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| Inupiat |
InupiatInupiat sind Ureinwohner in Alaska und Kanada.
Inupiat kann man zwar als Überbegriff gebrauchen, allerdings gibt es in den Regionen Alaskas und Kanadas verschiedene Gruppen, die ihre ganz spezielle Bezeichnung bevorzugen.
Im Mackenzie Delta in den Northwest Territories und auch des Yukon, um die Orte Inuvik, Aklavik, Tuktoyaktuk und an der Küste der Beaufort Sea leben die Inuvialuit.
Am 5. Juni 1984 wurde das erste Landrechtsabkommen nördlich des 60sten Breitengrades unterzeichnet und war damit zu dieser Zeit erst das zweite in ganz Kanada, das zwischen der Bevölkerung, die vor Eintreffen der Weißen, Walfänger, Missionare etc. dort lebte, und der kanadischen Regierung vom kanadischen Parlament ratifiziert wurde. Der Vertrag wird durch die kanadische Verfassung geschützt und kann nicht ohne die Zustimmung der Inuvialuit durch das Parlament geändert werden.
Im Austausch für bestimmte von der kanadischen Regierung garantierte Rechte gaben die Inuvialuit ihre ausschließlichen Rechte auf ihre angestammten Siedlungsgebiete auf. Die neuen Rechte kamen in Form von Landbesitz, Wildlife Management und Geld. Die Inuvialuit bekamen die Kontrolle über den Besitz von 91.000 km², einschließlich 13.000 km² subterrane Rechte an Öl-, Gas- und Mineralvorkommen. Des Weiteren erhielten sie die Rechte im ganzen Vertragsgebiet zu jagen und zu ernten und sicherten sich außerdem die Übertragung der Verantwortlichkeit für das Wildlife Management im Verbund mit der Regierung.
Kategorie:Alaska
Kategorie:Nordamerikanische Ethnie
Alaska
Alaska [] (aleut. alyeska: Großes Land) ist der flächenmäßig größte (etwa 20 %) und nördlichste und westlichste Bundesstaat der USA sowie die größte Exklave der Erde.
Geographie
Lage
liegt als geographisch getrennter US-Bundesstaat im äußersten Nordwesten Nordamerikas. Es grenzt im Osten an das kanadische Territorium Yukon, im Süden an den Golf von Alaska im Pazifischen Ozean, im Westen an das Beringmeer, die Beringstraße und den Tschuktschensee sowie im Norden an die Beaufortsee im Nordpolarmeer.
Landesgestalt / Gebirge / Berge
Im Südwesten von Alaska liegt die schmale Alaska Peninsula, an die sich die Alëuten anschließen; sowohl auf der Halbinsel als auch auf der langgestreckten Inselkette befindet sich die Alëutenkette, die im Mount Redoubt bis 3.109 m hoch aufragt. Im nördlichen Mittelteil des US-Bundesstaats befinden sich die Berge der Alaskakette, zu der auch der Mount McKinley - mit 6.194 m der höchste Berg dieser Kette und Nordamerikas - gehört. Im arktischen Norden erhebt sich die Brookskette, die bis 2.749 m hoch aufragt. Im Südwesten ragen die Wrangell Mountains im Mount Blackburn bis 4.996 m, die Waxell-Barkley Ridge bis 3.261 m und die an Kanada grenzenden Saint Elias Mountains mit dem in Alaska liegenden Mount Saint Elias bis 5.489 m hoch auf. Im äußersten Südosten liegt der Alaska Panhandle (Landzipfel), ein schmaler Streifen entlang des Pazifiks, westlich der kanadischen Provinz Britisch-Kolumbien, dessen Orte größtenteils nur per Schiff/Flugzeug zu erreichen sind. Dort liegt auch die Hauptstadt Juneau. Die restlichen Gebiete Alskas sind von teils sehr dicht bewaldeten Hügelländern und zahllosen Fjorden an der Küste gekennzeichnet.
Alaska besteht aus drei landschaftlichen Großräumen: der Gebirgskette entlang der gesamten südlichen Pazifikküste, der Yukon-Niederung mit seinem Berg- und Hügelland sowie der Küstenebene am Nordpolarsee.
Das Gebirgssystem entlang der Pazifikküste ist ein geologisch instabiles Gebiet, in dem es gelegentlich zu Vulkanausbrüchen und Erdbeben kommt. Die Südseite dieses Gebirgssystems ist stark vergletschert: Der Malaspina im Südosten Alaskas nahe der Küste am Golf von Alaska ist mit 4.275 km² der größte außerpolare Gebirgsgletscher der Erde. An seiner dicksten Stelle weist der etwa 100 km lange und bis 65 km breite Gletscher eine Mächtigkeit von mehr als 600 m auf. Zum mittleren Teil des Bundesstaates gehören die Niederungen des Yukon und des Kuskokwim River. Die Küstenebene im Norden fällt von der Brookskette allmählich zum Nordpolarmeer ab.
Auf dem Gebiet von Alaska befinden sich Tausende Seen, die größten davon (Becharof, Iliamna, Naknek und Ugashik) befinden sich auf der Alaska Peninsula bzw. am Übergang des Festlands zu dieser Halbinsel.
Der größte Fluss
Der größte Fluss bzw. Strom des Landes ist der Yukon, der in den kanadischen Rocky Mountains entspringt und die Mitte Alaskas in Richtung Westen fließend durchschneidet und in das Beringmeer mündet.
Die größten Städte
Neben der Hauptstadt Juneau sind Anchorage und Fairbanks wichtige Städte.
- Liste der Städte in Alaska
Zucht und Anbau
Nur in den Flusstälern (beispielsweise am Yukon) sind Anbaugelegenheiten möglich. Angebaut werden Getreide, Gemüse und Futterpflanzen, wobei es nur sehr wenige Anbauflächen gibt. Gezüchtet werden vorwiegend Pelztiere.
Industrie und Wirtschaft
Wegen der großen Waldgebiete ist die Holz- und Papierindustrie eine wichtige Einnahmequelle. In den Bergen wird Gold, Kupfer, Silber, Blei, Zinn und Eisen abgebaut. In der Fischerei wird überwiegend Lachs und Kabeljau exportiert. In gibt es Kohlevorkommen und eine 1968 entdeckte Erdöllinie. Dies lässt Alaska und der Trans-Alaska-Pipeline eine wichtige Rolle auf dem Welt-Rohölmarkt zukommen.
Bevölkerung
hat 655.435 Einwohner (Stand: 2004), davon sind 69,3 % Weiße, 15,6 % Indianer, ca. 50.000 Inuit, Aleuten und Indianer (höchster Prozentsatz in den USA), 4,1% Hispanics, 4,0 % Asiaten, 3,5 % Afroamerikaner, 0,5 % Hawaiianer und von anderen Pazifkinseln. Es gibt 221.600 Haushalte.
Verkehr
Nur sehr wenige befestigte Straßen erschließen den riesigen Bundesstaat. Seit 1942 gibt es den Alaska Highway, der Alaska mit dem US-amerikanischen Festland verbindet. Ebenfalls von Bedeutung ist der Alaska-Marine-Highway - eine Fährverbindung von Bellingham im US-Bundesstaat Washington bis zu den Aleuten - der zahlreiche Ortschaften entlang der Inside Passage // ansteuert.
Ökologie
siehe Arctic National Wildlife Refuge
Geschichte
Besiedlung und Ureinwohner
Arctic National Wildlife Refuge]
Alaska war der erste Teil des amerikanischen Kontinents, der von Menschen besiedelt wurde. Aus Sibirien kommend, erreichten die ersten Nomaden die Gegend vor etwa 16.000 bis 12.000 Jahren über die damals noch bestehende Beringia, eine Landbrücke zwischen Asien und Nordamerika. Erst mit dem Ende der Eiszeit hob sich der Meeresspiegel, und vor rund 10.000 Jahren wurden die beiden Kontinente durch die heutige Beringstraße getrennt. Zunächst verhinderte noch eine Eisbarriere ein weiteres Vordringen, erst nach einer zwischenzeitlichen Warmzeit öffnete sich ein Korridor und ermöglichte die Besiedlung des amerikanischen Doppelkontinents.
Die heutigen Indianerstämme der Südostküste (Tlingit, Haida, Tsimshian) und des Inlandes (Athabasca) sind Nachfahren dieser ersten Siedler, die Inuit (Inupiat, Yupik) stammen von einer späteren Siedlungswelle ab. Die Vorfahren der heutigen Unangan besiedelten die Aleuten vor rund 4000 Jahren von Sibirien aus. Diese Völker gehören verschiedenen Kulturarealen an und haben entsprechend erheblich verschiedene Sozialstrukturen, religiöse und kulturelle Eigenheiten. Einige Stämme der Pazifikküste sind vor allem für ihre reichhaltige Schnitzkunst bekannt, die sie sich bis in die heutige Zeit bewahrt haben.
Russische Kolonisation
Der erste Europäer, der Alaska sichtete, war möglicherweise der russische Entdecker Semjon Iwanowitsch Deschnjow, der 1648 die Tschuktschenhalbinsel umschiffte und so die These widerlegte, dass Amerika und Asien zusammenhängen. 1728 und 1729 scheiterte der im Auftrag des russischen Zaren segelnde Däne Vitus Bering bei dem Versuch, Alaska zu erreichen. Erst 1741 gelang das Unterfangen im Ramen der Zweiten Kamtschatka-Expedition. Den ersten Landgang unternahm am 15. Juli des Jahres allerdings der Russe Aleksei Tschirikow, Kapitän der St. Paul, des zweiten Schiffs von Berings Expedition, in der Nähe des heutigen Sitka. Bering erreichte tags darauf die Küste rund 600km weiter nördlich - die Schiffe waren zuvor bei einem Sturm getrennt worden. Auf der Rückfahrt musste die St. Peter, das Schiff Berings auf der später nach ihm benannten Insel anlanden, wo er am 19. Dezember 1741 verstarb. Der Rest der Besatzung kam im August 1742 wieder im Ausgangshafen, dem heutigen Petropawlowsk auf Kamtschatka, an. Von Bedeutung waren bei dieser Expedition auch die Beobachtungen des Botanikers und Zoologen Georg Wilhelm Steller, der einige amerikanische Tier-und Pflanzenarten erstmals beschrieb, darunter auch die nach ihm benannte und heute ausgerottete Stellersche Seekuh.
Ab 1745 ergründeten die Russen ihre spätere Kolonie Russisch-Alaska auf der Suche nach Seeottern und ihren wertvollen Pelzen. Weil Alaska aber allzu unerschlossen und abgelegen war, waren diese Unternehmungen kaum profitabel. 1783 landete Grigori Iwanowitsch Schelikow mit zwei Schiffen auf der Insel Kodiak. Nach feindlichen Übergriffen der Koniag-Indianer ließ er das Feuer auf sie eröffnen und tötete und verwundete Hunderte. Nachdem er so seine Autorität sichergestellt hatte, gründete er die erste permanente Siedlung in Alaska an der heutigen Three Saints Bay. 1792 wurde die Siedlung an die Stelle der heutigen Stadt Kodiak verlegt, die sich zum Hauptumschlagsplatz für Pelze auch vom Festland entwickelte. Nach einiger Zeit gestaltete sich auch das Zusammenleben von Einheimischen und Russen halbwegs harmonisch.
Der russischen Expansion traten bald Spanien und Großbritannien entgegen. Spanien erhob Anspruch auf die gesamte amerikanische Pazifikküste. Um diese zu verdeutlichen, entsandte König Karl III. zwischen 1774 und 1791 mehrere Expeditionen zu deren Erkundung. Eines von zwei Schiffen der zweiten Expedition erreichte unter Francisco de la Bodega y Quadra 1775 auch Alaska, 1791 gelang dies auch Alessandro Malaspina, der im Auftrag der Krone nach der Nordwestpassage suchte. Letztlich erscheinen den Spaniern die Anstrengungen im Nordpazifik jedoch zu kostspielig, und 1819 gab es seine Ansprüche auf. Das Erbe der Spanier beschränkt sich auf einige Ortsnamen, darunter der Malaspina-Gletscher und die Ortschaft Valdez.
1778 kartografierte der Brite James Cook den Verlauf der Pazifikküste von Kalifornien bis zur Beringstraße und entdeckte dabei den nach ihm beannten Cook Inlet, George Vancouver setzte diese Unternehmungen 1791-1795 fort. Zunehmend drängten in den nächsten Jahren auch britische Felljäger und -händler nach Alaska. Die englische Hudson Bay Company unterhielt im gesamten frühen 19. Jahrhundert Handelsposten in Fort Yukon, am Stikine River und in Wrangell.
1795 gründete Alexander Baranow rund 10km nördlich des heutigen Sitka die erste Niederlassung auf dem Festland, um den russischen Alleinanspruch zu verdeutlichen. Schelikow gründete gemeinsam mit Nikolai Rezanov die Russisch-Amerikanischen Kompanie, eine Handelsgesellschaft, die 1799 von Zar Paul I. auf zwanzig Jahre das Monopol für den Pelzhandel in Alaska erhielt. Rezanov schmiedete Pläne, die gesamte Pazifikküste Nordamerikas für Russland in Besitz zu nehmen, nachdem er 1805 die Bucht von San Francisco erreicht hatte, musste er dieses Vorhaben aber auf spanischen Druck hin aufgeben. Noch 1812 errichtete seine Kompanie jedoch einen Handelsposten in Kalifornien - Fort Ross bestand bis 1841.
Die Aktivitäten der Kompanie waren kaum profitabel, und so übernahm 1818 die russische Regierung die Kontrolle über sie und setzte Ferdinand von Wrangel als Gouverneur ein.
Der Ver-/Ankauf von Alaska
Alaska war für die aufstrebende Weltmacht Russland die einzige Übersee-Kolonie, die aber kaum rentabel und schwierig zu verwalten war. Da die Passage durch das Eismeer zu gefährlich war, führte der einzige Weg dorthin von der damaligen russischen Hauptstadt Sankt Petersburg rund um das Kap der Guten Hoffnung und dauerte mehr als ein halbes Jahr.
Mit der Zeit wurden die Pelztiere, insbesondere der Seeotter, in Folge der Bejagung immer seltener und das Territorium für Russland immer schwieriger zu unterhalten. Zudem machten die einheimischen Indianer, vornehmlich die Tlingit, den Russen immer wieder Schwierigkeiten. Um die Staatskasse nach dem verlorenen Krimkrieg wieder aufzufüllen, stimmte Zar Alexander II. einem Vertrag zu, den sein Botschafter in den USA, Baron Eduard von Stoeckl, am 30. März 1867 mit US-Außenminister Seward in Washington unterzeichnet hatte. Danach verkaufte das Zarenreich Alaska für 7,2 Millionen Dollar an die Vereinigten Staaten. Der Ankauf war in den USA sehr umstritten. Der Senat stimmte dem Kaufvertrag mit nur einer Stimme Mehrheit zu, und Spötter nannten das erworbene Land Seward's ice box ("Sewards Gefriertruhe") oder auch "Johnsons Eisbärengehege". Am 18. Oktober 1867 ging Alaska offiziell in amerikanischen Besitz über; in Sitka wurde die russische Fahne eingeholt und die Flagge der USA gehisst. die Datumsgrenze wurde gen Westen verschoben und der gregorianische Kalender in Alaska eingeführt. So kam es auch, dass die Bewohner Alaskas am 6. Oktober 1867 (nach dem julianischen Kalender) zu Bett gingen und tags darauf am 18. Oktober 1867 aufwachten. Der 18. Oktober ist als "Alaska Day" bis heute ein Feiertag und wird vor allem in der alten Hauptstadt Sitka gefeiert.
1867-77 wurde Alaska von der US-Armee, 1877-79 vom Finanzministerium und 1879-1884 von der Kriegsmarine verwaltet. Bis 1884 war der Name des Gebiets Department of Alaska.
Erst danach entdeckte man das erste Gold, was zum bekannten Goldrausch führte. Besonders die Goldgewinnung im Klondikegebiet von 1896 war bis etwa 1945 sehr wichtig.
Am 3. Januar 1959 wurde Alaska der 49. Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika.
Politik
Am 19. Oktober 2005 tritt im US-Bundesstaat Alaska ein Waffengesetz in Kraft, das sowohl den Waffenbesitz von Handfeuerwaffen, als auch ihr Mitführen im PKW liberalisiert. Das Bundesgesetz war auf Betreiben der National Rifle Association verabschiedet worden, um den restriktiveren lokalen Grundsätzen der Kommunen und Counties zuvor zu kommen. Alaska soll nach dem Willen der NRA Vorbild für die anderen Bundesstaaten werden.
- Liste der Boroughs und Census Areas in Alaska (Verwaltungseinheiten)
- Liste der Gouverneure von Alaska
Literatur
Sachbücher
- Littke, Peter: Vom Zarenadler zum Sternenbanner. Die Geschichte Russisch-Alaskas. Magnus-Verlag, Essen, 2003, ISBN 3884000195.
Romane
- Boyle, Thomas Coraghessan: "Drop City". Auseinandersetzung mit einer Hippie-Kommune und einer Trappergesellschaft in Alaska. Hanser Verlag, München.
- Krakauer, Jon: "In die Wildnis". Die Geschichte des Top-Studenten Christopher McCandless, der sein ganzes Vermögen einer Hilfsorganisation spendet, aufbricht und in Alaska verhungert. Piper Verlag, München. ISBN 3-492-22708-2
Spiel
Es existiert ein Brettspiel des englischen Spieleerfinders Eric Solomon mit dem Namen Alaska. Siehe dazu auch Alaska (Spiel).
Weblinks
- [http://www.state.ak.us/ Homepage Alaskas]
- [http://www.alaska-info.de/ Deutschsprachige Infos]
- [http://www.dot.state.ak.us/amhs/ Alaska Marine Highway System]
- [http://www.hicker.de/alaska-bilder.html Alaska Bilder]
Kategorie:US-Bundesstaat
Kategorie:Ehemalige Kolonie
ja:アラスカ州
ko:알래스카 주
ms:Alaska
simple:Alaska
th:มลรัฐอะแลสกา
Kanada
Kanada (engl./frz.: Canada) ist ein Staat in Nordamerika. Der einzige unabhängige Nachbarstaat sind die USA, mit denen Kanada rege Wirtschaftsbeziehungen pflegt. Ferner grenzt Kanada an das zu Dänemark gehörende Grönland und an das zu Frankreich gehörende St. Pierre und Miquelon. Kanada ist ein Flächenstaat, dessen Bevölkerung zum Großteil auf wenige städtische Zentren konzentriert ist. Um die ethnische, sprachliche und kulturelle Vielfalt der einzelnen Bevölkerungsgruppen zu gewährleisten, ist Kanada politisch als Föderation organisiert; ein Mosaik der Kulturen ist (im Gegensatz zum Modell des Schmelztiegels) politisch gewollt. Die Unabhängigkeitsbestrebungen Québecs, die Rechte der französischsprachigen Bevölkerungsgruppe und die Rechte der indianischen Völker prägen zentrale Konfliktlinien innerhalb der kanadischen Gesellschaft.
Geographie
Québec
Kanada ist mit einer Fläche von 9.984.670 Quadratkilometern nach Russland das zweitgrößte Land der Erde. Davon sind 9.093.507 km² Landmasse und 891.163 km² Wasserfläche. Die größte Nord-Süd-Ausdehnung über Landfläche beträgt 4.634 Kilometer von Kap Columbia auf den Ellesmere-Inseln, Nunavut nach Mittelinsel auf dem Eriesee in Ontario, die größte Ost-West-Entfernung beträgt 5.514 Kilometer von Kap Spear in Neufundland und Labrador bis zur Grenze des Yukon-Territoriums mit Alaska.
Die Gesamtlänge der Grenze zwischen Kanada und den USA beträgt 8.890 Kilometer. Kanada hat mit 202.080 Kilometern die längste Küstenlinie der Welt.
Es grenzt an die USA (im Süden und im Westen (Alaska)), den Pazifischen Ozean, das Nordpolarmeer, Grönland (Seegrenze) und den Atlantischen Ozean. Die größte Insel ist die Baffininsel. Der Osten des Landes wird vom Sankt-Lorenz-Strom dominiert, der Norden von der Hudson Bay. In Mittelkanada schließen sich – als nördliche Fortsetzung des US-amerikanischen „Mittleren Westen“ – weitläufige Ebenen an. Westlich davon liegen die Rocky Mountains und die Pazifikküste. Die größte Stadt ist Toronto, gefolgt von Montréal, Vancouver und Calgary.
Der Nordteil wird vom kanadisch-arktischen Archipel geprägt. Die nördlichste Halbinsel ist Boothia.
Klima
Kanada umfasst unterschiedliche Klimazonen (vom Polarklima bis zum gemäßigten Klima). Hauptsächlich bestimmt jedoch das Boreale Klima mit langen kalten Wintern (bis zu –35 °C) und kurzen heißen Sommern (bis zu 35 °C) den überwiegenden Teil Kanadas. Aufgrund der Größe des Landes ist das Klima in den einzelnen Bundesstaaten sehr unterschiedlich. So wurden z.B. im Winter 2004 / 2005 Temperaturen von -58 °C in Burwash Landing / Yukon Territory gemessen.
An der Westküste findet man angenehmes Seeklima mit hohen Niederschlägen, da sich die feuchte vom Ozean kommende Luft am Westrand des Küstengebirges abregnet. Die Jahreszeiten sind in den Provinzen Quebec und Ontario am deutlichsten zu entdecken. Hier gibt es kalte Winter, angenehme Frühjahre und Herbstmonate und von Juli bis September den oft sehr schwül-heißen Sommer mit Durchschnittstemperaturen um 25 °C.
Bevölkerung
Die Bevölkerung Kanadas beträgt geschätzte 32 Millionen. Der letzte Census-Report von 2001 gibt die kanadische Bevölkerung mit 30.007.094 an. Das ergibt eine Bevölkerungsdichte von ca. 3,2 Einwohner/km², welche damit eine der geringsten der Welt ist.
Der Großteil der Bevölkerung lebt in den Provinzen Québec und Ontario entlang des Sankt-Lorenz-Stromes, d. h. rund um Toronto, Montréal, Québec, Ottawa, London und Hamilton.
11,4 Millionen leben in Ontario, 7,2 Millionen in Québec, 3,9 Millionen in British Columbia und 3 Millionen in Alberta. Die restlichen Provinzen und Territorien haben jeweils weniger als 1 Million Einwohner, wobei Nunavut mit knapp 27.000 Einwohnern das bevölkerungsärmste Territorium Kanadas ist.
Sprachen
Landessprachen sind Englisch und Französisch. In Nunavut ist auch Inuktitut Amtssprache.
Alle Provinzen mit Ausnahme von Québec (frz.) und Neubraunschweig (bilingual engl./frz.) sind englischsprachig, im Volksmund auch genannt English Canada. Alle Regionen haben nicht-englischsprachige Minderheiten, in der Hauptsache Nachkommen der ursprünglichen Bewohner, Inuit (im Norden) und Indianervölker (siehe auch Indianer Nordamerikas). In Neuschottland gibt es eine Minderheit, die Schottisches Gälisch spricht.
Demographische Struktur und Entwicklung
Schottisches Gälisch
Kanada ist ein klassisches Einwandererland. Große Einwanderergruppen kamen in der Vergangenheit aus dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Deutschland, der Ukraine, Polen und aus den USA. Heutzutage wächst die Bedeutung der Einwanderer aus Fernost, vor allem aus der Volksrepublik China.
Die Geburtenrate betrug 2003 10,99 Geburten pro 1000 Einwohner, die Sterberate 7,61 Todesfälle pro 1000 Einwohner. Das Bevölkerungswachstum betrug 0,94 %.
Die durchschnittliche Lebenserwartung in Kanada liegt bei 73,6 Jahren. 26 % der Kanadier sind 19 Jahre oder jünger, 13 % 65 Jahre oder älter. Das mittlere Alter der erwerbsfähigen Bevölkerung liegt bei 42 Jahren, die Schätzung für 2011 bei 43,7.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Kanadas
Der erste Versuch einer europäischen Besiedlung erfolgte durch die Wikinger unter Leif Eriksson um 1000. Die Siedlung hatte jedoch nicht lange Bestand. Die erste dauerhafte Siedlung gründeten, mit Québec, die Franzosen 1608. Nach mehreren Kriegen zwischen Frankreich und England fielen alle nordamerikanischen Kolonien 1763 an die englische Krone.
1812 bis 1814 kam es zwischen den unabhängigen USA und Großbritanniens verbliebenen Kolonien in Kanada zu einem Krieg. 1867 erhielten die britischen Kolonien eine Verfassung und eine gewisse Eigenständigkeit gegenüber Großbritannien.
Formal erhielt Kanada erst 1982 die vollständige Unabhängigkeit.
Politik
Kanada ist eine Föderation mit zehn Provinzen und drei von der Regierung verwalteten Territorien.
Kanada ist eine repräsentative parlamentarische Demokratie mit einer symbolischen konstitutionellen Monarchie innerhalb des Britischen Commonwealth of Nations.
Das symbolische Staatsoberhaupt ist die britische Königin Elizabeth II., sie wird durch einen Generalgouverneur vertreten.
Der Premierminister ist der liberale Paul Martin.
Das Parlament besteht aus dem demokratisch gewählten Unterhaus und dem Senat, dessen Mitglieder ernannt werden. Die Legislaturperiode dauert fünf Jahre, aber der Premierminister kann das Unterhaus vorzeitig auflösen und Neuwahlen ausrufen.
Außenpolitik
Militär
Hauptartikel: Kanadische Streitkräfte
Provinzen und Territorien
Kanadische Streitkräfte
Hauptartikel: Provinzen und Territorien Kanadas
Kanada ist in 10 Provinzen und 3 Territorien gegliedert. Das sind von West nach Ost:
- Yukon-Territorium (Whitehorse), Territorium
- Nordwest-Territorien (engl. Northwest Territories, fr. Territoires du Nord-Ouest, Yellowknife), Territorium
- Nunavut (Iqaluit), Territorium
- Britisch-Kolumbien (engl. British Columbia, fr. Colombie-Britannique, Victoria)
- Alberta (Edmonton)
- Saskatchewan (Regina)
- Manitoba (Winnipeg)
- Ontario (Toronto)
- Québec (Québec)
- Neubraunschweig (engl. New Brunswick, fr. Nouveau-Brunswick, Fredericton)
- Prinz-Eduard-Insel (engl. Prince Edward Island, fr. Île-du-Prince-Édouard, Charlottetown)
- Neuschottland (engl. Nova Scotia, fr. Nouvelle-Écosse, Halifax)
- Neufundland und Labrador (engl. Newfoundland and Labrador, fr. Terre-Neuve-et-Labrador, Saint John's)
Der Unterschied zwischen kanadischen Provinzen und Territorien besteht darin, dass die Bundesregierung eine direktere Macht auf die Territorien ausübt, während die Provinzen durch eigene Provinzregierungen verwaltet werden.
Wirtschaft
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) betrug im Jahr 2003 preisbereinigt 756,25 Mrd. Euro gegenüber 727,42 Mrd. Euro im Jahr 2002. Damit ist Kanada gemessen am BIP pro Kopf mit 23.909 Euro an achter Stelle in der Welt. Real wuchs das BIP im Jahr 2003 um 2,2 %, ein Jahr zuvor waren es noch 3,4 %. Die Inflationsrate betrug 2003 2,6 %.
Kanada ist Mitglied im NAFTA (North-American Free Trade Agreement) zwischen Kanada, den USA und Mexiko.
Kultur
Das heutige Kanada wird überwiegend durch die europäischen Einflüsse der Pioniere, Forscher, Händler und Fischer aus Großbritannien, Frankreich und Irland geprägt, die ab 1497 den nördlichen Teil des Kontinents erforscht und bald besiedelt haben. Viele ihrer Traditionen bleiben weiterhin Teil von Kanada, etwa ihre Nahrung, Sprache, Erzählungen, Geschichte, Feiertage und Sport. Viele Kanadier können ihre Wurzeln zurück zu diesen Ländern verfolgen und sind stolz auf ihre Herkunft.
Kanada und Großbritannien teilen eine gemeinsame Geschichte und arbeiten durch viele Organisationen wie den Commonwealth, die G-8 und die NATO zusammen. Die beiden Länder teilen das gleiche Staatsoberhaupt und zählen zu den ältesten parlamentarischen Demokratien in der Welt. Großbritannien ist Kanadas drittgrößter Handelspartner und nach den USA auf Platz zwei der ausländischen Touristen, die Kanada besuchen.
Vielfältig sind die kulturellen Überlieferungen der kanadischen Indianer oder der first nations, wie sie sich selbst nennen. Jedes Volk hat seine eigene Kultur, Sprache und Geschichte. Ihre Kultur wurde ausschließlich mündlich übertragen. Verschiedene Stämme schufen einzigartige Kunstwerke wie geflochtene Körbe, gemalte Abbildungen und geschnitzte Tier-Skulpturen. Eine besondere Rolle spielen die Inuit (auch Eskimos genannt) im Norden des Landes. Ihre Kultur ist in besonderem Maße von der Anpassung an die widrigen Klimaverhältnisse geprägt.
Viel dieses kulturellen Vermächtnis wird bis heute in Kanada gefeiert. Das Emblem der Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver ist ein inukshuk (Steinmand'l) aus aufeinander gestapelten Steinen in menschlicher Form, als Symbol für die Inuitkultur.
Seit den 1990er Jahren sind in Kanada viele Asiaten, vorwiegend aus Hongkong, China und Korea, eingewandert. Insbesondere in Vancouver und Toronto bilden sie eine starke nationale Minderheit.
Kanada hat viele namhafte Künstler der Rock- und Popmusik hervorgebracht, z.B. Joni Mitchell, Bryan Adams, Michael Bublé, Leonard Cohen, Céline Dion, Shania Twain, Nelly Furtado, Avril Lavigne, Alanis Morissette, Nickelback, NoMeansNo, Rush, Simple Plan, Skye Sweetnam, Smashing Pumpkins, Sum 41 und Neil Young. Populäre Jazzmusiker sind u. a. Oscar Peterson und Diana Krall.
Zu den bekannten kanadischen Schauspielern gehören Keanu Reeves, Carrie-Anne Moss, Pamela Anderson, Jim Carrey, Michael J. Fox, William Shatner und Mike Myers.
Auf dem Gebiet der klassischen Musik ist der bekannteste Kanadier sicherlich Glenn Gould (1932–1982), der einer breiteren Öffentlichkeit als begnadeter Interpret vor allem der Werke Bachs bekannt ist. Berühmtheit erlangte der damals 22-Jährige im Jahr 1955 mit einer aufsehenerregenden Einspielung der Goldberg-Variationen.
Kanada verfügt über eine reiche, wenn auch junge literarische Tradition. Insbesondere seit den 1960er Jahren genießen Autoren wie Leonard Cohen, Margaret Atwood und Michael Ondaatje auch außerhalb ihrer Landesgrenzen erhebliche Bekanntheit.
Der eigentliche Nationalsport ist Lacrosse, jedoch ist in Kanada auch Eishockey sehr beliebt, was nicht nur den US-amerikanischen Mannschaften in der NHL beim Kampf um den begehrten Stanley Cup bestens bekannt sein dürfte, sondern auch weit über die Grenzen Kanadas hinaus. Außerdem erfreut sich auch Curling großer Beliebtheit.
Siehe auch: Kanadische Literatur, Liste kanadischer Schriftsteller
Umwelt
Der Kohlenstoffdioxidausstoß pro Kopf des Landes gehört zum weltweit höchsten, was an der wirtschaftlichen Ausrichtung und der Größe des Landes liegt. Zum einen wird dort viel geflogen, zum anderen baut die Wirtschaft vor allem auf Holzhandel und Fischfang auf.
Ein großes Problem stellt der Lachsfang auf dem Yukon River dar. In der Vergangenheit waren immer genügend große Lachsbestände vorhanden, mittlerweile musste jedoch der Lachsfang zum Teil schon saisonell verboten werden (Saison 2002). Schuld für das Fehlen der Fischzüge zu den Quellen des Yukon sind US-amerikanische Fischtrawler, welche vor der Mündung des Yukon River großzügig alles abfischen und somit die Rückwanderung und das Ablaichen der Lachse erschweren. Ein Einspruch der Kanadischen Regierung ist nicht zu erwarten, da gefürchtet wird, dass sonst die amerikanischen Kreuzfahrtschiffe auf dem Weg nach Alaska nicht mehr an der kanadischen Küste halt machen. Der Tourismus würde somit in den betroffenen Regionen stark geschädigt.
Ein noch nicht gelöster Konflikt zwischen Interessenvertretern von Naturschutz und Industrie ist die teilweise recht rabiate Tötung von Robben zur Fell- und Fleischgewinnung. Hier gerät Kanada einerseits unter den moralischen Druck der Weltöffentlichkeit, andererseits unter den Druck der neufundländischen Bevölkerung, für welche die Robbenjagd einen notwendigen Nebenverdienst darstellt.
In Kanada gibt es eine Reihe bekannter Nationalparks und Provinzparks (Provicial Parks, z. B. Algonquin Park, Ontario). Siehe Nationalparks in Kanada
Nach einer Studie der Simon Fraser Universität, die auf Betreiben der David Suzuki Foundation durchgeführt wurde, gehört Kanada zu jenen Industrienationen mit der schlechtesten Umweltschutz-Bilanz. So liegt Kanada auf dem 28. Platz von 30 untersuchten Staaten auf dem Gebiet der Ökonomischen Zusammenarbeit und Entwicklung. Auch teilt sich das Land den 30. Rang bei der Produktion von Atommüll und der Kohlenmonoxidemission. Außerdem nimmt man beim Wasserverbrauch den 29. Platz ein. Europäische Staaten wie Schweden, die Schweiz, Dänemark und Deutschland rangieren an der Spitze dieser Umweltbilanz, während Kanada, Belgien und die USA an derem unteren Ende stehen. „The ability of other high-income countries, such as Sweden, to achieve much lower levels of pollution shows it can be done,“ teilte einer der Wissenschaftler in einer Stellungsnahme dazu mit. „There's no excuse - all it requires is a strong commitment from government.“
Portal Kanada
In unserem Portal Kanada findet man weitere Artikel zu Kanada nach Themen sortiert. Auch aktuelle Nachrichten aus Kanada sowie Hinweise, wie man sich an der Arbeit im Wikipedia-Bereich Kanada engagieren kann, sind vorhanden.
Weblinks
- [http://www.canada.ca Offizielle Homepage von Kanada]
- [http://www.kanada.de Die Kanadische Botschaft in Deutschland]
- [http://www.travel-images.com/canada.html Kanada-Bilder]
- [http://www.kanada-studien.de/ Gesellschaft für Kanada-Studien]
- [http://www.weltkarte.com/nordamerika/landkarte-kanada.htm Landkarten und Stadtpläne von Kanada]
Kategorie:Staat
Kategorie:Monarchie
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zh-min-nan:Canada
YukonYukon ist der Name mehrerer geografischer Objekte der Erde:
- Provinzen
- Yukon-Territorium - ein Verwaltungsgebiet Kanadas (Nordamerika)
- Städte und Gemeinden
- Yukon (Arkansas)
- Yukon (Missouri) - Ort im US-Staat Missouri
- Yukon (Oklahoma) - Stadt im US-Staat Oklahoma, nahe Oklahoma-City
- Flüsse
- Yukon (Fluss) - ein 3.185 km langer Strom in Nordamerika (Alaska, Kanada)
Weiterhin ist Yukon der Codename für Microsofts angekündigtes Dateisystem UFS.
5. Juni
Der 5. Juni ist der 156. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 157. in Schaltjahren) - somit verbleiben noch 209 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 8498 v. Chr. - Nach einer Berechnung begann damals der Maya-Kalender.
- 719 - Bonifatius erhält in Rom von Papst Gregor II. den Missionsauftrag. Er reist in der Folgezeit durch Friesland, Thüringen, Sachsen, Hessen und Bayern und predigt.
- 754 - Bonifatius stirbt den Märtyrertod an der friesischen Nordseeküste bei Dokkum.
- 774 - Nach erfolgreichem Feldzug gegen Desiderius ernennt sich Karl der Große zum "rex Francorum et Langobadorum" (dt.: König der Franken und Langobarden).
- 1288 - Schlacht von Worringen, veränderte das Machtgefüge im gesamten Nordwesten Mitteleuropas
- 1305 - Bertrand de Got wird zum Papst gewählt und nimmt den Namen Clemens V. an.
- 1654 - Christina I. verzichtet auf den schwedischen Thron und konvertiert heimlich zum Katholizismus.
- 1783 - Die Brüder Montgolfier führen ihren Heißluftballon erstmals öffentlich vor.
- 1837 - Houston wird die provisorische Hauptstadt von Texas, verliert 2 Jahre später aber diesen Status.
- 1849 - Dänemark wird eine konstitutionelle Monarchie und erhält eine Verfassung.
- 1900 - Im Burenkrieg nehmen die Briten Pretoria ein.
- 1942 - Schlacht um Midway zwischen Japan und USA
- 1944 - Zur Vorbereitung der Invasion werfen 1000 britische Bomber 5000 Tonnen Bomben auf deutsche Stellungen in der Normandie.
- 1945 - Der Alliierte Kontrollrat übernimmt die oberste Regierungsgewalt in Deutschland.
- 1947 - US-Außenminister Marshall gibt vor der Harvard-Universität die Grundlagen des Marshall-Planes zur Unterstützung Europas bekannt.
- 1953 - Der dänische König Frederik IX. setzt eine Verfassungsreform in Kraft.
- 1966 - Willy Brandt wird zum Vorsitzenden der SPD gewählt.
- 1967 - Beginn des Sechs-Tage-Kriegs zwischen Israel und seinen Nachbarn
- 1968 - Ermordung von Robert Kennedy
- 1972 - Eröffnungstag der ersten Weltumweltkonferenz in Stockholm, wird seitdem alljährlich als Weltumwelttag gefeiert
- 1977 - Staatsstreich auf den Seychellen, France-Albert René wird Staatspräsident
- 1981 - Erste Fälle der Imunschwächekrankheit AIDS entdeckt.
- 1984 – Im Konflikt zwischen Sikhs und der indischen Zentralregierung um Pandschab gibt Indira Gandhi den Befehl zur Erstürmung des Goldenen Tempels.
- 1991 - Kulturabkommen zwischen Deutschland und Namibia. In Kraft seit dem 28. Januar 1994
- 1992 - Albanien wird in den NATO-Kooperationsrat aufgenommen.
- 1993 - Guatemala. Ramiro de León Carpio wird zum neuen Staats- und Regierungschef gewählt.
- 1995 - Zum ersten Mal gelingt die Herstellung eines Bose-Einstein-Kondensats, wofür die beteiligten Forscher 2001 den Physik-Nobelpreis erhalten.
- 1998 - Beiderseitige Luftangriffe zwischen Eritrea und Äthiopien.
- 2002 - Osttimor wird Mitglied in der UNESCO
- 2003 - Der EU-Ministerrat beschließt die Gründung der Europäischen Agentur für Netz- und Informationssicherheit (ENISA).
Kultur
- 1843 - Uraufführung der Oper Maria di Rohan von Gaetano Donizetti am Theater am Kärntnertor in Wien.
- 1851 - Harriet Beecher Stowe veröffentlicht Onkel Toms Hütte als Fortsetzungsroman in einer Zeitung.
- 1918 - Uraufführung der Oper Theophano von Paul Graener in München.
- 1920 - Eröffnung der von George Grosz, Raoul Hausmann, und John Heartfield veranstalteten Dada-Messe in Berlin.
- 2003 - Unterzeichnung des Kulturabkommens zwischen Kasachstan und Deutschland
Katastrophen
- 1950 - Florida, USA. Ein Flugzeug stürzt etwa 200 Meilen vor der Küste von Florida in den Atlantik. Für 28 der 65 Menschen kommt jede Hilfe zu spät.
- 2000 - Indonesien. Erdbeben der Stärke 7,9 auf Sumatra. Über 100 Tote.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1998 - Vitali Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Jose Ribalta in Hamburg, Deutschland, durch technischen KO
Geboren
- 1455 - Johann I. (Dänemark), dänischer König
- 1676 - Marco Ricci, italienischer Maler
- 1695 - Johann Conrad Schlaun, deutscher Baumeister
- 1718 - Thomas Chippendale, englischer Möbeldesigner
- 1723 - Adam Smith, britischer Philosoph und Ökonom
- 1760 - Johan Gadolin, finnischer Chemiker
- 1771 - Ernst August I. (Hannover), König von Hannover
- 1805 - Jacob Niclas Ahlström, schwedischer Komponist
- 1819 - John Couch Adams, britischer Mathematiker
- 1825 - Louis Victor Robert Schwartzkopff, deutscher Unternehmer
- 1844 - Ilja Jefimowitsch Repin, russischer Maler
- 1845 - Hermann von Barth, deutscher Bergsteiger
- 1850 - Pat Garrett, Sheriff
- 1852 - Oscar Drude, deutscher Botaniker
- 1857 - Árpád Doppler, ungarisch-deutscher Komponist
- 1862 - Allvar Gullstrand, schwedischer Augenarzt, Nobelpreis für Medizin 1910
- 1868 - James Connolly (Gewerkschafter), irischer Gewerkschafter und Politiker
- 1868 - Jan Thorn-Prikker, niederländischer Maler
- 1874 - Eugen Fischer, deutscher Anthropologe
- 1875 - Henry Hallett Dale, britischer Physiologe
- 1876 - Anton Günther, Volksdichter und Sänger des Erzgebirges
- 1878 - Pancho Villa, mexikanischer Revolutionär
- 1879 - Marcel Tournier, Harfenist und Komponist
- 1881 - Axel Leonard Wenner-Gren, schwedischer Großindustrieller
- 1883 - John Maynard Keynes, englischer Mathematiker und Ökonom
- 1884 - Ralph Benatzky, österreichischer Komponist
- 1887 - Ruth Benedict, US-amerikanische Anthropologin
- 1888 - Max Picard, Schweizer Schriftsteller
- 1889 - Helene Thimig, österreichische Schauspielerin
- 1890 - Konrad Frühwald, deutscher Politiker und MdB
- 1892 - Hans Constantin Paulssen, Industrieller und Präsident der BDA
- 1895 - George Grant Blaisdell, US-amerikanischer Erfinder und Ingenieur
- 1898 - Federico García Lorca, spanischer Dichter
- 1900 - Dennis Gábor, ungarisch-britischer Physiker und Nobelpreisträger
- 1903 - Adolf Kainz, österreichsicher Kanusportler
- 1907 - Rudolf Peierls, deutsch-britischer Physiker
- 1909 - Hanus Burger, tschechischer Regisseur
- 1912 - Josef Neckermann, deutscher Versandkaufmann und Dressurreiter
- 1920 - Kurt Edelhagen, deutscher Musiker
- 1925 - Boy Gobert, deutscher Schauspieler und Intendant
- 1926 - Bill Hayes, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 1926 - Johannes von Thurn und Taxis, deutscher Adeliger, Oberhaupt der Familie Thurn und Taxis
- 1928 - Otto F. Walter, Schweizer Schriftsteller
- 1928 - Tony Richardson, britischer Regisseur
- 1928 - Umberto Maglioli, italienischer Rennfahrer
- 1929 - Hermann Josef Unland, deutscher Politiker und MdB
- 1930 - Ursula Lehr, deutsche Psychologin und Gerontologin
- 1938 - Karin Balzer, deutsche Leichtathletin
- 1939 - Manuel de Elías, mexikanischer Komponist
- 1941 - Floyd Butler, US-amerikanischer Sänger
- 1941 - Martha Argerich, argentinische Pianistin
- 1942 - Charles Dodge, US-amerikanischer Komponist
- 1944 - Rainer Ortleb, deutscher Politiker und Minister
- 1944 - Reinhard Günzel, Brigadegeneral a. D. der Bundeswehr
- 1944 - Whitfield Diffie, amerikanischer Experte für Kryptographie
- 1944 - Tommie Smith, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1945 - Don Reid, US-amerikanischer Sänger
- 1945 - John Carlos, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 1946 - Freddy Stone, US-amerikanischer Musiker
- 1946 - Michael Monarch, US-amerikanischer Musiker
- 1946 - Stefania Sandrelli, italienische Schauspielerin
- 1947 - David Hare, britischer Regisseur und Dramatiker
- 1947 - Tom Evans, britischer Musiker
- 1948 - Sergio Abreu, brasilianischer Musiker
- 1949 - Ken Follett, britischer Schriftsteller
- 1950 - Albrecht Beutelspacher, deutscher Professor für Mathematik
- 1950 - Johannes Voggenhuber, Mitglied des EU-Parlaments für Österreich
- 1950 - Ronnie Dyson, US-amerikanischer Popsänger
- 1950 - Thea Dückert, deutsche Politikerin und MdB
- 1952 - Bernd Busemann, Deutscher Politiker und Kultusminister von Niedersachsen
- 1954 - Peter Erskine, US amerikanischer Jazzdrummer
- 1954 - Robert Hochbaum, deutscher Politiker
- 1957 - Thomas Kling, deutscher Lyriker
- 1961 - Mary Kay Bergman, US-amerikanische Synchronsprecherin
- 1967 - Simon Stockhausen, deutscher Komponist
- 1971 - Mark Wahlberg, US-amerikanischer Schauspieler
- 1975 - Britta Siebert, deutsche Politikerin und MdL
- 1978 - Stephan Görgl, österreichischer Skirennläufer
- 1985 - Bashir Ahmad Rahmati, afghanischer Ringer
Gestorben
- 754 - Bonifatius, britischer Benediktinermönch
- 1017 - Sanjo, 67. Kaiser von Japan (1011 - 1016)
- 1243 - Constantia von Österreich, österreichische Adlige
- 1325 - Eberhard I., Graf von Württemberg
- 1400 - Friedrich, Herzog von Braunschweig und Lüneburg
- 1443 - Ferdinand der Heilige, Infant von Portugal, Spanischer Heiliger
- 1568 - Lamoral Graf von Egmond, Ritter und Statthalter von Flandern und Artois
- 1688 - Maximilian Heinrich von Bayern, Erzbischof des Erzbistums Köln
- 1722 - Johann Kuhnau, deutscher Organist, Komponist und Jurist
- 1785 - Gottfried August Homilius, deutscher Komponist, Kantor und Organist
- 1802 - Johann Christian Gottlieb Ernesti, deutscher klassischer Gelehrter
- 1816 - Giovanni Paisiello, italienischer Komponist
- 1825 - Ferdinand von Bubna und Littitz, österreichischer Feldmarschallleutnant
- 1826 - Carl Maria von Weber, deutscher Komponist
- 1878 - Ernst von Bibra, deutscher Naturforscher und Schriftsteller
- 1885 - Julius Benedict, britischer Komponist und Kapellmeister deutscher Herkunft
- 1887 - Hans von Marées, deutscher Maler
- 1893 - Julio Popper, Kartograph von Havanna, Freimaurer
- 1910 - O. Henry, (William Sydney Porter), US-amerikanischer Schriftsteller
- 1912 - Quintin Steinbart, Schulleiter
- 1914 - George Hendrik Breitner, niederländischer Maler
- 1916 - Horatio Herbert Kitchener, britischer General und Politiker
- 1916 - Karl August Lingner, deutscher Unternehmer und Philantrop
- 1919 - Eugen Leviné, Revolutionär und KPD-Politiker
- 1931 - Adolf von Groß, langjähriger Finanzverwalter der Bayreuther Festspiele
- 1932 - Arthur Schloßmann, Kinderarzt, Gründer der ersten Säuglingsklinik
- 1942 - Albert Hensel, Widerstandskämpfer
- 1943 - Heinrich Backhaus, deutscher Politiker
- 1944 - Jacob Dahl, färöischer Propst und Bibelübersetzer
- 1948 - Glen Edwards, Testpilot
- 1958 - Maurice-Yves Sandoz, schweizer Schriftsteller
- 1964 - Ernst Waldow, deutscher Schauspieler
- 1965 - Eleanor Farjeon, britische Kinderbuchautorin, Lyrikerin und Dramatikerin
- 1965 - Karl Wilhelm, Herzog von Södermanland
- 1968 - Robert Kennedy, US-amerikanischer Politiker
- 1970 - Hans Wilhelmi, deutscher Politiker, MdB und Bundesminister
- 1974 - Bruno Brehm, österreichischer Schriftsteller
- 1975 - Paul Keres, estnischer Schachspieler
- 1976 - Robert Pohl, deutscher Physiker
- 1977 - Sleepy John Estes, US-amerikanischer Musiker
- 1979 - Heinz Erhardt, deutscher Komiker, Musiker, Entertainer, Schauspieler und Dichter
- 1980 - Lauritz Lauritzen, deutscher Politiker, MdB und Bundesministzer
- 1980 - Margret Dünser, deutsche Journalistin
- 1982 - Roger Bonvin, Schweizer Politiker und Bundesrat
- 1983 - Kurt Tank, deutscher Ingenieur, Flugzeugkonstrukteur
- 1985 - Josef Maria Reuss, Weihbischof in Mainz und Titularbischof von Sinope
- 1991 - Rudolf Vogel, deutscher Politiker
- 1993 - Conway Twitty, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1993 - Wolf Stefan Traugott Graf von Baudissin, deutscher General und Friedensforscher
- 1998 - Dieter Roth, Schweizer Dichter, Grafiker und Aktions- und Objektkünstler
- 1999 - Mel Tormé, US-amerikanischer Sänger
- 2000 - Huschang Golschiri, Iranischer Schriftsteller
- 2000 - Martin "Kleinti" Simon, deutscher Liedermacher
- 2002 - Dee Dee Ramone, Bassist der US-amerikanischen Band Ramones
- 2003 - Heinz Behling, Karikaturist, Zeichner und Kinderbuchautor
- 2003 - Jürgen Möllemann, deutscher Politiker, MdB und Bundesminister
- 2003 - Manuel Rosenthal, französischer Komponist
- 2003 - Maria Singer, deutsche Schauspielerin
- 2004 - Iona Brown, britische Violinistin
- 2004 - Karl-Ernst Maedel, Eisenbahn-Autor und Eisenbahn-Fotograf
- 2004 - Necdet Mahfi Ayral, türkischer Schauspieler
- 2004 - Robert Quine, US-amerikanischer Musiker und Gitarrist
- 2004 - Ronald Reagan, US-amerikanischer Schauspieler und 40. Präsident der USA
- 2005 - Susi Nicoletti, deutsch-österreichische Schauspielerin
- 2005 - Lothar Warneke, deutscher Regisseur
Feier- und Gedenktage
- Namenstage: Bonifatius, Ferdinand
- Weltumwelttag (UNO)
- Nationalfeiertag in Dänemark
Siehe auch
- 4. Juni - 6. Juni
- 5. Mai - 5. Juli
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0605
ja:6月5日
ko:6월 5일
simple:June 5
th:5 มิถุนายน
Kategorie:AlaskaUS-Bundesstaat Alaska
Kategorie:US-Bundesstaat
ja:Category:アラスカ州
ko:분류:알래스카 주
Kategorie:Nordamerikanische EthnieNordamerikanische Ethnie
Ethnie
Kategorie:Amerikanische Ethnie
Kategorie:Indianische Kultur Jülich-Zülpicher-BördeDie Zülpicher Börde oder auch Jülich-Zülpicher Börde ist eine Landschaft in Nordrhein-Westfalen, Teil der Kölner Bucht am Nordrand der Eifel. Sie liegt im Gebiet der Kreise Euskirchen und Düren. Der nördliche Ausläufer dieser Landschaft ist die Erkelenzer Börde im Kreis Heinsberg.
Kreis Heinsberg
Entstehung
Eine Börde-Landschaft (vergleiche Börde) ist durch fruchtbare Böden - häufig auf Löss - gekennzeichnet. In der Zülpicher Börde wurde Löss als äolisches Sediment während der letzten Kaltzeit (Weichsel-Eiszeit) am Nordrand der Eifel beziehungsweise zwischen Eifel und Ville flächenhaft abgelagert (Löss-Ebene). In der nachfolgenden Warmzeit entstanden tiefgründige fruchtbare Braunerden und Para-Braunerden, die in Verbindung mit günstigen klimatischen Bedingungen heute sehr ertragreiche agrarische Nutzungen erlauben.
Landschaftscharakter
Trotz der intensiven landwirtschaftlichen Nutzung schon seit der Römerzeit hatte die Lössebene der Zülpicher Börde in der Vergangenheit nicht den Charakter einer flachen, weiträumigen und monotonen Ackerlandschaft, der sie heute kennzeichnet. Vielmehr war das Gebiet von Gehölzen und kleineren Wäldern durchsetzt, von denen heute noch viele Flurnamen Zeugnis geben.
Nutzung
Neben dem Getreideanbau hat der Zuckerrübenanbau in der Börde eine große Bedeutung. Die lokale Weiterverarbeitung durch zahlreiche Zuckerfabriken verlor aufgrund von Konzentrations- und Marktbereinigungsprozessen etwas an Bedeutung.
Neben der agrarischen Nutzung hat auch der Braunkohlentagebau im 20. Jahrhundert in der Zülpicher Börde zum Teil erhebliche landschaftliche Veränderungen bewirkt.
Siehe auch: Liste der Landschaften in Nordrhein-Westfalen
Kategorie:Region in Nordrhein-Westfalen
Kategorie:Rheinland
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The two basic dynamic indications in music are:
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- f or forte, meaning "loudly"
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Corporate accounting scandal
A corporate scandal is a scandal involving unethical behavior on the part of a company. A corporate scandal sometimes involves accounting fraud of some sort. A wave of such scandals swept United States companies in 2002 (accounting scandals of 2002).
List of corporate scandals
- music which combines several different melodies in counterpoint, usually popular tunes, and often in a light-hearted manner. A very famous example of a quodlibet is at the end of Bach's Goldberg Variations. Another example is Galimathias Musicum, a 17 part quodlibet composed by planetoids that have a surface mostly of ice, possibly with an ocean under the ice, and possibly including a rocky core of silicate or metallic rocks. The prototype of this class of object is Europa.
Icy moons warmed by tides may be the most common type of object to have liquid water, and thus the type of object most like
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