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Isolierender Sprachbau

Isolierender Sprachbau

Ein isolierender Sprachbau ist in der Sprachtypologie von Humboldt und Schlegel ein Sprachbau, in der die grammatische Funktion eines Begriffes durch dessen Position innerhalb eines Satzes deutlich gemacht wird, wodurch die Satzstellung zum zentralen Element wird. Man spricht hierbei von isolierenden Sprachen. Im Gegensatz dazu stehen die synthetischen und polysynthetischen Sprachen, in denen verschiedene Informationen durch Flexion in einzelne Wörter inkorporiert werden. Die chinesische Sprache ist ein häufiges Beispiel für isolierenden Sprachbau. Das Englische entwickelte sich im Laufe der Zeit immer mehr zu einer isolierenden Sprache. "The dog eats the fish" "Der Hund frisst den Fisch" Man beachte die völlige Bedeutungsänderung, wenn man im Englischen die beiden Nomen in ihrer Satzstellung vertauscht, und die nur geringe Sinnverschiebung im Deutschen: "The fish eats the dog" - "Der Fisch frisst den Hund"
"Den Fisch frisst der Hund" Im Englischen legt die Position im Satz offensichtlich fest, welches Nomen Subjekt und welches Objekt ist, während es im Deutschen nur zu einer Verschiebung der Betonung kommt, da hier das Subjekt-Objekt-Verhältnis durch die Flexion des Artikels und Endungen verdeutlicht wird. Lediglich in den Pronomen haben sich noch Reste der alten englischen Flexion bewahrt. ja:孤立語 ko:고립어

Isolierender Sprachbau

Ein isolierender Sprachbau ist in der Sprachtypologie von Humboldt und Schlegel ein Sprachbau, in der die grammatische Funktion eines Begriffes durch dessen Position innerhalb eines Satzes deutlich gemacht wird, wodurch die Satzstellung zum zentralen Element wird. Man spricht hierbei von isolierenden Sprachen. Im Gegensatz dazu stehen die synthetischen und polysynthetischen Sprachen, in denen verschiedene Informationen durch Flexion in einzelne Wörter inkorporiert werden. Die chinesische Sprache ist ein häufiges Beispiel für isolierenden Sprachbau. Das Englische entwickelte sich im Laufe der Zeit immer mehr zu einer isolierenden Sprache. "The dog eats the fish" "Der Hund frisst den Fisch" Man beachte die völlige Bedeutungsänderung, wenn man im Englischen die beiden Nomen in ihrer Satzstellung vertauscht, und die nur geringe Sinnverschiebung im Deutschen: "The fish eats the dog" - "Der Fisch frisst den Hund"
"Den Fisch frisst der Hund" Im Englischen legt die Position im Satz offensichtlich fest, welches Nomen Subjekt und welches Objekt ist, während es im Deutschen nur zu einer Verschiebung der Betonung kommt, da hier das Subjekt-Objekt-Verhältnis durch die Flexion des Artikels und Endungen verdeutlicht wird. Lediglich in den Pronomen haben sich noch Reste der alten englischen Flexion bewahrt. ja:孤立語 ko:고립어

Sprachtypologie

Die Sprachtypologie ist ein System (eigentlich mehrere solcher Systeme) zur Klassifizierung von Sprachen anhand grammatischer Merkmale. Die typologische Klassifikation unterscheidet sich von der genetischen Klassifikation, welche Sprachen nach primären etymologischen Ursprüngen, das heißt nach ihren Ursprachen, in Sprachfamilien einordnet, und von der geographischen Klassifikation, welche Sprachen nach geographischen Kriterien in Sprachbünden gruppiert.
Eine typologische Klasse wird Sprachtyp genannt. Es bestehen verschiedene Ansätze zur Sprachtypologie. Zu den frühesten Typologien gehört die von August Wilhelm Schlegel und Wilhelm von Humboldt. Sie teilten die Sprachen aufgrund morphologischer Kriterien in synthetische und analytische Sprachen ein.
- Synthetische Sprachen drücken syntaktische Verhältnisse im Satz zumindest teilweise durch Affixe aus.
  - Die synthetischen Sprachen wurden weiter in flektierende, fusionale, agglutinierende, und polysynthetische eingeteilt.
- Analytische Sprachen verwenden für die syntaktische Funktion Wortstellungsregularitäten oder Funktionswörter.
  - Die analytischen Sprachen umfassen die Gruppe der isolierenden Sprachen, zu der auch das Chinesische gehört. Die Arbeit der beiden Sprachforscher stieß auf Kritik, weil sie chauvinistisch die flektierenden Sprachen, zu denen auch das Deutsche gehört, als weiterentwickelt einstufte und verschiedene theoretische Mängel aufwies. Ein neuer Ansatz ist die Wortstellungstypologie von Greenberg, die auf syntaktischen Kriterien beruht. Es klassifiziert Sprachen nach der Reihenfolge von Subjekt, Objekt und Verb im Satz. Den jeweiligen dieser Sprachtypen einer Klasse nennt man häufig auch einfach nur selbst "Typ der Sprache"
- Subjekt-Verb-Objekt
- Subjekt-Objekt-Verb
- Verb-Subjekt-Objekt
- Verb-Objekt-Subjekt
- Objekt-Subjekt-Verb
- Objekt-Verb-Subjekt Diese Typen werden für gewöhnlich mit SVO, SOV usw. abgekürzt. Beim Deutschen oder beim Niederländischen wird diese Klassifikation dadurch erschwert, dass das Verb oft in mehrere Teile über den Satz verteilt wird, und Subjekt wie Objekt irgendwo dazwischen platziert werden, beispielsweise: "Im Wald habe ich einen Fuchs gesehen". Sowohl Deutsch wie auch Niederländisch werden häufig als V2-Sprachen klassifiziert, da das Verb in jedem Fall an der zweiten Stelle eines Hauptsatzes positioniert ist. Einige Sprachen, insbesondere stark flektierende, lassen sich aber nur sehr schwer in dieses System einordnen, da sie im Grunde jede beliebige Reihenfolge von Verb und Objekt zulassen. Beispiele sind Latein und die polnische Sprache Die relationale Typologie bezieht für ihre Klassifizierung die Umsetzung grammatischer Relationen ein (Siehe Aktiv-, Ergativ- und Nominativsprachen). Je nach Forschungsinteresse kann man typologischen Betrachtungen Kriterien aus allen Teildisziplinen der Linguistik zu Grunde legen. Aus phonologischer Perspektive kann man Sprachen beispielsweise in akzentzählende beziehungsweise silbenzählende einteilen.

Weblink


- [http://www.weikopf.de/Sprache/Grundlagen/Sprachtypologie/sprachtypologie.html Grundlagen der Sprachtypologie] Kategorie:Linguistik ja:言語類型論

Humboldt

Berühmte Personen mit dem Namen Humboldt sind:
- Alexander von Humboldt (
- 1769, †1859), Naturforscher und Entdecker
- Wilhelm von Humboldt (
- 1767, †1835), Sprachwissenschaftler und Bildungsreformer, Bruder von Alexander von Humboldt
- Marie Elisabeth von Humboldt (
- 1741, †1796), geb. Colomb, verw. von Holwede, Mutter der Brüder von Humboldt
- Caroline von Humboldt (
- 1766, †1829), geb. von Dacheröden, seit 1791 Frau von Wilhelm von Humboldt

Benannt nach Alexander von Humboldt (Auswahl)


- das Nucleo Pioneiro de Humboldt Forschungszentrum im Amazonas Gebiet
- die Humboldt Mountain Range in der Antarktis
- der Volkspark Humboldthain in Berlin (Wedding)
- das Humboldt-Gebirge in China
- der Humboldt Peak in Colorado
- der Humboldt-Schacht in Dölau (bei Halle (Saale))
- der Humboldt-Gletscher in Grönland
- die Stadt Humboldt in Illinois
- der Teluk Humboldt in Indonesien
- die Humboldt County in Iowa
- die Stadt Humboldt in Iowa
- die Humboldt Bay an der Nordwestküste Kaliforniens
- die Humboldt County in Kalifornien
- der Humboldt State Redwood Park in Kalifornien
- die Humboldt State University in Kalifornien
- die Stadt Humboldt in Kansas
- der Parque Nacional Alejandro de Humboldt auf Kuba
- die Stadt Humboldt in Minnesota
- der Humboldt Municipal Airport (HBO) in Nebraska
- die Stadt Humboldt in Nebraska
- die Humboldt Bay in Neuguinea
- der Mont Humboldt in Neukaledonien
- der Mount Humboldt in Neuseeland
- die Humboldt Mountains in Neuseeland
- das Humboldt National-Forest-Reservat in Nevada
- die Humboldt County in Nevada
- die Stadt Humboldt in Nevada
- der Lake Humboldt in Nevada
- der Humboldt River in Nevada
- die Humboldt Range in Nevada
- die Humboldt Salt Marsh in Nevada
- der Humboldt Sink in Nevada
- der Humboldtstrom des Pazifiks an der Westküste Südamerikas
- die Stadt Humboldt in Saskatchewan
- die Stadt Humboldt in South Dakota
- der Mirador Humboldt auf Teneriffa
- die Stadt Humboldt in Tennessee
- der Pico de Humboldt in Venezuela
- die Alexander-von-Humboldt-Klinik in Bad Steben (Bayern)
- das Alexander von Humboldt-Gymnasium in Berlin (Treptow)
- das Alexander von Humboldt-Gymnasium in Chemnitz
- das Alexander von Humboldt-Gymnasium in Eberswalde
- das Alexander von Humboldt-Gymnasium in Hamburg/Harburg
- das Alexander von Humboldt-Gymnasium in Konstanz
- das Alexander von Humboldt-Gymnasium in Neuss
- das Alexander von Humboldt-Gymnasium in Schweinfurt
- die Alexander von Humboldt-Realschule in Bayreuth
- die Alexander von Humboldt-Realschule in Remscheid
- die Alexander von Humboldt-Schule in Montreal
- die deutsche Schule Colégio Humboldt in São Paulo
- Asociación de Educación y Cultura Alejandro von Humboldt in Guatemala
- der Humboldt-Pinguin (Spheniscus humboldti)
- die Skarabäen-Art Canthon humboldti
- der patagonische Skunk (Conepatus humboldtii) - Humboldt's Hog-nosed Skunk
- die Fledermausart Histiotus humboldti - Humboldt's Big-eared Brown Bat
- die Wollaffenart Lagothrix lagotricha - Humboldt's Woolly Monkey
- die Totenkopfaffenart Saimiri sciureus cassiquiarensis - Humboldt's squirrel monkey
- die Kurzschwanzaffenart Cacajao melanocephalus - Humboldt's Black-headed Uacari
- die Lilienart Lilium humboldtii - Humboldt's Lily
- das Wasserschlauchgewächs Utricularia humboldtii
- die Kakteenart Mammillaria humboldtii
- die Pilzart Tricholomopsis humboldtii
- die Eichenart Quercus humboldtii
- die Hefenart Pichia humboldtii
- die Orchideenart Schomburgkia humboldtii
- die Aronstabart Anthurium humboldtianum Kunth.
- die Weidenart Salix humboldtiana Willd.
- die Alexander von Humboldt-Stiftung
- das Humboldt-Stipendium
- das Segelschulschiff Alexander von Humboldt
- das Kreuzfahrtschiff MS Alexander von Humboldt
- die Catena Humboldt auf dem Mond
- das Mare Humboldtianum auf dem Mond

Benannt nach Wilhelm von Humboldt (Auswahl)


- das Humboldt-Gymnasium in Bad Pyrmont
- das Wilhelm von Humboldt-Gymnasium in Ludwigshafen
- das Wilhelm von Humboldt-Gymnasium in Rostock

Benannt nach den Brüdern Alexander und Wilhelm von Humboldt (Auswahl)


- die Humboldt-Universität zu Berlin
- das Humboldt-Gymnasium in Berlin
- das Humboldt-Gymnasium in Cottbus
- das Humboldt-Gymnasium in Essen
- das Humboldt-Gymnasium in Gifhorn
- das Humboldt-Gymnasium in Karlsruhe
- das Humboldt-Gymnasium in Potsdam
- das Humboldt-Gymnasium in Radeberg
- das Humboldt-Gymnasium in Ulm
- die Humboldt-Schule in Bad Homburg

Benannt nach Marie Elisabeth von Humboldt (Auswahl)


- Marie Elisabeth von Humboldt-Grundschule in Lichtenberg

Sonstige


- die Maschinenbauanstalt Humboldt AG, (Köln-)Kalk
- die Klöckner-Humboldt-Deutz AG (KHD), Köln
- die Zeche Humboldt Kategorie:Familienname ja:フンボルト

Satz (Grammatik)

Ein Satz ist eine (in sich geschlossene) Folge zusammengehörender Wörter, die eine Aussage, eine Frage oder eine Aufforderung zum Ausdruck bringen. Ausnahmsweise kann ein Satz auch aus nur einem Wort bestehen (siehe auch Satzbauplan). Der Satz ist ein grammatikalisches Konstrukt, das aus verschiedenen Satzgliedern besteht. Ein Satz besteht (mindestens) aus einem Hauptsatz und kann auch Gliedsätze bzw. Nebensätze enthalten. Zur Kennzeichnung wird im Deutschen der Satzanfang großgeschrieben und der Satz endet mit einem Satzendezeichen. Solche sind Punkt, Ausrufezeichen, Fragezeichen und gegebenenfalls Auslassungszeichen (). Im Inneren von zusammengesetzten Sätzen gibt es als Trennzeichen auch Komma, Semikolon und den Gedankenstrich. Beim Reden wird ein Satz von einem vorhergehenden durch eine kurze Pause getrennt. Die Satzmelodie hängt von der Art des Satzes (Aussage, Frage, Aufforderung) ab. Ein Satz ist (meist) als Einheit zu erkennen. Die Zuordnung von Sätzen und ihrer Bedeutung ist aber nicht immer eindeutig. Es existieren annhähernd 200 Definitionen von Satz, die jedoch bislang keine abschließende Zustimmung gefunden haben. Gelegentlich wird alternativ der aus anderen Sprachen bekannte Begriff der Proposition vorgeschlagen.

Zusammengesetzte Sätze

Man kann mehrere Sätze miteinander verbinden und unterscheidet demgemäß zwischen einfachen und zusammengesetzten Sätzen. Die Sätze, aus denen ein zusammengesetzter Satz besteht, nennt man Teilsätze. Sie sind in der Regel durch Kommata getrennt. Die Teilsätze lassen sich unterscheiden in Hauptsätze (HS) und Nebensätze (NS). Der Nebensatz ist der Satz, der einem anderen Teilsatz inhaltlich untergeordnet ist. Das ist dann der Fall, wenn er die Aussagen des anderen Teilsatzes näher bestimmt. Der Teilsatz, der keinen anderen Teilsatz näher beschreibt, ist ein Hauptsatz. Der Nebensatz ist formal in der Regel auch an der Stellung der gebeugten (finiten) Verbform erkennbar. Wenn in einem Teilsatz mit Einleitewort (Relativpronomen, Fragewort, unterordnende Konjunktion) die finite Verbform am Ende steht, handelt es sich um einen Nebensatz. Wenn die finite Verbform an zweiter Stelle steht, ist der Satz ein Aussagesatz. Die erste Stelle kann von einem Satzglied oder einem Nebensatz besetzt werden. Steht die finite Verbform an erster Stelle, ist der Satz ein Fragesatz ohne Fragewort oder ein Aufforderungssatz. Unterschieden werden noch:
- Nominalsätze (NoS) und Verbalsätze (VeS)
- einfacher Satz und Gesamtsatz.
- Satzperiode
- Konsekutivsatz
- Konzessivsatz
- Finalsatz
- Adverbialsatz ---- Ein Satz besteht aus: Satzaussage (Prädikat), Satzergänzung (Objekt) und Satzgegenstand (Subjekt). ---- Siehe auch: Anakoluth (Satzabbruch), Satzgefüge, Satzglied, Satzklammer, Syntax (Satzlehre) Kategorie:Grammatik

Synthetischer Sprachbau

Ein synthetischer Sprachbau ist in der Sprachtypologie nach Humboldt und Schlegel ein Sprachbau, in der die grammatische Funktion eines Wortes durch Flexion (im weiteren Sinne) kenntlich gemacht wird. Dadurch werden quasi neue Wörter "synthetisiert". Sprachen, in welchen dieses Konzept vorherrscht, nennt man synthetische Sprachen. Man unterscheidet hier drei Unterarten des synthetischen Sprachbaus
- (stark) flektierende Sprachen
- agglutinierende Sprachen
- fusionale Sprachen Generell lässt sich sagen, dass die wenigsten synthetischen Sprachen rein eine dieser Gruppen vertreten. Vielmehr überwiegt eines dieser Sprachkonzepte in einer konkreten Sprache. Die westeuropäischen Sprachen tendieren generell zur Abschwächung ihrer Flexion und damit zum analytischen Sprachbau.

Flexion

Die Flexion bezeichnet in der Grammatik die Änderung der Gestalt eines Wortes zum Ausdruck seiner grammatischen Funktion innerhalb eines Satzgefüges. Man spricht von der Beugung eines Wortes. (In der Medizin bedeutet es Beugung eines Gelenks.) Sprachen mit Flexion besitzen einen so genannten flektierenden Sprachbau. Der Ausdruck Flexion wird nicht nur für die Flexion im engeren Sinne verwendet, sondern er bezieht häufig auch die Agglutination mit ein, daher ist die Bezeichnung flektierende Sprache in vielen Fällen ein Synonym für eine synthetische Sprache. Die grammatische Funktion wird durch die Werte diverser grammatischer Kategorien bestimmt, was letztlich die flektierte Form des Wortes bestimmt. Verschiedene Sprachen können verschiedene Kategorien aufweisen. Bei der Flexion wird abhängig von der Wortart unterschieden zwischen
- der Deklination bei Nomina (diese Flexion wird auch als Biegung bezeichnet, um sie von der Beugung der Verben abzugrenzen)‚ ::nach Kasus, Numerus, Genus
- der Konjugation bei Verben ::beispielsweise nach Person, Numerus, Aspekt, Aktionsart, Zeit, Genus Verbi, Modus
- der Komparation (Steigerung) bei Adjektiven und Partizipien ::nach der Steigerungsstufe Man unterscheidet parallel dazu zwei Arten der Flexion
- schwache, äußere Flexion unter der Benutzung von Affixen ::beispielsweise Präfixe, Suffixe, Infixe, Zirkumfixe
- starke, innere Flexion mit der Veränderung des Stammes ::beispielsweise durch Umlaut, Ablaut oder Konsonantenverschiebung Der Begriff flektierende Sprache wird häufig als Oberbegriff für synthetische Sprachen verwendet, also auch für agglutinierende Sprachen und fusionale Sprachen. Eine flektierte Form kann durchaus mehrere verschiedene Bedeutungen haben, wie auch eine grammatische Funktion durch mehrere flektierte Formen ausgedrückt werden kann. Viele indoeuropäische Sprachen – z. B. Deutsch, Latein, slawische Sprachen, Hindi – haben einen flektierenden Sprachbau. Innerhalb der semitischen Sprachen sind besonders in der klassischen arabischen Sprache sehr viele Flexionsformen erhalten geblieben. Hingegen hat das gesprochene Französisch im Laufe der Jahrhunderte viele Flexionsformen verloren. Beispiel: il donne (er gibt) und ils donnent (sie geben) sind vom bloßen Hören nicht zu unterscheiden. Auch die englische Sprache hat in den letzten Jahrhunderten nahezu alle Flexionsformen aufgegeben. Dazu ein Vergleich der Konjugation des Verbs "make" in der mittelenglischen, frühneuenglischen und modernen Form: Hieraus lässt sich sehr gut erkennen, wie das Englische seine Flexion verlor. Im Kontrast zu flektierenden bzw. synthetischen Sprachen stehen analytische Sprachen und isolierende Sprachen. Siehe auch: Derivation (Linguistik)

Weblinks


- Der Werwolf - ein Gedicht von Christian Morgenstern Kategorie:Grammatik Kategorie:Linguistische Morphologie ja:語形変化

Chinesische Sprache

Chinesisch – chinesisch: 汉语 und 中文 Pīnyīn: Hànyǔ und Zhōngwén – ist eine Untergruppe der sino-tibetischen Sprachfamilie. Es ist keine Einzelsprache, sondern aufgegliedert in verschiedene einzelne "Dialekte", die sich voneinander ebenso stark wie die verschiedenen slawischen oder die verschiedenen romanischen Sprachen unterscheiden. Manche sprechen daher lieber von den "sinitischen Sprachen". Andererseits bezeichnet man mit "chinesisch" mehr und mehr das weit verbreitete Mandarin, also eine klar abgegrenzte Sprache. __TOC__ Die mündliche Kommunikation zwischen einem Sprecher des Mandarin und beispielsweise einem des Kantonesischen ist sehr schwierig bis unmöglich. Ermöglicht wird die Kommunikation aber über die Hochsprache Pǔtōnghuà und die chinesische Schrift, die in ganz China benutzt wird und die aufgrund ihres besonderen Charakters als logographischer Schrift unabhängig von der Aussprache verständlich ist, regional jedoch durch Einflüsse der "Dialekte" durchaus variieren kann. Chinesisch in der einen oder anderen Variante wird heute von ca. 1,2 Milliarden Menschen gesprochen, von denen die meisten in der Volksrepublik China und Taiwan leben. Die verschiedenen chinesischen Sprachen werden oft auch als Dialekte bezeichnet, obwohl sich, wie beschrieben, Sprecher verschiedener chinesischer Sprachen nicht verstehen können und diese Sprachen selbst wieder in Dialekte zerfallen. Dies wird mit der gemeinsamen Schrift und der Koexistenz in einem gemeinsamen Staat begründet. In der Linguistik wird aber in diesem Zusammenhang oft statt von Dialekten auch von verschiedenen chinesischen Sprachen gesprochen und das Chinesische als eine Gruppe von mindestens sechs verschiedenen Sprachen angesehen. Die am weitesten verbreitete Variante ist Běifānghuà (北方话) (Mandarin, wörtl. "Sprache des Nordens"), welches die Muttersprache von ca. 850 Millionen Menschen ist. Weitere wichtige chinesische Sprachen sind Gan (20 Mio. Sprecher), Hakka (auf Mandarin: Kèjiā; 30 Mio. Sprecher), Jin (45 Mio. Sprecher), Min Bei (10 Mio. Sprecher), Min Nan (40 Mio. Sprecher), Wu (u.a. Shanghaiisch, 77 Mio. Sprecher), Xiang (36 Mio. Sprecher) und Yue (Kantonesisch, mehr als 80 Mio. Sprecher). [http://www.ethnologue.com/show_country.asp?name=China] [http://www.ethnologue.com/show_country.asp?name=Taiwan] Der Language Code ist zh bzw. chi oder zho (nach ISO 639). Für MIME e-mail und im HTTP-Protokoll wird optional eine genauere Unterscheidung mit einem angehängten Country Code (nach ISO 3166) vorgenommen, und damit zh-TW (Taiwan), zh-CN (VR China) und zh-SG (Singapur) unterschieden. Die chinesischen Sprachen – am stärksten ausgeprägt das klassische Chinesisch der Antike – sind isolierende Sprachen, das heißt, die einzelnen Worte stehen als isolierte Einheiten nebeneinander und werden nicht verändert (z. B. durch Deklination oder Konjugation). Grammatische Merkmale wie Anzahl, Fall oder Zeit werden durch hinzugefügte kennzeichnende Worte ausgedrückt, wo es nötig ist. Ist der Gebrauch dagegen aus dem Kontext eindeutig, entfällt die Kennzeichnung gewöhnlich. Im klassischen Chinesisch ist jede Silbe zugleich ein Morphem. Im modernen Chinesisch sind viele zwei- oder dreisilbige Wörter jedoch nur noch theoretisch in mehrere Morpheme zerlegbar, da sie durch langen, häufigen Gebrauch nicht mehr als zusammengesetzte Wörter empfunden werden. Die chinesischen Sprachen sind auch Tonsprachen, das heißt, die Tonhöhe und ihr Verlauf, in der ein Wort gesprochen wird, ist bedeutungsunterscheidend. Die Anzahl der Töne variiert unter den verschiedenen Varianten. Mandarin hat 4 bzw. 5 Töne, der Shanghai-Dialekt (Wu) nur 2 ausgeprägte Töne, Kantonesisch (Yue, gesprochen in Guangdong und Hong Kong) hat 6 Töne, Min Nan hat sogar 8. Neben der chinesischen Schrift gibt es mit dem Pīnyīn auch eine voll ausgebildete offizielle Romanisierung für das Mandarin-Chinesisch. Die anderen chinesischen Sprachen haben eigene Romanisierungs-Systeme. Die chinesischen Sprachen haben andere, eigentlich nicht verwandte ostasiatische Sprachen sehr stark beeinflusst, vor allem Koreanisch, Japanisch und Vietnamesisch.

Literatur


- Bernhard Karlgren: Schrift und Sprache der Chinesen. 2. Aufl., Springer 2001, ISBN 3-540-42138-6.
- Li Dejin, Cheng Meizhen: Praktische chinesische Grammatik für Ausländer. Beijing, Sinolingua 1993, ISBN 7-8005-2218-0
- Zhang Wei, Xu Denan: Grammatik des modernen Chinesisch. Beijing, Verlag für Fremdsprachige Literatur 1985.
- Qian Wencai: Chinesisch-deutsche kontrastive Syntax. Hamburg, Helmut Buske 1985, ISBN 3-87118-623-6.

Lehrbücher


- Wei Chiao: Grundstudium Chinesisch 1. 2. Aufl., Dürr + Kessler 2004, ISBN 3-8018-0064-4.
- Ning-ning Loh-John: Langenscheidts Praktisches Lehrbuch Chinesisch. Ein Standardwerk für Anfänger, 5. Aufl., Langenscheidt 1999, ISBN 3-468-26090-3.
- Assimil: Chinesisch ohne Mühe Bd. 1, ISBN 2-7005-1093-3/ ISBN 2-7005-1350-9
- Assimil: Chinesisch ohne Mühe Bd. 2, ISBN 2-7005-1094-1/ ISBN 2-7005-1351-7
- Cremerius, Ruth: Chinesisch für Deutsche, ISBN 3-87548-384-7

Wörterbücher


- Das neue chinesisch-deutsche Wörterbuch. Beijing, Shangwu yinshuguan 1985, ISBN 7-100-00096-3 (Bis heute das beste chinesisch-deutsche Wörterbuch. Wortschatz etwas veraltet).
- Chinesisch-deutsches Wörterbuch. Akademie der Wissenschaften der DDR 1986, ISBN 3-05-000170-4, ISBN 3-05-000171-2. (Ein weiteres hervorragendes Werk, leider etwas unhandlich, da zweibändig. Die chinesischen Zeichen sind handschriftlich eingetragen, der deutsche Text und Pinyin sehen aus wie auf einer mechanischen Schreibmaschine geschrieben.)
- Wilfried Fuchsenberger: Chinesisch-deutsches Universalwörterbuch. Beijing, Verlag für Fremdsprachige Literatur 2001, ISBN 7-119-01864-7. (Das neueste Wörterbuch größeren Umfangs. Die Übersetzungen sind leider teilweise ungenau oder sogar irreführend, der Satz lässt zu wünschen übrig.)

Siehe auch


- Sprache
- Chinesische Familiennamen
- Chinesische Dialekte
- Deutsch-chinesisches Wort- und Satzlexikon auf Wikibooks

Weblinks


- [http://dehanci.vitadata.org Deutsch-chinesisches Wort- und Satzlexikon (Datenbank)]
- [http://www.chinese-tools.com/ Chinese-tools.com: Chinesisch-Kurse, Wörterbuch, Transkriptor und mehr] (engl.)
- http://vcdic.drgao.de/index.php?page=search.php Metasuchmaschine für Chinesisch
- http://www.xuexizhongwen.de/linksammlung.htm Linksammlung zu mehreren Online-Chinesisch/Mandarin-Kursen
- [http://www.uni-erfurt.de/sprachwissenschaft/personal/lehmann/CL_Lehr/Spr_Welt/SW_Chin.html Zur chinesischen Sprache]
- [http://www.xuexizhongwen.de/ Chinesische Sprache und Computer]
- [http://www.chinafokus.de/themen/themen.php?kaid=44 Themenseite chinesische Sprache bei Chinafokus]
- [http://www.zanhe.com/ Schanghaiisch (Wu Sprache): Introduction and Development] (engl.)
- http://www.zhongwen.com/
- http://www.hantrainerpro.de Kategorie:Sprachgruppe !Chinesische Sprache ja:中国語 ko:중국어 th:ภาษาจีน zh-cn:汉语 zh-min-nan:Hàn-gí zh-tw:漢語

Nomen

Der Begriff Nomen (v. lat. nomenName“ aus griech. onoma; Pl.: Nomina, auch Nomen) wird in vielen Schulgrammatiken synonym mit der Bezeichnung Substantiv gebraucht. Diese Verwendung im engeren Sinn ist unter Linguisten allerdings umstritten. Im weiteren Sinn bezeichnet man mit Nomen Substantive, Adjektive, und nach dem Kriterium der Deklinierbarkeit manchmal auch Pronomen und Numeralien. Kategorie:Grammatik Kategorie:Wort

Objekt

Objekt bezeichnet:
- allgemein etwas unspezifiziertes, siehe Sache, Gegenstand, Ding
- im Sinne der Dialektik das, worauf ein Subjekt seine beobachtende, sinnliche, empirische und praktisch-verändernde Aktivität richtet, siehe Objekt (Philosophie)
- ein Satzglied, siehe Objekt (Grammatik)
- einen Himmelskörper, siehe Astronomisches Objekt
- eine Einheit in einem Geoinformationssystem, siehe Geoobjekt
- eine Einheit in der Informatik, siehe Objekt (Informatik)
- eine bestimmte Art künstlerischer Werke siehe Objektkunst simple:Object

Artikel

Artikel (v. lat.: articulus = Abschnitt, Teilchen, dim. v. artus = Gelenk, Glied) hat mehrere Bedeutungen:
- Sammelbegriff für verschiedene Journalistische Darstellungsformen
- Zeitschriftenartikel, wissenschaftliche Publikationsart
- Gesetzesartikel im Rechtswesen
- Handelsartikel, siehe Ware
- Artikel (Wortart) in der Grammatik Siehe auch: Artikelbrief, Artikelgesetz

Pronomen

Das Pronomen (auch Fürwort, Mehrzahl Pronomina oder Pronomen) ist ein Wort, das ein anderes Wort (meist ein Nomen) ersetzt. So die Definition in der Tradition der (scholastischen) Sprachphilosophie. Syntaktisch läßt sich substantivischer und adjektivischer Gebrauch von Pronomina unterscheiden. Bei adjektivischem Gebrauch oder bei Reflexivpronomina liegt keine Ersetzung vor:
- Hans verändert Hans - Hans verändert sich. Im ersten Fall wird man davon ausgehen, dass zwei Personen, die Hans heißen, gemeint sind (vgl. hierzu auch Benveniste 1974 und Sternefeld (1993:946 ff.) zu "sloppy identity"). Die Bedeutung des sog. Pronomens steht nicht fest im Lexikon, sondern ändert sich je nach in der Sprechsituation Anwesenden (ich - du) oder Vorgängerausdruck (er, sie, es). Im ersten Fall handelt es sich um den Fall der Deixis (Zeigwörter), im zweiten um den der Anapher. Das deutsche Pronomen er kann sich entweder auf den Referenten eines Nomens beziehen, das vorher im Text aufgetaucht ist (Ein Mann kam um die Ecke. Er hatte eine Pistole.), oder aber in betonter Form auf eine Person, die die Gesprächspartner sehen oder kennen (Was macht er denn jetzt wieder für einen Unsinn?) - dann handelt es sich um einen deiktischen Gebrauch, der bei es nicht möglich ist.

Pronomina im Deutschen

Pronomina zählen im Deutschen und in anderen indogermanischen Sprachen sieben verschiedene Typen:
- Personalpronomina (persönliche Fürwörter): ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie
- Possessivpronomina (besitzanzeigende Fürwörter): mein, dein, sein, unser, euer, ihr, ihm
- Reflexivpronomina (rückbezügliche Fürwörter): mich, dich, sich, uns, euch
- Demonstrativpronomina (hinweisende Fürwörter): der, dieser, jener, derjenige, derselbe
- Relativpronomina (bezügliche Fürwörter): der, welcher, was
- Interrogativpronomina (fragende Fürwörter): wer, was, welcher, wo, wie, warum, weshalb
- Indefinitpronomina (unbestimmte Fürwörter): jemand, alle, einer, keiner, mancher
- Reziprokpronomina (wechselseitige Fürwörter): einander Historisch wurden manchmal auch Zahlwörter ("Zahlpronomina") und die Artikel als Pronomina betrachtet, auch dies ist irreführend. Erstere sind Adjektive, Artikel wirken völlig anders, nämlich operativ und wissensbezogen. Alternative Darstellungen in:
- Zifonun, Gisela/Hoffmann, Ludger/Strecker, Bruno: "Grammatik der deutschen Sprache." Berlin/New York 1997
- Benveniste, Émile 1974 Probleme der Alllgemeinen Sprachwissenschaft. (=LTW 1428 - Linguistik). München: List.
- Sternefeld, Wolfgang 1993 ,,Anaphoric Reference.“ Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft. 9.1 Syntax: ein internationales Handbuch zeitgenössischer Forschung. hrsg. v. Joachim Jacobs et al. 940-966. Berlin/New York: de Gruyter.

Pronomina in anderen Sprachen

Im Gegensatz zum Deutschen und anderen europäischen Sprachen wird in einigen Sprachen zwischen inklusivem und exklusivem wir unterschieden, jenachdem, ob der Angesprochene (das „Du“) eingeschlossen ist oder nicht. Das duale wir schließt
dritte Personen aus. Kategorie:Syntax Kategorie:Grammatik Kategorie:Wort ja:代名詞

Region

Region can be used to mean either:
- any more or less well-defined geographical area of a country or continent, defined by geography, culture or history
- in political geography, an administrative subdivision of a country or of the European Union. It is a common English translation of the Russian and Ukrainian administrative subdivision область (oblast) It is worth noting that regions are found in the minds of humans and so regions can be of any size and that each region is unique in its own way. The term also has a more specific use in relation to DVDs; see also regional lockout. For the place-name Region in the works of JRR Tolkien, see Region (Middle-earth).

Administrative regions

The word "region" is taken from the Latin regio, and a number of countries have borrowed the term as the formal name for a type of subnational entity (eg, the región, used in Chile). In English, the word is also used as the conventional translation for equivalent terms in other languages (eg, the область (oblast), used in Russia alongside with a broader term регион).

Countries using administrative regions

The following countries use the term "region" (or its cognate) as the name of a type of subnational entity:
- Belgium (in French,
région; in German, Region; the term gewest is used in Dutch)
- Chile (
región)
- Congo (
région)
- Côte d'Ivoire (
région)
- Denmark (effective from 2007)
- France (
région)
- Ghana
- Hungary (
régió)
- Italy (
regione)
- Mali (
région)
- Namibia
- New Zealand
- Peru (
región)
- Tanzania
- Togo (
région) The Canadian province of Québec also uses the "administrative region" (région administrative). Prior to 1996, Scotland was also divided into regions. The government of the Philippines uses the region (in Filipino, rehiyon) when it's necessary to group provinces, the primary administrative subdivision of the country. this is also the case in Brazil which groups its primary administrative divisions (estados; "states") into grandes regiões (≈"greater regions") for statistical purposes, while Russia uses экономические районы ("economic regions") in a similar way. The government of Singapore makes use of regions for its own administrative purposes. Similarly, the British government also makes limited use of regions for England. The following countries use an administrative subdivision conventionally referred to as a region in English:
- Russia, which uses the
область (oblast).
- Ukraine, which uses the область (oblast). China has five 自治区 (zìzhìqū) and two 特別行政區 (or 特别行政区; tèbiéxíngzhèngqū) which are conventionally translated as "autonomous region" and "special administrative region", respectively.

Geographical regions

A region can also be used for a geographical area; with this usage, there is an implied distinctiveness about the area that defines it. Such a distinction is often made on the basis of a historical, political, or cultural cohesiveness that separates the region from its neighbours. Geographical regions can be found within a country (eg, the Midlands, in England), or transnationally (eg, the Middle-East).

Examples of geographical regions


- Geographical regions in Serbia and Montenegro
- Historical regions of Central Europe
- Historical regions of the Balkan Peninsula
- List of regions in Australia
- List of regions of Canada
- List of regions of the United States
- List of traditional regions of Slovakia
- Regions of Japan

See also


- Autonomous region
- Committee of the Regions
- Euroregion
- Latin names of regions
- Regional district
- Regional municipality Category:Regions ja:地方

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San Donato Milanese
San Donato Milanese è un comune di 31.659 abitanti della provincia di Milano.

Storia

La storia della città di San Donato inizia con le prime installazioni di popoli in epoca pre-romana. Diverse popolazioni come gli Etruschi, i Liguri e i Galli vissero nelle pianure che da Milano si dirigono verso Melegnano; pianure
San Giorgio su Legnano
San Giorgio su Legnano è un comune di 6.172 abitanti della provincia di Milano. Posto alle porte di Legnano, lungo la ferrovia Milano-Arona, è uno dei comuni territorialmente più piccoli della provincia di Milano. Storia del Comune di San Giorgio su Legnano Altimetricamente un p
San Giuliano Milanese
San Giuliano Milanese è un comune di 32.814 abitanti della provincia di Milano, situato a circa 11 km dal capoluogo in direzione sud/est.

Amministrazione comunale

Categoria:Comuni della provincia di Milano Categoria:Comuni della Lombardia provincia di Milano. Caratteristici del paese sono il fiume Olona e i mulini ad acqua, da cui prende il nome la [http://www.cinquemulini.it Cinque Mulini], classica corsa campestre famosa in tutto il mondo, inserita negli appuntamenti IAAF WORLD CROSS COUNTRY.

Amministrazione comunale

Leo Chiosso
Leo Chiosso (Torino, 8 agosto 1920) è stato il paroliere di Fred Buscaglione. Dalla loro collaborazione nacquero quasi quaranta canzoni, e il personaggio pubblico di Buscaglione, il duro con il debole per il whisky e per le donne. L'incontro tra Chiosso e Buscaglione avvenne n

Comunità Valenciana
La Comunità Valenciana (in Valenciano Comunitat Valenciana, in Spagnolo Comunidad Valenciana) è una comunità autonoma della Spagna orientale. È storicamente conosciuta come Regno di Valencia (Regne de Valencia in Valenciano, Reino de Valencia in Spagnolo). Confina con Murcia
Louis Lachenal
Louis Lachenal (Annency 17 luglio, 1920 - Monte Bianco 25 novembre, 1955) alpinista e maestro di sci francese; insieme a Maurice Herzog compì la prima salita all'Annapurna. Nato ad Annency in
Numero abbondante
Un numero abbondante è un numero naturale minore della somma dei suoi divisori. Per esempio, 12 è un numero abbondante perché è inferiore alla somma dei suoi divisori: (1+2+3+4+6)=16. I primi numeri abbondanti sono: 12, 18, 24, 30. Il primo numero dispari abbondante è
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