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Internationaler FrauentagDer Internationale Frauentag (International Women's Day) wird weltweit von Frauenorganisationen am 8. März begangen. Die Idee dazu wurde am 27. August 1910 auf der Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen von der deutschen Frauenrechtlerin und Sozialistin Clara Zetkin ins Leben gerufen: Der 19. März wurde als Internationaler Sozialistischer Frauentag zum Kampftag für das Frauenwahlrecht bestimmt.
Zur Erklärung des Datums werden je nach Quelle verschiedene Ereignisse erwähnt, darunter eine Arbeiterinnendemonstration in St. Petersburg während der russischen Revolution 1917 (da galt noch der julianische Kalender, das russische Datum war der 23. Februar) oder die brutale Niederschlagung einer Demonstration New Yorker Textilarbeiterinnen im Jahr 1857.
1911 demonstrierten Frauen in Deutschland, Dänemark, Österreich, Schweden, der Schweiz und den USA für Gleichberechtigung. Seit 1921 wurde der Tag, der bis dahin am 19. März begangen worden war, auf den 8. März festgelegt.
Da die sozialistischen Bewegung maßgeblich an der Entstehung des Frauentages Anteil hatte, wurde er in Deutschland zwischen 1933 und 1945 verboten. Alternativ wurde der Muttertag hoch gehalten, der auch mehr dem nationalsozialistischen Frauen(=Mutter)-Ideal entprach.
Wegen seines Ursprungs wurde nach 1945 der Frauentag in den Ostblockländern verstärkt gefeiert, während er in Westdeutschland im Schatten des Muttertages eine untergeordnete Rolle spielte.
Zum Internationalen Frauentag 2003 war ein von der UNICEF propagiertes Motto "bessere Bildung für Mädchen" mit dem Ziel, Mädchen besser vor Diskriminierung, Gewalt und Ausbeutung zu schützen. Ferner wendet sich der publizierte Aufruf gegen jede Diskriminierung von Frauen und Mädchen, gegen weibliche Genitalverstümmelung und gegen Kinderheirat. 2004 hatten einige Initiativen in Europa Schwerpunkte zum Thema Nepal. Im Jahr 2005 lautete das Motto: "Frauenrechte sind Menschenrechte - überall".
In der Russischen Föderation und Weißrussland ist der Internationale Frauentag ein Feiertag.
Kritik
Manche Menschen bringen vor, ein spezieller Tag für Frauen verstoße – solange es keinen vergleichbaren Tag für Männer gäbe – gegen den Grundsatz der Gleichberechtigung.
In den letzten Jahren ist verstärkt zu beobachten, dass der Internationale Frauentag als "Weltfrauentag" bezeichnet wird. Diese Bezeichnung ist jedoch unhistorisch und erinnert an den Weltgebetstag
Weblinks
- [http://www.meinhard.privat.t-online.de/index.html Frauen in der Geschichtsschreibung]
- [http://www.inidia.de/weltfrauentag.htm Weltfrauentag 2003, UNICEF]
- [http://www.stuttgart.de/4/sixcms/detail.php?id=21525 Frauentag 2004, Stuttgart]
- [http://www.frauennews.de/themen/frautag.htm Frauennews - das Frauen E-Zine]
Siehe auch:
- Menschenrechte
- Feminismus
- Frauenrechte
- Weltmännertag
Kategorie:Feminismus
Kategorie:Frauengeschichte
Kategorie:Aktionstag
ja:国際女性デー
simple:International Women's Day
27. AugustDer 27. August ist der 239. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 240. in Schaltjahren) - somit bleiben noch 126 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 479 v. Chr. - An oder um diesen Tag finden mit der Schlacht von Platää und der annähernd gleichzeitigen Seeschlacht von Mykale die Perserkriege ein Ende. Die Perser werden von den verbündeten griechischen Kleinstaaten geschlagen.
- 1689 - China vereinbart mit Russland den Amur als Grenzfluss zwischen beiden Kaiserreichen
- 1791 - Deklaration von Pillnitz: österreichisch-preußische Interventionsdrohung gegen das revolutionäre Frankreich im Ergebnis der Fürstenzusammenkunft vom 25. bis 27. August im Pillnitzer Schloss.
- 1828 - Mit dem Vertrag von Montevideo erkennen Brasilien und Argentinien die Unabhängigkeit Uruguays an.
- 1896 - Der Englisch-Sansibarische Krieg, der wohl kürzeste Krieg aller Zeiten, wird zwischen 9:02 und 9:40 ausgefochten.
- 1910 - Ausrufung des Internationalen Frauentages durch die deutsche Frauenrechtlerin und Sozialistin Clara Zetkin auf einer Frauenkonferenz in Kopenhagen. Er wurde später auf den 8. März festgelegt.
- 1914 - Die deutsche Kolonie Togo wird kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges von Großbritannien und Frankreich besetzt. Am 27.08.1914 erfolgt die Kapitulation der deutschen Polizeitruppen.
- 1916 - Erster Weltkrieg: Rumänien erklärt Österreich-Ungarn den Krieg in der Hoffnung auf Gebietszuwachs.
- 1924 - Der Zeppelin LZ 126, später als ZR-3 „USS Los Angeles“ in amerikanischen Diensten, macht seine Jungfernfahrt.
- 1929 - Argentinien und Brasilien akzeptieren im Friedensvertrag von Rio de Janeiro die Unabhängigkeit der Republik Uruguay.
- 1945 - Der Wiener Kurier, Vorläufer des Kuriers, erscheint erstmals.
- 1985 - General Ibrahim Babangida übernimmt die Macht in Nigeria.
- 1991 - Die baltischen Staaten werden von Deutschland diplomatisch anerkannt.
- 1991 - Die Republik Moldau wird unabhängig.
- 2001 - Mazedonien. Beginn NATO-Operation "Essential Harvest" (Waffeneinsammeln)
- 2003 - Die maoistische Führung kündigt einen Waffenstillstand in Nepal an.
Wirtschaft
- 1859 - Edwin L. Drake stößt bei Titusville in Pennsylvania, wo 1857 plötzlich Erdöl aus dem Boden gesickert ist, bei seiner Bohrung auf den begehrten Rohstoff. Durch die nun mögliche industrielle Förderung beginnt das Zeitalter der Petroleumindustrie.
Wissenschaft und Technik
- 1939 - Erich Warsitz steuert als Pilot eine Heinkel He 178, das erste Düsenflugzeug, angetrieben durch ein Heinkel S3B Strahltriebwerk.
- 2005 - Der Wolkenkratzer Turning Torso wird in Malmö, Schweden als höchstes Wohngebäude Europas eingeweiht.
Kultur
- 1748 - Uraufführung der Oper "Pigmalion" von Jean-Philippe Rameau an der Grand Opéra Paris.
- 1900 - Die Oper "Prometheus" von Gabriel Urbain Fauré wird in Béziers uraufgeführt.
- 1950 - Der Film "Der Reigen" von Max Ophüls hat bei der Biennale in Venedig seine internationale Premiere.
Religion
Katastrophen
- 1883 - Ausbruch des Vulkans Krakatau in Indonesien. Durch den Ausbruch, Flutwellen (Tsunamis) und pyroklastische Ströme sterben mindestens 36.000 Menschen.
- 1992 - Iwanowo, Russland. Beim Landeanflug verunglückte eine aus Donezk, Ukraine kommende Tupolew Tu-134 der Aeroflot. Dabei starben alle 84 Insassen.
Sport
- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
- 1545 - Alexander, Herzog von Parma
- 1550 - Johann Samuel Welter, deutscher Komponist
- 1666 - Iwan V., Zar von Russland von 1682 bis 1696
- 1703 - August von Hallerstein, deutscher Jesuit und China-Missionar
- 1730 - Johann Georg Hamann, deutscher Philosoph und Schriftsteller
- 1768 - Charlotte Corday, französische Mörderin Jean-Paul Marats
- 1770 - Georg Wilhelm Friedrich Hegel, deutscher Philosoph
- 1785 - Agustín Gamarra, Staatspräsident von Peru
- 1786 - Johannes Voigt, deutscher Historiker, Vater des Humanismusforschers Georg Voigt
- 1807 - Karl Franzewitsch Albrecht, russischer Komponist
- 1856 - Iwan Franko, ukrainischer Dichter
- 1865 - Charles Gates Dawes, Vizepräsident der USA, Friedensnobelpreis 1925
- 1871 - Theodore Dreiser, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1874 - Carl Bosch, deutscher Chemiker
- 1877 - Charles St. Rolls, britischer Autopionier
- 1877 - Ernst Wetter, schweizerischer Politiker (FDP), Bundesrat 1939-1943
- 1882 - Jaroslav Křička, tschechischer Komponist
- 1885 - Georg Wilhelm Pabst, österreichischer Filmregisseur
- 1886 - Rebecca Clarke bis 1979, englische Komponistin und Violaspielerin
- 1890 - Man Ray, US-amerikanischer Künstler
- 1899 - Cecil Scott Forester, englischer Schriftsteller
- 1899 - Hans Wilhelmi, deutscher CDU-Politiker, Bundesschatzminister 1960-1961
- 1901 - Fritz Berg, erster Präsident des BDI nach 1945
- 1903 - Ernst Bettermann, deutscher SPD-Politiker, Landrat, MdL Niedersachsen
- 1905 - Heinz Liepmann, deutscher Schriftsteller und Journalist
- 1906 - Giorgos Theotokas, griechischer Komponist, Sänger und Politiker
- 1908 - Lyndon B. Johnson, 36. Präsident der USA
- 1908 - Kurt Wegner, deutscher Künstler
- 1909 - Walter Arnold, deutscher Bildhauer
- 1909 - Lester W. Young, US-amerikanischer Musiker
- 1910 - Mutter Teresa, albanische Ordensgründerin, Friedensnobelpreis 1979
- 1912 - Ruth Cohn, Begründerin der Themenzentrierten Interaktion (TZI)
- 1914 - Heidi Kabel, deutsche Schauspielerin
- 1915 - Norman Foster Ramsey, US-amerikanischer Physiker
- 1922 - Frank Kelly Freas, US-amerikanischer Science-Fiction- und Fantasy-Künstler
- 1923 - Uwe Dallmeier, deutscher Schauspieler
- 1925 - Carter Glen Stanley, US-amerikanischer Musiker
- 1927 - Liselott Linsenhoff, deutsche Dressurreiterin
- 1929 - (oder 4. oder 24. August): Jassir Arafat, palästinensischer Politiker, Chef der PLO bis 2004
- 1936 - Hans Scheibner, deutscher Kabaretist
- 1936 - Hans Georg Bertram, deutscher Komponist
- 1937 - Alice Coltrane, US-amerikanische Musikerin
- 1937 - Tommy Sands, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 1937 - Phil Shulman, britischer Musiker und Sänger
- 1942 - Daryl Dragon,US-amerikanischer Musiker und Songschreiber
- 1943 - Wolfgang Nordwig, deutscher Leichtathlet und Olympiasieger
- 1945 - Malcolm Allured, britischer Musiker
- 1945 - Marianne Sägebrecht, deutsche Schauspielerin
- 1946 - Suzanne Doucet, deutsche Sängerin und Songschreiberin
- 1947 - Barbara Bach, US-amerikanische Schauspielerin, Ehefrau von Ringo Starr
- 1947 - Fritz Schramma, deutscher CDU-Politiker, Oberbürgermeister von Köln
- 1949 - Jeff Cook, britischer Musiker und Sänger
- 1950 - Mink DeVille, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1951 - Christof Wackernagel, deutscher Schauspieler und ehemaliger RAF-Terrorist
- 1952 - Undine Gruenter, deutsche Schriftstellerin
- 1952 - Laurie Wisefield, britischer Musiker
- 1953 - Alex Lifeson, kanadischer Rockmusiker der Gruppe "Rush"
- 1956 - Glenn Matlock, britischer Musiker der "Sex Pistols"
- 1957 - Bernhard Langer, deutscher Golfspieler
- 1958 - Sergei Konstantinowitsch Krikaljow, Kosmonaut
- 1959 - Markus, deutscher Sänger
- 1959 - Gerhard Berger, österreichischer Auto-Rennfahrer
- 1969 - Christof Straub österreichischer Musiker und Komponist
- 1970 - Peter Ebdon, englischer Profi-Snooker-Spieler
- 1970 - Kelly Trump, US-amerikanische Pornodarstellerin
- 1972 - Denise Lewis, britische Leichtathletin
- 1973 - Dietmar Hamann, deutscher Fußballspieler
- 1977 - Deco, portugiesischer Fußballspieler
- 1986 - Mario Barrett,US-amerikanischer R&B-Sänger
Gestorben
Mario Barrett
- 827 - Eugen II. (Papst), Papst
- 858 - Montoku, 55. Kaiser von Japan
- 995 - Gebhard von Konstanz, Bischof von Konstanz, Heiliger
- 1394 - Chokei, 98. Kaiser von Japan (1368 - 1383)
- 1521 - Josquin Desprez, Komponist und Sänger
- 1574 - Bartolomeo Eustachi, italienischer Arzt und Anatom
- 1576 - Tizian, italienischer Maler
- 1590 - Felice Peretti di Montalto, Papst von 1585 bis 1590
- 1590 - Sixtus V., Papst von 1585 bis 1590
- 1618 - Albrecht Friedrich von Preußen, regierender Fürst des Herzogtums Preußen
- 1635 - Lope de Vega, spanischer Dichter
- 1723 - Antoni van Leeuwenhoek, niederländischer Naturforscher und Mikroskopbauer
- 1748 - James Thomson, schottischer Dichter
- 1824 - Johann Christian Woyzeck, Vorlage für die Hauptfigur in Georg Büchners Drama 'Woyzeck'
- 1840 - Hermann Wedel-Jarlsberg, norwegischer Politiker
- 1841 - Ignaz Xaver von Seyfried, österreichischer Komponist
- 1851 - Ferdinand Georg August von Sachsen-Coburg-Saalfeld-Koháry, Feldmarschallleutnant in österreichischen Diensten
- 1865 - Thomas Chandler Haliburton, kanadischer Schriftsteller
- 1868 - Xaver Schnyder von Wartensee, Schweizer Komponist und Musikautor
- 1876 - Michel Rodange, Luxemburgischer Schriftsteller
- 1879 - Rowland Hill, Reformator des englischen Postwesens
- 1887 - Wilhelm Valentin Volckmar, Orgelvirtuose und Komponist
- 1893 - Peter Mitterhofer, Zimmermann und Erfinder
- 1914 - Eugen von Böhm-Bawerk, österreichischer Ökonom
- 1919 - Louis Botha, erster Premierminister der Südafrikanischen Union
- 1929 - Herman Potocnik, slowenischer Raumfahrttheoretiker
- 1931 - Frank Harris, irisch-englischer Autor und Redakteur
- 1935 - Otto Schott, deutscher Chemiker und Glastechniker
- 1950 - Cesare Pavese, italienischer Schriftsteller
- 1953 - Nikolai Berezowski, russischer Komponist
- 1958 - Ernest O. Lawrence, US-amerikanischer Atomphysiker
- 1963 - Adolf Grimme, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer
- 1963 - W.E.B. Du Bois, farbiger Bürgerrechtler, Philosoph und Sozialwissenschaftler
- 1963 - William Edward Burghardt du Bois, ghanesischer Politiker und Schriftsteller
- 1965 - Le Corbusier, französisch-schweizer Architekt, Architekturtheoretiker
- 1967 - Brian Epstein, britischer Manager der Beatles
- 1967 - Eduard Edert, deutscher Politiker, parteilos, MdB
- 1969 - Erika Mann, deutsche Schauspielerin und Schriftstellerin
- 1971 - Lil Hardin Armstrong, Jazz-Pianistin, -Sängerin und -Komponistin
- 1971 - Margaret Bourke-White, US-amerikanische Fotoreporterin
- 1975 - Haile Selassie I., letzter Kaiser von Äthiopien
- 1979 - Louis Mountbatten, 1. Earl Mountbatten of Burma, britischer Admiral und Staatsmann
- 1985 - Ernst Aust, deutscher Politiker
- 1990 - Pearl Bailey, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin
- 1990 - Stevie Ray Vaughan, US-amerikanischer Blues-Musiker
- 1996 - Wayne D. Overholser, US-amerikanischer Westernautor
- 1999 - Hélder Câmara, Erzbischof von Olinda und Recife
- 2001 - Abu Ali Mustafa, palästinensischer Politiker
- 2002 - Jane Tilden, österreichische Schauspielerin
- 2003 - Martha Chase, US-amerikanische Biochemikerin
- 2003 - Pierre Poujade, französischer Politiker
- 2004 - Alfred Gleitze, Berliner Kommunalpolitiker
Feier- und Gedenktage
- Heilige Monika ( - ca. 332; † 387), Mutter des Augustinus (bis 1968 am 4. Mai gefeiert)
- Moldawien: Nationalfeiertag (Unabhängigkeitstag)
Siehe auch
- 26. August - 28. August
- 27. Juli - 27. September
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0827
ja:8月27日
ko:8월 27일
simple:August 27
th:27 สิงหาคม
FrauenrechtlerinFrauenrechtlerin ist die Bezeichnung für eine Mitstreiterin der älteren Frauenbewegung (1848–1933), die sich für die Rechte der Frau als Mitglied der Gesellschaft (Wahlrecht, das Recht auf eine Erwerbstätigkeit, Recht auf Bildung, etc.) einsetzt.
Für Angehörige der neuen Frauenbewegung (seit 1968; vgl. auch unter Neue soziale Bewegungen) wird eher die Bezeichnung Feministin verwendet.
Siehe auch: Frauenrecht
Kategorie:Feminismus
Kategorie:Frauengeschichte
Clara ZetkinClara Zetkin, geb. Eißner ( - 5. Juli 1857 in Wiederau; † 20. Juni 1933 in Archangelskoje bei Moskau) war eine linkssozialistische, einflussreiche deutsche Politikerin und Frauenrechtlerin. Sie war bis 1917 aktiv in der SPD, dann in der USPD und deren linkem Flügel, dem Spartakusbund, danach in der KPD, für die sie von 1920 bis 1933 im Reichstag der Weimarer Republik vertreten war.
Biografie
Ab 1874 hatte die ausgebildete Lehrerin Kontakte zur Frauen- und Arbeiterbewegung.
Arbeiterbewegung
Zetkin trat 1878 der Sozialistischen Arbeiterpartei bei. Diese Partei war 1875 aus dem Zusammenschluss des von Ferdinand Lassalle 1863 gegründeteten ADAV (Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein) und der von Wilhelm Liebknecht und August Bebel 1869 gegründeten SDAP (Sozialdemokratische Arbeiterpartei) hervorgegangen und wurde 1890 umbenannt in SPD (Sozialdemokratische Partei Deutschlands).
Wegen des von 1878-1890 gültigen Sozialistengesetzes, das sozialdemokratische Aktivitäten außerhalb der Landtage und des Reichstags verbot, ging sie 1882 zuerst nach Zürich, dann nach Paris ins Exil. Dort nahm sie den Namen ihres Partners, des russischen Revolutionärs Ossip Zetkin an, mit dem sie zwei Söhne (vgl. Maxim Zetkin) hatte. Im Herbst 1890 kehrte sie mit vielen sozialdemokratischen Emigranten nach Deutschland zurück. 1899 heiratete sie 42-jährig in Stuttgart den 24-jährigen Kunstmaler Friedrich Zundel aus Wiernsheim, mit dem sie bis 1928 verheiratet blieb. 1907 lernte sie anlässlich des Internationalen Sozialistenkongresses in Stuttgart Lenin kennen, mit dem sie eine lebenslange Freundschaft verband.
In ihrer Zeit in Paris hatte sie 1889 einen bedeutenden Anteil an der Gründung der sozialistischen Internationale (vgl. Zweite Internationale).
In der SPD gehörte sie neben anderen, jedoch zusammen mit ihrer engen Vertrauten, Freundin und Mitstreiterin Rosa Luxemburg, wortführend zum revolutionären linken Flügel der Partei und wandte sich mit ihr um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert in der Revisionismusdebatte entschieden gegen die reformorientierten Thesen Eduard Bernsteins.
Einer ihrer politischen Schwerpunkte war die Frauenpolitik, dabei unter anderem die Forderung nach Gleichberechtigung und Frauenwahlrecht. Zetkin baute die sozialdemokratische Frauenbewegung auf und war von 1891 bis 1917 Herausgeberin der SPD-Frauenzeitung "Die Gleichheit". 1907 wurde ihr die Leitung des neu gegründeten Frauensekretariats der SPD übertragen. Sie initiierte den ersten Internationalen Frauentag am 8. März 1911.
Während des 1. Weltkriegs lehnte sie mit Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg und relativ wenigen anderen einflussreichen SPD-Politikern die Burgfriedenspolitik ihrer Partei, die seit dem Tode August Bebels 1913 unter der Führung Hugo Haases und des deutlich gemäßigten Friedrich Ebert stand, ab. Neben anderen Aktivitäten gegen den Krieg organisierte sie 1915 in Bern eine internationale sozialistische Antikriegs-Frauenkonferenz. Wegen ihrer Antikriegshaltung wurde Clara Zetkin während des Krieges mehrfach inhaftiert.
Nach ihrer Beteiligung an der Gründung des Spartakusbundes (1916) und der USPD, die sich aus Protest gegen die kriegsbilligende Haltung der SPD 1917 von der Mutterpartei getrennt hatte, wurde im Januar 1919 nach der Novemberrevolution die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) gegründet, der auch Clara Zetkin beitrat und für die sie von 1920 bis 1933 im Reichstag der Weimarer Republik saß. Schon 1921 verließ sie die Zentrale der KPD. Lenin persönlich überredete sie, nicht mit der Partei zu brechen.
Weimarer Republik
In der KPD war Zetkin bis 1924 Angehörige der Zentrale, und von 1927 bis 1929 des Zentralkomitees der Partei. Des Weiteren war sie von 1921 bis 1933 Mitglied des Exekutivkomitees der Kommunistischen Internationale (Komintern bzw. Dritte Internationale), die 1919 in Moskau in Konkurrenz zur zweiten Internationale auf Initiative Lenins neu gegründet worden war.
1925 wurde Zetkin außerdem zur Vorsitzenden der Roten Hilfe Deutschlands gewählt.
Zetkin war dem pluralistischen Gesellschaftssystem der Weimarer Republik abgeneigt. Zugleich stand sie jedoch auch der Stalinschen Sozialfaschismusthese kritisch gegenüber, die ein Bündnis mit der Sozialdemokratie gegen den Faschismus und Nationalsozialismus weitgehend verhinderte. Als Alterspräsidentin des Deutschen Reichstages begrüßte sie die konstituierende Sitzung am 30. August 1932 „in der Hoffnung den ersten Rätekongreß Sowjetdeutschlands zu eröffnen“ [http://www.dhm.de/lemo/html/dokumente/zetkin/], womit sie Tumulte im Plenum auslöste. Trotz des vorausgehenden Wahlerfolgs für die KPD erkannte sie gleichwohl die Gefahr, die von der inzwischen stärksten Fraktion des Reichstags, der NSDAP, ausging, und rief in derselben Rede zum Widerstand gegen die Nationalsozialisten auf.
Nach der Machtergreifung durch die NSDAP unter Hitler und dem Verbot und Ausschluss der KPD aus dem Reichstag in Folge des Reichstagsbrands 1933 ging sie noch einmal, das letzte Mal in ihrem Leben, ins Exil, diesmal in die UdSSR. Dort starb sie wenig später am 20. Juni 1933 im Alter von fast 76 Jahren.
Clara Zetkin lebte die längste Zeit in Stuttgart-Sillenbuch. Sie wurde an der Moskauer Kreml-Mauer beigesetzt.
Siehe auch
- Vereinigte Kommunistische Partei Deutschlands
Weblinks
-
- http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/ZetkinClara/ - Biographieseite des Deutschen Historischen Museums
- http://www.marxistische-bibliothek.de/_zetkin.html - Reden und Schriften von Clara Zetkin
- http://www.stamokap.org/zetkin-tx.html - Schriften zur proletarischen Frauenbewegung von Clara Zetkin
- http://www.sozialistische-klassiker.org/dir/zet.html - weitere Website mit Schriften Zetkins
- http://www.dhm.de/lemo/html/kaiserreich/innenpolitik/frauen/ - dhm.de zur deutschen Frauenbewegung im Kaiserreich incl. Bedeutung Zetkins in der proletarischen Frauenbewegung
- [http://www.beepworld3.de/members27/h-g-m/claraz.htm Sillenbucher Zeit]
Zetkin, Clara
Zetkin, Clara
Zetkin, Clara
Zetkin, Clara
Zetkin, Clara
Zetkin, Clara
Zetkin, Clara
Zetkin, Clara
Zetkin, Clara
Zetkin, Clara
Zetkin, Clara
19. MärzDer 19. März ist der 78. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 79. in Schaltjahren) - somit bleiben 287 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1452 - König Friedrich III. wird in Rom von Papst Nikolaus V. zum Kaiser gekrönt.
- 1848 - Straßenschlachten in Berlin. 187 Tote.
- 1932 - Australien. Einweihung der Sydney Harbour Bridge in Sydney.
- 1944 - Beginn der deutschen Besetzung Ungarns
- 1945 - fast vollständige Zerstörung Hanaus durch alliierten Luftangriff.
- 1970 - Der deutsche Bundeskanzler Willy Brandt trifft sich in Erfurt mit dem Ministerpräsidenten der DDR Willi Stoph.
- 1989 - El Salvador. Alfredo Christiani wird neuer Staatspräsident.
- 1995 - Finnland. Paavo Lipponen wird neuer Ministerpräsident.
- 1997 - Estland. Mart Siimann wird neuer Ministerpräsident.
- 1998 - Indien. Atal Behari Vaipayee wird Premierminister.
- 2000 - Taiwan. Chen Shui-bian wird zum Staatspräsident gewählt.
- 2002 - Deutschland übernimmt das Kommando über die internationalen Schutztruppen ISAF für Afghanistan.
- 2003 - Beginn des Dritten Golfkrieges (01.00 UTC, 02:00 CET auf 20. März)
Kultur
- 1852 - Uraufführung der Oper Der Kobold von Adolphe Adam an der Opéra-Comique in Paris.
- 1958 - Uraufführung der Oper Faust von Charles Gounod am Théâtre-Lyrique in Paris.
- 1991 - Uraufführung der Oper The Death of Klinghoffer von John Adams in Brüssel.
Wirtschaft
- 1953 - Theodor Heuss eröffnet die 36. Internationale Automobilausstellung (IAA).
- 2001 - Die mit drei Millionen Mitgliedern größte Einzelgewerkschaft der Welt, ver.di, wird durch den Zusammenschluss von Deutscher Angestellten-Gewerkschaft, Deutsche Postgewerkschaft, Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen, IG Medien und ÖTV gegründet.
Wissenschaft, Technik
- 1915 - Pluto wird zum ersten Mal fotografiert, jedoch nicht als Planet erkannt.
- 1969 - das seinerzeit höchste Bauwerk Europas, der 365 Meter hohe UKW- und TV-Sendemast in Emley Moor, Großbritannien, stürzt während eines Wintersturms in Folge starker Vereisung ein.
Katastrophen
- 2005 - Bei Lohme (Insel Rügen) bricht die Steilküste auf 100 m Länge und 200 m Breite ab. Ein Betreuungsheim für Suchtkranke entgeht nur knapp einer Katastrophe. Die Bruchkante verläuft nur 2,5 m vor dem Haus.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1996 - Basketballstar Michael Jordan kehrt nach 17-monatiger Abstinenz vom Profi-Basketball zu den Chicago Bulls zurück
Geboren
- 1525 - Caspar Cruciger der Jüngere, lutherischer Theologe
- 1629 - Alexei I., Zar von Russland
- 1721 - Tobias Smollett, britischer Schriftsteller
- 1767 - François Régis de La Bourdonnaye, comte de La Bretèche, französischer Minister
- 1767 - Leonhard von Call, südtiroler Komponist
- 1777 - José María Bustamante, mexikanischer Komponist
- 1778 - Edward Michael Pakenham, General in den napoleonischen Kriegen
- 1785 - Pierre Zimmermann, französischer Klavierpädagoge und Komponist
- 1808 - Johann Andreas Schubert, deutscher Architekt
- 1809 – Moritz Ludwig Seyffert,Philologe und Pädagoge
- 1813 - David Livingstone, britischer Forschungsreisender
- 1821 - Richard Francis Burton, britischer Konsul, Forscher, Übersetzer, und Orientalist
- 1844 - Minna Canth, finnische Schriftstellerin
- 1848 - Wyatt Earp, US-amerikanischer Westernheld
- 1849 - Alfred von Tirpitz, deutscher Großadmiral
- 1864 - Charles M. Russell, amerikanischer Maler, Skulpteur, Illustrator und Schriftsteller
- 1871 - Maria von Vetsera, österreichische Adlige
- 1873 - Max Reger, deutscher Komponist und Organist
- 1874 - Nikolai A. Berdjajew, russischer Philosoph
- 1875 - Gustav Wyneken, deutscher Reformpädagoge
- 1877 - Franz Fischer, deutscher Chemiker
- 1879 - Joseph Haas, deutscher Komponist
- 1883 - Joseph Matthias Hauer, österreichischer Komponist
- 1883 - Sir Walter Norman Haworth, britischer Chemiker und Nebelpreisträger
- 1888 - Josef Albers, deutscher Maler, Kunsttheoretiker und -pädagoge
- 1888 - Léon Scieu, belgischer Radrennfahrer
- 1891 - Josef Blatný, tschechischer Komponist
- 1891 - Earl Warren, Gouverneur von Kalifornien und Oberster Richter der USA
- 1895 - Ernst August Farke, deutscher Politiker (DP), MdB
- 1897 - Heinz Steguweit, deutscher Schriftsteller
- 1898 - Tian Han, chinesischer Dramatiker
- 1899 - Aksel Sandemose, dänisch-norwegischer Schriftsteller
- 1899 - Jan Hendrik de Boer, Physiker und Chemiker
- 1900 - Frédéric Joliot-Curie, französischer Physiker
- 1901 - Josef Wirmer, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus
- 1905 - Albert Speer, deutscher Architekt und NS-Rüstungsminister
- 1906 - Adolf Eichmann, SS-Obersturmbannführer
- 1906 - Alexander S. Jakowlew, sowjetischer Flugzeugkonstrukteur
- 1909 - Otto John, Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz Deutschland
- 1912 - Adolf Galland, deutscher Luftwaffenoffizier und Fliegerass
- 1913 - Günter Neumann, deutscher Komponist, Autor und Kabarettist
- 1917 - Dinu Lipatti, rumänischer Pianist und Komponist
- 1919 - Josef Stingl, deutscher Politiker und MdB, Chef der Bundesanstalt für Arbeit
- 1919 - Lennie Tristano, US-amerikanischer Jazzmusiker
- 1919 - Peter Abrahams, südafrikanischer Schriftsteller
- 1920 - Albert Stief, Minister der DDR
- 1923 - Oskar Fischer, Außenminister der DDR
- 1928 - Emil Handschin, schweizerischer Eishockeyspieler
- 1928 - Hans Küng, schweizerischer Theologe
- 1930 - Ornette Coleman, US-amerikanischer Jazz-Musiker
- 1933 - Philip Roth, US-amerikanischer Romancier
- 1935 - Renée Taylor, US-amerikanische Schauspielerin
- 1936 - Ursula Andress, Schweizer Schauspielerin
- 1937 - Egon Krenz, Politiker der ehemaligen DDR
- 1937 - Moms Mabley, US-amerikanischer Komiker
- 1941 - Bruno Leonardo Gelber, argentinischer Pianist
- 1942 - Robin Luke, US-amerikanischer Sänger
- 1943 - Mario José Molina, US-amerikanischer Physiker
- 1943 - Mario Monti, für den Wettbewerb zuständige EU-Kommissar
- 1944 - Said Wilbert Musa, Politiker und Regierungschef in Belize
- 1944 - Uwe Holtz, Mitglied des UNO-Beirats für Armuts- und Umweltfragen
- 1946 - Joachim Sartorius, deutscher Jurist, Diplomat, Theaterintendant, Lyriker und Übersetzer
- 1946 - Paul Atkinson, britischer Musiker
- 1947 - Glenn Close, US-amerikanische Schauspielerin
- 1947 - Joseph-Theodor Blank, deutscher Politiker und MdB
- 1952 - Derek Longmuir, britischer Musiker
- 1952 - Joseph Borg, maltesischer Politiker und EU-Kommissar
- 1952 - Wolfgang Ambros, österreichischer Liedermacher des Austropop
- 1955 - Bongo, britischer Sänger
- 1955 - Bruce Willis, US-amerikanischer Schauspieler
- 1957 - Clarence Henry, österreichischer Sänger
- 1959 - Terry Hall, britischer Sänger
- 1961 - Rune Bratseth, norwegischer Fußballspieler
- 1966 - Olaf Marschall, deutscher Fußballspieler
- 1969 - Connor Trinneer, US-amerikanischer Schauspieler
- 1973 - Wolfgang Ivens, deutscher Schauspieler
- 1976 - Alessandro Nesta, italienischer Fußballspieler
- 1976 - Rachel Blanchard, kanadische Schauspielerin
Gestorben
- 1286 - Alexander III., war von 1249 bis 1286 schottischer König
- 1314 - Jacques de Molay, Großmeister des Templerordens
- 1504 - Hans von Hallwyl, Schweizer Held
- 1610 - Salentin von Isenburg, Erzbischof von Köln
- 1637 - Peter Pázmány, ungarischer Philosoph und Theologe
- 1656 - Georg Calixt, deutscher Theologe
- 1687 - René-Robert Cavelier, Sieur de La Salle, französischer Seefahrer
- 1721 - Klemens XI., Papst von 1700 bis 1721
- 1752 - Joseph Schmuzer, deutscher Baumeister und Stukkateur
- 1776 - Anton Ulrich, Prinz von Braunschweig, russischer General
- 1797 - Sophie von Kühn, war die Verlobte von Novalis
- 1814 - Johannes Albrecht, deutscher Arzt und Schriftsteller
- 1839 - Johann Stephan Schütze, deutscher Schriftsteller, gehörte zum Goethekreis
- 1862 - Wilhelm von Schadow, deutscher Maler
- 1871 - Wilhelm Ritter von Haidinger, österreichischer Geologe und Mineraloge
- 1875 - Jean Baptiste Vuillaume, französischer Geigenbauer
- 1884 - Elias Lönnrot, finnischer Mediziner
- 1887 - Józef Ignacy Kraszewski, polnischer Schriftsteller, Historiker und Publizist
- 1900 - Charles-Louis Hanon, französischer Pianist und Komponist
- 1916 - Rudolf Linnemann, Architekt, Innenarchitektur und Glasmaler
- 1919 - Sir Hugh Munro, britischer Bergsteiger
- 1929 - Agnes Sapper, deutsche Schriftstellerin
- 1930 - Arthur Balfour, 1. Earl of Balfour, britischer Politiker
- 1935 - Carl Duisberg, Chemiker und Industrieller
- 1945 - Marcel Callo, französischer Jugendarbeiter und NS-Opfer
- 1945 - Willem Jan Aalders, niederländischer Theologe
- 1950 - Edgar Rice Burroughs, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1950 - Sir Walter Norman Haworth, britischer Chemiker und Nobelpreisträger
- 1951 - Dmytro Doroschenko, ukrainischer Historiker und Politiker
- 1953 - Georg Ritter von Hengl, deutscher General der Gebrigstruppe (Wehrmacht)
- 1965 - Gheorghe Gheorghiu-Dej, rumänischer Politiker und Staatspräsident
- 1968 - Alfred Baeumler, deutscher Philosoph und Pädagoge
- 1977 - Pehr Edman, schwedischer Biochemiker
- 1978 - Carlos Torre, mexikanischer Schachspieler
- 1978 - Gaston Maurice Julia, französischer Mathematiker
- 1978 - Herbert Günther, deutscher Schriftsteller und Dichter
- 1981 - Tampa Red, US-amerikanischer Sänger und Gitarrist
- 1982 - Randy Rhoads, US-amerikanischer Gitarrist von Ozzy Osbourne
- 1987 - Louis-Victor de Broglie, französischer Wissenschaftler und Nobelpreisträger
- 1990 - Leopold Neumer, deutscher und österreichischer Fußballspieler
- 1993 - Georges Garvarentz, französischer Komponist und Arrangeur
- 1996 - Colin Pittendrigh, US-amerikanischer Biologe und Mitbegründer der Chronobiologie
- 1998 - Klaus Havenstein, deutscher Schauspieler, Kabarettist und Moderator
- 1999 - José Agustín Goytisolo, spanischer Dichter
- 2002 - Marco Biagi, italienischer Professor für Arbeitsrecht
- 2003 - Michael Mathias Prechtl, deutscher Maler, Illustrator und Karikaturist
- 2004 - Gerda Millowitsch, zweite Ehefrau von Willy Millowitsch
- 2004 - Josef Stingl, deutscher Politiker, Chef der Bundesanstalt für Arbeit
- 2004 - Leo Frank, österreichischer Krimi-Schriftsteller
- 2005 - John De Lorean, US-amerikanischer Sportwagenkonstrukteur
Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage:
- Josef von Nazareth (katholisch, evangelisch, anglikanisch): In der Katholischen Kirche ein Hochfest, früher in katholischen Gebieten ein Feiertag
Siehe auch
- 18. März - 20. März
- 19. Februar - 19. April
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0319
ja:3月19日
ko:3월 19일
simple:March 19
th:19 มีนาคม
FrauenwahlrechtFrauenwahlrecht bedeutet, dass die weibliche (erwachsene) Bevölkerung eines Landes die Möglichkeit hat, an politischen Abstimmungen teilzunehmen.
Dem Frauenwahlrecht ging ein langer Kampf der Frauenbewegung voraus, der teilweise bereits im 17. Jahrhundert begann. Die erste „moderne“ Kämpferin für das Frauenwahlrecht war Olympe de Gouges, die für ihre im Laufe der französischen Revolution verfasste „Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin“ geköpft wurde.
Neuseeland war 1893 der erste neuzeitliche Staat, in dem Frauen dieses Bürgerrecht erkämpft hatten. Innerhalb der Vereinigten Staaten wurde das Frauenwahlrecht erstmals 1869 in Wyoming eingeführt. 1902 folgte Australien, 1906 dann Finnland als erstes europäisches Land. In Deutschland erlangten Frauen am 30. November 1918 mit der „Verordnung über die Wahlen zur verfassungsgebenden deutschen Nationalversammlung (Reichswahlgesetz)„ das aktive und passive Wahlrecht.
US-Frauen erhielten 1920 mit der Verabschiedung des 19. Verfassungszusatzes das vollständige Wahlrecht. Großbritannien kam am 2. Juli 1928 hinzu. In der Türkei haben die Frauen seit 1934 (nach einigen Quellen auch erst 1935) das Wahlrecht.
1935
Als Frankreich sich im Sommer 1944 mit Hilfe der Alliierten von der deutschen Besatzung befreit hatte, erhielten zunächst die französischen Frauen, 1946 dann die Belgierinnen und die Italienerinnen ihre vollen Bürgerrechte. Die Schweizerinnen mussten bis zum 7. Februar 1971 warten. Der Kanton Appenzell Innerrhoden führte das Recht sogar erst 1990 ein. Liechtenstein kam 1984 dazu.
In einigen Ländern, wie z.B. Saudi Arabien, dürfen sich Frauen bis heute nicht an Wahlen beteiligen.
Weblinks
- [http://www.meinhard.privat.t-online.de/frauen/frauenwahlr_weltweit.html Übersicht Einführung Frauenwahlrecht weltweit]
ja:女性参政権
DemonstrationDer Begriff Demonstration (von lat.: demonstrare, zeigen, hinweisen, nachscheissen) - Kurzwort: Demo - bezeichnet eine Form der Meinungsäußerung, die auf verschiedenste Weise, oft sehr fantasievoll, kundgetan wird.
Formen von Demonstrationen: Sitz- und Hungerstreik, Versammlungen, Demo-Kundgebungen, Schweigemärsche, Einzeldemos, Massendemos, friedliche und gewalttätige Demos.
Die Themen von Demos sind vielfältig: .. gegen Regierungspolitik, gegen Tierversuche, für eine friedliche Welt, gegen Globalisierung, für mehr Umweltschutz, für oder gegen den Zuzug von Ausländern, für oder gegen einen Straßenneubau, gegen den Atommülltransport, sogen. Gegendemonstrationen, für mehr Geld, für mehr Hochschulmittel, gegen Sudiengebühren, usw.
In der Technik bezeichnet eine Demonstration zum Beispiel die Vorführung einer chemischen Reaktion, eines physikalischen Experiments oder eines technischen Ablaufs. Solche Demonstrationsexperimente dienen oft als anschaulicher Beleg bestimmter (Natur-)Gesetzmäßigkeiten.
Geschichte
Eine der großen globalen Demonstrationswellen im 20. Jahrhundert war die gegen den Vietnamkrieg. Damals kamen Millionen von Menschen nach Washington, D.C., um gegen den Krieg zu demonstrieren. Weltweite Demonstrationen gab es auch im Jahr 2003 gegen den drohenden dritten Golfkrieg.
In nichtdemokratischen Staaten, wie beispielsweise in den früheren Ostblockstaaten, waren nur staatlich angeordnete (Jubel-)Demonstrationen erlaubt. Andere Demonstrationen wurden gewaltsam niedergeschlagen (Bspl.: 17.Juni DDR). Ein weiteres Beispiel waren die Studentenproteste 1989 in der Volksrepublik China, die paradoxerweise von der "Volksbefreiungsarmee" mit Waffengewalt blutig beendet wurden (Platz des Himmlischen Friedens)
Andererseits nahmen die Montagsdemonstrationen 1989 in der Endphase der bankrotten DDR ein gewaltfreies Ende.
Liste von bekannten Demonstrationen
Demonstrationen in Deutschland und der Schweiz
DDR
Jährlich
- Christopher Street Day in zahlreichen Städten (zu unterschiedlichen Terminen)
- Erster Mai in zahlreichen Städten
- Ostermarsch
- Fuckparade in Berlin
- Hanfparade in Berlin am 23. August
- Nachttanzdemo in Frankfurt am Main
- [http://www.buendnis-gegen-rechts.ch]Antifaschistischer Abendspaziergang in Bern
Historisch
- 16. und 17. Juni 1953
- Demonstrationen während der Studentenunruhen der späten 60er Jahre
- Anfang der 1980er. Massendemonstrationen der Friedensbewegung gegen den NATO-Doppelbeschluss
- 1989: wöchentliche Montagsdemonstrationen in Leipzig.
- 4. November 1989: die größte Demonstration der Wendezeit, über 500.000 Menschen demonstrierten auf dem Alexanderplatz für Meinungs- und Versammlungsfreiheit
- Ende der 1990er. Demonstrationen in Gorleben gegen Castor-Transporte.
- Montagsdemonstrationen gegen Sozialabbau 2004
Demonstrationen weltweit
Jährlich
Montagsdemonstrationen gegen Sozialabbau 2004
- CSD in zahlreichen Ländern (zu unterschiedlichen Terminen)
- Demonstrationen zum Tag der Arbeit (Labour's Day) am 1. Mai
Historisch
- 1969 Stonewall Rebellion in der New Yorker Christopher Street (Ursprung des Christopher Street Day)
- Blutsonntag (Nordirland 1972)
- 1989 Demonstration auf dem Platz des himmlischen Friedens in Peking. Diese endete im einem Massaker durch die chinesische Armee.
- 2003 weltweit die größten Friedensdemonstrationen seit Ende des Kalten Krieges gegen den dritten Golfkrieg.
- Cacerolazo 2001 in Argentinien gegen die Wirtschaftspolitik
Rechtliches
Demonstrationen müssen in Deutschland, wie auch in Österreich angemeldet, aber nicht genehmigt werden. Es gibt kein Demonstrationsverbot. Das läuft auf die "Versammlungs-", "Meinungs-" und "Redefreiheit" zurück, die in der Allgemeinen Menschenrechtserklärung verankert sind.
Demonstrationen, die nicht friedlich verlaufen, werden im Allgemeinen von der Polizei aufgelöst, um Gefahren für die Allgemeinheit (Gefahrenabwehr) zu verhindern. Dazu zählen unter anderem Ultra-Linke/Rechte Demonstrationen (wobei auch diese friedlich ablaufen können), Massenkundgebungen mit Straßensperren (z.B Castortransporte) oder Besetzungen von öffentlichen Gebäuden, Plätzen oder Straßen. In den meisten Fällen, bei denen größere Menschenmengen zusammenkommen (beispielsweise Fußballmatches) ist die Polizei generell vor Ort. Es sind jedoch nicht alle diese Versammlungen als Demonstration zu betrachten.
Das Demonstrationsrecht ist ein Grundrecht auf Versammlungsfreiheit und durch Artikel 8 des Grundgesetzes der BR Deutschland garantiert, soweit Demonstrationen friedlich verlaufen und nicht die Grundrechte anderer Demonstranten oder unbeteiligter Personen verletzen. Es unterliegt jedoch gewissen Einschränkungen - zum Beispiel bezüglich des Ortes (Bannmeilen) - oder für bestimmte Berufsgruppen, wie Beamte und Richter.
Siehe auch: Kategorie Demonstrationen, Generalstreik, Repression, Straßenschlacht
Literatur
- Cobler u.a.: Das Demonstrationsrecht. dtv, 1983, ISBN 3-499-15346-7
Weblinks
- http://www.jungle-world.com/seiten/2004/40/4021.php Geschichtliches
Kategorie:Demonstration
Kategorie:Politik
Kategorie:Politischer_Begriff
Kategorie:Demokratie
Kategorie:Politischer Widerstand
Kategorie:Polizeieinsatzart
ja:デモンストレーション
1857
- 9. Januar: Erdbeben unbekannter Stärke in Fort Tejon, Kalifornien, USA. 1 Toter
- um 1857 wurde ein fast 4.000 km langes Seekabel von Amerika nach England verlegt
Politik
- 1. Januar: Constant Fornerod wird Bundespräsident der Schweiz
- Ende der Präsidentschaft (1853–1857) von Franklin Pierce ( - 23. November 1804: † 8. Oktober 1869): vierzehnter Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
- Beginn der Präsidentschaft (1857–1861) von James Buchanan ( - 23. April 1791: † 1. Juni, 1868): Fünfzehnter Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika)
- Dänische Bücher und der Gebrauch der dänischen Sprache sind wieder in Skåneland erlaubt: 199 Jahre nach Anfang der schwedischen Okkupation
Kultur
- 9. April: Uraufführung der Operette Le Docteur Miracle (Der Wunderdoktor) von Georges Bizet am Théâtre des Bouffes-Parisiens in Paris
- 30. April: Uraufführung der Operette Dragonette von Jacques Offenbach am Théâtre des Bouffes-Parisiens in Paris
- 6. Mai: Uraufführung der Oper Erzsébet von Ferenc Erkel in Budapest
- 20. August: Der französische Dichter Charles Baudelaire wird wegen „Beleidigung der öffentlichen Moral und der guten Sitten“ zu einer Geldstrafe verurteilt
- 3. Oktober: Uraufführung der Oper Maître Griffard von Léo Delibes am Théâtre-Lyrique in Paris
- 27. Dezember: Uraufführung der Oper Pianella von Friedrich von Flotow in Schwerin
Wirtschaft
- 20. Februar: Gründung der Reederei Norddeutscher Lloyd in Bremen
- 17. Januar: Wilhelm Kienzl, österreichischer Komponist († 1941)
- 23. Januar: Andrija Mohorovicic, kroatischer Geophysiker († 1936)
- 11. Februar: Georg Wertheim, Kaufmann († 1939)
- 12. Februar: Eugène Atget, französischer Fotograf († 1927)
- 13. Februar: Friedrich Adler (Politiker), Politiker († 1938)
- 18. Februar: Max Klinger, Bildhauer, Maler und Grafiker († 1920)
- 22. Februar: Heinrich Rudolf Hertz, deutscher Physiker († 1894)
- 22. Februar: Robert Baden-Powell, Gründer der Pfadfinderbewegung († 1941)
- 26. Februar: Emile Coué, französischer Autor, Autosuggestion, Medizin († 1926)
- 7. März: Julius Wagner-Jauregg, österreichischer Arzt und Psychiater († 1940)
- 10. März: Christian Berrenrath, deutscher Theologe, Offizial im Erzbistum Köln († 1941)
- 27. März: Karl Pearson, britischer Mathematiker und Philosoph († 1936)
- 30. März: Gabriela Zapolska, polnische Schriftstellerin († 1921)
- 5. April: Alexander I., Fürst von Bulgarien
- 14. April: Sir Victor Alexander Haden Horsley, britischer Physiologe und Neurologe († 1916)
- 20. April: Herman Bang, dänischer Schriftsteller († 1912)
- 25. April: Ruggiero Leoncavallo, italienischer Komponist († 1919)
- 27. April: Johannes Chrzaszcz, schlesischer Priester und Historiker († 1928)
- 30. April: Eugen Bleuler, Schweizer Psychiater († 1939)
- 5. Mai: António Teixeira de Sousa, portugiesischer Politiker († 1905)
- 13. Mai: Ronald Ross, englischer Mediziner und Nobelpreisträger († 1932)
- 19. Mai: John Jacob Abel, US-amerikanischer Biochemiker († 1938)
- 31. Mai: Pius XI. (Papst), Papst († 1939)
- 2. Juni: Edward Elgar, englischer Komponist († 1934)
- 2. Juni: Karl Gjellerup, dänischer Schriftsteller
- 5. Juni: Árpád Doppler, ungarisch-deutscher Komponist († 1927)
- 6. Juni: Alexander Michailowitsch Ljapunow, russischer Mathematiker und Physiker († 1918)
- 14. Juni: Ignaz Petschek, böhmischer Bankier, Großindustrieller († 1934)
- 18. Juni: Arthur Hoffmann, Schweizer Politiker und Bundesrat († 1927)
- 30. Juni: Friedrich von Ingenohl, Chef der deutschen Hochseeflotte († 1933)
- 5. Juli: Clara Zetkin, deutsche Politikerin und Frauenrechtlerin († 1933)
- 9. Juli: Friedrich II. (Baden), Großherzog des Großherzogtums Baden († 1928)
- 11. Juli: Alfred Binet, französischer Pädagoge und Psychologe († 1911)
- 23. Juli: Carl Meinhof, Pastor und ein bedeutender deutscher Afrikanist († 1944)
- 24. Juli: Henrik Pontoppidan, dänischer Schriftsteller († 1943)
- 30. Juli: Thorstein Bunde Veblen, US-amerikanisch-norwegischer Ökologe und Soziologe († 1929)
- 31. Juli: Ernest Chuard, Schweizer Politiker († 1942)
- 6. August: Ludwig von Höhnel, österreichischer Marineoffizier, Afrikaforscher und Geograph († 1942)
- 8. August: Cécile Chaminade, französische Pianstin und Komponistin († 1944)
- 8. August: Maurice Yvon, französischer Architekt († 1911)
- 15. August: Albert Ballin, Hamburger Reeder († 1918)
- 18. August: Eusebius Mandyczewski österreichischer Musikwissenschaftler und Komponist († 1929)
- 8. September: Georg Michaelis, deutscher Jurist und Politiker († 1936)
- 15. September: William H. Taft, 27. Präsident der USA († 1930)
- 17. September: Konstantin Eduardowitsch Ziolkowski, russischer Pionier der Raumfahrt († 1935)
- 21. September: Johann Heinrich Louis Krüger, bearbeitete geodätische Aufzeichnung von Carl Friedrich Gauß († 1923)
- 22. September: Anita Augspurg, deutsche Juristin und Frauenrechtlerin († 1943)
- 26. September: Joachim von Bonin, deutscher Politiker († 1921)
- 30. September: Hermann Sudermann, Schriftsteller und Dramatiker († 1928)
- 5. Oktober: Fedor von Zobeltitz, deutscher Journalist und Schriftsteller († 1934)
- 31. Oktober: Axel Munthe, schwedischer Arzt und Autor († 1949)
- 7. November: Paul Mankiewitz, deutscher Bankier († 1924)
- 11. November: Nathan Stein, erster Jude als Gerichtspräsident († 1927)
- 16. November: Jón Sveinsson, isländischer Schriftsteller („Nonni“) († 1944)
- 22. November: George Robert Gissing, englischer Schriftsteller († 1903)
- 26. November: Ferdinand de Saussure, Schweizer Sprachwissenschaftler († 1913)
- 27. November: Charles Scott Sherrington, britischer Neurophysiologe († 1952)
- 28. November: Alfons XII. (Spanien), spanischer König († 1885)
- 3. Dezember: Joseph Conrad, polnisch-englischer Schriftsteller († 1924)
- 6. Dezember: Adalbert Matkowsky, Berliner Schauspieler († 1909)
- 8. Dezember: Johann Albrecht zu Mecklenburg, Regent von Braunschweig († 1920)
- 12. Dezember: Max Devrient, deutscher Schauspieler († 1929)
- 16. Dezember: Edward Barnard, US-amerikanischer Astronom († 1923)
- 19. Dezember: Siegmund Lustgarten, österreichischer Arzt († 1911)
- Frederic Cliffe, englischer Komponist († 1931)
- Augustine Henry, irischer Pflanzenjäger († 1930)
- 2. Januar: Andrew Ure, englischer Mediziner und Professor für Naturgeschichte und Chemie ( - 1778)
- 6. Januar: Albert Schwegler, Theologe, Philosoph und Historiker ( - 1819)
- 15. Februar: Michail Glinka, russischer Komponist ( - 1804)
- 9. März: Dominikus Savio, italienischer Heiliger ( - 1842)
- 21. März: William Scoresby, britischer Seefahrer und Forscher ( - 1789)
- 8. April: Heinrich Eduard Bethmann, deutscher Schauspieler und Theaterdirektor ( - 1774)
- 2. Mai: Alfred de Musset, französischer Schriftsteller ( - 1810)
- 14. Mai: Jacob Niclas Ahlström, schwedischer Kapellmeister und Komponist ( - 1805)
- 23. Mai: Augustin Louis Cauchy, französischer Mathematiker ( - 1789)
- 8. Juni: Karl Friedrich Nebenius, badischer Beamter ( - 1784)
- 15. Juni: Carl Czerny, österreichischer Pianist und Klavierpädagoge ( - 1791)
- 21. Juni: Louis Jacques Thénard, französischer Chemiker ( - 1777)
- 16. Juli: Pierre-Jean de Béranger, französischer Dichter ( - 1780)
- 19. Juli: Stefano Franscini, Schweizer Politiker ( - 1796)
- 10. August: John Wilson Croker, englischer Parlamentsredner, Dichter und Journalist ( - 1780)
- 12. August: William Conybeare, englischer Geologe und Paläontologe ( - 1787)
- 5. September: Auguste Comte, Begründer der Soziologie ( - 1798)
- 5. Oktober: Wenzel Scholz, österreichischer Schauspieler ( - 1787)
- 7. Oktober: Louis McLane, US-amerikanischer Außenminister ( - 1786)
- 9. Oktober: Josef Ressel, österreichischer Forstbeamter ( - 1793)
- 23. Oktober: Friedrich Kammerer, Erfinder des Streichholzes ( - 1796)
- 28. Oktober: Louis Eugène Cavaignac, Premierminister der zweiten französischen Republik ( - 1802)
- 26. November: Joseph Freiherr von Eichendorff, deutscher Dichter ( - 1788)
- 3. Dezember: Christian Daniel Rauch, deutscher Bildhauer ( - 1777)
ko:1857년
simple:1857
1911
Politik
- 1. Januar: General Juan José Estrada wird Präsident von Nicaragua
- 1. Januar: Marc-Emile Ruchet wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Kaiser Wilhelm II. ernennt in Berlin jeweils Colmar Freiherr von der Goltz, Alfred Graf von Schlieffen und Max von Bock und Polach zum Generalfeldmarschall
- 2. Januar: Die neue Regierung von Nicaragua wird durch die USA anerkannt
- 25. Mai: Sturz des Diktators Porfirio Díaz im Zuge der Mexikanischen Revolution
- 1. Juli: Beginn der Zweiten Marokkokrise. Das deutsche Kanonenboot „Panther“ vor Agadir
- 10. Oktober: Aufstand von Wuchang (武昌), heute Wuhan (武漢市), der schließlich zur Gründung der Republik China führte
- 4. November: Die Zweite Marokkokrise wird durch den deutsch-französischen Marokko-Kongo-Vertrag beendet
- 5. November: Italien annektiert Tripolis und die Cyrenaika, beides Teile des Osmanischen Reiches. Der italienisch-türkische Krieg bricht aus
- Gustav Landauers Aufruf zum Sozialismus erscheint in Deutschland
Wissenschaft und Technik
- 11. Januar: in Berlin wird die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft e. V., Vorläufer der späteren Max-Planck-Gesellschaft, gegründet
- 7. September: Einweihung des alten Elbtunnels in Hamburg
- 11. September: Eröffnung der Küstenfunkstelle Swinemünde, später Rügen Radio
- 14. Dezember: Roald Amundsen und sein Team erreichen als erste Menschen den geographischen Südpol
- In München wird der Tierpark Hellabrunn eröffnet. Im Deutschen Museum wird der erste Fernsehapparat der Welt aufgestellt
- Heike Kamerlingh Onnes beobachtet die Erscheinung der Supraleitung an einem dünnen Quecksilberfaden bei 4,1 K
- Ernest Rutherford entwickelt sein Atommodell mit Hülle und Kern
- Joseph John Thomson baut den ersten Massenspektrographen
Kultur
- 25. März: Uraufführung der Operette Grigri von Paul Lincke am Metropol Theater in Köln
- 28. März: Uraufführung der komischen Oper Der Jahrmarkt von Sorotchintsy von Modest Mussorgskij in Sankt Petersburg
- 2. Juni: Uraufführung der Oper Isabeau von Pietro Mascagni am Teatro Coliseo in Buenos Aires
- 9. November: Uraufführung der Oper Der Bergsee von Julius Bittner an der Hofburg Wien in Wien
- 24. November: Uraufführung der Operette | | |