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Islas ColumbretesDie Columbretes-Inseln (span. Islas Columbretes, valenzianisch Illes Columbretes) sind ein spanisches Archipel, das aus den vier vulkanischen Inseln Isla Grande (Illa Grossa), Ferrera, Forrada und Bergantín Carallot sowie zahlreichen Klippen und Sandbänken besteht.
Sie liegen im Mittelmeer, 30 Seemeilen (etwa 50 km) südlich der Ortschaft Oropesa del Mar in der Provinz Castellón. Geografische Lage: 39º 51' bis 39º 55' nördlicher Breite und 0º 40' bis 0º 42' östlicher Länge. Die höchste Erhebung des Archipels auf der Isla Grande beträgt 67 m.
Die Inseln stehen als Nationalpark unter Naturschutz und umfassen eine Fläche von 19 Hektar, wovon 14 Hektar alleine die größte Insel, die Isla Grande, einnimmt.
Der Name der Inseln stammt von griechischen und römischen Seefahrern, die sie in ihren Seekarten festhielten. Anfangs gab man ihnen die Namen Ophiusa oder Colubraria, aufgrund der zahlreichen Schlangen, die man dort vorfand. Jahrhundertelang dienten die Inseln als Sitz und Zufluchtsort von Piraten und Schmugglern.
Im 19. Jahrhundert befreite man die Inseln mit Feuer von den Schlangen und stellte einen Leuchtturm an der höchsten Stelle auf, der bis zur Automatisierung 1975 von Leuchtturmwärtern bedient wurde. Eine Zeit lang waren die Inseln unbewohnt, bis 1988 die Regierung der Autonomen Region València Parkwächter einstellte als die Inseln zum Nationalpark erklärt wurden.
Die Inseln sind ein wunderschöner Tauchort. Allerdings benötigt man eine Genehmigung zum Betreten der Inseln, da sie über eine einzigartige schützenswerte Flora und Fauna verfügen. Trotz der Einstufung als Nationalpark ist das Fischen in den Gewässern um die Inseln erlaubt.
Weblinks
[http://www.mapya.es/rmarinas/lasreservas/columbretes/columbretes.htm Informationen des spanischen Ministeriums für Agrikultur, Fischerei und Ernährung (span.)]
[http://marenostrum.org/viajes/columbretes/ Artikel über die Schönheit und Tierwelt der Inseln (span.)]
kategorie:Insel (Spanien)
Spanien
Das Königreich Spanien (amtlich spanisch Reino de España, katalanisch Regne d'Espanya, galicisch Reino de España, baskisch Espainiako Erresuma) liegt im Südwesten Europas und nimmt den größten Teil der Iberischen Halbinsel ein.
Geographie
Spanien befindet sich, ebenso wie Portugal (im Westen) und das zum Vereinigten Königreich gehörende Gibraltar (im Süden), auf der iberischen Halbinsel, von der Spanien sechs Siebtel einnimmt. Im Nordosten, entlang des Gebirgszuges der Pyrenäen, grenzt Spanien an Frankreich und den Kleinstaat Andorra. Außerdem gehören die Inselgruppen der Balearen, im Mittelmeer gelegen, und der Kanaren, im Atlantik, sowie die an der nordafrikanischen Küste gelegenen Städte Ceuta und Melilla zum Staatsgebiet. Spanien ist das drittgrößte Land Europas.
In Frankreich besitzt Spanien die Exklave Llívia. Außerdem gehören Spanien die vor der marokkanischen Küste gelegenen Inseln Islas Chafarinas, Peñón de Vélez de la Gomera, Alhucemas, Alborán und die Islas Columbretes. Die Zugehörigkeit der Insel Perejil ist zwischen Marokko und Spanien nicht geklärt.
Der höchste Berg Spaniens ist mit 3.718 m Höhe der Pico del Teide auf der Insel Teneriffa, die zu den Kanarischen Inseln gehört.
Die Städte Ceuta und Melilla liegen in Nordafrika und grenzen an das Mittelmeer sowie Marokko. Der nördlichste Punkt Spaniens ist die Estaca de Vares, der westlichste das Kap Toriñana, beide in Galicien, der südlichste die Punta Marroquí bei Tarifa, der östlichste das Kap de Creus. Die größte Ausdehnung von Norden nach Süden beträgt 856 km und von Osten nach Westen 1020 km.
Die Nordküste Spaniens verläuft fast in gerader Linie und bildet nur zwischen Gijón und Avilés sowie zwischen Ribadeo und A Coruña (spanisch La Coruña) bedeutendere Vorsprünge nach Norden.
Gegenüber den übrigen Küsten des Landes zeichnen sich diese Küstenabschnitte durch Schroffheit und schlechte Zugänglichkeit aus.
Ursächlich hierfür ist, dass hier die Gebirge fast überall dicht ans Meer heranrücken. Zugänglich sind diese Küstenabschnitte nur an den Mündungen der Flüsse und der tief in das Land einschneidenden Meeresarme (Rías), die insbesondere an der Küste von Galicien häufig auftreten.
Auch die Westküste Spaniens trägt im Ganzen diesen Charakter; doch ist sie viel zugänglicher als der Norden, da hier die Gebirge nur in den Kaps bis an das Meer herantreten und sich im Hintergrund der Rias gewöhnlich Ebenen befinden.
A Coruña
Charakteristisch für die Süd- und Ostküste sind dagegen eine Anzahl weiter, flacher Meerbusen und dazwischen befindliche, in felsige Vorgebirge endende Landvorsprünge. Diese Abschnitte sind zugänglicher als die Nord- und Westküste. Die wichtigsten Buchten der Südküste sind von Westen nach Osten die Golfe von Cádiz, Málaga und Almería sowie die Bucht von Cartagena, an der Ostküste die Bahía von Alicante und der Golf von Valencia.
Die größten Flüsse Spaniens sind der Duero, der Tajo und der Ebro.
Die Vegetation der Iberischen Halbinsel teilt sich in drei große Bereiche auf:
- Vegetation des feuchten Spanien: Eichen, Buchen
- Vegetation des trockenen Spanien: immergrüne Eichen (Steineichen, Korkeichen), Pinien
- Vegetation der Gebirge je nach Höhe: Steineichen, Korkeichen, Eichen, Kastanien, Wiesen, Tundra
Intensiver Anbau von Kulturpflanzen erfordert Bewässerungsanbau.
Bevölkerung
Sprachen
In Spanien werden überwiegend Spanisch (Español/Castellano, "Kastilisch"), Katalanisch (Català) und Galicisch (Gallego), sowie das Baskische (Euskara) gesprochen.
Die spanische Sprache ist im gesamten Staatsgebiet Amtssprache, während die anderen drei nur in den entsprechenden Autonomen Regionen diesen Status genießen.
Ferner wird in der Autonomen Region València eine Variation des Katalanischen, Valencianisch (Valencià), und auf den Balearen wird eine weitere lokale Variante des Katalanischen, das Mallorquin (Mallorquí/Balear), gesprochen.
Daneben existieren einige Minderheitensprachen, welche von einer geringen Anzahl von Menschen gesprochen werden. Zu diesen zählt Asturisch-Leonesisch (Bable), Aragonesisch (Fabla aragonesa) und Aranesisch. In Melilla spricht die masirische Minderheit zudem Tamazight, in Olivenza (Extremadura) wird noch teilweise Portugiesisch gesprochen.
Portugiesisch
Während der Urlaubssaison arbeiten in den Tourismusregionen auch Saisonarbeiter aus Deutschland und Polen, vielfach auch Südamerikaner. In einigen Tourismusregionen wie der Costa Blanca oder der Costa del Sol sind vergleichsweise viele Deutsche und Engländer dauerhaft ansässig.
Als Fremdsprachen werden meist Englisch und Französisch gesprochen. Jüngere Spanier sprechen als Fremdsprache zumeist Englisch, Ältere eher Französisch. In der breiten Bevölkerungsmasse sind anwendbare Fremdsprachenkenntnisse aber nach wie vor nicht die Regel.
In von Touristen gerne besuchten Gebieten am Mittelmeer, den Balearen und auf den Kanarischen Inseln ist zum Teil Deutsch gebräuchlich.
In Katalonien wird an den Schulen und Universitäten größtenteils auf Katalanisch gelehrt; Spanisch darf dort jedoch von allen Studenten in Unterricht und Klausuren benutzt werden.
Religion
Spanien ist ein vorwiegend katholisches Land. 92 % der Bevölkerung (Stand: 2000) gehören offiziell der römisch-katholischen Kirche an. Im Rahmen einer Studie des staatlichen Meinungsforschungsinstitutes Centro de Investigaciones Sociológicas im Jahr 2002 gaben hingegen nur 80 % der Befragten an, Katholiken zu sein. 12 % bezeichneten sich als nicht religiös. Finanziert wird die katholische Kirche vom spanischen Staat auf Grundlage eines Vertrages zwischen diesem und dem Heiligen Stuhl. Da also in Spanien die katholische Kirche nicht aus direkt entrichteten Steuern der Gläubigen finanziert wird, bringt ein offizieller Kirchenaustritt somit keine finanziellen Vorteile. Innerhalb der katholischen Kirche gibt es die in sich sehr stark geschlossene Gruppierung Opus Dei.
Die Muslime machen 0,5 %, die Protestanten 0,3 % der Bevölkerung aus. Juden, Angehörige anderer Konfessionen und Konfessionslose stellen 7,2 % der Bevölkerung.
Siehe auch: Katholische Kirche in Spanien, Islam in Spanien, Protestantismus in Spanien, Judentum in Spanien
Größte Städte
Städte mit über 100.000 Einwohnern, mit Einwohnerzahl. (Stand: 1. Januar 2004)
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Spaniens
Die Ureinwohner der Pyrenäenhalbinsel waren die Kelten und die Iberer, nach denen auch die Halbinsel benannt worden ist.
Im 11. Jahrhundert v. Chr. siedelten sich die Phönizier an der Südküste an; die berühmteste von ihren Kolonien war Cádiz (Gades). Die Bezeichnung Spanien leitet sich von der römischen Bezeichnung "Hispania" ab (phönizisch "Küste der Klippschliefer"; was die Phönizier für Klippschliefer hielten, waren in Wirklichkeit Kaninchen). Geprägt wurde das Land auch durch die jahrhundertelange arabische Vorherrschaft, deren Erbe sich sowohl in der Architektur als auch in der Sprache niedergeschlagen hat. Mit der Vertreibung der Mauren von der iberischen Halbinsel (Wiedereroberung - Reconquista) und der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus im Jahr 1492 stieg Spanien vorübergehend zur Weltmacht auf.
Politik
Gemäß der Verfassung vom 6. Dezember 1978 ist Spanien ein sozialer und demokratischer Rechtsstaat mit der Staatsform einer parlamentarischen Monarchie (Art. 1, Abs. 3 der spanischen Verfassung). Der Königstitel ist erblich. Der derzeitige König ist Juan Carlos I. Der König ist Staatsoberhaupt und Oberbefehlshaber der Streitkräfte.
Thronfolger ist Prinz Felipe de Borbón y Grecia, der gleichzeitig den Titel Fürst von Asturien (Príncipe de Asturias) trägt. Wohnsitz der Königsfamilie ist der Palacio de la Zarzuela in Madrid.
Die Rolle der spanischen Krone wird in der Verfassung im Wesentlichen auf repräsentative Funktionen beschränkt. Darüber hinausgehende Funktionen des Königs sind die Bestätigung von Gesetzen und die Ernennung und die Entlassung des Regierungschefs.
Das oberste Gesetzgebungsorgan in Spanien ist das Parlament (Cortes Generales). Die Cortes unterteilen sich in zwei Kammern, das Abgeordnetenhaus (Congreso de los Diputados) und den Senat (Senado). Die 350 Mitglieder des Abgeordnetenhauses werden per Direktwahl für vier Jahre gewählt. Der Senat besteht aus 259 Sitzen. Davon werden 208 Mitglieder direkt vom Volk gewählt und die restlichen 51 von den Parlamenten der autonomen Regionen bestimmt. Senatoren werden für eine Amtszeit von vier Jahren ernannt.
Der Ministerpräsident (Presidente del Gobierno, wörtlich übersetzt "Regierungspräsident") und die Regierungsmitglieder werden vom Abgeordnetenhaus gewählt.
Derzeitiger Ministerpräsident ist José Luis Rodríguez Zapatero vom sozialdemokratischen Partido Socialista Obrero Español (PSOE). Sitz des Regierungspräsidenten ist der Palacio de la Moncloa in Madrid.
Spanien ist seit Januar 1986 Mitglied der Europäischen Union (bis 1992: „Europäische Gemeinschaft“).
Siehe auch: Politische Parteien in Spanien, Liste der spanischen Ministerpräsidenten,
Baskische Befreiungsbewegung Euskadi Ta Askatasuna (ETA)
Autonome Regionen
Hauptartikel: Autonome Regionen Spaniens
Spanien gliedert sich administrativ in 17 autonome Regionen oder Gemeinschaften (Comunidades Autónomas), vergleichbar den deutschen Bundesländern, und in die zwei autonomen Städte Ceuta und Melilla.
Die autonomen Regionen selbst gliedern sich ihrerseits in insgesamt 50 (52 mit Ceuta und Melilla) Provinzen (provincias), die fast alle nach ihrem jeweiligen Verwaltungssitz benannt sind.
Kämpfe gibt es u. a. um die Autonomie des Baskenlandes, deren blutige Form die ETA betreibt. Katalonien strebt auf politischem Wege die Unabhängigkeit an.
Wirtschaft
Währung
Die Währung in Spanien ist seit dem 01.01.1999 der Euro. Der Umtauschkurs zur vorigen Währung, den Peseten, pesetas (PTS), beträgt: 1€ = 166,386 PTS bzw. 1 PTS = 0,6010 €-Cent. Nach wie vor werden noch Preise in Peseten angegeben, gerade bei teuren Gütern die nicht allzu häufig gekauft werden wie Autos oder Wohnungen. Als großzügig abkürzende Größenordnung werden hierbei gerne Millionen PTS, Million Pesetas verwendet: so kostet z.B. eine Wohnung in der Umgangssprache 25 Mio. PTS oder ein Auto 2 Mio. PTS. 1.000.000 PTS entsprechen 6.010,12 €, also rund 6.000 €.
500 Peseten entsprechen ziemlich genau 3,0051 Euro. Daher kann mit Dividieren durch 500 und anschließendem Multiplizieren mit 3 recht einfach von Peseten auf Euro umgerechnet werden. Umgekehrt können Euro durch Dividieren mit 3 und anschließendem Multiplizieren mit 500 einfach auf Peseten umgerechnet werden.
In Gesprächen wird gelegentlich noch die Währungseinheit Duro benutzt. Ein Duro entspricht 5 Peseten, also ungefähr 3 Cent. Um von Euro auf Duro umzurechnen, reicht es, den Eurobetrag durch 3 zu dividieren und anschließend zwei Nullen anzuhängen (oder mit 100 multiplizieren).
Bruttosozialprodukt
Das Bruttosozialprodukt beträgt 596,5 Mrd. US$ bei einer Wachstumsrate von 2,0 %. Das Bruttosozialprodukt pro Kopf beträgt 14.580 US$.
Das Bruttoinlandsprodukt wird
- zu 66% mit Dienstleistungen,
- zu 30% von der Instustrie und
- zu 3% durch die Landwirtschaft erwirtschaftet.
Die Forschungs- und Entwicklungsausgaben bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt betragen 0,96%. Die Arbeitslosenquote liegt bei 11,4%, die Inflationsrate bei 3,1%.
Die Staatseinnahmen von 274,6 Mrd. € setzen sich
- zu 29% aus der Einkommensteuer,
- zu 35% aus der Körperschaftssteuer zusammen.
Die Staatsausgaben betragen 275,2 Mrd. €, das Haushaltsdefizit beträgt 0,3% des Bruttoinlandsprudukts.
Landwirtschaft
36% der Landesfläche werden landwirtschaftlich genutzt, Bewässerungsfeldbau wird auf ca. 20,1% der Anbaufläche betrieben. 144 000 km² der Landesfläche sind bewaldet.
In Spanien werden folgende Agrarprodukte hergestellt: Getreide (vor allem Weizen und Reis), Gemüse, Oliven, Weintrauben, Zuckerrüben, Zitrusfrüchte wie Orangen und Zitronen, Fleisch (Schaf, Ziege, Kaninchen, Geflügel), Milchprodukte (z.B. Manchego-Käse), Seefisch und Meeresfrüchte.
Infrastruktur
Straßennetz
Spanien verfügt über ein gut ausgebautes Straßen- und Autobahnnetz von 663.795 km Länge. Das Straßennetz ist zum allergrößten Teil befestigt. Das Fernstraßennetz umfasst Nationalstraßen, carreteras nacionales, und Autobahnen, den sogenannten autovías (gebührenfrei) und autopistas (mautpflichtig, de peaje). An den Zahlstellen der gebührenpflichtigen autopistas kann mit Bargeld oder Kreditkarte bezahlt werden.
Teilweise verlaufen gebührenpflichtige Autobahnabschnitte parallel zu gebührenfreien. Rund um Ballungszentren gibt es meist gebührenfreie autopistas, viele Fernverbindungen sind gebührenpflichtig.
Die Höchstgeschwindigkeit beträgt:
- innerhalb geschlossener Ortschaften 50 km/h
- auf Landstraßen 90 km/h
- auf Landstraßen mit einem Randstreifen von mindestens 1,5 m Breite oder einer zusätzlichen Fahrspur 100 km/h
- auf den Autobahnen 120 km/h
Seit Sommer 2005 werden in Spanien Geschwindigkeitskontrollen mit stationären Radargeräten durchgeführt.
In geschlossenen Ortschaften nachts immer mit Abblendlicht fahren. Vorsicht beim Einfahren in Autobahnen: hier gilt zwar wie im deutschen Sprachraum „Vorfahrt gewähren“, jedoch wird einfahrenden Autofahrern meist nicht Platz zum Einscheren eingeräumt.
Für Linksabbieger gibt es gelegentlich eine Art „Wartespur“ in der Mitte der Straße, von dieser Wartespur kann dann nach rechts in auf die Fahrspur eingeschert werden.
Seit Juli 2004 sind in Spanien Warnwesten gesetzlich vorgeschrieben. Diese müssen bei Unfällen und Pannen getragen werden. Reservebirnen und zwei rote Warndreiecke müssen ebenso im Kraftfahrzeug sein. Grüne Versichertenkarten sind zwar nicht Pflicht, aber empfehlenswert, da die Polizei mit ihnen vertraut ist.
In den letzten Jahren hat die Zahl der PKW und die Verstädterung in Spanien stark zugenommen. In Spanien gibt es 467 KFZ/ 1000 Ew. 78% der Bevölkerung leben in Städten; die Bevölkerungsdichte beträgt 82 Ew/km².
Vielerorts herrscht auch durch die engen Straßen akute Parkplatznot. Eine durchgezogene gelbe Linie am Fahrbahnrand weist auf ein Parkverbot hin. Die lokale Polizei besitzt oftmals eigene Abschleppwagen. Die Parkgebühren in Ballungsräumen liegen auf demselben Niveau wie in Metropolen im deutschsprachigen Raum. In manchen Ballungsräumen (Madrid, Barcelona) sind die Straßennetze gerade im Berufsverkehr örtlich überfordert; teilweise gibt es Verkehrsleitsysteme wie in Valencia (Stadt).
Fahrrad
Fahrradfahren wird von den Spaniern zuerst als sportliche Betätigung aufgefasst; als Verkehrsmittel wird das Fahrrad selten genutzt. Fahrradfahrer sind im Straßenverkehr rechtlich nicht besser gestellt, wie dies beispielsweise in Deutschland der Fall ist. Fahrradwege sind meist nur in touristisch attraktiven Regionen bekannt. Die einzelnen Radwege sind oftmals nicht miteinander verknüpft.
Fernbusnetz
Spanien verfügt über ein sehr gut ausgebautes Busnetz. In kleinen und großen Städten gibt es spezielle Busbahnhöfe. Das Busnetz verbindet insbesondere kleinere Städte und Dörfer, aber es gibt auch überregionale Linien und internationale Verbindungen. Busfahren ist in Spanien vergleichsweise billig.
Schifffahrt
Auf 1045 km Kanälen und Flüssen ist Binnenschiffahrt möglich.
Die größten Seehäfen sind Barcelona, Valencia, Bilbao, Gijón und Santa Cruz de Tenerife. Zwischen der Iberischen Halbinsel und den Balearen gibt es eine Reihe von Fährverbindungen.
Bahnnetz
Das Bahnnetz (traditionell Breitspur) der staatlichen Eisenbahngesellschaft RENFE wird durch ein normalspuriges Hochgeschwindigkeitsnetz (AVE, ungefähr 525 km Streckennetz) ergänzt. Das Fernverkehrssystem wird Grandes Líneas genannt, der AVE ist hiervon ausgenommen. Die RENFE betreibt in den Ballungszentren lokale S-Bahn-Netze, die sogenannten Cercanías.
In folgenden Regionen gibt es Cercanías-Netze: Asturias, Barcelona, Bilbao, Cádiz, Madrid, Málaga, Murcia/ Alicante, Santander, San Sebastián, Sevilla und Valencia. Schmalspurstrecken werden von regionalen Gesellschaften betrieben.
Die spanischen Fernverkehrszüge der Grandes Líneas werden in Tag- und Nachtzüge unterschieden. Tagzüge sind der Alaris, Altaria, Arco, Euromed, Talgo, Intercity und Diurno. Nachtzüge sind der Trenhotel und Estrella. Diese Zugtypen unterscheiden sich in ihrer Bauart und fahren auf festgelegten Strecken. Eine Klassifizierung nach der Zug-Geschwindigkeit und Haltepunktdichte wie im deutschen Sprachraum gibt es in Spanien nicht. Fahrkarten werden nicht für eine Strecke, sondern für ein Produkt verkauft.
Die Tagzüge haben haben Raucher- und Nichtraucherplätze und einen Speisewagen. Es gibt Sitzplätze erster und zweiter Klasse. Die erste Klasse wird als Preferente und die zweite Klasse als Túrista bezeichnet. In der ersten Klasse werden kostenlos Zeitungen, Essen und Getränke gereicht. Während der Fahrt werden Kinofilme gezeigt.
Die Nachtzüge verfügen über die ersten Klassen Gran Clase und Preferente und die zweite Klasse Túrista/ Litera. Die Züge haben eine Cafetería bzw. ein Restaurant. Die erste Klasse besteht aus Schlafwagen und hat ein Bad bzw. eine Waschgelegenheit. Die zweite Klasse des Trenhotel hat Vierbett-Abteile, die zweite Klasse des Estrella Sechs-Sitz-Abteile.
Tickets für Fernverkehrszüge beinhalten eine Sitzplatzreservierung; der Zug kann ohne gültiges Ticket nicht betreten werden. Seit den Terroranschlägen in Madrid im März 2004 werden beim Einstieg Gepäckkontrollen ähnlich wie an Flughäfen durchgeführt.
In den Fernverkehrsbahnhöfen finden sich Schalter für den Vorverkauf, die venta anticipada und den Kauf mit sofortigem Fahrantritt. Fahrkarten für den Regional- und den Fernverkehr müssen getrennt gekauft werden. Für den Fernverkehr ist es bedingt durch die Reservierungspflicht sinnvoll, Tickets im Voraus zu kaufen. Dies ist auch über das Internet möglich; die Tickets müssen teilweise am Bahnhof abgeholt werden.
Die Städte Barcelona, Bilbao, Madrid und Valencia verfügen über U-Bahn- oder Metronetze, in Sevilla und Palma de Mallorca sind entsprechende Netze im Aufbau.
Einige Städte wie Alicante und Barcelona besitzen neu eröffnete Straßenbahnnetze.
Flughäfen
Rund 40 Städte verfügen über einen Flughafen für Verkehrsmaschinen.
Die größten spanischen Fluggesellschaften sind Iberia, Spanair, Vueling und Air Europa.
Die Flughäfen von Madrid und Barcelona sind unter den Top 10 der Passagierzahlen der europäischen Flughäfen.
Zwischen den Flughäfen Madrid und Barcelona gibt eine Luftbrücke, puente aéreo: zwischen 07:00 und 23:00 starten in sehr kurzem Zeitabstand zahlreiche Flüge. Die puente aéreo wird von der spanischen Fluggesellschaft Iberia betrieben.
Kultur
- Literatur: Miguel de Cervantes, Tirso de Molina, Lope de Vega, Pedro Calderón de la Barca, Francisco de Quevedo, Rosalía do Castro, Federico García Lorca, Camilo José Cela, Javier Marías, Arturo Pérez-Reverte, Manuel Vázquez Montalbán, Miguel Delibes, José Zorrilla
- Musik: Flamenco, Manuel de Falla, Paco de Lucía, Joaquín Rodrigo, Pablo Sarasate
- Film: Pedro Almodóvar, Julio Médem, Luis Buñuel, Alejandro Amenábar, Alex de la Iglesia
- Malerei: Pablo Picasso, Salvador Dalí, Diego Velázquez, El Greco, Joan Miró, Francisco de Goya, Bartolomé Esteban Murillo
- Bildhauerei: Eduardo Chillida
- Architektur: Antoni Gaudí, Santiago Calatrava, César Manrique
Medien
Die meisten überregionalen Tageszeitungen erscheinen in der Hauptstadt Madrid: El País (durchschnittliche Auflage im Jahr 2003 ca. 561.000 Exemplare), El Mundo (379.000), ABC (346.000) und La Razón (205.000).
In Barcelona erscheinen La Vanguardia (240.000) und die wichtige regionale Zeitung El Periódico de Catalunya (221.000).
Von Bedeutung sind auch täglich erscheinende Sport-Medien wie Marca (549.000) und As (303.000), die meisten Spanier lesen Regionalzeitungen, fast jede größere Stadt im Land hat hier ein Angebot, beispielsweise Diario de Sevilla oder auch Diario de Mallorca.
Die staatliche Fernsehanstalt Televisión Española betreibt zwei Sender, TVE 1 und TVE 2.
Private TV-Programme sind Antena 3, Telecinco und Canal+.
Das Fernsehprogrammangebot wird durch regionale Fernsehsender abgerundet.
Im Bereich des digitalen Fernsehens gibt es die Angebote Digital+ und Auna.
Sport
Fußball ist in Spanien der mit Abstand wichtigste Publikums- und auch ein viel betriebener Breitensport.
Weitere Mannschaftssportarten sind Basketball, Handball und Volleyball, an den Universitäten erfreut sich außerdem Rugby großer Beliebtheit.
Der Motorsport, insbesondere Rallye (Carlos Sainz ist derzeit der bekannteste spanische Fahrer), Formel 1 (Fernando Alonso jüngster Weltmeister im Jahre 2005) und Motorradrennen (Dani Pedrosa) genießen die Aufmerksamkeit der Zuschauer.
Ein großes Radsportereignis ist die Vuelta, weitere international beachtete Rennen sind die Baskenland-Rundfahrt, die Katalonien-Rundfahrt und das Clásica San Sebastián.
Bedeutende Individualsportarten sind Tennis, Padel, ein relativ neues, dem Tennis ähnliches Spiel, und Golf.
Im Nordosten Spaniens und im Lande Valencia wird Pelota, der baskische Nationalsport, gespielt.
Ein typisch spanisches Spektakel ist der Stierkampf, der nicht als Sportart angesehen wird. Nach Meinung seiner Anhänger ist er als eine Kunst anzusehen, in der Eleganz und Ästhetik eine wichtige Rolle spielen. In den Augen vieler Kritiker stellt er eine archaische und brutale Tradition dar, die es aufgrund der mit ihr verbundenen Tierquälerei nicht wert sei, in ihrer heutigen Form fortgeführt zu werden.
Nationale Feiertage
Der spanische Nationalfeiertag wird am 12. Oktober anlässlich der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus gefeiert (Día de la Hispanidad).
Am 6. Dezember wird die Annahme der Verfassung im Jahre 1978 (Dia de la Constitución) gefeiert.
- 1. Januar - Neujahr
- 6. Januar - Heilige Drei Könige und Epiphanias
- 19. März - St. Josef
- 1. Mai - Tag der Arbeit
- 12. Oktober - Nationalfeiertag (s.o.)
- 1. November - Tag aller Heiligen
- 6. Dezember - Tag der Verfassung
- 25. Dezember - Weihnachten
In den einzelnen Provinzen gibt es noch weitere Feiertage, so wird z. B. in Katalonien am 24. Juni St. Joan (spanisch St. Juan) gefeiert.
Weitere Themen
- Liste katalanisch-spanischer Ortsnamen im katalanischen Sprachgebiet
- Tourismus in Spanien
- Stierkampf
- Kfz-Kennzeichen (Spanien)
- Postleitzahl (Spanien)
- Portal:Spanien
- Spanische Küche
- Weinbau in Spanien
- Redewendung: Das kommt mir spanisch vor
Weblinks
20px Wiki-Portal Spanien
- WikiTravel-Eintrag zu [http://wikitravel.org/de/Spanien Spanien]
- [http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=14&land_id=157 Länder- und Reiseinformationen] des Auswärtigen Amtes
- [http://www.spiegel.de/jahrbuch/0,,ESP,00.html Spiegel online / Jahrbuch / Spanien]
- http://www.guiadeayuntamientos.info/ - spanischsprachige Website mit Informationen über sämtliche spanische Gemeinden
- http://www.spanischebotschaft.de/ - Website der spanischen Botschaft in Deutschland
- http://www.proel.org/lenguas2.html - Informationen über die Sprachen in Spanien (auf Spanisch)
- http://www.ccape.es - Deutsche Handelskammer für Spanien
- http://www.cibera.de - cibera - Virtuelle Fachbibliothek Ibero-Amerika / Spanien / Portugal
Kategorie:Staat
Kategorie:Monarchie
Kategorie:Land in der EU
Kategorie:Mittelmeer
fiu-vro:Hispaania
ja:スペイン
ko:에스파냐
ms:Sepanyol
simple:Spain
th:ประเทศสเปน
zh-min-nan:Se-pan-gâ
InselEine Insel ist eine Landmasse, die vollständig von Wasser umgeben ist, aber nicht als Kontinent gilt. Auch durch den Menschen künstlich erstellte Bauwerke (Brücken, Fahrdämme) verändern die Inseleigenschaft nicht, wenn die Natur bis dahin für die vollständige Wasserumgebung gesorgt hat. Sylt ist also nach wie vor eine Insel. Der Peloponnes ist dementsprechend eine Halbinsel - obwohl ein Kanal die Landenge und Verbindung zur Attika durchschneidet.
Einige Länder haben diese Definition noch erweitert. So darf in Kanada erst dann von einer Insel gesprochen werden, wenn auf einem Stück Land ein Baum wächst. Diese Definition ist dort nötig, da nur auf Inseln gebaut werden darf.
Man unterscheidet zwei Arten hinsichtlich der Lage von Inseln:
#Ozeanische Inseln, die oft als Bestandteil mittelozeanischer Rücken, frei vom Kontinent aus dem Meer aufragen (meist Vulkane oder Koralleninseln (Atolle))
#Kontinentale Inseln, die auf dem Festlandsockel ruhen.
Eine weitere denkbare Unterscheidung wäre die nach der Art des Gewässers in:
#Hochseeinsel, wie z.B. Helgoland bzw. See- oder Meeresinsel
#Binnenseeinsel
#Flussinsel
Große Inseln
Legende: ~= bedeutet: bitte ausfüllen
Geowissenschaftlich interessante Inseln in der Wikipedia
- Kachelotplate
- Sable Island
- Surtsey
Verwandte Themen
- Größte Insel
- Schwimmende Insel
- Gefängnisinsel
- Schatzinsel
- Inselkette
- Liste der Inseln
- Liste der Inselstaaten
- Liste britischer Inseln
- Liste dänischer Inseln
- Liste deutscher Inseln
- Liste griechischer Inseln
- Liste niederländischer Inseln
- Liste polnischer Inseln
- Liste russischer Inseln
- Liste unbewohnter Inseln
siehe auch
- Insel (Altmark), Gemeinde im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt
- Kommissionsinsel, Stadtviertel der Stadt Kehl am Rhein
- Insel-Verlag, Insel-Bücherei
Kategorie:Physische Geographie
ja:島
ko:섬
ms:Pulau
simple:Island
th:เกาะ
zh-min-nan:Tó-sū
Castellón
frame
Castellón de la Plana (valencianisch/katalanisch Castelló de la Plana) ist eine Stadt in Spanien, die in der Autonomen Region València liegt. Castellón ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz.
Auf einer Versammlung valencianischer Schriftsteller und Sprachwissenschaftler wurde im Jahre 1932 in Castellón beschlossen, die von Pompeu Fabra kodifizierten und damals schon in Katalonien gültigen Normen der katalanischen Orthographie in angepasster Form auch für das Valencianische zu verwenden. Daher werden diese orthographischen Normen auch als Normen von Castelló bezeichnet.
Weblinks
- http://www.ayuncas.es/
Kategorie:Ort in Spanien
HektarDas Ar ist eine Maßeinheit der Fläche, Einheitenzeichen: a (Formelzeichen der Fläche: A) von exakt 100 m² und ist damit äquivalent zu einem Quadratdekameter (dam²).
; 1 a := 100 m²
; 1 daa := 10 a = 1000 m²
; 1 ha := 100 a = 10000 m²
Das Ar wurde mit der postrevolutionären Einführung des metrischen Systems in Frankreich zum Ende des 18. Jahrhunderts dort die Basiseinheit der Fläche, da sie eher im Bereich der in der Landwirtschaft üblichen Größen liegt als der Quadratmeter. Dieser wurde durch Anwendung der bekannten Präfixe zum Zentiar (ca). Ebenso wurden die Zehn- und Hunderfachen gebräuchlich, der (oder das) Dekar (daa) und Hektar (ha), bei denen der letzte Vokal der Vorsilbe entfällt. Heute ist fast nur noch der Hektar gebräuchlich, d.h. vor allem in der Land- und Forstwirtschaft, wo er noch nicht durch Quadratmeter und Quadratkilometer (km²) ersetzt worden ist, und wird häufig als eigene unabhängige Einheit empfunden, obwohl sein Nutzen eigentlich darin bestand, dass er mit Quadratmeterm, Ar und Quadratkilometer eine durch den Faktor einhundert verknüpfte Reihe bildet. Das Ar gehört nicht zum SI-Einheitensystem, doch es ist – auch mit Präfix – bis auf weiteres zur Benutzung mit diesem zugelassen. In der Schweiz überwiegt die französische Schreibung Are (Helvetismus).
Eine in Deutschland noch verbreitete – aber nicht SI-gerechte – Maßeinheit ist der Morgen, der seit der Reichseinigung 1871 überall 0,25 ha (also 2500 m²) entsprechen soll und daher zeitweilig auch Viertelhektar (vha) genannt wurde. Während des 20. Jahrhunderts wurde in der Landwirtschaft das Rechnen in Morgen und Zentner (100 Pfund = 50 kg) bzw. Scheffel (50 l) von Hektar und Dezitonne / Doppelzentner / Quintal (100 kg; dt, dz, q) bzw. Hektoliter (100 l = 0,1 m³; hl) abgelöst und gleitet derzeit auf Quadratkilometer und Tonne / Megagramm (1000 kg; t, Mg) bzw. Kubikmeter (m³) über.
Siehe auch
- Acre
- Mathematik für die Schule
- Flächenmaß
- Alte Maße und Gewichte
Kategorie:Maßeinheit
als:Ar
ja:アール
Leuchtturm
Als Leuchtturm wird in der Nautik ein in der Regel etwa 15 bis 40 Meter hoher Turm bezeichnet, der an wichtigen oder gefährlichen Punkten der Schifffahrt als weithin sichtbares Seezeichen dient.
Durch ihre Lichtsignale (Leuchtfeuer) weisen sie Schiffen den Weg und ermöglichen so die Navigation und das Umfahren gefährlicher Stellen im Gewässer.
Im übertragenen Sinn (Metapher) kann alles als Leuchtturm oder Leuchtfeuer bezeichnet werden, das weithin sichtbar ist oder Wirkung erzielt.
Funktionen und Technik von Leuchttürmen
Es lassen sich mehrere grundsätzliche Funktionen unterscheiden:
- Navigationshilfe zur genauen Positionsbestimmung auf See.
- Warnung vor Untiefen (Riffe, Sandbänke).
- Fahrwasser-Markierungen durch Farbfilter und feste bzw. bewegliche Blenden, die in Richtung der Fahrrinne ein farbiges oder rhythmisch blinkendes Signal erzeugen. Die entsprechenden Sektoren und Blinkfrequenzen sind in den Seekarten angegeben. Bei engen Fahrrinnen werden auch Richtfeuer verwendet.
Als Leuchtfeueroptik werden seit etwa 1820 Fresnellinsen verwendet (nach Augustin Jean Fresnel), die heute eine hohe Lichtausbeute haben. Die Gürtellinse hat mehrere waagrechte, prismatische Glasringe um die Lichtquelle, die das auftreffende Licht horizontal brechen und spiegeln.
Das Drehlinsensystem hat mehrere (bis zu 20) Sektoren und Brennweiten bis etwa 70 cm. Jeder Turm hat seine kennzeichnende Umdrehungszeit und Blinkart („Wiederkehr“ und Kennung). Sie werden für jedes Revier periodisch im Leuchtfeuerverzeichnis veröffentlicht.
Die Bauweise der Leuchttürme ist sehr vielfältig. Neben Metall, Holz und Ziegelbau gibt es auch Rohr- und mastartige Konstruktionen. Früher gab es auch Funkfeuer nach ähnlichem Prinzip: Funkstrahlen mit festgelegten Kennungen, die als Dreh- und Richtfunkfeuer einsetzbar waren. Heute ist die Bezeichnung fast gänzlich auf die Funkstationen der Luftfahrt übergegangen. Bis in das späte 20. Jahrhundert waren in der Nordsee Feuerschiffe positioniert.
Reichweite und „Feuer in der Kimm“
Die Reichweite (technisch Nenntragweite) der meisten Leuchtfeuer liegt - je nach Bauart und Umständen - zwischen 5 und 20 Seemeilen. Sie hängt vor allem von drei Faktoren ab:
# „Höhe des Feuers“ über dem Meeresspiegel, was mit der Erdkrümmung zusammenhängt
# Leuchtkraft der Lichtquelle und Qualität der Optik
# Wetter und Sichtbedingungen
# und Leuchtsektor bzw. seine Farbe.
Die theoretische Reichweite nach (1) nimmt mit der Wurzel der Turmhöhe zu, doch spielt auch die „Augenhöhe“ des Navigators (d. h. die Schiffshöhe) eine Rolle. Bei 50 m/10 m beträgt sie 21,5 Seemeilen oder 40 km, bei 15 m/2 m nur 11 Seemeilen (20 km). Daher ist es sinnvoll, den Leuchtturm auf einem küstennahen Hügel oder auf einer Düne zu errichten. So lassen sich beispielsweise in Norddeutschland mit 40 m-Türmen „Feuerhöhen“ bis 65 m erreichen. Der bekannte Turm auf Borkum erreicht derart [http://www.leuchtturm-atlas.de/HTML/BorkuGT.html Tragweiten] bis 24 Seemeilen. Am „Signalberg“ vor Wismar ist das Leuchtfeuer sogar (75 + 20) m = 95 m hoch.
Der 2. Faktor der Reichweite wird u. a. von Aufwand, Stromversorgung und den Kosten der Wartung bestimmt. Die Lichtstärke kann in die Millionen Candela gehen. Den Wettereinfluss berücksichtigt man durch eine Sichtweiten-Skala, ähnlich wie auf Flugplätzen und in der Astronomie.
Wenn ein starkes Leuchtfeuer gerade „in der Kimm“ (dem nautischen Horizont) auftaucht bzw. verschwindet, kann seine Entfernung einfach berechnet und so der Schiffsort bestimmt werden. Die Methode hat zwar heute an Bedeutung eingebüßt, wird aber noch von Skippern verwendet und hat auch für Gäste auf dem Schiff ihren Reiz. Man unterscheidet zwischen Blinkfeuer und Blitzfeuer bei den Leuchttürmen.
Konkurrenz neuer Navigationsmethoden und Touristik
Auch wenn mittlerweile zahlreiche funktechnische Navigationshilfen mit den Leuchtfeuern in Konkurrenz treten, können visuelle Schifffahrtszeichen insbesondere im küstennahen Bereich nicht ersetzt werden. Bei Ausfall funktechnischer Navigationshilfen (GPS / DGPS, siehe hierzu Volpe Report des U.S. Department of Transportation) stellen sie die unverzichtbare Rückfallebene dar. In bestimmten Fällen sind sie die genausten Navigationshilfen überhaupt (Richtfeuer / Sektorenleitfeuer).
Früher waren die Türme Arbeitsplatz und teilweise Wohnort der Leuchtturmwärter. Dieser Beruf wird in dieser Form praktisch nicht mehr ausgeübt, da der Betrieb der Leuchtfeuer schon lange automatisiert ist.
Trotz modernster Elektronik wie Satellitennavigation und Radar haben aber Leuchttürme nach wie vor ihren Platz in der Navigation, wenn auch zumeist nur noch als Sicherungssystem: bei Ausfällen der Elektronik, der Stromversorgung oder bei Unsicherheiten bei der Ortung. Teilweise befinden sich in der Nähe von Leuchtfeuern auch Funkfeuer.
Viele Leuchttürme haben inzwischen die meist vorhandene Aussichtsplattform für Touristen geöffnet. Sie ist im Regelfall über ein Treppenhaus im Innern des Turms zu erreichen. Vereinzelt dienen Türme auch als Urlaubsquartier oder können für einige Zeit gemietet werden. Einer der ersten derartigen Gelegenheiten war in den 1980ern die Insel Scalpay zwischen Schottland und den Hebriden. In Deutschland steht der Leuchtturm Roter Sand in der Wesermündung als Quartier zur Verfügung.
Kurze Geschichte des Leuchtturms
Wie die Geschichte der Leuchttürme begann, ist heute im Dunkel der Jahrhunderte entschwunden. Doch im östlichen Mittelmeer gab es schon Jahrhunderte vor Christi Geburt regen Seehandel - und wohl auch Leuchtfeuer, um auch bei widrigen Verhältnissen den Heimathafen zu finden.
Heimathafen
Heimathafen
Mindestens zwei antike Feuer sind überliefert, die um 300 v. Chr. entstanden: Der »Koloss von Rhodos« und Pharos von Alexandria. Freilich ist unsicher, ob der Koloss wirklich als Leuchtfeuer diente. Er soll nur wenige Jahrzehnte gestanden haben, bis er 224 v. Chr. einstürzte. Der ägyptische Turm ging hingegen erst 1303 bei einem Erdbeben verloren.
Die Seefahrt suchte schon zu Beginn nach einfachen Wegen, den Seefahrern »heimzuleuchten«. Fackeln und kleine Feuer wiesen den Fischern nachts ihren Weg. Mönche empfahlen deren Betrieb als gottgefällige Aufgabe.
In Westeuropa war wohl der Leuchtturm von „Torre de Hércules“ im galicischen A Coruña, Spanien einer der ersten. Der noch heute genutzte Turm wurde im Jahr 110 von Caius Sevius Lupus fertiggestellt und war ursprünglich 36 m hoch und Maß 18 m x 18 m am Fuß. Seit einer Renovierung und Erweiterung im Jahr 1791 beträgt seine Höhe 50 m. Die Maße am Fuß betragen 20 m x 20 m. Auch der Leuchtturm Hook Head in Irland wird zu den ersten gezählt. Er wurde angeblich 1172 über den Klippen des südirischen Ortes in der Grafschaft Wexford bei Waterford erbaut. Heute trägt der Turm sein Feuer in 35 m Höhe.
Im 13. Jahrhundert errichteten die Städte der Hanse (Lübeck und Wismar) Kerzen-Laternen in Travemünde bzw. vorgelagerten Inseln. Das bestehende Hafenzeichen in Travemünde wurde 1226 kaiserlich privilegiert. 1299 erhielt Hamburg die Nordseeinsel Neuwerk um dort einen Leuchtturm zu errichten, dieser wurde 1310 fertiggestellt und steht auch heute noch. Um 1625 folgte ein ständiges Leuchtfeuer auf Wangerooge. Die Benutzung des Kirchturms bewährte sich aber nicht auf Dauer.
Deutlich verbessert wurden die Leuchtfeuer 1782 durch den Genfer Physiker Aimè Argand mit der Hohldochtlampe, ein Vorläufer der späteren Petroleumlampe. Erst später setzten sich allmählich Gasglühlichter durch. Schließlich entwickelte Augustin Jean Fresnel (1788-1827) im Auftrag der französischen Regierung eine parallele Lichtbündelung durch spezielle Reflex-Linsen, wodurch die Leuchtfeuer eine viel größere Tragweite erreichten.
Siehe auch:
- Liste der Leuchttürme, Aussichtsturm, Fahrwassertonne, Seezeichen, Pharos von Alexandria
- Färöische Leuchttürme, Leuchtturm Arngast, Punta Delgada,
- Leuchtturm von Bell Rock, Leuchtturm Westerheversand, Roter Sand, Slettnes fyr
Weblinks
- [http://www.wsv.de/fvt/lf/inhalt.html Fachstelle der Wasser und Schifffahrtsverwaltung für Verkehrstechniken] Ausführliche technische Informationen
- [http://www.leuchtturmseiten.de/ Die Leuchtturmseiten] Leuchttürme von Norwegen bis zur Bretagne
- [http://www.leuchttuerme.net/ leuchttuerme.net] Informationen & Bilder rund um Leuchttürme in aller Welt
- [http://www.pharologie.de/ pharologie.de] Europäische Leuchttürme von Island bis Italien
- [http://www.leuchtturm-atlas.de/start.html leuchtturm-atlas.de] Liste, Infos, Bilder und Karte aller deutschen Leuchttürme
- [http://www.wsa-hl.wsv.de/wasserstrassen/bauwerke/leuchttuerme/lt_travemuende_alt/index.html Wasser- und Schifffahrtsamt Lübeck] Leuchttürme im Bereich des WSA-Lübeck
- [http://www.leuchtfeuerseiten.de/ Leuchtfeuerseiten] Leuchttürme Europas
- [http://www.Leuchttuerme.de/ Leuchttuerme.de] Leuchttürme, Meer und mehr. Bilder und Historie.
- [http://home.arcor.de/sabine.huelse/HTML/MONEY2/MONEY2.HTM Münzen mit Leuchttürmen]
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Kategorie:Verkehrsbauwerk
Kategorie:Navigation (Schifffahrt)
ja:灯台
simple:Lighthouse
Autonome Region (Spanien)
Als autonome Gemeinschaften (spanisch comunidades autónomas) werden die Regionen Spaniens bezeichnet. Die autonomen Gemeinschaften sind Gebietskörperschaften, die im Rahmen der spanischen Verfassung mit bestimmten Kompetenzen in Gesetzgebung und Vollziehung ausgestattet werden. Das Maß der jeweils eingeräumten Autonomie variiert dabei von Gemeinschaft zu Gemeinschaft.
Spanien besteht insgesamt aus 17 autonomen Gemeinschaften. Dazu kommen noch die beiden
autonomen Städte (ciudades autónomas) Ceuta und Melilla. Die autonomen Gemeinschaften gliedern sich ihrerseits teilweise in bis zu acht Provinzen.
Entstehung
Die Einteilung Spaniens in autonome Gemeinschaften gründet sich auf die spanische Verfassung von 1978 (Artikel 2), die den Gemeinschaften auch (anders als etwa in Frankreich) ausdrücklich ihre Autonomie garantiert. Die Bildung der autonomen Gemeinschaften wird dabei durch Artikel 143 geregelt. Die Verfassung von 1978 fixiert in ihrem Artikel 143 einen in dieser Art weltweit einmaligen Prozess der Bildung von regionalen Gebietskörperschaften durch einen freien Zusammenschluss von Provinzen. Die Provinzen bestanden (als bloße Verwaltungssprengel der Zentralregierung) schon lange und wurden so als geeignete Grundlage für die Entstehung der autonomen Gemeinschaften betrachtet. Sieben der 17 entstandenen autonomen Gemeinschaften bestehen dabei aus nur einer Provinz.
Die Verfassung sieht dabei nur einen flexiblen Rahmen für die jeweiligen Autonomiestatute vor, der für jede Gemeinschaft individuell eine weitergehende oder engere Autonomie ermöglicht. Die Autonomiestatute der einzelnen Regionen – die im Gegensatz zu einem Bundesstaat der Zustimmung des nationalen Parlaments bedürfen – wurden nach teilweise jahrelangen Diskussionen zwischen 1979 und 1983 verabschiedet. Darauf folgte ein jahrelanger Prozess mit allmählich zunehmender Autonomie, der unter anderem auch darauf zurückzuführen ist, dass schon die Verfassung mehrjährige Übergangsfristen vorsah, innerhalb derer die autonomen Gemeinschaften allmählich von einer „Vor-Autonomie“ zu einer „vollen Autonomie“ gelangen sollten – wobei „volle“ Autonomie nicht mit Unabhängigkeit zu verwechseln ist. Aber auch innerhalb der beiden von der Verfassung (in Artikel 148 Absatz 2) vorgesehenen Gruppen „vor-“ und „vollautonomer“ Gemeinschaften gab es von Anfang an erhebliche Unterschiede.
Zu den 17 autonomen Gemeinschaften kamen 1995 noch die beiden autonomen Städte Ceuta und Melilla, die eine ähnliche Autonomie genießen. So ist heute (bis auf einige kleine Inseln vor Marokko, die als sogenannte plazas del soberanía unmittelbar der Zentralregierung in Madrid unterstehen) ganz Spanien in autonome Gemeinschaften (bzw. autonome Städte) aufgeteilt.
Charakterisierung der autonomen Gemeinschaften
Die autonomen Gemeinschaften sind sehr heterogen und zeigen eine überraschende Vielfalt. So sind die beiden kleinsten Gemeinschaften, die Balearen und La Rioja, nur ca. 5.000 km² groß, während die beiden größten, Andalusien und Kastilien-León mit jeweils ca. 90.000 km² größer sind als Österreich. Auch die Bevölkerungszahl ist sehr unterschiedlich (280.000 in La Rioja, fast 7,5 Millionen in Andalusien). Dies erklärt zum Teil auch die großen Unterschiede im Grad der Autonomie, da sich auch die jeweilige Leistungsfähigkeit der Gemeinschaften zu einem wichtigen Teil aus ihrer Größe ergibt. So kann grob auch gesagt werden, dass die kleineren autonomen Gemeinschaften für sich nur eine schwächer ausgeprägte Autonomie in Anspruch nehmen, während die großen zahlreiche Kompetenzen des Gesamtstaats übernehmen.
Eine gewisse Sonderstellung nehmen vor allem das Baskenland und Katalonien ein, die beide ein besonders weitgehendes Bedürfnis nach Autonomie haben. So haben beide Gemeinschaften ihre eigenen Polizeikörper (Ertzaintza im Baskenland und Mossos d'Esquadra in Katalonien). Diese besondere Rolle ist vor allem auf die jeweilige Geschichte zurückzuführen, die (jedenfalls nach Darstellung baskischer und katalanischer Nationalisten) jahrhundertelang von Bevormundung und Unterdrückung durch die Zentralregierung in Madrid geprägt war. Ihren Höhepunkt fand diese Entwicklung – nach einer kurzen Phase der Autonomie während der Zeit der Republik – unter dem faschistischen Regime Francisco Francos. Nach dem Tod Francos und der Wiederherstellung der Monarchie waren die autonomen Gemeinschaften nicht zuletzt zur Bewahrung der brüchig gewordenen Einheit des spanischen Staats gedacht.
Daraus erklärt sich auch, dass trotz der Einteilung Spaniens in autonome Gemeinschaften und der teilweise sehr weitreichenden Kompetenzen die spanische Verfassung in ihrem Artikel 2 bestimmt, dass „die Verfassung sich auf der unauflöslichen Einheit der spanischen Nation [gründet]“. In diesem Spannungsfeld zwischen Autonomie und Einheit ist auch die in den letzten Jahren vor allem vom Baskenland ausgegangene Diskussion über eine Neuregelung der Kompetenzverteilung zwischen dem Gesamtstaat und den autonomen Gemeinschaften zu sehen. Auch derzeit sorgt gerade ein Entwurf für ein neues Autonomiestatut für Katalonien für große Aufregung, das Katalonien und die Katalanen als eine „Nation“ bezeichnet.
Liste der autonomen Gemeinschaften
Die 17 autonomen Gemeinschaften sind (in alphabetischer Reihenfolge):
- Andalusien (spanisch Andalucía)
- Aragonien (spanisch Aragón, katalanisch Aragó)
- Asturien (asturisch Asturies, spanisch Asturias)
- Balearische Inseln (katalanisch Illes Balears, spanisch Islas Baleares)
- Baskenland (baskisch Euskadi, spanisch País Vasco)
- Extremadura
- Galicien (galicisch Galiza, spanisch Galicia)
- Kanarische Inseln (spanisch Islas Canarias)
- Kantabrien (spanisch Cantabria)
- Kastilien-La Mancha (spanisch Castilla-La Mancha)
- Kastilien-León (spanisch Castilla y León)
- Katalonien (katalanisch Catalunya, spanisch Cataluña)
- La Rioja
- Madrid (spanisch Comunidad de Madrid)
- Murcia (spanisch Región de Murcia)
- Navarra (baskisch Nafarroa)
- València (valencianisch Comunitat Valenciana, spanisch Comunidad Valenciana)
Siehe auch
- Liste der spanischen autonomen Gemeinschaften nach Fläche
- Liste der spanischen autonomen Gemeinschaften nach Einwohnerzahl
- Liste der Flaggen der autonomen Gemeinschaften Spaniens
- Liste der ISO 3166-2-Codes für Spanien
Weblinks
- [http://www.map.es/servicios_al_ciudadano/politica_autonomica/datos_de_CCAA_y_enlaces/index.html Informationen zu den autonomen Gemeinschaften vom Ministerium für öffentliche Verwaltung (spanisch)]
Kategorie:Spanien
ja:スペインの地方行政区画
ko:에스파냐의 자치 지방
simple:Autonomous communities of Spain
PflanzenweltAls Pflanzenwelt oder Flora wird der Bestand an Pflanzen einer bestimmten Region, beziehungsweise die systematische Beschreibung ihrer Gesamtheit bezeichnet. Abgeleitet vom lateinischen Namen von Flora, der römischen Göttin der Blumen und der Jugend.
# Gesamtheit der Pflanzen eines definierten Gebiets (zum Beispiel die Flora Hawaiis)
# Pflanzenführer oder Bestimmungsbuch für Pflanzen für ein bestimmtes Gebiet
Im Tierreich entspricht der Flora die Fauna.
Siehe auch: Florenreich
Weblinks
[http://caliban.mpiz-koeln.mpg.de/~stueber/thome/Alphabetical_list.html Prof. Dr. Thomé, Otto Wilhelm - Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz - in Wort und Bild für Schule und Haus; 1885 - 1905]
Kategorie:Botanik
Flora war auch eine altital. Göttin, die Göttin der Blumen und des Getreides.
FaunaFauna, benannt nach der römischen Göttin Fauna,
bezeichnet die Gesamtheit der Tierarten in einem Gebiet. Diese wird häufig in Tabellen- beziehungsweise Listenform erfasst (Faunistik=Faunenlehre; Wissenschaft von der Fauna). Eine alternative, umgangssprachliche Bezeichnung ist Tierwelt (im wissenschaftlichen Sprachgebrauch veraltend).
Da häufig nicht die gesamte Fauna eines Gebietes untersucht wird, sondern nur bestimmte systematische Gruppen, spricht man beispielsweise von
- Avifauna (Erfassung der Vogelarten)
- Entomofauna (Erfassung der Insektenarten)
- Ichthyofauna (Erfassung der Fischarten)
- Herpetofauna (Erfassung der Reptilien, im weiteren Sinne häufig auch der Amphibien)
- Malacofauna (Erfassung der Weichtiere)
Die Entsprechung der Fauna im Pflanzenreich ist die Flora.
Selten wird der Begriff auch eingesetzt, um die Tierwelt als Ganzes zu bezeichnen oder bei systematischen Darstellungen der Tierwelt.
Kategorie:Tierwelt
simple:Animalia
Kategorie:Insel (Spanien)Spanien
Kategorie:Geographie (Spanien)
Arkansas TravelerArkansas Traveler may have several meanings:
- Arkansas Traveler was a boat line made by the Southwest Manufacturing Co. of Little Rock, Arkansas. Southwest Manufacturing Co., a division of Standard Railway Equipment Manufacturing Company, manufactured both aluminum and fiberglass boats in Little Rock as well as branch plants in Adams, Wisconsin and Petersborough, Ontario, Canada (Traveler Manufacturing Co., Ltd).
- Arkansas Traveler boats were manufactured from 1959 to about 1967. The 1960 product line included utility boats from 9 to 14 feet LOA, sport utility and sport runabouts from 14 to 16 feet LOA, and day cruisers from 15 to 18 feet in length.
- Arkansas Traveler is an album by Michelle Shocked, first released in 1992.
- Arkansas Traveler is an album by The Breetles, first released in 1987.
- The Arkansas Travler is also a fiddle tune by Sanford Faulkner.
- The Arkansas Travler is also the name of the student newspaper at the University of Arkansas
- The Arkansas Traveller (1858) is a famous American painting by Edward Payson Washburn.
- The Arkansas Travelers are a minor league baseball team based in Little Rock, Arkansas.
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Jerry Cronan
Jerry Cronan – (?-1864), Kanadyjczyk, żołnierz amerykańskiej armii południa, konfederata.
Cronan, podobnie jak około 40 tysięcy innych Kanadyjczyków wziął udział w wojnie secesyjnej. W jego przypadku po stronie Konfederacji. Zmarł od ran odniesionych w bitwie pod Spotsylvanią. Został pochowany na cmentarzu w Arlington pod ]
Kowboj (ang. cowboy), pasterz bydła, zwłaszcza na amerykańskim Dzikim Zachodzie. Kowboje obok Indian, bandytów i szeryfów stali się ulubionymi bohaterami westernów.
Typowy (według westernów) kowboj nosił
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Grammy
ja:グラミー賞
ja:グラミー賞Nagroda Grammy jest przyznawana przez Narodową Akademię Sztuki i Techniki Rejestracji w USA) za wyróżniające się osiągnięcia w muzyce rozrywkowej. Jest jedną z trzech największych muzycznych nagród przyznawanych regularnie rok rocznie. Pozostałymi 2 są Karol May - Winnetou i Amerykanie: James Fenimore Cooper - Ostatni Mohikanin oraz Owen Wister - Wirgińczyk) a zwłaszcza filmy których akcja rozgrywa się na amerykańskim Dzikim Zachodzie, szczególnie w drugiej połowie dziewiętnastego wieku. Bohate
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Wiesław Walendziak
Wiesław Walendziak (ur. 28 listopada 1962 w Gdańsku), polski polityk prawicowy, dziennikarz, publicysta.
W 1987 ukończył studia na Wydziale Humanistycznym Uniwersytetu Gdańskiego na kierun
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Luis de Gongora y Argote
Luis de Góngora y Argote (ur. 11 czerwca 1561 r. w Kordowie, zm. 24 maja 1627 r. w Kordowie), poeta hiszpański. Jeden z czołowych przedstawicieli europejskiego baroku. Kapelan króla ang. próba) - rodzaj licencji na programy komputerowe polegający na tym, że można go używać przez z góry ustalony czas (od 7 do 60 dni). Programy na tej licencji są w pełni funkcjonalne. Po upływie ustalonego czasu, jedyną rzeczą, na którą pozwoli program to rejestracja albo usunięcie z dysku twardego.
Zazwyczaj wersje próbne rozprowadzane są na tej licencji.
Przykłady oprogramowania rozprowadzanego jako licencja trial:
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Globalizacja
Globalizacja - pojęcie to po raz pierwszy pojawiło się w Webster's Dictionary w 1961 roku; wcześniej używany był termin "globalny" o ekologicznych i społeczno-ekonomicznych konotacjach.
Rys historyczny
Ponieważ termin ten ma wiele znaczeń, różne też są podejścia do jego historii. W ogólnym ujęciu ekonomii i ekonomii politycznej
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Tukanowate
Tukanowate (Ramphastidae) - rodzina ptaków z rzędu dzięciołowych podgromady ptaków nowoczesnych Neornithes. Obejmuje gatunki leśne, zamieszkujące Amerykę od południowego Meksyku po Paragwaj i północną
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