:: wikimiki.org ::
| Ivy Mike (Wasserstoffbombe) |
Ivy Mike (Wasserstoffbombe)
Ivy Mike war der Name der ersten amerikanischen Wasserstoffbombe. Mike detonierte am 1. November 1952 auf dem Eniwetok-Atoll. Mike war in einem Häuschen auf der Insel Elugelab untergebracht, von dem eine einige Kilometer lange, mit Helium gefüllte Pipeline zu Strahlungsmessgeräten in einem einigen Kilometer entfernten auf einer benachbarten Insel gelegnen Bunker führte, um die bei der Explosion freiwerdende Strahlung zu untersuchen.
Mike besaß eine Sprengkraft von 10,4 Megatonnen. Dies war mehr als erwartet. Die Insel Elugelab wurde durch die Explosion vollständig zerstört. Dort befindert sich nun ein Krater im Korallenriff von 2 Kilometern Durchmesser und 80 Meter Tiefe.
In den Überresten der Explosion wurden die Elemente Einsteinium und Fermium entdeckt.
Kategorie:Atomwaffe
Kategorie:Kernenergie
Kategorie: 1952
WasserstoffbombeKernwaffentechnik#Wasserstoffbombe.
1. NovemberDer 1. November ist der 305. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 306. in Schaltjahren) - somit bleiben 60 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 996 - Erste urkundliche Erwähnung von "Ostarrichi" - älteste Form des Namen Österreichs - in einer Schenkungsurkunde von Kaiser Otto III. an den Freisinger Bischof.
Otto III.
- 1248 - Wilhelm von Holland wird in Aachen gekrönt.
- 1368 - Elisabeth von Pommern wird zur Kaiserin gekrönt.
- 1512 - In der Sixtinischen Kapelle in Rom werden die Deckenfresken von Michelangelo enthüllt.
- 1800 - US-Präsident John Adams bezieht seinen neuen Amtssitz, das spätere Weiße Haus.
- 1809 - Andreas Hofer unterliegt mit 8.500 Tirolern am Bergisel bei Innsbruck gegen 20.000 mit den Franzosen verbündete Bayern.
- 1849 – Das Königreich Bayern gibt mit dem Schwarzen Einser die erste deutsche Briefmarke heraus.
- 1874 - Auf dem Wiener Zentralfriedhof finden erstmals Bestattungen statt.
- 1914 - Das deutsche Ostasiengeschwader siegt im Seegefecht bei Coronel über ein britisches Geschwader.
- 1945 - Australien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 1946 - Gründung des Landes Niedersachsen durch Verordnung Nr. 55 der britischen Militärregierung.
- 1949 – Die erste Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erscheint.
- 1954 – Die algerische Befreiungsfront (FLN) beginnt den Algerienkrieg.
- 1956 - Ungarn erklärt seinen Austritt aus dem Warschauer Pakt
- 1961 - In Deutschland wird mit den vierstelligen Postleitzahlen zum ersten Mal weltweit ein vollständiges Postleitzahlensystem eingeführt.
- 1962 - Die Mongolei wird Mitglied in der UNESCO.
- 1963 - In Südvietnam findet ein Militärputsch statt, der Präsident Ngo Dinh Diem, seinen Bruder Nhu Dinh und weitere Personen das Leben kostet.
- 1970 - Indienststellung des ersten Rettungshubschraubers Christoph 1.
- 1974 - Guinea-Bissau wird Mitglied in der UNESCO.
- 1981 - Antigua und Barbuda erhält seine Unabhängigkeit
- 1981 - Am Flughafen Frankfurt räumt die Polizei das Hüttenlager der Gegner der "Startbahn West"
- 1986 - In Afghanistan verliert Babrak Karmal auch das Amt des Präsidenten des Revolutionsrates und damit seine Funktion als Staatsoberhaupt.
- 1987 - Afghanistan: Die Loja Dschirga verabschiedet die Verfassung der "Republik Afghanistan" und wählt Generalsekretär Mohammed Nadschibullah zum Staatspräsidenten.
- 1993 - Der Vertrag von Maastricht tritt in Kraft
- 1995 - Kamerun wird in das Commonwealth aufgenommen.
- 2000 - Serbien und Montenegro wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 2002 - Branco Crvenkovski wird Ministerpräsident in Mazedonien
- - (bis 15. November. Volkszählung in Mazedonien
Wirtschaft
Wissenschaft, Technik
- 1770 - Das Berg- und hüttenmännisches Lehrinstitut (Vorgänger der Technischen Universität) wird in Berlin gegründet.
- 1895 - in Berlin im Variete Wintergarten findet durch die Gebrüder Max und Emil Skladanowsky erstmals auf der Welt eine kinematographische Vorführung statt.
- 1952 - US-amerikanische Kernphysiker zünden auf dem Eniwetok-Atoll im pazifischen Ozean die erste Wasserstoffbombe.
Kultur
- 1838 - Uraufführung der komischen Oper "Der Schöffe von Paris" von Heinrich Dorn in Riga.
Religion
- 610 - das Pantheon in Rom wird von Bonifatius IV. in eine Kirche umgewandelt und der Königin der Märtyrer geweiht - die vor den Toren Roms in den Katakomben befindlichen Märtyrergräber wurden den anstürmenden germanischen Stämmen preisgegeben. Die Erinnerung an die Weihe des Pantheons wird später zum Allerheiligenfest und bewahrt das antike Baudenkmal vor dem Verfall.
Katastrophen
- 1755 - Lissabon (Portugal) wird durch ein Erdbeben und einen drauf folgenden Tsunami zu zwei Dritteln zerstört. Dabei kommen etwa 60.000 Menschen allein in Lissabon ums Leben.
- 1949 - Ein Kampfflugzeug P-38 stößt über dem Flughafen von Washington D.C. mit einer DC-4 zusammen. 55 Menschen kommen ums Leben.
- 1955 - Denver, Colorado: Eine Douglas DC-6B explodiert in der Luft, nachdem ein Passagier eine Bombe gezündet hatte. 44 Menschen finden dabei den Tod.
- 1959 - Rio de Janeiro: Eine Lockheed Constellation der deutschen Lufthansa, auf einem planmäßigen Flug aus Hamburg kommend, stürzt beim Landeanflug wegen schlechter Sicht und heftigem Regen kurz vor der Küste ins Meer. 36 Menschen sterben, 3 können gerettet werden.
- 1961 - Eine Douglas DC-7C der brasilianischen Fluggesellschaft Panair do Brasil stürzt beim Landeanflug auf Recife, Brasilien ab. Alle 45 Personen werden dabei getötet.
- 1986 - Großbrand beim Chemiekonzern Sandoz in Schweizerhalle bei Basel, Löschwasser verseucht den Rhein.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
- 1339 - Rudolf IV. (Österreich), Herzog (und selbst ernannter Erzherzog) von Österreich 1358-1365
- 1452 - Hilger de Burgis, Weihbischof in Köln und Lüttich
- 1596 - Pietro da Cortona, bedeutender Baumeister und Maler des programmatischen, römischen Hochbarocks
- 1607 - Georg Philipp Harsdörffer, deutscher Dichter des Barock
- 1625 - Oliver Plunkett, Erzbischof von Armagh und Primas von Irland
- 1633 - Gerhard Wolter Molanus, Bedeutender Privatgelehrter, Büchersammler und evangelischer Abt des Klosters Loccum
- 1636 - Nicolas Boileau, französischer Schriftsteller
- 1661 - Ludwig von Frankreich, französischer Thronfolger, Sohn Ludwigs XIV.
- 1704 - Paul Daniel Longolius, lexikalischer Hauptredakteur
- 1707 - Giuseppe Bonito, italienischer Maler
- 1755 - Johann Theodor Roscher, deutscher Hütteninspektor
- 1757 - Antonio Canova, italienischer Bildhauer und einer der Hauptvertreter des italienischen Klassizismus
- 1757 - Johann Georg Rapp, württembergischer Separatistenführer
- 1761 - Angelo Anelli, italienischer Librettist und Schriftsteller
- 1771 - Johann Stephan Schütze, Schriftsteller und gehörte zum Goethekreis
- 1778 - Gustav IV. Adolf, König von Schweden von 1792 bis 1809
- 1781 - Karl Joseph Stieler, deutscher Maler
- 1808 - John Taylor, 3. Präsident der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
- 1816 - Friedrich Wilhelm Hackländer, deutscher Schriftsteller
- 1825 - Friedrich Haase, deutscher Schauspieler, Regisseur und Theaterdirektor
- 1832 - Richard B. Hubbard, 17. Gouverneur von Texas
- 1841 - Minna Cauer, deutsche Pädagogin und Frauenrechtlerin
- 1848 - Jules Bastien-Lepage, französischer Maler
- 1849 - William Merritt Chase, US-amerikanischer Maler
- 1855 - Guido Adler, österreichischer Musikwissenschaftler
- 1858 - Ludwig von Struve, Astronom
- 1865 - Sámuel Teleki, österreichisch-ungarischer Politiker, Entdecker und Forschungsreisender
- 1871 - Stephen Crane, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1872 - Friedrich Funder, Herausgeber der Wiener Tageszeitung Reichspost
- 1877 - Else Ury, deutsche Schriftstellerin und Kinderbuchautorin
- 1878 - Carlos Saavedra Lamas, argentinischer Politiker
- 1878 - Paul Beckers, deutscher Komiker
- 1879 - Oskar Barnack, deutscher Feinmechaniker
- 1879 - Pál Teleki, ungarischer Wissenschafter und Politiker
- 1880 - Alfred Wegener, deutscher Meteorologe und Geowissenschaftler
- 1885 - Anton Flettner, deutscher Schiffs- und Flugzeugingenieur
- 1885 - Pierre Dupong, luxemburgischer Politiker
- 1886 - Hermann Broch, österreichischer Autor
- 1887 - Max Trapp, deutscher Komponist
- 1889 - Hannah Höch, Collagekünstlerin des Dadaismus
- 1889 - Philip John Noel-Baker, britischer Politiker und Nobelpreisträger
- 1892 - Alexander Alexandrowitsch Aljechin, russischer Schachspieler und der 4. Schachweltmeister
- 1893 - Andreas Paul Weber, deutscher Lithograph, Zeichner und Maler
- 1902 - Eugen Jochum, deutscher Dirigent
- 1903 - Jean Tardieu, französischer Dichter und Dramatiker
- 1905 - Aldo Fabrizi, italienischer Filmschauspieler und Regisseur
- 1909 - Bruno Bjelinski, kroatischer Komponist
- 1911 - Hermann Bondi, britischer Mathematiker und Kosmologe
- 1920 - Hansjörg Martin, deutscher Schriftsteller
- 1921 - Harald Quandt, deutscher Industrieller
- 1921 - Ilse Aichinger, österreichische Schriftstellerin
- 1923 - Egon von Neindorff, Hippologe
- 1923 - Helmut Moritz, österreichischer Geodät
- 1923 - Victoria de los Angeles, spanische Opernsängerin
- 1925 - Fritz Laband, deutscher Fußballspieler
- 1927 - Marcel Ophüls, deutscher Regisseur (Sohn von Max Ophüls)
- 1928 - Dieter Borkowski, deutscher Schriftsteller, Journalist und Historiker
- 1932 - Edgar Reitz, deutscher Regisseur
- 1932 - Francis Arinze, nigerianischer Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1933 - Helmut Moritz, österreichischer Geodät
- 1934 - Klaus Richtzenhain, deutscher Leichtathlet
- 1934 - Umberto Agnelli, italienischer Industrieller
- 1935 - Edward Said, palästinänsischer Literaturtheoretiker und Kritiker
- 1937 - Jürgen Echternach, deutscher Politiker
- 1937 - Witta Pohl, deutsche Schauspielerin
- 1937 - Bill Anderson, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter
- 1938 - Josef Riegler, österreichischer Politiker
- 1939 - Aras Ören, Schauspieler, Journalist und Schriftsteller
- 1941 - Uffe Ellemann-Jensen, dänischer Politiker
- 1942 - Larry Flynt, US-amerikanischer Verleger
- 1943 - Reinhild Hoffmann, deutsche Choreografin
- 1943 - Salvatore Adamo, belgischer Musiker, Liedermacher und Schlagersänger
- 1944 - Gabriele Geißler, deutsche Tischtennisspielerin
- 1944 - Mike Bernie, britischer Musiker
- 1945 - Ric Grech, britischer Musiker
- 1946 - Dennis Muren, Visual-Effects-Supervisor bei den Star-Wars-Filmen
- 1946 - Robert Yeazel, US-amerikanischer Musiker
- 1948 - Calvin Russell, US-amerikanischer Musiker, Vertreter des Roots Rock
- 1948 - Eddy Stibbe, niederländischer Vielseitigkeitsreiter
- 1948 - Nicholas Thomas Wright, anglikanischer Bischof von Durham
- 1948 - Werner Holz, deutscher Maler
- 1949 - Bernhard Cullmann, deutscher Fußballspieler
- 1949 - Rainer Hunold, deutscher Schauspieler
- 1950 - Barbara Fairchild, US-amerikanische Country-Sängerin
- 1950 - Dan Peek, US-amerikanischer Musiker (America)
- 1950 - Robert B. Laughlin, US-amerikanischer Physiker
- 1954 - Chris Morris, britischer Musiker
- 1956 - Ralf Isau, deutscher Schriftsteller
- 1962 - Magne Furuholmen, norwegischer Musiker (A-ha)
- 1962 - Ulf Timmermann, deutscher Leichtathlet
- 1963 - Katja Riemann, deutsche Filmschauspielerin
- 1964 - Otto Konrad, österreichischer Fußballspieler
- 1965 - Sandra Redmann, deutsche Politikerin (SPD)
- 1966 - Barbara Becker, deutsche Schmuck- und Modedesignerin
- 1968 - André Nendza, deutscher Musiker
- 1971 - Oliver W. Sakowitz, deutscher Arzt
- 1972 - Mario Barth, deutscher Comedian
- 1973 - Aishwarya Rai, indische Schauspielerin
- 1974 - Emma George, australische Stabhochspringerin
- 1978 - Cosmo Klein, deutscher Sänger und Songwriter
- 1988 - Ai Fukuhara, japanische Tischtennisspielerin
Gestorben
- 987 - Harald Blauzahn, König von Dänemark
- 1148 - Malachias, Erzbischof von Armagh
- 1635 - Johann Bernhard Gottsleben, evangelischer Geistlicher in Frohnhausen und Dillenburg
- 1700 - Karl II., König von Spanien
- 1795 - Johann Ulrich Schellenberg, Schweizer Maler und Kupferstecher
- 1832 - Julius von Voß, deutscher Schriftsteller
- 1846 - Franz Anton Ries, deutscher Violinist in der Bonner kurfürstlichen Kapelle
- 1849 - Peter Alois Gratz, katholischer Bibelwissenschaftler
- 1870 - Frederick Chamier, englischer Schriftsteller
- 1877 - Friedrich Graf von Wrangel, preußischer Offizier
- 1888 - Nikolai Michailowitsch Prschewalski, russischer Asienforscher
- 1894 - Alexander III., russischer Zar
- 1903 - Theodor Mommsen, deutscher Historiker
- 1907 - Alfred Jarry, französischer Schriftsteller
- 1914 - Christopher Cradock, britischer Admiral
- 1956 - Pietro Badoglio, italienischer Politiker und Regierungschef
- 1963 - Ngo Dinh Diem, Diktator Südvietnams (hingerichtet)
- 1968 - Georgios Papandreou, Ministerpräsident von Griechenland
- 1971 - Gertrud von Le Fort, deutsche Schriftstellerin
- 1972 - Ezra Pound, US-amerikanischer Lyriker
- 1977 - Franco Albini, italienischer Architekt
- 1979 - Mamie Eisenhower, ehemalige First Lady der USA
- 1982 - James Broderick, US-amerikanischer Schauspieler
- 1982 - King Vidor, US-amerikanischer Regisseur
- 1983 - Anthony van Hoboken, Musikwissenschaftler und Musiksammler
- 1989 - Hoimar von Ditfurth, deutscher Arzt, Journalist, TV-Moderator und Schriftsteller
- 1994 - Joey Stefano, war einer der bekanntesten Porno-Darsteller
- 1995 - Lex Hixon, US-amerikanischer Poet, Philosoph und spiritueller Lehrer
- 2002 - Käte Jaenicke, deutsche Schauspielerin (Mutter von Anja Jaenicke)
- 2003 - Heinz Zahrnt, deutscher Theologe und Publizist
- 2004 - James Hanson, britischer Unternehmer
- 2004 - Klaus-Günter Pods, Richter am Bundesarbeitsgericht
- 2004 - Marco Augusto Quiroa, guatemaltekischer Maler und Schriftsteller
Feiertage und Gedenktage
- Nationalfeiertag in Algerien (Tag der Revolution von 1954)
- Nationalfeiertag in Antigua und Barbuda (Unabhängigkeitstag von 1981)
- Welt-Vegan-Tag
- Allerheiligen
Siehe auch
- 31. Oktober - 2. November
- 1. Oktober - 1. Dezember
- November - Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
1101
ja:11月1日
ko:11월 1일
simple:November 1
th:1 พฤศจิกายน
1952
Politik
- 1. Januar: Karl Kobelt wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Die neue Verfassung Griechenlands tritt in Kraft und regelt die Verteilung von Grundbesitz neu
- 2. Januar: Die DDR verweigert einer UNO-Kommission die Einreise
- 2. Januar: Gustav Heinemann und Helene Wessel gründen die Notgemeinschaft für den Frieden Europas
- 6. Februar: Großbritannien. Amtsantritt von Königin Elizabeth II.
- 8. Februar: Laut Angabe des Statistischen Bundesamtes leben 9,6 Millionen Flüchtlinge in der Bundesrepublik
- 18. Februar: Griechenland und Türkei treten der NATO bei
- 20. Februar: Der Bundestagsabgeordnete „Dr. Franz Richter“ (SRP) wird unter dem Vorwurf, in Wahrheit der ehemalige NSDAP-Gauhauptstellenleiter von Sachsen Fritz Rößler zu sein, im Bundeshaus verhaftet
- 22. Februar: Nicaragua wird Mitglied in der UNESCO
- 10. März: Staatsstreich von Fulgencio Batista in Kuba
- 10. März: Die Sowjetunion unterbreitet den Westmächten die Stalin-Note
- 15. April: Staatsstreich von Victor Paz Estenssoro in Bolivien
- 25. April: Gründung des Bundeslandes Baden-Württemberg durch Vereinigung der Länder Baden, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern
- 27. April: Unterzeichnung eines Friedensvertrags zwischen Japan und der Volksrepublik China
- 27. Mai: Unterzeichnung des Vertrags zur Gründung der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft (EVG)
- 21. Juni: Staatsstreich in Ägypten: Absetzung des Königs Faruq durch General Néguib
- 23. Juni: Bombardierung von Nordkorea durch die USA
- 14. August: Deutschland wird Mitglied im IWF (Internationaler Währungsfond)
- 24. August: Britische Truppen evakuieren den Sueskanal
- 10. September: Im Luxemburger Abkommen verpflichtet sich die Bundesrepublik Deutschland zu Entschädigungszahlungen an jüdische NS-Opfer
- 3. Oktober: Zündung der ersten britischen Atombombe
- 23. Oktober: In Deutschland wird die SRP verboten
- 31. Oktober: Zündung der ersten amerikanischen thermonuklearen Bombe
- 4. Oktober: Dwight D. Eisenhower wird zum Präsidenten der USA gewählt
- 31. Oktober: Erste Zündung einer Wasserstoffbombe („Ivy Mike“) auf dem Eniwetok-Atoll
- 29. November: Gründung der Gesamtdeutschen Volkspartei (GVP) durch die Bundestagsabgeordneten Thea Arnold, Helene Wessel (beide Zentrumspartei), Hans Bodensteiner (CSU) und Hermann Etzel (Bayernpartei) sowie die späteren Bundespräsidenten Gustav Heinemann und Johannes Rau
Wissenschaft und Technik
- 2. Januar: Bei der Firma Ford in Köln werden die ersten Autos produziert
- 17. September: E. J. Smith flog mit seinem Hubschrauber Bell 47 D über 1.958,2 km: Weltrekord
- 1. November: Erste Zündung einer Wasserstoffbombe („Ivy Mike“) auf dem Eniwetok-Atoll
- 24. Dezember: Ab Weihnachten gibt es regelmäßige Fernsehsendungen in der Bundesrepublik Deutschland. Nur 1.000 Anschlüsse sind registriert
Kultur
- 17. Februar: Uraufführung des lyrischen Dramas Boulevard Solitude von Hans Werner Henze am Staatstheater in Hannover
- 26. März: Uraufführung der Oper Leonore 40/45 von Rolf Liebermann in Basel
- 12. Juni: Uraufführung der Oper Trouble in Tahiti von Leonard Bernstein an der Brandeis University in Waltham, Massachusetts
- 23. September: Uraufführung der Ballett-Oper Preußisches Märchen von Boris Blacher in der Deutschen Staatsoper
- 25. September: Uraufführung des rekordhalter Bühnenstücks „Die Mausefalle“ (org. „The Mousetrap“) von Agatha Christie im „Ambassadors Theatre“ in London
Katastrophen
- 22. Januar: Elizabeth, New Jersey, USA: Ein Verkehrsflugzeug stürzte auf die Stadt. 30 Menschen starben, inklusive 7 Einwohner
- 11. Februar: Elizabeth, New Jersey, USA: Ein Verkehrsflugzeug stürzte ab. 33 Menschen starben, inklusive 4 Einwohner
- 22. März: Frankfurt am Main, Deutschland: Eine DC-6 der KLM verunglückte während der Landung wegen starken Nebels und heftigem Regen. 42 der 47 Menschen starben
- 27. April: Der Schnelle Minensucher USS Hobson sinkt während eines Manövers im Atlantik nach der Kolliosion mit dem Flugzeugträger Wasp (beide USA). 176 Tote und viele Verletzte
- 5.-9. Dezember: London: Eine Smog-Katastrophe fordert mehrere Tausend Todesopfer
- 6. Dezember: Bermuda: Eine kubanische Douglas DC-4 stürzte direkt nach dem Start in Kindley Fields ins Meer. Alle 37 Menschen starben
- 20. Dezember: Moses Lake, Washington, USA: Eine C-125 der Air Force stürzte kurz nach dem Start von der Larson Air Force Base brennend ab. 87 Menschen starben, 28 überlebten
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- Die VI. Olympischen Winterspiele finden vom 14. bis 25. Februar in Oslo, Norwegen, statt
- Die XV. Olympischen Sommerspiele finden vom 19. Juli bis 3. August in Helsinki, Finnland, statt
- 2. Februar: In Dortmund wird die Westfalenhalle, mit 13.500 Plätzen die damals größte Sporthalle Europas, eingeweiht
- 8. Juni: In Köln schlägt Mittelgewichtler Peter Müller genannt de Aap während eines Boxkampfes den Schiedsrichter k.o.
- 1. Januar: Knut Folkerts, ehemaliges Mitglied der RAF
- 2. Januar: Indulis Emsis, Biologe, lettischer Politiker und ehemaliger Premierminister
- 2. Januar: Hartmut Büttner, deutscher Politiker
- 3. Januar: Adelheid Arndt, deutsche Schauspielerin
- 3. Januar: Gianfranco Fini, italienischer Außenminister und Vorsitzender der Partei Alleanza Nazionale
- 4. Januar: Josef Cap, österreichischer Politiker
- 4. Januar: Michael Hoenig, deutscher Musiker, Fachrichtung Elektronische Musik
- 5. Januar: Ulrich Hoeneß, deutscher Fußballer und Manager
- 7. Januar: Sammo Hung, chinesischer Martial-Arts-Künstler
- 7. Januar: Hans-Josef Fell, deutscher Politiker
- 8. Januar: Klaus-Peter Flosbach, deutscher Politiker
- 9. Januar: Marek Belka, Professor für Wirtschaftswissenschaften und polnischer Ministerpräsident
- 10. Januar: Gerhard Schöne, deutscher Liedermacher
- 11. Januar: Jens Goebel, deutscher Politiker
- 11. Januar: Diana Gabaldon, US-amerikanische Autorin der Gegenwart
- 11. Januar: Lee Ritenour, US-amerikanischer Musiker und Produzent
- 12. Januar: John Walker (Leichtathlet), deutscher Leichtathlet
- 12. Januar: Florian Havemann, deutscher Schriftsteller, Maler und Komponist
- 12. Januar: Ricky Van Shelton, US-amerikanischer Country-Sänger
- 12. Januar: Walter Mosley, US-amerikanischer Krimi-Schriftsteller
- 13. Januar: Klaus Rapp, Politiker
- 14. Januar: Gaby Berger, deutsche Schlagersängerin
- 14. Januar: Călin Popescu Tăriceanu, rumänischer Politiker und Regierungschef
- 17. Januar: Michael Sommer, Bundesvorsizender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB)
- 18. Januar: Koose Muniswamy Veerappan, indischer Bandenchef († 2004)
- 18. Januar: Michael Jeter, US-amerikanischer Schauspieler († 2003)
- 20. Januar: Ute Hommola, deutsche Leichtathletin
- 20. Januar: Paul Stanley, US-amerikanischer Gitarrist und Sänger
- 21. Januar: Karl Timmermann, deutscher Sänger, Texter, Komponist und Produzent
- 21. Januar: Werner Grissmann, österreichischer Skirennläufer in der Abfahrt
- 23. Januar: Henrique da Costa Mecking, brasilianischer Schachmeister und Geistlicher
- 23. Januar: Reinhard Saftig, deutscher Fußballtrainer
- 24. Januar: Siegmund Ehrmann, deutscher Politiker
- 25. Januar: Jaroslav Pouzar, ehem. tschechoslowakischer NHL-Profi
- 25. Januar: Malan Marnersdóttir, erste feministische färöische Literaturwissenschaftlerin
- 26. Januar: Konrad Samwer, deutscher Physiker und Materialwissenschaftler
- 29. Januar: Peter Baumann, deutscher Rockmusiker
- 30. Januar: Christa Moog, deutsche Schriftstellerin
- 30. Januar: Lorenz-Günther Köstner, deutscher Fußballtrainer
- 31. Januar: Jan Hofer, deutscher Nachrichtensprecher
- 31. Januar: Ulrike Apel-Haefs, Politikerin
- 1. Februar: Norbert Barthle, deutscher Politiker, MdB
- 2. Februar: Reinhard Häfner, deutscher Fußballer und DDR-Nationalspieler
- 2. Februar: Ralph Merkle, Pionier für asymmetrische Kryptosysteme
- 5. Februar: Elke Martens, deutsche Schlagersängerin, Texterin, Schauspielerin und Moderatorin
- 5. Februar: Daniel Balavoine, französischer Sänger († 1986)
- 6. Februar: Ricardo Antonio La Volpe, mexikanischer Fußballspieler und -trainer
- 6. Februar: Viktor Giacobbo, Schweizer Autor, Kabarettist, Moderator und Schauspieler
- 10. Februar: Frank Bsirske, Vorsitzender der Gewerkschaft ver.di
- 12. Februar: Heinz-Josef Koitka, ehemaliger deutscher Fußballtorwart
- 13. Februar: Freddy Maertens, belgischer Radrennfahrer
- 13. Februar: Hans-Joachim Fuchtel, deutscher Politiker
- 13. Februar: Irene Dische, deutsch-US-amerikanische Schriftsteller
- 14. Februar: Peter-Michael Diestel, stellvertretender Ministerpräsident und Minister des Inneren der DDR
- 15. Februar: Hans Kruppa, deutscher Schriftsteller
- 15. Februar: Tomislav Nikolić, serbischer Politiker
- 16. Februar: Wolfgang Lippert, Sänger, Moderator und Entertainer
- 16. Februar: Jan Kerouac, US-amerikanische Autorin († 1996)
- 17. Februar: Karin Büttner-Janz, deutsche Kunstturnerin und Direktorin einer Orthopädischen Klinik
- 17. Februar: Ludger Volmer, deutscher Politiker
- 17. Februar: Peter Freund, deutscher Schriftsteller
- 19. Februar: Amy Tan, chinesisch-Amerikanische Schriftstellerin
- 19. Februar: Herbert Euschen, deutscher Soziologe und Pädagoge
- 19. Februar: Murakami Ryū, japanischer Autor
- 19. Februar: Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur (Regulierungsbehörde)
- 20. Februar: Hans-Jürgen Irmer, Politiker
- 20. Februar: Abdalá Bucaram, Rechtsanwalt und Politiker
- 25. Februar: Kristin Heyne, deutsche Politikerin († 2002)
- 25. Februar: Joey Dunlop, Motorradrennfahrer († 2000)
- 25. Februar: Christian Kolonovits, österreichischer Komponist und Dirigent
- 1. März: Matthäus Strebl, deutscher Politiker und MdB
- 3. März: Wolfgang Kubicki, deutscher Politiker
- 3. März: Günter Assenmacher, Offizial des Erzbistum Köln
- 5. März: Fernando de Piedade Dias dos Santos, Premierminister von Angola
- 5. März: Isatou Njie Saidy, Vizepräsidentin Gambias
- 6. März: Wojciech Fortuna, polnischer Skispringer und Olympiasieger
- 7. März: Wolf Rauch, österreichischer Informationswissenschaftler
- 10. März: Morgan Tsvangirai, simbabwischer Politiker
- 11. März: Douglas Adams, englischer Schriftsteller († 2001)
- 12. März: Jan Haderman, belgischer Komponist und Professor
- 12. März: Yasuhiko Okudera, ehemaliger japanischer Fußballspieler
- 13. März: Wolfgang Rihm, deutscher Komponist, Musikwissenschaftler und Essayist
- 16. März: Alice Hoffman, US-amerikanische Autorinin
- 18. März: Michaela May, deutsche Schauspielerin
- 18. März: Salome Surabischwili, georgische Aussenministerin
- 19. März: Jörg Pfeifer, deutscher Leichtathlet
- 19. März: Joseph Borg, maltesischer Politiker und EU-Kommissar
- 19. März: Wolfgang Ambros, Musiker, Liedermacher
- 19. März: Joseph J. Urusemal, Präsident der Föderierten Staaten von Mikronesien
- 23. März: Pola Kinski, deutsche Schauspielerin
- 23. März: Bodo Dieckmann, deutscher Archäologe
- 23. März: Kim Stanley Robinson, Sciencefiction-Schriftsteller
- 24. März: Reinhard Genzel, deutscher Astrophysiker
- 25. März: Antanas Mockus Sivickas, kolumbianischer Philosoph, Mathematiker und Politiker
- 26. März: Jean-Remy von Matt, deutscher Werber
- 27. März: Felix Haug, Schweizer Popmusiker († 2004)
- 29. März: Rainer Bonhof, deutscher Fußballspieler und Trainer
- 31. März: Paul-Heinz Wellmann, deutscher Leichtathlet
- 31. März: Vanessa del Rio, US-amerikanisches Model, Pornodarstellerin und Unternehmerin
- 1. April: Hans-Georg Bürger, Autorennfahrer († 1980)
- 4. April: Gary Moore, Bluesmusiker
- 4. April: Hun Sen, kambodschanischer Minitsterpräsident
- 5. April: Mitch Pileggi, US-amerikanischer Schauspieler
- 6. April: Michael Vesper, deutscher Politiker
- 7. April: Hans-Ulrich Krüger, deutscher Politiker, MdB
- 10. April: Richard Wagner (Schriftsteller), deutschsprachiger Schriftsteller
- 10. April: Grigori Alexejewitsch Jawlinski, russischer Politiker und Vorsitzender der Partei Jabloko
- 16. April: Peter Arnold, deutscher Hornist
- 16. April: Ulrich Deuschle, deutscher Politiker
- 16. April: Alexander Tschäppät, Schweizer Politiker
- 16. April: Peter Westbrook, US-amerikanischer Fechter
- 18. April: Bo Katzman, Schweizer Musiker, Sänger
- 22. April: Marilyn Chambers, US-amerikanische Pornodarstellerin
- 24. April: Jean-Paul Gaultier, französischer Modeschöpfer
- 25. April: Wladislaw Alexandrowitsch Tretjak, Eishockeyspieler
- 25. April: Jacques Santini, französischer Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler
- 26. April: Renate Ackermann, Politikerin
- 28. April: Mary McDonnell, US-amerikanische Schauspielerin
- 29. April: Barbara Hendricks (Politikerin), deutsche Politikerin
- 29. April: David Icke, britischer Fußballspieler, Sportberichterstatter und Pressesprecher
- 30. April: Martin Gutzeit, Gründer der Sozialdemokratischen Partei der DDR
- 2. Mai: Werner Schulze-Erdel, deutscher Moderator und Schauspieler
- 3. Mai: Allan Wells, britischer Leichtathlet
- 3. Mai: Ruth W. Lingenfelser, Dichterin
- 4. Mai: Anthony Hamilton (Schauspieler), britischer Filmschauspieler († 1995)
- 4. Mai: Vera Lengsfeld, deutsche Politikerin
- 4. Mai: Bärbel Höhn, deutsche Politikerin
- 6. Mai: Herbert Rusche, deutscher Politiker und Schwulenaktivist
- 6. Mai: Christian Clavier, französischer Schauspieler
- 8. Mai: Matti Geschonneck, deutscher Regisseur
- 8. Mai: Charles J. Camarda, US-amerikanischer Astronaut
- 10. Mai: Vanderlei Luxemburgo, brasilianischer Fußballtrainer
- 10. Mai: Mario Capezzuto, deutscher Politiker und MdL
- 10. Mai: Roland Kaiser, deutscher Schlagersänger
- 10. Mai: Sly Dunbar, jamaikanischer Schlagzeuger und Produzent
- 11. Mai: Hallur Ellingsgaard, färöischer Parteivorsitzender der Republikanischen Partei
- 11. Mai: Renaud, französischer Musiker
- 11. Mai: Shohreh Aghdashloo, iranische Schauspielerin
- 14. Mai: David Byrne (Musiker), britischer Musiker (Gesang und Gitarre)
- 14. Mai: Robert Zemeckis, US-amerikanischer Regisseur und Filmproduzent
- 15. Mai: Peter Strieder, deutscher Politiker
- 17. Mai: Bernhard Brink, deutscher Schlagersänger und TV-Moderator
- 18. Mai: Jeana Yeager, US-amerikanische Testpilotin
- 18. Mai: George Strait, US-amerikanischer Country-Musiker
- 19. Mai: Lambertus van Marwijk, niederländischer Fußballspieler und Trainer
- 20. Mai: Christian Klar, deutscher Terrorist (RAF)
- 20. Mai: Roger Milla, Fußballspieler aus Kamerun
- 21. Mai: Mr. T, US-amerikanischer Schauspieler
- 22. Mai: Bernhard Brinkmann, deutscher Politiker
- 28. Mai: Heino Wiese, Politiker
- 29. Mai: Walter Landin, Schriftsteller
- 30. Mai: Zoltán Kocsis, ungarischer Pianist und Dirigent
- 2. Juni: Pete Farndon, britischer Rockmusiker († 1983)
- 2. Juni: Hildegard Krekel, deutsche Schauspielerin
- 5. Juni: Helmuth Markov, deutscher Europaabgeordneter
- 5. Juni: Bernd Busemann, deutscher Politiker
- 6. Juni: Bernd Wehmeyer, deutscher Fußballspieler und Klubmanager
- 6. Juni: Thomas Arndt, Ornithologe
- 7. Juni: Liam Neeson, Schauspieler
- 7. Juni: Orhan Pamuk, türkischer Journalist und Schriftsteller
- 11. Juni: Doris Maletzki, deutsche Leichtathletin
- 11. Juni: Wolfgang Bosbach, deutscher Politiker
- 11. Juni: Bronisław Wildstein, polnischer Journalist und Schriftsteller
- 12. Juni: Cornelia Hanisch, deutsche Fechterin
- 12. Juni: Wolfgang Bierstedt, deutscher Politiker und MdB
- 12. Juni: Spencer Abraham, US-amerikanischer Politiker
- 16. Juni: Alexander Gennadijewitsch Saizew, russischer Eiskunstläufer
- 17. Juni: Nikolaus Piper, deutscher Journalist
- 18. Juni: Marcella Bella, italienische Sängerin
- 18. Juni: Isabella Rossellini, italienische Schauspielerin
- 20. Juni: John Goodman, US-amerikanischer Schauspieler und Komiker
- 22. Juni: Graham Greene (Schauspieler), kanadischer Schauspieler
- 23. Juni: Jürgen Schmieder, deutscher Politiker
- 23. Juni: Rita Maiburg, erster weibliche Linienflugkapitän der Welt († 1977)
- 25. Juni: Marieluise Beck, deutsche Politikerin
- 25. Juni: Hans-Joachim Abel, deutscher Fußballspieler
- 25. Juni: Péter Erdő, Erzbischof von Budapest und Kardinal
- 26. Juni: Hansi Kraus, deutscher Schauspieler
- 28. Juni: Pietro Mennea, italienischer Leichtathlet
- 1. Juli: Dan Aykroyd, kanadischer Filmschauspieler
- 2. Juli: Ahmed Ouyahia, algerischer Politiker
- 2. Juli: Norbert Hansen, deutscher Gewerkschafter
- 4. Juli: Álvaro Uribe Vélez, kolumbianischer Politiker und Präsident
- 5. Juli: Albert Fortell, österreichischer Schauspieler und Autor
- 6. Juli: Dimitrios Reppas, griechischer Politiker
- 7. Juli: Ulrich Potofski, deutscher Sportmoderator
- 8. Juli: Ulrich Wehling, ehemaliger deutscher Skisportler
- 8. Juli: Alan Whitney Brown, ist als Comedian bekannt
- 10. Juli: Michael Schottenberg, österreichischer Schauspieler und Regisseur
- 10. Juli: Scott Adams (Spieleentwickler), Programmierer, Computerspiel-Entwickler
- 10. Juli: Lee Hae-chan, südkoreanischer Politiker und Premierminister
- 11. Juli: Otto Hauser (CDU), deutscher Politiker und MdB
- 11. Juli: Bill Barber, kanadischer Eishockeyspieler
- 12. Juli: Liz Mitchell, Sängerin
- 14. Juli: Joel Silver, US-amerikanischer Filmproduzent
- 15. Juli: Johnny Thunders, New Yorker Punk-Musiker († 1991)
- 15. Juli: Terry O'Quinn, US-amerikanischer Schauspieler
- 16. Juli: Brigitte Fronzek, deutsche Politikerin und Bürgermeisterin von Elmshorn
- 16. Juli: Stewart Copeland, US-amerikanischer Popstar
- 17. Juli: David Hasselhoff, US-amerikanischer Sänger und Schauspieler
- 19. Juli: Hans-Georg Panczak, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 23. Juli: Peter Bleser, deutscher Politiker und MdB
- 23. Juli: Mark Weiser, US-amerikanischer Informatiker († 1999)
- 24. Juli: Mario Mettbach, deutscher Politiker
- 25. Juli: Hans-Robert Metelmann, Kultusminister von Mecklenburg-Vorpommern
- 26. Juli: Stellan Bengtsson, schwedischer Tischtennisspieler
- 27. Juli: Ellen Streidt, deutsche Leichtathletin und Olympionikin
- 28. Juli: Eva Wilms, deutsche Leichtathletin
- 29. Juli: Christa Nickels, deutsche Politikerin
- 31. Juli: Reinhard Goebel, deutscher Barockgeiger
- 31. Juli: Helmut Balderis, lettischer Eishockeyspieler
- 1. August: Zoran Djindjić, serbischer Politiker und Schriftsteller († 2003)
- 2. August: Alain Giresse, ehemaliger französischer Fußballspieler
- 3. August: Osvaldo Ardiles, argentinischer Fußballspieler
- 3. August: Axel Schäfer, deutscher Politiker
- 3. August: Thomas Munkelt, ehemaliger deutscher Leichtathlet
- 3. August: Wojtek Fibak, ehemaliger polnischer Tennisspieler
- 4. August: Máire Brennan, keltische Pop-Sängerin
- 4. August: Daniel Bautista, mexikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 4. August: Gábor Demszky, ungarischer Politiker
- 5. August: Vinnie Vincent, US-amerikanischer Gitarrist
- 6. August: Christoph Biemann, deutscher Autor, Regisseur und Fernsehmoderator
- 7. August: Helga Lopez, deutsche Politikerin und MdB
- 7. August: Karl Schweitzer, österreichischer Politiker
- 8. August: Carsten Peter Thiede, deutscher Historiker und Papyrologe († 2004)
- 8. August: Norbert Glante, MdEP für die SPD
- 8. August: Jostein Gaarder, norwegischer Schriftsteller
- 9. August: Jürgen Gehb, deutscher Politiker
- 9. August: Hubert Hänsel, deutscher Schriftsteller
- 10. August: Jerzy Pilch, polnischer Schriftsteller
- 10. August: Diane Venora, US-amerikanische Schauspielerin
- 11. August: Tabea Blumenschein, deutsche Schauspielerin und Schriftstellerin
- 11. August: Curt Cress, deutscher Schlagzeuger
- 12. August: Chen Kaige, chinesischer Regisseur und Autor
- 12. August: Hans-Ulrich Treichel, deutscher Schriftsteller
- 14. August: Alex van Warmerdam, niederländischer Regisseur
- 15. August: Rudi Kargus, ehem. deutscher Fußballspieler, Nationaltorhüter
- 15. August: Bernard Lacombe, ehemaliger französischer Fußballspieler
- 15. August: Barbara Imhof, Politikerin
- 16. August: Reginald VelJohnson, US-amerikanischer Schauspieler
- 17. August: Nelson Piquet, brasilianischer Formel-1-Rennfahrer
- 17. August: Heiner Goebbels, Komponist, Regisseur und Hörspielmacher
- 17. August: Guillermo Vilas, Tennisspieler
- 18. August: Markus Meckel, deutscher Politiker und DDR-Außenminister
- 18. August: Patrick Swayze, US-amerikanischer Schauspieler
- 19. August: Bodo Hombach, deutscher Politiker
- 19. August: David Munyon, Singer-Songwriter und Gitarrist
- 19. August: Jonathan Frakes, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur
- 20. August: John Hiatt, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter
- 21. August: Glenn Hughes, britischer Rockmusiker
- 21. August: Jiří Paroubek, tschechischer Politiker
- 22. August: Michael Sziedat, deutscher Fußballspieler
- 23. August: Carlos Santillana, ehemaliger spanischer Fußballspieler
- 23. August: Vicky Leandros, griechische Schlagersängerin
- 23. August: Klaus-Dietrich Flade, Offizier der Bundeswehr und Astronaut
- 24. August: Linton Kwesi Johnson, Dichter und Reggae-Musiker
- 24. August: Joe Strummer, englischer Punk-Musiker († 2002)
- 25. August: Peter Wolf, austroamerikanischer Produzent und Komponist
- 25. August: Geoff Downes, britischer Rockmusiker
- 27. August: Karel De Wolf, belgischer Komponist und Dirigent
- 27. August: Undine Gruenter, deutsche Schriftstellerin († 2002)
- 28. August: Peter Peters, deutscher Journalist, Autor, Kabarettist und Liedermacher
- 28. August: Rita Dove, US-amerikanische Dichterin und Schriftstellerin
- 28. August: Wendelin Wiedeking, Vorstandsvorsitzender des Automobilbauers Porsche
- 31. August: Herbert Reul, deutscher Europaabgeordneter
- 31. August: Kim Kashkashian, US-amerikanische Bratschistin
- 1. September: Olga Minejewa, russische Leichtathletin und Olympionikin
- 2. September: Jimmy Connors, ehemaliger US-amerikanischer Tennis-Profi
- 3. September: Kurt Gartlehner, österreichischer Politiker
- 6. September: Dominik Graf, deutscher Film- und Fernsehregisseur
- 10. September: Margitta Pufe, deutsche Leichtathletin
- 10. September: Bruno Giacomelli, Formel-1-Rennfahrer
- 11. September: Klaus-Peter Hildenbrand, ehemaliger deutscher Leichtathlet
- 12. September: Neil Peart, Texter und Schlagzeuger der Rockband Rush
- 13. September: Johanna Schaller, deutsche Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 14. September: Margit Schumann, deutsche Rennrodlerin
- 16. September: Fatos Nano, albanischer Premierminister
- 16. September: Gernot Grumbach, deutscher Politiker
- 18. September: Dee Dee Ramone, Bassist bei den Ramones. († 2001)
- 18. September: Heinz Seiffert, deutscher Politiker, MdB
- 19. September: Holger Biege, deutscher Komponist, Sänger, Pianist, Arrangeur und Texter
- 19. September: Nile Rodgers, US-amerikanischer Musiker und Musikproduzent
- 20. September: Grażyna Rabsztyn, polnische Leichtathletin und mehrfache Weltrekordinhaberin
- 21. September: Anneliese Michel, Dt. Katholikin, starb nach Exorzismus († 1976)
- 22. September: Lutz Rathenow, Lyriker und Prosaautor
- 24. September: Annegret Kroniger, deutsche Leichtathletin
Helium
Helium - der Name stammt vom altgriechischen Wort ἥλιος (hélios) = Sonne - ist das zweitleichteste chemische Element und wurde erstmals aufgrund seiner Spektrallinien im Licht der Sonne nachgewiesen. Helium ist das leichteste Edelgas; sein Elementsymbol ist He. Das farb- und geruchlose sowie ungiftige Gas ist inert, das heißt es geht nur unter extremen Bedingungen einige wenige chemische Verbindungen ein, die alle unter Normalbedingungen instabil sind.
Anwendung findet Helium zum Beispiel in flüssiger Form als Kühlmittel, in gasförmigem Zustand dient es als Traggas für Gasballone und Luftschiffe.
Helium ist auch für die Theoretische Chemie und die Atomphysik von besonderem Interesse. Das Heliumatom ist das erste Element das aus mehr als zwei Teilen, dem Kern und zwei Elektronen, besteht, weshalb die atomare Schrödingergleichung, anders als beim Wasserstoff, nicht mehr exakt gelöst werden kann.
Aufbau
Bohrsches Atommodell
Wasserstoff
Nach dem veralteten Bohrschen Atommodell besteht ein Heliumatom aus einem Atomkern, der aus zwei Protonen und zwei Neutronen aufgebaut ist, sowie zwei Elektronen, die auf der ersten Elektronenschale um den Atomkern kreisen.
Molekülorbital-Modell
Beim Helium ist das 1s-Orbital mit einem Elektronenpaar besetzt. Bei der Kombination zweier dieser Atomorbitale ist sowohl das bindende als auch das antibindende Molekülorbital mit je einem Elektronenpaar besetzt. Ihre Wirkungen heben sich gegenseitig auf, es kommt keine Bindung zustande.
Eigenschaften
Im gasförmigen Zustand
Helium ist nach Wasserstoff das chemische Element mit der geringsten Dichte und besitzt die niedrigsten Schmelz- und Siedepunkte aller Elemente. Daher existiert es nur unter sehr extremen Bedingungen als Flüssigkeit oder Feststoff. Ein Kubikmeter Helium hat bei normalem Druck und einer Temperatur von 20 °C eine Masse von nur 179 g. Luft ist dagegen sieben mal so schwer.
Helium ist ein Edelgas, das heißt, dass dieses Gas aufgrund seiner voll besetzten äußersten Elektronenschale chemisch sehr reaktionsträge ist. Es ist jedoch möglich, unter extremen Bedingungen eine chemische Verbindung von Helium mit einem Proton (HeH+) zu erzeugen. Diese Verbindung ist bei Normalbedingungen sehr instabil und kann nicht in Form eines Salzes wie HeH+X- isoliert werden.
:
:In einem Gemisch aus Helium und Wasserstoff bildet sich während einer elektrischen Entladung ein Heliumhydrid-Ion
Eine entsprechende Reaktion kann zwischen zwei Helium-Atomen ablaufen, wenn die zur Ionisierung notwendige Energie zugeführt wird.
:
Wie alle anderen Edelgase hat Helium metastabile Energieniveaus, die es dem Element erlauben, ionisiert zu bleiben, selbst wenn es sich in einem elektrischen Feld mit einer Spannung befindet, die unter ihrem Ionisationspotenzial liegt. Wenn es nicht ionisiert ist, ist Helium ein guter elektrischer Isolator.
Im flüssigen Zustand
Helium I
Unter dem Siedepunkt bei 4,21 Kelvin und über dem Lambdapunkt bei 2,1768 Kelvin ist das Isotop 4He eine farblose Flüssigkeit. Es wird Helium I genannt. Wie andere extrem kalte Flüssigkeiten siedet Helium I, wenn es erhitzt wird, und zieht sich zusammen, wenn seine Temperatur verringert wird. Bei Erreichen des Lambdapunktes expandiert es spontan. Der Grad der Expansion verringert sich, bis ungefähr 1 Kelvin erreicht werden. Bei dieser Temperatur stoppt die Expansion, und das Helium beginnt, sich wieder zusammenzuziehen.
Helium II
Flüssiges 4Helium entwickelt unterhalb seines Lambdapunktes sehr ungewöhnliche Eigenschaften. Helium mit diesen Eigenschaften wird als Helium II bezeichnet. Das Sieden von Helium II ist wegen seiner hohen Wärmeleitfähigkeit nicht mehr möglich; Erhitzung bewirkt stattdessen eine direkte Verdampfung der Flüssigkeit in den gasförmigen Zustand.
Helium II ist ein superfluider Stoff. So fließt es etwa durch kleinste Öffnungen in Größenordnungen von 10-7 bis 10-8 Meter und hat keine messbare Viskosität. Jedoch konnte bei Messungen zwischen zwei sich bewegenden Scheiben eine Viskosität ähnlich der von gasförmigen Helium festgestellt werden. Dies wird mit einer Theorie erklärt, nach der sich in flüssigem Helium unterhalb des Lambdapunktes sowohl ein Anteil an Heliumatomen ohne jegliche Viskosität und ein Anteil von Heliumatomen mit Viskosität befindet.
Viskosität
Helium II zeigt wie andere superfluide Flüssigkeiten den Onnes-Effekt: Wenn eine Oberfläche aus dem Helium hinausragt, bewegt sich das Helium auf dieser entlang. Helium II entweicht auf diese Weise aus einem Behälter, der nicht versiegelt ist. Wenn es einen wärmeren Bereich erreicht, verdunstet es. Aufgrund dieses Kriechverhaltens und der Fähigkeit des Heliums II, selbst durch kleinste Öffnungen auszulaufen, ist es sehr schwierig, flüssiges Helium in einem begrenzten Raum zu halten. Es ist ein sehr sorgfältig zu konstruierender Behälter nötig, um Helium II aufzubewahren, ohne dass es entweicht oder verdunstet.
Die Wärmeleitfähigkeit von Helium II ist größer als die jeder anderen bekannten Substanz. Sie ist eine Million mal höher als die von Helium I und mehrere hundert Mal höher als die des Kupfers. Sie ist so hoch, weil die Wärmeübertragung durch quantenmechanische Effekte bestimmt wird. Die meisten gut wärmeleitenden Materialien besitzen ein Valenzband freier Elektronen, die die Hitze gut leiten. Helium II hat kein solches, aber leitet Hitze dennoch mit einer Geschwindigkeit von 20 Metern pro Sekunde bei 1,8 Kelvin. Dieser Vorgang kann durch eine Wellengleichung beschrieben werden.
1971 gelang David M. Lee, Douglas D. Osheroff und Robert C. Richardson, das Helium-Isotop 3He ebenfalls in einen superfluiden Zustand zu versetzten. Dieses gelang ihnen, nachdem sie das Isotop unter die Temperatur von 2,6 Millikelvin abkühlten. Dabei geht man davon aus, dass zwei Atome 3He ein Paar bilden, ähnlich einem Cooper-Paar. Dieses Paar besitzt ein magnetisches Moment und ein Drehmoment. Die drei Wissenschaftler erhielten für diese Entdeckung 1996 den Nobelpreis für Physik.
Im festen Zustand
Helium kann nur unter großem Druck und bei sehr niedrigen Temperaturen verfestigt werden. Festes Helium benötigt eine Temperatur von 1 bis 1,5 K und ungefähr 26 bar an Druck. Der bei der Verfestigung entstehende, sehr stark durchsichtige Feststoff ist sehr stark komprimierbar. Im Labor kann dessen Volumen um bis zu 30 % verringert werden. Es ist mehr als 50 Mal besser komprimierbar als Wasser. Festes Helium bildet kristalline Strukturen aus. Festes und flüssiges Helium sind optisch kaum voneinander zu unterscheiden, da ihr Brechungsindex fast der selbe ist.
Elektronische Zustände des Heliums
Abhängig von der Spinorientierung der zwei Elektronen des Heliumatoms spricht man vom Parahelium im Falle von zwei antiparallelen Spins (S=0) und von Orthohelium bei zwei parallelen Spins (S=1). Beim Orthohelium befindet sich eines der Elektronen nicht im 1s-Orbital, da dies das Pauli-Verbot verletzen würde.
Die Benennung dieser Zustände geht auf einen früheren Irrtum zurück: Da der elektromagnetische Übergang zwischen dem "Grundzustand" des Orthoheliums und dem Grundzustand des Paraheliums (also dem Helium-Grundzustand) verboten ist, erscheinen die beiden "Varianten" des Heliums spektroskopisch wie zwei unterschiedliche Atome. Dies führte dazu, dass Carl Runge und Louis Paschen postulierten, Helium bestehe aus zwei getrennten Gasen, Orthohelium ("richtiges Helium") und Parahelium (für das sie den Namen "Asterium" vorschlugen).
Isotope des Heliums
3He und 4He
Obwohl acht Isotope Heliums bekannt sind, sind davon lediglich 3He und 4He stabil. In der Erdatmosphäre existiert pro Million 4He-Atome nur ein 3He-Atom. Jedoch variiert die Proportion der beiden Isotope je nach dem Herkunftsort der untersuchten Heliumprobe. Im interstellaren Medium sind 3He-Atome hundert Mal häufiger. In Gesteinen der Erdkruste und des Erdmantels liegt die Proportion ebenfalls weit über dem atmosphärischen Wert und variiert je nach Herkunft um den Faktor 10. Diese Variationen werden in der Geologie benutzt, um die Herkunft des Gesteines zu klären (siehe auch Natürliches Vorkommen).
Gleiche Anteile von flüssigem 3He und 4He unter 0,8 Kelvin trennen sich aufgrund ihrer unterschiedlichen Quanteneigenschaften in zwei unvermischbare Flüssigkeiten, ähnlich Öl und Wasser. Dies geschieht, weil 3He-Atome Fermionen und 4He-Atome Bosonen sind.
Hypothetisches Diproton
Ein besonderes, fiktives Isotop des Heliums ist das Diproton, dass, im Falle seiner Existenz, lediglich aus 2 Protonen und 2 Elektronen bestehen würde. Dieses ist jedoch nicht möglich, da die gegenseitige Anziehung der Protonen durch die starke Kernkraft in diesem Fall nicht ausreicht, um die abstoßende elektrostatische Kraft zwischen den beiden Protonen zu kompensieren. Die Neutronen sind notwendig, um als "Kitt" den Atomkern zusammenzuhalten.
Entdeckung und Erforschung
Diproton
Hinweise auf das Element Helium erhielt man zum ersten Mal aufgrund einer hellen gelben Spektrallinie bei einer Wellenlänge von 587,49 Nanometern im Spektrum der Chromosphäre der Sonne. Diese Beobachtung machte der französische Astronom Pierre Janssen während einer totalen Sonnenfinsternis in Indien am 18. August 1868. Als er seine Entdeckung bekannt machte, wollte ihm zunächst niemand glauben, da bislang noch nie ein neues Element im Weltall gefunden wurde, bevor der Nachweis auf der Erde geführt werden konnte. Am 20. Oktober des selben Jahres bestätigte der Engländer Norman Lockyer, dass die gelbe Linie tatsächlich im Sonnenspektrum vorhanden ist und schloss daraus, dass sie von einem bislang unbekannten Element verursacht wurde. Weil diese Spektrallinie nahe an der so genannten "Fraunhofer D"-Linie lag, nannte er die Linie D3, um sie von den nahe liegenden D1- und D2-Linien des Natriums unterscheiden zu können. Er und sein englischer Kollege Edward Frankland schlugen vor, das neue Element nach dem griechischen Wort für Sonne zu benennen. Da sie annahmen, dass es sich bei dem Element um ein Metall handelte, hängten sie dem Elementsnamen das Suffix -ium an.
Edward Frankland
Am 26. März 1895 isolierte der britische Chemiker William Ramsay Helium, indem er das Uran-Mineral Cleverit mit Mineralsäuren versetzte und das dabei austretende Gas isolierte. Er war auf der Suche nach Argon, konnte jedoch die gelbe D3-Linie beobachten, nachdem er Stickstoff und Sauerstoff von dem isolierten Gas getrennt hatte. Die selbe Entdeckung machten fast zeitgleich der britische Physiker William Crookes und die schwedischen Chemiker Per Teodor Cleve und Nicolas Langlet in Uppsala in Schweden. Diese sammelten ausreichende Mengen des Gases um dessen Atommasse feststellen zu können
Bei einer Ölbohrung in Dexter in Kansas wurde eine Erdgasquelle gefunden, dessen Erdgas 12 Volumenprozent eines unbekannten Gases enthielt. Die amerikanischen Chemiker Hamilton Cady und David McFarland der Universität von Kansas fanden heraus, dass es sich dabei um Helium handelte. Sie publizierten eine Meldung, dass Helium aus Erdgas gewonnen werden kann. Im selben Jahr stellten Ernest Rutherford und Thomas Royds fest, dass Alphateilchen Heliumkerne sind.
Die erste Verflüssigung Heliums wurde 1908 vom niederländischen Physiker Heike Kamerlingh Onnes durchgeführt, indem er das Gas auf eine Temperatur von unter 1 Kelvin kühlte. Er versuchte ebenfalls, es durch eine Temperatur von 0,8 K zu verfestigen, scheiterte jedoch, da Helium nur bei Druck verfestigt werden kann. Onnes beschrieb ebenfalls zum ersten Mal den heute nach ihm benannten Onnes-Effekt. Die erste Verfestigung wurde 1926 von Onnes' Student Willem Hendrik Keesom durchgeführt, der Helium auf eine ähnliche Temperatur abkühlte und einen Druck von 25 bar anwandte.
Vorkommen
Natürliches Vorkommen
Im Weltall
Willem Hendrik Keesom
Entsprechend der Urknalltheorie entstand der größte Teil des heute im Weltraum vorhandenen Heliums in den ersten drei Minuten nach dem Urknall. Das große Vorkommen im Universum unterstützt die Urknalltheorie. Helium ist nach Wasserstoff das zweithäufigste Element. 23 % der Masse der sichtbaren Materie bestehen aus Helium, obwohl Wasserstoffatome 8 mal häufiger sind. Außerdem wird Helium durch Kernfusion in Sternen produziert. Dieses so genannte Heliumbrennen liefert die Energie, die die Sterne auf der Hauptreihe, also die Mehrheit aller Sterne, zum Leuchten bringt. Die ansteigende Heliumkonzentration im Kern spiegelt sich allerdings erst in den Spätphasen der Sternentwicklung wieder, da sich vorher die Materie im Kern und an der Oberfläche kaum durchmischt. Im Verlauf der Zeit reichern die entwickelten Sterne durch Sternwinde und Supernovae die interstellare Materie mit Helium und schwereren Elementen an, so dass später entstandene Sterne auch ein größeren Anteil and Helium und schwereren Elementen haben.
Auf Sternoberflächen und in Nebeln kommt Helium bevorzugt neutral oder einfach ionisiert vor. Anders als in der Physik und Chemie üblich, wird in der Astronomie aber nicht die Notation mit hochgestelltem "+" (He+) verwendet, da andere Elemente so hochionisiert vorkommen können, dass diese Notation unpraktisch wird, z.B. sechszehnfach ionisiertes Eisen in der Sonnenkorona. Daher werden Ionisationsstufen in der Astronomie mit römischen Ziffern bezeichnet, wobei neutrales Helium als He I bezeichnet wird, einfach ionisiertes entsprechend He II und vollständig ionisiertes als He III.
Helium ist auch in verschiedenen Planetatmosphären vorhanden:
Wie andere Edelgase auch wird Helium in Meteoriten durch Wechselwirkung (Spallation) mit Kosmischer Strahlung erzeugt. Besonders 3He kann deswegen benutzt werden, um sogenannte Bestrahlungsalter, welches meist dem Zeitraum zwische dem Losschlagen des Meteoriten vom Mutterköper bis zu seiner Ankunft auf der Erde enstpricht, zu bestimmen. Daneben entsteht 4He in Meteoriten durch Zerfall schwerer radioaktiver Elemente. Auch gibt es in Meteoriten weitere Heliumanteile, welche aus der Zeit der Entstehung des Sonnensystems stammen, zum Teil aber auch aus dem Sonnenwind aufgefangen wurden. Ähnliches gilt auch für Mondgestein, welches von der Oberfläche des Mondes stammt. Da dieses oft sehr lange dem Sonnenwind bzw. der Kosmischen Strahlung ausgesetzt war ist solches Mondgestein besonders reich an Helium, insbesondere dem Isotop 3He.
Auf der Erde
Sonnenwind
4He entsteht im Erdinneren beim radioaktiven Zerfall (Alphazerfall) schwerer Elemente wie Uran oder Thorium, wobei Helium-Kerne als Alphateilchen ausgesandt werden und anschließend Elektronen einfangen. Es kann in verschiedenen uran- und thoriumhaltigen Mineralen wie der Pechblende gefunden werden.
Aus der Entstehungszeit der Erde stammt ein Anteil von 3He im Erdmantel, der weit über dem atmosphärischen Wert liegt; das 4He/3He-Verhältnis liegt im oberen Erdmantel, der weitgehend entgast ist und dessen Heliumbestand daher im wesentlichen durch 4He aus Alpha-Zerfällen wiederaufgefüllt wird, bei etwa 86.000. Wenn das Konvektionssystem des unteren Erdmantels weitgehend von dem des oberen getrennt und der Massenaustausch zwischen beiden entsprechend gering ist, liegt das Verhältnis im unteren, kaum entgasten Mantel zwischen 2500 und 26.000, d. h. der Anteil von 3He ist noch höher. Von besonderem geodynamischen Interesse ist dies im Hinblick auf die Ursachen von Hotspot-Vulkanismus: während für Basalte von mittelozeanischen Rücken, die durch Schmelzprozesse von Material des oberen Mantels entstehen, 4He/3He = 86.000 typisch ist, weisen Basalte von einigen Hotspots, z. B. ozeanischen Vulkaninseln wie Hawaii und Island, Werte auf, die um etwa das drei- bis vierfache niedriger liegen. Dies wird gemeinhin damit erklärt, dass dieser Vulkanismus durch Mantelplumes verursacht wird, deren Ursprung an der Kern-Mantel-Grenze liegt und die daher zumindest teilweise aus Material des unteren Erdmantels bestehen.
Helium kommt in geringen Mengen in der Erdatmosphäre (5,2 ppm) sowie in Erdgas und Erdöl (0,4 %) vor. Der Anteil Heliums an der Erdatmosphäre ist so niedrig, da das meiste Helium, das auf der Erde entsteht, wegen seiner Leichtigkeit und aufgrund der Tatsache, dass es sich kaum mit anderen Elementen verbindet, in den Weltraum entweicht. Ungefähr 1000 Kilometer über dem Meeresspiegel ist Helium das vorherrschende Element, da es sich dort ansammelt.
Künstliche Gewinnung
Erdgas mit einem Heliumanteil von bis zu 7 Prozent ist der größte und wirtschaftlich wichtigste Heliumlieferant. Da Helium sehr niedrige Schmelz- und Siedetemperaturen besitzt, sind sehr hoher Druck und sehr niedrige Temperaturen nötig, um es von den anderen, im Erdgas enthaltenen Stoffen wie Kohlenwasserstoffen und Stickstoffverbindungen zu trennen.
Viele Jahre lang gewannen die USA über 90 Prozent des kommerziell benutzbaren Heliums der Welt. Noch 1995 wurden in den USA insgesamt eine Milliarde Kubikmeter Helium gefördert. Der restliche Anteil wurde von Förderungsanlagen in Kanada, Polen, Russland (wobei große Mengen in den völlig unzugänglichen Gebieten Sibiriens liegen) und anderen Ländern geliefert. Nach der Jahrtausendwende kamen Algerien und Katar dazu. Algerien konnte sich rasch zum zweitwichtigsten Heliumlieferanten entwickeln. 2002 stellte Algerien 16 Prozent des Heliums her, das in de | | |