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Irrsee

Irrsee

Der vollkommen unter Naturschutz stehende Irrsee oder auch Zeller See ist der wärmste See des Salzkammergutes an der Grenze zu Salzburg. Er wird 27° C warm. Er liegt in 570 Meter Seehöhe und ist 4,4 km lang und 1 km breit. Die tiefste Stelle misst 32 Meter. Die Sichttiefe wird zeitweise durch mineralische Trübe, biogene Entkalkung und das Phytoplankton beeinflusst. Ab etwa 1985 hat sich als Folge der Sanierungsbestrebungen die Wasserqualität in allen Teilen des Sees verbessert. Die Ufer sind vollkommen unverbaut und naturbelassen. Der Irrsee hat so gut wie keinen Zu-, jedoch über die Zeller Ache einen Abfluss zum südöstlich gelegenen Mondsee. Südwestlich des Irrsees befindet sich der Kolomannsberg, östlich des Sees liegt die Gemeinde Zell am Moos.

Besonderheit

Zur Zeit der Glaubenskriege zwischen Protestanten und Katholiken kam es in einem Bauerngut am Ufer des Irrsees zu Massenhinrichtungen. Die Skelette der Ermordeten sind noch heute am Seegrund zu orten (Tauchen verboten). Kategorie:Salzkammergutsee Kategorie:See in Österreich

Naturschutz

Der Begriff Naturschutz umfasst alle Untersuchungen und Maßnahmen zur Erhaltung und Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes. Eine nachhaltige Nutzbarkeit der Natur durch den Menschen wird angestrebt. Der Naturhaushalt soll als Lebensgrundlage des Menschen geschützt werden. Wichtige Gegenstände des Naturschutzes sind Naturlandschaften, Naturdenkmäler u. a. Schutzgebiete und Landschaftsbestandteile, sowie seltene, in ihrem Bestand gefährdete Pflanzen, Tiere, und Biotope, in ihren Ökosystemen und mit ihren Standorten. Der Naturschutz beschäftigt sich daher auch mit den Standortfaktoren: Bodenschutz, Mikroklima, Luftreinhaltung und Lärmschutz, sowie anderen potenziell schädlichen Einflüssen wie Licht, Bewegung; Zerschneidung und Isolation von Lebensräumen etc. In den letzten Jahren hat auch die Thematik des Naturschutzes innerhalb besiedelter Räume und auf landwirtschaftlich genutzten Flächen an Bedeutung gewonnen; damit soll eine Entwicklung vermieden werden, die Naturschutz nur in abgesonderten Reservaten betreiben und die vom Menschen bewirtschafteten und/oder besiedelten Räume preisgeben würde. Die praktische Naturschutzarbeit wird vor allem auf regionaler und lokaler Ebene geleistet. Die rechtlichen Instrumente des Naturschutzes sind allerdings in vielen Ländern auf nationaler Ebene verankert. Innerhalb der Europäischen Union gewinnen auch europaweite Programme und Regelungen an Bedeutung (z. B. [http://europa.eu.int/comm/environment/nature/natura.htm Natura 2000], oder auch die Europäische Wasserrahmenrichtlinie, die indirekt große Auswirkungen auf den Naturschutz haben wird).

Ziele des Naturschutzes: Naturhaushalt als Lebensgrundlage

Ziel des Naturschutzes in Deutschland ist es, die Lebensgrundlagen des Menschen zu erhalten (§ 1 Bundesnaturschutzgesetz). Er ist somit öffentliche Aufgabe und dient dem in Artikel 20a Grundgesetz verankerten Staatsziel. In der Schweiz wird es durch die Verfassung Art. 78 und das auf den Verfassungsartikel basierende Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz (NHG) geregelt. Viele Menschen, die im Naturschutz arbeiten oder dessen Arbeit unterstützen, verbinden damit auch weitergehende Erwartungen und Motive, die sich aus der geistesgeschichtlichen Herkunft des Naturschutzes ergeben. Dazu gehören z. B. ethische Gründe (Tierschutz) oder emotionale (Heimatverbundenheit). Obwohl ohne die Motivationen dieser Menschen sehr viel weniger praktische Naturschutzarbeit geleistet würde, bleiben sie in diesem, auf den öffentlichen Naturschutz konzentrierten Artikel außer Betracht. Dieser ist auf die demokratisch legitimierten wesentlichen Ziele beschränkt und geschieht damit um des Menschen willen ("anthropozentrisches" Verständnis). Natur und Landschaft sind Standort der menschlichen Nutzung. Aus dem Wissen heraus, dass eine Übernutzung und Zerstörung von Natur und Landschaft fatale und katstastrophale Folgen für den Siedlungsstandort, die Gesundheit und die Nahrungsmittelerzeugung des Menschen haben können, werden
- die Wiederherstellung
- der Erhalt
- und die langfristige und nachhaltige Nutzbarkeit des Naturhaushaltes angestrebt.

Schutzgüter des Naturschutzes

Zum Naturhaushalt gehören:
- abiotische Bestandteile des Naturhaushaltes
  - Böden
  - Gewässer
  - Klima und Luft
  - Biotope
- biotische Bestandteile des Naturhaushaltes
  - Fauna und Flora
- Wechselwirkungen:
  - zwischen den Bestandteilen laufen komplizierteste Interaktionen ab. Die einzelnen Bestandteile dieses komplexen Systems des Naturhaushaltes sind zu schützen, weil sie sonst ihre Funktion nicht mehr erfüllen können. Eingeschränkte oder verlorene Funktionen können schwerwiegende Auswirkungen auch auf den Menschen haben.
- Funktionen des Naturhaushaltes für den Menschen sind
  - Lebensraum und Wirtschaftsstandort
  - Erholung
  - Gesundheit. Ein Beispiel vom 14. April 2003 für eine entsprechende Verordnung gibt es für das Naturschutzgebiet Oberes Pfefferfließ, Brandenburg, hier wird der "Schutzzweck" des Gebietes ausführlich wiedergegeben.

Unterschied zum Umweltschutz

Der Naturschutz betrachtet alle Nutzungen von Böden und Gewässern, die seine Belange beeinträchtigen können; dies können auch solche sein, die für Menschen uninteressant sind (z. B. bei Ödland). Das wesentliche Unterscheidungsmerkmal zum Umweltschutz liegt auf der Ebene der Schutzgüter und in der Betrachtungsweise: Während der Umweltschutz in erster Linie den Schutz der menschlichen Lebensbedingungen bezweckt und sich dazu oft technischer Mittel bedient, richtet der Naturschutz seinen Blick auf den Naturhaushalt als Ganzes und hat u. a. das Ziel, schädliche menschliche Einflüsse zu vermindern, auszugleichen oder zu verhindern. Beiden gemeinsam ist, dass die zu lösenden Probleme teils globale, teils regionale oder lokale sind; der Umweltschutz sucht dabei regelmäßig nach allgemeinen oder großräumigen technischen Lösungen. Einige Beispiele: Auch wenn sich die Schutzgüter formal überschneiden, geht es dem Naturschutz beim
- Klima meistens um das Mikroklima/Bestandsklima und dessen Erhalt als wichtige Größe in Ökosystemen. Der Klimaschutz des Umweltschutzes beschäftigt sich hingegen mit dem Großklima.
- Während der Umweltschutz versucht, das Waldsterben durch Luftreinhaltung zu bremsen, versucht der Naturschutz, die geschädigten Wälder wiederherzustellen und zu erhalten. Besonders im letzten Fall wird deutlich: Der Naturschutz muss dabei lokal agieren, um Landbesitzer, Land- und Forstwirte von den Vorhaben zu überzeugen; er muss geeignete Pflanzen auswählen, die den veränderten Umweltbedingungen gerecht werden, er muss auch durch andere Maßnahmen die Folgeschäden des Waldsterbens bekämpfen.

Rechtliche Instrumente des Naturschutzes

In Deutschland ist die Gesetzgebungskompetenz für den Naturschutz zwischen Bund und Ländern aufgeteilt. Der Bund besitzt nur eine Kompetenz zur Rahmengesetzgebung, aufgrund derer er das Bundesnaturschutzgesetz erlassen hat. Die Länder haben jeweils eigene Landesnaturschutzgesetze, die das früher als Landesrecht fortgeltende Reichsnaturschutzgesetz von 1935 abgelöst haben. Hinzu kommen zahlreiche internationale Abkommen sowie Programme und einzelne Richtlinien der Europäischen Union. In der Schweiz sind die Kantone für den Naturschutz zuständig (BV Art. 78 Abs. 1). Landesnaturschutzgesetz
- Naturschutzgesetze in Deutschland:
  - Bundesnaturschutzgesetz
  - Naturschutzgesetze der Länder
- Begriffe (Deutschland: §§ des Bundesnaturschutzgesetzes)
  - Naturschutzgebiet (Deutschland: § 23)
  - Nationalpark (Deutschland: § 24, Schweiz: Nationalparkgesetz)
  - Biosphärenreservat (Deutschland: § 25)
  - Landschaftsschutzgebiet (Deutschland: § 26)
  - Naturpark (Deutschland: § 27)
  - Naturdenkmal (Deutschland: § 28)
  - Geschützte Landschaftsbestandteile (Deutschland: § 29)
  - Gesetzlich geschützter Biotop (Deutschland: § 30)
  - Moorlandschaften (Schweiz: NHG Art. 23)
- Europäisches Recht
  - Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie] [http://europa.eu.int/comm/environment/nature/habdirde.htm Weblink]
  - Vogelschutzrichtlinie [http://europa.eu.int/eur-lex/de/consleg/pdf/1979/de_1979L0409_do_001.pdf Weblink]
- Internationale Abkommen:
  - Alpenkonvention (1991) - Übereinkommen zum Schutz der Alpen
  - Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit (1975)- UNESCO-Konvention zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt
  - Berner Konvention (1979) - Europäisches Artenschutzübereinkommen
  - Bonner Konvention (1979) - Übereinkommen zur Erhaltung der wandernden wildleben Tierarten
  - CITES (Washingtoner Artenschutzabkommen) - Übereinkommen über den Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen
  - Helsinki Konvention (1974) - Übereinkommen zum Schutz der Meeresumwelt und der Ostseegebiete
  - Konvention von Rio (1992) - Übereinkommen über die biologische Vielfalt
  - MAB-Programm (1970) - UNESCO-Programm "Der Mensch und die Biosphäre
  - Ramsar-Konvention - Übereinkommen über Feuchtgebiete, insbesondere als Lebensraum für Watt- und Wasservögel, von internationaler Bedeutung

Literatur


- Hans Mattern: Dichter der Schwäbischen Romantik als Vorläufer des Naturschutzgedankens. In: Suevica. Beiträge zur schwäbischen Literatur- und Geistesgeschichte 9 (2001/2002). Stuttgart 2004 [2005], S. 307-317
- [http://www.garten-literatur.de/Blattwerk/naturschutz.htm Bücherliste Naturschutz]
- [http://www.dnl-online.de DNL-online] Die Literaturdatenbank des Bundesamtes für Naturschutz.

Populärwissenschaftliche Literatur


- Johannes M. Waidfeld: Wachstum, der Irrtum; Wohlstand, eine gesellschaftliche Betrachtung, Fischer & Fischer Medien AG, Frankfurt 2005, ISBN 3-89950-076-8

Siehe auch


- Portal Umwelt- und Naturschutz
- Eingriff-Ausgleich-Regelung
- Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie
- Landschaftsplanung
- Mosaik-Zyklus-Konzept
- Neobiota (Neophyten und Neozoen)
- Sukzession
- integriertes Küstenzonenmanagement

Weblinks

Deutschland


- [http://www.bfn.de Bundesamt für Naturschutz (BfN)]
- [http://www.bundesregierung.de/Themen-A-Z/Umwelt-,6209/Naturschutzgesetz.htm Aussagen der deutschen Bundesregierung zur Naturschutzgesetzgebung]
- [http://www.xfaweb.baden-wuerttemberg.de/nafaweb Naturschutz-Fachinformationssystem des Landes Baden-Württemberg]
- [http://www.naturschutzgeschichte.de Stiftung Naturschutzgeschichte]
- [http://www.jura.uni-passau.de/fakultaet/lehrstuehle/Seewald/skripten/nsin.pdf Aufsatz zum früheren Reichsnaturschutzgesetz (PDF-Datei)]
- [http://www.wwf.de WWF Deutschland]
- [http://www.nabu.de Naturschutzbund Deutschland (NABU)]
- [http://www.bund.net Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)]
- [http://www.dnr.de Deutscher Naturschutzring (DNR)] - Dachverband der im Natur- und Umweltschutz tätigen Verbände in Deutschland
- [http://www.hilfsorganisationen.de/MENUE/Umweltschutz/ www.hilfsorganisationen.de] - Unterkategorie "Umwelt- und Naturschutz" des Portals

Schweiz


- [http://www.gesetze.ch/inh/inhsub451.htm Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz (NHG) der Schweiz]
- [http://www.naturschutz.zh.ch Fachstelle Naturschutz Kanton Zürich]
- [http://www.naturschutznetz.ch Naturschutznetz] - "dein informations- und aktionsnetzwerk"
- [http://www.pronatura.ch Pro Natura] - "Für mehr Natur - überall!"
- [http://www.luzerngruent.ch "Luzern grünt"] - Natur im Siedlungsraum der Stadt Luzern ! ko:자연환경보호

Salzburg (Bundesland)

Das Land Salzburg (auch Salzburger Land) ist ein Bundesland Österreichs. Sein Hauptfluss ist die Salzach, welche in den Inn mündet. Das Land Salzburg grenzt an Oberösterreich, Steiermark, Kärnten, (Nord- und Ost-)Tirol, Bayern und Italien (Südtirol). In seinem Süden verlaufen die Gebirgszüge der Zentralalpen (Hohe Tauern) mit vielen Dreitausendern, im Osten und Norden Dachstein-Massiv und Berchtesgadener Alpen.

Geschichte

Die Besiedlung Salzburgs reicht bis in die vorgeschichtliche Zeit. Von den Kelten stammt der älteste Name der Stadt: Iuvavum. Durch Anlage des Erzstifts St. Peter und des Frauenklosters auf dem Nonnberg in den Ruinen des römischen Juvavum gründete der hl. Rupert um 690 ein Bistum, das 798 Erzbistum wurde. Erzbischof Eberhard II., einem entschiedenen Parteigänger der Staufer, gelang es 1200 bis 1246 aus Grafschaften, Gerichten und Vogteien ein geschlossenes erzbischöfliches Herrschaftsgebiet als geistliches Fürstentum aufzubauen. Als Fürst-Erzbistum entwickelte sich zu einem kirchlich-weltlichen Pufferstaat zwischen Bayern und den Habsburger Landen. 1462 und 1525/26 kam es zu Bauernaufständen. Fürsterzbischof Leopold Anton Graf von Firmian erzwang 1731/32 die Auswanderung von rund 20.000 Protestanten (Exulanten). Wirtschaftlich war im 16. Jh. nicht nur das Salz von Bedeutung, sondern auch der Goldabbau im Gasteiner Tal. Die Abbaumengen waren damals die größten in ganz Mitteleuropa. 1803 kam das Fürstentum als säkularisiertes Kurfürstentum an den Großherzog Ferdinand III. von Toskana, 1805 mit Berchtesgaden zu Österreich. 1810 kam es zu Bayern, 1816 (nach dem Wiener Kongress) kam es ohne Berchtesgaden und den westlichen Flachgau wieder zu Österreich. 1849 wurde es österreichisches Kronland, 1920 Bundesland. Das kirchliche Erzbistum selbst wurde 1807 auf das Gebiet des Landes Salzburg und das östliche Nordtirol beschränkt und in diesem Umfang 1818 und 1825 neu organisiert. Siehe auch: Erzdiözese Salzburg

Politik

Siehe auch: Landeshauptmann von Salzburg, Nationalpark Hohe Tauern

Bevölkerung

Verwaltung

Das Land Salzburg ist in fünf politische Bezirke und eine Statutarstadt (Salzburg) gegliedert.

Bezirke


- Salzburg-Stadt (Landeshauptstadt)
- Salzburg-Umgebung (Flachgau)
- Hallein (Tennengau)
- St. Johann im Pongau (Pongau)
- Zell am See (Pinzgau)
- Tamsweg (Lungau) Siehe auch: Gemeinden im Land Salzburg, Salzburger Landeshymne

Weblinks


- [http://www.salzburg.gv.at/ Salzburger Landesregierung]
- [http://www.oberpinzgau.de/Salzburg/Salzburger-Land.htm Salzburger Land Reiseinformationen]
- [http://www.salzburg.gv.at/sagis/ Geoinformationssystem Salzburg (Luftbilder etc.)] Kategorie:Österreich ! Kategorie:Bundesland in Österreich als:Salzburg

1985

Ereignisse

Jahreswidmungen


- 1985 ist „Jahr der Vereinten Nationen“.
- 1985 ist „Internationales Jahr der Jugend“.
- Der Neuntöter (lat. Lanius collurio) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)

Januar bis Dezember


- 1. Januar: In Deutschland geht SAT.1 auf Sendung
- 1. Januar: Die Schweiz führt die Autobahngebühr für Pkw ein
- 1. Januar: Die DDR vergrößert ihr See-Territorium von 3 auf 12 Seemeilen
- 1. Januar: Kurt Furgler wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: In den meisten EG-Mitgliedsstaaten werden die ersten Europäischen Pässe ausgestellt
- 15. Januar: Der 298 Meter hohe Sendemast des Westdeutschen Rundfunks auf dem Bielstein im Teutoburger Wald stürzt um, nachdem durch starke Vereisung eine Pardune zerrissen ist
- 5. Februar: Nach 16 Jahren wird der Grenzübergang zwischen Spanien und Gibraltar wiedereröffnet
- 12. Februar: Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Saarland
- 23. Februar: Dr. Martin Bangemann wird auf dem Parteitag in Saarbrücken als Nachfolger von Hans-Dietrich Genscher zum neuen Bundesvorsitzenden der FDP gewählt
- 4. März: In Ahaus nimmt der erste deutsche Bürgerbus seinen Betrieb auf
- 10. März: Wahlen zum Abgeordnetenhaus von Berlin (West-Berlin), die Koalition von CDU und FDP unter dem Regierenden Bürgermeister Eberhard Diepgen (CDU) wird bestätigt. Die SPD erzielt ihr schlechtestes Wahlergebnis seit Kriegsende
- 11. März: Michail Gorbatschow wird Generalsekretär der KPdSU
- 15. März: Wiederherstellung der Demokratie in Brasilien
- 2. April: Verurteilung der führenden RAF-Terroristen Christian Klar und Brigitte Mohnhaupt
- 11. April: Albanien. Tod von Enver Hoxha, Ramiz Alia übernimmt die Führung der Kommunistischen Partei, Beginn einer vorsichtigen Öffnung des Landes
- 16. April: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und der Türkei
- 8. Mai: Richard von Weizsäcker hält im Deutschen Bundestag die vielbeachtete Rede Zum 40. Jahrestag der Beendigung des Krieges in Europa und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft
- 20. Mai: Sendestart von Radio Martí
- 10. Juni: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und der Volksrepublik China
- 11. Juni: Im geteilten Berlin kommt es zum größten Agentenaustausch in der Nachkriegsära. 25 Westspione wechseln auf der Glienicker Brücke gegen 4 Ostagenten die Demarkationslinie
- 21. Juni: Syrien wird Mitglied in der FAO (VN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation)
- 9. Juli: Der österreichische Glykolwein-Skandal nimmt seinen Lauf. Vor dem Genuss von Prädikatsweinen, die mit dem Frostschutzmittel Diethylenglykol gepanscht sein können, warnt das deutsche Bundesgesundheitsministerium
- 10. Juli: Das Greenpeace-Schiff Rainbow Warrior wird von Agenten des französischen Geheimdiensts im Hafen von Auckland versenkt
- 13. Juli: Mit Live Aid findet das bis dahin größte Benefizkonzert parallel in London und Philadelphia statt
- 23. Juli: Commodore stellt den Amiga (später in Amiga 1000 umbenannt) im Lincoln Center in New York, USA, vor. Mit dabei sind unter anderem der Künstler Andy Warhol und Debbie Harry (Blondie). Er überbietet an Grafikleistung alles bisher da gewesene
- 6. August: Bolivien. Dr. Victor Paz Estenssoro wird zum 4. Mal Präsident
- 27. August: General Ibrahim Babangida übernimmt die Macht in Nigeria
- 23. September: Malediven. Staatspräsident Gayoom wird für 5 Jahre wiedergewählt
- 7. Oktober: Das Kreuzfahrtschiff Achille Lauro wird durch Palästinenser unter dem Kommando Abu Abbas' entführt
- 26. Oktober - 120 Aborigines erhalten den australischen Uluru-Nationalpark mit dem Felsen Ayers Rock zurückübertragen. Sie vereinbaren im Gegenzug mit der Regierung in Canberra, den Park für 99 Jahre auch dem Tourismus zu öffnen.
- 27. Dezember: Bei einem Terroranschlag am Flughafen Wien-Schwechat werden drei vor dem Schalter der israelischen Fluggesellschaft El Al wartende Passagiere getötet und mehr als dreißig teils schwer verletzt
- 31. Dezember: Großbritannien tritt aus der UNESCO aus
- Alexey Pajitnov programmiert das Computerspiel Tetris
- Aus dem ersten Privatsender Deutschlands, PKS, wird SAT.1
- UNO: Jahr der Jugend

Kultur


- 16. Februar - Uraufführung der Oper Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke von Siegfried Matthus an der Staatsoper in Dresden
- 19. Februar Die erste Folge der Fernsehserie Eastenders wird zum ersten Mal in der BBC ausgestrahlt.
- 22. April - Eröffnung des Käthe Kollwitz Museum in Köln.
- 13. Juni - Durch einen Brandanschlag wird im Kunsthaus Zürich das Gemälde Bildnis des spanischen Königs Philipp IV. von Peter Paul Rubens völlig zerstört
- Eröffnung der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung in München
- Die Stadt Augsburg feiert ihren 2000. Geburtstag

Katastrophen


- 17. Februar: In der Nähe von Düren, Deutschland ereignet sich einer der schwersten Autobahnunfälle der deutschen Nachkriegszeit, bei dem sechs Menschen ums Leben kommen. Ein auf ein Stauende treffender Fahrer hält direkt hinter einer Anhöhe und wegen der an diesem Tag häufig vorhandenen Nebelbänken fährt ein LKW mit zu hoher Geschwindigkeit auf das Stauende zu. Es kommt zur Katastrophe, bei der mehrere Menschen regelrecht zerquetscht wurden. Insgesamt werden mehr als 60 Fahrzeuge in die Massenkarambolage verwickelt
- 29. Mai: Brüssel, Belgien. Beim Europapokal-Finale zwischen Juventus Turin und Liverpool im Brüsseler Heyselstadion kommt es zur Katastrophe, als englische Fans in den gegnerischen Block stürmen und die Italiener gegen eine Mauer treiben. Bei deren Einsturz kommen 39 Menschen ums Leben
- 23. Juni: Atlantik, eine Boeing 747 der indischen Luftfahrtgesellschaft Air India stürzt nach einer Bombenexplosion in den Atlantik. Es waren 329 Todesopfer zu beklagen
- 19. Juli: Bei Téséro im Val di Stava (Stavatal) in Trentino-Südtirol, Italien bricht der Absetzdamm eines Bergwerks und verursacht eine Flutwelle, die zwischen 200 und 361 Todesopfer fordert
- 2. August: Fort Worth, Dallas, Texas, USA. Eine Lockheed L-1011 TriStar der Delta Air Lines stürzte während eines Sturms in der Nähe des Flughafens ab. 134 Menschen starben, 30 wurden gerettet
- 12. August: In der Nähe der Stadt Otsuki, Japan stürzte eine Boeing 747 der Japan Airlines, Flugnummer 123, ab und zerschellte. Von den 524 Menschen an Bord überlebten nur vier. Die Firma Boeing entschuldigte sich öffentlich für den Vorfall, da dieser Unfall auf eine unsachgemäß durchgeführte Reparatur zurückzuführen war
- 22. August: Manchester, Großbritannien. Eine Boeing 737 der British Airtours mit 137 Menschen an Bord, startet zum Flug nach Korfu, Griechenland. Während des Startvorgangs bricht zunächst unbemerkt an einem Triebwerk Feuer aus. Sekunden danach brachen die Piloten den Startvorgang ab. Aber der Wind intensivierte die Flammen und der Treibstoff fing ebenfalls Feuer. 55 Personen starben in den Flammen und an den Rauchvergiftungen
- 6. September: Milwaukee, Wisconsin, USA. Eine Douglas DC-9 der Midwest Express stürzte kurz nach dem Start ab. Alle 31 Menschen an Bord starben
- 19. September: Erdbeben der Stärke 8,1 in Michoacán, Mexiko, etwa 15.000 Tote
- 13. November: Ausbruch des Vulkans Nevado del Ruiz, Nähe Armero, Kolumbien. Die Stadt Armero wurde verwüstet. 31.000 Tote
- 12. Dezember: Eine gecharterte Douglas DC-8 mit US-Soldaten der Sinai-Friedenstruppe auf dem Flug nach Hause in die Weihnachtsferien stürzte unmittelbar nach dem Start in Neufundland ab. 256 Menschen kamen ums Leben

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 15. Juni: Pinklon Thomas gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Mike Weaver in Las Vegas, Nevada, USA, durch technischen KO
- 7. Juli: Boris Becker siegt als erster Deutscher und jüngster Tennisspieler aller Zeiten beim Grand Slam-Turnier von Wimbledon
- Bernhard Langer gewinnt als erster deutscher Golfer die US Masters in Augusta

Geboren


- 8. Januar: Elisabeth Pähtz, Schachspielerin
- 11. Januar: Mark Yeates, irischer Fußballspieler
- 15. Januar: René Adler, deutscher Fußballspieler
- 19. Januar: Ulrich Maurer (Sportler), deutscher Eishockeyspieler
- 19. Januar: Daniyel Cimen, Profifußballer
- 22. Januar: Thomas Bröker, deutscher Fußballspieler
- 25. Januar: Paul Thomik, deutscher Fußballspieler
- 28. Januar: Basharmal Sultani, afghanischer Boxer
- 29. Januar: Athina Onassis, Enkelin und Erbin des Vermögens von Aristoteles Onassis
- 2. Februar: Massoud Azizi, afghanischer Leichtathlet
- 4. Februar: David Lazzaroni, französischer Skispringer
- 5. Februar: Cristiano Ronaldo, portugiesischer Fußballspieler
- 7. Februar: Tina Majorino, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 9. Februar: David Gallagher, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 26. Februar: Sanya Richards, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1. März: Andreas Ottl, deutscher Fußballspieler
- 3. März: Mariel Zagunis, US-amerikanische Säbel-Fechterin
- 11. März: Sascha Rammel, deutscher Fußballspieler
- 11. März: Hakuho Sho, mongolischer Sumo-ringer
- 18. März: Marc Heitmeier, deutscher Fußballspieler
- 26. März: Keira Knightley, britische Schauspielerin
- 29. März: Christiane Fürst, deutsche Volleyball-Nationalspielerin
- 2. April: Stéphane Lambiel, Schweizer Eiskunstläufer
- 12. April: Şəhriyar Məmmədyarov, aserbaidschanischer Schachgroßmeister
- 14. April: Olena Kostewytsch, ukrainische Sportschützin
- 19. April: Jan Zimmermann, deutscher Fußballspieler
- 26. April: Jure Bogataj, slowenischer Skispringer
- 30. April: Elena Fanchini, italienische Skirennläuferin
- 1. Mai: Philipp Fleischmann, österreichischer Schauspieler und Kurzfilmregisseur
- 2. Mai: Sarah Hughes, US-amerikanische Eiskunstläuferin
- 16. Mai: Anja Mittag, deutsche Fußballspielerin
- 19. Mai: Christopher Reinhard, deutscher Fußballspieler
- 22. Mai: Tranquillo Barnetta, Schweizer Fußballspieler
- 23. Mai: Nicky Adler, deutscher Fußballspieler
- 25. Mai: Markus Brzenska, deutscher Profi-Fußballspieler
- 30. Mai: Michael Phelps, US-amerikanischer Schwimmer und Weltrekordhalter
- 31. Mai: Lichtenfels (DJ), deutscher Disc-Jockey
- 1. Juni: Tirunesh Dibaba, äthiopische Leichtathletin
- 4. Juni: Anna-Lena Grönefeld, deutsche Tennisspielerin
- 4. Juni: Lukas Podolski, deutscher Fußballer
- 5. Juni: Bashir Ahmad Rahmati, afghanischer Ringer
- 8. Juni: Alexandre Despatie, kanadischer Wasserspringer
- 9. Juni: Sebastian Telfair, US-amerikanischer Basketballspieler
- 11. Juni: Tim Hoogland, deutscher Fußballspieler
- 11. Juni: Petter Tande, norwegischer Nordisch Kombinierer
- 12. Juni: Blake Ross, Softwareentwickler
- 20. Juni: Kai Hesse, deutscher Fußballspieler
- 22. Juni: Martin Liebers, deutscher Eiskunstläufer
- 27. Juni: Nico Rosberg, Rennfahrer
- 27. Juni: Swetlana Alexandrowna Kusnezowa, russische Tennisspielerin
- 1. Juli: Michael Delura, deutscher Fußballspieler
- 7. Juli: Marc Stein, deutscher Fußballspieler
- 9. Juli: Paweł Korzeniowski, polnischer Schwimmer
- 10. Juli: Mario Gomez, Profifußballspieler beim VfB Stuttgart
- 12. Juli: Timo Röttger, deutscher Fußballspieler
- 17. Juli: Francis Banecki, deutscher Fußballspieler
- 24. Juli: Teagan Presley, US-amerikanische Pornodarstellerin
- 28. Juli: Christian Süß, deutscher Tischtennisspieler
- 30. August: Leisel Jones, australische Schwimmerin
- 30. August: Tianna Madison, US-amerikanische Leichtathletin
- 3. September: Friba Razayee, afghanische Judoka
- 7. September: Marcio Rafael Ferreira de Souza, brasilianischer Fußballspieler
- 11. September: Shaun Livingston, US-amerikanischer Basketballspieler
- 14. September: Felix Hell, Organist
- 16. September: Madeline Zima, US-amerikanische Schauspielerin
- 17. September: Tomáš Berdych, tschechischer Tennisspieler
- 25. September: Marvin Matip, deutscher Fußballspieler
- 9. Oktober: Lukas Sinkiewicz, deutscher Fußballspieler
- 10. Oktober: Silvie Ketelaars, Schwimmerin der niederländischen Antillen
- 11. Oktober: Michelle Trachtenberg, US-amerikanische Schauspielerin
- 24. Oktober: Wayne Rooney, englischer Fußballspieler
- 24. Oktober: Victoria Max-Theurer, österreichische Dressurreiterin
- 25. Oktober: Arkadij Naiditsch, deutscher Schachspieler lettischer Herkunft
- 31. Oktober: Sascha Rabe, deutscher Eiskunstläufer
- 31. Oktober: Kerron Clement, US-amerikanischer Leichtathlet
- 3. November: Philipp Tschauner, deutscher Profifußballspieler beim 1. FC Nürnberg
- 4. November: Vanessa Struhler, eine deutsche Sängerin
- 14. November: Veroljub Salatic, Schweizer/Bosnischer Fußballspieler
- 18. November: Allyson Felix, US-amerikanische Leichtathletin und Olympionikin
- 27. November: Dominik Stroh-Engel, deutscher Fußballspieler
- 3. Dezember: László Cseh, ungarischer Schwimmer
- 3. Dezember: Amanda Seyfried, US-amerikanische Schauspielerin
- 5. Dezember: Frankie Muniz, US-amerikanischer Schauspieler
- 8. Dezember: Dwight Howard, US-amerikanischer Basketballspieler
- 18. Dezember: Heidi Andreasen, erfolgreiche Schwimmerin bei den Paralympics
- 27. Dezember: Thomas Ower, deutscher Eishockey-Torwart
- 27. Dezember: Karolina Swiderski, Bundesvorsitzende der Schüler Union Deutschlands

Gestorben


- 1. Januar: Hermann Reutter, deutscher Komponist und Musiker (
- 1900)
- 6. Januar: O. F. Weidling, Talkmaster und Conférencier im Fernsehen der DDR (
- 1924)
- 6. Januar: Wladimir Konstantinowitsch Kokkinaki, sowjetischer Testpilot (
- 1904)
- 10. Januar: Anton Karas, österreichischer Komponist und Musiker (
- 1906)
- 14. Januar: Lama Anagarika Govinda, deutscher Interpret desBuddhismus (
- 1898)
- 14. Januar: Rudolf Agricola, Wirtschaftswissenschaftler, Journalist (
- 1900)
- 14. Januar: Robert T. Odeman, deutscher Kabarettist (
- 1904)
- 19. Januar: Eric Voegelin, Politologe und Philosoph (
- 1901)
- 20. Januar: Johannes Thimme, RAF-Mitglied (
- 1956)
- 22. Januar: Bernhard Sprengel, deutscher Schokoladenfabrikant und Kunstmäzen (
- 1899)
- 22. Januar: Yusuf Lule, ugandischer Politiker (
- 1912)
- 22. Januar: Michail Michailowitsch Gromow, sowjetischer Pilot (
- 1899)
- 26. Januar: Jacob Yuchtman, starker SchachspielerSchachspieler (
- 1935)
- 1. Februar: Anton Kutter, deutscher Regisseur und Konstrukteur des Kutter-Schiefspieglers (
- 1903)
- 6. Februar: Eduard Wahl, deutscher Politiker (
- 1903)
- 8. Februar: Ernst Brüche, deutscher Physiker und Wegbereiter der Elektronenoptik (
- 1900)
- 10. Februar: Werner Hinz, deutscher Schauspieler (
- 1903)
- 11. Februar: Henry Hathaway, US-amerikanischer Filmregisseur (
- 1898)
- 11. Februar: Jochen Müller, deutscher Fußballspieler (
- 1925)
- 19. Februar: Katharina Schroth, deutsche Physiotherapeutin (
- 1894)
- 20. Februar: Isaac Kashdan, US-amerikanischer Schach-Großmeister und Autor (
- 1905)
- 22. Februar: Albert Volkmann, deutscher Problemkomponist (
- 1908)
- 22. Februar: Emilie Kiep-Altenloh, deutsche Politikerin (
- 1888)
- 22. Februar: Efrem Zimbalist, US-amerikanischer Komponist, Musikpädagoge und Dirigent (
- 1889)
- 26. Februar: Gerd Böttcher, deutscher Schlagersänger und Schauspieler (
- 1936)
- 26. Februar: Tjalling Koopmans, US-amerikanischer Ökonom niederländischer Abstammung (
- 1910)
- 27. Februar: Henry Cabot Lodge Jr., US-amerikanischer Politiker und Diplomat (
- 1902)
- 28. Februar: David Byron, englischer Musiker (
- 1947)
- 3. März: Kyril Bonfiglioli, englischer Kunsthändler und Schriftsteller (
- 1928)
- 7. März: Tamara Ramsay, Kinderbuchschriftstellerin (
- 1895)
- 10. März: Israel Regardie, Okkultist (
- 1907)
- 10. März: Konstantin Ustinowitsch Tschernenko, russischer Politiker (
- 1911)
- 14. März: Josef Spies, deutscher Politiker (
- 1906)
- 15. März: Emmy Meyer-Laule, deutsche Politikerin (
- 1899)
- 16. März: Roger Sessions, US-amerikanischer Komponist (
- 1896)
- 21. März: Michael Redgrave, britischer Schauspieler (
- 1908)
- 23. März - Zoot Sims, US-amerikanischer Jazzmusiker (
- 1925
- 24. März: George London, Opernsänger (
- 1920)
- 26. März: Anders Cleve, finnischer Schriftsteller (
- 1937)
- 28. März: Hannelore Schlaf, deutsche Tischtennisspielerin und -funktionärin (
- 1930)
- 29. März: Gerhard Stöck, deutscher Leichtathlet und Olympiasieger (
- 1910)
- 30. März: Sœur Sourire, Zeichenlehrerin, Ordensschwester und Chansonnière (
- 1933)
- 1. April: Herman Roelstraete, belgischer Komponist und Dirigent (
- 1925)
- 6. April: Mark Lothar, deutscher Komponist (
- 1902)
- 7. April: Carl Schmitt, deutscher Staatsrechtler und Philosoph (
- 1888)
- 8. April: Boris Tichonowitsch Koschewnikow, russischer Komponist und Professor (
- 1906)
- 11. April: Enver Hoxha, politischer Führer Albaniens (
- 1908)
- 11. April: Bunny Ahearne, Präsident der IIHF (
- 1900)
- 20. April: Charles Francis Richter, US-amerikanischer Seismologe (
- 1900)
- 20. April: Rudolf Gnägi, Schweizer Politiker (
- 1917)
- 21. April: Joe Hembus, Filmkritiker (
- 1933)
- 21. April: Tancredo Neves, brasilianischer Politiker (
- 1910)
- 22. April: Alfred C. Gimson, englischer Sprachwissenschaftler (
- 1917)
- 23. April: Sam Ervin, US-amerikanischer Politiker (
- 1896)
- 26. April: Adolf Maislinger, KZ-Häftling im KZ Dachau (
- 1903)
- 29. April: Karen Fredersdorf, deutsche Schauspielerin (
- 1892)
- 8. Mai: Karl Marx, deutscher Komponist und Pädagoge (
- 1897)
- 8. Mai: Ulrich Dübber, Journalist und Politiker (
- 1929)
- 8. Mai: Theodore Sturgeon, Science-Fiction-Autor (
- 1918)
- 11. Mai: Piet van Mever, niederländischer Komponist (
- 1899)
- 12. Mai: Jean Dubuffet, französischer Maler und Bildhauer (
- 1901)
- 13. Mai: Alexander Alexandrowitsch Mikulin, sowjetischer Triebwerkskonstrukteur (
- 1895)
- 13. Mai: Mildred Scheel, deutsche Ärztin, Gattin von Walter Scheel (
- 1932)
- 19. Mai: Hilding Rosenberg, schwedischer Komponist und Digirent (
- 1892)
- 19. Mai: Johannes Petzold, Kirchenmusiker, Komponist mehrerer Gesangbuchlieder (
- 1912)
- 21. Mai: Karl Weber, deutscher Politiker (
- 1898)
- 25. Mai: Johannes Holthusen, Slawist und Professor an der Universität Würzburg (
- 1924)
- 26. Mai: Harold Hecht, US-amerikanischer Filmproduzent (
- 1907)
- 2. Juni: Franz Korinek, österreichischer Politiker und Minister (
- 1907)
- 3. Juni: Karl Obermayr, bayerischer Volksschauspieler (
- 1930)
- 5. Juni: Josef Maria Reuss, Weihbischof in Mainz und Titularbischof von Sinope (
- 1906)
- 5. Juni: Diarmaid Ó Súilleabháin, Irischer Schriftsteller (
- 1932)
- 6. Juni: Kurt Ranke, Germanist und Volkskundler (Erzählforscher) (
- 1908)
- 7. Juni: Georgia Hale, US-amerikanische Schauspielerin (
- 1905)
- 12. Juni: Helmuth Plessner, deutscher Philosoph und Soziologe (
- 1892)
- 15. Juni: Andy Stanfield, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger (
- 1927)
- 16. Juni: Alois Mertes, deutscher Politiker (
- 1921)
- 21. Juni: Tage Erlander, schwedischer Premierminister (
- 1901)
- 21. Juni: Marianne Frostig, Sozialarbeiterin, Lehrerin und Psychologin (
- 1906)
- 28. Juni: Mischa Spoliansky, Komponist (Revue, Filmmusik) (
- 1898)
- 2. Juli: Josef Mühlberger, deutscher Schriftsteller und Journalist (
- 1903)
- 3. Juli: Friedrich Ruge, Marineoffizier; Admiral; Inspekteur der Marine (
- 1894)
- 4. Juli: Lotte Strauss, deutsche Pathologin (
- 1913)
- 7. Juli: Guido Kisch, Jurist und Rechtshistoriker (
- 1889)
- 8. Juli: Simon Smith Kuznets, Nobelpreisträger und Ökonom (
- 1901)
- 9. Juli: Charlotte, von 1919 bis 1964 Großherzogin von Luxemburg (
- 1896)
- 9. Juli: Jimmy Kinnon, Gründer von Narcotics Anonymous (
- 1911)
- 13. Juli: Matthias Hoogen, deutscher Politiker (
- 1904)
- 16. Juli: Heinrich Böll, deutscher Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger (
- 1917)
- 17. Juli: Susanne K. Langer, US-amerikanische Philosophin (
- 1895)
- 17. Juli: Wynn Stewart, US-amerikanischer Country-Musiker (
- 1934)
- 25. Juli: Willie Perryman, US-amerikanischer Blues-Musiker (
- 1911)
- 26. Juli: Walter Richter, deutscher Schauspieler (
- 1905)
- 1. August: Sam Wooding, Jazz-Pianist, -Arrangeur und -Bandleader (
- 1895)
- 1. August: Alois Carigiet, Schweizer Künstler, Maler und Kinderbuchautor (
- 1902)
- 6. August: Forbes Burnham, guyanischer Politiker und Präsident von Guyana (
- 1923)
- 8. August: Milton Greene, US-amerikanischer Fotograf (
- 1922)
- 8. August: Louise Brooks, US-amerikanische Filmschauspielerin (
- 1906)
- 11. August: Karel Berman, tschechischer Komponist und Opernsänger (
- 1919)
- 12. August: Jakob Adlhart, Bildhauer (
- 1898)
- 12. August: Manfred Winkelhock, deutscher Formel-1-Rennfahrer (
- 1951)
- 15. August: Hubert Ehrengut, deutscher Arzt (
- 1911)
- 22. August: Paul Peter Ewald, deutscher Physiker (
- 1888)
- 24. August: Paul Creston, US-amerikanischer Musiker und Komponist (
- 1906)
- 24. August: Morrie Ryskind, US-amerikanischer Autor (
- 1895)
- 27. August: Ernst Aust, deutscher Politiker (
- 1923)
- 28. August: Ruth Gordon, US-amerikanische Schauspielerin (
- 1896)
- 30. August: Taylor Caldwell, englische Schriftstellerin (
- 1900)
- 31. August: Frank MacFarlane Burnet, australischer Mediziner (
- 1899)
- 1. September: Stefan Bellof, Autorennfahrer (
- 1957)
- 7. September: George Pólya, US-amerikanischer Mathematiker (
- 1887)
- 7. September: Rodney R. Porter, englischer Biochemiker (
- 1917)
- 8. September: John Franklin Enders, US-amerikanischer Bakteriologe (
- 1897)
- 9. September: Paul John Flory, US-amerikanischer Chemiker und Nobelpreisträger (
- 1910)
- 11. September: William Alwyn, englischer Komponist (
- 1905)
- 13. September: Werner Trillmich, deutscher Historiker (
- 1914)
- 13. September: Benno Sterzenbach, deutscher Theater- und Film-Schauspieler (
- 1916)
- 14. September: Cootie Williams, US-amerikanischer Jazztrompeter (
- 1910)
- 15. September: Wolfgang Abendroth, deutscher Politologe (
- 1906)
- 19. September: John Caldwell Holt, US-amerikanischer Autor und Pädagoge (
- 1923)
- 19. September: Italo Calvino, italienischer Schriftsteller (
- 1923)
- 22. September: Axel Springer, Gründer und Inhaber des Axel Springer Verlags (
- 1912)
- 24. September: Antonio Poma, Erzbischof von Bologna und Kardinal (
- 1910)
- 28. September: Günther Sare, deutscher antifaschistischer Demonstrant (
- 1949)
- 30. September: Herbert Bayer, österreichischer Grafikdesigner, Typograf, Maler und Fotograf (
- 1900)
- 2. Oktober: Hugo Decker, deutscher Politiker (
- 1899)
- 2. Oktober: Rock Hudson, US-amerikanischer Filmschauspieler (
- 1925)
- 2. Oktober: Alexander Möller, deutscher Politiker (
- 1903)
- 2. Oktober: George Savalas, US-amerikanischer Schauspieler (
- 1926)
- 5. Oktober: Karl Menger, österreichischer Mathematiker (
-

Zell am Moos

Zell am Moos ist eine Gemeinde in
Oberösterreich im Bezirk Vöcklabruck im Hausruckviertel mit 1.390 Einwohnern. Der zuständige Gerichtsbezirk ist Mondsee.

Geografie

Zell am Moos liegt auf 573 m Höhe im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 7,6 km, von West nach Ost 6,2 km. Die Gesamtfläche beträgt 24,5 km². 39,2 % der Fläche sind bewaldet, 41,2% der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Wappen

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: Erniedrigt mit Meereswellenschnitt geteilt; oben in Gold aus der Teilungslinie wachsend ein grünes, in Form einer eingebogenen, gestürzten Spitze nach außen geneigtes Seegras, darüber eine rote, mit einer silbernen heraldischen Lilie belegte Scheibe; unten in Blau drei silberne Wellenfäden, wobei der oberste an die Teilungslinie stößt. Die Gemeindefarben sind Grün-Gelb

Geschichte

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Politik

Bürgermeister ist Wilhelm Langwallner von der ÖVP.

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1.190 Einwohner, 2001 dann 1.390 Einwohner. Kategorie:Ort in Oberösterreich

Kategorie:Salzkammergutsee

Im Salzkammergut gibt es insgesamt 76 Seen. Kategorie:See in Österreich Kategorie:Salzkammergut

Chungju

Chungju is a city in North Chungcheong province, South Korea. Namsan is a mountain located in the city.

See also


- List of Korea-related topics
- List of cities in South Korea

External link


- [http://www.cj100.net/ENGLISH/ City government home page]
- [http://dmoz.org/Regional/Asia/South_Korea/Chungbuk/Chungju Open Directory category] Category:Cities in South Korea ko:충주시 ja:忠州市

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Démographie des États-Unis
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Histoire démographique

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