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| Isaac Newton |
Isaac Newton, 1702)]]
Sir Isaac Newton [] ( - 4. Januar 1643 in Woolsthorpe-by-Colsterworth in Lincolnshire, † 31. März 1727 in London nach dem Gregorianischen Kalender; jedoch - 25. Dezember 1642, † 20. März 1727 nach dem damals in England noch geltenden Julianischen Kalender)
war ein englischer Physiker, Mathematiker, Astronom, Alchemist und Philosoph.
Außerdem beschäftigte er sich lange auf den Gebieten der Alchemie und Theologie. In der Sprache seiner Zeit, die zwischen Physik und Philosophie noch nicht scharf trennte, war Newton Philosoph.
Sir Isaac Newton ist der Verfasser der Philosophiae Naturalis Principia Mathematica (veröffentlicht am 5. Juli 1687), in der er die universelle Gravitation und die Bewegungsgesetze beschrieb und damit den Grundstein für die klassische Mechanik legte. Newton ist ebenso einer der Begründer der Differenzialrechnung (einem Teilgebiet der Infinitesimalrechnung), die er fast zeitgleich mit Gottfried Wilhelm Leibniz, aber unabhängig von diesem und ohne Zusammenarbeit mit Leibniz entwickelte. Während Newton vom physikalischen Prinzip der Momentangeschwindigkeit ausging, versuchte Leibniz eine mathematische Beschreibung des geometrischen Tangentenproblems zu finden.
Aufgrund seiner Leistungen, vor allem auf den Gebieten der Physik und Mathematik, gilt Sir Isaac Newton als einer der größten Wissenschaftler aller Zeiten. Auch die Principia Mathematica wird als eines der wichtigsten wissenschaftlichen Werke eingestuft.
Leben und Werk
Tangentenproblems
Newtons Vater, ein Landwirt, starb vor der Geburt Newtons. 1646 heiratete seine Mutter zum zweiten Mal und Isaac kam zu seiner Großmutter. Bald darauf starb auch sein Stiefvater, so dass Isaac nach Woolsthorpe zurückkehrte. Er besuchte die Grundschule in Grantham und mit 18 Jahren das Trinity College in Cambridge, das kurz nach dem Abschluss seines Studiums 1665 wegen einer Pestepidemie geschlossen werden musste. Also kehrte er abermals zurück in sein Elternhaus. 1666 stellte er seine Gravitationstheorie auf. Er schliff Linsen und baute ein später nach ihm benanntes Spiegelteleskop, das er dem König vorführte. Der König war beeindruckt und erkannte Newton an. Das war der erste Schritt zu seinem Ruhm. In einem Brief an die Royal Society erwähnte Newton im Zusammenhang mit dem Bau des neuartigen Teleskops gegenüber dem damaligen Sekretär Henry Oldenburg eine neue Theorie des Lichtes. 1672 veröffentlichte er seine Niederschrift "New Theory about Light and Colours" in den Philosphical Transactions der Royal Society auf Anfrage Oldenburgs, worin er unter anderem die Brechung des Lichts erläuterte. Diese Niederschrift rief große Diskussionen hervor. Besonders zwischen ihm und Robert Hooke herrschte ein angespanntes Verhältnis, da beide angesehene Wissenschaftler waren, doch grundverschiedene Meinungen hatten und jeder auf sein Recht pochte.
In den "New Theory about Light and Colours" vertrat Newton die Korpuskeltheorie des Lichts, bei der er von einem Teilchenmodell ausging. Im Gegensatz zu René Descartes ging Newton jedoch davon aus, dass die Farben ursprüngliche Eigenschaften des Lichtes sind. Außerdem führte dies zu einem wiederum erbittert ausgetragenen Disput mit Christiaan Huygens und dessen Wellentheorie des Lichtes, welchen er 1715 durch Desaguliers vor der Royal Society für sich entscheiden ließ. Im Jahre 1800 (also lange nach beider Tod) führte Thomas Young jedoch weitere Experimente zu Gunsten der Wellentheorie durch. Heute sind beide Theorien in der Quantenmechanik mathematisch vereint.
Von 1675 bis 1682 befand sich Newton in einer Phase der Inaktivität und der Selbstzweifel. Danach stellte er das Gravitationsgesetz auf. Er schrieb eine weitere Niederschrift über seine physikalischen Entdeckungen, in der er auch das Problem löste, warum die Planeten elliptische Bahnen ziehen. 1687 schrieb er sein Hauptwerk, die "Philosophiae Naturalis Principia Mathematica" (Mathematische Prinzipien der Naturphilosophie). In diesem Werk vereinte er die Forschungen Galileo Galileis zur Beschleunigung und Johannes Keplers zu den Planetenbewegungen zu einer einheitlichen Theorie der Gravitation und legte die Grundsteine der klassischen Mechanik, indem er die drei Grundgesetze der Bewegung formulierte. Wieder folgte ein Streit mit Hooke über das Gravitationsgesetz.
Grundgesetze der Bewegung
Zwei Jahre später starb seine Mutter und Newton fing an, einen theologischen Briefwechsel mit dem englischen Philosophen John Locke zu führen.
1696 oder 1699 wurde er zum Direktor der Königlichen Münze in London ernannt. Sein hartes Vorgehen gegen Falschmünzer war berüchtigt. Drei Jahre später (1699) wurde er an der Pariser Akademie zu einem von acht auswärtigen Mitgliedern berufen. Im Jahr 1700 erfand er mit der Newton-Skala eine eigene Temperaturskala. 1703 folgte der Titel "Präsident der Royal Society", den er bis zum Ende seines Lebens innehatte. Ein Jahr danach starb sein Erzfeind Hooke und er konnte endlich seine "Opticks or a treatise of the reflections, refractions, inflections and colours of light" (Optik oder eine Abhandlung über die Reflexion, Brechung, Krümmung und die Farben des Lichtes) veröffentlichen. Am 16. April 1705 wurde er von Königin Anne wegen seiner Verdienste um die Wissenschaft zum Ritter geschlagen. Im selben Jahr begannen auch die Prioritätsschwierigkeiten mit Gottfried Wilhelm Leibniz über die Erfindung der Infinitesimalrechnung. In Newtons 1712 erschienenem Buch "Historia coelestis Britannica" verwendete dieser unautorisiert die von John Flamsteed stammenden sogenannten Flamsteed-Bezeichnungen, was ebenfalls einen Streit um das Urheberrecht nach sich zog.
Er bezog dann ein herrschaftliches Haus, das ein kleines Observatorium beherbergte und studierte alte Geschichte, Theologie und Mystik. Ab 1707 wurde Newtons Haus von seiner Halbnichte Catherine Barton geführt. Nach seinem Tod im Jahr 1727 wurde er unter großen Feierlichkeiten in der Westminster Abbey beigesetzt. Sein Bild prangte von 1978 bis 1984 auf der englischen 1-Pfund-Note.
Newton galt als recht zerstreut und bescheiden, reagierte jedoch häufig sehr scharf auf Kritik. Er lebte fast durchgängig in häuslicher Gemeinschaft mit anderen Männern. Es wird auch die Geschichte erzählt, dass Newton, der grübelnd unter einem Apfelbaum saß, ein Apfel auf den Kopf fiel, was ihn auf die Idee brachte, die Himmelsmechanik beruhe auf derselben Gravitation wie der Fall von Äpfeln auf die Erde. Dies geht jedoch nicht auf Newton selbst zurück, sondern auf Voltaire. Ob es sich wirklich so zugetragen hat, ist fraglich.
Forschung in Naturwissenschaft und Philosophie
Physik und Mathematik
Voltaire
Newtons Forschungen auf dem Gebiet der Lichtbrechung (Optik) zeigten, dass ein Prisma weißes Licht in ein Farbenspektrum aufspalten kann. Aus seiner Arbeit schloss er, dass jedes Linsenteleskop unter der Dispersion des Lichtes leiden würde und schlug ein Spiegelteleskop vor, um die Probleme zu umgehen. Später wurden achromatische Linsenkombinationen aus Gläsern verschiedener Brechungseigenschaften entwickelt.
Er leitete in der "Philosophiae Naturalis Principia Mathematica" das Gesetz der Gravitation ab und bewies dessen Bedeutung für die Keplerschen Gesetze, wodurch er in der Lage war die Planetenbewegungen nicht nur wie Johannes Kepler zu beschreiben, sondern erstmals auch zu begründen. Auch die Grundsteine der klassischen Mechanik, die drei Grundgesetze der Bewegung und die Konzepte von absoluter Zeit, absolutem Raum, der Fernwirkung und so auch indirekt das Konzept des Determinismus wurden von ihm gelegt. Zusammen waren dies die wesentlichen Grundprinzipien der Physik und als solche bildeten sie für über 200 Jahre die Basis des naturwissenschaftlichen Weltbildes vieler Generationen, bis hin zur Relativitätstheorie Albert Einsteins.
Zusätzlich zu seinen fundamentalen Leistungen zur Physik ist er neben Gottfried Wilhelm Leibniz auch einer der Begründer der Infinitesimalrechnung und hat auch wichtige Beiträge zur Algebra erbracht.
Nach Newton sind das newtonsche Näherungsverfahren und die SI-Einheit der Kraft (Newton), die newtonsche Axiome sowie die Newton-Cotes-Formeln benannt, außerdem der am 30. März 1908 von J. H. Metcalf in Taunton entdeckte Asteroid (662) Newtonia.
Von Newton stammt auch die erste Skizze eines Gerätes zur Winkelmessung mit Hilfe von Spiegeln und somit die Grundidee für die ein halbes Jahrhundert später erfundenen Sextanten
Der Newtonsche Zeitbegriff
Newtonaller Dinge. Des Weiteren sei sie eine feststehende Größe, die für jeden und überall gleich sei und sich nie ändere.
Außerdem sei die Zeit so feststehend, dass sie von Anbeginn an geplant gewesen sein müsse, also auf einen Schöpfer hinweise. Die Zukunft, die Gegenwart und die Vergangenheit stünden also schon im vornherein fest, was im deterministischen Weltbild Newtons mündete. Dieses ist jedoch auch nicht konfliktfrei mit dem christlichen Konzept des freien Willens und zudem ein Teilaspekt des Theodizeeproblems.
Newtons Zeitverständis dominierte über 200 Jahre lang die Wissenschaft bis zu Albert Einsteins Relativitätstheorie und der Heisenbergschen Unschärferelation.
Weitere Arbeiten
Weniger bekannt als seine wissenschaftlichen Errungenschaften aus heutiger Sicht sind Newtons Arbeiten in der christlichen Theologie und in der Alchemie, einem der Vorgänger des modernen Naturwissenschaftsverständnisses.
In der Theologie vertrat Newton eine antitrinitarische Ansicht. Neben seinen physikalischen Arbeiten verbrachte er auch viel Zeit mit der Suche nach dem Stein der Weisen.
Literatur
- Neal Stephenson: Quicksilver Goldmann, 2004, ISBN 3-442-54568-4 (Historischer Roman)
Weblinks
-
-
- [http://www.newtonproject.ic.ac.uk/ Newton-Projekt am Imperial College London (englisch)]
- [http://www.indiana.edu/~college/WilliamNewmanProject.shtml Projekt der Indiana University Newtons alchemistische Notizen zu dechiffrieren (englisch)]
- [http://www.isaac-newton-oberschule.de Isaac-Newton-Oberschule]
Primärtexte:
- [http://burndy.mit.edu/Collections/Babson/ Babson Collection MIT (Originale Bücher und Manuskripte als pdf-Datei)]
Newton, Isaac
Newton, Isaac
Newton, Isaac
Newton, Isaac
Newton, Isaac
Newton, Isaac
Newton, Isaac
Newton, Isaac
Newton, Isaac
Newton, Isaac
ja:アイザック・ニュートン
ko:아이작 뉴턴
ms:Isaac Newton
simple:Isaac Newton
th:ไอแซก นิวตัน
1702
- Die erste englischsprachige Tageszeitung: „The Daily Courant“ erscheint
- Der Landkreis Emsland wird preußisch
- Das Franziskanerkloster Straubing wird gegründet
- Die Besiedlung von Mobile beginnt
- Arvid Axel Mardefelt beginnt mit der Leitung der schwedischen Heeres-Operationen ist Westpolen
- In Nordamerika beginnt der Queen Anne's War
- 9. Juli: In der Schlacht bei Klissow siegen die Schweden
- 14. Oktober: Die Schlacht am Käferholz findet bei Lörrach statt
Kultur
- Die Kathedrale in Mongiuffi Melia wird umgebaut
- 25. Juni: Uraufführung der Oper L'Offendere per amore overo la Telesilla von Johann Joseph Fux
- 19. Oktober: Uraufführung der Oper Sieg der fruchtbaren Pomona von Reinhard Keiser am Theater am Gänsemarkt in Hamburg
- 6. Januar: José de Nebra, spanischer Komponist († 1768)
- 14. Januar: Nakamikado, 114. Kaiser von Japan († 1737)
- 27. März: Johann Ernst Eberlin, deutscher Komponist und Organist († 1762)
- 2. Mai: Friedrich Christoph Oetinger, deutscher Theologe, führender Pietist († 1782)
- 2. Juni: Peter Gerwin von Franken-Siersdorf, Generalvikar in Köln († 1763)
- 19. Juni: Friedrich August Graf Rutowski, kursächsischer Feldmarschall († 1764)
- 31. Juli: Jean Denis Attiret, französischer Jesuiten-Missionar und Maler († 1768)
- 7. August: Ehrenreich Gerhard Coldewey, deutscher Gelehrter, Jurist und Ostfrieslandkenner († 1773)
- 6. Oktober: Philipp Ernst Lüders, aufgeklärteter Landwirtschaftsreformer, Pädagoge und Agrarökonomen. († 1786)
- 25. Oktober: Christoph II. von Dohna-Schlodien, preußischer General († 1762)
- 10. Dezember: Moritz Adolf von Sachsen-Zeitz, Bischof von Leitmeritz und Domherr in Köln († 1759)
- 27. April: Jean Bart, war Korsar aus Dünkirchen in den Diensten des französischen Königs Ludwig des XIV. ( - 1650)
- 3. August: Antonio della Porta, italienischer Baumeister und Architekt ( - um 1631)
ko:1702년
4. JanuarDer 4. Januar (in Österreich: 4. Jänner) ist der 4. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit verbleiben noch 361 (in Schaltjahren 362) Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 871 - Schlacht von Reading - Ethelred von Wessex kämpft gegen eine dänische Invasionsarmee
- 1248 - In Spandau bei Berlin unterzeichnet Markgraf Johann I. von Brandenburg die Gründungsurkunde der Stadt Neubrandenburg.
- 1698 - Der größte Teil des Palace of Whitehall, die Hauptresidenz der britischen Monarchen, wird durch ein Feuer zerstört.
- 1798 - Die Republik Mülhausen stimmt für ihren Beitritt zu Frankreich.
- 1880 - Der Chimborasso, einer der höchsten Gipfel der Anden (6310 m) wird zum ersten Mal von dem britischen Bergsteiger Edward Whymper bestiegen.
- 1896 - Utah wird 45. Bundesstaat der USA.
- 1947 - Die erste Ausgabe des politischen Magazins "Der Spiegel" erscheint in Hamburg.
- 1948 - Myanmar (Birma, Burma) gewinnt seine Unabhängigkeit von Großbritannien.
- 1950 - Israel erklärt Jerusalem zur Hauptstadt von Israel und verstößt damit gegen Beschlüsse der UNO.
- 1954 - Duisburg stellt als erste deutsche Stadt Parkuhren auf.
- 1958 - Nach 1.400 Erdumkreisungen stürzt Sputnik, der erste künstliche Erdsatellit, in dichtere Schichten der Erdatmosphäre und verglüht.
- 1960 - Großbritannien, Dänemark, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden und Schweiz gründen die EFTA
- 1998 - Israel. Außenminister David Levi tritt zurück.
- 1998 - Valdas Adamkus wird Staatspräsident in Litauen
- 2000 - Côte d'Ivoire. General Robert Guëi bildet eine Übergangsregierung
- 2000 - Italien nimmt diplomatische Beziehungen zu Nordkorea auf.
- 2002 - Der erste US-amerikanische Soldat stirbt in Afghanistan.
Wirtschaft
- 1911 - In Belgien beginnt ein zweiwöchiger Generalsteik der Bergleute.
Wissenschaft und Technik
- 1885 - Die erste erfolgreiche Appendektomie ("Blinddarmoperation") wird durchgeführt.
- 2001 - Die Version 2.4 des freien Betriebssystem-Kernels Linux wird veröffentlicht.
- 2004 - Landung der Mars-Landeeinheit der Raumsonde Spirit auf der Marsoberfläche.
Kultur
- 1890 - Uraufführung der Operette Der arme Jonathan von Karl Millöcker am Theater an der Wien in Wien.
- 1940 - Der Film "Früchte des Zorns" nach dem Roman von John Steinbeck wird in New York uraufgeführt.
- 1953 - Das Drama "Warten auf Godot" von Samuel Beckett wird in Paris uraufgeführt.
- 1968 - Premiere des Films "Zur Sache, Schätzchen"
Religion
- 1964 - Papst Paul VI. besucht als erster Papst das Heilige Land.
Katastrophen
- 1930 - Strandung des Panzerkreuzers "Edgar Quinet" (Frankreich) in der Nähe von Oran (Algerien). Die über 1000 Mann starke Besatzung kann gerettet werden. Totalverlust des Kreuzers
- 1970 - Ein Erdbeben der Stärke 7,5 in der Provinz Yunnan, Volksrepublik China, fordert rund 10.000 Tote
- 1970 - Die Frías-Talsperre in Argentinien, Provinz Mendoza, versagt. Durch die Flutwelle kommen bis zu 100 Menschen ums Leben.
Sport
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
Leichtathletik
Leichtathletik]]
Leichtathletik
- 1581 - James Ussher, irischer anglikanischer Theologe
- 1610 - Franz von Cramm, deutscher Hofbeamter
- 1643 - Isaac Newton, englischer Physiker, Astronom und Mathematiker
- 1675 - Liberat Weiß, deutscher Missionar und Märtyrer
- 1710 - Giovanni Battista Pergolesi, italienischer Komponist
- 1717 - Balthasar Ferdinand Moll, österreichischer Bildhauer
- 1720 - Johann Friedrich Agricola, deutscher Musiker, Komponist und Musikschriftsteller
- 1725 - Pjotr Alexandrowitsch Rumjanzew-Sadunaiski, russischer Feldmarschall
- 1731 - Karl Abraham Freiherr von Zedlitz, preußischer Minister, Regierungspräsident
- 1745 - Johann Jakob Griesbach, Professor für das Neue Testament in Jena
- 1747 - Johann Kaspar Coqui, Fabrikant und Magdeburger Kommunalpolitiker
- 1772 - Anton Friedrich Justus Thibaut, deutscher Rechtswissenschaftler
- 1779 - Alexander von der Mark, illegitimer Sohn König Friedrich Wilhelms II. von Preußen
- 1784 - Francois Rude, französischer Bildhauer
- 1785 - Jacob Grimm, deutscher Sprach- und Literaturwissenschaftler
- 1798 - Wilhelm Arnoldi, Bischof von Trier
- 1802 - Paul de Noailles, französischer Staatsmann und Historiker
- 1809 - Louis Braille, Erfinder der Blindenschrift (Brailleschrift)
- 1813 - Isaac Pitman, Ausarbeiter einer Kurzschrift
- 1822 - Georg Büchmann, deutscher Philologe
- 1827 - Peter Baumgras, deutsch-amerikansicher Maler
- 1839 - Carl Humann, deutscher Ingenieur, Architekt und Archäologe
- 1844 - Victor Blüthgen, Dichter und Schriftsteller
- 1848 - Katsura Tarō, 11., 13. und 15. Premierminister von Japan
- 1850 - Paul d'Abrest, böhmischer Schriftsteller mit französischer Staatsangehörigkeit
- 1852 - Mite Kremnitz, deutsche Schriftstellerin
- 1866 - Joel Hastings Metcalf, US-amerikanischer Astronom und Entdecker vieler Asteroiden
- 1868 - Rudolf Lebius, deutscher Journalist
- 1872 - Edmund Rumpler, österreichischer Flugzeugkonstrukteur
- 1874 - Josef Suk, tschechischer Komponist, Schwiegersohn Antonín Dvoráks
- 1874 - Svend Fleuron, dänischer Schriftsteller
- 1877 - Marsden Hartley, US-amerikanischer Maler
- 1878 - Gerdt von Bassewitz, deutscher Schriftsteller
- 1881 - Ernst Epstein, österreichischer Architekt
- 1881 - Wilhelm Lehmbruck, deutscher Bildhauer
- 1884 - Max Brose, Kaufmann und Industrieller
- 1888 - Walther Kossel, deutscher Physiker
- 1893 - Manuel Palau Boix, spanischer Komponist und Professor
- 1895 - Leroy Grumman, US-amerikanischer Konstrukteur und Flugzeugbauer
- 1896 - André Masson, französischer Maler
- 1899 - Alfred Sohn-Rethel, Volkswirtschaftler, Philosoph und Industriesoziologe
- 1901 - C. L. R. James, Kulturkritiker, Journalist, Theoretiker und Schriftsteller
- 1903 - Georg Elser, deutscher NS-Widerstandskämpfer
- 1905 - Wolfgang Fränkel, deutscher Jurist
- 1906 - Walter Reuter, deutscher Fotograf und Widerstandskämpfer
- 1907 - Arnold Dannenmann, Gründer des Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands
- 1907 - Willy Busch, deutscher Fußballspieler
- 1914 - Jane Wyman, US-amerikanische Schauspielerin
- 1916 - Willy Mattes, österreichischer Komponist, Arrangeur und Dirigent
- 1918 - Georg Kahn-Ackermann, deutscher Journalist und Politiker
- 1921 - Eberhard Cohrs, deutscher Komiker und Schauspieler
- 1921 - Friedrich Schütter, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 1924 - Marianne Werner, deutsche Leichtathletin
- 1927 - Claus Jacobi (Journalist), deutscher Journalist
- 1927 - Hans Bentzien, SED-Funktionär und Minister für Kultur der DDR
- 1928 - Werner Felfe, Mitglied des Politbüros des ZK der SED in der DDR
- 1929 - Amitai Etzioni, US-amerikanischer Soziologe
- 1929 - Arik Brauer, österreichischer Maler, Sänger und Dichter
- 1929 - Günter Schabowski, SED-Funktionär in der DDR
- 1929 - Herbert Vorgrimler, katholischer Theologe und Schüler von Karl Rahner
- 1930 - Christoph Albrecht, deutscher Organist, Dirigent und Komponist
- 1932 - Carlos Saura, spanischer Filmregisseur
- 1932 - Paul Virilio, Philosoph und Medienkritiker
- 1933 - Ilia II., georgisch-orthodoxer Patriarch
- 1934 - Hellmuth Karasek, deutscher Journalist, Buchautor und Literaturkritiker
- 1934 - Rudolf Schuster, zweiter Staatspräsident der Slowakei
- 1935 - Floyd Patterson, früherer US-amerikanischer Boxer
- 1935 - Walter Mahlendorf, deutscher Leichtathlet
- 1937 - Dyan Cannon, US-amerikanische Schauspielerin
- 1937 - Grace Bumbry, US-amerikanische Sopranistin
- 1937 - John Gormann, britischer Musiker
- 1938 - Gianni Vattimo, italienischer Philosph und Politiker
- 1940 - Brian D. Josephson, britischer Physiker, Nobelpreisträger
- 1940 - Gao Xingjian, chinesischer Schriftsteller
- 1940 - Helmut Jahn, deutsch-amerikanischer Architekt
- 1941 - George Pan Cosmatos, griechischer Filmregisseur
- 1942 - John McLaughlin (Musiker), britischer Musiker, Gittarist, Songwriter
- 1943 - Egon Schultz, Unteroffizier der Grenztruppen der DDR
- 1943 - Emil Zopfi, Schweizer Autor
- 1944 - Judy Winter, deutsche Schauspielerin
- 1944 - Reinhard Breymayer, deutscher Philologe
- 1945 - Richard R. Schrock, US-amerikanischer Chemiker
- 1946 - Arthur Conley, US-amerikanischer Sänger
- 1946 - Marek Borowski, polnischer Politiker
- 1950 - Christel Happach-Kasan, deutsche Politikerin und MdB
- 1951 - Barbara Ann Cochran, ehemalige US-amerikanische Skirennläuferin
- 1952 - Josef Cap, österreichischer Politiker
- 1952 - Michael Hoenig, deutscher Musiker, Fachrichtung Elektronische Musik.
- 1954 - Oleg Iwanowitsch Romanzew, russischer Fußballtrainer und Fußballspieler
- 1955 - Wolfgang Tiefensee, Oberbürgermeister von Leipzig
- 1956 - Bernard Sumner, Gitarrist und Keyboard-Spieler der Band Joy Division
- 1956 - Paul Linz, Fußball-Trainer
- 1956 - Rajvinder Singh, Autor
- 1957 - Patty Loveless, US-amerikanische Country-Sängerin
- 1958 - Julian Sands, britischer Schauspieler
- 1958 - Marcel King, britischer Musiker
- 1958 - Matt Frewer, US-amerikanischer Schauspieler
- 1960 - Michael Stipe, US-amerikanischer Sänger und Musiker (R.E.M.)
- 1962 - Ingolf Viereck, deutscher Politiker
- 1962 - Natalja Botschina, russische Leichtathletin und Olympionikin
- 1963 - Edith Sitzmann, baden-württembergische Politikerin
- 1963 - Till Lindemann, deutscher Musiker
- 1964 - Alexander Fadejew (Eiskunstläufer), russischer Eiskunstläufer
- 1965 - Beth Gibbons, Sängerin der englischen Trip Hop-Gruppe Portishead
- 1965 - Cait O'Riordan, englische Sängerin
- 1965 - Guy Forget, ehemaliger französischer Tennisspieler
- 1965 - Julia Ormond, britische Schauspielerin
- 1966 - Deana Carter, US-amerikanische Country-Sängerin
- 1968 - Andreas Weiß, deutscher Autor, Regisseur und Produzent
- 1968 - Ernst Mader, ehemaliger österreichischer Profifußballer
- 1969 - Markus Seidel, deutscher Schriftsteller
- 1973 - Tomy Temerson, deutscher Zitherspieler
- 1974 - Armin Zöggeler, italienischer Rodler
- 1974 - Danilo Hondo, deutscher Radrennfahrer
- 1974 - Paolo Bettini, italienischer Profi-Radrennfahrer
- 1975 - Sandra Kiriasis, deutsche Bobpilotin
- 1976 - August Diehl, deutscher Schauspieler
- 1976 - Bülent Ceylan, deutscher Comedian
- 1977 - David Millar, schottischer Radrennfahrer
- 1977 - Louisa Baileche, französische Sängerin, Tänzerin und Darstellerin
- 1978 - Alexander Weber, deutscher und argentinischer Sportler
- 1978 - Emily Deschanel, US-amerikanische Schauspielerin
- 1978 - Karine Ruby, französische Snowboarderin
- 1978 - Marius Ebbers, deutscher Fußballspieler
- 1979 - Bilica, brasilianischer Fußballspieler
- 1980 - Jaroslaw Popowytsch, ukrainischer Radrennfahrer
- 1980 - Miguel (Fußballspieler), portugiesischer Fußballspieler
- 1982 - Bernhard Kohl, österreichischer Radrennfahrer
- 1984 - Astrid Plessl, österreichische Gedächtnissportlerin, Weltmeisterin
Gestorben
Astrid Plessl
Astrid Plessl
- 1013 - Der heilige Liawizio, Erzbischof von Hamburg
- 1162 - Der heilige Roger, Abt von Ellant
- 1182 - Friedrich I. von Brehna, Graf
- 1248 - Sancho II., König von Portugal
- 1309 - Angela von Foligno, Mystikerin
- 1428 - Friedrich I., Fürst von Sachsen aus dem Hause Wettin
- 1454 - Ralph Cromwell, englischer Staatsmann, Lord Treasurer
- 1517 - Vasco Núñez de Balboa, spanischer Entdecker
- 1546 - Camillo Boccaccino, italienischer Maler
- 1584 - Tobias Stimmer, schweizerischer Maler
- 1695 - François Henri de Montmorency-Bouteville, französischer Heerführer, Pair und Marschall von Frankreich
- 1707 - Ludwig Wilhelm, Markgraf von Baden, kaiserlicher Feldherr in den Türkenkriegen (Türkenlouis)
- 1752 - Gabriel Cramer, schweizerischer Mathematiker
- 1761 - Stephen Hales, englischer Physiologe und Physiker
- 1786 - Moses Mendelssohn, deutscher Philosoph jüdischen Glaubens
- 1793 - Bengt Lidner, schwedischer Dichter
- 1794 - Nicolas Luckner, deutscher General, Marschall von Frankreich
- 1810 - Clemens August von Merle, Weihbischof in Köln
- 1814 - Johann Georg Jacobi, deutscher Dichter und Publizist
- 1821 - Elisabeth Anna Bayley Seton, erste in den USA geborene Heilige
- 1825 - Ferdinand IV., König von Neapel
- 1839 - Jean Augustin Franquelin, französischer Kunstmaler
- 1841 - Thomas Rickman, britischer Architekt
- 1845 - Louis Leopold Boilly, französischer Maler
- 1849 - Franz Xaver Gabelsberger, entwickelte den Vorläufer der Deutschen Einheitskurzschrift
- 1858 - Rachel Felix, französische Schauspielerin
- 1871 - Vincent Adler, ungarischer Komponist
- 1877 - Cornelius Vanderbilt, US-amerikanischer Eisenbahn-Millionär
- 1880 - Anselm Feuerbach, deutscher Maler
- 1890 - Carlos Auersperg, österreichischer Politiker
- 1894 - Karl Freiherr von Hasenauer, österreichischer Architekt
- 1896 - Joseph Hubert Reinkens, katholischer Theologe und erster Bischof der Alt-Katholischen Kirche in Deutschland
- 1902 - Auguste Jauch, deutsche Philanthropin
- 1905 - Paul Pierre Henry, französischer Optiker und Astronom
- 1913 - Alfred Graf von Schlieffen, Generalfeldmarschall im Deutschen Reich
- 1913 - Fredrik Hjalmar Johansen, norwegischer Polarforscher
- 1915 - Anton von Werner, preußischer Historienmaler
- 1919 - Georg Graf von Hertling, deutscher Politiker und Philosoph
- 1920 - Benito Pérez Galdós, spanischer Schriftsteller
- 1941 - Henri Bergson, französischer Philosoph und Nobelpreisträger
- 1942 - Mel Sheppard, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1943 - Marina Michailowna Raskowa, sowjetische Pilotin
- 1944 - Kaj Munk, dänischer Schriftsteller und Pfarrer
- 1945 - Fritz Elsas, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer
- 1946 - Friedrich von Bodelschwingh der Jüngere, deutscher Theologe
- 1952 - Constant Permeke, belgischer Maler
- 1957 - Theodor Körner, österreichischer Politiker und Bundespräsident
- 1960 - Albert Camus, französischer Schriftsteller und Mitglied der französischen Résistance
- 1960 - Dudley Nichols, US-amerikanischer Drehbuchautor
- 1961 - Erwin Schrödinger, österreichischer Physiker, (Nobelpreis 1933)
- 1965 - Thomas Stearns Eliot, US-amerikanischer Dramatiker und Essayist, Nobelpreisträger
- 1968 - Augustinus Hieber, katholischer Pfarrer und bischöflicher Kommissär
- 1969 - Günther Jacoby, deutscher Philosoph
- 1975 - Carlo Levi, italienischer Schriftsteller, Maler und Politiker
- 1979 - Peter Frankenfeld, deutscher Schauspieler, Sänger und Entertainer
- 1986 - Christopher Isherwood, britischer Schriftsteller
- 1986 - Phil Lynott, englischer Bassist und Sänger
- 1988 - Friedrich Joloff, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 1988 - Lilly Laskine, französische Harfenistin
- 1990 - Vladimir Ussachevski, russisch-amerikanischer Komponist
- 1991 - Richard Maibaum, US-amerikanischer Drehbuchautor
- 1996 - Bob Flanagan, US-amerikanischer Schriftsteller und Künstler
- 1996 - Maria Wimmer, deutsche Schauspielerin
- 2004 - Helena Ruzicková, tschechische Schauspielerin
- 2004 - Joan Aiken, britische Schriftstellerin
- 2005 - Robert Heilbroner, US-amerikanischer Volkswirtschaftler
Feier- und Gedenktage
- Nationalfeiertage:
- Myanmar - Tag der Unabhängigkeit von Großbritannien, 1948
- Kirchliche Gedenktage:
- Synaxis der 70 Apostel (orthodox)
- orthodoxer Gedenktag des hl. Pudens
Siehe auch
- 3. Januar - 5. Januar
- 4. Dezember - 4. Februar
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0104
ja:1月4日
ko:1월 4일
simple:January 4
1643
Politik und Weltgeschehen
- Evangelista Torricelli und Otto von Guericke weisen die Existenz des statischen Drucks (Aufdruck) nach. Torricelli verwendet eine Quecksilberwanne, Guericke arbeitet mit Vakuumhalbkugeln
- Abel Tasman entdeckt die Tongainseln
- Fidschi. Entdeckung durch den holländischen Seefahrer Abel Janszoon Tasman
- 4. Januar (25. Dezember 1642 a. St.): Isaac Newton, britischer Wissenschaftler († 1727)
- 13. Februar: Jacobus Sackmann, evangelischerTheologe († 1718)
- 25. März: Louis Moréri, französischer Enzyklopädist († 1680)
- 3. April: Karl V. (Lothringen)
- 21. August: Alfons VI., König von Portugal aus dem Hause Braganza († 1682)
- 22. November: René-Robert Cavelier, Sieur de La Salle, französischer Entdecker († 1687)
- 26. November: Jean Chardin, französischer Forschungsreisender († 1713)
- Marx Augustin, Bänkelsänger, Sackpfeifer und Stegreifdichter († 1685)
- 1. März: Girolamo Frescobaldi, bedeutender Barockkomponist und Organist ( - 1583)
- 20. April: Christoph Demantius, deutscher Komponist ( - 1567)
- 14. Mai: Ludwig XIII. (Frankreich), König von Frankreich von 1610 bis 1643 ( - 1601)
- 3. November: Paul Guldin, war Astronom und Professor für Mathematik in Graz und Wien ( - 1577)
- 14. November: Georg Aribert von Anhalt-Dessau, anhaltinischer Regent ( - 1606)
- 29. November: Tobias Adami, Hofrat ( - 1581)
ko:1643년
simple:1643
Lincolnshire
Lincolnshire [] ist eine Grafschaft in den East Midlands in England, die zweitgrößte nach Yorkshire. Lincolnshire grenzt an Norfolk, Cambridgeshire, Rutland, Leicestershire, Nottinghamshire, South Yorkshire, East Riding of Yorkshire und (nur für 19 Meter - Englands kleinste Grenze) an Northamptonshire. Der Verwaltungssitz ist Lincoln.
Die hauptsächlich landwirtschaftlich geprägte Grafschaft erstreckt sich von der südlichen Grenze mit Norfolk bis zum Humber im Norden, an der Grenze zu Yorkshire. Von flachem Marschland über eine hügelige Heidelandschaft (Lincolnshire Wolds) zieht sich die Grafschaft bis zur Tiefebene in der Nähe des Fischereihafens Grimsby.
Geschichte
Lincolnshire entstand durch die Vereinigung der Gebiete des früheren Königreichs Lindsey mit dem Borough Stamford, das zu Danelag gehörte. Einige Zeit wurde die gesamte Grafschaft Lindsey genannt, als solche ist sie auch im Domesday Book verzeichnet. Später wurde nur noch der nördliche Kern Lindsey um Lincoln herum Lindsey genannt und wurde damit neben Teilen von Holland im Südosten und Kesteven im Südwesten einer der drei Teile von Lincolnshire.
1888 wurde in Lindsey, Holland und Kesteven jeweils ein Rat der Grafschaft eingerichtet. Dabei blieb es, bis 1974 Holland, Kesteven und der größte Teil von Lindsey als Lincolnshire vereinigt wurde, während der nördliche Teil, mit Scunthorpe and Grimsby zur neu gebildeten Grafschaft Humberside kamen.
Durch eine weitere Kommunalreform wurde Humberside 1996 aus Lincolnshire herausgelöst und mit den südlich des Humber liegenden Gebietsteilen zu zwei selbständigen Stadtkreisen (Unitary Authorities), nämlich North Lincolnshire und North East Lincolnshire. Diese sind nur noch für zeremonielle Zwecke ein Teil von Lincolnshire; die Grafschaft hat dort aber keine Polizeigewalt.
Die verbleibenden Distrikte von Lincolnshire sind Boston, East Lindsey, Lincoln, South Holland, South Kesteven, North Kesteven und West Lindsey.
Städte und Orte
- Alford, Alkborough
- Billinghay, Boston, Bourne, Brandon, Branston, Burgh le Marsh
- Caistor, Chapel St. Leonards, Cherry Willingham, Coningsby, Croft, Crowland
- Deeping St. James
- Folkingham
- Gainsborough, Grantham
- Heckington, Holbeach, Horncastle
- Ingoldmells
- Leasingham, Lincoln, Long Sutton, Louth
- Mablethorpe, Market Deeping, Market Rasen, Marston, Martin
- Nettleham, Normanton, North Thoresby
- Pinchbeck
- Reepham, Rothwell
- Saltfleet, Scopwick, Sibsey, Skegness, Sleaford, Spalding, Spilsby, Stamford, Sutton Bridge
- Twenty
- Whitton, Woodhall Spa, Woolsthorpe-by-Belvoir, Woolsthorpe-by-Colsterworth
Berühmte Personen
- König Heinrich IV.
- John Franklin, Polarforscher
- Margaret Thatcher, frühere Premierministerin
- Matthew Flinders, Forschungsreisender
- Colin Dexter, Schriftsteller
- Jennifer Saunders, Schauspielerin
Sehenswürdigkeiten
- Alford Manor House
- Alford Windmühle
- Alkborough Turf Maze
- Ayscoughfee Hall
- Belton House
- Cogglesford Wassermühle
- Crowland Abbey
- Doddington Hall
- East Lighthouse, Sutton Bridge - früherer Wohnsitz von Sir Peter Scott
- Gainsthorpe
- Grimsthorpe Castle
- Harlaxton Manor
- Heckington Windmühle
- Lincoln Castle
- Kathedrale von Lincoln
- Normanby Hall
- Tolethorpe Hall
- Gibraltar Point
- Fluss Ancholme
- The Wash
Sonstiges
In der Nähe von Donington on Bain befindet sich der Belmont Sendemast, das höchste Bauwerk im Gebiet der EU.
Weblinks
- [http://www.lincolnshire.gov.uk/ Lincolnshire County Council]
- [http://www.thelincolnshiresite.com/lincolnshire/start.shtml The Lincolnshire Site]
Kategorie:Englische Grafschaft
1727
Kultur
- 7. Januar: Uraufführung des Dramas Lucio Vero, imperator di Roma von Attilio Ariosti am King's Theatre in London
- 6. Februar: Uraufführung der Oper Don Chisciotte in corte della duchessa von Antonio Caldara am Teatrino di corte in Wien
- 21. Oktober: Uraufführung des Melodrams Teuzzone von Attilio Ariosti am King's Theatre in London
- 2. Januar: James Wolfe, britischer General, Sieger in der Schlacht auf der Abraham-Ebene († 1759)
- 25. Februar: Armand-Louis Couperin, Komponist und Organist († 1789)
- 7. März: André Morellet, französischer Ökonom und Schriftsteller († 1819)
- 28. März: Maximilian III. Joseph, Kurfürst von Bayern von 1745 bis 1777
- 10. April: Samuel Heinicke, wurde als Pädagoge und 'Erfinder' der Deutschen Methode der Gehörlosenpädagogik bekannt († 1790)
- 25. April: Pasquale Anfossi, italienischer Kapellmeister und Komponist († 1797)
- 29. April: Jean Georges Noverre, französischer Tänzer und Choreograph († 1810)
- 10. Mai: Anne Robert Jacques Turgot, französischer Staatsmann und Ökonom der Vorklassik († 1781)
- 14. Mai: Thomas Gainsborough, englischer Maler († 1788)
- 23. August: Friedrich Hartmann Graf, deutscher Komponist († 1795)
- 9. Oktober: Étienne Charles de Loménie de Brienne, französischer Politiker und Kleriker († 1794)
- 22. November: Ercole III. d'Este, Sohn des Herzogs Francesco III. d'Este († 1803)
- 26. November: Artemas Ward, amerikanischer Generalmajor im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und US-amerikanischer Politiker († 1800)
- 31. März: Isaac Newton, englischer Physiker ( - 1643)
- 18. April: Matthias Steinl, österreichischer Architekt und Bildhauer ( - um 1644)
- 17. Mai: Katharina I. (Russland), Zarin von Russland 1725–1727 ( - 1683)
- 26. Mai: Francesco Farnese, zweiter Sohn des Herzogs Ranuccio II. Farnese ( - 1678)
- 8. Juni: August Hermann Francke, deutsche Theologe und Sozialpädagoge ( - 1663)
- 11. Juni: Georg I., englischer König ( - 1660)
- 14. August: William Croft, britischer Organist und Komponist ( - 1678)
- 18. August: Franz Anton Freiherr von Landsberg, General und Gouverneur der Stadt Münster ( - 1656)
- 11. November: Johann Andreas Eisenbarth, wandernder Chirurg und Augenarzt ( - 1663)
- Johannes von Brunner, Schweizer Arzt ( - 1653)
- August: Aert de Gelder, holländischer Maler ( - 1645)
ko:1727년
Gregorianischer KalenderDer gregorianische Kalender, benannt nach Papst Gregor XIII., ist der heute in den meisten Teilen der Welt gültige Kalender.
Gregorianische Kalenderreform
Kalender
Das erste Konzil von Nizäa bestimmte im Jahre 325, dass das Osterfest immer am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Frühlings-Anfang (bezogen auf Jerusalem) gefeiert werden sollte. Das astronomische Ereignis des Primar-Äquinoktiums (Frühlings-Tagundnachtgleiche der nördlichen Hälfte unseres Planeten) fand im Konzilsjahr 325 am 21. März statt, und die julianische Schalttagsregelung wurde damals noch nicht als verbesserungsbedürftig erkannt. Der damals gültige julianische Kalender ging von einem mittleren Sonnenjahr von 365,25 Tagen aus und glich die Differenz (bezogen auf 365 Tage) von annähernd 6 Stunden alle vier Jahre durch die Einfügung eines Schalttags aus. Gegenüber dem vom tatsächlichen Gang der Himmelsmechanik astronomisch vorgegebenen Sonnenjahr, das im Jahre 2000 auf 365,242190517 Tage bestimmt wurde -also etwa 365 Tage, 5 Stunden, 48 Minuten und 45,25 Sekunden- war das Jahr des julianischen Kalenders also etwas mehr als 11 Minuten zu lang. Bis ins 16. Jahrhundert, zur Zeit Papst Gregors XIII., hatte sich dieser Fehler so ausgewirkt, dass das Primar-Äquinoktium im Jahr 1582 schon am 11. März stattfand.
Diese Verschiebung des Kalenders war jedoch schon längere Zeit vorher offenkundig geworden. Seit dem 14. Jahrhundert wurden immer wieder Vorschläge für eine Kalenderreform unterbreitet – u. a. durch Nikolaus von Kues, Regiomontanus und Nikolaus Kopernikus. Diese waren aber stets abgelehnt worden. Gleichwohl bildeten Kopernikus' Werk De Revolutionibus Orbium Coelestium (»Von den Umdrehungen der Himmelskörper«) sowie die prutenischen Tafeln von Erasmus Reinhold die Basis für die schließlich von Papst Gregor XIII. dekretierte Reform.
Um die Frühlings-Tagundnachtgleiche wieder mit dem 21. März in Übereinstimmung zu bringen und Ostern wieder am richtigen Tage feiern zu können, folgte der Papst dem Vorschlag des Mediziners und Hobby-Astronomen Aloisius Lilius und bestimmte, dass im Jahre 1582 zehn Tage übersprungen werden sollten. Daher folgte in einigen römisch-katholischen Ländern auf den 4. Oktober gleich der 15. Oktober – die Abfolge der Wochentage blieb dabei jedoch unverändert. Damit fand das Primar-Äquinoktium dort im Folgejahr 1583 wieder am 21. März statt; die Zeitrechnung innerhalb des Christentums war jedoch nicht mehr einheitlich. Damit war die Ausgangslage, wie sie zur Zeit des Konzils bestand, wieder ungefähr hergestellt.
Um ein erneutes Abrücken des 21. März vom Zeitpunkt des Primar-Äquinoktiums für alle Zukunft zu vermeiden, legte der neue gregorianische Kalender die Dauer des mittleren Sonnenjahrs auf 365,2425 statt wie bisher auf 365,25 Tage fest. Diese Verkürzung erfolgte dadurch, dass – abweichend von der Schaltregel des julianischen Kalenders – die Jahre keinen Schalttag haben, deren Zahl zwar ohne Rest durch 100, nicht aber durch 400 geteilt werden kann.
Weil bis zur ersten Anwendung dieser neuen Ausnahmeregel im Jahre 1700 noch 117 Jahre vergingen, hat sich der Kalender gegenüber dem astronomischen Ereignis des Primar-Äquinoktiums im Durchschnitt wieder um 1 Tag verrückt. Seither pendelt es zwischen dem 19. und 21. März.
Die Schaltregeln
- Nach der grundsätzlich weiterhin gültigen Julianischen Schaltregel weisen Jahre, deren Zahlen durch 4 dividiert natürliche Zahlen ergeben, im Februar einen 29. Tag (“Schalttag“) auf und umfassen dadurch als Schaltjahre 366 Tage.
- Die Gregorianische Schaltregel bestimmt hiervon drei Ausnahmen : Keine Schaltjahre sind diejenigen Säkular-Jahre (Jahre, deren Zahl am Ende zwei Nullen aufweist), deren Zahl durch 400 dividiert keine natürliche Zahl ergibt.(Deshalb waren die Jahre 1700, 1800 und 1900 keine Schaltjahre, und auch die Jahre 2100, 2200 und 2300 werden keine Schaltjahre sein.)
oder:
- Ist die Jahreszahl durch 4 teilbar, aber nicht durch 100, dann ist es ein Schaltjahr mit 366 Tagen. Beispiele: 1980, 1972, 1720.
- Ist die Jahreszahl durch 100 teilbar, aber nicht durch 400, dann ist das Jahr ein gewöhnliches Gemeinjahr und hat nur 365 Tage, z. B. in den Jahren 1700, 1800 und 1900 oder ferner 2100.
- Ist die Jahreszahl durch 400 teilbar, ist das Jahr ein Schaltjahr. Die Jahre 1600 und 2000 waren – in Übereinstimmung mit der Julianischen Schaltregel – Schaltjahre zu 366 Tagen.
Einführung des gregorianischen Kalenders in verschiedenen Ländern
Nur wenige Länder wie Spanien oder Portugal übernahmen den gregorianischen Kalender tatsächlich am 4./15. Oktober 1582. Die meisten römisch-katholischen Länder Europas folgten in den nächsten Jahren, während die protestantischen Länder den neuen Kalender, weil vom Papst dekretiert, zunächst ablehnten. Beispielsweise führten ihn die meisten katholischen Kantone der Schweiz 1584 ein, das Wallis jedoch erst 1655. Dort folgte damals auf den 28. Februar der 11. März. Die evangelischen Territorien des Deutschen Reichs übernahmen den gregorianischen Kalender erst 1700. Auf den 18. Februar folgte dort unmittelbar der 1. März 1700. Zuvor mussten beispielsweise Verträge zwischen katholischen und protestantischen Fürsten mit beiden Daten versehen werden, etwa als 5./15. Oktober 1582. Um die Jahreswende differierten die Jahreszahlen zwischen den Gebieten des alten und neuen Kalenders. Aus dieser Zeit stammt der Ausdruck »zwischen den Jahren« für die Tage nach Weihnachten. Die reformierten Orte der Schweiz folgten ein Jahr später, allerdings mit drei Ausnahmen: Der protestantische Halbkanton Appenzell Ausserrhoden und die protestantischen Teile von Glarus und Graubünden. Der offizielle Übergang zum neuen Kalender sollte dort bis 1812 dauern; der alte Kalender blieb aber noch länger in der Bevölkerung lebendig. Die Appenzeller Silvesterkläuse werden noch immer am 31. Dezember nach dem julianischen Kalender (13. Januar nach dem gregorianischen Kalender) gefeiert. In England (und auch in den späteren USA) wurde der gregorianische Kalender erst in der Nacht vom 2. September auf den 14. September 1752 eingeführt.
Die orthodoxen Länder Osteuropas behielten den julianischen Kalender noch bis Anfang des 20. Jahrhunderts bei. Da die Jahre 1700, 1800 und 1900 in Russland Schaltjahre gewesen sind, machte die Abweichung vom gregorianischen Kalender dort mittlerweile 13 Tage aus. Die russische Oktoberrevolution 1917 fiel deshalb nach dem gregorianischen Kalender auf den 7. November. An diesem Tag wurde die Revolution denn auch bis zum Ende der Sowjetunion gefeiert, nachdem Russland 1918 die neue Kalenderrechnung eingeführt hatte. Einige orthodoxe Kirchen (z. B. in Russland und Serbien) begehen ihre feststehenden Feste weiterhin nach dem julianischen Kalender. Ihr Weihnachten (25. Dezember) fällt darum derzeit auf den 7. Januar (greg.). Andere orthodoxe Kirchen (z. B. in Griechenland und Bulgarien) verwenden hierfür den so genannten neo-julianischen Kalender, der bis zum Jahr 2799 dem gregorianischen Kalender entsprechen wird. Alle orthodoxen Kirchen berechnen Ostern und die anderen beweglichen Feste nach dem julianischen Frühlingsanfang sowie nach dem metonischen Vollmond; das Fest fällt daher nur gelegentlich mit dem Osterdatum der westlichen Kirchen zusammen; meist ist es eine, vier, oder fünf Wochen später als im Westen.
Als bisher letzter Staat übernahm 1927 die Türkei den gregorianischen Kalender; dort hatte bis dahin der islamische Kalender gegolten. Die nicht zeitgleiche Einführung des gregorianischen Kalenders in den verschiedenen Ländern sorgte für Verwirrung, aber auch für interessante Paradoxa: So sind sowohl William Shakespeare als auch Miguel de Cervantes am 23. April 1616 gestorben, obwohl Shakespeare Cervantes um 11 Tage überlebt hat. Auch die Feiern des Geburtstags von George Washington wurden verschiedentlich am 11. und am 22. Februar ausgerichtet, bis zu einer bundesgesetzlichen Feiertagsregelung.
Charakteristika
Die Regeln des gregorianischen Kalenders führen zu einer durchschnittlichen Länge des Kalenderjahres von 365,2425 Tagen.
Das sogenannte tropische Jahr – der zwischen zwei aufeinanderfolgenden Primar-Äquinoktien (Frühlings-Tag-Nachtgleichen) liegende Zeitraum – ist gegenwärtig im Mittel 365,24219879 mittlere Sonnentage lang. Danach ist also auch der gregorianische Kalender im Verhältnis zur astronomischen Wirklichkeit etwas zu lang, nämlich 0,000301 Tage (= 26 Sekunden) pro Jahr. Das bedeutet, dass nach rund 3320 Jahren das Primar-Äquinoktium wieder einen ganzen Tag früher eintreten würde. Sofern bis dahin die christliche Jahreszählung beibehalten wird, würde es sich anbieten, in allen durch 3200 teilbaren Jahren den Schalttag wiederum entfallen zu lassen, wenn auch zu jener Zeit noch die Bindung des Primar-Äquinoktiums an den 21. März gewünscht wird.
Der gregorianische Kalender hat eine Periode von 400 Jahren: Nach dieser Zeit wiederholen sich nicht nur der Ablauf der Schalttage und damit die Tages- und Monatszählung, sondern auch die zugehörigen Wochentage. 400 Jahre enthalten nämlich 400×365 + 97 Tage, also 146097 Tage; das sind genau 20871 Wochen; es geht also nach 400 Jahren mit demselben Wochentag weiter. Infolge dieser Periodizität kann ein bestimmtes Datum (Tag und Monat oder nur Tag) nicht gleich häufig auf alle Wochentage fallen. Ausgerechnet der 13. eines beliebigen Monats fällt öfter (nämlich 688mal in 400 Jahren) auf einen Freitag als auf andere Wochentage (Donnerstag und Samstag: 684mal, Montag und Dienstag: 685mal, Sonntag und Mittwoch: 687mal).
Siehe auch
- Julianischer Kalender, Osterdatum
- Umrechnung zwischen julianischem Datum und gregorianischem Kalender, Wochentagsberechnung
- Zeitrechnung, Kalender, Jüdischer Kalender, Christlicher Kalender, Islamischer Kalender, Chinesischer Kalender, v. u. Z., v. d. Z., v. d. Chr., n. d. Chr., v. Chr., n. u. Z., n. d. Z., n. Chr.
Wikipedia-Links zum Themenkomplex Kalender und Zeit
Weblinks
- [http://personal.ecu.edu/MCCARTYR/inter-grav-text.html Papst Gregor XIII: Inter Gravissimas – Die päpstliche Bulle, mit der der gregorianische Kalender verordnet wurde]
- [http://www.fh-friedberg.de/users/boergens/marken/beispiele/kalender.htm Briefmarke: Sondermarke zur Vollendung der ersten Periode des gregorianischen Kalenders]
- [http://www.kalenderlexikon.de 1. deutsches Online-Kalenderlexikon]
Kategorie:Kalender
als:Gregorianischer Kalender
ja:グレゴリオ暦
ko:그레고리력
ms:Kalendar Gregorian
simple:Gregorian calendar
th:ปฏิทินเกรกอเรียน
Julianischer KalenderDer Julianische Kalender wurde von Julius Caesar eingeführt und war in manchen Teilen der Welt noch bis ins 20. Jahrhundert gültig. Er wurde abgelöst durch den Gregorianischen Kalender.
Der Julianische Kalender darf nicht mit dem Julianischen Datum verwechselt werden.
Der alte Römische Kalender war ursprünglich ein von den Griechen übernommener Mondkalender. Dieser wurde je nach Bedarf in unregelmäßigen Abständen an das Sonnenjahr angepasst. Dies führte zu so großen Schwierigkeiten, dass Julius Caesar einen neuen Kalender von dem ägyptischen Astronomen Sosigenes ausarbeiten ließ. Den Anstoß dazu lieferte der Sonnenkalender, den Caesar 48 v. Chr. in Ägypten kennengelernt hatte.
Dieser neue, später ihm zu Ehren „julianisch“ genannte Kalender trat im Jahre 46 v. Chr. in Kraft. Er bestand aus 12 Monaten mit je 30 oder 31 Tagen (wie heute noch üblich), die die Bezeichnungen aus dem römischen Kalender zunächst behielten. Einzig das Jahr 46 v. Chr. (Verworrenes Jahr) wurde auf 15 Monate (=445 Tage) verlängert, um den neuen Kalender mit dem Sonnenstand in Übereinstimmung zu bringen.
Im alten römischen Kalender wurde in den Schaltjahren der Februar auf 23 Tage verkürzt und ein Schaltmonat eingefügt. Diesen Zeitpunkt der Schaltung behielt Caesar bei, so dass jedes vierte Jahr (Schaltjahr) der 24. Februar (ante diem sextum kalendas martias d.h. sechster Tag vor den Kalenden des März) verdoppelt wurde, das heißt, es wurde ein neuer 24. Tag (ante diem bis sextum kalendas martias d.h. zweiter sechste Tag vor den Kalenden des März) eingefügt. Der bisherige 24. wurde zum 25. Februar (ante diem sextum kalendas martias d.h. sechster Tag vor den Kalenden des März). Doch die Regel wurde nach Cäsars Tod von den Priestern falsch angewandt. Die Priester verfügten bereits alle drei Jahre ein Schaltjahr. Das erste Schaltjahr war 45 v. Chr., danach alle drei Jahre bis 9 v. Chr. Die dadurch zu viel gezählten Schaltjahre wurden durch Kaiser Augustus korrigiert, indem erst wieder 8 n. Chr ein Schaltjahr eingefügt und zum Vierjahreszyklus übergegangen wurde (Augusteische Korrektur ).
Im Jahre 44 v. Chr. wurde der Quintilis (ursprünglich „fünfter Monat“, seit 153 v. Chr. der siebente) Julius Caesar zu Ehren in Julius umbenannt (Lex Antonia de mense Quintili („über den Monat Quintilis“) des Konsuls Marcus Antonius)).
Später wurde der Sextilis (ursprünglich „sechster Monat“, seit 153 v. Chr. der achte) zu Ehren Kaiser Augustus' nach diesem benannt.
Ob gleichzeitig der August von 30 auf 31 Tage verlängert wurde, um keine „Benachteiligung“ des Augustus gegenüber Julius entstehen zu lassen, und dieser Tag dem Februar entnommen wurde ist umstritten.
Eine andere Theorie, welche auch als die wahrscheinlichere angesehen wird, besagt, dass bei den Römern die Monate mit 31 Tagen als Glücksmonate, und die Monate mit 30 Tagen als Unglücksmonate galten. Da Augustus aber nicht wollte, dass der nach ihm benannten Monat ein Unglücksmonat ist, entnahm er dem Februar seinen 29. Tag. Da es nun drei Monate mit 31 Tagen hintereinander gegeben hätte, vertauschte er die Tage von September mit Oktober und von November mit Dezember.
Aber auch andere Monate wurden nach römischen Herrschern benannt, aber anscheinend überlebte keine dieser Änderungen deren Tod.
Caligula nannte den September [siebter Monat] Germanicus; Nero nannte den Aprilis [vierter Monat] Neroneus, den Maius [fünfter Monat] Claudius und den Iunius [Juni] Germanicus; Domitian nannte den September Germanicus und den Ocotober [Achter Monat] Domitianus.
September wurde auch in Antoninus und Tacticus umbenannt, November [neunter Monat] bekam auch die Namen Faustina und Romanus.
Commodus war in der Hinsicht einzigartig, dass er alle zwölf Monate nach seinen angenommenen Namen benannte (Januar bis Dezember): Amazonius, Invictus, Felix, Pius, Lucius, Aelius, Aurelius, Commodus, Augustus, Herculeus, Romanus, und Exsuperatorius.
Um einiges beständiger als die Monatsnamen des römischen Reichs nach Kaiser Augustus waren die von Karl dem Großen eingeführten Namen.
Er benannte alle Monate in größtenteils landwirtschaftliche Begriffe des Althochdeutschen. Diese wurden bis ins 15. Jhdt. und mit einigen Veränderungen auch noch ins 18. Jhdt. und im heutigen Deutsch verwendet.
(Januar bis Dezember): Wintarmanoth (Wintermonat), Hornung (der Dreckige; Bastard), Lentzinmanoth (Lenzmonat), Ostarmanoth (Ostermonat), Winnemanoth (Weidemonat), Brachmanoth (Brachmonat), Hewimanoth (Heumonat), Aranmanoth (Erntemonat), Witumanoth (Holzmonat), Windumemanoth (Weinmonat), Herbistmanoth (Herbstmonat), Heilagmanoth (heiliger Monat)
Der julianische Kalender an sich war im gesamten römischen Reich anerkannt, die Jahresanfänge jedoch wurden von Region zu Region verschieden gehandhabt. Der Jahresanfang war in Ägypten am 29. August, in Konstantinopel und später auch in Russland am 1. September, im westlichen Mittelalter meist am 25. Dezember, und in anderen Ländern an noch anderen Tagen. Erst ab dem 13. Jahrhundert setzte sich der 1. Januar im Westen mehr oder weniger allgemein durch, im Osten erst viel später.
Auch die Jahreszählung war in den verschiedenen Teilen des römischen Reiches verschieden; im Westen wurde meist gar nicht durchgezählt, sondern die Jahre wurden nach den beiden jeweils für ein Jahr amtierenden Konsuln benannt. Daneben wurde auch die Zählung "ab Gründung der Stadt (Rom)" und später die diokletianische Ära benutzt. Im Osten war die Seleukidische Epoche üblich, die 312 v. Chr. als Jahr 1 zählte. Später setzte sich im Westen die bis heute übliche christliche Zeitrechnung durch, im Osten war noch lange die Zeitrechnung "ab der Erschaffung der Welt" üblich; diese wurde von den Byzantinern auf das Jahr 5500 v. Chr. angesetzt.
Das julianische Jahr ist gegenüber dem Sonnenjahr um 11 Minuten und 14 Sekunden zu lang. Dies führte zu einer zunehmenden Abweichung, die im 14. Jahrhundert schon mehr als sieben Tage betrug. Dies veranlasste schließlich die Korrektur durch Papst Gregor XIII. im 16. Jahrhundert, der damit den Gregorianischen Kalender im Jahre 1582 einführte.
Da der neue Kalender vom Papst eingeführt wurde, benutzten ihn zunächst nur die katholischen Staaten. Die meisten protestantischen Staaten behielten den Julianischen Kalender bis ins 18. Jahrhundert bei (was vor allem in konfessionell gemischten Gebieten, wie z.B. Teilen Deutschlands, zu einem Kalenderchaos führte), Russland führte den Gregorianischen Kalender sogar erst nach Gründung der Sowjetunion im 20. Jahrhundert ein.
Einige orthodoxe Kirchen (die sogenannten Altkalendarier, z. B. die russische und serbische Kirche) begehen alle ihre Feste weiterhin nach dem Julianischen Kalender. Ihr Weihnachten (25. Dezember) fällt darum derzeit auf den 7. Januar (greg.). Die Neukalendarier (z.B. die Griechen und Bulgaren) feiern die feststehenden Feste jedoch nach dem Gregorianischen Kalender. Der Ostertermin und die anderen beweglichen Feste werden aber in allen orthodoxen Kirchen (außer der finnischen) nach dem julianischen Frühlingsanfang und einer alten Mondformel berechnet; sie fallen daher nur gelegentlich mit den enstprechenden Festen der westlichen Kirchen zusammen, meist sind sie entweder 1 Woche oder ca. 1 Monat später.
Siehe auch
- Verworrenes Jahr
- (Mittelalterliche) Komputistik
- Umrechnung zwischen Julianischem und Gregorianischem Kalender
- Umrechnung zwischen Julianischem Datum und Julianischem Kalender
- Wochentagsberechnung
- Zeitrechnung, Kalender, Jüdischer Kalender, Christlicher Kalender, Islamischer Kalender, Chinesischer Kalender, v. u. Z., v. d. Z., v. Chr., n. u. Z., n. d. Z., n. Chr.
Weblinks
- [http://www.oki-regensburg.de/feste.htm Festtermine der Orthodoxen Kirche]
- [http://www.gnomon.ku-eichstaett.de/LAG/kalender.html Online-Abhandlung von Jürgen Maliz: Die Kalenderreform Caesars.]
Kategorie:Kalender
als:Julianischer Kalender
ja:ユリウス暦
ko:율리우스력
zh-cn:儒略历
Physiker
Physiker ist eine Berufsbezeichnung für Wissenschaftler, die in der Physik tätig sind.
Berufsfeld
Physiker (Diplom-Physiker) besetzen ein sehr vielfältiges Berufsfeld: sie lösen Aufgaben in der Grundlagen- und Industrieforschung, Entwicklung, Produktion, Beratung, Organisation und Verwaltung, im Marketing, im Öffentlichen Dienst und in der Lehre an Schulen und Hochschulen. Dabei wenden sie Methoden der theoretischen, experimentellen und angewandten Physik an.
In der Regel sind sie auf ein Spezialgebiet orientiert, wie zum Beispiel Kernphysik und Elementarteilchenphysik, Atom- und Molekularphysik, Festkörperphysik, Hydrodynamik, Aerodynamik, Strömungslehre, Thermodynamik, Optik, Akustik, Elektrodynamik, Hoch- und Tieftemperaturphysik, Astrophysik, Weltraumphysik.
Diplom-Physiker arbeiten in der Forschung und Lehre an Hochschulen. Sie sind in Forschungs- und Entwicklungsabteilungen von Unternehmen fast aller Branchen tätig, zum Beispiel im Maschinen- oder Fahrzeugbau, der Rundfunk-, Fernseh- und Nachrichtentechnik, der Medizin-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, der Energieerzeugung und -verteilung oder der Chemischen Industrie.
Nach Aussage der [http://www.arbeitsagentur.de/vam/vamController/CMSConversation/anzeigeContent?docId=63094 Bundesagentur für Arbeit] wurden 2004 nach einigen Jahren der erhöhten Arbeitslosigkeit unter Physikern wieder etwas mehr Physiker gesucht (457 Offerten für 2.620 arbeitslose Physiker Jan-Okt 2004).(Stand 12/2004)
Ausbildung
Der Beruf des Diplom-Physikers setzt ein Studium an einer Universität voraus, dessen Abschluss als erster berufsqualifizierender Abschluss dient. Im Moment werden an vielen deutschen Universitäten die Diplom-Studiengänge durch die neuen internationalen Bachelor/Master-Studiengänge ersetzt.
Physik kann man auch im Rahmen von Ingenieurstudiengängen an Hochschulen oder Fachhochschulen und im Rahmen von Lehramtsstudiengängen und Magisterstudiengängen studieren. Dabei kann Physik mit Abschlussziel Magister an fast allen Hochschulen jedoch nur als Nebenfach gewählt werden.
Die Regelstudienzeit beträgt 10 Semester, jedoch ist die tatsächliche Studiendauer mit durchschnittlich 12,9 Fachsemestern höher.
Siehe auch
Portal:Physik - Nobelpreis für Physik - Liste von Physikern
Literatur
- Die großen Physiker, 2 Bde.: Von Aristoteles bis Kelvin; Von Maxwell bis Gell-Mann. Hrsg. v. Karl von Meyenn. 1997, ISBN 3-406-41151-7
Weblinks
- Berühmte Physiker: [http://www.bingo-ev.de/~kg666/verschie/physiker/physiker.htm], [http://www.minic.ac.at/ut/Physik/namen.html]
- [http://www.nobel.se/physics/index.html „The Nobel Prize in Physics“ von nobel.se]
- [http://www.th.physik.uni-frankfurt.de/~jr/portraits.html Bilder berühmter Physiker]
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Kategorie:Beruf
Kategorie:Physik
ja:物理学者
th:นักฟิสิกส์
AstronomEin Astronom ist eine (im Regelfall akademisch gebildete) Person, die sich wissenschaftlich mit der Sternkunde beschäftigt.
Haupttätigkeit der Astronomen
Beschränkt man den Begriff Astronom auf jene Wissenschafter, die sich hauptberuflich der Astronomie widmen, dann sind meist zwei der folgenden Tätigkeiten Gegenstand des Berufs:
- wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet Astronomie, insbesondere in der Astrophysik, Astrometrie, Kosmologie oder im Bereich des Planetensystems beziehungsweise der Raumfahrt, sowohl im beobachterischen wie im theoretischen Bereich.
- Lehrtätigkeit an einer | | |