schwerpunkte des Forums bildet außereuropäische Film (1970er/80er Jahre: US-Independents, Lateinamerika, internationaler Avantgardefilm; 1980er/90er Jahre: unabhängiges Kino der asiatischen Filmländer wie Taiwan, Japan, Hongkong, Korea, Indien, Singapur, Thailand, Philippinen, Burma und Indonesien).
Leiter ist seit 2001 der Berliner Filmjournalist Christoph Terhechte.
Das Internationale Forum, immer noch das wichtigste Nebenprogramm der Berliner Filmfestspiele, ist für die Neugierigen unter den Cineasten schon seit Jahren zu deren Hauptprogramm geworden." (Peter W. Jansen)
Spielstätten des Forums sind die Kinos Delphi, Babylon, Arsenal (mittlerweile am Potsdamer Platz), CineStar und CinemaxX.
Retrospektive
Die filmhistorische Retrospektive wird seit 1977 von der Stiftung Deutsche Kinemathek (heute: Filmmuseum Berlin - Deutsche Kinemathek) organisiert und durchgeführt; im Rahmen der Retrospektive wird jährlich eine Hommage veranstaltet.
Leiter der Retrospektive ist Hans Helmut Prinzler.
Verzeichnis der Retrospektiven
- 2006: "Traumfrauen"
- 2005: "Production Design und Film"
- 2004: "New Hollywood 1967 - 1976. Trouble in Wonderland"
- 2003: "Friedrich Wilhelm Murnau"
- 2002: "European 60s. Revolte, Phantasie & Utopie"
- 2001: "Fritz Lang"
- 2000: "Künstliche Menschen"
- 1999: "Otto Preminger"
- 1998: "Robert und Curt Siodmak"
- 1997: "G. W. Pabst"
- 1996: "William Wyler"
- 1995: "Happy Birthday, Cinema! Buster Keaton 100, Slapstick & Co"
- 1994: "Erich von Stroheim"
- 1993: "CinemaScope"
- 1992: "Babelsberg - Ein Filmstudio"
- 1991: "Kalter Krieg"
- 1990: "Das Jahr 1945" und "40 Jahre Berlinale"
- 1989: "Erich Pommer" und "Europa 1939"
- 1988: "Color - Die Geschichte des Farbfilms"
- 1987: "Rouben Mamoulian"
- 1986: "Henny Porten"
- 1985: "Special Effects"
- 1984: "Lubitsch 1914-1933"
- 1983: "Exil - Sechs Schauspieler aus Deutschland"
- 1982: "Aufruhr der Gefühle: Curtis Bernhardt" und "Kinderfilme aus der DDR"
- 1981: "Der Produzent: Die Filme von Michael Balcon"
- 1980: "Billy Wilder" und "3D-Filme"
- 1979: "Rudolph Valentino" und "Wir tanzen um die Welt. Revuefilme 1933-1945"
- 1978: "Marlene Dietrich, Teil 2" und "Zensur - Verbotene deutsche Filme 1933-1945"
- 1977: "Marlene Dietrich, Teil 1" und "Liebe, Tod und Technik. Kino des Phantastischen 1933-1945"
Verzeichnis der Hommagen
- 2003: Anouk Aimée
- 2002: Claudia Cardinale
- 2001: Kirk Douglas
- 2000: Jeanne Moreau und Robert de Niro
- 1999: Shirley MacLaine
- 1998: Catherine Deneuve
- 1997: Kim Novak
- 1996: Jack Lemmon und Elia Kazan
- 1995: Alain Delon
- 1994: Sophia Loren
- 1993: Gregory Peck
- 1992: Hal Roach
- 1991: Jane Russell/Robert Mitchum
- 1987: Renaud-Barrault au cinéma
- 1986: Fred Zinnemann
- 1984: Melina Mercouri/Jules Dassin
- 1982: James Stewart
- 1981: Peter Pewas
- 1977: Wilfried Basse
Panorama
Das Panorama ist der Teil des offiziellen Programms der Berlinale; es wird seit 1986 veranstaltet; Vorläufer aus der Anfgangszeit der Berlinale war die Informationsschau. Leiter war zunächst Manfred Salzgeber, der 1992 von Wieland Speck abgelöst wurde.
Schwerpunkte des Panoramas sind das Arthouse-Kino und der Autorenfilm; dabei werden alle Filme als Weltpremiere oder europäische Premiere außerhalb des Ursprungslandes gezeigt; das Hauptprogramm bietet jährlich etwa 18 Spielfilme, die von zahlreichen weiteren Produktionen flankiert werden. Subsektionen sind die Reihen Dokumente, Panorama Special und Panorama-Kurzfilme.
Inhaltlich widmet sich das Panorama weniger politischen, als vielmehr gesellschaftlichen Themen; so zeigt das Panorama traditionell beispielsweise viele schwul-lesbische Filme.
Spielstätten des Panoramas sind der Zoo-Palast, das CinemaxX, das International sowie das CineStar.
Kinder Film Fest
Das seit 1978 veranstaltete Kinder Film Fest (auch: Kinderfilmfest; kurz: KFF) zeigt internationale Spiel- und Kurzfilme für ein junges Publikum aus Ländern wie der Volksrepublik China, Kasachstan, Iran, Philippinen oder Japan; da diese Produktionen aus Kostengründen häufig nicht synchronisiert oder untertitelt sind, werden häufig Übersetzungen eingesprochen. Das Kinderfilmfest wird jährlich von rund 30.000 Zuschauern besucht.
Seit 1996 wird das Fachgespräch als Expertenrunde durchgeführt, in unregelmässigen Abständen werden seit 1982 auch Retrospektiven veranstaltet.
Seit Oktober 2002 wird das KFF geleitete von Thomas Hailer.
Hauptspielstätte des Kinderfilmfestes ist der Zoo Palast, weitere Vorstellungen werden in den Kinos CinemaxX am Potsdamer Platz und im Filmtheater am Friedrichshain gezeigt.
Berlinale Special
Berlinale Special ist eine 2004 neu eingeführte Reihe im offiziellen Programm, in der sowohl aktuelle Werke großer Filmemacher als auch Wiederaufführungen von Werken der Filmgeschichte und Produktionen zu Festivalschwerpunkten oder brisanten Themen gezeigt werden sollen. Aufführungsort ist die ehemalige Veranstaltungsstätte der Berlinale, der Zoo-Palast.
European Film Market
Der European Film Market (EFM) ist die Nachfolgeveranstaltung der Filmmesse. Er wurde von 1980 bis 1987 von Aina Bellis geleitet; seit 1988 ist Beki Probst für diese an die Berlinale angegliederte Veranstaltung für die Filmwirtschaft zuständig. Veranstaltungsort des EFM waren bis 2000 die Räume in der Budapester Straße, seitdem findet der Filmmarkt im Atrium des debis-Gebäudes am Potsdamer Platz statt, der eine Fläche von rund 2.500 m² bietet. Im Rahmen des EFM werden rund 600 Vorführungen von etwa 400 angemeldeten Filme durchgeführt; dafür werden die Kinos CinemaxX und CineStar genutzt.
Perspektive Deutsches Kino
Die unter Dieter Kosslick eingeführte Sektion Perspektive Deutsches Kino widmet sich der aktuellen deutschen Filmproduktion und ergänzt die geschlossene Reihe German Cinema; gezeigt wird rund ein Dutzend Spiel-, Dokumentar- und Experimentalfilme, die aus etwa 250 Bewerbungen ausgewählt werden.
Leiter ist Alfred Holighaus.
Weitere Veranstaltungen
- Berlinale Talent Campus (ab 2003; Veranstaltungsort: Haus der Kulturen der Welt)
- Deutsche Reihe (German Cinema) - nur für akkreditierte Besucher; Leitung: Heinz Badewitz
- Kurzfilme - werden im Rahmen der Programme des Wettbewerbs, des Panoramas und des Kinderfilms gezeigt.
- Berlinale Sommernächte auf der Internationalen Sommerbühne auf Schloss Wolfsburg (Niedersachsen) (seit 2004)
Preise, Ehrungen und Auszeichnungen
- Goldener Bär
- Silberne Bären
- Berlinale Kamera
- Goldener Ehrenbär
- AGICOA-Preis Der Blaue Engel
- Alfred-Bauer-Preis
- Teddy Award - schwul-lesbischer Filmpreis im Rahmen des Panoramas
- LVT-Manfred-Salzgeber-Preis (seit 1999)
- Panorama-Publikumspreis (seit 1999)
- Großen Preis des Deutschen Kinderhilfswerkes (Kinderfilmfest)
- Dialogue en perspective (Perspektive Deutsches Kino)
Zusammenfassungen
Überblick zu einzelnen Festivaljahren:
- 1990, 1991, 1992, 1993, 1994, 1995, 1996, 1997, 1998, 1999
- 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005
Weblinks
- [http://www.berlinale.de Internationale Filmfestspiele Berlin mit umfangreichem Archiv aller Filme und Preisträger seit 1951]
- [http://www.fdk-berlin.de/forum/ Internationales Forum des Jungen Films]
- [http://www.kinderfilmfest.net/ Kinderfilmfest der Berlinale]
- [http://www.berlinale-talentcampus.de/ Berlinale Talent Campus]
- [http://www.film-zeit.de/home.php?action=archiv&static=festival_berlinale_presse Presseschau auf film-zeit.de]
Berlin
Kategorie:Filmpreis
!
ja:ベルリン国際映画祭
10. FebruarDer 10. Februar ist der 41. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit bleiben 325 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1258 - Mongolen unter Hulagu erobern Bagdad und ermorden den letzten Kalifen Al-Musta'sim.
- 1763 - Der Friede von Paris beendet den Siebenjährigen Krieg.
- 1823 - In Köln findet der erste Rosenmontagszug statt.
- 1846 - Samuel Colt stellt seinen Trommelrevolver vor.
- 1904 - Offizielle Kriegserklärung Japans an Russland
- 1920 - In einer Volksabstimmung in Nord- und Südschleswig entscheidet sich die Mehrheit für einen Anschluss an Dänemark.
- 1964 - Mit Oberst Aref wird ein Waffenstillstand, der die nationalen Rechte der Kurden in Süd-Kurdistan (Irak) anerkennt, vereinbart. Das führt zu Streitigkeiten innerhalb der KDP. Das politische Büro der KDP unter Leitung von Jelal Talabani und Ibrahim Ahmed (Schwiegervater von Talabani) kritisiert Barzani. Der beruft daraufhin einen eigenen Kongress ein und ernennt ein neues Politbüro. Das ursprüngliche Politbüro spaltet sich ab, und seine Mitglieder fliehen nach einem Angriff von Barzani-Peschmerga in den Osten des Landes und Iran. Die Gruppe um Talabani kehrt schließlich nach Südkurdistan zurück und richtet sich in der südlichen Provinz Sulaimania, dem soranisprachigen Gebiet Südkurdistans, ein. Seitdem kam es immer wieder zu innerkurdischen Kämpfen der beiden Parteien.
- 1970 - Bombenanschlag auf einen Flughafenbus in München-Riem.
- 1990 - Moskau stimmt der Deutschen Einheit zu.
- 1997 - Schwere Unruhen zwischen den die Unabhängigkeit von Peking fordernden moslemischen Uiguren und den Han-Chinesen in der chinesischen autonomen Provinz Xinjian kosten inoffiziell über 200 Menschen das Leben.
- 1998 - Die Todesstrafe in Aserbaidschan wird abgeschafft.
- 2002 - Der afghanische Regierungschef Hamid Karzai entlässt die ersten Taliban aus der Haft.
- 2003 - Deutschland und die Niederlande übernehmen in Afghanistan die Führung der ISAF (Sicherheitsunterstüzungstruppe)
Wirtschaft
Wissenschaft und Technik
- 1928 - Der drahtlose Fernsprechverkehr zwischen dem Deutschen Reich und den USA wird feierlich eröffnet
Kultur
- 1605 - "Der Kaufmann von Venedig" von William Shakespeare wird in London uraufgeführt.
- 1673 - "Der eingebildete Kranke", eine Komödie in drei Akten von Molière, wird in Paris erstmalig aufgeführt.
- 1881 - Uraufführung der Oper "Les Contes d'Hoffmann" (Hoffmanns Erzählungen von Jacques Offenbach an der Opéra-Comique in Paris.
- 1966 - Die jamaikanische Reggaelegende Bob Marley heiratet seine kubanische Freundin Rita Anderson
- 1999 - Bruce Dickinson, langjähriger Sänger der Metal-Band Iron Maiden kommt zusammen mit Gitarrist Adrian Smith zur Band zurück.
Religion
Katastrophen
- 1964 - Der Zerstörer Voyager sinkt ca. 100 Seemeilen südlich von Sydney nach einer Kollision mit dem Flugzeugträger Melbourne (beide Australien). Dies führt zu 82 Todesopfern unter der 232 Mann starken Besatzung.
- 1970 - 39 Menschen sterben bei einem Lawinenunglück in Val d'Isère.
- 2005 - Zwischen 140 und 500 Todesopfer sind bei einem Staudammbruch aufgrund tagelanger Regenfälle im pakistanischen Shadi Kor zu beklagen.
Sport
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1910 - Durch einen Sieg in der 10. und letzten Partie zum ausgleichenden Stand von 5-5 verteidigt der Deutsche Emanuel Lasker den Weltmeistertitel im Schach erfolgreich gegen den österreichischen Herausforderer Carl Schlechter.
- 1949 - Philadelphia, Pennsylvania: Basketballspieler Joe Fulks erzielt mit 63 Punkten gegen die Indiana Jets einen neuen NBA-Rekord.
- 2001 - Der an der Nervenkrankheit ALS erkrankte Fußballspieler Krzysztof Nowak bestreitet sein letztes Bundesligaspiel für den VfL Wolfsburg.
Geboren
- 1499 - Thomas Platter, schweizerischer Schriftsteller
- 1695 - Daniel Triller, deutscher Mediziner und Schriftsteller
- 1698 - Pierre Bouguer, französischer Naturwissenschaftler, Begründer der Photometrie
- 1716 - Johann Daniel Müller, Violinist, Bratschist und Konzertdirektor
- 1785 - Claude Louis Marie Henri Navier, französischer Mathematiker und Physiker
- 1789 - Carl Gustav Jochmann, deutscher Publizist
- 1793 - Jean Claude Eugène Péclet, französischer Physiker
- 1795 - Ary Scheffer, französischer Radierer und Bildhauer
- 1802 - Ernst Helbig, Harzmaler und Wernigeröder Hofmaler
- 1808 - Georg Weber, deutscher Philologe und Historiker
- 1816 - Albert Ellmenreich, deutscher Schauspieler und Schriftsteller
- 1819 - Albert Schwegler, deutscher Theologe, Philosoph und Historiker
- 1829 - Simon Schwendener, schweizerischer Botaniker und Universitätsprofessor
- 1837 - Harrison Gray Otis, US-amerikanischer Verleger
- 1843 - Adelina Patti, italienische Sopranistin
- 1859 - Alexandre Millerand, französischer Staatsmann und Politiker
- 1866 - Bror Beckman, schwedischer Komponist
- 1869 - Wassili Pawlowitsch Kalafati, russischer Komponist
- 1873 - Egon Schweidler, österreichischer Physiker
- 1881 - Kenneth McArthur, südafrikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1888 - Wilhelm Thöny, österreichischer Maler und Grafiker
- 1888 - Willy Jaeckel, deutscher Expressionist
- 1888 - Giuseppe Ungaretti, italienischer Schriftsteller
- 1890 - Boris Leonidowitsch Pasternak, russischer Dichter und Schiftsteller
- 1892 - Arthur Holly Compton, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger
- 1892 - Roland Rohlfs, Testpilot
- 1894 - Harold Macmillan, britischer Politiker und Regierungschef
- 1894 - Hermann Weinkauff, erster Präsident des Bundesgerichtshofs
- 1895 - Hans Gustav Röhr, deutscher Konstrukteur und Automobilhersteller
- 1897 - John Franklin Enders, US-amerikanischer Bakteriologe
- 1898 - Bertolt Brecht, deutscher Dramatiker, Lyriker und Dichter ("Dreigroschenoper")
- 1898 - Joseph Kessel, französischer Schriftsteller
- 1901 - Arthur Jores, deutscher Mediziner
- 1901 - Henri Alekan, französischer Kameramann
- 1902 - Walter Houser Brattain, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger.
- 1903 - Franco Cortese, italienischer Autorennfahrer
- 1904 - Otto Dannebom, deutscher Politiker und MdB
- 1910 - Dominique Georges Pire, belgischer Dominikaner (Friedensnobelpreis 1958)
- 1910 - Georges Pire, belgischer Mönch
- 1910 - Maria Cebotari, moldawische Opernsängerin
- 1911 - Mstislaw Wsewolodowitsch Keldysch, sowjetisch-russischer Mechaniker, Aeronautiker und Mathematiker
- 1914 - Larry Adler, US-amerikanischer Mundharmonikaspieler
- 1915 - André François Chaval, französischer Zeichner und Cartoonist
- 1921 - Heinz Quermann, bekannter TV-Entertainer der DDR
- 1922 - Árpád Göncz, ungarischer Autor, Politiker und Staatspräsident
- 1923 - Ahti Karjalainen, finnischer Politiker, der dem Zentrum angehörte
- 1927 - Leontyne Price, US-amerikanische Opernsängerin
- 1928 - Jean-Luc Lagardère, französischer Unternehmer
- 1929 - Arne Benary, deutscher Wirtschaftswissenschaftler in der DDR
- 1929 - Jerry Goldsmith, US-amerikanischer Filmmusik-Komponist
- 1930 - Robert Wagner, US-amerikanischer Schauspieler
- 1931 - Thomas Bernhard, österreichischer Lyriker, Dramatiker und Schriftsteller (Heldenplatz)
- 1933 - Gottfried Arnold (Politiker), deutscher Politiker und MdB
- 1935 - Ezard Haußmann, deutscher Schauspieler und der Vater des Regisseurs Leander Haußmann
- 1935 - Konrad Klapheck, deutscher Grafiker und Maler
- 1937 - Don Wilson, US-amerikanischer Musiker
- 1939 - Fritjof Capra, österreichisch-amerikanischer Physiker
- 1939 - Roberta Flack, US-amerikanische Popsängerin, Pianistin und Songschreiberin
- 1940 - Rainer Holbe, deutscher Journalist, TV-Moderator und Autor
- 1941 - David Parnas, Pionier der Softwaretechnik
- 1941 - Michael Apted, Regisseur
- 1942 - Lawrence Weiner, US-amerikanischer bildender Künstler, Vertreter der Konzeptkunst
- 1943 - Ral Donner, US-amerikanischer Sänger
- 1944 - Vernor Vinge, US-amerikanischer Informatiker und Science-Fiction-Autor
- 1944 - Peter Allen, australischer Sänger
- 1945 - Karin Radermacher, deutsche Politikerin und MdL
- 1946 - Clifford T. Ward, britischer Sänger
- 1947 - Louise Arbour, kanadische Richterin und seit 2004 UN-Hochkommissar für Menschenrechte
- 1948 - Peter Biesenbach, deutscher Politiker und MdL
- 1950 - Mark Spitz, US-amerikanischer Schwimmer
- 1951 - Corey Lerois, US-amerikanischer Musiker
- 1951 - Olivier von Winterstein, Intendant der Dresdner Philharmonie
- 1952 - Frank Bsirske, Vorsitzender der Gewerkschaft ver.di
- 1954 - Peter Ramsauer, deutscher Politiker
- 1955 - Bill Laswell, Bassist, Komponist, Arrangeur, Produzent und Betreiber mehrerer Plattenlabels
- 1955 - Greg Norman, australischer Golfer
- 1957 - Steffen Flath, deutscher Politiker
- 1957 - Stephan Balkenhol, deutscher Bildhauer
- 1958 - Birgit Diezel, deutsche Politikerin
- 1958 - Eduard Mainoni, österreichischer Politiker
- 1960 - Robert Addie, britischer Schauspieler
- 1961 - Alexander Payne, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1962 - Cliff Burton, US-amerikanischer Bassist (Metallica)
- 1964 - Sam Graddy, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1967 - Laura Dern, US-amerikanische Schauspielerin
- 1970 - Åsne Seierstad, norwegische Schriftstellerin und Journalistin
- 1980 - Marko Baacke, deutscher Nordischer Kombinierer
- 1980 - Ralph Kretschmar, deutscher Schauspieler und Musiker
- 1982 - Justin Gatlin, US-amerikanischer Leichtathlet
- 1982 - Tom Schilling, deutscher Schauspieler
- 1986 - Ichikawa Yui, japanische Schauspielerin
- 1989 - Rebecca Horner, österreichische Schauspielerin
Gestorben
Rebecca Horner
Rebecca Horner
Rebecca Horner
- 539 - Senka, 28. Kaiser von Japan ( - 467)
- 1242 - Heinrich (VII.), römisch-deutscher König,
- 1242 - Shijo, 87. Kaiser von Japan
- 1419 - Ulrich Ensinger, Baumeister der süddeutschen Gotik
- 1450 - Sejong, vierter König der Joseon-Dynastie (1393-1910) in Korea
- 1477 - Friedrich II. (Der Eiserne), Kurfürst und Markgraf von Brandenburg
- 1543 - Johannes Eck, deutscher katholischer Theologe
- 1567 - Henry Stuart Darnley, zweiter Ehemann von Maria Stuart
- 1657 - Sebastian Stosskopf, deutscher Kupferstecher und Maler
- 1689 - Johann Heinrich Waser, Bürgermeister von Zürich
- 1722 - Bartholomew Roberts, walisischer Pirat
- 1729 - Johann von Besser, deutscher Dichter
- 1755 - Charles de Secondat, Begründer der politischen Theorie der horizontalen Gewaltenteilung
- 1755 - Charles de Montesquieu, französischer Politiker, Schriftsteller und Staatsphilosoph
- 1782 - Friedrich Christoph Oetinger, deutscher Theologe, führender Pietist
- 1817 - Karl Theodor von Dalberg, Erzbischof von Mainz, Fürstprimas, Bischof von Konstanz
- 1820 - Anna Elisabeth Luise von Brandenburg-Schwedt, Gattin des Prinzen Ferdinand von Preußen
- 1822 - Albert von Sachsen-Teschen, deutscher Adeliger und Kunstmäzen
- 1829 - Leo XII., Papst
- 1834 - Johann Christian Hundeshagen, forstlicher Praktiker, Lehrer und Wissenschaftler
- 1837 - Alexander Puschkin, russischer Autor und Dichter
- 1841 - Josef Alois Gleich, österreichischer Beamter und Theaterdichter
- 1865 - Heinrich Friedrich Emil Lenz, deutscher Physiker
- 1868 - David Brewster, schottischer Physiker, Erfinder des Kaleidoskops
- 1878 - Claude Bernard, französischer Physiologe
- 1879 - Honoré Daumier, französischer Maler, Zeichner und Bildhauer
- 1891 - Sonja Kowalewski russische Mathematikerin
- 1901 - Max von Pettenkofer, deutscher Chemiker und Hygieniker
- 1901 - Telemaco Signorini, italienischer Kupferstecher, Maler und Schriftsteller
- 1912 - Joseph Lister, britischer Mediziner
- 1917 - John William Waterhouse, britischer Maler, der der Gruppe der Präraffaeliten zugerechnet wird
- 1918 - Abdülhamid II., Sultan des Osmanischen Reiches
- 1918 - Ernesto Teodoro Moneta, italienischer Politiker und Publizist (Friedensnobelpreis 1907)
- 1923 - Wilhelm Conrad Röntgen, deutscher Physiker (Physiknobelpreis 1901)
- 1927 - Emma Pieczynska-Reichenbach, Schweizer Abolitionistin und Frauenrechtlerin
- 1932 - Edgar Wallace, englischer Krimi-Schriftsteller
- 1933 - Carl Heinrich Becker, preußischer Kultusminister
- 1934 - Ossip Schubin, tschechisch-deutsche Schriftstellerin
- 1934 - Fedor von Zobeltitz, deutscher Journalist und Schriftsteller
- 1939 - Pius XI. (Papst), Papst
- 1940 - Robert Leinert, deutscher Politiker
- 1942 - Lawrence Joseph Henderson, Chemiker, Biologe
- 1944 - Carl Meinhof, Pastor und ein bedeutender deutscher Afrikanist
- 1945 - Mackay-Hugh Baillie-Scott, britischer Architekt und Innenarchitekt
- 1948 - Egon Schweidler, Physiker
- 1950 - Marcel Mauss, französischer Sozialanthropologe
- 1954 - Robert Görlinger, deutscher Politiker
- 1960 - Alojzije Stepinac, Erzbischof von Zagreb und Kardinal
- 1962 - Eduard von Steiger, Schweizer Politiker
- 1962 - Norman Birkett, stellvertretender Richter bei den Nürnberger Prozessen
- 1964 - Eugen Sänger, österreichischer Luft- und Raumfahrtingenieur
- 1965 - Bruno Max Leuschner, Mitglied des Politbüros des ZK der SED der DDR
- 1966 - John Frederick Charles Fuller, britischer Generalmajor und Militärhistoriker
- 1977 - Sergei Wladimirowitsch Iljuschin, russischer Ingenieur und Flugzeugbauer
- 1979 - Henry B. Ollendorff, US-amerikanischer Jurist und Sozialarbeiter
- 1982 - Margrit Rainer, Schweizer Schauspielerin
- 1985 - Werner Hinz, deutscher Schauspieler
- 1987 - Anton Donhauser, deutscher Politiker
- 1987 - Hans Rosenthal, deutscher Radio- und Fernsehmoderator
- 1992 - Alex Haley, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1998 - Erich Mückenberger, Mitglied des Politbüros des ZK der SED der DDR
- 1999 - Josef Holaubek, Polizeipräsident in Wien
- 2003 - Jan Vesely, tschechischer Radrennfahrer
- 2003 - Ronald Ziegler, US-amerikanischer Politiker
- 2005 - Arthur Miller, US-amerikanischer Schriftsteller
- 2005 - Jean Cayrol, französischer Autor und Verleger
Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage:
- Hl. Scholastika von Nursia, Nonne (katholisch, anglikanisch, orthodox)
- Namenstage: Agatho, Scholastika
- Deutscher Kinderhospiztag
Siehe auch
- 9. Februar - 11. Februar
- 10. Januar - 10. März
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0210
ja:2月10日
ko:2월 10일
simple:February 10
th:10 กุมภาพันธ์
21. FebruarDer 21. Februar ist der 52. Tag des Gregorianischen Kalenders.
Ereignisse
- 1832 - Entdeckung von Grahamland (Antarktis)
- 1848 - Karl Marx und Friedrich Engels veröffentlichen "Das Kommunistische Manifest".
- 1916 - Erster Weltkrieg: Die bis zum 18. Dezember dauernde Schlacht um Verdun zwischen Deutschland und Frankreich beginnt.
- 1931 - Die älteste überlieferte Flugzeugentführung findet im peruanischen Arequipa statt.
- 1946 - Erste Ausgabe der Wochenzeitung Die Zeit.
- 1965 - Malcolm X wird in New York City von Black Muslims ermordet.
- 1972 - US-Präsident Richard Nixon besucht die Volksrepublik China.
- 1999 - Die Opposition in Togo blockiert die Parlamentswahlen.
- 2000 - Deutschlands Bundespräsident Johannes Rau auf Staatsbesuch in Ägypten.
- 2000 - Teheran, Iran. Eröffnung der ersten U-Bahnlinie. Die Eröffnung nimmt Staatspräsident Mohammad Chātemī vor.
- 2001 - Indien. Ende des Pilgerfestes Kumbh Mela (rituelles Bad).
- 2003 - Kroatien stellt in Athen, Griechenland, den Antrag auf Mitgliedschaft in der EU.
- 2005 - Der Eschweiler Wolf wird in Heinsberg erschossen.
Kultur
- 1822 - Uraufführung der komischen Oper "Le Petit souper" von Victor Dourlen an der Opéra-Comique in Paris.
- 1826 - Uraufführung der Oper "Caritea, Regina di Spagna" von Saverio Mercadante am Teatro Fenice in Venedig.
- 1852 - Uraufführung der Oper "Die Nürnberger Puppe" von Adolphe Adam an der Opéra-National in Paris.
- 1886 - Private Uraufführung der Oper "Chowanschtschina" von Modest Petrowitsch Mussorgski im Musikdramatischen Klub in Sankt Petersburg.
- 1907 - Uraufführung der komischen Oper "Romeo und Julia auf dem Dorf" von Frederick Delius an der Komischen Oper Berlin.
- 1919 - Uraufführung der Oper "Absalom i Eteri" von Sacharij Paliaschwili in Tiflis.
- 1927 - Uraufführung der Operette "Der Zarewitsch" von Franz Lehár am Deutschen Künstler-Theater in Berlin.
- 1930 - Uraufführung der Operette "Viktoria und ihr Husar" von Paul Abraham in Budapest
- 1999 - Der US-amerikanische Regisseur Terrence Malick gewinnt den Goldenen Bären bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin.
Wirtschaft
Wissenschaft und Technik
- 1953 - Die molekulare Struktur der DNA wird von Francis Crick und James Watson entdeckt.
Kultur
Religion
- 1431 - Jeanne d'Arc wird der Ketzerei angeklagt und in Rouen vor ein Gericht gestellt.
- 1946 - Die Deutschen Erzbischöfe Joseph Frings, Bischof Clemens August Graf von Galen und Bischof Konrad Graf von Preysing werden in Rom vom Papst zu Kardinälen ernannt.
Katastrophen
- 1907 - Das britische Fährschiff Berlin strandet im Sturm vor Hoek van Holland. 176 Menschen kommen ums Leben.
- 1970 - Nach einer Bombenexplosion stürzt in der Schweiz eine CV-990 ab. Alle 47 Menschen an Bord sterben.
- 1973 - Israel. Zwei israelische Kampfflugzeuge schießen eine libysche Verkehrsmaschine über Sinai ab. 100 Tote.
Sport
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1999 - Deutschland. Martin Schmitt aus Furtwangen erringt bei den nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Bischofshofen die Goldmedaille im Skispringen von der Großschanze. Silber geht an Sven Hannawald aus Hinterzarten. Bronze an den Japan.
Geboren
Hinterzarten
- 1397 - Isabella von Portugal, Ehefrau von Philip III., dem Herzog von Burgund
- 1556 - Sethus Calvisius, deutscher Komponist (ab 1594 Thomaskantor in Leipzig)
- 1593 - Gérard Desargues, französischer Mathematiker
- 1609 - Raimund von Montecuccoli, österreichischer Feldherr, Diplomat und Staatsmann
- 1632 – Aegidius Strauch, Theologe
- 1728 - Peter III., russischer Zar
- 1770 - Georges Mouton, comte de Lobau, französischer General, Pair und Marschall von Frankreich
- 1779 - Friedrich Carl von Savigny, deutscher Rechtsgelehrter
- 1785 - Karl August Varnhagen von Ense, deutscher Schriftsteller und Biograph
- 1791 - Carl Czerny, österreichischer Pianist
- 1791 - John Mercer, britischer Chemiker
- 1794 - Antonio López de Santa Anna, mexikanischer Offizier und Politiker
- 1801 - Johann Wenzel Kalliwoda, böhmischer Komponist
- 1801 - John Henry Newman, englischer Kardinal
- 1808 - Wilhelm Löhe, deutscher protestantischer Theologe
- 1817 - José Zorila y Moral, spanischer Autor
- 1822 - Ludwig Beckmann, deutscher Maler
- 1823 - Eduard Oscar Schmidt, deutscher Zoologe
- 1823 - Julius Jolly, badischer Politiker
- 1829 - Johannes von Miquel, preußischer Politiker und Reformator
- 1836 - Emil Hartmann (Komponist), dänischer Komponist
- 1836 - Léo Delibes, französischer Komponist
- 1837 - Rosalía de Castro, spanische Dichterin
- 1844 - Charles-Marie Widor, französischer Organist, Komponist und Lehrer
- 1851 - Karl Wilhelm Diefenbach, Maler und Sozialreformer
- 1865 - Walter Boveri, Industrieller, Gründer von Brown, Boveri & Cie (BBC)
- 1866 - August Paul von Wassermann, deutscher Bakteriologe
- 1871 - Paul Cassirer, deutscher Verleger und Galerist
- 1875 - Jeanne Calment, die älteste dokumentierte Person.
- 1876 - Constantin Brancusi, rumänischer Bildhauer
- 1880 - Waldemar Bonsels, deutschter Schriftsteller
- 1881 - Walter Scharwenka, deutscher Komponist
- 1885 - Sacha Guitry, französischer Schauspieler, Filmregisseur, Drehbuchautor und Dramatiker
- 1886 - Wladimir Wiese, russisch-sowjetischer Ozeanograph und Polarforscher
- 1893 - Andrés Segovia, spanischer Gitarrist
- 1895 - Henrik Dam, dänischer Biochemiker und Nobelpreisträger
- 1896 - Kazys Viktoras Banaitis, litauischer Komponist
- 1903 - Anaïs Nin, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1903 - Raymond Queneau, französischer Autor
- 1903 - Scrapper Blackwell, US-amerikanischer Blues-Musiker
- 1904 - Alexei Nikolajewitsch Kossygin, war Ministerpräsident der Sowjetunion
- 1907 - Wystan Hugh Auden, englischer Schriftsteller
- 1909 - Hans Erni, schweizerischer Maler und Bildhauer
- 1909 - Jan Václav Sládek tschechischer Maler und Graphiker
- 1913 - Benjamin Bloom, US-amerikanischer Professor, Forscher und Lehrer
- 1915 - Jewgeni Lifschitz, sowjetischer Physiker
- 1920 - Ishigaki Rin, japanische Dichterin
- 1920 - Leo Scheffczyk, deutscher Theologe und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1921 - John Rawls, US-amerikanischer Philosoph
- 1921 - Antonio María Javierre Ortas, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1924 - Robert Gabriel Mugabe, Chef der ZANU-Partei und Staatsoberhaupt von Simbabwe
- 1924 - Silvano Piovanelli, Erzbischof von Florenz und Kardinal
- 1925 - Sam Peckinpah, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1926 - Hans Schwier, deutscher Politiker und Kultusminister von Nordrhein-Westfalen
- 1927 - Guy Mitchell, US-amerikanischer Sänger
- 1930 - Wilfried Minks, deutscher Bühnenbildner und Theaterregisseur
- 1933 - Bob Rafelson, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1933 - Nina Simone, US-amerikanische Jazz- und Bluesmusikerin
- 1937 - Harald V., norwegischer König
- 1937 - Ron Clarke, Mittel- und Langstreckenläufer
- 1938 - Lester Bird, antiguanischer Politiker und Premierminister
- 1942 - Bob Colin Day, britische Sängerin
- 1942 - Margarethe von Trotta, deutsche Filmregisseurin
- 1943 - Paul Kirchhof, Richter am Bundesverfassungsgericht
- 1945 - Paul Newton, britischer Musiker
- 1945 - Walter Momper, deutscher Politiker
- 1946 - Alan Rickman, britischer Bühnen- und Film-Schauspieler
- 1946 - Ottmar Schreiner, deutscher Jurist und Politiker
- 1946 - Anthony Daniels, britischer Schauspieler
- 1948 - Elmar Müller, deutscher Fußballtrainer
- 1949 - Jerry Harrison, US-amerikanischer Musiker
- 1949 - Ronnie Hellström, schwedischer Fußball-Torwart
- 1950 - Håkan Nesser, schwedischer Schriftsteller
- 1953 - Dagmar Roth-Behrendt, deutsche Politikerin
- 1955 - Gerhard Rüdiger Gundermann, deutscher Liedermacher
- 1955 - Kelsey Grammer, US-amerikanischer Schauspieler
- 1955 - Rolf Schlierer, Bundesvorsitzender der Partei Die Republikaner
- 1958 - Mary Chapin Carpenter, US-amerikanische Country-Sängerin
- 1962 - Chuck Palahniuk, US-amerikanischer Schriftsteller (Fight Club)
- 1967 - Leroy Burrell, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1967 - Silke Knoll, deutsche Leichtathletin
- 1973 - Paolo Rink, deutscher und brasilianischer Fußballspieler
- 1979 - Jennifer Love Hewitt, US-amerikanische Schauspielerin
Gestorben
- 1513 - Giuliano della Rovere, Papst von 1503 bis 1513
- 1513 - Julius II. (Papst), war unter dem Namen Julius II. Papst
- 1554 - Hieronymus Bock, deutscher Botaniker, Arzt und lutherischer Prediger
- 1554 - Sibylle von Jülich-Kleve-Berg, Älteste Tochter von Herzog Johann III.
- 1633 - Karl Hannibal von Dohna, Landvogt in der Oberlausitz
- 1677 - Baruch Spinoza, niederländischer Philosoph
- 1730 - Benedikt XIII., Papst 1724-1730
- 1730 - Pietro Francesco Orsini, Papst von 1724 bis 1730
- 1824 - Eugène Beauharnais, Stefsohn von Napoleon
- 1841 - Dorothea Tieck, deutsche Shakespeare-Übersetzerin
- 1846 - Ninko, 120. Kaiser von Japan
- 1861 - Lars Levi Laestadius, schwedischer Erweckungsprediger in Lappland
- 1862 - Justinus Kerner, deutscher Schriftsteller und Arzt
- 1882 - Gottfried Wilhelm Lehmann, Mitbegründer der deutschen Baptistengemeinden
- 1891 - Georges Seurat, Erfinder, Maler des Pointillismus
- 1894 - Gustave Caillebotte, französischer Maler und Kunstsammler
- 1902 - Emil Holub, böhmischer Afrikaforscher
- 1902 - Mathias Kneißl (hingerichtet), bayerischer Räuber
- 1912 - Osborne Reynolds, britischer Physiker
- 1919 - Kurt Eisner, deutscher Politiker und Schriftsteller
- 1919 - Louis Tuaillon, preußischer Bildhauer
- 1920 - Alfons Heinrich, Herzog von Oporto und Herzog zu Sachsen
- 1925 - Josef Lang, österreichischer Henker
- 1926 - Heike Kamerlingh Onnes, niederländischer Physiker
- 1931 - Frederick Banting, entdeckte zusammen mit Charles Best das Insulin
- 1934 - Augusto César Sandino, Führer des nicaraguanischen Widerstands gegen die US-Besatzung
- 1938 - George Ellery Hale, US-amerikanischer Astronom
- 1938 - Wilhelm Lütgert, deutscher protestantischer Theologe
- 1939 - Edlef Köppen, deutscher Schriftsteller und Rundfunkredakteur
- 1941 - Frederick Banting, britischer Mediziner und Nobelpreisträger
- 1944 - Ferenc Szisz, französisch-ungarischer Rennfahrer
- 1944 - Giacinto Ghia, italienischer Automobildesigner
- 1945 - Eric Liddell, schottischer Leichtathlet, Olympiasieger über 400 Meter und Rugby-Nationalspieler
- 1957 - Max Prantl, Dichter und Maler
- 1960 - Jacques Becker, französischer Filmregisseur
- 1965 - Malcolm X, US-amerikanischer Führer der Schwarzenbewegung
- 1967 - Wolf Albach-Retty, österreichischer Schauspieler
- 1968 - Howard Walter Florey, australischer Pathologe und Nobelpreisträger
- 1968 - Robert Jaffé, deutscher Politiker
- 1972 - Eugène Gabriel Gervais Laurent Tisserant, Kardinaldekan der katholischen Kirche
- 1977 - Heinrich Auge, deutscher Politiker und MdB
- 1980 - Alfred Andersch, deutscher Schriftsteller, Herausgeber und Rundfunkredakteur
- 1980 - Peter Wiepert, fehmarnscher Heimatforscher und Schriftsteller.
- 1981 - Ron Grainer, australischer Komponist
- 1982 - Gershom Scholem, Forscher der jüdischen Mystik
- 1984 - Michail Alexandrowitsch Scholochow, sowjetrussischer Schriftsteller
- 1991 - Margot Fonteyn de Arias, berühmte britische Ballett-Tänzerin
- 1996 - Morton Gould, US-amerikanischer Komponist, Dirigent und Pianist
- 1997 - Jupp Posipal, deutscher Fußballspieler
- 1999 - Gertrude Belle Elion, US-amerikanischer Wissenschaftler und Nobelpreisträger für Medizin
- 1999 - Friedrich Hundertwasser, österreichischer Künstler
- 2003 - Karel Kosik, tschechischer Philosoph
- 2004 - Guido Molinari, kanadischer Maler und Grafiker
- 2005 - Gerhard Hecht, Boxer
- 2005 - Guillermo Cabrera Infante, kubanischer Schriftsteller
- 2005 - Josef Metternich, deutscher Opernsänger
Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage:
- Hl. Petrus Damiani, Bischof, Kirchenlehrer (katholisch)
- Internationaler Tag der Muttersprache (UNESCO)
- Nordfriesischer Feiertag (Biikebrennen)
- Welttag des Fremdenführers
Siehe auch
- 20. Februar - 22. Februar
- 21. Januar - 21. März
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0221
ja:2月21日
ko:2월 21일
simple:February 21
th:21 กุมภาพันธ์
1999
Jahreswidmungen
- 1999 ist „Internationales Jahr der Senioren“ von den Vereinten Nationen
- Die Silberweide (Salix alba) ist Baum des Jahres (Kuratorium Baum des Jahres/Deutschland)
- Der Satansröhrling (Boletus satanas) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Die Goldammer (Emberizidae citrinella) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Die Bocks-Riemenzunge (Himantoglossum hircinum) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Der Fischotter (Lutra lutra) ist Tier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)
Politik
- 1. Januar: Ruth Dreifuss wird die erste Bundespräsidentin der Schweiz
- 1. Januar: Polen reduziert im Rahmen einer Verwaltungsreform die Anzahl der Regionen (Woiwodschaften) von 49 auf 16
- 2. Januar: Ein Büro der OSZE wird in Bischkek, Kirgisistan, eröffnet
- 2. Januar: Osama bin Laden bekennt sich zu den Bombenanschlägen auf die US-Botschaften in Nairobi und Daressalam
- 2. Januar: Juan José Ibarretxe wird Ministerpräsident der spanischen Autonomen Region des Baskenlandes
- 10. Januar: Parlamentswahlen in Kasachstan
- 23. Januar: Aussetzung der Wirtschaftssanktionen gegen Burundi
- 2. Februar: Hugo Rafael Chávez Frías wird Staatspräsident von Venezuela
- 7. Februar: Tod König Husseins von Jordanien
- 21. Februar: Die Opposition in Togo blockiert die Parlamentswahlen
- 26. Februar: Iran. Erste Kommunalwahlen
- 27. Februar: König Abdullah II. wird Staatspräsident in Jordanien
- 6. März: Kambodscha. Ta Mok, letzter Führer der Khmer Rouge (Roten Khmer) wird festgenommen
- 11. März: Bundesfinanzminister Oskar Lafontaine tritt nach Richtungsänderung der Regierung von allen seinen Ämtern ab
- 7. März: Parlamentswahlen in Äquatorialguinea
- 12. März: NATO-Osterweiterung: Polen, Tschechien und Ungarn treten der NATO bei
- 16. März: Die Mitglieder der Europäischen Kommission treten nach Korruptionsvorwürfen zurück
- 23. März: Paraguay. Ermordung von Vizepräsident Dr. Luis Argaña
- 24. März: Beginn des NATO-Einsatzes und der NATO-Luftschläge gegen Jugoslawien
- 24. März: Der EU-Rat einigt sich auf Romano Prodi als neuen EU-Kommissionspräsidenten
- 25. März: Das Investitionsschutz- und -förderabkommen zwischen dem Libanon und Deutschland tritt in Kraft
- 28. März: Paraguay. Der Staatspräsident Cubas Grau tritt zurück
- 28. März: Luis Angel González Macchi wird Staatspräsident in Paraguay
- 1. April: Kanada. Gründung des Territoriums Nunavut
- 9. April: Republik Niger. Ermordung Staatspräsident Baré
- 27. April: Georgien wird Mitglied des Europarats
- 30. April: Kambodscha erhält die Vollmitgliedschaft in der ASEAN (Assoziation südostasiatischer Staaten)
- 30. April: Militärputsch auf den Komoren. Die Regierung wird aufgelöst
- 1. Mai: Nauru wird Vollmitglied des Commonwealth of Nations
- 8. Mai: Ismail Omar Guelleh wird Staats- und Regierungspräsident in Dschibuti
- 17. Mai: Staatsbesuch von Bundespräsident Roman Herzog in Litauen
- 18. Mai: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Kuwait
- 23. Mai: 50-jähriges Jubiläum der Gründung der Bundesrepublik Deutschland
- 23. Mai: Johannes Rau wird zum Bundespräsidenten gewählt
- 28. Mai: Dr. Rudolf Schuster wird Staatspräsident der Slowakei
- 29. Mai: Nigeria wird zur Bundesrepublik mit Präsidialdemokratie. Staatspräsident wird Olusegun Obasanjo
- 7. Juni: Indonesien Erste freie Wahlen
- 9. Juni: Ruanda. Verlängerung der politischen Übergangsphase
- 10. Juni: Mazedonien nimmt den Stabilitätspakt in Köln, Deutschland, an
- 10. Juni: Einstellung der NATO-Luftschläge in Jugoslawien
- 12. Juni: NATO-Truppen marschieren in den Kosovo ein
- 13. Juni: Einmarsch der ersten mit UN-Mandat ausgestatteten KFOR-Truppen in das Kosovo
- 15. Juni: Armenien. Vasgen Sarkissian wird Regierungschef
- 19. Juni: G7-Gipfel in Köln beschließt die Kölner Schuldeninitiative begleitet von der Menschenkette der Erlassjahr-Kampagne
- 24. Juni: Deutschland bringt die Altauto-Richtlinie der EU zu Fall
- 1. Juli: Das Kooperationsabkommen zwischen dem Jemen und EG tritt in Kraft
- 1. Juli: Inkrafttreten des Partnerschafts- und Kooperationsabkommens zwischen der EU und Kasachstan
- 1. Juli: Partnerschafts- und Kooperationsabkommen zwischen Kirgisistan und der EU
- 1. Juli: Inkrafttreten des Partnerschafts- und Kooperationsabkommens zwischen der EU und Kirgisistan
- 1. Juli: Simbabwe. Tod von Vizepräsident Joshua Nkomo
- 7. Juli: Lettland. Vaira Vīķe-Freiberga wird Staatspräsidentin
- 26. Juli: Als erster ranghoher Vertreter der Palästinenser besucht der palästinensische Parlamentspräsident Ahmed Kurie das israelische Parlament
- 29. Juli: Stabilitätsgipfel in Sarajevo, Mazedonien
- 7. August: Jean-Claude Juncker wird erneut als Premierminister von Luxemburg vereidigt
- 12. August: Tadschikistan. Nach Parteienverbot können sich jetzt alle Parteien registrieren lassen
- 1. September: Sellapan Rama Nathan wird Staatspräsident in Singapur
- 7. September: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Usbekistan
- 8. September: Die Annäherung der Schweiz an die EU wird vom Parlament unterstützt
- 14. September: Nauru wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 14. September: Kiribati wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 19. September – Bei der Landtagswahl in Sachsen verteidigt die CDU ihre absolute Mehrheit, die SPD erhält nur noch etwas mehr als 10 %, die PDS gewinnt hinzu
- 20. September: Palau wird Mitglied in der UNESCO
- 23. September: Erste Direktwahl des Staatspräsidenten im Jemen. Staatspräsident Ali Abdullah Saleh wird im Amt bestätigt
- 26. September: Ägypten. Präsident Muhammad Husni Mubarak wird durch ein Referendum für eine vierte, sechsjährige Amtsperiode bestätigt
- 30. September: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Tschechien, in Kraft seit dem 15. Juni 2001
- 3. Oktober: Parlamentswahlen in Österreich
- 12. Oktober: Das Parlament von Pakistan wird nach einem unblutigen Militärputsch suspendiert; General | | |