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Iowa

Iowa

Iowa ist der 29. Bundesstaat der USA. Beitritt in die Union am 28. Dezember 1846. Iowas Senatoren sind Chuck Grassley, R (bis Januar 2005) und Tom Harkin, D (bis Jan. 2009).

Geographie

Iowa grenzt im Norden an Minnesota, im Westen an Nebraska und South Dakota, im Süden an Missouri, und im Osten an Wisconsin und Illinois. Der Mississippi bildet die östliche Grenze des Staates. Die westliche Grenze wird im Süden von Sioux City durch den Missouri und nördlich von Sioux City durch den Big Sioux River gebildet. Die Topographie des Staates ist durch leicht gewölbte Ebenen gekennzeichnet. Löss-Erhebungen finden sich entlang der Westgrenze. Manche dieser Erhebungen sind über hundert Meter dick. Zu den wenigen natürliche Seen zählen Spirit Lake, Lake Okoboji und West Lake Okoboji im Nordwesten Iowas. Der tiefste Punkt ist Keokuk in Südwest-Iowa. Der höchste Punkt ist Hawkeye Point, der sich auf einer Farm nördlich von Sibley in Nordwest-Iowa befindet. Im Verhältnis zur Fläche sind die Höhenunterschiede relativ gering.

Größte Städte

(Einwohner 1. Juli 2004)
- Des Moines - 194.311
- Cedar Rapids - 122.206
- Davenport - 98.355
- Sioux City - 83.680
- Waterloo - 66.767
- Iowa City - 63.027
- Council Bluffs - 59.347
- Dubuque - 57.504
- Ames - 52.319
- West Des Moines - 51.363
- Cedar Falls - 36.343
- Ankeny - 34.439
- Urbandale - 33.379
- Bettendorf - 31.615
- Marion - 29.825
- Mason City - 28.177
- Clinton - 27.319
- Marshalltown - 26.057
- Fort Dodge - 25.723
- Burlington - 25.579
- Ottumwa - 24.680
- Muscatine - 22.713
- Liste der Städte in Iowa
- Liste der Countys in Iowa

Geschichte

Liste der Countys in Iowa Der Staat wurde nach dem Fluss Iowa benannt, der wiederum nach den Iowa oder Ioway Indianern benannt wurde. 1846 wurde Iowa der 29. Bundesstaat. Iowa wird auch "Hawkeye State" genannt, als Tribut an Häuptling Black Hawk. Er war ein Anführer des Volksstammes der Sac, die nach erfolglosem Kampf gegen die Ansiedlung von Weißen nach Iowa umgesiedelt wurden. Iowa gilt mit seinen fruchtbaren Prärien und seiner großen Landwirtschaft als der typische Bundesstaat des Mittleren Westens. Obwohl er auch manchmal "Corn State" (Maisstaat) genannt wird, ist Iowa eher der Brotkorb Amerikas. Mehr als 90% der Fläche werden landwirtschaftlich genutzt. Jagd und Fischfang gehören zu den beliebtesten "outdoor" Freizeitbeschäftigungen in Iowa. Iowa hat Parks und Sehenswürdigkeiten von beträchtlicher historischer und archäologischer Bedeutung aufzuweisen; eine der bekanntesten ist das Effigy Mounds National Monument im Nordosten Amerikas.

Bevölkerung

Laut dem U.S. Census Bureau, wurde mit Stand von 2003, Iowas Bevölkerung auf 2,944,062 Personen geschätzt. Die ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung gliedert sich wie folgt:
- 92,6% Weiße nicht-Hispanier
- 2,1% Schwarze
- 2,8% Hispanier
- 1,3% Asiaten
- 0,3% Indianer
- 1,1% gemischter ethnischer Hintergrund Die fünf größten Gruppen von nationalen Abstammungen in Iowa sind: Deutsche (35,7%), Iren (13,5%), Briten (9,5%), US-Amerikaner (6,6%), Norweger (5,7%), daneben Tschechen, Niederländer und Schweden. 6,4% der Bevölkerung sind jünger als 5 Jahre, 25,1% unter 18, und 14,9% sind 65 Jahre oder älter. Frauen machen etwa 50,9% der Bevölkerung aus.

Religion

Antworten der Einwohner Iowas 2001 auf die Frage "Was ist ihre Religion ?" waren wie folgt:
- 23% Katholik
- 16% Lutheraner
- 13% Methodist
- 6% andere
- 5% keine Antwort
- 5% Baptist
- 5% Christ
- 3% Presbyterianer
- 2% Protestant
- 2% Pfingstler
- 2% Congregationalist/UCC
- 1% Church of Christ Norweger

Wirtschaft

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Iowa's im Jahre 1999 belief sich auf 85 Milliarden US-Dollar, was dem 30. Platz innerhalb der USA entspricht. Sein Pro-Kopf-Einkommen im Jahr 2002 betrug 25.461 US-Dollar. Iowa's landwirtschaftliche Haupterzeugnisse sind Schweine, Mais, Sojabohnen, Hafer, Kühe und Milchprodukte. Seine industriellen Erzeugnisse sind Güter zur Lebensmittelherstellung, Maschinen, Elektronik, chemische Produkte, Druckgewerbe und Metallindustrie. Die Arbeitslosenquote von Iowa liegt bei 4.8% (2004). In dem kleinen Dorf Froehlich im Nordosten von Iowa wurde der Traktor erfunden. Heute produziert der Traktorhersteller John Deere einen beachtlichen Teil seiner Produkte in den Werken in Davenport und Waterloo.
- Liste der Gouverneure von Iowa

Literatur


- William Roba, German-Iowan Studies. Selected Essays, (= New German-American Studies, Volume 28) New York et al. 2004, 132 S., ISBN 0-8204-5287-4

Weblinks


- http://www.usembassy.de/usa/iowa.htm - Public Domain-Quelle des Haupttextes dieser Seite
Kategorie:US-Bundesstaat ja:アイオワ州 ko:아이오와 주 th:มลรัฐไอโอวา

US-Bundesstaat

Ein US-Bundesstaat ist einer der (derzeit) 50 Bundesstaaten, die mit dem District of Columbia die Vereinigten Staaten von Amerika bilden. Auf der Flagge der USA repräsentieren die 50 Sterne die heutigen Staaten, während die 13 Streifen für die Gründerstaaten stehen. Es gibt eine klare Trennung der Machtbefugnisse zwischen den einzelnen US-Bundesstaaten und dem Bund: Entsprechend der Verfassung der USA besitzt der Bund nur jene gesetzgeberischen Kompetenzen, die ihm durch die Verfassung eindeutig übertragen wurden, der Rest fällt in die Zuständigkeit der Einzelstaaten. Vier dieser Staaten - Kentucky, Massachusetts, Pennsylvania, und Virginia - tragen die formelle Bezeichnung Commonwealth, ohne dass daraus weitere Rechte oder Pflichten entstünden - im Gegensatz zu den US-Commonwealth Territories Puerto Rico und den Nördlichen Marianen. Karte der USA mit Namen der US-Bundesstaaten

Geschichte

Mit der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung vom 4. Juli 1776 von England bestanden die USA zunächst aus 13 Staaten (in Klammer die jeweiligen Unterzeichner der Deklaration):
- New Hampshire, (Josiah Bartlett, William Whipple, Matthew Thornton)
- Massachusetts, (John Hancock, Samuel Adams, John Adams, Robert Treat Paine, Elbridge Gerry)
- Rhode Island, (Stephen Hopkins, William Ellery)
- Connecticut, (Roger Sherman, Samuel Huntington, William Williams, Oliver Wolcott)
- New York, (William Floyd, Philip Livingston, Francis Lewis, Lewis Morris)
- New Jersey, (Richard Stockton, John Witherspoon, Francis Hopkinson, John Hart, Abraham Clark)
- Pennsylvania, (Robert Morris, Benjamin Rush, Benjamin Franklin, John Morton, George Clymer, James Smith, George Taylor, James Wilson, George Ross)
- Delaware, (Caesar Rodney, George Read, Thomas McKean)
- Maryland, (Samuel Chase, William Paca, Thomas Stone, Charles Carroll of Carrollton)
- Virginia, (George Wythe, Richard Henry Lee, Thomas Jefferson, Benjamin Harrison, Thomas Nelson, Jr., Francis Lightfoot Lee, Carter Braxton)
- North Carolina, (William Hooper, Joseph Hewes, John Penn)
- South Carolina, (Edward Rutledge, Thomas Heyward, Jr., Thomas Lynch, Jr., Arthur Middleton)
- Georgia, (Button Gwinnett, Lyman Hall, George Walton) Die dreizehn Staaten bildeten zunächst nur einen lockeren Staatenbund, zusammengehalten durch die Konföderationsartikel. Ein Bundesstaat entstand erst mit Inkrafttreten der US-Verfassung am 4. März 1789. Mit diesem Jahr sind 12 der Gründungsstaaten in der Tabelle verzeichnet. Rhode Island ratifizierte die Verfassung erst 1790. Mit der Annahme der Verfassung traten die 13 Staaten die vorher unter ihnen aufgeteilten Landgewinne zwischen Appalachen und Mississippi an die Union ab, so dass dort nach und nach neue Staaten gebildet werden konnten. Schon 1791 wurde aus einem vorher zwischen New York, New Hampshire und Massachusetts strittigen Gebiet der vierzehnte Staat, nämlich Vermont, gebildet. 1792 wurde mit Kentucky der erste Staat westlich der Appalachen gebildet, also jenseits der in Kolonialzeiten gültigen Siedlungsgrenze für Weiße. Von 1796 bis 1819 wurden in den 1783 eroberten Gebieten die Staaten Tennessee, Ohio, Indiana, Mississippi, Illinois und Alabama gebildet. Louisiana wurde schon 1812 rund um die 1803 von Frankreich gekaufte Stadt New Orleans gebildet. Damit und mit der 1821 erfolgenden Gründung von Missouri, dem ersten Staat, der komplett westlich des Mississippi liegt, verschob sich das Gewicht zugunsten der sklavenhaltenden Staaten. Deshalb wurde 1820 aus der nordöstlichen Landreserve von Massachusetts der Bundesstaat Maine als freier Staat gebildet. Arkansas und Michigan als sklavenhaltender beziehungsweise freier Staat wurden kurz nacheinander aufgenommen. 1845 wurde das 1819 von Spanien gekaufte Florida Bundesstaat, ebenso Texas, das sich 1836 von Mexiko gelöst hatte (außer den 13 Gründungsstaaten der einzige, der nicht aus einem Territorium gebildet wurde, das vorher bereits den USA gehörte). Als Ausgleich für diese beiden Sklavenstaaten wurden 1846/48 Iowa und Wisconsin aufgenommen. Der Sieg über Mexiko in dem durch die Annexion Texas' ausgelösten Krieg drohte das Gleichgewicht aus der Waage zu bringen, wenn ganz Mexiko annektiert würde und auf seinem Territorium neue sklavenhaltende Staaten gebildet würden. Daher wurde „nur“ etwa die Hälfte des Landes annektiert. Nach den Goldfunden 1848 im neu erworbenen Kalifornien wuchs die Bevölkerung so schnell, dass es schon 1850 als erster Staat am Pazifik in die Union aufgenommen wurde. Mit Minnesota und Oregon wurden zwei weitere freie Staaten aufgenommen, Kansas wurde 1861 nach blutigen Kämpfen nur knapp als sklavenhaltender Staat Mitglied, einer der Auslöser für den Bürgerkrieg. 1861 traten elf Südstaaten aus der Union aus, was von Präsident Abraham Lincoln als nicht zulässig betrachtet wurde und zum Bürgerkrieg führte. Die Frage, ob individuelle Staaten ein Recht zur Sezession von der Union der Vereinigten Staaten hätten, wurde bis zum Ausbruch des Sezessionskrieges diskutiert. Der Gewinn des Krieges durch die unionstreuen Nordstaaten führte zur Überzeugung, dass sie dieses Recht nicht besitzen. 1863 wurde (nicht ganz verfassungskonform) aus dem in den Appalachen gelegenen Teil des abtrünnigen Virginia ein neuer Staat gebildet, West Virginia. Im Westen wurde der Mormonenstaat Nevada aufgenommen. Von 1867 bis 1890 wurde fast der ganze Westen in Staaten organisiert. Colorado wurde 1876, genau 100 Jahre nach Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung, ein eigener Bundesstaat und trägt daher den Spitznamen "Centennial State". Das Indianer-Territorium wurde 1907 als Oklahoma ebenfalls Staat, als letzte der 48 territorial zusammenhängenden Staaten wurden 1912 Arizona und New Mexico in die Union aufgenommen. 1959 wurden das 1867 von Russland gekaufte Alaska sowie das 1898 annektierte Hawaii (erster Staat außerhalb des Kontinents Amerika) als bisher letzte Staaten Mitglieder der Union. Nicht als Staat organisiert ist der District of Columbia, die Bundeshauptstadt Washington, D.C. Deren Einwohner nehmen nicht an den Wahlen zum Kongress teil, wählen aber den Präsidenten mit. Die nördlichen Marianen und Puerto Rico sind wie oben erwähnt Commonwealth-Territorien. Ihre Einwohner zählen als US-Bürger, sind aber zu den Bundesorganen nicht wahlberechtigt, solange sie nicht in einem der Staaten ihren Wohnsitz nehmen. Die Bevölkerung Puerto Ricos hat sich in Volksabstimmungen mehrfach gegen die Aufnahme in die Union als Staat ausgesprochen. US-Bundesstaaten in der Reihenfolge ihres Beitritts:

Die Adressierkürzel der amerikanischen Post

(United States Postal Service)
- Staaten: zweibuchstabige Kürzel (siehe die obige Tabelle)
- Bundesdistrikt: DC = District of Columbia
- Inselterritorien: AS = American Samoa, GU = Guam, MP = Northern Mariana Islands, PR = Puerto Rico, VI = U.S. Virgin Islands
- Freie assoziiierte Staaten: FM = Federated States of Micronesia, MH = Marshall Islands, PW = Palau
- Militärregionen: AE = Armed Forces Africa, AA = Armed Forces Americas (except Canada), AE = Armed Forces Canada, AE = Armed Forces Europe, AE = Armed Forces Middle East, AP = Armed Forces Pacific, APO = Army/Air Force Post Office, FPO = Fleet Post Office
- abgeschaffte Kürzel: CZ = Canal Zone, TT = Trust Territory of the Pacific Islands

Siehe auch


- Liste der US-Bundesstaaten, geordnet nach Einwohnerzahl
- Liste der US-Bundesstaaten, geordnet nach Fläche
- US-Bundesstaaten und der Postleitzahlen-Code ZIP Code

Weblinks


- [http://www.nationalatlas.gov/printable/images/pdf/outline/states_capitals.pdf Hochaufgelöste Karte der US-Bundesstaaten und der jeweiligen Hauptstädte. Quelle: nationalatlas.gov (PDF 1,1 MB)]
- [http://www.nationalatlas.gov/printable/images/pdf/territory/pagetacq3.pdf Hochaufgelöste Karte der historischen Entwicklung der USA. Quelle: nationalatlas.gov (PDF 1,9 MB)] Bundesstaat ! ja:アメリカ合衆国の地方行政区画 simple:List of U.S. states th:มลรัฐของสหรัฐอเมริกา

28. Dezember

Der 28. Dezember ist der 362. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 363. in Schaltjahren) - somit bleiben 3 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1836 - Spanien erkennt die Unabhängigkeit Mexikos an.
- 1848 - Verkündung der Grundrechte des deutschen Volkes im Reichs-Gesetz-Blatt .
- 1957 - Capt. James Bowman, USA erreicht mit seinem Hubschrauber Cessna Prototyp YH-41 9.076 m Höhe. - Weltrekord
- 1972 - Die sterblichen Überreste von Martin Bormann werden in Berlin identifiziert
- 2000 - Prof. Dr. Adrian Năstase wird Premierminister in Rumänien
- 2001 - Die 24. Rallye Paris-Dakar startet in Arras.

Kultur


- 1717 - Uraufführung der Oper Jobates und Bellerophon von Reinhard Keiser am Theater am Gänsemarkt in Hamburg.
- 1827 - Uraufführung der Oper Le Mal du pays ou La Bâtelière de Brientz von Adolphe Adam am Théâtre du Gymnase in Paris.
- 1850 - Uraufführung der komischen Oper La Dame de pique von Fromental Halévy an der Opéra-Comique in Paris.
- 1858 - Uraufführung der Oper Satanella or the Power of Love von Michael William Balfe im Covent Garden in London.
- 1927 - Uraufführung der Oper Antigone von Arthur Honegger am Théâtre de la Monnaie in Brüssel.
- 1944 - Uraufführung des Musicals On the Town von Leonard Bernstein im Adelphi Theater in New York.

Wissenschaft, Technik


- 1895 - Gustav Kaiser macht in Wien an seinem 24. Geburtstag die ersten drei Röntgen-Aufnahmen der Welt.
- 1895 - Die erste Vorstellung des Filmes L'arroseur arrosé (Der begossene Begießer) der Brüder Lumière findet in Paris statt.

Katastrophen

Brüder Lumière
- 1879 - Tay-Katastrophe: Die Firth-of-Tay-Brücke über den Tay in Schottland bricht zusammen, als sie ein Zug überquert. 74 Menschen sterben.
- 1908 - Die süditalienischen Städte Messina und Reggio di Calabria werden durch ein schweres Erdbeben zerstört und über 70.000 Menschen sterben.
- 1974 - Erdbeben der Stärke 6,2 in Pakistan, ca. 5.300 Tote
- 1999 - Bei einem [http://www.steinmandl.de/jamtal Lawinenunglück im Jamtal] (Gemeindegebiet von Galtür, Österreich) sterben neun Deutsche, nachdem am 23. Februar des gleichen Jahres bereits zahlreiche Menschen in Galtür durch eine Lawine gestorben waren.

Geboren


- 1164 - Rokujo, 79. Kaiser von Japan (1165–1168)
- 1619 - Antoine Furetière, französischer Schriftsteller und Gelehrter, speziell Lexikograf
- 1625 - Johann Christoph Arnschwager, deutscher Kirchenliederdichter
- 1630 - Ludolf Backhuysen, niederländischer Marinemaler
- 1700 - Franz Anton von Dücker, Priester und Domherr in Köln
- 1729 - Giuseppe Sarti, italienischer Komponist
- 1731 - Christian Cannabich, deutscher Violinist, Kapellmeister und Komponist
- 1753 - Johann Friedrich Hahn, deutscher Lyriker
- 1757 - Reinhard Woltmann, deutscher Wasserbauingenieur
- 1775 - João Domingos Bomtempo, portugiesischer Komponist, Pianist, Dirigent und Musikorganisator
- 1781 - Christian Peter Wilhelm Beuth, Politiker und Gründer des Preußischen Gewerbeinstituts
- 1784 - Ernst Wilhelm Gottlieb Wachsmuth, deutscher Geschichtsforscher
- 1802 - Henry Grey, 3. Earl Grey, britischer Kolonialpolitiker und Staatsmann
- 1812 - Julius Rietz, deutscher Dirigent, Kompositionslehrer und Komponist
- 1812 - Ernst Wilhelm Johannes Gäbler, deutscher Unternehmer, Politiker
- 1814 - John Bennet Lawes, britischer Agrikulturchemiker
- 1818 - Carl Remigius Fresenius, deutscher Chemiker
- 1823 - Thomas Alexander Scott, stellvertretender Kriegsminister im amerikanischen Bürgerkrieg
- 1826 - Conrad Busken Huet, niederländischer Schriftsteller und Kritiker
- 1849 - Herbert von Bismarck, Sohn von Otto von Bismarck
- 1856 - Thomas Woodrow Wilson, 1913 bis 1921 Präsident der USA
- 1862 - Morris Rosenfeld, jiddischer Lyriker
- 1870 - Charles Bennett, britischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1879 - Manuel Arteaga y Betancourt, Erzbischof von Havanna und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1880 - Janko Binenbaum, türkischer Komponist
- 1882 - Arthur Stanley Eddington, britischer Astrophysiker
- 1885 - Wladimir Jewgrafowitsch Tatlin, russischer Bildhauer
- 1887 - Walter Ruttmann, deutscher Filmregisseur
- 1888 - Friedrich Wilhelm Murnau, deutscher Regisseur
- 1888 - Alfred Wolfenstein, expressionistischer Lyriker, Dramatiker und Übersetzer
- 1893 - Ernst Römer, österreichisch-mexikanischer Dirigent, Musikpädagoge und Komponist
- 1894 - Hermanis Matisons, lettischer Schachspieler
- 1896 - Philippe Étancelin, Autorennfahrer
- 1896 - Wilhelm Brese, deutscher Politiker
- 1896 - Roger Sessions, US-amerikanischer Komponist
- 1898 - Otto Hübener, deutscher Widerstandskämpfer
- 1898 - Mischa Spoliansky, Komponist (Revue, Filmmusik)
- 1899 - Eugeniusz Bodo, polnischer Schauspieler, Filmregisseur und -produzent
- 1901 - Thomas Benjamin Cooray, Erzbischof von Colombo und Kardinal
- 1903 - John von Neumann, Chemiker, Mathematiker und Physiker
- 1904 - Joseph Offenbach, deutscher Schauspieler
- 1906 - Helene Schmidt, deutsche Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 1907 - Erich Mielke, Minister für Staatssicherheit der DDR
- 1907 - Heinrich Maria Janssen, deutscher Bischof
- 1908 - Lew Ayres, US-amerikanischer Schauspieler
- 1912 - Georg Klaus, deutscher Philosoph, Schachspieler und Schachfunktionär.
- 1922 - Ivan Desny, französisch-deutscher Schauspieler
- 1922 - Stan Lee, Comicautor
- 1922 - Otto Eckl, österreichischer Tischtennisspieler
- 1923 - Josef Hassid, polnischer Violinist
- 1924 - Milton Obote, Präsident Ugandas
- 1925 - Hildegard Knef, deutsche Schauspielerin, Chansonsängerin und Autorin.
- 1927 - Edward Babiuch, polnischer Politiker, Ministerpräsident von Polen im Jahre 1980
- 1928 - Dariush Forouhar, führender iranischer Opositioneller
- 1928 - Erich Köhler, deutscher Schriftsteller
- 1929 - Terrance Gordon Sawchuk, Eishockeytormann (NHL)
- 1929 - Maarten Schmidt, niederländischer Astronom
- 1930 - Ed Thigpen, US-amerikanischer Jazz-Schlagzeugspieler (drummer)
- 1930 - Franzl Lang, deutscher Sänger, Jodler, Gitarrist und Akkordeonspieler
- 1931 - Guy Debord, Künstler und Philosoph
- 1932 - Manuel Puig, argentinischer Schriftsteller und Drehbuchautor
- 1933 - Nichelle Nichols, US-Amerikanische Schauspielerin
- 1934 - Maggie Smith, englische Schauspielerin
- 1934 - Rudi Faßnacht, Fußballtrainer
- 1936 - Engelbert Obernosterer, österreichischer Schriftsteller
- 1936 - Jacques Mesrine, Gewaltverbrecher
- 1936 - Jim McDermott, US-amerikanischer Psychiater und Politiker (Demokraten)
- 1940 - Peter Göring, als Mauerschütze von zwei West-Berliner Polizisten erschossen
- 1941 - Teruo Higa, Professor für Gartenbau, Entdecker der Effektiven Mikroorganismen (EM)
- 1941 - Peter-Christian Fueter, Schweizer Filmproduzent
- 1943 - Kurt-Dieter Grill, deutscher Politiker, MdB
- 1943 - Juan Luis Cipriani Thorne, Erzbischof von Lima und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1943 - Siegfried Helias, deutscher Politiker
- 1944 - Kary Banks Mullis, US-amerikanischer Biochemiker
- 1945 - Birendra Bir Bikram Schah Dev, ehemaliger König von Nepal
- 1949 - Hildegard Wester, deutsche Politikerin
- 1949 - Bruce Jenner, US-amerikanischer Leichtathlet, Schauspieler und Produzent
- 1950 - Hugh McDonald, Musiker
- 1951 - John Gray, US-amerikanischer Paar- und Familientherapeut
- 1953 - Richard Clayderman, französischer Pianist
- 1954 - Denzel Washington, US-amerikanischer Schauspieler
- 1955 - Klaus Barthel, deutscher Politiker
- 1956 - Burkhard Spinnen, deutscher Schriftsteller
- 1956 - Birgitt Bender, deutsche Politikerin, MdB
- 1956 - Nigel Kennedy, britischer Violinist
- 1956 - Hans-Joachim Dose, Richter am deutschen Bundesgerichtshof.
- 1957 - Petra Weis, deutsche Politikerin
- 1958 - Joe Diffie, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1959 - Hansjörg Kunze, deutscher Leichtathlet
- 1960 - Ray Bourque, Eishockeyspieler (NHL)
- 1960 - Terri Garber, US-amerikanische Fernsehschauspielerin
- 1962 - Michel Petrucciani, französischer Jazzpianist
- 1962 - Dagmar Hartge, Datenschutzbeauftragte Brandenburg
- 1964 - Martin Fiala, österreichischer Komponist
- 1965 - Goldie, britischer Künstler und Musiker
- 1969 - Linus Benedict Torvalds, Gründer des Software-Projekts Linux
- 1969 - Heike Dederer, deutsche Politikerin, Mitglied des Landtages von Baden-Württemberg
- 1972 - Patrick Rafter, australischer Tennisspieler
- 1972 - Anastasia Zampounidis, deutsch-griechische Fernsehmoderatorin
- 1977 - Derrick Brew, US-amerikanischer Leichtathlet
- 1978 - John Legend, Musiker
- 1979 - B-Tight, deutscher Rapper
- 1979 - Daniel Forfang, norwegischer Skispringer
- 1981 - Sienna Miller, US-amerikanische Schauspielerin

Gestorben


- 1524 - Johann von Staupitz, deutscher Theologe
- 1547 - Konrad Peutinger, deutscher Politiker
- 1568 - Christoph, Herzog von Württemberg
- 1622 - Franz von Sales, Bischof von Genf/Annecy, Ordensgründer, Kirchenlehrer. Heiliger.
- 1663 - Francesco Maria Grimaldi, italienischer Theologe, Physiker und Mathematiker
- 1671 - Johann Friedrich Gronovius, deutscher klassischer Philologe und Textkritiker
- 1679 - Johann Friedrich, Herzog des Fürstentums Calenberg
- 1694 - Maria II., englische Königin
- 1706 - Pierre Bayle, französischer Philosoph und Schriftsteller
- 1734 - Robert Roy MacGregor, schottischer Volksheld und Geächteter des frühen 18. Jahrhunderts
- 1736 - Antonio Caldara, italienischer Komponist
- 1737 - Georg Gustav von Rosen, livländischer General
- 1751 - Erich Philipp Ploennies, Mathematiker und Kartograph
- 1767 - Emer de Vattel, Schweizer Völkerrechtler
- 1772 - Ernst Johann von Biron, Herzog von Kurland
- 1796 - Friedrich Ludwig Karl Prinz von Preußen, preußischer Prinz
- 1825 - James Wilkinson, US-amerikanischer General
- 1826 - Simon Moritz Bethmann, deutscher Bankier
- 1827 - Robert Woodhouse, britischer Professor der Mathematik
- 1829 - Jean-Baptiste de Lamarck, bedeutender Biologe des 19. Jahrhunderts
- 1830 - Therese Krones, österreichische Schauspielerin
- 1832 - Charles de Lameth, französischer General
- 1850 - Heinrich Christian Schumacher, Astronom
- 1859 - Thomas Babington Macaulay, englischer Historiker
- 1870 - Alexei Fedorowitsch Lwow, russischer Violinist und Komponist
- 1876 - Frederik Paludan-Müller, dänischer Schriftsteller
- 1878 - José Bernardo Alcedo, peruanischer Komponist
- 1893 - Richard Spruce, englischer Botaniker und Naturforscher
- 1903 - George Robert Gissing, Englischer Schriftsteller
- 1904 - Otto Intze, Professor und Ingenieur, besonders Talsperrenbauer
- 1916 - Eduard Strauß, österreichischer Komponist und Kapellmeister
- 1919 - Johannes Rydberg, schwedischer Physiker
- 1923 - Alexandre Gustave Eiffel, französischer Ingenieur
- 1924 - Albert Koebele, deutsch-amerikanischer Entomologe
- 1925 - Sergei Alexandrowitsch Jessenin, russischer Dichter
- 1931 - Curt Karl Bruno von Francois, Offizier der deutschen Schutztruppe im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika
- 1932 - Malcolm Whitman, US-amerikanischer Tennisspieler
- 1933 - Anatoli Wassiljewitsch Lunatscharski, russischer Volkskommissar für das Bildungswesen
- 1934 - Georg Moog, Bischof der Alt-Katholischen Kirche in Deutschland
- 1937 - Maurice Ravel, französischer Komponist
- 1942 - Alfred Flatow, deutscher Turner und Olympiasieger
- 1944 - Richard Hesse, Zoologe
- 1945 - Theodore Dreiser, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1947 - Vittorio Emanuele III., König von Italien und Kaiser von Äthiopien
- 1949 - John Lovelock, neuseeländischer Leichtathlet und Olympiasieger und Mediziner
- 1952 - Fletcher Henderson, US-amerikanischer Jazz-Pianist, Bandleader und Komponist
- 1952 - Carlo Agostini, Erzbischof und Patriarch von Venedig und Kardinal
- 1954 - Heinrich Uhlendahl, deutscher Bibliothekar
- 1956 - Iwan Albertowitsch Puni, russischer Maler
- 1959 - Ante Pavelić, kroatischer Politiker, Nationalist und Führer des Unabhängigen Staates Kroatien
- 1963 - Paul Hindemith, deutscher Komponist und Musiker
- 1964 - Kees Bekker, niederländischer Fußballspieler
- 1971 - Max Steiner, österreichischer Komponist
- 1973 - Rudi Schuricke, deutscher Sänger und Schauspieler
- 1976 - Freddie King, Bluesmusiker, Blues-Musiker
- 1976 - Franz Seraph Reicheneder, deutscher Historiker und Heimatforscher
- 1978 - Wilhelm Troll, deutscher Botaniker
- 1979 - Walter Hochmuth, deutscher Politiker und Antifaschist
- 1981 - Allan Dwan, US-amerikanischer Regisseur, Produzent, Drehbuchautor
- 1982 - Leopold Trepper, polnischer Kommunist, Widerstandskämpfer und Publizist
- 1983 - Eugène Chaboud, Rennfahrer
- 1984 - Sam Peckinpah, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1985 - Josef Lense, österreichischer Mathematiker
- 1986 - John D. MacDonald, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1988 - Karlfried Graf Dürckheim, deutscher Diplomat, Psychotherapeut und Zen-Meister
- 1989 - Walter Seuffert, deutscher Jurist und Politiker
- 1989 - Hermann Oberth, deutscher Physiker und Raumfahrtpionier
- 1991 - Hermann Müller, deutscher Politiker
- 1993 - Rudolph Schulze, Präsident der Industrie- und Handelskammer und Minister
- 1993 - Howard Caine, US-amerikanischer Schauspieler
- 1998 - Werner Müller, deutscher Autor, Komponist, Dirigent, Arrangeur und Orchesterleiter
- 1998 - Herbert Fechner, deutscher Politiker
- 2003 - Henning Frederichs, deutscher Komponist, Dirigent und Musikpädagoge
- 2004 - Susan Sontag, US-amerikanische Schriftstellerin, Essayistin und Publizistin
- 2004 - Franz Böhmert, Sportfunktionär
- 2004 - Jerry Orbach, US-amerikanischer Schauspieler

Feier- und Gedenktage


- Tag der unschuldigen Kinder

Siehe auch


- 27. Dezember - 29. Dezember
- 28. November - 28. Januar
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 1228 ja:12月28日 ko:12월 28일 simple:December 28 th:28 ธันวาคม

Chuck Grassley

Chuck Grassley (
- 17. September 1933 in New Hartford, Iowa) ist ein republikanischer Senator und seit 2003 Vorsitzender des Finanzausschusses im US-Senat. Er ist ein Gegner der Cross-Border-Leasing-Geschäfte. Grassley, Chuck Grassley, Chuck Grassley, Chuck Grassley, Chuck

2005

Ereignisse

Jahreswidmungen


- 2005 ist „Internationales Jahr der Physik“ (UN) und Einsteinjahr (in Deutschland; anlässlich des 100. Geburtstags der Relativitätstheorie, 50. Todestag von Einstein)
- Deutsch-Polnisches Jahr (2005/2006)
- 2005 ist „Internationales Jahr des Sports“ (UN)
- 2005 ist „Internationales Jahr der Kleinstkredite“ (UN)
- 2005 ist „Internationales Hans Christian Andersen-Jahr“ (anlässlich seines 200. Geburtstages)
- 2005 ist in Deutschland „Schillerjahr (anlässlich seines 200. Todestages)
- Der Uhu (Bubo bubo) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Der Wetterstern
(Astraeus hygrometricus) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Die Rosskastanie
(Aesculus hippocastanum) ist Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Das Brandknabenkraut
(Orchis ustulata) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Der Braunbär
(Ursus arctos) ist Wildtier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)
- Das Windröschen
(Anemone) ist Staude des Jahres (Bund deutscher Staudengärtner)
- Die Schwarzerde ist Boden des Jahres (Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft)
- 2005 ist Koreajahr der Botschaft der Republik Korea in Deutschland und des deutschen Auswärtigen Amtes
- 2005 ist „Jubiläumsjahr“ in Österreich (60 Jahre Unabhängigkeit vom Deutschen Reich, 50 Jahre Staatsvertrag, 10 Jahre EU-Beitritt)
- 2005 ist George-Enescu-Jahr (UNESCO)
- Jahreslosung:
„Jesus Christus spricht: Ich aber habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre.“ (Lk 22,32)

Politik

Januar


- 1. Januar: Die 3. Stufe der deutschen Steuerreform 2000 tritt in Kraft
- 1. Januar: Luxemburg übernimmt den Vorsitz im Europäischen Rat
- 1. Januar: Samuel Schmid wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Start der Einführung des Arbeitslosengeldes II (siehe Agenda 2010, Hartz-Konzept)
- 1. Januar: Start der Lkw-Maut in Deutschland in eingeschränktem Umfang (in vollem Umfang zum 1. Januar 2006)
- 3. Januar: 20. Todestag von Edmund Jäger, Begründer der deutschen Bewegung für mehr Ausbildungsplätze
- 20. Januar: George W. Bush wurde für seine zweite und letzte Amtszeit als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt. Die Sicherheitsvorkehrungen der Veranstaltung waren immens
- 22. Januar: Die WASG wird als Partei gegründet
- 26. Januar: Das Bundesverfassungsgericht kippt das bundesweite Verbot von Studiengebühren in Deutschland mit der Begründung, dass ein solches Verbot in die Länderhoheit in Bildungsangelegenheiten eingreife
- 30. Januar: Erste freie Parlamentswahlen im Irak

Februar


- 8. Februar: Erstmals seit 2000 gibt es wieder ein Treffen zwischen einem israelischem Ministerpräsidenten und einem palästinensischen Präsidenten: Mahmud Abbas und Ariel Sharon erklären nach einem Treffen in Sharm El-Sheikh einen Waffenstillstand
- 18. Februar: Nach dem Düsseldorfer Landessozialgericht verstößt die Anrechnung von Partnereinkommen bei unverheirateten Paaren nach Hartz IV gegen das deutsche Grundgesetz
- 20. Februar: Landtagswahl in Schleswig-Holstein, weder CDU/FDP noch SPD/Grüne erreichen eine Mehrheit
- 22. Februar: George W. Bush besucht Deutschland, Absperrungen in und um Mainz verursachen kilometerlange Staus
- 23., 24. und 25. Februar: Gipfeltreffen in Bratislava zwischen George W. Bush und Wladimir Putin
- 28. Februar: Die pro-syrische libanesische Regierung tritt aufgrund der Proteste der Bevölkerung zurück

März


- 7. März: Der Rat der südafrikanischen Hauptstadt Pretoria beschließt die Umbenennung der Stadt in Tshwane
- 14. März: Der chinesische Volkskongress beschließt mit 2 Enthaltungen und 2998 Befürwortungen das Anti-Abspaltungsgesetz. Im Gesetz wird die „use of force“ angedroht, falls keine Wiedervereinigung mit Taiwan möglich erscheint
- 22. März: mit dem Weltwassertag beginnt die Internationale Aktionsdekade „Wasser – Quelle des Lebens“ (2005: 2015)
- 26. März: Mehr als eine Million Menschen demonstrieren in Taiwan gegen das Anti-Abspaltungsgesetz
- 31. März: Terri Schiavo stirbt nach 15 Jahren im Koma und fast 2 Wochen ohne Nahrung und Wasser

April


- 2. April: Papst Johannes Paul II. stirbt im Alter von 84 Jahren nach fast 27-jährigem Pontifikat: dem drittlängsten in der römisch-katholischen Kirchengeschichte
- 4. April: Die kleinere österreichische Regierungspartei FPÖ spaltet sich in FPÖ und BZÖ
- 6. April: Fürst Rainer III. von Monaco stirbt nach langer Krankheit im Alter von 81 Jahren. Rainier regierte das Fürstentum Monaco 56 Jahre lang und war damit der am längsten regierende Monarch Europas
- 9. April: Als erster afrikanischer Staat beendet Benin in einer öffentlichen Zeremonie offiziell das Zeitalter der weiblichen Genitalverstümmelung
- 9. April: Mehrere tausende Anhänger des radikalen Schiitenführers Muktada al-Sadr demonstrieren in Bagdad für den Abzug der Besatzungstruppen
- 9. April: Beginn der, zum Teil gewaltsamen, Proteste von Chinesen gegen Japan. In den folgenden Wochen kommt es zu Protesten in Peking, Kanton, Shenzhen und Shanghai. Anlass ist ein japanisches Schulbuch, das aus chinesischer Sicht die Gräueltaten Japans während des Zweiten Weltkriegs verharmlost
- 15. April: Die bayerische Kultusministerin Monika Hohlmeier ist wegen der Affäre um Wahlfälschungen bei der Münchner CSU (
siehe Münchner CSU-Affäre) zurückgetreten
- 18. April: Ex-Bundesinnenminister Manfred Kanther wird wegen Untreue in Zusammenhang mit der CDU-Spendenaffäre zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten auf Bewährung verurteilt
- 19. April: Joseph Ratzinger wird vom Konklave 2005 zum neuen Papst Benedikt XVI. gewählt
- 19. April: Erwin Teufel tritt als Ministerpräsident von Baden-Württemberg und Landesvorsitzender der Südwest-CDU zurück. Nach parteiinternen Querelen und der Ohrfeigen-Affäre seines Staatsministers Christoph Palmer macht er Platz für seinen Nachfolger Günther Oettinger
- 24. April: Vor 90 Jahren begann der Völkermord an den Armeniern durch das Osmanischen Reich. Weltweit wurde dessen gedacht
- 25. April: Der Sozialdemokrat Jiri Paroubek wird der neue tschechische Ministerpräsident
- 26. April: Die letzten 250 syrischen Soldaten verlassen den Libanon
- 29. April: Der taiwanesische Oppositionsführer Lien Chan trifft als Vorstand der Kuomintang zum ersten Mal seit fast 60 Jahren mit einem Staatschef der Volksrepublik China, Hu Jintao, zusammen

Mai


- 8. Mai: Zur Verhinderung einer NPD-Demonstration in Berlin wurde ein „Tag der Demokratie“ durchgeführt. Die Angaben zu den Teilnehmerzahlen schwanken von mehreren tausend bis mehr als hunderttausend
- 21. Mai: Der 50. Eurovision Song Contest findet in Kiew, Ukraine statt
- 22. Mai: Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen. CDU und FDP gewinnen und stellen den Ministerpräsident Jürgen Rüttgers. Nach 39 Jahren regiert erstmals nicht mehr die SPD. Bundeskanzler Gerhard Schröder kündigt als Reaktion auf die Wahlniederlage seiner Partei Neuwahlen zum Bundestag für Herbst an
- 24. Mai: Oskar Lafontaine, früherer Parteivorsitzender der SPD, kündigt seinen Austritt aus der Partei an. Er will zur nächsten Bundestagswahl mit einem Bündnis aus PDS und WASG antreten
- 24. Mai: Der SPD-Parteivorstand stimmt mit nur einer Enthaltung und 2 Gegenstimmen den vorgezogenen Neuwahlen zu
- 29. Mai: Die Franzosen stimmen gegen die EU-Verfassung und stürzen damit die europäische Union und speziell Frankreich in eine politische Krise. Chirac stellt Regierungsumbildung in Aussicht

Juni


- 1. Juni: Auch die Niederländer stimmen gegen die EU-Verfassung
- 25. Juni: Im Iran gewinnt der erzkonservative Teheraner Bürgermeister Mahmud Ahmadinedschad überraschend die Präsidentenwahlen. Beobachter befürchten nun ein Ende des Öffnungsprozesses, die USA zeigen sich aufgrund der Angst vor einer Ausweitung des iranischen Atomprogramms besorgt
- 27. Juni: Bundeskanzler Gerhard Schröder beantragt die Vertrauensfrage im Parlament

Juli


- 1. Juli: Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) stellt die Vertrauensfrage im Deutschen Bundestag und verliert wie gewünscht
- 7. Juli: In London geschehen Anschläge während der Rushhour auf die U-Bahn und auf Busse
- 21. Juli: Bundespräsident Horst Köhler löst den 15. Deutschen Bundestag auf
- 31. Juli: Die Übergangsfrist für die Rechtschreibreform endet

August bis Dezember


- 9. August: Das Bundesverfassungsgericht verhandelt über die Verfassungsbeschwerden von Jelena Hoffmann (SPD) und Werner Schulz (Grüne) gegen die Auflösung des Bundestages
- 4. September: TV-Duell zwischen Schröder und Merkel
- 18. September: (Vorgezogene) Wahl zum deutschen Bundestag (CDU/CSU bilden die stärkste Fraktion. Weitere Parteien: SPD, FDP, Die Linkspartei.PDS, Bündnis 90/ Die Grünen)
- 10. Oktober: Die beiden stärksten Fraktionen im neuen deutschen Bundestag, CDU/CSU und SPD, einigen sich auf eine große Koalition. Angela Merkel soll erste deutsche Bundeskanzlerin werden
- 13. Oktober: Der „Noch-Bundeskanzler“ Gerhard Schröder gibt offiziell bekannt, dass er dem Kabinett der Großen Koalition nicht angehören wird
- 18. Oktober: Konstituierende Sitzung des 16. Deutschen Bundestages in Berlin als neuer Bundestagspräsident wurde Norbert Lammert gewählt
- 24. Oktober: Aung San Suu Kyi, birmesische Friedensnobelpreisträgerin befindet sich nun insgesamt 10 Jahre unter Hausarrest der Militärdiktatur
- 27. Oktober: Zwei Jugendliche sterben bei der Verfolgung von der Polizei. siehe: Unruhen in Frankreich 2005
- 12. November: Die Große Koalition veröffentlicht ihr Koalitionspapier.
- 22. November - Dr. Angela Merkel (CDU) wird vom Bundestag zur ersten Bundeskanzlerin in der Geschichte Deutschlands gewählt.

Terroranschläge und Kriege


- 2. Januar: In Balad, 80 Kilometer nördlich von Bagdad, haben zwei Selbstmordattentäter 19 Menschen getötet und sechs verletzt
- 8. Januar: Bei einer Explosion einer Autobombe vor dem US-Hauptquartier in Bagdad sind min. 25 Menschen getötet worden rund 100 verletzt worden
- 14. Januar: Im Gaza-Streifen sprengten sich drei Selbstmordattentäter in die Luft. Sechs getötete Israelis.
- 18. Januar: Die radikal-islamischen Hamas verübt einen Selbstmordanschlag nahe Gusch Katif im südlichen Gaza: 1 getöteter Israeli, 3 Verletzte
- 29. Januar: Durch eine Landmine der Taliban sind in Südwestafghanistan neun Soldaten getötet worden
- 29. Januar: Einen Tag vor den Wahl im Irak wurden bei mehreren Anschlägen 11 Menschen getötet und 4 verletzt
- 31. Januar: In Spanien wurden 2 Menschen verletzt bei einem Bombenanschlag der ETA in Denia, nahe Alicante
- 5. Februar: In Basra sind bei einer Bombenexplosion vier irakischen Soldaten getötet worden und einer wurde schwer verletzt
- 8. Februar: Bei einem Anschlag auf Rekrutierungsbüro der irakischen Armee in Bagdad sind min. 21 Menschen getötet und min. 27 weitere Personen verletzt worden
- 9. Februar: In Madrid wurden 42 Menschen verletzt bei einem Anschlag der ETA vor der Eröffnung der Internationalen Kunstmesse ARCO
- 14. Februar: Bei einer Autobombenexplosion vor einer schiitischen Moschee in Balad Rus, 75 km nord-östlich von Bagdad sterben 14 Menschen und 20 werden verletzt
- 14. Februar: Rafik Hariri, libanesischer Ex-Ministerpräsident, wird durch einen Autobombenanschlag in Beirut (Libanon) getötet. Weitere 16 Menschen sterben, etwa 120 werden verletzt. In Anschluss demonstrieren mehrere Hunderttausend gegen die syrischen Besatzer
- 18. Februar: Ca. 30 Menschen werden bei einem Anschlag auf eine schiitische Moschee in Bagdad getötet
- 19. Februar: Bei drei Anschlägen in Bagdad und Bakuba wurden 7 Menschen getötet und mehr als 35 weitere verletzt
- 24. Februar: Anschlag mit einer Autobombe in Tikrit. Min. 15 Tote und 20 Verletzte
- 25. Februar: 9 UN-Soldaten aus Bangladesh werden in einem Hinterhalt in dem Ituri-Distrikt (DR Kongo) getötet, min. 11 weitere verletzt
- 27. Februar: Anschlag in Tel Aviv (Israel). 4 Tote, 50 Verletzte. Israel macht Syrien verantwortlich
- 28. Februar: Bei einem Autobombenanschlag in der irakischen Stadt Hilla sterben mind. 132 Menschen, 130 werden verletzt
- 2. März: Mehrere Anschläge im Irak. 11 Tote
- 2. März: UN-Soldaten töten rund 30 Kilometer von Bunia (DR Kongo) 50 Milizionäre
- 19. März: In der südwestpakistanischen Stadt Fatahpur sterben bei einem Bombenanschlag auf schiitische Pilger 39 Menschen
- 20. März: Bei einem Anschlag in Doha (Katar) stirbt ein Mensch
- 22. März: In der Nähe von Tikrit werden bei Kämpfen zwischen US-amerikanischen und irakischen Streitkräften einerseits und Aufständischen andererseits ca. 100 Menschen getötet
- 27. März: Bei einem Autobombenanschlag in Beirut sterben 2 Menschen
- 6. April: Bei Kämpfen zwischen Regierungssoldaten und schiitischen Rebellen im Nordwesten des Jemen, die bis zum 7. April andauern, sterben über 70 Menschen
- 7. April: Im Westen Nepals sterben bei Kämpfen zwischen Regierungssoldaten und maoistischen Rebellen mehrere hundert Menschen
- 7. April: Bei einer Bombenexplosion in einem Basar in Kairo (Ägypten) sterben 3 Menschen und 17 werden verletzt,
- 9. April: Bei einem Sprengstoff-Attentat südlich von Bagdad (Irak) wurden 15 Menschen getötet
- 14. April: Bei Anschlägen in Kirkuk, Bakuba, Tikrit und Bagdad (Irak) wurden mehr als 20 Menschen getötet
- 16. April: Bei Anschlägen in Bakuba und anderen Städten im Irak starben mindestens 14 Menschen
- 21. April: Im Tigris (Irak) werden die Leichen von ca. 50 Menschen entdeckt, vermutlich aus der Ortschaft Madain. In der Stadt Haditha entdeckten Anwohner 19 weitere Leichen; 8 weitere Menschen sterben bei verschiedenen Anschlägen in Bagdad
- 22. April: Bei einem Abschuss eines Hubschraubers nördlich von Bagdad im Irak sterben 11 Menschen, davon 6 Amerikaner
- 30. April: Nachdem der Sieg von Faure Gnassingbé bei Präsidentschaftswahlen im Togo von der Opposition nicht anerkannt wurde, starben bei Unruhen in den letzten Tagen über 100 Menschen
- 30. April: Bei einem Anschlag in Kairo (Ägypten) stirbt ein Mensch. Zwei Frauen beschießen einen Touristenbus, keine Toten
- 1. Mai: Bei 6 Anschlägen in Bagdad (Irak) sterben 14 Menschen
- 2. Mai: Durch einen Selbstmordattentat auf einen Trauerzug in Tal Afar (Irak) sterben 25 Menschen und ca. 50 werden verletzt
- 4. Mai: Bei einem Anschlag in Erbil (Irak) sterben 60 Menschen und ca. 200 verletzt
- 5. Mai: Bei verschiedenen Anschlägen im Irak wurden mindestens 20 Menschen getötet
- 6. Mai: Bei mehreren Anschlägen in Bagdad, Tikrit und Suweira wurden mindestens 73 Menschen getötet
- 7. Mai: Durch einen Bombenanschlag in Bagdad sind 17 Menschen getötet worden. In den letzten sieben Tagen starben knapp 300 Menschen bei Anschlägen im Irak
- 7. Juli: Terroranschläge in London fordern mindestens 50 Tote und 700 Verletzte. An U-Bahn-Stationen, sowie Busstationen wurden die Bombenanschläge verübt
- 12. Juli: Ein Selbstmordanschlag in Netanja (Israel) tötet drei Personen, etwa 30 werden verletzt
- 12. Juli: Ein Bombenanschlag auf den libanesischen Verteidigungsminister in Beirut tötet zwei Personen, er selbst und mehrere seiner Begleiter werden verletzt
- 12. Juli: Bei einem Überfall bewaffneter Angreifer auf ein Dorf im Norden Kenias werden 76 Personen getötet, darunter 22 Kinder
- 13. Juli: Bei der Explosion des Fahrzeugs eines Selbstmordattentäters in Bagdad (Irak) sterben 26 Personen, darunter viele Kinder
- 13. Juli: Bei der Explosion einer Bombe in einer Moschee in Bakuba (Irak) sterben mindestens zwei Personen
- 15. Juli: Bei mehreren Selbstmordanschlägen in Bagdad sterben mindestens 17 Personen, dutzende weitere werden verletzt. Ziel der Anschläge waren meist Militärkonvois
- 16. Juli: Bei einem Anschlag auf einen Touristenbus in dem westtürkischen Ferienort Kusadasi sterben 4 Personen, 14 werden schwer verletzt
- 17. Juli: Bei einem Anschlg in Musajib (Irak) sterben mindestens 85 Personen, mehr als 130 werden verletzt
- 19. Juli: Bei einem Anschlag in Tschetschenien auf ein Polizeifahrzeug sterben 10 Personen
- 20. Juli: Bei einem Anschlag auf ein Rekrutierungsbüro in Bagdad sterben mindestens fünf Personen, dutzende werden verletzt
- 23. Juli: Bei einem Anschlag auf den ägyptischen Badeort Scharm el Scheich sterben mindestens 88 Personen, 110 werden verletzt
- 1. Oktober: Bei einem Selbstmordanschlag auf Bali sterben mindestens 22 Personen, mehr als 100 werden verletzt
- 29. Oktober: Bei einem Anschlag in Neu Delhi sterben mindestens 61 Personen, mindestens 188 wurden verletzt
- 9. November: Selbstmordanschläge auf drei Hotels in Amman/Jordanien töten 57 Menschen

Katastrophen


- 8. Januar: Orkan über Nordeuropa. Betroffen sind Norddeutschland, Dänemark, Schweden und die baltischen Staaten. Mehrere Tote. In Schweden sind hunderte Haushalte einige Wochen lang ohne Strom
- 13. Februar: Nach schweren Unwettern und einem Bruch des Shakidor-Damms in Baluchistan (Pakistan) sind mindestens 350 Menschen getötet worden
- 21. Februar: Nach schweren Regenfällen in Kalifornien gab es viele Erdrutsche. Mindestens 9 Tote
- 22. Februar: Erdbeben der Stärke 6,4 mit Epizentrum in Sarand (Iran). Mehr als 420 Tote, 1000 Verletzte
- 22. Februar: Nach anhaltenden Schneefällen sind bei mehreren Lawinen im pakistanischen und indischen Teils Kaschmirs sowie Afghanistan mehr als 1000 Menschen getötet worden
- 24. Februar: Die berühmten Wissower Klinken der Kreideküste auf der Insel Rügen nördlich von Sassnitz stürzen verwitterungsbedingt in die Ostsee
- 19. März: Bei Lohme (Insel Rügen) bricht die Steilküste auf 100 m Länge und 200 m Breite ab. Ein Betreuungsheim für Suchtkranke entgeht nur knapp einer Katastrophe. Die Bruchkante verläuft nur 2,5 m vor dem Haus
- 28. März: Erdbeben der Stärke 8,7 vor der Küste Nord-Sumatras. Etwa 1300 Tote und mehrere hundert Verletzte. In Erinnerung an das verheerende Seebeben vom 26. Dezember 2004 bricht in weiten Teilen der Region Panik aus
- 30. März: Explosion eines Wohn- und Geschäftshauses in Einbeck. Ein Großfeuer nach der Explosion zerstört 5 wertvolle Fachwerkhäuser. Drei Feuerwehrleute und 1 Polizist werden zum Teil schwer verletzt. Vermutlich gab es einen Toten. Es wird Brandstiftung vermutet
- 15. April: Am Morgen sind bei einem Feuer in einem Hotel im Zentrum von Paris (Frankreich) 20 Menschen ums Leben gekommen, unter ihnen zehn Kinder
- 25. April: Bei einem Zugunglück in Amagasaki nahe Osaka (Japan) sterben 75 Menschen und mehrere hundert werden verletzt
- 27. Juni: Im afghanischen Kundus kamen zwei Bundeswehrsoldaten bei einem Unfall ums Leben. Beim Aufladen auf einen Lastwagen explodierten Teile von Munition
- 6. Juli: Der Hurrikan
Dennis verwüstet Haiti und Kuba. Mindestens 28 Menschen sterben
- 13. Juli: Bei einem Zugunglück in Süd-Pakistan, in das insgesamt drei Züge verwickelt sind, sterben mindestens 120 Menschen, mehrere hundert werden verletzt
- 14. Juli: Der Hurrikan
Emily verwüstet Grenada und zieht weiter in Richtung Jamaika
- 14. August: Absturz einer zyprischen Passagiermaschine mit 115 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern an Bord vor Athen. Alle Insassen sterben
- 16. August: Ein kolumbianisches Passagierflugzeug der [http://www.wca.com.co/ West Caribbean Airways] mit 160 Menschen an Bord stürzt in Venezuela ab. Es gibt keine Überlebenden
- 24. August: Eine Boeing 737–200 der peruanischen Fluggesellschaft Tans muss auf dem Inlandsflug von Lima nach Pucallpa wegen eines Unwetters notlanden. Dabei sterben 43 der 100 Menschen an Bord
- 24. August: Hochwasser in den Voralpen 2005
- 29./30. August: Der Hurrikan
Katrina richtet schwere Verwüstungen im Süden der USA an. Besonders betroffen ist die Stadt New Orleans, die größtenteils überschwemmt wurde. Es kam auch zu zahlreichen Todesopfern
- 1. September: Taifun Talim tötet etwa 105 Menschen in China und Taiwan und richtet größere Verwüstung an
- 6. September: Taifun Nabi tötet mehr als 21 Menschen und richtet Verwüstung in Japan, Südkorea und auf den Philippinen an
- 18. bis 26. September: Hurrikan
Rita, der stärkste Hurrikan seit Beginn regelmäßiger Aufzeichnungen Mitte des 19. Jahrhunderts tobt im Golf von Mexiko, zugleich war er der drittstärkste Hurrikan auf dem Atlantik, der je beobachtet wurde. Am 24. erreicht er an der Grenze zwischen Texas und Louisiana bei der Stadt Sabine Pass die US-amerikanische Küste
- 8. Oktober: Ein Erdbeben der Stärke 7,6 nordöstlich von Islamabad (Pakistan) richtet schwere Verwüstungen an, mindestens 30.000 Tote allein im pakistanischen Teil von Kaschmir. Auch Indien und Afghanistan sind betroffen

Wissenschaft und Technik


- 14. Januar: Landung der Landeeinheit
Huygens der Raumsonde Cassini auf dem Saturnmond Titan
- 18. Januar: Rollout des Airbus A380
- Ende Januar: Fertigstellung des mit 115 m weltweit höchsten in Betrieb befindlichen Getreidesilos der Schapfenmühle in Ulm
- 23. Februar: Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt entdecken einen ca. 800 mal 900 Kilometer großen und 45 Meter tiefen Eissee in der Elysium-Ebene auf dem Mars
- 11. März: Die Europäische Kommission bringt die Charta für Forscher heraus
- 27. April: Erstflug des Airbus A380 in Toulouse gelingt ohne Probleme
- 30. April: Das ESO verkündet die erste bestätigte direkte Beobachtung eines Exoplaneten
- 20. Mai: Südkoreanischen Forschern gelingt erstmals die Gewinnung von Stammzellen aus geklonten menschlichen Embryos
- 27. Juni: Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich stellt einen neuen Weltrekord im effizienten Treibstoffverbrauch auf. Mit einem Liter Benzin fährt das so genannte „Pac-Car“ über 5000 Kilometer weit. Das Fahrzeug wird von einer Wasserstoff-betriebenen Brennstoffzelle angetrieben
- 28. Juni: Der französische Ort Cadarache wird für den Bau des Versuchs-Reaktors Iter, der durch Kernfusion die Energieversorgung für eine Zukunft nach dem Aufbrauchen der Ölreserven sichern soll, ausgewählt
- 4. Juli: Ein Kupferprojektil der Sonde Deep Impact schlägt wie geplant im Kometen Tempel 1 ein
- 26. Juli: Die Raumfähre Discovery startet zur Mission STS-114, dem ersten Start eines Space Shuttles nach dem Absturz der Columbia
- 12. August: Die NASA schickt ihre Sonde „Mars Reconnaissance Orbiter“ zum Mars, um sie dort nach Spuren von Wasser suchen zu lassen
- 3. Oktober: ringförmige Sonnenfinsternis in Spanien und im nördlichen und östlichen Afrika
- 12. Oktober: China startet das Raumschiff Shenzhou 6 mit zwei Taikonauten an Bord in eine Erdumlaufbahn
- 29. Oktober: Erste Landung des Airbus A380 auf einem internationalen Verkehrsflughafen in Frankfurt a. M. mit anschließenden Abfertigungstests, Rückflug nach Toulouse am Morgen des 30. Oktober

Gesellschaft


- 25. bis 29. Mai: Der Deutscher Evangelischer Kirchentag findet in Hannover statt
- 31. Juli: Die Übergangsfrist für die Rechtschreibreform endet
- 16.: 21. August: XX. Weltjugendtag 2005 in Köln
- 2.-23. Oktober: 11. ordentliche Vollversammlung der Bischofssynode der katholischen Kirche in Rom

Kultur


- 1. Januar: Cork ist neue Kulturhauptstadt Europas
- 28. April bis 9. Oktober: Bundesgartenschau 2005 in München
- 11. Juni: Eröffnung des Museo d'Arte Donnaregina (MADRE) in Neapel
- 2. Juli: weltumspannendes Rockkonzert Live 8
- 9. Juli: Uraufführung von Michael Flatley´s Celtic Tiger
- 17. August: Peter Lustig verkündet das Ende seiner Karriere und geht in Rente
- 29. August: I Can't Relax in Deutschland
- 31. Juli: Ende der Übergangszeit der neuen Rechtschreibung
- 1. Oktober:
Harry Potter und der Halbblutprinz erscheint auf Deutsch
- 26. Oktober: Offizielle Eröffnung des von Coop Himmelb(l)au entworfenen Erweiterungsbaus der Akademie der Bildenden Künste München
- 30. Oktober: Mehr als 60 Jahre nach ihrer Zerstörung ist die wiederaufgebaute Dresdner Frauenkirche ihrer religiösen Bestimmung als Gotteshaus übergeben worden

Wirtschaft


- 1. Januar: Währungsreform in der Türkei; sechs Nullen werden gestrichen und aus der Lira wird die Neue Türkische Lira
- 13. Januar: In Sachsen werden bis 2009 rund 7500 Lehrerstellen abgebaut
- 25. Januar: Infineon schließt 3 Halbleiterwerke in Berlin, München und Longmont (USA). Ca. 350 Arbeitsplätze, davon 280 in Deutschland, gehen voraussichtlich verloren.
- 28. Januar: Opel will eventuell den neuen Astra im Werk Bochum fertigen, allerdings wird ein Gehaltsverzicht der Mitarbeiter von ca. 20–25% erwartet
- 27. Januar: In Brandenburg werden bis 2009 rund 900 Stellen im Polizeidienst abgebaut
- 28. Januar: Siemens kündigt an 1350 Stellen in der Festnetzsparte Communications zu streichen
- 1. Februar: Die Walter Bau AG, der viertgrößte Baukonzern in der Bundesrepublik mit rund 9.400 Mitarbeitern, meldet Insolvenz an
- 3. Februar: Trotz eines Rekordgewinns 2004 streicht die Deutsche Bank ca. 6400 Stellen (davon 1920 in Deutschland). 1200 neue Stellen sollen in Niedriglohnstandorten neu geschaffen werden
- 8. Februar: Verhandlungen zwischen T-Mobile und ver.di beginnen. T-Mobile plant 2200 Stellen (davon 1200 in Deutschland) abzubauen. Bis zu 480 weitere Stellen sollen ausgelagert werden
- 17. Februar: Der Berliner Telefonanlagen-Spezialist DeTeWe baut mehr als 500 seiner 1380 Arbeitsplätze ab
- 18. Februar: Bis Herbst 2005 will die Firma Miele ca. 1000 Stellen abbauen (ca. 10 %). Rowenta kündigt 215 Mitarbeitern im Werk Erbach im Odenwald
- 20. Februar: SAP kündigt an 3000 neue Stellen (davon 600 in Deutschland) zu schaffen
- 23. Februar: Der Standort München des Chipkonzern Infineon wird geschlossen. 800 Arbeitsplätze gehen verloren
- 23. Februar: ifo Geschäftsklimaindex Februar: 95,4 (-0,9)
- 23. Februar: Die HypoVereinsbank kündigt erneut einen massiven Stellenabbau von ca. 2300 Stellen an (Gesamtzahl Beschäftigte: 26000)
- 25. Februar: Die Berliner Charite kündigt die Streichung von 2000 Stellen (von ca. 15000) bis 2010 an
- 25. Februar: Bei Opel werden bis Jahresende keine betriebsbedingten Kündigungen ausgesprochen. Ca. 4500 Mitarbeiter scheiden freiwillig aus
- 27. Februar: BASF plant eine neues Dienstleistungszentrum in Berlin mit ca. 600 Stellen. Berlin gewinnt damit gegen Bratislava
- 23. März: ifo Geschäftsklimaindex März: 94,0 (-1,4)
- 31. März: Seit Beginn des Jahres sind etwa eine Viertel Million Arbeitsplätze abgebaut worden
- 6. April: Auf der Hauptversammlung von DaimlerChrysler haben Kleinaktionäre und Fondsgesellschaften Konzernchef Schrempp kritisiert
- 25. April: ifo Geschäftsklimaindex April: 93,3 (-0,7)
- 4. Mai: Die Firma IBM plant den Abbau von ca. 13.000 Stellen weltweit, davon ca. 2.500 in Deutschland
- 4. Mai: Die Norddeutsche Landesbank will bis Ende 2008 ihre Verwaltungskosten um 20 Prozent reduzieren, wodurch es zum Abbau von etwa 1800 Arbeitsplätzen kommen wird
- 5. Mai: Die Deutsche Post plant den Abbau von ca. 6000 Stellen, falls sie ihre Klage gegen Konkurrenten im Briefverteildienst verliert
- 12. Mai: Der Arbeitskreis Steuerschätzung geht von Steuermindereinahmen von mehreren Milliarden Euro bis 2008 für die öffentliche Hand aus
- 4. August: Der Verlagskonzern Axel Springer AG übernimmt Deutschlands größte Fernsehgruppe Pro Sieben Sat1. Der Kaufpreis beträgt rund 4,2 Milliarden Euro

Sport


- Zum Tanz des Jahres wurde der Samba erklärt
- 6. Februar: Super Bowl XXXIX in Jacksonville, USA: Die New England Patriots besiegen die Philadelphia Eagles mit 24:21
- 16. März: Der FSV Mainz 05 wird 100 Jahre alt
- 30. April bis 15. Mai: Eishockey-Weltmeisterschaft in Wien und Innsbruck. Tschechien besiegt im Finale Kanada mit 3:0. Russland wird Dritter, nach 6:3 Sieg über Schweden
- 3. Mai: Arminia Bielefeld wird 100 Jahre alt
- 18. Mai: ZSKA Moskau gewinnt das UEFA-Pokal Finale gegen Sporting Lissabon 3:1 in Lissabon
- 21. Mai: Fußball-Bundesliga: Bayern München wird Deutscher Meister. Absteiger sind: SC Freiburg, Hansa Rostock und VfL Bochum
- 25. Mai: FC Liverpool gewinnt das Finale der UEFA Champions League in Istanbul mit 6:5 nach Elfmeterschiessen gegen AC Mailand
- 29. Juni: Mit 4:1 gewinnt Brasilien den Konföderationen-Pokal gegen Argentinien in Deutschland. Deutschland gewinnt das Spiel um Platz 3 gegen Mexiko mit 4:3 n.V. in Leipzig
- 2. Juli: Die 92. Tour de France beginnt in Fromentine im Département Vendée und endet am Sonntag, dem 24. Juli auf der Avenue des Champs-Élysées in Paris. Lance Armstrong gewinnt zum 7. Mal in Folge <


Demokratische Partei (USA)

Die Demokratische Partei (Democratic Party, Democrats) ist neben der Republikanischen Partei eine der beiden großen Parteien in den USA. Ihr inoffizielles Wappentier ist der Esel, obwohl er im Gegensatz zum Elefanten der Republikaner nie offiziell als solches angenommen wurde. Die Parteifarbe der Demokraten ist Blau.

Entstehungsphase

Die Gründung der demokratischen Partei kann man auf die Entstehung einer Koalition um Jefferson im Kongress, um die Politik des damaligen Finanzministers zu unterlaufen, im Jahr 1792 zurückdatieren. Da aber die damaligen Gegner um Hamilton, die Federalists, im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts nicht mehr politisch aktiv waren und die Partei als einzige die sogenannte "Ära der guten Gefühle" dominierte, wird nicht nur Thomas Jefferson sonde