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| Isabella Clara Eugenia |
Isabella Clara EugeniaInfantin Isabella Clara Eugenia ( - 12. August 1566 in Segovia in Spanien; † 1. Dezember 1633 in Brüssel) war Statthalterin der spanischen Niederlande. In manchen Quellen wird sie auch Clara Isabella Eugenia genannt.
spanischen Niederlande
Leben
Infantin Isabella Clara Eugenia wurde als Tochter von Philipp II. von Spanien und Elisabeth von Valois am 12. August 1566 in Segovia in Spanien geboren. Sie verlor ihre Mutter jedoch schon im zartesten Kindesalter und wuchs mit ihrer jüngeren Schwester Katharina Michaela am spanischen Königshof ihres Vaters unter der Obhut der Amme Maria de Messa auf. Philipp II. von Spanien ging nach dem frühen Tod seiner dritten Frau eine weitere dynastische Verbindung mit seiner Nichte Anna von Österreich, der Tochter von Kaiser Maximilian II. von Österreich und seiner Schwester Maria von Spanien ein. Anna von Österreich nahm sich den beiden Mädchen an und es entwickelte sich ein enges Vertrauensverhältnis zwischen der Stiefmutter und ihren beiden Stieftöchtern.
Am 6. Mai 1598 heiratet sie den ebenfalls am spanischen Hofe Philipps II. großgezogenen Erzherzog Albrecht VII. von Österreich (in manchen Quellen auch Albert genannt). Das Paar erhält als Brautschatz die katholischen Niederlande von der spanischen Krone, mit der Option, dass dieselben an Spanien zurückfallen, wenn die Ehe kinderlos bleibt. In Brüssel, wo das damalige Zentrum der spanischen Niederlande liegt, lassen sich die beiden nieder. Das Gebiet erstreckt sich südlich von Rhein und Maas bis in das heutige Luxemburg und Belgien. De facto ist zu diesem Zeitpunkt nur noch die südliche Hälfte der Niederlande unter der Kontrolle der Spanier, die nördliche Hälfte (siehe auch Achtzigjähriger Krieg), auch Generalstaaten genannt, sind in der Hand der calvinistischen Niederländer.
Der Herzog und die Infantin bemühen sich darum, das Elend der vergangenen Kriegsjahre zu mindern. Zudem handelt Albrecht 1609 einen zwölfjährigen Waffenstillstand mit den nördlichen Provinzen aus und so blüht das höfische, gesellschaftliche und kirchliche Leben in und um Brüssel voll auf. 1609 wird auch Peter Paul Rubens als Hofmaler verpflichtet.
Im April 1621 läuft jedoch das zwölfjährige Waffenstillstandsabkommen aus, im Juli stirbt Herzog Albrecht. Da es keinen Erbfolger gibt, fallen die katholischen Niederlande wieder zurück an die spanische Krone. Der dort inzwischen regierende, noch junge König Philipp IV., ist jedoch nicht auf Frieden aus. Sein leitender Minister Gaspar de Guzman de Olivarez strebt danach, die einstige Großmachtsstellung Spaniens in Europa wiederherzustellen, und glaubt fest daran, einen Krieg gegen die nördlichen Provinzen gewinnen zu können. So scheitern die schon begonnenen Friedensgespräche, und weitere lange Kriegsjahre stehen an.
Europa
Nach dem Tode Herzog Albrechts 1621 regierte Isabella Clara Eugenia, nun als Statthalterin von Spanien eingesetzt, alleine weiter. Sie gibt die Hoffnung auf einen Frieden trotz der gespannten Lage nicht auf und schickt 1623 den international erfahrenen Maler Peter Paul Rubens nach Den Haag, um dort, unter dem Deckmantel künstlerischer Aktivitäten und ohne Wissen Spaniens, geheime Friedensverhandlungen mit den Generalstaaten zu führen. Die zugleich projektierte Fossa Eugeniana soll auch als Abwehrmaßnahme dienen. Stück für Stück werden die Bemühungen Rubens öffentlich, und es kommt eine Konferenz zwischen Spanien und den nördlichen Niederlanden zustande. Doch diese bleibt ergebnislos, da beide Kriegsparteien auf ihren jeweiligen Standpunkten beharren.
Nach Beginn des Dreißigjährigen Krieges in Mitteleuropa (Prager Fenstersturz 1618) weitet sich der Krieg dort aus. Während dessen versucht Isabella in kleinen Stücken in ihrem Rahmen zum Frieden beizutragen. Peter Paul Rubens verhandelt auf ihr Geheiß hin offiziell zwischen England und Spanien ab 1627 um Frieden. Er ist erfolgreich und versucht danach noch einmal, ein Einlenken der Generalstaaten gegenüber Spanien zu erreichen. Diesmal scheitert er am Starrsinn Den Haags.
Nach 1630 gewinnt die Armee der Generalstaaten unter Friedrich Heinrich, dem Städtebezwinger, deutliche Gebietsgewinne auf (ehemals) spanischen Territorium. Dies kann auch der Nachfolger, der Kardinalinfant Ferdinand (Sieger der Schlacht bei Nördlingen), nicht verhindern.
Isabella Clara Eugenia stirbt, ohne Erfolge bei ihren Friedensbemühungen, die ihre historische Leistung sind, am 1. Dezember 1633 in Brüssel.
Mit dem Namen Isabellas verbindet sich die Legende von der Herkunft des Farbnamens Isabell.
Weblinks
- [http://www.kevelaerer-blatt.de/kb1/wetten6.htm Kevelaerer Geschichtsserie]
- [http://www.lwl.org/westfaelischer-friede/wfd-t/wfd-txt2-59.htm Forschungstelle Westfälischer Friede]
Kategorie:Frau
Kategorie:Spanier
Kategorie:Dreißigjähriger Krieg (Person)
Kategorie:Achtzigjähriger Krieg (Person)
Kategorie:Statthalter
Kategorie:Geboren 1566
Kategorie:Gestorben 1633
InfantInfant (span./port. Infante (männlich) bzw. Infanta (weiblich)) ist der Titel, der ab dem 13. Jahrhundert von den Kindern der spanischen bzw. portugiesischen Monarchen getragen wurde. Der König konnte den Titel zudem an andere Mitglieder der königlichen Familie verleihen.
Der Titel leitet sich vom Lateinischen Infans („Kind“) ab.
Seit der Herrschaft von Johann I. von Kastilien (1379–90) wurde der Thronfolger des kastilischen Herrschers Príncipe de Asturias (Prinz von Asturien) und nicht Infante genannt. Nach der Vereinigung der Königreiche Kastilien und Aragón zum Königreich Spanien um die Wende zum 16. Jahrhundert ging dieser Titel auf den jeweiligen spanischen Kronprinzen über.
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siehe auch: Kronprinz
Kategorie:Adelstitel
Kategorie:Prinz
12. AugustDer 12. August ist der 224. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 225. in Schaltjahren) - somit bleiben noch 141 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1323 - Im Vertrag von Nöteborg wird erstmals der Grenzverlauf zwischen Schweden und Nowgorod festgelegt.
- 1687 - Das kaiserlich-österreichische Heer gewinnt die Schlacht bei Mohács gegen die Osmanen, was den Habsburgern den Zutritt nach Ungarn ermöglicht.
- 1759 - In der Schlacht bei Kunersdorf des Siebenjährigen Krieges unterliegen die Preußen unter Friedrich II., dem Großen, den vereinten russisch-österreichische Truppen.
- 1812 - Die erste Zahnradbahn nimmt in Großbritannien ihren Betrieb auf.
- 1860 - Die Kaiserin-Elisabeth-Westbahn von Wien nach Salzburg wird feierlich eröffnet.
- 1883 - Das letzte Quagga stirbt in einem Amsterdamer Zoo.
- 1898 - Die USA annektieren Hawaii.
- 1912 - Nach dem Sturz der Qing-Dynastie und des letzten Kaisers, Pu Yi, in China gründet der Revolutionär Sun Yatsen die Kuomintang.
- 1913 - Erstbesteigung von Mount Robson, höchster Berg der Canadian Rockies, durch Konrad Kain
- 1923 - Gustav Stresemann wird im Deutschen Reich mit der Kabinettsbildung beauftragt, nachdem die Regierung unter Reichskanzler Wilhelm Cuno zurückgetreten ist.
- 1940 - Luftschlacht um England: Mit einem Großangriff auf Radarstationen bei Portland und Dover beginnt die Phase der Angriffe auf küstennahe Ziele.
- 1944 - Vier Kompanien der Waffen-SS ermorden fast alle Bewohner des italienischen Dorfs Sant'Anna di Stazzema. Unter den 560 Opfern sind überwiegend Frauen und 116 Kinder.
- 1953 - Die Sowjetunion zieht mit der Zündung einer Wasserstoffbombe im Rüstungswettlauf mit den USA gleich.
- 1961 - Der Ministerrat der DDR beschließt den Einsatz der „bewaffneten Organe“ zur Besetzung der Grenze zu West-Berlin und zur Errichtung von Grenzsperren.
- 1970 – Entspannungspolitik der Ära Brandt: Mit dem Moskauer Vertrag wird der erste der Ostverträge unterzeichnet.
- 2004 - Schweden gibt bekannt, die Bevölkerungszahl von genau neun Millionen Einwohnern erreicht zu haben.
- 2004 - Tod des deutsch-jüdischen Schriftstellers Carlo Ross
Wirtschaft
- 1851 - Isaac Merrit Singer erhält ein Patent auf die erste einsatzfähige Nähmaschine.
- 1981 - Der erste Personal Computer von IBM, der IBM-PC, kommt auf den Markt.
Wissenschaft und Technik
- 1960 - Mit dem Ballonsatelliten Echo 1 wird ein erster passiver Kommunikationssatellit in eine Erdumlaufbahn gebracht.
- 1962 - Mit dem Start von "Wostock 4" - an Bord der sowjetische Kosmonaut Pawel Popowitsch - befinden sich erstmals zwei bemannte Raumfahrzeuge in einer Erdumlaufbahn.
Kultur
- 1845 - Die Oper "Alzira" von Giuseppe Verdi wird im Teatro San Carlo in Neapel uraufgeführt.
- 1922 - "Das Salzburger große Welttheater" von Hugo von Hofmannsthal, als Nachdichtung von Calderóns "Das große Welttheater", wird unter der Regie von Max Reinhardt in der Salzburger Kollegienkirche uraufgeführt.
Religion
- 1950 - Papst Pius XII. veröffentlicht Humani Generis, ein Apostolisches Rundschreiben, das modernistische Lehren in der Kirche verurteilt.
Katastrophen
- 1985 - Eine Boeing 747 der Japan Airlines zerschellt am Berg Ogura (Japan). Von den 524 Menschen an Bord überlebten nur vier.
- 2000 - Das russische Atom-U-Boot Kursk sinkt nach mehreren Explosionen in der Barentssee. Die 118 Mann Besatzung kommen dabei um.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
- 1419 - Heinrich Grymhardt, Priester und Offizial in Köln
- 1503 - Christian III., König von Dänemark und Norwegen
- 1517 - Peter Ernst Mansfeld, Statthalter in den Niederlanden und von Brüssel
- 1566 - Isabella Clara Eugenia, Statthalterin der spanischen Niederlande
- 1644 - Heinrich Biber, böhmischer Geiger und Komponist
- 1657 - Eberhard Werner Happel, deutscher Romanautor
- 1666 - Odoardo II. Farnese, Sohn und Erbe des Herzogs Ranuccio II. Farnese von Parma und Piacenza
- 1720 - Conrad Ekhof, deutscher Schauspieler
- 1756 - François de Beauharnais, französischer Adeliger
- 1762 - Christoph Wilhelm Hufeland, deutscher Arzt
- 1762 - Georg IV., König von Großbritannien
- 1767 - August Ferdinand Ludwig Dörffurt, Apotheker und Bürgermeister von Wittenberg
- 1774 - Robert Southey, englischer Dichter, Geschichtsschreiber und Kritiker
- 1801 - Carl August von Steinheil, deutscher Physiker
- 1809 - William Huntington Russell, US-amerikanischer Mitbegründer der Yale-Geheimgesellschaft Skull and Bones
- 1831 - Helena Petrovna Blavatsky, russische Schriftstellerin
- 1832 - Peter Soemer, deutscher Theologe und Dichter
- 1841 - Franz Schwechten, deutscher Architekt
- 1843 - Colmar Freiherr von der Goltz, deutscher Offizier und Militärschriftsteller
- 1847 - Raimund Grübl, österreichischer Jurist und Politiker
- 1860 - Klara Hitler, Mutter Adolf Hitlers
- 1866 - Jacinto Benavente, spanischer Dramatiker
- 1867 - Edith Hamilton, deutsch-amerikanische Schriftstellerin
- 1870 - Karl Denke, deutscher Serienmörder
- 1876 - Mary Roberts Rinehart, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1880 - Radclyffe Hall, britische Schriftstellerin
- 1881 - Aleksander Aberg, estnischer Ringer
- 1881 - Alexander Michailowitsch Gerassimow, russischer Maler
- 1881 - Cecil B. DeMille, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1882 - George Wesley Bellows, US-amerikanischer Maler und Grafiker
- 1887 - Erwin Schrödinger, österreichischer Physiker (Physiknobelpreis 1933)
- 1893 - Willy Marschler, deutscher nationalsozialistischer Politiker
- 1894 - Albert Leo Schlageter, deutscher Nationalsozialist
- 1895 - Franz Radziwill, deutscher Maler
- 1897 - Otto von Struve, russisch-amerikanischer Astronom
- 1898 - Oskar Homolka, österreichischer Schauspieler
- 1899 - Peter Altmeier, deutscher Politiker und Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz
- 1899 - Thea Rasche, deutsche Pilotin und Journalistin
- 1901 - Anton Lamprecht, deutscher Maler
- 1902 - Franz Etzel, deutscher Politiker und Bundesfinanzminister
- 1902 - Kirellos VI., Patriarch von Alexandria
- 1902 - Mohammed Hatta, indonesischer Politiker und Regierungschef
- 1905 - Hans Urs von Balthasar, schweizerischer Theologe und Kardinal
- 1905 - Karl Paryla, österreichischer Schauspieler und Regisseur
- 1907 - Joe Besser, aUS-merikanischer Komiker (The Three Stooges)
- 1908 - Nina Wladimirowna Makarowa, russische Komponistin
- 1910 - Bruno Max Leuschner, Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees der SED
- 1910 - Heinrich Sutermeister, deutscher Komponist
- 1911 - Mario Moreno Reyes, mexikanischer Schauspieler, Sänger, Komiker und Produzent.
- 1911 - Samuel Fuller, US-amerikanischer Regisseur
- 1919 - Vikram Sarabhai, indischer Physiker und Begründer des indischen Raumfahrtprogramms
- 1920 - Hans Marquardt, deutscher Verleger
- 1920 - Percy Mayfield, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1920 - Wilhelm Altvater, deutscher Politiker und MdB
- 1924 - Mohammed Zia ul-Haq, pakistanischer General und Staatspräsident von Pakistan
- 1925 - Norris McWhirter, britischer Verleger
- 1925 - Werner Nachmann, Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland
- 1926 - Joe Jones, US-amerikanischer Sänger
- 1926 - John Derek, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur
- 1927 - Porter Wagoner, US-amerikanischer Sänger
- 1929 - Buck Owens, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1930 - George Soros, US-amerikanischer Investmentbanker und Währungsspekulant
- 1930 - Peter Weck, österreichischer Regisseur, Theaterintendant und Schauspieler
- 1931 - Claus Wilcke, deutscher Schauspieler
- 1931 - William Goldman, US-amerikanischer Drehbuchautor
- 1932 - Oskar Saier, 13. Erzbischof der Diözese Freiburg
- 1932 - Sirikit, Königin von Thailand seit 1950
- 1935 - Harry Kupfer, deutscher Opernregisseur
- 1935 - John Cazale, US-amerikanischer Schauspieler
- 1935 - Karl Mickel, deutscher Lyriker, Dramatiker und Essayist
- 1936 - Margot Eskens, deutsche Schlagersängerin
- 1939 - George Hamilton, US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler
- 1939 - Pam Kilborn, australische Leichtathletin und Olympionikin
- 1940 - Aleksandar Josifov, bulgarischer Komponist
- 1940 - Rod Bernard, US-amerikanischer Sänger
- 1941 - Edwin Roberts, trinidader Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 1942 - Wolfgang Huber, Bischof der evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg
- 1943 - Christoph Grimm, deutscher Politiker
- 1943 - Herta Däubler-Gmelin, deutsche Politikerin und Bundesministerin
- 1944 - Peter Hofmann, deutscher Sänger
- 1945 - Jean Nouvel, französischer Architekt
- 1945 - Ute Mora, deutsche Schauspielerin
- 1947 - Albie Donnelly, britischer Musiker und Sänger
- 1947 - Ozzie Yue, britischer Musiker und Sänger
- 1947 - Stefano Benni, italienischer Schriftsteller, Journalist und Satiriker
- 1947 - Waltraud Lehn, deutsche Politikerin und MdB
- 1948 - Ron Mael, US-amerikanischer Musiker und Songschreiber
- 1949 - Fernando Collor de Mello, brasilianischer Präsident 1990-1992
- 1949 - Mark Knopfler, schottischer Musiker (Dire Straits)
- 1950 - Iris Berben, deutsche Schauspielerin
- 1951 - Klaus Toppmöller, deutscher Fußballspieler und -trainer
- 1952 - Hans-Ulrich Treichel, deutscher Schriftsteller
- 1953 - Franz Posch, österreichischer Volksmusiker
- 1954 - Max Straubinger, Mitglied des Deutschen Bundestages
- 1954 - Pat Metheny, US-amerikanischer Musiker
- 1955 - Heintje, niederländischer Sänger und Schauspieler
- 1958 - Jürgen Dehmel, deutscher Musiker (Nena)
- 1960 - Laurent Fignon, französischer Radrennfahrer
- 1961 - Andrea Maria Dusl, österreichische Filmregisseurin
- 1961 - Dieter Landuris, deutscher Tänzer und Schauspieler
- 1961 - Roy Hay, britischer Musiker (Culture Club)
- 1961 - Tatjana Samolenko, russische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1965 - Peter Krause, US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler
- 1966 - Daniel Simmes, deutscher Fußballspieler
- 1969 - Tanita Tikaram, britische Sängerin und Songschreiberin
- 1971 - Pete Sampras, US-amerikanischer Tennisspieler
- 1972 - Rebecca Gayheart, US-amerikanische Schauspielerin
- 1973 - Joseba Beloki, spanischer Radrennfahrer
- 1975 - Patrick Joswig, deutscher Schauspieler
- 1977 - Iva Majoli, kroatische Tennisspielerin
- 1979 - Austra Skujytė, litauische Leichathletin
- 1980 - Dominique Swain, US-amerikanische Schauspielerin
Gestorben
- 875 - Ludwig II., römischer Kaiser und König von Italien
- 1222 - Vladislav Heinrich, Herzog von Böhmen und Markgraf von Mähren
- 1484 - Sixtus IV. (Francesco della Rovere), Papst seit 1471(Sixtinische Kapelle)
- 1551 - Paul Speratus, deutscher Theologe, Reformator und Liederdichter
- 1612 - Giovanni Gabrieli, italienischer Komponist
- 1633 - Jacopo Peri, italienischer Komponist
- 1638 - Baltasar von Marradas, spanischer Malteserritter, Feldmarschall, Statthalter in Böhmen;
- 1674 - Philippe de Champaigne, französischer Maler
- 1679 - Marie de Rohan-Montbazon, war berühmt für ihre Liebesaffären und ihre Intrigen
- 1684 - Nicola Amati, italienischer Geigenbauer
- 1689 - Innozenz XI. (Benedetto Odescalchi), Papst seit 1676
- 1722 - Giovanni il Cornaro, Doge von Venedigs
- 1728 - Alexander Franz, fünfter Sohn von Johann V. von Portugal
- 1763 - Peter Gerwin von Franken-Siersdorf, war Generalvikar in Köln
- 1807 - Johann Stephan Pütter, deutscher Staatsrechtslehrer und Publizist
- 1822 - Robert Stewart, 2. Marquess of Londonderry, englischer Politiker
- 1827 - William Blake, britischer Dichter, Mystiker und Maler
- 1848 - George Stephenson, britischer Ingenieur
- 1849 - Albert Gallatin, US-Amerikanischer Politiker und Diplomat
- 1857 - William Conybeare, englischer Geologe und Paläontologe
- 1900 - Wilhelm Steinitz, österreichischer Schachspieler aus Böhmen
- 1901 - Adolf Erik Nordenskiöld, finnland-schwedischer Polarforscher
- 1902 - Mohammed Hatta, indonesischer Politiker, Regierungschef 1948-1950
- 1911 - Josef Israëls, niederländdischer Maler
- 1917 - Wilhelm Morgner, deutscher Maler des Expressionismus
- 1920 - Hermann von Struve, Astronom
- 1922 - Arthur Griffith, Gründer der irischen Partei Sinn Féin
- 1927 - Carl Pulfrich, deutscher Physiker und Optiker
- 1928 - Leoš Janáček, tschechischer Komponist
- 1934 - Hendrik Petrus Berlage, niederländischer Architekt
- 1938 - Ludwig Borchardt, deutscher Ägyptologe
- 1942 - Rudolf Hasse, deutscher Rennfahrer
- 1943 - Kurt Eggers, deutscher Schriftsteller und NS-Kulturpolitiker
- 1945 - Karl Leisner, Märtyrer der katholischen Kirche
- 1949 - Al Shean, US-amerikanisch-deutscher Komiker
- 1953 - Paul Gurk, deutscher Schriftsteller und Maler
- 1955 - James Batcheller Sumner, US-amerikanischer Biochemiker, Nobelpreisträger
- 1955 - Thomas Mann, deutscher Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger
- 1958 - André Bauchant, französischer Maler (Naive Kunst) und Gärtner
- 1959 - Max Nonne, deutscher Neurologe
- 1964 - Dmitri Maxutow, russischer Optiker
- 1964 - Ian Fleming, britischer Schriftsteller
- 1973 - Walter Rudolf Hess, schweizerischer Physiologe, Nobelpreisträger
- 1979 - Ernst Boris Chain, britischer Biochemiker und Nobelpreisträger
- 1982 - Henry Fonda, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 1982 - Karl Ritter von Frisch, österreichischer Zoologe, Nobelpreisträger
- 1983 - Edmund Kolbe, Maler
- 1983 - Franz Radziwill, deutscher Maler
- 1985 - Kyu Sakamoto, japanischer Sänger
- 1985 - Manfred Winkelhock, deutscher Automobilrennfahrer
- 1986 - Ernst Wendt, deutscher Theaterregisseur
- 1986 - Hans Pesser, österreichischer Fußballspieler und Trainer
- 1988 - Jean-Michel Basquiat, US-amerikanischer Graffitikünstler, Maler und Zeichner
- 1989 - William B. Shockley, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger
- 1990 - Roy Williamson, Musiker und Instrumentenbauer
- 1991 - Hans Weigel, Schriftsteller und Theaterkritiker
- 1991 - Iwan Nikitowitsch Koschedub, sowjetischer Pilot, Marschall der Flieger
- 1992 - John Cage, US-amerikanischer Komponist
- 1993 - Tatiana Troyanos, US-amerikanische Opernsängerin
- 2000 - Loretta Young, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 2004 - Alfons Spiegel, deutscher Journalist, ehemaliger ZDF-Sportchef
- 2004 - Carlo Ross, Schriftsteller jüdischer Herkunft
- 2004 - Godfrey Hounsfield, britischer Elektroingenieur, Nobelpreisträger
- 2005 - Lakshman Kadirgamar, sri-lankanischer Politiker
Feier- und Gedenktage
- Internationaler Tag der Jugend (UNO)
Siehe auch
- 11. August - 13. August
- 12. Juli - 12. September
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0812
ja:8月12日
ko:8월 12일
simple:August 12
th:12 สิงหาคม
1566
Politik und Weltgeschehen
- 5. April: Petition des niederländischen Adels an Margarete von Parma um Milderung der Religionsedikte und Aufhebung der Inquisition
- Auf dem Reichstag zu Augsburg findet Kaiser Maximilian II. (HRR) keine Mehrheit dafür, den besonders in der Pfalz gehuldigten Calvinismus aus Deutschland zu vertreiben. Die Versammlung verabschiedet ferner die „Augsburger Reichsmünzordnung“, welche für längere Zeit Stabilität im Geldwesen bringt
- Genua verliert die griechische Insel Chios an die Osmanen
- Nach dem Tod Süleyman I. wird Selim II. (genannt Mest „der Trunkene“) Sultan des Osmanischen Reichs
- 8. März: Carlo Gesualdo, italienischer Fürst und Komponist († 1613)
- 26. Mai: Mehmed III., Sultan des Osmanischen Reiches († 1603)
- 19. Juni: Jakob I. von England (war auch Jakob VI. von Schottland) († 1625)
- 12. August: Infantin Isabella Clara Eugenia, Statthalterin der spanischen Niederlande († 1. Dezember 1633)
- 28. Oktober: Burkhard von Erlach, Jurist und Hofmarschall
- Marcus Antonius de Dominis, Mathematiker, Jesuit, Bischof von Segni und Erzbischof von Spalato († 1624)
- 22. April: Diana von Poitiers, Mätresse von Heinrich II. von Frankreich ( - 1499)
- 4. Mai: Luca Ghini, Arzt und Botaniker ( - 1490)
- 10. Mai: Leonhart Fuchs, deutscher Pflanzenkundler und Mediziner ( - 1501)
- 26. Mai: Antonio de Cabezón, spanischer Komponist und Organist ( - 1510)
- 19. Juni: David Rizzio, Italienischer Musiker, Privatsekretär und Günstling von Maria Stuart ( - um 1533)
- 2. Juli: Nostradamus, französischer Arzt und Astrologe ( - 1503)
- 31. Juli: Bartolomé de Las Casas, bekannter Dominikaner-Mönch und Jurist in den spanischen Kolonien in Amerika ( - 1484)
- 7. September: Süleyman I., osmanischer Sultan ( - 1495)
- 22. September: Johann Agricola, Reformator ( - 1494)
ko:1566년
Segovia
Segovia ist eine Stadt in Spanien mit etwa 55.000 Einwohnern und zugleich der Verwaltungssitz der gleichnamigen Provinz Segovia in Kastilien-León. Die Stadt liegt etwa 90 Kilometer nordnordwestlich von Madrid auf einer 1.000 Meter hohen Felszunge zwischen den Flüssen Eresma und Clamores.
Die Altstadt ist besonders sehenswert. Neben zahlreichen Monumenten ragen insbesondere die spätgotische Kathedrale von Segovia (1525 durch Auftrag Karls V. wiedererrichtet), der berühmte 28 Meter hohe und 728 Meter lange antike römische Aquädukt (aus dem 1./2. Jahrhundert n. Chr.) und die märchenhafte Palastfestung, der sog. Alcázar, der sich über der Stadt und der umgebenden Landschaft erhebt. Die Stadt gehört seit 1985 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Die Kirche La Vera Cruz war seit 1208 bis zu seiner Zerschlagung eine Kirche des Tempelritterordens.
Historisch war die im Jahr 80 v. Chr. gegründete Stadt von 714 bis ins 11. Jahrhundert maurische Besitzung. Erst Alfons VI. konnte die Stadt 1085 erobern, die zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert Königsresidenz war. 1474 wurde hier Isabella zur Königin von Kastilien ausgerufen.
Image:Segovia from the top of the Alcazar.jpg
Bild:Alcazar-Segovia.jpg|Alcázar von Segovia
Image:Acueducto2 Lou.jpg|Aquädukt von Segovia
Bild:Aquaeduct-Segovia.jpg|Römisches Aquädukt (Bild vor 1900)
Image:Catedral de Segovia.jpg|Kathedrale von Segovia
Image:Segovia Vera Cruz.jpg|Vera Cruz
Weblinks
Kategorie:Ort in Spanien
Kategorie:Weltkulturerbe
ja:セゴビア
Spanien
Das Königreich Spanien (amtlich spanisch Reino de España, katalanisch Regne d'Espanya, galicisch Reino de España, baskisch Espainiako Erresuma) liegt im Südwesten Europas und nimmt den größten Teil der Iberischen Halbinsel ein.
Geographie
Spanien befindet sich, ebenso wie Portugal (im Westen) und das zum Vereinigten Königreich gehörende Gibraltar (im Süden), auf der iberischen Halbinsel, von der Spanien sechs Siebtel einnimmt. Im Nordosten, entlang des Gebirgszuges der Pyrenäen, grenzt Spanien an Frankreich und den Kleinstaat Andorra. Außerdem gehören die Inselgruppen der Balearen, im Mittelmeer gelegen, und der Kanaren, im Atlantik, sowie die an der nordafrikanischen Küste gelegenen Städte Ceuta und Melilla zum Staatsgebiet. Spanien ist das drittgrößte Land Europas.
In Frankreich besitzt Spanien die Exklave Llívia. Außerdem gehören Spanien die vor der marokkanischen Küste gelegenen Inseln Islas Chafarinas, Peñón de Vélez de la Gomera, Alhucemas, Alborán und die Islas Columbretes. Die Zugehörigkeit der Insel Perejil ist zwischen Marokko und Spanien nicht geklärt.
Der höchste Berg Spaniens ist mit 3.718 m Höhe der Pico del Teide auf der Insel Teneriffa, die zu den Kanarischen Inseln gehört.
Die Städte Ceuta und Melilla liegen in Nordafrika und grenzen an das Mittelmeer sowie Marokko. Der nördlichste Punkt Spaniens ist die Estaca de Vares, der westlichste das Kap Toriñana, beide in Galicien, der südlichste die Punta Marroquí bei Tarifa, der östlichste das Kap de Creus. Die größte Ausdehnung von Norden nach Süden beträgt 856 km und von Osten nach Westen 1020 km.
Die Nordküste Spaniens verläuft fast in gerader Linie und bildet nur zwischen Gijón und Avilés sowie zwischen Ribadeo und A Coruña (spanisch La Coruña) bedeutendere Vorsprünge nach Norden.
Gegenüber den übrigen Küsten des Landes zeichnen sich diese Küstenabschnitte durch Schroffheit und schlechte Zugänglichkeit aus.
Ursächlich hierfür ist, dass hier die Gebirge fast überall dicht ans Meer heranrücken. Zugänglich sind diese Küstenabschnitte nur an den Mündungen der Flüsse und der tief in das Land einschneidenden Meeresarme (Rías), die insbesondere an der Küste von Galicien häufig auftreten.
Auch die Westküste Spaniens trägt im Ganzen diesen Charakter; doch ist sie viel zugänglicher als der Norden, da hier die Gebirge nur in den Kaps bis an das Meer herantreten und sich im Hintergrund der Rias gewöhnlich Ebenen befinden.
A Coruña
Charakteristisch für die Süd- und Ostküste sind dagegen eine Anzahl weiter, flacher Meerbusen und dazwischen befindliche, in felsige Vorgebirge endende Landvorsprünge. Diese Abschnitte sind zugänglicher als die Nord- und Westküste. Die wichtigsten Buchten der Südküste sind von Westen nach Osten die Golfe von Cádiz, Málaga und Almería sowie die Bucht von Cartagena, an der Ostküste die Bahía von Alicante und der Golf von Valencia.
Die größten Flüsse Spaniens sind der Duero, der Tajo und der Ebro.
Die Vegetation der Iberischen Halbinsel teilt sich in drei große Bereiche auf:
- Vegetation des feuchten Spanien: Eichen, Buchen
- Vegetation des trockenen Spanien: immergrüne Eichen (Steineichen, Korkeichen), Pinien
- Vegetation der Gebirge je nach Höhe: Steineichen, Korkeichen, Eichen, Kastanien, Wiesen, Tundra
Intensiver Anbau von Kulturpflanzen erfordert Bewässerungsanbau.
Bevölkerung
Sprachen
In Spanien werden überwiegend Spanisch (Español/Castellano, "Kastilisch"), Katalanisch (Català) und Galicisch (Gallego), sowie das Baskische (Euskara) gesprochen.
Die spanische Sprache ist im gesamten Staatsgebiet Amtssprache, während die anderen drei nur in den entsprechenden Autonomen Regionen diesen Status genießen.
Ferner wird in der Autonomen Region València eine Variation des Katalanischen, Valencianisch (Valencià), und auf den Balearen wird eine weitere lokale Variante des Katalanischen, das Mallorquin (Mallorquí/Balear), gesprochen.
Daneben existieren einige Minderheitensprachen, welche von einer geringen Anzahl von Menschen gesprochen werden. Zu diesen zählt Asturisch-Leonesisch (Bable), Aragonesisch (Fabla aragonesa) und Aranesisch. In Melilla spricht die masirische Minderheit zudem Tamazight, in Olivenza (Extremadura) wird noch teilweise Portugiesisch gesprochen.
Portugiesisch
Während der Urlaubssaison arbeiten in den Tourismusregionen auch Saisonarbeiter aus Deutschland und Polen, vielfach auch Südamerikaner. In einigen Tourismusregionen wie der Costa Blanca oder der Costa del Sol sind vergleichsweise viele Deutsche und Engländer dauerhaft ansässig.
Als Fremdsprachen werden meist Englisch und Französisch gesprochen. Jüngere Spanier sprechen als Fremdsprache zumeist Englisch, Ältere eher Französisch. In der breiten Bevölkerungsmasse sind anwendbare Fremdsprachenkenntnisse aber nach wie vor nicht die Regel.
In von Touristen gerne besuchten Gebieten am Mittelmeer, den Balearen und auf den Kanarischen Inseln ist zum Teil Deutsch gebräuchlich.
In Katalonien wird an den Schulen und Universitäten größtenteils auf Katalanisch gelehrt; Spanisch darf dort jedoch von allen Studenten in Unterricht und Klausuren benutzt werden.
Religion
Spanien ist ein vorwiegend katholisches Land. 92 % der Bevölkerung (Stand: 2000) gehören offiziell der römisch-katholischen Kirche an. Im Rahmen einer Studie des staatlichen Meinungsforschungsinstitutes Centro de Investigaciones Sociológicas im Jahr 2002 gaben hingegen nur 80 % der Befragten an, Katholiken zu sein. 12 % bezeichneten sich als nicht religiös. Finanziert wird die katholische Kirche vom spanischen Staat auf Grundlage eines Vertrages zwischen diesem und dem Heiligen Stuhl. Da also in Spanien die katholische Kirche nicht aus direkt entrichteten Steuern der Gläubigen finanziert wird, bringt ein offizieller Kirchenaustritt somit keine finanziellen Vorteile. Innerhalb der katholischen Kirche gibt es die in sich sehr stark geschlossene Gruppierung Opus Dei.
Die Muslime machen 0,5 %, die Protestanten 0,3 % der Bevölkerung aus. Juden, Angehörige anderer Konfessionen und Konfessionslose stellen 7,2 % der Bevölkerung.
Siehe auch: Katholische Kirche in Spanien, Islam in Spanien, Protestantismus in Spanien, Judentum in Spanien
Größte Städte
Städte mit über 100.000 Einwohnern, mit Einwohnerzahl. (Stand: 1. Januar 2004)
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Spaniens
Die Ureinwohner der Pyrenäenhalbinsel waren die Kelten und die Iberer, nach denen auch die Halbinsel benannt worden ist.
Im 11. Jahrhundert v. Chr. siedelten sich die Phönizier an der Südküste an; die berühmteste von ihren Kolonien war Cádiz (Gades). Die Bezeichnung Spanien leitet sich von der römischen Bezeichnung "Hispania" ab (phönizisch "Küste der Klippschliefer"; was die Phönizier für Klippschliefer hielten, waren in Wirklichkeit Kaninchen). Geprägt wurde das Land auch durch die jahrhundertelange arabische Vorherrschaft, deren Erbe sich sowohl in der Architektur als auch in der Sprache niedergeschlagen hat. Mit der Vertreibung der Mauren von der iberischen Halbinsel (Wiedereroberung - Reconquista) und der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus im Jahr 1492 stieg Spanien vorübergehend zur Weltmacht auf.
Politik
Gemäß der Verfassung vom 6. Dezember 1978 ist Spanien ein sozialer und demokratischer Rechtsstaat mit der Staatsform einer parlamentarischen Monarchie (Art. 1, Abs. 3 der spanischen Verfassung). Der Königstitel ist erblich. Der derzeitige König ist Juan Carlos I. Der König ist Staatsoberhaupt und Oberbefehlshaber der Streitkräfte.
Thronfolger ist Prinz Felipe de Borbón y Grecia, der gleichzeitig den Titel Fürst von Asturien (Príncipe de Asturias) trägt. Wohnsitz der Königsfamilie ist der Palacio de la Zarzuela in Madrid.
Die Rolle der spanischen Krone wird in der Verfassung im Wesentlichen auf repräsentative Funktionen beschränkt. Darüber hinausgehende Funktionen des Königs sind die Bestätigung von Gesetzen und die Ernennung und die Entlassung des Regierungschefs.
Das oberste Gesetzgebungsorgan in Spanien ist das Parlament (Cortes Generales). Die Cortes unterteilen sich in zwei Kammern, das Abgeordnetenhaus (Congreso de los Diputados) und den Senat (Senado). Die 350 Mitglieder des Abgeordnetenhauses werden per Direktwahl für vier Jahre gewählt. Der Senat besteht aus 259 Sitzen. Davon werden 208 Mitglieder direkt vom Volk gewählt und die restlichen 51 von den Parlamenten der autonomen Regionen bestimmt. Senatoren werden für eine Amtszeit von vier Jahren ernannt.
Der Ministerpräsident (Presidente del Gobierno, wörtlich übersetzt "Regierungspräsident") und die Regierungsmitglieder werden vom Abgeordnetenhaus gewählt.
Derzeitiger Ministerpräsident ist José Luis Rodríguez Zapatero vom sozialdemokratischen Partido Socialista Obrero Español (PSOE). Sitz des Regierungspräsidenten ist der Palacio de la Moncloa in Madrid.
Spanien ist seit Januar 1986 Mitglied der Europäischen Union (bis 1992: „Europäische Gemeinschaft“).
Siehe auch: Politische Parteien in Spanien, Liste der spanischen Ministerpräsidenten,
Baskische Befreiungsbewegung Euskadi Ta Askatasuna (ETA)
Autonome Regionen
Hauptartikel: Autonome Regionen Spaniens
Spanien gliedert sich administrativ in 17 autonome Regionen oder Gemeinschaften (Comunidades Autónomas), vergleichbar den deutschen Bundesländern, und in die zwei autonomen Städte Ceuta und Melilla.
Die autonomen Regionen selbst gliedern sich ihrerseits in insgesamt 50 (52 mit Ceuta und Melilla) Provinzen (provincias), die fast alle nach ihrem jeweiligen Verwaltungssitz benannt sind.
Kämpfe gibt es u. a. um die Autonomie des Baskenlandes, deren blutige Form die ETA betreibt. Katalonien strebt auf politischem Wege die Unabhängigkeit an.
Wirtschaft
Währung
Die Währung in Spanien ist seit dem 01.01.1999 der Euro. Der Umtauschkurs zur vorigen Währung, den Peseten, pesetas (PTS), beträgt: 1€ = 166,386 PTS bzw. 1 PTS = 0,6010 €-Cent. Nach wie vor werden noch Preise in Peseten angegeben, gerade bei teuren Gütern die nicht allzu häufig gekauft werden wie Autos oder Wohnungen. Als großzügig abkürzende Größenordnung werden hierbei gerne Millionen PTS, Million Pesetas verwendet: so kostet z.B. eine Wohnung in der Umgangssprache 25 Mio. PTS oder ein Auto 2 Mio. PTS. 1.000.000 PTS entsprechen 6.010,12 €, also rund 6.000 €.
500 Peseten entsprechen ziemlich genau 3,0051 Euro. Daher kann mit Dividieren durch 500 und anschließendem Multiplizieren mit 3 recht einfach von Peseten auf Euro umgerechnet werden. Umgekehrt können Euro durch Dividieren mit 3 und anschließendem Multiplizieren mit 500 einfach auf Peseten umgerechnet werden.
In Gesprächen wird gelegentlich noch die Währungseinheit Duro benutzt. Ein Duro entspricht 5 Peseten, also ungefähr 3 Cent. Um von Euro auf Duro umzurechnen, reicht es, den Eurobetrag durch 3 zu dividieren und anschließend zwei Nullen anzuhängen (oder mit 100 multiplizieren).
Bruttosozialprodukt
Das Bruttosozialprodukt beträgt 596,5 Mrd. US$ bei einer Wachstumsrate von 2,0 %. Das Bruttosozialprodukt pro Kopf beträgt 14.580 US$.
Das Bruttoinlandsprodukt wird
- zu 66% mit Dienstleistungen,
- zu 30% von der Instustrie und
- zu 3% durch die Landwirtschaft erwirtschaftet.
Die Forschungs- und Entwicklungsausgaben bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt betragen 0,96%. Die Arbeitslosenquote liegt bei 11,4%, die Inflationsrate bei 3,1%.
Die Staatseinnahmen von 274,6 Mrd. € setzen sich
- zu 29% aus der Einkommensteuer,
- zu 35% aus der Körperschaftssteuer zusammen.
Die Staatsausgaben betragen 275,2 Mrd. €, das Haushaltsdefizit beträgt 0,3% des Bruttoinlandsprudukts.
Landwirtschaft
36% der Landesfläche werden landwirtschaftlich genutzt, Bewässerungsfeldbau wird auf ca. 20,1% der Anbaufläche betrieben. 144 000 km² der Landesfläche sind bewaldet.
In Spanien werden folgende Agrarprodukte hergestellt: Getreide (vor allem Weizen und Reis), Gemüse, Oliven, Weintrauben, Zuckerrüben, Zitrusfrüchte wie Orangen und Zitronen, Fleisch (Schaf, Ziege, Kaninchen, Geflügel), Milchprodukte (z.B. Manchego-Käse), Seefisch und Meeresfrüchte.
Infrastruktur
Straßennetz
Spanien verfügt über ein gut ausgebautes Straßen- und Autobahnnetz von 663.795 km Länge. Das Straßennetz ist zum allergrößten Teil befestigt. Das Fernstraßennetz umfasst Nationalstraßen, carreteras nacionales, und Autobahnen, den sogenannten autovías (gebührenfrei) und autopistas (mautpflichtig, de peaje). An den Zahlstellen der gebührenpflichtigen autopistas kann mit Bargeld oder Kreditkarte bezahlt werden.
Teilweise verlaufen gebührenpflichtige Autobahnabschnitte parallel zu gebührenfreien. Rund um Ballungszentren gibt es meist gebührenfreie autopistas, viele Fernverbindungen sind gebührenpflichtig.
Die Höchstgeschwindigkeit beträgt:
- innerhalb geschlossener Ortschaften 50 km/h
- auf Landstraßen 90 km/h
- auf Landstraßen mit einem Randstreifen von mindestens 1,5 m Breite oder einer zusätzlichen Fahrspur 100 km/h
- auf den Autobahnen 120 km/h
Seit Sommer 2005 werden in Spanien Geschwindigkeitskontrollen mit stationären Radargeräten durchgeführt.
In geschlossenen Ortschaften nachts immer mit Abblendlicht fahren. Vorsicht beim Einfahren in Autobahnen: hier gilt zwar wie im deutschen Sprachraum „Vorfahrt gewähren“, jedoch wird einfahrenden Autofahrern meist nicht Platz zum Einscheren eingeräumt.
Für Linksabbieger gibt es gelegentlich eine Art „Wartespur“ in der Mitte der Straße, von dieser Wartespur kann dann nach rechts in auf die Fahrspur eingeschert werden.
Seit Juli 2004 sind in Spanien Warnwesten gesetzlich vorgeschrieben. Diese müssen bei Unfällen und Pannen getragen werden. Reservebirnen und zwei rote Warndreiecke müssen ebenso im Kraftfahrzeug sein. Grüne Versichertenkarten sind zwar nicht Pflicht, aber empfehlenswert, da die Polizei mit ihnen vertraut ist.
In den letzten Jahren hat die Zahl der PKW und die Verstädterung in Spanien stark zugenommen. In Spanien gibt es 467 KFZ/ 1000 Ew. 78% der Bevölkerung leben in Städten; die Bevölkerungsdichte beträgt 82 Ew/km².
Vielerorts herrscht auch durch die engen Straßen akute Parkplatznot. Eine durchgezogene gelbe Linie am Fahrbahnrand weist auf ein Parkverbot hin. Die lokale Polizei besitzt oftmals eigene Abschleppwagen. Die Parkgebühren in Ballungsräumen liegen auf demselben Niveau wie in Metropolen im deutschsprachigen Raum. In manchen Ballungsräumen (Madrid, Barcelona) sind die Straßennetze gerade im Berufsverkehr örtlich überfordert; teilweise gibt es Verkehrsleitsysteme wie in Valencia (Stadt).
Fahrrad
Fahrradfahren wird von den Spaniern zuerst als sportliche Betätigung aufgefasst; als Verkehrsmittel wird das Fahrrad selten genutzt. Fahrradfahrer sind im Straßenverkehr rechtlich nicht besser gestellt, wie dies beispielsweise in Deutschland der Fall ist. Fahrradwege sind meist nur in touristisch attraktiven Regionen bekannt. Die einzelnen Radwege sind oftmals nicht miteinander verknüpft.
Fernbusnetz
Spanien verfügt über ein sehr gut ausgebautes Busnetz. In kleinen und großen Städten gibt es spezielle Busbahnhöfe. Das Busnetz verbindet insbesondere kleinere Städte und Dörfer, aber es gibt auch überregionale Linien und internationale Verbindungen. Busfahren ist in Spanien vergleichsweise billig.
Schifffahrt
Auf 1045 km Kanälen und Flüssen ist Binnenschiffahrt möglich.
Die größten Seehäfen sind Barcelona, Valencia, Bilbao, Gijón und Santa Cruz de Tenerife. Zwischen der Iberischen Halbinsel und den Balearen gibt es eine Reihe von Fährverbindungen.
Bahnnetz
Das Bahnnetz (traditionell Breitspur) der staatlichen Eisenbahngesellschaft RENFE wird durch ein normalspuriges Hochgeschwindigkeitsnetz (AVE, ungefähr 525 km Streckennetz) ergänzt. Das Fernverkehrssystem wird Grandes Líneas genannt, der AVE ist hiervon ausgenommen. Die RENFE betreibt in den Ballungszentren lokale S-Bahn-Netze, die sogenannten Cercanías.
In folgenden Regionen gibt es Cercanías-Netze: Asturias, Barcelona, Bilbao, Cádiz, Madrid, Málaga, Murcia/ Alicante, Santander, San Sebastián, Sevilla und Valencia. Schmalspurstrecken werden von regionalen Gesellschaften betrieben.
Die spanischen Fernverkehrszüge der Grandes Líneas werden in Tag- und Nachtzüge unterschieden. Tagzüge sind der Alaris, Altaria, Arco, Euromed, Talgo, Intercity und Diurno. Nachtzüge sind der Trenhotel und Estrella. Diese Zugtypen unterscheiden sich in ihrer Bauart und fahren auf festgelegten Strecken. Eine Klassifizierung nach der Zug-Geschwindigkeit und Haltepunktdichte wie im deutschen Sprachraum gibt es in Spanien nicht. Fahrkarten werden nicht für eine Strecke, sondern für ein Produkt verkauft.
Die Tagzüge haben haben Raucher- und Nichtraucherplätze und einen Speisewagen. Es gibt Sitzplätze erster und zweiter Klasse. Die erste Klasse wird als Preferente und die zweite Klasse als Túrista bezeichnet. In der ersten Klasse werden kostenlos Zeitungen, Essen und Getränke gereicht. Während der Fahrt werden Kinofilme gezeigt.
Die Nachtzüge verfügen über die ersten Klassen Gran Clase und Preferente und die zweite Klasse Túrista/ Litera. Die Züge haben eine Cafetería bzw. ein Restaurant. Die erste Klasse besteht aus Schlafwagen und hat ein Bad bzw. eine Waschgelegenheit. Die zweite Klasse des Trenhotel hat Vierbett-Abteile, die zweite Klasse des Estrella Sechs-Sitz-Abteile.
Tickets für Fernverkehrszüge beinhalten eine Sitzplatzreservierung; der Zug kann ohne gültiges Ticket nicht betreten werden. Seit den Terroranschlägen in Madrid im März 2004 werden beim Einstieg Gepäckkontrollen ähnlich wie an Flughäfen durchgeführt.
In den Fernverkehrsbahnhöfen finden sich Schalter für den Vorverkauf, die venta anticipada und den Kauf mit sofortigem Fahrantritt. Fahrkarten für den Regional- und den Fernverkehr müssen getrennt gekauft werden. Für den Fernverkehr ist es bedingt durch die Reservierungspflicht sinnvoll, Tickets im Voraus zu kaufen. Dies ist auch über das Internet möglich; die Tickets müssen teilweise am Bahnhof abgeholt werden.
Die Städte Barcelona, Bilbao, Madrid und Valencia verfügen über U-Bahn- oder Metronetze, in Sevilla und Palma de Mallorca sind entsprechende Netze im Aufbau.
Einige Städte wie Alicante und Barcelona besitzen neu eröffnete Straßenbahnnetze.
Flughäfen
Rund 40 Städte verfügen über einen Flughafen für Verkehrsmaschinen.
Die größten spanischen Fluggesellschaften sind Iberia, Spanair, Vueling und Air Europa.
Die Flughäfen von Madrid und Barcelona sind unter den Top 10 der Passagierzahlen der europäischen Flughäfen.
Zwischen den Flughäfen Madrid und Barcelona gibt eine Luftbrücke, puente aéreo: zwischen 07:00 und 23:00 starten in sehr kurzem Zeitabstand zahlreiche Flüge. Die puente aéreo wird von der spanischen Fluggesellschaft Iberia betrieben.
Kultur
- Literatur: Miguel de Cervantes, Tirso de Molina, Lope de Vega, Pedro Calderón de la Barca, Francisco de Quevedo, Rosalía do Castro, Federico García Lorca, Camilo José Cela, Javier Marías, Arturo Pérez-Reverte, Manuel Vázquez Montalbán, Miguel Delibes, José Zorrilla
- Musik: Flamenco, Manuel de Falla, Paco de Lucía, Joaquín Rodrigo, Pablo Sarasate
- Film: Pedro Almodóvar, Julio Médem, Luis Buñuel, Alejandro Amenábar, Alex de la Iglesia
- Malerei: Pablo Picasso, Salvador Dalí, Diego Velázquez, El Greco, Joan Miró, Francisco de Goya, Bartolomé Esteban Murillo
- Bildhauerei: Eduardo Chillida
- Architektur: Antoni Gaudí, Santiago Calatrava, César Manrique
Medien
Die meisten überregionalen Tageszeitungen erscheinen in der Hauptstadt Madrid: El País (durchschnittliche Auflage im Jahr 2003 ca. 561.000 Exemplare), El Mundo (379.000), ABC (346.000) und La Razón (205.000).
In Barcelona erscheinen La Vanguardia (240.000) und die wichtige regionale Zeitung El Periódico de Catalunya (221.000).
Von Bedeutung sind auch täglich erscheinende Sport-Medien wie Marca (549.000) und As (303.000), die meisten Spanier lesen Regionalzeitungen, fast jede größere Stadt im Land hat hier ein Angebot, beispielsweise Diario de Sevilla oder auch Diario de Mallorca.
Die staatliche Fernsehanstalt Televisión Española betreibt zwei Sender, TVE 1 und TVE 2.
Private TV-Programme sind Antena 3, Telecinco und Canal+.
Das Fernsehprogrammangebot wird durch regionale Fernsehsender abgerundet.
Im Bereich des digitalen Fernsehens gibt es die Angebote Digital+ und Auna.
Sport
Fußball ist in Spanien der mit Abstand wichtigste Publikums- und auch ein viel betriebener Breitensport.
Weitere Mannschaftssportarten sind Basketball, Handball und Volleyball, an den Universitäten erfreut sich außerdem Rugby großer Beliebtheit.
Der Motorsport, insbesondere Rallye (Carlos Sainz ist derzeit der bekannteste spanische Fahrer), Formel 1 (Fernando Alonso jüngster Weltmeister im Jahre 2005) und Motorradrennen (Dani Pedrosa) genießen die Aufmerksamkeit der Zuschauer.
Ein großes Radsportereignis ist die Vuelta, weitere international beachtete Rennen sind die Baskenland-Rundfahrt, die Katalonien-Rundfahrt und das Clásica San Sebastián.
Bedeutende Individualsportarten sind Tennis, Padel, ein relativ neues, dem Tennis ähnliches Spiel, und Golf.
Im Nordosten Spaniens und im Lande Valencia wird Pelota, der baskische Nationalsport, gespielt.
Ein typisch spanisches Spektakel ist der Stierkampf, der nicht als Sportart angesehen wird. Nach Meinung seiner Anhänger ist er als eine Kunst anzusehen, in der Eleganz und Ästhetik eine wichtige Rolle spielen. In den Augen vieler Kritiker stellt er eine archaische und brutale Tradition dar, die es aufgrund der mit ihr verbundenen Tierquälerei nicht wert sei, in ihrer heutigen Form fortgeführt zu werden.
Nationale Feiertage
Der spanische Nationalfeiertag wird am 12. Oktober anlässlich der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus gefeiert (Día de la Hispanidad).
Am 6. Dezember wird die Annahme der Verfassung im Jahre 1978 (Dia de la Constitución) gefeiert.
- 1. Januar - Neujahr
- 6. Januar - Heilige Drei Könige und Epiphanias
- 19. März - St. Josef
- 1. Mai - Tag der Arbeit
- 12. Oktober - Nationalfeiertag (s.o.)
- 1. November - Tag aller Heiligen
- 6. Dezember - Tag der Verfassung
- 25. Dezember - Weihnachten
In den einzelnen Provinzen gibt es noch weitere Feiertage, so wird z. B. in Katalonien am 24. Juni St. Joan (spanisch St. Juan) gefeiert.
Weitere Themen
- Liste katalanisch-spanischer Ortsnamen im katalanischen Sprachgebiet
- Tourismus in Spanien
- Stierkampf
- Kfz-Kennzeichen (Spanien)
- Postleitzahl (Spanien)
- Portal:Spanien
- Spanische Küche
- Weinbau in Spanien
- Redewendung: Das kommt mir spanisch vor
Weblinks
20px Wiki-Portal Spanien
- WikiTravel-Eintrag zu [http://wikitravel.org/de/Spanien Spanien]
- [http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=14&land_id=157 Länder- und Reiseinformationen] des Auswärtigen Amtes
- [http://www.spiegel.de/jahrbuch/0,,ESP,00.html Spiegel online / Jahrbuch / Spanien]
- http://www.guiadeayuntamientos.info/ - spanischsprachige Website mit Informationen über sämtliche spanische Gemeinden
- http://www.spanischebotschaft.de/ - Website der spanischen Botschaft in Deutschland
- http://www.proel.org/lenguas2.html - Informationen über die Sprachen in Spanien (auf Spanisch)
- http://www.ccape.es - Deutsche Handelskammer für Spanien
- http://www.cibera.de - cibera - Virtuelle Fachbibliothek Ibero-Amerika / Spanien / Portugal
Kategorie:Staat
Kategorie:Monarchie
Kategorie:Land in der EU
Kategorie:Mittelmeer
fiu-vro:Hispaania
ja:スペイン
ko:에스파냐
ms:Sepanyol
simple:Spain
th:ประเทศสเปน
zh-min-nan:Se-pan-gâ
1. DezemberDer 1. Dezember ist der 335. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 336. in Schaltjahren) - somit bleiben 30 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1640 - Portugal wird von Spanien wieder unabhängig und Johann IV. wird König von Portugal.
- 1651 - Die englische Navigationsakte tritt in Kraft.
- 1821 - Costa Rica. Vorläufige Verfassung Pacto de Concordia
- 1822 - Peter IV. von Portugal wird zum brasilianischen Kaiser gekrönt.
- 1909 - Offizielle Jungfernfahrt des Luftschiffs „Erbslöh“ über Leichlingen
- 1918 - Island wird ein selbständiges Königreich, bleibt jedoch mit Dänemark in Personalunion verbunden.
- 1918 - Das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen wird gegründet
- 1838 – Die Herzoglich Braunschweigische Staatseisenbahn eröffnet ihren ersten Streckenabschnitt
- 1953 - Hugh Hefner gibt die erste Nummer des "Playboy" in einer Auflage von 70.000 Exemplaren heraus.
- 1955 - Die Bürger rechtlerin Rosa Parks wird in Montgomery (Alabama) verhaftet, weil sie in einem Bus einem Weißen ihren Sitzplatz nicht überlassen will. Dieses Ereignis führt in weiterer Folge zum 381-tägigen Montgomery Bus Boycott und zur Aufhebung der Rassentrennung in den USA.
- 1964 - Sambia, Malta und Malawi werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 1966 - Der deutsche Kanzler Ludwig Erhard tritt nach Zerbrechen der Regierungskoalition von CDU/CSU und FDP zurück.
- 1966 - Der Deutsche Bundestag bestätigt Kurt Georg Kiesinger als Bundeskanzler. Deutschland wird erstmals von einer Großen Koalition aus Christlich Demokratische Union Deutschlands/CSU und SPD regiert.
- 1967 - Nicaragua. Gründung der deutschen Schule in Managua
- 1976 - Angola wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 1982 - Amtsantritt des spanischen Ministerpräsidenten Felipe González (PSOE)
- 2000 - Beginn der Beitrittsverhandlungen zwischen Bulgarien und der EU
- 2000 - Beschluss der EU: Ende der Visapflicht für bulgarische Staatsbürger
- 2000 - Vicente Fox Quesada wird Staatspräsident von Mexiko
- 2003 - Bundeskanzler Gerhard Schröder besucht zum fünften Mal die Volksrepublik China.
Wirtschaft
- 1913 - Die Ford Motor Company führt das Fließband in die industrielle Produktion ein.
- 1996 - Bulgarien wird Mitglied in der Welthandelsorganisation WTO
Wissenschaft, Technik
- 1974 - Gründung der ersten und bislang einzigen deutschen Fernuniversität in Hagen.
- 1978 - In Österreich wird der 14 Kilometer lange Arlberg-Straßentunnel eröffnet.
Kultur
- 1739 - Uraufführung der Oper Nancy, or The Parting Lovers von Henry Carey in London.
- 1823 - Uraufführung der Oper Libussa von Conradin Kreutzer in Berlin.
- 1831 - Uraufführung der Oper Casimir ou Le Premier Tête-à-tête von Adolphe Adam am Théâtre des Nouveautés in Paris.
- 1909 - Uraufführung des Singspiels Brüderlein fein von Leo Fall in Wien.
- 1924 - Uraufführung des Musicals Lady Be Good von George Gershwin am Liberty Theatre in New York.
- 1982 - Das Erfolgsalbum Thriller von Michael Jackson erscheint.
- 1984 - Der Sender 3sat startet sein Programm als Gemeinschaftsproduktion von ZDF, ORF und SRG.
- 1993 - Der deutsche Musikfernsehsender VIVA nimmt den Sendebetrieb auf.
- 2002 - Die sterblichen Überreste des französischen Schriftstellers Alexandre Dumas werden 132 Jahre nach seinem Tod im Pariser Ruhmestempel Panthéon beigesetzt.
- 2004 - Nachdem der Berliner Senat den Berliner Symphonikern trotz Protesten die öffentlichen Zuschüsse gestrichen hat, wird ein Insolvenzverfahren über den Trägerverein eröffnet, um das Orchester in der Folge als privatwirtschaftlich geführtes Unternehmen erhalten zu können.
Religion
Katastrophen
- 1923 - Die Gleno-Talsperre im Valle di Scalve in Bergamo / Italien bricht; bei der Katastrophe sterben bis zu 600 Menschen.
- 1959 - Eine Verkehrsmaschine stürzt in Williamsport, Pennsylvania, während eines Landeabbruchs ab, wobei 25 Tote zu beklagen sind.
- 1981 - Ajaccio, Korsika: Eine McDonnell Douglas MD-80 der jugoslawischen Inex Adria Aviopromet prallt während des Landeanflugs gegen einen Berg. Alle 178 Personen an Bord sterben.
Sport
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1900 - 18 Schüler des Kaiser-Wilhelm-Gymnasiums Aachen gründen den Fußballclub Alemannia Aachen
Geboren
- 1081 - Ludwig VI., 1108 bis 1137 König von Frankreich
- 1083 - Anna Komnene, byzantinische Historikerin
- 1595 - Georg Wilhelm, Kurfürst von Brandenburg
- 1690 - Ernst Johann von Biron, Herzog von Kurland
- 1717 - Etienne Falconet, französischer Bildhauer
- 1729 - Edmund Burke, britischer Staatsphilosoph und Politiker
- 1743 - Martin Heinrich Klaproth, deutscher Chemiker
- 1785 - Victor de Broglie, französischer Staatsmann und Diplomat
- 1796 - Friedrich Wilhelm Buttel, Baumeister, Oberbaurat und Hofbaumeister
- 1800 - Mihály Vörösmarty, ungarischer Dichter, Redakteur und Übersetzer
- 1808 - Atto Vannucci, italienischer Geschichtsschreiber und Professor der Humanitätswissenschaften
- 1810 - Joseph Gungl, ungarischer Komponist
- 1819 - Philipp Krementz, dt. Theologe, Kardinal und Erzbischof von Köln
- 1823 - Karl Schenk, schweizerischer Politiker
- 1832 - Friedrich Helbig, deutscher Jurist und Schriftsteller
- 1836 - Rudolph Freiherr von Roman zu Schernau, Regierungspräsident von Oberfranken
- 1841 - Eugenie Schumann, deutsche Musikschriftstellerin
- 1861 - Karl Legien, deutscher Gewerkschafter
- 1867 - Ignacy Moscicki, polnischer Wissenschaftler und Politiker
- 1873 - Wiktor Michailowitsch Tschernow, russischer Politiker
- 1884 - Karl Schmidt-Rottluff, deutscher Maler des Expressionismus
- 1886 - Rex Stout, US-amerikanischer Krimi-Schriftsteller
- 1890 - Fred Hale, ältester Mann der Welt
- 1893 - Ernst Toller, deutscher Politiker, Revolutionär und Schriftsteller
- 1895 - Heinrich Krone, deutscher Politiker
- 1895 - Henry Williamson, britischer Schriftsteller
- 1896 - Georgi Konstantinowitsch Schukow, sowjetischer General und vierfacher Held der Sowjetunion
- 1896 - Hans Müller, österreichischer Schachmeister und Theoretiker
- 1897 - Hansl Schmid, österreichischer Wienerliedsänger
- 1905 - Clarence Melvin Zener, amerikanischer Physiker
- 1909 - Franz Bardon, tschechischer Esoteriker
- 1910 - Alicia Markova, englische Primaballerina des klassischen Balletts
- 1911 - Franz Binder, österreichischer und deutscher Fußballspieler und Trainer
- 1912 - Hans Hauschulz, SED-Politiker
- 1912 - Minoru Yamasaki, US-amerikanischer Architekt
- 1913 - Hans Glinz, schweizerischer Sprachwissenschaftler und Germanist
- 1913 - Luggi Waldleitner, deutscher Filmproduzent
- 1917 - Gerd Schmückle, deutscher General
- 1920 - Martin Rodbell, US-amerikanischer Mediziner
- 1922 - Gerd Mehl, deutscher Sportreporter
- 1923 - Maurice de Bévère, belgischer Comic-Zeichner
- 1923 - Morris, belgischer Comic-Zeichner und Autor (Lucky Luke)
- 1925 - Manfred Köhnlechner, deutscher Heilpraktiker
- 1925 - Peter Thomas, deutscher Filmkomponist
- 1929 - Alfred Moisiu, Staatspräsident der Republik Albanien
- 1929 - Karl Otto Pöhl, deutscher Bankier und Beamter, Präsident der Bundesbank
- 1930 - Carlheinz Hollmann, deutscher Fernsehmoderator
- 1930 - Joachim Hoffmann, deutscher Historiker und Publizist
- 1931 - Jean-Claude Abrioux, französischer Politiker
- 1933 - Horst Eylmann, deutscher Politiker
- 1933 - James David Wolfensohn, neunter Präsident der Weltbank
- 1934 - Billy Paul, US-amerikanischer Sänger
- 1935 - Heinz Riesenhuber, deutscher Politiker
- 1935 - Preston Sturges, US-amerikanischer Drehbuchautor und Regisseur
- 1935 - Woody Allen, US-amerikanischer Komiker, Regisseur, Autor und Schauspieler
- 1936 - Lou Rawles, US-amerikanischer Sänger
- 1937 - Vaira Vike-Freiberga, lettische Politikerin und Staatspräsidentin
- 1938 - Sandy Nelson, US-amerikanischer Musiker
- 1938 - Toni Schumacher, deutscher Fußballtorwart
- 1940 - Richard Pryor, US-amerikanischer Komiker
- 1941 - Dieter Annies, deutscher Politiker
- 1941 - Federico Faggin, italienischer Unternehmer
- 1941 - Peter Letzgus, deutscher Politiker und MdB
- 1942 - Dieter Annies, deutscher Politiker und MdB
- 1943 - Wolf-Rüdiger Eisentraut, deutscher Architekt
- 1944 - Achim Exner, Dipl.-Volkswirt und ehemaliger Oberbürgermeister von Wiesbaden
- 1944 - Charlie Grima, britischer Musiker
- 1944 - John Densmore, US-amerikanischer Musiker und Songschreiber
- 1945 - Bette Midler, US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin
- 1946 - Gilbert O'Sullivan, irischer Songschreiber und Sänger
- 1946 - Tunc Hamarat, österreichischer Schachspieler türkischer Abstammung
- 1949 - Klaaseje Van der Wal, niederländischer Musiker
- 1949 - Wolfgang Gerhards, deutscher Politiker und Justizminister von Nordrhein-Westfalen
- 1950 - Absalom Themba Dlamini, Premierminister von Swasiland
- 1950 - Arthur König, deutscher Politiker, Oberbürgermeister der Hansestadt Greifswald
- 1950 - Paul Vincent Gunia, deutscher Musiker
- 1951 - Jaco Pastorius, US-amerikanischer Jazzmusiker und Komponist
- 1954 - Annette Haven, US-amerikanische Pornodarstellerin
- 1954 - Karl-Heinz Körbel, deutscher Fußballspieler und Fußballtrainer
- 1954 - Medha Patkar, indische Menschenrechtsaktivistin
- 1956 - Julee Cruise, US-amerikanische Sängerin
- 1958 - Alberto Cova, ehemaliger italienischer Leichtathlet
- 1958 - Charlene Tilton, US-amerikanische Schauspielerin
- 1959 - Urs Rohner, Vorstandschef der Pro7Sat.1 Media AG
- 1960 - Kenneth Branagh, britischer Schauspieler und Regisseur
- 1962 - Detlev Buck, deutscher Schauspieler, Drehbuchautor, Filmproduzent und Regisseur
- 1963 - Sam Reid, kanadischer Musiker
- 1964 - Salvatore Schillaci, ehemaliger italienischer Fußballspieler
- 1964 - Tim Renner, deutscher Musikproduzent, Journalist und Autor
- 1968 - Stefan Beckenbauer, deutscher Fußballspieler und Sohn von Franz Beckenbauer
Gestorben
- 1433 - Go-Komatsu, 100. Kaiser von Japan
- 1483 - Charlotte von Savoyen, Ehefrau von König Ludwig XI. von Frankreich
- 1521 - Leo X. (Geburtsname: Giovanni de Medici), Papst 1513-1521 ( - 11. Dezember 1475 in Florenz)
- 1633 - Isabella Clara Eugenia, Infantin und Statthalterin der spanischen Niederlande
- 1707 - Jeremiah Clarke, englischer Komponist ( - um 1674)
- 1709 - Abraham a Sancta Clara, katholischer Geistlicher und Schriftsteller
- 1830 - Pius VIII., in Rom; Papst seit ( - 20. November 1761)
- 1862 - Agustín Durán, spanischer Literaturwissenschaftler
- 1866 - George Everest, englischer Inge | | |