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Isthmus Von Panama

Isthmus von Panama

Der Isthmus von Panama ist eine Landenge, die im Norden von der Karibischen See und im Süden vom Pazifischen Ozean begrenzt wird. Er stellt gleichzeitig die Landbrücke zwischen Nordamerika und Südamerika dar. Der Isthmus bildete sich vor etwa 3 Millionen Jahren im Pliozän. Der zum Staat Panama gehörende Isthmus wurde aufgrund seiner geeigneten geografischen Eigenschaften für den Bau eines Kanals genutzt, der den Seeweg von der nordamerikanischen Ostküste zur Westküste mehr als halbieren sollte, dem sogenannten Panamakanal (erbaut 1906 bis 1914). Kategorie:Geographie (Mittelamerika) Kategorie:Panama

Karibische See

Das bis 7.680 m tiefe Karibische Meer (kurz die Karibik) ist als südöstlicher Teil des Amerikanischen Mittelmeers durch die Westindische Inselkette, die sich in einem Bogen vom Golf von Mexiko bis fast nach Venezuela erstreckt, vom Atlantischen Ozean abgetrennt. Die Karibik ist nach dem Volk der Kariben benannt, das die spanischen Eroberer auf den Kleinen Antillen vorgefunden hatten.

Bevölkerung

Die Karibik ist ein buntes Völkergemisch mit insgesamt etwa 35 Mio. Einwohnern. Neben den Spaniern leben auch Kreolen, Mulatten und Inder auf den verschiedenen Inseln der Karibik. Spanisch und Englisch sind die Hauptsprachen der Karibik. Daneben wird auf Haiti auch Französisch gesprochen, hinzu kommen verschiedene Kreol-Sprachen. Niederländisch wird ebenfalls gesprochen.

Geologie

Der größte Teil der Karibik, die im Kaimangraben bis 7.680 m tief ist, befindet sich auf der Karibischen Platte, nur ihr Nordwestteil, der jenseits dieses Tiefseegrabens liegt, liegt auf der Nordamerikanischen Platte.

Geschichte der Karibik

Nordamerikanischen Platte Vor den Entdeckungen im 1. Jahrtausend v. Chr. setzten die Arawak-Indianer von Venezuela kommend auf die karibischen Inseln über. Von Trinidad kommend, breiteten sie sich nach Norden aus. Ihnen folgten rund 1500 Jahre später die kriegerischen Kariben, die die Arawaken langsam von den kleinen Antillen vertrieben. Zur Zeit der Entdeckungsreisen Christoph Kolumbus besiedelten die Arawaken Kuba, Hispaniola sowie die Bahamas, während die Kariben die kleinen Antillen bewohnten.

Entdecker und Siedler

Als Kolumbus im Auftrag der spanischen Krone 1492 auf San Salvador landete, war er vor allem auf der Suche nach Gold und anderen Reichtümern. Aber die Arawaken legten keinen Wert auf das, was Europäer als Reichtum ansahen. So wurde die Karibik zwar besiedelt, aber die Konquistadoren zog es alsbald auf den amerikanischen Kontinent. Nach und nach ließen sich auch Engländer, Niederländer und Franzosen nieder; sogar Dänemark und Kurland waren im Besitz einiger Kolonien. Die Karibik war besonders im 16. Jahrhundert Schauplatz von Piraterie. Die kleinen Inseln boten den Seeräubern, die zum Teil als Freibeuter im Auftrag eines Königs unterwegs waren, zahlreiche Unterschlupfmöglichkeiten und die spanischen Schatzflotten ein gutes Angriffsziel. Port Royal auf Jamaika sowie die französische Siedlung auf Tortuga waren regelrechte Piratensiedlungen.

Unabhängigkeit

Die meisten Inseln wurden Mitte des 20. Jahrhunderts unabhängig.

US-Interventionen in der Karibik und Mittelamerika


- Nicaragua: 1833, 1854-57, 1896, 1909-10, 1912-25, 1926-33
- Mexiko: 1845-48, 1914, 1916-17
- Honduras: 1896, 1905, 1907, 1911, 1917, 1919, 1924-29
- Kuba: 1898, 1901-03, 1906-09, 1912, 1917-19, 1921-23, 1933, 1961
- Panama: 1903, 1908, 1912, 1917-18, 1921, 1989
- Dominikanische Republik: 1904, 1914, 1916-24, 1965-66
- Haiti: 1915-35, 1944, 1994
- Costa Rica: 1919
- Guatemala: 1920, 1954
- Grenada: 1983

An die Karibik grenzende Staaten


- Belize (da dieses Land englischsprachig ist, wird es in der Literatur teilweise mit zur Karibik gezählt)
- Costa Rica
- Guatemala
- Honduras
- Kolumbien
- Mexiko
- Nicaragua
- Panama
- USA
- Venezuela

Inselgruppen im Atlantik, die aber zur Karibik gezählt werden


- Bahamas
- Turks- und Caicosinseln

Inseln und Inselgruppen in der Karibik

Turks- und Caicosinseln
- Amerikanische Jungferninseln
- Anguilla
- Antigua und Barbuda
- Aruba
- Barbados
- Bonaire
- Britische Jungferninseln
- Corn Islands (Nicaragua)
- Curaçao
- Dominica
- Grenada
- Guadeloupe
- Hispaniola (mit den Staaten Haiti, Dominikanische Republik)
- Isla Margarita (Venezuela)
- Islas del Rosario (Kolumbien)
- Jamaika
- Kaimaninseln
- Kuba
- Martinique
- Montserrat
- Navassa
- Niederländische Antillen
- Puerto Rico
- Saint-Barthélemy (St. Barts)
- Saint Martin
- San Andrés y Providencia (Kolumbien)
- Sint Eustatius
- St. Kitts und Nevis
- St. Lucia
- St. Vincent und die Grenadinen
- Trinidad und Tobago

Literatur

Eine geistreiche Beschreibung zur Geschichte, Situation und Bedeutung der Karibik zur Zeit der europäischen Kolonisation der Welt findet sich in dem von Andreas Venzke herausgegebenen Tagebuch des Seemanns Heinrich Hasebeck: Gasparan oder die letzte Fahrt des Francis Drake, Benziger-Verlag, Zürich 1996 ISBN 3-545-36531-X

Verwandte Themen


- Mittelamerika
- Westindische Inseln
- Inseln über dem Winde
- Inseln unter dem Winde
- Antillen
- ABC-Inseln Kategorie:Meer Kategorie:Geographie (Karibik) Kategorie:Karibik ja:カリブ海 ko:카리브 해

Nordamerika

Nordamerika ist der nördliche Teil des amerikanischen Doppelkontinentes, umgeben nördlich vom Arktischer Ozean, östlich vom Atlantischen Ozean, südlich von der Karibik und westlich vom Pazifischen Ozean. Es ist der drittgrößte Kontinent der Erde, nach Asien und Afrika und umfasst einschließlich Grönland, der mittelamerikanischen Landbrücke und der Karibik eine Fläche von 24.230.000 km² . Nordamerika hat 454.225.000 Einwohner und ist damit Nr. 4 hinter Asien, Afrika und Europa. Südamerika und Nordamerika wurden nach Amérigo Vespucci benannt. Er kam als Erster auf die Idee, dass das Land, das Christoph Kolumbus entdeckt und als Indien angesehen hatte, ein eigener Kontinent sei. Die Verbindung von Nord- und Südamerika ist die Landenge von Panama. Häufig wird Mittelamerika oder Zentralamerika als eigener Kontinent genannt, jedoch ist Mittelamerika höchstens eine Region wie z.B. Westeuropa und gehört zu Nordamerika.

Geologische Eigenheiten

Westeuropa Fast die gesamte Fläche Nordamerikas SeX sich auf der Nordamerikanischen Platte. Teile Kaliforniens sind bekannt als Rand der Pazifischen Platte, wo die zwei Platten an der San-Andreas-Verwerfung aufeinandertreffen. Seit 1931 ist Rugby, North Dakota offiziell der geographische Mittelpunkt Nordamerikas. Die Position wurde mit einem 4,5 m hohen Steinobelisken markiert.
Image:North america rock metamorphic.jpg|Metamorphe Gesteine Image:North america rock plutonic.jpg|Magmatisches Gestein Image:North america rock sedimentary.jpg|Sedimentgestein Image:North america rock volcanic.jpg|Vulkangestein

Wirtschaft

Die Wirtschaft Nordamerikas umfasst mehr als 440 Millionen Menschen in 23 Staaten und ist geprägt von den starken Unterschieden zwischen den reichen Ländern USA und Kanada, welche zu den wohlhabensten Ländern der Welt gezählt werden. Auf der anderen Seite sind die armen Länder Mittelamerikas und der Karibik. Mexiko ist irgendwo dazwischen. Obwohl Mexiko Teil der NAFTA und der OECD ist, ist es trotzdem um einiges ärmer als die nördlichen Nachbarn. Handelsvereinigungen in Nordamerika:
- Asia-Pacific Economic Cooperation (APEC) ist eine Wirtschaftsvereinigung von weltweit 21 Staaten. Von Nordamerika sind Mexiko, USA und Kanada Mitglieder.
- Karibische Gemeinschaft (CARICOM) ein Zusammenschluss 15 karibischer Staaten.
- Central American Free Trade Agreement (CAFTA) ist ein Freihandelsabkommen zwischen den Vereinigten Staaten, Costa Rica, der Dominikanischen Republik, El Salvador, Guatemala, Honduras und Nicaragua.
- North American Free Trade Agreement (NAFTA, Nordamerikanische Freihandelsabkommen) ist ein ausgedehnter Wirtschaftsverbund zwischen Kanada, den USA und Mexiko und bildet eine Freihandelszone.

Geschichte

Freihandelszone Viele nordamerikanische Urvölker waren bei der Entdeckung durch die Europäer sesshaft (auch in großen Städten) und betrieben bereits ausgiebig Ackerbau und Viehzucht, einige waren Sammler und Jäger. Nachdem sich ihre Bevölkerungszahl aufgrund von fehlender Resistenz gegenüber aus Europa eingeschleppten Krankheiten um etwa 90% dezimiert hatte, waren Sie zahlenmässig stark unterlegen. So gründeten viele Urvölker neue Stämme und Vereinigungen als Reaktion zur Europäischen Besiedlung. Bekannte Gruppen sind Huron, Mohawk, Apache, Cherokee, Sioux, Mohegan, Iroquois und Inuit. Die ersten Europäer, die Nordamerika erreichten (Neufundland), waren die Wikinger, welche es Vinland bezeichneten. Sie erreichten es um das Jahr 1000. Obwohl sie einige Siedlungen errichteten, hinterließen sie kaum bleibende Spuren am Kontinent. Nachdem Christopher Columbus 1492 Amerika entdeckte, waren die Spanier die ersten Europäer die in Nordamerika blieben. Sie kontrollierten bald die großen Inseln der Karibik und besiegten die Azteken, und erhielten auch die Kontrolle über Mittelamerika und Mexiko. Während einige kleinere Länder wie die Niederlande oder die Schweden nur kleinere Besitzungen auf dem Kontinent hatten, wurde der Kontinent zwischen den Spaniern, den Franzosen und den Englischen Erobern aufgeteilt. Die ersten englischen Siedlungen waren Jamestown und Plymouth Rock, welche jetzt Virginia und Massachusetts sind. Die ersten französischen Siedlungen waren Port Royal und Québec in den jetzigen kanadischen Provinzen Nova Scotia und Québec.

Regionale und politische Unterteilung

Québec Auf der Hauptlandmasse befinden sich drei große und relativ bevölkerungsreiche Länder:
- Kanada - viele kleine Inseln am Ufer von Nordamerika gehören zu Kanada, inklusive der Vancouver Island und der Queen Charlotte Islands im Westen; der Prinz-Edward-Insel, Neufundland und Cape Breton im Osten sowie der Ellesmere Insel , Baffininsel und der Victoria Insel im Norden.
- Mexiko - die Revillagigedo Inseln und unzählige kleinere Inseln gehören zu Mexiko.
- die Vereinigten Staaten - Die 48 zusammenhängenden Staaten und Alaska sind im Gegensatz zu Hawaii im Pazifischen Ozean Teil von Nordamerika. Am Südende des Kontinents, in dem relativ kleinen Bereich Mittelamerika, befinden sich folgende Länder:
- Belize
- Costa Rica
- El Salvador
- Guatemala
- Honduras
- Nicaragua
- Panama 1 Am Südostende des Kontinentes befinden sich viele Inselstaaten, die Karibik:
- Antigua und Barbuda
- Bahamas
- Barbados
- Kuba
- Dominica
- Dominikanische Republik
- Grenada
- Haiti
- Jamaika
- Saint Kitts und Nevis
- Saint Lucia
- St. Vincent und die Grenadinen
- Trinidad und Tobago 1 und die abhängigen Inseln:
- Anguilla (britisches Überseegebiet des Vereinigten Königreichs)
- Aruba 2 (Teil des Königreiches der Niederlande)
- Kaimaninseln (britisches Überseegebiet des Vereinigten Königreichs)
- Guadeloupe (Überseedépartement und eine Region Frankreichs)
- Martinique (Überseedépartement und eine Region Frankreichs)
- Montserrat (britisches Überseegebiet des Vereinigten Königreichs)
- Navassa (nichtinkorporiertes amerikanisches Außengebiet der USA)
- Niederländische Antillen 1 (Teil des Königreiches der Niederlande)
- Puerto Rico (nichtinkorporiertes amerikanisches Außengebiet der USA)
- Turks- und Caicosinseln (britisches Überseegebiet des Vereinigten Königreichs)
- Britische Jungferninseln (britisches Überseegebiet des Vereinigten Königreichs)
- Amerikanische Jungferninseln (nichtinkorporiertes amerikanisches Außengebiet der USA) Im Atlantischen Ozean befindlich, aber trotzdem zu Nordamerika gezählt werden folgende abhängige Inseln:
- Bermuda, ein (britisches Überseegebiet des Vereinigten Königreichs) das sich ca. 1.072 km südöstlich von New York City
- Grönland, die größte Insel der Welt ist ein autonomer Bestandteil des Königreichs Dänemark
- St. Pierre und Miquelon ist eine französische Gebietskörperschaft bestehend aus mehreren Inseln an der Südküste von Neufundland 1 Diese Staaten abhängige Inseln befinden sich sowohl in Nord- als auch Südamerika.
2 Diese abhängigen Inseln befinden sich in Südamerika, werden aber wegen historischer und kultureller Gründe trotzdem zu Nordamerika gezählt.
Die USA, Kanada und andere englischsprachige Nationen Amerikas werden manchmal als Angloamerika bezeichnet, während die anderen nord- und südamerikanischen Nationen als Lateinamerika bezeichnet werden. Die Bezeichnung "Nordamerika" hat öfters verschiedene Bedeutung für verschiedene Menschen. Im Alltagsgebrauch in Kanada und den USA bezeichnet Nordamerika manchmal nur die USA und Kanada. Die Menschen in Mexiko und den Ländern in Mittelamerika sehen sich selbst aber sehr wohl als Teil Nordamerikas. ja:北アメリカ ko:북아메리카 simple:North America th:ทวีปอเมริกาเหนือ zh-min-nan:Pak Bí-chiu

Pliozän

Das Pliozän ist eine erdgeschichtliche Epoche der Periode des Neogens, früher wurde es als letzte Epoche des Tertiärs vor dem Quartär angesehen. Es begann vor 5,33 Millionen Jahren und endete vor 1,8 Millionen Jahren, mit dem Beginn des Pleistozäns, siehe auch Geologische Zeitskala (Tabelle).
Vor dem Pliozän liegt das Miozän. Nach ihm folgt das Pleistozän, die Eiszeit, mit einem Wechsel von Warm- und Kaltzeiten bis ins Holozän, der geologischen Gegenwart. Das Klima im Pliozän war in Europa noch warm, doch kündigte eine allmähliche Abkühlung die bevorstehende Eiszeit des Pleistozäns an. Die Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika begann sich zu bilden, was stärkere Auswirkungen auf die Separation der südamerikanischen Tierwelt hatte. Die im Neogen (vor allem im Miozän) ablaufende alpidische Gebirgsbildung der Alpen, Karpaten und anderer Gebirge in Eurasien (Himalaya) kam fast zum Stillstand (geringe Hebungen gibt es bis heute). Die großen Sedimentmassen in Europas Ebenen und tektonischen Becken wurden im Pliozän nur noch durch eine relativ dünne Formation überdeckt, bevor die Gletscher und Schotter der ersten großen Kaltzeiten die heutigen Landschaften prägten.

Siehe auch


- Geologische Zeitskala
- Miozän
- Paratethys
- Sandstein
- Stratigrafie

Literatur


- Ernst Probst: Deutschland in der Urzeit, C. Bertelsmann, München 1986

Websites


- http://www.palaeo-bavarian-geological-survey.de/d/zeit.html (Literatur)
- http://www.erdgeschichte.de.vu Perioden der Erdgeschichte Kategorie:Erdzeitalter ja:鮮新世

Panama

Panama (spanisch Panamá) ist ein Staat in Mittelamerika, der an Costa Rica im Westen und Kolumbien im Osten grenzt. Der das Land durchquerende Panama-Kanal verbindet die Karibik im Norden und den Pazifik im Süden.

Geographie

Der Staat Panama hat eine Fläche von 75.517 km². Davon sind 210 km² Binnenwasserflächen. Seine Küstenlinie ist 2.000 km lang. Panama nimmt den schmalsten Teil der zentralamerikanischen Landbrücke ein, die hier vom Panamakanal durchbrochen wird. Die zentralamerikanische Kordillere, die Panama küstenparallel durchzieht, trägt im Westen mit dem Vulkankegel des Chiriquí (3477 m) den höchsten Berg des Landes. Die am dichtesten besiedelten Gebiete liegen an der pazifischen Küste und um die Kanalzone. Über die Hälfte der Bevölkerung lebt in Städten.
- Siehe auch: Liste der Städte in Panama

Bevölkerung

Die Bevölkerung Panamas ist überwiegend christlich; 85 % sind Katholiken und 15 % Protestanten. Die amtliche Bezeichnung der Einwohner lautet "Panamaer". Umgangssprachlich wird auch oft die Bezeichnung "Panamenier" abgeleitet von span. "Panameños" oder englisch "Panamenians" benutzt. Zwei Drittel der Pamamaer sind Mestizen, also Mischlinge aus Indios und Europäern. Die zweitstärkste Gruppe bilden die Schwarzen und Mulatten mit 13% und darauf folgen mit 10% die Kreolen. Die Indios (v. a. Guaymi) haben einen Anteil von 8,3% an der Bevölkerung.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Panamas Panama war bis 1811 Teil des spanischen Kolonialreiches. Im Jahr 1821 spaltete es sich von Spanien ab und wurde Teil von Großkolumbien unter Simón Bolívar. Mit Unterstützung der USA spaltete sich das heutige Panama am 3. November 1903 von Kolumbien ab. Gleich darauf unterzeichneten Panamanische Unterhändler einen Vertrag, der den USA erlaubte, den Panama-Kanal zu bauen und gleichzeitig die Hoheitsrechte für das Gebiet um den Kanal für sich zu beanspruchen. Es entstand dabei die Panamakanal-Zone. Zwischen 1904 und 1914 errichteten Ingenieure der US-Army den Panama-Kanal. Von 1959 bis 1962 wurde die "Puente de las Américas", eine den Kanal überspannende Brücke, unter den US-Amerikanern erbaut, die während über 40 Jahren die einzige Landverbindung zwischen Nord- und Südamerika bleiben sollte. Am 15. August 2004 wurde eine zweite Brücke namens "Puente del Centenario" unter der scheidenden Präsidentin Mireya Moscoso eröffnet, sie befindet sich allerdings noch nicht in Betrieb. (Stand: November 2004) Flaggenstreit zwischen den USA und Panama 1964 Am 7. September 1977 wurde der Torrijos-Carter-Vertrag unterzeichnet (dem Vertrag den Namen gegeben haben der damalige Präsident Panamas, Omar Torrijos, und der damalige US-Präsident Jimmy Carter), der die Übertragung der gesamten Kanalzone von den USA an Panama bis Ende 1999 zusicherte. Im Dezember 1989 wurde der Diktator Manuel Noriega, der Panama nach dem mysteriösen Tod von Omar Torrijos 1981 mit Hilfe des Militärs regierte, durch die USA (unter George H. W. Bush) in der Operation Just Cause gestürzt. Am 14. Dezember 1999 wurden das gesamte US-Gebiet entlang des Kanals sowie alle US-amerikanischen Militärbasen offiziell an Panama übergeben. Seit September 2004 ist Martín Torrijos (ein Sohn von Omar Torrijos) Präsident Panamas.
- Siehe auch: Liste der Staatspräsidenten von Panama

Verwaltungsgliederung

Panama ist verwaltungsmäßig in neun Provinzen (provincias) und acht Territorien (comarcas) eingeteilt. In den autonomen Territorien gibt es eine Selbstverwaltung der drei indianischen Volksgruppen Kuna, Ngöbe-Buglé und Emberá-Wounaan: Provinzen:
- Chiriquí (Provinzhauptstadt: Davíd)
- Coclé (Provinzhauptstadt: Penonome)
- Colón (Provinzhauptstadt: Colón)
- Darién (Provinzhauptstadt: La Palma)
- Herrera (Provinzhauptstadt: Chitre)
- Los Santos (Provinzhauptstadt: Las Tablas)
- Panamá (Provinzhauptstadt: Ciudad de Panamá)
- Veraguas (Provinzhauptstadt: Santiago)
- Bocas del Toro (Provinzhauptstadt: Bocas del Toro) Autonome Territorien:
- Emberá
- Kuna de Madugandí
- Kuna de Wargandí
- Kuna Yala (Provinzhauptort: El Porvenir)
- Ngöbe-Buglé

Infrastruktur

Der Tapón del Darién

Die Hauptverbindungsstraße ist die Panamericana, die durch ganz Panamá führt. Die Panamericana (engl. Pan American Highway) verbindet eigentlich Nordamerika mit Südamerika und führt von Alaska bis Süd-Chile, doch im Grenzgebiet zwischen Panama und Kolumbien, im Urwaldgebiet des Darién, befindet sich eine Lücke, der so genannte Tapón del Darién (auch unter dem englischen Namen Darien Gap bekannt), die bisher noch nicht geschlossen wurde. Die Gründe dafür liegen vor allem daran, dass das Gebiet von kolumbianischen Guerrilleros gehalten wird, die dort Schmuggel und Drogenhandel betreiben, so dass der Aufwand für die Sicherheit beim Bau der Straße sehr hoch wäre. Zudem sind auch Bedenken von Umweltschützern laut geworden, so dass die panamerikanische Nord-Süd-Verbindung wohl in naher Zukunft nicht fertiggestellt werden wird.

Kultur

Nationalfeiertag ist der 3. November, an dem der Unabhängigkeit von Kolumbien gedacht wird. Ein herausragend bereichernder Teil der panamaischen Kultur sind wie in den meisten lateinamerikanischen Staaten Musik und Tanz. Historische, typische sowie moderne Tänze aus den dem Nachbarland Kolumbien und den Bruderstaaten aus der Karibik formen zusammen mit den typischen Lateinamerikanischen Tänzen eine große Vielfalt. Zu nennen sind dazu:
- Der Tipico und Vallenato, die aus der früheren Staatengemeinschaft mit Kolumbien erhalten geblieben sind.
- Die Kongotänze, welche von den Sklaven afrikanischen Ursprungs bis heute am Leben erhalten wurden
- Der Raeggue, Reggueton und Rakata aus Puerto Rico, der Dominikanischen Republik und Panama selbst
- Tänze der verschiedenen Ureinwohnergruppen, unter anderem der Kuna Yala
- Der Haitano aus Haiti
- Die typischen Lateinamerikanischen Tänze Salsa, Merengue, Bachata, Cumbia Die meisten Tänze werden nach wie vor durch die breite Bevölkerung beherrscht, da sie für das Nachtleben unabdingbar sind.

Weblinks


- weitere Informationen zum Land, mit Fotogalerie und Forum, findet ihr unter [http://www.info-panama.com Info Panama],
Kategorie:Staat Kategorie:Panama ja:パナマ ko:파나마 ms:Panama th:ประเทศปานามา zh-min-nan:Panamá

Isthmus (Geographie)

Ein Isthmus (aus dem Griechischen ισθμός, isthmos, Plural isthmi) ist ein relativ schmaler Streifen Land, der zu beiden Seiten von Wasser begrenzt ist und zwei größere Landmassen miteinander verbindet. Auch die Bezeichnungen Landenge oder auch Landbrücke sind gebräuchlich. Der eigentliche Isthmus ist die Stelle, an der die Breite des Landstreifens am geringsten ist. Ein Isthmus ist oft eine geeignete Stelle für den Bau von Kanälen, da hier die durch den Kanal zu überwindende Distanz am geringsten ist. Herausragende Beispiele hierfür sind der Suezkanal und der Panamakanal, die beide die Länge von bestimmten Schifffahrtsverbindungen drastisch reduzieren. Früher waren Isthmen bevorzugte Stellen um Schiffe von einem Meer zum anderen über Land zu schleifen. So hatte schon Thukydides (3,15) bezeugt, dass Schiffe über den Isthmus von Korinth gezogen wurden. Auch Odysseus Spruch "...Schiff werden einen Weg hinaufgeschleift; alle haben nämlich jeder für sich ein Gestell" (6,264-265) könnte sich gut, nach einer gängigen Theorie, auf den Isthmus von Kalabrien (Landenge von Tirolo) beziehen, wo unter Ausnutzung der Flüsse eine nur 3500 m lange Landenge vom Thyrenischen Meer zum Ionischen zu überwinden war. Während der Isthmus die geeignete Stelle ist Land zu überwinden, ist die Landbrücke die geeignete Stelle, um von einer Landmasse zur anderen zu gelangen.

Beispiele


- Isthmus von Korinth
- Isthmus von Panama
- Isthmus von Sues
- Isthmus von Guatemala
- Isthmus von Tehuantepec
- Isthmus von Kra
- Isthmus zwischen Nord- und Ostsee

Literatur

Armin Wolf, Hatte Homer eine Karte? Karlsruhe 1997. ISBN 3-89063-009-X Kategorie:Geographie ja:地峡

1906

Ereignisse


- 1. Januar: Die Arbeit von Kindern unter 10 Jahren wird im Deutschen Reich in Familienbetrieben erlaubt
- 1. Januar: Ludwig Forrer wird neuer Bundespräsident in der Schweiz
- 1. Januar: Helmuth Johannes Ludwig von Moltke wird als Nachfolger von Alfred Graf von Schlieffen der Chef des Generalstabs der Armee
- 1. Januar: Bayern und Württemberg feiern beide das 100jährige Bestehen als Königreich
- 2. Januar: das bulgarische Parlament genehmigt die Zollunion mit dem Königreich Serbien
- 16. Januar: Beginn der Algeciras-Konferenz
- 17. Januar: Armand Fallières wird neuer französischer Staatspräsident
- 10. Februar: Die britische HMS Dreadnought, das grösste Panzerschiff der Welt, läuft in Portsmouth vom Stapel
- 10. März: Das Grubenunglück von Courrières fordert 1099 Menschenleben
- 21. März: Zar Nikolaus II. schränkt durch Erlasse die Rechte der geplanten Duma drastisch ein
- 7. April: Mit Verabschiedung der Algeciras-Akte gelingt den Großmächten auf der Algeciras-Konferenz die Beilegung der Ersten Marokkokrise
- 27. April: China und Großbritannien schließen einen Vertrag über Tibet
- 10. Mai: Eröffnung der ersten russischen Duma in Sankt Petersburg
- 15. Mai: Der Oberste Gerichtshof der USA ordnet die Auflösung der Standard Oil Company von John D. Rockefeller wegen Verstoßes gegen den Sherman Anti Trust Act an
- 12. Juni: Haakon VII. wird nach der Trennung der Personalunion mit Schweden zum ersten König des selbstständigen Königreichs Norwegen gekrönt
- 14. Juni: Stapellauf der SMS Gneisenau in Bremen
- 14. Juni: Pogrom gegen Juden in Bialystok
- 3. Juli: Im finnischen Landtag werden radikale Änderungen vorgenommen: Der mittelalterliche Vierständesenat wird abgeschafft, an seine Stelle tritt der Einkammerlandtag, der nach dem Proporzwahlrecht bestellt wird. Frauen erhalten das Wahlrecht und dürfen nun auch in Ämter gewählt werden
- 11. Juli: Der Kassationsgerichtshof hebt die ursprüngliche Verurteilung von Alfred Dreyfus auf, der rehabilitiert wird
- 22. Juli: Zar Nikolaus II. löst die erste Duma bereits wieder auf; eine neue wurd für März 1907 einberufen
- 12. August: Ein Attentat auf den russischen Innenminister Pjotr Arkadjewitsch Stolypin fordert 27 Tote, er selbst überlebt
- 14. September: Infolge eines regierungsfeindlichen Aufstandes auf Kuba wird die Insel von US-amerikanischen Marineinfanteristen besetzt und fortan direkt von den USA aus verwaltet
- 3. Oktober: Auf der Internationalen Funkkonferenz in Berlin wird das SOS an Stelle des bisherigen CQD zum internationalen Notrufsignal erklärt
- 16. Oktober: Wilhelm Voigt besetzt das Rathaus von Köpenick
- 27. Oktober: Maximilian Harden löst mit einem Zeitungsartikel, in dem er andeutungsweise mehrere Personen im Umfeld des Kaisers der Homosexualität bezichtigt, die Eulenburg-Affäre aus

Katastrophen


- 31. Januar: Ein Erdbeben der Stärke 8,8 in Kolumbien und Ecuador, etwa 1.000 Tote
- 10. März: Grubenunglück im nord-französischen Courrières mit 1.100 Todesopfern
- 16. März: Ein Erdbeben der Stärke 7,1 in Kagi, Taiwan, etwa 1.300 Tote
- 18. April: Erdbeben in San Francisco, Kalifornien, USA, über 3.000 Tote, mehrere Hunderttausend Obdachlose
- 4. August: Der Dampfer „Sirio“ versinkt vor Kap Palos, über 200 Tote
- 17. August: Ein Erdbeben der Stärke 8,2 erschüttert Valparaíso, Chile, ca. 20.000 Tote
- 15. September: Ein Erdbeben in Nord-Sizilien verwüstet mehrere Ortschaften
- 18. September: Ein Taifun fordert in Hongkong rund 10.000 Todesopfer

Wissenschaft und Technik


- 19. Mai: Einweihung des Simplon-Eisenbahntunnels (20 km)
- 19. August: Einweihung der Großfunkstelle in Nauen
- 12. September: Der Start der Maschine des Dänen Jacob Ellehammer gilt als erster erfolgreicher europäischer Motorflug
- 17. Oktober: Arthur Korn gelingt die telegrafische Übermittlung eines Bildes über 1800 km
- 12. November: Alberto Santos-Dumont, Der erste selbstangetriebene Motorflug ohne Katapultsystem und ohne Gegenwind der Welt
- 13. November: Grundsteinlegung zum Deutschen Museum in München
- 14. Dezember: Indienststellung des ersten U-Boots der deutschen Kriegsmarine
- 24. Dezember: Erste Radio-Übertragung durch den Kanadier Reginald Fessenden
- Marcello Pirani gibt die Konstruktion seines Manometers an
- Theodore Lyman findet die nach ihm benannte Serie im Spektrum von Wasserstoff
- Albert Einstein veröffentlicht seine Theorie der spezifischen Wärme (in: Annalen der Physik 22 (1906), 180–190, 800)

Kultur


- 24. Januar: Uraufführung der Oper Francesca da Rimini von Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow im Bolschoi-Theater in Moskau
- 24. Februar: Uraufführung der Oper L'Ancêtre (Der Ahne) von Camille Saint-Saëns in Monte Carlo
- 10. März: Uraufführung der Oper Don Procopio von Georges Bizet in Monte Carlo
- 31. Oktober: Uraufführung der Oper Ariane von Jules Massenet an der Grand Opéra Paris
- 8. Dezember: Uraufführung der Oper Moloch von Max von Schillings an der Hofoper in Dresden
- 30. Dezember: Uraufführung des melodramatischen Krippenspiels Bübchens Weihnachtstraum von Engelbert Humperdinck im Zirkus Busch in Berlin
- (Tag unbekannt): Der deutsche Komponist Hermann Ludwig Blankenburg gewinnt mit dem Marsch Abschied der Gladiatoren den Kompositionswettbewerb des Musikverlages Boosey & Hawkes

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 22. April: Beginn der „Zwischenolympiade“ in Athen
- 30. April: SC Preußen Münster, Sportclub, wird gegründet
- 26. Juni: Erstes Grand-Prix-Rennen in Le Mans; der Sieger erreicht 101 km/h

Geboren


- 1. Januar: Emanuel Larisch, deutscher Politiker und NS-Widerstandskämpfer († 1944)
- 2. Januar: Cemal Tarik Sedde, türkisch-deutscher Dichter und NS-Widerstandskämpfer († 1935)
- 6. Januar: Eberhard Wolfgang Möller, deutscher Schriftsteller und HJ-Gebietsführer († 1972)
- 6. Januar: G. Ledyard Stebbins, US-amerikanischer Biologe († 2000)
- 9. Januar: Karl Bruckner, österreichischer Schriftsteller († 1982)
- 10. Januar: Edmund Collein, deutscher Architekt († 1992)
- 11. Januar: Albert Hofmann, Chemiker und Entdecker von LSD
- 12. Januar: Emmanuel Lévinas, französischer Philosoph († 1995)
- 15. Januar: Aristoteles Onassis, griechischeFritz Schilgenr Reeder († 1975)
- 17. Januar: Guillermo Stábile, argentinischer Fußballspieler († 1966)
- 22. Januar: Robert Howard, US-amerikanischer Fantasy-Schriftsteller († 1936)
- 27. Januar: Radamés Gnattali, brasilianischer Musiker und Komponist († 1988)
- 29. Januar: Heinrich Bredt, deutscher Arzt († 1989)
- 30. Januar: Carl Merz, österreichischer Kabarettist und Schriftsteller († 1979)
- 31. Januar: Roosevelt Sykes, US-amerikanischer Blues-Musiker († 1983)
- 1. Februar: Edwin Rausch, deutscher Psychologe († 1994)
- 2. Februar: Felix Lützkendorf, hat die deutsche Filmgeschichte der 50er und 60er Jahre mitgeprägt († 1990)
- 4. Februar: Clyde Tombaugh, US-amerikanischer Astronom († 1997)
- 4. Februar: Dietrich Bonhoeffer, deutscher evangelisch-lutherischer Theologe († 1945)
- 5. Februar: John Carradine, US-amerikanischer Schauspieler († 1988)
- 5. Februar: Sara Alexandrowna Lewina, russische Komponistin († 1976)
- 5. Februar: Sara Lewina, russische Komponistin († 1976)
- 7. Februar: Henry Pu Yi, letzter Kaiser von China († 1967)
- 7. Februar: Oleg Antonow, sowjetischer Flugzeug-Konstrukteur († 1984)
- 8. Februar: Richard Hofmann, deutscher Fußballspieler († 1983)
- 9. Februar: André Kostolany, US-amerikanischer Finanzexperte, Journalist und Schriftsteller († 1999)
- 11. Februar: Yves Baudrier, französischer Komponist († 1988)
- 12. Februar: Lon Chaney jun., US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler († 1973)
- 12. Februar: Sabahattin Ali, türkischer Schriftsteller und Lehrer († 1948)
- 16. Februar: Vera Menchik, Schachspielerin († 1944)
- 18. Februar: Alec Issigonis, Automobilkonstrukteur († 1988)
- 18. Februar: Hans Asperger, österreichischer Kinderarzt († 1980)
- 22. Februar: Egano Righi-Lambertini, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 2000)
- 23. Februar: Eduard Schick, Bischof von Fulda († 2000)
- 25. Februar: Boris Papandopulo, kroatischer Komponist und Dirigent († 1991)
- 26. Februar: Egidio Vagnozzi, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1980)
- 27. Februar: Emil Bahr, Kraftsportler, 'Stärkster Mann der Welt' († 1977)
- 28. Februar: Chester Carlson, Physiker und Patentanwalt († 1968)
- 3. März: Barney Bigard, US-amerikanischer Jazz-Klarinettist († 1980)
- 6. März: Lou Costello, US-amerikanischer Schauspieler, Produzent und Comedian († 1959)
- 6. März: Lucy Hillebrand, deutsche Architektin († 1997)
- 11. März: Beppo Brem, deutscher Schauspieler († 1990)
- 11. März: Ferid Alnar, türkischer Komponist († 1978)
- 11. März: Zino Davidoff, ukrainisch-schweizerischer Unternehmer († 1994)
- 13. März: Bum Krüger, deutscher Schauspieler († 1971)
- 14. März: Ulvi Cemal Erkin, türkischer Komponist († 1972)
- 18. März: Denyse Orval, schweizerische Mezzosopranistin († 1985)
- 18. März: Karl Sesta, österreichischer Fußballspieler († 1974)
- 19. März: Adolf Eichmann, SS-Obersturmbannführer († 1962)
- 19. März: Alexander S. Jakowlew, sowjetischer Flugzeugkonstrukteur († 1989)
- 23. März: Lea Grundig, deutsche Malerin und Grafikerin. († 1977)
- 26. März: Herbert Günther, deutscher Schriftsteller und Dichter († 1978)
- 27. März: Cecil Purdy, australischer Schachspieler († 1979)
- 28. März: Boleslaw Barlog, deutscher Theaterregisseur († 1999)
- 31. März: Shinichiro Tomonaga, japanischer Physiker († 1979)
- 1. April: Alexander Jakowlew, sowjetischer Flugzeugkonstrukteur († 1989)
- 9. April: Antal Doráti, ungarisch-amerikanischer Dirigent († 1988)
- 13. April: Samuel Beckett, irischer Schriftsteller († 1989)
- 18. April: Rudolf Vogel, deutscher Politiker († 1991)
- 19. April: Alois Brems, Katholischer Bischof von Eichstätt († 1987)
- 22. April: Anna Maria Bieganowski, deutsche Politikerin († 1986)
- 26. April: Renate Müller, deutsche Schauspielerin († 1937)
- 28. April: Kurt Gödel, österreichischer Mathematiker und Logiker († 1978)
- 28. April: Paul Sacher, schweizerischer Dirigent und Mäzen († 1999)
- 28. April: Richard Rado, deutscher Mathematiker († 1989)
- 2. Mai: Hans-Günther Sohl, deutscher Industriemanager († 1989)
- 2. Mai: Philippe Halsman, Fotograf und berühmt für seine Portraits († 1979)
- 2. Mai: Wolfgang Abendroth, deutscher Politologe († 1985)
- 3. Mai: Mary Astor, US-amerikanische Schauspielerin († 1987)
- 5. Mai: Waldemar Bloch, österreichischer Komponist, Pianist und Musikpädagoge († 1984)
- 6. Mai: André Weil, französischer Mathematiker († 1998)
- 8. Mai: Adolf Mauk, deutscher Politiker und MdB († 1983)
- 8. Mai: Roberto Rosselini, italienischer Filmregisseur († 1977)
- 17. Mai: Zinka Milanov, war kroatische Opernsängerin (Sopran) († 1989)
- 19. Mai: Gerd Bucerius, deutscher Verleger und Politiker († 1995)
- 20. Mai: Ellen Auerbach, deutsch-amerikanische Fotokünstlerin († 2004)
- 20. Mai: Giuseppe Siri, italienischer Kardinal († 1989)
- 27. Mai: Wilhelm Gefeller, deutscher Gewerkschafter († 1983)
- 28. Mai: Wolf Albach-Retty, österreichischer Schauspieler († 1967)
- 29. Mai: Paul Almásy, französischer Reportage-Fotograf († 2003)
- 29. Mai: Terence Hanbury White, englischer Schriftsteller († 1964)
- 30. Mai: Rudolf Hasse, deutscher Rennfahrer († 1942)
- 2. Juni: Carlo Scarpa, Italienischer Architekt († 1978)
- 3. Juni: Josephine Baker, US-amerikanische Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin († 1975)
- 6. Juni: Hans Sachse, deutscher Arzt und Goethe-Forscher († 1985)
- 6. Juni: Max August Zorn, US-amerikanischer Professor der Mathematik († 1993)
- 7. Juni: Fritz Eschmann, deutscher Bundestagsabgeordneter († 1997)
- 10. Juni: Arseni Grigorjewitsch Golowko, sowjetischer Admiral († 1962)
- 15. Juni: Léon Degrelle, belgischer Faschist († 1994)
- 17. Juni: Oswald Baer, österreichischer Maler der Neuen Sachlichkeit († 1941)
- 18. Juni: Anton Stankowski, deutscher Grafiker, Fotograf und Maler († 1998)
- 19. Juni: Ernst Boris Chain, britischer Biochemiker († 1979)
- 19. Juni: Joachim Schöne, deutscher Politiker († 1967)
- 21. Juni: Bruno Pittermann, österreichischer Politiker und Vorsitzender der SPÖ († 1983)
- 22. Juni: Anne Morrow Lindbergh, Ehefrau, Co-Pilotin und Navigatorin von Charles A Lindbergh († 2001)
- 22. Juni: Billy Wilder, Drehbuchautor, Regisseur und Produzent († 2002)
- 23. Juni: Josef Spies, deutscher Politiker († 1985)
- 23. Juni: Rolf Singer, Mykologe († 1994)
- 23. Juni: Wolfgang Koeppen, deutscher Schriftsteller († 1996)
- 23. Juni: Liselotte Herrmann, deutsche Widerstandskämpferin († 1938)
- 24. Juni: Hans Jaray, Kammerschauspieler, Regisseur und Autor († 1990)
- 24. Juni: Pierre Fournier, französischer Cellist († 1986)
- 25. Juni: Heinrich Heesch, deutscher Mathematiker († 1995)
- 26. Juni: Stefan Andres, deutscher Schriftsteller († 1970)
- 27. Juni: Vernon Phillips Watkins, walisischer Lyriker († 1967)
- 28. Juni: Maria Goeppert-Mayer, deutsch-US-amerikanische Physikerin († 1972)
- 2. Juli: Hans Bethe, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger († 2005)
- 2. Juli: Heinrich Otto Seetzen, Mitglied der NSDAP und der SS († 1945)
- 2. Juli: Jan Petersen, deutscher Schriftsteller († 1969)
- 3. Juli: Hilde Körber, deutsche Schauspielerin († 1969)
- 4. Juli: Wilhelm Prinz von Preußen, ältester Sohn des preußischen und deutschen Kronprinzen († 1940)
- 5. Juli: René König, deutscher Soziologe († 1992)
- 7. Juli: Anton Karas, österreichischer Komponist und Zitherspieler († 1985)
- 7. Juli: William Feller, Mathematiker († 1970)
- 11. Juli: Herbert Wehner, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion († 1990)
- 19. Juli: Fritz Corterier, deutscher Politiker und MdR († 1991)
- 23. Juli: Vladimir Prelog, Chemiker († 1998)
- 23. Juli: Walter Blume, deutscher Jurist und SS-Standartenführer
- 23. Juli: Wolfgang Gentner, deutscher Physiker († 1980)
- 24. Juli: Gianfranco Comotti, italienischer Rennfahrer († 1963)
- 4. August: René Mazaud, französischer Rennfahrer († 1946)
- 5. August: Joan Hickson, britische Schauspielerin († 1998)
- 5. August: John Huston, US-amerikanischer Filmregisseur († 1987)
- 5. August: Wassily Leontief, russisch-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger († 1999)
- 7. August: Gerhard Frommel, deutscher Komponist und Musikpädagoge († 1984)
- 7. August: Nelson Goodman, US-amerikanischer Philosoph († 1998)
- 8. August: Eberhard Brünen, deutscher Politiker († 1980)
- 10. August: Wilhelm Kempf, katholischerGeistlicher und Bischof von Limburg († 1982)
- 13. August: Hans Schaefer, deutscher Mediziner und Mitbegründer der Max-Planck-Gesellschaft († 2000)
- 14. August: Bruno Six, deutscher Politiker († 1984)
- 14. August: Dino Staffa, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1977)
- 14. August: Horst P. Horst, US-amerikanischer Fotograf († 1999)
- 16. August: Franz Josef II. (Liechtenstein), Sohn von Prinz Alois von und zu Liechtenstein († 1989)
- 17. August: Eduard Strauch, Verbrecher und Massenmörder († 1955)
- 17. August: Marcello Caetano, portugiesischer Diktator († 1980)
- 25. August: Eugen Gerstenmaier, evangelischer Theologe, Widerstandskämpfer und Politiker († 1986)
- 26. August: Oswald Kaduk, SS-Unterscharführer Rapportführer in Auschwitz, Massenmörder († 1997)
- 27. August: Ed Gein, Serienmörder († 1984)
- 27. August: Giorgos Theotokas, griechischer Komponist, Sänger und Politiker († 1960)
- 29. August: Ingo Braecklein, Bischof der Evangelischen Landeskirche von Thüringen († 2001)
- 30. August: Hedwig Pistorius, österreichische Schauspielerin († 2004)
- 31. August: Raymond Sommer, französischer Rennfahrer († 1950)
- 1. September: Joaquin Balaguer, Staatschef und Schriftsteller der Dominikanischen Republik († 2002)
- 4. September: Alexander Moyzes, slowakischer Komponist († 1984)
- 4. September: Max Delbrück, deutscher Genetiker und Biophysiker († 1981)
- 4. September: Wayne D. Overholser, US-amerikanischer Westernautor († 1996)
- 6. September: Luis Federico Leloir, argentinischer Chemiker und Nobelpreisträger († 1987)
- 6. September: Max Müller, deutscher Philosoph († 1994)
- 8. September: Fritz Schilgen, deutscher Leichtathlet († 2005)
- 11. September: Gustav Seitz, deutscher Bildhauer und Zeichner († 1969)
- 12. September: Gerhard Winkler, deutscher Komponist von Unterhaltungsmusik († 1977)
- 15. September: Jacques Becker, französischer Filmregisseur († 1960)
- 19. September: Carla Hansen, dänische Schriftstellerin († 2001)
- 22. September: Gustav Schäfer, deutscher Ruderer und Olympiasieger († 1991)
- 25. September: Dmitri Schostakowitsch, sowjetischer Komponist († 1975)
- 25. September: José Figueres Ferrer, Politiker und Staatspräsident von Costa Rica († 1990)
- 30. September: Michael Innes, schottischer Krimi-Schriftsteller († 1994)
- 4. Oktober: Eugen Schuhmacher, deutscher Zoologe und Tierfilmpionier († 1973)
- 6. Oktober: Janet Gaynor, US-amerikanische Schauspielerin († 1984)
- 6. Oktober: Waldemar von Knoeringen, deutscher Politiker († 1971)
- 9. Oktober: Janis Ivanovs, lettischer Komponist († 1983)
- 9. Oktober: Oswald Malura, deutscher Maler († 2003)
- 9. Oktober: Saiyid Qutb, bedeutender Theoretiker der ägyptischen Muslimbruderschaft († 1966)
- 9. Oktober: Wolfgang Staudte, deutscher Filmregisseur († 1984)
- 10. Oktober: Anderl Heckmair, deutscher Alpinist und Bergführer († 2005)
- 10. Oktober: Klaus Mehnert, deutscher Wissenschaftler und Schriftsteller († 1984)
- 12. Oktober: Piero Taruffi, italienischer Formel 1-Rennfahrer († 1988)
- 13. Oktober: Karl Holzamer, deutscher Philosoph, Pädagoge und ehemaliger Intendant des ZDF
- 14. Oktober: Hannah Arendt, Politologin und Philosophin († 1975)
- 14. Oktober: Hubertus Prinz zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg, deutscher Politiker und Journalist († 1984)
- 17. Oktober: Hans Haas, österreichischer Gewichtheber und Olympiasieger († 1973)
- 18. Oktober: Hermann Danz, KPD-Politiker und NS-Widerstandskämpfer († 1945)
- 22. Oktober: Fritz Cremer, deutscher Bildhauer, Vizepräsident der Akademie der Künste der DDR († 1993)
- 22. Oktober: Kees van Baaren, niederländischer Komponist und Lehrer († 1970)
- 23. Oktober: Gertrude Ederle, erste Frau, die den Ärmelkanal durchschwamm († 2003)
- 29. Oktober: Franziska Bilek, deutsche Zeichnerin und Karikaturistin († 1991)
- 30. Oktober: Giuseppe Farina, der erste Formel 1-Weltmeister († 1966)
- 31. Oktober: Emil Bettgenhäuser, deutscher Politiker und MdR († 1982)
- 31. Oktober: Lilo Linke, deutsche Schriftstellerin und Reporterin († 1963)
- 2. November: Luchino Visconti, italienischer Schriftsteller, Theater- und Filmregisseur († 1976)
- 3. November: Alma Rosé, österreichische Violinistin († 1944)
- 4. November: Siegfried Borris, deutscher Komponist, Musikwissenschaftler und Musikpädagoge († 1987)
- 4. November: Arnold Cooke, englischer Komponist († 2005)
- 4. November: Jean Filliozat, französischer Mediziner († 1982)
- 4. November: Bernhard Günther, deutscher Politiker († 1981)
- 13. November: Willibald Kress, deutscher Fußballspieler († 1989)
- 16. November: Henri Charrière, französischer Schriftsteller († 1973)
- 18. November: Guido Wieland, österreichischer (Kammer)schauspieler, Regisseur und Operettenbuffo († 1993)
- 18. November: Klaus Mann, deutscher Schriftsteller († 1949)
- 21. November: Alfred Nau, deutscher Politiker († 1983)
- 23. November: Oscar Heiler, schwäbischer Schauspieler und Komiker († 1995)
- 23. November: Kurt Neuwald, Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Westfalen-Lippe († 2001)
- 23. November: Sait Faik Abasiyanik, türkischer Schriftsteller († 1954)
- 24. November: Conrad Hansen, deutscher Pianist († 2002)
- 26. November: Heinz Frommhold, deutscher Politiker († 1979)
- 5. Dezember: Otto Preminger, US-amerikanischer Regisseur und Filmproduzent († 1986)
- 7. Dezember: Elisabeth Höngen, deutsche Sängerin (Mezzosopran) († 1997)
- 7. Dezember: Erika Fuchs, Übersetzerin († 2005)
- 9. Dezember: Grace Hopper, US-amerikanische Computerwissenschaftlerin († 1992)
- 12. Dezember: Liselott Baumgarten, deutsche Schauspielerin († 1981)
- 12. Dezember: Pamela Wedekind, deutsche Schauspielerin und Chansonsängerin († 1986)
- 13. Dezember: Josef Maria Reuss, Weihbischof in Mainz und Titularbischof von Sinope († 1985)
- 19. Dezember: Leonid Iljitsch Breschnew, Parteichef der KPdSU der Sowjetunion († 1982)
- 20. Dezember: Léopold Sédar Senghor, afrikanischer Dichter und Politiker († 2001)
- 21. Dezember: Georg Knepler, österreichischer Musikwissenschaftler († 2003)
- 23. Dezember: Ross Lee Finney, US-amerikanischer Komponist († 1997)
- 24. Dezember: Franz Waxman, deutscher Filmkomponist, Dirigent und Arrangeur († 1967)
- 24. Dezember: Joseph Höffner, Erzbischof des Erzbistums Köln und Kardinal († 1987)
- 24. Dezember: Paul Bromme, deutscher Politiker († 1975)
- 25. Dezember: Ernst Ruska, deutscher Elektrotechniker und Erfinder des Elektronenmikroskops († 1988)
- 27. Dezember: Andreas Feininger, US-amerikanischer Fotograf († 1999)
- 27. Dezember: Erwin Geschonneck, Schauspieler der DDR
- 30. Dezember: Carol Reed, britischer Filmregisseur († 1976)
- November: Faisal ibn Abd al-Aziz, saudi-arabischer König († 1975)

Gestorben


- 19. Januar: Bartolomé Mitre, Staatsmann, militärischer Führer und Historiker (
- 1821)
- 29. Januar: Christian IX. (Dänemark), König von Dänemark (
- 1818)
- 25. Februar: Anton Stepanowitsch Arenski, russischer Komponist (
- 1861)
- 27. Februar: Samuel Pierpont Langley, Astrophysiker und Flugpionier (
- 1834)
-

1914

Ereignisse


- 2. Januar: Die Einwohner Schwedens dürfen nur noch zwölf Liter Spirituosen pro Vierteljahr kaufen

Politik


- 1. Januar: Arthur Hoffmann wird Bundespräsident der Schweiz
- 28. Juni: Gavrilo Princip tötet bei einem Attentat das Thronfolgerpaar Österreich-Ungarns, Erzherzog Franz Ferdinand und seine Gemahlin Sophie: Auslöser des Ersten Weltkriegs
- 28. Juli: Österreich-Ungarn erklärt Serbien den Krieg, Beginn des Ersten Weltkriegs
- 1. August: Kriegserklärung des Deutschen Reiches an Russland und gleichzeitige Mobilmachung der Reichsarmee, Frankreich mobilisiert ebenfalls seine Armee
- 4. August: Kriegeserklärung Großbritanniens an das Deutsche Reich; damit befinden sich alle europäischen Großmächte, außer Italien, im Kriegszustand; Bewilligung der Kriegskredite durch den Reichstag
- 3. September: Das Pontifikat von Papst Benedikt XV. beginnt
- 10. Oktober: Thronwechsel in Rumänien: Carol I., der rumänische Fürst und König aus dem Hause Hohenzollern stirbt; Nachfolger wird Ferdinand I
- 5. November: Die Briten annektieren die bis dahin zum Osmanischen Reich zählende Insel Zypern

Militärisch


- 28. August: Im Seegefecht bei Helgoland versenken die Briten ohne eigene Schiffsverluste drei deutsche Kleine Kreuzer und ein Torpedoboot
- 31. August: Sieg der reichsdeutschen Truppen bei Tannenberg
- 11. September: Australien führt auf Neupommern im Bismarck-Archipel eine Invasion durch und bezwingt das deutsche Truppenkontingent
- 22. September: Otto Weddigen versenkt mit der U9 in der Nordsee 3 englische Panzerkreuzer
- 1. November: Das deutsche Ostasiengeschwader siegt im Seegefecht bei Coronel über ein britisches Geschwader
- 7. November: Japanische Truppen erobern den in der chinesischen Provinz Shandong gelegenen deutschen Stützpunkt Tsingtao
- 9. November: Der deutsche Kreuzer Emden (Schiff) wird nach einem mehrmonatigem Kreuzerkrieg vom australischen Kreuzer Sydney im Indischen Ozean versenkt
- 4. Dezember: Der mexikanische Rebellenführer Pancho Villa zieht mit seinen Truppen in der Hauptstadt Mexiko-Stadt ein
- 8. Dezember: Das deutsche Ostasiengeschwader wird im Seegefecht bei den Falklandinseln vernichtet
- Albert Einstein unterzeichnet zusammen mit Georg F. Nikolai, Wilhelm Forster und Otto Buck das antimilitaristische Manifest „Apell an die Europäer“ als Antwort auf das nationalistische Manifest (genannt „der 93“), das von fast allen seiner Berliner Kollegen unterzeichnet wird

Wirtschaft


- 1. Januar: Der Ullstein-Verlag übernimmt die Vossische Zeitung
- 14. Juli: Der Rhein-Herne-Kanal wird nach 8 Jahren Bauzeit für die Schifffahrt freigegeben
- 15. August: Eröffnung des Panamakanals

Katastrophen


- 29. Mai: Der Untergang des britischen Passagierdampfers Empress of Ireland fordert 1032 Menschenleben
- 26. November: Das Linienschiff „Bulwark“ (Großbritannien) sinkt nach einer Explosion bei der Munitionsübernahme in Sheerness. Von der 750 Mann starken Besatzung kommen 738 Mann ums Leben

Wissenschaft und Technik


- 1. September: Die Wandertaube stirbt aus
- Walter Schottky entwickelt die Gesetze zum Anlauf-, Raumladungs- und Sättigungsgebiet in der Vakuumröhre
- James Franck und Gustav Ludwig Hertz führen ihren Versuch zur Bestimmung der Anregungsenergie in Atomen durch
- Ernest Rutherford identifiziert die „Rückstoßatome“ beim Beschuss von Wasserstoff-Atomen mit Elektronen als Protonen

Kultur


- 1. Januar: Neujahrspremiere in Europas Theatern. Nach Ablauf der 30jährigen Urheberschutzzeit hat Bayreuth nicht mehr das Monopol auf den Parsifal von Richard Wagner
- 30. Januar: Uraufführung der Operette Endlich allein von Franz Lehár am Theater an der Wien in Wien
- 14. Februar: Uraufführung der Operette Jung-England von Leo Fall in Berlin
- 1. April: Uraufführung der Oper Notre Dame von Franz Schmidt an der Hofoper in Wien
- 10. Mai: Uraufführung der Oper Die Marketenderin von Engelbert Humperdinck in Köln
- 15. Mai: Uraufführung der Oper Mârouf, savetier du Caire von Henri Rabaud an der Opéra-Comique in Paris
- 11. Juni: Uraufführung der Oper Don Juans letztes Abenteuer von Paul Graener in Leipzig
- 18. Oktober: Gründung der Schönstatt-Bewegung
- 9. November: Uraufführung der Operette Rund um die Liebe von Oscar Straus am Johann Strauß Theater in Wien

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 14. Juni: Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hisst zum ersten Mal die offizielle Olympiafahne mit den fünf Ringen beim 16. Olympischen Kongress

Geboren


- 1. Januar: Edith Picht-Axenfeld, deutsche Cembalistin († 2001)
- 4. Januar: Jane Wyman, US-amerikanische Schauspielerin
- 5. Januar: Heinz Berggruen, deutscher Kunsthändler
- 8. Januar: Ernst Oldenburg, Künstler († 1992)
- 9. Januar: Adolf Urban, deutscher Fußballspieler († 1943)
- 15. Januar: René Le Bègue, französischer Rennfahrer († 1946)
- 18. Januar: Arno Schmidt, deutscher Schriftsteller († 1979)
- 19. Januar: Bob Gerard, britischer Rennfahrer († 1990)
- 28. Januar: Gudrun Loewe, deutsche Prähistorikerin († 1994)
- 1. Februar: Maria Singer, österreichische Volksschauspielerin († 2003)
- 2. Februar: Nicolas-Roland Payen, französischer Luftfahrtpionier und Erfinder des Deltaflügels († 2004)
- 4. Februar: Alfred Andersch, deutscher Schriftsteller und Rundfunkredakteur († 1980)
- 5. Februar: Alan Lloyd Hodgkin, britischen Biophysiker und Nobelpreisträger († 1998)
- 5. Februar: Silvius Magnago, Südtiroler Jurist und Politiker
- 5. Februar: William S. Burroughs, US-amerikanischer Schriftsteller († 1997)
- 7. Februar: Max Seither, deutscher Politiker und MdB († 2003)
- 7. Februar: Ramón Mercader, spanischer Kommunist und Attentäter auf Leo Trotzki († 1978)
- 9. Februar: Margrit Rainer, schweizer Schauspielerin († 1982)
- 10. Februar: Larr