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Islam Abduganijewitsch Karimow

Islam Abduganijewitsch Karimow

Islom Abdug‘aniyevich Karimov (in russischer Namensform Ислам Абдуганиевич Каримов/Islam Abduganijewitsch Karimow;
- 30. Januar 1938 in Samarkand) ist seit 1990 Staatspräsident von Usbekistan. Usbekistan] Karimov wuchs in einem staatlichen sowjetischen Waisenheim auf. Er studierte Maschinenbau und Volkswirtschaftslehre in Taschkent. Im Jahr 1964 trat er der Kommunistischen Partei bei und arbeitete zunächst als Entwicklungsingenieur im usbekischen Flugzeugbau, bevor er in die Staatsverwaltung wechselte. Von 1983 bis 1986 war er Finanzminister und stellvertretender Regierungschef. 1989 würde er erster Parteisekretär in Usbekistan, ab 24. März 1990 Präsident des Obersten Sowjets der Republik. In dieser Zeit war er ein aktiver Unterstützer der Unabhängigkeit aller Unionsrepubliken und deklarierte am 31. August 1991 die Unabhängigkeit Usbekistan. Aus den ersten direkten Präsidentschaftswahlen am 29. Dezember 1991 ging er mit 86% der Stimmen als Sieger hervor und wurde erster Präsident der unabhängigen Republik Usbekistan. Zahlreiche Oppositionelle gingen danach ins Exil, etliche mussten für mehrere Jahre ins Gefängnis und mehrere sind verschwunden. 1995 ließ Karimov in einem fragwürdigen Referendum seine Amtszeit verlängern. Am 9. Januar 2000 ließ er sich mit 91,9 Prozent für eine weitere Amtszeit bestätigen. Die Abstimmung wurde von den USA als "weder frei noch fair" bezeichnet; der einzige Gegenkandidat erklärte, er habe selbst für den Präsidenten gestimmt. In einem Referendum am 27. Januar 2002 ließ er sich erneut seine Amtszeit (bis zum Dezember 2007)verlängern. Karimov hat sein Land zum wichtigsten Verbündeten der USA in der Region gemacht. Karimovs Politik wird in bezug auf Menschenrecht und Pressefreiheit international heftig kritisiert. Insbesondere der frühere britische Botschafter in Usbekistan, Craig Murry, hat Berichte über Morde an Regimegegner an die Öffentlichkeit gebracht, und von den Vereinten Nationen wurde die Folter in Usbekistan als "institutionalisiert, systematisch und weit verbreitet" bezeichnet. Karimov kämpft gegen islamisch orientierte Rebellen, die sein Regime stürzen möchten, und denen Terroranschläge vom März 2004 zur Last gelegt wurden. Die Führer der Islamischen Bewegung Usbekistans wurden in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Im Mai 2005 kam es in der Stadt Andijon zu Demonstrationen gegen das Regime. Das Militär feuerte auf die Aufständischen; dabei kamen vermutlich in etwa 500 Menschen ums Leben. Karimov ist verheiratet mit der Wirtschaftswissenschaftlerin Tatyana Akbarovna Karimova. Das Ehepaar hat zwei Töchter und drei Enkel. Die ältere Tochter, Gulnara Karimova, arbeitet als Beraterin des usbekischen Botschafters in Russland. Sie soll ein verzweigtes Geschäftsimperium aufgebaut haben, zu dem auch das größte Mobilfunkunternehmen Usbekistan, Nachtklubs und eine große Zementfabrik gehören. Karimov, Islom Karimov, Islom Karimov, Islom Karimov, Islom ja:イスラム・カリモフ

30. Januar

Der 30. Januar (in Österreich: 30. Jänner) ist der 30. Tag des Gregorianischen Kalenders.

Ereignisse


- 1018 - Frieden von Bautzen zwischen Polen und dem Heiligen Römischen Reich.
- 1835 - Attentat auf US-Präsident Andrew Jackson.
- 1879 - Frankreich. Jules Grévy wird neuer Staatspräsident.
- 1933 - Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler (Machtergreifung)
- 1945 - Untergang der Wilhelm Gustloff
- 1948 - Neu-Delhi, Indien. Mahatma Gandhi wird erschossen.
- 1953 - Spanien wird Mitglied in der UNESCO.
- 1968 - Nordvietnamesische und Vietcong Einheiten beginnen die Tet-Offensive
- 1972 - Am so genannten Blutsonntag werden in Nordirland mindestens 14 proirische Demonstranten erschossen (Bloody Sunday).
- 1972 - Pakistan tritt aus dem Commonwealth aus
- 1980 - Deutschland. Die rechtsextremistische Wehrsportgruppe Hoffmann wird vom Bundesinnenministerium verboten.
- 1981 - Erste Großdemonstration gegen Atomkraftwerke in der BRD in Brokdorf nahe Itzehoe
- 1982 - Große Proteste um die geplante Startbahn West des Frankfurter Flughafens
- 1992 - Kasachstan wird Mitglied in der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa)
- 1994 - Die deutschen Blauhelme beenden ihren humanitären Hilfseinsatz in Somalia
- 1994 - Algerien. Liamine Zéroual wird neuer Staatspräsident.
- 1996 - Ottawa, Kanada. Die Regierung erlässt ein Gesetz über den Sonderstatus der Provinz Quebec.
- 2003 - Der Weltsicherheitsrat verabschiedet eine Resolution, die die sofortige Befreiung aller Kindersoldaten fordert
- 2003 - Madagaskars Staatspräsident Marc Ravalomanana besucht Deutschland

Kultur


- 1667 - Uraufführung des musikalischen Dramas Atalanta von Johann Caspar Kerll in München.
- 1827 - Uraufführung der komischen Oper L'Artisan von Fromental Halévy an der Opéra-Comique in Paris.
- 1838 - Uraufführung der Oper Maria de Rudenz von Gaetano Donizetti am Teatro La Fenice in Venedig.
- 1914 - Uraufführung der Operette Endlich allein von Franz Lehár am Theater an der Wien in Wien.
- 2005 - Die 1000. Folge der TV-Serie Lindenstraße wird ausgestrahlt

Wirtschaft


- 1962 - Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Dänemark
- 1965 - Investitionsschutzabkommen zwischen Taiwan und Deutschland

Katastrophen


- 1974 - Absturz einer Boeing 707 der PanAm
- 2000 - Dammbruch einer Absetzanlage in Baia Mare (Rumänien), der eine schwere Umweltkatastrophe zur Folge hat

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1948 - Eröffnung der V. Olympischen Winterspiele in Sankt Moritz, Schweiz
- 1998 - Vitali Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Alben Belinski in München, Deutschland, durch KO

Geboren


- 58 v. Chr. - Livia, Frau des römischen Kaiser Augustus
- 133 - Didius Julianus, römischer Kaiser
- 1517Johann Aurifaber, Theologe
- 1543 - Tokugawa Ieyasu, japanischer Feldherr, Shōgun und einer der "drei Reichseiniger"
- 1573 - Georg Friedrich (Baden), Markgraf von Baden-Durlach
- 1599 - Hans Georg von Schleinitz, deutscher Verwaltungsbeamter und Gelegenheitsdichter
- 1687 - Johann Balthasar Neumann, Baumeister des Barock
- 1697 - Johann Joachim Quantz, deutscher Komponist
- 1721 - Bernardo Bellotto, italienischer Maler
- 1723 - Christian Gottlieb Kratzenstein, deutscher Professor und Naturforscher
- 1736 - Michael Ignaz Schmidt, deutscher Theologe
- 1767 - Ulrich Jasper Seetzen, Arzt, Gelehrter, Naturforscher, Reisender und deutscher Orientalist
- 1775 - Walter Savage Landor, englischer Schriftsteller
- 1781 - Adelbert von Chamisso, deutscher Dichter und Botaniker
- 1789 - Heinrich Julius Holtzmann, Shakespeareübersetzer
- 1789 - Wolf Heinrich Graf von Baudissin, deutscher Diplomat, Schriftsteller und Übersetzer
- 1814 - Ferdinand Schichau, Ingenieur und Werftbesitzer
- 1827 - Wilhelm Heine, deutscher Maler und Reisender
- 1832 - Karl von Thielen, deutscher Politiker
- 1833 - Marie Wilt, österreichische Sängerin
- 1841 - Félix Faure, 7. Präsident Frankreichs
- 1841 - Samuel Loyd, US-amerikanischer Spiele-Erfinder und Rätselspezialist
- 1844 - Otto Leßmann, deutscher Komponist und Musikkritiker
- 1845 - José Domingo de Obaldía, zweiter Staatspräsident von Panama
- 1846 - Francis Herbert Bradley, englischer Philosoph
- 1846 - Max Fürbringer, Anatom, Ornithologe, Mediziner
- 1849 - Josef Anton Schobinger, Schweizer Politiker
- 1877 - Sigfús Einarsson, isländischer Komponist
- 1882 - Franklin D. Roosevelt, US-amerikanischer Politiker, 32. Präsident der USA
- 1883 - Hildegard Burjan, deutsche Ordensgründerin und Politikerin
- 1885 - Iuliu Hossu, Bischof von Fagaras und Kardinal
- 1889 - Antonio Caggiano, Erzbischof von Buenos Aires und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1889 - José Garibi y Rivera, Erzbischof von Guadalajara und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1890 - Emy Roeder, deutsche Bildhauerin und Malerin
- 1891 - Max Drischner, deutscher Komponist, Oragnist und Cembalist
- 1893 - Albert Hochleitner, österreichischer Politiker
- 1894 - Boris III. (Bulgarien), König von Bulgarien
- 1895 - Wilhelm Gustloff, deutscher Nationalsozialist und Landesgruppenleiter der NSDAP-Auslandsorganisation
- 1897 - Georg Hann, österreichischer Kammersänger
- 1899 - Max Theiler, südafrikanischer Bakteriologe (Medizinnobelpreis 1951)
- 1900 - Isaak Ossipowitsch Dunajewski, ukrainischer Musiker und Komponist
- 1901 - Hans Erich Nossack, deutscher Schriftsteller
- 1901 - Rudolf Caracciola, deutscher Autorennfahrer
- 1902 - Nikolaus Pevsner, deutschstämmiger Kunsthistoriker
- 1903 - Slátan Dudow, bulgarischer Regisseur
- 1904 - Fritz Duda, deutscher Maler und Grafiker
- 1906 - Carl Merz, österreichischer Kabarettist und Schriftsteller
- 1908 - Otto Heinrich Greve, deutscher Politiker und MdB
- 1910 - Carola Höhn, deutsche Schauspielerin
- 1911 - Roy Eldridge, US-amerikanischen Jazztrompeter
- 1912 - Barbara Tuchman, US-amerikanische Reporterin und Autorin
- 1915 - Horst Feistel, deutscher Kryptologe
- 1915 - Joachim Peiper, Obersturmbannführer der Waffen-SS
- 1915 - John Profumo, britischer Politiker
- 1917 - Paul Frère, ehemaliger belgischer Rennfahrer
- 1919 - Ernst Gutting, emeritierter Weihbischof von Speyer
- 1920 - Delbert Mann, US-amerikanischer Regisseur
- 1923 - Alexander Brändle, Kinderbuch- und Science-Fiction-Autor, Dichter
- 1924 - Hans Künzi, Schweizer Politiker
- 1924 - Lloyd Alexander, US-amerikanischer Fantasy-Schriftsteller
- 1925 - Douglas C. Engelbart, US-amerikanischer Erfinder deutsch-norwegischer Herkunft
- 1927 - Olof Palme, schwedischer Sozialdemokrat und Premierminister
- 1928 - Ruth Brown, US-amerikanische Sängerin
- 1930 - Alfred Herrhausen, deutscher Bankier und Vorstandssprecher der Deutschen Bank
- 1930 - Egon Klepsch, deutscher Politiker und MdB
- 1930 - Usko Meriläinen, finnischer Komponist und Dirigent
- 1931 - Gene Hackman, US-amerikanischer Schauspieler
- 1934 - Giovanni Battista Re, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1935 - Richard Brautigan, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1936 - Horst Jankowski, deutscher Jazzpianist und Bandleader
- 1937 - Boris Spasski, russischer Schachweltmeister
- 1937 - Boris Wassiljewitsch Spasski, russischer Schachspieler
- 1937 - Vanessa Redgrave, britische Theater- und Filmschauspielerin
- 1938 - Islam Karimow, usbekischer Politiker und Staatspräsident
- 1941 - Gregory Benford, US-amerikanischer Science-Fiction-Autor
- 1941 - Richard Cheney, US-amerikanischer Politiker, Vizepräsident der USA
- 1942 - Heidi Brühl, deutsche Schauspielerin und Sängerin
- 1943 - Günter Hirsch, Präsident des Bundesgerichtshofs
- 1943 - Marty Balin, US-amerikanischer Sänger
- 1943 - Wolfgang Spanier, deutscher Politiker und MdB
- 1945 - Steve Marriott, britischer Rockmusiker
- 1949 - Peter Agre, US-amerikanischer Chemiker
- 1951 - Phil Collins, britischer Rock/Pop-Sänger, Schlagzeuger, Komponist und Schauspieler
- 1952 - Christa Moog, deutsche Schriftstellerin
- 1952 - Lorenz-Günther Köstner, deutscher Fußballtrainer
- 1954 - Jochen Kowalski, deutscher Countertenor
- 1957 - Payne Stewart, US-amerikanischer Golfspieler
- 1961 - Ulrike Dietmann, deutsche Autorin
- 1961 - Richard Reichensperger, österreichischer Journalist und Literaturkritiker
- 1962 - Abdullah II., König von Jordanien
- 1963 - Pam Fletcher, US-amerikanische Skirennläuferin
- 1963 - Thomas Brezina, österreichischer Kinder-und Jugendbuchautor, Fernsehmoderator
- 1967 - Sergei Wladimirowitsch Tschepikow, russischer Biathlet
- 1968 - Felipe von Spanien, spanischer Thronfolger
- 1969 - Alexei Drejew, russischer Schachspieler
- 1974 - Christian Bale, britischer Schauspieler
- 1981 - Dimitar Berbatov, bulgarischer Fußballspieler

Gestorben


- 1181 - Takakura, 80. Kaiser von Japan (1168 - 1180)
- 1629 - Carlo Maderno, italienischer Baumeister
- 1649 - Karl I. (England), König von Großbritannien und Irland
- 1652 - Georges de la Tour, französischer Maler des Barock
- 1729 - Lothar Franz von Schönborn, Bischof des Bistums Bamberg und Erzbischof des Bistums Mainz
- 1771 - Franz Martin Kuen, deutscher Maler
- 1837 - Gottfried Daniel Krummacher, reformierter protestantischer Theologe
- 1843 - Friedrich von Adelung, war ein deutscher Jurist und Philosoph
- 1867 - Komei, 121. Kaiser von Japan
- 1880 - Paul Devaux, belgischer Staatsmann
- 1881 - Jacques-Nicolas Lemmens, belgischer Organist und Komponist
- 1889 - Maria von Vetsera, österreichische Adlige
- 1895 - Hermann August Jacques Gruson, Erfinder, Wissenschaftler und Unternehmer
- 1898 - Jules Péan, französischer Chirurg
- 1903 - Ernst Mey, Unternehmer in Paris und Leipzig
- 1928 - Johannes Fibiger, dänischer Bakteriologe, Pathologe und Medizinnobelpreisträger
- 1928 - Karl Bleibtreu, deutscher Schriftsteller
- 1944 - Willy Jaeckel, deutscher Maler
- 1948 - Mahatma Gandhi, geistiger Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung
- 1948 - Orville Wright, US-amerikanischer Flugpionier und Flugzeugbauer
- 1951 - Ferdinand Porsche, österreichisch-deutscher Autokonstrukteur
- 1953 - Ernst August von Hannover, Herzog von Braunschweig-Lüneburg, letzter regierender Herzog von Braunschweig-Lüneburg
- 1958 - Ernst Heinrich Heinkel, deutscher Flugzeugkonstrukteur
- 1958 - Remshalden, deutscher Ingenieur und Luftfahrtpionier
- 1963 - Francis Poulenc, französischer Pianist und Komponist
- 1969 - Dominique Georges Pire, belgischer Theologe, (Friedensnobelpreis 1958)
- 1969 - Fritzi Massary, österreichische Sängerin und Schauspielerin
- 1969 - Georges Pire, belgischer Mönch
- 1972 - Karel Boleslav Jirák, tschechischer Komponist
- 1974 - Frida Hockauf, Weberin im 'VEB Mechanische Weberei Zittau'
- 1975 - Boris Blacher, deutscher Musikwissenschaftler und Komponist
- 1976 - Arnold Gehlen, deutscher Philosoph und Soziologe
- 1978 - Mindru Katz, israelischer Komponist
- 1980 - Professor Longhair, US-amerikanischer Musiker
- 1982 - Lightnin' Hopkins, US-amerikanischer Musiker
- 1986 - Iwan Dmitrijewitsch Papanin, sowjetischer Polarforscher
- 1991 - John Bardeen, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger.
- 1991 - Kurt Bittel, deutscher Archäologe
- 1995 - Fritz Buri, Pfarrer und Professor für Theologie
- 1997 - Ulrich Kiesow, deutscher Fantasy-Schriftsteller
- 1998 - Ferdy Mayne, deutscher Schauspieler
- 1998 - Samuel Eilenberg, polnischer Mathematiker, gilt er als Begründer der Kategorientheorie
- 2001 - Jean-Pierre Aumont, französischer Schauspieler
- 2002 - Bernt von Kügelgen, Journalist
- 2002 - Inge Morath, österreichisch-US-amerikanische Fotografin
- 2003 - Michael Geyer, deutscher Publizist
- 2005 - Josef Gräßle-Münscher, deutscher Jurist
- 2005 - Wolfgang Becker, deutscher Filmregisseur

Feier- und Gedenktage


- Kirchliche Gedenktage
  - Drei Hierarchen (orthodox)
  - Aldegundis von Maubeuge, Äbtissin (katholisch)
  - Martina, Märtyrin (katholisch)
  - Bathilde, Königin und Nonne

Siehe auch

:29. Januar - 31. Januar :30. Dezember - 30. Februar :Historische Jahrestage - Zeitskala :Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0130 ja:1月30日 ko:1월 30일 simple:January 30 th:30 มกราคม

Samarkand

Samarqand (usbekisch Samarqand bzw. in der früheren kyrill. Schreibweise Самарқанд; persisch سمرقند, russ. Самарканд / Samarkand, deutsch Samarkand) ist eine Stadt in Usbekistan mit 319.404 Einwohnern (Stand 1. Januar 2005) und Hauptstadt der Provinz Samarqand.

Geographie

Samarqand liegt auf einer der zu den westlichsten Ausläufern des Alai gehörigen Hochebene in 720 m über NN. Das Gebiet um die Stadt gehört zur Flussoase des Zarafshon. 400 km südöstlich der Stadt liegt das Pamirgebirge.

Bevölkerung

Die meisten Einwohner sprechen als Muttersprache Tadschikisch, eine Form des Persischen; siehe auch: iranische Sprachen.

Geschichte

Samarqand, das den Griechen als Marakanda (griech.: Μαράκανδα) bekannt war, wurde Ende des 14. Jhdt. v. Chr. in der fruchtbaren Ebene des Zarafshon (griech.: Polytimetos) als Oasenstadt gegründet. Zu Wohlstand kam die Stadt durch den Handel mit den nördlichen und östlichen Regionen, die Seidenstraße verläuft durch Samarkand. Alexander der Große eroberte die Hauptstadt Sogdiens 329 v. Chr.. Unter islamischer Herrschaft florierte die Stadt, besonders während der Herrschaft der Samaniden, bis sie von dem mongolischen Eroberer Dschingis Khan 1220 zerstört wurde. Der mongolische Herrscher Timur Lenk (Tamerlan) machte Samarkand zur Hauptstadt seines Großreichs. 1868 kam die Stadt offiziell unter russische Herrschaft. Es wurde Hauptstadt einer Provinz innerhalb des Generalgouvernements Turkestan, aus dem 1918 die Turkestanische ASSR wurde. 1925 wurde es zur ersten Hauptstadt der neugeschaffenen Usbekischen SSR, verlor diese Funktion jedoch 1930 an Taschkent. Seit 1991 gehört die Stadt zur unabhängigen Republik Usbekistan.

Sehenswürdigkeiten

In Samarqand finden sich einige der großartigsten Zeugnisse islamischer Architektur. Die Stadt wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt.
- Bibi-Khanum Moschee
- Der Registanplatz mit den angrenzenden Medressen:
- die Ulugbeg Madrasah (1417-1420)
- die Sher Dor Madrasah (1619-1636)
- die Tillya Kori Madrasah (1646-1660)
- das Museum und die Ausgrabungen von Afrasiab

Persönlichkeiten


- Timur Lenk (1336 - 1405)
- Omar Khayyam (1048-1131), Dichter und Wissenschaftler

Weblinks


-
- [http://www.advantour.com/uzbekistan/samarkand.htm Monuments of Samarkand]
- http://depts.washington.edu/uwch/silkroad/cities/uz/samarkand/samarkand.html Kategorie:Ort in Usbekistan Kategorie:Zentralasiatische Geschichte Kategorie:Weltkulturerbe ja:サマルカンド

Staatspräsident

Ein Präsident ist das Staatsoberhaupt einer Republik. Je nach Staatssystem wird das Amt durch eine allgemeine Wahl, durch ein Wahlkomitee, durch die Legislative oder durch andere Verfahren vergeben. Zum Teil werden auch in Diktaturen Präsidenten ernannt. Das Wort Präsident wurde vom lateinischen praesidere das heißt 'den Vorsitz haben', abgeleitet. Die Präsidentschaft bezeichnet die Amtszeit eines Präsidenten oder die Situation Präsident zu sein. Einige wenige moderne Republiken kennen kein Staatsoberhaupt. Dazu zählen die Schweiz und San Marino. Die Schweiz kennt allerdings einen Präsidenten der Konföderation, der ein Mitglied des Bundesrats ist. Der Schweizer Nationalrat wählt ein Mitglied des Bundesrats zum Präsidenten für ein Jahr. Allerdings ist der Präsident nur primus inter pares (erster unter Gleichen); lediglich auf internationaler Ebene wird er als Staatsoberhaupt behandelt. Auch das ehemalige deutsche Bundesland Württemberg-Hohenzollern hatte einen Staatspräsidenten, der zugleich Staatsoberhaupt und Regierungschef in einer Person war. In Bayern wollte man Anfang der 50er Jahre einen Staatspräsidenten einführen, entschied sich jedoch die Rolle des Staatsoberhauptes dem Ministerpräsidenten zu überlassen.

Der Präsident in der Demokratie

Die Stellung und die Befugnisse des Präsidenten werden meist durch eine geschriebene Verfassung festgelegt. Sie ist eingebunden in ein System der Gewaltenteilung oder zumindest in ein System der strikten Machtkontrolle.

Präsidentielle Demokratie

Hier vereinigt der Präsident die Funktion des Staatsoberhaupt und die des Regierungschef. Er besitzt große Machtbefugnisse. Der Präsident wird dann meist direkt vom Volk gewählt, was seine starke Position legitimiert. Typische präsidentielle Regierungssysteme sind die der USA, Südafrika und der lateinamerikanischen Staaten. Siehe auch: Präsidentielles Regierungssystem

Parlamentarische Demokratie

Hier ist der Präsident nur Staatsoberhaupt. Er wird meist nicht direkt vom Volk sondern durch die Legislative gewählt und hat hauptsächliche repräsentative Funktionen. Die eigentliche Führung der Exekutive (Regierung) ist die Aufgabe eines je nach Land (Premierminister, Ministerpräsident, Bundeskanzler, Regierungspräsident (Spanien), Ratspräsident) oder ähnlich genannten Regierungschefs, dessen Regierung vom Vertrauen des Parlaments abhängig ist Typische Parlamentarische Regierungssysteme sind die Deutschlands und Italiens. Siehe auch: Parlamentarisches Regierungssystem

Semipräsidentielle Demokratie

Hier konkurrieren Präsident und Ministerpräsident um die Macht. Wird der Präsident durch die Parlamentsmehrheit gestützt, hat er weitreichende Kompetenzen. Gehören Parlamentsmehrheit und Präsident unterschiedlichen Parteien an, herrscht Kohabitation (frz. cohabitation)) und die Macht des Präsidenten ist eingeschränkt. Typische semipräsidentielle Regierungssysteme sind die Frankreichs, Polens und Russlands, wobei Russland sich anscheinend im Übergang zum präsidentiellen Regierungssystem befindet. Siehe auch: Semipräsidentielles Regierungssystem

Andere Systeme

In Diktaturen wird der Titel eines Präsidenten häufig von selbsternannten Anführern angenommen - ein Beispiel dafür ist Ugandas Expräsident Idi Amin. Einige staatssozialistische Staaten kennen oder kannten ebenfalls Präsidenten, allerdings liegt die Macht beim Zentralkomitee der Partei.

Siehe auch


- Präsidialrepublik, Präsidentielles Regierungssystem
- Präsident der Republik, Präsident (Verwaltung)
- Liste der Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Liste der Präsidenten von Frankreich
- Bundespräsident (Deutschland), Bundespräsident (Österreich),
- Staatspräsident (Frankreich) Kategorie:Politik Kategorie:Herrschertitel ja:大統領 ko:대통령 simple:President th:ประธานาธิบดี zh-min-nan:Chóng-thóng

Maschinenbau

Ingenieurwissenschaft. Der Maschinenbau (auch: das Maschinenwesen) befasst sich mit dem Entwurf und der Herstellung von Maschinen aller Art. Ausgehend von einzelnen simplen Maschinenelementen werden dabei Anlagen von größter Komplexität wie Fertigungsstraßen und ganze Fabriken entwickelt, gebaut und betrieben. In den heutigen Ingenieurwissenschaften oftmals Kernbereich der Produktionstechnik. Der Maschinenbau ist durch seine Kombination von Grundlagenforschung und Entwicklung von Fertigungsverfahren (auch Produktionsverfahren) ein typisches Fach der Technik. Er setzt physikalische Gesetzmäßigkeiten, insbesondere aus den Teilgebieten Mechanik und Thermodynamik, für die Konstruktion und die Simulation technischer Anlagen ein. Aufgrund der zunehmenden Automatisierung werden technische Anlagen heute mit einer komplexen Mess- und Steuerungs- bzw. Regelungstechnik ausgestattet. Die Konstruktionslehre beschäftigt sich mit den Zielen und Methoden, die ein Maschinenbau-Ingenieur bei der Konstruktion technischer Anlagen beachten muss. Mittlerweile werden die technischen Anlagen mit Hilfe von CAD-Programmen am Computer entworfen. Die dabei erzeugten CAD-Dateien können anschließend einer Simulation unterzogen und von einer CNC- Maschine gefertigt werden. Teilgebiete des Maschinenbaus sind:
- Automatisierungstechnik (siehe auch Robotertechnik)
- Bewegungstechnik und
- Antriebstechnik
- Energietechnik (siehe auch Energie)
- Fahrzeugbau
- Produktionstechnik
- Fertigungstechnik
- Flugzeugbau
- Fördertechnik
- Konstruktionslehre
- Kunststofftechnik
- Leichtbau
- Maschinendynamik
- Materialflusstechnik
  - Fördertechnik
  - Lagertechnik
- Mechatronik
- Medizintechnik
- Messtechnik
- Motorentechnik (siehe auch Motor und Verbrennungsmotor)
- Qualitätsmanagement
- Regelungs- und Steuerungstechnik
- Schienenfahrzeugtechnik
- Schiffbau
- Statistik
- Steuerungstechnik
- Thermodynamik und Strömungslehre
- Technische Mechanik
- Textiltechnik bzw. Textilmaschinenbau
- Verpackungstechnik
- Verkehrstechnik
- Verfahrenstechnik und Prozesstechnik
- Entwicklung und Bau von Wärme- und Wasserkraftmaschinen.
- Werkstofftechnik
- Werkzeugmaschinen

Maschinenbau in Deutschland

In vielen Staaten ist der Maschinenbau die wichtigste Industriesparte. In der Bundesrepublik Deutschland steht er an zweiter Stelle der Produktion und zählt allein in Nordrhein-Westfalen 200.000 Arbeitnehmer (Umsatz 30 Mrd. Euro). Auch in Baden-Württemberg macht er über 20% der Wirtschaft aus. Von 1995 bis 2002 wuchs der deutsche Export in 20 Industrieländer um 25 bis 100%. Mit 5700 Unternehmen und 875000 Beschäftigten ist der Maschinen- und Anlagenbau die größte Branche Deutschlands vor der Elektroindustrie und dem Straßenfahrzeugbau. Gemessen am Umsatz von rund 130 Milliarden Euro steht die Branche auf Rang drei. Maßgeschneiderte Kundenlösungen führen zu einem Pro-Kopf-Umsatz im Maschinenbau von rund 148 000 Euro. Rund 70 Prozent des deutschen Umsatzes gehen ins Ausland. Der deutsche Maschinenbau ist vor den USA der führende Anbieter im Welthandel mit einem Anteil von 19 Prozent. An Technischen Hochschulen und Technischen Universitäten ist Maschinenbau eine der drei klassischen Fakultäten neben Elektrotechnik und Bauwesen für angehende Diplomingenieure. Neu gegründete Fachhochschulen und (schon länger existierende) technische Mittelschulen besitzen fast immer große Abteilungen für Maschinenbau und -Entwicklung.

Siehe auch


- Mechatronik, Motor, Industrie, Themenliste Maschinenbau

Weblinks


- [http://www.vdma.org VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbaue e.V.)]
- [http://www.swissengineering.ch/ Schweizerischer Technischer Verband]
- [http://www.vdma.org/ilwwcm/connect/Home/de/Verband/VDMA_Presse/Pressemitteilungen/ Aktuelle Pressemeldungen im Maschinenbau]
- [http://www.mmm-nrw.de/upload/news/Vortrag%20At%20220503.pdf VDMA-Vortrag zur Bedeutung des Maschinenbaus in NRW]
- [http://www.vdi.de/ Verein Deutscher Ingenieure (VDI)]
- [http://www.aser.uni-wuppertal.de/prg/automatsys/index.htm Interaktives Online-Werkzeug zur Gefahrenanalyse von automatisierten Fertigungssystemen]
- [http://www.bmwa.bund.de/Navigation/Wirtschaft/Branchenfokus/Industrie/maschinen-und-anlagenbau.html Branchenskizze des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit] Kategorie:Ingenieurwissenschaft ! ja:機械工学 ko:기계 공학 ms:Kejuruteraan mekanikal th:วิศวกรรมเครื่องกล

Volkswirtschaftslehre

Die Volkswirtschaftslehre (VWL) ist ein Teilgebiet der Wirtschaftswissenschaft.

Betätigungsfeld und Grundannahmen der VWL

Allokation knapper Güter

Die VWL untersucht die Allokation ökonomischer Ressourcen (Güter und Produktionsfaktoren), die der Befriedigung menschlicher Bedürfnisse dienen. Ausgangspunkt ist also die Grundannahme, dass Güter und Ressourcen knapp sind und die Menschen darum gezwungen sind, sich zwischen verschiedenen Möglichkeiten von deren Einsatz oder Verbrauch zu entscheiden (Ökonomisches Prinzip). Die Knappheit bedeutet dabei, dass eine einmal gewählte Verwendungsmöglichkeit eine andere ausschließt. Ökonomen bezeichnen das als Opportunitätskosten. Die Wahlentscheidungen von Individuen und Gruppen sind daher in der VWL von zentraler Bedeutung. Die Wirtschaftswissenschaftler gehen davon aus, dass Anreize, Präferenzen und Nutzen diese Entscheidungen bestimmen.

Untersuchungsfelder

In der Volkswirtschaftslehre werden gesamt- und einzelwirtschaftliche Zusammenhänge und Prozesse untersucht. Grundfragen sind Handel, Ressourcenallokation, die Ursachen des Wohlstandes, die Gestaltung der Produktion, die Verteilung des Wohlstandes in einer Gesellschaft, Ursachen von Wirtschaftskrisen sowie die damit verwandten Themen Finanzen, Steuern, Arbeit und Arbeitslosigkeit, Recht, Armut, Umweltschutz und viele andere.

Menschenbilder

In der Volkswirtschaftslehre wird häufig mit der Modellannahme des homo oeconomicus gearbeitet, nach der der Mensch rational handelt, um sein Wohlbefinden unter gegebenem Informationsstand zu maximieren. Dieses Modell scheint für viele Untersuchungen ausreichend, da sich die irrationalen Vorlieben der einzelnen Individuen in der Summe wieder ausgleichen. Neuere Forschungsmodelle erweitern zunehmend die Annahmen und beziehen irrationales Verhalten in ihre Denkmodelle der Verhaltensökonomie mit ein, so z. B. in der Spieltheorie. Einige Forscher haben für diese Ansätze schon den Wirtschaftsnobelpreis verliehen bekommen. Des Weiteren berücksichtigen neuere ökonomische Menschenbilder opportunistisches Verhalten (opportunism, Williamson), worunter eigennütziges Denken gepaart mit List und Tücke verstanden wird, und die Begrenztheit der menschlichen Rationalität aufgrund beschränkter kognitiver Kapazitäten (bounded rationality, Simon). So werden solche menschlichen Eigenschaften in der neuen Institutionenökonomik berücksichtigt. Darüber hinausgehende Entwicklungen wie die des sog. REMM (resourceful, evaluating, maximizing man, Meckling) beziehen zudem die Lernfähigkeit des Menschen in die Betrachtung mit ein.

Werkzeuge und Themen der VWL

Werkzeuge der VWL

Mathematische Modelle spielen eine wesentliche Rolle in der VWL, da sie klare Beweisführung und eindeutig definierte Annahmen verlangen und in der Regel nicht zu vieldeutigen oder "weich" interpretierbaren Ergebnissen führen. Die generellen volkswirtschaftlichen Ansätze lassen sich aber mit einfacher Arithmetik und dem Verschieben von Kurven darstellen, ohne dass man tiefere mathematische Kenntnisse mitbringen muss. Die Österreichische Schule vertritt sogar die Auffassung, dass jedes Modell, das über einfache Logik hinausgeht, nicht nur überflüssig, sondern sogar ungeeignet für ökonomische Analysen sei. In den letzten Jahren zeigt sich eine zunehmende Tendenz hin zu ökonometrischen Arbeiten.

Fachrichtungen der VWL


- Mikroökonomie, die sich mit den Beziehungen von einzelnen Individuen und Firmen untereinander befasst. Die innere Gliederung von Unternehmen ist Gegenstand der Betriebswirtschaftslehre.
- Makroökonomie, die die Wirtschaft im Gesamtzusammenhang betrachtet, also die Wechselwirkung von Einkommen, Beschäftigung und Inflation In den letzten zwanzig Jahren gab es immer wieder Versuche, diese beiden Grundrichtungen miteinander zu verzahnen. Heute herrscht weitgehend Einigkeit, dass gute makroökonomische Analysen auf fundierten mikroökonomischen Kenntnissen aufbauen müssen. Innerhalb dieser breiten Fachrichtungen der VWL finden sich spezialisierte Themenbereiche, die ein breites Spektrum menschlicher Tätigkeiten abdecken. Das quantitative Methodenwissen der VWL ist in einer eigenen Fachrichtung zusammengefasst, der Ökonometrie.

Themen in der VWL


- Allgemeine Mikroökonomie :Markt -- Allgemeine Gleichgewichtstheorie -- Marktgleichgewicht -- Angebot und Nachfrage -- Preis -- Preiselastizität -- Nutzenfunktion -- Produktionsfaktor -- Produktionsfunktion
- Mikroökonomie der staatlichen Eingriffe :Entwicklungsökonomie --Öffentliche Finanzen -- Öffentliche Güter und externe Effekte -- Netzwerkeffekte -- Staatliche Regulierung -- Ölflecktheorem
- Spezielle Mikroökonomie für einzelne Bereiche bzw. Branchen :Arbeitsmarkt -- Bildungsökonomie -- Familienökonomie -- Finanzökonomie -- Gesundheitsökonomie -- Industrieökonomik -- Ökonomie des Rechts -- Regionalökonomie -- Verkehrswirtschaftslehre -- Umweltökonomie -- Innovationsökonomie -- Ökonomie der Kriminalität -- Religionsökonomie
- Makroökonomie :Gesamtwirtschaftlicher Konsum -- Gesamtwirtschaftliche Investitionen -- Fiskalpolitik -- Geldpolitik -- Preisentwicklung -- Wechselkursentwicklung -- Konjunkturtheorie -- Wirtschaftswachstum -- Arbeitslosigkeit bzw. Gesamtwirtschaftliche Beschäftigung
- Internationale Wirtschaftsbeziehungen :Güterwirtschaftliche und monetäre Außenwirtschaftstheorie -- Zolltheorie -- Handelspolitik -- Zahlungsbilanz -- Internationale Institutionen -- Wirtschaftliche Integration
- Methodologie :Entscheidungstheorie -- Evolutionsökonomik -- Experimentelle Ökonomie -- Ökonometrie -- Spieltheorie -- Wirtschaftsgeografie -- Wirtschaftsgeschichte -- Wirtschaftspolitik

Geschichte der Volkswirtschaftslehre

Das Bearbeiten grundlegender ökonomischer Fragestellungen theoretischer Natur wurden nach allgemeiner Auffassung im Merkantilismus begonnen. Eine echte akademische Debatte gab es zu dieser Zeit natürlich noch nicht. Thomas Mun war einer der frühesten ökonomischen Autoren und schrieb bspw. über Handelsbilanzen zweier Länder. Auch Jean-Baptiste Colbert war einer dieser frühesten Autoren, er beschäftigte sich mit Staatseingriffen in die Wirtschaft. Drei wichtige frühe theoretische Autoren waren vor allem William Petty, John Law und John Locke, die erste theoretische Erkenntnisse über bspw. Geldumlauf und Geld bzw. Banknoten (Assignaten) veröffentlichten. Nach der merkantilistischen und physiokratischen Epoche entstand mit Adam Smith, David Ricardo, Jean-Baptiste Say und anderen Autoren die Klassische Nationalökonomie. Vor allem Smiths Werk „An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations“ ist ein bis heute bedeutendes Grundlagenwerk der Volkswirtschaftstheorie. In diesem fasst er bereits (auch von anderen) entwickelte Theorien zusammen und formuliert eine Struktur volkswirtschaftlicher Zusammenhänge. Smiths bedeutendster Beitrag ist das Konzept der "unsichtbaren Hand", welches das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage auf einem freien Markt darstellt. Ricardo entwickelte das Konzept der Arbeitsteilung und der komparativen Kostenvorteile zweier Länder und beschrieb, warum Handel sich positiv auf die Wirtschaft und die Faktorallokation zweier Länder auswirkt. Ab Anfang des 19. Jahrhunderts schrieben mehrere Wirtschaftstheoretiker relativ unabhängig voneinander wichtige Werke über die Monopoltheorie (Cournot und Dupuit) oder Raumordnung und Standortplanung (Johann Heinrich von Thünen). Auch Karl Marx gehört in diese Epoche, wenngleich behauptet wird, Marx habe lediglich Ricardo weiterentwickelt (Schumpeter behauptete, Marx habe "die Fehler Ricardos zu Ende gedacht"). Mit dem auslaufenden 19. Jahrhundert entstanden drei von einander unabhängige Schulen der Grenznutzentheorie, welche die sogenannte marginalistische Revolution auslösten: Die Österreichische Schule von Carl Menger, die Cambridge-School von William Stanley Jevons und die Lausanner Schule um Leon Walras. Alle drei Schulen entwickelten die Theorien des Grenznutzens und des allgemeinen Gleichgewichts weiter. Allerdings wurden wesentliche Grundlagen der Grenznutzentheorie bereits rund 20 Jahre vorher (um 1850) vom deutschen Ökonomen Hermann Heinrich Gossen entwickelt, was allerdings bis weit nach dessen Tode unbekannt blieb. Gossen fand erst nach seinem Tode größere Beachtung. Die drei neoklassischen Schulen haben eine Vielzahl wichtiger Ökonomen hervorgebracht, welche bis zum zweiten Weltkrieg die Wirtschaftstheorie entscheidend prägten: Die österreichische Schule bestand neben Carl Menger noch aus Eugen von Böhm-Bawerk, Friedrich von Wieser, Joseph Schumpeter und Ludwig von Mises. Zur Cambridge School gehören neben Jevons der herausragende englische Ökonom Alfred Marshall, welcher als erster den Begriff "Economics" statt "Political economy" verwendete und die Wirtschaftstheorie somit begriffsmäßig in eine eigene Wissenschaft überführte. Weiterhin gehörten zur Cambridge-School Francis Edgeworth, Arthur Cecil Pigou und John Maynard Keynes. Zur Lausanner Schule, welche prägend für eine stärkere mathematische Ausgestaltung der ökonomischen Theorie war, zählt neben Walras vor allem Vilfredo Pareto, Eugenius Slutsky und Irving Fisher, der wohl wichtigste US-amerikanische Ökonom in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Zur Lausanner Schule können auch noch Heinrich von Stackelberg sowie Paul Samuelson gezählt werden. Die neoklassische und die keynesianische Theorie haben derzeit den stärksten Einfluss auf die wissenschaftliche Theoriebildung, der Monetarismus und der Neoliberalismus beeinflussen derzeit am stärksten die Wirtschaftspolitik. Die Außenseiterpositionen Debitismus und Freiwirtschaftslehre sind zwei Denkschulen, die in der universitären Ausbildung kaum gelehrt werden.

Bekannte Volkswirte


- 18. Jahrhundert :
- Francois Quesnay
- 1694 - erste ökonomische Kreislauftheorie :
- Adam Smith
- 1723 - "Unsichtbare Hand", Klassik :
- Jean-Baptiste Say
- 1767 - Saysches Theorem, Klassik :
- David Ricardo
- 1772 - Theorie der komparativen Vorteile, Klassik
- 19. Jahrhundert :
- Luigi Bodio
- 1840 - Herausgeber der Statistique internationale des caisses d'épargne :
- Eugen von Böhm-Bawerk :
- Antoine-Augustine Cournot :
- Hermann Heinrich Gossen :
- William Stanley Jevons - Begründer der Cambridge-School :
- Karl Marx
- 1818 und Friedrich Engels
- 1820 - Sozialismus :
- Carl Menger - Begründer der Österreichischen Schule :
- Marie Esprit Léon Walras
- 1834 - Begründer der Lausanner Schule, Gleichgewicht in der Totalanalyse, Neoklassik :
- Friedrich von Wieser
- 20. Jahrhundert :
- Kenneth Arrow - Maß zur Messung der Risikoaversion, zusammen mit John Pratt, deshalb auch bekannt als Arrow/Pratt-Maß :
- George A. Akerlof - Adverse Selektion bei Informationsasymmetrie, Saure-Gurken-Problem (Lemons problem) :
- John Richard Hicks - Kompensationstest, zusammen mit Nicholas Kaldor :
- Arthur Cecil Pigou - Ökosteuer (Pigou-Steuer) :
- Robert Solow - Wachstumstheorie (Solow-Modell) :
- Lenin - Modell der Planwirtschaft :
- Nikolai Iwanowitsch Bucharin - Marxistische Wirtschaftsordnung :
- Gary Stanley Becker - Anwendung der Ökonomik auf alle Lebensbereiche, Neoklassik :
- Karl Bücher - Geschichte der Wirtschaftsformen :
- Ronald Harry Coase - The nature of the firm (Existenz von Transaktionskosten), Das Coase-Theorem, Begründer der Neuen Institutionenökonomik :
- Milton Friedman - Begründer des Monetarismus :
- John Kenneth Galbraith - Wettbewerbspolitik, The Concept of Countervailing Power :
- Silvio Gesell - Begründer der Freiwirtschaftslehre - Die natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld; Der abgebaute Staat :
- Friedrich August von Hayek - Die Verfassung der Freiheit, Evolutionsökonomik (spontane Ordnung, Nicht-Zentralisierbarkeit des Wissens) :
- Michael Jensen - Institutionenökonomik (Agency-Theorie) :
- Lord John Maynard Keynes - Begründer des Keynesianismus, nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik :
- Robert Mundell - Entwicklung von Konjunktur-Modellen und theoretische Arbeiten zu Währungsgemeinschaften :
- Piero Sraffa - Theorie des Produktwertes, Kritik der Grenznutzentheorie :
- Joseph Alois Schumpeter - Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung, Konjunkturtheorie :
- Vilfredo Pareto - Begründer des Pareto-Optimums :
- Franz Oppenheimer - Mitbegründer der Sozialen Marktwirtschaft, Genossenschaftswesen :
- Amartya Sen - Wohlfahrtsökonomik :
- Oliver Williamson - Markets and Hierarchies, The Economic Institutions of Capitalism, Institutionenökonomik (Theorie der Firma) :
- George Stigler - Chicago School of Antitrust, zeigte empirisch, dass moderne Marktwirtschaften weit intensiverem Wettbewerb unterliegen als ihre Kritiker wahrhaben wollen

Organisationen, Verbände und Vereine


- Verein für Socialpolitik
- Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte
- Berufsverband für Wirtschaftsakademiker und Studierende der Wirtschaftswissenschaften

Siehe auch


- Portal:Wirtschaft
- Liste von Ökonomen
- Nobelpreisträger der Wirtschaftswissenschaften
- Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften

Literatur


- N. Gregory Mankiw: Grundzüge der Volkswirtschaftslehre. Schäffer-Poeschel Verlag, Stuttgart 2001 ISBN 3-7910-1853-1 (erklärt komplexe Zusammenhänge in leicht verständlicher Sprache und gibt einen ausführlichen Einstieg in die Materie, 868 Seiten)
- Paul A. Samuelson, William D. Nordhaus: Volkswirtschaftslehre. ISBN 3-636-03033-7 (ein bekanntes Standardwerk)
- Ulrich van Suntum: Die unsichtbare Hand. Springer-Verlag, Berlin Heidelberg New York 2000 ISBN 3-540-41003-1 (übersichtsverschaffender Einstieg in die Volkswirtschaftslehre, besonders auch für interessierte Fachfremde geeignet)
- Gilberto Granados/Erik Gurgsdies: Ökonomie — Ein systematischer Überblick über die Grundprobleme entwickelter Marktwirtschaften am Beispiel der Bundesrepublik Deutschland. Besonders geeignet für interessierte Laien. Dietz 1999, ISBN 3-8012-0270-4
- Jochen Schumann: [http://www.wiwi.uni-muenster.de/ecochron/ec-top.htm?tp_wirtschaft1.htm Geschichte der Wirtschaftstheorie]. In: Das Wirtschaftsstudium (WISU), 19. Jg., Heft 10 (Oktober 1990), S. 586-592.

Weblinks


- [http://www.vwler.de Portal für Volkswirte - Der VWLer.de]
- [http://www.wagner-berlin.de/leit.htm Leitfaden Volkswirtschaftslehre]
- [http://www.oeffentliche-finanzen.de/zeit/Inhalt.htm ZEIT-Bibliothek der Ökonomen]
- [http://www.wiwi.uni-muenster.de/ecochron/ec-top.htm?tp_wirtschaft1.htm Geschichte der Wirtschaftstheorie] ! ja:経済学 ko:경제학 simple:Economics

1964

Ereignisse


- 1. Januar: Ludwig von Moos wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Guinea erhält von Spanien die volle innere Autonomie
- 1. Januar: Singhalesisch wird auf Ceylon alleinige Amtssprache
- 13. Januar: In Kairo (Ägypten) findet die Erste Arabische Gipfelkonferenz statt: Könige und Staatschefs von 13 arabischen Nationen treffen zusammen
- 23. März: In Genf wird die UNCTAD eröffnet, die Welthandelskonferenz der Vereinten Nationen. In ihr stellen unter anderem die in der „Gruppe der 77“ organisierten Entwicklungsländer die Forderung nach einer gerechteren Mitwirkung am Welthandel
- 31. März: Militärputsch in Brasilien, der Beginn von 21 Jahren Militärdiktatur. General Humberto Castelo Branco wird Staatspräsident
- 26. Mai: Deutschland. Bundespräsident Heinrich Lübke, Frankreichs Staatschef Charles de Gaulle und Großherzogin Charlotte von Luxemburg weihen die Großschiffahrtsstraße Mosel ein
- 1. Juni: Gründung der PLO durch den Ersten Palästinensischen Nationalrat; Vorsitzender wird der UN-Diplomat Ahmed Shukeiry
- 6. Juni: Mit einstweiliger Verfügung werden alle Raketenversuche im Cuxhavener Wattengebiet untersagt
- 12. Juni: Nelson Mandela, Führer des African National Congress, wird zusammen mit sieben Mitangeklagten wegen Subversion und Sabotage zu lebenslänglicher Haft verurteilt
- 12. Juni: Der schwedische Oberst Stig Wennerström wird wegen Spionage für die Sowjetunion zu einer lebenslänglichen Zuchthausstrafe verurteilt
- 12. Juni: Die UdSSR (Nikita Chruschtschow) und die DDR (Walter Ulbricht) unterzeichnen einen Freundschaftsvertrag, den „Vertrag über Freundschaft, gegenseitig Beistand und Zusammenarbeit“
- 2. Juli: In Washington unterzeichnet US-Präsident Lyndon B. Johnson das Bürgerrechtsgesetz zur Aufhebung der Rassentrennung. Dieses: nach Beendigung der Sklaverei im Jahr 1863: wichtigste Dokument zur Gleichstellung der Schwarzen, wurde von John F. Kennedy auf den Weg gebracht und erst nach monatelangem Ringen im Senat ratifiziert
- 7. August: Der US-Kongress beschliesst einstimmig die Annahme der Tonkin-Resolution, damit erhält Präsident Johnson die Vollmacht zur amerikanischen Beteiligung am Vietnamkrieg
- 5. September: Großbritannien entlässt Malta in die Unabhängigkeit
- 9. September: Die DDR genehmigt Rentnern Verwandtenbesuche in der BRD und in West-Berlin
- 1. Oktober: Afghanistan. Die neue demokratische Verfassung tritt in Kraft
- 14. Oktober: Nikita Chrustschow wird vom Plenum des ZK aus seinen Ämtern entlassen. Als Regierungschef folgt ihm Alexej Kossygin, als Parteichef Leonid Breschnjew
- 15. Oktober: Die Labour Party gewinnt die Wahlen im britischen Unterhaus, Premierminister wird Harold Wilson (siehe unten)
- 16. Oktober: Die Volksrepublik China unternimmt den ersten unterirdischen Atombombenversuch
- 16. Oktober: In Großbritannien wird Harold Wilson neuer Regierungschef
- 26. Oktober: Jordanien schließt als zweites arabisches Land einen Friedensvertrag mit Israel ab
- 2. November: Nachdem der Ministerrat König Saud ibn Abd al-Aziz das Vertrauen entzogen hatte, wird dessen Bruder Faisal ibn Abd al-Aziz („König Faisal“) neuer König von Saudi-Arabien
- 2. November: Eine Passierscheinregelung ermöglicht Rentnern aus der DDR den Besuch von Verwandten in Westdeutschland
- 3. November: Eduardo Frei Montalva wird neuer Staatspräsident von Chile
- 20. November: Eisaku Sato wird neuer Regierungschef in Japan
- 1. Dezember: Die DDR setzt Zwangsumtausch für Besucher aus dem Westen fest
- 12. Dezember: Kenia wird Republik. Erster Staatspräsident wird Jomo Kenyatta. Er ist gleichzeitig Regierungschef und Oberbefehlshaber der Streitkräfte
- 28. Dezember: Giuseppe Saragat wird neuer Staatspräsident von Italien

Technik und Wirtschaft


- 7. April: IBM stellt das System /360 vor
- 1. Oktober: Der Shinkansen als 1. Hochgeschwindigkeitszug wird in Japan zwischen Ōsaka und Tokio in Betrieb genommen
- 21. November: In New York wird die Verrazano-Narrows-Brücke, die längste Hängebrücke der Welt, eröffnet
- John George Kemeny und Thomas Eugene Kurtz entwickeln die Programmiersprache BASIC
- Eröffnung der World's Fair in New York

Kultur


- 25. April: Die „Kleine Meerjungfrau“, ein Wahrzeichen von Kopenhagen, ist kopflos. Unbekannte haben der Figur des Bildhauers Edvard Eriksen den Kopf abgesägt
- 24. Juli: Uraufführung der Oper Don Rodrigo von Alberto Ginastera am Teatro Colón in Buenos Aires
- 17. September: Uraufführung der Oper Der Zerrissene von Gottfried von Einem an der Hamburgischen Staatsoper
- 30. November: Uraufführung der komischen Oper Das Ende einer Welt von Hans Werner Henze in Frankfurt am Main
- Sergio Leone dreht Für eine Handvoll Dollar
- Jean-Paul Sartre lehnt den Nobelpreis ab
- Erstmalige Vergabe der Goldenen Leinwand

Katastrophen


- 10. Februar: Der Zerstörer Voyager sinkt etwa 100 Seemeilen südlich von Sydney nach einer Kollision mit dem Flugzeugträger Melbourne (beide Australien). 82 Tote unter der 232 Mann starken Besatzung des Zerstörers
- 29. Februar: Eine Maschine der britischen Fluggesellschaft British Eagle stürzte am Glungezer in der Nähe von Innsbruck ab. Alle 83 Personen, die an Bord der Bristol Britannia waren kamen ums Leben. Das Flugzeug befand sich im Landeanflug nach Innsbruck
- 1. März: Lake Tahoe, Kalifornien, USA. Absturz einer Lockheed Constellation der Paradise Airlines
- 14. April: Im Montageraum, in dem der Orbiting Solar Observatory Satellit auf die Trägerrakete gesetzt wird, zündet durch einen technischen Defekt die dritte Raketenstufe. Es gibt 8 Verletzte und 3 Tote
- 7. Mai: Nähe Oakland, Kalifornien, USA. Eine Turboprop Fairchild F-27 der Pacific Air Lines stürzte ab, nachdem ein Selbstmörder erst die Piloten und dann sich selbst erschoss. Alle 44 Insassen auf dem Flugfeld nach einem abgebrochenen Start. 49 Menschen starben
- 7. Mai: Bei einer Vorführung von Postraketen von Gerhard Zucker auf dem Hasselkopf südlich von Braunlage kommt es zu einer Explosion, bei der drei Menschen getötet werden
- 11. Juni: Deutschland. Ein Amokläufer tötet 8 Kinder und zwei Lehrerinnen, danach sich selbst, in einer Grundschule in Volkhoven bei Köln

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1. Januar: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft verliert gegen Algerien mit 0:2
- 29. Januar bis 9. Februar: IX. Olympische Winterspiele in Innsbruck, Österreich
- 2. Mai Erstbesteigung des Shisha Pangma, des dreizehnthöchsten Berges der Erde durch eine chinesische Großexpedition
- 10. bis 24. Oktober: XVIII. Olympische Sommerspiele in Tokio, Japan
- Der aus Augsburg zum AC Bologna gewechselte Fußballstar Helmut Haller wird in Italien als erster Ausländer zum „Fußballer des Jahres“ gewählt

Geboren


- 1. Januar: Ron Sexsmith, kanadischer Songpoet
- 2. Januar: Christian Welp, deutscher Basketballspieler
- 3. Januar: Bruce LaBruce, kanadischer Autor, Filmemacher und Fotograf
- 3. Januar: Leonard, Schweizer Schlagersänger und Moderator
- 3. Januar: Cheryl Miller, US-amerikanische Basketballspielerin
- 4. Januar: Alexander Fadejew, russischer Eiskunstläufer
- 6. Januar: Henry Maske, deutscher Boxsportler
- 7. Januar: Nicolas Cage, US-amerikanischer Schauspieler
- 10. Januar: Frauke Ludowig, Dt. Fernsehmoderatorin
- 12. Januar: Jeff Bezos, Gründer und Präsident des US-amerikanischen Unternehmens Amazon
- 13. Januar: Gloria Siebert, deutsche Leichtathletin und Olympionikin
- 13. Januar: Penelope Ann Miller, US-amerikanische Schauspielerin
- 14. Januar: Uwe Wegmann, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 17. Januar: Andy Rourke, Musiker und Bassist der britischen Band The Smiths
- 17. Januar: Raoul Schrott, österreichischer Schriftsteller
- 18. Januar: Jane Horrocks, englische Schauspielerin und Komödiantin
- 19. Januar: Andreas Dorau, deutscher Musiker
- 21. Januar: Marianne Tritz, deutsche Politikerin
- 22. Januar: Carsten Kadach, deutscher Fußballschiedsrichter
- 23. Januar: Bharrat Jagdeo, Staatspräsidend von Guyana
- 24. Januar: Carole Merle, französische Skirennläuferin
- 26. Januar: Torkil Nielsen, Spieler in der färöischen Fußballnationalmannschaft und Schachspieler
- 3. Februar: Michael Rummenigge, deutscher Fußballspieler
- 3. Februar: Laird Hamilton, US-amerikanischer Sportler
- 5. Februar: Bernhard van Treeck, deutscher Buchautor
- 5. Februar: Duff McKagan, Musiker, Bassist der Rockband Guns N' Roses
- 5. Februar: Piotr Trzaskalski, polnischer Filmregisseur
- 5. Februar: Laura Linney, US-amerikanische Schauspielerin
- 6. Februar: Michael Breitkopf, Gitarrist der Band Die Toten Hosen
- 9. Februar: Johannes Lichdi, deutscher Politiker und Rechtsanwalt
- 10. Februar: Sam Graddy, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 14. Februar: Gianni Bugno, italienischer Radrennfahrer
- 14. Februar: Sigrid Wolf, österreichische Skirennläuferin
- 16. Februar: José Roberto Bebeto, brasilianischer Fußballspieler
- 16. Februar: Walentina Michailowna Jegorowa, russische Leichtathletin und Olympiasigerin
- 18. Februar: Matt Dillon, US-amerikanischer Schauspieler
- 21. Februar: Mark Kelly, US-amerikanischer Astronaut
- 22. Februar: William Tanui, kenianischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 23. Februar: John Norum, Gitarrist
- 23. Februar: James Clark, Informatiker, aktiv in der XML/SGML-Entwicklung
- 26. Februar: Mark Dacascos, US-amerikanischer Sportler und Schauspieler
- 27. Februar: Christian Lange, deutscher Politiker
- 27. Februar: Thomas Lange, zweifacher Olympiasieger im Rudern
- 28. Februar: Dschamolidin Abduschaparov, usbekischer Radrennfahrer
- 4. März: Emilia Gertrude Eberle, donauschwäbische Kunstturnerin
- 5. März: Bertrand Cantat, Sänger der Rock-Gruppe Noir Désir
- 6. März: Skip Ewing, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter
- 9. März: Juliette Binoche, französische Schauspielerin
- 9. März: Paul Caligiuri, Fußballer
- 10. März: Edward Mountbatten-Windsor, Earl of Wessex, jüngster Sohn von Königin Elisabeth II
- 10. März: Toni Polster, österreichischer Fußballspieler
- 10. März: Neneh Cherry, schwedische Sängerin, Rapperin und Produzentin
- 11. März: Steffen Bringmann, deutscher Leichtathlet
- 11. März: Christian Henn, deutscher Radrennfahrer
- 11. März: Leena Lehtolainen, finnische Schriftstellerin
- 11. März: Karin Gastinger, österreichische Politikerin und Bundesministerin
- 11. März: Vinnie Paul, Schlagzeuger der Thrash-Metal-Band Pantera
- 12. März: Dieter Eckstein, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 16. März: Jörg Schmadtke, ehemaliger Fußballprofi
- 17. März: Lee Dixon, ehemaliger englischer Fußballspieler
- 17. März: Rob Lowe, US-amerikanischer Schauspieler
- 18. März: Courtney Pine, britischer Jazz-Saxophonist
- 19. März: Kanno Yōko, japanische Komponistin
- 20. März: Natacha Atlas, Musikerin
- 23. März: Heike Schäfer, deutsche Schlagersängerin
- 23. März: Hope Davis, US-amerikanische Schauspielerin
- 24. März: Marek Kamiński, polnischer Weltreisender
- 24. März: Elizabeth McColgan-Lynch, schottische Leichtathletin und Olympionikin
- 25. März: Christine von Grünigen, ehemaliger Schweizer Skirennläuferin
- 26. März: Lydia Hüskens, deutsche Politikerin
- 26. März: Michael Frontzeck, ehemaliger Fußballspieler und heute Trainer
- 27. März: Ralf Lusiardi, deutscher Archivar und Historiker
- 29. März: Elle Macpherson, australische Schauspielerin und Fotomodell
- 29. März: Andreas Obering, deutscher Comedian und Schauspieler
- 30. März: Thomas Heinze, deutscher Filmschauspieler
- 30. März: Tracy Chapman, US-amerikanische Sängerin und Songschreiberin
- 31. März: Jürgen Wegmann, Fußballspieler
- 3. April: Bjarne Riis, dänischer Radrennfahrer, Tour-de-France-Sieger
- 5. April: Marius Lacatus, Fußballer; rumänischer Nationalspieler
- 6. April: Juliet Cuthbert, jamaikanische Leichtathletin und Olympionikin
- 7. April: Russell Crowe, neuseeländischer Schauspieler
- 8. April: Biz Markie, Musiker
- 9. April: Margaret Peterson Haddix, US-amerikanische Autorin der Gegenwart
- 12. April: Claudia Jung, deutsche Sängerin
- 15. April: Marianne Alvoni, Schweizer Modedesignerin
- 17. April: Maynard James Keenan, Sänger der Alternative/Heavy Metal Band Tool
- 18. April: Vinnie Moore, Rockmusiker
- 19. April: Frank-Peter Roetsch, ehemaliger deutscher Biathlet
- 20. April: Andy Serkis, britischer Schauspieler
- 21. April: Ludmila Engquist, ehemals russische, heute schwedische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 22. April: Frank Kortan, deutscher Maler
- 23. April: Torsten Fenslau, Disc Jockey und Musikproduzent († 1993)
- 24. April: Djimon Hounsou, afrikanischer Schauspieler
- 29. April: Markus Majowski, Schauspieler und Komiker († )
- 1. Mai: Yvonne van Gennip, niederländische Eisschnellläuferin
- 2. Mai: Silvia Neid, deutsche Fußballspielerin und -trainerin
- 4. Mai: Rocco Siffredi, italienischer Schauspieler, Produzent und Regisseur von Pornofilmen
- 5. Mai: Heike Henkel, ehemalige deutsche Hochspringerin
- 6. Mai: Franziska Pigulla, deutsche Schauspielerin, Nachrichtensprecherin
- 7. Mai: István Hiller, ungarischer Politiker und Historiker
- 8. Mai: Melissa Gilbert, US-amerikanische Schauspielerin
- 10. Mai: Gitta Connemann, deutsche Politiker
- 11. Mai: John Parrott, englischer Snookerspieler
- 12. Mai: Brett Gurewitz, Gitarrist und Songwriter der amerikanischen Band Bad Religion
- 13. Mai: Ronnie Coleman, US-amerikanischer Bodybuilder
- 17. Mai: Jörg Vogelsänger, deutsc