Isla Perejil
Kategorie:Wikipedia:Qualitätssicherung
Die Diskussion über diesen Antrag findet auf der Qualitätssicherungsseite statt.
Hier der konkrete Grund, warum dieser Artikel auf den QS-Seiten eingetragen wurde: Der Artikel wurde wegen des Neutralität-Bausteins auf die QS-Seiten gestellt. Diskussionen über den Überarbeitungsstand des Artikels sollten auf der entsprechenden QS-Seite zwecks gemeinschaftlicher Überarbeitung geführt werden. Gruß -- WikiCare Mach mit! 00:44, 22. Nov 2005 (CET)
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Die Isla Perejil (Petersilieninsel, arabisch Leila, was "Nacht" bedeutet) liegt in der Straße von Gibraltar , 200 Meter vor der marokkanischen Küste und 8 Kilometer westlich der spanischen Exklave Ceuta. Perejil ist wegen ihrer Lage von strategischer Bedeutung. Nach der Eroberung von Ceuta i.J. 1415 durch Portugal war Perejil zunächst portugiesischesTerritorium. Seit der Personalunion mit Spanien (1580) und auch nach ihrer Auflösung, gehört Perejil mit Ceuta zu Spanien. ( Vertrag mit Portugal 13.3.1663) Mehrfache militärische Forderungen in der Vergangenheit, Perejil zum Stützpunkt auszubauen wurden aus Kostengründen immer wieder abgelehnt.
Perejil ist 500 Meter lang und bis zu 300 Meter breit. Der höchste Punkt liegt 74 Meter über dem Meeresspiegel. Spärliche Reste alter Bebauung, heute unbewohnt.
Die Insel wird von Marokko beansprucht. Im Unabhängigkeitsvertrag mit Marokko wird sie nicht erwähnt, daher scheint ihre Zugehörigkeit zweifelhaft. Der Großteil der spanischen Bevölkerung ignorierte dieses Problem, bis am 11. Juli 2002 die marokkanische Polizei die Insel besetzte, um von hier aus die illegale Einwanderung beobachten zu können. Dies rief einen diplomatischen Streit hervor, weil beide Staaten diese Insel beanspruchten. Am 17. Juli brachten spanische Bodentruppen, die Marine und Lufteinheiten die Polizisten von dieser Insel, die keine Gegenwehr leisteten. Daraufhin wurde die marokkanische Flagge gegen eine spanische ausgetauscht.
Unter der Vermittlung der Europäischen Union einigten sich die beiden Staaten darauf, den vor dem 11. Juli 2002 herrschenden Status quo wieder einzuführen.
Dieser Fall ist problematischer, als er zunächst aussieht, denn Marokko könnte Ansprüche auf die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla erheben, die sich in einer ähnlichen Situation wie Perejil befinden. Daher hat die spanische Regierung ein großes Interesse daran, auch nicht eine ihrer kleinen Inseln vor der afrikanischen Küste an Marokko zu verlieren.
Siehe auch: Petersilienkrieg
Kategorie:Insel (Marokko)
Kategorie:Insel (Spanien)
Kategorie:Umstrittenes Territorium
Kategorie:Wikipedia:QualitätssicherungHier werden die Qualitätssicherungskandidaten aufgelistet.
Achtung: Diese Kategorie dient der Übersicht. Sie ersetzt nicht das Eintragen des Artikels in die entsprechende Qualitätssicherungsseite.
Qualitätssicherungskandidaten
Qualitätssicherungskandidaten
Wikipedia:Qualitätssicherung
Hauptseite der Qualitätssicherungsseiten
Letzte Neuigkeiten
- 27. November 2005: Das Projekt QS nach Themen wurde gestartet. Hier können ab sofort QS-Artikel verlinkt werden, um sie einem bestimmten Themengebiet zuzuordnen, und den Benutzern mit Fachkenntnissen und Interesse einen schnellen Überblick über die überarbeitungswürdigen Artikel in ihrem Fachgebiet zu geben.
- 25. November 2005: die Verweildauer der QS-Kandidaten wurde auf die ursprünglichen 8 Tage angehoben, da 5 Tage für einige Teilnehmer zu wenig waren.
- 01:16, 25. November 2005 (CEST): In einer neuen Rubrik der täglichen QS-Seiten ist ab heute die Koordination zur Kontrolle von neuen Artikel unter den Wikipedianern möglich. Diese Koordination ermöglicht, schnell zu erkennen, welche Artikel schon von wem „kontrolliert“ wurden und welche nicht.
- 12:16, 23. November 2005 (CEST): Eine neue Unterseite der QS-Seiten wurde erstellt. Auf der Seite Administratives werden wichtige administrative Aufgaben auf den QS beschrieben und koordiniert. Jeder beliebige Wikipedianer (auch IP's) können alle beliebigen administrativen Aufgaben übernehmen.
- 01:20, 11. November 2005 (CEST): Seit dem 10. November können in den Fokus, der eine neue Rubrik der täglichen QS-Seite bildet, schon etwas ausführlichere Artikel zur gemeinschaftlichen Erweiterung und Verbesserung gestellt werden.
Ältere Neuigkeiten findet man im Archiv.
Idee, Ziele und Hauptmotivation
Die Idee der QS-Seiten ist: Sei offener gegenüber unerfahrenen Wikipedianern und verschrecke sie nicht durch eine direkte Bedrohung: der Löschung ihrer Arbeit. Ein indirekter aber deutlicher Hinweis darauf entspricht viel mehr der Idee einer freien Online-Enzyklopädie.
Das Ziel der QS-Seiten ist:
- die bestmögliche Verbesserung der QS-Kandidaten in der kurzen Zeit, in der sie auf den QS-Seiten gelistet sind und
- die "Rettung" von zwar mangelhaften aber doch erhaltenswerten Artikeln vor einem drohendem Löschantrag.
Die Hauptmotivation für die Qualitätssicherungsseiten (QS-Seiten) ergeben sich aus der Wikiquette (insbesondere Geh von gutem Willen aus), den Richtlinien und dem Leitsatz Sei Mutig!
Beschreibung
Beweggrund
Die Löschseiten werden häufig von vielen Wikipedianern als Anlaufstelle genommen, um dort einer breiten Öffentlichkeit das Problem zu schildern und eine gemeinschaftliche Bearbeitung zu erzielen. Die endgültige Löschung des Artikels ist nicht das primäre Ziel vieler Löschantrag-Steller (LA-Steller). Oft können die anfänglich vorgebrachten Zweifel von der Community oder dem Artikelverfasser schnell entkräftet werden. Trotz eines argumentativ erfolgreich begründeten oder mittlerweile ausgebesserten Artikels, findet weiterhin eine Löschdiskussion statt. Der LA wird nur in seltenen Fällen zurückgezogen, was sich für viele Beteiligten zu einem kräftezehrenden und frustrierenden Schlagabtausch entwickeln kann. Ein weiteres Problem ergibt sich, wenn anfänglich viele Wikipedianer für "löschen" stimmen, ohne einen Versuch gewagt zu haben, den Artikel auszubessern. Das hat eine stark abschreckende Wirkung auf diejenigen, die das Lemma grundsätzlich für interessant und erweiterungsfähig halten.
Qualitätssicherungsseite
Die Qualitätssicherungsseiten (QS-Seiten) kümmern sich insbesondere um dünne Artikel, welche in dieser Form nicht in der Wikipedia bleiben können. Generell kann aber jeder beliebige Artikel unabhängig von dessen Qualität auf die QS-Seiten gestellt werden. Auf den QS-Seiten können spezielle Fragen zu Artikeln gestellt werden, so dass die Aufmerksamkeit von möglichst vielen interessierten Wikipedianern geweckt wird und somit eine Verbesserung bzw. eine Klärung der Angelegenheit in kurzer Zeit wahrscheinlicher wird. Erfolgt von dem Artikelersteller oder der Wikipedia-Community keine ausreichende Verbesserung, sodass der Artikel als Stub durchgeht, so kann ein Artikel nach Ablauf einer 48stündigen Frist bei den Löschkandidaten nominiert werden.
Vorgehensweise allgemein
Einfache Mängel eines Artikels sollten nach Möglichkeit selbst verbessert oder durch einen entsprechenden Baustein markiert werden. (Siehe auch: Allgemeine Textbausteine.)
Fühlt man sich fachlich oder zeitlich nicht in der Lage, den Artikel selbst auszubauen, so kann der Artikel mit Deine Begründung ~~~~ markiert werden (alternativ: ). Dies ermöglicht eine gemeinschaftliche Bearbeitung der Artikel durch eine Vielzahl von qualifizierten Wikipedianern.
Bevor man einen Artikel auf die QS-Seiten stellt, sollte man sich überlegen, ob die Mindestanforderungen, die man selbst an einen Artikel der Wikipedia stellt, erfüllt sind. Ist man der Meinung, dass der Artikel lediglich überarbeitet werden muss, und schreibt die QS-Baustein Begründung auch so, dass dies für jeden deutlich herauszulesen ist, kann der QS-Baustein nach der erfolgreichen Überarbeitung zu jedem beliebigen Zeitpunkt von jedem beliebigen Wikipedianer entfernt werden.
Falls der Artikel nicht die Mindestanforderungen erfüllt, die man selbst an einen Artikel stellt, so sollte darauf in der Begründung mit z.B. "So leider nicht wiki-würdig. Es fehlen... ." oder "Erfüllt dieser Artikel die Wikipedia-Relevanzkritierien?" oder "Ohne ausgiebige Verbesserung ist das mE bald ein Löschkandidat." hingewiesen werden.
- Bei einem Artikel, der lediglich mit einem Überarbeitungswunsch auf die QS-Seiten gestellt worden ist, kann davon ausgegangen werden, dass nach Ablauf der 48 Stunden niemand einen Löschantrag stellen wird.
- Falls der Artikel aufgrund starker Mängel bzw. Zweifel (die eine Löschung nicht ausschließen) in die QS-Seiten aufgenommen wurde und das Lemma von niemandem ausreichend verbessert bzw. argumentativ erläutert wird, so sollte davon ausgegangen werden, dass der Artikel zur Löschung vorgeschlagen wird. Ein Löschantrag kann von jedem beliebigen Wikipedianer nach mindestens 48 Stunden gestellt werden. (Siehe auch: Regel der QS-Seiten).
Eine Beschränkung auf minimum zwei Tage mag für viele als zu kurz empfunden werden. Der Sinn der kurzen Zeitspanne liegt jedoch in der effektiven Bearbeitung derjenigen Lemmas, die für niemanden als verbesserungswürdig / verteidigungswürdig erscheinen. Ein Artikel, der von jemandem zu einem bestimmten Spezialgebiet zugeordnet bzw. als erhaltenswert eingestuft wird, sollte entsprechend kommentiert sowie mit einem Hinweis über die voraussichtliche Bearbeitungszeit versehen werden. Bei Glaubwürdigkeit ermöglicht dieses Vorgehen dem Spezialisten eine wesentlich längere Zeit zur Überarbeitung.
Bei starken Zweifeln, ob der Artikel unabhängig (!) von seiner Qualität - in die Wikipedia gehört, wird empfohlen den Schritt auszulassen und gleich einen Baustein zu setzen. Auf der jeweiligen Löschkandidaten-Seite besteht weiterhin 7 Tage lang die Möglichkeit, den Artikel zu retten.
Vorgehensweise QS
Bist du der Meinung, dass der Artikel zwecks Diskussion oder Überarbeitung der Aufmerksamkeit anderer Wikipedianer bedarf, so schlage ihn bitte zur Qualitätssicherung vor:
In den Artikel setzt du ganz oben mit
Deine Begründung ~~~~
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oder kurz mit
Deine Begründung ~~~~
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einen Qualitätssicherungsantrag (QS-Antrag), um anderen die Möglichkeit zu geben, auf deinen Antrag einzugehen. Den Artikeltext bitte nicht überschreiben oder löschen.
- Begründe deinen Antrag sachlich und vermeide beleidigende und herabsetzende Bemerkungen.
- Gib in Zusammenfassung und Quellen "QS-Antrag" oder "QS" an. Dadurch wird das Stellen des Qualitätssicherungsantrags in der Versionsgeschichte sichtbar und verhindert, dass QS-Anträge kurz hintereinander doppelt gestellt werden.
- Folge nach dem Speichern dem Link auf die passende Qualitätssicherungsseite und liste den Artikel dort auf. Erkläre dort noch einmal, warum du den Artikel auf die QS-Seiten gestellt hast und unterzeichne deinen Antrag mit -- ~~~~.
- Auf den QS-Seiten können nun die anderen Wikipedianer ihre Meinung zum Artikel abgeben oder mit der Verbesserung anfangen.
- Sollte der Artikel eine Vorlage sein, so setzte bitte den Qulitätssicherungsantrag nicht in den Artikel, sondern auf die Diskussionsseite, oder schließe ihn in <noinclude>-Tags ein. Bitte auch ggf. die zuständige Portal- oder Wikipedia-Seite benachrichtigen, weil viele Benutzer nur die Artikel, nicht jedoch die verwendeten Vorlagen in ihre Beobachtungsliste aufgenommen haben.
- Sachfremde oder beleidigende Texte sollten durch einen entsprechenden Hinweis versehen und aus der Diskussion gelöscht werden. (Siehe auch: Diskussion)
- Falls auf die QS-Seiten ein Artikel mit starken Mängeln, sowie einem Hinweis auf eine im jetzigen Zustand sinnvoll erscheinenden Löschantrag gestellt wird und nach 2 Tage weder die Mängel beseitigt noch eine ausreichende gute argumentative Begründung gegeben wurden, dann kann der Artikel von jedem beliebigen Wikipedianer zur Löschung vorgeschlagen werden. Offensichtlicher Unsinn wird allerdings sofort gelöscht.
- Nach der abschließenden Entscheidung wird der Eintrag NICHT entfernt, die Liste wird zuerst noch archiviert.
- Wenn du meinst, dass der Artikel schon ausreichend verbessert wurde, so setzte neben dem Entfernen der QS-Vorlage auch einen entsprechenden Hinweis auf die QS-Seite. Setzte bitte einen Hinweis in die Überschrift (z.B.: (wikifiziert), (überarbeitet), (deutlich überarbeitet), (redir nach ), (hier erl., URV)) o.ä., um die Seite immer aktuell zu halten. Setzte auch einen Hinweis mit deiner Unterschrift, sodass jeder leicht zuordnen kann, wer die Bearbeitung durchgeführt hat. Wenn ein Artikel nicht mehr auf den QS-Seiten weiter bearbeitet werden soll oder kann, so empfiehlt es sich vor dem anschließenden Text ein Leerzeichen zu setzten, sodass die Abarbeitung für alle deutlich sichtbar wird.
Abgrenzung
In den Grundsätzen der Löschregeln lautet der erste Satz:
"Eine Löschung ist eine sehr rigide Maßnahme und sollte daher das letzte Mittel sein."
Auf den Löschseiten herrscht zum Großteil ein sehr rauer Ton, der zumeist die neuen und unerfahrenen Benutzer erwischt. In den QS-Seiten sollte ein freundlicher, hilfsbereiter und kooperativer Umgangston herrschen, den man mit dem Ton auf der Auskunft und Fragen zur Wikipedia Seite vergleichen kann.
Weiterhin ist es nicht erwünscht, dass sich die Löschdiskussion auf die QS-Seiten vorverlagert. Das hauptsächliche Anliegen der QS-Seiten besteht in der Erweiterung der Artikel bzw. Hilfestellung für den QS-Baustein-Setzer und nicht darin, schon auf den QS-Seiten die Diskussion über eine Löschung zu führen. Somit wird ermöglicht, dass einem mehr Zeit für die Bearbeitung der Artikel bleibt und viele Löschdiskussionen von vorneherein vermieden werden.
Ein positiver Nebeneffekt der QS-Seiten könnte die Entlastung der Löschseiten darstellen, wodurch den auf den Löschseiten aktiven Administratoren mehr Zeit zum Überarbeiten und Schreiben neuer Artikeln bleibt. Wegen der Vielzahl der in letzter Zeit eintreffenden Löschanträge ist es den Administratoren nicht mehr möglich Löschanträge zügig zu bearbeiten und oft entstanden Bearbeitungszeiten von 10 - 14 Tagen (siehe auch HIER).
Die Kategorie Überarbeiten hatte Mitte August 2005 schätzungsweise 2600 Einträge und weitere drei Unterkategorien. Eine zeitliche Beschränkung der Bearbeitungszeit findet nicht statt, so dass Artikel über eine sehr lange Zeit unbearbeitet dort archiviert werden können. Das Langziel, die Abarbeitung dieser Kategorie, kann nicht ohne die Zuhilfenahme weiterer neuer Hilfsmittel vorgenommen werden. Ein neues Hilfsmittel stellen die Qualitätssicherungsseiten (QS-Seiten) dar.
Es folgt eine Darstellung der Vor- und Nachteile der Kategorie Überarbeiten:
Erst eine gemeinschaftliche Kommunikationsplattform bietet die Möglichkeit, eine Vielzahl der Community-Mitglieder individuell, neben dem Artikelnamen z.B. durch die Kommentare einzelner Wikipedianer, auf den Artikel aufmerksam zu machen.
Beispiele gemeinschaftlicher Kommunikationsplattformen:
QS-Seiten: den LK-Seiten vorgeschaltet
Die Vorteile
- Die Energie, die bisher in einer Löschdiskussion zur Abwendung der Löschgefahr verwendet wurde, kann uneingeschränkt in die Erweiterung eines interessant erscheinenden Artikels gesteckt werden.
- Die QS-Seiten fördern den zentralen Informationsaustausch und ermöglichen eine auf den Artikel ausgerichtete Bearbeitung.
- Bei der Frage, ob ein Artikel relevant ist, wird zuerst nach Argumenten bzw. Informationen gefragt, die für die Relevanz sprechen.
Spezielle Vorteile für die Artikelersteller, wenn ihr Artikel zuerst auf die QS-Seiten gestellt wird, statt auf die LK-Seiten:
- Für jeden Neuling ist der erste Kontakt mit der Wikipedia durch den QS-Baustein freundlicher gestaltet, als durch einen LA-Baustein.
- Es wird dem Artikelersteller deutlich gemacht, dass sich Wikipedianer in erster Linie um Qualität und um die Rettung eines Artikels bemühen.
- Leser werden eher zur Mitarbeit motiviert, weil Wachstum (Verbesserung) artikuliert wird.
- Es wird auch bei einem zweifelhaften bzw. fragwürdigen Artikel zuerst ein Versuch zur Rettung unternommen.
- Die Erfahrenheit des Benutzers mit der Wikipedia spielt keine Rolle dabei, wie der Neuling aufgenommen wird.
- Der QS-Baustein ermöglicht eine viel verständnisvollere Aufnahme der Kritik als das durch einen LA-Baustein möglich wäre.
- Der Artikelersteller wird nicht durch eine konkrete Löschdrohung verschreckt (unabhängig der Begründetheit).
- Man kann sich schon nach dem ersten Tag ein gutes Bild von der Resonanz durch die Wikipedia-Community zu seiner Arbeit machen und abschätzen, ob sein Beitrag richtig verstanden wurde, oder es noch seiner Intervention (genaue Begründung z.B. einer Vorlage --> ist z.T. noch ein großer Aufwand) bedarf. Und: NOCH wird die Arbeit nicht durch eine konkrete Löschung bedroht.
- War die Arbeit wertvoll und es wird ein QS-Baustein mit einer oberflächlichen Begründung gesetzt, so entstehen weder bei dem Autoren noch bei demjenigen große Spannungen, der Zweifel über die Korrektheit eines Artikels hatte.
- Durch die Benutzer der QS-Seite wird ein Neuling vor Beleidigungen geschützt. Destruktive und unsachliche Kommentare wie z. B. : "Löschen, nicht relevant." werden von den Benutzern der QS-Seiten scharf kritisiert.
- Der möglicherweise erste Kontakt des Artikelerstellers mit der Wikipedia findet in einer sachlichen und freundlichen Atmosphäre statt. Hilfsbereitschaft steht auf den QS-Seiten im Vordergrund.
Vorteile für Wikipedianer, die Artikel zuerst mit dem QS-Baustein markieren, anstatt gleich mit einem LA-Baustein:
- Sollten Zweifel unberechtig sein, so ist die QS-Seite für beide Parteien eine viel konfliktfreiere Lösung als die LK-Seite.
- Wenn Schüler in der Pause Unsinn reinstellen oder großflächiges Copy&Paste entdeckt wird, können nach wie vor Schnellöschungen durchgeführt werden. Grober Unfug wird also nicht konserviert.
- Sind die Zweifel an einem Artikel zwar berechtigt, können aber leicht erklärt werden, so ist es wieder für beide Parteien die bessere Lösung.
- Aufgrund der fehlenden Beschränkung, welche Artikel in die QS-Seiten aufgenommen werden können, kann der QS-Baustein-Setzer keine "falschen" Artikel auf die QS-Seiten stellen.
- Eine unberechtigte Kritik hat nicht die unangenehmen Konsequenzen, die ein LA automatisch nach sich zieht.
Vorteile aufgrund der Regel der QS-Seiten:
- Es bleibt genügend Zeit, um nach Argumenten zu suchen, die z.B. die Relevanz belegen.
- Es bleibt genügend Zeit, um mit einem Kommentar zu bezeugen, dass man Interesse an der Erweiterung des Artikels hat und somit die Wahrscheinlichkeit senken, dass jemand schon kurz nach dem Ablauf der 48 Stunden einen LA stellt.
Die 48-Stunden-Regel ermöglicht auch bei einer herrschenden Löschgefahr eine gute Beurteilung über den 'Wert' des Artikels für die Community. Sollte niemand Interesse an der Ausbesserung oder an einer argumentativen Verteidigung der Relevanz zeigen, so kann davon ausgegangen werden, dass das Lemma für diejenigen, die diese Seite betrachtet haben, als nicht wichtig eingestuft wurde. Somit werden effektiv und mit sehr wenig Aufwand die uninteressanten Lemmas, sei es ein Stub oder auch Substub ausgesondert und erregen kein großes Aufsehen, wenn man sie zur Löschung vorschlägt.
Des Weiteren wird eine zeit- und energieraubende Diskussion mit Abstimmungsmöglichkeit bezüglich der Löschung des Artikels für mindestens 48 Stunden unterdrückt. Dies bedeutet aber nicht, dass Argumente die für eine Löschung sprechen unterdrückt werden sollen. Im Gegenteil, es ist sogar sehr wichtig, dass konkrete Einzelmängel und Löschgründe mitgeteilt werden, um jedem die Möglichkeit zu geben nach Argumenten zu suchen, die einen Löschantrag vermeiden.
Dabei spielt es eine wichtige Rolle, dass Artikel, die nicht nur einer Überarbeitung bedürfen, sondern löschgefährdet sind auch eindeutig als solche von jedem erkannt werden können. Diese Unterscheidung ist wichtig, damit jeder den Artikel richtig zu "nur Überarbeitung erwünscht" oder "löschgefährdet" zuordnen kann und weiß, wie man sich nach dem Ablauf der 48 Stunden verhalten kann.
Hoffnungen, die in die QS-Seiten gesteckt werden
- Der Weg über die QS-Seiten könnte dazu führen, dass keine "falschen" Löschanträge mehr gestellt werden und dadurch zur Lösung eines der größten Probleme auf den Löschkandidaten-Seiten beitragen.
- Es könnte in Zukunft dazu führen, dass das Stellen von Löschanträgen in der Community endlich als das angesehen wird, was es ist: nämlich ein notwendiges qualitätssicherndes Instrument.
- Durch den Umweg über die QS-Seiten könnten sich betroffene Wikipedianer von ihrem Image, ein Löschtroll zu sein, freiwillig befreien.
Die Nachteile
- "Nicht erhaltenswerte Artikel" bleiben durch den Umweg über die QS-Seiten ca. zwei Tage länger in der Wikipedia verfügbar.
- Der Löschprozess wird um einen Schritt erweitert, der zu einem Mehraufwand für die Wikipedia-Community führt. Beachten sollte man dabei, dass der Mehraufwand (also das Stellen eines Löschantrags) von jedem beliebigen Wikipedianer freiwillig übernommen werden kann, und nicht von dem QS-Baustein-Setzer übernommen werden muss.
Übersicht über die QS-Seiten & Links
- Wikipedia:Qualitätssicherung/FAQ: Fragen.
- Wikipedia:Qualitätssicherung/Regel der QS-Seiten: Schützt Artikel, die in der QS sind, 48 Stunden vor einem LA.
- Wikipedia:Qualitätssicherung/Empfehlungen für die QS-Seiten: Empfehlungen für den Gebrauch der QS-Seiten.
- Wikipedia:Qualitätssicherung/Verbesserungs- und Diskussionsplattform: Ermöglicht jedem Wikipedianer, Vorschläge für eine Verbesserung der QS-Seiten einzubringen.
- Wikipedia:Qualitätssicherung/QS-Seiten_kritisch: Sammelt kritische Beiträge zur QS und wertet diese aus.
- Wikipedia:Qualitätssicherung/Archiv: Alte Neuigkeiten und QS-Seiten.
- Wikipedia:Qualitätssicherung/Fokus: Ermöglicht eine längere Bearbeitung von Artikeln in der QS.
- Wikipedia:Qualitätssicherung/Administratives: Beschreibung und Koordinierung der administrativen Aufgaben auf den QS-Seiten.
- Wikipedia:Qualitätssicherung/Vorbereitung: Hier wird die morgige QS-Seite vorbereitet.
Vorlagen
- :Vorlage:Qualitätssicherung (alternativ: :Vorlage:QS): Der QS-Baustein, der die in der QS befindlichen Artikel markiert.
- Wikipedia:Qualitätssicherung/Vorlage:Ich mache mit: Benutzerseiten-Schmuck ;-)
- :Vorlage:QS Übersicht: Übersicht über die QS-Seiten.
- :Vorlage:QS Übersicht2: Alternative Übersicht.
Sonstiges
- Wikipedia:Qualitätssicherung/heute (alternativ: Wikipedia:QS heute): Redirect auf die aktuelle QS-Seite.
- Wikipedia:Qualitätssicherung/gestern (alternativ: Wikipedia:QS gestern): Redirect auf die gestrige QS-Seite.
- :Kategorie:Wikipedia:Qualitätssicherung: Listet die aktuellen QS-Artikel auf.
Hinweis
- Es gibt auch die Möglichkeit einen Artikel als Löschkandidat mit Deine Begründung -- ~~~~ zu markieren.
- Bilder und andere Dateien, die du zur Löschung vorschlagen möchtest bitte unter Löschkandidaten/Bilder eintragen.
- Unsinn, der sofort gelöscht werden sollte, in keine Liste eintragen, sondern nur Kurzbegründung -- ~~~~ in den Artikel schreiben - siehe auch Löschkandidaten/Schnelllöschung, Liste der Schnelllöschkandidaten.
- Mögliche Urheberrechtsverletzungen (URV) bitte unter Löschkandidaten/Urheberrechtsverletzungen eintragen und [URL] -- ~~~~ in den Artikel schreiben.
- In existierende Artikel eingestellte Urheberrechtsverletzungen bitte unter Löschkandidaten/Versionen eintragen, damit sie aus der Versionsgeschichte gelöscht werden können.
- Im Lösch-Logbuch kannst du verfolgen, welche Artikel gelöscht wurden (Archiv von Löschungen vor dem 23. Dezember 2004 unter Wikipedia:Lösch-Logbuch).
- Sollte gelöschter Artikel wiederhergestellt werden, bist du unter Wiederherstellungswünsche an der richtigen Stelle.
- Besonders witzige Artikel, die aber nicht in eine Enzyklopädie gehören, können zeitgleich mit einem Löschantrag im Humorarchiv gespeichert werden.
Siehe auch
Qualitätssicherung
Qualitätssicherung
Straße von Gibraltar
Die Straße von Gibraltar ist eine Meerenge, die das Mittelmeer mit dem Atlantik verbindet. Eingefasst wird sie im Norden von Spanien und der britischen Kronkolonie Gibraltar, im Süden von Marokko und der spanischen Exklave Ceuta. Sowohl Gibraltar wie auch Ceuta, in der Antike als „Säulen des Herakles“ bezeichnet, sind wichtige Hafenstädte. Die Straße von Gibraltar ist 14 bis 44 km breit und etwa 60 km lang. Sie erreicht eine Tiefe von 286 m unter dem Meeresspiegel.
Die Straße von Gibraltar ist eine der meistbefahrenen Wasserstraßen der Welt, die täglich von ca. 300 Handelsschiffen durchfahren wird.
Durch den ständig ostsetzenden Strom an der Oberfläche, hervorgerufen durch das etwa 1,4 m niedrigere Niveau des Mittelmeers gegenüber dem Atlantik, in Verbindung mit oft vorherrschenden Westwinden, die sich in der Straße durch Düsenwirkung verstärken, galt sie in der Antike als unbezwingbar und als das Ende der Welt. In der Tiefe gibt es eine Gegenströmung, mit der das salzhaltigere Mittelmeerwasser in den Atlantik fließt.
Geplantes Brückenprojekt über die Straße von Gibraltar
Seit einigen Jahren bestehen Pläne zum Bau einer Brücke, um Afrika und Europa zu verbinden. Diese Brücke sollte die längste Brücke der Welt werden und eine völlig neue Konstruktion aufweisen, eine Mischung aus Hänge- und Schrägseilbrücke. Die Brückenpfeiler müssen mit speziellen Vorrichtungen vor einer möglichen Kollision mit Schiffen geschützt werden.
Obgleich eine extreme technische Herausforderung, wirkt das Projekt nahezu bescheiden gegenüber Plänen des deutschen Architekten Hermann Sörgel, der zwischen 1928 und 1952 durchaus ernsthaft den Bau eines gigantischen Staudammes in dieser Meerenge erwog, um nach teilweiser Trockenlegung des Mittelmeeres Europa und Afrika zu einem durchgängigen Kontinent Atlantropa zu verbinden.
Weblinks
- [http://www.firmm.org/de/wale-delfine.html Wal- und Delfinarten in der Straße von Gibraltar]
- [http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/28/0,1872,2021180,00.html ZDF.de: Gibraltar-Brücke]
Gibraltar, Straße von
Gibraltar, Straße von
Gibraltar, Straße von
Gibraltar, Straße von
ja:ジブラルタル海峡
ko:지브롤터 해협
Ceuta
Ceuta [] ist eine autonome spanische Exklave an der Mittelmeerküste Marokkos, nahe der Straße von Gibraltar.
Wie Melilla gehört Ceuta politisch zu Spanien, geographisch jedoch zu Afrika. Sie ist eine 18,5 km² große Halbinsel, die 21 km von der Küste der spanischen Halbinsel entfernt ist. Die Stadt ist bekannt als Anlaufpunkt für illegale Immigration von Afrikanern in die Europäische Union.
Geschichte
Die abwechslungsreiche Geschichte der Stadt begann mit den Phöniziern. Es ist aber nicht gesichert, ob an der Stelle des heutigen Ceuta dauerhafte Siedlungen existierten. Die Griechen nannten den Ort Επτά Αδελφοί (Heptá Adelphoí - Sieben Brüder). 319 v. Chr. übernahmen die Karthager die Stadt, nach dem Zweiten Punischen Krieg wurde Ceuta als Septem Fratres (Sieben Brüder) römisch, und die Einwohner erhielten das römische Bürgerrecht.
Ceutas strategische und wirtschaftliche Bedeutung wuchs, und sie wurde neben dem konkurrierenden Tanger zur bedeutendsten Stadt der römischen Provinz Mauretania Tingitana. 429 eroberten die Vandalen die Stadt, 534 fiel sie wieder an das Byzantinische Reich als Nachfolger des Römischen Reiches, um dann 616 von den Westgoten erobert zu werden. Im Jahr 709 nahmen schließlich die Araber die Stadt ein, zwei Jahre, bevor sie auf die spanische Halbinsel zogen und diese für Jahrhunderte besetzten. 1415 wurde die Stadt von König Johann I. für Portugal während der Reconquista zurückerobert. 1668 wurde Ceuta als Ergebnis des Restaurationskrieges im Frieden von Lissabon von Portugal an Spanien abgetreten. Nach der Unabhängigkeit Marokkos (1956) wurde Ceuta ein Souveräner Ort (Plaza de soberanía), der direkt der spanischen Regierung unterstellt war. Ceuta ist seit 1995 eine Autonome Stadt (spanisch ciudad autónoma) und genießt ähnliche Rechte wie die autonomen Gemeinschaften. Sinngemäß das gleiche gilt für Melilla, während die drei unbewohnten Plazas del Soberanía unmittelbar der spanischen Regierung unterstehen.
Weitere Daten
Bevölkerungsdichte: 4.035 Einw./km²
höchste Erhebung: 345 m
Aktuelles
Migranten aus schwarzafrikanischen Ländern versuchen über Algerien und Marokko nach Melilla und Ceuta zu gelangen, um nach Spanien oder in andere Länder der EU einzureisen. Siehe auch den Artikel zu Melilla.
Weblinks
[http://www.ceuta.es Offizielle Website der Stadt Ceuta]
Kategorie:Spanische autonome Gemeinschaft
Kategorie:Exklave
ja:セウタ
zh-min-nan:Ceuta
Marokko---Sidenote START---
Das Königreich Marokko (المملكة المغربية ) ist ein Staat in Nordwest-Afrika.
Es grenzt an Algerien, Mauretanien, die beiden spanischen Exklaven Ceuta und Melilla, den Atlantik und das Mittelmeer.
Marokkos Südgrenze bleibt jedoch wegen des Westsaharakonfliktes bis zum Abhalten eines UNO-Referendums über die zukünftige Zugehörigkeit der Westsahara international umstritten.
Landesname
Während sich das Land in der eigenen offiziellen Staatsbezeichnung "al-Mamlakah al-Maghribiyah" anspruchsvoll und eher allgemein als "Maghrebinisches Königreich" bezeichnet (bis in die 1960er übrigens "Scherifisches Maghrebinisches Königreich") hat sich international die europäische Ableitung des Namens der ehemaligen Hauptstadt Marrakesch für das gesamte Königreich Marokko durchgesetzt.
Geographie
Die wichtigsten Städte sind (Stand Volkszählung 2. September 2004):
# Casablanca: 2.933.684 Einwohner
# Rabat: 1.622.860 Einwohner
# Fès: 946.815 Einwohner
# Marrakesch: 823.154 Einwohner
# Agadir: 678.596 Einwohner
Siehe auch: Liste der Städte in Marokko
Bevölkerung
Rund 60% (Januar 2005) der Bevölkerung leben in Städten. Nordmarokko mit der alten Metropole Fes sind eher arabisch, Südmarokko und dessen Metropole Marrakesch eher berberisch geprägt.
Sprache
Die landesweite Amtssprache ist Arabisch. Von Marokkanern berberischer Abstammung werden auch diverse Berbersprachen (Tachelhit, Tamazight, Ghomara, Tarifit, Senhaja de Srair, und ehemals auch Judeo-Berberisch) gesprochen. Französisch wird im gesamten Land als Geschäfts- und Bildungssprache benutzt, verliert aber langsam an Bedeutung bei der Bevölkerung. Im Norden Marokkos wird zusätzlich Spanisch gebraucht (aber auch andere westliche Sprachen). Im Süden ist Französisch sehr angebracht um sich zu verständigen. Englisch ist kaum verbreitet.
Religion
98% der Bevölkerung sind Muslime, 1,4% Christen und 0,6% Juden. Der Islam in Marokko ist durchaus liberaler als in anderen arabischen Staaten, was vermutlich mit der engen Bindung an Europa zusammenhängt. Nicht mehr alle Frauen tragen ein Kopftuch oder Schleier. Besonders in den Städten kleiden sich immer mehr Frauen nach europäischen Vorbild betont modisch. Auch alleine Ausgehen ist für Frauen zumindest in den Städten kein Problem mehr.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Marokkos
Marokko wurde seit Beginn der historischen Überlieferung von Berberstämmen bewohnt, die im 3. Jahrhundert v. Chr. das Königreich Mauretanien bildeten. Nach der römischen Herrschaft mussten sich die Berber am Ende des 7. Jahrhunderts den Muslimen unterwerfen. Schnell wurde der Islam von den Berbern übernommen, doch kam es wegen Diskriminierungen durch die arabischen Muslime bald zu Aufständen. Diese führten schon im 8. Jahrhundert zur Bildung eigenständiger Reiche. Die bedeutendsten Dynastien im Mittelalter waren die Almoraviden, die Almohaden und Meriniden. Den Almoraviden gelang im 12. Jahrhundert sogar die erstmalige Vereinigung des Maghreb unter dem Einschluss von Andalusien. Die folgenden Dynastien blieben in ihrer Herrschaft weitgehend auf Marokko beschränkt. Seit dem 15. Jahrhundert war die Berberbevölkerung auch weitgehend arabisiert. Mit den Alawiden kam im 17. Jahrhundert die bis heute in Marokko regierende Dynastie an die Macht. Sie konnte die Unabhängigkeit des Landes gegenüber den europäischen Kolonialmächten lange behaupten und musste erst 1912 das französische Protektorat anerkennen. Doch schon bald nach dem Zweiten Weltkrieg war Frankreich gezwungen, Marokko in die Unabhängigkeit zu entlassen (1956). Im selben Jahr gab auch Spanien sein 1912 besetztes an der marokkanischen Mittelmeerküste gelegenes Protektorat Spanisch-Marokko zurück.
1976 annektierte Marokko nach dem Grünen Marsch von 1975, an dem über 350.000 unbewaffnete marokkanische Zivilisten teilnahmen, die benachbarte Westsahara, die bisher als Kolonie von Spanien verwaltet wurde und vorher unter weitgehendem marokkanischem und (gebietsweise) mauretinischem Einfluss stand. Der damalige König Marokkos, Hassan II., bat den internationalen Gerichtshof in Den Haag um ein Urteil, das die historische Zugehörigkeit der Westsahara zu Marokko belegen sollte. Der internationale Gerichtshof in Den Haag sprach Marokko jedoch sämtliche Besitzansprüche auf die besetzten Gebiete ab, worauf Marokko das Urteil schlicht ignorierte. Die UNO forderte Marokko auf, in einer Volksabstimmung die verbliebene und die vertriebene Bevölkerung der Westsahara über Freiheit oder Zugehörigkeit zu Marokko entscheiden zu lassen. Hassan II. stimmte diesem Vorgehen zu, die Abstimmung hat jedoch bis heute nicht stattgefunden. Indes betreibt Marokko eine umfassende Besiedlungspolitik in der Sahara, wohl um den marokkanischen Bevölkerungsanteil bis zur Abstimmung groß genug werden zu lassen. Ein Teil der saharouischen Bevölkerung lebt in Flüchtlingslagern in der algerischen Sahara. Wegen der Aufnahme der Arabischen Demokratischen Republik Sahara in die Afrikanische Union (AU) hat Marokko als einziger afrikanischer Staat es vorgezogen, nicht Mitglied der AU zu sein.
Siehe auch: Westsaharakonflikt, Liste der Könige Marokkos, Liste der französischen Generalresidenten für Marokko, Liste der Premierminister von Marokko.
Politik
Marokko ist eine konstitutionelle Monarchie, deren derzeitiges Staatsoberhaupt, seit dem 23. Juli 1999, König Mohammed VI. ist. König Mohammed VI. gehört der Dynastie der Alawiden an, die seit über drei Jahrhunderten über Marokko herrscht. Er ist nicht nur weltliches, sondern als Führer der Gläubigen auch geistiges Oberhaupt der marokkanischen Bevölkerung. Der König ernennt nicht nur den Premierminister, der in der Regel von der stärksten politischen Partei des Parlamentes vorgeschlagen wird, sondern auch das gesamte Kabinett und verfügt daneben über zahlreiche Befugnisse, die seine Position als mächtigste Instanz des Staates untermauern. Im Vergleich zu europäischen Monarchien hat der marokkanische König weitergehendere Kompetenzen, wobei jedoch in der Praxis der Premierminister die politischen Tagesgeschäfte führt.
Derzeitiger Premierminister ist seit dem 7. November 2002 der parteilose Driss Jettou.
Marokko verfügt seit einer konstitutionellen Reform von 1996 über ein parlamentarisches Zweikammernsystem aus Nationalversammlung und Senat. Darüber hinaus gewährt die Verfassung des Landes eine unabhängige Judikative. Die Richter des Obersten Gerichtshofes werden vom König ernannt.
Siehe auch: Politisches System Marokkos
Außenpolitik
Marokko war das erste Land, welches die jungen Vereinigten Staaten von Amerika im Jahre 1777 offiziell anerkannte. Der "Moroccan-American Treaty of Friendship" von 1783, welcher von US-amerikanischer Seite von John Adams und Thomas Jefferson unterzeichnet wurde, ist somit auch Amerikas längster ungebrochener Freundschaftsvertrag mit einem anderen Staat. Die US-Marokkanischen Beziehungen sind so gut, dass die Vereinigten Staaten Marokko den Status eines Hauptverbündeten Alliierten außerhalb der NATO (Major Non-Nato Ally) im Juni 2004 zuerkannten (Quelle: [http://www.state.gov/r/pa/ei/bgn/5431.htm background note on Morocco, Oct. 2004] des US-Außenministeriums).
Marokkos Politik ist dediziert pro-westlich und pro-europäisch, wobei es starke politische, kulturelle und auch soziale [http://europa.eu.int/comm/external_relations/morocco/intro/ Bindungen zu Europa] unterhält.
Mit Spanien existieren noch ungelöste Territorialstreitigkeiten über die Exklaven Ceuta und Melilla, sowie über die küstennahen Inseln Isla Perejil, Chafarinas, Alhucemas und Vélez de la Gomera. Die Souveränität Spaniens über die genannten Gebiete werden von Marokko nicht anerkannt. Der Streit eskalierte 2002, als marokkanische Truppen die Isla del Perejil besetzten. Ein spanisches Armeekommando überwältigte die marokkanischen Soldaten unblutig und repatriierte sie.
Regionen und Provinzen
Im Rahmen eines Dezentralisierungsprogramms wurden 1997 die Provinzen zu Regionen zusammengefasst.
- (Oued Eddahab-Lagouira)
- (Laayoune-Boujdour-Sakia El Hamra)
- Guelmim-Es Smara
- Tiznit
- Tata
- Tan-Tan
- Souss-Massa-Draa
- Agadir
- Ouarzazate
- Zagora
- Mhamid
- Gharb-Chrarda-Beni Hassan
- Kenitra
- Chaouia-Ourdigha
- Ben Slimane
- Settat
- Oued Zem
- Marrakech-Tensift-El Haouz
- Marrakech
- Essaouira
- el Kelaa des Sraghna
- Oriental
- Nador
- Oujda
- Bou Arfa
- Casablanca
- Rabat-Salé-Zemmour-Zaar
- Rabat-Salé
- Khemisset
- Doukkala-Abda
- El Jadida
- Safi
- Tadla-Azilal
- Beni Mellal
- Kasba Tadla
- Azilal
- Meknès-Tafilalt
- Meknès
- Khenifra
- Ksar es Souq
- Fès-Boulmane
- Fès
- Boulmane
- Taza-Al Hoceima-Taounate
- Taza
- Al Hoceima
- Taounate
- Tanger-Tétouan
- Tanger
- Tétouan
- Chechaouene
Oued Eddahab-Lagouira, der größte Teil von Laayoune-Boujdour-Sakia El Hamra und Teile von Guelmim-Es Smara bilden die Westsahara, deren Zugehörigkeit zu Marokko international nicht anerkannt ist.
Wirtschaft
Marokko ist reich an Phosphat, weshalb ca. 75 % des weltweit geförderten Phosphats aus Marokko stammt. Daneben gibt es Rohstoffvorkommen von Phosphor, Erdöl, Erdgas, Kohle, Salz, Eisenerz, Blei, Kupfer, Zink, Silber, Gold, Mangan, Nickel, Kobalt. Seinen Bedarf an Energie kann Marokko nur zu rund 13 % aus eigenen Mitteln decken.
Die Landwirtschaft Marokkos macht 16 % am BIP aus (Stand: 2003), kann jedoch als wichtigster Wirtschaftssektor betrachtet werden, da hier ca. 43 % der erwerbstätigen Bevölkerung beschäftigt sind. Angebaut werden Getreide, Hülsenfrüchte, Gemüse, Obst, Oliven, Zitrusfrüchte, Baumwolle, Wein, Mandeln, Datteln und Tabak. Die Viehzucht in den Steppen der Meseta, im Osten des Landes und in den Gebirgen wird teilweise nomadisch betrieben (Schafe, Ziegen, Rinder, Esel, Kamele, Pferde). Rund 10 % des Waldbestandes sind Korkeichen (Marokko ist der drittgrößte Korkproduzent der Erde). Küsten- und Hochseefischerei an der Atlantikküste sind bedeutend für den Export.
Im Industriesektor, dem Bergbau und der Bauwirtschaft werden insgesamt 33 % des Bruttoinlandproduktes erwirtschaftet (Stand: 2003). Die Industrie verarbeitet vor allem die Agrar- und Fischfangerträge. Wichtig ist auch die Textilindustrie, wobei aber auch die traditionelle Verarbeitung von Leder, Textilien und Metall nach wie vor eine Rolle spielt. Des Weiteren sind die Produktion von elektrotechnischen Gütern, die Metallverarbeitung, die Produktion von Autoteilen und die chemische Industrie maßgebend für den marokkanischen Industriesektor.
Im Dienstleistungsbereich werden 53 % (Stand: 2003) des BIP Marokkos erwirtschaftet, wobei es sich hierbei hauptsächlich um Dienstleistungen den Tourismus betreffend handelt. Etwa 80 % der Touristen die Marokko besuchen sind Europäer.
Außenwirtschaft:
Exportiert werden jährlich Güter in einem Gesamtwert von ca. 7,1 Mrd. Euro (Stand: 2003).
Hauptexportgüter des Königreiches sind Nahrungsmittel und Tabak, welche ca. 33,6 % des Exportvolumens ausmachen, Konsumgüter (22,1 %), Phosphate und Düngemittel (21,7 %) sowie Fisch und Fischereiprodukte (14,5 %). Hauptabnehmer marokkanischer Güter sind Frankreich (27 %), Spanien (13 %), Großbritannien (8 %) sowie Deutschland und Italien (jeweils 6 %). Importiert werden nach Marokko jährlich Güter im Gesamtwert von ca. 9,6 Mrd. Euro. Hauptsächlich handelt es sich hierbei um industrielle Vorprodukte und Halbfertigwaren (23,8 %), Maschinen und Transportmittel (20,2 %) sowie Nahrungsmittel (13,5 %). Hauptlieferanten dieser Importgüter sind Frankreich (24,3 %), Spanien (9,8 %) und Großbritannien (6,0 %).
Eine der weitaus wichtigsten Einnahmequellen Marokkos sind jedoch vor allem die Geldüberweisungen der im Ausland lebenden und arbeitenden Marokkaner. Allein in Europa leben ca. 1 Million marokkanische Arbeitsemigranten, die durch ihre Überweisungen für eine Devisenzufuhr von etwa 2,2 Milliarden Euro sorgen, eine Summe welche die Einnahmen aus dem Tourismus oder dem Export von Phosphaten übersteigt und somit unerlässlich für Marokko ist.
Marokko verfügt über eine marktwirtschaftlich orientierte Wirtschaftsordnung, welche den Schutz des Eigentums, Gewerbe- und Niederlassungsfreiheit und Wettbewerb vorsieht. Zu Zeiten Hassans II. stellte Marokko einen Antrag zur Aufnahme in die EG, welcher jedoch abgelehnt wurde. Marokkos Ziel der EU beizutreten ist mit der Unterzeichnung eines [http://europa.eu.int/comm/external_relations/morocco/intro/ Assoziationsabkommens mit der EU] im Jahr 1996 (in Kraft getreten im Jahr 2000) ein Stück näher gerückt. Seit den 1990ern gilt die marokkanische Wirtschaft als liberalste und offenste Volkswirtschaft des Maghreb.
Seit den späten 1980er Jahren bemüht sich das Königreich seine Staatsbetriebe zu privatisieren, wobei bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt weniger als ein Viertel dieser staatlichen Unternehmen diesen Prozess durchlaufen haben. Erst vor Kurzem erlaubte Marokko ausländischen Kreditinstituten den Erwerb von Minderheitenbeteiligungen an marokkanischen Banken. Eine weitere Öffnung des Marktes für ausländische Investoren wurde bereits angekündigt.
Mit den Vereinigten Staaten von Amerika wurde eine Freihandelszone vereinbart. Das [http://www.moroccousafta.com/ftafulltext.htm US-marokkanische Freihandelsabkommen] wurde am 22. Juli 2004 vom US-Senat bei einer Stimmenmehrheit von 85 zu 13 ratifiziert und wird, sobald es in Kraft tritt, den Handel für 95 % der Industrie- und Konsumgüter ohne Zölle ermöglichen und den Handel mit Agrargütern für beide Länder erheblich erleichtern. Für das Jahr 2010 ist auch die Verwirklichung einer Freihandelszone mit der EU geplant.
Verkehr
Marokko hat Flughäfen in Casablanca, Tanger, Rabat, Tétouan, Al Hoceima, Fès, Oujda, Marrakesch, Ouarzazate, Essaouira und Nador. Der für den Tourismus wichtigste Flughafen ist Agadir.
Ebenfalls vorhanden sind Autobahnen.
Kultur
- Nationalfeiertag ist der 30. Juli (Thronbesteigung des Königs).
- Liste der zum Weltkulturerbe gehördenden Stätten in Marokko
Weblinks
- [http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?land_id=106 Seite des Auswärtigen Amtes Deutschland]
- [http://europa.eu.int/comm/external_relations/morocco/intro/ Beziehungen zwischen Marokko und der EU] (auf Englisch)
- [http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/mo.html Morocco], aus dem CIA World Factbook (auf Englisch).
- [http://imurig.c.la Berberische Musik aus Marokko zum online anhören mit Texten und Biographien]
- [http://wikitravel.org/de/Marokko Reiseinfos zu Marokko] auf Wikitravel
Kategorie:Staat
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Kategorie:Monarchie
ja:モロッコ
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simple:Morocco
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11. JuliDer 11. Juli ist der 192. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 193. in Schaltjahren) - somit bleiben noch 173 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1613 - Michail Fjodorowitsch Romanow wird zum russischen Zaren gekrönt.
- 1804 - In einem Duell tötet US-Vizepräsident Aaron Burr den Finanzminister Alexander Hamilton.
- 1893 - Der Japaner Kokichi Mikimoto gewinnt die erste Zuchtperle
- 1906 - Alfred Dreyfus wird rehabilitiert.
- 1916 - In der Schlacht um Verdun führen die deutschen Truppen einen letzten, erfolglosen Großangriff durch.
- 1916 - Bertrand Russell wird wegen seines Pazifismus von der Universität Cambridge suspendiert.
- 1918 - Herzog Wilhelm II. von Urach wird vom Litauischen Landesrat als Mindaugas II. zum König von Litauen gewählt.
- 1921 - Die Mongolei wird mit der Hilfe der UdSSR von China unabhängig, bleibt aber bis 1990 in starker Abhängigkeit von der Sowjetunion.
- 1951 - Deutschland wird Mitglied in der UNESCO.
- 1960 - Dahomey (heute Benin), Obervolta (heute Burkina Faso) und Niger werden unabhängig.
- 1963 - Bei einer Razzia auf die Liliesleaf Farm im Johannesburger Township Rivonia (Südafrika) werden viele führende Mitglieder des African National Congress, unter ihnen Nelson Mandela, festgenommen.
- 1970 - Johann Hafstein wird neuer Regierungschef Islands.
- 1979 - Die Raumstation Skylab verglüht in der Erdatmosphäre.
- 1987 - Laut den Vereinten Nationen überschreitet die Weltbevölkerung die 5.000.000.000-Marke.
- 1995 - Massaker von Srebrenica
- 2002 - Das verschärfte Gesetz über die Zuwanderung von nicht EU-Bürgern wird in Italien verabschiedet.
Katastrophen
- 1961 - Bei einer Notlandung auf dem Flughafen Stapleton (Denver, Colorado, USA) fängt eine Douglas DC-8 Feuer und überschlägt sich. 17 Menschen sterben, 84 werden verletzt.
- 1973 - Bei einer Bruchlandung 5 km vor dem Zielflughafen Paris sterben 122 Menschen an Bord einer aus Rio de Janeiro kommenden brasilianischen Boeing 707.
- 1978 - Ein mit Propylen beladener Tankwagen explodiert auf dem Campingplatz Los Alfaques in San Carlos de la Rapita/Costa Dorada, Spanien. 216 Menschen sterben und über 300 werden verletzt, davon 64 schwer.
- 1991 - Jeddah, Saudi-Arabien. Eine gecharterte Douglas DC-8 der kanadischen Nationair mit islamischen Pilgern auf dem Rückweg nach Nigeria stürzt kurz nach dem Start ab. Alle 261 Menschen an Bord sterben. Ursache sind beim Start in Brand geratene Reifen.
- 1997 - Kuba. Kurz nach dem Start in Santiago de Cuba verunglückt eine Antonow An-24 der Cubana de Aviacion. Keiner der 44 Personen an Bord überlebt.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1926 - Rudolf Caracciola siegt beim ersten Großen Preis von Deutschland auf der Berliner Avus
- 1972 - Match des Jahrhunderts - Beginn des Kampfes um die Schachweltmeisterschaft 1972 zwischen Boris Spasski und Robert James Fischer
- 1991 - Gérard d'Aboville startet mit seinem Einmann-Ruderboot von Japan aus seine Pazifiküberquerung.
Geboren
- 1274 - Robert I., König von Schottland
- 1657 - Friedrich I., König von Preußen
- 1662 - Maximilian II. Emanuel, Kurfürst von Bayern
- 1683 - Caspar Neumann, deutscher Chemiker und Apotheker
- 1709 - Johan Gottschalk Wallerius, schwedischer Chemiker und Mineraloge
- 1711 - Georg Wilhelm Richmann, deutscher Physiker und Mathematiker
- 1723 - Jean-François Marmontel, französischer Dichter
- 1738 - Albert von Sachsen-Teschen, deutscher Adeliger und Kunstmäzen
- 1767 - John Q. Adams, US-amerikanischer Politiker, 6. Präsident der USA
- 1770 - Ludwig von Westphalen, deutscher Beamter, Mentor von Karl Marx
- 1772 - Pietro Carlo Guglielmi, italienischer Komponist
- 1781 - Bartolomeo Borghesi, italienischer Inschriftenforscher
- 1820 - Friedrich Spiegel, deutscher Orientalist und Kenner des Zendavesta
- 1826 - Franz Grashof, deutscher Ingenieur
- 1826 - John Fowler, englischer Erfinder und Ingenieur
- 1834 - James McNeill Whistler, US-amerikanischer Maler
- 1836 - Carlos Gomes, brasilianischer Komponist
- 1839 - Julius Euting, deutscher Bibliothekar
- 1846 - Léon Bloy, französischer Schriftsteller
- 1857 - Alfred Binet, französischer Pädagoge und Psychologe
- 1860 - Friedrich Oltmanns, deutscher Botaniker
- 1866 - Richard Beer-Hofmann, österreichischer Dramatiker und Lyriker
- 1873 - Louis Pinck, deutscher Geistlicher, Volksliedforscher und -sammler
- 1876 - Max Jacob, französischer Dichter und Maler
- 1882 - Leonard Nelson, deutscherMathematiker und Philosoph mit Arbeitsschwerpunkt Logik und Ethik
- 1888 - Carl Schmitt, deutscher Staatsrechtler und Philosoph
- 1890 - Fritz Elsas, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer
- 1892 - Nico Bouvy, niederländischer Fußballspieler
- 1896 - Ludwik Fleck, polnischer Mikrobiologe, Mediziner und Wissenschaftstheoretiker
- 1898 - Gregor Pinke, Widerstandskämpfer gegen das nationalsozialistische Regime unter Adolf Hitler
- 1899 - Wilfrid Israel, deutscher Philanthrop und Geschäftsmann
- 1902 - Samuel Abraham Goudsmit, US-amerikanischer Physiker
- 1903 - Otto Eduard Hasse, deutscher Schauspieler
- 1903 - Rudolf Iwanowitsch Abel, Agent der UdSSR in den USA
- 1905 - Walter Eisfeld, Lagerkommandant vom KZ Sachsenhausen und Lagerführer im KZ Neuengamme
- 1906 - Herbert Wehner, deutscher Politiker
- 1909 - Fritz Leonhardt, deutscher Bauingenieur
- 1910 - Ludwig Stumpfegger, deutscher Arzt, NSDAP
- 1912 - Sergiu Celibidache, rumänischer Dirigent
- 1912 - Alois Lugger, österreichischer Politiker
- 1913 - Paul Linebarger, US-amerikanischer Psychologe
- 1916 - Alexander Michailowitsch Prochorow, sowjetischer Physiker, Nobelpreis 1964
- 1916 - Bill Snyder, US-amerikanischer Musiker
- 1920 - Sverri Djurhuus, färöischer Autor
- 1920 - Yul Brynner, schweizerisch-US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur
- 1921 - Ilse Werner, deutsche Schauspielerin und Sängerin
- 1922 - Erving Goffman, US-amerikanischer jüdischer Soziologe
- 1923 - Germain Muller, elsässischer Kulturpolitiker, Kabarettist und Dichter
- 1924 - Helga Timm, deutsche Politikerin und MdB
- 1925 - Nicolai Gedda, schwedischer Tenor
- 1928 - Kurt Klinger, österreichischer Schriftsteller und Publizist
- 1929 - Hermann Prey, deutscher Bariton
- 1930 - Harold Bloom, US-amerikanischer Literaturwissenschaftler und -kritiker
- 1930 - Klaus Wagenbach, deutscher Verleger
- 1931 - Hans Klein, deutscher Politiker, Bundesminister
- 1931 - Kurt Batt, deutscher Literaturwissenschaftler
- 1931 - Tab Hunter, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 1932 - Gerrit Voges, niederländischer Fußballspieler
- 1934 - Giorgio Armani, italienischer Modeschöpfer
- 1934 - Teuvo Kohonen, finnischer Informatiker, Erfinder der Self-Organizing Maps
- 1935 - Günther von Lojewski, deutscher Journalist
- 1938 - Terry Garthwaite, US-amerikanischer Musiker
- 1939 - Barbara Dittus, deutsche Schauspielerin
- 1941 - Hans Raidel, deutscher Politiker und MdB
- 1942 - Andrae Crouch, Gospelsänger und Komponist
- 1942 - Tomasz Stańko, polnischer Jazz-Trompeter
- 1943 - Rolf Stommelen, deutscher Formel-1-Rennfahrer
- 1944 - Commander Cody, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1944 - Edwin Noël, deutscher Schauspieler
- 1944 - Sali Berisha, albanischer Mediziner, Politiker und Staatspräsident
- 1945 - Jürgen Zöllner, deutscher Politiker
- 1946 - Walter Franz Altherr, deutscher Politiker und MdB
- 1947 - Jeff Hanna, US-amerikanischer Musiker
- 1949 - Liona Boyd, kanadische Gitarristin
- 1952 - Otto Hauser (CDU), deutscher Politiker und MdB
- 1953 - Peter Brown, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1957 - Karl-Josef Laumann, deutscher Politiker und MdB
- 1957 - Peter Murphy, britischer Musiker
- 1959 - Suzanne Vega, US-amerikanische Liedermachein
- 1959 - Tobias Moretti, österreichischer Theater - und Filmschauspieler
- 1964 - Helmut Krausser, deutscher Schriftsteller, Dichter und Bühnenautor
- 1965 - Andreas Fröhlich, deutscher Schauspieler
- 1966 - Debbe Dunning, US-amerikanische Schauspielerin
- 1966 - Kentaro Miura, japanischer Comiczeichner
- 1973 - Konstantinos Kenteris, griechischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1977 - Angelo Barletta, italienisch-deutscher Fußballspieler
- 1978 - Charlotte Engelhardt, deutsche Moderatorin und Schauspielerin
- 1978 - Filiz Polat, deutsch-türkische Politikerin (GRÜNE)
- 1982 - Guðrun Sólja Jacobsen, färöische Sängerin
Gestorben
- 969 - Olga, heilig gesprochene Herrscherin der Kiewer Rus
- 1362 - Anna von Schweidnitz, Königin und HRR-Kaiserin
- 1382 - Nikolaus von Oresme, französischer Bischof, Naturwissenschaftler und Philosoph
- 1451 - Barbara von Cilli, zweite Frau des Kaisers Sigismund von Luxemburg.
- 1535 - Joachim I., Kurfürst von Brandenburg
- 1553 - Moritz von Sachsen, Herzog, später Kurfürst von Sachsen
- 1593 - Giuseppe Arcimboldo, italienischer Maler
- 1681 - Oliver Plunkett, Erzbischof von Armagh und Primas von Irland
- 1688 - Narai, König von Ayutthaya in Thailand
- 1766 - Elisabetta Farnese, Königin von Spanien
- 1774 - William Johnson, britisch-irischer Händler, Politiker und General
- 1781 - Adolf Karl Kunzen, Komponist
- 1793 - Jacques Cathelineau, französischer General der Vendéer
- 1804 - Alexander Hamilton, US-amerikanischer Politiker
- 1807 - George Atwood, britischer Erfinder und Physiker
- 1844 - Jewgeni Abramowitsch Baratynski, russischer Offizier, Schriftsteller und Dichter
- 1856 - Josef Kajetán Tyl, tschechischer Theaterdramatiker
- 1890 - Carl Constantin Heinrich Steffeck, deutscher Maler
- 1892 - Ravachol, französischer Terrorist
- 1903 - Gregor Samarow, deutscher Schriftsteller
- 1908 - Friedrich Adolph Traun, Student aus Dresden, Olympiasieger 1896
- 1914 - Julius Rodenberg, deutscher Journalist, Schriftsteller
- 1920 - Eugénie de Montijo, Ehefrau von Napoleon III., Kaiserin von Frankreich
- 1927 - Ottavio Cagiano de Azevedo, italienischer Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1937 - George Gershwin, US-amerikanischer Komponist
- 1941 - Arthur Evans, britischer Archäologe
- 1955 - Maria Ansorge, deutsche Politikerin und MdB
- 1963 - Hermann August Korff, deutscher Literaturhistoriker
- 1973 - Robert Ryan, US-amerikanischer Schauspieler
- 1974 - Pär Lagerkvist, schwedischer Schriftsteller und Dichter
- 1975 - Kurt Pinthus, deutscher Schriftsteller und Journalist
- 1979 - Walter Arnold, deutscher Bildhauer
- 1981 - August Berlin, deutscher Politiker
- 1983 - Ross Macdonald, US-amerikanischer Krimi-Schriftsteller
- 1989 - Laurence Olivier, britischer Regisseur, Theater- und Filmschauspieler
- 2004 - Dorothy Hart, US-amerikanische Schauspielerin
- 2004 - Frances Hyland, kanadische Schauspielerin
- 2004 - Lothar Baier, deutscher Schriftsteller, freier Publizist und Übersetzer
- 2004 - Renée Saint-Cyr, französische Schauspielerin
Feier- und Gedenktage
- Namenstage: Benedikt, Olga, Oliver, Rachel
- Sankt Benedikt, Gedenktag zu Ehren des hl. Benedikt
- Weltbevölkerungstag (UNDP, UNFPA) Auf der Erde leben derzeit (2003) 6.313.716.000 Menschen - und die Zahl wächst stetig. In 50 Jahren werden es bereits über neun Milliarden sein.
Siehe auch
:10. Juli - 12. Juli
:11. Juni - 11. August
:Historische Jahrestage - Zeitskala
:Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0711
ja:7月11日
ko:7월 11일
simple:July 11
th:11 กรกฎาคม
2002
Jahreswidmungen
- 2002 ist „Jahr des Kulturerbes“ (UNESCO)
- 2002 ist „Internationales Jahr des Ökotourismus“ (UNO)
- 2002 ist „Internationales Jahr der Berge“ (UNO)
- Der Orangefuchsige Rauhkopf (Cortinarius orellanus) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Der Haussperling (Passer domesticus) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Der Wacholder (Juniperus communis) ist Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Die Vogel-Nestwurz (Neottia nidus-avis) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Der Rothirsch (Cervus elaphus) ist Tier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)
- Die Aster (Aster) ist Staude des Jahres (Bund deutscher Staudengärtner)
Politik
Januar
- 1. Januar: Kaspar Villiger wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Afghanistan. Hamid Karzai übernimmt die Übergangsregierung
- 1. Januar: Deutscher Botschafter in Kabul, Afghanistan, akkreditiert
- 1. Januar: Abkommen über Zollerleichterungen im Textilbereich zwischen Pakistan und der EU
- 1. Januar: Die EU hebt die Visapflicht für Rumänien auf
- 1. Januar: Inkrafttreten des bilateralen Abkommens zwischen der EU und der Schweiz
- 2. Januar: Levy Mwanawasa wird Staatspräsident von Sambia
- 2. Januar: Argentinien. Eduardo Duhalde wird neuer Staatspräsident
- 11. Januar: Argentinien beendete die Konvertibilität seiner Währung gegenüber dem US-Dollar
- 12. Januar: Pakistan. In einer Grundsatzrede verurteilt Präsident Pervez Musharraf Terror und Intoleranz
Februar
- 10. Februar: Bundeskanzler Gerhard Schröder zum Staatsbesuch in Mexiko
- 11. Februar: Parlamentswahlen in Liechtenstein
- 13. Februar: Deutschland übernimmt führende Rolle beim Aufbau der Polizei in Afghanistan
- 14. Februar: Bundeskanzler Gerhard Schröder besuchte Argentinien
- 14. Februar: Bahrain wird Königreich. Erster König ist Scheich Hamad ibn Isa al-Khalifa
- 22. Februar: Angola. Tod von UNITA-Führer Jonas Savimbi
- 24. Februar: Laos. Parlamentswahlen
März
- 1. März: Neues Kindschaftsrecht in Kenia
- 3. März: Volksabstimmung in der Schweiz über Zugehörigkeit zu den Vereinten Nationen
- 10. März: Parlamentswahlen in Kolumbien
- 15. März: Erneute Waffenstillstandsverhandlungen in Angola
- 17. März: Parlamentswahlen in Portugal
- 19. März: Bundespräsident Johannes Rau besucht Rumänien
- 19. März: Der italienische Regierungsberater Marco Biagi wird in Bologna von einer Splittergruppe der Roten Brigaden ermordet
- 21. März: In Liaoyang in Nordchina protestieren Tausende von entlassenen Arbeitern und fordern die Freilassung eines inhaftierten Arbeiterführers
- 21. März: Eine Autobombe in der Nähe der USA-Botschaft in Lima tötet neun Menschen und verletzt mindestens 25 weitere. Der Anschlag erfolgt wenige Tage vor dem Eintreffen des US-amerikanischen Präsidenten George W. Bush
- 22. März: Bei der Bundesratsabstimmung über das Zuwanderungsgesetz kam es im Bundesrat zum Eklat, als das Bundesland Brandenburg uneinheitlich abstimmte und der Bundesratspräsident dieses Votum dann als Ja Stimme wertete. Mit seiner Entscheidung vom 18. Dezember 2002 hob das Bundesverfassungsgericht diese Entscheidung auf
- 25. März: Abdullah Tarmugi wird Parlamentspräsident in Singapur
April
- 4. April: Unterzeichnung des Waffenstillstandsabkommen zwischen der militärischen UNITA und Regierungsstreitkräften in Angola
- 6. April: Dr. José Manuel Durão Barroso wird Ministerpräsident in Portugal
- 8. April: Der Staatspräsident der Volksrepublik China, Jiang Zemin, stattet Deutschland einen Staatsbesuch ab
- 11. April: Tunesien. Anschlag auf die Synagoge „Al Ghriba“ auf Djerba
- 12. April: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Oman
- 14. April: Das Investitionsförderungs- und -schutzabkommen zwischen Deutschland und Kambodscha tritt in Kraft
- 14. April: Komoren. Präsidentschaftswahlen
- 20. April: Parlamentswahlen auf Niue
- 22. April: Algerien. Assoziierungsabkommen mit der EU
- 30. April: Algerien und Deutschland treffen Rahmenabkommen zur technischen Zusammenarbeit
- 30. April: Parlamentswahlen in Albanien. Präsident wurde Servet Pellumbi
Mai
- 1. Mai: Das Assoziierungsabkommen zwischen der EU und Jordanien tritt in Kraft
- 2. Mai: Bahamas. Perry Christie wird Premierminister
- 2. Mai: Young Vivian wird Premierminister von Niue
- 5. Mai: Frankreich. Jacques Chirac wird als Staatspräsident wiedergewählt
- 6. Mai: Frankreich. Staatspräsident Jacques Chirac ernennt Jean-Pierre Raffarin zum Ministerpräsidenten
- 6. Mai: Marc Ravalomanana wird Staatspräsident in Madagaskar
- 6. Mai: Niederlande. Ermordung des Politikers Pim Fortuyn
- 8. Mai: Dr. Abel Pacheco de la Espriella wird Staatspräsident in Costa Rica
- 12. Mai: Amadou Toumani Touré wird Staatspräsident von Mali
- 14. Mai: Dr. Ahmad Tejan Kabbah wird als Staatspräsident in Sierra Leone in seinem Amt bestätigt
- 14. Mai: Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in Sierra Leone
- 16. Mai: Dominikanische Republik. Parlamentswahlen
- 20. Mai: Timor-Leste wird unabhängig
- 21. Mai: Der zweite Rundbrief der ISO erscheint
- 22. Mai: Das Unterhaus in Nepal wird aufgelöst
- 24. Mai: Vertrag zur Reduzierung strategischer Offensivwaffen wird von Russland und den USA unterzeichnet
- 25. Mai: Lesotho. Parlamentswahlen
- 29. Mai: Bundespräsident Dr. Johannes Rau besucht Slowenien
- 30. Mai: Parlamentswahlen in Algerien
Juni
- 13. Juni: Die USA treten einseitig vom ABM-Vertrag zurück
- 13. Juni: Erste Ratsversammlung aller afghanischen Stammesführer in Kabul, Afghanistan
- 14. Juni: Regierungsabkommen über filmwirtschaftliche Beziehungen zwischen Luxemburg und Deutschland
- 17. Juni: Das Assoziierungsabkommen zwischen der EU und dem Libanon wird unterzeichnet
- 24. Juni: Albanien. Das Parlament wählt den ehemaligen Verteidigungsminister Dr. Alfred Moisiu zum Präsidenten
- 24. Juni: Neuer Investitionsförderungs und -schutzvertrag zwischen Deutschland und Thailand
- 30. Juni: Parlamentswahlen in Kamerun
- 30. Juni: Das „Obere Mittelrheintal“ zwischen Bingen/Rüdesheim und Koblenz wird von der UNESCO zum „Weltkulturerbe der Menschheit“ erklärt
Juli
- 5. Juli: Angola ratifiziert das Ottawa-Abkommen über die Ächtung von Anti-Personen-Minen
- 7. Juli: Algerien lässt 101 marokkanischen Kriegsgefangene nach über 20 Jahren Gefangenschaft frei
- 16. Juli: Die republikanische Untergrundorganisation Nordirlands IRA, entschuldigt sich erstmals für die zivilen Opfer der eigenen Terroraktionen
- 22. Juli: Das Kulturabkommen zwischen Deutschland und Kirgisistan tritt in Kraft
- 23. Juli: Taiwan bricht die diplomatischen Beziehungen zu Nauru ab
- 25. Juli: Avul Pakir Jainulabdeen Abdul Kalam wird Staatspräsident in Indien
- 27. Juli: Fatos Nano wird Regierungschef in Albanien
- 30. Juli: Demokratische Republik Kongo. Unterzeichnung des Friedensabkommens in Pretoria, Südafrika mit Ruanda
- 30. Juli: 5. Besuch von Papst Johannes Paul II. in Mexiko
August
- 1. August: Erbach (Donau) erhält das Stadtrecht
- 3. August: Bolivien. Sánchez de Lozada wurde zum Präsidenten gewählt
- 7. August: Álvaro Uribe Vélez wird Staatspräsident in Kolumbien
- 15. August: Michael Somare wird Regierungschef in Papua-Neuguinea
- 22. August: Einweihung der Polizeiakademie in Kabul, Afghanistan durch Präsident Hamid Karsai und Innenminister Taj Mohammad Wardak
- 23. August: Angola. Übereinkommen zwischen Regierung und UNITA, das Lusaka-Protokoll innerhalb von 45 Tagen umzusetzen
- 23. August: Der erste deutsche Botschafter in Timor-Leste ist Dr. Fulda
- 24. August: Regierungsneubildung in Kamerun
September
- 5. September: Eröffnung der deutsch-rumänischen Handelskammer in Bukarest, Rumänien
- 6. September: Prof. Iajuddin Ahmed wird Präsident von Bangladesch
- 10. September: Schweiz wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 12. September: UNO, Der US-Präsident George W. Bush erklärt vor der UNO, dass die USA gegebenenfalls auch im Alleingang militärisch gegen den Irak vorgehen werden
- 15. September: Parlamentswahlen in Mazedonien
- 15. September: Regierungsumbildung in Mazedonien
- 16. September: Ibrahim Boubacar Keita wird Ministerpräsident von Mali
- 19. September: Erneuter Putschversuch in Côte d'Ivoire
- 20. September: Lettland. 67 % der Wahlberechtigten sprechen sich für einen Beitritt zur EU aus
- 22. September: Bundestagswahl 2002. SPD und Grüne können ihre Regierungsmehrheit knapp behaupten, SPD = 251 Mandate, CDU/CSU = 248, Grüne = 55, FDP = 48. Die PDS scheitert an der 5%-Klausel, kann aber in Berlin zwei Direktmandate erringen
- 24. September: In Bahrain wird ein Gesetz zur Gründung von freien Gewerkschaften erlassen
- 27. September: Parlamentswahlen in Marokko
- 27. September: Entlassung der Regierung durch den Staatspräsidenten in São Tomé und Príncipe
Oktober
- 4. Oktober: Maria das Neves Ceita a Baista de Sousa wird Staatsoberhaupt in São Tomé und Príncipe
- 5. Oktober: Parlamentswahlen in Lettland
- 5. Oktober: Ruanda. Alle militärischen Truppen aus dem Kongo sind zurück
- 6. Oktober: Niederlande. Tod von Prinz Claus von Amsberg, Prinz der Niederlande
- 8. Oktober: Senatswahlen in Kasachstan
- 8. Oktober: Der Außenminister von Israel besucht Mauretanien
- 10. Oktober: Kommunalwahlen in Algerien, aus denen die FLN erneut siegreich hervorging
- 10. Oktober: Parlamentswahlen in Pakistan
- 11. Oktober: Lokendra Bahadur Chand wird neuer Premierminister in Nepal
- 16. Oktober: Eröffnung der „Bibliotheca Alexandrina“ in Kairo, Ägypten
- 21. Oktober: König Abdullah II. von Jordanien auf Staatsbesuch in Deutschland
- 21. Oktober: In Mexiko beginnt des Asia-Pacific Economic Cooperation-Gipfels APEC
- 24. Oktober: Bahrain. Erster Wahlgang für Parlamentswahlen seit fast 30 Jahren. 2. Gang: 31. Oktober
November
- 1. November: Branco Crvenkovski wird Ministerpräsident in Mazedonien
- 1. November: (bis 15. November. Volkszählung in Mazedonien
- 7. November: Idrissa Seck wird Premierminister von Senegal
- 11. November: Bundespräsident Johannes Rau zum Staatsbesuch in Spanien
- 12. November: Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und Brandenburg
- 15. November: Ruanda. Kabinettsumbildung
- 17. November: Kommunalwahlen in Peru
- 18. November: Chile unterzeichnet das Assoziationsabkommen mit der EU in |