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Irokesische Sprachen
Die Irokesischen Sprachen sind verwandte Sprachen, die von den Mitgliedern des Irokesenbundes und weiteren Völkern, die ursprünglich im Osten Nordamerikas wohnten, gesprochen werden.
Im Einzelnen sind das die Sprachen Cayuga (360 Sprecher), Oneida (250 Sprecher), Onondaga (ca. 100 Sprecher), Seneca, (200 Sprecher), Susquehannock (in den 1760ern ausgestorben), Tuscarora, Wyandot (in den 1960ern ausgestorben). Mehrere Sprachen, etwa Laurentinisch oder die Sprache der Erie, sind schon ausgestorben, bevor sehr viel über sie bekannt wurde.
Die größeren Sprachen sind Cherokee (12.000 bis 22.000 Sprecher) und Mohawk.
Der Sprach-Code nach ISO 639-2 ist: iro
Klassifikation der irokesischen Sprache
I. Nördliche Irokesische Sprachen
: A. Tuscarora-Nottoway
:: 1. Tuscarora
:: 2. Nottoway (†)
: B. Proto-Lake Irokesische
:: 3. Huron-Wyandot (†)
:: - Huron (†)
:: - Wyandot (†)
:: 4. Laurentinisch (?) (†)
:: i. Iroquois (Irokesen)
::: 5. Onondaga
::: 6. Susquehannock (Andaste, Conestoga, Andastoerrhonon, Minqua) (†)
::: a. Seneca-Cayuga
:::: 7. Seneca
:::: 8. Cayuga
::: b. Mohawk-Oneida
:::: 9. Mohawk
:::: 10. Oneida
II. Südliche Irokesische Sprachen
: 11. Cherokee
† - ausgestorben
Literatur
- W. L. Chafe, The Caddoan, Iroquoian, and Siouan Languages. The Hague 1976.
- I. Goddard (ed.), Languages. Handbook of North American Indians (W. C. Sturtevant) (vol. 17). Washington, D. C.: Smithsonian Institution 1996. ISBN 0-1604-8774-9.
- M. Mithun, Iroquoian. L. Campbell & M. Mithun (eds.), The Languages of Native America. Austin, Texas 1979, 133-212.
- M. Mithun, The languages of native North America. Cambridge: Cambridge University Press 1999. ISBN 0-521-23228-7 (hbk); ISBN 0-521-29875-X.
- W. L. Chafe, A Semantically Based Sketch of Onondaga. Bloomington 1970.
- H. Sasse, Der irokesische Sprachbau. In: Zeitschrift für Sprachwissenschaft 7, 1988, 173-213.
- W. L. Chafe, Sketch of Seneca, an Iroquoian language. Handbook of North American Indians; vol. 17: I. Goddard (ed.), Languages. Washington 1996, 551-579.
Siehe auch
- Sprache
- Sprachfamilie
- Sprachfamilien nach Kontinenten geordnet
- Einzelsprache
Weblinks
- [http://www.indianersprachen.de Indianersprachen]
- [http://home.snafu.de/duerr/NAM.html Nord- und mesoamerikanische Sprachen]
- [http://www.ethnologue.com/web.asp Ethnologue: Languages of the World englisch]
Kategorie:Sprachfamilie
IrokesenbundDie Irokesen (Eigenbezeichnung Haudenosaunee - Menschen des Langen Hauses) sind eine Gruppe sprachverwandter Indianervölker (siehe auch Irokesische Sprachen). Woher die Bezeichnung Irokesen kommt, ist nicht endgültig geklärt. Ihr Siedlungsgebiet erstreckte sich vom Nordufer des Sankt-Lorenz-Strom bis zum Hudson und westlich über den Eriesee hinaus.
Geschichte
Überlieferungen zufolge sind die Irokesen aus dem unteren Mississippi entlang des Ohio eingewandert.
Erstmals sind die Irokesen um das Jahr 1000 nachweisbar.
Der Irokesenbund (auch: Irokesenliga) war und ist noch heute ein Völkerbund aus den sechs Nationen der Mohawk, Onondaga, Oneida, Cayuga, Seneca und Tuscarora. In der englischen Literatur werden sie als Iroquois proper ("eigentliche Irokesen") bezeichnet.
Zwischen 1350 und 1600 waren die Stämme der Irokesen untereinander verfeindet, wurden aber im 16. Jahrhundert, vermutlich um 1570, durch den Propheten Deganawidah und Häuptling Hiawatha vereint. Die Onondaga sträubten sich lange gegen den Beitritt zur Irokesenliga und rangen ihr dabei bedeutende Privilegien ab. Der Rat der Liga, bestehend aus 50 Häuptlingen, war das Vorbild des amerikanischen und schweizerischen Regierungssystemes.
1623 wurde der niederländische Handelsposten Fort Orange auf dem Territorium der Mohawk gegründet.
Im 17. Jahrhundert vernichtete der Bund im Zuge der Biberkriege die Wyandot, Tionontati und Erie.
Die Tuscarora stießen erst 1722 zu den five nations (danach six nations) hinzu, nachdem sie von europäischen Siedlern aus North Carolina vertrieben worden waren.
Im Französisch-Indianischen Krieg (1756-1763) zwischen Engländern und Franzosen standen die Irokesen auf Seiten der Engländer.
Im amerikanischen Unabhängigkeitskriege spalteten sich die Irokesen in Oneida und Tuscarora (die sich auf die Seite der Amerikaner stellten) und den restlichen Bund (der für die Engländer kämpfte). Eine amerikanische Strafexpedition zerstörte 1779 eine wichtige Siedlung der Irokesen und brach ihren Widerstand.
Im zweiten Vertrag von Fort Stanwix löste sich die Liga 1784 auf. Die Onondaga, Seneca und Tuscarora blieben in New York, während die Mohawk und Cayuga nach Kanada gingen. Die Oneida ließen sich in Wisconsin nieder.
Noch im zweiten Weltkrieg sahen sich die Irokesen als eigenes Volk, das dann auch alleine
Adolf Hitler und dem 3. Reich den Krieg erklärte, aber nicht mit den USA kooperieren wollte.
Kultur und Bedeutung der Irokesen
Ihre freiheitliche Verfassung soll der der USA Pate gestanden haben. Auch auf das europäische Denken der Aufklärung hatte sie Einfluss (Johann Gottfried Herder, "Die große Friedensfrau der Irokesen") und auch bei Friedrich Engels nimmt sie in dessen Schrift vom Ursprung der Familie eine wichtige Stellung ein (beeinflusst wiederum von Bachofens "Mutterrecht") .
Traditionell besteht jede Nation aus mehreren Klans, denen jeweils eine gewählte Klanmutter vorsteht. Jeder Klan konnte bis zu drei Abgeordnete in die Ratsversammlung der Irokesen schicken. Die Gesellschaft war demokratisch organisiert, das Individuum genoss erstaunliche Freiheiten. Das Verwandtschaftssystem ist matrilinear, die Lebensweise ist matrilokal.
Die Irokesen haben eine starke, für Einzelpersonen kaum durchbrechbare geschlechtliche Arbeitsteilung. So sind die Frauen für die Häuser und die Landwirtschaft zuständig, während die Männer der Jagd und anderen Aufgaben nachgehen, die ein Verlassen des Clanlandes erforderlich machen.
Die Irokesen lebten hauptsächlich von Mais. Sie kannten Dutzende verschiedener Maisarten. Dies machte sie unabhängig vom Jagdglück und erlaubte eine relativ sesshafte Lebensweise. Es war aber auch eine ständige Gefahr, denn gelang es den Feinden, die Maisfelder zu zerstören, brach das Wirtschaftssystem der Irokesen zusammen. Neben dem Mais verpflegten sie sich mit Kürbis, Bohnen und Wildfrüchten. Die Jäger vervollständigten die Speisekarte mit Fleisch.
Die Irokesen lebten in mit Palisadenzäunen befestigten Dörfern, die aus bis zu hundert Langhäusern bestanden. Nach etwa zehn bis fünfzehn Jahren, wenn der Boden und der Wald nicht mehr die gewünschten Ernte- und Jagderträge brachten, zogen die Bewohner zu einem neuen Gelände.
Ein besonderes kulturelles Merkmal der Irokesen sind die Medizinbünde.
Irokesen heute
Von den heute etwa 60.000 Irokesen sprechen noch etwa 20 % eine der Irokesischen Sprachen.
Siehe auch
Liste nordamerikanischer Indianerstämme
Literatur
- In der DDR war ein Kinderbuch "Blauvogel, Wahlsohn der Irokesen" sehr beliebt.
- Lippuner, Heinz: Demokratie aus indianischer Hand? Unsere Bundesverfassung und das Great Law of Peace der Irokesen-Konföderation, in: Kleine Schriften des Museumsvereins Schaffhausen 99/5.
- Lips, Eva: Nicht nur in der Prärie, Leipzig: Edition Leipzig 1974
- Schumacher, Irene: Gesellschaftsstruktur und Rolle der Frau. Das Beispiel der Irokesen. (Soziologische Schriften; 10). Berlin: Duncker & Humblot 1972.
- Fenton, Willam N.: The Great Law and the Longhouse: a political history of the Iroquois Confederacy. (The civilization of the American Indian series, 223). Norman: Univ. of Oklahoma Press 1998
- Thomas Wagner: Irokesen und Demokratie. Ein Beitrag zur Soziologie interkultureller Kommunikation, Münster, Lit-Verlag 2004
Weblinks
- http://www.tolatsga.org/iro.html (engl.)
- http://www.sixnations.org/ (engl.)
- [http://www.graswurzel.net/297/iro.shtml Der Irokesenbund als egalitäre Konsensdemokratie]
- [http://www.indianerwww.de/indian/n_irokes.htm Irokesen im Indianerwww]
Kategorie:Nordamerikanische Ethnie
Kategorie:Matriarchales Volk
ja:イロコイ連邦
Nordamerika
Nordamerika ist der nördliche Teil des amerikanischen Doppelkontinentes, umgeben nördlich vom Arktischer Ozean, östlich vom Atlantischen Ozean, südlich von der Karibik und westlich vom Pazifischen Ozean.
Es ist der drittgrößte Kontinent der Erde, nach Asien und Afrika und umfasst einschließlich Grönland, der mittelamerikanischen Landbrücke und der Karibik eine Fläche von 24.230.000 km² . Nordamerika hat 454.225.000 Einwohner und ist damit Nr. 4 hinter Asien, Afrika und Europa.
Südamerika und Nordamerika wurden nach Amérigo Vespucci benannt. Er kam als Erster auf die Idee, dass das Land, das Christoph Kolumbus entdeckt und als Indien angesehen hatte, ein eigener Kontinent sei.
Die Verbindung von Nord- und Südamerika ist die Landenge von Panama. Häufig wird Mittelamerika oder Zentralamerika als eigener Kontinent genannt, jedoch ist Mittelamerika höchstens eine Region wie z.B. Westeuropa und gehört zu Nordamerika.
Geologische Eigenheiten
Westeuropa
Fast die gesamte Fläche Nordamerikas SeX sich auf der Nordamerikanischen Platte. Teile Kaliforniens sind bekannt als Rand der Pazifischen Platte, wo die zwei Platten an der San-Andreas-Verwerfung aufeinandertreffen.
Seit 1931 ist Rugby, North Dakota offiziell der geographische Mittelpunkt Nordamerikas. Die Position wurde mit einem 4,5 m hohen Steinobelisken markiert.
Image:North america rock metamorphic.jpg|Metamorphe Gesteine
Image:North america rock plutonic.jpg|Magmatisches Gestein
Image:North america rock sedimentary.jpg|Sedimentgestein
Image:North america rock volcanic.jpg|Vulkangestein
Wirtschaft
Die Wirtschaft Nordamerikas umfasst mehr als 440 Millionen Menschen in 23 Staaten und ist geprägt von den starken Unterschieden zwischen den reichen Ländern USA und Kanada, welche zu den wohlhabensten Ländern der Welt gezählt werden. Auf der anderen Seite sind die armen Länder Mittelamerikas und der Karibik. Mexiko ist irgendwo dazwischen. Obwohl Mexiko Teil der NAFTA und der OECD ist, ist es trotzdem um einiges ärmer als die nördlichen Nachbarn.
Handelsvereinigungen in Nordamerika:
- Asia-Pacific Economic Cooperation (APEC) ist eine Wirtschaftsvereinigung von weltweit 21 Staaten. Von Nordamerika sind Mexiko, USA und Kanada Mitglieder.
- Karibische Gemeinschaft (CARICOM) ein Zusammenschluss 15 karibischer Staaten.
- Central American Free Trade Agreement (CAFTA) ist ein Freihandelsabkommen zwischen den Vereinigten Staaten, Costa Rica, der Dominikanischen Republik, El Salvador, Guatemala, Honduras und Nicaragua.
- North American Free Trade Agreement (NAFTA, Nordamerikanische Freihandelsabkommen) ist ein ausgedehnter Wirtschaftsverbund zwischen Kanada, den USA und Mexiko und bildet eine Freihandelszone.
Geschichte
Freihandelszone
Viele nordamerikanische Urvölker waren bei der Entdeckung durch die Europäer sesshaft (auch in großen Städten) und betrieben bereits ausgiebig Ackerbau und Viehzucht, einige waren Sammler und Jäger. Nachdem sich ihre Bevölkerungszahl aufgrund von fehlender Resistenz gegenüber aus Europa eingeschleppten Krankheiten um etwa 90% dezimiert hatte, waren Sie zahlenmässig stark unterlegen. So gründeten viele Urvölker neue Stämme und Vereinigungen als Reaktion zur Europäischen Besiedlung. Bekannte Gruppen sind Huron, Mohawk, Apache, Cherokee, Sioux, Mohegan, Iroquois und Inuit.
Die ersten Europäer, die Nordamerika erreichten (Neufundland), waren die Wikinger, welche es Vinland bezeichneten. Sie erreichten es um das Jahr 1000. Obwohl sie einige Siedlungen errichteten, hinterließen sie kaum bleibende Spuren am Kontinent.
Nachdem Christopher Columbus 1492 Amerika entdeckte, waren die Spanier die ersten Europäer die in Nordamerika blieben. Sie kontrollierten bald die großen Inseln der Karibik und besiegten die Azteken, und erhielten auch die Kontrolle über Mittelamerika und Mexiko.
Während einige kleinere Länder wie die Niederlande oder die Schweden nur kleinere Besitzungen auf dem Kontinent hatten, wurde der Kontinent zwischen den Spaniern, den Franzosen und den Englischen Erobern aufgeteilt.
Die ersten englischen Siedlungen waren Jamestown und Plymouth Rock, welche jetzt Virginia und Massachusetts sind. Die ersten französischen Siedlungen waren Port Royal und Québec in den jetzigen kanadischen Provinzen Nova Scotia und Québec.
Regionale und politische Unterteilung
Québec
Auf der Hauptlandmasse befinden sich drei große und relativ bevölkerungsreiche Länder:
- Kanada - viele kleine Inseln am Ufer von Nordamerika gehören zu Kanada, inklusive der Vancouver Island und der Queen Charlotte Islands im Westen; der Prinz-Edward-Insel, Neufundland und Cape Breton im Osten sowie der Ellesmere Insel , Baffininsel und der Victoria Insel im Norden.
- Mexiko - die Revillagigedo Inseln und unzählige kleinere Inseln gehören zu Mexiko.
- die Vereinigten Staaten - Die 48 zusammenhängenden Staaten und Alaska sind im Gegensatz zu Hawaii im Pazifischen Ozean Teil von Nordamerika.
Am Südende des Kontinents, in dem relativ kleinen Bereich Mittelamerika, befinden sich folgende Länder:
- Belize
- Costa Rica
- El Salvador
- Guatemala
- Honduras
- Nicaragua
- Panama 1
Am Südostende des Kontinentes befinden sich viele Inselstaaten, die Karibik:
- Antigua und Barbuda
- Bahamas
- Barbados
- Kuba
- Dominica
- Dominikanische Republik
- Grenada
- Haiti
- Jamaika
- Saint Kitts und Nevis
- Saint Lucia
- St. Vincent und die Grenadinen
- Trinidad und Tobago 1
und die abhängigen Inseln:
- Anguilla (britisches Überseegebiet des Vereinigten Königreichs)
- Aruba 2 (Teil des Königreiches der Niederlande)
- Kaimaninseln (britisches Überseegebiet des Vereinigten Königreichs)
- Guadeloupe (Überseedépartement und eine Region Frankreichs)
- Martinique (Überseedépartement und eine Region Frankreichs)
- Montserrat (britisches Überseegebiet des Vereinigten Königreichs)
- Navassa (nichtinkorporiertes amerikanisches Außengebiet der USA)
- Niederländische Antillen 1 (Teil des Königreiches der Niederlande)
- Puerto Rico (nichtinkorporiertes amerikanisches Außengebiet der USA)
- Turks- und Caicosinseln (britisches Überseegebiet des Vereinigten Königreichs)
- Britische Jungferninseln (britisches Überseegebiet des Vereinigten Königreichs)
- Amerikanische Jungferninseln (nichtinkorporiertes amerikanisches Außengebiet der USA)
Im Atlantischen Ozean befindlich, aber trotzdem zu Nordamerika gezählt werden folgende abhängige Inseln:
- Bermuda, ein (britisches Überseegebiet des Vereinigten Königreichs) das sich ca. 1.072 km südöstlich von New York City
- Grönland, die größte Insel der Welt ist ein autonomer Bestandteil des Königreichs Dänemark
- St. Pierre und Miquelon ist eine französische Gebietskörperschaft bestehend aus mehreren Inseln an der Südküste von Neufundland
1 Diese Staaten abhängige Inseln befinden sich sowohl in Nord- als auch Südamerika.
2 Diese abhängigen Inseln befinden sich in Südamerika, werden aber wegen historischer und kultureller Gründe trotzdem zu Nordamerika gezählt.
Die USA, Kanada und andere englischsprachige Nationen Amerikas werden manchmal als Angloamerika bezeichnet, während die anderen nord- und südamerikanischen Nationen als Lateinamerika bezeichnet werden.
Die Bezeichnung "Nordamerika" hat öfters verschiedene Bedeutung für verschiedene Menschen. Im Alltagsgebrauch in Kanada und den USA bezeichnet Nordamerika manchmal nur die USA und Kanada. Die Menschen in Mexiko und den Ländern in Mittelamerika sehen sich selbst aber sehr wohl als Teil Nordamerikas.
ja:北アメリカ
ko:북아메리카
simple:North America
th:ทวีปอเมริกาเหนือ
zh-min-nan:Pak Bí-chiu
Cayuga (Volk)Die Cayuga waren (bzw. sind) ein Indianer-Stamm der fünf (Mohawk, Oneida, Onondaga, Seneca), später sechs (Tuscarora) Nationen der Irokesenliga bzw. der Irokesen-Konföderation (der sie um 1570 beitraten) und zählten 1776 noch 1.200 Mitglieder. In der Kolonialzeit siedelten sie am Cayugasee im Bundesstaat New York. Beim Ausbruch der Amerikanischen Revolution schlugen sich viele Stammesmitglieder auf die Seite der Briten und gingen nach Kanada. Diejenigen, die blieben, wurden von anderen Irokesenstämmen aufgenommen. Die Cayuga leben heute hauptsächlich im Six-Nations-Reservat in Ontario/Kanada.
Die Cayuga nennen sich selber "Gayogohó:no'" (es finden sich auch: "Guyohkohnyoh", "Gweugwehono"; englisch etwa ausgesprochen wie "guy-yo-kono"): "The People of the Great Swamps" ("Die Menschen von den Großen Sümpfen").
Zugeordnet werden den Cayuga auch die Namen:
- "People of the Pipe" ("Menschen der Pfeiffe"; evtl. auch im Sinne von:"Menschen des schrillen Schreis")
- "The Keepers of the Great Pipe" ("Die Bewahrer der großen Pfeiffe")
- "People of Goiogouen" ("Menschen von Goioguen")
- "The Younger Brothers" ("Die Jüngeren Brüder"; auch mit dem Zusatz "of the Confedaracy", "der Konföderation")
Bezogen auf den See läßt sich "Cayuga" evtl. mit "The Place the Boats were taken out of the water" ("Der Platz, an dem die Boote aus dem Wasser geholt wurden") übersetzen.
Clans (o'sya:dé:nyo') der Cayuga in der Sprache der Cayuga (provisorische Darstellung; siehe auch: Sequoyah und Zusammenfassung und Quellen)
- otahyó:ni: (oh-ta-hion-ee) - Wolf (Wolf)
- hnyágwai' (nya-guay-eh) - Bear (Bär)
- ganyáhde (gone-yah-day) - Turtle (Schildkröte)
- ? (?) - Snipe (Schnepfe)
- sganya'di:ga:' (scon-ya-di-gah) - Heron (Reiher)
Aussprache anderer irokesischer Clans in der Sprache Cayuga:
- go:deh (?) - Eel (Aal)
- dewáhohde:s (Day-wah-hoont-days) - Deer (Hirsch)
- oswe'gai:yo' (on-sway-gai-yo) - Hawk (Falke)
- naganya'go' (nya-gone-ya-gont) - Beaver (Biber)
Der Sprache der Cayuga ist die irokesische Sprache der Seneca wohl am ähnlichsten.
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Siehe auch: Liste nordamerikanischer Indianerstämme
Kategorie:Nordamerikanische Ethnie
OnondagaDie Onondaga sind ein Indianer-Stamm der Irokesen. Er zählte 1776 noch 1 200 Mitglieder. Ihre Zahl war im Laufe der Zeit stark zurückgegangen, da sie wie die anderen Stämme der Liga fast ohne Unterbrechung Krieg führten und so ihre Krieger dezimierten.
Die Onondage nahmen geografisch die Mitte der sechs Irokesen-Stämme ein. Darüber hinaus waren sie die symbolischen "Hüter des Ratsfeuers" und die Bewahrer des irokesischen Wampums. Diese Vormachtstellung wurde den Onondaga eingeräumt, da der berühmte Oberhäuptling Atotarho mit einer klugen Verhandlungstaktik bei der Gründung der Liga aufwartete.
Siehe auch: Liste nordamerikanischer Indianerstämme
Kategorie:Nordamerikanische Ethnie
Susquehannock
Die Susquehannock, auch Susquehanna, Conestoga, Andaste oder Minqua, waren ein nordamerikanischer Indianer-Stamm der Irokesen-Sprachfamilie.
Der Name bedeutet soviel wie "People of the Mudd River". Den Namen Susquehannock gaben sie sich selbst, die anderen Namen bekamen sie von den Europäern.
Um 1600 zählte der Stamm etwa 5000 bis 6000 Mitglieder, die in fünf Stämmen zu etwa 20 Dörfern lebten. Die Namen der Stämme sind nicht überliefert. Diese Anzahl dezimierte sich durch Epidemien und Kriege mit anderen Stämmen bis 1700 auf ungefähr 300 Mitglieder. Die letzten Susquehannock wurden schließlich um 1763 von den Kolonisten ermordet. Im 17. Jahrhundert zählten sie, trotz ihrer innländischen Lage, zu den bedeutensten Handelspartnern der europäischen Siedler.
Nach der Stammesbezeichnung Conestoga wurde ein weiterverbreiteter Kutschentyp von holländischen Siedlern benannt.
Siehe auch: Liste nordamerikanischer Indianerstämme
Kategorie:Nordamerikanische Ethnie
Tuscarora
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Die Tuscarora (Skarohreh) sind ein Indianervolk Nordamerikas von heute ca. 1000 Angehörigen. Ein Reservat existiert in Ontario (Kanada: Six Nations Reserve); Reservationen in New York (die Tuscarora Indian Reservation im Niagara County) und North Carolina (USA).
Sprache
Die Sprache der Tuscarora gehört zu den Irokesensprachen und ist heute nahezu ausgestorben. In North Carolina wird die Sprache in Schulen an Kinder weitergegeben.
Geschichte
Das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tuscarora befand sich vermutlich am St. Lawrence River, in der Nähe der anderen Völker des Irokesenbundes. Diese Region verließen sie jedoch in Richtung North-Carolina; kehrten jedoch 1722, nach dem verlorenen Tuscarora-Krieg, nach Norden zurück, wo sie von den Oneida und Cayuga in die Irokesen-Konföderation aufgenommen wurden.
Siehe auch
Liste nordamerikanischer Indianerstämme
Weblinks
- http://www.rootsweb.com/~ncbertie/tscnews.htm
- [http://www.tuscaroras.com/ Tuscarora Six Nations Website]
Kategorie:Nordamerikanische Ethnie
WyandotDie Wyandot (Eigenbezeichnung), auch Huronen genannt, sind ein ehemals mächtiges Indianervolk Nordamerikas.
Sie siedelten am Huronsee und bildeten eine Konföderation aus vier großen und mehreren kleinen Stämmen. Sie sollen tüchtige Ackerbauern gewesen sein.
Der Name Huronen geht auf eine französische Bezeichnung zurück (Mittelkamm des Wildschweinschädels "La Hure").
Geschichte
Ursprünglich gehörten sie zu den Irokesen, trennten sich aber von diesen und verbündeten sich mit Algonkin-Völkern. Wie die Irokesen lebten sie in Langhaeusern und trieben Landwirtschaft. Bei Ankunft der Franzosen erlangten sie eine beherrschende Stellung im Fellhandel, was zum Konflikt mit den mit England verbuendeten Irokesen führte.
Im 17. Jahrhundert (1648 bis 1649) wurden sie durch Kämpfe mit den westlichen Irokesen, v.a. Mohawk, und durch Seuchen, fast aufgerieben.
Eine Gruppe siedelte sich um 1650 bei Québec an, wo sie noch heute die autonome Nation Wendake bilden. Eine Wyandot-Reservation besteht in Oklahoma.
Bedeutung der Wyandot
Die Wyandot sind durch die Lederstrumpf-Erzählungen von James Fenimore Cooper in die Literatur eingegangen. Dort werden sie als Furcht verbreitende, talentierte Krieger geschildert. Jedoch spielen diese Erzählungen im 18. Jahrhundert, während die Bedeutung der Wyandot schon im 17. Jahrhundert endete. Maßgeblich für Cooper war wohl, dass die Wyandot als Fidele de France, also als frankreichfreundlich galten.
Tourismus
Heute verwenden die Kanadier gerne zu touristischen Zwecken den Begriff Huronia für das ehemalige Siedlungsgebiet der Wyandot.
Sehenswert ist die wiederaufgebaute jesuitische Missionsstation Sainte Marie aux pays des Hurons die von 1639 bis 1649 existierte. Im Reservat Wendake bei Québec ist eine nachgebaute historische Siedlung zu besichtigen.
Weblinks
- http://www.tolatsga.org/hur.html
- http://www.huron-wendat.qc.ca
- http://www.wyandot.org
Siehe auch
Indianer, Liste nordamerikanischer Indianerstämme
Kategorie:Nordamerikanische Ethnie
Erie (Volk)Die Erie waren ein Irokesisch sprechendes nordamerikanisches Indianervolk. Ihr Name wird als Kurzform des irokesischen Wortes "Erielhonan" ausgelegt, das soviel bedeuted wie "Langer Schwanz" und sich auf den kanadischen Panther (eigentlich Kuguar englisch cougar, lat. Felis concolor) bezieht. Deswegen wurden sie von den Franzosen das Volk der Katze (frz. Nation du Chat) genannt.
Sie waren ursprünglich vermutlich Ackerbauern und waren in ständige Kämpfe mit dem Irokesenbund verwickelt. 1653 bis 1656 unterlagen sie den mit Gewehren bewaffneten Irokesen. Sie gingen in den Irokesen und anderen Völkern auf.
Unter anderem der Eriesee wurde nach ihnen benannt.
Siehe auch: Liste nordamerikanischer Indianerstämme
Weblinks
- http://www.dickshovel.com/erie.html -- Geschichte der Erie-Indianer (englisch)
- http://www.cws-scf.ec.gc.ca/hww-fap/hww-fap.cfm?ID_species=57&lang=e -- Bild und Artikel zum (Cougar)
Kategorie:Nordamerikanische Ethnie
Cherokee (Sprache)
Cherokee (ᏣᎳᎩ "Tsalagi") ist die Sprache des Cherokee-Volkes, und wird von bis zu 22.000 Menschen noch gesprochen. Cherokee gehört zur Irokesischen Sprachfamilie und bleibt die einzige Sprache der südirokesischen Gruppe die noch gesprochen wird. Die originelle Eigenbezeichnung dieser Sprache war 'Aniyunwiya', der heutige Name 'Tsalagi' wurde von dem englischen Begriff 'Cherokee' abgeleitet.
Phonologie
Grammatik
Geschichte
Schrift
Cherokee wird in einer eigenen Silbenschrift geschrieben, die von dem Indianer Sequoyah entwickelt wurde. Einige Buchstaben ähneln sich an lateinischen Buchstaben oder arabischen Ziffern, die Bedeutungen sind jedoch unabhängig.
Siehe auch
- Cherokee-Alphabet
Weblinks
Kategorie:Einzelsprache
Mohawk (Sprache)
Mohawk, die Sprache der Mohawk (Eigenbezeichnung: Kanien'keha), ist eine Irokesische Sprache. Nach Angaben von Ethnologue gab es 1999 noch 2.000 Menschen, die Mohawk als Muttersprache sprechen.
Der ISO 639-Code für Mohawk ist moh, der SIL-Code ist MOH.
siehe auch
- Sprache
- Sprachfamilie
- Sprachfamilien nach Kontinenten geordnet
- Einzelsprache
Weblinks
- [http://www.indianersprachen.de Indianersprachen]
- [http://home.snafu.de/duerr/NAM.html Nord- und mesoamerikanische Sprachen]
- [http://www.ethnologue.org/show_language.asp?code=MOH Ethnologue Ethnologue: Languages of the World englisch]
Kategorie:Einzelsprache
OnondagaDie Onondaga sind ein Indianer-Stamm der Irokesen. Er zählte 1776 noch 1 200 Mitglieder. Ihre Zahl war im Laufe der Zeit stark zurückgegangen, da sie wie die anderen Stämme der Liga fast ohne Unterbrechung Krieg führten und so ihre Krieger dezimierten.
Die Onondage nahmen geografisch die Mitte der sechs Irokesen-Stämme ein. Darüber hinaus waren sie die symbolischen "Hüter des Ratsfeuers" und die Bewahrer des irokesischen Wampums. Diese Vormachtstellung wurde den Onondaga eingeräumt, da der berühmte Oberhäuptling Atotarho mit einer klugen Verhandlungstaktik bei der Gründung der Liga aufwartete.
Siehe auch: Liste nordamerikanischer Indianerstämme
Kategorie:Nordamerikanische Ethnie
Susquehannock
Die Susquehannock, auch Susquehanna, Conestoga, Andaste oder Minqua, waren ein nordamerikanischer Indianer-Stamm der Irokesen-Sprachfamilie.
Der Name bedeutet soviel wie "People of the Mudd River". Den Namen Susquehannock gaben sie sich selbst, die anderen Namen bekamen sie von den Europäern.
Um 1600 zählte der Stamm etwa 5000 bis 6000 Mitglieder, die in fünf Stämmen zu etwa 20 Dörfern lebten. Die Namen der Stämme sind nicht überliefert. Diese Anzahl dezimierte sich durch Epidemien und Kriege mit anderen Stämmen bis 1700 auf ungefähr 300 Mitglieder. Die letzten Susquehannock wurden schließlich um 1763 von den Kolonisten ermordet. Im 17. Jahrhundert zählten sie, trotz ihrer innländischen Lage, zu den bedeutensten Handelspartnern der europäischen Siedler.
Nach der Stammesbezeichnung Conestoga wurde ein weiterverbreiteter Kutschentyp von holländischen Siedlern benannt.
Siehe auch: Liste nordamerikanischer Indianerstämme
Kategorie:Nordamerikanische Ethnie
Seneca (Volk)Die Seneca sind ein zum Bund der Irokesen gehörender indianischer Stamm in Nordamerika. Ungefähr 10000 Seneca leben in den Vereinigten Staaten und Kanada, die meisten davon in Reservaten im Westen des Staates New York. Andere leben in Oklahoma und in der Nähe von Brantford in Ontario. Von den fünf Stämmen der Irokesen liegen die Siedlungsgebiete der Seneca am weitesten im Westen. Katholisch und französisch orientierte Teile des Stammes spalteten sich später ab. Sie wurden unter der Bezeichnung Mingos bekannt.
Geschichte
Die Seneca, die sich selbst "Onodowohgah" (Leute vom Hügelkamm) nennen, lebten ursprünglich im Staat New York zwischen dem Genesee River und dem Canandaigua Lake. Seit der Gründung der Irokesischen Liga wurden die Seneca als die Hüter der westlichen Tür bezeichnet. Dies sollte veranschaulichen, dass die Seneca mit ihrem Stammesgebiet im Westen die anderen Stämme der Liga vor feindlichen Einfällen aus dieser Richtung beschützen sollten. Die Irokesische Liga wurde symbolhaft mit einem Langhaus gleichgesetzt. Entsprechend waren die Mohawk die Hüter der östlichen Tür. Die Seneca waren mit Abstand der grösste Stammesverband innerhalb der Irokesischen Liga.
Die Wirtschaft der Seneca beruhte auf dem Anbau von Mais, Bohnen und Kürbissen (die drei Schwestern) durch die Frauen und auf dem Jagen und Fischen der Männer. Während der Kolonisierung beteiligten sie sich am Pelzhandel, zuerst mit den Niederländern und danach mit den Engländern. Hierdurch stiegen die Feindseligkeiten mit anderen indianischen Gruppen, besonders mit den Erzfeinden aus dem Volk der Huronen, einem weiteren Volk irokesischer Sprache, dass in Neufrankreich am Lake Simcoe lebte. Während des 17. Jahrhunderts verursachten Angriffe auf Dörfer der Huronen die Vernichtung und Zerstreuung der Huronen. Gefangen, die nicht zu Tode gemartert wurden, wurnden in den Stammesverband der Seneca aufgenommen.
Während des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges führten die Seneca zusammen mit ihren unmittelbaren Nachbarn vom Stamm der Cayuga viele Überfälle auf amerikanische Siedlungen und Befestigungen aus. Dazu wurden sie von den Briten im Fort Niagara angestachelt. Diese Überfälle kamen nach den von James Clinton und John Sullivan angeführten Strafexpeditionen zu einem Ende, bei denen viele Cayugadörfer zerstört wurden. Auch schwächten Meinungsverschiedenheiten innerhalb des Stammes über die Frage, ob man sich auf die Seite der Engländer oder der Amerikaner begeben sollte, die Macht des Stammes.
Am 11. November 1794 schlossen die Seneca im Verbund mit den anderen Stämmen der Irokesischen Liga den Vertrag von Canandaigua mit den Vereinigten Staaten. Die Seneca waren wie andere Stämme der Liga als Leute des Langhauses bekannt. Sie lebten in Dörfern, die häufig zu Verteidigungszwecken von Palisaden umgeben waren. Ungefähr alle zehn oder fünfzehn Jahre wurden die Dörfer verlassen und an anderer Stelle wieder aufgebaut. Hierdurch sollte dem erschöpften Boden und dezimierten Wildbeständen die Möglichkeit gegeben werden, sich zu erholen. Während des 19. Jahrhunderts übernahmen sie viele Gebräuche der weissen Siedler. Sie bauten nun ebenfalls Blockhäuser und nahmen an der lokalen Agrarwirtschaft teil.
Persönlichkeiten der Seneca sind Red Jacket (Rotrock), Cornplanter (Maispflanzer), Guyasuta, Handsome Lake (Hübscher See) und Ely Samuel Parker (Hasanoanda).
Gegenwart
Die Seneca bildeten 1848 eine moderne Regierung, die Senecanation der Indianer, doch behielt die hergebrachte Stammesleitung einige Macht. Heute beteiligen sich einige Seneca am Verkauf von günstigem steuerfreien Treibstoff und Zigaretten und am Bingo-Glücksspiel. In den vergangenen Jahren haben sie zwei Casinos errichtet. Eines davon in Niagara Falls, das Seneca Niagara, das andere in ihrem Stammesgebiet in der Stadt Salamanca, New York, das sich Seneca Allegany nennt. Wieder andere Seneca arbeiten in der lokalen Wirtschaft.
Ungefähr 7200 eingetragene Mitglieder der Seneca leben in drei Reservaten in New York, die Allegany in der Gegend um die Stadt Salamanca, New York, die Cattaraugus um Gowanda, New York, und die Seneca von den Ölquellen in der Nähe von Cuba, New York. Im Reservat um die Ölquellen leben jedoch kaum oder überhaupt keine Seneca mehr.
Eine unabhängige Gruppe leben im Tonawanda-Reservat in der Nähe von Akron, New York. Andere Seneca leben im Verbund mit den Cayuga in Miami, Oklahoma oder im Reservat der Sechs Nationen vom Grossen Fluss in der Nähe von Brantford, Ontario, in Kanada.
Siehe auch: Liste nordamerikanischer Indianerstämme
Weblinks
- [http://www.senecaindians.com Seneca-Indianer, historische und kulturelle Informationen (englisch)]
- [http://www.sni.org/ Internetpräsenz der Seneca-Nation der Indianer (SNI), New York (englisch)]
Kategorie:Nordamerikanische Ethnie
Cayuga (Volk)Die Cayuga waren (bzw. sind) ein Indianer-Stamm der fünf (Mohawk, Oneida, Onondaga, Seneca), später sechs (Tuscarora) Nationen der Irokesenliga bzw. der Irokesen-Konföderation (der sie um 1570 beitraten) und zählten 1776 noch 1.200 Mitglieder. In der Kolonialzeit siedelten sie am Cayugasee im Bundesstaat New York. Beim Ausbruch der Amerikanischen Revolution schlugen sich viele Stammesmitglieder auf die Seite der Briten und gingen nach Kanada. Diejenigen, die blieben, wurden von anderen Irokesenstämmen aufgenommen. Die Cayuga leben heute hauptsächlich im Six-Nations-Reservat in Ontario/Kanada.
Die Cayuga nennen sich selber "Gayogohó:no'" (es finden sich auch: "Guyohkohnyoh", "Gweugwehono"; englisch etwa ausgesprochen wie "guy-yo-kono"): "The People of the Great Swamps" ("Die Menschen von den Großen Sümpfen").
Zugeordnet werden den Cayuga auch die Namen:
- "People of the Pipe" ("Menschen der Pfeiffe"; evtl. auch im Sinne von:"Menschen des schrillen Schreis")
- "The Keepers of the Great Pipe" ("Die Bewahrer der großen Pfeiffe")
- "People of Goiogouen" ("Menschen von Goioguen")
- "The Younger Brothers" ("Die Jüngeren Brüder"; auch mit dem Zusatz "of the Confedaracy", "der Konföderation")
Bezogen auf den See läßt sich "Cayuga" evtl. mit "The Place the Boats were taken out of the water" ("Der Platz, an dem die Boote aus dem Wasser geholt wurden") übersetzen.
Clans (o'sya:dé:nyo') der Cayuga in der Sprache der Cayuga (provisorische Darstellung; siehe auch: Sequoyah und Zusammenfassung und Quellen)
- otahyó:ni: (oh-ta-hion-ee) - Wolf (Wolf)
- hnyágwai' (nya-guay-eh) - Bear (Bär)
- ganyáhde (gone-yah-day) - Turtle (Schildkröte)
- ? (?) - Snipe (Schnepfe)
- sganya'di:ga:' (scon-ya-di-gah) - Heron (Reiher)
Aussprache anderer irokesischer Clans in der Sprache Cayuga:
- go:deh (?) - Eel (Aal)
- dewáhohde:s (Day-wah-hoont-days) - Deer (Hirsch)
- oswe'gai:yo' (on-sway-gai-yo) - Hawk (Falke)
- naganya'go' (nya-gone-ya-gont) - Beaver (Biber)
Der Sprache der Cayuga ist die irokesische Sprache der Seneca wohl am ähnlichsten.
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Siehe auch: Liste nordamerikanischer Indianerstämme
Kategorie:Nordamerikanische Ethnie
Mohawk (Sprache)
Mohawk, die Sprache der Mohawk (Eigenbezeichnung: Kanien'keha), ist eine Irokesische Sprache. Nach Angaben von Ethnologue gab es 1999 noch 2.000 Menschen, die Mohawk als Muttersprache sprechen.
Der ISO 639-Code für Mohawk ist moh, der SIL-Code ist MOH.
siehe auch
- Sprache
- Sprachfamilie
- Sprachfamilien nach Kontinenten geordnet
- Einzelsprache
Weblinks
- [http://www.indianersprachen.de Indianersprachen]
- [http://home.snafu.de/duerr/NAM.html Nord- und mesoamerikanische Sprachen]
- [http://www.ethnologue.org/show_language.asp?code=MOH Ethnologue Ethnologue: Languages of the World englisch]
Kategorie:Einzelsprache
Cherokee (Sprache)
Cherokee (ᏣᎳᎩ "Tsalagi") ist die Sprache des Cherokee-Volkes, und wird von bis zu 22.000 Menschen noch gesprochen. Cherokee gehört zur Irokesischen Sprachfamilie und bleibt die einzige Sprache der südirokesischen Gruppe die noch gesprochen wird. Die originelle Eigenbezeichnung dieser Sprache war 'Aniyunwiya', der heutige Name 'Tsalagi' wurde von dem englischen Begriff 'Cherokee' abgeleitet.
Phonologie
Grammatik
Geschichte
Schrift
Cherokee wird in einer eigenen Silbenschrift geschrieben, die von dem Indianer Sequoyah entwickelt wurde. Einige Buchstaben ähneln sich an lateinischen Buchstaben oder arabischen Ziffern, die Bedeutungen sind jedoch unabhängig.
Siehe auch
- Cherokee-Alphabet
Weblinks
Kategorie:Einzelsprache
1976
Jahreswidmungen
- Der Wiedehopf (lat. Upupa epops) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- 1. Januar: Rudolf Gnägi wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Port Said, Ägypten, am Sueskanal wird Freihandelszone
- 1. Januar: In Venezuela wird die gesamte Erdölindustrie verstaatlicht
- 1. Januar: In der Bundesrepublik Deutschland wird die Gurtpflicht auf Vordersitzen von PKW eingeführt
- 2. Januar: Florenz, Italien. In der San-Lorenzo-Basilika werden unbekannte Fresken freigelegt, die evtl. von Michelangelo stammen
- 12. Januar: Der Rückzug der letzten spanischen Truppen aus der ehemaligen Provinz Spanisch-Sahara beendet die spanische Kolonialherrschaft
- 14. Januar: Komoren. Die Regierung von Prinz Said Mohammed Jaffar wird von Ali Soilih gestürzt
- 13. Februar: Versuchter Umsturz, Ermordung des Staatschefs in Nigeria
- 29. März: Die letzten britischen Truppen verlassen die Malediven
- 1. April: Steve Jobs und Steve Wozniak gründen die Firma Apple
- 26. April: In Ost-Berlin wird der Palast der Republik eröffnet
- 6. Mai: Algerien und Deutschland schließen ein Luftverkehrsabkommen
- 2. Juni: Tag der Republik Italien
- 19. Juni: Karl XVI. Gustaf heiratet die deutsche Silvia Sommerlath
- 29. Juni: Die Seychellen werden unabhängig
- 1. Juli: Spanien. Adolfo Suárez wird Ministerpräsident
- 2. Juli: Wiedervereinigung Vietnams
- 2. Juli: Wiedereinführung der Todesstrafe in der USA durch den Supreme Court in der Gregg vs. Georgia
- 16. Juli: Surinam wird Mitglied in der UNESCO
- 20. Juli: Der unbemannten NASA-Sonde Viking 1 gelingt die erste erfolgreiche Landung auf dem Planeten Mars
- 18. September: Zur Trauerfeier für den verstorbenen Staatsgründer Mao Zedong finden sich in Peking geschätzte 1,5 Millionen Chinesen ein
- 21. September: Seychellen werden Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 22. September: Portugal wird in den Europarat aufgenommen
- 3. Oktober: Wahlen zum Deutschen Bundestag, Sieg für Bundeskanzler Helmut Schmidt, Niederlage für Helmut Kohl
- 4. Oktober: Papua-Neuguinea wird Mitglied in der UNESCO
- 11. Oktober: Mosambik wird Mitglied in der UNESCO
- 18. Oktober: Seychellen wird Mitglied in der UNESCO
- 1. Dezember: Angola wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 14. Dezember: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Südkorea
- 15. Dezember: Samoa wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- Ende der chinesischen Kulturrevolution (1966–1976)
- Der Montag wird in Deutschland als erster Tag der Woche festgelegt
- Der Malteserorden ist wieder auf Rhodos präsent
- Die Wurzeln von Emacs entstehen am MIT
- Gründung des UN-Entwicklungsfonds für Frauen durch die UN-Generalversammlung
- Der Weiße Ring e.V., eine Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer und ihre Familien, wird in Mainz gegründet
Kultur
- 19. Juni: Uraufführung der Oper Das Mädchen aus Domrémy von Giselher Klebe am Staatstheater Stuttgart
- 25. Juli: Uraufführung der Oper Einstein On The Beach von Philip Glass am Avignon Festival
- 9. September: Erstaustrahlung der Zeichentrickserie Biene Maja
- 16. August: Veröfentlichung der Single Dancing Queen, dem wahrscheinlich bekanntesten Titel der Gruppe ABBA, der sogar die amerikanischen Charts stürmte und nach Fernando der erfolgreichste Song der Gruppe ist
Katastrophen
- 24. Januar: Erdbeben bei Muradiye, Türkei, ca. 3.850 Tote
- 4. Februar: Erdbeben in Guatemala, Hunderte Erdstöße, mehr als 23.000 Tote
- 8. Februar: Los Angeles, Kalifornien, USA. Eine Douglas DC-6 stürzt auf einen Golfplatz in der Nähe des Flughafens Van Nuys Airport. Bei der Rettungsaktion wurden 10 Feuerwehrmänner verletzt. Die 3 Mitglieder des Flugpersonals starben, während die 3 Mitglieder des Bordpersonals nur leichte Verletzungen davontrugen
- 18. Februar: Burg bei Magdeburg, DDR: In Folge eines defekten Bolzens stürzt der 350 Meter hohe Sendemast SL3, der zur Verbreitung des Programms von Radio Wolga im Langwellenbereich dient, um
- 17. April: Amerikanische Jungferninseln. Eine Boeing 727, auf dem planmäßigen Flug von New York kommend, landete auf dem St. Thomas Airport, schoss über das Ende der Landebahn hinaus und prallte in ein Treibstofflager. 37 Menschen starben, 51 konnten gerettet werden
- 6. Mai: Erdbeben der Stärke 6,5 in Italien, ca. 1.000 Tote
- 23. Mai: Mindanao, Philippinen. Eine BAC 1-11 der Philippine Airlines wurde entführt. Die Entführer hielten die Maschine am Boden auf dem Flughafen Zamboanga fest. Nach dem Eingreifen der Rettungstruppen eskalierte die Situation und es kam zu einem Schusswechsel und zur Explosion mehrerer Handgranaten. 13 Menschen starben
- 25. Juni: Erdbeben der Stärke 7,1 auf Neuguinea, 422 Tote
- 10. Juli: Dioxin-Katastrophe von Seveso
- 18. Juli: der Elbe-Seitenkanal läuft mit katastrophalen Folgen in der Nähe von Nutzfelde aus
- 27. Juli: Erdbeben der Stärke 7,5 in Tangshan, 150 km südlich von Peking, Volksrepublik China, ca. 655.000 Tote, offiziell: 255.000 Tote
- 31. Juli: Colorado, USA. Durch lang anhaltenden Regen trat der Thompson River über die Ufer. 139 Tote
- 1. August: Wien, Österreich. Einsturz der Reichsbrücke in den frühen Morgenstunden
- 1. August: Niki Lauda verunglückt auf dem Nürburgring
- 6. August: Chicago, Illinois, USA. Ein zur Frachtmaschine umgebauter B-52 Bomber der Air Chicago stürzt während einer versuchten Notlandung ab. Die 2 Piloten und eine Person vom Bodenpersonal starben
- 16. August: Erdbeben der Stärke 7,9 in Mindanao, Philippinen, etwa 8.000 Tote
- 10. September: Zagreb, Jugoslawien, zwei Flugzeuge, eine Douglas DC-9 der jugoslawischen Inex Adria Aviopromet und eine Hawker Siddeley HS-121 Trident der British Airways, kollidieren in der Luft. 176 Tote, davon 27 Deutsche
- 24. November: Erdbeben der Stärke 7,3 in Russland und im Iran, ca. 5.000 Tote
- 25. Dezember: Bangkok, Thailand. Absturz einer Boeing 707 der Egypt Air beim Landeanflug etwa 2 km vor der Landebahn in ein Industriegebiet. Alle 53 Menschen an Bord starben, ebenfalls 19 Personen aus dem Industriegebiet
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 20. Februar: Muhammad Ali gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Jean-Pierre Coopman im Roberto Clemente Coliseum, Hato Rey, Puerto Rico, durch KO
- 24. Mai: Muhammad Ali gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Richard Dunn in der Olympiahalle, München, Deutschland, durch technischen K.O.
- 4. Juli: Björn Borg gewinnt Wimbledon Championships
- 28. September: Muhammad Ali gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Ken Norton im Yankee Stadium, Bronx, New York, USA, durch Sieg nach Punkten
- XXI. Olympische Sommerspiele in Montréal (Kanada)
- Bei der Fußball-EM in Jugoslawien verliert die Deutsche Nationalmannschaft das Finale im Elfmeterschießen gegen die Tschechoslowakei
- 1. Januar: Mustafa Dogan, deutscher Fußballspieler
- 2. Januar: Zlatko Trpkovski, deutsches Medienphänomen
- 2. Januar: Danilo di Luca, italienischer Radrennfahrer
- 2. Januar: Paz Vega, spanische Filmschauspielerin
- 3. Januar: Lee Hyung-Taik, südkoreanische Tennisspieler
- 4. Januar: Bülent Ceylan, deutscher Comedian
- 4. Januar: August Diehl, deutscher Schauspieler
- 6. Januar: David Di Michele, italienischer Fußballspieler
- 7. Januar: Marcelo José Bordon, brasilianischer Fußballspieler
- 7. Januar: Markus Dieckmann, deutscher Beach-Volleyballspieler
- 7. Januar: Christoph Dieckmann, deutscher Beach-Volleyballspieler
- 9. Januar: Simon Gosejohann, deutscher Schauspieler, Moderator und Comedian
- 9. Januar: Amy Gillett, Radsportlerin († 2005)
- 13. Januar: Mario Yepes, kolumbianischer Fußballspieler
- 13. Januar: Felix Gottwald, österreichischer Nordischer Kombinierer
- 16. Januar: Eva Habermann, deutsche Schauspielerin
- 16. Januar: Debbie Ferguson, Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 17. Januar: Tonique Williams-Darling, Leichtathletin von den Bahamas
- 20. Januar: Til Bettenstaedt, deutscher Fußballspieler
- 21. Januar: Emma Bunton, eine britische Sängerin
- 21. Januar: Igors Stepanovs, lettischer Profifußballspieler
- 23. Januar: Carsten Schneider, deutscher Politiker und MdB
- 27. Januar: Diana Herold, deutsches Fotomodell und Komparse
- 27. Januar: Karin Roten, ehemalige alpine Skirennläuferin der Schweiz
- 29. Januar: Karsten Kroon, niederländischer Radrennfahrer
- 31. Januar: Traianos Dellas, griechischer Fußballspieler
- 3. Februar: Daddy Yankee, Reggaeton-Künstler
- 5. Februar: John Aloisi, australischer Fußballspieler
- 5. Februar: Abhishek Bachchan, indischer Schauspieler
- 8. Februar: Oksana Nikiforowa, Profi-Tänzerin (latein-amerikanisch)
- 9. Februar: Ionela Tirlea-Manolache, rumänische Leichtathletin und Olympionikin
- 11. Februar: Alexandra Neldel, deutsche Schauspielerin
- 11. Februar: Ricardo, portugiesischer Fußballspieler
- 11. Februar: Alenka Dovzan, slowenische Skiläuferin
- 12. Februar: Sylvia Saint, Pornodarstellerin
- 13. Februar: Leslie Feist, kanadische Pop-Sängerin
- 13. Februar: Jörg Bergmeister, Rennfahrer im Porsche Carrera Cup
- 15. Februar: Francisco Neri, brasilianischer Fußballspieler
- 15. Februar: Óscar Freire, spanischer Radrennfahrer
- 17. Februar: Benjamin-Immanuel Hoff, deutscher Politiker
- 17. Februar: Almira Skriptschenko, französische Schachspielerin
- 18. Februar: Thomas Schmidt, Kanusportler
- 22. Februar: Christopher Isegwe, tansanischer Leichtathlet
- 23. Februar: Kelly Macdonald, schottische Schauspielerin
- 23. Februar: Stone, spanischer Musiker
- 24. Februar: Bradley McGee, australischer Radrennfahrer
- 24. Februar: Eric Griffin, ist ein Bassist aus der Glam-Metal Band Murderdolls
- 26. Februar: Andreas Nauroth, deutscher Fußballspieler
- 26. Februar: Mauro Lustrinelli, Schweizer Fußballspieler
- 27. Februar: Ludovic Capelle, belgischer Radrennfahrer
- 27. Februar: Rhea Harder, deutsche Schauspielerin
- 29. Februar: Milaim Rama, Schweizer Fußballspieler
- 29. Februar: Ja Rule, US-amerikanischer Rapper
- 2. März: França, brasilianischer Fußballspieler
- 3. März: Natalia Kukulska, polnische Pop-Sängerin
- 4. März: Kristof Magnusson, deutscher Schriftsteller
- 4. März - Christian Weidner, deutscher Jazzmusiker
- 5. März: Sarunas Jasikevicius, Basketball-Spieler
- 5. März: Tomáš Martinec, deutscher Eishockeyspieler
- 5. März: Carsten Cullmann, deutscher Fußballspieler
- 8. März: Freddie Prinze jr., US-amerikanischer Filmschauspieler
- 9. März: Anier Garcia, kubanischer Leichathlet
- 9. März: Francisco Mancebo, spanischer Radsportler
- 10. März: Eladio Jiménez, spanischer Radrennfahrer
- 10. März: Barbara Schett, Tennisspielerin
- 11. März: Anja Weisgerber, deutsche Europaabgeordnete
- 12. März: Andreas Erm, deutscher Leichtathlet
- 14. März: Sarah Ulmer, neuseeländische Radrennfahrerin
- 16. März: Zhu Chen, chinesische Schachspielerin
- 16. März: Pál Dárdai, ungarischer Fußballspieler
- 19. März: Alessandro Nesta, italienischer Fußballspieler
- 19. März: Rachel Blanchard, kanadische Schauspielerin
- 20. März: Jens Petersen, deutscher Schriftsteller und Arzt
- 20. März: Kristian Hammer, norwegischer Nordisch Kombinierer
- 22. März: Sven Butenschön, Eishockeyspieler (Verteidiger)
- 22. März: Reese Witherspoon, US-amerikanische Schauspielerin
- 23. März: Ricardo Zonta, brasilianischer Formel-1-Fahrer
- 24. März: Peyton Manning, US-amerikanischer Footballspieler
- 25. März: Wladimir Klitschko, ukrainischer Boxer
- 26. März: Amy Smart, US-amerikanische Schauspielerin
- 26. März: Alex Varas, chilenischer Fußballspieler
- 26. März: Alexander Strauss, deutscher Rundfunkmoderator
- 27. März: Natacza Boon, britische Schauspielerin
- 28. März: Víctor, spanischer Fußballspieler
- 29. März: Igor Astarloa, spanischer Radrennfahrer
- 29. März: Jennifer Capriati, US-amerikanische Tennisspielerin
- 30. März: Obadele Thompson, Leichtathlet
- 31. März: Colin Farrell, irischer Schauspieler
- 1. April: Gábor Király, ungarischer Fußballtorwart
- 2. April: Lucy Diakovska, bulgarische Pop- und Musical-Sängerin
- 4. April: Ferreira da Rosa Emerson, brasilianischer Fußballspieler
- 4. April: Daniel Caspary, deutscher Politiker und Mitglied im EU-Parlament
- 5. April: Kai Michalke, deutscher Fußballspieler
- 5. April: Patrick Dama, deutscher Fußballspieler
- 5. April: Kim Collins, Leichtathlet aus St. Kitts und Nevis
- 5. April: Fernando Morientes, spanischer Fußballer (Stürmer)
- 6. April: Candace Cameron, US-amerikanische Schauspielerin
- 7. April: Martin Buß, deutscher Leichtathlet
- 8. April: Mathias Schober, deutscher Fußball-Torwart
- 10. April: Sara Renner, kanadische Skilangläuferin
- 11. April: Ruth Moschner, deutsche Fernsehmoderatorin
- 13. April: Jonathan Brandis, US-amerikanischer Schauspieler († 2003)
- 14. April: Françoise Mbango Etone, kamerunische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 14. April: Georgeta Damian, rumänische Ruderin
- 15. April: Markus Hausweiler, deutscher Fußballspieler
- 15. April: Seigo Narazaki, japanischer Fußballspieler
- 16. April: Igor Tudor, kroatischer Fußballspieler
- 17. April: Sizzla, Sänger, Ragga- und Dancehall
- 21. April: Sergei Jakowlew, kasachischer Radrennfahrer
- 22. April: Christian Wilhelmi, deutscher Schachspieler
- 24. April: Juan Manuel Gárate, spanischer Radrennfahrer
- 25. April: Rainer Schüttler, deutscher Tennisspieler
- 25. April: Gilberto da Silva Melo, ein brasilianischer Fußballspieler
- 25. April: Tim Duncan, US-amerikanischer Basketballspieler
- 26. April: Thiago Machado dos Santos, brasilianischer Triathlet († 2005)
- 26. April: Peter Kehl, deutscher Politiker
- 27. April: Olaf Tufte, norwegischer Ruderer
- 28. April: Melissa Joan Hart, US-amerikanische Schauspielerin
- 29. April: Chiyotaikai Ryuji, japanischer Sumo-ringer
- 30. April: Daniel Gloger, Countertenor
- 2. Mai: Sabina Hank, österreichische Pianistin und Komponistin
- 3. Mai: Beto, portugiesischer Fußballspieler
- 4. Mai: Simon Jentzsch, deutscher Fußballspieler
- 5. Mai: Juan Pablo Sorín, argentinischer Fußballspieler
- 7. Mai: Jana Voosen, deutsche Schauspielerin
- 8. Mai: Makoto Yukimura, japanischer Mangaka (Comiczeichner)
- 13. Mai: Marcelo Pletsch, brasilianischer Fußballspieler
- 13. Mai: Ana Popovic, jugoslawische Bluesgitarristin und Sängerin
- 14. Mai: Attila Tököli, ungarischer Fußballspieler
- 15. Mai: Jacek Krzynówek, polnischer Fußballspieler
- 18. Mai: Anna Ottosson, schwedische Skirennläuferin
- 19. Mai: TeeBee, Produzent und DJ im Drum'n'Bass-Genre
- 19. Mai: Kevin Garnett, US-amerikanischer Basketballspieler
- 20. Mai: Virpi Kuitunen, finnische Skilangläuferin
- 21. Mai: Deron Miller, US-amerikanischer Musiker
- 25. Mai: Cillian Murphy, irischer Schauspieler
- 25. Mai: Stefan Holm, schwedischer Leichtathlet
- 27. Mai: Marcel Fässler, Schweizer Auto-Rennfahrer
- 27. Mai: Jiří Štajner, tschechischer Fußballspieler
- 27. Mai: Rjd2, US-amerikanischer Musiker
- 31. Mai: Steve Jenkner, deutscher Motorradrennfahrer
- 31. Mai: Roar Ljøkelsøy, norwegischer Skispringer
- 1. Juni: Melanie Oßwald, deutsche Politikerin und MdB
- 1. Juni: Alexander Scheer, deutscher Schauspieler
- 3. Juni: Jens Kruppa, deutscher Schwimmer
- 4. Juni: Kasey Chambers, australische Countrysängerin
- 8. Juni: Aziz Zakari, ghanaischer Leichtathlet
- 8. Juni: Lindsay Davenport, US-amerikanische Profi-Tennisspielerin
- 8. Juni: Eion Bailey, US-amerikanischer Schauspieler
- 10. Juni: Georg Friedrich von Preußen, preußischer und deutscher Thronprätendent
- 12. Juni: Thomas Sørensen, dänischer Fußballspieler
- 12. Juni: Katja Husen, deutsche Politikerin und MdB
- 16. Juni: Thomas Lenk, US-amerikanischer Schauspieler
- 17. Juni: Pjotr Weniaminowitsch Swidler, russischer Schachspieler
- 18. Juni: Diana Golze, deutsche Politikerin
- 18. Juni: Thomas Riedl, deutscher Fußballspieler
- 20. Juni: Juliano Belletti, brasilianischer Fußballspieler
- 21. Juni: Mike Einziger, Gitarrist von Incubus (Band)
- 23. Juni: Patrick Vieira, französischer Fußballspieler
- 25. Juni: José Cancela, uruguayischer Fußballspieler
- 28. Juni: Hans Sarpei, ghanaischer Fußballspieler
- 28. Juni: Sheila Herrero, spanische Speedskaterin
- 1. Juli: Szymon Ziółkowski, ein polnischer Leichtathlet
- 1. Juli: Rigobert Song, Fußballspieler
- 1. Juli: Patrick Kluivert, niederländischer Fußballspieler
- 1. Juli: Ruud van Nistelrooy, niederländischer Fußballspieler
- 2. Juli: Tomáš Vokoun, tschechischer Eishockeyspieler
- 2. Juli: Krisztián Lisztes, ungarischer Profi-Fußballspieler
- 3. Juli: Shane Lynch, irischer Sänger
- 4. Juli: Jewgenia Medwedewa-Abruzowa, russische Skilangläuferin
- 5. Juli: Nuno Gomes, portugiesischer Fußballspieler
- 5. Juli: Bizarre, US-amerikanischer Rapper
- 8. Juli: Ellen MacArthur, britische Seglerin
- 8. Juli: Wang Liping, chinesische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 9. Juli: Thomas Cichon, deutscher Fußballspieler
- 9. Juli: Jochem Uytdehaage, niederländischer Eisschnellläufer
- 9. Juli: Emmanuelle Gagliardi, Schweizer Tennis-Profispielerin
- 9. Juli: Shelton Benjamin, US-amerikanischer Profiwrestler
- 10. Juli: Lars Ricken, deutscher Fußballspieler
- 10. Juli: Ludovic Giuly, französischer Fußballspieler
- 10. Juli: Elijah Blue Allman, US-amerikanischer Sänger und Gitarrist
- 11. Juli: Christina Scherwin, dänische Leichtathletin
- 14. Juli: Monique Covet, Pornodarstellerin
- 15. Juli: Diane Kruger, deutsche Schauspielerin
- 15. Juli: Fredrick Canon, nauruischer Leichtathlet
- 16. Juli: Claudia Riegler, neuseeländische Skirennläuferin
- 19. Juli: Nikita Denise, tschechische Pornodarstellerin
- 20. Juli: Markus Giesler, Konsumforscher und Professor für Marketing
- 20. Juli: Michal Kolomazník, tschechischer Fußballspieler
- 21. Juli: Wahid Haschemian, iranischer Fußballspieler
- 21. Juli: Tatjana Lebedewa, russische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 22. Juli: Janek Tombak, estnischer Radrennfahrer
- 23. Juli: Judith Arndt, deutsche Radsportlerin
- 23. Juli: Jörg Jaksche, deutscher Radrennfahrer
- 23. Juli: Judit Polgár, ungarische Schachspielerin
- 24. Juli: Josef Heynert, deutscher Schauspieler
- 24. Juli: Rafer Alston, US-amerikanischer Basketballspieler
- 25. Juli: Stephane Rideau, französischer Schauspieler
- 25. Juli: Tera Patrick, US-amerikanisches Fotomodell und Pornodarstellerin
- 26. Juli: Pavel Pardo, mexikanischer Fußballspieler
- 29. Juli: Rhymin Simon, ein deutscher Rapper
- 31. Juli: Paulo Wanchope, costa-ricanischer Fußballspieler
- 1. August: Nwankwo Kanu, nigerianischer Fußballspieler
- 1. August: Liviu-Dieter Nisipeanu, rumänischer Schachspieler
- 1. August: Hasan Şaş, türkischer Fußballspieler
- 2. August: Kati Wilhelm, deutsche Biathletin
- 6. August: Josh Schwartz, US-amerikanischer Fernsehproduzent und Drehbuchautor
- 9. August: Rhona Mitra, britische Filmschauspielerin
- 12. August: Tina Angel, deutsches Erotik-Modell
- 15. August: Boudewijn Zenden, niederländischer Fußballspieler
- 16. August: Sandra Weiss, deutsche Sängerin von Schlagern und volkstümlicher Musik
- 17. August: Olena Krasowska, ukrainische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 18. August: Michael Greis, deutscher Biathlet
- 18. August: Panacea, deutscher Drum'n'Bass-Produzent und -DJ
- 22. August: Marlies Oester, Schweizer Skirennfahrerin
- 23. August: LaTasha Colander, US-amerikanische Leichtathletin
- 26. August: Phil Boland, britischer Football-Spieler
- 27. August: Sarah Chalke, kanadische Schauspielerin
- 27. August: Carlos Moya, spanischer Tennisspieler
- 29. August: Jon Dahl Tomasson, dänischer Fußballspieler
- 31. August: Roque Junior, brasilianischer Fußballspieler
- 31. August: Vincent Delerm, französischer Sänger und Komponist
- 1. September: Ivano Brugnetti, italienischer Leichtathlet
- 3. September: Samuel Osei Kuffour, Fußballspieler
- 3. September: Agnes Scheibelreiter, österreichische Sopranistin
- 6. September: Tom Pappas, US-amerikanischer Leichtathlet
- 8. September: Sjeng Schalken, niederländischer Tennisspieler
- 9. September: Lucia Moniz, portugiesische Sängerin und Schauspielerin
- 10. September: Gustavo Kuerten, brasilianischer Tennisprofi
- 11. September: Marco Rose, deutscher Fußballspieler
- 11. September: MC Rene, deutscher MC und Rapper
- 11. September: Sage Francis, US-amerikanischer Rapper
- 12. September: Jolanda Čeplak, slowenische Leichtathletin und Olympionikin
- 13. September: Tami Kiuru, finnischer Skispringer
- 13. September: José Théodore, kanadischer Eishockey-Tormann
- 13. September: Reto von Arx, Schweizer Eishockeyspieler
- 14. September: Kevin Lyttle, Soca-Musiker
- 16. September: Elīna Garanča, Mezzosopranistin
- 17. September: Feleknas Uca, eine Europaabgeordnete
- 19. September: Oscar Sevilla, spanischer Radrennfahrer
- 20. September: Stephanie McMahon, US-amerikanische Unternehmerin
- 21. September: Jana Kandarr, Tennisspielerin
- 22. September: Ronaldo, brasilianischer Fußballspieler
- 22. September: Yannick Pelletier, Schweizer Schach-Großmeister
- 25. September: Armando Teixeira, portugiesischer Fußballspieler
- 26. September: Michael Ballack, deutscher Profi-Fußballspieler
- 27. September: Francesco Totti, italienischer Fußballspieler
- 29. September: Andrij Schewtschenko, ukrainischer Fußball-Nationalspieler
- 1. Oktober: Ümit Karan, Fußballspieler
- 2. Oktober: Anita Kulcsár, ungarische Handballerin († 2005)
- 3. Oktober: Christian Hassa, deutscher Fußballspieler
- 3. Oktober: Shannyn Sossamon, US-amerikanische Schauspielerin
- 3. Oktober: Seann William Scott, US-amerikanischer Schauspieler
- 4. Oktober: Alicia Silverstone, US-amerikanische Schauspielerin
- 5. Oktober: Sven Lintjens, deutscher Fußballspieler
- 7. Oktober: Gilberto Silva, brasilianischer Fußballspieler
- 8. Oktober: Renate Groenewold, niederländische Eisschnellläuferin
- 9. Oktober: Rachel McAdams, kanadische Schauspielerin
- 9. Oktober: Roland Kollmann, österreichischer Profifußballspieler
- 10. Oktober: Katja Beer, deutsche Biathletin
- 10. Oktober: Lewan Tskitischwili, georgischer Fußballspieler
- 11. Oktober: Jochen Seitz, deutscher Fußballspieler
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