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| Ishaq Ibn Taschfin |
Ishaq ibn TaschfinIshaq ibn Taschfin († 1147), Herrscher der Almoraviden (1145-1147).
Nach dem Tod von Taschfin ibn Ali (1143-1145) folgte diesem zunächst sein Sohn Ibrahim ibn Taschfin als Herrscher der Almoraviden. Allerdings wurde er noch im selben Jahr abgesetzt, worauf sein Bruder Ishaq ibn Taschfin die Führung übernahm. Den Untergang des Almoravidenreiches in Marokko konnte er nicht aufhalten. Schon 1146 eroberten die Almohaden nach einer neunmonatigen Belagerung Fes und kontrollierten damit Nordmarokko. Ishaq kam bei der Erstürmung von Marrakesch durch die Almohaden im April 1147 ums Leben. Mit ihm endete das Reich der Almoraviden.
Literatur
- Lexikon der Arabischen Welt, Artemis Verlag, Stephan und Nandy Ronart, 1972
Taschfin, Ishaq ibn
Taschfin, Ishaq ibn
1147
Politik und Weltgeschehen
- Reichstag in Frankfurt am Main
- Erste Erwähnung Moskaus
- Beginn der Gotik mit dem Bau der Kathedrale von St. Denis
- Beginn des 2. Kreuzzugs unter dem Einfluss des Bernhard von Clairvaux
-
- 6. April - Friedrich II. (Schwaben), war von 1105 bis zu seinem Tode 1147 Herzog von Schwaben ( - 1090)
ko:1147년
Taschfin ibn AliTaschfin ibn Ali ( † 1145) war Herrscher der Almoraviden (1143-1145).
Nach dem Tod von Ali ibn Yusuf (1106-1143) übernahm sein Sohn Taschfin ibn Ali die Führung der Almoraviden. Um die erstarkenden Almohaden in Nordmarokko aufhalten zu können, mussten die Truppen aus Andalusien abgezogen werden, dass außerdem von Aufständen gegen die Herrschaft der Almoraviden erschüttert wurde.
Der Niedergang des Reiches konnte dennoch nicht mehr aufgehalten werden. Als der Söldnerführer Reverter 1144 im Kampf fiel, liefen die christlichen Söldner zu den Almohaden unter Abd al-Mumin über. Diese gewannen dadurch endgültig das Übergewicht und besiegten Taschfin ibn Ali 1145 bei Oran. Kurz darauf starb Taschfin ibn Ali. Nachfolger wurden seine Söhne Ibrahim ibn Taschfin (1145) und Ishaq ibn Taschfin (1145-1147).
Literatur
- Lexikon der Arabischen Welt, Artemis Verlag, Stephan und Nandy Ronart, 1972
Kategorie:Mann
Kategorie:Araber
Kategorie:Herrscher
1145
Politik und Weltgeschehen
- Der Johanniterorden gründet seine erste deutsche Niederlassung vor den Toren Duisburgs.
- 21. März - Johannes von Valence, Zisterzienserin Clairvaux
- 15. Februar - Papst Lucius II. ( - ?)
- 21. März - Johannes von Valence, Zisterzienser, welcher im Kloster des heiligen Bernhards in Clairvaux lebte ( - ?)
ko:1145년
Marokko---Sidenote START---
Das Königreich Marokko (المملكة المغربية ) ist ein Staat in Nordwest-Afrika.
Es grenzt an Algerien, Mauretanien, die beiden spanischen Exklaven Ceuta und Melilla, den Atlantik und das Mittelmeer.
Marokkos Südgrenze bleibt jedoch wegen des Westsaharakonfliktes bis zum Abhalten eines UNO-Referendums über die zukünftige Zugehörigkeit der Westsahara international umstritten.
Landesname
Während sich das Land in der eigenen offiziellen Staatsbezeichnung "al-Mamlakah al-Maghribiyah" anspruchsvoll und eher allgemein als "Maghrebinisches Königreich" bezeichnet (bis in die 1960er übrigens "Scherifisches Maghrebinisches Königreich") hat sich international die europäische Ableitung des Namens der ehemaligen Hauptstadt Marrakesch für das gesamte Königreich Marokko durchgesetzt.
Geographie
Die wichtigsten Städte sind (Stand Volkszählung 2. September 2004):
# Casablanca: 2.933.684 Einwohner
# Rabat: 1.622.860 Einwohner
# Fès: 946.815 Einwohner
# Marrakesch: 823.154 Einwohner
# Agadir: 678.596 Einwohner
Siehe auch: Liste der Städte in Marokko
Bevölkerung
Rund 60% (Januar 2005) der Bevölkerung leben in Städten. Nordmarokko mit der alten Metropole Fes sind eher arabisch, Südmarokko und dessen Metropole Marrakesch eher berberisch geprägt.
Sprache
Die landesweite Amtssprache ist Arabisch. Von Marokkanern berberischer Abstammung werden auch diverse Berbersprachen (Tachelhit, Tamazight, Ghomara, Tarifit, Senhaja de Srair, und ehemals auch Judeo-Berberisch) gesprochen. Französisch wird im gesamten Land als Geschäfts- und Bildungssprache benutzt, verliert aber langsam an Bedeutung bei der Bevölkerung. Im Norden Marokkos wird zusätzlich Spanisch gebraucht (aber auch andere westliche Sprachen). Im Süden ist Französisch sehr angebracht um sich zu verständigen. Englisch ist kaum verbreitet.
Religion
98% der Bevölkerung sind Muslime, 1,4% Christen und 0,6% Juden. Der Islam in Marokko ist durchaus liberaler als in anderen arabischen Staaten, was vermutlich mit der engen Bindung an Europa zusammenhängt. Nicht mehr alle Frauen tragen ein Kopftuch oder Schleier. Besonders in den Städten kleiden sich immer mehr Frauen nach europäischen Vorbild betont modisch. Auch alleine Ausgehen ist für Frauen zumindest in den Städten kein Problem mehr.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Marokkos
Marokko wurde seit Beginn der historischen Überlieferung von Berberstämmen bewohnt, die im 3. Jahrhundert v. Chr. das Königreich Mauretanien bildeten. Nach der römischen Herrschaft mussten sich die Berber am Ende des 7. Jahrhunderts den Muslimen unterwerfen. Schnell wurde der Islam von den Berbern übernommen, doch kam es wegen Diskriminierungen durch die arabischen Muslime bald zu Aufständen. Diese führten schon im 8. Jahrhundert zur Bildung eigenständiger Reiche. Die bedeutendsten Dynastien im Mittelalter waren die Almoraviden, die Almohaden und Meriniden. Den Almoraviden gelang im 12. Jahrhundert sogar die erstmalige Vereinigung des Maghreb unter dem Einschluss von Andalusien. Die folgenden Dynastien blieben in ihrer Herrschaft weitgehend auf Marokko beschränkt. Seit dem 15. Jahrhundert war die Berberbevölkerung auch weitgehend arabisiert. Mit den Alawiden kam im 17. Jahrhundert die bis heute in Marokko regierende Dynastie an die Macht. Sie konnte die Unabhängigkeit des Landes gegenüber den europäischen Kolonialmächten lange behaupten und musste erst 1912 das französische Protektorat anerkennen. Doch schon bald nach dem Zweiten Weltkrieg war Frankreich gezwungen, Marokko in die Unabhängigkeit zu entlassen (1956). Im selben Jahr gab auch Spanien sein 1912 besetztes an der marokkanischen Mittelmeerküste gelegenes Protektorat Spanisch-Marokko zurück.
1976 annektierte Marokko nach dem Grünen Marsch von 1975, an dem über 350.000 unbewaffnete marokkanische Zivilisten teilnahmen, die benachbarte Westsahara, die bisher als Kolonie von Spanien verwaltet wurde und vorher unter weitgehendem marokkanischem und (gebietsweise) mauretinischem Einfluss stand. Der damalige König Marokkos, Hassan II., bat den internationalen Gerichtshof in Den Haag um ein Urteil, das die historische Zugehörigkeit der Westsahara zu Marokko belegen sollte. Der internationale Gerichtshof in Den Haag sprach Marokko jedoch sämtliche Besitzansprüche auf die besetzten Gebiete ab, worauf Marokko das Urteil schlicht ignorierte. Die UNO forderte Marokko auf, in einer Volksabstimmung die verbliebene und die vertriebene Bevölkerung der Westsahara über Freiheit oder Zugehörigkeit zu Marokko entscheiden zu lassen. Hassan II. stimmte diesem Vorgehen zu, die Abstimmung hat jedoch bis heute nicht stattgefunden. Indes betreibt Marokko eine umfassende Besiedlungspolitik in der Sahara, wohl um den marokkanischen Bevölkerungsanteil bis zur Abstimmung groß genug werden zu lassen. Ein Teil der saharouischen Bevölkerung lebt in Flüchtlingslagern in der algerischen Sahara. Wegen der Aufnahme der Arabischen Demokratischen Republik Sahara in die Afrikanische Union (AU) hat Marokko als einziger afrikanischer Staat es vorgezogen, nicht Mitglied der AU zu sein.
Siehe auch: Westsaharakonflikt, Liste der Könige Marokkos, Liste der französischen Generalresidenten für Marokko, Liste der Premierminister von Marokko.
Politik
Marokko ist eine konstitutionelle Monarchie, deren derzeitiges Staatsoberhaupt, seit dem 23. Juli 1999, König Mohammed VI. ist. König Mohammed VI. gehört der Dynastie der Alawiden an, die seit über drei Jahrhunderten über Marokko herrscht. Er ist nicht nur weltliches, sondern als Führer der Gläubigen auch geistiges Oberhaupt der marokkanischen Bevölkerung. Der König ernennt nicht nur den Premierminister, der in der Regel von der stärksten politischen Partei des Parlamentes vorgeschlagen wird, sondern auch das gesamte Kabinett und verfügt daneben über zahlreiche Befugnisse, die seine Position als mächtigste Instanz des Staates untermauern. Im Vergleich zu europäischen Monarchien hat der marokkanische König weitergehendere Kompetenzen, wobei jedoch in der Praxis der Premierminister die politischen Tagesgeschäfte führt.
Derzeitiger Premierminister ist seit dem 7. November 2002 der parteilose Driss Jettou.
Marokko verfügt seit einer konstitutionellen Reform von 1996 über ein parlamentarisches Zweikammernsystem aus Nationalversammlung und Senat. Darüber hinaus gewährt die Verfassung des Landes eine unabhängige Judikative. Die Richter des Obersten Gerichtshofes werden vom König ernannt.
Siehe auch: Politisches System Marokkos
Außenpolitik
Marokko war das erste Land, welches die jungen Vereinigten Staaten von Amerika im Jahre 1777 offiziell anerkannte. Der "Moroccan-American Treaty of Friendship" von 1783, welcher von US-amerikanischer Seite von John Adams und Thomas Jefferson unterzeichnet wurde, ist somit auch Amerikas längster ungebrochener Freundschaftsvertrag mit einem anderen Staat. Die US-Marokkanischen Beziehungen sind so gut, dass die Vereinigten Staaten Marokko den Status eines Hauptverbündeten Alliierten außerhalb der NATO (Major Non-Nato Ally) im Juni 2004 zuerkannten (Quelle: [http://www.state.gov/r/pa/ei/bgn/5431.htm background note on Morocco, Oct. 2004] des US-Außenministeriums).
Marokkos Politik ist dediziert pro-westlich und pro-europäisch, wobei es starke politische, kulturelle und auch soziale [http://europa.eu.int/comm/external_relations/morocco/intro/ Bindungen zu Europa] unterhält.
Mit Spanien existieren noch ungelöste Territorialstreitigkeiten über die Exklaven Ceuta und Melilla, sowie über die küstennahen Inseln Isla Perejil, Chafarinas, Alhucemas und Vélez de la Gomera. Die Souveränität Spaniens über die genannten Gebiete werden von Marokko nicht anerkannt. Der Streit eskalierte 2002, als marokkanische Truppen die Isla del Perejil besetzten. Ein spanisches Armeekommando überwältigte die marokkanischen Soldaten unblutig und repatriierte sie.
Regionen und Provinzen
Im Rahmen eines Dezentralisierungsprogramms wurden 1997 die Provinzen zu Regionen zusammengefasst.
- (Oued Eddahab-Lagouira)
- (Laayoune-Boujdour-Sakia El Hamra)
- Guelmim-Es Smara
- Tiznit
- Tata
- Tan-Tan
- Souss-Massa-Draa
- Agadir
- Ouarzazate
- Zagora
- Mhamid
- Gharb-Chrarda-Beni Hassan
- Kenitra
- Chaouia-Ourdigha
- Ben Slimane
- Settat
- Oued Zem
- Marrakech-Tensift-El Haouz
- Marrakech
- Essaouira
- el Kelaa des Sraghna
- Oriental
- Nador
- Oujda
- Bou Arfa
- Casablanca
- Rabat-Salé-Zemmour-Zaar
- Rabat-Salé
- Khemisset
- Doukkala-Abda
- El Jadida
- Safi
- Tadla-Azilal
- Beni Mellal
- Kasba Tadla
- Azilal
- Meknès-Tafilalt
- Meknès
- Khenifra
- Ksar es Souq
- Fès-Boulmane
- Fès
- Boulmane
- Taza-Al Hoceima-Taounate
- Taza
- Al Hoceima
- Taounate
- Tanger-Tétouan
- Tanger
- Tétouan
- Chechaouene
Oued Eddahab-Lagouira, der größte Teil von Laayoune-Boujdour-Sakia El Hamra und Teile von Guelmim-Es Smara bilden die Westsahara, deren Zugehörigkeit zu Marokko international nicht anerkannt ist.
Wirtschaft
Marokko ist reich an Phosphat, weshalb ca. 75 % des weltweit geförderten Phosphats aus Marokko stammt. Daneben gibt es Rohstoffvorkommen von Phosphor, Erdöl, Erdgas, Kohle, Salz, Eisenerz, Blei, Kupfer, Zink, Silber, Gold, Mangan, Nickel, Kobalt. Seinen Bedarf an Energie kann Marokko nur zu rund 13 % aus eigenen Mitteln decken.
Die Landwirtschaft Marokkos macht 16 % am BIP aus (Stand: 2003), kann jedoch als wichtigster Wirtschaftssektor betrachtet werden, da hier ca. 43 % der erwerbstätigen Bevölkerung beschäftigt sind. Angebaut werden Getreide, Hülsenfrüchte, Gemüse, Obst, Oliven, Zitrusfrüchte, Baumwolle, Wein, Mandeln, Datteln und Tabak. Die Viehzucht in den Steppen der Meseta, im Osten des Landes und in den Gebirgen wird teilweise nomadisch betrieben (Schafe, Ziegen, Rinder, Esel, Kamele, Pferde). Rund 10 % des Waldbestandes sind Korkeichen (Marokko ist der drittgrößte Korkproduzent der Erde). Küsten- und Hochseefischerei an der Atlantikküste sind bedeutend für den Export.
Im Industriesektor, dem Bergbau und der Bauwirtschaft werden insgesamt 33 % des Bruttoinlandproduktes erwirtschaftet (Stand: 2003). Die Industrie verarbeitet vor allem die Agrar- und Fischfangerträge. Wichtig ist auch die Textilindustrie, wobei aber auch die traditionelle Verarbeitung von Leder, Textilien und Metall nach wie vor eine Rolle spielt. Des Weiteren sind die Produktion von elektrotechnischen Gütern, die Metallverarbeitung, die Produktion von Autoteilen und die chemische Industrie maßgebend für den marokkanischen Industriesektor.
Im Dienstleistungsbereich werden 53 % (Stand: 2003) des BIP Marokkos erwirtschaftet, wobei es sich hierbei hauptsächlich um Dienstleistungen den Tourismus betreffend handelt. Etwa 80 % der Touristen die Marokko besuchen sind Europäer.
Außenwirtschaft:
Exportiert werden jährlich Güter in einem Gesamtwert von ca. 7,1 Mrd. Euro (Stand: 2003).
Hauptexportgüter des Königreiches sind Nahrungsmittel und Tabak, welche ca. 33,6 % des Exportvolumens ausmachen, Konsumgüter (22,1 %), Phosphate und Düngemittel (21,7 %) sowie Fisch und Fischereiprodukte (14,5 %). Hauptabnehmer marokkanischer Güter sind Frankreich (27 %), Spanien (13 %), Großbritannien (8 %) sowie Deutschland und Italien (jeweils 6 %). Importiert werden nach Marokko jährlich Güter im Gesamtwert von ca. 9,6 Mrd. Euro. Hauptsächlich handelt es sich hierbei um industrielle Vorprodukte und Halbfertigwaren (23,8 %), Maschinen und Transportmittel (20,2 %) sowie Nahrungsmittel (13,5 %). Hauptlieferanten dieser Importgüter sind Frankreich (24,3 %), Spanien (9,8 %) und Großbritannien (6,0 %).
Eine der weitaus wichtigsten Einnahmequellen Marokkos sind jedoch vor allem die Geldüberweisungen der im Ausland lebenden und arbeitenden Marokkaner. Allein in Europa leben ca. 1 Million marokkanische Arbeitsemigranten, die durch ihre Überweisungen für eine Devisenzufuhr von etwa 2,2 Milliarden Euro sorgen, eine Summe welche die Einnahmen aus dem Tourismus oder dem Export von Phosphaten übersteigt und somit unerlässlich für Marokko ist.
Marokko verfügt über eine marktwirtschaftlich orientierte Wirtschaftsordnung, welche den Schutz des Eigentums, Gewerbe- und Niederlassungsfreiheit und Wettbewerb vorsieht. Zu Zeiten Hassans II. stellte Marokko einen Antrag zur Aufnahme in die EG, welcher jedoch abgelehnt wurde. Marokkos Ziel der EU beizutreten ist mit der Unterzeichnung eines [http://europa.eu.int/comm/external_relations/morocco/intro/ Assoziationsabkommens mit der EU] im Jahr 1996 (in Kraft getreten im Jahr 2000) ein Stück näher gerückt. Seit den 1990ern gilt die marokkanische Wirtschaft als liberalste und offenste Volkswirtschaft des Maghreb.
Seit den späten 1980er Jahren bemüht sich das Königreich seine Staatsbetriebe zu privatisieren, wobei bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt weniger als ein Viertel dieser staatlichen Unternehmen diesen Prozess durchlaufen haben. Erst vor Kurzem erlaubte Marokko ausländischen Kreditinstituten den Erwerb von Minderheitenbeteiligungen an marokkanischen Banken. Eine weitere Öffnung des Marktes für ausländische Investoren wurde bereits angekündigt.
Mit den Vereinigten Staaten von Amerika wurde eine Freihandelszone vereinbart. Das [http://www.moroccousafta.com/ftafulltext.htm US-marokkanische Freihandelsabkommen] wurde am 22. Juli 2004 vom US-Senat bei einer Stimmenmehrheit von 85 zu 13 ratifiziert und wird, sobald es in Kraft tritt, den Handel für 95 % der Industrie- und Konsumgüter ohne Zölle ermöglichen und den Handel mit Agrargütern für beide Länder erheblich erleichtern. Für das Jahr 2010 ist auch die Verwirklichung einer Freihandelszone mit der EU geplant.
Verkehr
Marokko hat Flughäfen in Casablanca, Tanger, Rabat, Tétouan, Al Hoceima, Fès, Oujda, Marrakesch, Ouarzazate, Essaouira und Nador. Der für den Tourismus wichtigste Flughafen ist Agadir.
Ebenfalls vorhanden sind Autobahnen.
Kultur
- Nationalfeiertag ist der 30. Juli (Thronbesteigung des Königs).
- Liste der zum Weltkulturerbe gehördenden Stätten in Marokko
Weblinks
- [http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?land_id=106 Seite des Auswärtigen Amtes Deutschland]
- [http://europa.eu.int/comm/external_relations/morocco/intro/ Beziehungen zwischen Marokko und der EU] (auf Englisch)
- [http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/mo.html Morocco], aus dem CIA World Factbook (auf Englisch).
- [http://imurig.c.la Berberische Musik aus Marokko zum online anhören mit Texten und Biographien]
- [http://wikitravel.org/de/Marokko Reiseinfos zu Marokko] auf Wikitravel
Kategorie:Staat
Kategorie:Mittelmeer
Kategorie:Monarchie
ja:モロッコ
ko:모로코
ms:Maghribi
simple:Morocco
zh-min-nan:Morocco
AlmohadenDie Almohaden waren eine Berberdynastie im Maghreb und Andalusien (1147-1269).
Herrscher:
- Abd al-Mumin (1130-1163)
- Abu Yaqub Yusuf I. (1163-1184)
- Yaqub al-Mansur (1184-1199)
- Muhammad an-Nasir (1199-1213)
- Yusuf II. al-Mustansir (1213-1224)
- Abd al-Wahid al-Makhlu (1224)
- Abdallah al-Adil (1224-1227)
- Idris I. al-Mamun (1227-1232)
- Abd al-Wahid II. ar-Rashid (1232-1242)
- Ali Abul-Hasan as-Said (1242-1248)
- Umar al-Mustafiq (1248-1266)
- Abu Dabis (1266-1269)
Almohaden: von arabisch al-muwahhidiun = Almohaden „Bekenner der Einheit Gottes“
Die Bewegung der Almohaden wurde von Ibn Tumart 1121 begründet, der die Masmuda-Berber des Hohen Atlas, in Opposition zu den Almoraviden, für seine Theologie missionierte. Zwar scheiterte 1129 ein erster Angriff auf Marrakesch, doch führte Abd al-Mumin als Kalif (1130-1163) die Bewegung zum Erfolg und stürzte mit der Eroberung von Marrakesch 1149 die Dynastie der Almoraviden. Nach der Sicherung der Herrschaft in Marokko eroberten die Almohaden das Reich der Hammadiden in Algerien (1152) sowie das Reich der Ziriden im heutigen Tunesien (1155-1160). Nach der Unterwerfung Andalusiens beherrschten die Almohaden den gesamten Westen der islamischen Welt. Durch die Umsiedlung arabischer Beduinenstämme von Ifriqiya und Tripolitanien nach Marokko wurde die Arabisierung der Berber auch in diesem Teil des Maghreb erheblich beschleunigt.
Unter Kalif Abu Yaqub Yusuf I. (1163-1184) wurde das Reich weiter gefestigt und vor allem in Andalusien gegen die christlichen Reiche verteidigt. Durch die Förderung von Kunst und Kultur setzte sich im Maghreb die andalusische Architektur endgültig gegen den ägyptischen Baustil durch. Auch wurden Bibliotheken gegründet und die Philosophen Ibn Ruschd (Averroes) und Ibn Tufail unterstützt.
Diese Förderung von Kultur und Wissenschaft wurde auch von Yaqub al-Mansur (1184-1199) fortgesetzt. Allerdings musste er in Ifriqiya Anhänger der Almoraviden in einem lang andauernden Kleinkrieg bekämpfen, durch welchen die Wirtschaft im östlichen und zentralen Maghreb ruiniert wurde. In Andalusien konnten die Vorstöße Kastiliens in der Schlacht bei Alarcos (1195) abgewehrt werden.
In der Folgezeit gewannen unter Kalif Muhammad an-Nasir (1199-1213) einige Provinzen an Autonomie und in Andalusien wurde die islamische Herrschaft durch die Niederlage in der Schlacht bei Las Navas de Tolosa (1212) gegen die vereinigten christlichen Königreiche schwer erschüttert. Als Yusuf II. al-Mustansir (1213-1224) minderjährig an die Macht kam und Auseinandersetzungen unter den Führern der Almohaden ausbrachen, begann der Niedergang des Reiches. In der sich ausweitenden Anarchie gewannen die arabischen Beduinen an Bedeutung. Bis 1235 hatten die Almohaden die Herrschaft über Andalusien an Ibn Hud, Ifriqiya an die Hafsiden und Algerien an die Abdalwadiden verloren.
In Marokko begannen die Meriniden/Banu Marin ihre Macht auszudehnen um nach der Eroberung von Fes (1248) eine neue Dynastie zu begründen. Zwar konnten sich die Almohaden in Marrakesch noch bis 1269 gegen die Meriniden behaupten, doch hatten sie ihre Bedeutung schon seit dem Fall von Fes verloren.
Die Almohaden bescherten dem Maghreb einen großen wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung. Ihre Herrschaft war durch einen zunehmenden Ausgleich zwischen arabischen und berberischen Bevölkerungsgruppen auf dem Land sowie die Übernahme der andalusischen Kultur in den Städten gekennzeichnet. Während des Niedergangs setzten sich allerdings die nomadischen Stämme gegenüber der sesshaften Bevölkerung als wichtigste politische Kraft im Maghreb durch. Dies trug später maßgeblich zum wirtschaftlichen Niedergang der Region bei.
Literatur:
- Ulrich Haarmann, Geschichte der Arabischen Welt, C.H. Beck München, 2001
Kategorie:Dynastie
Kategorie:Berber
Kategorie:Geschichte Tunesiens
Kategorie:Spanische Geschichte
ja:ムワッヒド朝
Marrakesch
Marrakesch (مراكش), bekannt als Perle des Südens, ist eine Stadt im Südwesten Marokkos mit 848.000 Einwohnern (Stand 1. Januar 2004).
Sie liegt am Fuß des Hohen Atlas und zählt neben Meknes, Fes und Rabat zu den Königsstädten.
Marrakesch ist ein Wort aus der Sprache der Berber und bedeutet Das Land Gottes. Marokko als Bezeichnung für das ganze Land ging aus dem Stadtnamen Marrakesch hervor.
Geschichte
Marrakesch wurde 1062 von Yusuf ibn Taschfin (1009-1106), dem Führer der Almoraviden, einer Berberdynastie, deren Heere später Andalusien eroberten, gegründet. Taschfin eroberte das heutige Nordmarokko und Andalusien und ließ Marrakesch zur Hauptstadt seines Reiches ausbauen. Unter seinem Sohn Ali Ben Youssouf wurde die Stadt erheblich erweitert und die bis heute erhaltene Stadtmauer errichtet. Die Almohaden, eine religiöse Bewegung, die sich unter der Führung Ibn Tumarts gegen die Almoraviden gebildet hatte, eroberten unter dessen Nachfolger Abd el Moumen im 12. Jahrhundert Nordmarokko und schließlich im Jahre 1147 Marrakesch. Sie zerstörten religiöse wie Profanbauten als Symbole der Almoraviden. Unter der Regentschaft der Almohaden wurde die Koutoubia-Moschee errichtet.
Nach bürgerkriegsartigen Auseinandersetzungen um die Macht in Marokko nahmen schließlich die Meriniden 1269 Marrakesch ein. Der Sieger Abou Youssouf Yakoub gab schließlich Marrakesch als Hauptstadt zugunsten von Fes auf. Unter den Saaditen wurde Marrakesch von 1554 an dann vorübergehend erneut marokkanische Hauptstadt. Unter der nachfolgenden Dynastie der Alaouiten, der auch das heutige Herrscherhaus entstammt, wurde erneut Fes Regierungssitz.
Sehenswürdigkeiten
Auf Grund der Vielzahl architektonisch bedeutender Gebäude, unter anderem der Koutoubia-Moschee aus dem Jahre 1162, der Kasbah aus dem 12. Jahrhundert und der Ben-Jusuf-Medersa aus dem 14. Jahrhundert, wurde die Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.
Hauptattraktion der Stadt ist die Djemaa el Fna, der weltberühmte mittelalterliche Markt- und Henkersplatz, heute ein lebendiger Ort orientalischer Geschichtenerzähler, Schneckenköche, Schlangenbeschwörer und Gaukler.
In der Neustadt befindet sich der Jardin Majorelle, der durch seine Pflanzenvielfalt und eigentümliche Architektur besticht.
Bild:MoroccoMarrakech hostel.jpg|Marrakesch Hostel mit typisch bunten Fliesen
Bild:marrakesch medersa ben youssouf innenhof.jpg|Medersa Ben Youssouf, Innenhof, 16. Jh.; zeitw. die bedeutendste Koranschule des Maghreb
Bild:marrakesch menaragärten pavillon.jpg|Menaragärten, Pavillon
Bild:marrakesch koutoubia moschee minarett.jpg|Koutoubia-Moschee, 1158
Bild:marrakesch djemaa el fna schlangenbeschwörer.jpg|Djemaa el Fna, Schlangenbeschwörer
Bild:marrakesch djemaa el fna.jpg|Djemaa el Fna (Platz der Gaukler, urspr. "Platz der Geköpften")
Bild:marrakesch djemaa el fna quessabine moschee neben soukeingang.jpg|Quessabine Moschee, Platz Djemaa el Fna, neben Soukeingang
Wirtschaft
Heute ist Marrakesch Provinzhauptstadt und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, der über eine Eisenbahn mit dem Atlantikhafen Safi am Atlantik verbunden ist. Wirtschaftlich lebt die Stadt neben dem Handel, der Teppichherstellung und der Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse vor allem vom Tourismus.
bild:Markt marakesch.jpg|Gemüsestand, 2003
bild:marrakesch färberviertel.jpg|Färberviertel der Souks in Marrakesch
bild:marrakesch kasbah moschee.jpg|Kasbah-Moschee, 1185-1190, zuletzt 1970 erneuert
bild:marrakesch stadtmauer.jpg|Stadtmauer
bild:marrakesch medersa ben youssouf innenhoffassade.jpg|Medersa Ben Youssouf, Innenhoffassade
bild:marrakesch saaditengräber innenhof.jpg|Saaditengräber, Innenhof
bild:marrakesch saaditengräber .jpg|Saaditengräber
bild:marrakesch ruine el bahdi palast.jpg|Ruinen des El Bahdi Palastes
bild:Stadt-garten marakesch.jpg|Garten, Marrakesch, 2003
Söhne und Töchter der Stadt
- Hasna Benhassi, marokkanische Leichtathletin und Olympionikin
- Just Fontaine, ehemaliger französischer Fußballspieler
- Élisabeth Guigou, französische Politikerin
- Mounir al Motassadeq, marokkanischer Staatsbürger
- Mordechai Vanunu, israelischer Ingenieur und Nukleartechniker
Literatur
- Elias Canetti: Die Stimmen von Marrakesch (1968)
Weblinks
- [http://www.marrakech-info.com Reiseführer Marrakesch] (auf Deutsch)
- [http://www.helge.at/photos/morocco/ Fotos von Marrakesch]
Kategorie:Ort in Marokko
Kategorie:Weltkulturerbe (Afrika)
ja:マラケシュ
1147
Politik und Weltgeschehen
- Reichstag in Frankfurt am Main
- Erste Erwähnung Moskaus
- Beginn der Gotik mit dem Bau der Kathedrale von St. Denis
- Beginn des 2. Kreuzzugs unter dem Einfluss des Bernhard von Clairvaux
-
- 6. April - Friedrich II. (Schwaben), war von 1105 bis zu seinem Tode 1147 Herzog von Schwaben ( - 1090)
ko:1147년
Kategorie:Herrscher
Herrscher
Lovozero LakeThe Lovozero Lake (Russian: Ловозеро) is located in the Kola Peninsula, in the Murmansk Oblast within the Barents Sea basin and ensures runoff of the Voronya River. Area: 200 sq. km, average depth is 5,7 m, maximal 35 m. Annual fluctuations do not exceed 1 m, and the average period of water renewal is about 10 months. The lake has a winding coastline and many peninsulas and islands. The area surrounding the lake, e.g. the Lovozerskiye Tundras is commonly known as "Ловозёрье" in Russian (Lovozerye, Lovozyorye).
In 1970 the Serebryansk hydroelectric power plant was built on the lake, which was then transformed into the reservoir.
Reference
- [http://www.grida.no/ecora/pdfb/rfrs/rfrmurm0202.doc The role of the lake in Murmansk Oblast]
Category:Lakes of Russia
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'O 3 'e maggio è 'o 123° juorno 'e ll'anno secunno 'o calannario greguriano ('o 124° ' inte l'anne bisestile). Ammancano 242 journe pììa fine 'e ll'anno.
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4 'e maggio
'O 4 'e maggio è 'o 124° juorno 'e ll'anno secunno 'o calannario greguriano ('o 125° ' inte l'anne bisestile). Ammancano 241 journe pììa fine 'e ll'anno.
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'O 7 'e maggio è 'o 127° juorno 'e ll'anno secunno 'o calannario greguriano ('o 128° ' inte l'anne bisestile). Ammancano 238 journe pììa fine 'e ll'anno.
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